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Am Anfang scheint es eine Ewigkeit, über viele Monate, zahlreiche Wochen, unzählige Tage und Stunden Training, manchmal mit Freunden, aber meist alleine, stets an der Seite des inneren Schweinhundes, um die Leistungsfähigkeit und mentale Stärke zu verbessern: Swim, Bike, Run – Eat, Sleep & Repeat! Mit viel Disziplin und der richtigen Balance von Belastung und Regeneration, von sportlichem Training nebendem beruflichen und sozialem Alltag, um einen Langdistanz Triathleten aus sich zu machen. Und dann sind’s plötzlich nur noch zehn Tage bis zum Saison-Highlight und dem IRONMAN Vichy 2017. Der Countdown zum Showdown.

 

Vor zwei Jahren war es die Erste in 25 Jahren Triathlon und jetzt wird’s mit dem IRONMAN Vichy 2017 bereits die dritte Langdistanz sein, erneut oder noch einmal im bezaubernden Städtchen Vichy, Auvergne. Eigentlich sollte es 2015 auch der einzige Ironman werden, doch manchmal kommt es anders als man denkt. Wie es nun doch soweit kommen konnte, das könnt ihr in meinem Race Report 2015 und The Story 2016 lesen.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die Lust auf's Rennrad wuchs nach den vielen Trainingseinheiten auf den Skating Latten © Simon Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die Lust auf’s Rennrad wuchs nach den vielen Trainingseinheiten auf den Skating Latten © Simon Drexl

 

Der Winter sollte endlich mal wieder voll und ganz dem Wintersport gehören, möglichst viele Tage im Schnee und entspannt auf dem Brett den Pulver an den Hängen. Aber der Schnee kam nicht, zumindest nicht so, wie erhofft und ausreichend, um in den Bergen schöne Touren zu gehen. Als Frau Holle dann doch ein Einsehen hatte, überwarf sie sich mit Flocken und Wind in Hülle und Fülle, so dass dennoch keine Touren möglich waren, jetzt aber aufgrund anhaltend hoher Lawinengefahr. Ich blieb also im Tal und nahm die Skating Ski um wenigstens ein paar Tage im Schnee zu sammeln, daraus wurden dann mehrere Wochen und so stieg die Formkurve nach der langen Saisonpause im Herbst allmählich an und die Freude wuchs natürlich ebenso.

 

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ERSTE ANZEICHEN FÜR DAS TRIPLE BEIM IRONMAN VICHY 2017

Mitte Februar klingelte dann das Telefon und mein Freund Moritz erzählte mir von seinen Mallorca-Plänen mit unserem gemeinsamen Radfreund Orhan. Zehn Tage Trainingslager auf der Baleareninsel Anfang März, über 1200 Kilometer und knapp 10.000 Höhenmetern mit ambitionierten Rennradfahrern, absoluten Puristen. Das waren gute Aussichten und ein perfektes Timing, dachte ich mir. Denn längst wieder stand die Insel auf meinem Plan. Zudem war die Lust groß mich nach den vielen Trainingseinheiten auf den Skating Latten und der schlechten Witterung endlich wieder bei Sonneschein in kurzen Hosen auf’s Rennrad zu schwingen. Ich buchte also spontan einen Flug und ein Zimmer im Club Polentia und konnte mit Sven sogar noch einen meiner Athleten motivieren kurzfristig nach Mallorca mitzukommen.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Schon um 10 Uhr am Beckenrand des Club Polentia bis die Crew komplett war © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Schon um 10 Uhr am Beckenrand des Club Polentia bis die Crew komplett war © Stefan Drexl

 

Wir flogen also Ende KW 09 mit dem ersten Flug um sechs Uhr morgens von München nach Palma und weiter mit dem Bus an die Nordküste Mallorcas nach Polentia. Und so standen wir um 10 Uhr am Beckenrand eines der beiden 25 Meter Pools, bereit für die erste Schwimmeinheit bis die Crew dann mittags komplett war. Das zu einem Zeitpunkt im Trainingsjahr, wo man genau diese Impulse und Reize setzt, wenn für Mitte des Jahres eine Langdistanz, wie der IRONMAN Vichy 2017 geplant ist. Erste Anzeichen?

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die erste kleine, lockere Einrollrunde gemeinsam mit der zwölfmannstarken Trainingsgruppe zum akklimatisieren: 120 KM © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die erste kleine, lockere Einrollrunde gemeinsam mit der zwölfmannstarken Trainingsgruppe zum akklimatisieren: 120 KM © Stefan Drexl

 

Unsere Rennräder haben wir bei Bikeexperience Mallorca organisiert und wurden ebenso um 12 Uhr vom Inhaber persönlich aus Sineo gebracht. Ein großartiger Service und mit einem nagelneuen Giant TCR Advanced 1 LTD mit aktueller Shimano Ultegra Gruppe ein super Bike. Für den kurzen Zeitraum bis zehn Tage rechnet sich das und macht weniger Stress als das eigene Rennrad im Flugzeug zu transportieren, zu zerlegen und wieder aufzubauen. Nach einem kleinen Lunch war pünktlich um zwei Uhr Nachmittag eine kleine und lockere Einrollrunde mit der zwölfmannstarken Trainingsgruppe geplant: 120 Kilometer, schließlich waren wir hier unter Rennradfahrern und nicht im Triathlon Camp. Wie dann wohl die Radumfänge der nächsten Tage aussehen würden, wenn der Auftakt schon derart üppig war?

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die Cobra von Sa Calobra - wie eine Schlange windet sich die Straße entlang der Berge vom Port Calobra hinauf zum Coll dels Reis © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die Cobra von Sa Calobra – wie eine Schlange windet sich die Straße entlang der Berge vom Port Calobra hinauf zum Coll dels Reis © Stefan Drexl

 

VON SA CALOBRA NACH LA SASSA

Was soll ich sagen, es war mit den Klassikern nach Arta und Portocolom, nach Sant Salvador und Randa oder nach Soller, Puig, Sa Calobra und natürlich Cap Formentor natürlich in Streckenlänge und Höhenmeter ausbaufähig. Schwimmen in einem der beiden 25 Meter Becken und Laufen organisierten wir um unsere langen und vielen Radeinheiten herum selbst. Um so effizienter, entweder kurz und knackig, regenerativ oder auch koppeln waren dann die Trainingseinheiten im Wasser und in den Laufschuhen dann, denn natürlich lag der Fokus auf dem Rennrad. So früh im Jahr kann ich solch einen Trainingsblock mit intensiven Radkilometer und Umfängen durchaus empfehlen. Es ist eine gute Option nach den ersten Trainingswochen während der nasskalten Wintermonaten in der Heimat ordentlich Kilometer in wärmeren Gefilden zu sammeln.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Das SUGAR & PAIN Racing Team in Canetto im Toskana Triathlon Camp © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Das SUGAR & PAIN Racing Team in Canetto im Toskana Triathlon Camp © Stefan Drexl

 

Nach dem Trainingscamp war vor dem Trainingscamp, denn schon vier Wochen nach der Rückkehr aus Mallorca standen zwei Wochen in der Toskana zusammen mit dem SUGAR & PAIN Racing Team auf dem Trainingsplan. Es ging so mit etwas Zeit zur Regeneration und Adaption fast nahtlos von Sa Calobra nach La Sassa. Doch anders als auf Mallorca im Club Polentia haben wir uns bei Cecina in kleine Bungalows mit Selbstversorgung eingemietet. Das erleichtert die Organisation, weil wir nicht an feste Essenszeiten gebunden sind, sorgt für eine flexiblere Trainingsplanung und ist wesentlich günstiger. Zudem kann man so die Ernährung optimaler und individueller planen, was bei den gesteigerten und intensiveren Trainingsumfängen zu dieser Jahreszeit durchaus sinnvoll ist. Geprägt von den vielen Radkilometern auf der Baleareninsel war das Team skeptisch was es in der Toskana erwarten würde.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Wer viele Kilometer mit dem Rennrad absolviert, der braucht viel Espresso © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Wer viele Kilometer mit dem Rennrad absolviert, der braucht viel Espresso © Stefan Drexl

 

Doch während der 14 Tage an der italienischen Westküste galt es alle drei Disziplinen, Schwimmen, Radfahren und Laufen ausgewogen zu trainieren. Wasser stand uns auf dem Gelände des Cecinella oder im örtlichen Hallenbad von Cecina zur Verfügung, das in Deutschland wohl längst einem Neubau hätte weichen müssen. Verschiedene Laufstrecken unterschiedlicher Streckenlängen gab es im Pinienwald entlang des Meeres. Natürlich standen auch längere Einheiten mit dem Rennrad auf dem Trainingsplan, denn das Saison-Highlight der meisten Athleten ist eine Mitteldistanz oder Langdistanz. Prägende Schlüsselerleinheiten, physiologisch und besonders psychologisch, wurden für die gesamte Mannschaft das Kraftausdauertraining hinauf nach La Sassa. Ein fünf Kilometer langer Anstieg mit durchschnittlich zehn Prozent zu einem kleinen Bergdorf vier Mal hintereinander.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Prägende Schlüsselerleinheiten, waren die Kraftausdauertraining hinauf nach La Sassa: 5 km mit Ø 10% © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Prägende Schlüsselerleinheiten, waren die Kraftausdauertraining hinauf nach La Sassa: 5 km mit Ø 10% © Stefan Drexl

 

ERFOLG IST KEIN ZUFALL MIT DER RICHTIGEN TRAININGSPLANUNG

Wer sich neben Beruf und Familie ernsthaft mit einer Triathlon Langdistanz auseinandersetzt, dem wird schnell der zeitliche Aufwand für die vielen Trainingseinheiten bewußt. Eine nachhaltige Leistungsentwicklung ist für gewöhnlich ein Prozess der normalerweise über Jahre erfolgt, möchte man die Gesundheit als Freizeittriathlete nicht ausser acht lassen. Langfristig betrachtet sind die zurückgelegten Trainingskilometer und -stunden natürlich ein wichtiges Erfolgskriterium. Für ambitionierte Freizeitsportler ist das die größte Herausforderung und erfordert viel Geduld, Ruhe und Toleranz des persönlichen Umfeldes.

 

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Für den Erfolg eines solchen Projekts ist viel Disziplin und Organisationstalent erforderlich. Am besten ist es dafür mit einem erfahrenen Triathlon Coach zusammenzuarbeiten, der das Training und die wichtige Regeneration professionell plant, um perfekt am Tag X vorbereitet, gesund und hundertprozentig fit zu sein. Das nimmt vor allem den Planungsstress und vermeidet möglichen Ärger mit dem sozialen Umfeld. Es gibt Sicherheit und erhält ganz besonders die Motivation während der vielen intensiven Trainingsmonate. Ein guter Coach ist kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen rundum das richtige Training und die Ernährung im Triathlon, er hilft auch bei der Jahresplanung und ist sogar psychologischer Beistand, wenn’s nicht rund läuft.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Mit einem professionellen Triathlon Coach, der richtigen Trainingsplanung und Ernährung wird der Erfolg eines Ironmans kein Zufall © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Mit einem professionellen Triathlon Coach, der richtigen Trainingsplanung und Ernährung wird der Erfolg eines Ironmans kein Zufall © Stefan Drexl

 
DER ERSTE BLOG des IRONMAN Vichy 2017 The Making Of An Ironman Triathlete
DER ZWEITE BLOG des IRONMAN Vichy 2017 The Making Of An Ironman Triathlete
DER DRITTE BLOG des IRONMAN Vichy 2017 The Making Of An Ironman Triathlete

 

QUELLEN

Race Report 2015
The Story 2016
IRONMAN Vichy 2017
Ville Vichy
Club Polentia
Bikeexperience Mallorca
Cecinella
Sugar & Pain Racing Team

 

PHOTOCREDIT

@ Stefan Drexl
@ Moritz Werner
@ Flo Sailer
@ Sven Pollert

 

Nach einer kurzen, schwül warmen Nacht stand ein harter Tag vor mir: IRONMAN Vichy 2016 . Zum zweiten Mal stand ich bereits in dem französischen Kurort am Start und hatte nach meiner Premiere 2015 noch eine Rechnung offen. Erneut gab es Hitze und Wind in der Auvergne vorhergesagt, und die erste Disziplin im Lac d’Allier galt es diesmal ohne Wetsuit zu bewältigen. Mein IRONMAN Vichy 2016 im zauberhaften Herzen Frankreichs durch die Auvergne zwischen Puy de Dôme und Massive Central in Zahlen …

 

HERE ARE MY IRONMAN VICHY 2016 STATISTICS

 

MY IRONMAN VICHY 2016 RESULT

STARTNUMMER 1446
AGE GROUP M45-49
INDIVIDUAL 5.
GENDER 87.
OVER ALL 89.

 

MY IRONMAN VICHY 2016 RACE SUMMERY

STARTZEIT 6:50 Uhr
STARTGRUPPE Rolling Start (4 Athleten / 4 Sekunden)
SCHWIMMEN 59:49 min / 2. M40-44
T1 2:46 min
RADFAHREN 4:53:27 h / 4. M40-44
T2 3:23 min
LAUFEN 3:24:06 h / 4. M40-44
FINISH 9:24:30 h / 5. M40-44

 

MY IRONMAN VICHY 2016 SWIM DETAILS

1.9 km / 1.9 km / 29:05 / 29:07 / 1:31/100m
3.8 km / 1.9 km / 30:10 / 59:17 / 1:35/100m
TOTAL 3.8 km / 59:17 / 59:17 / 1:33/100m
INDIVIDUAL 2.
GENDER 44.
OVER ALL 48.

 

MY IRONMAN VICHY 2016 BIKE DETAILS

4.2 km / 4.2 km / 7:14 / 1:09:21 / 34.84 km/h
23.4 km / 19.2 km / 31:12 / 1:40:33 / 36.92 km/h
51.1 km / 27.7 km / 45:18 / 2:25:51 / 36.69 km/h
89.8 km / 38.7 km / 1:01:13 / 3:27:04 / 37.93 km/h
109 km / 9.2 km / 31:44 / 3:58:48 / 36.30 km/h
136.8 km / 27.8 km / 48:58 / 4:47:46 / 34.06 km/h
176.8 km / 40 km / 1:08:15 / 5:56:01 / 35.16 km/h
TOTAL 176.8 km / 4:53:54 / 5:56:01 / 36.09 km/h
INDIVIDUAL 4.
GENDER 75.
OVER ALL 75.

 

MY IRONMAN VICHY 2016 RUN DETAILS

3.5 km / 3.5 km / 14:47 / 6:13:45 / 4:13/km
4.8 km / 1.3 km / 6:13 / 6:19:58 / 4:46/km
5.2 km / 0.4 km / 2:01 / 6:21:59 / 5:02/km
6.3 km / 1.1 km / 5:02 / 6:27:01 / 4:34/km
8.7 km / 2.4 km / 10:48 / 6:37:49 / 4:30/km
13.9 km / 5.2 km / 25:13 / 7:03:02 / 4:50/km
15.2 km / 1.3 km / 5:59 / 7:09:01 / 4:36/km
15.6 km / 0.4 km / 2:21 / 7:11:22 / 5:52/km
16.7 km / 1.1 km / 5:24 / 7:16:46 / 4:54/km
19.2 km / 2.5 km / 12:21 / 7:29:07 / 4:56/km
24.3 km / 5.1 km / 25:09 / 7:54:16 / 4:55/km
25.7 km / 1.4 km / 6:17 / 8:00:33 / 4:29/km
26.1 km / 0.4 km / 2:40 / 8:03:13 / 6:39/km
27.2 km / 1.1 km / 5:34 / 8:08:47 / 5:03/km
29.7 km / 2.5 km / 13:25 / 8:22:12 / 5:22/km
34.8 km / 5.1 km / 27:26 / 8:49:38 / 5:22/km
36.1 km / 1.3 km / 6:40 / 8:56:18 / 5:07/km
36.5 km / 0.4 km / 3:04 / 8:59:22 / 7:40/km
37.6 km / 1.1 km / 5:51 / 9:05:13 / 5:19/km
40.1 km / 2.5 km / 13:02 / 9:18:15 / 5:12/km
41.6 km / 1.5 km / 6:30 / 9:24:45 / 4:20/km
Total 41.6 km / 3:25:47 / 9:24:45 / 4:56/km
INDIVIDUAL 4.
GENDER 87.
OVER ALL 89.

 

MY IRONMAN VICHY 2016 TRANSITION DETAILS

T1: Swim-to-bike 2:50
T2: Bike-to-run 2:57
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THE IRONMAN VICHY 2016 TOP5 AGE GROUP M45-49

1. Selukov, Arnaud (FRA) 25 / 01:02:35 / 04:44:49 / 03:09:09 / 09:02:14
2. Petermann, Laurent (FRA) 57 / 01:12:32 / 04:48:35 / 03:08:28 / 09:15:24
3. Prezzi, Franco (ITA) 61 / 01:12:36 / 04:47:22 / 03:09:29 / 09:16:58
4. Robustelli, Alessandro (ITA) 78 / 01:08:28 / 04:47:22 / 03:17:17 / 09:21:51
5. Drexl, Stefan (DEU) 89 / 00:59:17 / 04:53:54 / 03:25:47 / 09:24:45

IRONMAN Vichy 2016 Results

 

THE IRONMAN VICHY 2016 TOP 5

WOMEN
1. Faux, Catherine (GBR) 09:13:40
2. Schaerer, Celine (SUI) 09:17:21
3. Fillnow, Kelly (USA) 09:27:56
4. Capone, Lauren (USA) 09:34:06
5. Tanaka, Keiko (JPN) 09:35:46

MEN
1. Wiltshire, Harry (GBR) 08:17:14
2. Brydenbach, Tim (BEL) 08:18:34
3. Risti, Ivan (ITA) 08:19:58
4. Delsaut, Trevor (FRA) 08:21:51
5. Brader, Christian (GER) 08:22:43

 

THE IRONMAN VICHY 2016 STATISTICS

STARTER 1946 / 100 %
FINISHER 1543 / 79,3 %
DNF 403 / 20,7 %
STARTER M40-44 254
FINISHER M40-44 234
AIR TEMPERATUR 36 Grad Celsius
WATER TEMPERATURE 26 Grad Celsius
WIND DIRECTION S-SW-NW
WIND SPEED 10 – 45 km
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MY IRONMAN VICHY 2016 RACING STUFF

BEN & JERRY’S Cookie Dough Icecream
CANYON Speedmax CF Di2 Zeitfahrrad
CONTINENTAL Schlauchreifen
FIZIK Tritone 5.5 Sattel
GIRO Inciter Tri Radschuhe
MAVIC CXR80 T Laufräder
MYPROTEIN Maltodextrin
OAKLEY Hollbrook Sonnenbrille
OAT SNACK Banana Bread
POC Cerebel Aerohelm
POLAR V650 Radcomputer
POLAR V800 GPS Multisportuhr
POWERBAR PowerGel
PROFILE DESIGN ATTK Food Unit
SAILFISH G-Range Wetsuit
SAILFISH Rebel Swimskin
SAUCONY Kinvara 7 Laufschuh
SKINFIT Tri Top, Tri Pant Funktionskleidung
SUGAR & PAIN Trucker SnapBack Cap
ZOGGS Predator Schwimmbrille

 

MEHR INFORMATIONEN

HOMEPAGE IRONMAN Vichy
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RESULTS IRONMAN Vichy 2016

Es liegt eine kurze, schwül warme Nacht hinter uns und mit dem IRONMAN Vichy 2016 ein harter Tag vor mir. Zum zweiten Mal stehe ich in dem französischen Kurort am Start und habe noch eine Rechnung zu begleichen, denn meine Premiere 2015 lief nicht ganz nach Plan. Erneut sind Hitze und Wind für die Auvergne vorhergesagt und schon am Vortag war klar, dass die erste Disziplin im Lac d’Allier ohne Wetsuit zu schwimmen ist. Jedoch könnte ein anderes, viel diskutiertes Thema diesmal Einfluss auf mein Rennen haben. Werden mit meine Wettkampf- und Ernährungsstrategie diesmal funktionieren? Wie wird der neue Rolling Start? Was der Tag wohl heute bringt? Mein IRONMAN Vichy 2016 mit Nebenwirkungen und anderen Kuriositäten.

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Die letzte Trainingseinheit auf dem Rad durch das Val d'Allier noch in entgegengesetzter Richtung ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Die letzte Trainingseinheit auf dem Rad durch das Val d’Allier noch in entgegengesetzter Richtung ©stefandrexl.de



HERE IS MY IRONMAN VICHY 2016 STORY


Der Wecker klingelt, es ist zehn vor vier und das Thermometer zeigt schon jetzt 24 Grad Celsius – oder immer noch! Es ist Sonntag, 28. August 2016, noch drei Stunden bis zum Start des IRONMAN Vichy 2016. Die Saison war lang und so habe ich mich eher kurzfristig für meine zweite Langdistanz entschieden. Ich bereite mein Frühstück: Haferflocken in warmer Sojamilch mit Zimt, zerquetschter Banane und Honig. Diese Kombination hat sich stets bewährt und ich genieße meine letzte Mahlzeit vor dem Rennen. Morgenstund’ hat Gold im Mund, und heute darf’s ein bisschen mehr sein!

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Zum Betthupferl etwas innere Kühlung und süße Motivation ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Zum Betthupferl etwas innere Kühlung und süße Motivation ©stefandrexl.de

Die letzten Tage vor meiner zweiten Langdistanz habe ich mit intensiver Entspannung, kurzen Trainingseinheiten, sowie viel Trinken und Essen hochwertiger Kohlenhydrate und Fette verbracht. Am Abend zuvor gab’s einige Galettes mit Deftigem und Crêpes mit Süßem bei meiner Lieblings-Crêperie Josephine in Vichy. Wir sind diesmal sogar extra früher angereist, um besser zu akklimatisieren, und haben ein gut gekühltes Hotel gewählt. Das einzig Richtige angesichts der hohen Temperaturen während der IRONMAN Race Week von bis zu 38 Grad Celsius. Zur inneren Kühlung und Belohnung habe ich mir als Betthupferl noch eine leckere Eiscrème, natürlich ein Ben & Jerry’s, gegönnt.

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Französiche Kreativität an der Radstrecke ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Französiche Kreativität an der Radstrecke ©stefandrexl.de

Anschließend fülle ich meine Trinkflaschen mit Tee und Maltodextrin von MyProtein und bereite die Wettkampf-Verpflegung vor. Alles Routine, bis jetzt. Nach einem frisch gebrühten Espresso in meiner Bialetti gönne ich mir noch etwas Ruhe zur Konzentration. Zwei Stunden vor dem Start brechen wir auf. In Begleitung meines Sohnes laufe ich durch die Dunkelheit auf der Promenade entlang des Lac d’Allier zum Wettkampfgelände. Es ist ein Teilstück der Marathonstrecke des IRONMAN Vichy. Kein Wind, das Wasser ist still und die Nacht sternenklar.

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Letzte Vorbereitungen beim Check In des Zeitfahrrades ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Letzte Vorbereitungen beim Check In des Zeitfahrrades ©stefandrexl.de



CROISSANT ET CAFE AM START DES IRONMAN VICHY


Auf der anderen Uferseite schlummert der Parc Omnisports mit der noch verlassenen Wechselzone. Die Ruhe vor dem Sturm. Wir erreichen um 5:30 Uhr, pünktlich zur Öffnung den Bike-Park. Es herrscht eine entspannte Atmosphäre, es gibt Croissant mit Café Crème im Palais du Lac Centre Omnisports, ich lasse lieber die Finger davon. Es bleiben mir noch 80 Minuten bis zum Start. Auf meinem Weg durch die Wechselzone treffe ich noch Christian Brader und Diana Riesler auf ein kurzes Gespräch, zwei deutsche Profi Triathleten und heute Favoriten auf den Gesamtsieg. Mein Bike (CANYON Speedmax CF) steht mit Startnummer 1446 diesmal an einem undankbaren Platz im Zentrum der Wechselzone, Mitte, Mitte.



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Die letzten Vorbereitungen: Trinkflaschen in die Flaschenhalter und Verpflegung in die Food Box. Radschuhe einpudern, in die Pedale klicken und mit Gummis fixieren. Reifen aufpumpen und das richtige Ritzel auflegen. Fertig! Ich habe für den IRONMAN Vichy 2016 wieder die MAVIC CXR80 T Hochprofilfelgen mit Schlauchreifen gewählt, vorne wie hinten, auch wenn ein Reifenwechsel dadurch komplizierter wäre und länger dauern würde. Schlauchreifen rollen wesentlich komfortabler, vor allem auf dem rauen, französischen Straßenbelag und sind zugleich haltbarer. Holger Schiegel von SPEED COMPANY München hat vorsorglich ein paar neue Reifen aufgeklebt, damit alles hundertprozentig ist. Wichtiger für den Komfort auf dem Rad und den 180 Kilometern war aber noch eine leichte Korrektur meiner Sitzposition durch Pascal vom Radlabor. Denn erst dadurch ist es möglich ohne Rückenprobleme dauerthaft in der Aeroposition zu bleiben und mehr Druck auf’s Pedal zu bringen. Meinen POC Zeitfahrhelm und die Startnummer habe ich diesmal im Wechselbeutel deponiert, so dass ich beides bereits während meines Laufwegs zum Rad auf- und anziehen kann.

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Die Waffe ist geladen und Startplatz 1446 ist scharf ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Die Waffe ist geladen und Startplatz 1446 ist scharf ©stefandrexl.de



IRONMAN VICHY 2016: ROLLING START MIT FANZÖSISCHER KLEIDERORDNUNG


Der Lac d’Allier misst 26 Grad Celsius, ein Grad über der zulässigen Wassertemperatur und das bedeutet, dass die 3800 Meter heute ohne Wetsuit zu schwimmen sind. Wieder einmal dieses Jahr, denn nur zwei meiner neun Triathlons waren mit Wetsuit, weniger denn je. Die Klimaerwärmung hat damit auch immer öfter Auswirkungen auf unsere faszinierende Sportart. Als guter Schwimmer kommt mir das zwar entgegen, eventuell, es kostet mich aber auch mehr Energie wegen des höheren Beineinsatzes. Während ich noch ein Energy Gel zu mir nehme, gehe ich noch einmal meine Laufwege durch die Wechselzone ab und ziehe meinen Speedsuit von Sailfish an. Dann geht’s an den Start, für mich erstmals im neu eingeführten Rolling Start Modus , der die erste Disziplin für die Triathleten entspannter und komfortabler machen soll.

Wettkampf in der Komfortzone – ein Widerspruch! Ein kurzer Abschied von meiner Frau und meinem Sohn, Schwimmbrille aufgesetzt und dann hinein in die Gatterschleuse für die freiwillige Vorsortierung nach den persönlichen Schwimmzeiten. Statt Entspannung und Komfort herrscht hektisches Gedränge im Kampf um die besten Startpositionen – als würde schon hier der IRONMAN entschieden. Ich komme mir vor wie ein Schaf auf dem Gang zum Schlachthof, wie das wohl erst für die Zuschauer aussieht. Dann erreiche ich endlich den ersten Block der schnellsten Schwimmer mit der Schleuse zum Ponton. Der Horizont färbt sich in sanftes orange und die Dämmerung setzt ein.

Ein Kampfrichter spricht mich überraschend an, erst in Highspeed-Französisch, dann auf englisch: Ich soll mein ärmelloses Triathlon Oberteil unter meinem Speedsuit auszuziehen oder runterzurollen, denn es sei nur ein Layer bei Wetsuitverbot erlaubt. Für mich zwar unverständlich, denn in den IRONMAN Reglement § 4.03 (f) wurde das mit zunehmender Popularität der Speedsuits angepasst mehr und auch während der Wettkampfbesprechung wurde diesbezüglich nichts erwähnt. Ich war über diese französische Kleiderordnung irritiert aber es machte keinen Sinn kurz vor dem Start zu diskutieren und so die Konzentration womöglich zu verlieren. Also ziehe ich meinen Speedsuit wieder aus, schlüpfe mit meinen Schultern durch das enge Kopfteil meines ärmellosen Tri Tops und schiebe es nach unten über den Bauch. Natürlich alles andere als optimal, denn um meine Taille war jetzt eine unbequem Wurst gewickelt. Zu einem früheren Zeitpunkt hätte ich dafür sicherlich eine bessere Lösung gefunden. Mit diesem Thema wurden auch andere Triathleten kurzfristig konfrontiert und mancher später deshalb auch disqualifiziert, selbst einige Profis (LINK).

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Stau am Ponton und die Zeit läuft: Der Schwimmstart mit Rolling Start gleicht selbst bei einigen schnelleren Triathleten einem planlosen Sprung ins Ungewisse ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Stau am Ponton und die Zeit läuft: Der Schwimmstart mit Rolling Start gleicht selbst bei einigen schnelleren Triathleten einem planlosen Sprung ins Ungewisse ©stefandrexl.de



BLEIENTEN UND TREIBGUT STATT ADRENALIN


Nach acht Monaten Training, Verzicht und intensiver Vorbereitung ist es dann soweit für mich und fast 2000 Triathleten. Um 6:50 Uhr ertönt erstmals das Startsignal des IRONMAN Vichy 2016 für die ersten vier Athleten gefolgt von den Nächsten alle vier Sekunden. Mit einem kurzen Piepston startet für mich knapp eine Minute später die zweite Langdistanz und ich laufe mit drei weiteren Triathleten über den Steg, wo die vorherigen Starter noch spazieren. Ein Kampfrichter fordert uns auf, nicht zu überholen. Ein Scherz, denke ich mir. Da war sie die Komfortzone! Am Ende des Steges hole ich Schwung und setze zum Startsprung an. Gerade noch rechtzeitig erkenne ich, wie ein Starter vor mir eher hilflose ins Wasser plumpst. Als ich gerade noch seitlich an ihm vorbeisegle, taucht unter mir ein anderer Schwimmer auf – ohne Brille. Ich segle glücklicherweise weit genug. Nach einer kurzen Tauchphase ohne „Bleienten“ schwimme ich relativ moderat los, denn von Beginn an muss ich mich durch oder über vor mir gestarteten Triathleten kämpfen. Für gewöhnlich geht es mit dem Start und der ersten Disziplin so richtig zur Sache, die Strecke ist frei und das Tempo hoch. Bei einem regulären Start wäre ich jetzt wohl mit den schnellsten Schwimmern schon vorne weg. Mit dem Rolling Start ist alles anders und das Problem liegt ursächlich nicht bei den Teilnehmern.

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Konzentrierte Vorbereitung auf das Schwimmen mit Rollin Start ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Konzentrierte Vorbereitung auf das Schwimmen mit Rollin Start ©stefandrexl.de

Das Wasser ist zwar unruhig aber das Wassergefühl ist sehr gut, das Tempo eher kontrolliert. An der ersten Boje wird gedrängelt, Positionskämpfe und so verläuft auch das gesamte Schwimmen. Mit dem ersten und einzigen Landgang gibt’s etwas Abwechslung. Die Zuschauermenge tobt, das französische Publikum ist sensationell und das spornt an. Ich fühle mich nach der Hälfte der Schwimmstrecke durchaus locker, jedoch habe ich keine Orientierung an welcher Position ich mich befinde, denn überall sind Schwimmer Im vergangen Jahr war ich zu diesem Zeitpunkt in der Spitzengruppe und wir haben sogar die langsameren Profis eingesammelt. Beim erneuten Sprung in den Lac d’Allier ein ähnliches Szenario, wie beim Start. Was mag das wohl für ein Bild von unserer Sportart für Außenstehende abgegeben? Die Sonne geht auf über Vichy und mit jedem Atemzug nach links schaue ich ihr auf der zweiten Runde direkt entgegen.



SOLORITT DURCH DEN GLUTOFEN DER AUVERGNE


Mit meiner bisher langsamsten Schwimmzeit steige ich nach die 3,8 Kilometer mit 59 Minuten aus dem badewannenwarmen Lac d’Allier und schwinge mich mit einem schnellen ersten Wechsel nach nur 2:50 Minuten auf den Sattel meines Canyon Speedmax CF. Jetzt folgen die schönsten 180 km eines IRONMAN bei strahlend blauem Himmel durch die zauberhafte Landschaft der Departements d’Allier und Puy de Dôme. Nach dem Parc d’Omnisport und ein paar kurze Steigungen des Vororts Bellerive-sur-Allier geht’s Richtung Süden auf die Radstrecke. Zwei Runden à 90 km mit 1194 Höhenmetern sind zurückzulegen. Meine Beine sind locker und schnell finde ich einen Tretrhythmus. Auf den ersten Kilometern überhole ich einige Athleten, beinahe alle hundert Meter einen. Nach 20 km bin ich alleine unterwegs durch die Felder des Val d’Alliers und die verschlafenen Dörfer des Département Puy-de-Dôme.

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Feuer frei: Mit Fullspeed über die Felder im Val d'Allier ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Feuer frei: Mit Fullspeed über die Felder im Val d’Allier ©stefandrexl.de

Es geht raus aus dem Tal und von Limones auf einer der langen Geraden über Luzillat nach Maringues. In der Ferne, bei Kilometer 40 sehe ich endlich wieder einen Mitstreiter vor mir, ein Orientierungspunkt. Erst jetzt merke ich, selbst einen Verfolger zu haben, wohl schon seit einiger Zeit, ganz so einsam ist es also doch nicht. Der scheint es sich hinter mir eingerichtet zu haben, zwar im erlaubten Mindestabstand der zwölf Meter langen Windschattenbox, aber ohne einen Zentimeter zu verschenken, zu überholen oder sich abschütteln zu lassen.

Das Morgenlicht ist herrlich und der klare Blick auf den Puy de Dôme ist einfach wunderbar. Über den Feldern liegt ein leichter Dunst und in den Dörfern stehen Menschen am Straßenrand und winken, es riecht nach frischem Baguette. Motivation. Es läuft und ich fahre ein konstantes Tempo um die 40 km/h, ein leichter Wind von links-vorne bläst mir aus Süd-Westen entgegen. Der Pedaldruck passt und es ist Zeit nach einem Energy Gel bei Kilometer zehn für etwas feste Verpflegung mit Banana Bread.Bei Kilometer 44 überhole ich meinen Vordermann und ein paar Kilometer später die eher gestartete führende Frau. Nach 50 Kilometern im Schlepptau überholt mich mein Windschatten –Verfolger. Es ist Holger aus Deutschland (praktisch die beschrifteten Starnummern) zusammen mit einem weiteren Athleten und klebt erneut kritisch an dessen Hinterrad – sechs Radlängen, keinen Zentimeter mehr oder weniger.

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Ausser eines Verfolgers keine Traithlet in Sichtweite ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Ausser eines Verfolgers keine Traithlet in Sichtweite ©stefandrexl.de

Bevor es erstmals von Bas-et-Lezat den langen Anstieg hinauf nach Razet geht, werde ich von einem Gruppo mit acht Mann überholt, die ein Mannschaftszeitfahren simulieren, dicht gefolgt von einem Race Marshall und einem Referee. Doch beide warten nur auf eine verkehrsgünstige Chance, um zügig an dem Pulk vorbeifahren ohne einer Reaktion auf das Renngeschehen. Rolling Start mit Schwimmen im selbst gewählten Wasserschatten, Windschattenfahren ohne Konsequenzen, wozu eigentlich Zeitnahme für Age Grouper? Wir könnten im Ziel auch Würfeln …

Es kehrt wieder Ruhe ein, nur die Carbon-Laufräder dröhnen monoton über den groben Asphalt. Nach den fast hundert Höhenmetern und einer Achterbahn durch den welligen Forêt vor Vichy führt eine lange Abfahrt wieder hinunter ins Val d’Allier und durch das Labyrinth von Bellerive-sur-Allier. Nach einigen heiklen Bremsbuckeln mit Tempo 75 und einer scharfen Rechtskurve folgen einige Kreisverkehre und Kreuzungen bis schließlich die erste Radrunde mit einer Verpflegungsstelle geschafft ist: 2:25 Stunden für die ersten 90 Kilometer! Ich trenne mich von meinen leeren Trinkflaschen und bekomme bei den Individual Needs meine zwei vorbereiteten vollen Flaschen. Ab jetzt zählts!



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NACH DER RUHE KOMMT DER STURM: DIE ZWEITE RADRUNDE


Die zweiten 90 km beginnen bereits weniger einsam. Ich überhole einige sehr langsame Triathleten, sie sind scheinbar wohl erst am Anfang der zweiten Disziplin. Aber auch ich werde alle paar Kilometer von langsameren Schwimmern oder später gestarteten Triathleten überholt. Während die Temperaturen jetzt 30 Grad übersteigen, nehmen die Böen deutliche zu und der Wind bläst aus verschiedenen Richtungen. Als ich das zweite Mal aus dem Val d’Allier hinauf nach Limons fahre weht mir ein starker Westwind entgegen und dunkle Gewitterwolken entstehen über dem Puy-de-Dome, die schnell Richtung Vichy ziehen. Nun steigt auch die Luftfeuchtigkeit und die Luft riecht nach warmen Regen.

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Lange Geraden und eine überwältigende Aussicht auf den Puy de Dôme ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Lange Geraden und eine überwältigende Aussicht auf den Puy de Dôme ©stefandrexl.de



Der Wind bremst die Athleten und das Tempo wird langsamer. Etwa zwanzig Radfahrer passieren die Verpflegungsstelle in Martres-sur-Morge und plötzlich fliegen Trinkflaschen auf den Boden und rollen über die Straße. Eine freiwillige Helferin springt hinterher, ein Fehler. Unmittelbar hinter mir kommt es zum Sturz. Während ich mit einer Hand noch nach einer Trinkflasche greife, rollt eine Volle direkt vor mein Vorderrad. Einarmig versuche ich meine Lenker zu stabilisieren und schon rumpelt es unter mir. Ich kann gerade noch das Gleichgewicht halten und glücklicherweise einen Sturz vermeiden. Eine Schrecksekunde, das Adrenalin schießt mir durch den kompletten Körper. Das wäre fast ins Auge gegangen – durchschnaufen, sortieren und weiterfahren!

Der Regen kommt nicht, aber der Wind nimmt zu, vor allem der Gegenwind bläst stark und gibt mir das Gefühl über den Asphalt zu kriechen. Nach knapp 140 Kilometern fahre ich wieder einmal alleine durch die Prärie. Ich fühle mich etwas matt, werde unkonzentriert und meine Gedanken schweifen ab. Ich denke an die vergangenen Monate, das Training und meine Familie, an die vielen wunderbaren Moment und die viel zu früh verstorbenen Freunde. Ich hinterfrage den Sinn der Sache, welch ein Privileg diesen Sport machen zu können – zu dürfen. Gesund. Welch ein Glück? Mein Blick schweift über den Radcomputer und meinen Notizzettel auf dem Vorbau mit meinen Stichpunkten, die der Sache einen Sinn geben. Die Konzentration kehrt schlagartig zurück und mit einem erneuten Tempocheck auch die Motivation. Auf den letzten 25 Kilometern nütze ich endlich den Rückenwind und verschärfe noch einmal das Tempo. Der Regen hat es dafür nicht zu mir geschafft, nur im Dorf St.-Clément-de-Regnat waren die Straßen feucht.



IRONMAN VICHY 2016 The Story: Hochbetrieb an der Verpflegungsstelle mit Schrecksekunde ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Hochbetrieb an der Verpflegungsstelle mit Schrecksekunde ©stefandrexl.de



Auf der Abfahrt zurück nach Vichy erhöhe ich die Trittfrequenz, lockere meine Beine und entspanne den Rücken. Die dauerhafte Haltung in der Aeroposition mit dem hohen Druck und der fehlenden Abwechslung ist anstrengend, aber dank des vielen Athletiktrainings gab es diesmal keine Rückenschmerzen. Die letzten Kilometer zurück zur Wechselzone sind aufgrund der vielen Kurven und Kanaldeckel riskant. Nach 4:53 Stunden steige ich pannenfrei und dankbar von meinem Speedmax, ganze 17 Minuten schneller als im Vorjahr und an Position vier meiner Altersklasse. Die Beine fühlen sich zumindest nach dem ersten Bodenkontakt gut an.



HAWAII-FEELING IM MARATHON AM LAC D’ALLIER


Mit einem weiteren flotten Wechsel, Socken an und rein in die Laufschuhe, starte ich meine erste Laufrunde und finde sofort meinen Laufrhythmus. Mein Marathon soll diesmal besser laufen und so wähle ich ganz bewusst ein moderates Tempo, denn schließlich liegen bereits 3,8 km Schwimmen und 180 km Radfahren hinter mir. Die Erfahrungen des Vorjahres möchte ich nicht mehr machen aber ich möchte sie auch nicht missen. Nach 5 km überrascht mich ein Blick auf meine Uhr: 21:30 Minuten – das ist zu schnell. An der ersten Verpflegungsstelle nehmen ich nur Wasser im Vorbeilaufen, die Mittagshitze von jetzt 33 Grad ist noch erträglich. Ich lauf durch die Galerien von Vichy und vorbei an der Oper, noch ist die Laufstrecke zwar leer aber den Streckenrand säumen bereits zahlreiche Zuschauer.

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Die Beine sind auch im Marathon locker und schnell läuft's durchdie Galerien des Parc de l'Opèra ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Die Beine sind auch im Marathon locker und schnell läuft’s durchdie Galerien des Parc de l’Opèra ©stefandrexl.de



Nach zehn Kilometern gehe ich ein paar Meter durch die nächste Verpflegung und trinke erstmals auch ein paar Schlücke Cola im Wechsel mit Wasser. Nach wenigen Metern laufe ich wieder locker weiter. In der zweiten Runde erreicht dann doch noch etwas warmer Sprühregen das Städtchen Vichy. Das Nass von oben ist angenehm und für kurze Zeit ist es auch. Doch der Regen kühlt kaum und nach zwanzig Minuten ist der Regen schon wieder vorbei. Dafür steigt jetzt die Luftfeuchtigkeit und erschwert die Atmung. Fast schon Hawaii-Feeling. In 1:40 Stunden ist die Hälfte des Marathons geschafft, jetzt heißt es die Konzentration und das Tempo halten.



IRONMAN VICHY 2016: COLA ORANGE FÜR DEN ZUCKERSPIEGEL


Zu diesem Zeitpunkt des IRONMAN habe ich keine Ahnung, was hinter mir passiert und an welcher Position ich laufe. Ebenso gibt es keine Informationen, wie viele Athleten vor oder nach mir gestartet sind, die eventuell langsamer oder schneller unterwegs sind als ich ohne sie jemals während des gesamten Rennens zu sehen. Es ist ein Rennen ohne Orientierung. Ich halte stattdessen an meiner Renntaktik fest, ab jetzt durch jede Verpflegungsstelle ein paar Meter zu gehen während ich trinke und an Orangen sauge, um nicht Gefahr zu laufen, hinten raus einzugehen. Dennoch beginnt in der dritten Runde mein Blutzuckerspiegel zu schwanken und auch die Waden werden etwas matschig. Ich verkürze die Schrittlänge, erhöhe dafür die Schrittfrequenz und nehme etwas das Tempo raus. Es funktioniert und ich kann diese Schwächephase relativ schnell überwinden. Auf der Uferpromenade überhole ich dann wieder Holger, mein Windschatten. Er hat Krämpfe und muss gehen!



IRONMAN VICHY 2016 The Story: In der Mittagssonne entlang am Lac d'Allier ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: In der Mittagssonne entlang am Lac d’Allier ©stefandrexl.de



Ein letztes Mal laufe ich durch das IRONMAN Stadion im Pac d’Omnisport, nur noch zehn Kilometer, die letzte Runde. Ich freue mich und denke kurz zurück an den IRONMAN Vichy 2015, an den letzten Marathon, der ganz anders kam als ich dachte, an die vergangenen zwölf Monate mit den die vielen Einheiten, Kilometern, Höhenmetern und den Fahrten durch den Regen. Ein tolles Jahr mit vielen Erfahrungen, für die ich dankbar bin und aus denen ich einiges gelernt habe. Sometimes you win and sometimes you learn, but you never lose, spreche ich laut aus. Es ist das erste Mal seit mehr als acht Stunden schweigen. Wir Triathleten sind schon eine seltsame Spezies.



FINISH MIT EISERNEM WILLEN UND GÄNSEHAUT BEIM IRONMAN VICHY 2016


Ich bin wieder hell wach und die Beine laufen fast automatisiert. Ich spüre zwar meine Waden, aber wäre ja auch schlimm, wenn nicht. Die Uhr zeigt keine neun Stunden an und es sind kaum mehr sechs Kilometer. Im Vorjahr war ein Slot für Hawaii längst abgehakt, jetzt ist vielleicht sogar ein Platz auf dem Podium in Reichweite. Aber keine Rechnerei, denn Triathlon ist keine Mathematik und auf fünf Kilometern kann noch einiges passieren. Auf der Schleife zur Opéra de Vichy kommt mir noch Frank Aurich entgegen, ein Sportsfreund aus München. Wir sind in der selben Altersklasse und er hat mir zum Glück laut zugerufen, sonst hätte ich ihn unter den vielen Läufern nich erkannt. Frank läuft knapp einen Kilometer vor mir und scheint somit erst in Runde drei zu sein.



IRONMAN VICHY 2016 The Story: Die letzte Runde läuft wie die Erste im Flug und ein letztes Mal geht's über die Europa-Brücke von Vichy ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Die letzte Runde läuft wie die Erste im Flug und ein letztes Mal geht’s über die Europa-Brücke von Vichy ©stefandrexl.de



Die letzten beiden Verpflegungen lasse ich aus, um Zeit zu sparen und merke, wie sich eine Leichtigkeit in mir ausbreitet. Ich laufe ein letztes Mal über die Europabrücke von Vichy und dann hinein in’s IRONMAN Stadion und die letzten einhundert Meter. Das Publikum feiert trotz der großen Hitze, angeheizt von einem DJ und zwei sensationellen Moderatoren. Was für eine Stimmung, Adrenalin und Gänsehaut, schlagartig löst sich meine Anspannung mit Tränen der Freude und des puren Glücks. Über der Finishline sehe ich die Uhrzeit: Neun Stunden, vierundzwanzig Minuten! Dieser Moment ist so intensiv und gewaltig, so wunderbar einzigartig: „You are an IRONMAN,“ schallt es aus den Boxen. Ich bin im Ziel.



FAZIT: VIRTUELLE DUELLE, GEDANKENSPIELE UND PERSÖNLICHE BESTZEIT


Das war ein Triathlon, eine Langdistanz und ein IRONMAN, wie ich ihn mir gewünscht habe. Das Wassergefühl war über die gesamten 3,8 km hervorragend, beide Wechsel haben sauber geklappt, auf dem Rad habe ich Pedaldruck und Tretfrequenz 180 km lang halten können und den Marathon bin ich nahezu 42,295 km mit einer konstanten Pace gelaufen. Meine Veränderungen im Training und in der Vorbereitung haben sich ausgezahlt und auch meine Ernährungsstrategie hat gut funktioniert. Meine Renntaktik war kontrolliert und darauf ausgelegt, nicht in eine ähnliche Situation zu geraten wie im Vorjahr.

Ich habe mit einer Zeit von 9:24:45 Stunden die TOP 5 meiner Altersklasse M45-49 erreicht und war damit 30:46 Minuten schneller als bei meinem ersten IRONMAN 2015. Gesamt ist es Platz 89 und somit ähnlich mit der Platzierung des Vorjahrs, dem 84 Platz (9:55:31 Stunden). Das verdeutlicht einen starken Anstieg der Leistungsdichte meiner Alterklasse beim IRONMAN Vichy von 2015 zu 2016. Interessant ist auch der Vergleich der Siegerzeit meiner Alterklasse: 9:22:41 Stunden (2015) zu 09:02:14 Stunden (2016). Mit meiner Zielzeit wäre man im vergangenen Jahr noch zweiter geworden. Aber jedes Rennen hat seinen eigenen Charakter und Triathlon ist keine Mathematik.



IRONMAN VICHY 2016 The Story: Nach 9:24 Stunden auf dem Buckel ist die ganze Energie auf einen lauten Freudenschrei konzentriert ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Nach 9:24 Stunden auf dem Buckel ist die ganze Energie auf einen lauten Freudenschrei konzentriert ©stefandrexl.de



Einen ganz besonderen Charakter hat der IRONMAN Vichy 2016 schon wegen des Rolling Starts. Als ich mir kurze Zeit später im Ziel erneut die Ergebnisse und Zwischenzeiten anschaue bekomme ich die Nebenwirkungen des neuen Startmodus persönlich zu spüren. Ich bin als vierter meiner Altersklasse durchs Ziel gelaufen und fünfzehn Minuten später auf Platz fünf gerutscht. Die Zeitdifferenz zum neuen Viertplatzierten beträgt nur 2:54 Minuten. Ein Positionsverlust ohne einem direkten Duell. Ein virtueller Gegner, den man zu keinem Zeitpunkt des Rennens zu Gesicht bekommen hat, weil er später gestartet war. Auch Platz drei war nur 7:47 Minuten vor mir, das Podium somit in Reichweite, doch immerhin hat jener Athlet mich irgendwann tatsächlich überholt. Auch wenn wir wohl beide nicht wussten, um welche Positionen wir eigentlich aktuell kämpften. Oder hätte ich mich vielleicht doch etwas mehr trauen sollen. Es wäre ja sinnfrei gewesen jedem Athleten hinterher zu laufen, ohne zu wissen, wann dieser tatsächlich gestartet war. Für mich ist das eine unglückliche Folge des Rolling Start und im Grunde eine eklatante Wettbewerbsverzehrung, die möglicherweise auch einigen andere Triathleten betreffen wird.

Der IRONMAN Vichy 2016 ist in the Books and History. Ich bin richtig zufrieden und glücklich mit meiner Leistung und meinem Rennen, über meine gute Zeit und das Ergebnis. Mein IRONMAN Vichy 2016 ist ein echter Erfolg. Es lief alles nach Plan und hat vom Start bis zum Finish richtig Spaß gemacht. Meine Rechnung mit Vichy ist beglichen und meine Saison damit erfolgreich beendet: AUS – SCHLUSS – VORBEI!



NACHTRAG


Am nächsten Tag erfahre ich dann während der Award Ceremony, dass in meiner Altersklasse M45-49 nur vier Slots für die IRONMAN World Championships Hawaii zu vergeben sind. Alle vier Qualifikationsplätze werden angenommen.



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2000 Triathleten nahmen an der 2016 Ausgabe des Ironman Vichy teil. Es galt 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen im typischen Glutofen der Auvergne zu absolvieren …

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MY SPECIAL THANKS


Einen Triathlon kann man alleine bestreiten. Für einen IRONMAN und besonders den langen Weg dorthin braucht es einige Menschen und ein positives soziales Umfeld mit Geduld und Leidensfähigkeit, wenn das Vorhaben von Erfolg gekrönt sein soll. Mein herzlicher Dank gehen an meine Frau Kerstin und meine Kinder Jamie und Simon für Ihre liebevolle Unterstützung. Ich danke meinen Freunden, die mich immer wieder motiviert oder auch bei meinen Trainingseinheiten begleitet haben, danke Jochen und Moritz. Ohne einer perfekt funktionierenden Technik ist die zweite Disziplin nicht pannenfrei zu bewältigen. Damit mein CANYON Speedmax wie geschmiert läuft und es richtig schnell rollt, braucht es einen Meister, der sein Handwerk versteht. Danke an Holger Schiegl von SPEED COMPANY München für den zuverlässigen technischen Support und an Pascal Ketterer vom Radlabor München für die großartigen Sitzpositionsanalysen. Ohne den beiden und ihrer fachlicher Kompetenz würde es selbst mit der schärfsten Zeitfahrwaffe in der zweiten Disziplin nur halb so schnell rollen.



MY IRONMAN VICHY 2016 RESULT


STARTZEIT 6:50 Uhr
STARTGRUPPE Rolling Start (4 Athleten / 4 Sekunden)
STARTNUMMER 1446
SCHWIMMEN 59:49 min / 1. M40-44 (2.)
T1 2:46 min
RADFAHREN 4:53:27 h / 18. M40-44 (4.)
T2 3:23 min
LAUFEN 3:24:06 h / 17. M40-44 (4.)
FINISH 9:24:30 h
OVER ALL 84
AGE GROUP M45-49
INDIVIDUAL 5



THE IRONMAN VICHY 2016 TOP5 AGE GROUP M45-49


1. Selukov, Arnaud (FRA) 25 / 01:02:35 / 04:44:49 / 03:09:09 / 09:02:14
2. Petermann, Laurent (FRA) 57 / 01:12:32 / 04:48:35 / 03:08:28 / 09:15:24
3. Prezzi, Franco (ITA) 61 / 01:12:36 / 04:47:22 / 03:09:29 / 09:16:58
4. Robustelli, Alessandro (ITA) 78 / 01:08:28 / 04:47:22 / 03:17:17 / 09:21:51
5. Drexl, Stefan (DEU) 89 / 00:59:17 / 04:53:54 / 03:25:47 / 09:24:45



IRONMAN Vichy 2016 Ergebnisse



MY IRONMAN VICHY 2016 RACING STUFF


BEN & JERRY’S Cookie Dough Icecream
CANYON Speedmax CF Di2 Zeitfahrrad
CONTINENTAL Schlauchreifen
FIZIK Tritone 5.5 Sattel
GIRO Inciter Tri Radschuhe
MAVIC CXR80 T Laufräder
MYPROTEIN Maltodextrin
OAKLEY Hollbrook Sonnenbrille
OAT SNACK Banana Bread
POC Cerebel Aerohelm
POLAR V650 Radcomputer
POLAR V800 GPS Multisportuhr
POWERBAR PowerGel
PROFILE DESIGN ATTK Food Unit
SAILFISH G-Range Wetsuit
SAILFISH Rebel Swimskin
SAUCONY Kinvara 7 Laufschuh
SKINFIT Tri Top, Tri Pant Funktionskleidung
SUGAR & PAIN Trucker SnapBack Cap
ZOGGS Predator Schwimmbrille



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Es liegt eine kurze, schwül warme Nacht hinter uns und mit dem IRONMAN Vichy 2016 ein harter Tag vor mir. Zum zweiten Mal stehe ich in dem französischen Kurort am Start und habe noch eine Rechnung zu begleichen, denn meine Premiere 2015 lief nicht ganz nach Plan. Erneut sind Hitze und Wind für die Auvergne vorhergesagt und schon am Vortag war klar, dass die erste Disziplin im Lac d’Allier ohne Wetsuit zu schwimmen ist. Mein IRONMAN Vichy 2016 in Bildern im zauberhaften Herzen Frankreichs durch die Auvergne zwischen Puy de Dôme und Massive Central.

 

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Das Ironman Branding an allen Orten der Stadt ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Historische Bauten in der Altstadt, hier läßt es sich gut aushalten ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Die letzte Schwimmeinheit vor dem Wettkampf ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Die letzte Trainingseinheit auf dem Rad durch das Val d'Allier noch in entgegengesetzter Richtung ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Französiche Kreativität an der Radstrecke ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Galettes mit Deftigem und Crêpes mit Süßem bei meiner Lieblings-Crêperie am Vorabend ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Zum Betthupferl etwas innere Kühlung und süße Motivation ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Wer suchet der findet - noch geht's ohne Lupe ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Letzte Vorbereitungen beim Check In des Zeitfahrrades ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Zwei Mal 2000 Wechselbeutel für's Bike Gear und Run Gear, dazwischen hängen meine mit Startnummer 1446 ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Die Waffe ist geladen und Startplatz 1446 ist scharf ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Konzentrierte Vorbereitung auf das Schwimmen mit Rollin Start ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Stau am Ponton und die Zeit läuft: Der Schwimmstart mit Rolling Start gleicht selbst bei einigen schnelleren Triathleten einem planlosen Sprung ins Ungewisse ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Romantischer Sonnenaufgang über dem Lac d'Allier ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Nach 3,8 km im Lac d'Allier schnell den Sailfish Speedsuit abstreifen und das runter gerollte Tri Top wieder anziehen ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Feuer frei: Mit Fullspeed über die Felder im Val d'Allier ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Ausser eines Verfolgers keine Traithlet in Sichtweite ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Es rollt in der Aeroposition trotz stetiger Steigung durch das Allier Tal ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Lange Geraden und eine überwältigende Aussicht auf den Puy de Dôme ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Lange Geraden und eine überwältigende Aussicht auf den Puy de Dôme ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Um acht Uhr morgens sind die Schatten noch lang und nicht viele Menschen in den kleinen Dörfern unterwegs ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Um acht Uhr morgens sind die Schatten noch lang und nicht viele Menschen in den kleinen Dörfern unterwegs ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Ständiger Gegenwind auf den langen Geraden durch die Auvergne - ob der Abstand wohl noch regelkonform ist ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Ständiger Gegenwind auf den langen Geraden durch die Auvergne – ob der Abstand wohl noch regelkonform ist ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Rechtzeitig regelmäßig zu trinken ist bei den angekündigten Temperaturen leistungsentscheidend ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Rechtzeitig regelmäßig zu trinken ist bei den angekündigten Temperaturen leistungsentscheidend ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Hochbetrieb an der Verpflegungsstelle mit Schrecksekunde ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Hochbetrieb an der Verpflegungsstelle mit Schrecksekunde ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Scherenschitt – fast hundert Höhenmeter sind im letzten Drittel der Radrunde zu überwinden ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Scherenschitt – fast hundert Höhenmeter sind im letzten Drittel der Radrunde zu überwinden ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Ständiger Gegenwind auf den langen Geraden durch die Auvergne - ob der Abstand wohl noch regelkonform ist ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Ständiger Gegenwind auf den langen Geraden durch die Auvergne – ob der Abstand wohl noch regelkonform ist ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Auch wenn kein Vordermann in Sichtweite ist, so herrscht dahinter doch oft Hochbetrieb ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Auch wenn kein Vordermann in Sichtweite ist, so herrscht dahinter doch oft Hochbetrieb ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Oft fahre ich allein auf weiter Flur ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Oft fahre ich allein auf weiter Flur ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Mit Fullspeed zurück zum Parc Omnisport und den zweiten Wechsel ©stefandrexl.de

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MY IRONMAN VICHY 2016 RUN PART

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: In der Mittagssonne entlang am Lac d'Allier ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: In der Mittagssonne entlang am Lac d’Allier ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Die Beine sind auch im Marathon locker und schnell läuft's durchdie Galerien des Parc de l'Opèra ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Die Beine sind auch im Marathon locker und schnell läuft’s durchdie Galerien des Parc de l’Opèra ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Konzentriert und fokusiert, den Kopf hoch und den Blick immer nach vorne gerichtet läuft's diesmal schnell im Marathon ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Konzentriert und fokusiert, den Kopf hoch und den Blick immer nach vorne gerichtet läuft’s diesmal schnell im Marathon ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Die schönen Galerien an der Oper von Vichy spenden Schatten – es läuft schnell und ich überhole einige Athleten ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Die schönen Galerien an der Oper von Vichy spenden Schatten – es läuft schnell und ich überhole einige Athleten ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: eine leichte Schwächephase in der dritten Runde bei 36 Grad ist nach acht Stunden auch von aussen erkennbar ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Eine Schwächephase in der dritten Runde bei 36 Grad ist nach acht Stunden auch von aussen erkennbar ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Die letzte Runde läuft wie die Erste im Flug und ein letztes Mal geht's über die Europa-Brücke von Vichy ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Die letzte Runde läuft wie die Erste im Flug und ein letztes Mal geht’s über die Europa-Brücke von Vichy ©stefandrexl.de

 
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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Finisherparty mit dem Empfang der letzten Triathleten kurz vor Zielschluss um 23:20 Uhr ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Finisherparty mit dem Empfang der letzten Triathleten kurz vor Zielschluss um 23:20 Uhr ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Freude pur – die Hormone tanzen Samba, sobald die Finishline im Blickfeld ist ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Freude pur – die Hormone tanzen Samba, sobald die Finishline im Blickfeld ist ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Nach 9:24 Stunden auf dem Buckel ist die ganze Energie auf einen lauten Freudenschrei konzentriert ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Nach 9:24 Stunden auf dem Buckel ist die ganze Energie auf einen lauten Freudenschrei konzentriert ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Der verdiente Lohn am ende einer langen Saison am Strand von Anglet im Pays Basque ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Der verdiente Lohn am ende einer langen Saison am Strand von Anglet im Pays Basque ©stefandrexl.de

 

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Seit vier Tagen sind wir nun schon in der Auvergne um uns für den IRONMAN Vichy an die große Hitze zu gewöhnen. In 24 Stunden heißt’s: The Race is on! Ein Jahr ist’s her, seit ich hier meine erst Langdistanz absolviert habe und kurz nach dem Wechsel zum Laufen mit dem Stoffwechsel so einige Probleme bekommen habe. Ich habe aus dieser Erfahrung gelernt, einiges in dieser Saison getestet und positive verändern können, ganz nach dem Prinzip: There are Races you win and there are Races you learn. Mit dem IRONMAN Vichy habe ich erneut den für mich passenden Triathlon über die Königsdisziplin ausgewählt und denke an den Vorteil hier ein zweites mal zu starten. Am kommenden Sonntag folgt also der zweite Teil der Hitzeschlacht.

IRONMAN VICHY 2016 Die Hitzeschlacht – PART TWO / Für's letzte Schwimmtraining geht's in den Aquadom d'Allier © Stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 Die Hitzeschlacht – PART TWO / Für’s letzte Schwimmtraining geht’s in den Aquadom d’Allier © Stefandrexl.de

Mit der Saisonplanung vergangen Herbst hatte ich die Langdistanz noch überhaupt nicht eingeplant und ganz andere Ziele fokusiert, besonders die intensivere Betreuung meiner Athleten und Unterstützung des Triathlon Teams der Regionalliga Bayern. Doch das Jahr 2015 verlief bis jetzt als Coach und Triathlet sehr gut und die Motivation wuchs je näher der IRONMAN Vichy 2016 rückte. Was auch immer am kommenden Sonntag passieren wird, wie auch immer es laufen wird, es wird bestimmt wieder nicht leicht. Und auch nach vier Tagen habe ich mich nicht wirklich an die heißen Temperaturen von 36 Grad Celsius gewöhnt. Ich hoffe, dass die Veränderung meiner Renntaktik und der Ernährungsstrategie auch hier in Vichy ihre Wirkung zeigen. Ich werde erneut eine Menge neuer Erfahrungen sammeln, die für mein Training und für meine Athleten sehr wertvoll sein werden, und möchte vor allem Spaß daran haben. Genau dann ist es für mich ein Erfolg, der sich auch im Ergebnis widerspiegeln wird. Ich bin gespannt und entspannt. Wenn ich am Sonntag, 28. August um 6:50 Uhr dann erstmals mit einem Rolling Start meine zweite Langdistanz angreife, dann werden euch diese Informationen hilfreich sein, den IRONMAN Vichy optimal zu verfolgen. Vielleicht ist es für den ein oder anderen Triathleten ebenso eine Motivation demnächst im herzen Frankreichs zu starten.

IRONMAN VICHY 2016 Die Hitzeschlacht – PART TWO / Wenn du da drauf stehst, dann weißt du, dass es ernst wird © Stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 Die Hitzeschlacht – PART TWO / Wenn du da drauf stehst, dann weißt du, dass es ernst wird © Stefandrexl.de

Die Wettkampfstrecken des IRONMAN Vichy

Mit 2016 wird die Langdistanz in Vichy zum zweiten Mal als ein offizielles Rennen von IRONMAN ausgetragen. Waren es vergangenes Jahr noch 50 Slots, so können sich 2016 nur noch 40 Agegroup Triathleten beim IRONMAN Vichy für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii qualifizieren. Die diesjährigen Slots in der Auvergne sind dann schon für das nächste Jahr und die IRONMAN WM 2017.

 
Der Schwimmstart des Ironman Vichy 2016 erfolgt im Lac d’Allier, der mitten durch Vichy fließt, wird aber in diesem Jahr erstmals als Rolling Start ausgetragen. Wie der IRONMAN Rolling Start funktioniert, kannst du hier lesen:
Rolling Start IRONMAN Vichy

Was ich davon halte, habe ich in meiner Kolumne vor einigen Wochen geschrieben:
Rolling Start IRONMAN Vichy

Der Fluss Allier ist im Bereich des Parc Omnisports eigens für die Nutzung als Ruderregattastrecke aufgestaut und ein entsprechendes Stadion bildet den entsprechenden Rahmen. Das Gefühl eines Formel-1 Starts wird somit weiterhin das Adrenalin der Athleten durch den Körper treiben, wenn am 30. August 2015 früh morgens um 7 Uhr der Countdown des Starts durch eine Ampelanlage erfolgt. Die Triathlon Profis starten 10 Minuten zuvor und in meheren Startwellen, eingeteilt nach den Schwimmleistungen, folgen die Triathleten der Altersklassen. Die Schwimmstrecke besteht aus einem ufernahen Rundkurs über zwei Runden mit einem Landgang, was das Anfeuern der Athleten während der gesamten Strecke ermöglicht und die Zuschauer hautnah mitfiebern lässt. Nach zwei Kilometer kommt man erstmals aus dem Wasser und es sind somit die ersten Abstände messbar.

Nach 3,8 km geht’s erstmals in die Wechselzone, die sehr nah am Schwimmausstieg ist und sich zwischen dem Lac d’Allier und Palais du Lac befindet. Das erlaubt schnelle Wechselzeiten und ist zuschauerfreundlich, wenn die Triathleten auf die Radstrecke fahren oder wieder zurückkommen. Der Radaufstieg (Radstart) und Abstieg (Radziel) der zweiten Disziplin sind in südlich Richtung aus der Wechselzone durch den Parc Omnisports vorbei am C.R.E.P.S. Auvergne Vichy führt.

Panorama Runde über’s Hochplateau

Die Fahrtrichtung der Radstrecke durch die zauberhafte Landschaft der beiden Departements d’Allier und Puy de Dôme ist im Uhrzeigersinn. Der zweimal zu fahrende Rundkurs über 180 km, den man über einen Zubringer erreicht steigt stetig ind Richtung Süden und Süd-Westen an. Die zwei Runden verlaufen durch die beiden Departements Allier und Puy de Dôme mit ihren zahlreichen Wäldern und den weitläufigen Feldern des atemberaubenden Hochplateaus. Das gibt den Athleten zwischendurch die Gelegenheit den Blick auf das grandiose Panorama der Vulkane der Auvergne zu richten. Zwar beträgt der Höhenunterschied pro Runde nur etwa 400 Höhenmeter, jedoch verläuft die Radstrecke stetig über mehrere Wellen und kurze Anstiege, so dass man im Gesamten dann doch auf 1250 gesammelte Höhenmeter kommt. Am Ende jeder Radrunde fährt man flott hinunter nach Vichy in’s Val d’Allier, bevor es in die zweite Runde oder schließlich zurück zur Wechselzone geht.

Je nach Wetterlage und Windrichtung kann das den Triathleten vor allem in Runde zwei etwas mehr Strapazen abverlangen. Ende August sind die Temperaturen mit heißen Winden im Herzen Frankreichs meist sehr hoch und der Wind bläßt häufig aus nördlichen Richtungen oder die Windrichtung ist sehr drehend. Wer hier den regelmäßigen Flüssigkeitsbedarf vernachlässigt, wird das im weiteren Rennverlauf bitter bereuen. Ich erinnere mich dabei auch an die Challenge Vichy 2012, als die Langdistanz aufgrund der Hitzewelle seitens der Behörden auf eine Mitteldistanz verkürzt werden musste. Selbst die halbierte Distanz zwang damals viele Triathleten zur hitzebedingten Rennaufgabe.

Historische Laufrunde durch Vichy

Nach zwei Runden geht’s über den selben Zubringer zurück zur Wechselzone und anschließend auf die Marathonstrecke. Von dort laufen die Athleten in südliche Richtung entlang der Uferpromenade des Lac d’Alliers und überqueren diesen nach gut 3 km. Schließlich geht es runter an den Fluß und nach zwei Kilometer wieder hoch auf die gegenüberliegende Uferpromenade und in einen Bilderbuchpark. Die ehemals steile Treppe wurde endlich durch eine 100 m Meter nördlichere Auffahrtsrampe ersetzt. Da ebenso die einsame Schleife im Glutofen des Parc Omnisports gestrichen wurde, führt die Laufstrecke die Athleten jetzt über eine Schleife von zwei Kilometer durch die historische Altstadt von Vichy, wo deutlich mehr Zuschauer den Ironman beobachten werden als bisher.

Für die Sportart Triathlon und die Triathleten durchaus positiv und motivierender. Anschließend geht es zurück über die östliche Uferpromenade nach Norden und mit der Überquerung der Pont de l’Europe zurück zum Wettkampfgelände. Für die Triathleten ein äußerst abwechslungsreicher Rundkurs, der vier Mal zu absolvieren ist und mit jeder Runde durch das eigens errichtetet Stadion führt. Erreicht man das Stadion ein fünftes Mal dann heißt es nach 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,8 km Laufen erstmals auch in Vichy: You are an Ironman!

Deutsch Favoriten zur zweiten Auflage des IRONMAN Vichy

Einer, der genau diese Hitze liebt, ist Christian Brader. „Hier würde die 35 Gradmarke schon gestern geknackt, vielleicht klappt es ja diesmal mit dem ersehnten Hitzerennen,“ so der Allgäuer, der im vergangenen Jahr immerhin Dritter in Vichy wurde und am Sonntag sogar mit Startnummer Eins ins Rennen darf. Seine Freude darüber teilte der deutsche Profi Triathlet seinen Fans bereits auf Facebook: „Dass ich das noch erleben darf, mit der Startnummer 1 beim Ironman Vichy ins Rennen zu gehen. Das macht mich noch lange nicht zum Favoriten, es ist mir allerdings eine große Ehre, und ich werde alles versuchen sie würdig ins Ziel zu tragen.“

Großen Respekt vor den hohen Temperaturen hat hingegen Andreas Niedrig, der nach einer langen Verletzungspause wieder an der Startlinie steht. „Es wird heißer als Hawaii, der Ironman Vichy wird für mich definitiv ein Spiel mit dem Feuer.“, beschreibt der 48-jährige Triathlonprofi die aktuelle Hitzewelle in der Auvergne und ergänzte, „aber wer bei über 30 Grad Rasenmähen kann, sollte es hoffentlich auch schaffen einen Ironman zu finishen.“ Erst vor drei Monaten hatte Niedrig einen Teilabriss der Achillessehne erlitten und jetzt endlich grünes Licht von seinem Arzt für den Start bekommen. „Ich freue mich und lasse es einfach mal auf mich zukommen“, so der Nordrein-Westfale.

Als Topfavoritin der Frauen ist Diana Riesler wieder am Start des IRONMAN Vichy. Die Deutsche holte sich hier vor drei Jahren den Titel der ETU-Langdistanz-Europameisterin. Auch die Saarländerin Nicole Woysch steht nach 2014 wieder am Start im Kurort Vichy und möchte nur zwei Wochen nach der CHALLENGE Regensburg ihre zweite Langdistanz ins Ziel bringen.

Es wundert kaum das trotz der bekannten heißen Temperaturen der IRONMAN Vichy immer wieder viele Triathleten lockt und mit dem IRONMAN 70.3 Vichy am Samstag insgesamt 4000 Teilnehmer im Jahr 2016 zählt: Ausverkauft! Der es ist zurecht einer der landschaftlich und historisch schönsten Wettkampforte auf der europäischen Triathlon-Landkarte. Der IRONMAN Vichy erlaubt es den Zuschauern auf dem gesamten Parcours stets hautnah an den Athleten dran zu sein und das Renngeschehen bestens beobachten zu können.

Meine IRONMAN Vichy Checkliste

Renntaktik
Eine konstante Pace und gute Renneinteilung ist beim IRONMAN Vichy wichtig für ein erfolgreiches Finish. Die Radstrecke hat nicht viele Höhenmeter, aber die Auvergne ist der Glutofen Frankreichs. Regelmäßig zu trinken und den Körper gut kühlen in den Tagen vor dem Rennen ist hilfreich.

Konzentration pur
Der IRONMAN Vichy ist zwar meine erste Langdistanz aber es gibt keinen Grund, irgendetwas anders zu machen als vor jedem anderen Rennen. Die Strecken sind doppelt so lang und der Tag wird doppelt so lang dauern. Es wird ein hartes Rennen und ein starker Kopf ist gefragt. Ich konzentriere mich voll und ganz auf mein Rennen.

Weniger ist manchmal mehr
Alles, was ich für ein gutes Rennen brauche, ist ein gesunder Körper, eine gute Tagesform, mein Material und die mentale Unterstützung von meiner Familie und Freunden.

Das letzte Abendmahl
Am Abend vor dem Rennen gibt es diesmal Süsskartoffeln mit Thunfisch und als Nachtisch obligatorisch einen Becher BEN & JERRY’S Cookie Dough. Das sind hochwertige Kohlenhydrate mit guten Proteinen und ungesättigten Fetten, sowie, ganz wichtig, etwas für’s Gehirnm.

Unter uns
Es ist meist sehr heiß und der Wind bläst stark in Vichy. Gut zu trinken, nicht zu viel Kraft auf dem Rad zu verschwenden und das Rennen gut einzuteilen ist von großem Vorteil. Dabei unbedintg das schöne Panorama und die tolle Atmosphäre genießen. Es soll ja auch Spaß machen!

Meine Motivation
Vichy ist ein Rennen der IRONMAN Serie und somit besteht die Chance mich für Kona zu qualifizieren, theoretisch. Dennoch, es ist eine Langdistanz und sie kann einige Überraschungen bringen und muss erst einmal ins Ziel gebracht werden. Triathlon ist keine Mathematik und der Tag lang. Dennoch bin ich sehr motiviert und ich weiß, dass ich alles mir mögliche dafür in meiner Vorbereitung getan habe, um ein gutes Rennen und eine tolle Zeit an diesem Tag zu laufen. Ich fühle mich in einer guten Form und freue mich neue Grenzen zu überschreiten. In diesem Sinne: SUGAR & PAIN – eat smart, train hard and race like Hell!

Mein Dank
Vielen Dank, meinen Kooperationspartnern, meinen Freunden und ganz besonders meiner Familie, die mich auch auf dem Weg zu meiner zweiten Langdistanz begleitet.

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Individual Facts

Startzeit 6:50 Uhr
Startgruppe Rolling Start, alle 4 Sekunden 5 Athleten
Startnummer 1446
IRONMAN Vichy LIVE Athlete Tracker & Blog

Mein Zeitplan des IRONMAN Vichy 2016

6:40 Start Schwimmen 3,8 km Profis
6:50 Start Schwimmen 3,8 km Best Agegroup Athletes (51 – 450)
7:45 Finish Schwimmen
7:50 Start Bike 180 km
10:15 Transit Bike 90 km (1. Runde) Start 2. Runde
12:45 Finish Bike
12:50 Start Run 42,2 km
13:40 Transit 10,5 km (1. Runde)
14:25 Transit 21 km (2. Runde)
15:10 Transit 31,5 km (3. Runde)
15:55 Finish Run 42,2 km

Mein verwendetes Material für den IRONMAN Vichy 2016

Schwimmbrille ZOOGS Predator
Wetsuit SAILFISH G-Range
Speedsuite SAILFISH Rebel
Textil SKINFIT Tri Pant und Aero Tri Top
TT-Bike CANYON Speedmax CF Dura Ace Di2
Sattel FIZIK Tritone 5.5
Tacho POLAR V650
Helm POC Cerebel
Radschuhe GIRO
Laufschuhe SAUCONY Kinvara 7
Brille OAKLEY Holbrook
Uhr POLAR V800 mit H7 Brustgurt
Cap SUGAR & PAIN Trucker Snapback
Ernährung BANANA BREAD, POWERBAR Gel, MYPROTEIN Maltodextrin

 

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Website von Stefan Drexl
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Stefan Drexl auf Instagram: @sugarandpain
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ALLE BLOGS ZU MEINEM ERSTEN IRONMAN VICHY 2015
BLOG #1: Langdistanz-Debüt nach 25 Jahren Triathlon
BLOG #2: Überraschung und Herausforderung: Anmeldung zur ersten Langdistanz
BLOG #3: Fifty Shades of Tri – Keeping the Balance
BLOG #4: Der Weg ist das Ziel ist der Weg – Vorfreude auf die erste Langdistanz
BLOG #5: Kein zurück mehr, jetzt zählt’s – Sugar and Pain!
BLOG #6: Triathlon ist keine Mathematik – Eiserner Wille beim IRONMAN Vichy 2015

WEITERE BEITRÄGE ZUM IRONMAN VICHY
TRI2B Erster Ironman-Blog #1 am 02. Mai 2015
TRI2B Erster Ironman-Blog #2 am 21. Mai 2015
TRI2B Erster Ironman Blog #3 am 11. Juli 2015
TRI2B Erster Ironman Blog #4 am 20. August 2015
TRI2B Erster Ironman Blog #5 am 20. August 2015

WEITERE INFORMATIONEN
Markenwechsel beim Triathlon Vichy
Homepage Ironman Vichy
Homepage Ville Vichy
Homepage Ville Vichy

PRODUKTVORSCHAU

Mit der Präsentation der neuen Polar M600 bringen die finnischen Herzfrequenz-Spezialisten eine der sportlichsten Smartwatches unserer Zeit auf den Markt. Die Polar M600 kombiniert sämtliche Vorteile von Google‘s Android Wear™ mit den einzigartigen Polar Trainings- und Analysefunktionen. Kurzum: Die neue Polar M600 möchte damit das Beste der zwei Welten für einen modernen, aktiven Lifestyle verbinden.

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / Übersichtliches Farbdisplay

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / Übersichtliches Farbdisplay



Ohne eines Smartphones konnte man bisher beim Abschalten nur selten aufdrehen, denn auf den gängigen Sportuhren gab es keine Musik-Apps. Zuverlässiges 24/7 Activity-Tracking war wiederum auf einer Smartwatch auch nicht möglich – die Technologie steckte noch in den Kinerschuhen. Mit der neuen Polar M600 ändert sich das jetzt, denn es geht beides – und noch sogar noch viel mehr. Denn die wohl sportlichste Smartwatch des Marktes basiert auf Google‘s Android Wear™ Plattform und stößt damit in eine neue Dimension vor. Auch sonst überzeugt sie mit Spitzenwerten.

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / 6 LEDs für die derzeit exakteste Pulsmessung am Handgelenk

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / 6 LEDs für die derzeit exakteste Pulsmessung am Handgelenk


Echte Spitzenwerte: Puls-Messung mit 6 LED’s, über 48 Stunden Akkulaufzeit

Neben GPS, 24/7 ActivityTracking und allen bewährten Polar Smart Coaching Funktionen über die integrierte Polar Flow App, besticht die neue Polar M600 durch weitere Innovationen. Dazu zählt die Pulsmessung am Handgelenk, die bei der M600 Smartwatch durch 6 LEDs erfolgt und damit eine Weltneuheit ist. Gleiches gilt für den Akku, in Verbindung mit Android-Geräten beträgt ihre Laufzeit mehr als 48 Stunden. Das sind Spitzenwerte, die einmal mehr zeigen, wie hoch Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Komfort bei Polar im Kurs stehen. Aber auch das Design und die einfache Bedienung sind von Weltklasse. Außerdem überzeugt die wasserdichte Smartwatch mit einem brillanten Farb-Touch-Display, sowie einem weichen Silikon-Armband in Schwarz und Weiß. Weitere Farbvarianten sollen folgen.

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / Individuelle Sportprofile

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / Individuelle Sportprofile


Mit der Polar M600 wird nicht nur das Training smarter

„Polar hat schon immer smarte Lösungen für den Sport entwickelt“, sagt Marco Suvilaasko, Chief Strategy Officer bei Polar. „Wir haben den ersten Trainingsmonitor mit Herzfrequenz-Messung und den ersten Activity Tracker auf den Markt gebracht, und jetzt sind wir wieder die ersten: mit einer Smartwatch, die auch für den Sport gemacht ist. Im Kern können unsere Kunden die einzigartigen und intelligenten Polar Trainings- und Analysefunktionen nutzen, dazu eröffnet sich ihnen die ganze Vielfalt von Google‘s Android Wear™. Diese einmalige Kombination bietet unseren Konsumenten ungeahnte Möglichkeiten, ihre Uhr ganz individuell auf ihre Bedürfnisse einzustellen. So wird sowohl das Training als auch der Alltag smarter.“ Die M600 ist im Grunde ein neues, ganz eigentständiges Segment bei Polar und hätte dafür eigentlich auch eine anderen Seriennamen verdient, wie zum Beispiel S600 – S für Smartwatsch. Denn die Polar M600 hat nichts mit einer M400 gemein und ist auch nicht als light Version der V800 zu sehen.

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / GPS Tracking mit Kartenansicht

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / GPS Tracking mit Kartenansicht


Das erhoffte Erfolgs-Prinzip: aus zwei mach eins

Die langjährige Erfahrung von Polar in der Trainingsanalyse und im Coaching ermöglicht in Kombination mit der innovativen Software-Technologie von Android Wear™, alles, was man sich für einen modernen und aktiven Lifestyle vorstellen kann. Einerseits die bewährten Polar Funktionen, wie zum Beispiel den Activity Guide, der die tägliche Bewegung überwacht, Sportprofile oder die vielfältigen Aktivitäts- und Trainingsanalysen. Andererseits die vielen Vorteile und Anwendungen von Android Wear™. Von der Sprachsteuerung über das Kalender-System, von Textnachrichten, die gelesen und beantwortet werden können über den Zugang zu Social Media Kanälen bis hin zu den mehr als 4.000 Apps in Google Play™ – die neue Polar M600 hebt damit die Trennung zwischen Smart- und Sportswatch auf. Mit einem Speicher von 4 Gigabyte und der Verbindung zu Google Play™, macht sie zudem das Smartphone beim Musikhören während des Laufens überflüssig.

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / Auswertung direkt am Handgelenk mit PolarFlow

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / Auswertung direkt am Handgelenk mit PolarFlow


Mehr als eine Datensammlung – dank integrierter Polar Coaching-Programme

Polar hat seine bekannte Flow App vom Smartphone auch gleich in die M600 integriert, so behalten Polar Kunden ihre persönlichen Daten sicher und einfach im Blick: tägliche Aktivität, Schlafanalyse, Trainingswerte inklusive Herzfrequenz sind sowohl über Apples iOS wie Android einfach abrufbar. Weitere Details und Tipps zur Belastungs- und Trainingssteuerung können Polar Nutzer über den Polar Web-Service abrufen.

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / Aktuelle Wetterdaten für den ganzen Tag

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / Aktuelle Wetterdaten für den ganzen Tag

Die Polar M600 Smartwatch wird ab Mitte August im POLAR Webshop und ab September im autorisierten Handel erhältlichsein und stolze 349,95 EUR kosten. Neben einer Polar M600 Black und Polar M600 White hat Polar bereits weitere Farbvarianten für das laufende Jahr angekündigt.

INFORMATIONEN

HOMEPAGE Polar M600 Launch
HOMEPAGE Polar

WAS SCHREIBT DIE SZENE

Achim Achilles über die Polar M600
Die IT-Profis von Golem über die Polar M600

Bei optimalen Wetterbedingungen waren fast 500 Ausdauersportler aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien und sogar Kanada am Samstag, 13. Juni 2015 beim Sixtus Schliersee Alpen Triathlon gestartet, um die schnellste Triathletin und den schnellsten Triathlet hinauf zum Spitzingsee zu ermitteln.

Die 28. Auflage des Alpen Triathlon wollte ich mir im Rahmen meiner Vorbereitung auf die erste Langdistanz nicht entgehen lassen und habe mich kurzfristig für einen Start über die legendäre und wohl härteste Kurzdistanz entschieden. Mit dabei war auch ein Team des Regionalfernsehen Oberbayern (RFO), welches die Triathleten auf den spektakulären Wettkampfstrecken mit der Kamera begleitet hat. Mittendrin im spannenden Geschehen, hautnah und dennoch unbemerkt entstand der Videobeweise mit dem Alpen Triathlon Video. Mein gelber Helm und die gelben Schuhe von MAVIC waren wohl ein idealer Eyecatcher und beliebtes Motiv für das RFO-Team auf der Radstrecke. Schön zu sehen sind mein Schwimmausstieg und der Wechsel auf die Laufstrecke.

Hier der Link zum Alpen Triathlon Video

VIDEO SIXTUS SCHLIERSEE ALPEN TRIATHLON 2015

Die Moderation des Alpen Triathlon Video und der Schnitt wären noch etwas ausbaufähig und könnten damit authentischer und spannender umgesetzt werden, um so der Sportart gerecht zu werden und mehr Menschen für Triathlon zu begeistern.

Das Alpen Triathlon Video ist eine schöne persönliche Erinnerung an einen großartigen Wettkampf: Sixtus Schliersee Alpen Triathlon 2015

MEIN BERICHT zum SIXTUS SCHLIERSEE ALPEN TRIATHLON 2015

Die Siege des Sixtus Schliersee Alpen Triathlon 2015 gingen an Julia Viellehner bei den Frauen und an Thomas Steger vom Pewag Racing Team. Erstmals fiel der Startschuss des Sixtus Schliersee Alpen Triathlon 2015 um 14.00 Uhr. Neu war auch die zweite Wechselzone unterhalb der Taubensteinbahn unmittelbar am Spitzingsee. Der Sixtus Schliersee Alpen Triathlon ist zum zweiten Mal auch Teil der deutsch-österreichischen Triathlon-Serie „AlpenASS”, zu der auch der Chiemsee Triathlon, der Trumer Triathlon und der Transvorarlberg Triathlon zählen.

Am Samstag, 13. Juni 2015 rockten einige wilde Jungstars der Triathlonszene und fast 500 ambitionierte Triathleten den Sixtus Schliersee Alpen Triathlon mit einem heißen Ritt auf den Spitzingsattel. Nach dem Saisonauftakt über die Kurzdistanz beim DTU Cup in Forst habe ich mich kurzfristig entschlossen an der wohl härtesten Kurzdistanz im Triathlon teilzunehmen und die spektakulären Wettkampfstrecken als knackige Trainingseinheit und einen idealen Formtest zu nutzen.

Für seine faszinierende Kulisse in den bayerischen Voralpen und der legendären Rad- und Laufstrecke ist der Alpen Triathlon unlängst bekannt Das hat sich mittlerweile nicht nur in Europa sondern bis über den Atlantik rumgesprochen, denn es stand bereits die 28. Auflage der traditionellen Kurzdistanz an. Welch ein Pass, was für eine Rampe! Nach dem und den ersten 30km auf dem Rad erreicht man die Spitzingstraße. Von nun an geht es nur noch bergauf: 3,5 Kilometer lang, 360 Höhenmeter, keine Kehren oder flachen Abschnitte, maximale Steigung 14 Prozent!

Fast 500 Triathleten aus ganz Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien und sogar Kanada waren bei optimalen Wetterbedingungen pünktlich um 14 Uhr zum Start am Schliersee gekommen. Darunter waren Kurzdistanzspezialisten, Elite- und Profi-Triathleten, wie der Altenfurter Tobias Heining, Thomas Steger vom Pewag Racing Team oder Christian Jais, die das Zeug für einen starken Gipfelsturm haben. Erstmals am Schliersee und überhaupt am Start eines Triathlons, war auch Jan Wolfgarten, der Schwimmtrainer von Ironman-Hawaii-Sieger Sebastian Kienle. Der ehemalige Leistungsschwimmer und Europameister möchte nun selbst in den Triathlon einsteigen und feierte somit beim Sixtus Schliersee Alpen Triathlon sein Debüt. Wenn der Spitzing ruft ist auch Langlaufspezialist Peter Schlickenrieder am Start, der manchem ambitionierten Triathleten wieder einmal klar gemacht hat, wie man einen Berg bezwingt.

 

Der Alpen Triathlon als perfekten Trainingseffekt

Eher kurzfristig habe ich mich eine Woche zuvor zum Start beim Sixtus Schliersee Alpen Triathlon entschlossen. Die späte Anmeldung bescherte mir Startnummer 15 Voll im Training auf meine erste Langdistanz, ohne entsprechender Vorbereitung und Erholung stand für mich zum fünften Mal in 25 Jahren Triathlon der heiße Ritt auf den Spitzingsattel auf dem Trainingsplan. Dennoch erhoffte ich mir natürlich einen schönen Wettkampf vor einer faszinierenden Kulisse und einen perfekten Trainingseffekt für meine Vorbereitung auf den Ironman Vichy in 75 Tagen. Wettkampf ist Wettkampf, da möchte man stets sein Bestes geben. Die ungewöhnliche späte Startzeit für einen Triathlon erforderte eine entsprechend Tagesplanung. Zu einer Tageszeit, wenn andere bereits wieder müde werden, galt es fit am Start und Ufer des Schliersees zu stehen. Also musste auch die Ernährung am Wettkampftag richtig geplant sein und ich entschied mich für eine lockere Laufeinheit nach einem ersten kleinen Frühstück, etwas Lauf ABC und ein paar kurzen Steigerungen. Dadurch waren die Kohlenhydratspeicher wieder leicht abgeschöpft und das Fenster für ein leichtes, kohlenhydratreiches Frühstück geöffnet, um die Speicher noch einmal randvoll zu machen.

 

Geduld und Stehvermögen – wichtige Qualitäten beim Alpen-Triathlon

Beim Sixtus Schliersee Alpen Triathlon mit seinem knapp 4 Kilometer langen Anstieg und der durchschnittliche 10 Prozent Steigung hinauf zum Spitzingsee kommt es auf besondere Qualitäten an. Entscheidend ist es nicht zu früh die Körner zu verschießen und möglichst energiesparend aber dennoch zügig den Spitzingsattel zu erklimmen, um noch genügend Spritzigkeit für die selektive Laufstrecke in den Beinen zu haben. Geduld war angesagt, um sich nicht von Attacken verleiten zu lassen. Die Wetterbedingungen waren ideal: Hitze, Temperaturstürze, ja sogar Schnee gab es hier bereits in der Vergangenheit. Ein kurzer Regenschauer während des Check-In’s sorgte zwar für etwas Erfrischung aber rechtzeitig zum Start lockerte die Bewölkung wieder auf und Sonne kam wieder raus. Vor allem aber stark böiger Wind sollte den Rennverlauf bestimmen und sorgte gleich zu anfangs für eine etwas längere Schwimmeinheit. Eine Boje hatte sich wohl leicht verlagert, denn mein Polar V800 zeichnete eine Schwimmstrecke von mehr als 1,7 km statt der 1500 Meter auf, was auch die Schwimmzeiten belegten. Der Wellengang und Gegenwind ab dem zweiten Drittel des Dreieckskurses erschwerten die Wassereinheit zusätzlich. Nicht desto trotz waren die Bedingungen für alle gleich. Doch halb so wild, was die erst Disziplin betraf, jetzt erst einmal von Anfang an!

 

First out of the Water beim Triathlon-Debüt

Der Schwimmstart verlief für mich gewohnt problemlos und ich konnte mich schnell vom Feld absetzen – zumindest auf meiner Seite des Startfeldes, denn die Favoriten mit Jan Wolfgarten waren rechts gestartet. Von beiden Seiten schwammen wir somit auf die erste Boje zu, doch mein Abstand zur Führungsgruppe betrug da bereits gute 15 Meter, um im Wasserschatten gegen die nun von vorne kommenden Wellen und den Wind zu schwimmen. Ich schwamm also alleine, mit zwei Triathleten im Schlepptau und schlechter Sicht bis zur zweiten Wendeboje. Auf dem Weg zum Ausstieg konnte ich mich schließlich absetzen und noch zwei Schwimmer überholen. In der Folge stieg ich als Siebter aus dem Schliersee und auf’s Rad. First out of Water bei seinem Triathlon-Debüt war Jan Wolfgarten, womit bei einem Schwimmeuropameister durchaus zu rechnen war. Mit 2:14 Minuten war mein Rückstand doch nicht so groß wie erwartet. Das mag wohl an der fehlenden Erfahrung im Freiwasser und herausfordernden Orientierung von Jan gelegen haben. Ähnlich erging es an gleichem Ort und im selben Rennen in den 90er-Jahren dem Olympiasieger Michael Gross. Nach einem guten Schwimmen ging’s dann auf dem Rad schnell zur Sache und nach nur 5 Kilometern einrollen bereits in den ersten Anstieg Richtung Wörnsmühle.

Berg-Spezialisten und Flachland-Tiroler

Viel Bergtraining in den Dolomiten und lange Trainingseinheiten bei heißen Temperaturen und gegen den Wind am Gardasee standen während der vergangenen Wochen auf meinem Plan. Ob die geringe Erholung und Spritzigkeit für die kurzen und knackige Strecke des am Samstag gegeben war, wurde mir nach den großen Umfängen schnell beantwortet. Die Radstrecke des Alpen Triathlon ist für Bergspezialisten und wer hier als erster am Spitzingsattel ankommen und ganz oben auf dem Stockerl stehen möchte, der ist für diesen Tag optimalvorbereitet und gut erholt. Keines von beidem traff an diesem Tag auf mich zu und zeigte mir die erste Steigung bereits meine heutigen Grenzen auf. Auf den Bergabpassagen und im Flachen hingegen konnte ich ordentlich Druck machen. Was folgte war ein überholt werden und überholen auf der bergigen Radtrecke. In Fischbachau hatte ich meinen Abstand vom Schwimmen zu Jan Wolfgarten gut gemacht und konnte ihn mit einem kurzen „Servus“ überholen. Nur wenig später ging es dann schon links weg und hinauf zum Spitzingsattel. Spätestens hier standen Flachland-Tiroler vor einer großen Herausforderung, wer hier überzockte, der sollte es auf der Laufstrecke bitter bereuen.

Jäger oder Gejagter

Dieser Herausforderung haben sich auch der mehrfache österreichische Meister Franz Höfer, genauso wie der Wolfgangsee-Challenge-Gewinner Maxi Kirmeier, der Altenfurter Tobias Heining und kurzfristig auch Thomas Steger, Pewag Racing Teamkollege von Faris Al-Sultan und Marino Vanhoenacker gestellt. Mit der Vorjahressiegerin und frisch gekürten Bayerischen Meisterin über die Sprintdistanz, Renate Forstner war bei den Frauen zu rechnen, die mit Julia Viellehner eine kurzfristig starke Herausforderin bekam. Julia Viellehner, erst vor einer Woche im Kraichgau mit dem Sieg ihrer Altersklasse und der Qualifikation für die Ironman 70.3 World Championships in Zell am See belohnt, wollte den Alpen Triathlon als „Trainingseinheit und kleine Laktatdusche nutzen“, wie sie mir beim Check-In erzählte. Es lässt sich jedoch immer schwer vorhersagen, wer hier wen jagen wird und das verspricht Spannung pur, wer wohl als Erster den Spitzingsattel erreichen wird.

Tour de France-Stimmung am Spitzingsattel

Dank meiner Erfahrung von fünf Starts beim Alpen-Triathlon bin ich den Spitzingpass von Beginn an moderat angefahren und habe eine hohe Trittfrequenz gewählt. Im mittleren Teil folgte die maximale Steigung mit 14 Prozent, die ich im Wiegtritt nahm. Im verbleibenden Anstieg konnte ich mehr Druck machen und auf 1.129 Höhenmetern wurden wir Triathleten dann von einer begeisterten Zuschauermenge und einer Stimmung wie bei der Tour de France empfangen. Die letzten Meter wird man regelrecht hinauf gejubelt und so nach 3,8km und 15 Minuten bergaufwärts mit einem kurzen Traumblick in Richtung Valepp für die Strapazen belohnt. Auf der ein Kilometer kurzen Abfahrt zum Spitzingsee und der zweiten Wechselzone hieß es runter vom Rad, rein in die Laufschuhe und wieder raus auf die Laufstrecke.

Über Almwiesen und randvoll mit Milchsäure um den Spitzingsee

11,3 Kilometer Laufen ins Valepp und rund um den Spitzingsee lagen noch vor mir. Nach der langen Bergauffahrt ganz sicher kein Zuckerschlecken und etwas länger als geplant. Der zweite Wechsel lief reibungslos und ich konnte schnell meinen Laufrhythmus finden. Nicht zu flott und überraschend locker lief es bergab zur Albert-Link-Hütte, gefolgt von einem Anstieg und der ersten Schleife über einen Höhenweg zurück zum Spitzingsee. Ich konnte wieder Platz für Platz und ebenso Zeit gutmachen. Jedoch bemerkte ich auch schnell, dass ich heute nicht in der Lage war das Tempo über die kompletten 2,5 Runden um den Spitzingsee zu halten. Das Gefälle über die unebene Almwiese vorbei an den weidenden Kühen ließ meine hintere Oberschenkelmuskulatur verhärten, so dass ich die Schrittlänge im weiteren Verlauf verkürzen musste. Ausreichend Zeitpolster zu den Verfolgern und keinen Vordermann mehr im Blick versuchte ich meine Pace zu halten.

Die Laufstrecke wurde ziemlich voll als man nach der ersten Seerunde die langsameren Triathleten überrundete. So wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht an welcher Position ich lief. Die letzte Runde war hart, die Muskeln auch und ziemlich leer. Ich hatte das Gefühl dass mir die Milchsäure bis „Oberkante Unterlippe“ stand, was gewiss nicht an den vielen Milchkühen auf der Laufstrecke lag. Die letzten Meter in’s ersehnte Ziel ging es noch einmal bergauf und nach 2009, 1994, 1992 und 1991 war ich dann zum fünften Mal in 25 Jahren glücklicher Finisher der wohl spektakulärsten Kurzdistanz im Triathlon. Mit Startnummer 15 war das der 15. Platz bei den Männern und Platz 3 in der Altersklasse – eine Punktlandung. Echtes Gipfelglück! Das war mein bestes Ergebnis beim Sixtus Schliersee Alpen Triathlon seit meiner Zeit als Junior. „Wie das Rennen wohl mit Startnummer 5 gelaufen wäre?“, nur ein flüchtiger Gedanke bevor ich mich wie alle tapferen Triathleten traditionell mit dem legendären Kaiserschmarrn belohnte. Reichlich verdient und wohl die beste Zielverpflegung, um die geleerten Kohlenhydratspeicher wieder schnell und schmackhaft zu füllen.

Nach dem Alpen Triathlon heißt es jetzt für mich aber erst einmal regenerieren, um für den nächsten Trainigsblock ordentlich erholt zu sein!

Die Siege des Sixtus Schliersee Alpen Triathlon 2015 gingen an Julia Viellehner bei den Frauen und an Thomas Steger vom Pewag Racing Team. Erstmals fiel der Startschuss des Sixtus Schliersee Alpen Triathlon 2015 um 14.00 Uhr. Neu war auch die zweite Wechselzone unterhalb der Taubensteinbahn unmittelbar am Spitzingsee. Der Sixtus Schliersee Alpen Triathlon ist zum zweiten Mal auch Teil der deutsch-österreichischen Triathlon-Serie „AlpenASS”, zu der auch der Chiemsee Triathlon, der Trumer Triathlon und der Transvorarlberg Triathlon zählen.

VIDEO SIXTUS SCHLIERSEE ALPEN TRIATHLON 2015

WEBSITE SIXTUS SCHLIERSEE ALPEN TRIATHLON 2015

ERGENBISSE SIXTUS SCHLIERSEE ALPEN TRIATHLON 2015

Knapp ein Jahr nach dem V800 bringt der finnische Sportuhrenhersteller mit dem Polar M400 eine günstigere und abgespeckte Variante einer Multisportuhr heraus. Der stylische Herzfrequenzmesser soll neben Sport auch durch seinen integrierten Aktivitätstracker im Alltag eine gute Figur machen. Mit der Polar M400 GPS-Uhr hat Polar die Lücke zwischen einfachen Activity Trackern, wie dem Polar Loop oder Withings Pulse Ox und reinen GPS-Uhren geschlossen. Der M400 vereint sportliches Design, GPS und fortschrittliche Trainingsfunktionen, dazu zahlreiche Optionen, um deine Aktivitäten rund um die Uhr im Blick zu behalten.

Die Polar M400 ist die Uhr für Läufer

Als Laufuhr entwickelt, unterstützt der Polar M400 jedoch auch zahlreiche andere Aktivitäten, wie Radfahren und Schwimmen. Die GPS-Uhr verfügt zwar über einen eigenen Radmodus, jedoch können leider keine Radsensoren mit der M400 gekoppelt werden. Zudem verfügt der Polar M400 über Profile für viele weitere Sportarten wie Triathlon und AquaFitness. Der Hauptfokus liegt aber deutlich auf dem Laufen.

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Beschleunigungssensor im Polar M400

Der integrierte Beschleunigungssensor ermittelt ständig Schritte, die zurückgelegte Distanz (ohne GPS), Schlafzeiten und verbrannte Kalorien. Mit einem optionalen Footpod kann auch die Schrittfrequenz und Pace auf einem Laufband gemessen werden.

Polar M400 mit ausdauerndem Akku

Fast 3 Wochen hält der Akku der Polar M400 ohne GPS. Dabei funktioniert die Uhr als Activity Tracker, zählt Schritte, die verbrauchten Kalorien und die Schlafzeiten. Im GPS-Modus fällt die Akkulaufzeitdes Polar M400 auf knapp 8 Stunden und liegt damit voll im Durchschnitt und auf Augenhöhe mit der Konkurrenz.

Knapp ein Jahr nach dem V800 bringt Polar mit dem M400 eine günstigere und abgespeckte Variante einer Multisportuhr heraus. Der stylische Herzfrequenzmesser soll neben Sport auch durch seinen integrierten Aktivitätstracker im Alltag eine gute Figur machen. Mit dem Polar M400 GPS-Uhr hat Polar die Lücke zwischen einfachen Activity Trackern, wie dem Polar Loop oder Withings Pulse Ox und reinen GPS-Uhren geschlossen. Der M400 vereint sportliches Design, GPS und fortschrittliche Trainingsfunktionen, dazu zahlreiche Optionen, um deine Aktivitäten rund um die Uhr im Blick zu behalten

Polar M400 GPS Activity Tracker – der zuverlässige Trainingspartner mit motivierender Analysensoftware



Motivierender Trainingspartner dank Smart-Coaching

Der Polar M400 verfügt wie auch der teurere Polar V800 über “Smart Coaching”-Funktionen. Die GPS-Uhr wertet mit Hilfe der Analysesoftware Polar Flow den eigenen Fitness- und Trainingsstand aus und gibt individuelle Rückmeldung sowie Tipps zur Verbesserung des Trainings.

Eine neue Funktion des M400 ist die Running-Estimator Option. Dabei wird während des Laufes, anhand der aktuellen Pace, die verbleibende Zeit (Dauer)bis zum erreichen des vorher eingstellten Ziels (z.B. Marathon)berechnet. Das erleichtert besonders in Wettkämpfen die Renneinteilung und Taktik. Ausserdem verfügt die GPS-Uhr jetzt über ein Menü, in dem persönliche Bestzeiten und Rekorde gespeichert werden. Während des Laufes kann angezeigt werden, ab wann man einen neuen Rekord aufstellt – das ist gerade im Training sehr motivierend.

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Typische Polar Qualität: Sauber Verarbeitung, Anschlüsse und Analysesoftware

Der Polar M400 ist bis zu einer Tiefe von 30 Metern wasserdicht und lässt sich daher problemlos auch zum Schwimmen tragen. Die Herzfrequenz kann alerdings, anders als beim Polar V800 nicht im Wasser gemessen werden.

Der Datenupload erfolgt wahlweise drahtlos über Bluetooth Smart oder mit Kabel über Micro-USB. Auch über Bluetooth können die Sportdaten an die Polar Flow-App auf ein Smartphone (Android / iOS) gesendet werden. Derzeit unterstützt der Polar M400 noch kein Live-Tracking wie es z.B. der Garmin Forerunner 620 macht. Es ist allerdings gut vorstellbar und auch möglich, dass diese Funktion per Software-Update nachträglich erfolgen wird.

Der Polar H7 Brusturt oder Foodpod können per Bluetooth-Smart mit dem M400 gekoppelt werden. Auch hier ist denkbar, dass die Radsensoren zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt werden. Mit dem mitgelieferten Micro-USB Kabel wird der Akku der GPS-Uhr schliesslich wieder geladen. Als Analysesoftware dient Polar Flow mit der sich die einzelnen Aktivitäten detailliert auswerten und vergleichen lassen.

Polar M400 Vergleich: Preis und Alternativen

Mit einem Einstiegspreis von 159 EUR und 199 EUR mit dem H7 Brustgurt liegt der Polar M400 preislich im Mittelfeld. Vergleichbare Alternativen sind der Garmin Forerunner 220 und die teurere Suunto Ambit 2R.

UVP
159 EUR
199 EUR (mit H7 Brustgurt)

FACTS
• Gewicht 56,6 g
• Wasserbeständig (bis 30 m)
• 11,5 mm flach
• Display mit hoher Auflösung (128 x 128)
• Zeigt Texte in 15 Sprachen an
• Aktualisierungsfähige Software
• Speicherkapazität für 30 Std. Training mit GPS und Herzfrequenz
• Wiederaufladbare Batterie
• Einfache Synchronisierung per Polar Flow App und Bluetooth Smart
• Kompatibilität mit Smartphone-Apps
• Datenübertragung mit Micro-USB-Kabel auf PC und Mac

Website von POLAR

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CLRFLXS® – THE COLORFUL CHRISTMAS 2014 SPECIAL

TECHNISCHE DETAILS
Basis-Funktionen
Benutzerdefinierbare Herzfrequenz-Zonenlimits
HFmax – höchste erreichte Herzfrequenz – Benutzereingabe
Hfmax – höchste erreichte Herzfrequenz auf Basis des Alters
Polar OwnIndex® Fitness Test
Polar OwnCal ® – Smart calories – Kalorienzähler
HF-basierte Trainingszonen mit visuellem und akustischem Alarm
Automatische Einstellung der HF-Zielzone auf Altersbasis (S/min. oder %)
Durchschnittliche, minimale und maximale Herzfrequenz je Zwischenzeit
Herzfrequenz in S/min., %
Herzfrequenz-Zonen
Trainingsnutzen und Feedback

Aktivitätsfunktionen
24/7-Aktivitätstracking
Activity Guide
Schritte
Aktive Zeit
Inaktivitäts-Alarm

Trainingsfunktionen
Akustische Alarme
Intervall-Timer
Persönliche Bestzeit
Intervalltrainingseinheiten – Herzfrequenz/Distanz
Manuelle und automatische Runden
ZonePointer
Benutzerkonfigurierbare Anzeige
ZoneLock

Polar Flow Web-Service-Funktionen
Schritte
Erweiterte Trainingsanalyse
Kartenansicht
Nacherleben
Schlafdauer und -qualität
Trainingsziele
Aktivitätszonen
Erweiterte Aktivitätsanalyse
Trainings-Tagebuch

Polar Flow Mobile App Funktionen
Schritte
Schlafdauer und -qualität
Kompatibilität der mobilen App
Sofortige Analyse nach dem Training
Inaktivitäts-Alarm
Einfache Datensynchronisierung mit dem Polar Flow Webservice über Bluetooth® Smart

Integrierte GPS-Funktionen
Zurück zum Start
Zielzeitschätzung
Autostart/Stop
Distanz – Training, Runden, Trip und gesamt
Geschwindigkeit/Tempo – aktuell, durchschnittlich und maximal
Running Index
GPS-basierte Höhenmessung

Speicherfunktionen
Speicherkapazität für 30 Std. Training mit GPS und Herzfrequenz
Trainingstagebuch
Trainingseinheiten (mit Zusammenfassungen) – 14

Uhrenfunktionen
Beleuchtung
Batterielaufzeit: für bis zu 8 Std. Trainingszeit (bei Verwendung von GPS und Herzfrequenz-Sensoren), 24 Tage in der Uhrzeitanzeige mit Erfassung der täglichen Aktivität
Wiederaufladbare Batterie mit Standard-Micro-USB-Kabel
Firmware-Update
Datums- und Wochentagsanzeige
Tastensperre
Uhrzeit (12/24 Stunden) mit Alarm und Schlummerfunktion
Wasserbeständig – 30m

Datenübertragung
Kompatibel mit PC Windows XP, Windows 7, Windows 8 und höher bzw. mit Mac OS X 10.6, OS X 10.7, OS X 10.8 und höher
Synchronisierung mit dem Polar Flow Webservice per Standard-Micro-USB-Kabel (erfordert die Software FlowSync)
Kompatibel mit Polar Flow Mobile App über Bluetooth Smart
Datenexport

Kompatibilität mit Smartphone-Apps
iPad (3. und 4. Generation)
iPad mini
iPhone 4S
iPhone 5
iPhone 5C
iPhone 5S
iPod touch (5. Generation)

Der finnischen Hersteller von Herzfrequenzmessern für den Sport, Polar, hat seine neue Multifunktionsuhr V800 im Frühjahr herausgebracht. Schon seit ein bis zwei Jahr können Athleten dank neuer innovativer Technologien der Sportelektronik ihre Leistungen optimieren und sich neue Ziele setzen. Die neuen Produkte verfügen über Raffinessen, die es Sportlern erlauben ihr Training besser zu planen, exakter durchzuführen und die Leistungsdaten leichter auszuwerten. Polar liess lange auf sich warten, doch es hat sich gelohnt, so meine ersten Eindrücke!

Das ist immer noch erst der Beginn einer neuen Generation elektronischer Sporttechnologien. Für 2014 haben die Sportuhren-Hersteller neue revolutionäre Innovationen präsentiert und sogleich das Jahr der Activitytracker (Gerät zur Bewegungsaufzeichnung) ausgerufen. Diese neuen Geräte zur 24-Stunden-Messung von Bewegung und Energieverbrauch steigern nicht nur die Motivation, sie sorgen zudem für einen hohen Spaßfaktor.

Der Polar V800 als schicke 24/7 Sportuhr

Polar, der führende Hersteller von Herzfrequenzmessern, sogar noch einen Schritt weiter. Die Finnen haben auf der Ispo 2014 die Polar V800 präsentiert und damit die Technologie ihres erfolgreichen Activitytrackers ‚Loop’ in eine Multifunktions-Sportuhr integriert. Nach den Erfolgsmodellen RCX5 und RC3 GPS hat man damit sämtliche Technologien verschmolzen und in einer schicken 24/7 Sportuhr verpackt. Während Polar’s RCX5 schon schlank und flach war, musste die GPS-Einheit noch extern mitgeführt werden. Der 2013 vorgestellte RC3 GPS hatte schon alles an Bord, war jedoch nicht wasserdicht.



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Mit der neuen Polar V800 haben die Finnen endlich eine multifunktionelle Triathlon Uhr entwickelt, die nicht nur mit höchst qualitativen Eigenschaften ausgestattet ist, sondern auch als sehr schicke Armbanduhr für den ganzen Tag gedacht ist. Die V800 ist das zweite Modell von Polar, das einen GPS Sensor integriert hat und verfügt ergänzend über einen Activitytracker, der die Trainingseffizienz sowie die Ruhephasen aufzeichnet. Er misst somit sämtliche Bewegungen und die verbrauchte Energie außerhalb des Trainings, ob man Auto fährt oder Einkaufen geht. Polar’s neuer Trainingsmotivator hilft somit zukünftig nicht nur das Leistungslevel mittels Herzfrequenzmessung und integriertem GPS zu steigern, sondern unterstützt auch effizient die Erholung des Sportlers. Da scheint es fast schon selbstverständlich, dass Polar noch einen Barometer zur genauen Höhenmessung reinpackt und die komplette Uhr wasserdicht verpackt hat. Somit zeichnet die V800, wie schon die RCX5 die Herzfrequenz sogar während des Schwimmtrainings auf.

Alle Trainingswerte im Blick auf dem Polar V800

Für diese neue Kombination, Trainingssteuerung mit 24 h Aktivitätsmessung, integriert in einem schlichten hochwertigen Design aus Edelstahl und stoßfestem Gorilla-Glas, hat Polar zurecht den ISPO Award 2014 in der Kategorie ‚Devices’ erhalten. Das schätzen auch Weltklasse-Athleten wie Frederik Van Lierde, der immerhin bis zu 35 Stunden in der Woche trainiert. Dem Triathlet und IRONMAN Weltmeister liefert der Polar V800 sämtliche Informationen zu seinen Trainingseinheiten, egal ob beim Schwimmen, Laufen oder auf dem Rad.

Die Polar V800 nutzt für alle Verbindungen Bluetooth und koppelt sich für den kabellosen Datentransfer sogar mit dem Smartphone, um Einstellungen der Sportprofile, detaillierte Analysemöglichkeit aller Trainingseinheiten via mobile App Polar Flow oder einzigartige Features wie die Bedienung von Musikplayern zu ermöglichen. Dennoch erreicht der wiederaufladbare Akku des Polar V800 eine lange Lebensdauer: die Trainingszeit beträgt bis zu 14 h, sogar 50 h im GPS-Energiesparmodus oder 30 Tage im Uhrzeit-Modus mit 24/7 Aktivitätsmessung.

Der Polar V800 ist für EUR 399,95 (EUR 449,95 mit Herzfrequenz-Sensor) in schwarz und auch in blau erhältlich sein.

INFO
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