Schlagwortarchiv für: Ironman 70.3

Richtig Trinken und eine gute Ernährungsstrategie während Wettkämpfen in grosser Hitze bei tropischem Klima wie den IRONMAN Hawaii World Championship entscheidet über Erfolg und Niederlage. Die Ursache einer nachlassenden Leistung und aufkommenden Müdigkeit während des Rennens und auch Trainings bei heissen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit ist sehr oft ein erheblicher Flüssigkeitsverlust. Eine zu geringe Flüssigkeitaufnahme durch Wasser und isotonischen Getränke verursacht einen gefährlichen Anstieg der Körperkerntemperatur und steigert das Belastungsempfinden spürbar. Ein Flüssigkeitsverlust von mehr als zwei Prozent pro Kilogramm Körpergewicht kann ausserdem die Herzfrequenz um mehr als zehn Prozent erhöhen. Eine Dehydration ist nicht nur ein stark limitierender Faktor der körperlichen Leistungsfähigkeit, sondern auch ein hohes gesundheitliches Risiko. Doch das lässt sich glücklicherweise noch am leichtesten zu vermeiden: Wasser alleine allerdings nicht die Lösung.

 

Wasser kühlt zwar und ist auch ein schneller Durstlöscher, auf Dauer aber absolut kein wirkungsvoller Flüssigkeitslieferant und ist weit entfernt von richtig Trinken. Die Folge wäre eine Hyponatriämie, ein weiterer Verlust essentieller Mineralstoffe und damit zu niedriger Natriumgehalt im Blut. Eine Hyponatriämie tritt besonders bei Ausdauersportlern auf, die ausschliesslich mit Wasser versuchen ihren Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

 
Du solltest stets isotonische Flüssigkeiten trinken, die du vor dem Wettkampf am Besten selbst mischst oder in der Regel auf der Wettkampfstrecke vom Veranstalter gereicht bekommst. Ein ideales, isotonische Getränk enhält essentielle Elektrolyte (u.a. Natrium und Kalium) und kann dein Körper leichter aufnehmen. Ein guter Schluck an jeder Verpflegungsstation, das sind zwischen 100 – 150 ml, kann deine Körperkerntemperatur bei Hitzerennen bereits effektiv senken. Wer viel schwitzt, verliert viel Wasser und damit auch wichtige Mineralstoffe. Je nachdem, wie hoch dein Schweißverlust ist, sind während intensiver Belastungen etwa 400 – 600 mg NaCl pro Stunde zu empfehlen  – das entspricht etwa einer Prise Salz. Durch einen medizinischen Tests während einer Trainingsbelastung kann der individuell Flüssigkeits- und Mineralverlust ermitteln.
 
 

NATÜRLICHE KOHLENHYDRATQUELLEN TRINKEN

Hochwertige, flüssige Kohlenhydratquellen sind spezielle isotonische Getränkepulver (z.B. von ultraSPORTS oder PowerBar) ohne viel Schnickschnack zum selbst dosieren und mischen mit Wasser, Tee oder Saft. Geschmacklich gut ergänzen kannst du es mit Honig oder Ahornsirup, zur Not auch mit EnergyGels. Den Tee kannst Du bereits am Vorabend aufgiessen, dann kühlt er ab, schwarzer und grüner Tee sind nicht geeignet – sie steigern dern Harndrang. Du kannst zwei Scheiben Ingwer und einen kleinen Spritzer Limette dazu geben, das schmeckt erfrischend und stärkt das Immunsystem während der langen, hohen Belastung. Die ausschliessliche Herstellung seines Getränks mit EnergyGels kann ich nicht empfehlen. Die Füllung einer Trinkflasche entspricht da schnell dem Preis einer Flasche hochwertgigen Rotweins, das ist purer Luxus und verursacht enormen Verpackungsmüll. Versuche Dich stets so natürlich wie möglich und mit so unverarbeiteten Nahrungsquellen wie nötig zu verpflegen.

 

ZWISCHENDURCH ABWECHLSUNG

EnergyGels sind praktisch, weil sie leicht zu verstauen sind und hochkonzentrierte Kohlenhydrate enthalten. Für eine Stunde intensive Leistung braucht es etwa 3 – 4 EnergyGels (z.B. von ultraSPORTS oder PowerBar) während einer Langdistanz. Das sind etwa 75 – 90 g Kohlenhydrate, je nach Hersteller, und 300 – 400 kcal pro Stunde. Demnach ist die Rechnung recht simpel, wieviele Du für die gesamte Wettkampfdauer brauchst. Eine gute Ergänzung sind auch EnergyBars (z.B. Banana Bread, ultraBAR oder PowerBar). EnergyBars lassen sich ebenso gut transportieren, ermöglichen geschmackliche Abwechslung bevor der Mund komplett verklebt und saugen im Magen die viele Flüssigkeit und zahlreichen Gels auf. Entscheidend zu wissen ist, dass Du nicht Deine verbrauchte Energie (kcal) zu hundert Prozent durch die Wettkampfernährung ausgeleichen sollst, sondern den Verbauch dämpfen, so dass die Kohlenhydratspeicher idealerweise exakt mit dem Zieleinlauf leer sind. Denn schliesslich greift dein Körper parallel auch stets auf die anderen Energielieferanten, wie dem Fettstoffwechsel zu.
 
 

KEINE EXPERIMENTE AM WETTKAMPFTAG

Nach etwa  zwanzig Minuten auf dem Rad, wenn Du deine Position eingerichtet hast, sich die Herzfrequenz eingependelt hat und es natürlich das Streckenprofil erlaubt, dann solltes Du mit deiner Verpflegung beginnen, um den grossen Kalorienverlust des Schwimmens und ersten Wechsels mit hochwertigen Kohlenhydratquellen zu kompensieren. Dazu zählt natürlich auch regelmässig in kleinen Schlücken zu trinken. Setze dir Zeitmarken, wie alle 15 – 20 Minuten für deine Flüssigkeitsaufnahme und 30 – 40 Minuten für EnergyGels und EnergyBars.
 
Spätestens 60 Minuten vor dem zweiten Wechsel solltest du die Aufnahme fester Kohlenhydratquellen einstellen, etwa 30 Minuten zuvor das letzte EnergyGel. Wenn du zu lange mit der Verpflegung wartest, zu spät oder auch zu viele feste Kohlenhydratquellen isst, kann es zu erhöhtem Flüssigkeitsverlust und Magen-Darm-Probleme kommen. Die Folge könnten Erbrechen, Krämpfe und Übelkeit sein. Nutze auf der Laufstrecke jede Verpflegungsstation, um zu trinken und deinem Körper kontinuierlich mit Flüssigkeit zu versorgen. Es erleichtert die Flüssigkeitsaufnahme durchaus einige Meter währenddessen zu gehen und anschliessend besser wieder schneller lockerer weiterzulaufen.
 

KOFFEIN VERBESSERT DIE KOHLENHYDRATAUFNAHME

Seit dem neunten Jahrhundert etwa bringt Kaffee die Menschen auf Touren, zwar nicht von Beginn an als Espresso, aber das koffeinreiche Gebräu galt schon bei Urvölkern in afrikanischen Hochlagen als äusserst gesund und belebend. Der frisch gebrühte kurze Schwarze am frühen Morgen oder zwischendurch ist Wachmacher und tägliches Ritual, bei manchen Ausdauersportlern wirkt das herzhaft fruchtige Genussmittel stimulierend und leistungssteigernd. Das Koffein reagiert unmittelbar auf das zentrale Nervensystem, es führt zu einer verringerten Wahrnehmung der Anstrengung und Erhöhung der Schmerzschwelle.
 
Frisch gerösterter Espresso enthält zahlreiche Antioxidantien wie Flavonoide, Chlorogensäuren sowie Resveratrol und Melanoidine, welche unter anderem die Konzentration von antioxidativ wirkenden körpereigenen Enzymen in der Leber erhöhen. Koffein ist eine der wenigen Natursubstanzen, die sich nachweislich bewährt hat die körperliche Leistungsfähigkeit in Ausdauersportarten über unterschiedliche Distanzen zu erhöhen. Durchschnittlich kann man eine vorübergehende Leistungssteigerung von etwa 2 – 3 Prozent erwarten. Trotz dieser Vorteile ist noch immer nicht eindeutig geklärt, wie Koffein richtig angewendet werden soll und warum, wann und wie es tatsächlich wirkt.
 

KOFFEIN IM BLUT: Mit dem Rennrad durch die Espressowüste / Harmonie für den Gaumen, Koffein für’s Blut ©stefandrex.de

KOFFEIN IM BLUT: Mit dem Rennrad durch die Espressowüste / Harmonie für den Gaumen, Koffein für’s Blut ©stefandrex.de

 

COLA PLUS ORANGE – FRUCHTIG KOFFEINHALTIGE ERFRISCHUNG

60 Minuten vor einem Rennen können bis zu 2 mg Koffein pro Kilogramm Körpergewicht von Vorteil sein, um die Leistung im Wettkampf zu verbessern. Zusätzliche empfehle ich einen starken Kaffee oder doppelten Espresso etwa drei Stunden vor dem Wettkampf. Während des Rennens nehme ich ab der zweiten Disziplin 50 – 100 mg Koffein in Form von Gels und Getränken. Schwimmleistung hundertprozentig abrufen zu können. Der Start einer Langdistanz ist doch meistens sehr früh. Während des Rennens nehme ich erst ab der zweiten Hälfte wieder Koffein zu mir, oder sobald ich etwas Müdigkeit verspüre, Koffein schont einerseits die Glykogenspeicher der Muskeln und kann die weitere Aufnahme von Kohlenhydraten begünstigen.
 
Im letzten Drittel auf dem Rad kannst du noch einmal 50 mg Koffein pro Stunde über ein kohlenhydratreiches Getränk auf Basis von Grünem Tee oder Energy-Gels zu mir. Trinke während des Laufens an jeder Verpflegungsstelle langsam, kleine Schlücke Cola mit wenig Kohlensäure. Das erfordert etwas Erfahrung aber funktioniert perfekt um Magenprobleme zu vermeiden. Wenn es dir hilft, gehe ein paar Schritte, dann laüft es anschliessend auch leichter weiter. Sollte es auch Orangenstücke geben, ist deren Saft herauszusaugen im Wechsel mit kleinen Schlücken Cola sehr erfrischend fruchtig.
 
 
Wenn Du mehr über die richtige Wettkampfernährung vor und während des Wettkampfes und Trainings erfahren oder die Ernährung auf deine persönlichen anpassen möchtest, dann schreib uns ein MAIL.
 
 

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Am Sonntag, 22. September haben zum Saisonfinale einige unserer SUGAR & PAIN Athleten und Freunde mit grossen Erfolgen am IRONMAN 70.3 SLOVENIA teilgenommen: Chrissi Pietzner, Sven Pollert, Samuel Proske und Stefan Drexl. Für alle war es nach einer ziemlich langen Saison mit starken Leistungen noch einmal ein Highlight 2019.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / TRANSITION © Stefan Drexl
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / TRANSITION © Stefan Drexl

Nach einem soliden Schwimmen mit Sichtproblemen konnte Chrissi Pietzner auf der anspruchsvollen Radstrecken mit knapp 1300 Höhenmetern wieder Position für Position gut machen. Durch ihre exzellente Vorbereitung mit viel Bergtraining konnte sie die 90 Kilometer durchs Hinterland sehr effizient absolvieren und hatte noch einige Reserven für den abschliessenden Halbmarathon entlang der Küste. Als sechste Frau gesamt schnappt sich Chrissi den 2. Platz in der AK W25 in 05:04 Stunden. Leider gab es nur einen Slot für die 70.3 World Championship 2020 in ihrer Altersklasse. Mit dem letzten Rennen der Saison konnte Chrissie Pietzner dennoch eine äusserst starke Saison krönen. Die 26-Jährige stand 2019 in jedem Rennen auf dem Podium ihrer Altersklasse und das ein oder andere mal auch ganz oben in der Gesamtwertung. Den IRONMAN 70.3 Slovenia hat Chrissi mit ihren Worten so beschrieben:

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / SWIM © prijavim.se
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / SWIM © prijavim.se

„Nach einer langen und persönlich erfolgreichen Saison freute ich mich sehr auf den letzten Wettkampf. Mein Ziel für dieses Rennen stand seit Saisonbeginn fest: Die Qualifikation für die IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft in Taupo, Neuseeland. So aufgeregt wie ich war, so aufregend war dann auch mein Wettkampfverlauf.

Als am Sonntag um 9 Uhr der Startschuss fiel und das Schwimmen im Meer begann, ist etwas passiert, was mir noch nie zuvor passiert war: Meine Schwimmbrille war undicht und ich musste auf den ersten 200 m dreimal anhalten, um das Wasser aus den Gläsern zu leeren. Danach war wenigstens die rechte Seite dicht und ich konnte mit einem Auge sehen. Ich entschied mich das Schwimmen dennoch so durchzuziehen und nicht mehr anzuhalten. Durch das Salzwasser, dass sich im linken Brillenglas befand, brannte allerdings mein Auge stark. Ich ärgerte mich total und ich hatte somit meine Konzentration und den Fokus verloren.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / FINISH Chrissi Pietzner © prijavim.se
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / FINISH Chrissi Pietzner © prijavim.se

Nach 32:08 Minuten stieg ich nach etwas fast 2 km aus dem Wasser. Das war mit Abstand meine schlechteste Schwimmleistung, die ich dieses Jahr abrufen konnte. Ich versuchte mich in der Wechselzone wieder zu sammeln und den Frust einfach zu untergraben. Das gelang auch ganz gut und ich gab auf dem Rad ordentlich Gas. Die 90 Kilometer mit knapp 1300 Höhenmetern hatten es allerdings ganz schön in sich. Meine Taktik war deshalb, mich auf dem Rad etwas zurückzuhalten um Kraft für den anschliessenden Lauf zu sparen.

Nach 2:48:24 h erreichte ich die Wechselzone und wechselte auf die bevorstehenden 21,5 km vor. Ich wollte langsam starten und hintenraus steigern. Bis etwa Kilometer 9 konnte ich locker eine 4:30 min/km Pace laufen, alles super, ich fühlte mich frisch und die Beine locker. Mein Magen sah die Lage allerdings keineswegs super und locker. Ich war hin und hergerissen, ob ich schnell eines der Dixis aufsuchen sollte. Meine Frage erübrigte sich letztendlich, da ich auf den verbleibenden 12 km weit und breit kein Dixi mehr entdeckt („oder wohl übersehen“, Anm. d. Trainers) habe. Ich konnte es glücklicherweise aushalten, war damit aber wieder auf etwas völlig anderes fokusiert, nämlich auf Dixis.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / AWARD CEREMONY Chrissi Pietzner © Jarit Loetz
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / AWARD CEREMONY Chrissi Pietzner © Jarit Loetz

Nichts desto trotz konnte ich mein bisheriges Tempo fast bis zu Ende durchziehen. Nach 1:38:27 h kam ich dann endlich ins Ziel. Der Zieleinlauf war überragend und mit Abstand der bisher emotionalste, den ich je erlebt habe. 10 Monate konsequentes Training lagen hinter mir und ein für mich, trotz der Umstände, starkes Rennen konnte ich mit dem 6. Platz der Frauen beenden und wurde Zweite meiner Altersklasse. Leider fehlten mir vier Minuten auf den ersten Platz, denn es gab in nur einen Slot für die Weltmeisterschaft in Neuseeland, den die Sieger verdient angenommen hat.

Ich bin dennoch nicht traurig („sollte man über einen 6. Platz gesamt und vor allem 2. Platz in einer starken Altersklasse auch nicht sein“, Anm. d. Trainers), denn ich gab mein Bestes. Ich hatte einen wunderschönen Saisonabschluss und letztendlich gehört etwas eine Glück zum Triathlon und Sport auch dazu.

Ich möchte mich bei allen Menschen bedanken, die mich auf meiner diesjährigen Triathlonreise begleitet haben. Ganz besonders bei meiner Familie, meinen Freunden und vor allem bei meinem Coach Stefan Drexl, der konsequent, mit viel Hingabe akribisch mein Training geplant und mich immer wieder motiviert hat. Ebenso danke ich dem Radroo Team, das mich 2019 in sein Team aufgenommen hat und mich mit super Material (Rennrad, Kleidung, Pflegeprodukten, …) ausgestattet hat und mir somit vieles erleichtert hat.“
(Chrissi Pietzner) *

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Sven Pollert © Jarit Loetz
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Sven Pollert © Jarit Loetz

Sven Pollert hat mit seinem schnellsten Halbmarathon in einer Mitteldistanz diesmal nur knapp das Podium verpasst. Das kann eine sehr erfolgreiche Saison keinesfalls trüben, denn auch die anderen Splitzeiten, wie die 27 Minuten über die mehr als 2000 Meter lange Schwimmstrecke und seine Gesamtzeit waren persönliche Bestzeiten auf diesen Distanzen und fordernden Strecken. Mit 04:33 Stunden und dem 11. Platz gesamt in einem starken Starterfeld bestätigte Sven seine konstant steigende Leistung. Für den 4. Platz der AK M25 gab es sogar einen Slot für die WM in Taupo, Neuseeland, den er diesmal jedoch nicht angenommen hat. So hat Sven den IRONMAN 70.3 Slovenia erlebt:

„Den Auftakt machte ein flottes Schwimmen in der ruhigen und angenehm warmen Adria. Wir sind durch einige harmlose Quallen-Schwärme gepflügt und nach etwas mehr als 200 Metern in 27 Minuten habe ich als gesamt Fünfter auf mein Rad gewechselt.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / RUN Sven Pollert © Jarit Loetz
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / RUN Sven Pollert © Jarit Loetz

Die ersten, flachen 26 Kilometer bin ich noch verhalten angefahren, um Kraft für die langen Berge zu sparen. Die 1300 Höhenmeter auf knapp 90 km wollte ich nicht unterschätzen. Aber viel mehr Druck war dann am Berg auch nicht da. Die erste Abfahrt gut überstanden, ging’s dann schon in den zweiten Anstieg. Zähe, teilweise anspruchsvolle 10 km bergauf, landschaftlich besonders abwechslungsreich. Die letzte steile Abfahrt dann auch überlebt, genauso wie das Eichhörnchen, das knapp vor mir noch die Straße querte.

Der Wechsel zum Laufen hat diesmal etwas länger gebraucht, um noch die schnellen Beine auszupacken. Dann aber gleich den Turbo gezündet und die ersten 5 km unter 4 min/km angelaufen. Was ich hab, hab ich, war mein Gedanke. Die nächsten 10 km waren dafür etwas langsamer, dann zahlte sich die gute Verpflegung bislang aus. Die letzten 5 km liefen wieder fast so schnell wie am Anfang. Der Halbmarathon war insgesamt einfach super, dafür die Zieleinlauf zur Finishline gefühlt noch einmal so lang, wie der komplette Lauf.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / FINISH Sven Pollert © prijavim.se
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / FINISH Sven Pollert © prijavim.se

Der 4. Platz in meiner Altersklasse und Platz 11 im Gesamtfeld ist mein bislang bestes Ergebnis in einem Ironman 70.3 – und das auf dieser harten Strecke.

Vielen Dank an Jarit, Chrissi und Kerstin für den guten Support und das super Wochenende und besonders an meinen Coach Stefan für das perfekt geplante Training während der gesamten Saison, wodurch ich stets auf den Punkt fit war und viele Erfolge feiern konnte.“
(Sven Pollert) *

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / SWIM Stefan Drexl © Kerstin Drexl
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / SWIM Stefan Drexl © Kerstin Drexl

Den hat dann der Rookie unter uns, Samuel Proske bekommen, der mit seiner ersten Mitteldistanz und zweiten Triathlon überhaupt den 6. Platz in 4:40 Stunden erreicht hat. Der 27-Jährige darf somit SUGAR & PAIN Coach Stefan Drexl auf die Südhalbkugel begleiten.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Start, Stefan Drexl © prijavim.se
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Start, Stefan Drexl © prijavim.se

Stefan Drexl konnte erst spät in die Triathlonsaison 2020 einsteigen und kam im Laufe des Jahres immer besser in Schwung. Erst wenige Wochen zuvor war überhaupt klar, dass der Münchner beim IRONMAN 70.3 SLOVENIA kann. Mit einem schnellen Schwimmsplit in der 21 Grad warmen Adrian kam Stefan kurz hinter Sven aus dem Wasser. Seine vielen Radkilometer in den Bergen kamen dem leidenschaftlichen Radsportler und Triathleten auf der anspruchsvollen Radstrecke mit langen und teilweise steilen Anstiegen sehr entgegen.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Stefan Drexl © Kerstin Drexl
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Stefan Drexl © Kerstin Drexl

Die Wahl des Sportgeräts war eine Abwägung der Vorlieben und des Wetters. Beides, ob Rennrad oder Zeitfahrmaschine hat Vorteile – bei nasser Strecke oder Regen, wäre das Rennrad eindeutig die bessere Wahl. Einige Abfahrten erfordern durchaus fahrtechnisches Geschick. Nach 02:34 Stunden, 90 Kilometern und aktuell Dritter seiner AK konnte Stefan sein Rad wieder in der Wechselzone am Hafen von Koper parken und die Laufschuhe anziehen. Nach nur 5 Kilometern hatte er bereits den Zweitplatzierten überholt und nur noch eine Minute auf den Führenden. Kilometerzeiten knapp unter vier Minuten und muskulär alles im grünen Bereich begannen dann seine Fusssohlen zu brennen, was immer stärker wurde.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / RUN Stefan Drexl © Kerstin Drexl
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / RUN Stefan Drexl © Kerstin Drexl

Einzig hilfreich war letztendlich nur das Tempo zu drosseln, um die Schmerzen zu kontrollieren. Die Aufholjagd war damit natürlich beendet und nur einen Kilometer vor dem ziel war auch Platz zwei wieder weg. Es wäre zu schön gewesen aber der dritte Platz nach 04:44 Stunden in der AK sowie die Qualifikation für die IRONMAN 70.3 World Championship 2020 waren für diese anspruchsvolle Mitteldistanz und das starke Teilnehmerfeld unter diesen Umständen ein grosser Erfolg.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / AWARD CEREMONY Stefan Drexl © Jarit Loetz
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / AWARD CEREMONY Stefan Drexl © Jarit Loetz

Wir sehen uns am 28. November 2020 zur IRONMAN 70.3 World Championship in Taupo, Neuseeland. Gute Erholung!

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / TROPHY 3RD Place, MEDAL & WC SLOT Coin © Stefan Drexl
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / TROPHY 3RD Place, MEDAL & WC SLOT Coin © Stefan Drexl

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SUGAR & PAIN RACING TICKER 2019
TRIATHLON REGENSBURG 2019

* Originaltext korrigiert und redaktionell überarbeitet

 

Der SUGAR & PAIN RACING TICKER 2019 erfasst kurz und knapp alle Ergebnisse, Resultate und Neuigkeiten zu den Wettkämpfen und Events unserer Athleten, unserer Freunde und unserer Trainer der Saison 2019.

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker / /  3 0 . 0 9 . 2 0 1 9 + + +

MARATHON Berlin 2019

Was für ein Rennen?

Der BERLIN MARATHON gilt weltweit als der schnellste 42-Kilometer-Strecke, hier purzeln die Rekorde. Am Sonntag, 29. September 2019 fehlten dazu nur zwei winzige Sekunden, nicht mir, sondern dem Sieger Kenenisa Bekele. Den Äthiopier trennten nur zwölf Meter, um in der deutschen Hauptstadt Marathongeschichte zu schreiben. Mir fehlten noch ein paar mehr, diesmal, denn es steckte noch der IRONMAN 70.3 SLOVENIA der Vorwoche in den Beinen. Trotz der etwas ungünsteren Voraussetzungen gab es keinen Moment nur zwei Sekunden darüber nachzudenken, ob vielleicht etwas schmerzen könnte.

Ich habe schon an vielen, sehr vielen Rennen teilgenommen, aber noch nie zuvor habe ich eine derartige Welle der Begeisterung entlang der Strecke erlebt. 42 000 Meter ohne einen Meter der Ruhe oder Einsamkeit. Die ganze Stadt feierte die Läufer und die Läufer feiern mit. Man ist permanent abgelenkt und merkt kaum, wie die Kilometer im Flug vergehen. Ich kann absolut verstehen, dass man vor den vielen Eindrücken, schnell einmal zwei Sekunden liegen lässt. Nach 02:54 Stunden habe ich absolut zufrieden die Ziellinie auf der Strasse des 17. Juni, kurz hinter dem Brandenburger Tor gequert und damit die Saison 2019 sehr zufrieden abgeschlossen.

Meine Antwort auf die Eingangsfrage: „Spektakuär!“

IRONMAN 70.3 Slovenia 2019

Am Sonntag, 22. September fand in Koper, Istrien der IRONMAN 70.3 SLOVENIA statt, an dem zum Abschluss der Triathlonsaison einige unserer Athleten und SUGAR & PAIN Friends erfolgreich teilgenommen haben. Für die meisten war es nach dazu das Saison-Highlight 2019.

Chrissi Pietzner konnte nach einem soliden Schwimmen mit Sichtproblemen auf der anspruchsvollen Radstrecken mit knapp 1300 Höhenmetern wieder Position für Position gut machen. Durch ihre exzellente Vorbereitung mit viel Bergtraining konnte sie die 90 Kilometer durchs Hinterland sehr effizient absolvieren und hatte noch einige Reserven für den abschliessenden Halbmarathon entlang der Küste. Als sechste Frau gesamt schnappt sich Chrissi den 2. Platz in der AK W25 in 05:04 Stunden. Leider gab es nur einen Slot für die 70.3 World Championship 2020 in ihrer Altersklasse. Mit dem letzten Rennen der Saison konnte Chrissie Pietzner dennoch eine äusserst starke Saison krönen. Die 26-Jährige stand 2019 in jedem Rennen mindestens auf dem Altersklassen-Podium oder sogar gesamt.

Mit seinem schnellsten Halbmarathon in einer Mitteldistanz hat Sven Pollert diesmal nur knapp das Podium verpasst. Das kann eine sehr erfolgreiche Saison keinesfalls trüben, denn auch die anderen Splitzeiten, wie die 27 Minuten über die mehr als 2000 Meter lange Schwimmstrecke und seine Gesamtzeit waren persönliche Bestzeiten auf diesen Distanzen und fordernden Strecken. Mit 04:33 Stunden und dem 11. Platz gesamt in einem starken Starterfeld bestätigte Sven seine konstant steigende Leistung. Für den 4. Platz der AK M25 gab es sogar einen Slot für die WM in Taupo, Neuseeland, den er diesmal jedoch nicht angenommen hat.

Den hat dann unser Rookie Samuel Proske bekommen, der mit seiner ersten Mitteldistanz und zweiten Triathlon überhaupt den 6. Platz in 4:40 Stunden erreicht hat. Der 27-Jährige darf somit SUGAR & PAIN Coach Stefan Drexl auf die Südhalbkugel begleiten.

Stefan Drexl konnte erst spät in die Triathlonsaison 2020 einsteigen und kam im Laufe des Jahres immer besser in Schwung. Erst wenige Wochen zuvor war überhaupt klar, dass der Münchner beim IRONMAN 70.3 SLOVENIA kann. Mit einem schnellen Schwimmsplit in der 21 Grad warmen Adrian kam Stefan kurz hinter Sven aus dem Wasser. Seine vielen Radkilometer in den Bergen kamen dem leidenschaftlichen Radsportler und Triathleten auf der anspruchsvollen Radstrecke mit langen und teilweise steilen Anstiegen sehr entgegen.

Die Wahl des Sportgeräts war eine Abwägung der Vorlieben und des Wetters. Beides, ob Rennrad oder Zeitfahrmaschine hat Vorteile – bei nasser Strecke oder Regen, wäre das Rennrad eindeutig die bessere Wahl. Einige Abfahrten erfordern durchaus fahrtechnisches Geschick. Nach 02:34 Stunden, 90 Kilometern und aktuell Dritter seiner AK konnte Stefan sein Rad wieder in der Wechselzone am Hafen von Koper parken und die Laufschuhe anziehen. Nach nur 5 Kilometern hatte er bereits den Zweitplatzierten überholt und nur noch eine Minute auf den Führenden. Kilometerzeiten knapp unter vier Minuten und muskulär alles im grünen Bereich begannen dann seine Fusssohlen zu brennen, was immer stärker wurde.

Einzig hilfreich war letztendlich nur das Tempo zu drosseln, um die Schmerzen zu kontrollieren. Die Aufholjagd war damit natürlich beendet und nur einen Kilometer vor dem ziel war auch Platz zwei wieder weg. Es wäre zu schön gewesen aber der dritte Platz nach 04:44 Stunden in der AK sowie die Qualifikation für die IRONMAN 70.3 World Championship 2020 waren für diese anspruchsvolle Mitteldistanz und das starke Teilnehmerfeld unter diesen Umständen ein grosser Erfolg.

TRIATHLON Seenland 2019

Am Sonntag, 09. September 2019 fand der Öberpfälzer Seenland Triathlon statt. Gemeinsam mit SUGAR & PAIN Coach Stefan Drexl waren Sven, Jan und Alex am Start über die Sprintdistanz am Steinberger See. Was für Jan und Alex eine Premiere im Triathlon war, war für Sven ein weiteres Kategorie A Rennen und für Stefan ein Aufbauwettkampf für den IRONMAN 70.3 SLOVENIA. Zu unser aller Überraschung bot die überschaubare Veranstaltung nördlich von Regensburg ein beeindruckend starkes und grosses Teilnehmerfeld.

ERGEBNISSE
1. Marchello Kunzelmann-Lozza // 01:04 h / 1. Platz AK
2. Leo Kreuzer // 01:05 h / 1. Platz AK
2. Sven Pollert // 01:06 h / 1. Platz AK

23. Stefan Drexl / 01:14 h / 2. Platz AK

82. Jan Eichelkraut // 01:25 h / 22. Platz AK

127. Alex von Nordheim // 01:32 h / 15. Platz AK

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker / /  2 6 . 0 8 . 2 0 1 9 + + +

TRIATHLON 3MUC 2019

Einen starkes Vorbereitungsrennen auf seine zweite Langdistanz im Oktober konnte Andreas Will am 25. August 2019 über die Kurzdistanz des 3MUC Triathlon München finishen. Nach nur 02:06 Stunden lief er als 22. gesamt ins Ziel an der Ruderregatta Oberschleissheim und holte den 2. Platz seiner Altersklasse SEN 4.

Den 1. Platz seiner Alterklasse gewann Stefan Drexl am Samstag, 24. August über die Sprintdistanz des 3MUC Triathlon München 2019. In nur 55:14 Minuten schwamm, radelte und finishte er auf Platz 6 gesamt und zweiter der ersten Startgruppe. Auf das Rennen der zweiten Startgruppe und letztendliche Gesamtergebnis konnten Stefan Drexl noch der Schnellste der ersten Startgruppe, Christoph „Arti“ Arthofer leider keinen Einfluss mehr nehmen. Die beiden lieferten sich ein spannendes und freundschaftliches Duell: Nachdem sie beinahe zeitgleich aus dem 18,5 ° C frischen Wasser kamen, Arti mit Neopren und Stefan ohne, ging Stefan Drexl als Erster auf die Radstrecke und kam nach nur 29 Minuten über die 20 km so auch zum zweiten Wechsel. Erst auf der Laufstrecke konnte Christoph Arthofer dann die Führung übernehmen und mit 45 Sekunden Vorsprung finishen.

Nachwuchstriathletin Derya Hatil wurde gesamt 16. in 01:09 Stunden als eine der Jüngsten auf der Sprintdistanz des 3MUC Triathlon München 2019 und gewann den 1. Platz ihrer Altersklasse Jugend A.

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker / /  1 8 . 0 8 . 2 0 1 9 + + +

IRONMAN Copenhagen 2019

Moritz Sanoner hat am Sonntag, 18. September seine Premiere über die Langdistanz beim IRONMAN Kopenhagen 2019 mit überwältigendem Erfolg gefeiert. Mit einem Zeitverlust von über 15 Minuten wegen eines Plattens und technischen Problems beim Reifenwechsel hat der 28-jährige Südtiroler die 3,8 km Swim, 180 km Bike und 42,2 km Run in starken 10:12 Stunden absolviert.

TRIATHLON DM Beilngries 2019

Chrissi Pietzner und Sven Pollert konnten am Samstag, 17- August mit starken Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften 2019 auf der Triathlon Kurzdistanz in Beilngries überzeugen und auf’s Podium laufen. Chrissi Pietzner holte den 3. Platz ihrer Altersklasse und platz 10 gesamt nach 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen in 02:14 Stunden. In nur 01:57 Stunden lief Sven Pollert auf Platz 2 seiner Altersklasse (7. Platz gesamt) und wurde Deutscher Vizemeister der Triathlon Kurzdistanz in der AK 25.

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker / /  0 5 . 0 8 . 2 0 1 9 + + +

TRIATHLON Regensburg 2019

Einen sensationellen Sieg auf der Kurzdistanz des Triathlon Regensburg 2019 konnte Chrissi Pietzner am 04. August 2019 erstmals für sich verbuchen. Unsere derzeit schnellste Triathletin gewann mit neun Minuten Vorsprung den 1. Platz in 02:10 Stunden.

Christian Teufel erreichte das Ziel am Regensburger Festplatz in 02:19 Stunden auf Platz 55 und 6. in seiner Altersklasse.

Auf der Sprintdistanz des Triathlon Regensburg gelang Sven Pollert mit einem perfektes Rennen in 01:00 Stunde: Erster aus dem Wasser, schnellste Radzeit und ein solider Lauf mit 18:00 Minuten waren der 1. Platz und die Titelverteidigung von 2018. Mit drei Siegen in den letzten drei Rennen innerhalb von zwei Wochen war das der Hattrick.

In der Vorbereitung auf den IRONMAN Copenhagen 2019 war auch Moritz Sanoner für seinen letzten Test auf der Sprintdistanz des Triathlon Regensburg 2019 gestartet und erreichte den 17. Platz in 01:09 Stunden mit einer starken Laufzeit von 17:30 Minuten über die 5000 Meter entlang der Donau.

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker / /  3 0 . 0 7 . 2 0 1 9 + + +

TRIATHLON Wörthsee 2019

Für Sven Pollert war der Triathlon Wörthsee 2019 das erste Highlight der Saison. Nach einem exzellenten Platz drei im Vorjahr wollte er zur 34. Auflage gerne noch ein bischen weiter oben auf dem Treppchen stehen – darauf war unsere Trainingsplanung in diesem Jahr augelegt. Mit der schnellsten Schwimmzeit First Out Of Water, First Off Bike und Finish First schnappte sich Sven Pollert mit einem Vorsprung von über zwei Minuten den Gesamtsieg auf der Kurzdistanz am Wörthsee in 02:05 Stunden.

Jan Böttcher lief mit nur fünf Minuten Rückstand und 02:10 Minuten ebenso in die Top Five und auf Platz 2 der Altersklasse hinter Sven.

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker / /  2 2 . 0 7 . 2 0 1 9 + + +

TRIATHLON Erlangen 2019

Am Sonntag, 21. Juli 2019 war Chrissi Pietzner am Start ihrer zweiten Mitteldistanz der Saison beim traditionellen Triathlon Erlangen 2019. Nach leichten Startschwierigkeiten im Schwimmen aufgrund von Fußtritten ins Gesicht und Klammergriffen an meinen Füßen kam Chrissi als vierte Frau aus dem Wasser. Innerhalb weniger Kilometer übernahm sie die Spitze auf der winkligen und windigen Radstrecke. Nach Hälfte der ersten Radrunde überholte Profitriathletin Kristin Liephold. Als zweite Frau wechselte Chrissi schliesslich nach 86 Kilometern auf die Laufstrecke und wurde nur noch einmal von Margrit Elfers überholt. Nach nur 04:39 Stunden lief Chrissi Pietzner schliesslich durchs Ziel in erlangen und erreichte einen überragenden 3. Platz gesamt bei den Frauen.

Christian Teufel hat sich die Kurzdistanz des Triathlon Erlangen 2019 vorgeknöpft. Nach einer sechswöchigen Verletzungspause hat der 42-Jährige 02:39 Stunden für die 1500 Meter Schwimmen, 43 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen erfolgreiche die Ziellinie überquert.

TRIATHLON Pressath 2019

Am Samstag, 20. Juli 2019 konnte Sven Pollert endlich sein Heimrennen, den Triathlon Pressath 2019 gewinnen – hier absolvierte er vor elf Jahren seinen ersten Triathlon. Es war ein Start-Ziel-Sieg: Sven kam schon als Erster aus dem Wasser und gab die Führung bis ins auch nicht mehr ab. Nach 01:03 Stunden finishte Sven dann endlich auch als Sieger die prägende Sprintdistanz seines Heimatorts.

Jarit Lötz startete nur zwei Wochen nach seinem Langdistanz-Debüt bei der Challenge Roth auch auf der Sprintdistanz des Triathlon Pressath. Jarit wurde spontan Dritter beim Triathlon Pressath in 01:09 Stunden.

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TRIATHLON Karlsfeld 2019

Am Sonntag, 14. Juli 2019 stand der legendäre Triathlon Karlsfeld auf dem Wettkampfkalender einiger SUGAR & PAIN Triathleten. Die Sprint- und Kurzdistanz im Westen von München hat für uns Tradition, hier konnten wir schon zahlreiche Erfolge und insbesondere schnellste Schwimmzeiten mit First Out Of Water verbuchen.

Auch bei der 31. Auflage ist das auf der Kurzdistanz erfolgreich gelungen und damit auch der Generationswechsel. Nach nur 18:30 Minuten über 1500 Meter ist Simon Drexl mit grossem Vorsprung auf die Verfolger als Erster aus dem Wasser gekommen. Ganz drei Minuten danach stieg Stefan Drexl als Sechster aus dem Karlsfelder See. Die Lücke von 3 Minuten zu Simon konnte er dann über die 46 Kilometer auf dem Rad zwar wieder schließen aber auf der 10 Kilometer Laufstrecke war an diesem Sonntag nur noch eine glatte 4er Pace drin.

Es steckten wohl noch die 230 km mit 4000 Höhenmeter im Regen des Engadin Radmarathon ziemlich in den Beinen. Für den 2. Platz in seiner Altersklasse hat’s für Stefan im Ziel dennoch gereicht. So auch für den Sohnemann Simon, der mit 30 Sekunden Vorsprung und dem 10. Platz nur knapp davor die Ziellinie querte.. Das persönliche Ziel der beiden war zusammen eine gutes Rennen und erstmals gemeinsam eine Kurzdistanz mit viel Spaß zu zu bestreiten. Mit Platz 10 und 11 sowie zwei 2. Plätzen in den Altersklassen war das ein großer Erfolg.

Im Team zusammen mit Jan Böttcher haben die Drei zudem die Mannschaftswertung der Kurzdistanz des Triathlon Karlsfeld gewonnen. Jan ist sogar bis auf den 6. Platz gesamt vorgelaufen und hat Platz 3 der Altersklasse 25 gewonnen. Den Gesamtsieg hat sich Markus Stöhr nur eine Woche nach der Challenge Roth gesichert.

Einen sensationell Sieg mit einer starken Leistung konnte Christine Pietzner als schnellste Frau auf der Sprintdistanz verbuchen. Die 26-Jährige hat zu ihrer eigenen Überraschung den 1. Platz der Frauen beim Karlsfeld Triathlon in 01:15 gewonnen.

Den Triathlon Karlsfeld kann ich nur empfehlen, es gibt kaum ein Rennen das beständig über drei Jahrzehnte hinweg super und zudem ehrenamtlich organisiert wird.

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TRIATHLON Challenge Roth 2019

Seine erste Langdistanz hat Jarit Lötz am vergangenen Sonntag, 07.07.2019 mit der Challenge Roth 2019 absolut erfolgreich gefinisht. Der 25-Jährige segelte über die Strecken der Triathlontraumfabrik und erreichte die Finishline als Achter der Altersklasse (84. Platz Gesamt) in sensationellen 09:09 Stunden. Mit acht Monaten strukturierter und fokusierter Trainingsplanung hat Jarit das geplantes Ziel exzellent umgesetzt und deutlich übertroffen. Sieger der Challenge Roth 2019 ist Andreas Dreitz in 07:59 Stunden

RADMARATHON Engadin 2019

Wir waren am Sonntag, 07.07.2019 in der Schweiz und sind den 14. Engadin Radmarathon gefahren. Die traumhaft harte Strecke durch das Kanton Graubünden besticht durch die spektakuläre Landschafte des Schweizer Nationalparks und einige der schönsten, anspruchsvollsten Strassenpässe der Alpen für leidenschaftliche Rennradfahrer.

Mit 97 Kilometern und einem Gesamtaufstieg von 1367 Höhenmetern hat sich Simon Drexl erstmals die kurze Strecke über Ofenpass, Forcola di Livigno und Berninapass vorgenommen – mit Option lange Strecke. Diese spontane Möglichkeit der Streckenwahl hat jeder Teilnehmer des Engadin Radmarathon, wenn er den Start- und Zielort Zernez erstmals erreicht.
Nach 2:55 Stunden erreicht Simon das Ziel in Zernez und Platz 104. Aufgrund starken Regens ab Samedan und einer deutlich Abkühlung eine vernünftige Entscheidung.

Mit einer Durchgangszeit von 02:58 Stunden hat Stefan Drexl Zernez passiert und sich auf die nächte Runde gemacht. Mit der langen Strecke lagen jetzt noch 117 Kilometer mit über 2500 Höhenmetern über den Flüela Pass nach Davos und den legendären Albulapass vor ihm. Nach 07:55 Stunden (Netto 07:41 Stunden) und insgesamt 214 Kilometern mit 3889 Höhenmeter erreichte Stefan als 121. / 35. Platz Masters dann wieder Zernez

IRONMAN Austria 2019

Am Sonntag, 07.07. 2019 war Andreas Will am Start des IRONMAN Austria-Kärnten. Die Temperaturen der Vorwochen hatten den Wörthersee auf über 25,6 Grad erwärmt, so dass die 3800 Meter ohne Neoprenanzug geschwommen wurden. Im Verlauf des Bikesplits kam es dann zum Wetterumschwung mit einer deutlichen Abkühlung. Andreas kam zwar noch trocken in die zweite Wechselzone, doch auf der Laufstrecke setzte dann massiver Regen ein, der zusätzlich viel Energie kostete. Mit 10:55 Stunden, anders als ursprünglich geplant, erreichte Andreas Will das Ziel in Klagenfurt als 9. seiner Alterklasse. Nächste Station IRONMAN Barcelona am 06. Oktober 2019

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TRIATHLON Chiemsee 2019

Für die 8. Auflage des Dreikampffestivals im Chiemgau waren auch unsere Triathleten am Start. Das Highlight war natürlich die Mitteldistanz des Triathlon Chiemsee am Sonntag, 30. Juni.

Die 2 km Schwimmen, 85 km Radfahren und 20 km Laufen nutzte Moritz Sanoner als wichtigen Test seiner Vorbereitung auf den IRONMAN Kopenhagen im August. Die vorhergesagten heissen Temperaturen und Wettkampfbedingungen ähnlich Hawaii erforderten eine spezielle Ernährungsstrategie und natürlich war bei 25,5 Grad die erste Disziplin ohne Neoprenanzug. Für den Südtiroler zwar eine Herausforderung aber kein Hindernis. Optimal vorbereitet und mit purer Freude trotzte der 29-Jährige der Hitze und erreichte das Ziel deutlich unter fünf Stunden. Nach 04:51 Stunden lief Moritz als 72. und Platz 12 seiner Altersklasse ins Ziel.

Knapp eine Stunde länger unterwegs war Brigitte Bauer, die deutlich mehr mit den klimatische Bedingungen zu kämpfen hatte als mit der Strecke. Zumal länger unterwegs auch länger mehr Hitze bedeutet. Als vierte ihrer Altersklasse hat Brigitte nach 05:50 Stunden glücklich das Ziel erreicht.

Bereits am Samstag war Stefan Drexl am Start in Chieming. Über die Sprintdistanz und bei nicht ganz so heissen Temperaturen zur Mittagszeit wurde der Münchener in 01:04 Stunden Siebter gesamt lief als Dritter auf das Podium seiner Altersklasse.

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Triathlon Erding 2019

Chrissi Pietzner und Jan Böttcher waren am Sonntag, 23. Juni in Erding, um sich über die Triathlon Kurzdistanz zu messen. In einem starken Frauenfeld konnte Chrissi mit Platz sieben in die TOP 10 laufen und damit auch als Dritte auf das Podium ihrer Altersklasse. Für Jan war die Konkurrenz noch stärker und mit einem starken Schwimmen und super Radsplit rannte er nach 02:07:15 Stunden auf Platz 23 und Platz 5 seiner Altersklasse über die Ziellinie. Sieger und neuer Bayerischer Meister auf der Tirathlon Kurzdistanz war Jungprofi und Favorit Frederic Funk in 01:50:40 Stunden.

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Triathlon Lauingen 2019

Am Sonntag, 16. Juni standen im schwäbischen Lauingen Jarit Lötz und Sven Pollert am Start der Bayerischen Meisterschaft über die Triathlon Mitteldistanz 2019. Jarit, für den es die Generalprobe der Challenge Roth war, lief auf den 13. Platz gesamt und Platz 5 in seiner Altersklasse. Sven verpasste mit Platz 6 die TOP 5 nur knapp wurde dafür aber mit dem zweiten Platz seiner Altersklasse in der Bayerischen Meisterschaft belohnt

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Triathlon Kallmünz 2019

Seinen verspäteten Einstand in die Saison 2019 aufgrund einer Verletzung gab Sven Pollert am 08. Juni 2019 in der Oberpfalz zum Besten. Als erster aus dem Wasser und mit der schnellsten Radzeit in T2 rannte der 27-jährige Triathlet auf den zweiten Platz der Sprintdistanz von Kallmünz.

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Triathlon Kirchbichl 2019

Am Samstag, 01. Juni 2019 waren Moritz Sanoner, Simon und Stefan Drexl am Start des 34. Internationalen Triathlon Kirchbichl in Austria. Für Simon war es die erste Kurzdistanz überhaupt und die hatte ihren Reiz durch ein starkes Teilnehmerfeld mit einigen Elite-Triathleten und Profis, wie Per van Vlerken und Thomas Steger, und ganz besonders natürlich wegen des Starts des zweimaligen Ironman World Champions, Patrick Lange. Mit einem starken Schwimm- und Radsplit fehlten Simon Drexl auf der äusserst anspruchsvollen Laufstrecke nur hinten raus noch ein paar Körner. Simon erreichte nach nur 2:09 Stunden als Fünfzehnter das Ziel von Kirchbichl und holte den 3. Platz seiner Altersklasse.

Moritz Sanoner war für seinen ersten Formtest zum 34. Internationalen Triathlon Kirchbichl gereist und startete in Vorbereitung auf den Ironman Kopenhagen über die Sprintdistanz. Nach einem soliden Schwimmen über 750 Meter und schnellen 20 km Radsplit konnte der 28-Jährige sein Rennen leider nicht erfolgreich ins Ziel bringen. Nachdem ihm ein Streckenposten den falschen bzw. gar keinen Weg angezeigt hatte, bemerkte Moritz seinen Fehler zu spät, um den Wettkampf noch ordentlich ins Ziel bringen zu können.

Im italienischen Bibione noch auf den Start verzichtet, startete Stefan Drexl beim Triathlon Kirchbichl 2019 über die Sprintdistanz. Mit der viertschnellsten Schwimmzeit aus dem Wasser, kam der Münchner dann sogar als Zweiter von der Radstrecke. Auf der bergigen Laufstrecke konnten dann nur noch drei verdammt flinke Ligatriathleten passieren, so dass Stefan in 1:03 Stunden in den Top Five die Ziellinie querte und die Altersklasse M40-50 mit grossem Vorsprung gewann.

Triathlon Kurzdistanz Tölz 2019

Fünf unserer Triathleten waren am Sonntag, 02. Juni 2019 in das bayerische Oberland gereist, um am wunderschönen Kirchsee im Rahmen des Tölzer Triathlon 2019 auf den verscheidenen Distanzen zu starten. Ausgesoprochen überragend war dabei die Leistung von Jan Böttcher, der in 2:07 Stunden den 4. Platz gesamt erreichte. Die einzige Triathletin am Start von Tölz, Maria Erdmann, wurde Zweite ihrere Altersklasse und lief als zwölfte Frau ins Ziel von Bad Tölz.

PLATZ
4
21
94
113

AK
2
5
16
2

NAME
Böttcher, Jan
Negele, Philipp
Muir, Ross
Erdmann, Maria

ZEIT
02:07 H
02:17 H
02:35 H
02:38 H

Langstreckenschwimmen München 2019

An der Ruderregatta München wagten sich am Donnerstag, 30. Mai bei frischen 16,5 Grad Wassertemperatur zwei unserer Athleten auf die 4000 Meter lange Schwimmstrecke im Rahmen des Langstreckenschwimmen München 2019

180                  67                  Torsten Lange                  01:17:56

236                  59                  Andreas Kipf                  01:30:03

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker  //  2 8 . 0 5 . 2 0 1 9 + + +

Ironman 70.3 St. Pölten 2019

Am Sonntag, 26. Mai stand für Christine Pietzner bereits der zweite Wettbewerb und das erste Highlight der frischen Triathlon Saison 2019 auf dem Rennkalender. Die 26-Jährige erreichte beim IRONMAN 70.3 St. Pölten 2019 mit ungünstigen Voraussetzungen den glücklichen 3. Platz ihrer Altersklasse und die Top Ten gesamt bei den Frauen.

Result Ironman 70.3 St. Pölten 2019

Info Ironman 70.3 St. Pölten 2019

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker  //  2 0 . 0 5 . 2 0 1 9 + + +

Am vergangenen Wochenende 18./19. Mai 2019 waren wieder einige unserer Triathleten am Start verschiedener Veranstaltungen und haben erfolgreich das Ziel über unterschiedliche Distanzen erreicht.

Challenge Heilbronn 2019

Im Rahmen der Challenge Heilbronn ist Christian Teufel am 19. Mai auf der Kurzdistanz gestartet und hat in 2:30 Stunden den 106. Platz Gesamt und Platz 13 seiner Altersklasse erreicht.

Result Challenge Heilbronn 2019

Info Challenge Heilbronn 2019

Triathlon Deggendorf 2019

Andreas Kipf und Christoph Höller sind am Sonntag beim Triathlon Deggendorf über die Kurzdistanz gestartet. Christoph erreichte als Dreizehnter seiner Altersklasse auf Platz 41 Gesamt in 2:20 Stunden das Ziel, knapp sechs Minuten vor Andreas (16. AK / 61.).

Result Triathlon Deggendorf 2019

Info Triathlon Deggendorf 2019

Triathlon Gütersloh 2019

Jarit Lötz war in seiner Heimat Nordrhein-Westfalen und am Start der Triathlon Oberliga Nord in Gütersloh für das Ligateam SG Triathlon Witten. In 1:54 Stunden lief Jarit auf den 11. Platz Gesamt und gewann mit seiner Mannschaft das Rennen über die Kurzdistanz.

Result Triathlon Gütersloh 2019

Info Triathlon Gütersloh 2019

Triathlon Bibione 2019

Im italienischen Bibione startete Simon Drexl am vergangenen Sonntag in die Triathlon Saison 2019. Beim ersten Stopp der stark besetzten Volkswagen TriO Serie rannte Simon in 58:28 Minuten über die Sprintdistanz mit Windschatten Freigabe auf Platz 11 Gesamt und den 4. Platz seiner Altersklasse.

Result Triathlon Bibione 2019

info Triathlon Bibione 2019

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Am Sonntag, 05. Mai 2019 sind die ersten Triathleten beim Duathlon Krailling und bei der Challenge Riccione in die Saison 2019 gestartet und haben durch starke Leistungen überzeugt.

Duathlon Krailling 2019

Chrissi Pietzner holte sich nur eine Woche nach dem Trainingslager den Gesamtsieg über die Sprintdistanz der Frauen beim 26. Duathlon Krailling. Das bedeutete zugleich den ersten Gesamtsieg überhaupt der 26-jährigen Triathletin.

In die Top Ten rannte Jan Böttcher nach starkem Bike-Split und damit auch auf das Podium der Bayerischen Meisterschaft über die Kurzdistanz. Platz 3 und das ohne Schwimmen ist eine Vorwarnung für die Konkurrenz der AK25.

Result Duathlon Krailling 2019

Info Duathlon Krailling 2019

Challenge Riccione 2019

Im italienischen Riccione hat David Keller neben Pizza und Pasta gleich einmal eine Mitteldistanz zum Auftakt der Triathlon-Saison verspeist. Die 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen absolvierte David in 4:57 Stunden erreichte als 16. der AK30 (77. Gesamt) das Ziel bei der Challenge Riccione 2019. Frederic Funk holt nach 2018 erneut Platz 2.

Result Challenge Riccione 2019

Info Challenge Riccione 2019

WE TAKE CARE & HAVE AN EYE ON OUR ATHLETES.
WE COACH YOU.

TRIO BIBIONE 2019 Triathlon Comeback zur Premiere an der Adria © stefandrexl.com
HAPPY COACH Support an der Wechselzone © Simon Drexl

 
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Diverse – Please ask our Press Office

Dank einer optimal angepassten Trainingsplanung konnte ich mich bereits in der ersten Saison meiner Zusammenarbeit mit SUGAR & PAIN Coaching für die IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft 2018 in Port Elizabeth, Südafrika qualifizieren. Ich war auf den Punkt topfit zu meinem Highlight und hatte, dank der cleveren Trainingsplanung meines Coaches Stefan Drexl, mein bis dato bestes Rennen auf einer Mitteldistanz absolviert. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 4:35:46 Stunden und knapp fünf Minuten Rückstand zu den TOP 5 schnappte ich mir 2017 in Zell am See die Qualifikation.

 
 
Mein Saisonziel für das folgende Jahr und nächste große Highlight stand mit der IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft 2018 somit fest. Nach einer kurzen Saisonpause folgten acht Monate Vorbereitung mit vielen Stunden Training und unzähligen Kilometern im Wasser, auf dem Rad und in den Laufschuhen. Mit einigen Testwettkämpfen und starken Resultaten war es Mitte August endlich soweit für meine Reise nach Südafrika.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Die atemberaubende Tierwelt von Afrika auf unserer Safari © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Die atemberaubende Tierwelt von Afrika auf unserer Safari © Pollert


 

SÜDAFRIKA WIR KOMMEN – DIE ANREISE

Sechs Tage vor dem großen Rennen starten wir am Montag Abend von München aus zu unserem Saisonhöhepunkt. Gemeinsam mit meinem Papa, der sich in Pula, Kroatien qualifiziert hatte, und mit meiner Mama als Supporterin flogen wir nach Johannesburg. Nach kurzem Aufenthalt ging es gleich am Nachmittag weiter in den Südosten des Landes. Schon am Flughafen in Johannesburg war die Anzahl an Triathleten mit Radkoffern besonders hoch. Mit etwas Verspätung erreichten wir Spätabend unser Ziel Port Elizabeth, „The Friendly City“. Dort wurden wir herzlich mit afrikanischer Gastfreundschaft und Musik empfangen. Nicht erfreulich war jedoch, dass es nicht alle Radkoffer nach Port Elizabeth geschafft hatten. Mein Koffer war zum Glück angekommen, mein Papa musste sich allerdings noch bis zum nächsten Tag auf sein Rad gedulden.
 

DIE TAGE VOR DEM RENNEN IN SÜDAFRIKA

Gleich am nächsten Morgen stand die erste Trainingseinheit auf meinem Plan: Zwei Stunden Rad mit kurzen, knackigen Intervallen in wettkampfspezifischem Tempo. Ich schloss mich dafür einer, vom Veranstalter organisierten und der Polizei eskortierten Radgruppe an. Das sollte sich aufgrund des Verkehrs in der Stadt und der Fahrt durch die Vororte, als sehr hilfreich herausstellen. Mit hunderten anderer Athleten zusammen fuhren wir die ersten 15 Kilometer der Wettkampfstrecke in lockerem Tempo durch die Stadt. Erst dann lies uns die sichere Eskorte passieren und es hiess freie Fahrt voraus.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Lauftraining entlang der Küste mit guten Aussichten © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Lauftraining entlang der Küste mit guten Aussichten © Pollert


 
Nach einer Kuppe ging es schliesslich den Highway hinab und erstmals spürte ich den besonderes böigen Wind und schlechten Straßenbelag entlang der Küste. Die unberechenbaren Seitenwinde machten es nicht leicht die Aeroposition zu halten und sorgten für ordentlich Respekt, besonders mit den vielen überraschenden Bodenwellen. Auf dem Rückweg hingegen hatte die Radstrecke landschaftlich einiges zu bieten und es bot sich ein atemberaubender Ausblick über die weiten Strände.
 

DER SONNENAUFGANG AM HUMEWOOD BEACH

Nach meiner Rückkehr der Radausfahrt rief mich Teamkollege Klodian Mitri an: „Hey ya … want to go on a mini safari with me?“ Nur wenig später sassen wir gemeinsam mit seiner Familie im Auto auf dem Weg zum nächsten Safari Park. Geparden, Giraffen, Nashörner, Straussen und Zebras verschafften uns einen kleinen Einblick in die faszinierenden Tierwelt des afrikanischen Kontinents. Mit einem gemeinsam Abendessen und wunderschönen Sonnenuntergang war der erste ereignisreiche Tag auch schon vorbei.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Zauberhafte Strände entlang der Radstrecke © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Zauberhafte Strände entlang der Radstrecke © Pollert


 
Für den Donnerstag war morgens eine Laufeinheit mit kurzen Intervallen geplant. Ich lief zum Sonnenaufgang entlang des Humewood Beach, wo am folgenden Sonntag auch die Wettkampfstrecke entlang führte. Nach dem Frühstück und Ruhe war am Nachmittag eine weitere Trainingseinheit im Wasser geplant. Für mein Schwimmtraining bot mir unsere Gastgeberin spontan den Swimming Pool der angrenzenden High School an, in der sie als Lehrerin tätig war. Ein kurzer Anruf beim Schulleiter ich durfte den lokalen Nachwuchsschwimmern etwas Gesellschaft leisten. Noch drei Tage bis zum Show Down.
 

TRAINING VON LANDSTART UND LANDGANG MIT BRANDUNG

Freitag war Ruhetag, Beine hoch und Carbo Loading. Wir fuhren noch einmal die komplette Radstrecke mit dem Auto ab, um zuvor auch ganz sicher einmal jeden Anstieg, jede Kurve und Bodenwelle gesehen zu haben. Das Rennen der Frauen fand bereits am Samstag statt und so konnten wir schon Tags zuvor etwas Wettkampfatmosphäre vom Seitenrand schnuppern. Während Daniela Ryf, Lucy Charles, Anne Haug und Co. auf der Radstrecke unterwegs waren, sprang ich für meine letztes Schwimmtraining dieser Saison in den Indischen Ozean. Das Wasser hatte sich im Laufe der Woche von nur 17 Grad auf immerhin 19 Grad erwärmt.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Eine der letzten Schwimmeinheiten vor derm Show Down © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Eine der letzten Schwimmeinheiten vor dem Show Down © Pollert


 
Ich fühlte mich zwar sehr wohl im salzigen Meer, technisch musste ich mich allerdings erst an die Wellen gewöhnen und übte einige Male den Landstart durch die Brandung ins Wasser hinein. Durch einige wesentliche Tipps meines Trainers zum Schwimmen bei Wellengang konnte ich kurzfristig die Techniken „Duck diving“, unter den Wellen durchzutauchen und „Body Surfing“, das Schwimmen mit den Wellen üben. Unterdessen lief Daniela Ryf nach einem spannenden Radpart bei besten Bedingungen zum ungefährdeten Sieg und sicherte sich den Weltmeistertitel der Frauen. Keine 24 Stunden mehr bis zu meinem Start.
 

IT’S RACE DAY IN PORT ELIZABETH

Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen bestätigte den seit Tagen angekündigten Wetterwechsel – das exakte Gegenteil des Vortages. Keine Sonne, keine 25 Grad, stattdessen leichter Regen, nur 15 Grad und das Wasser wärmer als die Außentemperatur. Um 7:30 Uhr starteten zunächst die Triathlon Profis während meine Startwelle erst für 9:09 Uhr angesetzt war. Ich hatte also noch genug Zeit zusammen mit Klodian einen Blick auf den Schwimmausstieg der männlichen Profis mit Jan Frodeno, Javier Gomez und Alistaire Brownlee zu werfen, um mich anschliessend selbst vorzubereiten.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Meet the Pros: Triathletin Lucy Charles mit ambitioniertem Groupie © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Meet the Pros: Triathletin Lucy Charles mit ambitioniertem Groupie © Pollert


 
Im Abstand von 15 Sekunden wurden jeweils 10 Athleten einer Altersklasse ins Wasser geschickt. Fast wie bei einem Pferderennen ging es aus den Startgattern, daneben tickte die Uhr mit dem Countdown. Noch einmal Schwimmbrille und Schwimmkappe prüfen. 3, 2, 1 und ab. Mit einem kurzen Sprint über den Strand folgte der Sprung in die Wellen, was reibungslos funktionierte. Das Feld hatte sich bereits entzerrt, wodurch keine große Schwimmgruppe entstand. Ich fand gleich einen guten Rhythmus auf den ersten 800 Metern ins offene Meer hinaus zum Wendepunkt und kam mit den teilweise hohen Wellen immer besser zurecht. Auf dem Rückweg war der Wellengang sogar von Vorteil. Mit gefühlt doppelter Geschwindigkeit schob uns die Brandung zum Strand zurück. Eine gut erwischte Welle katapultierte mich noch einige Meter bis zum Schwimmausstieg. Mit etwas mehr als 26 Minuten kam ich aus dem Wasser und rannte den langen Weg über den Strand zur Wechselzone.
 

SOLO STATT FREIE AUSLEGUNG DER WINDSCHATTENREGELN

Aufgrund der schlechten Witterung entschied ich mich für eine Radweste, eine Entscheidung, die ich definitiv nicht bereute. Das mag vielleicht ein paar Sekunden gekostet haben, aber dafür konnte ich gerade zu Beginn der Radstrecke meinen Körper gut warm halten, als es noch sehr frisch, regnerisch und windig war. Auf den ersten 15 Kilometern durch die Stadt konnte ich schnell mein Tempo finden und mich aus den Gruppen rauszuhalten, um eine Zeitstrafe zu vermeiden. Zwar machten der Regen und die nassen Straßen das Fahren nicht leicht, dafür gab es kaum Wind und ich konnte gut die Aeroposition halten. Ab der Hälfte der Radstrecke war ich alleine unterwegs, überholte ab und zu früher gestartete Triathleten und konnte optimal meine Ernährungsstrategie umsetzen. Auf den letzten zehn Kilometern schloss eine grosse Gruppe auf, welche die Windschattenregel freizügig auslegte oder eher auslebte. Trotz suboptimaler Rennbedingungen und Strecken erreicht ich in Port Elizabeth meine bislang beste persönliche Radleistung über die 90 Kilometer und erreichte nach 2:25:18 Stunden und mit einem 37er Schnitt solo den zweiten Wechsel.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Mit einem Lächeln über die letzten Kilometer © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Mit einem Lächeln über die letzten Kilometer © Pollert


 
Mit kalten Fingern zog ich meine Laufschuhe an und nahm den Halbmarathon in Angriff. Die Strecke verlief in zwei Runden entlang der Strandpromenade mit kurzen Anstiegen zu den jeweiligen Wendepunkten. Die Straßen waren trotz der schlechten Witterung voll mit Zuschauern, die für gute Stimmung und Motivation sorgten. An allen Ecken entlang der Laufstrecke hatten die Einheimischen ihre Grills aufgestellt und zum landestypischen „Braai“ geladen. Den Athleten zog der Geruch von gegrilltem Fleisch in die Nase, was zu diesem Zeitpunkt eher weniger verlockend war. Die ersten Kilometer lief ich durchschnittlich unter vier Minuten pro Kilometer, die Beine fühlten sich sehr gut an und dennoch hatte ich Bedenken wegen des hohen Tempos. Nach wenigen Kilometern kam ich bereits meinem Papa entgegen, der knapp 30 Minuten vor mir gestartet war. Ich war entschlossen ihn einzuholen. Zwar verringerte sich die Pace am Anstieg zum ersten Wendepunkt leicht, bergab lief es dafür umso besser.
 
IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Gemeinsam mit Teamkollege Klodian ist die Freude über das Resultat noch grösser © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Gemeinsam mit Teamkollege Klodian ist die Freude über das Resultat noch grösser © Pollert


 

LAKTAT UND EMOTIONEN NACH DEM FINISH

Fokussiert auf mein Rennen nahm ich nicht einmal den Gruss von Klodian wahr, der mir mehrmals begegnete. Meinen Papa konnte ich nach 11 Kilometern überholen und auch mein Tempo von 4 Minuten pro Kilometer konstant halten. Ein letztes Mal lief ich nach 17 Kilometern um den Wendepunkt und bemerkte auf dem Rückweg erstmals Klodian. Ein kurzer Gruss und ich rannte die letzten Kilometer vollgas bergab Richtung Ziel. Mit 1:24:32 Stunden und einem glatten Schnitt von 4 Minuten pro Kilometer lief ich bei der Weltmeisterschaft meinen bislang schnellsten Halbmarathon in einer Triathlon Mitteldistanz. Mit neuer persönlicher Bestzeit überquerte ich nach 4:23:52 das Ziel des IRONMAN 70.3 Südafrika am Boardwalk von Port Elizabeth.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Mit Vollgas ins Ziel © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Mit Vollgas ins Ziel © Pollert


 
Die Freude war riesig, ganz besonders dann als kurze nach mir auch Klodian und mein Papa das Ziel erreichten. Selbst wenn mit Platz 42 noch Potenzial nach vorne ist, so bin ich mit dem Resultat meiner ersten Weltmeisterschaft und ganz besonders mit diesem grossen Leistungssprung sehr zufrieden. Meine Triathlonsaison 2018 hat damit einen grossartigen Abschluss gefunden und ich freue mich nach etwas Pause auf die nächsten Herausforderungen.
 

URLAUB UND ERHOLUNG ON THE ROAD TO CAPE TOWN

Jetzt war Urlaub und nach dem harten Rennen vor allem Entspannung angesagt. Von Port Elizabeth fuhren wir mit dem Auto in mehreren Etappen die 900 Kilometer nach Kapstadt. In den nächsten Tagen besuchten wir den Tsitsikamma National Park mit seinen Hängebrücken über die Flussmündung des Storms River und das Robberg Nature Reserve, eine wunderschöne Halbinsel mit steilen Klippen. Wir übernachteten in einem echten Wildpark und erreichten über schlechte Pisten und Schotterwege den südlichsten Punkt Afrikas, dort, wo sich Atlantischer und Indischer Ozean guten Tag sagen – oder gute Nacht.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Das wunderbare Ende einer Reise am Tafelberg, Kapstadt © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Das wunderbare Ende einer Reise am Tafelberg, Kapstadt © Pollert


 
Entlang der Küste führte unser Weg über Hermanus und Bettys Bay, wo wir Wale und Pinguine beobachteten, in die Weinberge von Stellenbosch zu einer überzeugenden Weinprobe guter südafrikanischer Weine. Die letzten Tage unserer Südafrikareise verbrachten wir schliesslich in Kapstadt und stiegen bei bestem Wetter auf den Tafelberg. Zum Abschluss konnten wir dann auf Lion’s Head noch einmal einen traumhaften Sonnenuntergang im Meer beobachten. Südafrika hat mich sehr beeindruckt, es ist ein aufregendes Land, facettenreich und mit freundlichen Menschen. Es war sicher nicht mein letzter Aufenthalt in Südafrika gewesen sein!
 

PERSÖNLICHER ERFOLG DANK GROSSARTIGEM TRAINER UND STARKEN SUPPORTERN

Der lange Weg mit der Qualifikation in Zell am See und meiner Teilnahme an der Ironman 70.3 WM in Porth Elizabeth wäre nicht ohne der Unterstützung einiger besonderer Menschen möglich gewesen. Ich möchte mich deshalb ganz herzlich bei Stefan Drexl von SUGAR & PAIN Coaching für seine präzise Trainingsplanung und persönliche Betreuung bedanken. Außerdem danke ich meinen Eltern für den Support vor Ort und meinem Teamkollegen Klodian, sowie seiner Frau Chantelle und Adeline für die aufregende Safaritour und Erlebnisse während der Rennwoche. Mit der PROCON IT Aktiengesellschaft habe ich zudem einen super Arbeitgeber gefunden, der mich sportlich unterstützt in dem ich meinen Job und mein intensives Hobby bisher perfekt unter einen Hut bringen kann.

Vielen Dank!
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Die Freude über die eigene Leistung ist gross © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Die Freude über die eigene Leistung ist gross © Pollert


 
NAME / NAT / PL / ALL / SWIM / BIKE / RUN / FINISH
Rohan Meyer / ZAF / 1 / 28 / 00:25:43 / 02:15:06 / 01:17:19 / 04:03:12
Sven Pollert / DEU / 41 / 169 / 00:26:45 / 02:25:18 / 01:24:30 / 04:23:52
Klodian Mitri / USA / 57 / 227 / 00:32:03 / 02:29:03 / 01:20:27 / 04:27:04
Stephan Pollert / DEU / 24 / 1251 / 00:32:18 / 02:39:41 / 01:39:33 / 04:58:51
 
 

INFO

HOMEPAGE IRONMAN 70.3 South Africa 2018
HOMEPAGE IRONMAN Hawaii World Championships
 
 

ERGEBNISSE

IRONMAN 70.3 SOUTH AFRICA 2018 Ergebnisse
 
 

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Als letztes Jahr der neue IRONMAN 70.3 Slovenia verkündet wurde, hatte Jakob Heindl nicht lange gezögert und sich sofort für die Mitteldistanz angemeldet. Die neue Mitteldistanz von IRONMAN 70.3 sollte Ende September an der slowenischen Mittelmeerküste in Koper stattfinden. Ich hatte einerseits Lust meine Triathlonsaison etwas in die Länge zu ziehen und in einem, für den Urlaub geeigneten Land zu beenden, schliesslich ist bei uns in Bayern normalerweise schon Anfang September Schluss mit den großen Wettkämpfen. Andererseits war natürlich eine weitere Qualifikation für die IRONMAN 70.3 WM verlockend, die 2019 in Nizza ausgetragen wird. Somit war der IRONMAN 70.3 Slovenia auch der geplante Höhepunkt meiner zweiten Saisonhälfte 2018.

 
 
Nach einer bislang sehr gut verlaufenen Saison und der Tatsache, dass ich lange nach meiner Anmeldung für den IRONMAN 70.3 Slovenia feststellen musste, dass mein Examen 2019 wohl keinen Start bei der IRONMAN 70.3 WM in Nizza zulassen würde, war ich die Tage vor dem Wettkampf relativ entspannt. Ich machte mir keinen Druck und wollte einfach „schaun, was geht“. Die Anreise am Donnerstag vor der Mitteldistanz war stressfrei und ich konnte die letzten Einheiten nach Plan absolvieren. Die Vorfreude stieg und wurde auch dadurch nicht gebremst, dass mit der Radstrecke eine echte Herausforderung durch das bergige Hinterland Sloweniens auf die Teilnehmer wartete und die Wetteraussichten zudem mäßig waren.
 
 

STARKE SCHWIMMLEISTUNG BILDET DIE BASIS

Nach der mittlerweile morgendlichen Wettkampfroutine erfolgte Sonntag Früh um 8 Uhr der Rolling-Start und nach dem Sprung ins Wasser ging es auf die 1900 Meter lange Schwimmstrecke im Hafenbecken von Koper. Als schlechten Schwimmer galt für mich, wie immer volles Risiko und zu hoffen, dass die Arme das Tempo bis zum Schluss einigermaßen halten können. Zu Gute kam mir hier, dass Neoprenanzug erlaubt war und sich der Wellengang in Grenzen hielt. Das Wetter war zum Glück weniger schlimm als erwartet. Nach dem Ausstieg standen 31 Minuten für 2050 Meter auf meiner Uhr, die Zeit war für die Distanz wirklich ordentlich! (Anm. d. R.: vorausgesetzt die GPS Uhr misst im Wasser richtig) Hätte ich mich aber wieder einmal in Schlangenlinien durch den Kurs bewegt, hätte das natürlich wenig bedeutet. Von vielen Athleten konnte man im Nachhinein jedoch hören, dass die Strecke wohl wirklich ein gutes Stück zu lange bemessen war.
 
 

KREATIVE RENNGESTALTUNG VERHINDERT FLUCHTVERSUCH

So fand ich mich nach dem ersten Wechsel in einer ungewohnten Situation auf dem Rad wieder. Normalerweise überhole ich zu Beginn des Radfahrens ziemlich viele Starter mit relativ großer Geschwindigkeitsdifferenz, diesmal jedoch war ich bereits nach 20 Kilometern gemeinsam mit einem Österreicher schon recht einsam auf der Strecke. Zu Beginn der „Bergetappe“, nach etwa einem Drittel der 90 Kilometer langen Radtrecke konnten wir noch eine Hand voll schneller Schwimmer einfangen. Das Tempo am ersten Anstieg war mir allerdings zu hoch, die Wattleistung ohnehin schon überdurchschnittlich. Vor dem Hintergrund, dass anschliessend noch ein Halbmarathon zu laufen war, wollte ich geduldig mein eigenes Rennen fahren.
 
Wenig später mussten einige für ihr hohes Tempo Tribut zollen und platzten. Irgendwann befand ich mich mit einem Polen und einem Slowenen auf der Strecke, die mit mir zusammen letztendlich das Podium belegen sollten. Der spätere, polnische Sieger war leider recht kreativ in der Auslegung der Windschattenbox. Ich hätte gerne eine Flucht nach vorne angetreten, doch das war für mich zu diesem Zeitpunkt des Rennens einfach nicht mehr möglich. Als Sechster erreichte ich die zweite Wechselzone und wusste nicht so recht, was nach der kräftezehrenden Radstrecke für den abschliessenden Halbmarathon noch zu erwarten war.
 
 

IRONMAN 70.3 SLOVENIA 2018 Jakob Heindl rennt auf Platz 2 / Jakob hätte gerne eine Flucht nach vorne angetreten © Sio1Net.se

IRONMAN 70.3 SLOVENIA 2018 Jakob Heindl rennt auf Platz 2 / Jakob hätte gerne eine Flucht nach vorne angetreten © Sio1Net.se

BEFLÜGELT AUF ZWEI DURCHS ZIEL

Mit Verlassen der Wechselzone musste ich mich deshalb schon bremsen, denn die vor mir liegenden Athleten liefen deutlich zu schnell an. Die Stimmung in Koper motivierte und spornte zu einem zügigen Auftakt der dritten Disziplin. Mir war klar, dass ich höchstens eine Pace von 3:40 min / km auf 21 Kilometer laufen darf, um am Ende nicht auch zu platzen. Den Lauf mit 3:20 min / km anzugehen, das wäre hier einfach sinnfrei gewesen. So tat sich bis zum ersten Drittel des Halbmarathons wenig und ich lief mit einem konstanten Tempo weiterhin an Position sechs. Doch dann begannen die ersten Athleten vor mir zu straucheln und ich konnte relativ bald zwei überholen und mich auch zügig absetzen. Gemeinsam mit dem Slowenen erreichten wir das nahegelegene Izola.
 
Der Pole war längst enteilt und wir liefen konstant an Position drei beziehungsweise vier. Auf einer langen Gerade konnte wir dann den Österreicher vor uns sehen, der eigentlich mit fünf Minuten Vorsprung vom Rad wechselte. Das motivierte mich natürlich und ich konnte den Slowenen distanzieren um mir den Österreicher zu schnappen und zu überholen. Jetzt war ich an zweiter Position unterwegs und die letzten Rennkilometer der Saison waren ein überwältigender Lauf. Ich war absolut am Anschlag aber die vielen Zuschauer am Streckenrand beflügelten so sehr, dass ich als Zweiter ins Ziel laufen konnte.
 
 

IRONMAN 70.3 SLOVENIA VORBILDLICH ORGANISIERT

Auch wenn keine Profis am Start des IRONMAN 70.3 Slovenia waren, so habe ich mit solch einer Platzierung absolut nicht gerechnet und der anschließende Urlaub mehr als verdient. Der europäische Triathlonkalender hat mit dem IRONMAN 70.3 Slovenia eine fabelhafte Veranstaltung hinzugewonnen, die sich Organisation, Strecken, engagierte Helfer und Stimmung betreffend, wirklich sehen lassen kann. Wir sehen und hören uns in der Saison 2019!
 
 

NAME / NAT / RANK / SWIM / BIKE / RUN / FINISH
Rajca, Michal / POL / 1 / 00:31:25 / 02:24:39 / 01:18:36 / 04:18:52
Heindl, Jakob / DEU / 2 / 00:30:54 / 02:24:37 / 01:21:14 / 04:21:10
Klancnik, Janez / SVN / 3 / 00:28:50 / 02:27:35 / 01:21:40 / 04:22:01
 
 

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IRONMAN 70.3 SLOVENIA Ergebnisse
 
 

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Jakob Heindl
 
 

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This was my first crack at a “championship season” as I had qualified for the IRONMAN 70.3 Worlds in South Africa, the IRONMAN Hawaii in Kona and for the legendary Boston Marathon. So, where to start? This season has been one for the books. Hell, this whole year has been a roller coaster ride. Trying to adjust to having a growing family, moving internationally, bringing my training load into line to a more rigorous work and family schedule, and at least, trying to gallivant all over the world!

 
 
Since I started triathlon 3 years ago, each year has been a new experience when it comes to training- the type of workouts, the efforts, the technique focus, etc. I feel like I still have yet to learn how to effectively, and of course efficiently train my body to get the most out of it. However, one thing has been different this year: A more personalized touch. I have been working with Dave Luscan of FINDING FREESTYLE and with Stefan Drexl of SUGAR & PAIN Coaching for 2018 and it has done wonders to my training and way of racing. Both of these men are phenomenal swimmers. Ironically, that is exactly this discipline where I lack the most. I made sure that to put my head down and listen and do the work. The results are finally speaking for themselves.
 

IRONMAN 70.3 SOUTH AFRICA Klodian Mitri is Back on Track for WC / Ending up having a personal best swim despite getting sucked in a wave getting tossed around © klodian mitri

IRONMAN 70.3 SOUTH AFRICA Klodian Mitri is Back on Track for WC / Ending up having a personal best swim despite getting sucked in a wave getting tossed around © klodian mitri


 

GETTING TO SOUT AFRICA: THE FIRST CHALLENGE

Every race I have entered into this season, I have made sure not to have any expectations. The caliber of athletes here in Europe is on another level and the courses are incredibly challenging compared to the United States. I wanted to make sure that I gave each race my best effort so when I crossed the finish line, the tank was empty despite if I made the podium or not. I am new to triathlon and Ironman racing, I still have a lot to learn before I can hope to be one of the best in this fascinating sport.
 
The first challenge in itself was actually getting to the 70.3 World Championships. I planned to arrive about a week and a half early since South Africa is such a long trip and I would be traveling with a nine month old baby and a pregnant wife. I am glad I planned that extra time, because as we were connecting in Paris at midnight on a Friday, we got denied boarding due to issues with our copy of Adeline’s birth certificate. The problem was that due to child trafficking, Air France required the original birth certificate which was in our locked apartment in Germany. We frantically called friends to get it and were trying to find a post company that would overnight to us the certificate. However, the price was approximately 250 euros and it still wouldn’t arrive till Monday. We decided to try our luck with the US Embassy first thing Monday morning. Luckily, we were able to spend some time exploring Paris, which was a beautiful city. We got to visit the Eiffel Tower, Palace of Versailles, and take Adeline to Disneyland. After consulting with the Embassy, they authenticated our copies and after some further arguing with Air France, we were finally back on track for South Africa!
 

IRONMAN 70.3 SOUTH AFRICA Klodian Mitri is Back on Track for WC / my advantage was staying tucked aero for 95 percent of the race © klodian mitri

IRONMAN 70.3 SOUTH AFRICA Klodian Mitri is Back on Track for WC / my advantage was staying tucked aero for 95 percent of the race © klodian mitri


 

STAYING TUCKED AERO

So coming back to South Africa and the IRONMAN 70.3 World Championships: It was finally time to showcase my hard work! This was my first time swimming in a surf. This season I have been lining up with the 30 minutes and under group in hopes of finding feet and pushing the pace to try to keep up. I ended up having a personal best swim despite getting sucked in a wave getting tossed around a few times before exiting the ocean. This was very motivating to see that the hard work from Dave’s training plans and Stefan’s technique drills and ballerina feet were starting to pay off!
 
The bike has been interesting for me all year as I consider myself a strong cyclist except since I moved to Germany. European athletes are on another level. They sprint uphill making you look like you’re standing still and then blast-off on the descents. It’s quite amazing to actually watch them ride. For this race, I made sure to push as hard as I could for the entire 90 kilometers (56 miles) on hard uphills, wet pavement, windy descents and road surfaces that made your whole body shake for 88 kilometers of the course. One thing I did differently in my training that I was able to finally use on race day to my advantage was staying tucked aero for 95 percent of the race. This helped me maintain a strong and comfortable speed even if my legs were feeling gassed.
 

IRONMAN 70.3 SOUTH AFRICA Klodian Mitri is Back on Track for WC / Running in the gray area the entire run and being lucky to see the finish line © klodian mitri

IRONMAN 70.3 SOUTH AFRICA Klodian Mitri is Back on Track for WC / Running in the gray area the entire run and being lucky to see the finish line © klodian mitri


 

RUNNING IN THEE GRAY AREA

Nevertheless one thing about the bike has been incredibly frustrating. I was getting a five minute penalty for “drafting” on an uphill section. My division started at 9:10 am as the race started at 7:30 am with the pros. So I’ve been in one of the last groups to go of a total of 4500 athletes. It meant that nearly everyone was riding in front of us. I had to spend most of the time trying to pass athletes on a very crowded course. I was incredibly disappointed in this call by the official, but nothing was changing the call. After finally serving my time and leaving the penalty tent on a hill climb, I was determined to make up time and burned all my matches trying to catch-up. This do or die attitude helped give me some confidence on the technical descends which I have been searching all year long.
 
Having had such an aggressive second half of the bike IRONMAN 70.3 South Africa trying to catch-up, I was genuinely worried that my legs would not show up for the run. Immediately after T2, I started feeling the inkling of a cramp in my right quad. I upped my salt intake and ran in the gray area the entire distance. Racing with a fellow SUGAR & PAIN athlete, Sven Pollert who is a phenomenal swimmer and just as good of a biker, I kept seeing him at each turn around. I really did want to close that gap in hope of finishing with him. Unfortunately, I’ve tried everything to run out of real estate. Even with a 1:20 hour half-marathon run, I could not catch up. His performance is testament to how strong of an athlete he is and the fine-tuning that Stefan can do with his coaching here in Munich.
 

IRONMAN 70.3 SOUTH AFRICA Klodian Mitri is Back on Track for WC / Stefan Drexl of SUGAR & PAIN Coaching has done wonders to my training and way of racing © klodian mitri

IRONMAN 70.3 SOUTH AFRICA Klodian Mitri is Back on Track for WC / Stefan Drexl of SUGAR & PAIN Coaching has done wonders to my training and way of racing / Klodian, Stefan, Sven (f.l.t.r) © klodian mitri


 

FIVE TO SIX TIMES IN THE POOL TO GET COMFORTABLE

Even with my penalty, I ended up third American in my division and in the top six percent overall. I was very happy with my performance and where I have come over the last year. I definitely cannot be disappointed racing among the best. At this point in my career, I cannot compare myself to these other athletes but only work on improving myself and learning the proper techniques of these disciplines. Luckily I got a great team behind me and have amazing friends and family supporting these crazy endeavors of mine.
 
After IRONMAN 70.3 South Africa Worlds, I changed my focus to swimming and biking. I have upped my time in the pool to five to six times a week, swimming about three to four kilometers a session. It is daunting but I know I need to put the time in to get comfortable in the water. In addition I’ve been spending a lot of time on the bike trainer riding in the aero position. I want to make sure that when race day comes that I am able to maximize all the aerodynamic benefits of my incredibly aerodynamic equipment. I mean what’s the point of having all this fancy stuff if I am not going to use it to my advantage?
 
This is my first Kona and I am not going in with too high of expectations as the course is unique and challenging in itself. The IRONMAN Hawaii has eaten up some of the best athletes in the world. I want to race to my best ability and make sure I leave it all on the course. One thing for sure: They’ll have to carry me out on a stretcher before I give up. See you at the finish line. The journey continues . . .
 
NAME NAT PL ALL SWIM BIKE RUN FINISH
Rohan Meyer ZAF 1 28 00:25:43 02:15:06 01:17:19 04:03:12
Sven Pollert DEU 41 169 00:26:45 02:25:18 01:24:30 04:23:52
Klodian Mitri USA 57 227 00:32:03 02:29:03 01:20:27 04:27:04
 
 

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IRONMAN 70.3 SOUTH AFRICA 2018 Results
 
 

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INTERVIEW PATRICK LANGE Triathlon bis ich Hawaii gewinne
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THIRD TIME IS A CHARM – ALLE GUTEN DINGE SIND DREI – und so sind’s jetz nur noch Tage bis zum IRONMAN Vichy 2017. Die vergangenen acht Wochen waren sehr intensiv, wie sich’s eben gehört vor einer Langdistanz und besonders erlebnisreich. Mit den beiden traditionellen Triathlonrennen in Karlsfeld und Erlangen war ich im Juli auf der Kurzdistanz und Mitteldistanz am Start. Im August ging’s dann mit dem Rennrad in die Berge nach Südtirol, in die Schweiz und Österreich. Neben langen Trainingseinheiten habe ich noch viele Höhenmeter über manchen legendären Alpenpass, wie den Jaufenpass und das Timmelsjoch, sowie den Ofenpass und das Stilfser Joch für den Feinschliff und mentale Stärke gesammelt.

 
Seit Mittwoch sind wir in der Auvergne, dem Herzen Frankreichs angekommen und es scheint als war die Langdistanz 2016 erst gestern und 2015 letzte Woche. Same same, but different! Wir haben bei unserer Ankunft das gleiche Wetter mit strahlend blauem Himmel, den selben heissen Temperaturen von 34 Grad Celsius und sind sogar im gleichen Zimmer untergebracht. Die verbleibende Zeit bis Sonntag Morgen heisst es jetzt Beine hoch legen und erholen, kühlen Kopf bewahren und gute zu essen.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Mit Startnummer zwei als Zweiter aus dem Wasser und im Ziel Platz zwei der Altersklasse © Triathlon Karlsfeld

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Mit Startnummer zwei als Zweiter aus dem Wasser und im Ziel Platz zwei der Altersklasse © Triathlon Karlsfeld

 

IN KARLSFELD MIT STARTNUMMER ZWEI ALS ZWEITER AUS DEM WASSER

Das zehnte Mal in Folge war ich in diesem Jahr beim Triathlon Karlsfeld über die Kurzdistanz am Start. Das bescherte mir von Veranstalter Dieter Asböck zu meiner Freude überraschend die Startnummer zwei und das sogar vor Triathlonprofi Johannes Moldan. Natürlich wollte ich zumindest über die 1500 Meter Schwimme im 21,5 Grad warmen Karlsfelder See dem etwas gerecht werden und so kam ich als Zweiter hinter Profi Moldan mit nur 44 Sekunden Abstand aus dem Wasser. Durch mein fehlendes Tapering in der Vorwoche fehlten über die 45 Kilometer auf dem Rad noch ein paar Prozent Druck in den Beinen und so war durch die übermässig verbrauchte Energie zusammen mit den schwülen Temperaturen auf den 10,5 Kilometern nur noch an ein flottes auslaufen zu denken.

Es reichte mir immerhin noch zu einem 2. Platz in meiner Altersklasse und ich konnte nach diesem Rennen zumindest hinter die Auftaktdisziplin einen Haken setzen. Besonders habe ich mich an diesem Tag aber für meinen Athleten Jakob Heindl gefreut, der mit einem zweiten Platz gesamt hinter Johannes Moldan seine starke Rad- und Laufform demonstriert aber endlich auch gute Schwimmleistung abgeliefert hat.

 

LETZTER TEST AUF DER MITTELDISTANZ HINTERLÄSST FRAGEZEICHEN

Vierzehn Tag darauf sind wir kurz entschlossen noch nach Erlangen, um über die Mitteldistanz des Erlanger Triathlon zu starten. Im Jahr 2015 wurde ich dort gesamt Vierter. Angesichts meiner Vorbereitung auf den IRONMAN Vichy 2017 und dem diesmal sehr starken Teilnehmerfeld war im Grunde im Vorfeld klar, dass eine solch tolle Platzierung nur mit viel Glück drin sein würde. Ich wollte aber einerseits wissen, was auf dem Rad möglich ist, denn im Radlabor München habe ich mit Pascal noch einmal die Sitzposition optimiert. Andererseits wollte ich ein Gefühl für die geplante IRONMAN-Pace bekommen und den Halbmarathon entsprechend laufen. Aus dem Main-Donau-Kanal kam ich schließlich nach 28:15 Minuten über 2000 Meter und bin als Sechster auf den Sattel meines Zeitfahrrades geschwungen.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Optimierung der Sitzpolsition für die Langdistanz im Radlanbor München © Pascal Ketterer

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Optimierung der Sitzpolsition für die Langdistanz im Radlanbor München © Pascal Ketterer

 
Mit einer durchschnittlicher Speed von 38,8 km/h über die zwei Radrunden mit 80 Kilometer habe ich schließlich an Position 14 in die Laufschuhe gewechselt. Für die 21 Kilometer habe ich natürlich vorher Laufsocken angezogen, auch um den Wechsel und Ablauf für die Langdistanz zu üben. Doch schon nach wenigen Kilometern haben sich meine Füsse ähnliche wie zuletzt in Lauingen angefühlt und die Fusssohlen zu brennen begonnen, trotz anderer Socken. Ich versuchte es so lange wie möglich zu ignorieren, an den Verpflegungsstellen ging ich ein paar Meter obwohl es muskulär und energetisch keinen Anlass gab. Das linderte zwar diesen brennenden Schmerz aber kostete auch Zeit und Platzierungen. Nach der Hälfte des Halbmarathons nahm ich raus, um die Gefahr einer Verletzung oder Muskelverhärtung zu vermeiden, schließlich wollte ich meine großes Ziel nicht gefährden. So wurde erneut Zweiter meiner Altersklasse und konnte zumindest hinter die zweite Disziplin jetzt auch einen Haken setzen.

 

REGEN BRINGT SEGEN UND MENTALE STÄRKE

Nach einer Woche der Regeneration bin ich für ein intensives Radwochenenden ins Zillertal gefahren, um unter anderem meinen Freund Moritz wieder zu treffen. Intensiv waren bei der Hinfahrt am Freitag von München über 180 Kilometer mit Valepp, Spitzing und Thiersee weniger die Berge und die Hitze als die abschliessenden 60 Kilometer im Regen. Die erste Einheit im Sinne mentaler Härte. Nachdem wir komplett durchgespült Stumm im Zillertal erreicht haben, war die Schwimmeinheit damit auch absolviert.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Der Spitzingsattel über das Valepp lohnt immer, auch auf dem Weg ins Zillertal © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Der Spitzingsattel über das Valepp lohnt immer, auch auf dem Weg ins Zillertal © Stefan Drexl

 
Am Samstag habe ich mir dann bei Sonnenschein und erneut warmen Temperaturen das Triple der Stauseen am Talende vorgenommen. Nach Schlegeis mit bis zu 14 Prozent Steigung und Zillergrund mit zwölf lies ich das Stillup aufggrund des Wetterumschwungs lieber links liegen und ersetzte es mit 20 Kilometer im Wettkampftempo zurück zur Unterkunft. Nur fünf Kilometer vor dem Ziel wurde dann aus ein paar Regentropfen das heftigtste Gewitter des Jahres im Zillertal mit Überflutungen und zahlreichen Muhrenabgängen. Auf dem kurzen Heimweg wurde ich genauso nass wie tagszuvor. Nach einem Halbmarathon im Dauerregen am nächsten Tag wurden wir am Montag endlich mit durchgängi Sonnenschein und moderaten 22 Grad belohnt, die wir nach einer frühen Schwimmeinheit für eine Tour nach Brandenberg und zu den Reintaler Seen nutzen. So haben wir in vier Tagen dennoch zwölf Kilometer im Wasser, 400 Radkilometer, 40 Kilometer laufen, wenn auch meist in nassen Schuhen zurück gelegt. Ganz besonders aber hat’s den Kopf gewaschen und den Willen gestärkt.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Von der Abfahrt des Jaufenpasses geht's direkt in den Anstieg über 29 km zum Timmelsjoch hinauf © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Von der Abfahrt des Jaufenpasses geht’s direkt in den Anstieg über 29 km zum Timmelsjoch hinauf © Stefan Drexl

 

DIE KÖNIGSETAPPEN ZU TIMMELSJOCH UND STILFSER JOCH FÜR DAS I-TÜPFELCHEN

Das Beste zum Schluss, mit dieser Philosophie bin ich für zwei der letzten Radeinheiten wieder einmal ins zauberhafte Südtirol gefahren. Mit der ersten stabilen Wetterlage über dem Alpenhauptkamm habe ich mir die große Rundtour des Ötztaler Radmarathons vorgenommen. Die Strecke von Zirl im Inntal über Axams zum Brennerpass, von Sterzing über den Jaufenpass (2094 m) ins Passeiertal und dann hinauf zum Timmelsjoch hat nicht nur mehr als 5000 Höhenmeter sondern einen vielseitig hochalpine Landschaft um die Ötztaler Alpen zu bieten. Wir waren an diesem Sonntag leider etwas zu spät gestartet, so dass wir aufgrund der einsetzenden Dunkelheit nicht mehr das Kühtai mitnehmen konnten und das Ziel Ötz am Ende des Tals war. Dieses war der erste Streich, …
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Beeindruckende Bergkulisse am Anstieg zum Timmelsjoch © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Beeindruckende Bergkulisse am Anstieg zum Timmelsjoch © Stefan Drexl

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Nach Brenner und Jaufenpass der dritte und höchste Strassenpass der Ötztaler Runde, das Timmelsjoch © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Nach Brenner und Jaufenpass der dritte und höchste Strassenpass der Ötztaler Runde, das Timmelsjoch © Stefan Drexl

 
… der Zweite folgte mit dem Stilfser Joch zwei Tage später zugleich. Was mir 2016 noch wegen eines Wetterumschwungs verwehrt war, das war mir in diesem Jahr endlich möglich. Vom Startort Glurns gings als erster auf den Ofenpass (2149 m) hinauf und dann hinunter Richtung Zernez ab vorher rechts ab durch den Tunnel nach Livigno.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Auf dem Weg zum Stilfserjoch von Livigno sind der Passo d'Eira und del Foscagno zu überfahren © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Auf dem Weg zum Stilfserjoch von Livigno sind der Passo d’Eira und del Foscagno zu überfahren © Stefan Drexl

 
Weiter über den Passo d’Eira und Passo di Foscagno hinüber nach Bormio von wo es schließlich über 36 Kehren auf 22 Kilometern mit durchschnittlich 12% Steigung zum Stilfser Joch auf 2757 m hinauf ging, dem zweithöchsten asphaltierten Alpenpass nach den Col de l’Iseran. Nach zwei Cappuccini rollte es dann über die legandäre Südrampe wieder hinunter ins Vinschgau nach Prad und zurüch nach Glurns.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Von Bormio zum Stilfserjoch sind's 36 Kehren, nach der Hälfte des Anstiegs mit dem steilsten Teilstück von 14% sind schon neun geschafft © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Von Bormio zum Stilfserjoch sind’s 36 Kehren, nach der Hälfte des Anstiegs mit dem steilsten Teilstück von 14% sind schon neun geschafft © Stefan Drexl

 

DAS BESTE ZUM SCHLUSS

Mit diesen beiden letzten, wunderbaren Touren und den Wochen zuvor mit Zillertal, Erlangen und Karlsfeld war alles getan, was zu tun war und ich begann mit dem Tapering für meinen dritten IRONMAN Vichy 2017. Es gab bisher keinerlei Verletzungen, keine Stürze und erneut ein Jahr, eine Saison ohne Krankheiten und in bester Gesundheit dank der optimalen Balance von Work, Life und Training.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Im letzten Drittel hinauf zum Passo dello Stelvio kommt der Umbrail Pass von Santa Maria © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Im letzten Drittel hinauf zum Passo dello Stelvio kommt der Umbrail Pass von Santa Maria © Stefan Drexl

 
Nur wenn Belastung und Erholung stets optimal an den persönlichen Gegebenheiten angepasst sind, wenn Gleichgewicht und Wohlbefinden stimmen, nur dann ist man in der Lage durch ein individuelles Training, mit der richtigen Ernährung und mit etwas Disziplin seine persönlichen Ziele erfolgreich zu erreichen.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Es ist vollbracht - die Königsetappe der Radsaison und Vorbereitung auf den IRONMAN Vichy 2017 © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Es ist vollbracht – die Königsetappe der Radsaison und Vorbereitung auf den IRONMAN Vichy 2017 © Stefan Drexl

 
Ich habe in den vergangenen acht Monaten sehr viele neue Erfahrungen sammeln können, lange Bewährtes hinterfragt, einiges Neues ausprobiert, manche Dinge wieder verworfen und manches etabliert. Ich habe auf meinem langen Weg im Wasser, auf dem Rad und zu Fuss wieder eine Menge dazu gelernt, tolle Gespräche geführt und neue Freunde gewonnen. Einige Athleten haben meinen Weg gekreuzt und mich begleitet, mancher kurz und andere länger, doch alle haben daran irgendwie Teil gehabt..
 
Das Ziel, es war das Gleiche, aber der Weg war ein anderer. Nur wer neue Wege geht, der kann eigene Spuren hinterlassen und neue Erkennntnisse gewinnen. Drei Tage vor meiner dritten Langdistanz haber ich dieses erste Ziel bereits erreicht und kann am kommenden Sonntag noch einen Punkt dahintersetzen. Keiner weiss, wie es ab 6:50 Uhr morgens laufen wird, was der Tag alles bringen wird. Aber eines ist gewiss, ich werde wieder eine Menge lernen und bin allen dankbar, die mich dabei unterstützt haben. DENN ERFOLG IST KEIN ZUFALL UND DAS BESTE KOMMT ZUM SCHLUSS!
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Jetzt ist es an der Zeit, dass es los geht, werde wieder eine Menge Erfahrungen sammeln und bin allen dankbar, die mich dabei unterstützen © Kerstin Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Jetzt ist es an der Zeit, dass es los geht, werde wieder eine Menge Erfahrungen sammeln und bin allen dankbar, die mich dabei unterstützen © Kerstin Drexl

 
DER ERSTE BLOG des IRONMAN Vichy 2017 The Making Of An Ironman Triathlete
DER ZWEITE BLOG des IRONMAN Vichy 2017 The Making Of An Ironman Triathlete
DER DRITTE BLOG des IRONMAN Vichy 2017 The Making Of An Ironman Triathlete

 

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Race Report 2015
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@ Kerstin Drexl

 

RACEWEEK, sieben Tage vor dem Saisonkracher, dem IRONMAN Vichy 2017 und der Blick zurück, zeigt mir klar und deutlich, welche langen Weg man zurückgelegt und großartiges erlebt hat. Nach dem Trainingscamp in der Toskana und drei Wochen Regeneration startete Mitte Mai endlich die Triathlon Saison und damit die zweite Vorbereitungsphase auf den IRONMAN Vichy 2017. Einmal mehr war der legendäre Heidesee Triathlon des DTU Jugend Cups und für Simon der erste nationale Formtest. Für mich war die Kurzdistanz im badischem Forst der Auftakt einer fünfwöchigen Wettkampfphase an dessen Ende die Triathlon Mitteldistanz Lauingen mit dem Sieg meiner Altersklasse stand. Im darauf folgenden Trainingsblock waren große Umfänge in allen drei Disziplinen und knackige Intervalle auf dem Trainingsplan, die wir unter anderem im Chiemgau und Tirol absolvierten. Mit dem Karlsfeld Race und der Mitteldistanz des Triathlon Erlangen konnte ich diese harte Trainingsphase erfolgreich abschliessen. Seven Days, one Week to go!

 
Die legendäre Kurzdistanz des Heidesee Triathlon haben in der Vergangenheit zahlreiche Profis als ersten Formtest der jungen Saison genutzt. Darunter der neunmalige Ironman Gewinner Timo Bracht oder Thomas Hellriegel, Hawaii Sieger 1997 und der Ironman Weltmeister 2014, Sebastian Kienle. Mit Horst Reichel stand 2017 wieder ein deutscher Triathlon-Profi am Start und das ist natürlich immer zusätzliche Motivation. Für Simon jedoch war zuvor der Start des DTU Jugend Cups in dem er erstmals mit den Junioren ins Rennen ging.

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #2 / Ein letzter Wink bevor es zum Saison-Opening 2017 an den Start geht © Kerstin Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #2 / Ein letzter Wink bevor es zum Saison-Opening 2017 an den Start geht © Kerstin Drexl

 

SAISON-OPENING MIT HEIDEN SPASS UND TEAMGEIST

Als einer der schnellsten Schwimmer war die Erwartung natürlich groß, unseren frisch gebackenen, 18-Jährigen Sohn wieder mit der ersten Gruppe aus dem Wasser kommen zu sehen. Dem wurde der bayerische Meister von 2016 auch voll gerecht, doch wie sich die Sprintdistanz der Junioren dann entwickelte, damit hatte keiner gerechnet. Den Race Report zum Saison-Opening 2017 am Heidesee kannst Du hier lesen.

 
Mit insgesamt zwei Sprintdistanzen, zwei Kurzdistanzen und einer Mitteldistanz innerhalb von fünf Wochen war der Start in die Triathlonsaison 2017 recht ordentlich. Fünf Triathlon-Wettkämpfe das reicht für die meisten Athleten schonin einer Saison. Doch meine Teilnahme an einer der Sprintdistanzen, war eher kurzfristig, um das SCPE Triathlon Team als fünfter Mann in der Triathlon Regionalliga Bayern zu unterstützen. Eine sehr intensive Erfahrung mit nachhaltigem Trainingseffekt, wie sich besonders auf der Laufstrecke im Nachhinein herausstellen sollte. Hier der Race Report zum Start in die Triathlon Regional Liga Bayern.

 
Nach dem Heidesee Triathlon, dem Super- und Teamsprint von Weiden, sowie einer Sprintdistanz in Trebgast war es an der Zeit mich endlich wieder auf den Sattel der Zeitfahrmaschine zu schwingen bevor dann mit der Triathlon Mitteldistanz Lauingen das erste Highlight auf dem Saisonplan stand. Ich suchte mir deshalb kurzfristig noch eine nahegelegene Kurzdistanz und wurde im österreichischen Kirchbichl fündig. Eine Kurzdistanz der besonderen Art, betrachtet man nur die Fakten, aber auch ein besonders gut organisierter Triathlon, der wiederum einige Profis, wie Thomas Steger oder Andreas Giglmayr lockte: 4,5 Runden schwimmen für 1500 Meter, zwei Runden Radfahren à 20 Kilometer mit zweimal 18% Steigung über zwei Kilometer und vier Runden laufen für fast 11 Kilometer mit insgesamt 200 Höhenmetern. Recht knackig nach drei Rennen innerhalb von drei Wochen in den Beinen und als Vorbereitung auf eine durchwegs flache Mitteldistanz im schwäbischen Lauingen.

TRIATHLON HEIDESEE 2017 Erfolgreiches Saison Opening mit DTU Jugend Cup / Der Wechsel hat hervorragend funktioniert und so saß Stefan 1:24 Minuten später schon auf meiner Zeitfahrmaschine.

TRIATHLON HEIDESEE 2017 Erfolgreiches Saison Opening mit DTU Jugend Cup / Der Wechsel hat hervorragend funktioniert und so saß Stefan 1:24 Minuten später schon auf meiner Zeitfahrmaschine.

 

WENN DIE SONNE KNALLT UND DER MOTOR QUALMT

Das Schwimmen war entgegen der Erwartungen bei 4,5 Runden ein richtiger Spaß. Natürlich ohne Neopren, denn die Badewanne von Kirchbichl hatte fast 25 Grad. Nach etwas mehr als 330 Metern war stets Landgang und das Publikum hat ordentlich angefeuert. Nach zwei Runden begannen natürlich die Überrundungen, doch dank der disziplinierten Teilnehmer war der Weg aussen herum frei und absolut problemlos. Ich kam als fünfter hinter den Pros aus dem Wasser und nach einem schnellen Wechsel, wie immer, ging’s volldampf zum ersten Mal in den 19-prozentigen Anstieg hinein.

 
Ich war mir anfangs nicht sicher, ob noch das Wasser vom Schwimmen ins Visier tropfte oder der Schweiß unter dem heißen Helm. Zusätzlich zu den heissen Temperaturen knallte auch die Sonne in den Hang. Dennoch, der Druck auf dem Pedal war ordentlich und auch die zweite Radrunde lief, wie geschmiert. Allerdings hatte ich währenddessen bereits einen Liter meiner Flaschen geleert, ein deutliches Zeichen der schwülen Witterung., schließlich brauchte der qualmende Motor regelmäßig Kühlung. Nach der ersten Laufrunde (2,5 km) war dann der Motor heiß gelaufen und ich nutzte die Verpflegung vor dem Anstieg zur intensiven Kühlung. Dennoch war das mental kein Problem, denn mehr hatte ich ohnehin nicht erwartet und bis dahin war ich richtig zufrieden. Es war zudem ein Platz auf dem Stockerl in der Altersklasse, gesamt der 11. Platz und jetzt etwas Zeit zu regenerieren.

 

HEISSESR LAUFSTIL IM SCHWABENLAND

Die Triathlon Lauingen war das erste Highlight auf dem Saisonplan, Abschluss der ersten Wettkampfphase. Die Mitteldistanz war zudem ein erster Indikator, um im Juni und Juli an weiteren Stellschrauben für die Langdistanz drehen zu können. Das Teilnehmerfeld über die 2250 Meter Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen ist rund um die schwäbische Klosterstadt zwar übersichtlich aber traditionell stark besetzt. So ist auch Christian Brader wieder am Start um die Schwäbische Meisterschaft gewesen, während Faris Al-Sultan als Läufer einer Staffel auf die Strecke ging und sogar Nicole Leder sich auf die Sprintditanz traute. Thomas Hellriegel musste aufgrund einer Verletzung diesmal leider Absagen.

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #2 / Heisse Sohle © Kerstin Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #2 / Heisse Sohle © Kerstin Drexl

 
Es war mein dritter Start in Lauingen und so konnte ich mit einem sehr schnellen Schwimmen über drei Runden à 750 nach 30:51 Minuten erneut als Erster aus dem Auwaldsee, gemeinsam mit Christian Brader steigen. Wir hatten uns in jeder Runde in der Führung abgewechselt und einen satten Vorsprung herausgeschwommen. Von den vier flachen Radrunden war auf den ersten 20 Kilometern noch etwas Müdigkeit in den Beinen, die während der verbeleibenden 60 Kilometern dann wich. Nach zwei Stunden wechselte ich in der 750 Meter langen Wechselzone vom in meine Laufschuhe bevor ich durch die historische Altstadt hinunter entlang der Donau auf die letzten 21 Kilometer lief.

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Saisonauftakt im badischen Forst - Triathlon Kurzsdistanz Heidesee © Kerstin Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Saisonauftakt im badischen Forst – Triathlon Kurzsdistanz Heidesee © Kerstin Drexl

 
Doch gleich zu Beginn brannten die Fusssohlen und die Laufschuhe schienen zu eng, ein bisher eher seltenes Problem und mir bei dem erfahrungsgemäß optimalen und schon viel eingesetzten Setup unerklärlich. Ich musste ein paar Mal anhalten, die Laufschuhe aus und wieder anziehen, um die Bänder zu lockern, doch es half alles nichts. Das kostet natürlich Zeit und trotz des ständigen Gefühls jederzeit einen Wadenkrampf zu bekommen, lief ich den gesamten Halbmarathon letztendlich mit Feuer unter den Füssen in 1:30 Stunden. Ich möchte nicht wissen, wie der heisse Laufstil ausgesehen hat. Auf den letzten Kilometern konnte ich mir dann zum Glück doch noch den Sieg der Altersklasse sichern und insgesamt den 12. Platz. Christian Brader, auf dem Rad und in den Laufschuhen stark, wie die schwäbsche Eisebahn, hat die Triathlon Mitteldistanz Lauingen 2017 gewonnen. Den Grund meiner brennenden Füsse konnte ich jedoch nicht herausfinden und es sollte mich noch einmal erwischen.

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Letzte Vorbereitungen beim Check In des Zeitfahrrades ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Letzte Vorbereitungen beim Check des Zeitfahrrades ©stefandrexl.de

 

SCHRAUBEN DREHEN IN DER REGENERATION

Mit diesem Resultat ging erste einmal in die verdiente Regeneration und Saisonpause. Vier Wochen für Erholung, und Analyse, um die Erfahrungen und Erkenntnisse umzusetzen und im nächsten Trainingsblock an den Stellschrauben zu drehen. Mittlerweile war Sommer in München, noch zehn Wochen bis zum IRONMAN Vichy 2017.

 
DER ERSTE BLOG des IRONMAN Vichy 2017 The Making Of An Ironman Triathlete
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QUELLEN

Race Report 2015
The Story 2016
IRONMAN Vichy 2017
Ville Vichy
Club Polentia
Bikeexperience Mallorca
Cecinella
Sugar & Pain Racing Team

 

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@ Stefan Drexl
@ Moritz Werner
@ Flo Sailer
@ Sven Pollert

 

Am Anfang scheint es eine Ewigkeit, über viele Monate, zahlreiche Wochen, unzählige Tage und Stunden Training, manchmal mit Freunden, aber meist alleine, stets an der Seite des inneren Schweinhundes, um die Leistungsfähigkeit und mentale Stärke zu verbessern: Swim, Bike, Run – Eat, Sleep & Repeat! Mit viel Disziplin und der richtigen Balance von Belastung und Regeneration, von sportlichem Training nebendem beruflichen und sozialem Alltag, um einen Langdistanz Triathleten aus sich zu machen. Und dann sind’s plötzlich nur noch zehn Tage bis zum Saison-Highlight und dem IRONMAN Vichy 2017. Der Countdown zum Showdown.

 

Vor zwei Jahren war es die Erste in 25 Jahren Triathlon und jetzt wird’s mit dem IRONMAN Vichy 2017 bereits die dritte Langdistanz sein, erneut oder noch einmal im bezaubernden Städtchen Vichy, Auvergne. Eigentlich sollte es 2015 auch der einzige Ironman werden, doch manchmal kommt es anders als man denkt. Wie es nun doch soweit kommen konnte, das könnt ihr in meinem Race Report 2015 und The Story 2016 lesen.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die Lust auf's Rennrad wuchs nach den vielen Trainingseinheiten auf den Skating Latten © Simon Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die Lust auf’s Rennrad wuchs nach den vielen Trainingseinheiten auf den Skating Latten © Simon Drexl

 

Der Winter sollte endlich mal wieder voll und ganz dem Wintersport gehören, möglichst viele Tage im Schnee und entspannt auf dem Brett den Pulver an den Hängen. Aber der Schnee kam nicht, zumindest nicht so, wie erhofft und ausreichend, um in den Bergen schöne Touren zu gehen. Als Frau Holle dann doch ein Einsehen hatte, überwarf sie sich mit Flocken und Wind in Hülle und Fülle, so dass dennoch keine Touren möglich waren, jetzt aber aufgrund anhaltend hoher Lawinengefahr. Ich blieb also im Tal und nahm die Skating Ski um wenigstens ein paar Tage im Schnee zu sammeln, daraus wurden dann mehrere Wochen und so stieg die Formkurve nach der langen Saisonpause im Herbst allmählich an und die Freude wuchs natürlich ebenso.

 

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ERSTE ANZEICHEN FÜR DAS TRIPLE BEIM IRONMAN VICHY 2017

Mitte Februar klingelte dann das Telefon und mein Freund Moritz erzählte mir von seinen Mallorca-Plänen mit unserem gemeinsamen Radfreund Orhan. Zehn Tage Trainingslager auf der Baleareninsel Anfang März, über 1200 Kilometer und knapp 10.000 Höhenmetern mit ambitionierten Rennradfahrern, absoluten Puristen. Das waren gute Aussichten und ein perfektes Timing, dachte ich mir. Denn längst wieder stand die Insel auf meinem Plan. Zudem war die Lust groß mich nach den vielen Trainingseinheiten auf den Skating Latten und der schlechten Witterung endlich wieder bei Sonneschein in kurzen Hosen auf’s Rennrad zu schwingen. Ich buchte also spontan einen Flug und ein Zimmer im Club Polentia und konnte mit Sven sogar noch einen meiner Athleten motivieren kurzfristig nach Mallorca mitzukommen.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Schon um 10 Uhr am Beckenrand des Club Polentia bis die Crew komplett war © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Schon um 10 Uhr am Beckenrand des Club Polentia bis die Crew komplett war © Stefan Drexl

 

Wir flogen also Ende KW 09 mit dem ersten Flug um sechs Uhr morgens von München nach Palma und weiter mit dem Bus an die Nordküste Mallorcas nach Polentia. Und so standen wir um 10 Uhr am Beckenrand eines der beiden 25 Meter Pools, bereit für die erste Schwimmeinheit bis die Crew dann mittags komplett war. Das zu einem Zeitpunkt im Trainingsjahr, wo man genau diese Impulse und Reize setzt, wenn für Mitte des Jahres eine Langdistanz, wie der IRONMAN Vichy 2017 geplant ist. Erste Anzeichen?

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die erste kleine, lockere Einrollrunde gemeinsam mit der zwölfmannstarken Trainingsgruppe zum akklimatisieren: 120 KM © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die erste kleine, lockere Einrollrunde gemeinsam mit der zwölfmannstarken Trainingsgruppe zum akklimatisieren: 120 KM © Stefan Drexl

 

Unsere Rennräder haben wir bei Bikeexperience Mallorca organisiert und wurden ebenso um 12 Uhr vom Inhaber persönlich aus Sineo gebracht. Ein großartiger Service und mit einem nagelneuen Giant TCR Advanced 1 LTD mit aktueller Shimano Ultegra Gruppe ein super Bike. Für den kurzen Zeitraum bis zehn Tage rechnet sich das und macht weniger Stress als das eigene Rennrad im Flugzeug zu transportieren, zu zerlegen und wieder aufzubauen. Nach einem kleinen Lunch war pünktlich um zwei Uhr Nachmittag eine kleine und lockere Einrollrunde mit der zwölfmannstarken Trainingsgruppe geplant: 120 Kilometer, schließlich waren wir hier unter Rennradfahrern und nicht im Triathlon Camp. Wie dann wohl die Radumfänge der nächsten Tage aussehen würden, wenn der Auftakt schon derart üppig war?

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die Cobra von Sa Calobra - wie eine Schlange windet sich die Straße entlang der Berge vom Port Calobra hinauf zum Coll dels Reis © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die Cobra von Sa Calobra – wie eine Schlange windet sich die Straße entlang der Berge vom Port Calobra hinauf zum Coll dels Reis © Stefan Drexl

 

VON SA CALOBRA NACH LA SASSA

Was soll ich sagen, es war mit den Klassikern nach Arta und Portocolom, nach Sant Salvador und Randa oder nach Soller, Puig, Sa Calobra und natürlich Cap Formentor natürlich in Streckenlänge und Höhenmeter ausbaufähig. Schwimmen in einem der beiden 25 Meter Becken und Laufen organisierten wir um unsere langen und vielen Radeinheiten herum selbst. Um so effizienter, entweder kurz und knackig, regenerativ oder auch koppeln waren dann die Trainingseinheiten im Wasser und in den Laufschuhen dann, denn natürlich lag der Fokus auf dem Rennrad. So früh im Jahr kann ich solch einen Trainingsblock mit intensiven Radkilometer und Umfängen durchaus empfehlen. Es ist eine gute Option nach den ersten Trainingswochen während der nasskalten Wintermonaten in der Heimat ordentlich Kilometer in wärmeren Gefilden zu sammeln.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Das SUGAR & PAIN Racing Team in Canetto im Toskana Triathlon Camp © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Das SUGAR & PAIN Racing Team in Canetto im Toskana Triathlon Camp © Stefan Drexl

 

Nach dem Trainingscamp war vor dem Trainingscamp, denn schon vier Wochen nach der Rückkehr aus Mallorca standen zwei Wochen in der Toskana zusammen mit dem SUGAR & PAIN Racing Team auf dem Trainingsplan. Es ging so mit etwas Zeit zur Regeneration und Adaption fast nahtlos von Sa Calobra nach La Sassa. Doch anders als auf Mallorca im Club Polentia haben wir uns bei Cecina in kleine Bungalows mit Selbstversorgung eingemietet. Das erleichtert die Organisation, weil wir nicht an feste Essenszeiten gebunden sind, sorgt für eine flexiblere Trainingsplanung und ist wesentlich günstiger. Zudem kann man so die Ernährung optimaler und individueller planen, was bei den gesteigerten und intensiveren Trainingsumfängen zu dieser Jahreszeit durchaus sinnvoll ist. Geprägt von den vielen Radkilometern auf der Baleareninsel war das Team skeptisch was es in der Toskana erwarten würde.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Wer viele Kilometer mit dem Rennrad absolviert, der braucht viel Espresso © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Wer viele Kilometer mit dem Rennrad absolviert, der braucht viel Espresso © Stefan Drexl

 

Doch während der 14 Tage an der italienischen Westküste galt es alle drei Disziplinen, Schwimmen, Radfahren und Laufen ausgewogen zu trainieren. Wasser stand uns auf dem Gelände des Cecinella oder im örtlichen Hallenbad von Cecina zur Verfügung, das in Deutschland wohl längst einem Neubau hätte weichen müssen. Verschiedene Laufstrecken unterschiedlicher Streckenlängen gab es im Pinienwald entlang des Meeres. Natürlich standen auch längere Einheiten mit dem Rennrad auf dem Trainingsplan, denn das Saison-Highlight der meisten Athleten ist eine Mitteldistanz oder Langdistanz. Prägende Schlüsselerleinheiten, physiologisch und besonders psychologisch, wurden für die gesamte Mannschaft das Kraftausdauertraining hinauf nach La Sassa. Ein fünf Kilometer langer Anstieg mit durchschnittlich zehn Prozent zu einem kleinen Bergdorf vier Mal hintereinander.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Prägende Schlüsselerleinheiten, waren die Kraftausdauertraining hinauf nach La Sassa: 5 km mit Ø 10% © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Prägende Schlüsselerleinheiten, waren die Kraftausdauertraining hinauf nach La Sassa: 5 km mit Ø 10% © Stefan Drexl

 

ERFOLG IST KEIN ZUFALL MIT DER RICHTIGEN TRAININGSPLANUNG

Wer sich neben Beruf und Familie ernsthaft mit einer Triathlon Langdistanz auseinandersetzt, dem wird schnell der zeitliche Aufwand für die vielen Trainingseinheiten bewußt. Eine nachhaltige Leistungsentwicklung ist für gewöhnlich ein Prozess der normalerweise über Jahre erfolgt, möchte man die Gesundheit als Freizeittriathlete nicht ausser acht lassen. Langfristig betrachtet sind die zurückgelegten Trainingskilometer und -stunden natürlich ein wichtiges Erfolgskriterium. Für ambitionierte Freizeitsportler ist das die größte Herausforderung und erfordert viel Geduld, Ruhe und Toleranz des persönlichen Umfeldes.

 

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Für den Erfolg eines solchen Projekts ist viel Disziplin und Organisationstalent erforderlich. Am besten ist es dafür mit einem erfahrenen Triathlon Coach zusammenzuarbeiten, der das Training und die wichtige Regeneration professionell plant, um perfekt am Tag X vorbereitet, gesund und hundertprozentig fit zu sein. Das nimmt vor allem den Planungsstress und vermeidet möglichen Ärger mit dem sozialen Umfeld. Es gibt Sicherheit und erhält ganz besonders die Motivation während der vielen intensiven Trainingsmonate. Ein guter Coach ist kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen rundum das richtige Training und die Ernährung im Triathlon, er hilft auch bei der Jahresplanung und ist sogar psychologischer Beistand, wenn’s nicht rund läuft.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Mit einem professionellen Triathlon Coach, der richtigen Trainingsplanung und Ernährung wird der Erfolg eines Ironmans kein Zufall © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Mit einem professionellen Triathlon Coach, der richtigen Trainingsplanung und Ernährung wird der Erfolg eines Ironmans kein Zufall © Stefan Drexl

 
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Zur Jahreshalbzeit stand für einige SUGAR & PAIN Athleten am vergangenen Sonntag, 25. Juni, mit dem Triathlon Chiemsee und Triathlon Würzburg das erste grosse Highlight über die Kurzdistanz und Mitteldistanz der Triathlonsaison 2017 auf dem Rennkalender. Jakob Heindl und Florian Sailer, sowie die Ladies Brigitte Bauer und Julia Jaenicke hatten die 2 Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer auf dem Rad und 20 Kilometer Laufen in Angriff genommen. Fabian Sailer startete auf der olympischen Distanz am Bayerischen Meer. Sven Pollert wagte sich in Unterfranken auf die Mitteldistanz des Triathlon Würzburg. Für uns bedeutete das somit intensiven Support an diesem Wochenende während der zeitgleich stattfindenden Wettkämpfe auf verschiedenen Distanzen in Chieming und Würzburg.

 

Nach nur einer Woche Regeneration von den Bayerischen Meisterschaften der Kurzdistanz beim Triathlon Erding und dem 4. Platz wollte Jakob Heindl mindestens sein starkes Ergebnis (11. Platz / 2. AK20) des Vorjahres wiederholen, und das bei einem diesmal wahrlich hochkarätigen Teilnehmerfeld mit einer Vielzahl an Profis. Mit Thomas Steger, dem Vorjahressieger, Markus Fachbach, Andreas Giglmayr, Michael Rünz, Markus Liebelt, Lokalmatador Julian Erhardt, Niclas Bock und den frischen Mitteldistanz Europameister Michael Raelert konnten einem durchaus die Knie weich werden. Der Bayerische Vizemeister der Duathlon Kurzdistanz seiner Altersklasse, Florian Sailer konnte aufgrund seines intensiven Studiums keinen Wettkampf in den letzten Wochen absolvieren und saß öfter über seinen Büchern und in der Uni als auf dem Rennrad. Doch so hat jeder der Altersklassen-Athleten seine ganz persönlichen alltäglichen Gegebenheiten, ob privat oder beruflich, in die er sein Triathlon-Training einbinden muss und ihn vor eine ganz individuelle Wettkampfbedingungen stellen.
 
 

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Startschuss des 6. Eberl Chiemsee Triathlon in Chieming © larasch

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Startschuss des 6. Eberl Chiemsee Triathlon in Chieming © larasch


 

Internationaler Triathlonflair am Bayerischen Meer

Bereits am Samstag war Check-In für die Mittel- und Kurzdistanz des Triathlon Chiemsees bei „noch“ hoch sommerlichen Temperaturen, eher selten für einen Triathlon, der keiner der Marken Challenge oder Ironman angehört. Somit stand das Wochenende für die Akteure und uns ganz im Zeichen des Triathlons und des Chiemsees, wodurch natürlich auch der zauberhafte Ort Chieming und sein umliegenden Gemeinden profitierten. So vielen die Scharen an Triathleten nicht nur kurzfristig zum Rennen wie Heuschrecken über die Region ein und flohen wieder nach vollbrachtem Tagwerk. Die Sportelr bekamen dadurch auch einen saftige Portion bayerische Kultur und Tradition mit auf den Weg und ließen nicht nur leer Gels und Trinkflaschen zurück. Die Pressekonferenz brachte dann die Riege der Pros zusammen und den Vertretern des Volkes und der Medien entsprechend näher, was dem Chiemgau an diesem Wochenende einen internationalen Triathlonflair verlieh. Schließlich waren ein Dutzend Pros zusammen mit den Damen, wie Daniela Sämmler, Ricarda Lisk, Jenny Schulz, Beatrice Weiss oder Tamara Hitz gemeldet.
 
 

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Fabian Sailer eilt nach 1500 m im stürmischen See zur Wechselzone © Fabian Sailer

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Fabian Sailer eilt nach 1500 m im stürmischen See zur Wechselzone © Fabian Sailer


 

Sturmböen zum Start des Triathlon Chiemsee

Am Sonntag war um 9 Uhr der Start der sechsten Mitteldistanz im südlichen Oberbayern am Strandbad von Chieming.
Und das trotz pünktlich einsetzender, starker Böen und Regen mit dem Start des halben Ironman, der sogar eine Boje der Schwimmstrecke aus der Verankerung riss und abtreiben liess. Vor den Triathleten lag statt des kristallklaren Wasser des Chiemsees vom Vortag nun ein aufgebrachtes Gewässer mit Wellengang und Gischt, wie man es im Grunde von der Nord- und Ostsee kennt. Dennoch hatte der See angenehmen 24 Grad zum Zeitpunkt der Temperaturmessung ergeben, was für die Kurzdistanz ein Verbot der Nutzung des Neoprenanzugs bedeutet. Trotz Neopren mussten manche Triathleten der Mitteldistanz aufgrund des starken Seegangs ihren Wettkampf bereits nach wenigen hundert Metern im Wasser aufgeben. Das restliche Feld schwamm weitflächig verteilt, teils orientierungslos aufgrund der abgetriebenen Boje die knapp 1000 Meter zur Wende hinaus. Allen voran ein unbeirrter Michael Raelert, der angesichts der Wetterbedingung schwamm als gäbe es weder Wind noch Wellen. Nach nur 25:14 Minuten kam der Rostocker bereits aus dem Wasser und hatte seiner Konkurrenz zu diesem Zeitpunkt bereits 1:20 Minuten Rückstand aufgebrummt.
 
 

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Jenny Schulz hat Spaß trotz Regen und Wind, das Ziel erreicht sie als Zweite hinter Daniela Sämmler © Marc Sjoeberg - www.ingokutsche.de

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Jenny Schulz hat Spaß trotz Regen und Wind, das Ziel erreicht sie als Zweite hinter Daniela Sämmler © Marc Sjoeberg – www.ingokutsche.de


 

Jagd auf die Profis

Jakob und Flo, für die das Schwimmen „noch“ nicht zur schwächeren Disziplin zählt, stiegen fast zeitgleich zehn Minuten später aus dem Chiemsee. Ab jetzt ging’s richtig rund im wahrsten Sinne des Wortes, schliesslich waren der Radkurs zwei Mal und der Laufkurs vier Mal zu bewältigen. Beeindruckender war die beginnende Aufholjagd innerhalb der Altersklassen-Konkurrenz im „Heindl-Stil“. Jakob überrollt regelrecht das komplette Feld und jagt den Profis hinterher. Von Platz 55 nach dem Schwimmen fuhr Jakob auf Platz 16 zum zweiten Wechsel und rannte sogar an die Top Ten hin, mit jeder Runde Minute um Minute näher. Auch Flo Sailer lag optimal auf Kurs, auch wenn er deutlich mehr mit den Wetterbedingungen zu kämpfen hatte, fuhr er beherzt über die sehr nasse Radstrecke. Währenddessen erfolgte der Start für seinen Zwillingsbruder, der die 1500 Kilometer bei ähnlichen Bedingungen ohne Neopren schwimmen durfte. Auch Julia und Brigitte hatten den Kampf gegen die Elemente gut überstanden und waren froh wieder festen Boden unter den Füssen zu haben und endlich auf ihrem Rad zu sitzen. Mit starkem Regen, Wind und nassen Strassen galt „Safety First“ und das Risiko möglichst gering auf dem 40 Kilometer Rundkurs zu halten.
 
 

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Endlich ins Ziel abbiegen nach vier Runden und 20 Kilometern: Florian Sailer finisht in 4:30 H

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Endlich ins Ziel abbiegen nach vier Runden und 20 Kilometern: Florian Sailer finisht in 4:30 H


 

Heindl stürmt auf’s Podium, Sailer knapp vorbei

Nach 2:26 Stunden über die Kurzdistanz erreichte Fabian Sailer sehr zufrieden das Ziel mit einem 34. Platz gesamt und dem 6. Platz in seiner Altersklasse. Der Sieg ging an den Profi Jan Raphael aus Hannover. Jakob und Flo kamen zu diesem Zeitpunkt zum zweiten Mal in die Wechselzone der Mitteldistanz und überholten weiterhin den ein oder anderen. Doch die Lücken waren relativ groß und für Flo auch die Schmerzen im rechten Fuss auf dem anspruchsvollen Laufkurs. Von ehemals fast neun war Jakob nur noch drei Minuten hinter Platz acht und Profis, wie Niclas Bock oder Julian Erhardt. Es hätte so weiter gehen können, doch nach 20 Kilometern war Schluss in Chieming und der Sturm zum Sieg der Altersklasse sowie einem 12. Platz gesamt der verdiente Lohn.
 
 

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Strahlender Sieger: Ironman 70.3 Europameister Michael Raelert fliegt in 3:39 Stunden über die Strecke am Bayerischen Meer © Marc Sjoeberg - www.ingokutsche.de

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Strahlender Sieger: Ironman 70.3 Europameister Michael Raelert fliegt in 3:39 Stunden über die Strecke am Bayerischen Meer © Marc Sjoeberg – www.ingokutsche.de


 

Somit waren das Vorjahresergebnis und die Erwartungen bestätigt, ja sogar übertroffen und der Fahrplan für die Ironman 70.3 WM in Chattanooga ist voll im Soll. Nur knapp vorbei am Podium ist Florian Sailer mit dem 4. Platz in der Altersklasse gelaufen und kann dennoch sehr zufrieden sein, die Mitteldistanz bei diesen Wetterbedingungen und mit seinen Fussproblemen erfolgreich gefinisht zu haben. Den Sieg des 6. Eberl Chiemsee Triathlons über die Mitteldistanz holte sich erwartungsgemäss Triathlonprofi Michael Raelert aus Rostock vor dem Österreicher Thomas Steger und Markus Fachbach.
 
 

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Der Lohn eines harten Rennens: Jakob Heindl, 12 Platz und Gewinner der AK 20 M bei der Siegerehrung zusammen mit Thomas Steger und Michael Raelert (v.r.)

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Der Lohn eines harten Rennens: Jakob Heindl, 12 Platz und Gewinner der AK 20 M bei der Siegerehrung zusammen mit Thomas Steger und Michael Raelert (v.r.)


 

Solide Leistungen der Mädels bei harten Bedingungen

Julia Jaenicke wurde bei den Damen Zwölfte in 4:47 Stunden und Brigitte Bauer kam glücklich nach 5:34 Stunden auf Platz 35 ins Ziel am Chiemsee. Schnellste Frau war auch 2017 wieder Daniela Sämmler, die erst eine Woche zuvor bei der Challenge Heilbronn über die selbe Distanz triumphieren konnte. Damit war die Schlacht geschlagen und nach überschreiten der Ziellinie gings geradewegs in den Chiemsee, um den Motoren wieder herunterzukühlen, den Dreck abzuspülen und die Wunden zu „lecken“. Denn mittlerweile hat, wie so oft, der Regen aufgehört, der Wind abgeflacht und der Himmel wieder ein paar Sonnenstrahlen durchgelassen.
 
 

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Sven Pollert glücklich nach seinem Erfolg auf der Mitteldistanz des Triathlon Würzburg 2017

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Sven Pollert glücklich nach seinem Erfolg auf der Mitteldistanz des Triathlon Würzburg 2017


 

Sven Pollert mit Platz 6 auf der Mitteldistanz Würzburg und schnellster im Wasser

Am 25. Juni fand auch in Würzburg eine Mitteldistanz, die sich Sven Pollert am Sonntag vorgenommen hat.
Den 24 Grad warmen Erlabrunner See, Neopren war gerade noch für die erste Disziplin erlaubt, hat Sven gleich mal als Schnellster in 29:43 Minuten über die drei Runden durchschwommen und somit auch als erster auf dem Rad. Nach einer verhaltenen ersten Radrunde hat er dann Druck über die zweiten 40 Kilometer auf dem bergigen Radkurs am Main gemacht, aber dennoch zwei Plätze in der Altersklassen-Wertung vorerst verloren. Der Plan war das eigene Tempo unbeeindruckt durchzuziehen und sich nicht von der Konkurrenz das Rennen überstülpen zu lassen. Denn auch in Würzburg war der Wind hart und die Strecke mit knapp 800 Höhenmeter durchaus knackig. Hier kann man mehr verlieren als gewinnen und schließlich galt es auch noch 20 Kilometer zu laufen
 
 

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Nach 80 km Rad ab auf die Laufstrecke für die letzten 20 km der Triathlon Würzburg Mitteldistanz

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Nach 80 km Rad ab auf die Laufstrecke für die letzten 20 km der Triathlon Würzburg Mitteldistanz


 

Nach 2:12:29 Stunden waren die 80 Kilometer geschafft und es wurde in die Laufschuhe gewechselt. Die Beine noch fit war es jetzt entscheidend moderat den Übergang zu schaffen ohne den Anschluss zu verlieren. Die ersten acht Kilometer liefen mit einer vierer Pace gefolgt von vier Kilometern mit 4:20 Minuten / Kilometer. Der Vorsprung der Konkurrenz schmolzt stetig, die Form war voll im Plan und der Versorgung optimal, so dass Sven auf den verbleibenden acht Kilometern das Tempo wieder verschärfen konnte. Mit der fünft besten Laufzeit ist Sven Pollert in 1:21:09 Stunden wieder von Platz 5 auf 3 seiner Altersklasse vorgelaufen und hat in 4:03:21 Stunden als gesamt Siebter gefinisht. Nach einem erst kurzzeitigen Coaching lief das erste Highlight, die Mitteldistanz des Triathlon Würzburg für Sven Pollert in puncto Leistungsentwicklung, Energieversorgung und Strategie optimal. Darauf lässt sich in den nächsten Wochen mit dem Saisonziel Ironman 70.3 Zell am See aufbauen.
 
 

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Erstes Saisonhighlight erfolgreich gefinisht: Sven Pollert 7. Platz und 3. Platz Altersklasse in 4:03 H beim Traithlon Würzburg 2017

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Erstes Saisonhighlight erfolgreich gefinisht: Sven Pollert 7. Platz und 3. Platz Altersklasse in 4:03 H beim Traithlon Würzburg 2017


 

Das sind starke Erfolge aller Athleten im Kampf gegen die Elemente in Würzburg und Chieming am vergangenen Wochenend. Darauf können wir für die zweite Saisonhälfte aufbauen und genießen erst einmal einen frischen Espresso am Chiemsee Strand.
 

ERGEBNISSE

6. Chiemsee Triathlon 2017
Kurzdistanz
Fabian Sailer / 34. Platz / 6. Platz AK 20 M / 2:26:45 h
 

Mitteldistanz
Jakob Heindl / 12. Platz / 1. Platz AK 20 M / 3:59:48 h
Florian Sailer / 50. Platz / 4. Platz AK 20 M / 4:30:22 h
Julia Jaenicke / 105. Platz / 5. Platz AK 35 W / 4:47:46 h
Brigitte Bauer / 256. Platz / 6. Platz AK 45 W / 5:34:19 h
 

Würzburg Triathlon 2017
Mitteldistanz
Sven Pollert / 7. Platz / 3. Platz AK 25 M / 4:03:21 h
 

INFO & QUELLEN

Veranstaltung 6. Chiemsee Triathlon 2017
Homepage Ergebnisse Instagram #TriChi17 

Veranstaltung Würzburg Triathlon 2017
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PHOTOCREDIT

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