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Ist der Winter lang, nass und kalt, hilft oft nur der Rollentrainer im Keller oder man packt seine sieben Sachen und flüchtet in ein Triathlon Trainingscamp gen Süden. Die Möglichkeiten für einen Urlaub mit Rennrad und Triathlontraining im Frühjahr und während der kalten Jahreszeit sind mittlerweile vielseitig und reichen von Mallorca über die Kanaren bis nach Thailand. Wer in wärmeren Regionen seine ersten eintausend Radkilometer sammeln möchte, der sollte allerdings rechtzeitig planen. Denn trotz beinahe unüberschaubarer Angebote zahlreicher Anbieter, sind die guten und günstigen Gelegenheiten schnell vergriffen. Es gilt aber auch ein paar andere wichtige Dinge bei der Planung zu beachten. Mit diesen fünf Tipps gelingt Dir ein erfolgreicher Saisonstart und Dein Trainingscamp macht noch mehr Spaß.
 
 

Wieso, weshalb, warum ein Trainingscamp?

Um aus der Vielzahl an Möglichkeiten für ein Trainingscamps zu finden, gilt es als erstes sein Trainingsziel und die dafür passende Location zu definieren. Das, sowie der Zeitpunkt sind natürlich auch von Deinem Saison-Highlight abhängig. Die Frage, was möchte ich trainieren, lange Grundlagen- oder intensive Kraftausdauer, oder beides, ist essentiell für Deine Planung? Schwerpunkt Rennrad oder Schwimmen, oder alles drei Disziplinen des Triathlon? Flach, bergig oder am Besten alles? Möchte ich alleine oder mit Freunden trainiern, möglichst billig reisen aber muss jede Kleinigkeit selbst organisieren? Oder aber bevorzuge ich lieber das gemeinsame Training mit einer überschaubaren Gruppe und die Betreuung durch einen professionellen Trainer? Individuallisiertes, fokussiertes Coaching, optimal organisiert und zum qualitativ beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
 
 

5 Tipps für ein perfektes Trainingscamp im Winter /  Eine gesunde und hochwertige Ernährung mit allen wichtigen Nährstoffen zu den festen Mahlzeiten ist vor, während und nach der Zeit im Trainingscamp essentiell. / © stefandrexl.com / Dr. Feil Eiweiss Muesli

5 Tipps für ein perfektes Trainingscamp im Winter /
Eine gesunde und hochwertige Ernährung mit allen wichtigen Nährstoffen zu den festen Mahlzeiten ist vor, während und nach der Zeit im Trainingscamp essentiell. / © stefandrexl.com / Dr. Feil Eiweiss Muesli

 

Die ersten Kilometer zu Hause …

Auch wenn Du im Trainingscamp ordentlich Kilometer strampeln wirst, die ersten Trainingseinheiten sollten dennoch bereits einige Wochen zuvor in der Heimat absolviert werden. Dadurch lassen sich nach einer kurzen Aklimatisation die großen Trainingsumfänge besser verkraften. Wer unvorbereitet ins Trainingscamp startet, der riskiert entweder nach wenigen Tagen bereits auf allen Vieren zu kriechen oder sogar krank zu werden.
 

Die richtige Dosis setzt den besten Reiz

In der Regel wird während eines Trainingscamps im Winter oder Frühling das Fundament für die bevorstehende Wettkampfsaison gebaut. Lange moderate Touren auf abwechslungsreichen Strecken verbessern die Grundlagenausdauer und den Fettstoffwechsel. Berge mit moderaten Steigungen über mehrere Kilometer mit moderaten Trittfrequenzen steigern die „Kraftausdauer“. Statt aber täglich Rekorde zu brechen ist es entscheidend auf den eigenen Körper zu hören, um nicht schon zur Halbzeit des Trainingscamps erschöpft am Straßenrand zu sitzen. Die richtige Dosis macht schliesslich das Gift: Ein klares Trainingsziel zu definieren, sinnvolle Trainingsreize zu setzen und Ruhe zu bewahren ist für Deine Leistungsentwicklung entscheidend.
 
 

SUGAR & PAIN KNOW-HOW Essentielle Warmmacher für den Radwinter / Gegen Kälte, Wind und Nässe hat sich das Zwiebelprinzip für den Radwinter mit Rennrad oder Mountainbike bestens bewehrt. Ohne diesen essentiellen Warmmachern für Hände, Kopf und Füße allerdings, währt das Wintertraining nur von kurzer Dauer und wenig Freude © stefandrexl.com

SUGAR & PAIN KNOW-HOW Essentielle Warmmacher für den Radwinter / Gegen Kälte, Wind und Nässe hat sich das Zwiebelprinzip für den Radwinter mit Rennrad oder Mountainbike bestens bewehrt. Ohne diesen essentiellen Warmmachern für Hände, Kopf und Füße allerdings, währt das Wintertraining nur von kurzer Dauer und wenig Freude © stefandrexl.com

 

Schlechtes Wetter? Es gibt nur schlechte Kleidung!

Selbst im wärmeren Süden ist meist noch Winterzeit und ein Trainingscamp kein Sommerurlaub. Wind und Wetter, und Temperaturen können sich auch auf den Ballearen oder den Kanarischen Inslen schnell ändern. Hat man Pech, erlebt man gar eine komplette Woche nur Regen. Regenjacke, Bein- und Ärmlinge, Überschuhe und Handschuhe gehören deshalb ebenso ins Gepäck, wie eine Funktionsmütze. Eine langes Trikot und eine lange Radhose sind auch in Italien und Spanien kein Stilbruch, ganz im Gegenteil: Erfahrene Triathleten, Rennradfahrer und Profis erkennt man an ihrer richtigen Bekleidung.
 
 

5 Tipps für ein perfektes Trainingscamp im Winter / Was gibt es schöners als nach vollbrachtem Tagwerk ordentlich zu duschen? Erst danach geht’s an den gemeinsamen Esstisch um die Speicher wieder aufzufüllen. / © stefandrexl.com / Marathon Honolulu 2010

5 Tipps für ein perfektes Trainingscamp im Winter / Was gibt es schöners als nach vollbrachtem Tagwerk ordentlich zu duschen? Erst danach geht’s an den gemeinsamen Esstisch um die Speicher wieder aufzufüllen. / © stefandrexl.com / Marathon Honolulu 2010

 

Train, eat, sleep, repeat!

Wenn Du viel trainierst, verbrauchst Du auch viel Energie. Die Voraussetzung für Deinen Trainingserfolg ist, Dich im Trainingscamp richtig gut zu ernähren. Eine gesunde und hochwertige Ernährung mit allen wichtigen Nährstoffen zu den festen Mahlzeiten ist vor, während und nach der Zeit im Trainingscamp essentiell. Nur dann wirst Du auch täglich Druck auf die Pedale bringen, die vielen Laufkilometer meistern, im Wasser dauerhaft die richtige Kraultechnik gut umsetzen und vor allem gesund bleiben. Vor allem während der Zeit im Sattel solltest Du stets gut verpflegt sein: Bananen, Rosinen, evtentuell Energieriegel oder ähnliches sind hochwertige Energielieferer. Vorausgesetzt, dass Du zum richtigen Zeitpunkt in angemessenen Mengen isst und nicht schon mit leeren Speichern auf Dein Rad steigst. Damit vermeidest Du einen Hungerast und am Abend das Buffet wegen Deines Heisshungers zu plündern. Und eins noch: Was gibt es schöners als nach vollbrachtem Tagwerk ordentlich zu duschen? Erst danach geht’s an den gemeinsamen Esstisch um die Speicher wieder aufzufüllen.
 
 

PHOTOCREDITS ©

  • Stefan Drexl / SUGAR & PAIN
  • Jochen Hopps / CREATIVE HUB PARIS

 
 

Am Anfang scheint es eine Ewigkeit, über viele Monate, zahlreiche Wochen, unzählige Tage und Stunden Training, manchmal mit Freunden, aber meist alleine, stets an der Seite des inneren Schweinhundes, um die Leistungsfähigkeit und mentale Stärke zu verbessern: Swim, Bike, Run – Eat, Sleep & Repeat! Mit viel Disziplin und der richtigen Balance von Belastung und Regeneration, von sportlichem Training nebendem beruflichen und sozialem Alltag, um einen Langdistanz Triathleten aus sich zu machen. Und dann sind’s plötzlich nur noch zehn Tage bis zum Saison-Highlight und dem IRONMAN Vichy 2017. Der Countdown zum Showdown.

 

Vor zwei Jahren war es die Erste in 25 Jahren Triathlon und jetzt wird’s mit dem IRONMAN Vichy 2017 bereits die dritte Langdistanz sein, erneut oder noch einmal im bezaubernden Städtchen Vichy, Auvergne. Eigentlich sollte es 2015 auch der einzige Ironman werden, doch manchmal kommt es anders als man denkt. Wie es nun doch soweit kommen konnte, das könnt ihr in meinem Race Report 2015 und The Story 2016 lesen.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die Lust auf's Rennrad wuchs nach den vielen Trainingseinheiten auf den Skating Latten © Simon Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die Lust auf’s Rennrad wuchs nach den vielen Trainingseinheiten auf den Skating Latten © Simon Drexl

 

Der Winter sollte endlich mal wieder voll und ganz dem Wintersport gehören, möglichst viele Tage im Schnee und entspannt auf dem Brett den Pulver an den Hängen. Aber der Schnee kam nicht, zumindest nicht so, wie erhofft und ausreichend, um in den Bergen schöne Touren zu gehen. Als Frau Holle dann doch ein Einsehen hatte, überwarf sie sich mit Flocken und Wind in Hülle und Fülle, so dass dennoch keine Touren möglich waren, jetzt aber aufgrund anhaltend hoher Lawinengefahr. Ich blieb also im Tal und nahm die Skating Ski um wenigstens ein paar Tage im Schnee zu sammeln, daraus wurden dann mehrere Wochen und so stieg die Formkurve nach der langen Saisonpause im Herbst allmählich an und die Freude wuchs natürlich ebenso.

 

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ERSTE ANZEICHEN FÜR DAS TRIPLE BEIM IRONMAN VICHY 2017

Mitte Februar klingelte dann das Telefon und mein Freund Moritz erzählte mir von seinen Mallorca-Plänen mit unserem gemeinsamen Radfreund Orhan. Zehn Tage Trainingslager auf der Baleareninsel Anfang März, über 1200 Kilometer und knapp 10.000 Höhenmetern mit ambitionierten Rennradfahrern, absoluten Puristen. Das waren gute Aussichten und ein perfektes Timing, dachte ich mir. Denn längst wieder stand die Insel auf meinem Plan. Zudem war die Lust groß mich nach den vielen Trainingseinheiten auf den Skating Latten und der schlechten Witterung endlich wieder bei Sonneschein in kurzen Hosen auf’s Rennrad zu schwingen. Ich buchte also spontan einen Flug und ein Zimmer im Club Polentia und konnte mit Sven sogar noch einen meiner Athleten motivieren kurzfristig nach Mallorca mitzukommen.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Schon um 10 Uhr am Beckenrand des Club Polentia bis die Crew komplett war © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Schon um 10 Uhr am Beckenrand des Club Polentia bis die Crew komplett war © Stefan Drexl

 

Wir flogen also Ende KW 09 mit dem ersten Flug um sechs Uhr morgens von München nach Palma und weiter mit dem Bus an die Nordküste Mallorcas nach Polentia. Und so standen wir um 10 Uhr am Beckenrand eines der beiden 25 Meter Pools, bereit für die erste Schwimmeinheit bis die Crew dann mittags komplett war. Das zu einem Zeitpunkt im Trainingsjahr, wo man genau diese Impulse und Reize setzt, wenn für Mitte des Jahres eine Langdistanz, wie der IRONMAN Vichy 2017 geplant ist. Erste Anzeichen?

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die erste kleine, lockere Einrollrunde gemeinsam mit der zwölfmannstarken Trainingsgruppe zum akklimatisieren: 120 KM © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die erste kleine, lockere Einrollrunde gemeinsam mit der zwölfmannstarken Trainingsgruppe zum akklimatisieren: 120 KM © Stefan Drexl

 

Unsere Rennräder haben wir bei Bikeexperience Mallorca organisiert und wurden ebenso um 12 Uhr vom Inhaber persönlich aus Sineo gebracht. Ein großartiger Service und mit einem nagelneuen Giant TCR Advanced 1 LTD mit aktueller Shimano Ultegra Gruppe ein super Bike. Für den kurzen Zeitraum bis zehn Tage rechnet sich das und macht weniger Stress als das eigene Rennrad im Flugzeug zu transportieren, zu zerlegen und wieder aufzubauen. Nach einem kleinen Lunch war pünktlich um zwei Uhr Nachmittag eine kleine und lockere Einrollrunde mit der zwölfmannstarken Trainingsgruppe geplant: 120 Kilometer, schließlich waren wir hier unter Rennradfahrern und nicht im Triathlon Camp. Wie dann wohl die Radumfänge der nächsten Tage aussehen würden, wenn der Auftakt schon derart üppig war?

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die Cobra von Sa Calobra - wie eine Schlange windet sich die Straße entlang der Berge vom Port Calobra hinauf zum Coll dels Reis © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die Cobra von Sa Calobra – wie eine Schlange windet sich die Straße entlang der Berge vom Port Calobra hinauf zum Coll dels Reis © Stefan Drexl

 

VON SA CALOBRA NACH LA SASSA

Was soll ich sagen, es war mit den Klassikern nach Arta und Portocolom, nach Sant Salvador und Randa oder nach Soller, Puig, Sa Calobra und natürlich Cap Formentor natürlich in Streckenlänge und Höhenmeter ausbaufähig. Schwimmen in einem der beiden 25 Meter Becken und Laufen organisierten wir um unsere langen und vielen Radeinheiten herum selbst. Um so effizienter, entweder kurz und knackig, regenerativ oder auch koppeln waren dann die Trainingseinheiten im Wasser und in den Laufschuhen dann, denn natürlich lag der Fokus auf dem Rennrad. So früh im Jahr kann ich solch einen Trainingsblock mit intensiven Radkilometer und Umfängen durchaus empfehlen. Es ist eine gute Option nach den ersten Trainingswochen während der nasskalten Wintermonaten in der Heimat ordentlich Kilometer in wärmeren Gefilden zu sammeln.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Das SUGAR & PAIN Racing Team in Canetto im Toskana Triathlon Camp © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Das SUGAR & PAIN Racing Team in Canetto im Toskana Triathlon Camp © Stefan Drexl

 

Nach dem Trainingscamp war vor dem Trainingscamp, denn schon vier Wochen nach der Rückkehr aus Mallorca standen zwei Wochen in der Toskana zusammen mit dem SUGAR & PAIN Racing Team auf dem Trainingsplan. Es ging so mit etwas Zeit zur Regeneration und Adaption fast nahtlos von Sa Calobra nach La Sassa. Doch anders als auf Mallorca im Club Polentia haben wir uns bei Cecina in kleine Bungalows mit Selbstversorgung eingemietet. Das erleichtert die Organisation, weil wir nicht an feste Essenszeiten gebunden sind, sorgt für eine flexiblere Trainingsplanung und ist wesentlich günstiger. Zudem kann man so die Ernährung optimaler und individueller planen, was bei den gesteigerten und intensiveren Trainingsumfängen zu dieser Jahreszeit durchaus sinnvoll ist. Geprägt von den vielen Radkilometern auf der Baleareninsel war das Team skeptisch was es in der Toskana erwarten würde.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Wer viele Kilometer mit dem Rennrad absolviert, der braucht viel Espresso © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Wer viele Kilometer mit dem Rennrad absolviert, der braucht viel Espresso © Stefan Drexl

 

Doch während der 14 Tage an der italienischen Westküste galt es alle drei Disziplinen, Schwimmen, Radfahren und Laufen ausgewogen zu trainieren. Wasser stand uns auf dem Gelände des Cecinella oder im örtlichen Hallenbad von Cecina zur Verfügung, das in Deutschland wohl längst einem Neubau hätte weichen müssen. Verschiedene Laufstrecken unterschiedlicher Streckenlängen gab es im Pinienwald entlang des Meeres. Natürlich standen auch längere Einheiten mit dem Rennrad auf dem Trainingsplan, denn das Saison-Highlight der meisten Athleten ist eine Mitteldistanz oder Langdistanz. Prägende Schlüsselerleinheiten, physiologisch und besonders psychologisch, wurden für die gesamte Mannschaft das Kraftausdauertraining hinauf nach La Sassa. Ein fünf Kilometer langer Anstieg mit durchschnittlich zehn Prozent zu einem kleinen Bergdorf vier Mal hintereinander.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Prägende Schlüsselerleinheiten, waren die Kraftausdauertraining hinauf nach La Sassa: 5 km mit Ø 10% © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Prägende Schlüsselerleinheiten, waren die Kraftausdauertraining hinauf nach La Sassa: 5 km mit Ø 10% © Stefan Drexl

 

ERFOLG IST KEIN ZUFALL MIT DER RICHTIGEN TRAININGSPLANUNG

Wer sich neben Beruf und Familie ernsthaft mit einer Triathlon Langdistanz auseinandersetzt, dem wird schnell der zeitliche Aufwand für die vielen Trainingseinheiten bewußt. Eine nachhaltige Leistungsentwicklung ist für gewöhnlich ein Prozess der normalerweise über Jahre erfolgt, möchte man die Gesundheit als Freizeittriathlete nicht ausser acht lassen. Langfristig betrachtet sind die zurückgelegten Trainingskilometer und -stunden natürlich ein wichtiges Erfolgskriterium. Für ambitionierte Freizeitsportler ist das die größte Herausforderung und erfordert viel Geduld, Ruhe und Toleranz des persönlichen Umfeldes.

 

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Für den Erfolg eines solchen Projekts ist viel Disziplin und Organisationstalent erforderlich. Am besten ist es dafür mit einem erfahrenen Triathlon Coach zusammenzuarbeiten, der das Training und die wichtige Regeneration professionell plant, um perfekt am Tag X vorbereitet, gesund und hundertprozentig fit zu sein. Das nimmt vor allem den Planungsstress und vermeidet möglichen Ärger mit dem sozialen Umfeld. Es gibt Sicherheit und erhält ganz besonders die Motivation während der vielen intensiven Trainingsmonate. Ein guter Coach ist kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen rundum das richtige Training und die Ernährung im Triathlon, er hilft auch bei der Jahresplanung und ist sogar psychologischer Beistand, wenn’s nicht rund läuft.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Mit einem professionellen Triathlon Coach, der richtigen Trainingsplanung und Ernährung wird der Erfolg eines Ironmans kein Zufall © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Mit einem professionellen Triathlon Coach, der richtigen Trainingsplanung und Ernährung wird der Erfolg eines Ironmans kein Zufall © Stefan Drexl

 
DER ERSTE BLOG des IRONMAN Vichy 2017 The Making Of An Ironman Triathlete
DER ZWEITE BLOG des IRONMAN Vichy 2017 The Making Of An Ironman Triathlete
DER DRITTE BLOG des IRONMAN Vichy 2017 The Making Of An Ironman Triathlete

 

QUELLEN

Race Report 2015
The Story 2016
IRONMAN Vichy 2017
Ville Vichy
Club Polentia
Bikeexperience Mallorca
Cecinella
Sugar & Pain Racing Team

 

PHOTOCREDIT

@ Stefan Drexl
@ Moritz Werner
@ Flo Sailer
@ Sven Pollert

 

Mit dem Freedom ISO hat Saucony jetzt den ersten Lightweight-Trainer mit kompletter EVERUN Zwischensohle herausgebracht und möchte damit dem Laufen wieder mehr Freiheit geben. Die spezielle Dämpfungstechnologie hat der amerikanische Laufschuhhersteller aus Lexington, Massachusettes mit seiner ISOFIT Technologie kombiniert und dem komfortablen Schnürsystem gleich noch ein Update verpasst. Saucony verspricht Läufern mit dem Freedom ISO durch die optimale Abstimmung aller Technologien ein völlig neues Laufgefühl. Ob ich damit nun ewig laufen kann, wollte ich sofort wissen und habe den Saucony Freedom ISO im Trainingscamp auf Mallorca intensiv getestet.

 

 

Laufen ist für mich Freiheit. Nichts ist unkomplizierter als sich ein paar Laufschuhe an die Füße zu schnüren und einfach los zu laufen. Das ist zu jeder Zeit an jedem Ort der Welt möglich. Na ja, fast zumindest. Jeder kann laufen, vorausgesetzt man erfreut sich bester Gesundheit. Ob man deshalb gleich ewig laufen möchte, das ist eine ganz andere Sache. Ich möchte das zwar nicht unbedingt, aber mit dem Freedom ISO verleiht Saucony dem Läufer jetzt zumindest das Gefühl, man könnte ewig laufen. Ich möchte vor allem schneller laufen und das am Besten komfortabler und energiesparender. Ob das mit dem Freedom ISO Konzept gelingt?

 

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Laufen ist für mich Freiheit. Nichts ist unkomplizierter als sich ein paar Laufschuhe an die Füße zu schnüren und einfach los zu laufen. © stefandrexl.de

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Laufen ist für mich Freiheit. Nichts ist unkomplizierter als sich ein paar Laufschuhe an die Füße zu schnüren und einfach los zu laufen. © stefandrexl.de

 

 

Optisches Schmankerl für freie Läufer

 

Schon der erste Eindruck beim Öffnen des Kartons lässt erahnen, was man mit dem Freedom ISO für einen Laufschuh an den Fuß bekommt: Er ist ein optisches Schmankerl bei dem jedes Detail auf das gesamte Design abgestimmt ist. Ich denke man erkennt es an den Bildern, dass es eine Freude war diesen Schuh zu fotografieren, entsprechend groß war die Vorfreude auf den ersten Lauf und die Erwartungen.

 

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Mehr Informationen

 

Freedom ISO steht für perfekte Passform und Bewegungsfreiheit

 

Highlight des Freedom ISO ist die erstmals vollständig verbaute Everun Zwischensohle, die zwar etwas schwerer als EVA Schaum ist, dafür besser dämpft und die Energie mit jedem Schritt im Abdruck wieder abgeben soll. Damit das besonders gut funktioniert und mit dem Wissen an anderer Stelle wieder Gewicht einsparen zu müssen, hat Saucony’s Design-Team dem ISOFIT Schnürsystem ein Update mit neuem leichteren Stretch-Mesh-Material aus weniger Textilschichten gegönnt, das bisher nur auf der Laufbahn bei Rennspikes zum Einsatz kam. Es soll somit den Laufschuh und Everun Zwischensohle rutschfest und dennoch äußerst komfortabel mit dem Fuß des Läufers verschmelzen als hätte dieser einen Socken an. Für besseren Halt an der Ferse sorgt der Support Frame und vermeidet einen Schlupf bei schnellerem Tempo auf Vorder- und Mittelfuss.

 

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Highlight ist die vollständig verbaute Everun Zwischensohle © stefandrexl.de

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Highlight ist die vollständig verbaute Everun Zwischensohle © stefandrexl.de

 

Kinvara vs. Freedom Iso

 

Besonders auffällig ist die durchsichtig bunte Laufsohle aus Crystal Rubber die den Blick auf die Everun Zwischensohle freigibt. Der neu verwendete Kunststoff mit TRIFLEX Profil sollen auf Asphalt, Feldwegen und der Laufbahn für exzellenten Grip und lange Haltbarkeit sorgen, aber dabei dennoch ausreichend flexibel sein, um die natürliche flüssige Laufbewegung zu fördern. Das macht ihn natürlich etwas schwerer als den Kinvara.

 

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Der neu verwendete Crystal Rubber mit TRIFLEX Profil sorgt für exzellenten Grip und lange Haltbarkeit © stefandrexl.de

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Der neu verwendete Crystal Rubber mit TRIFLEX Profil sorgt für exzellenten Grip und lange Haltbarkeit © stefandrexl.de

 

Der Freedom Iso fühlt sich nach Freiheit an

 

Der erste Lauf mit dem Freedom ISO gleich nach 180 Kilometern auf dem Rad soll dann zeigen, ob EVERUN & Co. auch halten, was sie versprechen. Besonders nach solch einer langen Vorbelastung, wenn die Muskeln schon etwas ermüdet sind und die Lauftechnik nicht mehr zu einhundert Prozent perfekt ist, dann zeigt sich, was ein Laufschuh zu leisten vermag. Um so überraschend war es das erste Mal in den Freedom ISO zu schlüpfen. Er war an kaum einer Stelle des Fußes zu spüren, und auch der niedrige Rist und die flache Zehenbox waren keineswegs beengend. Kurzum: Freiheit ist, wenn man kaum etwas spürt. Der Einstieg ist zwar etwas tricky, was dem komfortablen, weichen Stretch-Mesh-Material geschuldet ist. Wenn man die Schnürung des Freedom Iso etwas weiter öffnet rutscht auch ein breiter Fuß easy in den Schuh.

 

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Für besseren Halt an der Ferse sorgt der Support Frame, das leichte Stretch-Mesh-Material aus weniger Textilschichten sitzt wie ein Socken, auch barfuss © stefandrexl.de

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Für besseren Halt an der Ferse sorgt der Support Frame, das leichte Stretch-Mesh-Material aus weniger Textilschichten sitzt wie ein Socken, auch barfuss © stefandrexl.de

 

Eine Schlaufe am Support-Frame könnte da allerdings Abhilfe schaffen und der Freedom ISO somit auch ein Thema im Triathlon sein. Denn ist man mal drin und hat den Schuh dran, dann möchte man sofort laufen, beinahe egal wie vorbelastet man ist. Kaum spürbar umschließt das ISOFIT tatsächliche meinen Fuß und kleine Polster auf der dünnen Zunge dämpfen den Druck der Schnürsenkel. Eine meiner Problemzonen bei Laufschuhen, besonders, wenn man sie barfuss trägt. Den Fehler habe ich gerade tatsächlich auch gemacht und laufe einen nagelneuen Schuh ohne Socken. Gemerkt habe ich das allerdings erst danach. Weder das Obermaterial, noch die Zunge oder Innensohle haben am Fuß gerieben oder gedrückt.

 

 

Für jedes Tempo das passende Laufgefühl

 

Wesentlich überraschender war mein Laufgefühl entlang der Promenade von Port de Pollença nach der langen Radeinheit vorab. Der Freedom ISO ließ mich einfach laufen und das nicht nur regenerativ, sondern mit geringen Kontaktzeiten und hoher Schrittfrequenz. Natürlich waren jetzt keine Bestzeiten geplant, aber meist fühlt sich das Laufen nach vielen Stunden auf dem Rad an, als hätte man einen Eierkarton an den Füßen. Das flache Profil im Vorderfuß des Freedom ISO und seine geringe Sprengung von 4 mm vermittelten mir guten Bodenkontakt und ein kontrolliertes Laufgefühl. Zwar ist er hier nicht besonders gedämpft und das Everun wirkt sich nur geringfügig aus, aber es unterstützt die Vorwärtsbewegung.

Als ich das Tempo auf Regeneration drossle, läuft der Freedom ISO zu Hochform auf und verzeiht jeden Aufprall von der Ferse über den Mittelfuß. Der Laufschuh dämpft gerade so viel, dass ich nicht das Gefühl habe mit jedem Schritt einzusinken, sondern erhält bei allem Komfort den Bewegungsfluss. Durch die Abrollbewegung über die Ferse schiebt jetzt natürlich der Fuß mit jedem Schritt stärker nach vorne. Das zu vermeiden mag dann auch nicht mehr das leichte Stretch-Mesh zu leisten. Hier geht etwas die Führung des Schuhs und die Kontrolle verloren. Mehr Kontrolle wäre wiederum eine Einschränkung der Freiheit.

 

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Das flache Profil im Vorderfuß und seine 4 mm Sprengung vermittelten guten Bodenkontakt und ein kontrolliertes Laufgefühl © stefandrexl.de

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Das flache Profil im Vorderfuß und seine 4 mm Sprengung vermittelten guten Bodenkontakt und ein kontrolliertes Laufgefühl © stefandrexl.de

 

Der Preis der Freiheit

 

Das war natürlich nicht mein einziger Trainingslauf für diesen Laufschuhtest. Ich bin den Freedom ISO auch ohne Vorbelastung, morgens, mittags oder abends, während Intervallen, kurzen knackigen oder langen Trainingseinheiten mit Socken und ohne gelaufen. Für mich persönlich schließt der Saucony Freedom ISO die Lücke zum Kinvara und dafür verzeihe ich ihm sogar die paar mehr Gramm auf seinen Hüften. Das mag im Marathon rein rechnerisch eine tragende Rolle spielen, im Training sicherlich nicht. Die vielen Vorteile des Freedom ISO lassen dieses und andere kleine Defizite jedoch verzeihen. Ein leichtes, reibungsarmes Stretch-Mesh, das den Fuß in Kombination mit dem ISOFIT komfortabel umschließt wird wohl immer irgendwann an seine Grenzen stoßen. Das ist der Preis der Freiheit! Ebenso kann die EVERUN Zwischensohle nicht von der Zehe bis zur Ferse die selben Performance an den Tag legen, möchte man gleichzeitig einen flachen Laufschuh mit niedriger Sprengung konstruieren.

 

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Das leichte, reibungsarmes Stretch-Mesh umschließt den Fuß in Kombination mit dem ISOFIT fest und komfortabel © stefandrexl.de

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Das leichte, reibungsarmes Stretch-Mesh umschließt den Fuß in Kombination mit dem ISOFIT fest und komfortabel © stefandrexl.de

 

Der Freedom Iso – auch für’s Rennen

 

Für mich ist das Gesamtpaket entscheidend und für welche Läufe ich den Saucony Freedom ISO einsetzen möchte. Ich sehe den Freedom ISO trotz seines höheren Gewichts und der robusteren Laufsohle als Lightweight Trainer für mittlere bis schnellere Geschwindigkeiten auf kurzen bis langen Laufstrecken. Er ist ein idealer Zweitschuh, den ich nicht jeden Tag im Training laufen würde. Bevorzugt würde ich den Laufschuh auf Asphalt und der Laufbahn bei trockenen Witterungsbedingungen einsetzen, für alles andere wäre er mir aufgrund seiner überzeugenden Optik aber auch wegen seiner hochwertigen Materialien und des Preises zu schade. Denn die Haltbarkeit des Saucony Freedom ISO, vor allem seine mögliche Laufleistung, wird er noch beweisen müssen. Für Wettkämpfe ist der Freedom ISO durchaus eine interessante Option.

 

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Trotz seines höheren Gewichts und der robusteren Laufsohle ein Lightweight Trainer für mittlere bis schnellere Geschwindigkeiten auf kurzen bis langen Laufstrecken © stefandrexl.de

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Trotz seines höheren Gewichts und der robusteren Laufsohle ein Lightweight Trainer für mittlere bis schnellere Geschwindigkeiten auf kurzen bis langen Laufstrecken © stefandrexl.de

 


Die Teststrecken

 

Den Saucony Freedom ISO bin ich für diesen Laufschuhtest bislang auf befestigten Feldwegen, auf Asphalt und der Laufbahn bei trockener, warmer Witterung gelaufen. Die Streckenlängen waren zwischen 8 bis 20 km bei verschiedenen Laufgeschwindigkeiten, mit und ohne Vorbelastung. Der Saucony Freedom ISO lief sich mit Laufsocken und auch barfuss wunderbar, wobei ich das bei Distanzen über 10 km nicht unbedingt testen wollte.

 


Der Laufschuh

 

HERSTELLER Saucony
MODELL Freedom ISO

 

FAKTEN

  • Fersenhöhe 19 mm
  • Vorfusshöhe 15 mm
  • Sprengung 4 mm
  • Damen 230 g (US 8)
  • Herren 255 g (US 9)
  • UVP 180,00 EUR

 

TECHNOLOGIE

  • EVERUN Topsole Konstruktion plus EVERUN Zwischensohle
  • ISOFIT Schnürsystem
  • Engineered Stretch Mesh Obermaterial
  • Support Frame in der Ferse für idealen Halt
  • Crystal Rubber Außensohle
  • TRIFLEX Sohlenprofil

 

FARBEN

  • Damen: blue / citron
  • berry / pink
  • Life On The Run: black
  • Herren:
  • blue / black / citron
  • orange / citron
  • Life On The Run: black

 

GRÖSSEN

  • Damen US 5-12
  • Herren US 7-13, 14, 15

 

Meine Empfehlung

Testgröße US 9,5
Testdauer 6 Wochen
Testlänge 120 km
Passform 9 / 10
Komfort 8 / 10
Stabilität 7 / 10
Geschwindigkeit 8 / 10
Reaktionsfreudigkeit 7 / 10
Wertigkeit 8 / 10
Preis 5 / 10

 

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Läuft sich mit Laufsocken und auch barfuss wunderbar, und ist für Wettkämpfe durchaus eine interessante Option © stefandrexl.de

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Läuft sich mit Laufsocken und auch barfuss wunderbar, und ist für Wettkämpfe durchaus eine interessante Option © stefandrexl.de

 


Supported Post

Der Freedom ISO wurde für diesen Produkttest von der Firma Saucony zur Verfügung gestellt. Der Produkttest erfolgte unabhängig und ohne Einfluss des Herstellers auf Inhalt und Testergebnis. Der Testbericht ist frei und unabhängig verfasst und gibt ausschließlich meine persönliche Meinung auf Basis meiner intensiven Erfahrungen während des Lauftrainings wieder. Weder für den Produkttest noch für die Berichterstattung habe ich eine Vergütung erhalten.

 

#FreedomISO
#LifeOnTheRun
#FindYourStrong
@saucony_germany


QUELLEN

SAUCONY Freddom ISO
SAUCONY Blog
SAUCONY Zealot ISO 2
SAUCONY Kinvara 7

Es zählt zu den unausgesprochenen Must Do’s eines Rennradfahrers, neben dem Sammeln berüchtigter Anstiegen des Giro d’Italia und der Tour de France, ein regelmäßiges Trainingslager auf Mallorca. Über 33 Jahre sitze ich bereits auf dem Rennrad, bin Radrennen gefahren, habe legendäre Pässe erklommen und zahlreiche Trainingslager in den Beinen. Um die berühmteste und berücksichtigste Insel der Balearen habe ich jedoch stets einen Bogen gemacht: Zu viele Sportspinner, zu viel Verkehr und dann das ständige Gelaber. Gerüchte oder Vorurteile? Vergangene Woche hab ich’s dann getan und bin dem Ruf des Teams ROSE Vaujany fueled by ultraSPORTS zu einer gemeinsamen Trainingswoche gefolgt. Irgendwann ist schließlich immer das erste Mal(lorca).

ON THE ROAD: Irgendwann ist immer das erste Mal(lorca) - Rauf geht's im Gruppo von Selva nach Sa Calobra ©irmokeizer.com

ON THE ROAD: Irgendwann ist immer das erste Mal(lorca) – Rauf geht’s im Gruppo von Selva nach Sa Calobra ©irmokeizer.com

Also ging’s vom 17. bis 21. Februar mit dem Rennrad auf die größte Baleareninsel, genauer gesagt in den Süden Mallorcas, um erste Kilometer auf der Straße nach Se Salinas, Alcudia oder Sa Calobra zu sammeln. Dabei bot sich die Gelegenheit die neuesten Highlights der Teamsponsoren GORE Bike Wear, POLAR und ultraSPORTS einem ersten Produktstest zu unterziehen. GORE hatte auf den intensiven Anstiegen und langen Abfahrten Höhenmeter für den wichtigen Komfort durch eine innovative Sitzpolsterlösung für Rennrad-Trägerhosen gesorgt.

ON THE ROAD: Irgendwann ist immer das erste Mal(lorca) - Frisch war's am Sattel des Coll delles Reis, Dank der klein verpackten GORE Rescue WS AS Jacke für den kühlen Notfall alles bestens ©irmokeizer.com

ON THE ROAD: Irgendwann ist immer das erste Mal(lorca) – Frisch war’s am Sattel des Coll delles Reis, Dank der klein verpackten GORE Rescue WS AS Jacke für den kühlen Notfall alles bestens ©irmokeizer.com

Durch eine patentierte Schnittführung im vorderen Bereich ergibt sich eine Cup-Form, welche gerade Männern mehr Platz bietet, an den wichtigen Stellen den Druck reduziert und vor Auskühlung durch Wind schützt. Oben drüber gab’s das neue GORE Oxygen WS SO Jersey mit elastischen Einsätzen aus Windstopper, um an Schulter, Brust, Bauch und an den Nieren vor Wind und Auskühlung zu schützen. Die Farbe ist zwar sehr mutig, dafür saß es bestens.

ON THE ROAD: Irgendwann ist immer das erste Mal(lorca) - Strada al Cala Km 28 ©stefandrexl.de

ON THE ROAD: Irgendwann ist immer das erste Mal(lorca) – Strada al Cala Km 28 ©stefandrexl.de

Leistungsmessung und beinharte Realität in den Bergen von Mallorca

Wie’s um die Leistung und dem Druck auf’s Pedal während der vielen Höhenmetern hinauf von Selva zu Coll dels Reis und nach Sa Calobra, zum Puig de Randa oder nach Sant Salvador steht, haben wir über das neue integrierte Look Kéo Power Bluetooth Smart System von POLAR messen können. Die Aufzeichnung und Auswertung erfolgte mit den Bike Computern V650 und M450.

ON THE ROAD: Irgendwann ist immer das erste Mal(lorca) - Das Thema Herzfrequenz- und Leistungsmessung ist die Stärke von Polar – der kleine Bruder des V650, der M450, ist dabei ebenso überscihtlich und überzeugend ©irmokeizer.com

ON THE ROAD: Irgendwann ist immer das erste Mal(lorca) – Das Thema Herzfrequenz- und Leistungsmessung ist die Stärke von Polar – der kleine Bruder des V650, der M450, ist dabei ebenso überscihtlich und überzeugend ©irmokeizer.com

GPS, Höhenmesser und Herzfrequenz geben dabei eine perfekte optische Darstellung zur Optimierung der Leistung. Über das individuell konfigurierbare Display sind alle wichtigen Daten und Informationen stets abrufbar. Dennoch, trotz der motivierenden Analysewerkzeug ist Radsport längst keine Mathematik sondern bleibt hartes Training. Die Realität holt einen schnell ein und die leere Beinmuskulatur am Ende eines langen Trainingstages hat sich spürbar auf die Erholung und Verpflegung gefreut.

ON THE ROAD: Irgendwann ist immer das erste Mal(lorca) - Mit Tilmann (Polar) und Jürgen (Gore) am Puig de Randa ©stefandrexl.de

ON THE ROAD: Irgendwann ist immer das erste Mal(lorca) – Mit Tilmann (Polar) und Jürgen (Gore) am Puig de Randa ©stefandrexl.de

Ernährungsstrategien und Gaumenfeuden auf Mallorca

Um die optimale Verpflegung mit Nährstoffen während der ambitionierten Touren über die fünf Tage zu gewährleisten hatte ultraSPORTS ausreichend Proviant für die Trikottaschen der Athleten. Immerhin seit 20 Jahren gibt es die hochwertigen Produkte des schwäbischen Familienunternehmen bereits, die Sportler optimal und nach den neuesten Erkenntnissen der Forschung versorgen. Für die Ernährung vor und nach dem Training haben sich Arne und Michael von der Agroturismo Fincahotel Es Llobets, der Team-Base und unserer Unterkunft kräftig ins Zeug gelegt.

ON THE ROAD: Irgendwann ist immer das erste Mal(lorca) - Das gemeinsame Abendmahl an der langen Tafel der Finca Es Llobets lädt ein zum Analysieren, Fachsimpeln und gemütlichen Zusammensein ©irmokeizer.com

ON THE ROAD: Irgendwann ist immer das erste Mal(lorca) – Das gemeinsame Abendmahl an der langen Tafel der Finca Es Llobets lädt ein zum Analysieren, Fachsimpeln und gemütlichen Zusammensein ©irmokeizer.com

Die zauberhafte Finca südlich von Llucmajor, in Mitten weitläufiger Felder ist abgeschieden von den Tourismushochburgen der mallorquinischen Städte. In idealer Ort, um sich zurückzuziehen und auf Training, Erholung und Teambuilding zu konzentrieren. Den sozialen Mittelpunkt des Agroturismo Fincahotel Es Llobets bildet der fünf Meter lange Esstisch an dem alle zusammen kommen, gemeinsam Essen und arbeiten. Die Mahlzeiten waren typisch mallorquinisch und im intensiver Zusammenarbeit mit Dr. Wolfgang Feil auf die Anforderung der Radsportler abgestimmt. Im Anschluss gab’s ein umfassenden Vortrag von Sport- und Ernährungswissenschaftler Dr. Feil persönlich, um die Hintergründe und Motivation seiner Forschungen und Strategien besser zu verstehen, die für einen gezielten Energiekick und optimale Regeneration stehen.

ON THE ROAD: Irgendwann ist immer das erste Mal(lorca) - Vortrag Ernährungsstrategien von Dr. Feil ©stefandrexl.de

ON THE ROAD: Irgendwann ist immer das erste Mal(lorca) – Vortrag Ernährungsstrategien von Dr. Feil ©stefandrexl.de

Mit Stil und Teamgeist zum Erfolg

Für professionelle Begleitung und Gastfreundschaft hatten die MTB-Profis Steffen Thum, Viviane Favery, Remi Laffont, Nathalie Schneitter und Simon Gegenheimer vom ROSE Vaujany fueled by ultraSPORTS gesorgt. Sie hatten während des Trainingcamps gezeigt, wie man professionell auf Höchstleistungen trainiert und dennoch die soziale Gemeinschaft und den Lifestyle erfolgreich pflegt. Es war beeindrucken und hat sehr viel Spaß gemacht ein paar Tage das Leben der Pros zu begleiten und mitzubekommen, wie viel Arbeit und helfende Hände es auf dem harten Weg zur Weltspitze bedarf.

ON THE ROAD: Irgendwann ist immer das erste Mal(lorca) - Agroturismo Fincahotel Es Llobets ©stefandrexl.de

ON THE ROAD: Irgendwann ist immer das erste Mal(lorca) – Agroturismo Fincahotel Es Llobets ©stefandrexl.de

Mallorca: Jetzt wird’s bunt

Und die Insel: Aus dem für mich einst weißen Fleck im Mittelmeer ist allen Gerüchten und Vorurteilen zum trotz ein buntes Bild mit einer zauberhaften Landschaft, einzigartigen Bergpässen und vielen Radkilometern geworden. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, mache mir aber eben gerne selbst ein Bild. Zwar waren die Temperaturen kühler als zu dieser Jahreszeit gewöhnlich, aber dennoch hat mich besonders die schnelle An- und Abreise begeistert. Während ich am späten Sonntag Nachmittag noch hundert Kilometer durch den Osten Mallorcas irrte, lag ich am Abend schon wieder zu Hause im eigenen Bett. Das ist einfach überzeugend!

ON THE ROAD: Irgendwann ist immer das erste Mal(lorca) - Herrlich eingebettet in die pitoreske Felslandschaft Mallorcas winden sich die Serpentinen am Bergmassiv entlang ©irmokeizer.com

ON THE ROAD: Irgendwann ist immer das erste Mal(lorca) – Herrlich eingebettet in die pitoreske Felslandschaft Mallorcas winden sich die Serpentinen am Bergmassiv entlang ©irmokeizer.com

Demnächst gibt’s noch mehr zu UltraSports, Gore, Polar und das Team Rose Vaujani in meinem Blog SUGAR AND PAIN sowie über die Ergebnisse meiner Praxistests und ein Interview mit „Señor El Doctor Chile“, Dr. Wolfgang Feil.

THE DAILY CYCLIST Mallorca Edition 2016

INFOS „Irgendwann ist immer das erste Mal(lorca)“

Homepage ROSE Vaujany fueled by ultraSPORTS
Homepage Dr. Wolfgang Feil
Homepage ultraSPORTS
Homepage GORE Bike Apparel
Homepage POLAR
Homepage Agroturismo Fincahotel Es Llobets