Zum Start in das Training für Deine neue Saison bieten wir Einsteigern und ambitionierten Athleten im Herbst einen Monat zum 1ST TRY Coaching Special an und machen dabei 50/Fifty. Du bekommst 50 % Ermässigung für 1 Monat unseres Basic Coachings mit wöchentllichem individualisierten Trainingsplan, um uns kennen zu lernen und erstmalig auszuprobieren. Wenn Dir unser Coaching gefällt, Du dabei bleiben möchtest und Dich für ein SUGAR & PAIN Coaching Package für eine komplette Saison entscheidest, dann geben wir Dir auf den ersten Monat sogar 100 % Ermässigung
 
Wir helfen Dir die nächste Saison zu planen, bei der richtigen Wahl Deiner Wettkämpfe und mehr aus Deinem Training und der nächsten Saison herauszuzholen. Mit unserem professionellen Coaching bekommt Deine Trainingsplanung endlich Struktur und die Regeneration nicht mehr zu kurz. Mit einem individualisierten und fokusierten Coaching und der richtigen Ernährung ist Dein persönlicher Erfolg kein Zufall mehr und das 1ST TRY COACHING Special die perfekte Gelegenheit jetzt zu starten.

Unser 1ST TRY Coaching Special ist natürlich nur für Neukunden und einer Buchung bis zum 15.11.2017 gültig. Start des 1ST TRY Coaching Special kann zum Beispiel der 04.12.2017, 01.01.2018 oder 05.02.2018 sein, für die Dauer von jeweils vier Wochen und nach einem vorherigen persönlichen Erstgespräch.
 
 

COACHING 1ST TRY SPECIAL 50/FIFTY Season Starter FACTS

  • • 50 % Ermässigung auf 1 Monat SUGAR & PAIN Coaching *
  • • 100 % Ermässigung auf den 1. Monat, wenn Du dabei bleibst und der unmittelbaren Folgebuchung eines SUGAR & PAIN Coaching Package für eine komplette Saison (mindestens 6 Monate)
  • • Start: 04.12.2017 / 01.01.2018 / 05.02.2018
  • • Dauer: 4 Wochen
  • • Angebotszeitraum: 01.11. – 15.11.2017
  • • Das Angebot ist nur für Neukunden gültig.
  • • Das Angebot ist an einem der drei genannten Termine zu starten.
  • • Die Leistung des Angebots endet spätestens am 04.03.2018
  • • Die Rückerstattung der gebuchten Leistung ist grundsätzlich nicht möglich

 
 

B O O K N O W G E T M O R E I N F O R M A T I O N
 
 

1ST TRY SPECIAL NOTES

Das Angebot ist gültig für ein Basic-Coaching 175 EUR, ein Advanced-Coaching 245 EUR oder ein Pro-Coaching 245 EUR (Beispiel: Bei Buchung von 1x Monats Basic Coaching vom 01.11. – 11.15.2017 bezahlst Du die Hälft und somit statt 175 EUR nur 87,50 EUR). Das Angebot ist unverbindlich und nur gültig bis zum 15.11.2017 oder dem Erreichen des Teilnehmerlimits. Für sämtliche Inhalte und angebotenen Leistungen gelten unser Impressum und unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen
 
 

Schon die ersten Sonnenstrahlen über dem Isartal versprachen einen goldenen Herbsttag auf dem Rennrad für unseren SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 durch’s bayerische Oberland. Die Idee: Eine herrliche Tour zum gemeinsamen Saisonabschluss und gleichzeitig lockeren Auftakt der nächsten Trainingssaison mit unseren Athletes & Friends durch den Indian Summer. Der Plan: Quer durch’s bayerische Oberland in entspanntem Tempo mit viel Zeit für persönliche Gespräche und einer intensiven Pause bei frischem Espresso. Das Resultat: 12 Rider, 140 Kilometer, unzählige Espressi und eine ganze Menge Spass.

 

Die Saison war durch und somit endlich wieder mehr Zeit, um sich in bester Gesellschaft auf das Rennrad zu schwingen. Zeit für persönliche Gespräche und die spannenden Geschichten, Zeit zu fachsimpeln, zu philosophieren und zu geniessen. Der Herbst ist die perfekte Zeit ohne jeglichem Trainingsdruck das Erlebte mit Freunden und Gleichgesinnten Revue passieren zu lassen. Und das Beste daran ist, dass alle währenddessen genau das machen, was sie ganz besonders lieben. Die Vorhersage für den 14. Oktober versprach schliesslich bestes Rennradwetter mit Sonne satt und 22 Grad.
 

SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 Indian Summer, Rennrad und viel Espresso / Morgenstimmung in den Isarauen zum Start © Stefan Drexl

SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 Indian Summer, Rennrad und viel Espresso / Morgenstimmung in den Isarauen zum Start © Stefan Drexl

 

Im Gruppo Completto der Sonne entgegen

Zum Auftakt unseres ENDLESS SEASON RIDE gab’s erst einmal einen frischen Espresso an unserem ersten Treffpunkt am Kiosk 1917 in Thalkirchen. Schliesslich lieben wir nicht nur Rennradfahren, sondern auch guten Kaffee, das gehört für uns schon immer zusammen. Entsprechend eingestimmt und mit Koffein gestärkt ist das erste Gruppetto um 10:30 Uhr über Harlaching, durch den Perlacher Forst gen Osten zur Kugler Alm aufgebrochen, um dort die weiteren Fahrer zu treffen. Gemeinsam ist il gruppo completo dann der Sonne entgegen bis zum Toursplit nach Otterfing geradelt, und hat dabei die ersten 35 Kilometer intensiv zum ersten Small Talk oder auch erst kennenlernen genutzt.
 

SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 Indian Summer, Rennrad und viel Espresso / Im Windschatten der jungen Wilden, Markus und Maxi rollt's locker s/w © Stefan Drexl

SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 Indian Summer, Rennrad und viel Espresso / Im Windschatten der jungen Wilden, Markus und Maxi rollt’s locker s/w © Stefan Drexl

 

Endless Season Ride – Ein Ritt durch den Indian Summer

Dort nutzten dann ein paar Fahrer die Option einer kürzeren, flacheren Route zu unserer gemeinsamen Kaffeepause bei MERCHANT & FRIENDS COFFEE ROASTERS nach Hermannsdorf zu fahren. Für alle Anderen ging’s über den Taubenberg durch das Mangfalltal und Leitzachtal nach Bruckmühl. Fortan wurden Strassen schmäler und leerer, die Berge länger und steiler. Aber vor allem wurde es erheblich wärmer, der Himmel blauer und die Wälder immer Bunter. Die Fahrt durch den goldenen Herbsttag wurde zu einem Ritt durch den Indian Summer.
 

SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 Indian Summer, Rennrad und viel Espresso / Auf abgelgenen Strassen durch den herbstlichen Wald © Stefan Drexl

SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 Indian Summer, Rennrad und viel Espresso / Auf abgelgenen Strassen durch den herbstlichen Wald © Stefan Drexl

 

Der Kick mehr Koffein

Pünktlich um zwei Uhr nachmittags, nach dreieinhalb Stunden und fast ein hundert Kilometern war Hermmannsdorf erreicht. Hinter uns lag bisher eine selektive und abwechslungsreiche, vor allem aber eine landschaftlich herrliche Strecke. Das kleine Gruppetto der kürzeren Route war schon eine halbe Stunde eher eigetroffen und die Espressomaschine in der Kaffeerösterei MERCHANT & FRIENDS COFFEE ROASTERS bereits vorgeheitzt. Andi Merchant, der Gründer von MERCHANT & FRIENDS COFFEE ROASTERS hat uns sehr herzlichen empfangen und sein Barista Lienhart Rau stand längst an den Siebträgern, um den frisch gemahlenen House Blend mit 20% Edelrobusta in unsere Tassen zu pressen. Die edlen Robustabohnen in Merchant’s Bar Mischung geben dem Espresso mehr Körper, eine kräftigere Crema und den gewissen Kick mehr Koffein. Ein Geschmacksabenteuer, dass einfach Bock auf exzellenten Kaffee macht und genau das, was die Fahrer nach zwei Drittel des ENDLESS SEASON RIDE brauchen.
 

SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 Indian Summer, Rennrad und viel Espresso / Ein Cappuccino in veredelter Bio Qualität gibt's bei Merchant & Friends © Stefan Drexl

SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 Indian Summer, Rennrad und viel Espresso / Ein Cappuccino in veredelter Bio Qualität gibt’s bei Merchant & Friends © Stefan Drexl

 

Süsse Gaumenfreuden für die Heimfahrt

Wer noch etwas mehr Kraft braucht, für den gibt’s Merchant’s SEVENth aus 40% Arabica und 60% Edelrobusta mit einer sehr runden und weichen Tonalität. Übrigens, was den Unterschied der Bohnen von Arabica und Robusta betrifft, das erfahrt Ihr HIER. Dazu gab’s einen selbsgemachten Apfelkuchen für die süssen Gaumenfreuden und um die Speicher noch etwas mit Kohlenhydraten für die Heimfahrt zu befüllen. WUNDERBAR!
 

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Rechtzeitig zurück zum Ironman Hawaii

Nach einer Stunde Entspannung in der warmen Herbstsonne bei Kaffee und Kuchen haben wir uns wieder in den Sattel geschwungen. Das letzte Drittel galt es noch gen Heimat zu radeln und schliesslich wollte jeder pünktlich zurück sein, denn noch ein weiteres Highlight stand an diesem Samstag Abend auf dem Plan: Der Start des Ironman Hawaii, die Weltmeisterschaft der Triathleten über die Langdistanz war an diesem Abend in Kona und Jan Frodeno wollte das Triple. Doch es kam anders, als mancher dachte, wie sich nachts um halb drei jeder live verfolgen konnte.
 

Wir hatten zum Glück an diesem Nachmittag keine Langdistanz mehr vor uns und haben unsere Rückfaht auch wieder gemeinsam in Angriff genommen. Es galt nur noch einen Anstieg zu überwinden und dann im Schutze des Windschattens 30 Kilometer auszurollen. Nach und nach trennten sich die Wege mancher Fahrer von unserer Gruppe, um die direkte Strecke heimwärts zu nehmen und so kamen wir wieder mit dem selben Gruppetto aus sechs Fahrern an unserem Ausgangspunkt am Kiosk 1917 in Thalkirchen an.
 

SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 Indian Summer, Rennrad und viel Espresso / Windschattenspiele vs. Lichtschattenspiele © Stefan Drexl

SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 Indian Summer, Rennrad und viel Espresso / Windschattenspiele vs. Lichtschattenspiele © Stefan Drexl

 

Ein wunderbarer Tag zum ENDLESS SEASON RIDE 17

Besser kann man eine Saison auf dem Rennrad eigentlich nicht beenden und die Vorbereitung auf die nächste Saison starten. Nach wunderbaren 140 Kilometern mit Gleichgesinnten und Freunden ist der SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 schon wieder Geschichte und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr. Geschichte schrieb in dieser Nacht dann auch noch Patrick Lange, der sich auf Hawaii mit einem beherzten Marathon und Streckenrekord zum King of Kona krönte. Was für ein gelungenes Rennen für Patrick und was für ein wunderbarer Tag!
 
 

FACTS ENDLESS SEASON RIDE 2017

  • WANN Samstag, 14. Oktober 2017
  • WER Frauen & Männer, Mädels & Jungs, alle Altersklassen, aller Leistungs
  • START 01 10:20 Uhr Treffpunkt 01 Kiosk 1917 / Abfahrt 10:30 Uhr
  • START 02 10:50 Uhr Treffpunkt 02 Kugler Alm / Abfahrt 11:00 Uhr
  • STRECKE Quer durch’s bayerische Oberland (Round Trip)
  • DISTANZ 100 km / 140 km +/- (je nach Treffpunkt)
  • TEMPO Ø 26 – 28 km/h
  • PAUSE 60 km / 100 km +/- MERCHANT & FRIENDS COFFEE ROASTERS

 

PARTNER DES ENDLESS SEASON RIDE 2017

MERCHANT & FRIENDS Coffee Roasters
CANYON Pure Cycling
MAVIC
POLAR
ULTRASPORTS
 

PHOTOCREDITS

© Jochen Hoops / www.creativehubparis.com for Nicola Werner Challenge 2016
© Stefan Drexl

 

Am Sonntag, 8. Oktober haben wir zwei SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good Staffeln auf die 42,195 Kilometer des Marathon München 2017 geschickt. Mit einer Mixed-Staffel und eine Männer-Staffel haben sich je vier Läufern die Marathondistanz geteilt und so die Strecke vom Münchener Olympistadion durch die bayerische Landeshaupstadt und wieder zurück. Dabei ging es aber nicht unbedingt um die schnellste Zeit, es ging um die Freude am Laufen und an einem gesunden Lebensstil. Die drei Mädels und fünf Jungs sind aber vor allem für einen guten Zweck gelaufen und diesen Spirit mit den Läufern, mit den Zuschauern entlang der Strecke, mit den jungen Menschen und besonders jungen Frauen zu teile. SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good für die Unterstützung des Nicola Werner Research Awards.

 

Der Nicola Werner Research Award wurde zur Förderung der Forschung in den Bereichen Virologie, Immunologie und Prävention von Krebserkrankungen ins Leben gerufen. Die acht Läufer und Supporter der beiden Marathonstaffeln haben auf den 42,195 Kilometer diese Motivation, die Philosophie und den Spirit von Nicola Werner durch München transportiert: „Lebe die Musik, die in Dir gespielt wird!” Denn Nicola Werner war eine Künstlerin, aber Sie war auch eine leidenschaftliche Rennradfahrerin und Läuferin. Vor allem hat Nicola Werner die Bewegung geliebt, sie war gerne draußen in der Natur und hat dieses Lebensgefühl in ihren Bildern interpretiert.
 
 

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Team II hat's geschafft mit Sarah, Doro, Jamie, und Sebastian (v.l.n.r.) © Stefan Drexl

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Team II hat’s geschafft mit Sarah, Doro, Jamie, und Sebastian (v.l.n.r.) © Stefan Drexl

 
 

Mit Teamspirit durch das Marathontor

Mit dem SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good wollten wir an diesem Sonntag die besondere Bedeutung von Ausdauersport, von Gesundeheit und der Freiheit und Freude am Laufen, aber auch den Teamspirit teilen. Es war dabei jedem selbst überlassen diese Freiheit und Freude am Laufen selbst zu interpretieren. Der eine als Genussläufer, ein anderer um gemeinsam mit anderen zu laufen oder mancher, um eine neue persönliche Bestzeit aufzustellen. Jeder der acht Läufer hat sein ganz persönliche Vorstellung vom Spaß am Laufen. Doch nur gemeinsam als Team konnten sie die 42,195 Kilometer schaffen. Jeder Einzelne war ein wichtiges Bindeglied um die einzelnen Segmente zu einem kompletten Marathon zu verknüpfen und dann am Ende gemeinsam den letzten Kilometer durch das Marathontor in das Münchener Olympiastadion zu laufen.
 
 

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Große Freude nach 2:47 Stunden über den 9. Platz für Sami, Patrick, Simon und Gary (v.l.n.r.) © Stefan Drexl

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Große Freude nach 2:47 Stunden über den 9. Platz für Sami, Patrick, Simon und Gary (v.l.n.r.) © Stefan Drexl

 
 

Lebt Euer Leben – es gibt nur eines!

Das Marathontor war aber nur ein Ziel des SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good, denn das zweite Ziel war natürlich die Aufmerksamkeit für den Nicola Werner Research Award steigern, der sich ausschliesslich aus Spenden und Erlösen finanziert. De Nicola Werner Research Award wird einmal jährlich jungen Forschern am Institut Gustave Roussy und dem Deutschen Krebsforschungszentrum übergeben. Ihre Mission ist es, junge Menschen, Ausdauersportler und Läufer für die Notwendigkeit der Erforschung von Therapie- und Präventionsmöglichkeiten einer maligne Neoplasie zu sensibilisiern. Wir möchten die Menschen motivieren sich mehr draussen zu bewegen, zu laufen, sich Ziele zu setzen, ob alleine oder mit einer Staffel die 42,195 Kilometer zu laufen. Aber ganz egal ob solo, mit Freunden oder in einem Team zu laufen, oder ander Läufer am Streckenrand anzufeuern. Es geht letztendlich darum den Spirit in die Welt hinauszutragen, stets ein Ziel zu haben und dabei Grenzen zu überwinden. Lebt Euer Leben – es gibt nur eines!
 
 

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Jamie ist bereit © Stefan Drexl

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Jamie ist bereit © Stefan Drexl

 
 

Always Run with a Smile!

Mit Doro Pieck, Jamie Drexl, Sarah Wilhelm und Sebastian Schmidt im SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good 02, mit Gary Urena Sanchez, Patrick Simonyi, Sami Ritzmann und Simon Drexl im SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good 01 haben das erstmals acht Läufer im Rahmen des Marathon München 2017 getan. Dafür haben wir alle Läufer eigens mit extra produzierten und limitierten SUGAR & PAIN RUN Shirts unseres Kooperationspartners Saucony ausgestattet. Das Laufshirt und die persönlichen Startunterlagen gab es dann für jeden unserer Athleten im SUGAR & PAIN Junk Bag in der NICOLA WERNER CHALLENGE Edition. Es war bemerkenswert mit welchem Einsatz und wie motiviert die beiden Teams trotz des frischen aber typischen Hersttages an diesem Sonntag gerannt sind. Jede Staffel teilte sich dafür die einzelnen Segmenten mit 6,8 km > 14,2 km > 10,5 km > 10,695 km auf, um nach 42,195 km ihr gemeinsames Zeil zu erreichen. Würde einer ausfallen, würde das Team das Olympiastadion nicht erreichen. Jeder wusste, was zu tun war und wofür, und jeder hatte dabei stets daran gedacht: Run! And always Run with a Smile!
 
 

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Während Team I von Patrick auf Gary wechselt, wartet Sebastian auf Jamie für den ersten Wechsel von Team II © Stefan Drexl

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Während Team I von Patrick auf Gary wechselt, wartet Sebastian auf Jamie für den ersten Wechsel von Team II © Stefan Drexl

 
 
Und obwohl manch einer schon die Saison beendet hatte oder sich gar in der Offseason befand, standen den beiden Marathonstaffeln des SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good im Ziel starke Zeiten und Platzierungen zu buche.
 

SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good 01

Startnummer 7224
Läufer 1 Patrick Simonyi 6,8 km 00:28:15
Läufer 2 Gary Urena Sanchez 14,2 km 00:57:10
Läufer 3 Simon Drexl 10,5 km 00:41:25
Läufer 4 Sami Ritzmann 10,695 km 00:40:50
Gesamt 42,195 km 02:47:38
Platz 9
 

SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good 02

Startnummer 7223
Läufer 1 Jamie Ann Drexl 6,8 km 00:30:00
Läufer 2 Sebastian Schmidt 14,2 km 01:05:53
Läufer 3 Sarah Wilhelm 10,5 km 00:54:10
Läufer 4 Doro Pieck 10,695 km 00:46:06
Gesamt 42,195 km 03:16:08
Platz 36
 
 

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SUGAR & PAIN ATHLETES and Friends

Mit Julien Petat und Sven Pollert sind auch zwei Athleten und Freunde von SUGAR & PAIN am Start über die 21,1 Kilometer am Start gewesen und den Spirit über die Strecke getragen. Sven wollte dabei seine persönliche Bestzeit verbesseren und für Julien war der Halbmarathon gleichzeitig der Abschluss seiner Seminararbeit für das Abitur 2018.
 
 

Sven Pollert
Startnummer 12321
21,1 km 01:21:32
 

Julien Petat
Startnummer 13771
21,1 km 01:39:24
 

Die beiden Athleten konnten erfolgreich ihre selbsgesteckten Ziele erreichen, haben an diesem Sonntag wieder alles gegeben und dabei auch richtige Freude gehabt.
 
 

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Motivation für alle Läufer und gute Stimmung an unserem Actionpoint am Gärtnerplatz © Stefan Drexl

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Motivation für alle Läufer und gute Stimmung an unserem Actionpoint am Gärtnerplatz © Stefan Drexl

 
 

SUGAR & PAIN Actionpoint

Wir haben natürlich nicht nur Marathonstaffeln und Athleten ins Rennen am 8. Oktober geschickt, sondern auch für die Zuschauer einen einen SUGAR & PAIN Actionpoint zur Motivation aller Läufer des Marathon München 2017 eingerichtet. Ab 11 Uhr waren wir wieder am Gärtnerplatz bei Kilometer 29,5 aktiv und haben den Spirit „Live the Music that Plays within You“ lautstark den Teilnehmern mit auf ihrem Weg zurück zum Olympiastadion gegeben. Danke allen engagierten Supportern, die Vorort die Sportler angefeuert haben.
 
 

Nicola Werner Challenge Ed.2 / LIVE THE MUSIC THAT PLAYS WITHIN YOU © Moritz Werner

Nicola Werner Challenge Ed.2 / LIVE THE MUSIC THAT PLAYS WITHIN YOU © Moritz Werner


 
 

SUGAR & PAIN Colaboration

Nur durch die Kooperation mit zuverlässigen Partnern, unseren Athleten und Freunden können solche Projekte erfolgreich realisiert werden. Wir möchten an dieser Stelle deshalb Saucony für die Unterstützung der Läufer des SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit funktionellen Laufshirts danken. Unser Dank geht auch an ultraSports für die richtige Energieversorgung der Läufer mit ultraGels und ultraPERFORM Trink. Ein ganz besonderer Dank geht vor allem an Moritz Werner für sein großartiges Engagement zur Unterstützung der Krebsforschung durch seine große Begeisterung für den Ausdauersport, für den Radsport und Laufsport.
 
 

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Kerstin holt schnell noch Croissant und Baguette zum Petit Dejeuner aus der Boulangerie mit unserer limitierten SUGAR & PAIN Junk Bag © Stefan Drexl

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Kerstin holt schnell noch Croissant und Baguette zum Petit Dejeuner aus der Boulangerie mit unserer limitierten SUGAR & PAIN Junk Bag © Stefan Drexl

 
 

SUGAR & PAIN Hashtags

 

#nicolawernerchallenge
#sugarandpainruns
#sugarandpain4good
#sugarandpainteam
#runyourworld
#themusicinyou
#marathonmuenchen
 
 

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good FACTS

 
WAS

  • MARATHON MÜNCHEN 2017
  • 2 Marathonstaffeln (Team Relay)
  • 8 Läufer
  • 42,195 km
  • 6,8 km; 14,2 km; 10,5 km; 10,695 km

 

WANN & WO

  • Datum: Sonntag, 08. Oktober 2017
  • Startzeit: 10:00 Uhr
  • Start: Coubertinplatz, Olympiapark
  • Ziel: Olympiastadion

 

WER

  • 4 Frauen
  • 4 Männer
  • alle Altersklassen
  • alle Leistungstufen

 
 

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spaß und viel / Limited Edition SUGAR & PAIN RUNNING Shirt "Run Your Word" plus SUGAR & PAIN JUNK Bag

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spaß und viel / Limited Edition SUGAR & PAIN RUNNING Shirt „Run Your Word“ plus SUGAR & PAIN JUNK Bag

 
 

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PARTNER DER SUGAR & PAIN TEAM RELAY FOUR GOOD

SAUCONY RUNNING Shirt Run Your World ULTRASPORTS ultraGEL + ultraPERFORM Trink

 

SAUCONY Logo Kooperationspartner ultraSPORTS Logo 300 px

 
 

PHOTOCREDITS

Stefan Drexl
 

Am Samstag, 14. Oktober findet unser SUGAR & PAIN Endless Season RIDE 17 statt, unser Saisonausklang 2017 für Athletes & Friends. Mit dem Rennrad fahren wir eine herrliche Tour durch das bayerische Oberland in entspanntem, moderaten Tempo. Eine lockere Rennradrunde unter Sportlern, mit Freunden und Gleichgesinnten, und auch für den ein oder anderen, den Du dabei erst kennen lernst. Es ist Zeit für interessante Gespräche und spannende Geschichten während dem was wir am Liebsten tun. Dazu gehört natürlich auch guter Espresso und Cappuccino aus frisch gerösteten Kaffeebohnen. Es wird also ganz sicher keine Trainingseinheit, es gibt keine Zeitnahme und Du kannst auch nichts gewinnen ausser einer wunderbaren Zeit miteinander und ein tolles Erlebnis. Gerade deshalb solltest Du bei unserem SUGAR & PAIN Endless Season RIDE 17 dabei sein.

 

Endlich haben wir wieder mehr Zeit für persönliche Gespräche und für die spannenden Geschichten der vergangenen Saison ohne jedem Trainingsdruck und Ambitionen während dem, was wir zwar nicht unbedingt am Besten können aber dafür am Liebsten tun: Rennradfahren. Darum möchten wir für ein paar Stunden und Kilometer eine tolle Zeit gemeinsam mit Dir, mit Freunden und Gelichgesinnten erleben, und auch mit dem ein oder anderen, den Du dabei erst kennen lernen wirst. Schließlich ist der Herbst die beste Gelegenheit eine erfolgreiche Saison Revue passieren zu lassen, Erlebtes auszutauschen, Ideen zu sammeln und Pläne zu schmieden.
 

SUGAR & PAIN Endless Season RIDE 17 mit nachhaltigem Geschmack

Im Oktober heißt es die letzten wärmenden Sonnenstrahlen geniessen und die Tage zu nutzen, wie sie kommen, wenn der Indian Summer seine ganze bunte Pracht entfaltet. Und das Beste daran ist, dass alle von uns währenddessen genau das machen, was Du auch ganz besonders liebst. Genau deshalb legen wir auch großen Wert auf frischen Espresso, Cappuccino und Kuchen in einer der regionalen Kaffeeröstereien und machen eine intensive Pause bei MERCHANT & FRIENDS COFFEE ROASTERS in Hermannsdorf. Für die richtige Qualität Deines Koffeinbedarfs ist also auch gesorgt, denn der ist schliesslich nicht nur eine Frage des guten Geschmacks, sondern ebenso bedeutend für Deine Gesundheit und die Nachhaltigkeit, wie Dein Training und die Regeneration.
 

Unsere Strecke wird Dich von Thalkirchen auf ruhigen Straßen über das südliche Münchener Umland in das Mangfalltal führen. Von dort fahren wir weiter nach Nordosten Richtung Hermannsdorf / Glonn, wo wir nach etwa 80 Kilometern eine ordentliche Pause bei MERCHANT & FRIENDS COFFEE ROASTERS für den aromatischen Koffeinnachschub mit feinsten Kuchenspezialitäten machen werden. Nach unserer Kaffeepause mit hoffentlich intensivem Small Talk fahren wir gen Westen wieder zurück nach München.
 

Perfekte Wettervorhersage für den SUGAR & PAIN Endless Season RIDE 17

Die exakte Streckenführung mit aktuellem Zeitplan und Treffpunkten bekommst nach Deiner persönlichen Anmeldung rechtzeitig zugeschickt. Es ist möglich in zwei Gruppen mit unterschiedlichen Tempi zu fahren und wir haben auch eine kürzere Strecke zum Zwischenstopp in Hermansdorf als Alternative für eine zweite Gruppe. Die Anmeldung und der SUGAR & PAIN Endless Season RIDE 17 sind kostenfrei. Deinen Espresso oder Cappuccino und Kuchen bezahlst du natürlich selbst. Wir von SUGAR & PAIN freuen uns natürliche über jede Einladung für die Organisation des Endless Season RIDE 17.
 

Wir überlegen uns mit unserem Kooperatiosnpartner MAVIC noch eine kleine Überraschung den ENDLESS SEASON RIDE. Ich persönlich werde erstmals die neuen tubeless Comete Pro Carbon SL UST in den Rahmen einspannen um die entspannte Tour mit der Gruppe für einen ersten Praxistest zu nutzen. Unser Ausweichtermin bei schlechter Witterung ist Sonntag, 15. Oktober 2017. Aktuell sieht die Wettervorhersage nach einem perfekten spätsommerlichen Herbsttag aus. Für unser Planung der Tour und der Kaffeepause bitten wir um Deine schnellst mögliche Anmeldung bis spätestens Freitag 13. Oktober 2017, 12:00 Uhr.
 

JETZT ANMELDEN  
 

ENDLESS SEASON RIDE FACTS 2017

 
WANN & WO

  • Samstag, 14. Oktober 2017 (Ausweichtermin Sonntag, 15.10.)
  • 10:20 Uhr Treffpunkt 01 Kiosk 1917 (Tierparkstraße 2, 81379 München)
    10:30 Uhr Abfahrt
  • 10:50 Uhr Treffpunkt 02 Kugler Alm (Linienstraße 93, 82041 Oberhaching)
    11:00 Uhr Abfahrt

 

WAS

    • Round Trip
    • 2 Distanzen ca. 80 km und ca. 120 km +/- (je nach Treffpunkt)
    • Tempo Ø 26 – 28 km/h
    • Pause nach ca. 60 oder 80 km +/-
    • 2 Strecken(tba. je nach Witterung)

 

WER

    • Frauen & Männer, Mädels & Jungs
      (ab 16 Jahren mit Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten)
    • beherrschen der StVO und des Gruppenfahrens
    • Teilnehmerlimit 20 FahrerInnen

 

EXTRA

    • zwei Gruppen und zwei Tempo möglich
    • zwei Strecken mit selbem Pausenziel möglich
    • wir starten gemeinsam, wir fahren gemeinsam
    • wir warten nach Anstiegen auf die Langsameren
    • es ist ein Social Ride und soll Menschen zusammenbringen
    • es besteht die Möglichkeit auch anderswo zum Gruppetto dazu zu stossen
    • selbständige Verpflegung
    • Kaffeepause bei MERCHANT & FRIENDS COFFEE ROASTERS in Hermannsdorf
    • Deine Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko
    • NO HELMET >> NO RIDE (Absolute Helmpflicht)

 

KOSTEN

    • Deine Teilnahme am SUGAR & PAIN Endless Season RIDE 17 ist kostenfrei
    • Deinen Espresso / Cappuccino + Kuchen bezahlst du natürlich selbst
    • Ich freue mich natürliche über jede Einladung für die tolle Organisation des Endless Season RIDE 17

 

PREISE

    • Zucker, Brot und Peitsche – Sugar and Pain!

 
 

PARTNER DES ENDLESS SEASON RIDE

Rennradschuh Mavic CXR Ultimate
CANYON
FIZIK
MAVIC
POLAR
 

PHOTOCREDITS

© Jochen Hoops / www.creativehubparis.com for Nicola Werner Challenge 2016

 

 

Am 01. Oktober gings nach vielen Jahren wieder in die Karnevalshochburg an den Rhein um zum Saisonfinale den Marathon Köln 2017 zu laufen. Unter dem Motto RUN YOUR WORLD standen die 42,195 Kilometer durch die Hauptstadt der Jecken ganz im Zeichen der Freude und Freiheit des Laufens. Große Ambitionen hatte ich nur fünf Wochen nach dem Ironman Vichy eigentlich keine aber ich sag’s ja nur ungern: Das Wochenende, die Menschen und die Stimmung entlang der sehr winkeligen Strecke waren spektakulär. Und dann war da noch Profi Triathlet Andreas Niedrig. Kölle alaaf!

 
 
Nach einer zu langen Anreise von München sind wir am Freitag Abend nach neun Stunden in Köln angekommen. Verdammt lang her als ich zuletzt hier war, vor vielen Jahren noch während meines Studiums der Sportwissenschaften. Nach einen schnellen, unkomplizierten Check-In im Hotel am Friesenwall war der direkte Weg zu einem erst kürzlich eröffneten, vietnamesisch Restaurant, dass ausschliesslich vegetarisch kocht und biologischen Tofu verwendet. Nicht, dass ich Vegetarier wäre, doch ein Beitrag in der Stadtrevue Köln machte mich in der Tat neugierig.
 

MARATHON KÖLN 2017 Run Your World alaaf / Das Chum Chay ist der neue Stern am Kölner Himmel vegetarisch vietnamesischer Garküchen © Stefan Drexl

MARATHON KÖLN 2017 Run Your World alaaf / Das Chum Chay ist der neue Stern am Kölner Himmel vegetarisch vietnamesischer Garküchen © Stefan Drexl


 

VEGETARISCHE GARKÜCHE & VIETNAMESISCHE URLAUBSROMANTIK

Die kleine aisatische Garküche ist mittendrin im Friesenviertel und liegt etwas versteckt in einem Hinterhof am Friesenwall. Geht man durch die Toreinfahrt des historischen Vordergebäudes kommt man in einen begrünten Innenhof und steht direkt vor dem CHUM CHAY und seiner kleinen Terrasse. Es war schon etwas frisch draussen und ich suchte drinnen ein nettes Plätzchen das Ambiente in dem kleinen Restaurant mit seiner offenen Küche, den typisch asiatischen Dachziegeln an der Decke und den Korblampen aus vietnamesichen Hühnerkäfigen wecken Urlaubsromantik. Ein kurzer Blick auf die Wandtafel und die Sache war klar, schließlich gilt: Zwei Tage vor einem Marathon soll man Experimente in der Ernährung tunlichst vermeiden und wertige, leicht verdaulich Kohlenhydrate essen. Darum gab es heute doppelt Reis.
 

MARATHON KÖLN 2017 Run Your World alaaf / Die Tageskarte der vietnamesichen Garküche Chum Chay ist ein Hochgenuss © Stefan Drexl

MARATHON KÖLN 2017 Run Your World alaaf / Die Tageskarte der vietnamesichen Garküche Chum Chay ist ein Hochgenuss © Stefan Drexl


 
Was der Chef, Toni Pham hier persönlich auf den Teller bzw. in Schüssel gezaubert hat, dass war ein Hochgenuss und Geschmacksfeuerwerk. Das kommt nicht von ungefähr, erzählte Toni Pham anschließend, schließlich ist er ein alter Hase am Herd und das CHUM CHAY schon sein zweites Lokal seit er vor fast 18 Jahren nach Köln gekommen ist. Für meinen ersten Abend in der Rhein-Metropole war das ein Volltreffer und ich gut satt. Für die feine vietnamesiche Garküche gibt’s von uns drei Sterne für diesen schmackhaften Auftakt. Wer mehr darüber wissen möchte, der sollte auch diesen guten Beitrag der beiden Kölner Food- & Travelblogger Leuk über das CHUM CHAY lesen.
 
MARATHON KÖLN 2017 Run Your World alaaf / Carbo Loading mit vegetarischem Dau Hu Sat mit extra Reis in der vietnamesichen Garküche Chum Chay © Stefan Drexl

MARATHON KÖLN 2017 Run Your World alaaf / Carbo Loading mit vegetarischem Dau Hu Sat mit extra Reis in der vietnamesichen Garküche Chum Chay © Stefan Drexl


 

RUN YOUR WORLD MIT SAUCONY UND ANDREAS NIEDRIG

Für den Samstag Morgen stand noch vor dem Frühstück ein kurzer Lauf auf meinem Programm. Ich wollte unbedingt runter an Rhein und zu den Kranhäusern laufen. Am alten Rheinauhafen ist in den vergangenen zehn Jahren ein komplett neues Viertel mit alten denkmalgeschützten Hafenbauwerken aus Backstein, sowie neuen Wohn- und Geschäftshäusern entstanden. Doch leider hat es so stark geregnet und gestürmt, dass ich meinen Morgenlauf zügig durchgezogen habe. Soblieb viel Zeit für ein ausgiebiges Frühstück und Office bis zum frühen Nachmittag
 

MARATHON KÖLN 2017 Run Your World alaaf / Triathlonkollege und Ex-Profi Andreas Niedrig hat in einem Motivationvortrag über die Herausforderungen des Lebens gesprochen © Stefan Drexl

MARATHON KÖLN 2017 Run Your World alaaf / Triathlonkollege und Ex-Profi Andreas Niedrig hat in einem Motivationvortrag über die Herausforderungen des Lebens gesprochen © Stefan Drexl


 
Um vierzehn Uhr war dann unser Meeting mit Saucony anlässlich des Marathon Köln 2017 angesetzt. Zum Glück, denn bei so einem Wetter hätte ich keinen Hund vor die Tür geschickt. Der Auftakt versprach ein Highlight zu werden: Triathlonkollege und Ex-Profi Andreas Niedrig hat über den Triathlon und natürlich über sein sehr intensives Leben mit Höhen und Tiefen einen ergreifenden Vortrag gehalten. Insbesondere über seinen exzessiven Lebensstil als Jugendlicher, aber vor allem darüber wie er sich aus diesen Tiefen und extremen Situation wieder Stück für Stück herausgearbeitet hat, was er daraus gelernt hat und wie das sein heutiges Tun, vor allem sein Triathlontraining und seine Wettkämpfe geprägt hat.
 
MARATHON KÖLN 2017 Run Your World alaaf / Andreas Niedrig über die Höhen und Tiefen seines Lebens, über die Lehren und gelernte Motivation © Stefan Drexl

MARATHON KÖLN 2017 Run Your World alaaf / Andreas Niedrig über die Höhen und Tiefen seines Lebens, über die Lehren und gelernte Motivation © Stefan Drexl


 

MUSS DAS LEBEN IMMER LEICHT SEIN?

Andi hat in seinem Vortrag ein bedeutendes Kernelement der Motivation beschrieben, der Erkenntnis, dass wir selbst entscheiden, ob und was wir, wann und wie tun und letztendlich einzig und alleine selbst die Verantwortung für unser Handeln tragen. Und damit auch die Verantwortung für unser eigenes Glück, nur wir ganz allein und kein anderer sonst. Wer handelt und wer etwas tut, der kann Fehler machen, der kann verlieren, der kann aber gewinnen. Das ist sicherlich kein leichter Weg, aber es ist eine Chance. Wer aber nichts tut, wer sich nur treiben lässt, der hat schon verloren und wird dem Glück wohl nie begegnen. Aber, „wer sagt, dass das Leben immer leicht sein muss?“. Diese rethorische Frage zum Abschluss traf es auf den Punkt und war auch die Headline seines Motivationsvortrags Damit hatte Andreas Niedrig es zumindest geschafft die meisten Läufer im Saal für den morgigen Marathon zu motivieren. Ich war auf jeden Fall stark beeindruckt und hatte auf den 42,195 Kilometern am Sonntag ausreichend Denkstoff.
 

MARATHON KÖLN 2017 Run Your World alaaf / Die Zeitfahrmaschine von Andreas Niedrig erzählt die Geschichten eines exzessiven Lebens © Stefan Drexl

MARATHON KÖLN 2017 Run Your World alaaf / Die Zeitfahrmaschine von Andreas Niedrig erzählt die Geschichten eines exzessiven Lebens © Stefan Drexl


 

DIE SAUCONY HIGHLIGHTS FÜR 2018

Auch für die Hersteller von Laufschuhen ist nach der Saison vor der Saison. Deshalb nutzte Saucony als Partner des Marathon Köln 2017 diesen Anlass um seine besonderen Produkt-Highlights für die Saison 2018 den neuen Colourstories und Technologien vorzustellen sowie tiefer auf die neue Markenausrichtung einzugehen. Mit RUN YOUR WORLD überspannt Saucony jetzt sämtliche Kollektionen, die ORIGINALS Serie, die LIFE ON THE RUN Serie und die PERFORMANCE Serie und möchte damit die vielseitigen Interessen seiner Kunden in den Mittelpunkt stellen. Ganz egal ob Läufer oder Nicht-Läufer, jeder findet bei Saucony einen Schuh für sein ganz persönliches Erlebnis und für die Freiheit, selbst zu entscheiden wie er die Welt gestaltet. CLaudia Niemeyer, PR Managerin von Saucony Deutschland und Österreich erklärte, „dass man so in Zukunft noch stärker auf die individuellen Bedürfnisse der verschiedenen Zielgruppen eingehen kann und das auch eher der Philosophie von Saucony entspricht.”
 

MARATHON KÖLN 2017 Run Your World alaaf / Die Saucony Technologien, Highlights und neue RUN YOUR WORLD Philosophie im zweiten Workshop © Stefan Drexl

MARATHON KÖLN 2017 Run Your World alaaf / Die Saucony Technologien, Highlights und neue RUN YOUR WORLD Philosophie im zweiten Workshop © Stefan Drexl


 
Ich denke, dass ist ein richtiger Schritt des amerikanischen Tradionsunternehmens, von dem alle drei Produktserien hinsichtlich Qualität, Technologie und Innovation profitieren können. Profitieren wird davon aber sicherlich der Kunde, ob Läufer oder Nicht-Läufer, denn schon jetzt bekommt er in den Lifestyle-Schuhen der LIFE ON THE RUN Serie die selben Technologien, wie in der PERFORMANCE Serie. Ich bin auf jeden Fall begeistert von den neuen Entwicklungen und einigen Colourstories. Und dann war da ja noch „Liberty“, der Name ist Programm. Es war ein sehr interessanter Nachmittag mit beeindruckenden Highlights und ich freue mich schon jetzt auf die neue Saison. Wobei, warum neue Saison? Laufen hat doch immer Saison und laufen kann man schließlich immer und überall, und vor allem wohin man will.
 
MARATHON KÖLN 2017 Run Your World alaaf / In Sachen Inspiration und Kreativität kennt Claudia Niemeyer, PR Managerin sich aus © Stefan Drexl

MARATHON KÖLN 2017 Run Your World alaaf / In Sachen Inspiration und Kreativität kennt Claudia Niemeyer, PR Managerin D + A sich aus © Stefan Drexl


 

MARATHON KÖLN 2017 – Die beinahe Punktlandung

Die Karnevalshochburg am Rhein war um zehn Uhr bereit für den Start des 21. Marathon Köln. Zum Start in Deutz musste ich nur 2,5 Kilometer und über die Hohenzollern Brücke laufen, was sehr komfortabel war. Der Regen des Vortags ist einem strahlend blauen Sonntag Morgen gewichen, der mit nur 8 Grad dafür besonders frisch startete. Vorsorglich hatte ich ein langes Laufshirt und Handschuhe angzogen, was im späteren Verlauf des Rennens dann etwas warm wurde. Zwar sind 42,195 Kilometer schon eine ordentlich Strecke, aber im Grunde ist diese Geschichte dennoch schnell erzählt. In Köln vielleicht mit ein paar Ecken und Kanten mehr als andernorts.
 

MARATHON KÖLN 2017 Run Your World alaaf / Auf geht's zum Saisonfinale © Stefan Drexl

MARATHON KÖLN 2017 Run Your World alaaf / Auf geht’s zum Saisonfinale © Stefan Drexl


 
Eigentlich hatte ich keine großen Ambitionen für das Saisonfinale in Köln, schließlich war der Ironman Vichy erst fünf Wochen zuvor und seither nicht viel Training möglich, aber dann lief es dennoch überraschend gut auf den ersten 10,5 Kilometern. Vielleicht ein bisschen zu schnell nach dem Start, aber doch sehr flüssig. Für diesen Fall war mein Plan jedes weitere Viertel 2,5 Minuten langsamer zu laufen und die drei Stunden anzupeilen um so noch einen Puffer von 5 Minuten zu haben. Aber mit der Halbzeit in Lindenthal war dieser Plan schon wieder fast verworfen. Meine Waden wurden immer härter und schließlich hart wie Beton und ich lief fortan nur noch Messers Schneide, aber dennoch die Zeit weiterhin im Blick. Sieben Kilometer vor dem Ziel war tatsächlich noch immer eine Zeit unter drei Stunden drin, vorausgesetzt die Waden würden halten. Wenn auch knapp, aber es war möglich. Also versuchte ich noch einmal alles rauszuholen, das Tempo stets im Auge und den Kölner Dom in Sicht.
 
MARATHON KÖLN 2017 Run Your World alaaf / Stuff for Racing © Stefan Drexl

MARATHON KÖLN 2017 Run Your World alaaf / Stuff for Racing © Stefan Drexl


 

COLOGNE À LA MINUTE

Nach dem intensiven Kilometerzählen waren es nur noch wenige hundert Meter und es würde tatsächlich perfekt passen. Doch als meine Uhr endlich 42,2 Kilometer angezeigt hat, war noch kein Ziel in Sicht. Selbst 200 Meter weiter noch nicht, aber neben mir war längst der Kölner Dom. Nach 300 Metern fiel dann die drei Stunden Marke und ich bog auf die Zielgerade. Letztendlich konnte ich die Ziellinie nach 3 Stunden plus 1 Minute und 20 Sekunden nach 42,2 Kilometern plus 500 Metern überqueren. Etwas ärgerlich aber im Grunde Makulatur und im Rückblick freue mich über diese Zeit und noch möglich Leistung „à la minute“. Es war ein spektakuläres Finale nach einer sehr langen und intensiven Saison. Was für ein tolles Event zum Abschluss in Köln? Es waren fantastische Meschen und eine sensationelle Atmosphäre entlang der Laufstrecke eines durchaus kurvenreichen und verwinkelten Marathon. Das Wochenende war wieder einmal sehr ereignisreich mit vielen interessanten Menschen, mit spannenden Gesprächen, neuen Kontakten und großartigen Erfahrungen. Danke dem Team von Saucony für die gute Organisation und den tollen Support.
 

MARATHON KÖLN 2017 Run Your World alaaf / Stets der passende Lifestyle vor und nach dem Training oder Wettkampfstrecke © Stefan Drexl

MARATHON KÖLN 2017 Run Your World alaaf / Stets der passende Lifestyle vor und nach dem Training oder Wettkampfstrecke © Stefan Drexl


 

HASHTAGS MARATHON KÖLN 2017

#marathonkoeln #koelnmarathon #deinkoeln #saucony #runyourworld #lifeontherun #runyourworldkoeln
 
 

INFOS MARATHON KÖLN 2017

CHUM CHAY
Andreas Niedrig – Profi Triathlet und Motivator
Marathon Köln
Marathon Köln 2017 Ergebnisse
 
 

STUFF FOR RACING MARATHON KÖLN 2017

SAUCONY Freedom Laufschuh
OAKLEY EVZERO Prizm Sonnenbrille
SUGAR & PAIN Trucker SnapBack Cap
POLAR V800 GPS Multisportuhr
POLAR H7 Herzfrequenzsensor
ultraSports UltraGel
OAT SNACK Banana Bread
MYPROTEIN Maltodextrin
 
 

QUELLEN

Saucony
Andreas Niedrig – Profi Triathlet und Motivator
Food- & Travelblog Leuk
 
 

PHOTOCREDITS

© docs._.photography
© Stefan Drexl / www.stefandrexl.com
© Saucony

Am Sonntag, 8. Oktober findet der Marathon München 2017 statt und wir schicken mit den SUGAR & PAIN TEAM Relay Four Good gleich zwei Staffeln ins Rennen. Eine Frauen-Staffel und eine Männer-Staffel wird die Marathondistanz mit je vier Läufern in Angriff nehmen. 42,195 Kilometer durch die bayerischen Landeshaupstadt bis ins Olympistadion. Aber es geht dabei nicht um die schnellste Zeit, sondern vor allem um die Freude am Laufen und an einem gesunden Lebensstil. Und es geht darum, diesen Spirit mit jungen Menschen, mit Läufern und Zuschauern zu teilen. Laufen für einen guten Zweck und der Motivation „RUN FOUR GOOD” für die Unterstützung des Nicola Werner Research Awards.

 

Der Nicola Werner Research Award wurde zur Förderung der Forschung in den Bereichen Virologie, Immunologie und Prävention von Krebserkrankungen ins Leben gerufen. Am 9. September fand bereits die 2. Nicola Werner Challenge THE RIDE in Paris statt, an dem auch Athleten des Sugar und Pain Racing teilnahmen. Über 50 Radfahrer transportierten auf den 220km von Paris nach Cabourg die Philosophie und den Spirit von Nicola Werner: „Lebe die Musik, die in Dir gespielt wird!” Nicola Werner war eine Künstlerin und leidenschaftliche Läuferin und Rennradfahrerin. Vor allem hat Nicola Werner die Bewegung geliebt, sie war gerne draußen in der Natur und hat dieses Lebensgefühl in ihren Bildern interpretiert.
 

Nicola Werner Challenge Ed.2 / LIVE THE MUSIC THAT PLAYS WITHIN YOU © Moritz Werner

Nicola Werner Challenge Ed.2 / LIVE THE MUSIC THAT PLAYS WITHIN YOU © Moritz Werner


 

Mit der SUGAR & PAIN 42K Team Relay möchten wir die besondere Bedeutung von Ausdauersport, die Freiheit und Freude am Laufen und den Teamspirit teilen. Es ist dabei jedem selbst überlassen, wie sie oder er diese Freiheit und Freude in diesem Moment, an diesem Tag interpretiert. Ob Du ein Genussläufer bist oder in Deinem Segment eine persönliche Bestzeit aufstellen möchtest. Am Ende zählen die Teamleistung und der Teamspirit gemeinsam die 42,195 Kilometer bewältigt zu haben und durch das Marathontor in das Olympiastadion zu laufen.
 

Wir möchten mit der SUGAR & PAIN Team Relay die Aufmerksamkeit für den Nicola Werner Research Award steigern, der sich aus Spenden und Erlösen finanziert. Einmal jährlich wird der Award junge Forschern am Institut Gustave Roussy und dem Deutschen Krebsforschungszentrum vergeben. Die Mission: Wir möchten junge Menschen, Ausdauersportler und Läufer für die Notwendigkeit der Erforschung von Therapie- und Präventionsmöglichkeiten einer maligne Neoplasie sensibilisiern. Wir möchten jeden motivieren auch selbst die 42,195 Kilometer zu laufen, ob mit Freunden in einem Team oder alleine, um den Spirit in die Welt hinauszutragen und Grenzen zu überwinden. Lebt Euer Leben – es gibt nur eines!
 

Wir freuen uns, dass wir mit Saucony kurzfristig einen Kooperationspartner für dieses Projekt gewinnen konnten, der die SUGAR & PAIN TEAM Relays mit Laufshirts ausstattet. Für ein hochwertige Verpflegung vor, im und nach dem München Marathon wird ultraSports die SUGAR & PAIN TEAM Relays mit ultraGels und ultrPerform Trink unterstützen. Natürlich wäre all das nicht realisierbar, ohne der Begeisterung und dem großen Engagement von Moritz Werner für diesen guten Zweck. Dafür möchten wir uns schon vorab bei allen Beteiligten und den Läufern für die spontane Unterstützung danken.
 

Wir werden am 8. Oktober auch einen SUGAR & PAIN Actionpoint an der Laufstrecke einrichten um alle Teilnehmer des Marathon München 2017 zu motivieren und den Spirit Live The Music That Plays Within You den Läufern mit auf den Weg zu geben. Ab 11 Uhr sind wir nähe Kilometer 29 am Gärtnerplatz. Wir können jede Hilfe und Unterstützung brauchen. Unter den Helfern und engagiertesten Supportern verlosen wir je ein SAUCONY Run Your World Laufshirt in der SUGAR & PAIN limited Edition
 

Die Hashtags für Deine Social Media Posts der SUGAR & PAIN 42K Team Relay, des SUGAR & PAIN Actionpoint und des Marathon München:
 

#nicolawernerchallenge
#sugarandpainruns
#sugarandpain4good
#sugarandpainrelay
#runyourworld
#themusicinyou
#marathonmuenchen
 

Wir wünschen allen Startern des Marathon München 2017 einen erfolgreichen Lauf und viel Freude.
Live the Music that plays within you – Run your World
If it doesn’t Challenge you, it doesn’t Change you
 

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Relay Four Good FACTS

 

WANN & WO

  • Datum: Sonntag, 08. Oktober 2017
  • Startzeit: 10:00 Uhr
  • Start: Coubertinplatz, Olympiapark
  • Ziel: Olympiastadion

 

WAS

  • 2 Marathonstaffeln (Team Relay)
  • 8 Läufer
  • 42,195 km
  • 6,8 km; 14,2 km; 10,5 km; 10,695 km

 

WER

  • 4 Frauen
  • 4 Männer
  • alle Altersklassen
  • alle Leistungstufen

 
 

DU MÖCHTEST SPENDEN ODER HAST FRAGEN

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INFOS MARATHON MÜNCHEN 2017

 

PARTNER DER SUGAR & PAIN TEAM RELAY FOR GOOD

SAUCONY Run Your World Laufshirt
ULTRASPORTS
 

PHOTOCREDITS

Stefan Drexl
 

THIRD TIME IS A CHARM – ALLE GUTEN DINGE SIND DREI – und so sind’s jetz nur noch Tage bis zum IRONMAN Vichy 2017. Die vergangenen acht Wochen waren sehr intensiv, wie sich’s eben gehört vor einer Langdistanz und besonders erlebnisreich. Mit den beiden traditionellen Triathlonrennen in Karlsfeld und Erlangen war ich im Juli auf der Kurzdistanz und Mitteldistanz am Start. Im August ging’s dann mit dem Rennrad in die Berge nach Südtirol, in die Schweiz und Österreich. Neben langen Trainingseinheiten habe ich noch viele Höhenmeter über manchen legendären Alpenpass, wie den Jaufenpass und das Timmelsjoch, sowie den Ofenpass und das Stilfser Joch für den Feinschliff und mentale Stärke gesammelt.

 
Seit Mittwoch sind wir in der Auvergne, dem Herzen Frankreichs angekommen und es scheint als war die Langdistanz 2016 erst gestern und 2015 letzte Woche. Same same, but different! Wir haben bei unserer Ankunft das gleiche Wetter mit strahlend blauem Himmel, den selben heissen Temperaturen von 34 Grad Celsius und sind sogar im gleichen Zimmer untergebracht. Die verbleibende Zeit bis Sonntag Morgen heisst es jetzt Beine hoch legen und erholen, kühlen Kopf bewahren und gute zu essen.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Mit Startnummer zwei als Zweiter aus dem Wasser und im Ziel Platz zwei der Altersklasse © Triathlon Karlsfeld

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Mit Startnummer zwei als Zweiter aus dem Wasser und im Ziel Platz zwei der Altersklasse © Triathlon Karlsfeld

 

IN KARLSFELD MIT STARTNUMMER ZWEI ALS ZWEITER AUS DEM WASSER

Das zehnte Mal in Folge war ich in diesem Jahr beim Triathlon Karlsfeld über die Kurzdistanz am Start. Das bescherte mir von Veranstalter Dieter Asböck zu meiner Freude überraschend die Startnummer zwei und das sogar vor Triathlonprofi Johannes Moldan. Natürlich wollte ich zumindest über die 1500 Meter Schwimme im 21,5 Grad warmen Karlsfelder See dem etwas gerecht werden und so kam ich als Zweiter hinter Profi Moldan mit nur 44 Sekunden Abstand aus dem Wasser. Durch mein fehlendes Tapering in der Vorwoche fehlten über die 45 Kilometer auf dem Rad noch ein paar Prozent Druck in den Beinen und so war durch die übermässig verbrauchte Energie zusammen mit den schwülen Temperaturen auf den 10,5 Kilometern nur noch an ein flottes auslaufen zu denken.

Es reichte mir immerhin noch zu einem 2. Platz in meiner Altersklasse und ich konnte nach diesem Rennen zumindest hinter die Auftaktdisziplin einen Haken setzen. Besonders habe ich mich an diesem Tag aber für meinen Athleten Jakob Heindl gefreut, der mit einem zweiten Platz gesamt hinter Johannes Moldan seine starke Rad- und Laufform demonstriert aber endlich auch gute Schwimmleistung abgeliefert hat.

 

LETZTER TEST AUF DER MITTELDISTANZ HINTERLÄSST FRAGEZEICHEN

Vierzehn Tag darauf sind wir kurz entschlossen noch nach Erlangen, um über die Mitteldistanz des Erlanger Triathlon zu starten. Im Jahr 2015 wurde ich dort gesamt Vierter. Angesichts meiner Vorbereitung auf den IRONMAN Vichy 2017 und dem diesmal sehr starken Teilnehmerfeld war im Grunde im Vorfeld klar, dass eine solch tolle Platzierung nur mit viel Glück drin sein würde. Ich wollte aber einerseits wissen, was auf dem Rad möglich ist, denn im Radlabor München habe ich mit Pascal noch einmal die Sitzposition optimiert. Andererseits wollte ich ein Gefühl für die geplante IRONMAN-Pace bekommen und den Halbmarathon entsprechend laufen. Aus dem Main-Donau-Kanal kam ich schließlich nach 28:15 Minuten über 2000 Meter und bin als Sechster auf den Sattel meines Zeitfahrrades geschwungen.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Optimierung der Sitzpolsition für die Langdistanz im Radlanbor München © Pascal Ketterer

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Optimierung der Sitzpolsition für die Langdistanz im Radlanbor München © Pascal Ketterer

 
Mit einer durchschnittlicher Speed von 38,8 km/h über die zwei Radrunden mit 80 Kilometer habe ich schließlich an Position 14 in die Laufschuhe gewechselt. Für die 21 Kilometer habe ich natürlich vorher Laufsocken angezogen, auch um den Wechsel und Ablauf für die Langdistanz zu üben. Doch schon nach wenigen Kilometern haben sich meine Füsse ähnliche wie zuletzt in Lauingen angefühlt und die Fusssohlen zu brennen begonnen, trotz anderer Socken. Ich versuchte es so lange wie möglich zu ignorieren, an den Verpflegungsstellen ging ich ein paar Meter obwohl es muskulär und energetisch keinen Anlass gab. Das linderte zwar diesen brennenden Schmerz aber kostete auch Zeit und Platzierungen. Nach der Hälfte des Halbmarathons nahm ich raus, um die Gefahr einer Verletzung oder Muskelverhärtung zu vermeiden, schließlich wollte ich meine großes Ziel nicht gefährden. So wurde erneut Zweiter meiner Altersklasse und konnte zumindest hinter die zweite Disziplin jetzt auch einen Haken setzen.

 

REGEN BRINGT SEGEN UND MENTALE STÄRKE

Nach einer Woche der Regeneration bin ich für ein intensives Radwochenenden ins Zillertal gefahren, um unter anderem meinen Freund Moritz wieder zu treffen. Intensiv waren bei der Hinfahrt am Freitag von München über 180 Kilometer mit Valepp, Spitzing und Thiersee weniger die Berge und die Hitze als die abschliessenden 60 Kilometer im Regen. Die erste Einheit im Sinne mentaler Härte. Nachdem wir komplett durchgespült Stumm im Zillertal erreicht haben, war die Schwimmeinheit damit auch absolviert.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Der Spitzingsattel über das Valepp lohnt immer, auch auf dem Weg ins Zillertal © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Der Spitzingsattel über das Valepp lohnt immer, auch auf dem Weg ins Zillertal © Stefan Drexl

 
Am Samstag habe ich mir dann bei Sonnenschein und erneut warmen Temperaturen das Triple der Stauseen am Talende vorgenommen. Nach Schlegeis mit bis zu 14 Prozent Steigung und Zillergrund mit zwölf lies ich das Stillup aufggrund des Wetterumschwungs lieber links liegen und ersetzte es mit 20 Kilometer im Wettkampftempo zurück zur Unterkunft. Nur fünf Kilometer vor dem Ziel wurde dann aus ein paar Regentropfen das heftigtste Gewitter des Jahres im Zillertal mit Überflutungen und zahlreichen Muhrenabgängen. Auf dem kurzen Heimweg wurde ich genauso nass wie tagszuvor. Nach einem Halbmarathon im Dauerregen am nächsten Tag wurden wir am Montag endlich mit durchgängi Sonnenschein und moderaten 22 Grad belohnt, die wir nach einer frühen Schwimmeinheit für eine Tour nach Brandenberg und zu den Reintaler Seen nutzen. So haben wir in vier Tagen dennoch zwölf Kilometer im Wasser, 400 Radkilometer, 40 Kilometer laufen, wenn auch meist in nassen Schuhen zurück gelegt. Ganz besonders aber hat’s den Kopf gewaschen und den Willen gestärkt.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Von der Abfahrt des Jaufenpasses geht's direkt in den Anstieg über 29 km zum Timmelsjoch hinauf © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Von der Abfahrt des Jaufenpasses geht’s direkt in den Anstieg über 29 km zum Timmelsjoch hinauf © Stefan Drexl

 

DIE KÖNIGSETAPPEN ZU TIMMELSJOCH UND STILFSER JOCH FÜR DAS I-TÜPFELCHEN

Das Beste zum Schluss, mit dieser Philosophie bin ich für zwei der letzten Radeinheiten wieder einmal ins zauberhafte Südtirol gefahren. Mit der ersten stabilen Wetterlage über dem Alpenhauptkamm habe ich mir die große Rundtour des Ötztaler Radmarathons vorgenommen. Die Strecke von Zirl im Inntal über Axams zum Brennerpass, von Sterzing über den Jaufenpass (2094 m) ins Passeiertal und dann hinauf zum Timmelsjoch hat nicht nur mehr als 5000 Höhenmeter sondern einen vielseitig hochalpine Landschaft um die Ötztaler Alpen zu bieten. Wir waren an diesem Sonntag leider etwas zu spät gestartet, so dass wir aufgrund der einsetzenden Dunkelheit nicht mehr das Kühtai mitnehmen konnten und das Ziel Ötz am Ende des Tals war. Dieses war der erste Streich, …
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Beeindruckende Bergkulisse am Anstieg zum Timmelsjoch © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Beeindruckende Bergkulisse am Anstieg zum Timmelsjoch © Stefan Drexl

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Nach Brenner und Jaufenpass der dritte und höchste Strassenpass der Ötztaler Runde, das Timmelsjoch © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Nach Brenner und Jaufenpass der dritte und höchste Strassenpass der Ötztaler Runde, das Timmelsjoch © Stefan Drexl

 
… der Zweite folgte mit dem Stilfser Joch zwei Tage später zugleich. Was mir 2016 noch wegen eines Wetterumschwungs verwehrt war, das war mir in diesem Jahr endlich möglich. Vom Startort Glurns gings als erster auf den Ofenpass (2149 m) hinauf und dann hinunter Richtung Zernez ab vorher rechts ab durch den Tunnel nach Livigno.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Auf dem Weg zum Stilfserjoch von Livigno sind der Passo d'Eira und del Foscagno zu überfahren © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Auf dem Weg zum Stilfserjoch von Livigno sind der Passo d’Eira und del Foscagno zu überfahren © Stefan Drexl

 
Weiter über den Passo d’Eira und Passo di Foscagno hinüber nach Bormio von wo es schließlich über 36 Kehren auf 22 Kilometern mit durchschnittlich 12% Steigung zum Stilfser Joch auf 2757 m hinauf ging, dem zweithöchsten asphaltierten Alpenpass nach den Col de l’Iseran. Nach zwei Cappuccini rollte es dann über die legandäre Südrampe wieder hinunter ins Vinschgau nach Prad und zurüch nach Glurns.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Von Bormio zum Stilfserjoch sind's 36 Kehren, nach der Hälfte des Anstiegs mit dem steilsten Teilstück von 14% sind schon neun geschafft © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Von Bormio zum Stilfserjoch sind’s 36 Kehren, nach der Hälfte des Anstiegs mit dem steilsten Teilstück von 14% sind schon neun geschafft © Stefan Drexl

 

DAS BESTE ZUM SCHLUSS

Mit diesen beiden letzten, wunderbaren Touren und den Wochen zuvor mit Zillertal, Erlangen und Karlsfeld war alles getan, was zu tun war und ich begann mit dem Tapering für meinen dritten IRONMAN Vichy 2017. Es gab bisher keinerlei Verletzungen, keine Stürze und erneut ein Jahr, eine Saison ohne Krankheiten und in bester Gesundheit dank der optimalen Balance von Work, Life und Training.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Im letzten Drittel hinauf zum Passo dello Stelvio kommt der Umbrail Pass von Santa Maria © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Im letzten Drittel hinauf zum Passo dello Stelvio kommt der Umbrail Pass von Santa Maria © Stefan Drexl

 
Nur wenn Belastung und Erholung stets optimal an den persönlichen Gegebenheiten angepasst sind, wenn Gleichgewicht und Wohlbefinden stimmen, nur dann ist man in der Lage durch ein individuelles Training, mit der richtigen Ernährung und mit etwas Disziplin seine persönlichen Ziele erfolgreich zu erreichen.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Es ist vollbracht - die Königsetappe der Radsaison und Vorbereitung auf den IRONMAN Vichy 2017 © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Es ist vollbracht – die Königsetappe der Radsaison und Vorbereitung auf den IRONMAN Vichy 2017 © Stefan Drexl

 
Ich habe in den vergangenen acht Monaten sehr viele neue Erfahrungen sammeln können, lange Bewährtes hinterfragt, einiges Neues ausprobiert, manche Dinge wieder verworfen und manches etabliert. Ich habe auf meinem langen Weg im Wasser, auf dem Rad und zu Fuss wieder eine Menge dazu gelernt, tolle Gespräche geführt und neue Freunde gewonnen. Einige Athleten haben meinen Weg gekreuzt und mich begleitet, mancher kurz und andere länger, doch alle haben daran irgendwie Teil gehabt..
 
Das Ziel, es war das Gleiche, aber der Weg war ein anderer. Nur wer neue Wege geht, der kann eigene Spuren hinterlassen und neue Erkennntnisse gewinnen. Drei Tage vor meiner dritten Langdistanz haber ich dieses erste Ziel bereits erreicht und kann am kommenden Sonntag noch einen Punkt dahintersetzen. Keiner weiss, wie es ab 6:50 Uhr morgens laufen wird, was der Tag alles bringen wird. Aber eines ist gewiss, ich werde wieder eine Menge lernen und bin allen dankbar, die mich dabei unterstützt haben. DENN ERFOLG IST KEIN ZUFALL UND DAS BESTE KOMMT ZUM SCHLUSS!
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Jetzt ist es an der Zeit, dass es los geht, werde wieder eine Menge Erfahrungen sammeln und bin allen dankbar, die mich dabei unterstützen © Kerstin Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Jetzt ist es an der Zeit, dass es los geht, werde wieder eine Menge Erfahrungen sammeln und bin allen dankbar, die mich dabei unterstützen © Kerstin Drexl

 
DER ERSTE BLOG des IRONMAN Vichy 2017 The Making Of An Ironman Triathlete
DER ZWEITE BLOG des IRONMAN Vichy 2017 The Making Of An Ironman Triathlete
DER DRITTE BLOG des IRONMAN Vichy 2017 The Making Of An Ironman Triathlete

 

QUELLEN

Race Report 2015
The Story 2016
IRONMAN Vichy 2017
Ville Vichy
Club Polentia
Bikeexperience Mallorca
Cecinella
Sugar & Pain Racing Team

 

PHOTOCREDIT

@ Stefan Drexl
@ Moritz Werner
@ Kerstin Drexl

 

RACEWEEK, sieben Tage vor dem Saisonkracher, dem IRONMAN Vichy 2017 und der Blick zurück, zeigt mir klar und deutlich, welche langen Weg man zurückgelegt und großartiges erlebt hat. Nach dem Trainingscamp in der Toskana und drei Wochen Regeneration startete Mitte Mai endlich die Triathlon Saison und damit die zweite Vorbereitungsphase auf den IRONMAN Vichy 2017. Einmal mehr war der legendäre Heidesee Triathlon des DTU Jugend Cups und für Simon der erste nationale Formtest. Für mich war die Kurzdistanz im badischem Forst der Auftakt einer fünfwöchigen Wettkampfphase an dessen Ende die Triathlon Mitteldistanz Lauingen mit dem Sieg meiner Altersklasse stand. Im darauf folgenden Trainingsblock waren große Umfänge in allen drei Disziplinen und knackige Intervalle auf dem Trainingsplan, die wir unter anderem im Chiemgau und Tirol absolvierten. Mit dem Karlsfeld Race und der Mitteldistanz des Triathlon Erlangen konnte ich diese harte Trainingsphase erfolgreich abschliessen. Seven Days, one Week to go!

 
Die legendäre Kurzdistanz des Heidesee Triathlon haben in der Vergangenheit zahlreiche Profis als ersten Formtest der jungen Saison genutzt. Darunter der neunmalige Ironman Gewinner Timo Bracht oder Thomas Hellriegel, Hawaii Sieger 1997 und der Ironman Weltmeister 2014, Sebastian Kienle. Mit Horst Reichel stand 2017 wieder ein deutscher Triathlon-Profi am Start und das ist natürlich immer zusätzliche Motivation. Für Simon jedoch war zuvor der Start des DTU Jugend Cups in dem er erstmals mit den Junioren ins Rennen ging.

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #2 / Ein letzter Wink bevor es zum Saison-Opening 2017 an den Start geht © Kerstin Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #2 / Ein letzter Wink bevor es zum Saison-Opening 2017 an den Start geht © Kerstin Drexl

 

SAISON-OPENING MIT HEIDEN SPASS UND TEAMGEIST

Als einer der schnellsten Schwimmer war die Erwartung natürlich groß, unseren frisch gebackenen, 18-Jährigen Sohn wieder mit der ersten Gruppe aus dem Wasser kommen zu sehen. Dem wurde der bayerische Meister von 2016 auch voll gerecht, doch wie sich die Sprintdistanz der Junioren dann entwickelte, damit hatte keiner gerechnet. Den Race Report zum Saison-Opening 2017 am Heidesee kannst Du hier lesen.

 
Mit insgesamt zwei Sprintdistanzen, zwei Kurzdistanzen und einer Mitteldistanz innerhalb von fünf Wochen war der Start in die Triathlonsaison 2017 recht ordentlich. Fünf Triathlon-Wettkämpfe das reicht für die meisten Athleten schonin einer Saison. Doch meine Teilnahme an einer der Sprintdistanzen, war eher kurzfristig, um das SCPE Triathlon Team als fünfter Mann in der Triathlon Regionalliga Bayern zu unterstützen. Eine sehr intensive Erfahrung mit nachhaltigem Trainingseffekt, wie sich besonders auf der Laufstrecke im Nachhinein herausstellen sollte. Hier der Race Report zum Start in die Triathlon Regional Liga Bayern.

 
Nach dem Heidesee Triathlon, dem Super- und Teamsprint von Weiden, sowie einer Sprintdistanz in Trebgast war es an der Zeit mich endlich wieder auf den Sattel der Zeitfahrmaschine zu schwingen bevor dann mit der Triathlon Mitteldistanz Lauingen das erste Highlight auf dem Saisonplan stand. Ich suchte mir deshalb kurzfristig noch eine nahegelegene Kurzdistanz und wurde im österreichischen Kirchbichl fündig. Eine Kurzdistanz der besonderen Art, betrachtet man nur die Fakten, aber auch ein besonders gut organisierter Triathlon, der wiederum einige Profis, wie Thomas Steger oder Andreas Giglmayr lockte: 4,5 Runden schwimmen für 1500 Meter, zwei Runden Radfahren à 20 Kilometer mit zweimal 18% Steigung über zwei Kilometer und vier Runden laufen für fast 11 Kilometer mit insgesamt 200 Höhenmetern. Recht knackig nach drei Rennen innerhalb von drei Wochen in den Beinen und als Vorbereitung auf eine durchwegs flache Mitteldistanz im schwäbischen Lauingen.

TRIATHLON HEIDESEE 2017 Erfolgreiches Saison Opening mit DTU Jugend Cup / Der Wechsel hat hervorragend funktioniert und so saß Stefan 1:24 Minuten später schon auf meiner Zeitfahrmaschine.

TRIATHLON HEIDESEE 2017 Erfolgreiches Saison Opening mit DTU Jugend Cup / Der Wechsel hat hervorragend funktioniert und so saß Stefan 1:24 Minuten später schon auf meiner Zeitfahrmaschine.

 

WENN DIE SONNE KNALLT UND DER MOTOR QUALMT

Das Schwimmen war entgegen der Erwartungen bei 4,5 Runden ein richtiger Spaß. Natürlich ohne Neopren, denn die Badewanne von Kirchbichl hatte fast 25 Grad. Nach etwas mehr als 330 Metern war stets Landgang und das Publikum hat ordentlich angefeuert. Nach zwei Runden begannen natürlich die Überrundungen, doch dank der disziplinierten Teilnehmer war der Weg aussen herum frei und absolut problemlos. Ich kam als fünfter hinter den Pros aus dem Wasser und nach einem schnellen Wechsel, wie immer, ging’s volldampf zum ersten Mal in den 19-prozentigen Anstieg hinein.

 
Ich war mir anfangs nicht sicher, ob noch das Wasser vom Schwimmen ins Visier tropfte oder der Schweiß unter dem heißen Helm. Zusätzlich zu den heissen Temperaturen knallte auch die Sonne in den Hang. Dennoch, der Druck auf dem Pedal war ordentlich und auch die zweite Radrunde lief, wie geschmiert. Allerdings hatte ich währenddessen bereits einen Liter meiner Flaschen geleert, ein deutliches Zeichen der schwülen Witterung., schließlich brauchte der qualmende Motor regelmäßig Kühlung. Nach der ersten Laufrunde (2,5 km) war dann der Motor heiß gelaufen und ich nutzte die Verpflegung vor dem Anstieg zur intensiven Kühlung. Dennoch war das mental kein Problem, denn mehr hatte ich ohnehin nicht erwartet und bis dahin war ich richtig zufrieden. Es war zudem ein Platz auf dem Stockerl in der Altersklasse, gesamt der 11. Platz und jetzt etwas Zeit zu regenerieren.

 

HEISSESR LAUFSTIL IM SCHWABENLAND

Die Triathlon Lauingen war das erste Highlight auf dem Saisonplan, Abschluss der ersten Wettkampfphase. Die Mitteldistanz war zudem ein erster Indikator, um im Juni und Juli an weiteren Stellschrauben für die Langdistanz drehen zu können. Das Teilnehmerfeld über die 2250 Meter Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen ist rund um die schwäbische Klosterstadt zwar übersichtlich aber traditionell stark besetzt. So ist auch Christian Brader wieder am Start um die Schwäbische Meisterschaft gewesen, während Faris Al-Sultan als Läufer einer Staffel auf die Strecke ging und sogar Nicole Leder sich auf die Sprintditanz traute. Thomas Hellriegel musste aufgrund einer Verletzung diesmal leider Absagen.

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #2 / Heisse Sohle © Kerstin Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #2 / Heisse Sohle © Kerstin Drexl

 
Es war mein dritter Start in Lauingen und so konnte ich mit einem sehr schnellen Schwimmen über drei Runden à 750 nach 30:51 Minuten erneut als Erster aus dem Auwaldsee, gemeinsam mit Christian Brader steigen. Wir hatten uns in jeder Runde in der Führung abgewechselt und einen satten Vorsprung herausgeschwommen. Von den vier flachen Radrunden war auf den ersten 20 Kilometern noch etwas Müdigkeit in den Beinen, die während der verbeleibenden 60 Kilometern dann wich. Nach zwei Stunden wechselte ich in der 750 Meter langen Wechselzone vom in meine Laufschuhe bevor ich durch die historische Altstadt hinunter entlang der Donau auf die letzten 21 Kilometer lief.

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Saisonauftakt im badischen Forst - Triathlon Kurzsdistanz Heidesee © Kerstin Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Saisonauftakt im badischen Forst – Triathlon Kurzsdistanz Heidesee © Kerstin Drexl

 
Doch gleich zu Beginn brannten die Fusssohlen und die Laufschuhe schienen zu eng, ein bisher eher seltenes Problem und mir bei dem erfahrungsgemäß optimalen und schon viel eingesetzten Setup unerklärlich. Ich musste ein paar Mal anhalten, die Laufschuhe aus und wieder anziehen, um die Bänder zu lockern, doch es half alles nichts. Das kostet natürlich Zeit und trotz des ständigen Gefühls jederzeit einen Wadenkrampf zu bekommen, lief ich den gesamten Halbmarathon letztendlich mit Feuer unter den Füssen in 1:30 Stunden. Ich möchte nicht wissen, wie der heisse Laufstil ausgesehen hat. Auf den letzten Kilometern konnte ich mir dann zum Glück doch noch den Sieg der Altersklasse sichern und insgesamt den 12. Platz. Christian Brader, auf dem Rad und in den Laufschuhen stark, wie die schwäbsche Eisebahn, hat die Triathlon Mitteldistanz Lauingen 2017 gewonnen. Den Grund meiner brennenden Füsse konnte ich jedoch nicht herausfinden und es sollte mich noch einmal erwischen.

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Letzte Vorbereitungen beim Check In des Zeitfahrrades ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Letzte Vorbereitungen beim Check des Zeitfahrrades ©stefandrexl.de

 

SCHRAUBEN DREHEN IN DER REGENERATION

Mit diesem Resultat ging erste einmal in die verdiente Regeneration und Saisonpause. Vier Wochen für Erholung, und Analyse, um die Erfahrungen und Erkenntnisse umzusetzen und im nächsten Trainingsblock an den Stellschrauben zu drehen. Mittlerweile war Sommer in München, noch zehn Wochen bis zum IRONMAN Vichy 2017.

 
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QUELLEN

Race Report 2015
The Story 2016
IRONMAN Vichy 2017
Ville Vichy
Club Polentia
Bikeexperience Mallorca
Cecinella
Sugar & Pain Racing Team

 

PHOTOCREDIT

@ Stefan Drexl
@ Moritz Werner
@ Flo Sailer
@ Sven Pollert

 

Am Anfang scheint es eine Ewigkeit, über viele Monate, zahlreiche Wochen, unzählige Tage und Stunden Training, manchmal mit Freunden, aber meist alleine, stets an der Seite des inneren Schweinhundes, um die Leistungsfähigkeit und mentale Stärke zu verbessern: Swim, Bike, Run – Eat, Sleep & Repeat! Mit viel Disziplin und der richtigen Balance von Belastung und Regeneration, von sportlichem Training nebendem beruflichen und sozialem Alltag, um einen Langdistanz Triathleten aus sich zu machen. Und dann sind’s plötzlich nur noch zehn Tage bis zum Saison-Highlight und dem IRONMAN Vichy 2017. Der Countdown zum Showdown.

 

Vor zwei Jahren war es die Erste in 25 Jahren Triathlon und jetzt wird’s mit dem IRONMAN Vichy 2017 bereits die dritte Langdistanz sein, erneut oder noch einmal im bezaubernden Städtchen Vichy, Auvergne. Eigentlich sollte es 2015 auch der einzige Ironman werden, doch manchmal kommt es anders als man denkt. Wie es nun doch soweit kommen konnte, das könnt ihr in meinem Race Report 2015 und The Story 2016 lesen.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die Lust auf's Rennrad wuchs nach den vielen Trainingseinheiten auf den Skating Latten © Simon Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die Lust auf’s Rennrad wuchs nach den vielen Trainingseinheiten auf den Skating Latten © Simon Drexl

 

Der Winter sollte endlich mal wieder voll und ganz dem Wintersport gehören, möglichst viele Tage im Schnee und entspannt auf dem Brett den Pulver an den Hängen. Aber der Schnee kam nicht, zumindest nicht so, wie erhofft und ausreichend, um in den Bergen schöne Touren zu gehen. Als Frau Holle dann doch ein Einsehen hatte, überwarf sie sich mit Flocken und Wind in Hülle und Fülle, so dass dennoch keine Touren möglich waren, jetzt aber aufgrund anhaltend hoher Lawinengefahr. Ich blieb also im Tal und nahm die Skating Ski um wenigstens ein paar Tage im Schnee zu sammeln, daraus wurden dann mehrere Wochen und so stieg die Formkurve nach der langen Saisonpause im Herbst allmählich an und die Freude wuchs natürlich ebenso.

 

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ERSTE ANZEICHEN FÜR DAS TRIPLE BEIM IRONMAN VICHY 2017

Mitte Februar klingelte dann das Telefon und mein Freund Moritz erzählte mir von seinen Mallorca-Plänen mit unserem gemeinsamen Radfreund Orhan. Zehn Tage Trainingslager auf der Baleareninsel Anfang März, über 1200 Kilometer und knapp 10.000 Höhenmetern mit ambitionierten Rennradfahrern, absoluten Puristen. Das waren gute Aussichten und ein perfektes Timing, dachte ich mir. Denn längst wieder stand die Insel auf meinem Plan. Zudem war die Lust groß mich nach den vielen Trainingseinheiten auf den Skating Latten und der schlechten Witterung endlich wieder bei Sonneschein in kurzen Hosen auf’s Rennrad zu schwingen. Ich buchte also spontan einen Flug und ein Zimmer im Club Polentia und konnte mit Sven sogar noch einen meiner Athleten motivieren kurzfristig nach Mallorca mitzukommen.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Schon um 10 Uhr am Beckenrand des Club Polentia bis die Crew komplett war © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Schon um 10 Uhr am Beckenrand des Club Polentia bis die Crew komplett war © Stefan Drexl

 

Wir flogen also Ende KW 09 mit dem ersten Flug um sechs Uhr morgens von München nach Palma und weiter mit dem Bus an die Nordküste Mallorcas nach Polentia. Und so standen wir um 10 Uhr am Beckenrand eines der beiden 25 Meter Pools, bereit für die erste Schwimmeinheit bis die Crew dann mittags komplett war. Das zu einem Zeitpunkt im Trainingsjahr, wo man genau diese Impulse und Reize setzt, wenn für Mitte des Jahres eine Langdistanz, wie der IRONMAN Vichy 2017 geplant ist. Erste Anzeichen?

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die erste kleine, lockere Einrollrunde gemeinsam mit der zwölfmannstarken Trainingsgruppe zum akklimatisieren: 120 KM © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die erste kleine, lockere Einrollrunde gemeinsam mit der zwölfmannstarken Trainingsgruppe zum akklimatisieren: 120 KM © Stefan Drexl

 

Unsere Rennräder haben wir bei Bikeexperience Mallorca organisiert und wurden ebenso um 12 Uhr vom Inhaber persönlich aus Sineo gebracht. Ein großartiger Service und mit einem nagelneuen Giant TCR Advanced 1 LTD mit aktueller Shimano Ultegra Gruppe ein super Bike. Für den kurzen Zeitraum bis zehn Tage rechnet sich das und macht weniger Stress als das eigene Rennrad im Flugzeug zu transportieren, zu zerlegen und wieder aufzubauen. Nach einem kleinen Lunch war pünktlich um zwei Uhr Nachmittag eine kleine und lockere Einrollrunde mit der zwölfmannstarken Trainingsgruppe geplant: 120 Kilometer, schließlich waren wir hier unter Rennradfahrern und nicht im Triathlon Camp. Wie dann wohl die Radumfänge der nächsten Tage aussehen würden, wenn der Auftakt schon derart üppig war?

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die Cobra von Sa Calobra - wie eine Schlange windet sich die Straße entlang der Berge vom Port Calobra hinauf zum Coll dels Reis © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die Cobra von Sa Calobra – wie eine Schlange windet sich die Straße entlang der Berge vom Port Calobra hinauf zum Coll dels Reis © Stefan Drexl

 

VON SA CALOBRA NACH LA SASSA

Was soll ich sagen, es war mit den Klassikern nach Arta und Portocolom, nach Sant Salvador und Randa oder nach Soller, Puig, Sa Calobra und natürlich Cap Formentor natürlich in Streckenlänge und Höhenmeter ausbaufähig. Schwimmen in einem der beiden 25 Meter Becken und Laufen organisierten wir um unsere langen und vielen Radeinheiten herum selbst. Um so effizienter, entweder kurz und knackig, regenerativ oder auch koppeln waren dann die Trainingseinheiten im Wasser und in den Laufschuhen dann, denn natürlich lag der Fokus auf dem Rennrad. So früh im Jahr kann ich solch einen Trainingsblock mit intensiven Radkilometer und Umfängen durchaus empfehlen. Es ist eine gute Option nach den ersten Trainingswochen während der nasskalten Wintermonaten in der Heimat ordentlich Kilometer in wärmeren Gefilden zu sammeln.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Das SUGAR & PAIN Racing Team in Canetto im Toskana Triathlon Camp © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Das SUGAR & PAIN Racing Team in Canetto im Toskana Triathlon Camp © Stefan Drexl

 

Nach dem Trainingscamp war vor dem Trainingscamp, denn schon vier Wochen nach der Rückkehr aus Mallorca standen zwei Wochen in der Toskana zusammen mit dem SUGAR & PAIN Racing Team auf dem Trainingsplan. Es ging so mit etwas Zeit zur Regeneration und Adaption fast nahtlos von Sa Calobra nach La Sassa. Doch anders als auf Mallorca im Club Polentia haben wir uns bei Cecina in kleine Bungalows mit Selbstversorgung eingemietet. Das erleichtert die Organisation, weil wir nicht an feste Essenszeiten gebunden sind, sorgt für eine flexiblere Trainingsplanung und ist wesentlich günstiger. Zudem kann man so die Ernährung optimaler und individueller planen, was bei den gesteigerten und intensiveren Trainingsumfängen zu dieser Jahreszeit durchaus sinnvoll ist. Geprägt von den vielen Radkilometern auf der Baleareninsel war das Team skeptisch was es in der Toskana erwarten würde.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Wer viele Kilometer mit dem Rennrad absolviert, der braucht viel Espresso © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Wer viele Kilometer mit dem Rennrad absolviert, der braucht viel Espresso © Stefan Drexl

 

Doch während der 14 Tage an der italienischen Westküste galt es alle drei Disziplinen, Schwimmen, Radfahren und Laufen ausgewogen zu trainieren. Wasser stand uns auf dem Gelände des Cecinella oder im örtlichen Hallenbad von Cecina zur Verfügung, das in Deutschland wohl längst einem Neubau hätte weichen müssen. Verschiedene Laufstrecken unterschiedlicher Streckenlängen gab es im Pinienwald entlang des Meeres. Natürlich standen auch längere Einheiten mit dem Rennrad auf dem Trainingsplan, denn das Saison-Highlight der meisten Athleten ist eine Mitteldistanz oder Langdistanz. Prägende Schlüsselerleinheiten, physiologisch und besonders psychologisch, wurden für die gesamte Mannschaft das Kraftausdauertraining hinauf nach La Sassa. Ein fünf Kilometer langer Anstieg mit durchschnittlich zehn Prozent zu einem kleinen Bergdorf vier Mal hintereinander.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Prägende Schlüsselerleinheiten, waren die Kraftausdauertraining hinauf nach La Sassa: 5 km mit Ø 10% © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Prägende Schlüsselerleinheiten, waren die Kraftausdauertraining hinauf nach La Sassa: 5 km mit Ø 10% © Stefan Drexl

 

ERFOLG IST KEIN ZUFALL MIT DER RICHTIGEN TRAININGSPLANUNG

Wer sich neben Beruf und Familie ernsthaft mit einer Triathlon Langdistanz auseinandersetzt, dem wird schnell der zeitliche Aufwand für die vielen Trainingseinheiten bewußt. Eine nachhaltige Leistungsentwicklung ist für gewöhnlich ein Prozess der normalerweise über Jahre erfolgt, möchte man die Gesundheit als Freizeittriathlete nicht ausser acht lassen. Langfristig betrachtet sind die zurückgelegten Trainingskilometer und -stunden natürlich ein wichtiges Erfolgskriterium. Für ambitionierte Freizeitsportler ist das die größte Herausforderung und erfordert viel Geduld, Ruhe und Toleranz des persönlichen Umfeldes.

 

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Für den Erfolg eines solchen Projekts ist viel Disziplin und Organisationstalent erforderlich. Am besten ist es dafür mit einem erfahrenen Triathlon Coach zusammenzuarbeiten, der das Training und die wichtige Regeneration professionell plant, um perfekt am Tag X vorbereitet, gesund und hundertprozentig fit zu sein. Das nimmt vor allem den Planungsstress und vermeidet möglichen Ärger mit dem sozialen Umfeld. Es gibt Sicherheit und erhält ganz besonders die Motivation während der vielen intensiven Trainingsmonate. Ein guter Coach ist kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen rundum das richtige Training und die Ernährung im Triathlon, er hilft auch bei der Jahresplanung und ist sogar psychologischer Beistand, wenn’s nicht rund läuft.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Mit einem professionellen Triathlon Coach, der richtigen Trainingsplanung und Ernährung wird der Erfolg eines Ironmans kein Zufall © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Mit einem professionellen Triathlon Coach, der richtigen Trainingsplanung und Ernährung wird der Erfolg eines Ironmans kein Zufall © Stefan Drexl

 
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Der Saucony Zealot ISO 2 Reflex ist ein neutraler Lightweight Trainer, der mit seiner 4 mm Sprengung dem Läuferdennoch einen natürlichen Schritt mit hervorragendem Abdruck über den Mittelfuß ermöglicht. Der Zealot ISO 2 bietet ausreichend Flexibilität im Vorderfuß und eine anständige Dämpfung über die komplette Lauffläche. Damit stellt der Zealot ISO 2 eine gute Wahl für einen vielseitigen und komfortablen Trainingsschuh dar, der allerdings nicht unbedingt besonders schnell ist. Dennoch kann der Saucony Zealot ISO 2 Reflex durchaus für Läufe von 10 Kilometern bis zu einem Marathon eingesetzt werden und das nicht nur bei Tageslicht.


 
Diesmal bin ich den Saucony Zealot ISO 2 Reflex in Größe US 9.5 gelaufen, gefühlt hätte es im Vergleich zum Kinvara 7 aber durchaus eine halbe Nummer größer sein dürfen. Während die Länge des Schuhs und die Zehenfreiheit für mich optimal sind, ist er mir im Vorderfuss und am Rist (Fussrücken) etwas zu schmal. Dieses Gefühl mag womöglich am gut gepolsterten Innenschuh und der liegen. Die Schnürung mit dem ISO-Fit-System schmiegt sich erst einmal kaum spürbar um den Fuss und so sitzt der Zealot ISO 2 ordentlich fest am Fuss – für meinen persönlichen Geschmack ist das aber eine Idee zu fest. Denn in der Kombination mit seiner guten Polsterung fühlt sich das im Stehen und langsamen Gehen zwar komfortabel an, doch nach wenigen Kilometern im Laufen muss ich regelmäßig nachschnüren. Die Zehen und Füsse schlafen ein. Die perfekte Schnürung beim Zealot ISO 2 ist ein schmaler Grad, aber ist sie gefunden, dann läuft’s wie auf Schienen.

 

SAUCONY Zealot ISO 2 Reflex: Komfortables Leichtgewicht für Nachteulen / Während der ersten Laufeinheiten war der Zealot ISO 2 stabil und geschmeidig, was unter anderem an der TRI-FLEX Aussensohle liegt. Sie verteilt auftretende Kräfte von der Landezone im Vorder- und Mittelfuss über eine größer Fläche.

SAUCONY Zealot ISO 2 Reflex: Komfortables Leichtgewicht für Nachteulen / Während der ersten Laufeinheiten war der Zealot ISO 2 stabil und geschmeidig, was unter anderem an der TRI-FLEX Aussensohle liegt. Sie verteilt auftretende Kräfte von der Landezone im Vorder- und Mittelfuss über eine größer Fläche.


 

Der Zealot
Komfort für bequeme lange Läufe

Bei Saucony gefällt mir, dass mein eher breiter Vorderfuss dank der geräumigen Zehenbox eigentlich stets gut Platz findet und die Laufschuhe dennoch fest an Mittelfuss und Ferse sitzen. So bin ich das zumindest von den minimalistischen Laufschuh-Modellen aus Massachusetts (USA) gewohnt, wie das der Kinvara oder Fastwitch sind. Vor allem im Inneren sind Laufschuhe von Saucony angenehm seidig glatt und ohne störenden Falten und Nähten, die an den typischen Stellen reiben könnten. Ja, sogar ohne Socken und barfuss verursachen Saucony Laufschuhe nur selten Blasen. Das fühlt sich gut an, denn die FlexFilm Technologie sorgt für nahtlos verschweisst Lagen und so umschliesst der Laufschuh den Fuss auf natürliche Weise. Der Zealot ISO 2 wird man allerdings eher selten barfuss laufen, denn er ist eher für’s Training und den jahreszeitlichen Übergang gedacht. Seine Zunge ist gut gepolstert, seitlich mit dem fein gewebten Obermaterial aus Mesh verbunden und bleibt faltenfrei an ihrem Platz. Trotz seiner üppig komfortablen Bauweise ist der Zealot unglaublich leicht. Das dünne RUNDRY Mesh ist ein großartiges Material, es ist atmungsaktive und gibt die Feuchtigkeit gut nach aussen ab.
 


Reaktionsfreudig dämpfend

Läuft man das gesamte Jahr bevorzugt flachere und direkter Laufschuhe, dann fühlt sich der Zealot ISO 2 auf den ersten Kilometern ungewohnt weich, aber keineswegs schwammig an. Der Zealot ISO 2 hält die Spur, verlangt aber einen aktiveren Abdruck, im Mittelfuss scheint etwas die Energie verloren zu gehen. Für Laufschuhe von Saucony eher untypisch, aber aus irgendeinem Grund vermisse ich die Reaktionsdreudigkeit beim Zealot ISO 2 in diesem Bereich, wie ich es von der EVERUN Dämpfungstechnologie bisher eigentlich gewohnt bin. Die Zwischensohle dämpft den Aufprall zwar gut ab, aber gibt keine Energie für den Abdruck zurück. Das fördert andererseits natürlich den Trainingseffekt, denn meine Schrittfrequenz habe ich dadurch etwas erhöht. Allerdings hat sich die Dämpfung besonders bei langen Läufen dauerhaft gut und komfortabel angefühlt.

 

SAUCONY Zealot ISO 2 Reflex: Komfortables Leichtgewicht für Nachteulen / Die Schnürung mit dem ISO-Fit-System schmiegt sich erst einmal kaum spürbar um den Fuss und so sitzt der Zealot ISO 2 ordentlich fest am Fuss.

SAUCONY Zealot ISO 2 Reflex: Komfortables Leichtgewicht für Nachteulen / Die Schnürung mit dem ISO-Fit-System schmiegt sich erst einmal kaum spürbar um den Fuss und so sitzt der Zealot ISO 2 ordentlich fest am Fuss.


 


Geschmeidige
Laufruhe

Während der ersten Laufeinheiten war der Zealot ISO 2 stabil und geschmeidig, was unter anderem an der TRI-FLEX Aussensohle liegt. Sie verteilt auftretende Kräfte von der Landezone im Vorder- und Mittelfuss über eine größer Fläche. Nach einigen Läufen war dieses Dämpfungsgefühl allerdings nicht mehr so stark ausgeprägt, dennoch blieb die Laufruhe erhalten.
 


Moderate Geschwindigkeit
mit Laufgefühl

Der Zealot ISO 2 ist äusserst bequem, man könnte fast denken einen Racer an den Füssen zu tragen, aber trotz einer  Sprengung von 4 mm fehlt ihm etwas an Reaktionsfreudigkeit, wodurch weniger Energie zurück kommt. Das mag unter anderem an der Sohlenhöhe von 22 bis 26 mm liegen. Aufgrund des Mehr an Polsterung und der höheren Laufsohle entsteht am Fuss der gefühlte Eindruck, als sei der Zealot ISO 2 wesentlich größer und sperriger. Doch er ist keineswegs klobig und sogar angenehm leicht, ja elegant schlank. Die IBR+ Sohle verspricht vom Vorder- bis Mittelfuss vor allem lange Haltbarkeit bei guter Dämpfung, an der Ferse wurde härterer XT900 Schaum verwendet, der mit seinem hohen Carbonanteil extrem abriebfest ist. Gut gefällt mir die konvexe, nach aussen laufende Sohle, die dem neutralen Lightweight Trainer mehr Stabilität und eine gute Führung beim Abrollen über den Mittelfuss gibt. Das erinnert mich an den Kinvara und sorgt bei höherem Tempo für Laufruhe. Wenn der Untergrund jedoch feucht oder nass ist, was in der dunklen Jahreszeit gelgentlich vorkommt, dann kann es mit der Sohle des Zealot ISO 2 schon einmal rutschig werden. Vor allem bei Minusgraden wird es auf feuchtem Asphalt kritisch, denn bei kühlen Temperaturen wird EVA Schaum hart und der Grip der Aussensohle reduziert sich drastisch.

 

SAUCONY Zealot ISO 2 Reflex: Komfortables Leichtgewicht für Nachteulen / Das dünne RUNDRY Mesh ist ein großartiges Material, es ist atmungsaktive und gibt die Feuchtigkeit gut nach aussen ab.

SAUCONY Zealot ISO 2 Reflex: Komfortables Leichtgewicht für Nachteulen / Das dünne RUNDRY Mesh ist ein großartiges Material, es ist atmungsaktive und gibt die Feuchtigkeit gut nach aussen ab.


 


Vielseitiger Einsatzbereich

Der Zealot ISO 2 ist sehr vielseitig einsetzbar, wie ich finde. Saucony liefert mit dem Zealot ISO 2 viel Schuh ohne viel Gewicht, wodurch er für kurze und lange Läufe gut geeignet ist. Seine extrem abriebfeste Außensohle mit hohem Carbonanteil verspricht eine verbesserte Haltbarkeit, aber die hat auch ihren Preis. Der Zealot ISO ist für ein breite Zielgruppe, von Einsteigern bis ambitionierte Läufer, die einen zuverlässigen Schuh möchten, der nicht zu fordernd ist und auch bei Dauerläufen mit moderaten Laufgeschwindigkeiten lange Komfort bietet. Für persönliche Bestzeiten ist der Zealot ISO 2 allerdings weniger geeignet, da sollte man dann schon eher zum Kinvara oder Fastwitch greifen.
 


FAZIT

Der Saucony Zealot ISO 2 Reflex ist ein gut gepolsterter und dämpfender Trainingsschuh, der einem aufgrund seines dennoch geringen Gewichts (269 g) und einer niedrigen Sprengung (4mm), das Gefühl gibt, einen Wettkampfschuh zu tragen. Der Zealot ISO 2 ist ein komfortabler Laufschuh mit guter Unterstützung, der sich gut um einen normal breiten Fuss des Läufers anschmiegt. Hat man dann die beste Schnürung endlich im Griff, ist er auch komfortabel zu tragen. Der Zealot ISO 2 ist eine ideale Wahl für den täglichen Trainingslauf an jeglichem Untergrund, der sich bei fast allen Geschwindigkeiten gut anfühlt, so lange es nicht nass oder zu kühl ist. Die Besonderheit des Saucony Zealot ISO 2 Reflex ist die elegante schwarz-weiss Gestaltung des Laufschuhs, das ist sehr chic, doch erst im Dunkeln schöpft er sein optisches Potential vollständig aus. Der komplette Laufschuh ist, nomen est omen, rundum reflektierend inklusive seiner Mittelsohle, so dass man bei Nachtläufen im Scheinwerferlicht garantiert durch hervorragende Sichtbarkeit heraus sticht. Das gilt übrigens für die gesamte Saucony Reflex-Serie zu der auch der Ride 9 Reflex und Hurricane ISO 2 Reflex gehören.

 

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Teststrecken

Den Zealot ISO 2 Reflex bin ich für den Laufschuhtest abwechselnd auf befestigten Feldwegen entlang der Isar, auf Kies, Pflaster, Asphalt und der Laufbahn, aber auch bei Schnee über einen Zeitraum von 3 Monaten gelaufen. Die Streckenlängen waren von 8 bis 20 km und am bequemsten lief sich der reflektierende Zealot ISO 2 mit extra dünnen Socken, wie zum Beispiel den Pro Racing Socks von Compresport.


Die Fakten
: SAUCONY Zealot ISO 2 Reflex

Neutral Lightweight Trainer
EVERUN Dämpfungstechnologie
TRI-FLEX Außensohle
IBR+ Aussensohle im Vorder- und Mittelsohle
XT-900 abriebfeste Außensohle
ISOFIT Obermaterial
FlexFilm Lightweight nahtloses Obermaterial
Sprengung: 4 mm (Fersenhöhe 26 mm / Vorderfuss 22 mm)
Gewicht 269 g
EUR 149,95

Empfehlung SAUCONY Zealot ISO 2 Reflex

Testgröße: US 9.5
Testdauer: 4 Monate
Testlänge: 160 km
Schuhart: Trainer, neutral
Einsatzbereich: ruhige Dauerläufe / Tempodauerläufe, alle Distanzen
Läufertyp: leicht – mittelschwer, Einsteiger – Ambitioniert
Passform: 6
Komfort: 8
Stabilität: 8
Geschwindigkeit: 7
Reaktionsfreudigkeit: 6
Wertigkeit: – 7


Supported Post

Der Zealot ISO 2 Reflex wurde für den Produkttest von der Firma Saucony zur Verfügung gestellt. Der Laufschuhtest erfolgte unabhängig und ohne Einfluss des Herstellers auf das Testergebnis. Der Testbericht ist frei und unabhängig verfasst und gibt ausschlisslich unsere persönliche Meinung auf Basis unserer Erfahrung während des Lauftrainings wieder. Wir haben weder für den Produkttest noch für die Berichterstattung eine Vergütung erhalten.


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