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Die meisten Menschen denken, dass Arabica generell die bessere Bohne und Robusta qualitativ eher schlechter sei. Das wird uns seit vielen Jahrzehnten durch die Bezeichnung „100% Arabica“ weiss gemacht. Kaffee aus Arabicabohnen wird daher grundsätzlich geschmacklich hochwertiger eingeschätzt als aus Bohnen der Sorte Robusta. Arabica ist in der Regel säuerlich, fruchtig und schokoladig und enthält weniger Bitterstoffe. Die Robustabohne hingegen überzeugt mit mehr Volumen, wird eher bitter, nussig und intensiver geschmeckt. Ein guter Espresso vereint in der Regel beide Bohnen und besteht aus einer Mischung der beiden Sorten im Verhältnis von 70% Arabica zu 30% Robusta. Von großen Kaffeeröstereien wird aber meist suggeriert, dass ausschließlich Kaffee aus 100% Arabica Bohnen von höchster Qualität sei. Grundsätzlich ist das erst einmal nicht ganz falsch. Jedoch ist es auch wichtig zu wissen, dass Arabica nicht gleich Arabica ist und 100% nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal sein muss. Aber was bedeutet denn nun 100% Arabica tatsächlich und was unterscheidet Arabica von Robusta Kaffee eigentlich?

Arabicakaffee, wird von den meisten Kaffeeproduzenten als die hochwertigste Kaffeesorte mit bester Qualität verkauft, während Robustakaffee als eher qualitativ minderwertig bezeichnet wird. Unbestritten ist die Aromenvielfalt der Arabicabohne, sie reicht von blumig bis schokoladig und auch ihr milderer Geschmack. Denn es überwiegen besonders viele fruchtige Aromen, die sich durch eine leichte Säurenote bemerkbar machen – ein Merkmal des geringeren Koffeingehalts. Zu unrecht wird im Vergleich die Robusta sehr oft als Kaffebohne mit „minderer“ Qualität beschrieben, denn es gibt qualitativ hochwertige Sorten, die vollmundig intensiv, ja fast schokoladig bitter oder toastig schmecken. Für Laien sehen die Bohnen der beiden Sorten auf den ersten Blick sehr ähnlich aus. Aber das täuscht. Das deutlichste Unterscheidungsmerkmal sind die Bohnen in Form und Grösse. Robustabohnen sind rundlicher und kleiner und haben einen fast geraden Einschnitt auf der flacheren Seite. Arabicabohnen dagegen sind insgesamt grösser und flacher, die Form ist deutlich ovaler. Die Einkerbung auf der flachen Seite ist in sanfter S-Form geschwungen – je nach Herkunft mehr oder weniger deutlich. Der genetische Code verteilt sich bei der Robusta auf 22 Chromosomen, die Arabica hat doppelt so viele. Das zeigt sich in Details wie Form und Farbe der Blätter, ganz besonders aber beim Wuchs. Während wild wachsende Robustas bis zu 10 m hoch werden können, begnügt sich die Arabicapflanze mit nur 6 – 8 m, was wohl auch mit den Hochlagen zu tun hat.

Schmeckt 100% Arabica denn grundsätzlich besser?

Mit der Bezeichnung „100% Arabica“ lassen sich von den Importeuren und Kaffeeröstereien wesentlich höhere Preise auf dem Markt durchsetzen. Derweil ist „100% Arabica“ einfach nur eine simple Inhaltsangabe und hat keine Aussage über die Qualität des Inhalts. „100% Arabica“ sagt auch rein gar nichts darüber aus, ob dir der Kaffee schmecken wird oder nicht. Interessanterweise zeigt die Erfahrung, dass bei einer Verkostung verschiedener Kaffees, meistens eine Mischung mit Robusta-Anteil bevorzugt wird, denn sie ist harmonischer und kommt dem individuellen Geschmacksempfinden am nächsten. Der Grund liegt wohl in der Verbindung zu Italien, dem Heimatland des Espresso, wo uns der Kaffee fast immer am besten schmeckt und dort immer Mischungen mit Anteilen von Robusta verwendet. Denn auf den intensiven Geschmack einer hochwertigen Robustabohne möchte in Italien niemand verzichten.

KOFFEIN IM BLUT: Arabica versus Robusta – die Qualität und Mischung macht’s / … und der Barista zaubert die Blume in den Milchschaum © stefandrexl.de

KOFFEIN IM BLUT: Arabica versus Robusta – die Qualität und Mischung macht’s / … und der Barista zaubert die Blume in den Milchschaum © stefandrexl.de

Arabica oder Robusta – worin liegt der Unterschied?

Die Kaffeekirschen, in dessen Kern die Kaffeebohnen reifen, wachsen an einem Kaffeebaum oder –strauch der Familie der Rotgewächse (Rubicacae) und gehören zur Gattung Coffea (Kaffee) mit etwas mehr als 120 bekannten Sorten. Wirtschaftliche bedeutend sind derzeit lediglich zwei Arten: Die Coffea Arabica und die Coffea Canephora, bekannt unter der Bezeichnung Robusta. Natürlich existieren noch weitere Kaffeesorten, die weltweit auch angebaut und getrunken werden. Da sie aber wirtschaftlich eher unbedeutend sind, ist es in Europa sehr schwierig diese Kaffeesorten zu erwerben. Die beiden beliebtesten Kaffeesorten, Coffea Arabica und Coffea Canephora sind durchaus zwei unterschiedliche Pflanzen. Die in ihrem Ursprung aus Äthiopien stammende Coffea Arabica bevorzugt höhere und kühlere Lagen von 800 – 2500 Meter und ist wesentlich senibler für Krankheiten oder beir Temperaturschwankungen. Aufgrund der erforderlichen Höhenlage des Arabicas sind die bevorzugten Anbaugebiete in Südamerika und Afrika. Die Arabicabohne wird generell als feiner, komplexer und mit einer wohlschmeckenden Fruchtsäure beschrieben. Der Koffeingehalt derArabica liegt bei etwa 1,1 – 1,7%.

Im Vergleich dazu ist die Coffea Canephora mit der Robustabohne, wie ihr umgangssprachlicher Name schon beschreibt, deutlich robuster. Die Coffea Canephora stammt aus West- und Zentralafrika, sie ist viel widerstandsfähiger und wächst am besten im feuchteren und wärmeren Klima tieferer Lagen von 200 – 300 Metern. Es gibt auch keinen Grund, ihren Anbau in höhere Regionen zu verlegen. Die Coffea Canephora kann in großen Mengen in den niedrigeren Lagen gut in größeren Mengen angebaut werden. Aus diesem Grund hat sich Vietnam als das weltgrößte Anbauland von Robusta entwickelt und sich in der Kaffeeproduktion auf den zweiten Platz hinter Brasilien geschoben, noch vor allen afrikanischen und anderen südamerikanischen Ländern. Die Coffea Canephora trägt erheblich mehr Früchte, die auch schneller reifen. Ihr Geschmack wird meist als wesentlich bitterer und rassiger beschrieben. Auch besitzt Robusta im Vergleich zu Arabica einen deutlich höheren, ja fast doppelten Koffeingehalt von 2 – 4,5%. Während der Koffeingehalt durch das Rösten kaum zu beeinflussen ist, können die Chlorogensäuren durch langsame und schonende Röstverfahren deutlich reduziert werden. Auch beim Gehalt an Chlorogensäuren hat die Robustabohne die Nase vorn. Diese Säuren sind harntreibend und können bei magenempfindlichen Menschen unter Umständen Unwohlsein und Verdauungsstörungen verursachen.

Hohe Preise – mindere Qualität – der deutsche Arabica

Nach Öl ist Kaffee ist der am meisten gehandelte Rohstoff der Welt und deshalb wird sein Preis in der Regel auch an den internationalen Rohstoffmärkten festgelegt. Allerdings werden in New York und London nur die beiden Sorten Arabica und Robusta gehandelt, was individuellen Qualitätsabstufungen, anderen Herkunftsländern oder Sorten natürlich keinen Handlungsspielraum mehr lässt sich auf dem Weltmarkt zu präsentieren. Immer mehr Kaffeeproduzenten bevorzugen daher den „direkten“ Handel mit den Erzeugern ohne den Umweg über die komplexen Börse zu nehmen und von deren Preispolitik abhängig zu sein. Das hat große Vorteile, ganz besonders für die bewußten Kaffeegenießer unter den Kunden. Der Kaffeeproduzent kann sich dadurch für einzelne Erzeuger und ihre individuellen Sorten, bestimmte Anbaugebiete und Herkunftsländer entscheiden und vor allem seine gewünschte Qualität auswählen. Da der Arabica international nicht nur geschmacklich als der qualitativ hochwertigere Kaffee bezeichnet wird und sein Anbau in den Hochlagen erheblich aufwendiger ist, liegen natürlich auch der Börsenpreis deutlich höher als die der Robustabohne. In Deutschland landet in der Regel die schlechteste Qualität an Kaffeebohnen – Industrieware. Das liegt daran, dass hierzulande selbst am Kaffee gespart wird, vielmehr an dessen Qualität, denn für den „Coffee to go“ oder aus der Kapsel verschiedener Marken zahlt man bereitwillig überteuerte Preise – allerdings für den Lifestyle und nicht für die Qualität des Inhalts.

Kaffee – eine Frage des guten Geschmacks?

Kaffee aus der Arabicabohne besitzt eine höhere geschmackliche Komplexität im Vergleich zu Robusta. Entscheidend ist dafür natürlich die exakte Bedeutung von geschmacklicher Komplexität im Kaffee zu verstehen. So werden generell intensive und kräftige Aromen in Richtung Nuss, Schokolade, Karamell bevorzugt, während ein großes Säurespektrum und Fruchtigkeit nur wenigen Menschen zusagen. Nun ist aber vor allem die Säure eine bedeutende Eigenschaft des hochwertigen Arabica. Das führt in der Konsequenz leider dazu, dass die meisten Arabicabohnen im mitteleuropäischen Raum zu dunkel geröstet werden, um den fruchtigen und säuerlichen Geschmack in den Hintergrund treten zu lassen.

Nun ist der Robusta hingegen eigentlich genau dafür gerade zu prädestiniert, um dieses weniger fruchtiges und säuerliches Geschmackserlebnis im Kaffee hervorzurufen. Sein Geschmack ist deutlich kräftiger, herzhafter und besonders mit Milch als Cappuccino erzeugt der Robusta meist eine schokoladige Note. Aus diesem Grund werden besondere Mischungen aus beiden Sorten hergestellt, sogenannte „Blends“, welche die verschiedenen Qualitäten des Arabicas und Robustas kombinieren. Diese Kombination ermöglich es dem Röster die besten Eigenschaften der beiden Bohnesorten durch die Röstung herauszuholen, sie zu verstärken und ein einzigartiges Geschmackserlebnis zu erzeugen.

Was ist denn jetzt besser- Arabica oder Robusta?

Ob nun deshalb Arabica oder Robusta der bessere Kaffee ist, das ist letztendlich eine Frage des Geschmacks, denn es sind schlichtweg zwei völlig unterschiedlich Bohnen- und Kaffeesorten. Es kommt einfach darauf an, was man persönlich bevorzugt und welches Ergebnis man möchte, denn beide Kaffeesorten können zu einem guten Geschmackserlebnis führen. Richtig ist, dass günstige Robustasorten mit minderer Qualität auch meist einen schlechtere geschmacklich Qualität aufweisen, als das grundsätzlich schon einmal bei Arabica der Fall ist. Vor allem Großröster verlangen häufig nach sehr billigem Robusta für günstig gemahlene Kaffees um die Packungen zu füllen. Und weil Robusta leichter und einfacher hergestellt werden kann, wird er eben häufig für diesen Zweck missbraucht. Allgemein werden die Arabicabohnen geschmacklich höher eingeschätzt als die Robustas. Sie sind in der Regel weicher, aromatischer und weniger bitter. Dafür überzeugen die Robustas mit dem besseren Körper. Viele Espressosorten möchten das Beste aus beiden Welten vereinen und bestehen deshalb aus einer Mischung beider Arten.

„In Vino veritas“ gilt auch für Kaffee

Am besten lassen sich die beiden bekanntesten Kaffeebohnen mit den verschiedenen Weinsorten vergleichen. Grundsätzlich zu behaupten, „Robusta sei qualitativ schlechter“ wäre vergleichbar mit der Aussage „Rotwein ist qualitativ schlechter als Weißwein“. Diese Behauptung ist falsch und nicht haltbar, denn seit einigen Jahren werden von immer mehr Kaffeebauern qualitativ hochwertige Robusta-Kaffees angebaut und die Nachfrage unter den Röstereien steigt. Es gibt sensationell gute Röstungen speziell für Espresso, die aus 100% Robusta bestehen und in Geschmack und Qualität, als auch im Preis über manchem hochwertigen Arabica liegen. Und so schließt sich der Kreis und wir stellen fest, dass die Aussage 100% Arabica oder Robusta alleine kein Qualitätsmerkmal sein kann.

Stünde auf einer Flasche Wein „100% Rotwein“, so heißt das eben auch nur in der Flasche ist 100% Wein aus roten Trauben. Nicht mehr und auch nicht weniger. Selbst wenn auf dem Etikett „100% roter Bordeaux“ stehen würde, dann würde das auch nichts über die Qualität des Inhalts aussagen, denn auch bei Rotweinen aus der Region Bordeaux gibt es deutliche Qualitätsunterschiede. Das ist auch die Wahrheit bei Kaffeebohnen und so werden an den internationalen Rohkaffeebörsen die unterschiedlichsten Qualitäten an Arabicabohnen gehandelt – und das zu völlig unterschiedlichen Preisen und aus völlig unterschiedlichen Ländern, wie den Brasilianischen Santos, Äthiopischen Yirgacheffe oder einen neue Arabicasorte von Haiti. Das selbe gilt natürlich auch für die Kaffeebohnen des Robusta. Es gibt günstige Robustabohnen aus dem Vietnam, und teure, qualitativ hochwertigere, wie den Indischen Monsooned Robusta oder den bekannten Indonesischen Java.

Mein Fazit

Möchte man in Zukunft Kaffee mit hervorragender Qualität und einem wunderbaren Geschmackserlebnis, so kauft man seine Kaffeebohnen beim nächsten Mal am besten bei einer individuellen mittelständischen Kaffeerösterei in der Region und lässt sich nach dazu beraten. Eine Verkostung der verschiedenen Kaffeesorten vor Ort ist meistens auch möglich. So wird man schnell selbst feststellen, dass Kaffee nicht gleich Kaffee ist und sowohl Robusta als auch Arabica über viel mehr Geschmackserlebnisse und Varianten verfügt, als uns das in der Werbung großer Produzenten suggeriert wird. Die Aussage „100% Arabica“ ist daher keine grundsätzliche Definition für guten Geschmack und beste Qualitat. Ich persönlich bevorzuge eine Mischung qualitativ hochwertiger Kaffeebohnen einer Arabica aus Tansania mit Robusta aus Panama.

Kaffeeröstereien in und um München

Murnauer Kaffeerösterei GmbH, Am Mösl 4, 82418 Murnau
Erste Tegernseer Kaffeerösterei, Café & EspressoBar Felix, Tegernseerstrasse 104, 83700 Weißach, Gde. Kreuth / Tegernsee
SUPREMO Kaffeerösterei & Café, Kapellenstrasse 9, 82008 Unterhaching
Dinzler Kaffeerösterei AG, Wendling 15, 83737 Irschenberg
Vits Kaffeerösterei GmbH & Co.KG, Rumfordstrasse 49, 80469 München
Caffé Fausto GmbH, Birkenleiten 41, 81543 München
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Wildkaffee Rösterei, Wild & Wild GbR, Bahnhofstraße 40 & 42, 82467 Garmisch-Partenkirchen

von Martin Fladerer

Aufhören oder weiterstrampeln, das fragt sich gerade eine Vielzahl von Athleten. Die Corona-Krise stellt die Saisonplanung und den Trainingsalltag komplett auf den Kopf – schwierige Zeiten für Athleten. Wenn du dich auch fragst: Wie trainiere ich jetzt weiter? Und warum überhaupt? Dann können die folgenden Erkenntnisse aus der Psychologie und Sportpsychologie für dich und dein Training nützlich sein.

Kennst du die alte Geschichte der zwei Frösche, die in einen Sahnetopf fielen? Nein? Dann möchte ich sie dir kurz erzählen: Es fielen einmal zwei Frösche in einen Sahnetopf. Die zwei Frösche wurden sich schnell ihrer misslichen Lage bewusst. Sie fingen an zu strampeln, doch bewegten sich nicht vom Fleck. Der eine Frosch gab bald auf – Warum sich weiter abrackern? – und versank in der zähen Masse. Der andere Frosch aber paddelte und paddelte bis, ja bis er eines Moments Widerstand unter seinen Schenkeln spürte: Die Sahne hatte sich allmählich in Butter verwandelt … kurz darauf konnte sich dieser Frosch mit einem kräftigen Sprung aus seiner misslichen Lage befreien.

Auch wir Athleten stecken aktuell in einer misslichen Lage: Schwimmbäder sind geschlossen, Vereinstrainings entfallen, Wettbewerbe werden abgesagt (z.B. Challenge Roth). Das ist für viele enttäuschend und für einige frustrierend. Manch einer mag sogar wütend darüber sein. Auch das ist verständlich. Gleichzeitig möchte ich sagen, dass es in dieser Krise um mehr als persönliche Erfolge und PBs geht. Das sollte uns im Moment allen bewusst sein. Sport bleibt dennoch die schönste Nebensache der Welt und leistet einen wichtigen Beitrag für die Gesunderhaltung. Aus der Geschichte der zwei Frösche lassen sich drei Botschaften – und viele psychologische Tipps für dein Training – erkennen: (1) die Naheliegende, (2) die Verborgene, und (3) die Unerzählte.

DIE NAHELIEGENDE: WEITERMACHEN LOHNT SICH!

Der zweite Frosch zeigte etwas, das wir als Resilienz bezeichnen. Resilienz ist die Fähigkeit von Personen, bei Problemen und in Krisen widerstandsfähig zu bleiben und diese Herausforderungen als Chance zu nutzen. Eine Extrembeispiel ist wohl der Franzose, der kurzerhand den abgesagten Barcelona Marathon auf seinen Balkon verlegte. Jeder von euch kennt wahrscheinlich jemanden, der gerade „locker weiter trainiert“ und, „das Ganze eigentlich super findet.” Doch um ein „Einfach weiter so!“ geht’s es bei Resilienz nicht. Es ist bedeutend, hinzuschauen und zu akzeptieren, dass es eine Herausforderung gibt, die Handlung bedarf. In der Geschichte kommen beide Frösche zu dem Schluss, dass ihre Situation aussichtslos sei, dennoch verhalten sie sich in der Folge unterschiedlich: Aufhören vs. weiterstrampeln.

Wenn es dir nun eher wie dem ersten Frosch geht und dich die aktuelle Situation demotiviert und du sogar die Saison abbrechen möchtest – „Warum sich weiter abrackern?” – dann versuche über zwei Aspekte nachzudenken: deine Wahrnehmung und deinen Handlungsspielraum. Zum einen kannst du kritisch deine Wahrnehmung hinterfragen: Ist die Lage tatsächlich aussichtslos und kannst du absolut nichts daran ändern? Ist die Saison tatsächlich komplett gelaufen? Ist jedes Training jetzt wirklich nutzlos? Diese Fragen sind bewusst suggestiv formuliert, denn sie legen nahe, dass „die Lage ernst, aber nicht hoffnungslos” ist.

Daraus ergibt sich zum anderen die folgende Überlegung für deinen Handlungsspielraum: Worauf hast du aktuell Einfluss und worauf nicht? Welche Möglichkeiten hast du weiterhin für dein Training? Wie kannst du jetzt bestmöglich weitertrainieren? Schwimmen geht nicht, klar. Aber du kannst noch immer Radfahren, Laufen sowie deine Athletik, Stabilität und Flexibilität trainieren. Du kannst dir ebenso bewusst machen, und dass bei allem Respekt und Ernst der aktuellen Lage, dass diese Situation auf eine gewisse Art im Grunde gar nicht so ungewöhnlich ist. Denn es ist doch eher die Regel als die Ausnahme für viele Athleten, dass Saisonplan A nicht aufgeht: „Was ist also dein Plan B und C?”

DIE VERBORGENE: WISSEN WARUM, WISSEN WIE

Die Geschichte zeigt uns nur eine Momentaufnahme der beiden Frösche. Sie zeigt uns, wie resilient die Frösche in dieser einen Situation sind. Das sagt uns aber nichts darüber, warum und wieso der eine Frosch gerade resilienter ist als das andere. In der ausführlichen Version der Geschichte sagt der zweite Frosch zu sich: „Bevor mein letztes Stündlein nicht geschlagen hat, werde ich keine Sekunde herschenken“. Es hat eine klare Antwort darauf, warum und wozu es durchhält und weiterstrampelt. Genauso können wir uns in der aktuellen Situation fragen: Warum mache ich Sport? Für viele werden Wettkämpfe und Platzierungen nicht im Vordergrund stehen, sondern andere Dinge, wie zum Beispiel: die Freude an der Bewegung, das Erleben, etwas zu schaffen (Kompetenzerleben), und die Struktur im Alltag.

Diese drei exemplarischen Funktionen kann der Sport auch in der aktuellen Zeit weiter erfüllen. Resilienz hat also etwas mit dem Warum zu tun und darüber hinaus mit dem Wie. Wenn ich weiß, wie ich etwas bewältigen kann, dann werde ich es auch eher in Angriff nehmen. Das Wie sind in diesem Falle Ideen, wie du dein Training der aktuellen Situation anpassen kannst. Einige Profis zeigen diese, ihre situativ angepassten Ideen auf YouTube, wie zum Beispiel Team Charles-Barclay. Diese Profis teilen ihren individuellen Umgang mit der Situation und wie sie ihr Training und ihre Übungen ihrer aktuellen Lage anpassen. Es ist entscheidend sich stets daran zu erinnern, dass diese Trainingseinheiten auf die persönlichen Anforderungen dieser Profis, deren Möglichkeiten und individuellen Ziele strukturiert abgestimmt sind.

Weiterstrampeln in herausfordernden Zeiten im Triathlon – Am Besten gemeinsam © sugarandpain.de / Adobe Stock
Weiterstrampeln in herausfordernden Zeiten im Triathlon – Am Besten gemeinsam © sugarandpain.de / Adobe Stock

Du solltest deine Situation reflektieren, genau überlegen, was zu dir und deinen persönlichen Anforderungen und vor allem deinen Leistungsvoraussetzungen passt, anstatt eins-zu-eins das Training und Verhalten von Profiathleten zu kopieren. Wenn du jetzt einen Coach an deiner Seite hast, könnt ihr gemeinsam deine neuen Saison- und Trainingsziele formulieren und die Trainingsinhalte strukturiert auf deinen Plan B oder Plan C ausrichten. Das Training wird dadurch individuell und spezifisch auf deine persönlichen Bedürfnisse in der veränderten Situation angepasst. Darum gilt, Weiterstrampeln, aber bitte mit Köpfchen – und am Besten nicht alleine.

DIE UNERZÄHLTE: LEICHTER GEHT’S ZUSAMMEN!

Wenige beachten in der Geschichte den ersten Frosch, der bald aufgibt und sang- und klanglos untergeht. Stellen wir uns vor, der zweite Frosch hätte den Ersten an die Hand genommen (im metaphorischen Sinne) und ihn zum Weiterstrampeln ermutigt, sie wären wohl doppelt so schnell und vor allem gemeinsam aus dem Topf entkommen. In der aktuellen Situation müssen wir uns zwar physisch, also körperlich auf Distanz begeben, doch wir sollten uns nicht sozial distanzieren und „einigeln”. Für viele ist sozialer Anschluss eine wichtige (oft vergessene) weitere Funktion des Sports und darüber hinaus ein menschliches Grundbedürfnis. Daher möchte ich bewusst als Appell formulieren: Bleib mit anderen Athleten, mit deiner Trainingsgruppe und mit deinem Coach in Verbindung.

Es gibt viele digitale Möglichkeiten sich auszutauschen, zu unterstützen und sogar zusammen Sport zu machen: ein gemeinsamer Ride auf ROUVY, SUFFERFEST, TrainerRoad oder ZWIFT, eine digitale Trainingsstunde mit deinem Coach über TEAMS oder ZOOM, oder ein gemeinsamer SKYPE-Brunch mit deiner Trainingsgruppe. Nicht nur diejenigen, die aktuell aufhören möchten weiter zu strampeln werden davon profitieren, sondern auch die Impulsgeber! Kurz und knapp: Weiterstrampeln – am Besten zusammen.

Es gibt ein Licht am Ende des Tunnels.

DER AUTOR

Martin Fladerer ist promovierter Psychologe. Er lehrt und forscht an der TU München und LMU München zu Kommunikation, Teamprozessen und Führung. Das Wir steht für Martin im Mittelpunkt. Neben seiner Tätigkeit an der Universität ist Martin als Coach und Teamentwickler für Zielgruppen aus Sport und Wirtschaft tätig. Er betreut sportpsychologisch unter anderem LeichtathletInnen und TriathletInnen.

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Fischer Taschenbuch ISBN: 978-3-596-17092-0

Richtig Trinken und eine gute Ernährungsstrategie während Wettkämpfen in grosser Hitze bei tropischem Klima wie den IRONMAN Hawaii World Championship entscheidet über Erfolg und Niederlage. Die Ursache einer nachlassenden Leistung und aufkommenden Müdigkeit während des Rennens und auch Trainings bei heissen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit ist sehr oft ein erheblicher Flüssigkeitsverlust. Eine zu geringe Flüssigkeitaufnahme durch Wasser und isotonischen Getränke verursacht einen gefährlichen Anstieg der Körperkerntemperatur und steigert das Belastungsempfinden spürbar. Ein Flüssigkeitsverlust von mehr als zwei Prozent pro Kilogramm Körpergewicht kann ausserdem die Herzfrequenz um mehr als zehn Prozent erhöhen. Eine Dehydration ist nicht nur ein stark limitierender Faktor der körperlichen Leistungsfähigkeit, sondern auch ein hohes gesundheitliches Risiko. Doch das lässt sich glücklicherweise noch am leichtesten zu vermeiden: Wasser alleine allerdings nicht die Lösung.

 

Wasser kühlt zwar und ist auch ein schneller Durstlöscher, auf Dauer aber absolut kein wirkungsvoller Flüssigkeitslieferant und ist weit entfernt von richtig Trinken. Die Folge wäre eine Hyponatriämie, ein weiterer Verlust essentieller Mineralstoffe und damit zu niedriger Natriumgehalt im Blut. Eine Hyponatriämie tritt besonders bei Ausdauersportlern auf, die ausschliesslich mit Wasser versuchen ihren Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

 
Du solltest stets isotonische Flüssigkeiten trinken, die du vor dem Wettkampf am Besten selbst mischst oder in der Regel auf der Wettkampfstrecke vom Veranstalter gereicht bekommst. Ein ideales, isotonische Getränk enhält essentielle Elektrolyte (u.a. Natrium und Kalium) und kann dein Körper leichter aufnehmen. Ein guter Schluck an jeder Verpflegungsstation, das sind zwischen 100 – 150 ml, kann deine Körperkerntemperatur bei Hitzerennen bereits effektiv senken. Wer viel schwitzt, verliert viel Wasser und damit auch wichtige Mineralstoffe. Je nachdem, wie hoch dein Schweißverlust ist, sind während intensiver Belastungen etwa 400 – 600 mg NaCl pro Stunde zu empfehlen  – das entspricht etwa einer Prise Salz. Durch einen medizinischen Tests während einer Trainingsbelastung kann der individuell Flüssigkeits- und Mineralverlust ermitteln.
 
 

NATÜRLICHE KOHLENHYDRATQUELLEN TRINKEN

Hochwertige, flüssige Kohlenhydratquellen sind spezielle isotonische Getränkepulver (z.B. von ultraSPORTS oder PowerBar) ohne viel Schnickschnack zum selbst dosieren und mischen mit Wasser, Tee oder Saft. Geschmacklich gut ergänzen kannst du es mit Honig oder Ahornsirup, zur Not auch mit EnergyGels. Den Tee kannst Du bereits am Vorabend aufgiessen, dann kühlt er ab, schwarzer und grüner Tee sind nicht geeignet – sie steigern dern Harndrang. Du kannst zwei Scheiben Ingwer und einen kleinen Spritzer Limette dazu geben, das schmeckt erfrischend und stärkt das Immunsystem während der langen, hohen Belastung. Die ausschliessliche Herstellung seines Getränks mit EnergyGels kann ich nicht empfehlen. Die Füllung einer Trinkflasche entspricht da schnell dem Preis einer Flasche hochwertgigen Rotweins, das ist purer Luxus und verursacht enormen Verpackungsmüll. Versuche Dich stets so natürlich wie möglich und mit so unverarbeiteten Nahrungsquellen wie nötig zu verpflegen.

 

ZWISCHENDURCH ABWECHLSUNG

EnergyGels sind praktisch, weil sie leicht zu verstauen sind und hochkonzentrierte Kohlenhydrate enthalten. Für eine Stunde intensive Leistung braucht es etwa 3 – 4 EnergyGels (z.B. von ultraSPORTS oder PowerBar) während einer Langdistanz. Das sind etwa 75 – 90 g Kohlenhydrate, je nach Hersteller, und 300 – 400 kcal pro Stunde. Demnach ist die Rechnung recht simpel, wieviele Du für die gesamte Wettkampfdauer brauchst. Eine gute Ergänzung sind auch EnergyBars (z.B. Banana Bread, ultraBAR oder PowerBar). EnergyBars lassen sich ebenso gut transportieren, ermöglichen geschmackliche Abwechslung bevor der Mund komplett verklebt und saugen im Magen die viele Flüssigkeit und zahlreichen Gels auf. Entscheidend zu wissen ist, dass Du nicht Deine verbrauchte Energie (kcal) zu hundert Prozent durch die Wettkampfernährung ausgeleichen sollst, sondern den Verbauch dämpfen, so dass die Kohlenhydratspeicher idealerweise exakt mit dem Zieleinlauf leer sind. Denn schliesslich greift dein Körper parallel auch stets auf die anderen Energielieferanten, wie dem Fettstoffwechsel zu.
 
 

KEINE EXPERIMENTE AM WETTKAMPFTAG

Nach etwa  zwanzig Minuten auf dem Rad, wenn Du deine Position eingerichtet hast, sich die Herzfrequenz eingependelt hat und es natürlich das Streckenprofil erlaubt, dann solltes Du mit deiner Verpflegung beginnen, um den grossen Kalorienverlust des Schwimmens und ersten Wechsels mit hochwertigen Kohlenhydratquellen zu kompensieren. Dazu zählt natürlich auch regelmässig in kleinen Schlücken zu trinken. Setze dir Zeitmarken, wie alle 15 – 20 Minuten für deine Flüssigkeitsaufnahme und 30 – 40 Minuten für EnergyGels und EnergyBars.
 
Spätestens 60 Minuten vor dem zweiten Wechsel solltest du die Aufnahme fester Kohlenhydratquellen einstellen, etwa 30 Minuten zuvor das letzte EnergyGel. Wenn du zu lange mit der Verpflegung wartest, zu spät oder auch zu viele feste Kohlenhydratquellen isst, kann es zu erhöhtem Flüssigkeitsverlust und Magen-Darm-Probleme kommen. Die Folge könnten Erbrechen, Krämpfe und Übelkeit sein. Nutze auf der Laufstrecke jede Verpflegungsstation, um zu trinken und deinem Körper kontinuierlich mit Flüssigkeit zu versorgen. Es erleichtert die Flüssigkeitsaufnahme durchaus einige Meter währenddessen zu gehen und anschliessend besser wieder schneller lockerer weiterzulaufen.
 

KOFFEIN VERBESSERT DIE KOHLENHYDRATAUFNAHME

Seit dem neunten Jahrhundert etwa bringt Kaffee die Menschen auf Touren, zwar nicht von Beginn an als Espresso, aber das koffeinreiche Gebräu galt schon bei Urvölkern in afrikanischen Hochlagen als äusserst gesund und belebend. Der frisch gebrühte kurze Schwarze am frühen Morgen oder zwischendurch ist Wachmacher und tägliches Ritual, bei manchen Ausdauersportlern wirkt das herzhaft fruchtige Genussmittel stimulierend und leistungssteigernd. Das Koffein reagiert unmittelbar auf das zentrale Nervensystem, es führt zu einer verringerten Wahrnehmung der Anstrengung und Erhöhung der Schmerzschwelle.
 
Frisch gerösterter Espresso enthält zahlreiche Antioxidantien wie Flavonoide, Chlorogensäuren sowie Resveratrol und Melanoidine, welche unter anderem die Konzentration von antioxidativ wirkenden körpereigenen Enzymen in der Leber erhöhen. Koffein ist eine der wenigen Natursubstanzen, die sich nachweislich bewährt hat die körperliche Leistungsfähigkeit in Ausdauersportarten über unterschiedliche Distanzen zu erhöhen. Durchschnittlich kann man eine vorübergehende Leistungssteigerung von etwa 2 – 3 Prozent erwarten. Trotz dieser Vorteile ist noch immer nicht eindeutig geklärt, wie Koffein richtig angewendet werden soll und warum, wann und wie es tatsächlich wirkt.
 

KOFFEIN IM BLUT: Mit dem Rennrad durch die Espressowüste / Harmonie für den Gaumen, Koffein für’s Blut ©stefandrex.de

KOFFEIN IM BLUT: Mit dem Rennrad durch die Espressowüste / Harmonie für den Gaumen, Koffein für’s Blut ©stefandrex.de

 

COLA PLUS ORANGE – FRUCHTIG KOFFEINHALTIGE ERFRISCHUNG

60 Minuten vor einem Rennen können bis zu 2 mg Koffein pro Kilogramm Körpergewicht von Vorteil sein, um die Leistung im Wettkampf zu verbessern. Zusätzliche empfehle ich einen starken Kaffee oder doppelten Espresso etwa drei Stunden vor dem Wettkampf. Während des Rennens nehme ich ab der zweiten Disziplin 50 – 100 mg Koffein in Form von Gels und Getränken. Schwimmleistung hundertprozentig abrufen zu können. Der Start einer Langdistanz ist doch meistens sehr früh. Während des Rennens nehme ich erst ab der zweiten Hälfte wieder Koffein zu mir, oder sobald ich etwas Müdigkeit verspüre, Koffein schont einerseits die Glykogenspeicher der Muskeln und kann die weitere Aufnahme von Kohlenhydraten begünstigen.
 
Im letzten Drittel auf dem Rad kannst du noch einmal 50 mg Koffein pro Stunde über ein kohlenhydratreiches Getränk auf Basis von Grünem Tee oder Energy-Gels zu mir. Trinke während des Laufens an jeder Verpflegungsstelle langsam, kleine Schlücke Cola mit wenig Kohlensäure. Das erfordert etwas Erfahrung aber funktioniert perfekt um Magenprobleme zu vermeiden. Wenn es dir hilft, gehe ein paar Schritte, dann laüft es anschliessend auch leichter weiter. Sollte es auch Orangenstücke geben, ist deren Saft herauszusaugen im Wechsel mit kleinen Schlücken Cola sehr erfrischend fruchtig.
 
 
Wenn Du mehr über die richtige Wettkampfernährung vor und während des Wettkampfes und Trainings erfahren oder die Ernährung auf deine persönlichen anpassen möchtest, dann schreib uns ein MAIL.
 
 

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Am Sonntag, 22. September haben zum Saisonfinale einige unserer SUGAR & PAIN Athleten und Freunde mit grossen Erfolgen am IRONMAN 70.3 SLOVENIA teilgenommen: Chrissi Pietzner, Sven Pollert, Samuel Proske und Stefan Drexl. Für alle war es nach einer ziemlich langen Saison mit starken Leistungen noch einmal ein Highlight 2019.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / TRANSITION © Stefan Drexl
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / TRANSITION © Stefan Drexl

Nach einem soliden Schwimmen mit Sichtproblemen konnte Chrissi Pietzner auf der anspruchsvollen Radstrecken mit knapp 1300 Höhenmetern wieder Position für Position gut machen. Durch ihre exzellente Vorbereitung mit viel Bergtraining konnte sie die 90 Kilometer durchs Hinterland sehr effizient absolvieren und hatte noch einige Reserven für den abschliessenden Halbmarathon entlang der Küste. Als sechste Frau gesamt schnappt sich Chrissi den 2. Platz in der AK W25 in 05:04 Stunden. Leider gab es nur einen Slot für die 70.3 World Championship 2020 in ihrer Altersklasse. Mit dem letzten Rennen der Saison konnte Chrissie Pietzner dennoch eine äusserst starke Saison krönen. Die 26-Jährige stand 2019 in jedem Rennen auf dem Podium ihrer Altersklasse und das ein oder andere mal auch ganz oben in der Gesamtwertung. Den IRONMAN 70.3 Slovenia hat Chrissi mit ihren Worten so beschrieben:

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / SWIM © prijavim.se
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / SWIM © prijavim.se

„Nach einer langen und persönlich erfolgreichen Saison freute ich mich sehr auf den letzten Wettkampf. Mein Ziel für dieses Rennen stand seit Saisonbeginn fest: Die Qualifikation für die IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft in Taupo, Neuseeland. So aufgeregt wie ich war, so aufregend war dann auch mein Wettkampfverlauf.

Als am Sonntag um 9 Uhr der Startschuss fiel und das Schwimmen im Meer begann, ist etwas passiert, was mir noch nie zuvor passiert war: Meine Schwimmbrille war undicht und ich musste auf den ersten 200 m dreimal anhalten, um das Wasser aus den Gläsern zu leeren. Danach war wenigstens die rechte Seite dicht und ich konnte mit einem Auge sehen. Ich entschied mich das Schwimmen dennoch so durchzuziehen und nicht mehr anzuhalten. Durch das Salzwasser, dass sich im linken Brillenglas befand, brannte allerdings mein Auge stark. Ich ärgerte mich total und ich hatte somit meine Konzentration und den Fokus verloren.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / FINISH Chrissi Pietzner © prijavim.se
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / FINISH Chrissi Pietzner © prijavim.se

Nach 32:08 Minuten stieg ich nach etwas fast 2 km aus dem Wasser. Das war mit Abstand meine schlechteste Schwimmleistung, die ich dieses Jahr abrufen konnte. Ich versuchte mich in der Wechselzone wieder zu sammeln und den Frust einfach zu untergraben. Das gelang auch ganz gut und ich gab auf dem Rad ordentlich Gas. Die 90 Kilometer mit knapp 1300 Höhenmetern hatten es allerdings ganz schön in sich. Meine Taktik war deshalb, mich auf dem Rad etwas zurückzuhalten um Kraft für den anschliessenden Lauf zu sparen.

Nach 2:48:24 h erreichte ich die Wechselzone und wechselte auf die bevorstehenden 21,5 km vor. Ich wollte langsam starten und hintenraus steigern. Bis etwa Kilometer 9 konnte ich locker eine 4:30 min/km Pace laufen, alles super, ich fühlte mich frisch und die Beine locker. Mein Magen sah die Lage allerdings keineswegs super und locker. Ich war hin und hergerissen, ob ich schnell eines der Dixis aufsuchen sollte. Meine Frage erübrigte sich letztendlich, da ich auf den verbleibenden 12 km weit und breit kein Dixi mehr entdeckt („oder wohl übersehen“, Anm. d. Trainers) habe. Ich konnte es glücklicherweise aushalten, war damit aber wieder auf etwas völlig anderes fokusiert, nämlich auf Dixis.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / AWARD CEREMONY Chrissi Pietzner © Jarit Loetz
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / AWARD CEREMONY Chrissi Pietzner © Jarit Loetz

Nichts desto trotz konnte ich mein bisheriges Tempo fast bis zu Ende durchziehen. Nach 1:38:27 h kam ich dann endlich ins Ziel. Der Zieleinlauf war überragend und mit Abstand der bisher emotionalste, den ich je erlebt habe. 10 Monate konsequentes Training lagen hinter mir und ein für mich, trotz der Umstände, starkes Rennen konnte ich mit dem 6. Platz der Frauen beenden und wurde Zweite meiner Altersklasse. Leider fehlten mir vier Minuten auf den ersten Platz, denn es gab in nur einen Slot für die Weltmeisterschaft in Neuseeland, den die Sieger verdient angenommen hat.

Ich bin dennoch nicht traurig („sollte man über einen 6. Platz gesamt und vor allem 2. Platz in einer starken Altersklasse auch nicht sein“, Anm. d. Trainers), denn ich gab mein Bestes. Ich hatte einen wunderschönen Saisonabschluss und letztendlich gehört etwas eine Glück zum Triathlon und Sport auch dazu.

Ich möchte mich bei allen Menschen bedanken, die mich auf meiner diesjährigen Triathlonreise begleitet haben. Ganz besonders bei meiner Familie, meinen Freunden und vor allem bei meinem Coach Stefan Drexl, der konsequent, mit viel Hingabe akribisch mein Training geplant und mich immer wieder motiviert hat. Ebenso danke ich dem Radroo Team, das mich 2019 in sein Team aufgenommen hat und mich mit super Material (Rennrad, Kleidung, Pflegeprodukten, …) ausgestattet hat und mir somit vieles erleichtert hat.“
(Chrissi Pietzner) *

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Sven Pollert © Jarit Loetz
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Sven Pollert © Jarit Loetz

Sven Pollert hat mit seinem schnellsten Halbmarathon in einer Mitteldistanz diesmal nur knapp das Podium verpasst. Das kann eine sehr erfolgreiche Saison keinesfalls trüben, denn auch die anderen Splitzeiten, wie die 27 Minuten über die mehr als 2000 Meter lange Schwimmstrecke und seine Gesamtzeit waren persönliche Bestzeiten auf diesen Distanzen und fordernden Strecken. Mit 04:33 Stunden und dem 11. Platz gesamt in einem starken Starterfeld bestätigte Sven seine konstant steigende Leistung. Für den 4. Platz der AK M25 gab es sogar einen Slot für die WM in Taupo, Neuseeland, den er diesmal jedoch nicht angenommen hat. So hat Sven den IRONMAN 70.3 Slovenia erlebt:

„Den Auftakt machte ein flottes Schwimmen in der ruhigen und angenehm warmen Adria. Wir sind durch einige harmlose Quallen-Schwärme gepflügt und nach etwas mehr als 200 Metern in 27 Minuten habe ich als gesamt Fünfter auf mein Rad gewechselt.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / RUN Sven Pollert © Jarit Loetz
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / RUN Sven Pollert © Jarit Loetz

Die ersten, flachen 26 Kilometer bin ich noch verhalten angefahren, um Kraft für die langen Berge zu sparen. Die 1300 Höhenmeter auf knapp 90 km wollte ich nicht unterschätzen. Aber viel mehr Druck war dann am Berg auch nicht da. Die erste Abfahrt gut überstanden, ging’s dann schon in den zweiten Anstieg. Zähe, teilweise anspruchsvolle 10 km bergauf, landschaftlich besonders abwechslungsreich. Die letzte steile Abfahrt dann auch überlebt, genauso wie das Eichhörnchen, das knapp vor mir noch die Straße querte.

Der Wechsel zum Laufen hat diesmal etwas länger gebraucht, um noch die schnellen Beine auszupacken. Dann aber gleich den Turbo gezündet und die ersten 5 km unter 4 min/km angelaufen. Was ich hab, hab ich, war mein Gedanke. Die nächsten 10 km waren dafür etwas langsamer, dann zahlte sich die gute Verpflegung bislang aus. Die letzten 5 km liefen wieder fast so schnell wie am Anfang. Der Halbmarathon war insgesamt einfach super, dafür die Zieleinlauf zur Finishline gefühlt noch einmal so lang, wie der komplette Lauf.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / FINISH Sven Pollert © prijavim.se
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / FINISH Sven Pollert © prijavim.se

Der 4. Platz in meiner Altersklasse und Platz 11 im Gesamtfeld ist mein bislang bestes Ergebnis in einem Ironman 70.3 – und das auf dieser harten Strecke.

Vielen Dank an Jarit, Chrissi und Kerstin für den guten Support und das super Wochenende und besonders an meinen Coach Stefan für das perfekt geplante Training während der gesamten Saison, wodurch ich stets auf den Punkt fit war und viele Erfolge feiern konnte.“
(Sven Pollert) *

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / SWIM Stefan Drexl © Kerstin Drexl
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / SWIM Stefan Drexl © Kerstin Drexl

Den hat dann der Rookie unter uns, Samuel Proske bekommen, der mit seiner ersten Mitteldistanz und zweiten Triathlon überhaupt den 6. Platz in 4:40 Stunden erreicht hat. Der 27-Jährige darf somit SUGAR & PAIN Coach Stefan Drexl auf die Südhalbkugel begleiten.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Start, Stefan Drexl © prijavim.se
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Start, Stefan Drexl © prijavim.se

Stefan Drexl konnte erst spät in die Triathlonsaison 2020 einsteigen und kam im Laufe des Jahres immer besser in Schwung. Erst wenige Wochen zuvor war überhaupt klar, dass der Münchner beim IRONMAN 70.3 SLOVENIA kann. Mit einem schnellen Schwimmsplit in der 21 Grad warmen Adrian kam Stefan kurz hinter Sven aus dem Wasser. Seine vielen Radkilometer in den Bergen kamen dem leidenschaftlichen Radsportler und Triathleten auf der anspruchsvollen Radstrecke mit langen und teilweise steilen Anstiegen sehr entgegen.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Stefan Drexl © Kerstin Drexl
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Stefan Drexl © Kerstin Drexl

Die Wahl des Sportgeräts war eine Abwägung der Vorlieben und des Wetters. Beides, ob Rennrad oder Zeitfahrmaschine hat Vorteile – bei nasser Strecke oder Regen, wäre das Rennrad eindeutig die bessere Wahl. Einige Abfahrten erfordern durchaus fahrtechnisches Geschick. Nach 02:34 Stunden, 90 Kilometern und aktuell Dritter seiner AK konnte Stefan sein Rad wieder in der Wechselzone am Hafen von Koper parken und die Laufschuhe anziehen. Nach nur 5 Kilometern hatte er bereits den Zweitplatzierten überholt und nur noch eine Minute auf den Führenden. Kilometerzeiten knapp unter vier Minuten und muskulär alles im grünen Bereich begannen dann seine Fusssohlen zu brennen, was immer stärker wurde.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / RUN Stefan Drexl © Kerstin Drexl
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / RUN Stefan Drexl © Kerstin Drexl

Einzig hilfreich war letztendlich nur das Tempo zu drosseln, um die Schmerzen zu kontrollieren. Die Aufholjagd war damit natürlich beendet und nur einen Kilometer vor dem ziel war auch Platz zwei wieder weg. Es wäre zu schön gewesen aber der dritte Platz nach 04:44 Stunden in der AK sowie die Qualifikation für die IRONMAN 70.3 World Championship 2020 waren für diese anspruchsvolle Mitteldistanz und das starke Teilnehmerfeld unter diesen Umständen ein grosser Erfolg.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / AWARD CEREMONY Stefan Drexl © Jarit Loetz
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / AWARD CEREMONY Stefan Drexl © Jarit Loetz

Wir sehen uns am 28. November 2020 zur IRONMAN 70.3 World Championship in Taupo, Neuseeland. Gute Erholung!

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / TROPHY 3RD Place, MEDAL & WC SLOT Coin © Stefan Drexl
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / TROPHY 3RD Place, MEDAL & WC SLOT Coin © Stefan Drexl

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SUGAR & PAIN RACING TICKER 2019
TRIATHLON REGENSBURG 2019

* Originaltext korrigiert und redaktionell überarbeitet

 

Der SUGAR & PAIN RACING TICKER 2019 erfasst kurz und knapp alle Ergebnisse, Resultate und Neuigkeiten zu den Wettkämpfen und Events unserer Athleten, unserer Freunde und unserer Trainer der Saison 2019.

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker / /  3 0 . 0 9 . 2 0 1 9 + + +

MARATHON Berlin 2019

Was für ein Rennen?

Der BERLIN MARATHON gilt weltweit als der schnellste 42-Kilometer-Strecke, hier purzeln die Rekorde. Am Sonntag, 29. September 2019 fehlten dazu nur zwei winzige Sekunden, nicht mir, sondern dem Sieger Kenenisa Bekele. Den Äthiopier trennten nur zwölf Meter, um in der deutschen Hauptstadt Marathongeschichte zu schreiben. Mir fehlten noch ein paar mehr, diesmal, denn es steckte noch der IRONMAN 70.3 SLOVENIA der Vorwoche in den Beinen. Trotz der etwas ungünsteren Voraussetzungen gab es keinen Moment nur zwei Sekunden darüber nachzudenken, ob vielleicht etwas schmerzen könnte.

Ich habe schon an vielen, sehr vielen Rennen teilgenommen, aber noch nie zuvor habe ich eine derartige Welle der Begeisterung entlang der Strecke erlebt. 42 000 Meter ohne einen Meter der Ruhe oder Einsamkeit. Die ganze Stadt feierte die Läufer und die Läufer feiern mit. Man ist permanent abgelenkt und merkt kaum, wie die Kilometer im Flug vergehen. Ich kann absolut verstehen, dass man vor den vielen Eindrücken, schnell einmal zwei Sekunden liegen lässt. Nach 02:54 Stunden habe ich absolut zufrieden die Ziellinie auf der Strasse des 17. Juni, kurz hinter dem Brandenburger Tor gequert und damit die Saison 2019 sehr zufrieden abgeschlossen.

Meine Antwort auf die Eingangsfrage: „Spektakuär!“

IRONMAN 70.3 Slovenia 2019

Am Sonntag, 22. September fand in Koper, Istrien der IRONMAN 70.3 SLOVENIA statt, an dem zum Abschluss der Triathlonsaison einige unserer Athleten und SUGAR & PAIN Friends erfolgreich teilgenommen haben. Für die meisten war es nach dazu das Saison-Highlight 2019.

Chrissi Pietzner konnte nach einem soliden Schwimmen mit Sichtproblemen auf der anspruchsvollen Radstrecken mit knapp 1300 Höhenmetern wieder Position für Position gut machen. Durch ihre exzellente Vorbereitung mit viel Bergtraining konnte sie die 90 Kilometer durchs Hinterland sehr effizient absolvieren und hatte noch einige Reserven für den abschliessenden Halbmarathon entlang der Küste. Als sechste Frau gesamt schnappt sich Chrissi den 2. Platz in der AK W25 in 05:04 Stunden. Leider gab es nur einen Slot für die 70.3 World Championship 2020 in ihrer Altersklasse. Mit dem letzten Rennen der Saison konnte Chrissie Pietzner dennoch eine äusserst starke Saison krönen. Die 26-Jährige stand 2019 in jedem Rennen mindestens auf dem Altersklassen-Podium oder sogar gesamt.

Mit seinem schnellsten Halbmarathon in einer Mitteldistanz hat Sven Pollert diesmal nur knapp das Podium verpasst. Das kann eine sehr erfolgreiche Saison keinesfalls trüben, denn auch die anderen Splitzeiten, wie die 27 Minuten über die mehr als 2000 Meter lange Schwimmstrecke und seine Gesamtzeit waren persönliche Bestzeiten auf diesen Distanzen und fordernden Strecken. Mit 04:33 Stunden und dem 11. Platz gesamt in einem starken Starterfeld bestätigte Sven seine konstant steigende Leistung. Für den 4. Platz der AK M25 gab es sogar einen Slot für die WM in Taupo, Neuseeland, den er diesmal jedoch nicht angenommen hat.

Den hat dann unser Rookie Samuel Proske bekommen, der mit seiner ersten Mitteldistanz und zweiten Triathlon überhaupt den 6. Platz in 4:40 Stunden erreicht hat. Der 27-Jährige darf somit SUGAR & PAIN Coach Stefan Drexl auf die Südhalbkugel begleiten.

Stefan Drexl konnte erst spät in die Triathlonsaison 2020 einsteigen und kam im Laufe des Jahres immer besser in Schwung. Erst wenige Wochen zuvor war überhaupt klar, dass der Münchner beim IRONMAN 70.3 SLOVENIA kann. Mit einem schnellen Schwimmsplit in der 21 Grad warmen Adrian kam Stefan kurz hinter Sven aus dem Wasser. Seine vielen Radkilometer in den Bergen kamen dem leidenschaftlichen Radsportler und Triathleten auf der anspruchsvollen Radstrecke mit langen und teilweise steilen Anstiegen sehr entgegen.

Die Wahl des Sportgeräts war eine Abwägung der Vorlieben und des Wetters. Beides, ob Rennrad oder Zeitfahrmaschine hat Vorteile – bei nasser Strecke oder Regen, wäre das Rennrad eindeutig die bessere Wahl. Einige Abfahrten erfordern durchaus fahrtechnisches Geschick. Nach 02:34 Stunden, 90 Kilometern und aktuell Dritter seiner AK konnte Stefan sein Rad wieder in der Wechselzone am Hafen von Koper parken und die Laufschuhe anziehen. Nach nur 5 Kilometern hatte er bereits den Zweitplatzierten überholt und nur noch eine Minute auf den Führenden. Kilometerzeiten knapp unter vier Minuten und muskulär alles im grünen Bereich begannen dann seine Fusssohlen zu brennen, was immer stärker wurde.

Einzig hilfreich war letztendlich nur das Tempo zu drosseln, um die Schmerzen zu kontrollieren. Die Aufholjagd war damit natürlich beendet und nur einen Kilometer vor dem ziel war auch Platz zwei wieder weg. Es wäre zu schön gewesen aber der dritte Platz nach 04:44 Stunden in der AK sowie die Qualifikation für die IRONMAN 70.3 World Championship 2020 waren für diese anspruchsvolle Mitteldistanz und das starke Teilnehmerfeld unter diesen Umständen ein grosser Erfolg.

TRIATHLON Seenland 2019

Am Sonntag, 09. September 2019 fand der Öberpfälzer Seenland Triathlon statt. Gemeinsam mit SUGAR & PAIN Coach Stefan Drexl waren Sven, Jan und Alex am Start über die Sprintdistanz am Steinberger See. Was für Jan und Alex eine Premiere im Triathlon war, war für Sven ein weiteres Kategorie A Rennen und für Stefan ein Aufbauwettkampf für den IRONMAN 70.3 SLOVENIA. Zu unser aller Überraschung bot die überschaubare Veranstaltung nördlich von Regensburg ein beeindruckend starkes und grosses Teilnehmerfeld.

ERGEBNISSE
1. Marchello Kunzelmann-Lozza // 01:04 h / 1. Platz AK
2. Leo Kreuzer // 01:05 h / 1. Platz AK
2. Sven Pollert // 01:06 h / 1. Platz AK

23. Stefan Drexl / 01:14 h / 2. Platz AK

82. Jan Eichelkraut // 01:25 h / 22. Platz AK

127. Alex von Nordheim // 01:32 h / 15. Platz AK

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker / /  2 6 . 0 8 . 2 0 1 9 + + +

TRIATHLON 3MUC 2019

Einen starkes Vorbereitungsrennen auf seine zweite Langdistanz im Oktober konnte Andreas Will am 25. August 2019 über die Kurzdistanz des 3MUC Triathlon München finishen. Nach nur 02:06 Stunden lief er als 22. gesamt ins Ziel an der Ruderregatta Oberschleissheim und holte den 2. Platz seiner Altersklasse SEN 4.

Den 1. Platz seiner Alterklasse gewann Stefan Drexl am Samstag, 24. August über die Sprintdistanz des 3MUC Triathlon München 2019. In nur 55:14 Minuten schwamm, radelte und finishte er auf Platz 6 gesamt und zweiter der ersten Startgruppe. Auf das Rennen der zweiten Startgruppe und letztendliche Gesamtergebnis konnten Stefan Drexl noch der Schnellste der ersten Startgruppe, Christoph „Arti“ Arthofer leider keinen Einfluss mehr nehmen. Die beiden lieferten sich ein spannendes und freundschaftliches Duell: Nachdem sie beinahe zeitgleich aus dem 18,5 ° C frischen Wasser kamen, Arti mit Neopren und Stefan ohne, ging Stefan Drexl als Erster auf die Radstrecke und kam nach nur 29 Minuten über die 20 km so auch zum zweiten Wechsel. Erst auf der Laufstrecke konnte Christoph Arthofer dann die Führung übernehmen und mit 45 Sekunden Vorsprung finishen.

Nachwuchstriathletin Derya Hatil wurde gesamt 16. in 01:09 Stunden als eine der Jüngsten auf der Sprintdistanz des 3MUC Triathlon München 2019 und gewann den 1. Platz ihrer Altersklasse Jugend A.

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker / /  1 8 . 0 8 . 2 0 1 9 + + +

IRONMAN Copenhagen 2019

Moritz Sanoner hat am Sonntag, 18. September seine Premiere über die Langdistanz beim IRONMAN Kopenhagen 2019 mit überwältigendem Erfolg gefeiert. Mit einem Zeitverlust von über 15 Minuten wegen eines Plattens und technischen Problems beim Reifenwechsel hat der 28-jährige Südtiroler die 3,8 km Swim, 180 km Bike und 42,2 km Run in starken 10:12 Stunden absolviert.

TRIATHLON DM Beilngries 2019

Chrissi Pietzner und Sven Pollert konnten am Samstag, 17- August mit starken Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften 2019 auf der Triathlon Kurzdistanz in Beilngries überzeugen und auf’s Podium laufen. Chrissi Pietzner holte den 3. Platz ihrer Altersklasse und platz 10 gesamt nach 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen in 02:14 Stunden. In nur 01:57 Stunden lief Sven Pollert auf Platz 2 seiner Altersklasse (7. Platz gesamt) und wurde Deutscher Vizemeister der Triathlon Kurzdistanz in der AK 25.

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker / /  0 5 . 0 8 . 2 0 1 9 + + +

TRIATHLON Regensburg 2019

Einen sensationellen Sieg auf der Kurzdistanz des Triathlon Regensburg 2019 konnte Chrissi Pietzner am 04. August 2019 erstmals für sich verbuchen. Unsere derzeit schnellste Triathletin gewann mit neun Minuten Vorsprung den 1. Platz in 02:10 Stunden.

Christian Teufel erreichte das Ziel am Regensburger Festplatz in 02:19 Stunden auf Platz 55 und 6. in seiner Altersklasse.

Auf der Sprintdistanz des Triathlon Regensburg gelang Sven Pollert mit einem perfektes Rennen in 01:00 Stunde: Erster aus dem Wasser, schnellste Radzeit und ein solider Lauf mit 18:00 Minuten waren der 1. Platz und die Titelverteidigung von 2018. Mit drei Siegen in den letzten drei Rennen innerhalb von zwei Wochen war das der Hattrick.

In der Vorbereitung auf den IRONMAN Copenhagen 2019 war auch Moritz Sanoner für seinen letzten Test auf der Sprintdistanz des Triathlon Regensburg 2019 gestartet und erreichte den 17. Platz in 01:09 Stunden mit einer starken Laufzeit von 17:30 Minuten über die 5000 Meter entlang der Donau.

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker / /  3 0 . 0 7 . 2 0 1 9 + + +

TRIATHLON Wörthsee 2019

Für Sven Pollert war der Triathlon Wörthsee 2019 das erste Highlight der Saison. Nach einem exzellenten Platz drei im Vorjahr wollte er zur 34. Auflage gerne noch ein bischen weiter oben auf dem Treppchen stehen – darauf war unsere Trainingsplanung in diesem Jahr augelegt. Mit der schnellsten Schwimmzeit First Out Of Water, First Off Bike und Finish First schnappte sich Sven Pollert mit einem Vorsprung von über zwei Minuten den Gesamtsieg auf der Kurzdistanz am Wörthsee in 02:05 Stunden.

Jan Böttcher lief mit nur fünf Minuten Rückstand und 02:10 Minuten ebenso in die Top Five und auf Platz 2 der Altersklasse hinter Sven.

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker / /  2 2 . 0 7 . 2 0 1 9 + + +

TRIATHLON Erlangen 2019

Am Sonntag, 21. Juli 2019 war Chrissi Pietzner am Start ihrer zweiten Mitteldistanz der Saison beim traditionellen Triathlon Erlangen 2019. Nach leichten Startschwierigkeiten im Schwimmen aufgrund von Fußtritten ins Gesicht und Klammergriffen an meinen Füßen kam Chrissi als vierte Frau aus dem Wasser. Innerhalb weniger Kilometer übernahm sie die Spitze auf der winkligen und windigen Radstrecke. Nach Hälfte der ersten Radrunde überholte Profitriathletin Kristin Liephold. Als zweite Frau wechselte Chrissi schliesslich nach 86 Kilometern auf die Laufstrecke und wurde nur noch einmal von Margrit Elfers überholt. Nach nur 04:39 Stunden lief Chrissi Pietzner schliesslich durchs Ziel in erlangen und erreichte einen überragenden 3. Platz gesamt bei den Frauen.

Christian Teufel hat sich die Kurzdistanz des Triathlon Erlangen 2019 vorgeknöpft. Nach einer sechswöchigen Verletzungspause hat der 42-Jährige 02:39 Stunden für die 1500 Meter Schwimmen, 43 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen erfolgreiche die Ziellinie überquert.

TRIATHLON Pressath 2019

Am Samstag, 20. Juli 2019 konnte Sven Pollert endlich sein Heimrennen, den Triathlon Pressath 2019 gewinnen – hier absolvierte er vor elf Jahren seinen ersten Triathlon. Es war ein Start-Ziel-Sieg: Sven kam schon als Erster aus dem Wasser und gab die Führung bis ins auch nicht mehr ab. Nach 01:03 Stunden finishte Sven dann endlich auch als Sieger die prägende Sprintdistanz seines Heimatorts.

Jarit Lötz startete nur zwei Wochen nach seinem Langdistanz-Debüt bei der Challenge Roth auch auf der Sprintdistanz des Triathlon Pressath. Jarit wurde spontan Dritter beim Triathlon Pressath in 01:09 Stunden.

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker / /  1 5 . 0 7 . 2 0 1 9 + + +

TRIATHLON Karlsfeld 2019

Am Sonntag, 14. Juli 2019 stand der legendäre Triathlon Karlsfeld auf dem Wettkampfkalender einiger SUGAR & PAIN Triathleten. Die Sprint- und Kurzdistanz im Westen von München hat für uns Tradition, hier konnten wir schon zahlreiche Erfolge und insbesondere schnellste Schwimmzeiten mit First Out Of Water verbuchen.

Auch bei der 31. Auflage ist das auf der Kurzdistanz erfolgreich gelungen und damit auch der Generationswechsel. Nach nur 18:30 Minuten über 1500 Meter ist Simon Drexl mit grossem Vorsprung auf die Verfolger als Erster aus dem Wasser gekommen. Ganz drei Minuten danach stieg Stefan Drexl als Sechster aus dem Karlsfelder See. Die Lücke von 3 Minuten zu Simon konnte er dann über die 46 Kilometer auf dem Rad zwar wieder schließen aber auf der 10 Kilometer Laufstrecke war an diesem Sonntag nur noch eine glatte 4er Pace drin.

Es steckten wohl noch die 230 km mit 4000 Höhenmeter im Regen des Engadin Radmarathon ziemlich in den Beinen. Für den 2. Platz in seiner Altersklasse hat’s für Stefan im Ziel dennoch gereicht. So auch für den Sohnemann Simon, der mit 30 Sekunden Vorsprung und dem 10. Platz nur knapp davor die Ziellinie querte.. Das persönliche Ziel der beiden war zusammen eine gutes Rennen und erstmals gemeinsam eine Kurzdistanz mit viel Spaß zu zu bestreiten. Mit Platz 10 und 11 sowie zwei 2. Plätzen in den Altersklassen war das ein großer Erfolg.

Im Team zusammen mit Jan Böttcher haben die Drei zudem die Mannschaftswertung der Kurzdistanz des Triathlon Karlsfeld gewonnen. Jan ist sogar bis auf den 6. Platz gesamt vorgelaufen und hat Platz 3 der Altersklasse 25 gewonnen. Den Gesamtsieg hat sich Markus Stöhr nur eine Woche nach der Challenge Roth gesichert.

Einen sensationell Sieg mit einer starken Leistung konnte Christine Pietzner als schnellste Frau auf der Sprintdistanz verbuchen. Die 26-Jährige hat zu ihrer eigenen Überraschung den 1. Platz der Frauen beim Karlsfeld Triathlon in 01:15 gewonnen.

Den Triathlon Karlsfeld kann ich nur empfehlen, es gibt kaum ein Rennen das beständig über drei Jahrzehnte hinweg super und zudem ehrenamtlich organisiert wird.

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker / /  0 8 . 0 7 . 2 0 1 9 + + +

TRIATHLON Challenge Roth 2019

Seine erste Langdistanz hat Jarit Lötz am vergangenen Sonntag, 07.07.2019 mit der Challenge Roth 2019 absolut erfolgreich gefinisht. Der 25-Jährige segelte über die Strecken der Triathlontraumfabrik und erreichte die Finishline als Achter der Altersklasse (84. Platz Gesamt) in sensationellen 09:09 Stunden. Mit acht Monaten strukturierter und fokusierter Trainingsplanung hat Jarit das geplantes Ziel exzellent umgesetzt und deutlich übertroffen. Sieger der Challenge Roth 2019 ist Andreas Dreitz in 07:59 Stunden

RADMARATHON Engadin 2019

Wir waren am Sonntag, 07.07.2019 in der Schweiz und sind den 14. Engadin Radmarathon gefahren. Die traumhaft harte Strecke durch das Kanton Graubünden besticht durch die spektakuläre Landschafte des Schweizer Nationalparks und einige der schönsten, anspruchsvollsten Strassenpässe der Alpen für leidenschaftliche Rennradfahrer.

Mit 97 Kilometern und einem Gesamtaufstieg von 1367 Höhenmetern hat sich Simon Drexl erstmals die kurze Strecke über Ofenpass, Forcola di Livigno und Berninapass vorgenommen – mit Option lange Strecke. Diese spontane Möglichkeit der Streckenwahl hat jeder Teilnehmer des Engadin Radmarathon, wenn er den Start- und Zielort Zernez erstmals erreicht.
Nach 2:55 Stunden erreicht Simon das Ziel in Zernez und Platz 104. Aufgrund starken Regens ab Samedan und einer deutlich Abkühlung eine vernünftige Entscheidung.

Mit einer Durchgangszeit von 02:58 Stunden hat Stefan Drexl Zernez passiert und sich auf die nächte Runde gemacht. Mit der langen Strecke lagen jetzt noch 117 Kilometer mit über 2500 Höhenmetern über den Flüela Pass nach Davos und den legendären Albulapass vor ihm. Nach 07:55 Stunden (Netto 07:41 Stunden) und insgesamt 214 Kilometern mit 3889 Höhenmeter erreichte Stefan als 121. / 35. Platz Masters dann wieder Zernez

IRONMAN Austria 2019

Am Sonntag, 07.07. 2019 war Andreas Will am Start des IRONMAN Austria-Kärnten. Die Temperaturen der Vorwochen hatten den Wörthersee auf über 25,6 Grad erwärmt, so dass die 3800 Meter ohne Neoprenanzug geschwommen wurden. Im Verlauf des Bikesplits kam es dann zum Wetterumschwung mit einer deutlichen Abkühlung. Andreas kam zwar noch trocken in die zweite Wechselzone, doch auf der Laufstrecke setzte dann massiver Regen ein, der zusätzlich viel Energie kostete. Mit 10:55 Stunden, anders als ursprünglich geplant, erreichte Andreas Will das Ziel in Klagenfurt als 9. seiner Alterklasse. Nächste Station IRONMAN Barcelona am 06. Oktober 2019

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TRIATHLON Chiemsee 2019

Für die 8. Auflage des Dreikampffestivals im Chiemgau waren auch unsere Triathleten am Start. Das Highlight war natürlich die Mitteldistanz des Triathlon Chiemsee am Sonntag, 30. Juni.

Die 2 km Schwimmen, 85 km Radfahren und 20 km Laufen nutzte Moritz Sanoner als wichtigen Test seiner Vorbereitung auf den IRONMAN Kopenhagen im August. Die vorhergesagten heissen Temperaturen und Wettkampfbedingungen ähnlich Hawaii erforderten eine spezielle Ernährungsstrategie und natürlich war bei 25,5 Grad die erste Disziplin ohne Neoprenanzug. Für den Südtiroler zwar eine Herausforderung aber kein Hindernis. Optimal vorbereitet und mit purer Freude trotzte der 29-Jährige der Hitze und erreichte das Ziel deutlich unter fünf Stunden. Nach 04:51 Stunden lief Moritz als 72. und Platz 12 seiner Altersklasse ins Ziel.

Knapp eine Stunde länger unterwegs war Brigitte Bauer, die deutlich mehr mit den klimatische Bedingungen zu kämpfen hatte als mit der Strecke. Zumal länger unterwegs auch länger mehr Hitze bedeutet. Als vierte ihrer Altersklasse hat Brigitte nach 05:50 Stunden glücklich das Ziel erreicht.

Bereits am Samstag war Stefan Drexl am Start in Chieming. Über die Sprintdistanz und bei nicht ganz so heissen Temperaturen zur Mittagszeit wurde der Münchener in 01:04 Stunden Siebter gesamt lief als Dritter auf das Podium seiner Altersklasse.

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker / /  2 4 . 0 6 . 2 0 1 9 + + +

Triathlon Erding 2019

Chrissi Pietzner und Jan Böttcher waren am Sonntag, 23. Juni in Erding, um sich über die Triathlon Kurzdistanz zu messen. In einem starken Frauenfeld konnte Chrissi mit Platz sieben in die TOP 10 laufen und damit auch als Dritte auf das Podium ihrer Altersklasse. Für Jan war die Konkurrenz noch stärker und mit einem starken Schwimmen und super Radsplit rannte er nach 02:07:15 Stunden auf Platz 23 und Platz 5 seiner Altersklasse über die Ziellinie. Sieger und neuer Bayerischer Meister auf der Tirathlon Kurzdistanz war Jungprofi und Favorit Frederic Funk in 01:50:40 Stunden.

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker / /  1 8 . 0 6 . 2 0 1 9 + + +

Triathlon Lauingen 2019

Am Sonntag, 16. Juni standen im schwäbischen Lauingen Jarit Lötz und Sven Pollert am Start der Bayerischen Meisterschaft über die Triathlon Mitteldistanz 2019. Jarit, für den es die Generalprobe der Challenge Roth war, lief auf den 13. Platz gesamt und Platz 5 in seiner Altersklasse. Sven verpasste mit Platz 6 die TOP 5 nur knapp wurde dafür aber mit dem zweiten Platz seiner Altersklasse in der Bayerischen Meisterschaft belohnt

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker / /  0 8 . 0 6 . 2 0 1 9 + + +

Triathlon Kallmünz 2019

Seinen verspäteten Einstand in die Saison 2019 aufgrund einer Verletzung gab Sven Pollert am 08. Juni 2019 in der Oberpfalz zum Besten. Als erster aus dem Wasser und mit der schnellsten Radzeit in T2 rannte der 27-jährige Triathlet auf den zweiten Platz der Sprintdistanz von Kallmünz.

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker / /  0 4 . 0 6 . 2 0 1 9 + + +

Triathlon Kirchbichl 2019

Am Samstag, 01. Juni 2019 waren Moritz Sanoner, Simon und Stefan Drexl am Start des 34. Internationalen Triathlon Kirchbichl in Austria. Für Simon war es die erste Kurzdistanz überhaupt und die hatte ihren Reiz durch ein starkes Teilnehmerfeld mit einigen Elite-Triathleten und Profis, wie Per van Vlerken und Thomas Steger, und ganz besonders natürlich wegen des Starts des zweimaligen Ironman World Champions, Patrick Lange. Mit einem starken Schwimm- und Radsplit fehlten Simon Drexl auf der äusserst anspruchsvollen Laufstrecke nur hinten raus noch ein paar Körner. Simon erreichte nach nur 2:09 Stunden als Fünfzehnter das Ziel von Kirchbichl und holte den 3. Platz seiner Altersklasse.

Moritz Sanoner war für seinen ersten Formtest zum 34. Internationalen Triathlon Kirchbichl gereist und startete in Vorbereitung auf den Ironman Kopenhagen über die Sprintdistanz. Nach einem soliden Schwimmen über 750 Meter und schnellen 20 km Radsplit konnte der 28-Jährige sein Rennen leider nicht erfolgreich ins Ziel bringen. Nachdem ihm ein Streckenposten den falschen bzw. gar keinen Weg angezeigt hatte, bemerkte Moritz seinen Fehler zu spät, um den Wettkampf noch ordentlich ins Ziel bringen zu können.

Im italienischen Bibione noch auf den Start verzichtet, startete Stefan Drexl beim Triathlon Kirchbichl 2019 über die Sprintdistanz. Mit der viertschnellsten Schwimmzeit aus dem Wasser, kam der Münchner dann sogar als Zweiter von der Radstrecke. Auf der bergigen Laufstrecke konnten dann nur noch drei verdammt flinke Ligatriathleten passieren, so dass Stefan in 1:03 Stunden in den Top Five die Ziellinie querte und die Altersklasse M40-50 mit grossem Vorsprung gewann.

Triathlon Kurzdistanz Tölz 2019

Fünf unserer Triathleten waren am Sonntag, 02. Juni 2019 in das bayerische Oberland gereist, um am wunderschönen Kirchsee im Rahmen des Tölzer Triathlon 2019 auf den verscheidenen Distanzen zu starten. Ausgesoprochen überragend war dabei die Leistung von Jan Böttcher, der in 2:07 Stunden den 4. Platz gesamt erreichte. Die einzige Triathletin am Start von Tölz, Maria Erdmann, wurde Zweite ihrere Altersklasse und lief als zwölfte Frau ins Ziel von Bad Tölz.

PLATZ
4
21
94
113

AK
2
5
16
2

NAME
Böttcher, Jan
Negele, Philipp
Muir, Ross
Erdmann, Maria

ZEIT
02:07 H
02:17 H
02:35 H
02:38 H

Langstreckenschwimmen München 2019

An der Ruderregatta München wagten sich am Donnerstag, 30. Mai bei frischen 16,5 Grad Wassertemperatur zwei unserer Athleten auf die 4000 Meter lange Schwimmstrecke im Rahmen des Langstreckenschwimmen München 2019

180                  67                  Torsten Lange                  01:17:56

236                  59                  Andreas Kipf                  01:30:03

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker  //  2 8 . 0 5 . 2 0 1 9 + + +

Ironman 70.3 St. Pölten 2019

Am Sonntag, 26. Mai stand für Christine Pietzner bereits der zweite Wettbewerb und das erste Highlight der frischen Triathlon Saison 2019 auf dem Rennkalender. Die 26-Jährige erreichte beim IRONMAN 70.3 St. Pölten 2019 mit ungünstigen Voraussetzungen den glücklichen 3. Platz ihrer Altersklasse und die Top Ten gesamt bei den Frauen.

Result Ironman 70.3 St. Pölten 2019

Info Ironman 70.3 St. Pölten 2019

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker  //  2 0 . 0 5 . 2 0 1 9 + + +

Am vergangenen Wochenende 18./19. Mai 2019 waren wieder einige unserer Triathleten am Start verschiedener Veranstaltungen und haben erfolgreich das Ziel über unterschiedliche Distanzen erreicht.

Challenge Heilbronn 2019

Im Rahmen der Challenge Heilbronn ist Christian Teufel am 19. Mai auf der Kurzdistanz gestartet und hat in 2:30 Stunden den 106. Platz Gesamt und Platz 13 seiner Altersklasse erreicht.

Result Challenge Heilbronn 2019

Info Challenge Heilbronn 2019

Triathlon Deggendorf 2019

Andreas Kipf und Christoph Höller sind am Sonntag beim Triathlon Deggendorf über die Kurzdistanz gestartet. Christoph erreichte als Dreizehnter seiner Altersklasse auf Platz 41 Gesamt in 2:20 Stunden das Ziel, knapp sechs Minuten vor Andreas (16. AK / 61.).

Result Triathlon Deggendorf 2019

Info Triathlon Deggendorf 2019

Triathlon Gütersloh 2019

Jarit Lötz war in seiner Heimat Nordrhein-Westfalen und am Start der Triathlon Oberliga Nord in Gütersloh für das Ligateam SG Triathlon Witten. In 1:54 Stunden lief Jarit auf den 11. Platz Gesamt und gewann mit seiner Mannschaft das Rennen über die Kurzdistanz.

Result Triathlon Gütersloh 2019

Info Triathlon Gütersloh 2019

Triathlon Bibione 2019

Im italienischen Bibione startete Simon Drexl am vergangenen Sonntag in die Triathlon Saison 2019. Beim ersten Stopp der stark besetzten Volkswagen TriO Serie rannte Simon in 58:28 Minuten über die Sprintdistanz mit Windschatten Freigabe auf Platz 11 Gesamt und den 4. Platz seiner Altersklasse.

Result Triathlon Bibione 2019

info Triathlon Bibione 2019

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker  //  0 6 . 0 5 . 2 0 1 9 + + +

Am Sonntag, 05. Mai 2019 sind die ersten Triathleten beim Duathlon Krailling und bei der Challenge Riccione in die Saison 2019 gestartet und haben durch starke Leistungen überzeugt.

Duathlon Krailling 2019

Chrissi Pietzner holte sich nur eine Woche nach dem Trainingslager den Gesamtsieg über die Sprintdistanz der Frauen beim 26. Duathlon Krailling. Das bedeutete zugleich den ersten Gesamtsieg überhaupt der 26-jährigen Triathletin.

In die Top Ten rannte Jan Böttcher nach starkem Bike-Split und damit auch auf das Podium der Bayerischen Meisterschaft über die Kurzdistanz. Platz 3 und das ohne Schwimmen ist eine Vorwarnung für die Konkurrenz der AK25.

Result Duathlon Krailling 2019

Info Duathlon Krailling 2019

Challenge Riccione 2019

Im italienischen Riccione hat David Keller neben Pizza und Pasta gleich einmal eine Mitteldistanz zum Auftakt der Triathlon-Saison verspeist. Die 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen absolvierte David in 4:57 Stunden erreichte als 16. der AK30 (77. Gesamt) das Ziel bei der Challenge Riccione 2019. Frederic Funk holt nach 2018 erneut Platz 2.

Result Challenge Riccione 2019

Info Challenge Riccione 2019

WE TAKE CARE & HAVE AN EYE ON OUR ATHLETES.
WE COACH YOU.

TRIO BIBIONE 2019 Triathlon Comeback zur Premiere an der Adria © stefandrexl.com
HAPPY COACH Support an der Wechselzone © Simon Drexl

 
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Diverse – Please ask our Press Office

Am Sonntag, 07. Juli 2019 war es für Jarit Lötz endlich soweit, es war Race Day der Challenge Roth und seine Premiere auf der Langdistanz. 365 Tage nach seiner Anmeldung, 365 Tage an dem kein Tag verging ohne eines Gedanken an diese Rennen in Roth. Fast acht Monate fokussiertes Training und intensive Vorbereitung in allen drei Disziplinen für diesen einen besonderen Tag – meinen längsten Tag des Jahres 2019. Es war eine Vorbereitung mit einigen Höhen und Tiefen, mit über 9000 km im Sattel , davon alleine 2000 km auf der einsamen Rolle, mit knapp 1500 km in den Laufschuhen und etwa 280 km im Wasser. Vier Wochen war Jarit Lötz insgesamt im Trainingslager und Verletzung erforderte sogar eine ungeplante Trainingspause. Eine Vorbereitungszeit die unseren Triathleten Jarit einige Male an seine Leistungsgrenze brachte – gewollt für das grosse Ziel: Die Premiere auf der Langdistanz. Sein Erlebnis und seine Emotionen hat unser Athlet Jarit Lötz in seinem Rennbericht ausführlich und authentisch auf’s Papier gebracht.

Mein Wecker läutete bereits um 3.45 Uhr nach einer überraschend erholsamen Nacht. Meine Freude und Aufregung waren goss, nur selten in meinen Leben war ich bislang so nervös. Jetzt war er also endlich da, der 07.07.2019, der wichtigste Tag meines Triathlonjahres, die Challenge Roth, meine erste Langdistanz!

Ich machte mir mein Frühstück und bereitete die Rennverpflegung vor. Ein letzter Espresso und dann los mit dem Auto zum Schwimmstart nach Hilpoltstein. Es regnete in Strömenden als wir ankamen. Mein Blick von der Brücke auf die Wechselzone und dazu die dramatische Musik sorgten für unglaubliche Emotionen. Ich bekam sofort Gänsehaut.

Um 5.45 Uhr, eine Stunde vor meinem Start präparierte ich mein Zeitfahrrad und meine Wechselsachen. Noch einmal ging ich zu meiner Familie und meinem, dem besten Supportteam um den Neoprenanzug anzuziehen und letzte Tipps abzuholen. Es wurde jetzt Zeit, dass es endlich losging, denn meine Aufregung war kaum noch mehr zu ertragen.

Der Challenge Roth Fokus: In der Ruhe liegt die Kraft

Der Start der Profis erfolgte pünktlich um 06:30 Uhr und dann durfte ich endlich auch ins den Main-Donau-Kanal. Noch 15 Minuten Ab diesem Moment habe ich nur noch diese unbeschreibliche Stimmung rund um den Kanal genossen. Ich bin noch einmal meine Renntaktik durchgegangen, habe mich an die wichtigen Worte meines Trainers Stefan erinnert und freute mich auf das Rennen. Ich wurde immer ruhiger und fokussierter, ich sammelte meine Kräfte. Nur noch wenige Minuten bis zum Start der zweiten Welle, meinem Start.

06.45 Uhr ein Böllerschuss gab unseren Start frei und ab ging die Post. Die ersten 500 Meter waren eine einzige Prügelei ohne Rücksicht auf Verluste, das mit Schwimmen nur kaum etwas zu tun hatte. Nach 10 Minuten etwa wurde es besser und es bildeten sich kleine Schwimmgruppen. Nach 1500 Metern kam die erste Wendeboje und mit 22:30 Minuten war ich optimal ins Rennen gestartet. Meine Arme waren locker und das Wassergefühl war gut. Vor mir schwamm eine große Gruppe also versuchte ich die Lücke zu schliessen, um fortan im Wasserschatten zu schwimmen. Nach nur 58:00 Minuten stieg ich dann schon wieder aus dem Wasser und mit einem flotten ersten Wechsel auf mein Zeitfahrrad.

Die ersten Meter mit dem Rad waren der absolute Hammer. Hunderte Zuschauer säumten die Brücke über den Main-Donau-Kanal und die grossartige Stimmung sorgte für eine super Motivation. Kurz danach allerdings ein paar Minuten der Verunsicherung: Mein rechter Radschuh ließ sich nicht schließen, also fuhr ich offen weiter, denn erstmal musste ich mich um meine Verpflegung kümmern. Meine Verpflegungsstrategie auf dem Rad lautetet ein Energie-Gel pro 10km. Meine Beine waren grandios wodurch die ersten 30 Kilometer fast im Fluge vergingen. Zwar bildeten sich immer wieder kleine Radgruppen um mich, aber die Abstände wurden stets eingehalten und es wurde unglaublich Fair gefahren.

CHALLENGE ROTH 2019 PREMIER MIT GÄNSEHAUT NACH PLAN @ Jarit Lötz
CHALLENGE ROTH 2019 PREMIER MIT GÄNSEHAUT NACH PLAN @ Jarit Lötz

Ein guter Athlet hat ein gutes Körpergefühl

Nach 38 Kilometern ging es das erste Mal den Kalvarienberg in Greding hinauf. Erneut standen hunderte Zuschauer am Streckenrand und „peitschten“ jeden Triathleten regelrecht die Steigung hinauf. Ich musste aufpassen nicht zu überziehen, so leicht rollte es bergauf. Es lief weiterhin flüssig und ich konnte meine vorgegebene Pace gut treten. Sogar meinen Radschuh habe ich endlich schliessen können.

Das absolute Highlight der Radstrecke der Challenge Roth folgte endlich: Der legendäre Solarer Berg. Allerdings sieht man keinen Berg sondern eine pure Menschenwand, die sich erst kurz vor einem auftat, um den Triathleten den Weg frei zu geben. 2 Minuten ohrenbetäubender Lärm, Gänsehaut und Pippi in den Augen. Diese Stimmung sollte jeder Triathlet einmal in seiner aktiven Karriere erlebt haben.

Während der gesamten ersten Runde macht ich die Pace unserer Gruppe also beschloss ich den Druck allmählich zu erhöhen. Ich konnte mich von der Gruppe lösen und war allein unterwegs. Allerdings war plötzlich das Display meiner Uhr durchgängig weiss und ich hatte keine Ahnung, wie schnell ich unterwegs und wie hoch meine Herzfrequenz war. Ich gebe zu, das ich für kurze Zeit Panik hatte. Zum Glück fielen mir im selben Moment die Worte meines Trainers ein: „Ein guter Athlet hat stets ein gutes Körpergefühl!“ Ich folgte also meinem Körpergefühl und das klappte prima.

Die zweiten 90 Kilometer waren schneller, der Druck war konstant hoch und dennoch fühlten sich meine Beine unglaublich locker an. Noch einmal den Kalvarienberg hoch und die Zuschauermassen am Solarer Berg genießen, dann waren es nur noch 22 Kilometer bis zur zweiten Wechselzone.

Fliegender Wechsel und kalkulierte Schwächephase

Auch mein zweiter Wechsel lief fliegend und meine Beine fühlten sich auf den ersten Laufkilometern super an. Allerdings hatte ich zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung ob ich im gesetzten Zeitplan und auf welchem Platz ich unterwegs war – schliesslich lief ich noch immer nach Gefühl und so hatte ich auch nicht das Gefühl bereits 180 Radkilometer in den Beinen zu haben. Nach 5 Kilometern bekam ich dann meine eigene Verpflegung gereicht: Cola mit Gel in einer kleinen Trinkflasche. Eine Antwort auf meine aktuelle Rennsituation bekam ich von meinen Supportern allerdings nicht.

Das lockere Laufgefühl hielt noch bis Kilometer 20 und ich genoss die Einsamkeit am Kanal. Ich hatte richtig Spaß am Laufen. Das änderte sich am Wendepunkt mein Laufstil fühlte sich schlagartig wie Gehen an. Ehrlich gesagt, hatte ich und natürlich auch mein Trainer, das sogar einkalkuliert. Aber man weiss ja nie, wie und wann es einen erwischt. Zu diesem Zeitpunkt machte ich mir tatsächlich Sorgen das Ziel zu erreichen. Dennoch lief ich immer weiter, ging ein paar Meter an jeder Verpflegungsstelle, trank etwas und kühlte mich und lief  wieder weiter. Das dauerte ganze 10 Kilometer und noch immer teilte mir keiner meine Zeit mit. Ich war etwas orientierungslos.

Hart war dann noch einmal die Steigung hoch nach Büchenbach, kaum Zuschauer und sehr einsam. Aber es waren nur noch 12 Kilometer und die Energie kam wieder zurück, meine Beine wollten wieder laufen. Dann endlich bekam ich eine Zwischenzeit bei Kilometer 38 im Marathon 08:45 Stunden. „Unfassbar!. Das kann nicht sein“, dachte ich und grinste.

CHALLENGE ROTH 2019 PREMIER MIT GÄNSEHAUT NACH PLAN @ Jarit Lötz
CHALLENGE ROTH 2019 PREMIER MIT GÄNSEHAUT NACH PLAN @ Jarit Lötz

Das Finale mit Dauergrinsen  und Gänsehaut

Nach 41 Kilometer war dann endlich der legendäre rote Teppich zu sehen und ich konnte schon die Musik und Zuschauer im Stadion der Challenge Roth hören. Ich wusste, jetzt kommt das Beste, nur noch wenige Meter und dann ist es vollbracht. Schon auf den letzten Kilometer hatte ich nur noch ein Dauergrinsen im Gesicht und Gänsehaut am ganzen Körper, genau so, wie von meinem Trainer vorhergesagt. Die letzten Meter durch das Stadion haben all die harten Trainingseinheiten der letzten Monate vergessen lassen. Nach nur 09:09 Stunden habe ich als Achter meine Altersklasse und auf Platz 84 gesamt überglücklich die Ziellinie überquert, komplett leer und ein richtig geiles Gefühl. Das war es absolut wert.

Es war ein fast perfektes Rennen und das Rennen meines Lebens. Ich war auf den Tag genau top fit und konnte meine Leistung zum Saisonhöhepunkt perfekt abrufen. Die fast 8 Monate intensiven Trainings haben sich vollkommen ausgezahlt. Ich hatte bis auf 10 Laufkilometer keine Schwächephasen während der Challenge Roth und konnte mein Rennen fast durchgängig genießen.

Danke

Mein größter Dank geht an meinen Coach, Trainer und Motivator Stefan Drexl. Ohne seiner optimal strukturierten, individuell angepassten Trainingspläne und der empathischen Betreuung wäre meine Leistung so nicht möglich gewesen. Selbst während der Zeit meiner Verletzung unterstützte er mich und stand mir zur Seite, so dass ich mein Ziel, die Challenge Roth nie aus den Augen verloren habe. Die vielen wichtigen Ernährungstipps haben dann die letzten entscheidenden Prozent aus mir rausgeholt und mir diese kontinuierliche Leistung ermöglicht. Er hat mir gelernt, wie wichtig und was gutes Körpergefühl ist, nur so war diese Ergebnis ohne Uhr möglich. Danke für deine Geduld und das grossartige Coaching.

Info

HOMEPAGE Challenge Roth
ERGEBNISSE Challenge Roth 2019

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PRE RACE Challenge Roth 2019
RACE REPORT Challenge Roth 2016

Text & Photos

Jarit Lötz

Redaktion & Lektorat

Stefan Drexl

 

Am Sonntag, 26. Mai stand für Christine Pietzner bereits der zweite Wettbewerb und das erste Highlight der frischen Triathlon Saison 2019 auf dem Rennkalender: Der IRONMAN 70.3 St. Pölten.

Die Freude auf die erste Mitteldistanz des Jahres war gerade nach dem intensiven Trainingcamp in der Toskana und dem Sieg zum Saisonstart beim Duathlon Krailling gross. Allerdings plagte bereits am Freitag und Samstag eine starke Migräne unsere Athletin, so dass Chrissi die letzten Einheiten nur ‚solala’ trainieren konnte. Als ob das nicht genug war, kam in der Nacht vor dem Rennen noch Übelkeit dazu – im Grunde keine guten Vorraussetzungen für einen Start.

Mit gedämpften Erwartungen an den Start

Nach einer kurzen Nacht mit nur zwei Stunden schlaf klingelte bereits um 4 Uhr der Wecker. Zur Überraschung waren weder von den Kopfschmerzen noch von der Übelkeit mehr etwas zu spüren. Die 26-Jährige entschied sich deshalb zu starten, auch wenn die Erwartungen natürlich zeimlich gedämpft waren: „Jedes andere Rennen hätte ich unter diesen Vorraussetzungen wahrscheinlich abgesagt, aber St. Pölten war mir einfach wichtig!“

IRONMAN 70.3 ST.PÖLTEN 2019 Pietzner läuft auf's Podium © Pietzner
IRONMAN 70.3 ST.PÖLTEN 2019 Pietzner läuft auf’s Podium © Pietzner

Überraschend gute Beine

Es lief für Chrissi überraschen gut vom Start weg, insbesondere die 1,9 km Schwimmen waren sehr gut und auch auf dem Rad hatte Chrissie gute Beine – nur der Magen rebellierte. Zu klebrigen Gels oder sattdessen flüssigen Kohlenhydraten führte leider kein Weg hin. Es war ein Rennen gegen die verbliebenen Energiereserven.

Glückliches Finale beim IRONMAN 70.3 St. Pölten

Der Wechsel in die Laufschuhe lief reibungslos und bis Kilometer acht relativ flüssig, wenn auch verhalten. Die letzten verbleibenden 13 Kilometer wurden dann jedoch mehr ein Kampf gegen den Magen. Der boykottierte jeglichen Versuch der Nahrungsaufnahme, was natürlich zunehmend in einen Kräfteverlust resultierte. Mit gedrosseltem Tempo rannte Chrissi dennoch weiter, an eine DNF war nicht zu denken. So erreichte sie glücklich dennoch den 3. Platz ihrer Altersklasse beim IRONMAN 70.3 St. Pölten 2019 und die Top Ten gesamt der Frauen. Der Schmerz vergeht, der Stolz bleibt!

IRONMAN 70.3 ST.PÖLTEN 2019 Pietzner läuft auf's Podium © Pietzner
IRONMAN 70.3 ST.PÖLTEN 2019 Pietzner läuft auf’s Podium © Pietzner
RESULTS IRONMAN 70.3 ST. PÖLTEN 2019
INFO

IRONMAN 70.3 St.Pölten

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Chrissi Pietzner
Tanja Spielberger

Du bist ein ambitionierter Altersklassen-Triathlet und hast bisher an Sprint-Triathlon, Kurz- und Mitteldistanzen, aber nicht an einer Langdistanz teilgenommen. Jetzt überlegst du, ob du deine erste Langdistanz, einen Ironman oder Challenge machen solltest. Aber du bist dir nicht sicher. Du weißt nicht, ob du auch wirklich bereit dafür bist?

Stelle Dir einfach selbst diese Frage: Was ist meine Motivation, was treibt mich wirklich an, eine Langdistanz zu machen? Ich bin immer etwas besorgt, wenn mir Athleten erzählen, was sie glauben, dass sie tun „sollten“. Wenn du über eine Langdistanz nachdenkst, weil du das unbedingt machen möchtest, weil du für die langen Strecken brennst und auch bereit bist die erforderlichen Trainingsstunden dafür zu investieren, dann solltest du das auf jeden Fall machen und damit keine Sekunde zögern. Wenn du aber eine Langdistanz nur deshalb machen möchtest, weil du glaubst, dass dich nur das als echten Triathleten auszeichnet, dann solltest du es besser lassen und die Sache noch einmal intensive überdenken. Warum machst du eigentlich Triathlon?

Triathlon Langdistanz: Alles auf eine Karte setzen!

Natürlich ist eine Langdistanz, ein Ironman oder ein Challenge, das großartigste Ereignis unseres Sports – The Queen of Triathlon, sie stellt für viele Triathleten die ultimative Herausforderung dar. Aber das bedeutet längst noch nicht, dass dies für jeden und alle zutrifft. Dass das die einzige Wahrheit ist und dass eine Langdistanz unbedingt für jeden und alle geeignet ist. Es bedeutet aber vor allem nicht, dass du nicht dennoch ein echter Triathlet sein kannst, nur weil dich Distanzen über 70.3 Meilen oder 112,9 km nicht interessieren. Man muss nur einmal die vielen Vorteile von kürzeren Distanzen im Triathlon betrachten. Anstatt in einer Saison alles auf eine Karte zu setzen, kann man wesentlich öfter an Wettkämpfen teilnehmen. Wenn du lieber Wettkampfatmosphäre schnupperst, als stundenlang alleine für diese eine Langdistanz zu trainieren, dann ist das sicher ein großes Plus. Wenn es einmal bei einem Sprint-Triathlon wegen einer Krankheit, Verletzung oder eines Defekts nicht gut läuft oder du ein Rennen sogar abbrechen musst, dann bist du schneller erholt und kannst es nach ein oder zwei Wochen erneut versuchen.

Erfolgsrezept für eine Langdistanz: Leidenschaft und Freude!

Einen starken Sprint oder eine schnelle Kurzdistanz muss man auch erst einmal machen. Die hohe Belastung und enorme Leistung solltest du keinesfalls unterschätzen. Ein Sprint verzeiht keinerlei Fehler und verlangt absolute Konzentration vom Startschuss bis zur Finish-Line, wenn du auf’s Podium deiner Altersklasse laufen möchtest. Ebenso ist eine perfekte Mitteldistanz bei der alles gut funktioniert und du deine beste Leistung in allen drei Disziplinen abrufen kannst, eine Herausforderung, die es zu meistern gilt. Falls du allerdings einen namhaften Sponsor hast oder einen Buchverlag der dich unter Druck setzt endlich dein Ironman-Debüt zu machen, na dann mach, was du glaubst, dass du unbedingt machen „solltest“. Andernfalls tue das, worauf du am meisten Bock hast, ganz egal was andere sagen. Ohne dabei überehrgeizig und ohne verbissen zu sein. Du bist ein echter Triathlet, wenn du einfach dein Ding machst und grosse Freude daran hast. Wenn dein Herz für Triathlon brennt, mach’s mit Leidenschaft und mach’s mit Vollgas. In diesem Sinne Rock ‚n’ Roll!

STEFANDREXL Coaching

Kona, Hawaii and the IRONMAN – what an awesome adventure! Having qualified above one year prior, I had a lot of built up anticipation. Qualifying early is both good and bad. One – you don’t have the stress of trying to get a Kona slot throughout the year and last minute booking/travel arrangements, etc. and two – you have 365 DAYS of mental and physical training to prepare yourself for THE WORLD CHAMPIONSHIP. But in the end, I wouldn’t have done things any differently. My name is Klodian Mitri, I am an SUGAR & PAIN Athlete and this my Kona Story …

 
 

It has been a very busy year for our family with the international move and the many, many side trips that we’ve taken. My vacation days became quite limited in the end so we decided that we would dedicate about 1 week total to visit Kona. First I thought it would be enough to get there three days before to acclimate to the weather conditions of the island of Hawaii, then race and spend another three days relaxing, recovering and sightseeing before traveling back to Germany.
 

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Aquatic Center © Klodian Mitri

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Aquatic Center © Klodian Mitri


 

WAKE-UP CALL TO RECOVER

Then I spoke to my Coach Stefan some weeks left before the Ironman Hawaii, who definitely gave me a wake-up call: I would need more time to beforehand to get used to the island. So frantically last minute I decided to extend out vacation by a week which was a great idea. I didn’t have any last minute stress or need to hurry like I would have been only arriving three days before the race. Therefore we got the chance to recover as a family of three before my parents and my wife Chantelle’s family all came to enjoy Hawaii and support me in the World Championships. Well, they said it was to support me, but I am pretty sure they all came just to see our baby, Adeline.
 

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Ali'i Drive © Klodian Mitri

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Ali’i Drive © Klodian Mitri


 

KONA PRE RACE TREMULOUSNESS

The week leading up to the race I had a relaxed taper: I got through my swim, bike and run sessions: THIS WAS GOING TO BE HARD. All these easy workouts, felt so torturous. “How was I going to race on what felt like the planet Mars?”, I just thought. Swimming: The never ending motion of the ocean was giving me seasickness! Biking: There were certain moments where I felt like cycling in place – even when going downhill because of the powerful headwind. Running: It felt like the sun was 2 inches away from my face the entire time! No, it would definitely be a great day. Remember: I am doing this out of my own free will, I have taken great physical effort to qualify myself and to come so far. And besides, it did cost me a bunch of money to get here!
 

KONA WITHOUT THE IRONMAN

Nevertheless, it were just the nerves and the excitement of being in Kona now. I’ll be honest: If you take the IRONMAN out of the Island of Hawaii, especially out of Kona, there is absolutely nothing to do here. Out of all the islands, Big Island was our least favorite to travel. With very small beaches, volcanic rocks everywhere, and anything “cool” to see or do was close to a 2 hour drive in each direction. So we were able to spend a lot of time in the car or just relaxing an recovering in the air conditioning and taking in the scenic views.
 

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Sebastian Kienle and Klodian © Klodian Mitri

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Sebastian Kienle and Klodian © Klodian Mitri


 

STRESSED OUT IN PREPARATION

Race morning came fast—I made my way to the bike to set everything up and I realized my huge mistake. I had forgotten my aero front hydration system at the hotel. Immediately stressed I ran everywhere trying to find another one to buy. Fun fact: Everything at the expo is closed at 6 am in the morning. Luckily I found an old man on a mountain bike who gave me his bottle cage so I was able to use that for my race. Better than nothing I guess.
 

THE COOLEST THING – NO MATTER HOW THE DAY GOES

I finally made my way to the water literally four minutes before the cannon went off. Even though four minutes is nothing, it felt like an eternity. I spent those 4 minutes just looking around watching an amazing sunrise, beautiful fish underneath me and hundreds of people floating around me waiting for THE WORLD CHAMPIONSHIPS to start. The only thing going through my mind was ”Wow, how lucky am I to be here right now, this is definitely the coolest thing I ever did.” It finally hit me that I was about to race among the best in the world. No matter how my day went, I earned my spot on that starting line.
 

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Practicing Swim Techique © Klodian Mitri

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Practicing Swim Techique © Klodian Mitri


 

A CHAOS WHICH MAKES SENSE

The cannon went off and suddenly everyone is climbing over each other and doing whatever it takes to get good position in the first 100 meters. I was just chilling and thinking to myself, ”calm down, we have to swim 100 meters about 38 more times. The race is just starting.” I figured things would calm down about two kilometers into the swim. Another fun fact, it definitely does not. It felt like chaos the entire swim part which makes sense: This are THE WORLD CHAMPIONSHIPS with the best athletes in the world. So I should not expect anything less.
 

THE SWIM: A FASCINATING PERFORMANCE INCREASE

Notwithstanding the swim felt so comfortable this time. I felt strong and powerful with every stroke I made which had been very rare for me until now. I got out of the water and saw a 01:04 H on the clock, one hour and four minutes, and I immediately chuckled thinking this has to be a mistake. Nope, it wasn’t, I actually swam a 1 hour and 4 Minutes over 3800 Meters! ”I am the best in the world and quit triathlon now, I am ready to be accepted into the Olympics as a swimmer,” had been my thoughts while running through transition one.
 

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Lucy Charles and Klodian © Klodian Mitri

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Lucy Charles and Klodian © Klodian Mitri


 
But really, that was a huge accomplishment for me. Even though I’ve been putting in tremendous work and swimming up to five times a week since the IRONMAN 70.3 WC South Africa. I never thought I would be able to swim that fast in a non-wetsuit, very chaotic and hard 3,8 k swim. Stefan is an integral part of my swimming journey, teaching me the correct way to swim. It’s not about power. It’s all about the process and the technique. I was just so excited.
 

HEAD DOWN AND GETTING TO WORK

Now moving onto the bike I felt that I would have a clear opening since I swam a 01:04 and still saw lots of people in the ocean. Another fun fact that is impossible in Kona and in a mass start race. The first 10 miles you’re pretty much in a straight line coasting through town and there is no room to make a fight for position, so you are just basically coasting. Once on the Queen K, it was time to put my head down and get to work. My goal was a sub five hour bike ride.
 

SAD TO SAY, DRAFTING IS UNAVOIDABLE!

A big controversial topic with Kona is the crazy drafting that goes on. I had heard a lot about it, but didn’t really know what to expect. Man, were they right. The was draft packs that stretched to over 2km long. I was not sure what to do, it wasn’t just making a push to pass 2-3 people. If I made a push, it would have to be an extended push to try to pass like 30 people. Sad to say, drafting is unavoidable. I surely wasn’t going to burn all my matches trying to pass hundreds of people. At one point after pushing an passing a group of 20 athletes I snuck back into a line and still had another group of 20-30 in front of me.
 

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Last Cycling Workout on Queen K © Klodian Mitri

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Last Cycling Workout on Queen K © Klodian Mitri


 

I had a referee next to me and asked for guidance on what to do in this situation and I got yelled at with a response, ”you worry about your race and I’ll do my job. Keep talking and you’ll get a penalty.” I immediately shut up and just drafted as she instructed till I had enough energy to make another push over the group. So, I ended up riding 04:54 hours and had been a little disappointed as I purposely under-biked because I wanted to make sure I felt comfortable on the run. I knew that the run in Kona can literally kill people – mentally and physically. It might have been mistake that I last minute decided to switch my nutrition / hydration strategy and incorporate only Gatorade and no water whatsoever as I should have known it better. This ended up biting me in the butt in the end.
 

SOMETIMES SHIT HAPPENS TO CHANGE STRATEGY

Luckily I got off the bike feeling so comfortable. It honestly felt like I just got off the couch and my legs felt so fresh. ”I was about to have the best run of my life,” I just thought at this time of the Kona Race. My goal was a 03:02 hours marathon. I know, this is ambitious but I also knew I was capable of it, especially since I had crushed the swim and bike which I guess were my “weaknesses” compared to my run. I felt amazing for the first 10km. I was hitting my goal and didn’t feel like I was overexerting myself. But then, then my stomach dropped and I almost crapped my pants. I immediately ran to a porta potty and relieved myself. Okay, that was somehow weird. I’ve never had to stop on a toilet in a race.
 

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Feeling great during the first 10 k © Klodian Mitri

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Feeling great during the first 10 k © Klodian Mitri


 

NEVER CHANGE A RUNNING SYSTEM

Whatever, I found my stride again and started passing people once more. However five kilometers later on the run shit happens again, my intestines started devouring themselves and I had to stop on the toilet again. After four more stops my previous goal was out of reach. My nutrition and hydration on the bike must have been a poor choice. By skipping water every other aid station, I allowed the gels / Gatorade combination to form a very strong, hyperglycemic concentration in my stomach ultimately causing me to get gastric disorders. It is crazy how something simple as that can derail your whole race from an about three hours marathon to 3:30 h. I just heard my coach saying, ”no experiments in the race, never not!”
 

A PERFECT EXPERIENCE, BUT NOT DONE WITH KONA

After a long day on the run, I finally made it to the finish line in about 09:40 hours. I knew that it was unrealistic to have a “perfect” race in Kona for a first-timer, but in my eyes it was still a perfect experience. I got to race among the best athletes in the world and the most special part was having my family at the finish line and seeing Adeline clapping.
 

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / The Finish Line © Klodian Mitri

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / The Finish Line © Klodian Mitri


 

I am not done with Kona. This is just the start. I am racing Cozumel in about 5 weeks days in hopes of getting another chance to execute my ”perfect” race in Hawaii.
Until next time, Kona!
 

NOTE FROM THE EDITOR

Only five weeks later, Klodian Mitri did race IRONMAN Cozumel 2018, November 18th and swam once again faster than in Kona. He finished 2nd in his age group in 09:20 and has consequently qualified for the IRONMAN Hawaii WORLD CHAMPIONSHIP 2019. Kona here we come again!
 

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Qualification for Kona 2019 at IRONMAN Cozumel 2018 © Klodian Mitri

IRONMAN HAWAII 2018 The Kona Race Report 2018 by Klodian Mitri / Qualification for Kona 2019 at IRONMAN Cozumel 2018 © Klodian Mitri


 

RESULTS IRONMAN Hawaii World Championships 2018

NAMEDIVGENALLSWIMBIKERUNTOTAL
Klodian Mitri58.488.521.01:04:4104:57:2203:34:4609:43:13

SEE ALL RESULTS …
 

RESULTS IRONMAN Cozumel 2018

NAMEDIVGENALLSWIMBIKERUNTOTAL
Klodian Mitri2.29.32.00:58:2105:00:0103:17:1009:20:36

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INFO

HOMEPAGE IRONMAN Hawaii World Championships
HOMEPAGE IRONMAN Cozumel
 

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Klodian Mitri
 

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Dank einer optimal angepassten Trainingsplanung konnte ich mich bereits in der ersten Saison meiner Zusammenarbeit mit SUGAR & PAIN Coaching für die IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft 2018 in Port Elizabeth, Südafrika qualifizieren. Ich war auf den Punkt topfit zu meinem Highlight und hatte, dank der cleveren Trainingsplanung meines Coaches Stefan Drexl, mein bis dato bestes Rennen auf einer Mitteldistanz absolviert. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 4:35:46 Stunden und knapp fünf Minuten Rückstand zu den TOP 5 schnappte ich mir 2017 in Zell am See die Qualifikation.

 
 
Mein Saisonziel für das folgende Jahr und nächste große Highlight stand mit der IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft 2018 somit fest. Nach einer kurzen Saisonpause folgten acht Monate Vorbereitung mit vielen Stunden Training und unzähligen Kilometern im Wasser, auf dem Rad und in den Laufschuhen. Mit einigen Testwettkämpfen und starken Resultaten war es Mitte August endlich soweit für meine Reise nach Südafrika.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Die atemberaubende Tierwelt von Afrika auf unserer Safari © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Die atemberaubende Tierwelt von Afrika auf unserer Safari © Pollert


 

SÜDAFRIKA WIR KOMMEN – DIE ANREISE

Sechs Tage vor dem großen Rennen starten wir am Montag Abend von München aus zu unserem Saisonhöhepunkt. Gemeinsam mit meinem Papa, der sich in Pula, Kroatien qualifiziert hatte, und mit meiner Mama als Supporterin flogen wir nach Johannesburg. Nach kurzem Aufenthalt ging es gleich am Nachmittag weiter in den Südosten des Landes. Schon am Flughafen in Johannesburg war die Anzahl an Triathleten mit Radkoffern besonders hoch. Mit etwas Verspätung erreichten wir Spätabend unser Ziel Port Elizabeth, „The Friendly City“. Dort wurden wir herzlich mit afrikanischer Gastfreundschaft und Musik empfangen. Nicht erfreulich war jedoch, dass es nicht alle Radkoffer nach Port Elizabeth geschafft hatten. Mein Koffer war zum Glück angekommen, mein Papa musste sich allerdings noch bis zum nächsten Tag auf sein Rad gedulden.
 

DIE TAGE VOR DEM RENNEN IN SÜDAFRIKA

Gleich am nächsten Morgen stand die erste Trainingseinheit auf meinem Plan: Zwei Stunden Rad mit kurzen, knackigen Intervallen in wettkampfspezifischem Tempo. Ich schloss mich dafür einer, vom Veranstalter organisierten und der Polizei eskortierten Radgruppe an. Das sollte sich aufgrund des Verkehrs in der Stadt und der Fahrt durch die Vororte, als sehr hilfreich herausstellen. Mit hunderten anderer Athleten zusammen fuhren wir die ersten 15 Kilometer der Wettkampfstrecke in lockerem Tempo durch die Stadt. Erst dann lies uns die sichere Eskorte passieren und es hiess freie Fahrt voraus.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Lauftraining entlang der Küste mit guten Aussichten © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Lauftraining entlang der Küste mit guten Aussichten © Pollert


 
Nach einer Kuppe ging es schliesslich den Highway hinab und erstmals spürte ich den besonderes böigen Wind und schlechten Straßenbelag entlang der Küste. Die unberechenbaren Seitenwinde machten es nicht leicht die Aeroposition zu halten und sorgten für ordentlich Respekt, besonders mit den vielen überraschenden Bodenwellen. Auf dem Rückweg hingegen hatte die Radstrecke landschaftlich einiges zu bieten und es bot sich ein atemberaubender Ausblick über die weiten Strände.
 

DER SONNENAUFGANG AM HUMEWOOD BEACH

Nach meiner Rückkehr der Radausfahrt rief mich Teamkollege Klodian Mitri an: „Hey ya … want to go on a mini safari with me?“ Nur wenig später sassen wir gemeinsam mit seiner Familie im Auto auf dem Weg zum nächsten Safari Park. Geparden, Giraffen, Nashörner, Straussen und Zebras verschafften uns einen kleinen Einblick in die faszinierenden Tierwelt des afrikanischen Kontinents. Mit einem gemeinsam Abendessen und wunderschönen Sonnenuntergang war der erste ereignisreiche Tag auch schon vorbei.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Zauberhafte Strände entlang der Radstrecke © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Zauberhafte Strände entlang der Radstrecke © Pollert


 
Für den Donnerstag war morgens eine Laufeinheit mit kurzen Intervallen geplant. Ich lief zum Sonnenaufgang entlang des Humewood Beach, wo am folgenden Sonntag auch die Wettkampfstrecke entlang führte. Nach dem Frühstück und Ruhe war am Nachmittag eine weitere Trainingseinheit im Wasser geplant. Für mein Schwimmtraining bot mir unsere Gastgeberin spontan den Swimming Pool der angrenzenden High School an, in der sie als Lehrerin tätig war. Ein kurzer Anruf beim Schulleiter ich durfte den lokalen Nachwuchsschwimmern etwas Gesellschaft leisten. Noch drei Tage bis zum Show Down.
 

TRAINING VON LANDSTART UND LANDGANG MIT BRANDUNG

Freitag war Ruhetag, Beine hoch und Carbo Loading. Wir fuhren noch einmal die komplette Radstrecke mit dem Auto ab, um zuvor auch ganz sicher einmal jeden Anstieg, jede Kurve und Bodenwelle gesehen zu haben. Das Rennen der Frauen fand bereits am Samstag statt und so konnten wir schon Tags zuvor etwas Wettkampfatmosphäre vom Seitenrand schnuppern. Während Daniela Ryf, Lucy Charles, Anne Haug und Co. auf der Radstrecke unterwegs waren, sprang ich für meine letztes Schwimmtraining dieser Saison in den Indischen Ozean. Das Wasser hatte sich im Laufe der Woche von nur 17 Grad auf immerhin 19 Grad erwärmt.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Eine der letzten Schwimmeinheiten vor derm Show Down © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Eine der letzten Schwimmeinheiten vor dem Show Down © Pollert


 
Ich fühlte mich zwar sehr wohl im salzigen Meer, technisch musste ich mich allerdings erst an die Wellen gewöhnen und übte einige Male den Landstart durch die Brandung ins Wasser hinein. Durch einige wesentliche Tipps meines Trainers zum Schwimmen bei Wellengang konnte ich kurzfristig die Techniken „Duck diving“, unter den Wellen durchzutauchen und „Body Surfing“, das Schwimmen mit den Wellen üben. Unterdessen lief Daniela Ryf nach einem spannenden Radpart bei besten Bedingungen zum ungefährdeten Sieg und sicherte sich den Weltmeistertitel der Frauen. Keine 24 Stunden mehr bis zu meinem Start.
 

IT’S RACE DAY IN PORT ELIZABETH

Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen bestätigte den seit Tagen angekündigten Wetterwechsel – das exakte Gegenteil des Vortages. Keine Sonne, keine 25 Grad, stattdessen leichter Regen, nur 15 Grad und das Wasser wärmer als die Außentemperatur. Um 7:30 Uhr starteten zunächst die Triathlon Profis während meine Startwelle erst für 9:09 Uhr angesetzt war. Ich hatte also noch genug Zeit zusammen mit Klodian einen Blick auf den Schwimmausstieg der männlichen Profis mit Jan Frodeno, Javier Gomez und Alistaire Brownlee zu werfen, um mich anschliessend selbst vorzubereiten.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Meet the Pros: Triathletin Lucy Charles mit ambitioniertem Groupie © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Meet the Pros: Triathletin Lucy Charles mit ambitioniertem Groupie © Pollert


 
Im Abstand von 15 Sekunden wurden jeweils 10 Athleten einer Altersklasse ins Wasser geschickt. Fast wie bei einem Pferderennen ging es aus den Startgattern, daneben tickte die Uhr mit dem Countdown. Noch einmal Schwimmbrille und Schwimmkappe prüfen. 3, 2, 1 und ab. Mit einem kurzen Sprint über den Strand folgte der Sprung in die Wellen, was reibungslos funktionierte. Das Feld hatte sich bereits entzerrt, wodurch keine große Schwimmgruppe entstand. Ich fand gleich einen guten Rhythmus auf den ersten 800 Metern ins offene Meer hinaus zum Wendepunkt und kam mit den teilweise hohen Wellen immer besser zurecht. Auf dem Rückweg war der Wellengang sogar von Vorteil. Mit gefühlt doppelter Geschwindigkeit schob uns die Brandung zum Strand zurück. Eine gut erwischte Welle katapultierte mich noch einige Meter bis zum Schwimmausstieg. Mit etwas mehr als 26 Minuten kam ich aus dem Wasser und rannte den langen Weg über den Strand zur Wechselzone.
 

SOLO STATT FREIE AUSLEGUNG DER WINDSCHATTENREGELN

Aufgrund der schlechten Witterung entschied ich mich für eine Radweste, eine Entscheidung, die ich definitiv nicht bereute. Das mag vielleicht ein paar Sekunden gekostet haben, aber dafür konnte ich gerade zu Beginn der Radstrecke meinen Körper gut warm halten, als es noch sehr frisch, regnerisch und windig war. Auf den ersten 15 Kilometern durch die Stadt konnte ich schnell mein Tempo finden und mich aus den Gruppen rauszuhalten, um eine Zeitstrafe zu vermeiden. Zwar machten der Regen und die nassen Straßen das Fahren nicht leicht, dafür gab es kaum Wind und ich konnte gut die Aeroposition halten. Ab der Hälfte der Radstrecke war ich alleine unterwegs, überholte ab und zu früher gestartete Triathleten und konnte optimal meine Ernährungsstrategie umsetzen. Auf den letzten zehn Kilometern schloss eine grosse Gruppe auf, welche die Windschattenregel freizügig auslegte oder eher auslebte. Trotz suboptimaler Rennbedingungen und Strecken erreicht ich in Port Elizabeth meine bislang beste persönliche Radleistung über die 90 Kilometer und erreichte nach 2:25:18 Stunden und mit einem 37er Schnitt solo den zweiten Wechsel.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Mit einem Lächeln über die letzten Kilometer © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Mit einem Lächeln über die letzten Kilometer © Pollert


 
Mit kalten Fingern zog ich meine Laufschuhe an und nahm den Halbmarathon in Angriff. Die Strecke verlief in zwei Runden entlang der Strandpromenade mit kurzen Anstiegen zu den jeweiligen Wendepunkten. Die Straßen waren trotz der schlechten Witterung voll mit Zuschauern, die für gute Stimmung und Motivation sorgten. An allen Ecken entlang der Laufstrecke hatten die Einheimischen ihre Grills aufgestellt und zum landestypischen „Braai“ geladen. Den Athleten zog der Geruch von gegrilltem Fleisch in die Nase, was zu diesem Zeitpunkt eher weniger verlockend war. Die ersten Kilometer lief ich durchschnittlich unter vier Minuten pro Kilometer, die Beine fühlten sich sehr gut an und dennoch hatte ich Bedenken wegen des hohen Tempos. Nach wenigen Kilometern kam ich bereits meinem Papa entgegen, der knapp 30 Minuten vor mir gestartet war. Ich war entschlossen ihn einzuholen. Zwar verringerte sich die Pace am Anstieg zum ersten Wendepunkt leicht, bergab lief es dafür umso besser.
 
IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Gemeinsam mit Teamkollege Klodian ist die Freude über das Resultat noch grösser © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Gemeinsam mit Teamkollege Klodian ist die Freude über das Resultat noch grösser © Pollert


 

LAKTAT UND EMOTIONEN NACH DEM FINISH

Fokussiert auf mein Rennen nahm ich nicht einmal den Gruss von Klodian wahr, der mir mehrmals begegnete. Meinen Papa konnte ich nach 11 Kilometern überholen und auch mein Tempo von 4 Minuten pro Kilometer konstant halten. Ein letztes Mal lief ich nach 17 Kilometern um den Wendepunkt und bemerkte auf dem Rückweg erstmals Klodian. Ein kurzer Gruss und ich rannte die letzten Kilometer vollgas bergab Richtung Ziel. Mit 1:24:32 Stunden und einem glatten Schnitt von 4 Minuten pro Kilometer lief ich bei der Weltmeisterschaft meinen bislang schnellsten Halbmarathon in einer Triathlon Mitteldistanz. Mit neuer persönlicher Bestzeit überquerte ich nach 4:23:52 das Ziel des IRONMAN 70.3 Südafrika am Boardwalk von Port Elizabeth.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Mit Vollgas ins Ziel © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Mit Vollgas ins Ziel © Pollert


 
Die Freude war riesig, ganz besonders dann als kurze nach mir auch Klodian und mein Papa das Ziel erreichten. Selbst wenn mit Platz 42 noch Potenzial nach vorne ist, so bin ich mit dem Resultat meiner ersten Weltmeisterschaft und ganz besonders mit diesem grossen Leistungssprung sehr zufrieden. Meine Triathlonsaison 2018 hat damit einen grossartigen Abschluss gefunden und ich freue mich nach etwas Pause auf die nächsten Herausforderungen.
 

URLAUB UND ERHOLUNG ON THE ROAD TO CAPE TOWN

Jetzt war Urlaub und nach dem harten Rennen vor allem Entspannung angesagt. Von Port Elizabeth fuhren wir mit dem Auto in mehreren Etappen die 900 Kilometer nach Kapstadt. In den nächsten Tagen besuchten wir den Tsitsikamma National Park mit seinen Hängebrücken über die Flussmündung des Storms River und das Robberg Nature Reserve, eine wunderschöne Halbinsel mit steilen Klippen. Wir übernachteten in einem echten Wildpark und erreichten über schlechte Pisten und Schotterwege den südlichsten Punkt Afrikas, dort, wo sich Atlantischer und Indischer Ozean guten Tag sagen – oder gute Nacht.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Das wunderbare Ende einer Reise am Tafelberg, Kapstadt © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Das wunderbare Ende einer Reise am Tafelberg, Kapstadt © Pollert


 
Entlang der Küste führte unser Weg über Hermanus und Bettys Bay, wo wir Wale und Pinguine beobachteten, in die Weinberge von Stellenbosch zu einer überzeugenden Weinprobe guter südafrikanischer Weine. Die letzten Tage unserer Südafrikareise verbrachten wir schliesslich in Kapstadt und stiegen bei bestem Wetter auf den Tafelberg. Zum Abschluss konnten wir dann auf Lion’s Head noch einmal einen traumhaften Sonnenuntergang im Meer beobachten. Südafrika hat mich sehr beeindruckt, es ist ein aufregendes Land, facettenreich und mit freundlichen Menschen. Es war sicher nicht mein letzter Aufenthalt in Südafrika gewesen sein!
 

PERSÖNLICHER ERFOLG DANK GROSSARTIGEM TRAINER UND STARKEN SUPPORTERN

Der lange Weg mit der Qualifikation in Zell am See und meiner Teilnahme an der Ironman 70.3 WM in Porth Elizabeth wäre nicht ohne der Unterstützung einiger besonderer Menschen möglich gewesen. Ich möchte mich deshalb ganz herzlich bei Stefan Drexl von SUGAR & PAIN Coaching für seine präzise Trainingsplanung und persönliche Betreuung bedanken. Außerdem danke ich meinen Eltern für den Support vor Ort und meinem Teamkollegen Klodian, sowie seiner Frau Chantelle und Adeline für die aufregende Safaritour und Erlebnisse während der Rennwoche. Mit der PROCON IT Aktiengesellschaft habe ich zudem einen super Arbeitgeber gefunden, der mich sportlich unterstützt in dem ich meinen Job und mein intensives Hobby bisher perfekt unter einen Hut bringen kann.

Vielen Dank!
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Die Freude über die eigene Leistung ist gross © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Die Freude über die eigene Leistung ist gross © Pollert


 
NAME / NAT / PL / ALL / SWIM / BIKE / RUN / FINISH
Rohan Meyer / ZAF / 1 / 28 / 00:25:43 / 02:15:06 / 01:17:19 / 04:03:12
Sven Pollert / DEU / 41 / 169 / 00:26:45 / 02:25:18 / 01:24:30 / 04:23:52
Klodian Mitri / USA / 57 / 227 / 00:32:03 / 02:29:03 / 01:20:27 / 04:27:04
Stephan Pollert / DEU / 24 / 1251 / 00:32:18 / 02:39:41 / 01:39:33 / 04:58:51
 
 

INFO

HOMEPAGE IRONMAN 70.3 South Africa 2018
HOMEPAGE IRONMAN Hawaii World Championships
 
 

ERGEBNISSE

IRONMAN 70.3 SOUTH AFRICA 2018 Ergebnisse
 
 

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