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Die Regeneration kommt im Alltag oft zu kurz. Das wirkt sich negativ auf die Leistungsentwicklung aus. Der besondere Vorteil von Profitriathleten ist, den gesamten Tagesablauf mit Dauer, Umfang und Zeitpunkt des Trainings flexibel gestalten zu können. Die verbleibende Zeit wird für Regeneration mit Massagen, Physiotherapie und viel Ruhe genutzt, um maximalen Trainingseffekt zu erzielen. Angesichts dessen sind jene ambitionierten Altersklassenathletinnen und -athleten, die neben Beruf und Familie ihre Trainingseinheiten in den vollgepackten Alltag integrieren, die eigentlichen Profis. Das Training wird im täglichen Organisationsstress noch zwischenrein gepackt, die Erholung bleibt dabei allerdings meist auf der Strecke. Weniger ist oft mehr, denn die Form kommt in der Pause. Warum das so ist und wie’s richtig geht, erfährst Du hier.

 

Die Triathletinnen und Triathleten der Altersklassen sind meist wahre Trainingsweltmeister. Die erste Trainingseinheit wird bereits vor dem Frühstück oder auf dem Weg zur Arbeit absolviert. Anstatt eines entspannten Mittagessens werden ein paar Bahnen im Schwimmbad absolviert und am Abend noch ein paar Stunden auf dem Radergometer geschwitzt. Die Nahrungsaufnahme erfolgt zwischendrin und wer Familie hat, sagt noch schnell guten Morgen, guten Tag und gute Nacht, falls man sich nicht mehr sehen sollte. Von gemeinsamen Wochenenden kaum zu reden.

Ein phänomenales Pensum und das beinahe täglich. Das ist alles andere als eine optimale Trainingsplanung und Vorbereitung auf einen Triathlon, auch wenn eine Langdistanz viel Training und Disziplin verlangt. Zu wenig Schlaf und eine schlechte Ernährung, kaum Ruhephasen und fehlende Regeneration bedeuten Stress für den Körper und das Immunsystem. Durch den Trainingsstress sind Krankheiten oder gar Verletzungen vorprogrammiert. Müdigkeit, Muskelkater und das Ausbleiben der geplanten Leistungsentwicklung sind oft erste Anzeichen von Übertraining.

 

MEHR GEDULD MIT DER REGENERATION

Für Altersklassenathleten, ganz egal ob ambitioniert, gut trainiert oder Einsteiger ist die Regeneration nach dem Training und vor den nächsten Einheiten ebenso wichtig wie für Leistungssportler. Die Regeneration ist untrennbar mit dem regelmässigen Training vereint und sollte immer Teil der Trainingsplanung sein. Allzu oft werden allerdings die Wochenenden genutzt, um ausgefallene Trainingseinheiten oder gar das komplette Trainingspensum einer ganzen Woche aufzuholen. Klar, das Wetter ist sonnig warm, die Vereinskollegen oder Trainingspartner warten schon und der Verlockung einer langen Radausfahrt kann man kaum widerstehen. So funktionieren die Physiologie des menschlichen Körpers und eine nachhaltige Leistungsentwicklung jedoch nicht. Ein Regenerationstag hätte möglicherweise einen merklich höheren Trainingseffekt gehabt.

 

IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT

Die Voraussetzung für einen maximalen Trainingserfolg ist der optimaler Wechsel zwischen Belastungs- und Entlastungsphasen. Die Vorteile liegen auf der Hand. Eine körperliche Belastung muss aber nicht ausschließlich eine Trainingseinheit sein. Auch Alltagsstress aufgrund beruflicher und familiärer Herausforderungen kann sehr belastend sein. Die Adaptation des Körpers aufgrund vorangegangener Belastungen und die damit verbundene Leistungsentwicklung findet nur in den wichtigen Trainingspausen statt. In der indiviuell angepassten Ruhephase erfolgt die Kompensation für eine Leistungsverbesserung.

Ohne Rücksicht auf die Erholung von Körper und Geist wird die gewünschte Leistungssteigerung ausbleiben und es tritt Stagnation ein. Die Regeneration ist massgeblicher Bestandteil des langfristigen Trainingsprozesses und ein aktiver Prozess. Die richtige Nachbereitung einer intensiven Trainingseinheit, auch eines Rennens durch entsprechende Dehnübungen ist bereits Teil der Regeneration und gleichzeitig Vorbereitung auf das nachfolgende Training. Eine gesunde, angepasste Ernährung und mindestens acht Stunden Schlaf zählen zu den essenziellen Elementen einer optimalen Erholung.

Wie die Regeneration zu gestalten ist, das ist grundsätzlich immer von der Art und Dauer der Vorbelastung abhängig. Weiteren Einfluss haben aber unter anderem auch der Trainingszustand, die Erfahrung und natürlich das Alter des Triathleten. Die Erholung soll schließlich nicht nur die Müdigkeit nach dem Training oder Rennen beseitigen, sondern auch die Leistung und sportmotorische Ausgangslage verbessern. Die Qualität der Regeneration ist deshalb massgeblich entscheidend für die Dauer der Wiederherstellung und für den Trainingseffekt. Je besser und konsequenter man regeneriert, desto eher und besser kann man wieder trainieren und sich neuen Belastungsreizen aussetzten. Und genau darin liegt der Schlüssel von erfolgreichem Training mit nachhaltiger Leistungssteigerung.

 

ES GIBT KEIN PATENTREZEPT FÜR REGENERATION

Mit erhöhtem Alltagsstress, zunehmendem Alter oder größeren Zielen gewinnen regenerative Maßnahmen an Bedeutung. Ältere Athletinnen und Athleten regenerieren in Abhängigkeit ihres Trainingsalters nicht mehr so schnell wie Jüngere. Das sollte in der Trainings- und Saisonplanung ebenso berücksichtig werden wie die Art, Dauer, Intensität und Qualität von Training und Regeneration.

In der Erholungsphase repariert der Körper kleinste Verletzungen, sogenannte Mikrotraumata an den Muskeln, Sehnen und Bändern. Er optimiert unter anderem bestehende Mitochondrien, die Kraftwerke der Zellen und bildet neue, um besser auf zukünftige Belastungen vorbereitet zu sein. Mit Hilfe der Ernährung werden die Energielager der Muskelzellen wieder vollständig gefüllt und der Stoffwechsel an die vorangegangene Belastung angepasst. Das geschieht überwiegend nachts, weshalb eine ausreichende Schlafdauer für die Regeneration essenziell ist. In dieser Zeit wird der Körper gestärkt, um für zukünftige, noch höhere Belastungen gewappnet zu sein. Diesen Vorgang beschreibt man als Superkompensation.

 

FAZIT

Ein Patentrezept für die richtige Regeneration gibt es leider nicht. Für die optimale Dauer ist stets die Gesamtbelastung des Athleten und der Athletin selbst zu betrachten. Eine simple Grundregel der Regeneration ist: Je intensiver oder länger das Training, desto mehr Zeit braucht der Körper für die Erholung, um das biologische Gleichgewicht wieder herzustellen. Eine bessere Grundlage, die körperliche Fitness und das Trainingsalter beeinflussen die Regeneration nach dem Training. Je optimaler die Balance von Belastung und Regeneration, umso niedriger ist das Risiko von Verletzungen und Krankheiten. Mit einer ausgewogenen Trainingsplanung kann die gewünschte Zielleistung zuverlässiger und besser erreicht werden.

 

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So klappts mit der Saisonpause

„Stil hat man oder hat man nicht“, heißt es in der Mode, hingegen im Laufsport ist der Laufstil eine Frage der richtigen Lauftechnik und Schrittfrequenz. Läuft man an einem Sonntag Nachmittag in der bayerischen Weltstadt mit Herz entlang der Isar begegnet oder überholt man so einigen Läufer*innen und Laufstilen. Während die einen trippeln wie Ballerinas oder Stepptänzer, machen manche derart lange Schritte als wollten sie einen neuen Dreisprungrekord aufstellen und wieder andere stampfen als hätten sie Sorge um die Schwerkraft. Laufstile sind so individuell wie die Menschen. Doch Individualität hin oder her, so geht es im Laufsport doch um mehr. Mag die Motivation regelmäßig zu laufen noch so verschieden sein, ob nur Bewegung an der frischen Luft, Kalorienverbrennen oder konkrete Trainingsziele, so steht über allem auch stets die Erhaltung der Gesundheit. Welcher Laufstil warum zu bevorzugen ist, nachhaltig das Risiko vor Verletzungen durch Überbelastung reduziert und die Freude am Laufsport erhöht, erfährst Du hier.

Zwischen den diversen, extremen Ausprägungen an Laufstilen liegen zahlreiche Variationen der Schrittfrequenzen, -längen oder -höhen. So wird getippelt, gesprungen oder gehüpft, gefedert, geschlapft oder geplatscht, es wird gerollt, geschlürft oder getrampelt. Es gibt Fersen-, Flach-, Mittel oder Vorderfuss-Läufer*inne, nach hinten geneigte oder nach vorne fallende Läufer*innen, stocksteif durch die Gegend Rennende oder von links nach rechts Pendelnde und so weiter und so fort Laufende. Na, hast Du dich schon entdeckt?

MIT LAUFSTIL ODER BESENSTIL

Interessante Laufstile entdeckt man allerorts und prominente gibt es da ebenso einige. 5000m Olympiasieger Dieter Baumann hat eine solch raumgreifende Schrittlänge, dass er schon unabsichtlich so manchem Konkurrenten auf die Fersen getreten ist. Langstreckenläuferin Sabrina Mockenhaupt, kurz „Mocki“ hat sich bei ihrem 6. Platz über 10000 Meter während der Europameisterschaft in Zürich blutenden Wunden am Knie und Schienbein während des Laufs zugezogen: „Es ging auf der Bahn sehr eng zu, da habe ich die Spikes der vor mir laufenden Gegnerinnen abbekommen.“

Haile Gebrselassie hingegen bewegt einen Arm stets etwas mehr nach aussen angewinkelt, als ob er ein Päckchen darunter zu tragen hätte. Er hatte sich das als Kind angewöhnt als er noch den weiten Weg mit Schulranzen zur Schule laufen musste. So aufrecht und stocksteif wie Michael Johnson, der ehemalige Weltrekordler über 200 und 400 Meter (22x unter 44 Sekunden) lief bislang allerdings kaum jemand. Er dürfte tatsächlich so etwas wie einen Besenstil verschluckt haben.

Honolulu Marathon 2010: Mit hoher Schrittfrequenz durch das Blaue Paradies / Mehr als 22000 Starter ©stefandrexl.de
Honolulu Marathon 2010: Mit hoher Schrittfrequenz durch das Blaue Paradies / Mehr als 22000 Starter ©stefandrexl.de

ÜBER ÄSTHETEN UND STILISTEN

Und dann gibt es die Stilisten, die großen Wert auf die stets korrekte Ausführung der richtigen Lauftechnik legen. Deren Laufstil wunderschön anzusehen ist und die Runde für Rund dahin zu gleiten scheinen, aber dennoch nicht sehr schnell sind, weil sie die Erhaltung ihrer Lauftechnik unglaublich viel Energie kostet, um vor allem die Stabilität zu erhalten. Und dann gibt es die absoluten Ästheten, die das Talent besitzen sich optimale fotzubewegen oder die regelmäßige ihre koordinativen Fähigkeiten trainieren, um das Optimum mit ihren persönlichen Fertigkeiten herauszuholen und einen nachhaltigen Laufstil entwickeln, der nicht nur wunderschöne anzusehen ist, sondern auch ökonomisch und vor allem sehr schnell ist. So beträgt die Schrittlänge von Usain Bolt satte 2,95 Meter womit er grade einmal 41 Schritte für die aktuell schnellsten 100 Meter in 9,63 Sekunden benötigt. Das entspricht einer Schrittfrequenz von etwa 128 pro Minute  und einem Laufstil geprägt von Leichtigkeit und Ästhetik. 

Das beschreibt doch ziemlich deutlich, dass der Laufstil und damit verbundene Schrittlänge und Schrittfrequenzen eine sehr individuelle Sache sind. In der Weltspitze des Ausdauersports werden durchschnittlich 180-190 Schritte/Minute (Schrittfequenz >90/min) gelaufen. Freizeitläufer hingegen kommen auf lediglich 150-160 Schritte/Minute (Schrittfequenz 75-80/min). Kombiniert man diese Schrittfrequenzen nun noch mit den kürzeren Schrittlängen, ergeben sich Zeitdifferenzen im Marathon von bis zu zwei Stunden. Nun ist nachvollziehbar, dass die Schrittlänge nicht beliebig verlängerbar ist. Nachweislich bekannt ist auch, dass es nicht die eine optimale Schrittlänge gibt, nachdem wir bereits geklärt haben, dass die Individualität der Läufer*innen sehr hoch ist.

Es gilt also eine individuel optimale Schrittlänge durch fokussiertes Techniktraining herauszufinden, die über eine möglichst lange Dauer und hohe Geschwindikeit erhalten werden kann, also sowohl ökonomisch als auch schnell ist. Sie ist abhängig von Beinlänge. Wissen sollte man auch, dass Schrittlänge nicht gleich der Distanz (Schreittweite) ist, die mit einem Schritt überwunden wird. Die Schrittweite wiederum ist abhängig von der physiologischen Leistungsfähigkeit und trainierbar. Daraus ergibt sich im Laufsport technisch gesehen einzig die Schrittfrequenz als tatsächle Variable und trainierbares Element.

Das erklärt auch, warum eine Verkürzung der Schrittlänge zum Zwecke einer Steigerung der Schrittfrequenz nicht automatisch schnellere Laufzeiten mitsichbringt, wenn gleich es aufgrund des geringeren Impacts auf den Bewegungsapperat sicherlich gesünder wäre. Doch leider ist das nicht der richtige Weg.

Über die Schrittfrequenz zur Laufgeschwindigkeit

Dieser Weg würde einerseits eine bereits gut trainierte Ausdauer- und Schnelligkeitsfähigkeit oder ein großes Talent und andererseits viel Motivation für einen Weg erfordern, der zwar die Schrittfrequenz aber nicht automatisch das Tempo steigert.

Durch ein strukturiertes Training der Ausdauer- und Schnelligkeitsfähigkeit hingegen kann nachhaltig eine optimale Schrittlänge entwickelt werden. Parallel sollten genauso regelmäßig individuell angepasste Lauf-ABC-Übungen sowie Flexibilitäts- und Stabilitätstraining durchgeführt werden, um die Schrittfrquenz langfristig zu steigern und die hohen Laufumfänge zu kompensieren. Für eine individuelle Verbesserung und nachhaltige Entwicklung des Laufstil kann ein Lauftraining von der Stange nur selten gegeignet sein. Um nicht auf gut Glück zu trainieren und einen verletzungsfreien Aufbau zu gewährleisten, sind individuell angepasste Trainingsmethoden nicht nur in den Laufschuhen essenziell. Die Steigerung der Bewegungsfrequenz ist einzig über eine gesteigerte Koordinationsfähigkeit möglich und erfordert mehr Trittsicherheit mit jedem Schritt. Dies ist maßgeblich für eine Ökonomisierung und Steigerung der Laufgeschwindigkeit. Einzig die Steigerung der Variablen Schrittfrequenz durch gezieltes Techniktraining kann die Laufgeschwindigkeit effektiv gesteigert werden. So wie das über die Armzugfrequenz im Schwimmen oder die Trittfrquenz im Radsport ebenso funktioniert. Dafür ist nicht nur Ausdauer sondern auch Disziplin und Geduld gefragt. Und übrigens: Zu lange Schritte sehen nicht nur komisch aus, sie kosten auch verdammt viel Energie und damit Zeit!

STEFANDREXL Coaching

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Lauftechnik

Essentielle Athletik Übungen zur Kräftigung der Rumpfmuskulatur für die Verbesserung der Stabilität,  Steigerung der Leistung und Erhaltung der Gesundheit. Der Rumpf ist stabile Säule und Widerlager zugleich, er gleicht einwirkende Kräfte aus, sorgt für eine gute Balance und Ökonomisierung aller Bewegungen der Extremitäten. Regelmäßiges Athletic Training macht zwar auch ein hübsches Six-Pack und definiert die Muskelgruppen des Rumpfes, es verbessert aber ganz besonders die Stabilität der Körperachse. Eine gut trainierte Rumpfmuskulatur ist die Basis für eine richtige Technik und gute Leistung in vielen Sportarten und im Triathlon. Athletik- und Rumpfkrafttraining wirkt präventiv, schützt vor Verletzungen und fördert Deine Gesundheit.

Der BECKEN–LIFT, ob ein- und beidbeinig ist eine Kernübung des regelmäßigen Athletik Training. Er kräftigt den unteren Rücken und Gluteus Maximus und unterstüzt die Streckung des Hüftbeugers (Iliopsoas) für eine stabilere Körperhaltung und die Prävention von Überbelastungen.

Ausgangsposition
In Rücklage auf der Matte, die Beine hüftbreit öffnen und parallel in 90 Grad gebeugt, Füße auf das Balance-Pad stellen.
Die Arme parallel neben den Oberkörper gestreckt ablegen.
Das Becken heben, nicht ins Hohlkreuz drücken, das linke Bein parallel zum Standbein strecken.

Ausführung
Das Becken einbeinig kontrolliert heben und senken, dazwischen das gestreckte linke Bein beugen und das Knie 90 Grad gebeugt zum Oberkörper heranziehen und wieder strecken, nicht von der Schwerkraft fallen lassen.

Variation
Die nach oben gestreckten Beine abwechselnd zur Seite ablegen

Dauer / Anzahl
15-20 Wdh
3-4 Sets im Wechsel
60 sec Pause

Was bringt’s?
Kräftigung Rückenstrecker, Gesäßmuskulatur, Oberschenkelbeuger; Streckung des Hüftbeugers; Beweglichkeit und Stabilisierung der Hüfte, des Beckens und der Knieachse

Wofür hilft’s?
Verbesserung der Wasserlage; Stabilisierung der Sitzposition auf dem Rad; verbesserte Beintreckung im Laufen; Ökonomisierung

Trainingshilfen
Übungsmatte, Balance‐Pad

Effektive Übungen wie der Supermann zur Kräftigung der Rumpfmuskulatur für die Verbesserung der Stabilität und Steigerung der Leistung sind essenziell. Der Rumpf ist wichtige stabile Säule und Widerlager zugleich für alle Bewegungen des Körpers. Er gleicht einwirkende äussere Kräfte aus und sorgt für die Erhaltung des Gleichgewichts. Regelmäßiges Rumpfkrafttraining macht ein hübsches Six-Pack, es verbessert aber besonders die Stabilität der Körperachse. Es ist die Basis für eine richtige Technik und gute Leistung in vielen Sportarten und im Triathlon. Rumpfkrafttraining wirkt präventiv, schützt vor Verletzungen und fördert die Gesundheit.

DER SUPERMAN – Mit einem kräftigen Rumpfstrecker die Wasserlage verbessern und schneller schwimmen

Ausgangsposition
In Vierfüßler-­‐Position, linkes Knie auf dem Balance Pad, rechter Arm auf der Matte. Linker Arm gerade nach vorne und gleichzeitig rechtes Bein gerade nach hinten strecken, der Rücken mit Hals und Kopf sind gerade, der Blick nach unten vorne, der Daumen zeigt nach innen (Handflächen nach unten) und die Zehen sind angezogen. Der Rumpf ist fest, das Gleichgewicht stabilisiert.

Ausführung
Der linke Ellbogen und das rechte Knie werden kontrolliert, dynamisch und synchron unter dem Körper zusammengeführt und anschließend wieder gestreckt.

Variation
Arm / Bein wechselseitig

Dauer/Anzahl
30-­60 sec oder 15‐20 Wdh. / Seite, 2‐3 Sätze stets im Wechsel;

Pause
30 sec oder nach Möglichkeit ohne Pause

Was bringt’s?
Verbesserung von Stabilität und Flexibilität
Kräftigung der Rumpfmuskulatur von LWS – HWS
Rotationsstabilität um die Längsachse

Wofür hilft’s?
Verbesserung der Koordination
Verbesserung der Wasserlage
Verbesserung des Laufstils
Stabilisierung der Sitzposition (Rad)
Ökonomisierung von Bewegungsabläufen

Trainingshilfen
Übungsmatte
Balance‐Pad

Luftige Buttermilch Pancakes mit Blaubeeren sind nicht nur lecker zum Frühstück sondern auch ideal vor intensivem Training oder einem Wettkampf. Sie enthalten neben Kohlenhydraten vor allem auch eine gute Portion Eiweiß, sind schnell zubereitet und sättigend. Die Antoxidantien frischer Blaubeeren binden freie Radikale und wirken entzündungshemmend, sie enthalten Gerbsäure und Mineralstoffe, Vitamin C und Karotene, die alle besonders das Immunsystem stärken.

WAS BRAUCHTS / BUTTERMILCH PANCAKES

Für 4 Personen ca. 12 Stück à 12-15 cm Ø

  • 25 g Bio Butter
  • 2 Bio Eier
  • 200 ml Bio Buttermilch
  • 4 EL Bio Rohrohrzucker / Bio Honig
  • 150 g Bio Dinkel-Mehl Typ
  • 1 TL Backpulver
  • Salz
  • 250 g Bio Heidelbeeren
  • Bio Rapsöl zum Braten
  • Puderzucker zum Bestreuen

 

WIE GEHTS

Die Butter schmelzen. Die Eier mit Buttermilch und Zucker verrühren, flüssige Butter unterrühren. Mehl, 1 Prise Salz und Backpulver mischen und unterrühren. Den Teig abgedeckt 15 Min. quellen lassen. Die Beeren waschen und gut trocknen.

Heidelbeeren unter den Teig mischen. Öl in einer Pfanne erhitzen, jeweils 2 EL Teig in die Pfanne geben, leicht verstreichen. Die Buttermilch Pancakes je Seite ca. 3 min bei mittlerer Hitze braten. Fertige Buttermilch Pancakes im warmen Ofen bei 60° warm halten, mit Zucker bestreuen, servieren.

 

FACTS

Dauer
30 bis 60 min

Nährwert
375 kcal / Portion (200 g)

Was sonst
einfach zuzubereiten, vegetarisch,

Was bringts
High Carbs für Training und Racing

 

MEHRWERT

  • Selbstgemachte Pancakes sind ein einfach verarbeitetes Lebensmittel und durch die Kombination von Buttermilch und Dunkelmehl ein hochwertiger Energielieferant; Blaubeeren enthalten Anthocyane (Antioxidantien), welche den Körper unterstützen freie Radikale abzufangen und zu neutralisieren; Blaubeeren enthalten Biostoffe, welche die Arterien und Venen stabilisieren und laut einiger Studien sogar Krebs vorbeugen können;
  • Selbstgemachte Pancakes sind Ideal für Carbo Loading und zum Füllen der Kohlenhydratspeicher; vor Wettkämpfen oder intensiven Trainingseinheiten; leicht verdaulich; Die Gerbstoffe von Blaubeeren wirken gegen Durchfall, hemmen die Vermehrung von Bakterien und beschleunigen die Heilung von Schleimhautentzündungen; Blaubeeren stärken das Immunsystem durch ihre vielen Vitamine und Mineralstoffe
  • Mittags oder am frühen Nachmittag des Vortages vor intensiven Trainingseinheiten oder vor einem Wettkampf

Erfahre mehr über Blaubeeren

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Ist der Winter lang, nass und kalt, hilft oft nur der Rollentrainer im Keller oder man packt seine sieben Sachen und flüchtet in ein Triathlon Trainingscamp gen Süden. Die Möglichkeiten für einen Urlaub mit Rennrad und Triathlontraining im Frühjahr und während der kalten Jahreszeit sind mittlerweile vielseitig und reichen von Mallorca über die Kanaren bis nach Thailand. Wer in wärmeren Regionen seine ersten eintausend Radkilometer sammeln möchte, der sollte allerdings rechtzeitig planen. Denn trotz beinahe unüberschaubarer Angebote zahlreicher Anbieter, sind die guten und günstigen Gelegenheiten schnell vergriffen. Es gilt aber auch ein paar andere wichtige Dinge bei der Planung zu beachten. Mit diesen fünf Tipps gelingt Dir ein erfolgreicher Saisonstart und Dein Trainingscamp macht noch mehr Spaß.
 
 

Wieso, weshalb, warum ein Trainingscamp?

Um aus der Vielzahl an Möglichkeiten für ein Trainingscamps zu finden, gilt es als erstes sein Trainingsziel und die dafür passende Location zu definieren. Das, sowie der Zeitpunkt sind natürlich auch von Deinem Saison-Highlight abhängig. Die Frage, was möchte ich trainieren, lange Grundlagen- oder intensive Kraftausdauer, oder beides, ist essentiell für Deine Planung? Schwerpunkt Rennrad oder Schwimmen, oder alles drei Disziplinen des Triathlon? Flach, bergig oder am Besten alles? Möchte ich alleine oder mit Freunden trainiern, möglichst billig reisen aber muss jede Kleinigkeit selbst organisieren? Oder aber bevorzuge ich lieber das gemeinsame Training mit einer überschaubaren Gruppe und die Betreuung durch einen professionellen Trainer? Individuallisiertes, fokussiertes Coaching, optimal organisiert und zum qualitativ beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
 
 

5 Tipps für ein perfektes Trainingscamp im Winter /  Eine gesunde und hochwertige Ernährung mit allen wichtigen Nährstoffen zu den festen Mahlzeiten ist vor, während und nach der Zeit im Trainingscamp essentiell. / © stefandrexl.com / Dr. Feil Eiweiss Muesli

5 Tipps für ein perfektes Trainingscamp im Winter /
Eine gesunde und hochwertige Ernährung mit allen wichtigen Nährstoffen zu den festen Mahlzeiten ist vor, während und nach der Zeit im Trainingscamp essentiell. / © stefandrexl.com / Dr. Feil Eiweiss Muesli

 

Die ersten Kilometer zu Hause …

Auch wenn Du im Trainingscamp ordentlich Kilometer strampeln wirst, die ersten Trainingseinheiten sollten dennoch bereits einige Wochen zuvor in der Heimat absolviert werden. Dadurch lassen sich nach einer kurzen Aklimatisation die großen Trainingsumfänge besser verkraften. Wer unvorbereitet ins Trainingscamp startet, der riskiert entweder nach wenigen Tagen bereits auf allen Vieren zu kriechen oder sogar krank zu werden.
 

Die richtige Dosis setzt den besten Reiz

In der Regel wird während eines Trainingscamps im Winter oder Frühling das Fundament für die bevorstehende Wettkampfsaison gebaut. Lange moderate Touren auf abwechslungsreichen Strecken verbessern die Grundlagenausdauer und den Fettstoffwechsel. Berge mit moderaten Steigungen über mehrere Kilometer mit moderaten Trittfrequenzen steigern die „Kraftausdauer“. Statt aber täglich Rekorde zu brechen ist es entscheidend auf den eigenen Körper zu hören, um nicht schon zur Halbzeit des Trainingscamps erschöpft am Straßenrand zu sitzen. Die richtige Dosis macht schliesslich das Gift: Ein klares Trainingsziel zu definieren, sinnvolle Trainingsreize zu setzen und Ruhe zu bewahren ist für Deine Leistungsentwicklung entscheidend.
 
 

SUGAR & PAIN KNOW-HOW Essentielle Warmmacher für den Radwinter / Gegen Kälte, Wind und Nässe hat sich das Zwiebelprinzip für den Radwinter mit Rennrad oder Mountainbike bestens bewehrt. Ohne diesen essentiellen Warmmachern für Hände, Kopf und Füße allerdings, währt das Wintertraining nur von kurzer Dauer und wenig Freude © stefandrexl.com

SUGAR & PAIN KNOW-HOW Essentielle Warmmacher für den Radwinter / Gegen Kälte, Wind und Nässe hat sich das Zwiebelprinzip für den Radwinter mit Rennrad oder Mountainbike bestens bewehrt. Ohne diesen essentiellen Warmmachern für Hände, Kopf und Füße allerdings, währt das Wintertraining nur von kurzer Dauer und wenig Freude © stefandrexl.com

 

Schlechtes Wetter? Es gibt nur schlechte Kleidung!

Selbst im wärmeren Süden ist meist noch Winterzeit und ein Trainingscamp kein Sommerurlaub. Wind und Wetter, und Temperaturen können sich auch auf den Ballearen oder den Kanarischen Inslen schnell ändern. Hat man Pech, erlebt man gar eine komplette Woche nur Regen. Regenjacke, Bein- und Ärmlinge, Überschuhe und Handschuhe gehören deshalb ebenso ins Gepäck, wie eine Funktionsmütze. Eine langes Trikot und eine lange Radhose sind auch in Italien und Spanien kein Stilbruch, ganz im Gegenteil: Erfahrene Triathleten, Rennradfahrer und Profis erkennt man an ihrer richtigen Bekleidung.
 
 

5 Tipps für ein perfektes Trainingscamp im Winter / Was gibt es schöners als nach vollbrachtem Tagwerk ordentlich zu duschen? Erst danach geht’s an den gemeinsamen Esstisch um die Speicher wieder aufzufüllen. / © stefandrexl.com / Marathon Honolulu 2010

5 Tipps für ein perfektes Trainingscamp im Winter / Was gibt es schöners als nach vollbrachtem Tagwerk ordentlich zu duschen? Erst danach geht’s an den gemeinsamen Esstisch um die Speicher wieder aufzufüllen. / © stefandrexl.com / Marathon Honolulu 2010

 

Train, eat, sleep, repeat!

Wenn Du viel trainierst, verbrauchst Du auch viel Energie. Die Voraussetzung für Deinen Trainingserfolg ist, Dich im Trainingscamp richtig gut zu ernähren. Eine gesunde und hochwertige Ernährung mit allen wichtigen Nährstoffen zu den festen Mahlzeiten ist vor, während und nach der Zeit im Trainingscamp essentiell. Nur dann wirst Du auch täglich Druck auf die Pedale bringen, die vielen Laufkilometer meistern, im Wasser dauerhaft die richtige Kraultechnik gut umsetzen und vor allem gesund bleiben. Vor allem während der Zeit im Sattel solltest Du stets gut verpflegt sein: Bananen, Rosinen, evtentuell Energieriegel oder ähnliches sind hochwertige Energielieferer. Vorausgesetzt, dass Du zum richtigen Zeitpunkt in angemessenen Mengen isst und nicht schon mit leeren Speichern auf Dein Rad steigst. Damit vermeidest Du einen Hungerast und am Abend das Buffet wegen Deines Heisshungers zu plündern. Und eins noch: Was gibt es schöners als nach vollbrachtem Tagwerk ordentlich zu duschen? Erst danach geht’s an den gemeinsamen Esstisch um die Speicher wieder aufzufüllen.
 
 

PHOTOCREDITS ©

  • Stefan Drexl / SUGAR & PAIN
  • Jochen Hopps / CREATIVE HUB PARIS

 
 

Die Anzahl hochgeladener Trainingseinheiten auf Strava & Co. geht seit Beginn der Corona-Pandemie durch die Decke, doch das Körpergefühl bleibt auf der Strecke. Auf den digitalen Trainingsplattformen werden durchschnittliche Wattleistungen, NPs, FTPs KOMs und sogar Höhenmeter verglichen. Ausdauersportler nehmen immer öfter an virtuellen Rennen teil, deren absurde Herausforderungen im digitalen Everesting gipfeln. Ausdauersportarten werden immer öfter indoor im Wohnzimmer oder Keller, ja sogar in aufwendig eingerichteten Pain Caves auf dem Ergometer oder Laufband durchgeführt, deren Trainingserfolg einzig an banalen Zahlen oder dem maximalen Schweißverlust fest gemacht wird. Der gesundheitliche Benefit des Ausdauertrainings für Körper und Geist weicht der Technik, die sportliche Bewegung in der Natur und an der frischen Luft rückt das Körpergefühl in den Hintergrund. Das Training als banales Mittel zum Zweck.

Um Missverständnisse auszuschließen: Ich bin ein großer Fan von digitaler Technik und Innovationen, die uns, den Trainer*innen und Athlet*innen die Planung und Durchführung sowie die Steuerung und Analyse des sportlichen Trainings erleichtern und es verbessern. Jedoch sollte deren Einsatz im Training nachhaltig geplant und strukturiert sein, sodass es uns in unserem Tun vor allem da sinnvoll unterstützt, dort, wo es uns wirklich nützt. Vor allem von Freizeitsportlern. In meinem Kommentar stelle ich das bewusst überspitzt dar, um eine mitunter groteske Entwicklung einer Sportart zu skizzieren, deren Faszination eigentlich vom Kampf mit sich und den natürlichen Elementen lebt. Zu differenzieren ist der berufsbedingte Einsatz digitaler Technologien im Sport, wie bei Trainern gegeben.

NICHT AUF JEDEN TRENDZUG AUFSPRINGEN

Doch mit Beginn der Corona-Pandemie ist diese Entwicklung ähnlich exponenziell wie die Inzidenz des Covid19-Virus. Meine Kritik zielt deshalb in erster Linie auf die stark zunehmende sinnfreie Nutzung digitaler Trainingsmöglichkeiten und das Posten banaler Zahlen zum Zweck der persönlichen Selbstdarstellung anstelle qualitativen Contents. Meine Kritik zielt also keineswegs auf die zahlreichen digitalen Trainingsplattformen, Technologien und virtuellen Rennanbieter ab. Sie schaffen absolut fantastische neue technische und hochwertige Möglichkeiten, deren optimale Vermarktung ist schließlich ihr Job.

Wer für einen realen Triathlon, für einen IRONMAN oder eine Challenge im Sommer trainiert, der sollte nicht bei jeder Gelegenheit auf jeden Trendzug aufspringen, der durchs Dorf rollt, um dadurch sein eigentliches Ziel aus den Augen zu verlieren. Einige Hobbytriathleten kopieren, simulieren oder imitieren sogar eins zu eins manche Trainingsmethoden von Profis, vom Materialeinsatz ganz abgesehen. Wir alle kennen schließlich den oder die Athlet*In, die in jeder ihrer Trainingseinheiten persönliche Rekorde aufstellen, aber am Tag X in ihrem Saisonhighlight, dann wenn’s zählt, spektakulär explodieren.

ENTWICKLUNG EINES POSITIVEN KÖRPERGEFÜHLS

Alle diese digitalen „Spielereien“, ob auf Zwift, Rouvy, Sufferfest und den vielen diversen digitalen Trainingsplattformen können durchaus besondere Vorteile für die Motivation haben. Die Ergebnisse virtueller Challenges sagen jedoch selten etwas über die tatsächliche Leistungsfähigkeit aus. Sie können auch kaum eine Prognose für die Leistungsentwicklung oder Vorhersage für den Renntag sein. Das Problem liegt dabei meist in der Spontanität und oder unstrukturierten Planung und Umsetzung solcher Trainingseinheiten durch die Sportler selbst.

Viele Triathleten können sich in ihr digitales Training so sehr hineinsteigern, dass sie dabei den Blick aufs große Ganze verlieren: Die gesamte Trainingsplanung aller drei Disziplinen mit dem Fokus auf Tag X, das geduldige Training der Grundlagenausdauer, die Entwicklung eines positiven Körpergefühls und eine regelmäßige Regeneration.

Kennt man seine aerobe und anaerobe Schwelle und weiteren leistungsbestimmenden Parameter, lassen sich die Belastungen im Training und am Tag X mit den entsprechenen technischen Geräten perfekt steuern. Was aber, wenn die Sportuhr bereits beim Schwimmen im Wasser verloren geht oder der Radcomputer ausfällt?

BESTE WETTKAMPFSTRATEGIE

Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, Trainingseinheiten nicht nur nach banalen Zahlen und zu häufig digital zu absolvieren, sondern möglichst oft nach Körpergefühl draußen zu trainieren, um die Zusammenhänge der Zahlen zu verstehen. Verwende Sportuhr, Radcomputer, Herzfrequenz- und Leistungsmesser wie Werkzeuge, denn sie sind auch genau nur das. Lerne den Zusammenhang zwischen den Meßwerten und deinem Körpergefühl für Intensität und Speed unter verschiedenen äußeren Bedingungen richtig zu interpretieren. Wie unterscheiden sich leichte, moderate und intensive Belastungen? Denn das macht Dich unabhängig und vor allem flexibel. Die beste Wettkampfstrategie.

Versuche im Training, ganz egal für welche Distanz und in welcher Disziplin konsequent ein Gefühl für deine Geschwindigkeit zu entwickeln, die Du am Tag X schwimmen, fahren oder laufen möchte. Das heißt selbstverständlich nicht, dass Du stets mit Race Pace trainieren sollst. Aber der Schlüssel für eine echte, nachhaltige Verbesserungen besteht darin, die Vorbereitungszeit auch dafür zu nutzen der eigenen Geschwindigkeit und der Belastung vertrauen zu lernen.

AB UND ZU DAS DISPLAY ABKLEBEN

Ich lege großen Wert darauf, regelmäßig ohne Uhr zu laufen oder ohne Radcomputer mit dem Rennrad zu trainieren. Im Schwimmtraining hat die Uhr ohnehin nichts am Handgelenk zu suchen. Das immer besser werdende Körpergefühl für Tempo und Intensität hilft besser einschätzen zu können, wie lange man unterwegs ist und weit stark man sich belasten kann. Je fitter man wird, um so genauer wird das Körpergefühl innerhalb einer Trainingseinheit. Wer dennoch weiter Daten sammeln möchte, klebt einfach ab und zu das Display ab.

Je mehr Körper und Geist im Einklang sind, umso besser lässt sich die geplante Intensität der jeweiligen Trainingseinheiten erreichen, ohne die Zahlen zu kennen. Wirklich zu spüren, was im Körper während intensiver Belastungen vorgeht und auch zu verstehen, könnte im Wettkampf den entscheidenden Unterschied ausmachen.

DAS KÖRPERGEFÜHL MACHT DEN UNTERSCHIED

Es gibt Athlet*innen, die können wie ein Uhrwerk rennen und liefern zuverlässig exzellente Leistungen ab. Man kennt ihre Zahlen und weiß ungefähr, an welcher Position sie aus dem Wasser kommen, wie viel Watt sie treten und welche Splits sie laufen. Ist die Konkurrenz allerdings einmal stärker, bleibt ihnen wenig Spielraum nach oben und sie haben kaum eine Antwort. Ihre körperliche Leistungsfähigkeit ist auf Kante genäht. Es fehlt ihnen der Mut etwas zu riskieren, um noch etwas härter und schneller zu rennen, aus Angst zu überziehen, weil sie ihrem Körper nicht vertrauen, es mangelt an Körpergefühl. Ihr Rennen orientiert sich ausschließlich an den Zahlen ihrer Sportuhr und ihres Radcomputers. Aber Triathlon ist keine Mathematik, wer Grenzen verschieben möchte, der muss schneller als 100% rennen und braucht dafür weniger Technik und mehr Gefühl für Körper und Geist.

Wer also nur innerhalb der ihm bekannten Werte das Ziel erreichen oder eine neue persönliche Bestzeit aufstellen möchte, der teilt sein Rennen einfach nach den Zahlen ein. Wer seine Grenzen aber verschieben möchte, wenn’s hart wird oder spitz auf Knopf steht, der hat mit einem guten Körpergefühl die Möglichkeit, bisher geltenden Leistungsgrenzen zu durchbrechen. Das könnte im Ziel dann der entscheidende Unterschied zwischen einem Platz auf dem Stockerl und einer Teilnahmemedaille sein.

ÜBRIGENS

Die Absurdidät einer einzig an Zahlen ausgerichteten Wettkampfstrategie eskaliert in der Berechnung der Wettkampfverpflegung auf die Kommastelle genau. Nicht auszudenken, was mit sämtlichen vorab akribisch berechneten Werten für Watteistung und Kohlenhydrataufnahme geschieht, wenn unverhersehbare Ereignisse, wie eine Panne oder ein Wetterumschwung die Renndauer verlängern. Wahrscheinlich ein emotionales Desaster für die oder den Athlet:in. In diesem Sinne, frohes Schaffen und bleibt gesund.

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Am 05. September 2020 findet am zauberhaften Chiemsee unser drittes SWIMINAR OPEN für eine bessere Kraultechnik im Freiwasser statt. In unserem Schwimmseminar für Triathleten, leidenschaftliche Schwimmer und Langstreckenschwimmer lernst du besser und sicher in offenen Gewässern zu schwimmen. Gemeinsam trainieren wir deinen Kraularmzug und deine Wasserlage, reduzieren deinen Wasserwiderstand und verbessern deine Orientierung. Wir machen dich zu einem besseren Kraulschwimmer.

Am zauberhaften Chiemsee findet am Samstag, 05. September unser nächstes Freiwasser Schwimmseminar der Saison für Triathleten, Langstreckenschwimmer und Surfer statt. In unserem SWIMINAR OPEN Chiemsee lernst Du in Theorie und Praxis effektive Trainingsmethoden für die Verbesserung deiner Rumpfstabilität und Kraultechnik. Mit einer richtigen Armzugtechnik und stabilen Wasserlage wirst Du zukünftig mit weniger Wasserwiderstand, ökonomischer und schneller in offenen Gewässern schwimmen.

SWIMINAR OPEN Chiemsee / Schwimmseminar für richtige Kraultechnik im Freiwasser / Richtige Orientierung und schwimmen im Wasserschatten sind nur zwei essentielle Bausteine im Freiwasser © SUGAR & PAIN / Adobe Stock

Mit unserem inspirierenden Theorievortrag und strukturierten Praxiseinheiten in Athletik und im Freiwasser trainieren und entwickeln wir deine Kraftausdauer und dein Wassergefühl. Unser SWIMINAR OPEN Chiemsee ist der perfekte Baustein für dein Schwimmtraining im Freiwasser und dein Restart in die Saison 2020. Ohne Leistungsdruck und viel Schnickschnack machen wir dich und in der zauberhaften Atmosphäre des bayerischen Meeres zu einem besseren Kraulschwimmer – für mehr Spass und schnellere Zeiten auch im Wasser.

Zusammen mit unseren Partnern vor Ort und den lokalen Behörden versuchen wir die aktuellen Sicherheitsmassnahmen in Bezug auf die geltenden Hygienekonzepte und Abstandsregeln konsequent einzuhalten und zählen auf die Unterstützung und das Verständnis jedes Teilnehmers.

Wir werden natürlich auch in diesen herausfordernden Zeiten unser Bestes geben und euch auf euerem Weg zu neuen sportlichen Zielen unterstützen.

SWIMINAR OPEN INFO

LEISTUNGEN• professionelles Coaching in Praxis & Theorie
• Leitung & Betreuung durch professionelle Trainer
• Praxis: Freiwasser Schwimmtraining & Athletiktraining
• Vortrag: Bessere Kraultechnik im Freiwasser (Webinar)
• Optimierung der individuellen Freiwasser Kraultechnik
• Trainingstipps für dein Freiwasser Schwimmtraining
• Trainingsplan für dein Freiwasser Schwimmtraining
• Begleitboot während des Freiwasser Schwimmtraining
• Wendeboje zur besseren Orientierung
• Vermessene Schwimmstrecke mit Wettkampfboje
• RESTUBE Rettungsboje für deine Sicherheit (Leihgabe)
• Eintritt Strandbad Chieming enthalten
• Übersichtliche Anzahl an Athleten & kleine Trainingsgruppe
• individuell und persönlich
• Gute Atmosphäre, Triathlon Lifestyle, viel Freude & sportlicher Erfolg
• SUGAR & PAIN GOODY Bag limited edition
• SUGAR & PAIN SWIM Cap silicon
SEMINARDAUER6 Stunden ca.
TEILNEHMERMAXIMUM12
TEILNEHMERMINIMUM6

 

SWIMINAR OPEN Chiemsee / Besser Kraulschwimmen im Freiwasser / Open Water Swimmer © Adobe Stock

SWIMINAR OPEN COACH

STEFAN DREXLSportwissenschaftler (TUM)
DOSB Triathlon A Trainer (DTU)

Deutscher Meister Triathlon Team Junioren
Bayerischer Meister Triathlon AKs
IRONMAN Finisher & WC Qualifier
40 Jahre Leistungsschwimmen
30 Jahre Triathlon & Surfing
SIMON DREXLStud. d. Sportwissenschaften (TUM)
DOSB Triathlon C Trainer (BTV)

Bayerischer Meister Triathlon Jugend & Junioren
15 Jahre Leistungsschwimmen
14 Jahre Triathlon & Surfing

 

Stefan Drexl verbindet ernährungs- und sportwissenschaftliches Know How mit seinen intensiven Erfahrungen durch über 30 Jahre im Ausdauersport und Triathlon. SUGAR & PAIN zeichnet sich durch eine methodische, strukturierte und professionelle Planung von Training und Ernährung für das erfolgreiche Erreichen persönlicher Ziele im Sport aus. Seine Philosophy ist die individuelle Anpassung von Training und Ernährung an die persönlichen Gegebenheiten des Athleten und dessen Ziele. Dabei geht es dem mehrfachen IRONMAN Finisher und DOSB Triathlon A Trainer besonders um den nachhaltigen Erfolg der Athleten durch die individuelle Planung mit all ihren positiven Auswirkungen auf Körper und Geist. Die richtige Balance, Motivation und eine positive Atmosphäre sind massgebend für jeden Sportler, um das Beste aus sich herausholen zu können.

SWIMINAR OPEN Chiemsee / Schwimmseminar für richtige Kraultechnik im Freiwasser / Mehr Spass im Wasser ist die grösste Motivation © Stefan Drexl

SWIMINAR OPEN FAKTEN

WASSWIMINAR #OPEN Freiwasser Schwimmseminar Kraulschwimmen
TERMINSamstag, 05. September 2020 / 09:00 - 15:00 Uhr
AUSWEICHTERMINSonntag, 06. September 2020 / 09:00 - 15:00 Uhr
bei schlechter Witterung
LOCATION83339 Chieming am Chiemsee, Oberbayern
ANFAHRTGute Erreichbarkeit mit KFZ über die A8 Salzburg
GEWÄSSERSee
SICHERHEIT• Bootbegleitung / SUP-Begleitung
• RESTUBE Rettungsboje
RETTUNGSBOJERESTUBE Leihgebühr im Angebot enthalten
WER• Triathleten, Schwimmer, Surfer
• Fortgeschrittene, Ambitionierte
• alle Altersklassen & Leistungsstufen ab 18 Jahren
• alle, die besser Kraulschwimmen im Freiwasser lernen möchten
VORAUSSETZUNG• gute schwimmerische Fähigkeiten
• gute Erfahrungen im Kraulschwimmen
• erste Erfahrungen im Freiwasser
• Erfahrungen im Triathlon von Vorteil
DU BRAUCHST• Neoprenanzug!
• Schwimmanzug, Schwimmbikini oder Schwimmhose (keine Surfshorts)
• Schwimmbrille, Schwimmflossen, Paddles, Gymnastikmatte, TheraBand
• Badeschlappen, Handtuch, leichte Trainingsbekleidung
ERMÄSSIGUNG-10% SUGAR & PAIN Athletes *
-10% SchülerInnen / StudentInnen bis 21 Jahre *
ANMELDEFRIST03. September 2020 / 23.59 Uhr
Erreichen der max. Teilnehmeranzahl

 

SWIMINAR OPEN ANMELDUNG

SWIMINARANMELDUNGTEILNAHMEGEBÜHR
EALRY BIRD– 02.07.2021 / 23.59 Uhr120 EURO
REGULAR– 07.07.2021 / 23.59 Uhr140 EURO
LATE ENTRY *– 10.07.2021 / 07.59 Uhr160 EURO
ERMÄSSIGUNG **SUGAR & PAIN Athleten
SchülerInnen / StudentInnen – 21 Jahre
-10%
-10%
ANMELDEFRIST07.07.2021 / max. 12 Teilnehmer

* Ermässigungen sind nicht kombinierbar

SUGAR & PAIN SWIMINAR OPEN – Wunderbare Möglichkeiten für das Freiwasser Schwimmtrainin in den zahlreichen Seen im Chiemgau © Stefan Drexl
SUGAR & PAIN SWIMINAR OPEN – Wunderbare Möglichkeiten für das Freiwasser Schwimmtrainin in den zahlreichen Seen im Chiemgau © Stefan Drexl

SWIMINAR OPEN SPECIAL

SUGAR & PAIN MUSETTEGOODY BAG Musette limited edition
CLIF BARhochwertige Energieriegel und Energie-Gums für Training und Wettkampf für nachhaltige Energiebereitstellung mit Nährstoffen in 70% Bio-Qualität
RESTUBETest der kompakt verstauten Rettungsboje für mehr Sicherheit, mehr Freiheit und mehr Spass im Freiwasser Schwimmtraining für jede/n TeilnehmerIn
ZOGGSSUGAR & PAIN Silicon Swim Cap limited edition
Test diverser ZOGGS Schwimmbrillen

SWIMINAR OPEN ABLAUF

Freitag
20:15WEBINARBesser Kraulschwimmen im Freiwasser 2.0
Vortrag via Skype o. Zoom (ca. 90min)
Samstag
08:00WELCOMEBegrüssung, Einführung, Ablauf
08:30TRAININGATHLETIK Session Open Air
09:30TRAININGSWIMMING Session Open Water
11:30PAUSELUNCH optional gemeinsam Mittagessen *
13:00TRAININGWARM UP Session Open Air
13:30TRAININGSWIMMING Session Open Water
500 m / 1000 m Test optional
15:00FINISH est.Get Together
16:00TOUR optionalCYCLING Session optional **

* Optional gemeinsames Mittagessen. Das Mittagessen ist nicht Bestandteil des Schwimmseminars.
** Optional gemeinsame, lockere Trainingseinheit mit dem Rennrad durch das Chiemgau bei guter Witterung.. Die Rennradtour ist nicht Bestandteil des Schwimmseminars.

Optimale Traningsmöglichkeiten für Triathleten im Chiemgau / Traumhafte Atmosphäre im Sonnenuntergang am Chiemsee © SUGAR & PAIN / Adobe Stock

SWIMINAR REGISTRATION

Für deine Anmeldung verwendest du den Button und kommst direkt zum Anmeldeformular. Du erhältst eine Bestätigung deiner Anmeldung am SUGAR & PAIN SWIMINAR mit weiteren Informationen und den Bankinformationen für die Überweisung deiner Teilnahmegebühr. Rechtzeitig vor Seminartermin bekommst Du von uns ein Mail mit allen detaillierten Informationen zu unserem Schwimmseminar sowie eine Rechnung. Deine Anmeldung ist erst nach dem Eingang Deiner Teilnahmegebühr auf unserem Konto vollständig und gültig. Sollten mehr Anmeldungen eingehen, als Seminarplätze verfügbar sind, dann entscheidet die Reihenfolge des Eingangs der Teilnahmegebühr aller Anmeldungen. Im Falle einer erfolglosen Anmeldung oder Absage des Schwimmseminars werden wir dich rechtzeitig informieren und Deine Teilnahmegebühr vollständig zurück erstatten. Sollte das Teilnehmerminimum nicht erreicht werden, behalten wir uns vor, die Veranstaltung abzusagen.

Für den Fall einer Absage des SWIMINAR #SURFIT Chiemsee aufgrund „höherer Gewalt“, wie Naturkatstrophen, Epidemien, Terror, Krieg oder ähnliches, haben beide Vertragspartner die für sie schädlichen Folgen der Störung oder Verzögerung der Leistung selbst zu tragen. Deine Anmeldegebühr werden wir dann abzüglich einer anteiligen Kostenpauschale von 40% zurück erstatten. Ein Anspruch des Teilnehmers auf Schadensersatz wegen der nicht zeitgerechten Erfüllung besteht im Fall einer Absage des Schwimmseminars nicht.

Für Fragen zu unserem Schwimmseminar oder Deiner Anmeldung schreib uns ein E-Mail.

SWIMINAR OPEN Chiemsee / Schwimmseminar für richtige Kraultechnik im Freiwasser / Sensationeller Sonnenuntergang nach einem erfolgreichen Tag am See © Stefan Drexl

SWIMINAR TERMS

Das Angebot und alle Leistungen sind unverbindlich und nur gültig bis zum Erreichen des Teilnehmerlimits. Änderungen aller Leistungen, der angebotenen Inhalte, des zeitlichen Ablaufs, der Auswahl der Coaches, der Kooperationspartner, der Goodies und weitere behalten wir uns vor. Für sämtliche Inhalte und angebotenen Leistungen gelten unsere aktuelle Datenschutzerklärung und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

SWIMINAR WITHDRAW

Du kannst natürlich jederzeit von deiner Anmeldung zu den genannten Bedingungen zurücktreten. Dein Rücktritt ist gegenüber SUGAR & PAIN schriftlich mitzuteilen. Für die entstandenen Aufwendungen, Reservierung deiner Teilnahme und erfolgten Vorbereitungen bis zu deinem Rücktritt berechnen wir eine angemessene Entschädigung der jeweiligen Teilnahmegebühr.

RÜCKTRITTSZEITPUNKT– 10 TAGE VOR– 5 TAGE VOR– 24 H VOR
RÜCKERSTATTUNG *80 % 40 %20 %

Du kannst deinen Teilnahmeplatz auch auf einen Ersatzteilnehmer übertragen. Bitte schicke uns in diesem Fall rechtzeitig eine kurze Nachricht. Für eine Umbuchung deiner Anmeldung auf einen Ersatzteilnehmer berechnen wir 20 % der bezahlten Teilnahmegebühr. Werden von Dir einzelne, angebotene Leistungen nicht in Anspruch genommen, besteht kein Anspruch auf anteilige Erstattung des Preises. Wir selbst behalten uns das Recht vor, das SUGAR & PAIN SWIMINAR aus wichtigem Grund abzusagen oder auch vom Vertrag zurücktreten, wie z.B. für den Fall, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden sollte. Ein Anspruch des Teilnehmers auf Schadensersatz wegen der nicht Erfüllung oder nicht zeitgerechten Erfüllung besteht im Fall einer Absage des SWIMINAR nicht. Eine eventuelle Absage des SWIMINAR werden wir Dir rechtzeitig vor Beginn des Schwimmseminars schriftlich mitteilen.

SWIMINAR COLLABORATION

AROMA KAFFEEBARExzellenter Kaffeegenuss und raffinierte Speisen, zubereitet aus regionaler, ökologischer Qualität in der AROMA Küche – kulinarische Kreativität in entspannter Atmosphäre.
CLIF BARHochwertige Nahrungsergänzungsprodukte für nachhaltige Energiebereitstellung für Training und Wettkampf – 70% Bio-Qualität
RESTUBELänger und weiter schwimmen. Mehr Freiheit, mehr Spass und mehr Sicherheit im Freiwasser und Schwimmtraining durch die kompakt verstaute Rettungsboje.
SC PRINZ EUGEN MÜNCHENTriathlontraining in München für alle Alters- und Leistungslevels und Altersklasse von der Sprintdistanz bis IRONMAN
ZOGGSZuverlässige, sehr gut anpassende Schwimmbrillen mit bester Sicht bei allen Bedingungen für Triathleten und Schwimmer in Training und Wettkampf.

SUGAR & PAIN COLLAB Partner RESTUBE / Logo © Restube

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PHOTOCREDITS

S. Drexl
Adobe Stocks

Kaum wird das Wetter im Frühjahr sonnig und warm und die Wassertemperaturen steigen, dann heißt das für einige Triathleten: Rein in den Neoprenanzug und ab den nächsten See für die ersten Schwimmeinheiten im Freiwasser. Manche können es kaum abwarten und zählen erwartungsvoll die Tage bis die Wassertemperaturen das Freiwasserschwimmen wieder erlauben, um den Chlorgeruch des Hallenbades endlich hinter sich lassen. Doch für viele Triathleten stellt das Training im Freiwasser durchaus eine große Überwindung dar. Das löst bei Manchen sogar Ängste bis Panik auslösen. Das liegt selten nur am Wechsel der warmen Hallenbadluft zur Außentemperatur, oft ist es vor allem die Angst alleine im offenen Gewässer zu schwimmen. Es gibt einige Möglichkeiten und durchaus gute Lösungen das eigene Schwimmtraining im Freiwasser sicherer zu gestalten, um die eigenen Ängste zu Überwinden. Ich habe das Sicherungssystem von RESTUBE im Freiwasser getestet und im Rahmen meiner Seminararbeit für die Ausbildung zur DTU Trainer B Leistungssport mit einem Video dokumentiert.

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Mehr Informationen

Neben der schlechten Sicht im und über Wasser ist es auch die Orientierung im offenen Gewässer, ganz ohne Bahnen, Leinen und Beckenwände. So fehlt mit dem sonst gewohnt nahen Beckenrande das gewisse Sicherheitsgefühl sich irgendwo festhalten zu können. Die Angst vor tiefem Gewässer, Strömungen oder gar dem eigenen Versagen, wie Kräftemangel oder Krämpfe halten viel Triathleten meist vor den wichtigen regelmäßigen Trainingseinheiten im Freiwasser ab.

SAFETY FIRST BEIM FREIWASSERSCHWIMMEN

Es ist daher zu empfehlen jede „Outdoor-Schwimmeinheit“ gut zu organisieren und bestimmte Punkte der Sicherung zu beachten, die das Freiwassertraining schließlich zu einer willkommenen Abwechslung machen. Neben dem Schwimmen im Freiwasser mit einem Trainingspartner oder einer Begleitung im Boot oder auf einem Surfboard gibt es auch erste Lösungen zur Selbstrettung bzw. die einem mehr Sicherheit geben können.

Eine dieser Lösungen heißt RESTUBE: eine handliche, aufblasbare Rettungsboje, ähnlich einem Lawinen-Airbag, die man an einem Gürtel immer um der Hüfte dabei haben kann und die Gefahren des plötzlichen Ertrinkens durch einen Krampf oder Kräftemangel, einer Panik oder Strömungen reduzieren soll.

Im Rahmen der DTU Trainer B Leistungssport Ausbildung und meiner Seminarbeit habe ich den Restube im Freiwasser ausgiebig getestet. In einem kleinen Videobetrag habe ich den Praxistest des Restubes im Freiwasser dokumentiert.

MEIN FAZIT DES PRAXISTESTS

Bechreibt uns Euere ersten Eindrücke vom RESTUBE als kurzen Kommentar auf FB und lest hier in kürze meine Auswertung des Praxistests.

Weitere Produktinfos zu Restube

Der erste Biss in einen Apfel nach langem Fasten ist wunderbar und sehr geschmacksintensiv. Jedes Stückchen genieße ich besonders lang. Die Geschmacksnerven liegen blank nach der Fastenzeit und erzeugen ein wahres Gaumenfeuerwerk und unbeschreibliches Glücksgefühl im Mund. Wahrscheinlich isst man an keinem Apfel länger und so bewusst während des restlichen Jahres. Zuletzt habe ich vor drei Wochen mit einem Apfel meine letzte Mahlzeit gegessen und seither keine feste Nahrung mehr zu mir genommen. Das ist meine Fastenzeit, einmal im Jahr.

Nach einer intensiven Regenerationsphase am Ende einer Saison und mit dem moderaten Wiedereinstieg in das regelmäßige Training beginnt meist die Planung neuer Herausforderungen für die nächste Saison. Vor allem für die eigene Motivation sind die gesetzten Ziele ein wichtiger Baustein, noch entscheidender ist das aber für die richtige Planung des Trainings. Im Gegensatz zu den Profis geht es für uns Freizeitsportler, ganz egal welcher Leistungsklassen, besonders darum, das eigene Training möglichst optimal auf den privaten und beruflichen Alltag abzustimmen. Lassen sich die Trainingsumfänge aufgrund des zeitlichen Rahmens und der erforderlichen wichtigen Regeneration kaum noch steigern und inhaltlich effizienter gestalten, so heißt es über andere Möglichkeiten und mögliche Stellschrauben nachzudenken, die keine weiteren beruflichen oder familiären Einschnitte erfordern.

Wie gut passt unsere Ernährung zu unserem Sport?

Und genau hier kommt die Ernährung ins Spiel. Mehrmals am Tag, gewöhnlich drei, am besten fünf Mahlzeiten sollten wir uns Zeit für die Nahrungsbeschaffung und Nahrungsaufnahme nehmen, um die essentiellen Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Enzym für die Erhaltung unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Aber macht das jeder auch genauso akribisch, wie seine Trainingseinheiten? Passen denn unsere Essgewohnheiten, die Nahrungsmittel und unsere Ernährung insgesamt zu unserem intensiven Alltag, dem Training und der wichtigen Regeneration? Versorgen wir denn unseren Körper auch optimal, um die beste Leistung zu bringen und das Immunsystem zu stärken?

Ich denke, dass ich zwar meine Essgewohnheiten und meine Ernährung, die Qualität und Nährwerte betreffend, schon optimal auf meinen Alltag und das tägliche Training abgestimmt habe. Doch in der Off-Season lass ich es mir auch gut gehen und mache ich mir, wie mit dem Training weniger Gedanke über das Essen. Ich esse das und dann wonach mir gerade ist, solange es zumindest gesund ist. Diese Zeit ist wichtig für Körper und Geist, um physiologisch und mental wieder bereit für die nächsten Herausforderungen zu sein.

Fasten als deutliches Signal für Körper und Geist

Wenn es dann wieder aber wieder an der Zeit ist, Körper und Geist für neue Herausforderungen fit zu machen, ob sportlich, privat oder beruflich, dann braucht es eine Initialzündung. Im Sport sind diese Herausforderungen meist mittelfristige, so wie die Vorbereitung auf eine Saison, einen Ironman oder Marathon, oder vielleicht sogar eine größere Expedition. Privat sollten das an erster Stelle die Gesundheit und das optimal Körpergewicht mit einem normalen Fettgehalt sein. Manche haben natürlich auch die Optik als großes Ziel, aber das sind eher sekundäre Faktoren.

Einen optimalen Auftakt in meine Saisonvorbereitung sehe ich genau darin, Körper und Geist zu einem bestimmten Zeitpunkt ein klares Signal zu geben. Das ist neben einem mehrwöchigen intensiven Training ein klarer Schnitt in der Ernährung. Somit ist eindeutig, ab jetzt ändert sich etwas, jetzt geht es wieder richtig los. Das fällt mir persönlich leichter, als über viele Wochen und Monate mich zu motivieren, nach und nach neben dem Training auch noch die Ernährung umzustellen. Das funktioniert bei mir seit vielen Jahren erfolgreich und damit habe ich die beste Erfahrung gemacht. Mein Weg ist das FASTEN!

Fasten für das große Saisonziel

Es tut meinem Körper und Geist unwahrscheinlich gut, es ist entspannend und die Zeit um Pläne zu schmieden. Meine Herausforderung für die Saison 2015 habe ich mir lange aufgehoben bis die Zeit dafür reif war. Nach den letzten guten Jahren plane ich in diesem Jahr meine erste Langdistanz, die ich im schönen Vichy, im Herzen Frankreichs bestreiten möchte. Der Ironman Vichy ist mitten im Sommer am letzten August Wochenende und so habe ich für mein diesjähriges Fasten vier Wochen gewählt. Der Zeitpunkt exakt sechs Monaten vor dem Saison-Highlight ist ideal und der Februar, unmittelbar nach der Ispo in München erschien mir für das Fasten am geeignetsten. Die Tage während der Messe in München sind ideal, um sie als Entlastungstage zu nutzen, denn Terminstresses und meist ungesunde Lebensmittel sorgen ohnehin für eine eingeschränkte Nahrungsaufnahme.

Die darauf folgenden drei Wochen meines Fastens inklusive der sieben Aufbautage, mein Trainings und die Emotionen während dieser Zeit habe ich in einem Fastenprotokoll dokumentiert. Fortsetzung folgt …