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Die Saisonpause im Triathlon, auch als Off-Season genannt, ist eine wichtige Phase, um Körper und Geist vom Training zu regenerieren und die optimalen Voraussetzungen für die nächste Saison zu schaffen. Es ist eine gute Gelegenheit, um sich zu erholen aber auch, um strategisch an deinen Schwächen zu arbeiten und dich auf die Herausforderungen der kommenden Saison vorzubereiten. Hier sind ein paar Tipps, wie du die Saisonpause am besten nutzt.

Es gibt viele Gründe, warum eine Saisonpause im Triathlon sehr wichtig ist – für den Körper und auch für den Geist. Eine Saisonpause hat insgesamt einen positiven Effekt: Sie fördert die Gesundheit, steigert die Motivation und macht einen langfristig erfolgreicher im Triathlon. Aber warum ist das so? Hier sind die zehn wichtigsten Punkte zur Off-Season:

1. Körperliche Regeneration

Triathlon ist ein anspruchsvoller Ausdauersport, der die Muskulatur, Gelenke, Sehnen und das Herz-Kreislauf-System stark beansprucht. Eine Pause gibt dem Körper die notwendige Zeit zur Erholung. Dazu kommen noch ein paar Vorteile:

  • Vermeidung von Übertraining: Wenn du zu viel trainierst und dir keine ausreichenden Pausen gönnst, kann das zu Überlastungssyndromen führen.
  • Verletzungsprävention: Auch kleine Mikroverletzungen können sich während der Pause erholen, bevor sie zu ernsteren Verletzungen werden.
  • Wiederaufbau der Muskulatur: In der Pause kann der Körper die Gelegenheit nutzen, um die Muskeln zu reparieren und zu stärken.

2. Mentale Erholung

Der durch Training, Wettkämpfe und die kontinuierliche Steigerung der eigenen Leistungsfähigkeit erzeugte mentale Druck kann auf lange Sicht eine Belastung darstellen. Deshalb ist es wichtig, sich auch mal eine Auszeit zu nehmen.

  • Motivationsverlust vorzubeugen: Manchmal ist es ganz gut, wenn man eine kleine Auszeit vom strikten Trainingsplan nimmt, um die Freude am Sport zu bewahren.
  • Stressabbau: Triathleten stehen oft unter Druck, besonders wenn sie sehr ambitioniert sind. Manchmal hilft es, eine kurze Auszeit zu nehmen, um sich mental zu entspannen.
ERHOLUNG In der Ruhe liegt die Kraft, Meditation, Yoga, Stretching © AdobeStock, SUGAR & PAIN

3. Verbesserte Langzeitleistung durch die Off-Season

Die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen belegen, dass regelmäßige Ruhephasen die Leistungsfähigkeit von Sportlern nachhaltig fördern können. Die Regeneration führt dazu, dass die Athleten nach der Pause mit neuer Kraft und einer optimierten körperlichen Verfassung zurückkehren. Dies hat zur Folge, dass:

  • Leistungssteigerung: Nach einer Trainingspause ist der menschliche Körper in der Regel in der Lage, eine höhere Trainingsbelastung besser zu verkraften.
  • Besserer Trainingsfortschritt: Die Strukturierung des Trainings mit geplanten Pausen fördert ein nachhaltigeres und progressiveres Training.

4. Vermeidung von Burnout

Ein übermäßiges Training und die Teilnahme an Wettkämpfen ohne adäquate Regenerationsphasen können zu einer körperlichen und emotionalen Erschöpfung führen. Ein Burnout kann dazu führen, dass die Freude am Sport nachhaltig beeinträchtigt wird. Eine Saisonpause stellt eine effektive Maßnahme zur Prävention dieses Risikos dar.

5. Zeit für andere Aktivitäten

Während der Saison für Triathlon bleibt den Athletinnen und Athleten oft nur wenig Zeit für andere Hobbys oder soziale Aktivitäten. Eine solche Unterbrechung bietet den Athleten die Möglichkeit, anderen Interessen nachzugehen und sich von der Routine des Trainings zu lösen, um dadurch neue Impulse zu gewinnen.

6. Analyse der vergangenen Saison

  • Rückblick: Eine detaillierte Analyse der eigenen Leistungen, sowohl der Wettkämpfe als auch des Trainings, ist unerlässlich. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, welche Elemente des Trainings und der Renngestaltung als besonders effektiv zu bewerten sind. In welchen Bereichen besteht Optimierungspotenzial? Dies ermöglicht die Festlegung des Trainingsfokus für die kommende Saison.
  • Eine Datenanalyse kann Aufschluss über den individuellen Trainingserfolg geben. Dazu sollten die Trainingsdaten, die mit Trainingssystemen wie TrainingPeaks oder Strava erfasst wurden, überprüft und Muster in der Entwicklung der Fitness identifiziert werden.

7. Stärken etablieren, Schwächen eliminieren

  • Die Schwimmleistung kann durch gezieltes Techniktraining wesentlich verbessert werden. Da die Kraultechnik vielfach als Schwachstelle betrachtet wird, bietet die Off-Season eine exzellente Möglichkeit, diese zu optimieren. Das kann beispielsweise durch Videoanalyse, individuelles Techniktraining und die Teilnahme an Kraultechnik-Seminaren, wie unserem SWIMINAR erfolgen.
  • Athletiktraining: Die Off-Season bietet die ideale Gelegenheit, ein gezieltes Krafttraining zu integrieren. Ein gezieltes Athletik- und funktionelles Training zur Verbesserung von Stabilität und Mobilität fördert die Prävention von Verletzungen und steigert die allgemeine athletische Leistungsfähigkeit.
Die funktionelle Trainingsalternative Slingtraining für zu Hause und draussen © Perform Better Europe / FTC Functional Training Company GmbH

8. Ernährung in der Off-Season anpassen

  • Im Rahmen einer Ernährungsanalyse wird empfohlen, die derzeitige Ernährungsweise zu reflektieren und ggf. anzupassen. Dies kann in einer ruhigen Phase erfolgen, in der eine objektive Einschätzung der eigenen Ernährungsgewohnheiten möglich ist. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung fördert die Regeneration und bildet die Grundlage für das kommende Trainingsjahr.
  • Im Rahmen einer Reduzierung der Kalorienzufuhr ist zu berücksichtigen, dass das Trainingsvolumen in der Off-Season in der Regel geringer ist. Eine entsprechende Anpassung der Kalorienzufuhr dient der Vermeidung einer unnötigen Gewichtszunahme. Zudem ist ein kontrollierter und in Maßen erfolgender Alkoholkonsum während der Saisonpause zu empfehlen.
Nachhaltige Ernährungsstrategien / Blueberry Banana Bowl © Adobe Stock

9. Setz dir Ziele für die nächste Saison

  • Die Zielsetzung für die nächste Saison sollte klar und realistisch definiert werden. Dabei können Zeitziele, die Teilnahme an neuen Rennen oder das Verbessern bestimmter Disziplinen (z. B. Schwimmen, Radfahren, Laufen) als Ziele definiert werden.
  • Die Erstellung bzw. Planung eines periodisierten Trainingsplans in Zusammenarbeit mit dem Trainer stellt eine wesentliche Komponente in der Vorbereitung auf die nächste Saison dar. Ein solcher Plan bildet die Grundlage für die Trainingsgestaltung und sollte daher mit Sorgfalt erstellt werden.

10. Langsame Rückkehr ins Training

  • Nach einer Trainingspause sollte eine langsame Steigerung des Trainingsumfangs erfolgen. Das Grundlagentraining mit langen, langsamen Ausdauereinheiten im niedrigen Pulsbereich (long low intesity) verbessert die aerobe Kapazität und bereitet deinen Körper während der ersten Vorbereitungsphase auf intensivere Trainingsphasen vor.
  • Es empfiehlt sich, zunächst den Fokus auf regelmäßiges, leichtes Training zu legen, anstatt sich intensivem Training zu widmen. Dies gewährleistet eine schrittweise und nachhaltige Wiederanpassung des Organismus an die Trainingsbelastung.
SUGAR & PAIN eat smart. train hard. OFFICE Training Management with Coffee © stefandrexl.de

FAZIT

Die Saisonpause im Triathlon ist eine wertvolle Zeit und bietet die Möglichkeit, sich sowohl körperlich als auch mental zu regenerieren, gezielt an Schwächen zu arbeiten und mit einem frischen Ansatz in die Vorbereitung auf die nächste Saison zu starten. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die richtige Balance zwischen Erholung, alternativem Training und der Vorbereitung auf die neue Saison gefunden wird, um langfristig Fortschritte zu erzielen.

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  1. Meeusen, R., Duclos, M., Foster, C., et al. (2013). „Prevention, diagnosis, and treatment of the overtraining syndrome: Joint consensus statement of the European College of Sport Science (ECSS) and the American College of Sports Medicine (ACSM).“ Medicine & Science in Sports & Exercise.
  2. Kreher, J. B., & Schwartz, J. B. (2012). „Overtraining syndrome: A practical guide.“ Sports Health.
  3. Bosquet, L., Montpetit, J., Arvisais, D., & Mujika, I. (2007). „Effects of tapering on performance: A meta-analysis.“ Medicine & Science in Sports & Exercise.
  4. Diese Meta-Analyse untersucht, wie Pausen oder „Tapering“-Phasen die sportliche Leistung verbessern können. Eine gut geplante Pause kann die Leistung optimieren.
  5. Bishop, D., & Edge, J. (2006). „Detraining and tapering effects in swimmers: Influence of training volume and intensity.“ International Journal of Sports Physiology and Performance.
  6. Gustafsson, H., Kenttä, G., Hassmén, P., & Lundqvist, C. (2007). „Prevalence of burnout in adolescent competitive athletes.“ The Sport Psychologist.
  7. Raedeke, T. D., & Smith, A. L. (2001). „Development and preliminary validation of an athlete burnout measure.“ Journal of Sport and Exercise Psychology.
  8. Le Meur, Y., Hausswirth, C., & Mujika, I. (2012). „Tapering for competition: A review.“ Science & Sports.
  9. Sultana, F., Duthon, F., Vauthier, J.-C., et al. (2008). „Effects of tapering on performance in elite triathletes.“ Journal of Sports Sciences.
  10. Laursen, P. B., & Rhodes, E. C. (2001). „Factors affecting performance in an ultraendurance triathlon.“ Sports Medicine.
  11. Bompa, T. O., & Haff, G. G. (2009). „Periodization: Theory and Methodology of Training.“
  12. Mujika, I. (2010). „Tapering and Peaking for Optimal Performance.“
  1. Titel: AdobeStock
  2. Saran / AdobeStock
  3. Concept 2
  4. AdobeStock
  5. Perform Better Europe / FTC Functional Training Company GmbH
  6. Stefan Drexl

Es drehen sich viele Mythen und Legenden um das Fasten. Fasten hat Tradition in vielen Kulturen zur inneren Reinigung von Körper und Geist und ust wichtiger Bestandteil des Jahreszyklus. In der modernen Gesellschaft wird Fasten allerdings meist nur als eine Diät missverstanden und auf eine Möglichkeit reduziert, überschüssige Pfunde und ungeliebtes Körperfett wieder loszuwerden. Durchaus kann das ein willkommener Nebeneffekt sein, doch ist Fasten gewiss mehr als einfach nur Abzuspecken. Fasten ist ein nachhaltiger Weg zu einer besseren Leistung und gesunden Ernährung.

Für Athleten, die sich bester Gesundheit erfreuen, birgt das Fasten eine gute Möglichkeit nach der trainingsfreien Zeit einen Übergang in die Vorbereitung auf die nächste Saison zu schaffen. Ich faste regelmäßig einmal im Jahr, je nach meinem persönlichen Saisonhöhepunkt, im Januar oder Februar. Nach eine Saisonpause im Herbst und einer eher unregelmäßigen Trainingsphase bis Neujahr, beginnt für mich mit der Fastenzeit die geplante Vorbereitungsphase auf die Saison. Was Fasten für mich bedeutet, um Interessierten das Thema „Fasten” etwas näher zu bringen und mögliche Vorurteile auszuräumen, beschreibe ich in diesem Beitrag.

Fasten – fast jeder kennt es. Dennoch gibt es viele Mythen, Fehlinformationen und Unkenntnis. Fasten hat erst einmal nicht den Zweck einer Gewichtsreduzierung, dies kann ein positiver Nebeneffekt sein. In erster Linie geht es darum Gewohnheiten des Essverhaltens, unseren Lebensstil mit jedem Fasten zu verändern und zu verbessern. Unseren hohen Anspruch an das Essen, den teilweise gedankenlosen Einkauf von Lebensmitteln und die Fragen zum Sinn der unüberschaubaren Vielfalt, die uns täglich umgibt, zu überdenken.

ERHOLUNG Alternative Aktivitäten in der Saisonpause © AdobeStock, SUGAR & PAIN

 Kein Breakfast ohne zu fasten

Mit dem Fasten eng verbunden ist der Apfel. Er begleitet den Fastenden vom ersten bis zum letzten Tag des Fastenden. Symbol für den ersten, dem Entlastungstag bis zum Fasten brechen, dem Ende der Fastenzeit, dem ersten Breakfast. Der Einfluss der Ernährung auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit ist wissenschaftlich unumstritten. Ohne einer entsprechenden Nahrung gibt es kein Leben. Die Bedeutung von Ernährung und Regeneration für die Leistungsentwicklung ist den meisten Athleten wohl bewusst. Die Umsetzung mag dem Ein oder Anderen wohl eher schwer fallen, bzw. fehlt oft das entsprechend Wissen.

Essen und Fasten sind wie Trainieren und Regenerieren, wie Wachen und Schlafen, wie Spannung und Entspannung. Es sind die Pole zwischen denen sich unser Leben ereignet. Essen tagsüber und fasten in der Nacht gehören so selbstverständlich zu unserem Biorhythmus ohne dass wir uns darüber Gedanken machen. Wenn wir aber spät gegessen haben, fällt uns am nächsten Morgen auf, dass wir keinen Appetit haben. Ein Zeichen des Körpers, dass die für ihn notwendige Fastenzeit noch nicht zu Ende ist – wir haben sie verschoben. Daher auch die englische Bezeichnung für Frühstück, „breakfast” – Fasten brechen. Wer also in der Nacht nicht fastet braucht am nächsten Morgen kein „breakfast”.

Der Mensch ist durchschnittlich vierzehn bis sechzehn Stunden am Tag wach. In dieser Zeit isst, arbeitet und trainiert er, nimmt Kontakt mit der Außenwelt auf. Zehn bis Zwölf Stunden bleiben Ihm in der Nacht für den regenerativen Stoffwechsel und somit für den Abbau, Umbau und Ausbau von Körpersubstanzen. Dafür braucht er Energie, die er aus den Reserven, seinen Depots bezieht. Der menschliche Organismus beschäftigt sich während der nächtlichen Fastenzeit endlich mit sich selbst. Ruhe, Geborgenheit und Wärme helfen ihm, allein von sich selbst, seinen Reserven zu leben. Wer krank ist fastet meist instinktiv, denn der Organismus braucht Zeit und Kraft für sich selbst, um gesund zu werden.

Die notwendige Energie gewinnt er aus seinen körpereigenen Nahrungsdepots. Während des Fastens spart sich der Körper die Verdauungsenergie und somit dreißig Prozent des gesamten Energieaufwandes. Die lässt sich bei gesunden Sportlern nach einigen Tagen sogar zur Fortsetzung des Trainings nutzen. Unsere Grundlagenausdauer und das Denkvermögen hängen nicht unmittelbar vom Essen ab. Sind die Kohlenhydratspeicher gelehrt versorgen uns die Fettreserven mit der erforderlichen Energie. Für längere, intensivere Leistungen nimmt man daher rechtzeitig entsprechende Nahrung vor dem Training und dem Wettkampf zu sich.

BESSER ESSER Mehr Leistung und gesünder durch Fasten! Der Apfel als Symbol für den Einstieg und das Ende der Fastenzeit © SUGAR & PAIN

 Fasten heißt nicht Hungern

Wir leben also nicht „von der Hand in den Mund”, die Energie beziehen wir nicht unmittelbar und ausschliesslich aus der Nahrung. Jeder gesund Mensch verfügt über entsprechende Reserven, die in Form von Nahrungsmitteldepots angelegt sind. Sie sind schneller und rationeller abrufbar. Der Körper besitzt daher zwei Energieprogramme. Meist ist „Programm I” „eingeschaltet”, wenn wir, wie gewohnt, drei Mal am Tag oder öfter essen. Einen Teil, der in der Nahrung enthaltenen Nährstoffe setzt der Körper unmittelbar in lebenserhaltende Energie (Kraft und Wärme) um. Alle überschüssige Energie, die der Körper momentan nicht benötigt, wird gespeichert und erst bei Bedarf „abgerufen”.

Übersteigt die zugeführte Energiemenge daher den täglichen Bedarf, so wandelt der menschliche Organismus den Überschuss in Fett um und lagert diese in den entsprechenden Depots ein. Somit ist der Körper mit diesen Vorräten bestens darauf eingerichtet, über einen längeren Zeitraum ohne Nahrungszufuhr auszukommen. Während des Schlafs, zum Beispiel, schaltet der menschliche Organismus dann auf das „Energieprogramm II” um. Genau das macht der Körper auch zu Beginn des Fastens. Fasten ist Leben aus gespeicherter Nahrung. Fasten heißt nicht Hungern. Wer hungert, fastet nicht.

Jede Fastenzeit beginnt mit einem Entlastungstag, der Tag, an dem weniger und nur noch leichte Nahrung aufgenommen wird. Vollkornprodukte und andere Kohlehydrate, Fisch und Fleisch oder Salat werden hier schon vom Speiseplan gestrichen. Milch und Soyaprodukte, gegartes Gemüse und ungezuckerte Getränke, wie Säfte bieten sich an. Die letzte feste Mahlzeit vor dem Fasten am Entlastungstag ist ein Apfel, den kann man andünsten und mit Zimt würzen. Tags darauf, dem ersten Fastentag, wird dann der Magen mit Hilfe von Buttermilch und Leinsamen oder einem halben Liter warmen Wasser mit Glaubersalz entleert. Von nun an wird keine feste Nahrung mehr gegessen, ausschließlich Tee, Wasser, die Brühe selbst gemachter Gemüsesuppen und gelegentlich ein Glas hundert prozentigen Fruchtsaft –natürlich ungezuckert.

 

Die Wahl der Nahrungsmittel entscheidet

Ein Hungergefühl ist eher selten ab diesem Moment, viel mehr will das Unterbewusstsein die Routine der regelmäßigen Mahlzeiten wahrnehmen. Die ersten zwei Tage ist man eher schlapp und antriebslos, ab die dritten Tag kommt dann die Energie zurück. Die Energie, die man sich aufgrund der eingesparten Verdauungsenergie erspart. In der Regel wird 5 – 7 Tage gefastet bis das Fasten mit einem Apfel gebrochen wird. Ich faste mittlerweile 14 -21 Tage, was aber viel Erfahrung und bester Gesundheit bedarf. Ab der zweiten Woche kann ich wieder nahezu meinen gesamten Trainingsplan umsetzen. Entscheidend ist aber vielmehr der Beginn der Nahrungsaufnahme nach dem Fastenbrechen. Ab dem Moment entscheiden die Art der Nährstoffe, die Zusammensetzung der Nahrungsmittel sowie deren Mengen und Zeitpunkt. Der Stoffwechsel ist nun wie ein leerer Computer, der bereit für eine neue Software bzw. Nahrungsmittel ist. Geschmack und Ernährung können ab jetzt neu definiert werden. Ein wahres Geschmackserlebnis.

 

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MEDIEN TIPP

ARTE Mediathek Fasten und Heilen Altes Wissen und neueste Forschung
Verfügbar bis 04. März 2018
UTOPIE
3SAT Mediathek Gesund durch Fasten

 

Am Dienstag, 24. März 2020 findet die SUGAR & PAIN NUTRITION Lesson zum Thema, „Nachhaltige Ernährungsstrategien – Mehr Gesundheit, bessere Leistung im Ausdauersport“ in der AROMA Kaffeebar München statt. Unser Ernährungsvortrag vermittelt Dir die Bedeutung einer strategisch optimalen, individuell auf deine persönlichen und situativen Anforderungen angepassten Ernährung als die massgebende und steuerbare Einflussgrösse auf deine Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

NUTRITION Lesson #01/20 Info

WASNUTRITION LESSON / Ernährungsvortrag
Ernährungsstrategien für mehr Gesundheit und bessere Leistung im Ausdauersportund Alltag
WANNDienstag, 24. März 2020
ab 19:30 - 22:00 Uhr
WOAROMA Kaffebar München
Pestalozzistrasse 24
80469 München
089 2694 9249
www.aromakaffeebar.com
ANFAHRTGut und klimafreundlich erreichbar mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln und Fahrrad
WERTeilnahmeberechtigt sind alle natürlichen Personen, die zum Zeitpunkt der Anmeldung mindestens das 16. Lebensjahr vollendet haben und besser essen möchten.
VERPFLEGUNGVerschiedene feine kleine Speisen, die vor Ort in der AROMA KÜCHE direkt zubereitet werden, sind in der Anmeldegbühr enthalten. Von kleinen ausgefallenen Brotvariationen mit außergewöhnlichen Aufstrichen und frisch belegten Stullen oder Sandwiches bis hin zu liebevollen Mini-Bowls und natürlichen Smoothies in Bio-Qualität. Die AROMA KAFFEEBAR steht für regionala Qualität, kulinarische Kreativität und entspannte Atmosphäre. Deine Getränke, ob Cappuccino, Ingwer-Tee oder Bier bezahlst Du extra.
TEILNEHMERZAHLmin. 10 / max. 25 Teilnehmer
ANMELDEFRISTMontag, 23. März 2020 / 23:59 Uhr

 

Es ist längst kein Geheimnis mehr, unsere Ernährung hat einen grossen Einfluss auf unsere Gesundheit und persönliche Leistungsfähigkeit im Alltag und im Ausdauersport.

Wir können trainieren so viel wir wollen, Bestleistungen und nachhaltigen Erfolg erreichen wir nur, wenn wir unsere Ernährungsgewohnheiten individuell an die täglichen Bedürfnisse anpassen und besser essen.

Dass wir unsere Ernährung verbessern sollten, ist meist bekannt, welche Methoden und Strategien am besten, wann und wie funktionieren eher selten. Die Ernährung im Alltag und Ausdauerport beruht in der Regel noch immer auf Basis von Ernährungsgewohnheiten und Mythen. Eine richtige und individuelle Ernährung als Erfolgsfaktor im Training wird unterschätzt, und nur teilweise im Wettkampf eingesetzt.

Der Kohlenhydratverzehr von Ausdauersportlern im Alltag ist insgesamt (zu) hoch, während vor intensiven Trainingseinheiten oder Wettkämpfen der Kohlenhydratanteil in der Nahrung meist qualitativ und quantitativ ungenügend ist.

Bob Murray

Vergesst Ernährungsformen und Diäten, die einen Namen haben. Es gibt nicht DAS eine beste Ernährungsmodell für alle, denn dafür ist jeder menschliche Organismus zu individuell. Ernährung ist weder Ideologie, Dogma oder Religion.

Entscheidend ist eine auf Dich individuell und optimal angepasste Ernährung, die durch qualitativ hochwertige Nahrungsmittel nachhaltig unser Immunsystem stärkt und unsere Leistungsfähigkeit erhält oder für das Erreichen persönlicher Ziel im Sport maximal steigert.

Ich möchte Dir in meinem Vortrag neue Möglichkeiten und Strategien für eine bewusstere Ernährung im Alltag und Ausdauersport vermitteln. Von der Bedeutung der Nährstoffe für die Energiebereitstellung, über die Verdauung bis zum differenziert Blick auf manche Ernährungstrends. Du bekommst einen grundlegenden Einblick in die aktuelle Studienlage, praktische Anwendungsbeispiele und Klarheit zu hartnäckigen Ernährungsmythen.

NUTRITION Lesson #01/20 Teilnahmegebühr

NUTRITION LessonANMELDUNGTEILNAHMEGEBÜHR
EARLY BIRDbis 15.03.202029 EURO
REGULARab 16.03.202035 EURO
ANMELDEFRIST23. März 2020, 23:59 Uhr

 

Individuelle Ernährungsstrategien für individuelle Anforderungen

Eine kohlenhydratbetonte, eiweissmoderate und eher fettarme Ernährung galt bisher als geeignete Ernährungsweise, ob für den Alltag oder die Erhaltung der Gesundheit (DGE. USDA et al.). Ebenso soll die klassische Sporternährung, ob im Training und Wettkampf gleichermassen, ausschliesslich auf mindestens 60% Kohlenhydrate und maximal 30% Fett ausgerichtet sein. 100 Ohne Zweifel spielen komplexe Kohlenhydrate eine grosse Rolle für andauernde intensive Belastungen dank ihrer schnellen Resorption und hohen Energieeffizienz gegenüber Fetten und Eiweissen im postresorptiven Stoffwechsel.

Allerdings sollten und sollen noch immer die gleichen Empfehlungen für alle Menschen und Athleten, ganz egal ob jung oder alt, schlank oder kräftig, welches Geschlecht oder Alter, für Alltag oder Ausdauerport, wie Triathlon gelten. Alle sollten sich zu jedem Zweck mit der gleichen Strategie ernähren und wären damit perfekt versorgt – für Gesundheit und Leistung. 003

Während in den vergangenen Jahrzehnten durch Erfahrungen in der Praxis und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in der Sportmedizin und Biomechanik die Trainingsmethoden konsequent weiterentwickelt werden und sich individuelle Trainingskonzepte immer mehr durchsetzen, verharren Ausdauersportler und Trainer weiterhin auf Erfahrungen basierenden und traditionellen Ernährungsgewohnheiten. Sie erkennen nicht oder ignorieren die bedeutende, physiologische Einflussgrösse einer nachhaltigen, individuellen Ernährungsstrategie für die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit, sowie die Stärkung des Immunsystems und Verletzungsprohylaxe, so das Ergebnisse zahlreicher Studien. 200

Nachhaltige Ernährungsstrategien / Blueberry Banana Bowl © Adobe Stock
Nachhaltige Ernährungsstrategien / Blueberry Banana Bowl © Adobe Stock

Kenntnis über die Qualität und Wirkungsweise

Doch seit einiger Zeit herrscht in der Ernährungswissenschaft und Sportmedizin Aufbruchsstimmung. Neue Erkenntnisse aus zahlreichen aktuellen Studien werfen alte Empfehlung und Mythen über den Haufen. 300 Ernährungsempfehlungen sind nicht mehr grundsätzlich auf kohlenhydratbetonte Mahlzeiten ausgerichtet. Eiweisse und Fette aus natürlichen Nahrungsmitteln, wie Fisch, Milchprodukte, Gemüse und Obst rücken verstärkt in den Mittelpunkt einer individuell und situativ angepassten Ernährung für Alltag und Ausdauersport.

Schon die steigende Anzahl persönlich bevorzugter Ernährungsweisen von Menschen, wie dem Vegetarismus, Veganismus oder Pescetarismus, sowie einer Bandbreite diverser Lebensmittelunverträglichkeiten, wie Lactose-Intoleranz oder Glutenunverträglichkeit erfordert alternative Herangehensweisen. Damit stellt sich die Frage, wie eine individuell und situativ angepasste, sowie leistungsadäquate Sporternährung zusammengestellt sein sollte. Insbesondere die Sicht auf Kohlenhydrate, die bislang als Heilsbringer und der primäre Leistungspromoter im Sport galten, sollten schon alleine der Gesundheit wegen reduziert und typgerecht dosiert werden. 100

Mangelnde Kenntnis über Qualität und Wirkungsweise von Kohlenhydraten

Um die gesundheitseinschränkenden Eigenschaften von Kohlenhydraten möglichst zu reduzieren, aber deren besonderen, leistungssteigernden Effekte bewusster einsetzen zu können, sollte der Blick verstärkt auf die Effekte von Proteinen und Fetten für eine nachhaltige Entwicklung der Leistungsfähigkeit und Förderung der Gesundheit gerichtet werden. 003

Ich möchte mit diesem Vortrag zugleich ein grundlegendes und besseres Verständnis des Kohlenhydratstoffwechsels auf Basis aktuellster Forschungen vermitteln und die damit verbundenen individuellen, praktischen Anwendungen für die Verbesserung der allgemeinen Leistungsfähigkeit im Alltag, sowie die Trainingsanpassungen und Vorbereitung auf Wettbewerbe im Ausdauersport fördern. 600 Für die bessere und gezielte Nutzung des Kohlenhydratstoffwechsels und die optimale Füllung der Kohlenhydratspeicher ist eine gute Kenntnis über die Qualität und Wirkungsweise der verschiedenen Kohlenhydrate (Glucose, Fructose, Lactose und Maltose) für eine optimale Leistung im Training und Wettkampf, sowie in der Regeneration erforderlich.

Gute QUALITÄT – Mehr AROMA / Die Location

In der entspannten Atmosphäre der AROMA Kaffeebar München, dem kulinarischen Wohnimmer des Glockenbachviertels findet unsere erste NUTRITION LESSON zum Start in den Frühling 2020 statt. „Wer es sich hier einmal gemütlich gemacht hat, geht auch nicht so schnell wieder“, schreibt unter anderem Julia Beckert vom Blog Blank Paper Stories über das AROMA.

In der AROMA Kaffeebar startet jeder Alltag nachhaltig und schmackhaft. Hochwertigen Kaffeegenuss in Bio-Qualität, ob Espresso, Cappuccino oder Americano gibt’s hier von der Kaffeerösterei MERCHANT & FRIENDS aus Herrmannsdorf und THE BARN aus Berlin. Von kleinen ausgefallenen Brotvariationen mit außergewöhnlichen Aufstrichen und frisch belegten Stullen oder Sandwiches bis hin zu liebevollen Mini-Bowls und natürlichen Smoothies in Bio-Qualität wird alles vor Ort in der AROMA Küche direkt zubereitet. Die AROMA Kaffeebar steht für regionale Qualität, kulinarische Kreativität und entspannte Atmosphäre. Zu unserem Ernährungsvortrag bekommst Du davon eine Kostprobe. Deine Getränke, ob Cappuccino, Ingwer-Tee oder Bier bezahlst Du bitte selbst.

Nachhaltige Ernährungsstrategien / Avocado Edamame Tuna Bowl © Adobe Stock
Nachhaltige Ernährungsstrategien / Avocado Edamame Tuna Bowl © Adobe Stock

Über SUGAR & PAIN und Stefan Drexl

Mit SUGAR & PAIN Coaching verbindet Stefan Drexl sein ernährungs- und sportwissenschaftliches Know How mit intensiven Erfahrungen aus über 30 Jahren im Triathlon und Leistungssport. Sein Coaching zeichnet sich durch eine professionell strukturierte und methodische Planung von Training und Ernährung für das erfolgreiche Erreichen persönlicher Ziele im Sport aus. Die individuelle Anpassung und optimale Abstimmung von Training und Ernährung an die persönlichen Gegebenheiten und den Alltag des Athleten und dessen Ziele ist seine Philosophie. Dem Sportwissenschaftler und dreimaligen IRONMAN Finisher geht es stets um den nachhaltigen Erfolg des Athleten durch eine langfristige Planung mit allen ihren positiven Auswirkungen auf Körper und Geist.

Die richtige Balance, persönliche Motivation und eine positive Atmosphäre sind massgebend für jeden Menschen, um das Beste aus sich herausholen zu können. Im Rahmen seiner kürzlich abgeschlossenen Ausbildung zum DOSB Trainer A Triathlon Leistungssport bei der Deutschen Triathlon Union DTU im IAT Leipzig und an der Deutsche Sporthochschule Köln war seine Seminararbeit die aktuelle Studienlage über die „Vorteile einer individuellen Sporternährung rund um die Kohlenhydrataufnahme für Training und Wettbewerb im Ausduaersport mit deren Auswirkungen auf die kognitive und motorische Leistungsfähigkeit und Gesundheit“ zu recherchieren und analysieren. Dieser Vortrag ist ein Überblick des Ergebnisses.

DTU Trainer A Badge Oly

NUTRITION Lesson #01/20 BENEFITS

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NUTRITION Lesson #01/20 ABLAUF

19:30DOORS OPENWelcome Smoothie plus Appetizer
20:00VORTRAGNutrition Lesson #Part01
20:45BREAKDiverse & Light AROMA Dishes for Dinner
21:00VORTRAGNutrition Lesson #Part02
22:00FINISH est.Get Together

 

NUTRITION LESSON REGISTRATION

Für deine Anmeldung verwendest du den Button und kommst direkt zum Anmeldeformular. Teilnahmeberechtigt sind alle natürlichen Personen, die zum Zeitpunkt der Anmeldung mindestens das 16. Lebensjahr vollendet haben. Mit deiner erfolgreichen Anmeldung bekommst du die Informationen für die Überweisung der Teilnahmegebühr eingeblendet. Deine Anmeldung ist erst nach dem Eingang Deiner Teilnahmegebühr auf unserem Konto vollständig und gültig. Sollten mehr Anmeldungen eingehen als Seminarplätze verfügbar sind, dann entscheidet die Reihenfolge des Eingangs der Teilnahmegebühr.

Du erhältst eine Bestätigung deiner Anmeldung an der SUGAR & PAIN NUTRITION LESSON und zeitnah ein Mail mit detaillierten Informationen sowie einer Rechnung mit den Bankinformationen für die Überweisung deiner Teilnahmegebühr. Im Falle einer erfolglosen Anmeldung oder Absage der Veranstaltung wird Deine Teilnahmegebühr vollständig zurück erstattet. Sollte das Teilnehmerminimum nicht erreicht werden, behalten wir uns vor, die Veranstaltung abzusagen. Für den Fall einer Absage der Veranstaltung aufgrund „höherer Gewalt“, wie Naturkatstrophen, Epidemien, Terror, Krieg oder ähnliches, haben beide Vertragspartner die für sie schädlichen Folgen der Absage oder Verzögerung der Leistung selbst zu tragen. Ein Anspruch des Teilnehmers auf Schadensersatz oder eine Rückerstattung der Anmeldegebühr wegen Absage oder der nicht zeitgerechten Erfüllung besteht dann nicht. Im Fall einer Absage werden wir Dich rechtzeitig informieren.Ein Rücktritt nach Deiner vollständigen und gültigen Anmeldung von der Veranstaltung ist entsprechend unserer Ausschreibung nur bedingt möglich. Du kannst Deine Anmeldung selbständig auf einen Ersatzteilnehmer übertragen. Bitte schicke uns in diesem Fall rechtzeitig eine kurze Nachricht. Für Fragen zu unserem Vortrag oder zu Deiner Anmeldung schreib uns ein E-MAIL.

NUTRITION LESSON TERMS

Das Angebot und alle Leistungen sind unverbindlich und nur gültig bis zum Erreichen des Teilnehmerlimits. Änderungen aller Leistungen, der angebotenen Inhalte, des zeitlichen Ablaufs, der Auswahl der Coaches, der Kooperationspartner, der Goodies und weitere behalten wir uns vor. Für sämtliche Inhalte und angebotenen Leistungen gelten unsere aktuelle Datenschutzerklärung sowie die Allgemeinen Teilnahmebedingungen.

SUGAR & PAIN COLLABORATION

AROMA KAFFEEBARExzellenter Kaffeegenuss und raffinierte Speisen, zubereitet aus regionaler, ökologischer Qualität in der AROMA Küche – kulinarische Kreativität in entspannter Atmosphäre.
CLIF BARHochwertige Nahrungsergänzungsprodukte für nachhaltige Energiebereitstellung für Training und Wettkampf – 70% Bio-Qualität
MERCHANT & FRIENDS The Coffee RoastersHochwertiger frisch geröstete Espresso-Bohnen in biologisch-ökologischer Qualität aus Herrmannsdorf für den exzellenten Kaffeegenuss
SC PRINZ EUGEN MÜNCHENTriathlontraining in München für alle Alters- und Leistungslevels und Altersklasse von der Sprintdistanz bis IRONMAN
ZOGGSZuverlässige, sehr gut anpassende Schwimmbrillen mit bester Sicht bei allen Bedingungen für Triathleten und Schwimmer in Training und Wettkampf.

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S. Drexl
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QUELLEN
  • Fundamentals of glycogen metabolism for coaches and athletes, Nutrition ReviewsVR Vol. 76(4):243–259, 6xx Bob Murray und Christine Rosenbloom
  • The Myths Surrounding Pre-Exercise Carbohydrate Feeding, Asker E. Jeukendrup Sophie C. Killer, 2011
  • Effects Of Dietary Constituents On Cognitive And Motor Skill Performance In Sports, Lindsay Baker, 2011
  • Clinical Sports Nutrition, Louise Burke, 1994
  • Mehr vom Sport, Clifford Opoku-Afari, Nicolai Worm, Heike Lemberger; Systemed Verlag
  • Die F-as-t Formel 4.0 – Was erfolgreiche Sportler anders machen, Dr. Wolfgang Feil, Dr. Friederike Feil, et al.; Narayana Verlag
  • LOGI und Low Carb in der Sporternährung, Jan Prinzhausen; Systemed Verlag

Vergiss alles, was einen Namen hat. Ganz egal welche Diät, ganz egal welches Ernährungsmodell. Die Ernährung ist höchst komplex und darf nicht einseitig sein. Sie sollte sich nicht auf wenige, bestimmte Nahrungsmittel und Nährstoffe beschränken oder manche gar ausschliessen. Was Du brauchst, ist eine individuelle Ernährung, die ausgewogen und gesund ist und deinen persönlichen Anforderungen gerecht wird. Was du isst oder was nicht, sollte dich nicht einschränken. Deine Ernährung sollte deine Leistungsfähigkeit unterstützen und ganz besonders deine Gesundheit nachhaltig fördern. Das hat höchste Priorität und definiert die Qualität deiner Nahrungsmittel, deren Nährstoffe und Herkunft. Höre weniger auf Deinen Bauch und nutze öfter deinen Verstand bei der Nahrungssuche. Dafür brauchst du keinen einschränkenden Diäten zu folgen, sondern nur diese acht goldenen Ernährungsregeln in deinem Alltag anwenden.
 
 

1. BEERIG DUNKEL FÜR’S IMMUNSYSTEM

Ob Blaubeeren oder Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren oder Moosbeeren (engl.: Cranberries), Beeren sind deine Verbündeten im Kampf gegen alle sämtliche freien Radikale, Viren und Bakterien. Ihre Antoxidantien stärken dein Immunsystem und erhalten deine Gesundheit, schützen Körper und Geist, und beschleunigen die Regeneration. Darüber hinaus schützen Beeren die Arterien und Gefässe, verbessern die Sauerstoffaufnahmekapazität und senken das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Alle Beerenarten lassen sich mit vielen nährstoffreichen Grundnahrungsmitteln, wie zum Beispiel Quark kombinieren und sorgen dank ihrer Ballaststoffe und des hohen Flüssigekeitsgehalts für ein gutes Sättigungsgefühl. Demnach können sind sie auch hilfreich für die Reduzierung von Körpergewicht und Körperfett. Die runden dunklen Fitmacher senken aufgrund ihrer enthaltenen Flavonoiden zudem wesentlich das Risiko an Krebs und Alzheimer zur erkranken. Übrigens, je dunkler und saurer, um so besser, nicht nur geschmacklich. Möchte man ausserhalb der Saison nicht auf den beerigen Geschmack verzichten, muss man nicht gleich auf teuere Kontainerware aus Südamerika zugreifen, auch die tiefgefrorenen Beerenfrüchte sind noch voller Vitamine und Antoxidantien, und haltbarer noch dazu.
 
 

2. KEEP IT SIMPLE, FRISCH UND GRÜN

Du musst nicht gleich zum Vegetarier oder gar Veganer werden, wenn Du das Hauptaugenmerk Deiner Ernährung auf frisches Obst, Gemüse und Salat legst. Es macht die Nahrungsaufnahme nur erheblicher einfacher, insbesondere dann, wenn man den Fokus zudem auf alles, was grün ist, richtet. Der Anteil an Ballaststoffen und lebenswichtigen Nährstoffen ist enorm, insbesondere bei sämtlichen Kohlsorten, und gleichzeitig ist der Sättigungsgrad hoch bei einer relativ geringen Kalorienaufnahme. Das populärste Leibgericht der Fastensaison ist die Kohlsuppe. Du kannst also nichts falsch machen, wenn du zu vegetarischen Produkten greifst, aber solltest dich möglichst für Bioqualität entscheiden, um die Belastung durch Pestizide niedrig zu halten.
 
 

3. UNVERARBEITET NAHRUNGSMITTEL

Das Auge isst mit, also iss auch nur, was Du noch erkennst. Optisch und natürlich erst recht inhaltlich. Das gelingt dann am besten, wenn du nicht mehr als drei Produkte miteinander vermischt sind. Ein absolut überzeugendes Beispiel ist Sushi: Nori (geröstetes Meeresalgenblatt), japanischer Rundkornreis, frischer roher Meeresfisch (auch sehr lecker mit geräucherten, heimischen Süsswasserfischen). Ganz oben auf deiner Ernährungsliste sollten täglich Gemüse, Obst und Nüsse, sowie ein bis zwei mal in der Woche auch Fisch und gelegentlich Fleisch.
 
 

GESUNDHEIT UND LEISTUNG 8 goldene Ernährungsregeln / Keep it simple, frisch und grün, dafür musst du nicht gleich zum Vegetarier werden. Tomaten, Avocado, Paprika und Eier vom regionalen Bio-Bauern © stefandrexl.com

GESUNDHEIT UND LEISTUNG 8 goldene Ernährungsregeln / Keep it simple, frisch und grün, dafür musst du nicht gleich zum Vegetarier werden. Tomaten, Avocado, Paprika und Eier vom regionalen Bio-Bauern © stefandrexl.com


 
 

4. VERMEIDE FERTIGGERICHTE ZÄHLT ZU DEN WICHTIGSTEN ERNÄHRUNGSREGELN

Der Bequemlichkeit in der Ernährung widmet sich mittlerweile ein eigener Industriezweig, der sich immer weiter vom ursprünglichen Anbau natürlicher Nahrungsmittel entfremdet und einzig den eigene Gewinnmaximierung und selten die Gesundheit der Konsumenten zum Ziel hat. „Convenience Food“ ist der Inbegriff verarbeiteter, vorgekochter und mundgerecht portionierter Fertiggerichte, die dem echten Nahrungsmittel oft nur noch optisch ähneln und in der Regel in der Mikrowelle erwärmt oder mit kochendem Wasser aufgebrüht werden. Der einzige Arbeitsschritt für den Mensch ist die Verdauung. Die Ursprünge der Convenience-Lebensmittel liegen in der chinesischen Instant-Nudelsuppe und der klassischen Tiefkühlpizza. Von einer nachhaltigen und gesunden Ernährung ist das weit entfernt. Vermeiden solltest du aber auch den regelmässigen Verzehr industriell hergestellter Lebensmittel wie Aufbackwaren, Fertigsnacks, Chips oder Margarine.
 
 

5. NAHRUNGSMITTEL AUS REGIONALEM ANBAU

Regionale Nahrungsmittel zeichnen sich durch ihre kurzen Transportwege aus, das ist nicht nur klimafreundlich und schont die Umwelt sondern fördert die kleinen Betriebe und meist auch die eigene Gesundheit. Ist’s noch dazu hundertprozentige Bio-Qualität, dann noch viel mehr. Grundsätzlich besser müssen frische, biologisch hergestellte Produkte jedoch nicht sein, vor allem dann nicht, wenn sie nur die EU-Normen erfüllen und eine lange Reise bis zum Verbraucher hinter sich haben. Anders ist das natürlich bei Trockenware oder grundsätzlich nicht innerhalb Europas nachwachsender Nahrungsmittel, wie Kakao, Soja und besonders Kaffee. Alles samt Nahrungsmittel deren nachhaltige Erzeugung und Qualität zusammen mit einem fairen Handel von großer Bedeutung für die Gesundheit und die Umwelt sind. Nichteinheimische Obst- und Gemüsesorten können schon aufgrund ihrer besseren Haltbarkeit auch aus dem Tiefkühlregal gekauft werden, ohne dass man dabei auf deren essentielle Vitamine und Mineralien verzichten muss.
 
 

6. EINE FRAGE DES GESCHMACKS?

Im Grunde der Evolutionsgeschichte war der menschliche Geschmack stets verlässlich und bewahrte uns vor vermeintlichen verdorbenen, ungesunden oder giftigen Nahrungsmitteln. War, richtig, denn heute leidet der Grossteil der Menscheit im warsten Sinne des Wortes unter Geschmacksverirrung. Anders ausgedrückt können sich die wenigsten mehr auf ihren Geschmack verlassen, können gesunde von ungesunden Nahrungsmitteln kaum mehr unterscheiden und greifen sogar wissentlich zu gesundheitlich bedenktlich bis riskanten Produkten immer und immer wieder. Andererseits werden von Natur aus bitter, herb oder saure schmeckende, besonders gesunde Nahrungsmittel oft gänzlich gemieden. Die Ursachen liegen bereits in der Wiege und Ernährung von Kleinkindern mit regelmässig süsser oder zusätzlich gesüsster Babynahrung, an die wir uns immer mehr gewöhnen und unsere ursprünglich vielseitige, diffenrenzierte Wahrnehmung der vielfältigen Geschmacksnuancen verblassen lassen. Die Geschmackssinne werden von der Lebensmittelindustrie geprägt. Dabei macht sauer lustig, pflanzliche Bitterstoffe fördern unter anderem die Verdauung und vermeiden Heisshungerattacken. In herben Nahrungsmitteln, wie zum Beispiel Ingwer, Zimt oder Pfefferminze sind essentielle Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme, die Schlüssel- und Botenstoffe für das Immunsystem und unseren Stoffwechsel enthalten. Auch wenn bitter nicht zu deinem favorisierten Geschmack zählt, solltest du dich mit dieser Ernährungsregel schnell anfreunden und auf mehr Vielfalt deiner Nahrungsmittel achten.
 
 

GESUNDHEIT UND LEISTUNG 8 goldene Ernährungsregeln / Täglich etwas auf die Nüsse sorgen für nährstoffreiche, gesunde Fette, zusammen mit hochwertigem Eiweiss und Mineralstoffen © stefandrexl.com

GESUNDHEIT UND LEISTUNG 8 goldene Ernährungsregeln / Täglich etwas auf die Nüsse sorgen für nährstoffreiche, gesunde Fette, zusammen mit hochwertigem Eiweiss und Mineralstoffen © stefandrexl.com


 
 

7. TÄGLICH ETWAS AUF DIE NÜSSE

Nährstoffreiche, gesunde Fette sind essentielle Energiespeicher und zusammen mit hochwertigem Eiweiss und Mineralstoffen in den meisten Nüssen enthalten. Nüsse schützen den menschlichen Körper vor Entzündungen, stärken das Immunsystem und fördern die Verdauung aufgrund ihrer Ballaststoffe. Manche Nuss steigert zudem das Konzentrationsvermögen und das sieht man ihr auch an. Die Walnuss ist nicht nur für den Geist sondern auch den Körper die erste Wahl, aufgrund ihrer reichhalten Omega-3-Fettsäuren und des hohen Vitamin-B6-Gehalts. Es darf aber auch eine handvoll Paranüsse oder Mandeln sein, um den täglichen Bedarf ungesättigter Fettsäuren zu ergänzen.
 
 

8. DER ZUCKERSÜSSEN VERSUCHUNG WIDERSTEHEN

Die Volksdroge Nummer eins ist weltweit Zucker. Nicht gemeint ist damit Zucker, wie er in natürlichen Lebensmitteln und im Verbund mit hochwertigen Nährstoffen und Vitaminen, so zum Beispiel in Obst und Gemüse vorkommt, sondern industriell hergestellter und raffinierter Zucker oder Zuckerersatzstoffe. Längst sind die schädlichen Auswirkungen des Industriezuckers auf unsere Gesundheit bekannt und dennoch möchten die wenigsten auf das süsse Gift verzichten. Die Lebensmittelindustrie zieht daraus grossen Profit und ersetzt wertige Inhaltsstoffe durch immer noch mehr Zucker. Selbst hinter dem Begriff zuckerfrei verstecken sich industrielle Süssmacher auf Maisbasis, die extrem günstig herzustellen sind und unter den kreativsten Decknamen auf der Zutatenliste zahlreicher industrielle verarbeiteter Lebensmittel. Den prozentual höchsten Anteil unnatürlichen Ersatzzuckers ist, man glaubt es kaum, in diätischen light Produkten zu finden. Diese Tatsache an sich ist nicht das Problem, sondern dass kaum einer damit rechnet. Selbst in manchen Pasta- und Brotprodukten ist mittlerweile braungefärbter Glucosesirup enthalten, um einen dunkle Vollkornoptik zu erzeugen. Merke: Immer die Zutaten und Nährstofftabellen der Umverpackungen von Lebensmitteln lesen und raffinierten Industriezucker gänzlich meiden. Die wichtigste aller Ernärhungsregeln lautet: Es gibt nur eine Gesundheit, aber unzählig viele Krankheiten.
 
 

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Stefan Drexl

Sie galten unter Triathleten und Ausdauersportler seit jeher als Heilsbringer und die scheinbar einzig wahren Energielieferanten: Die Kohlenhydrate. Die aktuelle Studienlage der Sporternährung stellt diesen Mythos jedoch in Frage, räumt auf mit dem Glauben an eine einzige Nährstoffquelle und wirft in den letzten Jahren neue, individuelle Ernährungsstrategien in den Ring. Mehr Eweiß und ungesättige Fette anstatt ausschliesslich einer kohlenhydratreichen Ernährung sollen den Fettstoffwechsel verbessern und das Immunsystem stärken. Für ausgesprochen viel Diskussion hat vor allem ein Thema gesorgt: Low Carb statt Carbo Loading. Durch das regelmässige Ausdauertraining mit niedrigen Kohlenhydratspeichern lernt der Körper des Athleten immer mehr auch bei intensiven Belastungen länger Fett zu verbrennen und nicht vorzeitig in ein „Zuckerloch“ zu fallen. Weniger ist also mehr für eine bessere, nachhalitge gesunde Leistungsfähigkeit. Was ist dran an Low Carb – Methode und wie funktioniert eine kohlenhydratarme und gesunde Ernährung für Triathleten richtig?
 
 

Es war bisher eine gängige, fast schon die einzige Lehrmeinung, dass Fette im Feuer der Kohlenhydrate verbrennen. Natürlich spielen Kohlenhydrate auch weiterhin eine wichtige Rolle in der Ernährung und Energiebereitstellung für Ausdauersportler: Je höher die Intensität und länger der Dauer einer Bewegung, desto bedeutender werden die Kohlenhydrate. Wichtig zu wissen ist dabei aber auch, dass unser Körper nicht unbegrenzte Mengen an Kohlenhydraten verstoffwechseln und speichern kann, weder durch noch mehr Ausdauerraining oder noch mehr Carbo Loading. Ganz im Gegensatz zu Fett, es zu speichern ist nahezu unbegrenzt, aber selten so gewollt. Der Weg zu einer besseren Energieversorgung führt also indirekt an das Ziel: Über die sekundären Energiespeicher. Aus diesem Grund ist es im Ausdauersport wichtig dem Fettstoffwechseltraining ein geeigentes Ernährungskonzept zur Seite zu stellen.

Die Basis einer gesunden Sporternährung bilden in der Regel die natürliche Nährstoffquellen, sowie Fisch und Fleisch. Gemüse und Obst sind sehr wasser- und ballaststoffhaltig, sie sättigen und liefern dem Körper wichtig Mineralstoffe und Enzyme. Vor allem rohes Gemüse, Salate, Tomaten, Gurken, Karotten, Paprika, Kohlrabi und Co. ist besonders gesund und enthält wichtige Vitamine. Mindestens drei Portionen am Tag sollten Sie essen, nach oben gibt es dabei keine Grenzen. Verschiedene Obstsorten regelmässig zu essen ist wichtig, dennoch allerdings gilt es dabei Maß zu halten. Obst enthät von Natur aus Kohlenhydrate in Form von Fruktose. Für natürliche Fruktose, also Fruchtzucker ist unser Körper bestens gerüstet, sie wird in der Leber verstoffwechselt und gespeichert. Aber auch sie fördert die Ausschüttung von Insulin ähnlich wie Glukose und unterdrückt den Fettstoffwechsel. Richtige Probleme hingegen verursacht die industriell hergestellte Fructose, sie blockiert das Sättigungsgefühl, schädigt die Leber und Nieren und kann Dick machen.
 
 

NATÜRLICHE ENERGIEQUELLEN STEIGERN DIE LEISTUNGSFÄHIGKEIT

In der „Low Carb“-Ernährung liegt der wesentliche Mehrwert in natürlichen Nahrungssmitteln, die besonders reichhaltig an Eiweiss und gesunden, ungesättigten Fetten sind, während kohlenhydratereiche, insbesondere verarbeitete Nahrungssmittel nur in Ausnahmen gegessen werden sollten. Zwar war Fett lange als Dickmacher verrufen, aber Fette stärken unser Immunsystem und können Entzündungen abschwächen, sie schützen unsere Organe und können ganz nebenbei, richtig eingesetzt schnell machen, sogar sehr schnell. Entscheidend dafür ist natürlich ein gut trainierter Fettstoffwechsel, denn der schützt die eigenen Kohlenhydratspeicher. Isst man also die richtigen Fettsäuren erholt man sich gleichzeitig auch noch besser und kann somit wieder früher und auch härter trainieren. Durch eine kohlenhydratarme Ernährung wächst ergänzend die Zahl der Mitochondrien, die wesentlichen Kraftwerke unserer Muskelzellen, wodurch wiederum die Energiebereitstellung und Leistungsfähigkeit steigt.

Um den Fettstoffwechsel für mehr Ausdauerleistungsfähigkeit in allen drei Disziplinen zu verbessern, sollten deshalbe Trainingseinheiten der Grundlagenausdauer bevorzugt mit leeren Kohlenhydratspeichern durchgeführt werden. Das heißt, dass weder vor, noch während oder unmittelbar danach Kohlenhydrate, wie Reis, Brot, Nudeln, Sportriegel oder zuckerhaltige Sportgetränke verzehrt werden. Das gilt natürlich nicht für intensive Trainingseinheiten. Vor Tempotraining sollten unbeidngt hochwertige Kohlenhydrate aus nicht verarbeiteten Lebensmitteln aufgenommen werden. Schon allein zur Stärkung des Immunsystems sind deren essentielle Nährstoffe gesünder für den menschlichen Organismus und besser verträglich. Möchte man dennoch nicht nüchtern starten, ist ein 20-prozentiger Quark mit Beeren oder ein Eiweisstrink (ohne Zucker) vor dem Grundlagentraining ausreichend sättigend.
 
 

EIWEISS UND GESUNDE ÖLE SCHMIEREN DEN FETTSTOFFWECHSEL

Der wahre Schlüssel liegt in den natürlichen Eiweißquellen, denn ohne den Proteinbausteinen läuft im Körper schlichtweg gar nichts – genauer, ohne dessen kleinsten Elementen, den Aminosäuren. Denn daraus bauen sich unsere Muskeln und alle organischen Strukturen auf, sie bilden unter anderem Hormone, Boten- und Transportstoffe, sorgen für die Verdauung, Blutgerinnung und Verteidigung gegen schädliche Erreger. Eiweiß ist für den Trainingseffekt, die Kräftigung und Reparatur der Muskulatur, sowie die Leistungssteigerung essentiell. Täglich 1,5 – 2 g Eiweiß je Kilogramm Körpergewicht sollten man, verteilt über alle Mahlzeiten essen.

Hochwertigen Eiweißquellen sind besonders Eier aus Freilandhaltung, Rohmilchkäse, Lachs, Makrele und mageres Fleisch aus artgerechter Haltung. Hülsenfrüchte und Nüsse sind ebenso hochwertige Eiweißlieferanten, steigern den Fettstoffwechsel und sollten regelmäßig gegessen werden. Für die Stärkung des Imunsystems und den besseren Geschmack sind hochwertiger Öle, wie Olivenöl, Rapsöl, Walnuss- oder Leinöl die beste natürliche Medizin. Diese essentiellen Öle schmieren nicht nur den Fettstoffwechsel, sondern machen besonders fit und halten gesund.
 
 

LOW CARB BEDEUTET NICHT NO CARB

Aber keine Sorge: Low Carb bedeutet nicht den absoluten Verzicht auf Kohlenhydrate, sondern Ihre Ernährung und insbesondere die Kohlenhydrataufnahme besser auf de Trainingsplan und dem persönlichen Energiebedarf anzupassen. Der richtige Zeitpunkt, die richtige Menge und Qualität der Kohlenhydrate ist dabei entscheidend, um den Fettstoffwechsel nachhaltig zu verbessern, überflüssiges Körperfett zu verbrennen und möglicherweise auch etwas abzunehmen – wer etwas mehr auf den Rippen hat oder oft in den Bergen fährt, wird diesen Vorteil schätzen. Die Umstellung zu Low Carb ist sicherlich nicht leicht, hat man bisher täglich einen Berg Pasta verspeist. Denn der Körper hat sich an die ständige Verfügbarkeit von Kohlenhydraten für’s Training gewohnt.

Aber unser Körper ist auch durchaus anpassungsfähig, mehr als man das denkt, sofern man das möchte. Nach ein paar Wochen kann die Umstellung auf eine Low Carb Ernährung schon ganz prima klappen. Wo ein Wille, da ist auch ein Weg. Wer diesen Weg geht, beziehungsweise schwimmt, fährt und läuft, der hat definitiv mehr vom Triathlon. Drei bis fünf Tage vor einem Wettbewerb, je nachdem ob Sprint-, Kurz- oder Mitteldistanz, oder sogar ein Ironman sollte die Zufuhr hochwertiger Kohlenhydrat wieder immer weiter gesteigert werden. Diese Ladephase ist dann entscheidend und wesentlich wirkungsvoller, denn der Körper verfügt jetzt über deutlich mehr Enzyme, den Stellschrauben für den Fettstoffwechsel, wodurch gerade dann, wenn es drauf ankommt, zusammen mit den Kohlenhydraten länger mit hohem Tempo geschwommen, gefahren und gelaufen werden kann. Eine entsprechende Ernährungsstrategie während eines Wettbewerbs ist dafür natürlich ebenso wertvoll, wie die richtige Wahl einer qualitativ hochwertigen Verpflegung.
 
 

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Stefan Drexl