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Die IRONMAN World Championship HAWAII 2024 war einmal mehr ein atemberaubendes Spektakel, dass aufgrund seiner hohen Leistungsdichte die Triathlonfans weltweit in seinen Bann zog! Patrick Lange brillierte in einem äusserst spannenden Rennen mit einer unglaublichen Zeit von 7:35:53 Stunden, stellte einen neuen Streckenrekord auf und krönte sich damit zum dritten Mal zum Weltmeister. Die herausfordernde Strecke rund um Kailua-Kona bot alles – von sengender Hitze bis zu starken Winden – und verlangte den Athleten alles ab. Auch SUGAR &PAIN Athlet Christian Schiwek zeigte eine beeindruckende Leistung und bewies mit seiner Zielzeit von 9:50 Stunden, dass er zu den besten Amateuren zählt. Dieses Rennen wird nicht nur als unvergessliches Erlebnis in die Geschichte des Triathlons eingehen, sondern auch als spektakuläre Demonstration menschlicher Ausdauer und Entschlossenheit!

Die IRONMAN World Championship HAWAII 2024 auf Big Island war das spektakulärste Langdistanzrennen der vergangenen Jahre – und das aus gutem Grund! Am vergangenen Samstag hat der Deutsche Patrick Lange neue Maßstäbe gesetzt! Mit einer sensationellen Zeit von 7:35:53 Stunden holte er sich nicht nur den dritten Weltmeistertitel nach 2017 und 2018, sondern stellte auch einen neuen Streckenrekord auf. Die 226 Kilometer lange Strecke rund um Kailua-Kona war wie immer eine unglaubliche Herausforderung, die es in sich hatte: sengende Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit und starke Winde verlangten den Triathleten alles ab. Der zweifache IRONMAN-Weltmeister zeigte, was er drauf hat! Er bewies exzellente Ausdauer und taktische Klasse, vor allem auf der Laufstrecke, und ließ seine Konkurrenten mit einer clveren Strategie hinter sich zurück.

RACING IRONMAN World Championship HAWAII 2024 Freude und Tränen, Sugar and Pain in Kona / Patrick Lange @ IM Hawaii 2024 © Simone Stegbauer

Ein grandioses Rennen lieferte auch Magnus Ditlev aus Dänemark, der in einer beeindruckenden Zeit von 7:43:39 Stunden den zweiten Platz erreichte. Rudy Von Berg aus den USA komplettiert das Podium mit einer Zeit von 7:46:00 Stunden. Auch Leon Chevalier aus Frankreich und Menno Koolhaas aus den Niederlanden erreichten mit hervorragenden Zeiten das Ziel in den Top 5. Das zeigt beeindruckend, wie stark das diesjährige Teilnehmerfeld war – ein echtes Feuerwerk an Spitzenathleten! Das Kona-Rennen ist ohne Zweifel eine der härtesten Triathlonstrecken der Welt. Die schnellsten Athleten haben bewiesen, dass sie dieser Herausforderung mehr als gewachsen sind!

WIE LIEF’S FÜR DEN TITELVERTEIDIGER BEI HAWAII 2024?

Titelverteidiger Sam Laidlow demonstrierte in HAWAII 2024 eindrucksvoll seine herausragende Form und stellte mit 03:57 Stunden einen neuen Radrekord auf. Die 180 Kilometer lange Strecke, geprägt von anspruchsvollen Winden und der gnadenlosen Hitze Hawaiis, meisterte Laidlow mit einer sensationellen Durchschnittsgeschwindigkeit von 45,5 km/h und setzte damit neue Maßstäbe in der IRONMAN-Geschichte.

RACING IRONMAN World Championship HAWAII 2024 Freude und Tränen, Sugar and Pain in Kona / Sam Laidlow @ IM Hawaii 2024 © Simone Stegbauer

Diese ausgezeichnete Radleistung kostete Laidlow allerdings sehr viel Energie, und so kam es während des Marathons leider zu einem bitteren Einbruch für den Franzosen. Der immense Energieverbrauch und die hohen Temperaturen forderten ihren Tribut – die körperliche Belastung war einfach zu viel, und ab Kilometer 12 war der Tank leer und Laidlow griff an den Verpflegung Stationen zu allem, was er bekommen konnte, um die leeren Kohlenhydrat Speicher7 wenigstens noch etwas füllen zu können.

Dieser Moment verdeutlicht erneut die signifikanten Herausforderungen, die mit den außergewöhnlichen Belastungen und klimatischen Bedingungen auf Hawaii einhergehen. Es wurde ersichtlich, dass neben der Renntaktik eine individuelle Verpflegungsstrategie mit geeigneten Nährstoffen, einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr sowie einer effektiven Kühlung während der Dauer einer Langdistanz von entscheidender Bedeutung ist. Unter Hawaiis sengender Sonne ist es erforderlich, nicht nur eine hohe körperliche Leistungsfähigkeit aufzuweisen, sondern auch den Körper vor Überhitzung zu bewahren und den Elektrolythaushalt im Gleichgewicht zu halten, was eine besondere zusätzliche Herausforderung darstellt.

Die Versorgung mit Flüssigkeit während sportlicher Belastung und hoher Temperaturen ist wichtig um die Leistung zu erhalten, Ironman World Championships 2010, Kailua-Kona, Hawaii
© Stefan Drexl / www.stefandrexl.com

DER IRONMAN HAWAII 2024 WAR AUCH FÜR SUGAR & PAIN EIN ERFOLG

Am 26. Oktober waren auch Christian Schiwek (AK 30) und Reinhard Nitsche (AK 70) am Start der prestigeträchtigen IRONMAN Weltmeisterschaft auf HAWAII 2024. Mit heißen Temperaturen über 30 Grad Celsius im berüchtigten Energy Lab, teils starken Winden entlang der Küste nach Hawi, viel Sonne und sogar Regen im Ziel waren die Bedingungen auf den Strecken wieder legendär anspruchsvoll. Doch damit nicht genug, denn im Pazifik mussten die Triathleten diesmal auch gegen Quallen ankämpfen.

Mit seiner dritten Langdistanz in diesem Jahr konnte Christian in einem starken Teilnehmerfeld mit einer beeindruckenden Leistung seine beste Seite präsentieren. Mit einer starken Schwimmzeit von 1:02 Stunden startete er in den Tag und legte damit den perfekten Grundstein für ein großartiges Rennen! Der 31-Jährige nutzte unsere besprochene Rennstrategie, um sich im Mittelfeld zu positionieren. Damit hat er sich eine clevere Ausgangsposition für den entscheidenden Marathon verschafft. Nach nur 5 Stunden und 1 Minute stellte er somit sein Bike wieder in die Wechselzone und machte sich auf die 42,2 km lange Strecke durch die beeindruckende Lavawüste von Big Island zum Energy Lab.

Mit beeindruckender Konsequenz, fokussiert und dem Aloha-Spirit lief Christian einen fantastischen Marathon nach Plan. Für die 42,2 km brauchte der Münchner ohne eines Leistungseinbruchs und Moments des Zweifelns nur 3:30 Stunden. Das Resultat einer cleveren Pacing- und Verpflegungsstrategie. Nach 9 Stunden und 50 Minuten lief Christian mit einem breiten Grinsen über den Ali’i Drive und überquerte überglücklich die Finishline in Kona! Damit hatte er in seiner Altersklasse eine hervorragende Platzierung erzielt und sich mit Platz 526 unter den besten Amateuren weltweit behauptet.

RACING IRONMAN World Championship HAWAII 2024 Freude und Tränen, Sugar and Pain in Kona / Reinhard Nitsche @ IM Hawaii 2024 © Simone Stegbauer

Reinhard Nitsche hat sich mit seinem Start auf Hawaii einen großen Traum erfüllt! Als Triathlet der Altersklasse 70 absolvierte er den IRONMAN mit bewundernswerter Konstanz und beeindruckendem Durchhaltevermögen. Und das, obwohl die Bedingungen alles andere als einfach waren und ihn körperlich ganz schön herausgefordert haben. Mit einer überaus beeindruckenden Leistung erreichte er Kona nach 14 Stunden und 32 Minuten und ließ sich von den begeisterten Zuschauern für seine herausragende Leistung feiern.

Beide Athleten haben mit ihren erstaunlichen Leistungen eindrucksvoll bewiesen, dass Hawaii nicht nur absolute körperliche, sondern auch extreme mentale Stärke verlangt. Die IRONMAN World Championship HAWAII 2024 ist und bleibt das ultimative Rennen mit einer unvergesslichen Atmosphäre, bei dem selbst die stärksten Athleten physische und mentale Grenzen überwinden müssen – ein echtes Highlight für alle Ausdauersportfans! Doch damit nicht genug: 2024 war auch ein Rennen mit der höchsten je an einem Tag gezeigten Leistungsdichte! Patrick Langes Rekordlauf und die beeindruckenden Leistungen seiner Mitstreiter und aller Altersklassenathleten machen die IRONMAN World Championship 2024 auf Big Island zu einem historischen Ereignis, das die Welt des Triathlons begeistert hat und noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Simone Stegbauer
Christian Schiwek
Stefan Drexl


Am Sonntag, 22. September haben zum Saisonfinale einige unserer SUGAR & PAIN Athleten und Freunde mit grossen Erfolgen am IRONMAN 70.3 SLOVENIA teilgenommen: Chrissi Pietzner, Sven Pollert, Samuel Proske und Stefan Drexl. Für alle war es nach einer ziemlich langen Saison mit starken Leistungen noch einmal ein Highlight 2019.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / TRANSITION © Stefan Drexl
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / TRANSITION © Stefan Drexl

Nach einem soliden Schwimmen mit Sichtproblemen konnte Chrissi Pietzner auf der anspruchsvollen Radstrecken mit knapp 1300 Höhenmetern wieder Position für Position gut machen. Durch ihre exzellente Vorbereitung mit viel Bergtraining konnte sie die 90 Kilometer durchs Hinterland sehr effizient absolvieren und hatte noch einige Reserven für den abschliessenden Halbmarathon entlang der Küste. Als sechste Frau gesamt schnappt sich Chrissi den 2. Platz in der AK W25 in 05:04 Stunden. Leider gab es nur einen Slot für die 70.3 World Championship 2020 in ihrer Altersklasse. Mit dem letzten Rennen der Saison konnte Chrissie Pietzner dennoch eine äusserst starke Saison krönen. Die 26-Jährige stand 2019 in jedem Rennen auf dem Podium ihrer Altersklasse und das ein oder andere mal auch ganz oben in der Gesamtwertung. Den IRONMAN 70.3 Slovenia hat Chrissi mit ihren Worten so beschrieben:

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / SWIM © prijavim.se
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / SWIM © prijavim.se

„Nach einer langen und persönlich erfolgreichen Saison freute ich mich sehr auf den letzten Wettkampf. Mein Ziel für dieses Rennen stand seit Saisonbeginn fest: Die Qualifikation für die IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft in Taupo, Neuseeland. So aufgeregt wie ich war, so aufregend war dann auch mein Wettkampfverlauf.

Als am Sonntag um 9 Uhr der Startschuss fiel und das Schwimmen im Meer begann, ist etwas passiert, was mir noch nie zuvor passiert war: Meine Schwimmbrille war undicht und ich musste auf den ersten 200 m dreimal anhalten, um das Wasser aus den Gläsern zu leeren. Danach war wenigstens die rechte Seite dicht und ich konnte mit einem Auge sehen. Ich entschied mich das Schwimmen dennoch so durchzuziehen und nicht mehr anzuhalten. Durch das Salzwasser, dass sich im linken Brillenglas befand, brannte allerdings mein Auge stark. Ich ärgerte mich total und ich hatte somit meine Konzentration und den Fokus verloren.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / FINISH Chrissi Pietzner © prijavim.se
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / FINISH Chrissi Pietzner © prijavim.se

Nach 32:08 Minuten stieg ich nach etwas fast 2 km aus dem Wasser. Das war mit Abstand meine schlechteste Schwimmleistung, die ich dieses Jahr abrufen konnte. Ich versuchte mich in der Wechselzone wieder zu sammeln und den Frust einfach zu untergraben. Das gelang auch ganz gut und ich gab auf dem Rad ordentlich Gas. Die 90 Kilometer mit knapp 1300 Höhenmetern hatten es allerdings ganz schön in sich. Meine Taktik war deshalb, mich auf dem Rad etwas zurückzuhalten um Kraft für den anschliessenden Lauf zu sparen.

Nach 2:48:24 h erreichte ich die Wechselzone und wechselte auf die bevorstehenden 21,5 km vor. Ich wollte langsam starten und hintenraus steigern. Bis etwa Kilometer 9 konnte ich locker eine 4:30 min/km Pace laufen, alles super, ich fühlte mich frisch und die Beine locker. Mein Magen sah die Lage allerdings keineswegs super und locker. Ich war hin und hergerissen, ob ich schnell eines der Dixis aufsuchen sollte. Meine Frage erübrigte sich letztendlich, da ich auf den verbleibenden 12 km weit und breit kein Dixi mehr entdeckt („oder wohl übersehen“, Anm. d. Trainers) habe. Ich konnte es glücklicherweise aushalten, war damit aber wieder auf etwas völlig anderes fokusiert, nämlich auf Dixis.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / AWARD CEREMONY Chrissi Pietzner © Jarit Loetz
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / AWARD CEREMONY Chrissi Pietzner © Jarit Loetz

Nichts desto trotz konnte ich mein bisheriges Tempo fast bis zu Ende durchziehen. Nach 1:38:27 h kam ich dann endlich ins Ziel. Der Zieleinlauf war überragend und mit Abstand der bisher emotionalste, den ich je erlebt habe. 10 Monate konsequentes Training lagen hinter mir und ein für mich, trotz der Umstände, starkes Rennen konnte ich mit dem 6. Platz der Frauen beenden und wurde Zweite meiner Altersklasse. Leider fehlten mir vier Minuten auf den ersten Platz, denn es gab in nur einen Slot für die Weltmeisterschaft in Neuseeland, den die Sieger verdient angenommen hat.

Ich bin dennoch nicht traurig („sollte man über einen 6. Platz gesamt und vor allem 2. Platz in einer starken Altersklasse auch nicht sein“, Anm. d. Trainers), denn ich gab mein Bestes. Ich hatte einen wunderschönen Saisonabschluss und letztendlich gehört etwas eine Glück zum Triathlon und Sport auch dazu.

Ich möchte mich bei allen Menschen bedanken, die mich auf meiner diesjährigen Triathlonreise begleitet haben. Ganz besonders bei meiner Familie, meinen Freunden und vor allem bei meinem Coach Stefan Drexl, der konsequent, mit viel Hingabe akribisch mein Training geplant und mich immer wieder motiviert hat. Ebenso danke ich dem Radroo Team, das mich 2019 in sein Team aufgenommen hat und mich mit super Material (Rennrad, Kleidung, Pflegeprodukten, …) ausgestattet hat und mir somit vieles erleichtert hat.“
(Chrissi Pietzner) *

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Sven Pollert © Jarit Loetz
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Sven Pollert © Jarit Loetz

Sven Pollert hat mit seinem schnellsten Halbmarathon in einer Mitteldistanz diesmal nur knapp das Podium verpasst. Das kann eine sehr erfolgreiche Saison keinesfalls trüben, denn auch die anderen Splitzeiten, wie die 27 Minuten über die mehr als 2000 Meter lange Schwimmstrecke und seine Gesamtzeit waren persönliche Bestzeiten auf diesen Distanzen und fordernden Strecken. Mit 04:33 Stunden und dem 11. Platz gesamt in einem starken Starterfeld bestätigte Sven seine konstant steigende Leistung. Für den 4. Platz der AK M25 gab es sogar einen Slot für die WM in Taupo, Neuseeland, den er diesmal jedoch nicht angenommen hat. So hat Sven den IRONMAN 70.3 Slovenia erlebt:

„Den Auftakt machte ein flottes Schwimmen in der ruhigen und angenehm warmen Adria. Wir sind durch einige harmlose Quallen-Schwärme gepflügt und nach etwas mehr als 200 Metern in 27 Minuten habe ich als gesamt Fünfter auf mein Rad gewechselt.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / RUN Sven Pollert © Jarit Loetz
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / RUN Sven Pollert © Jarit Loetz

Die ersten, flachen 26 Kilometer bin ich noch verhalten angefahren, um Kraft für die langen Berge zu sparen. Die 1300 Höhenmeter auf knapp 90 km wollte ich nicht unterschätzen. Aber viel mehr Druck war dann am Berg auch nicht da. Die erste Abfahrt gut überstanden, ging’s dann schon in den zweiten Anstieg. Zähe, teilweise anspruchsvolle 10 km bergauf, landschaftlich besonders abwechslungsreich. Die letzte steile Abfahrt dann auch überlebt, genauso wie das Eichhörnchen, das knapp vor mir noch die Straße querte.

Der Wechsel zum Laufen hat diesmal etwas länger gebraucht, um noch die schnellen Beine auszupacken. Dann aber gleich den Turbo gezündet und die ersten 5 km unter 4 min/km angelaufen. Was ich hab, hab ich, war mein Gedanke. Die nächsten 10 km waren dafür etwas langsamer, dann zahlte sich die gute Verpflegung bislang aus. Die letzten 5 km liefen wieder fast so schnell wie am Anfang. Der Halbmarathon war insgesamt einfach super, dafür die Zieleinlauf zur Finishline gefühlt noch einmal so lang, wie der komplette Lauf.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / FINISH Sven Pollert © prijavim.se
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / FINISH Sven Pollert © prijavim.se

Der 4. Platz in meiner Altersklasse und Platz 11 im Gesamtfeld ist mein bislang bestes Ergebnis in einem Ironman 70.3 – und das auf dieser harten Strecke.

Vielen Dank an Jarit, Chrissi und Kerstin für den guten Support und das super Wochenende und besonders an meinen Coach Stefan für das perfekt geplante Training während der gesamten Saison, wodurch ich stets auf den Punkt fit war und viele Erfolge feiern konnte.“
(Sven Pollert) *

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / SWIM Stefan Drexl © Kerstin Drexl
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / SWIM Stefan Drexl © Kerstin Drexl

Den hat dann der Rookie unter uns, Samuel Proske bekommen, der mit seiner ersten Mitteldistanz und zweiten Triathlon überhaupt den 6. Platz in 4:40 Stunden erreicht hat. Der 27-Jährige darf somit SUGAR & PAIN Coach Stefan Drexl auf die Südhalbkugel begleiten.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Start, Stefan Drexl © prijavim.se
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Start, Stefan Drexl © prijavim.se

Stefan Drexl konnte erst spät in die Triathlonsaison 2020 einsteigen und kam im Laufe des Jahres immer besser in Schwung. Erst wenige Wochen zuvor war überhaupt klar, dass der Münchner beim IRONMAN 70.3 SLOVENIA kann. Mit einem schnellen Schwimmsplit in der 21 Grad warmen Adrian kam Stefan kurz hinter Sven aus dem Wasser. Seine vielen Radkilometer in den Bergen kamen dem leidenschaftlichen Radsportler und Triathleten auf der anspruchsvollen Radstrecke mit langen und teilweise steilen Anstiegen sehr entgegen.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Stefan Drexl © Kerstin Drexl
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Stefan Drexl © Kerstin Drexl

Die Wahl des Sportgeräts war eine Abwägung der Vorlieben und des Wetters. Beides, ob Rennrad oder Zeitfahrmaschine hat Vorteile – bei nasser Strecke oder Regen, wäre das Rennrad eindeutig die bessere Wahl. Einige Abfahrten erfordern durchaus fahrtechnisches Geschick. Nach 02:34 Stunden, 90 Kilometern und aktuell Dritter seiner AK konnte Stefan sein Rad wieder in der Wechselzone am Hafen von Koper parken und die Laufschuhe anziehen. Nach nur 5 Kilometern hatte er bereits den Zweitplatzierten überholt und nur noch eine Minute auf den Führenden. Kilometerzeiten knapp unter vier Minuten und muskulär alles im grünen Bereich begannen dann seine Fusssohlen zu brennen, was immer stärker wurde.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / RUN Stefan Drexl © Kerstin Drexl
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / RUN Stefan Drexl © Kerstin Drexl

Einzig hilfreich war letztendlich nur das Tempo zu drosseln, um die Schmerzen zu kontrollieren. Die Aufholjagd war damit natürlich beendet und nur einen Kilometer vor dem ziel war auch Platz zwei wieder weg. Es wäre zu schön gewesen aber der dritte Platz nach 04:44 Stunden in der AK sowie die Qualifikation für die IRONMAN 70.3 World Championship 2020 waren für diese anspruchsvolle Mitteldistanz und das starke Teilnehmerfeld unter diesen Umständen ein grosser Erfolg.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / AWARD CEREMONY Stefan Drexl © Jarit Loetz
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / AWARD CEREMONY Stefan Drexl © Jarit Loetz

Wir sehen uns am 28. November 2020 zur IRONMAN 70.3 World Championship in Taupo, Neuseeland. Gute Erholung!

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / TROPHY 3RD Place, MEDAL & WC SLOT Coin © Stefan Drexl
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / TROPHY 3RD Place, MEDAL & WC SLOT Coin © Stefan Drexl

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* Originaltext korrigiert und redaktionell überarbeitet

Kona, Hawaii and the IRONMAN – what an awesome adventure! Having qualified above one year prior, I had a lot of built up anticipation. Qualifying early is both good and bad. One – you don’t have the stress of trying to get a Kona slot throughout the year and last minute booking/travel arrangements, etc. and two – you have 365 DAYS of mental and physical training to prepare yourself for THE WORLD CHAMPIONSHIP. But in the end, I wouldn’t have done things any differently. My name is Klodian Mitri, I am an SUGAR & PAIN Athlete and this my Kona Story …

 
 

It has been a very busy year for our family with the international move and the many, many side trips that we’ve taken. My vacation days became quite limited in the end so we decided that we would dedicate about 1 week total to visit Kona. First I thought it would be enough to get there three days before to acclimate to the weather conditions of the island of Hawaii, then race and spend another three days relaxing, recovering and sightseeing before traveling back to Germany.
 

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Aquatic Center © Klodian Mitri

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Aquatic Center © Klodian Mitri


 

WAKE-UP CALL TO RECOVER

Then I spoke to my Coach Stefan some weeks left before the Ironman Hawaii, who definitely gave me a wake-up call: I would need more time to beforehand to get used to the island. So frantically last minute I decided to extend out vacation by a week which was a great idea. I didn’t have any last minute stress or need to hurry like I would have been only arriving three days before the race. Therefore we got the chance to recover as a family of three before my parents and my wife Chantelle’s family all came to enjoy Hawaii and support me in the World Championships. Well, they said it was to support me, but I am pretty sure they all came just to see our baby, Adeline.
 

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Ali'i Drive © Klodian Mitri

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Ali’i Drive © Klodian Mitri


 

KONA PRE RACE TREMULOUSNESS

The week leading up to the race I had a relaxed taper: I got through my swim, bike and run sessions: THIS WAS GOING TO BE HARD. All these easy workouts, felt so torturous. “How was I going to race on what felt like the planet Mars?”, I just thought. Swimming: The never ending motion of the ocean was giving me seasickness! Biking: There were certain moments where I felt like cycling in place – even when going downhill because of the powerful headwind. Running: It felt like the sun was 2 inches away from my face the entire time! No, it would definitely be a great day. Remember: I am doing this out of my own free will, I have taken great physical effort to qualify myself and to come so far. And besides, it did cost me a bunch of money to get here!
 

KONA WITHOUT THE IRONMAN

Nevertheless, it were just the nerves and the excitement of being in Kona now. I’ll be honest: If you take the IRONMAN out of the Island of Hawaii, especially out of Kona, there is absolutely nothing to do here. Out of all the islands, Big Island was our least favorite to travel. With very small beaches, volcanic rocks everywhere, and anything “cool” to see or do was close to a 2 hour drive in each direction. So we were able to spend a lot of time in the car or just relaxing an recovering in the air conditioning and taking in the scenic views.
 

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Sebastian Kienle and Klodian © Klodian Mitri

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Sebastian Kienle and Klodian © Klodian Mitri


 

STRESSED OUT IN PREPARATION

Race morning came fast—I made my way to the bike to set everything up and I realized my huge mistake. I had forgotten my aero front hydration system at the hotel. Immediately stressed I ran everywhere trying to find another one to buy. Fun fact: Everything at the expo is closed at 6 am in the morning. Luckily I found an old man on a mountain bike who gave me his bottle cage so I was able to use that for my race. Better than nothing I guess.
 

THE COOLEST THING – NO MATTER HOW THE DAY GOES

I finally made my way to the water literally four minutes before the cannon went off. Even though four minutes is nothing, it felt like an eternity. I spent those 4 minutes just looking around watching an amazing sunrise, beautiful fish underneath me and hundreds of people floating around me waiting for THE WORLD CHAMPIONSHIPS to start. The only thing going through my mind was ”Wow, how lucky am I to be here right now, this is definitely the coolest thing I ever did.” It finally hit me that I was about to race among the best in the world. No matter how my day went, I earned my spot on that starting line.
 

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Practicing Swim Techique © Klodian Mitri

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Practicing Swim Techique © Klodian Mitri


 

A CHAOS WHICH MAKES SENSE

The cannon went off and suddenly everyone is climbing over each other and doing whatever it takes to get good position in the first 100 meters. I was just chilling and thinking to myself, ”calm down, we have to swim 100 meters about 38 more times. The race is just starting.” I figured things would calm down about two kilometers into the swim. Another fun fact, it definitely does not. It felt like chaos the entire swim part which makes sense: This are THE WORLD CHAMPIONSHIPS with the best athletes in the world. So I should not expect anything less.
 

THE SWIM: A FASCINATING PERFORMANCE INCREASE

Notwithstanding the swim felt so comfortable this time. I felt strong and powerful with every stroke I made which had been very rare for me until now. I got out of the water and saw a 01:04 H on the clock, one hour and four minutes, and I immediately chuckled thinking this has to be a mistake. Nope, it wasn’t, I actually swam a 1 hour and 4 Minutes over 3800 Meters! ”I am the best in the world and quit triathlon now, I am ready to be accepted into the Olympics as a swimmer,” had been my thoughts while running through transition one.
 

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Lucy Charles and Klodian © Klodian Mitri

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Lucy Charles and Klodian © Klodian Mitri


 
But really, that was a huge accomplishment for me. Even though I’ve been putting in tremendous work and swimming up to five times a week since the IRONMAN 70.3 WC South Africa. I never thought I would be able to swim that fast in a non-wetsuit, very chaotic and hard 3,8 k swim. Stefan is an integral part of my swimming journey, teaching me the correct way to swim. It’s not about power. It’s all about the process and the technique. I was just so excited.
 

HEAD DOWN AND GETTING TO WORK

Now moving onto the bike I felt that I would have a clear opening since I swam a 01:04 and still saw lots of people in the ocean. Another fun fact that is impossible in Kona and in a mass start race. The first 10 miles you’re pretty much in a straight line coasting through town and there is no room to make a fight for position, so you are just basically coasting. Once on the Queen K, it was time to put my head down and get to work. My goal was a sub five hour bike ride.
 

SAD TO SAY, DRAFTING IS UNAVOIDABLE!

A big controversial topic with Kona is the crazy drafting that goes on. I had heard a lot about it, but didn’t really know what to expect. Man, were they right. The was draft packs that stretched to over 2km long. I was not sure what to do, it wasn’t just making a push to pass 2-3 people. If I made a push, it would have to be an extended push to try to pass like 30 people. Sad to say, drafting is unavoidable. I surely wasn’t going to burn all my matches trying to pass hundreds of people. At one point after pushing an passing a group of 20 athletes I snuck back into a line and still had another group of 20-30 in front of me.
 

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Last Cycling Workout on Queen K © Klodian Mitri

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Last Cycling Workout on Queen K © Klodian Mitri


 

I had a referee next to me and asked for guidance on what to do in this situation and I got yelled at with a response, ”you worry about your race and I’ll do my job. Keep talking and you’ll get a penalty.” I immediately shut up and just drafted as she instructed till I had enough energy to make another push over the group. So, I ended up riding 04:54 hours and had been a little disappointed as I purposely under-biked because I wanted to make sure I felt comfortable on the run. I knew that the run in Kona can literally kill people – mentally and physically. It might have been mistake that I last minute decided to switch my nutrition / hydration strategy and incorporate only Gatorade and no water whatsoever as I should have known it better. This ended up biting me in the butt in the end.
 

SOMETIMES SHIT HAPPENS TO CHANGE STRATEGY

Luckily I got off the bike feeling so comfortable. It honestly felt like I just got off the couch and my legs felt so fresh. ”I was about to have the best run of my life,” I just thought at this time of the Kona Race. My goal was a 03:02 hours marathon. I know, this is ambitious but I also knew I was capable of it, especially since I had crushed the swim and bike which I guess were my “weaknesses” compared to my run. I felt amazing for the first 10km. I was hitting my goal and didn’t feel like I was overexerting myself. But then, then my stomach dropped and I almost crapped my pants. I immediately ran to a porta potty and relieved myself. Okay, that was somehow weird. I’ve never had to stop on a toilet in a race.
 

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Feeling great during the first 10 k © Klodian Mitri

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Feeling great during the first 10 k © Klodian Mitri


 

NEVER CHANGE A RUNNING SYSTEM

Whatever, I found my stride again and started passing people once more. However five kilometers later on the run shit happens again, my intestines started devouring themselves and I had to stop on the toilet again. After four more stops my previous goal was out of reach. My nutrition and hydration on the bike must have been a poor choice. By skipping water every other aid station, I allowed the gels / Gatorade combination to form a very strong, hyperglycemic concentration in my stomach ultimately causing me to get gastric disorders. It is crazy how something simple as that can derail your whole race from an about three hours marathon to 3:30 h. I just heard my coach saying, ”no experiments in the race, never not!”
 

A PERFECT EXPERIENCE, BUT NOT DONE WITH KONA

After a long day on the run, I finally made it to the finish line in about 09:40 hours. I knew that it was unrealistic to have a “perfect” race in Kona for a first-timer, but in my eyes it was still a perfect experience. I got to race among the best athletes in the world and the most special part was having my family at the finish line and seeing Adeline clapping.
 

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / The Finish Line © Klodian Mitri

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / The Finish Line © Klodian Mitri


 

I am not done with Kona. This is just the start. I am racing Cozumel in about 5 weeks days in hopes of getting another chance to execute my ”perfect” race in Hawaii.
Until next time, Kona!
 

NOTE FROM THE EDITOR

Only five weeks later, Klodian Mitri did race IRONMAN Cozumel 2018, November 18th and swam once again faster than in Kona. He finished 2nd in his age group in 09:20 and has consequently qualified for the IRONMAN Hawaii WORLD CHAMPIONSHIP 2019. Kona here we come again!
 

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Qualification for Kona 2019 at IRONMAN Cozumel 2018 © Klodian Mitri

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Qualification for Kona 2019 at IRONMAN Cozumel 2018 © Klodian Mitri


 

RESULTS IRONMAN Hawaii World Championships 2018

NAMEDIVGENALLSWIMBIKERUNTOTAL
Klodian Mitri58.488.521.01:04:4104:57:2203:34:4609:43:13

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RESULTS IRONMAN Cozumel 2018

NAMEDIVGENALLSWIMBIKERUNTOTAL
Klodian Mitri2.29.32.00:58:2105:00:0103:17:1009:20:36

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INFO

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IRONMAN 70.3 SOUTH AFRICA WC Klodian Mitri back on track
INTERVIEW PATRICK LANGE Triathlon bis ich Hawaii gewinne
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Dank einer optimal angepassten Trainingsplanung konnte ich mich bereits in der ersten Saison meiner Zusammenarbeit mit SUGAR & PAIN Coaching für die IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft 2018 in Port Elizabeth, Südafrika qualifizieren. Ich war auf den Punkt topfit zu meinem Highlight und hatte, dank der cleveren Trainingsplanung meines Coaches Stefan Drexl, mein bis dato bestes Rennen auf einer Mitteldistanz absolviert. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 4:35:46 Stunden und knapp fünf Minuten Rückstand zu den TOP 5 schnappte ich mir 2017 in Zell am See die Qualifikation.

 
 
Mein Saisonziel für das folgende Jahr und nächste große Highlight stand mit der IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft 2018 somit fest. Nach einer kurzen Saisonpause folgten acht Monate Vorbereitung mit vielen Stunden Training und unzähligen Kilometern im Wasser, auf dem Rad und in den Laufschuhen. Mit einigen Testwettkämpfen und starken Resultaten war es Mitte August endlich soweit für meine Reise nach Südafrika.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Die atemberaubende Tierwelt von Afrika auf unserer Safari © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Die atemberaubende Tierwelt von Afrika auf unserer Safari © Pollert


 

SÜDAFRIKA WIR KOMMEN – DIE ANREISE

Sechs Tage vor dem großen Rennen starten wir am Montag Abend von München aus zu unserem Saisonhöhepunkt. Gemeinsam mit meinem Papa, der sich in Pula, Kroatien qualifiziert hatte, und mit meiner Mama als Supporterin flogen wir nach Johannesburg. Nach kurzem Aufenthalt ging es gleich am Nachmittag weiter in den Südosten des Landes. Schon am Flughafen in Johannesburg war die Anzahl an Triathleten mit Radkoffern besonders hoch. Mit etwas Verspätung erreichten wir Spätabend unser Ziel Port Elizabeth, „The Friendly City“. Dort wurden wir herzlich mit afrikanischer Gastfreundschaft und Musik empfangen. Nicht erfreulich war jedoch, dass es nicht alle Radkoffer nach Port Elizabeth geschafft hatten. Mein Koffer war zum Glück angekommen, mein Papa musste sich allerdings noch bis zum nächsten Tag auf sein Rad gedulden.
 

DIE TAGE VOR DEM RENNEN IN SÜDAFRIKA

Gleich am nächsten Morgen stand die erste Trainingseinheit auf meinem Plan: Zwei Stunden Rad mit kurzen, knackigen Intervallen in wettkampfspezifischem Tempo. Ich schloss mich dafür einer, vom Veranstalter organisierten und der Polizei eskortierten Radgruppe an. Das sollte sich aufgrund des Verkehrs in der Stadt und der Fahrt durch die Vororte, als sehr hilfreich herausstellen. Mit hunderten anderer Athleten zusammen fuhren wir die ersten 15 Kilometer der Wettkampfstrecke in lockerem Tempo durch die Stadt. Erst dann lies uns die sichere Eskorte passieren und es hiess freie Fahrt voraus.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Lauftraining entlang der Küste mit guten Aussichten © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Lauftraining entlang der Küste mit guten Aussichten © Pollert


 
Nach einer Kuppe ging es schliesslich den Highway hinab und erstmals spürte ich den besonderes böigen Wind und schlechten Straßenbelag entlang der Küste. Die unberechenbaren Seitenwinde machten es nicht leicht die Aeroposition zu halten und sorgten für ordentlich Respekt, besonders mit den vielen überraschenden Bodenwellen. Auf dem Rückweg hingegen hatte die Radstrecke landschaftlich einiges zu bieten und es bot sich ein atemberaubender Ausblick über die weiten Strände.
 

DER SONNENAUFGANG AM HUMEWOOD BEACH

Nach meiner Rückkehr der Radausfahrt rief mich Teamkollege Klodian Mitri an: „Hey ya … want to go on a mini safari with me?“ Nur wenig später sassen wir gemeinsam mit seiner Familie im Auto auf dem Weg zum nächsten Safari Park. Geparden, Giraffen, Nashörner, Straussen und Zebras verschafften uns einen kleinen Einblick in die faszinierenden Tierwelt des afrikanischen Kontinents. Mit einem gemeinsam Abendessen und wunderschönen Sonnenuntergang war der erste ereignisreiche Tag auch schon vorbei.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Zauberhafte Strände entlang der Radstrecke © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Zauberhafte Strände entlang der Radstrecke © Pollert


 
Für den Donnerstag war morgens eine Laufeinheit mit kurzen Intervallen geplant. Ich lief zum Sonnenaufgang entlang des Humewood Beach, wo am folgenden Sonntag auch die Wettkampfstrecke entlang führte. Nach dem Frühstück und Ruhe war am Nachmittag eine weitere Trainingseinheit im Wasser geplant. Für mein Schwimmtraining bot mir unsere Gastgeberin spontan den Swimming Pool der angrenzenden High School an, in der sie als Lehrerin tätig war. Ein kurzer Anruf beim Schulleiter ich durfte den lokalen Nachwuchsschwimmern etwas Gesellschaft leisten. Noch drei Tage bis zum Show Down.
 

TRAINING VON LANDSTART UND LANDGANG MIT BRANDUNG

Freitag war Ruhetag, Beine hoch und Carbo Loading. Wir fuhren noch einmal die komplette Radstrecke mit dem Auto ab, um zuvor auch ganz sicher einmal jeden Anstieg, jede Kurve und Bodenwelle gesehen zu haben. Das Rennen der Frauen fand bereits am Samstag statt und so konnten wir schon Tags zuvor etwas Wettkampfatmosphäre vom Seitenrand schnuppern. Während Daniela Ryf, Lucy Charles, Anne Haug und Co. auf der Radstrecke unterwegs waren, sprang ich für meine letztes Schwimmtraining dieser Saison in den Indischen Ozean. Das Wasser hatte sich im Laufe der Woche von nur 17 Grad auf immerhin 19 Grad erwärmt.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Eine der letzten Schwimmeinheiten vor derm Show Down © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Eine der letzten Schwimmeinheiten vor dem Show Down © Pollert


 
Ich fühlte mich zwar sehr wohl im salzigen Meer, technisch musste ich mich allerdings erst an die Wellen gewöhnen und übte einige Male den Landstart durch die Brandung ins Wasser hinein. Durch einige wesentliche Tipps meines Trainers zum Schwimmen bei Wellengang konnte ich kurzfristig die Techniken „Duck diving“, unter den Wellen durchzutauchen und „Body Surfing“, das Schwimmen mit den Wellen üben. Unterdessen lief Daniela Ryf nach einem spannenden Radpart bei besten Bedingungen zum ungefährdeten Sieg und sicherte sich den Weltmeistertitel der Frauen. Keine 24 Stunden mehr bis zu meinem Start.
 

IT’S RACE DAY IN PORT ELIZABETH

Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen bestätigte den seit Tagen angekündigten Wetterwechsel – das exakte Gegenteil des Vortages. Keine Sonne, keine 25 Grad, stattdessen leichter Regen, nur 15 Grad und das Wasser wärmer als die Außentemperatur. Um 7:30 Uhr starteten zunächst die Triathlon Profis während meine Startwelle erst für 9:09 Uhr angesetzt war. Ich hatte also noch genug Zeit zusammen mit Klodian einen Blick auf den Schwimmausstieg der männlichen Profis mit Jan Frodeno, Javier Gomez und Alistaire Brownlee zu werfen, um mich anschliessend selbst vorzubereiten.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Meet the Pros: Triathletin Lucy Charles mit ambitioniertem Groupie © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Meet the Pros: Triathletin Lucy Charles mit ambitioniertem Groupie © Pollert


 
Im Abstand von 15 Sekunden wurden jeweils 10 Athleten einer Altersklasse ins Wasser geschickt. Fast wie bei einem Pferderennen ging es aus den Startgattern, daneben tickte die Uhr mit dem Countdown. Noch einmal Schwimmbrille und Schwimmkappe prüfen. 3, 2, 1 und ab. Mit einem kurzen Sprint über den Strand folgte der Sprung in die Wellen, was reibungslos funktionierte. Das Feld hatte sich bereits entzerrt, wodurch keine große Schwimmgruppe entstand. Ich fand gleich einen guten Rhythmus auf den ersten 800 Metern ins offene Meer hinaus zum Wendepunkt und kam mit den teilweise hohen Wellen immer besser zurecht. Auf dem Rückweg war der Wellengang sogar von Vorteil. Mit gefühlt doppelter Geschwindigkeit schob uns die Brandung zum Strand zurück. Eine gut erwischte Welle katapultierte mich noch einige Meter bis zum Schwimmausstieg. Mit etwas mehr als 26 Minuten kam ich aus dem Wasser und rannte den langen Weg über den Strand zur Wechselzone.
 

SOLO STATT FREIE AUSLEGUNG DER WINDSCHATTENREGELN

Aufgrund der schlechten Witterung entschied ich mich für eine Radweste, eine Entscheidung, die ich definitiv nicht bereute. Das mag vielleicht ein paar Sekunden gekostet haben, aber dafür konnte ich gerade zu Beginn der Radstrecke meinen Körper gut warm halten, als es noch sehr frisch, regnerisch und windig war. Auf den ersten 15 Kilometern durch die Stadt konnte ich schnell mein Tempo finden und mich aus den Gruppen rauszuhalten, um eine Zeitstrafe zu vermeiden. Zwar machten der Regen und die nassen Straßen das Fahren nicht leicht, dafür gab es kaum Wind und ich konnte gut die Aeroposition halten. Ab der Hälfte der Radstrecke war ich alleine unterwegs, überholte ab und zu früher gestartete Triathleten und konnte optimal meine Ernährungsstrategie umsetzen. Auf den letzten zehn Kilometern schloss eine grosse Gruppe auf, welche die Windschattenregel freizügig auslegte oder eher auslebte. Trotz suboptimaler Rennbedingungen und Strecken erreicht ich in Port Elizabeth meine bislang beste persönliche Radleistung über die 90 Kilometer und erreichte nach 2:25:18 Stunden und mit einem 37er Schnitt solo den zweiten Wechsel.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Mit einem Lächeln über die letzten Kilometer © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Mit einem Lächeln über die letzten Kilometer © Pollert


 
Mit kalten Fingern zog ich meine Laufschuhe an und nahm den Halbmarathon in Angriff. Die Strecke verlief in zwei Runden entlang der Strandpromenade mit kurzen Anstiegen zu den jeweiligen Wendepunkten. Die Straßen waren trotz der schlechten Witterung voll mit Zuschauern, die für gute Stimmung und Motivation sorgten. An allen Ecken entlang der Laufstrecke hatten die Einheimischen ihre Grills aufgestellt und zum landestypischen „Braai“ geladen. Den Athleten zog der Geruch von gegrilltem Fleisch in die Nase, was zu diesem Zeitpunkt eher weniger verlockend war. Die ersten Kilometer lief ich durchschnittlich unter vier Minuten pro Kilometer, die Beine fühlten sich sehr gut an und dennoch hatte ich Bedenken wegen des hohen Tempos. Nach wenigen Kilometern kam ich bereits meinem Papa entgegen, der knapp 30 Minuten vor mir gestartet war. Ich war entschlossen ihn einzuholen. Zwar verringerte sich die Pace am Anstieg zum ersten Wendepunkt leicht, bergab lief es dafür umso besser.
 
IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Gemeinsam mit Teamkollege Klodian ist die Freude über das Resultat noch grösser © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Gemeinsam mit Teamkollege Klodian ist die Freude über das Resultat noch grösser © Pollert


 

LAKTAT UND EMOTIONEN NACH DEM FINISH

Fokussiert auf mein Rennen nahm ich nicht einmal den Gruss von Klodian wahr, der mir mehrmals begegnete. Meinen Papa konnte ich nach 11 Kilometern überholen und auch mein Tempo von 4 Minuten pro Kilometer konstant halten. Ein letztes Mal lief ich nach 17 Kilometern um den Wendepunkt und bemerkte auf dem Rückweg erstmals Klodian. Ein kurzer Gruss und ich rannte die letzten Kilometer vollgas bergab Richtung Ziel. Mit 1:24:32 Stunden und einem glatten Schnitt von 4 Minuten pro Kilometer lief ich bei der Weltmeisterschaft meinen bislang schnellsten Halbmarathon in einer Triathlon Mitteldistanz. Mit neuer persönlicher Bestzeit überquerte ich nach 4:23:52 das Ziel des IRONMAN 70.3 Südafrika am Boardwalk von Port Elizabeth.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Mit Vollgas ins Ziel © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Mit Vollgas ins Ziel © Pollert


 
Die Freude war riesig, ganz besonders dann als kurze nach mir auch Klodian und mein Papa das Ziel erreichten. Selbst wenn mit Platz 42 noch Potenzial nach vorne ist, so bin ich mit dem Resultat meiner ersten Weltmeisterschaft und ganz besonders mit diesem grossen Leistungssprung sehr zufrieden. Meine Triathlonsaison 2018 hat damit einen grossartigen Abschluss gefunden und ich freue mich nach etwas Pause auf die nächsten Herausforderungen.
 

URLAUB UND ERHOLUNG ON THE ROAD TO CAPE TOWN

Jetzt war Urlaub und nach dem harten Rennen vor allem Entspannung angesagt. Von Port Elizabeth fuhren wir mit dem Auto in mehreren Etappen die 900 Kilometer nach Kapstadt. In den nächsten Tagen besuchten wir den Tsitsikamma National Park mit seinen Hängebrücken über die Flussmündung des Storms River und das Robberg Nature Reserve, eine wunderschöne Halbinsel mit steilen Klippen. Wir übernachteten in einem echten Wildpark und erreichten über schlechte Pisten und Schotterwege den südlichsten Punkt Afrikas, dort, wo sich Atlantischer und Indischer Ozean guten Tag sagen – oder gute Nacht.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Das wunderbare Ende einer Reise am Tafelberg, Kapstadt © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Das wunderbare Ende einer Reise am Tafelberg, Kapstadt © Pollert


 
Entlang der Küste führte unser Weg über Hermanus und Bettys Bay, wo wir Wale und Pinguine beobachteten, in die Weinberge von Stellenbosch zu einer überzeugenden Weinprobe guter südafrikanischer Weine. Die letzten Tage unserer Südafrikareise verbrachten wir schliesslich in Kapstadt und stiegen bei bestem Wetter auf den Tafelberg. Zum Abschluss konnten wir dann auf Lion’s Head noch einmal einen traumhaften Sonnenuntergang im Meer beobachten. Südafrika hat mich sehr beeindruckt, es ist ein aufregendes Land, facettenreich und mit freundlichen Menschen. Es war sicher nicht mein letzter Aufenthalt in Südafrika gewesen sein!
 

PERSÖNLICHER ERFOLG DANK GROSSARTIGEM TRAINER UND STARKEN SUPPORTERN

Der lange Weg mit der Qualifikation in Zell am See und meiner Teilnahme an der Ironman 70.3 WM in Porth Elizabeth wäre nicht ohne der Unterstützung einiger besonderer Menschen möglich gewesen. Ich möchte mich deshalb ganz herzlich bei Stefan Drexl von SUGAR & PAIN Coaching für seine präzise Trainingsplanung und persönliche Betreuung bedanken. Außerdem danke ich meinen Eltern für den Support vor Ort und meinem Teamkollegen Klodian, sowie seiner Frau Chantelle und Adeline für die aufregende Safaritour und Erlebnisse während der Rennwoche. Mit der PROCON IT Aktiengesellschaft habe ich zudem einen super Arbeitgeber gefunden, der mich sportlich unterstützt in dem ich meinen Job und mein intensives Hobby bisher perfekt unter einen Hut bringen kann.

Vielen Dank!
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Die Freude über die eigene Leistung ist gross © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Die Freude über die eigene Leistung ist gross © Pollert


 
NAME / NAT / PL / ALL / SWIM / BIKE / RUN / FINISH
Rohan Meyer / ZAF / 1 / 28 / 00:25:43 / 02:15:06 / 01:17:19 / 04:03:12
Sven Pollert / DEU / 41 / 169 / 00:26:45 / 02:25:18 / 01:24:30 / 04:23:52
Klodian Mitri / USA / 57 / 227 / 00:32:03 / 02:29:03 / 01:20:27 / 04:27:04
Stephan Pollert / DEU / 24 / 1251 / 00:32:18 / 02:39:41 / 01:39:33 / 04:58:51
 
 

INFO

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ERGEBNISSE

IRONMAN 70.3 SOUTH AFRICA 2018 Ergebnisse
 
 

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This was my first crack at a “championship season” as I had qualified for the IRONMAN 70.3 Worlds in South Africa, the IRONMAN Hawaii in Kona and for the legendary Boston Marathon. So, where to start? This season has been one for the books. Hell, this whole year has been a roller coaster ride. Trying to adjust to having a growing family, moving internationally, bringing my training load into line to a more rigorous work and family schedule, and at least, trying to gallivant all over the world!

 
 
Since I started triathlon 3 years ago, each year has been a new experience when it comes to training- the type of workouts, the efforts, the technique focus, etc. I feel like I still have yet to learn how to effectively, and of course efficiently train my body to get the most out of it. However, one thing has been different this year: A more personalized touch. I have been working with Dave Luscan of FINDING FREESTYLE and with Stefan Drexl of SUGAR & PAIN Coaching for 2018 and it has done wonders to my training and way of racing. Both of these men are phenomenal swimmers. Ironically, that is exactly this discipline where I lack the most. I made sure that to put my head down and listen and do the work. The results are finally speaking for themselves.
 

IRONMAN 70.3 SOUTH AFRICA Klodian Mitri is Back on Track for WC / Ending up having a personal best swim despite getting sucked in a wave getting tossed around © klodian mitri

IRONMAN 70.3 SOUTH AFRICA Klodian Mitri is Back on Track for WC / Ending up having a personal best swim despite getting sucked in a wave getting tossed around © klodian mitri


 

GETTING TO SOUT AFRICA: THE FIRST CHALLENGE

Every race I have entered into this season, I have made sure not to have any expectations. The caliber of athletes here in Europe is on another level and the courses are incredibly challenging compared to the United States. I wanted to make sure that I gave each race my best effort so when I crossed the finish line, the tank was empty despite if I made the podium or not. I am new to triathlon and Ironman racing, I still have a lot to learn before I can hope to be one of the best in this fascinating sport.
 
The first challenge in itself was actually getting to the 70.3 World Championships. I planned to arrive about a week and a half early since South Africa is such a long trip and I would be traveling with a nine month old baby and a pregnant wife. I am glad I planned that extra time, because as we were connecting in Paris at midnight on a Friday, we got denied boarding due to issues with our copy of Adeline’s birth certificate. The problem was that due to child trafficking, Air France required the original birth certificate which was in our locked apartment in Germany. We frantically called friends to get it and were trying to find a post company that would overnight to us the certificate. However, the price was approximately 250 euros and it still wouldn’t arrive till Monday. We decided to try our luck with the US Embassy first thing Monday morning. Luckily, we were able to spend some time exploring Paris, which was a beautiful city. We got to visit the Eiffel Tower, Palace of Versailles, and take Adeline to Disneyland. After consulting with the Embassy, they authenticated our copies and after some further arguing with Air France, we were finally back on track for South Africa!
 

IRONMAN 70.3 SOUTH AFRICA Klodian Mitri is Back on Track for WC / my advantage was staying tucked aero for 95 percent of the race © klodian mitri

IRONMAN 70.3 SOUTH AFRICA Klodian Mitri is Back on Track for WC / my advantage was staying tucked aero for 95 percent of the race © klodian mitri


 

STAYING TUCKED AERO

So coming back to South Africa and the IRONMAN 70.3 World Championships: It was finally time to showcase my hard work! This was my first time swimming in a surf. This season I have been lining up with the 30 minutes and under group in hopes of finding feet and pushing the pace to try to keep up. I ended up having a personal best swim despite getting sucked in a wave getting tossed around a few times before exiting the ocean. This was very motivating to see that the hard work from Dave’s training plans and Stefan’s technique drills and ballerina feet were starting to pay off!
 
The bike has been interesting for me all year as I consider myself a strong cyclist except since I moved to Germany. European athletes are on another level. They sprint uphill making you look like you’re standing still and then blast-off on the descents. It’s quite amazing to actually watch them ride. For this race, I made sure to push as hard as I could for the entire 90 kilometers (56 miles) on hard uphills, wet pavement, windy descents and road surfaces that made your whole body shake for 88 kilometers of the course. One thing I did differently in my training that I was able to finally use on race day to my advantage was staying tucked aero for 95 percent of the race. This helped me maintain a strong and comfortable speed even if my legs were feeling gassed.
 

IRONMAN 70.3 SOUTH AFRICA Klodian Mitri is Back on Track for WC / Running in the gray area the entire run and being lucky to see the finish line © klodian mitri

IRONMAN 70.3 SOUTH AFRICA Klodian Mitri is Back on Track for WC / Running in the gray area the entire run and being lucky to see the finish line © klodian mitri


 

RUNNING IN THEE GRAY AREA

Nevertheless one thing about the bike has been incredibly frustrating. I was getting a five minute penalty for “drafting” on an uphill section. My division started at 9:10 am as the race started at 7:30 am with the pros. So I’ve been in one of the last groups to go of a total of 4500 athletes. It meant that nearly everyone was riding in front of us. I had to spend most of the time trying to pass athletes on a very crowded course. I was incredibly disappointed in this call by the official, but nothing was changing the call. After finally serving my time and leaving the penalty tent on a hill climb, I was determined to make up time and burned all my matches trying to catch-up. This do or die attitude helped give me some confidence on the technical descends which I have been searching all year long.
 
Having had such an aggressive second half of the bike IRONMAN 70.3 South Africa trying to catch-up, I was genuinely worried that my legs would not show up for the run. Immediately after T2, I started feeling the inkling of a cramp in my right quad. I upped my salt intake and ran in the gray area the entire distance. Racing with a fellow SUGAR & PAIN athlete, Sven Pollert who is a phenomenal swimmer and just as good of a biker, I kept seeing him at each turn around. I really did want to close that gap in hope of finishing with him. Unfortunately, I’ve tried everything to run out of real estate. Even with a 1:20 hour half-marathon run, I could not catch up. His performance is testament to how strong of an athlete he is and the fine-tuning that Stefan can do with his coaching here in Munich.
 

IRONMAN 70.3 SOUTH AFRICA Klodian Mitri is Back on Track for WC / Stefan Drexl of SUGAR & PAIN Coaching has done wonders to my training and way of racing © klodian mitri

IRONMAN 70.3 SOUTH AFRICA Klodian Mitri is Back on Track for WC / Stefan Drexl of SUGAR & PAIN Coaching has done wonders to my training and way of racing / Klodian, Stefan, Sven (f.l.t.r) © klodian mitri


 

FIVE TO SIX TIMES IN THE POOL TO GET COMFORTABLE

Even with my penalty, I ended up third American in my division and in the top six percent overall. I was very happy with my performance and where I have come over the last year. I definitely cannot be disappointed racing among the best. At this point in my career, I cannot compare myself to these other athletes but only work on improving myself and learning the proper techniques of these disciplines. Luckily I got a great team behind me and have amazing friends and family supporting these crazy endeavors of mine.
 
After IRONMAN 70.3 South Africa Worlds, I changed my focus to swimming and biking. I have upped my time in the pool to five to six times a week, swimming about three to four kilometers a session. It is daunting but I know I need to put the time in to get comfortable in the water. In addition I’ve been spending a lot of time on the bike trainer riding in the aero position. I want to make sure that when race day comes that I am able to maximize all the aerodynamic benefits of my incredibly aerodynamic equipment. I mean what’s the point of having all this fancy stuff if I am not going to use it to my advantage?
 
This is my first Kona and I am not going in with too high of expectations as the course is unique and challenging in itself. The IRONMAN Hawaii has eaten up some of the best athletes in the world. I want to race to my best ability and make sure I leave it all on the course. One thing for sure: They’ll have to carry me out on a stretcher before I give up. See you at the finish line. The journey continues . . .
 
NAME NAT PL ALL SWIM BIKE RUN FINISH
Rohan Meyer ZAF 1 28 00:25:43 02:15:06 01:17:19 04:03:12
Sven Pollert DEU 41 169 00:26:45 02:25:18 01:24:30 04:23:52
Klodian Mitri USA 57 227 00:32:03 02:29:03 01:20:27 04:27:04
 
 

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IRONMAN 70.3 SOUTH AFRICA 2018 Results
 
 

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INTERVIEW PATRICK LANGE Triathlon bis ich Hawaii gewinne
IRONMAN PIONIER Frank Smith
HONOLULU MARATHON Mit Aloha Durch das Blaue Paradies
 
 

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Da ist es endlich, das TRIATHLON SPECIAL Ironman Hawaii 2014: Acht Jahre nach Norman Stadels zweitem Sieg in Kona hat Deutschland mit Sebastian ‚Sebi‘ Kienle wieder einen Ironman-Weltmeister. Alles rund um die Hawaii-Rookies Jan Frodeno und Nils Frommhold, die mit ihren Plätzen drei und sechs ein starkes Debüt auf Big Island zeigten. Oder wie sich die Australierin Mirinda Carfrae mit einer unglaubliche Aufholjagd mit dem dritten Hawaiititel krönte.
 

Mit fast 200 Seiten umfangreichste triathlon special

Auf 196 Seiten blickt das neue triathlon special ausführlich auf den Tag der Deutschen beim Rennen des Jahres zurück, liefert interessante Statistiken und unbekanntes Background-Wissen zum Mythos Hawaii. Es beschreibt aber vor allem, wie der Ironman Europameister Sebastian Kienle seine Zweifel besiegte und sich innerhalb eines Jahres auch zum König von Kona krönte. Seit dem 22. Oktober ist das triathlon special 2/2014: Ironman Hawaii mit diesen und vielen weiteren spannenden Themen im Zeitschriftenhandel erhältlich.
 

Kona kompakt mit Reportagen, Impressionen und Emotionen


Die große Analyse des Frauen- und Männerrennens, die schnellsten Amateure, Wall of Fame mit allen 232 deutschsprachigen Finishern und die spektakulärsten Bilder von der heißen Rennwoche auf Hawaii.
 



Der Ironman-Mann: Faris Al-Sultan im Interview


Der Münchener ist seit mehr als einem Jahrzehnt bei der Ironman-WM auf Hawaii am Start. Im Gespräch plaudert der Weltmeister von 2005 über den Ironman damals und heute, seine Zukunft im Profisport, das TV-Desaster und nervige Plastikteller.
 

Die 

Königsklasse: Acht Hawaiiprofis und ihre Kona-Waffen


Modernes Material ist für Profis gleichermaßen Schlaraffenland wie Herausforderung auf der Jagd nach den entscheidenden Sekunden. triathlon special hat sich das Equipment von acht Hawaiiprofis ganz genau angeschaut.


triathlon special 2/2014: Ironman Hawaii


Die Zeitschrift triathlon erscheint im festen Monatsrhythmus mit zehn Standard- und zwei Special-Ausgaben bei spomedis und liefert aktuelle Informationen und zahlreiche Hintergründe zum Schwimmen, Radfahren und Laufen. Mit Berichten über die Entwicklungen auf dem Ausstattungs- und Techniksektor, die neuesten Trends aus den Bereichen des Trainings, der Sportmedizin und der Ernährung für Ausdauersportler sowie das nationale und internationale Wettkampfgeschehen.

Jetzt hat er’s tatsächlich vollbracht:Sebastian ‚Sebi‘ Kienle hat nach dem Titel des Europameisters souverän den Ironman Hawaii und somit zum ersten Mal auch die Weltmeisterschaft gewonnen. Der sympathische 30-Jährige aus dem schwäbischen Knittlingen hat den Queen K gerockt und sich bei seinem dritten Auftritt in Kailua-Kona über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen in 08:14:18 Stunden und über fünf Minuten Vorsprung gegenüber dem US-Amerikaner Ben Hoffman (8:19:23) und Jan Frodeno (08:20:32) durchgesetzt.

Es ist gerade einmal vier Jahre her als Sebi erstmals seinen Fuss auf Big Island setzte, um den Ironman Hawaii, damals noch als Zuschauer zu verfolgen. Nach dem Triathlon-Showndown zwischen Sieger Chris McCormack und Andreas Raelert im Jahr 2010 habe ich Sebastian Kienle an der Pier von Kailua-Kona interviewt und mit ihm über seine ersten Eindrücke von der Insel, der Entscheidung im Männerrennen und seine Zukunftspläne auf der Triathlon-Langdistanz gesprochen. Exakt vier Jahre später, fast an selber Stelle, setzt Sebi erstmals seinen Fuss als Erster über die Ziellinie des Ironman Hawaii und krönt sich damit zum besten Triathleten und Weltmeister 2014 über die Langdistanz.

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Dabei wäre Sebi aufgrund einer Trainingsverletzung beinahe gar nicht auf Hawaii an den Start am Dig Me Beach gegangen. Vielleicht gerade deshalb ist sich der 30-Jährige seines unfassbaren Triumphes erst wenige Meter vor der Ziellinie wirklich sicher und genießt die letzten Meter spazierend. Auf dem Gipfel eines Triathleten angekommen, wird sichtbar welche Leistung der neue Ironman World Champion 2014 vollbracht hat. Denn mit dem gesamten Druck, die von ihm beim durchschreiten der Finishline abfällt, lässt sich Kienle vollkommen erschöpft zu Boden sinken. Es hat alles gepasst: Der perfekte Tag, eine gelungen Vorbereitung und das Quäntchen Glück – das es immer braucht.

Und hier seine Worte vier Jahre später, kurz nachdem er sein Meisterstück vollbracht und die 36. Auflage des Ironman Hawaii gewonnen hat:

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Was erst, wenn Sebi vorne aus dem Wasser kommt

Vor allem die gute Vorbereitung zusammen mit seinem Trainer Lubos Bilek war die Grundlage für Kienles Erfolg und seine starke Leistung auf seinem neuem Scott Plasma. Kurz vor Hawi, dem Wendepunkt der Radstrecke schob sich Sebi vorbei an dem Deutschen Maik Twelsiek und machte bei etwa 140 Kilometern den entscheidenden Move um endgültig die Führung zu übernehmen. Mit einem ordentlichen Vorsprung wechselte Kienle zum Laufen und baute seine Führung auf dem Alii Drive noch weiter aus, die er auch bis zum Ende nicht mehr abgab.

Entscheidend war dafür wohl, dass der neue Weltmeister mit einem verhältnismäßig geringen Rückstand von weniger als vier Minuten aus dem Wasser, in seiner schwächsten Disziplin stieg. Während Radfahren dagegen seine Stärkste ist. Damit ist Sebastian Kienle nach Thomas Hellriegel (1997), Normann Stadler (2004 und 2006) und Faris Al-Sultan (2005) jetzt der vierte Deutsche, der das wohl härteste Ausdauerrennen der Welt für sich entscheiden konnte. Wie es wohl wäre, wenn Sebi in Zukunft auch noch schnell Schwimmen könnte und mit der ersten Gruppe oder sogar erster nach 3,8 km aus dem Wasser steigen würde, mag man sich gar nicht vorstellen. Oder vielleicht doch? Ein Versuch wäre es sicher wert …



Frodeno und Frommhold mit starkem Debüt

Nicht unerwartet aber dennoch überraschender Dritter wurde Olympiasieger Jan Frodeno aus Saarbrücken, der zum ersten Mal auf Hawaii am Start war und trotz eines erneuten Plattens und einer Zeitstrafe auf’s Podium rannte. Nicht auszudenken, wie das Rennen verläuft, wenn Frodo einmal ganz ohne Zwischenfälle über die 180 km fliegt. Der Hawaii-Rookie Nils Frommhold war die dritte deutsche Überraschung der Weltmeisterschaft und kam mit einem beeindruckenden Schlussspurt über die letzten 10 Kilometer als Sechster ins Ziel.



Der Berliner hatte im Energy Lab sein zweites Hoch bekommen und sich von Platz neun wieder nach vorne gekämpft. Maik Twelsik, wieder einmal zweiter nach dem Radfahren, rannte in seiner Wackel-Disziplin immerhin auf Platz 11. Ebenso erstmals für die Ironman World Championships qualifiziert war Boris Stein. Der Sieger des Ironman Zürich 2014 erreicht das Ziel als 20. in 8:40:42 Stunden. Der Vorjahressieger und Titelverteidiger Frederik van Lierde aus Belgien wurde Achter. Für Triathlon-Dino Faris Al-Sultan war der Ironman Hawaii 2014 bereits nach wenigen Kilometern auf dem Rad vorbei.



Bis auf Rang sechs und mit Aussichten aufs Podium war Andreas Raelert vorgelaufen. Der Rostocker bekam nach dem Halbmarathon allerdings Magenprobleme und konnte trotz Gehpausen nicht mehr in den Ausgang des Rennens eingreifen.



Top Drei der Frauen auf Hawaii heiß umkämpft

Im Feld der 36 weiblichen Triathlon Profis ist Mirinda Carfrae die Titelverteidigung gelungen. Die Australierin krönte sich zum dritten Mal nach 2010 und 2013 zur Ironman Hawaii Weltmeisterin. Mit einer unglaublichen Energieleistung machte Carfrae im Marathon einen Rückstand von 14:32 Minuten auf die lange führende Daniela Ryf gut. Die Schweizerin hat lange tapfer dagegen gehalten und der Australierin alles abverlangt. Die Schweizerin mit den meisten Wettkämpfen der vergangenen Saison wurde bei ihrem Debüt auf Big Island Zweite vor Rachel Joyce aus Großbritannien.



Ebenso als Rookie nach Hawaii gekommen war Julia Gajer die ihre erste Ironman World Championship mit einem starken sechsten Platz finishte. „Ihr bisher krassestes Rennen“, wie die Apothekerin aus Ditzingen und Deutsche Meisterin 2014 auf der Langdistanz nach dem Rennen berichtete. Ihren eigenen Erwartungen hinterhergelaufen ist die Caroline Steffen. Die Schweizerin hatte gemeinsam mit ihrem neuen Trainer Chris McCormack einzig die Ironman-Krone im Blick, doch bereits auf dem Rad fehlten ihr an diesem Samstag die letzten Körner. Der fünfte Platz ist dennoch, wie ich meine eine starke Leistung auf der heißen Lavainsel.



Top Ten der Ironman Hawaii World Championships 2014

Platzierung, 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,2 km Laufen, Gesamt

Männer
1. Kienle, Sebastian (DEU) (54:38/4:20:46/2:54:36) 08:14:18
2. Hoffman, Ben (USA) (51:20/4:32:20/2:51:25) 08:19:23
3. Frodeno, Jan (DEU) (50:56/4:37:19/2:47:46) 08:20:32
4. Potts, Andy (USA) (50:56/4:36:56/2:48:18) 08:21:38
5. Viennot, Cyril (FRA) (54:32/4:31:18/2:51:55) 08:22:19
6. Frommhold, Nils (DEU) (51:14/4:34:11/2:52:45) 08:22:29
7. Van Berkel, Tim (AUS) (51:21/4:36:45/2:50:53) 08:23:26
8. Van Lierde, Frederik (BEL) (51:03/4:32:17/2:56:21) 08:24:11
9. Aernouts, Bart (BEL) (55:43/4:37:47/2:50:12) 08:28:28
10. Guillaume, Romain (FRA) (51:08/4:34:23/2:59:58) 08:30:15

Frauen
1. Carfrae, Mirinda (AUS) (1:00:14/5:05:48/2:50:26) 09:00:55
2. Ryf, Daniela (CHE) (56:55/4:54:33/3:07:00) 09:02:57
3. Joyce, Rachel (GBR) (56:47/4:56:49/3:06:27) 09:04:23
4. Swallow, Jodie (GBR) (54:28/5:02:46/3:08:45) 09:10:19
5. Steffen, Caroline (CHE) (56:53/5:02:03/3:08:43) 09:12:43
6. Gajer, Julia (DEU) (1:00:17/5:06:13/3:04:39) 09:16:58
7. Lyles, Liz (USA) (1:00:19/5:10:15/3:03:24) 09:18:11
8. Crawford, Gina (NZL) (55:04/5:17:30/3:01:49) 09:19:21
9. Ellis, Mary Beth (USA) (54:56/5:00:04/3:21:24) 09:20:46
10. Blatchford, Liz (AUS) (54:59/5:13:30/3:10:16) 09:23:34

Hier findet Ihr Informationen, Videos und interessante Links zum Ironman Hawaii 2014 und Sebastian Kienles Gewinn der Ironman World Championships in Kailua-Kona

Interessante Tri-ography über den Werdegang und Weg von Sebastian Kienle von den ersten Erfolgen bis zur Krönung zum King von Kona auf tri2b.com

Informationen, emotionale Interviews und beeindruckende Bilder vom Triathlon Mythos auf Big Island gibt’s im Ironman Special auf tri2b.com

Tri2b.com im Interview mit dem Drittplatzierten des Ironman Hawaii 2014, Jan Frodeno

Tri2b.com im Interview mit Maik Twelsiek, Zweiter vom Rad und 11. Platz Gesamt beim Ironman Hawaii 2014

Tri2b.com im Interview mit Boris, Platz 20 bei seinem Debüt des Ironman Hawaii 2014

Der HR-Livestream zu Sebis Meisterstück in drei Teilen

Kona 2014 01/03

Kona 2014 01/03

Kona 2014 01/03

Alle Ergebnisse, Videos und Live-Ticker zu den Ironman World Championships

Sebi zu Gast bei Triathlon-Legende Bob Babbitt

Ein kleiner Schritt über die Ziellinie aber ein langer Weg bis dorthin: Sebastian Kienle Inside Story über die Faszination Triathlon

Sebastian Kienle im ZDF Morgen-Magazin 8 Wochen vor Hawaii

Interview mit dem Ironman-Sieger über Glücksgefühle, eisernen Willen und noch Luft nach oben

Als Schnellster vom Rad kommt gleich nach „First Out of the Water“ und ist natürlich ein Thema bei den Australiern des Online-Portals „First Off the Bike“

Pressekonferenz nach den Ironman World Championships 2014 mit deutschen Sieger Sebastian Kienle

Die Experten des Triathlon Magazins mit Sebi im Interview

Die Experten des Triathlon Magazins mit Jan Frodeno im Interview

Die Experten des Triathlon Magazins mit Nils Frommhold im Interview

Die Experten des Triathlon Magazins mit Julia Garer im Interview

Ein sehenswertes Video über Kona 2014 mit Liz Blatchford der Zehntplatzierten, einmal nicht nur aus der Rennperspektive

YES, IT’S ON! Kailua-Kona ist am 11. Oktober 2014 wieder der Nabel der Welt des Triathlons und pünktlich zur Ironman Hawaii Race-Week ist auch meine neue Website am Start. Am kommenden Samstag kämpfen Triathleten aus aller Welt über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen auf dem Pazifik-Archipel, um sich am berüchtigten Alii Drive ihren Traum zu erfüllen: dem Mythos IRONMAN HAWAII!

Aus einer Wette wächst ein Mythos

Seit 1978 findet der älteste, bekannteste und gleichzeitig spektakulärste Triathlon über die Langdistanz auf der Inselgruppe Hawaii, Mitten im Pazifischen Ozean, 3000 Meilen vom Festland entfernt statt. Es gibt für die meisten Triathleten keinen größeren Tag und kein wichtigeres Rennen als die IRONMAN World Championship auf Hawaii. Was in San Diego aus einer Wette heraus entstand, entwickelte sich schließlich mit dem ersten Ironman am Strand von Waikiki auf Oahu weiter. Aufgrund der schnell steigenden Popularität wechselte die Mutter des Langdistanz Triathlon schließlich auf die Nachbarinsel Big Island in das kleine Fischerdörfchen Kailua-Kona, das seither zahlreich Mythen und Legenden schuf.

Ironman Hawaii, heißt sich den Naturgewalten stellen

Der IRONMAN Hawaii ist einer der größten Herausforderungen denen sich Athleten stellen können und er zieht jedes Jahr immer mehr Triathleten in seinen Bann. Einmal die Qualifikation schaffen und dabei sein, wenn die besten Profi-Triathleten der um die Krone des Ironman-Weltmeisters schwimmen, Rad fahren und laufen. Über 2000 Alterklassenathleten suchen diese persönliche Herausforderung im Kampf gegen die Naturgewalten: Durch die Wellen im Meerwasser, gegen den heißen Mumuku-Wind und auf dem glühenden Asphalt. Das alles bekommt man auf den 226 km entlang der Westküste von Big Island geboten. Einmal dabei sein mit Sonnenaufgang am Dig-Me-Beach und ab 6:30 Uhr 3,8 km in der Bucht von Kailua-Kona, 180 km auf dem Queen Kaahumanu Highway und 42,2 km auf dem berüchtigen Alii Drive und ins Energy-Lab.

Die Qualität zur Legende

Nur wenigen ist das vergönnt, sie haben in einem der vielen weltweiten Ironman-Rennen ein Qualifikationsplatz durch eine entsprechende Platzierung in ihrer Altersklasse ergattern können. Für die mittlerweile zahlreichen Profis weltweit ist der Modus für eine Teilnahme beim Ironman Hawaii inzwischen noch härter geworden. Die WTC und Ironman haben mit 2012 das Kona-Pro-Ranking eingeführt, so dass zum Saison-Highlight im Oktober nur noch die Allerbesten an Pier von Kailua-Kona mit dem Kanonenschuss starten. Dem Mythos Ironman Hawaii hat die neue Regelung nicht geschadet: Wer in Kona gewinnt, schreibt Triathlon-Geschichte.

im Jahr 1997 gelang das erstmals einem deutschen Triathleten: Thomas Hellriegel aus Bruchsal konnte sich am Alii Drive zum Ironman World Champion krönen. Gleich zweimal, in den Jahren 2004 und 2006 ist das Normann Stadler gelungen. Der Münchner Triathlon-Dino Faris Al-Sultan holte sich im Jahr 2005 die Krone in Kona. Die US-Amerikaner Dave Scott und Mark Allen sind die Rekordgewinner des Ironman Hawaii, sie konnten jeweils sechsmal am Alii Drive gewinnen. Gleich achtmal hat Paula Newby-Fraser bei den Frauen triumphiert. Sie dominierte in den 80iger und 90iger Jahren den Ironman Hawaii und hat so wohl auch einen Rekord für die Ewigkeit aufgestellt.

In meinem „Road to Kona“-Blog bekommt ihr Aktuelles zum Ironman Hawaii 2014 auf Big Island mit Hintergrundwissen, Prognosen, Ergebnissen, Stories, Bildern und einiges mehr …

Hier findet ihr wichtige Links zum Ironman Hawaii Raceday 2014
Das Live Coverage mit Leaderboard, Athlete Tracker und Live-Ticker von Ironman

Von 18.30 bis 3.30 Uhr überträgt hr-online den Triathlon-Event des Jahres im Livestream, direkt aus Hawaii kommentiert von Dirk Froberg und dem ersten deutschen Sieger des Ironman Hawaii, Thomas Hellriegel: