Schlagwortarchiv für: Gesundheit

COACHING Professionelle Trainingssteuerung/ TrainingPeaks Screenshot © SUGAR & PAIN

1. Optimierung der Leistung durch individuelle Trainingssteuerung

2. Professionelle Trainingssteuerung verbessert die Verletzungsprävention und Rehabilitation

3. Steigerung der Motivation und Bindung durch bessere Planung

4. Förderung des langfristigen Trainingsfortschritts

COACHING Professionelle Trainingssteuerung / Coached Athletic Training © SUGAR & PAIN

6. Angepasste Trainingssteuerung haeißt auch effiziente Nutzung der verfügbaren Zeit

7. Optimierung der Regeneration und Vermeidung von Übertraining

8. Vermeidung von körperlicher und mentaler Erschöpfung

9. Steigerung der Flexibilität und Anpassungsfähigkeit

10. Ganzheitlicher Trainingssteuerung : Kombination von Training und Ernährung

COACHING Professionelle Trainingssteuerung / Spiroergometrie Diagnostics © AdobeStock © SUGAR & PAIN

Fazit

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Fasten wirkt sich positiv auf die sportliche Ausdauer und die allgemeine Gesundheit aus. Und, Fasten erfreut sich aufgrund seiner vielfältigen gesundheitlichen und leistungsfördernden Vorteile großer Beliebtheit. Studien zeigen, dass intermittierendes Fasten oder Fastenperioden die Fettverbrennung steigern, die aerobe Ausdauer verbessern und die Erholung fördern können. Dies liegt daran, dass der Körper während des Fastens auf gespeicherte Fettreserven zurückgreift, was die Effizienz des Fettstoffwechsels und die Ausdauerleistung optimiert. Wir beschreiben in diesem Beitrag fünf der besten Fastenmethoden für den Fettstoffwechsel und mehr Ausdauer, interessante Studien und die besonderen Vorteile und des Fastens.

FÜNF DER BESTEN METHODEN ZU FASTEN

STUDIENLAGE ZUM THEMA FASTEN UND FETSTOFFWECHSEL

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So gelingt der Wiedereinstieg ins Triathlontraining nach einer ausgedehnten Saisonpause für Athletinnen und Athleten leicht. Der Körper hat sich von der intensiven Belastung erholt, doch mit einer adäquaten Herangehensweise lässt sich der Neustart erfolgreich meistern. Im Folgenden werden einige wertvolle Tipps dargelegt, die dazu beitragen, den Wiedereinstieg zurück ins regelmäßige Training optimal zu gestalten.

Nach einer längeren Saisonpause ist es für viele Sportler eine besondere Herausforderung, sich zu Motivieren und wieder ins Triathlontraining einzusteigen. Dein Körper hat sich von der intensiven Belastung erholt und ist bereit für neue, aufregende Abenteuer! Mit der richtigen Herangehensweise meisterst du den Neustart mit Bravour und kannst deine Trainingsroutine wieder aufnehmen! Hier sind einige hervorragende Tipps, die dir dabei helfen, den Einstieg zurück in die Trainingsroutine optimal zu gestalten und deine Vorfreude auf die nächste Wettkampfsaison zu steigern!

Fokus Grundlagenausdauer beim Wiedereinstieg

Die Grundlagenausdauer ist die Basis jedes Triathlontrainings. Nach der Saisonpause und gerade zum Wiedereinstieg sollte man sich zunächst auf die Verbesserung der Grundlagenausdauer konzentrieren, bevor man intensivere Einheiten wie Intervalle oder Tempoläufe einbaut. Ausdauertraining stärkt das Herz-Kreislauf-System und bereitet den Körper auf die höheren Belastungen eines intensiveren Trainings vor.

TIPP: Setze auf lange, lockere Einheiten in allen drei Disziplinen (Schwimmen, Radfahren, Laufen), um deine Ausdauer nachhaltig zu verbessern.

Train Low and Long: Langsame Steigerung des Trainingsumfangs

Nach einer längeren Pause ist der Körper nicht mehr an die Belastungen des Triathlontrainings gewöhnt. Deshalb ist es zum Wiedereinstieg wichtig, den Trainingsumfang in den ersten Wochen langsam zu steigern. Beginne mit lockeren Einheiten und steigere die Dauer und Intensität langsam, um Verletzungen zu vermeiden und dem Körper genügend Zeit zu geben, sich an die Belastung zu gewöhnen.

TIPP: Plane in den ersten Wochen kürzere und weniger intensive Einheiten. Konzentriere dich auf Technik und Ausdauer, um eine solide Basis für die kommende Saison zu schaffen.

Schwächen elemenieren und fokussiert trainieren

Der Wiedereinstieg bietet die perfekte Gelegenheit, an den eigenen Schwächen zu arbeiten. Vielleicht gab es in der letzten Saison Schwächen beim Radfahren oder Laufen? Nutze die ersten Wochen des Wiedereinstiegs, um gezielt an den Disziplinen zu arbeiten, die dir noch Probleme bereiten. Diese Phase eignet sich besonders, um die Technik zu verfeinern und an der Bewegungsqualität zu arbeiten.

TIPP: Setze auf Technikübungen und gezieltes Krafttraining, um Schwächen zu beheben und deine Form zu verbessern.

Kraft- und Mobilisationstraining zum Wiedereinstieg stärker integrieren

Krafttraining spielt im Triathlon eine wichtige Rolle, um die Muskulatur zu stabilisieren und Verletzungen vorzubeugen. Nach der Saisonpause ist der ideale Zeitpunkt, um den Körper mit gezielten Übungen zu kräftigen. Ergänzend ist Mobilisation wichtig, um die Gelenke beweglich zu halten und eine gute Bewegungsqualität zu erhalten.

Tipp: Baue Übungen wie Kniebeugen, Ausfallschritte, Planks und Rumpftraining in dein Programm ein. Ein starker Rumpf ist für alle drei Disziplinen im Triathlon wichtig.

Den Wiedereinstieg mental vorbereiten und Ziele setzen

Der mentale Aspekt ist oft genauso wichtig wie das körperliche Training. Der Wiedereinstieg kann eine Herausforderung sein, vor allem wenn du nach einer Pause wieder an dein altes Leistungsniveau anknüpfen möchtest. Setze dir realistische und kurzfristige Ziele, um motiviert zu bleiben und deine Fortschritte sichtbar zu machen. Kleine Erfolge helfen dir, wieder in den Trainingsrhythmus zu kommen.

Tipp: Visualisiere deine Ziele und denke daran, dass Fortschritte Zeit brauchen. Habe Geduld mit dir und freue dich über jeden kleinen Erfolg.

Regeneration nicht vernachlässigen

Die Regeneration ist ein oft unterschätzter, aber ebenso wichtiger Teil des Trainingsprozesses. Vor allem nach einer längeren Pause braucht der Körper Zeit, um sich anzupassen. Zu hohe Belastungen in der Anfangsphase können schnell zu Verletzungen führen. Achte deshalb auf ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung und regelmäßige Entspannungsübungen wie Massagen, Dehnübungen oder Yoga.

Tipp: Plane regelmäßige Ruhetage ein und baue aktive Erholungseinheiten wie Spaziergänge oder lockeres Radfahren ein, um deinem Körper die nötige Regeneration zu ermöglichen.

Den Spaß am Training nicht vergessen

Triathlon ist ein anspruchsvoller Sport, der aber auch viel Spaß machen kann. Gerade nach einer Pause sollte man sich darauf konzentrieren, mit Spaß und ohne großen Druck wieder ins Training einzusteigen. Der Wiedereinstieg sollte nicht als Pflicht, sondern als erster Schritt in eine neue Saison gesehen werden.

TIPP: Experimentiere mit neuen Trainingsmethoden oder plane Abwechslung im Training ein, z.B. Schwimmen in einem neuen Gewässer oder Radfahren in einer anderen Umgebung.
Schlussfolgerung

FAZIT

Der Wiedereinstieg ins Triathlontraining nach einer Saisonpause erfordert Geduld, eine durchdachte Strategie und ein gewisses Maß an Disziplin. Mit einem langsamen, aber stetigen Aufbau, einer klaren Zielsetzung und einer ausgewogenen Mischung aus Ausdauer-, Technik-, Kraft- und Regenerationseinheiten legt man den Grundstein für eine erfolgreiche neue Saison. Und vor allem: Lass den Spaß am Training nicht zu kurz kommen!

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Die Ernährung während der Weihnachtszeit und dem Jahreswechsel ist für Triathleten eine ganz besondere Herausforderung, um gesund und fit zu bleiben. Schließlich bedeutet das nicht nur leckere Festtagsmenüs und gesellige Feiern, sondern auch, dass sich Training und Ernährung in dieser Zeit leicht aus dem gewohnten Rhythmus bringen lassen. Gerade jetzt ist es für den Körper extrem wichtig, sich richtig zu ernähren, damit man gesund und fit durch die Feiertage kommt und gut ins neue Jahr starten kann. Aber wie kann das am besten gelingen? Wir haben ein paar einfache Tricks, wie ihr als Triathleten eure Ernährung optimieren könnt, um auch während der Weihnachtszeit auf Kurs zu bleiben.

Die Weihnachtszeit ist traditionell geprägt durch eine Vielzahl an kulinarischen Versuchungen, welche von Plätzchen, Lebkuchen und Schokolade bis hin zu fettreichen Festmahlzeiten reichen. Als Triathlet ist es von essenzieller Bedeutung, auch während dieser Zeit eine ausgewogene Ernährung zu verfolgen.

AUSGEWOGENHEIT IN DER WEIHNACHTSZEIT IST DER SCHLÜSSEL

Eine ausgewogene Ernährung, die eine angemessene Zufuhr an Kohlenhydraten, Eiweißen und gesunden Fetten gewährleistet, ist von entscheidender Bedeutung, um die Energie für das Training zu erhalten und die Regeneration zu unterstützen.

  • Eiweiße: Für den Muskelaufbau und die Regeneration von entscheidender Bedeutung. Dabei ist der Verzehr von magerem Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchten oder pflanzlichen Eiweißen, beispielsweise aus Tofu und Tempeh, besonders zu empfehlen.
  • Fette: Avocados, Seefisch, Nüsse, Samen und Olivenöl stellen eine essentielle Quelle für Fettsäuren und Vitamine dar. Diese sind nicht nur für das Immunsystem und die Gesundheit von Bedeutung, sondern dienen zudem als langanhaltende Energiequelle.
  • Kohlenhydrate: Vollkornprodukte wie Haferflocken, Vollkornbrot, Süßkartoffeln oder brauner Reis sind ideale Nahrungsmittel, um die Speicher an Glykogen zu füllen und die für das Training erforderliche Energie bereitzustellen.

WEIHNACHTSZEIT ZUCKER IN MASSEN GENIESSEN

In der Weihnachtszeit üben insbesondere süße Leckereien eine große Anziehungskraft aus. Für Triathleten besteht jedoch keine Notwendigkeit, gänzlich auf Süßes zu verzichten. Der entscheidende Aspekt ist die Einhaltung eines maßvollen Konsums. Anstelle einer hohen Zuckerzufuhr ist es empfehlenswert, alternativ weniger verarbeitete süße Snacks zu konsumieren. Als gesunde Alternativen zu Süßigkeiten können frisches Obst, dunkle Schokolade (mit hohem Kakaoanteil) oder selbstgebackene Energy Balls aus Datteln, Nüssen und Haferflocken konsumiert werden.

NUTRITION Gesund und Fit durch die Weihnachszeit / Alternatives Training im Winter mit Nordic Skiing © AdobeStock © SUGAR & PAIN

AUSREICHENDE HYDRATION SICHERSTELLEN

In der kalten Jahreszeit wird von vielen Menschen immer wieder gerne die ausreichende Flüssigkeitsaufnahme vernachlässigt, da im Vergleich zum Sommer natürlich weniger Schweiß produziert wird. Dennoch ist eine adäquate Hydration essenziell, um die Leistungsfähigkeit zu erhalten und die Regeneration zu fördern. Als geeignete Getränke sind Wasser, Kräutertees sowie ungesüßte Fruchtschorlen zu nennen. Bei intensiveren Trainingseinheiten ist die Einnahme von Elektrolytlösungen zu empfehlen, um den Mineralstoffhaushalt zu stabilisieren. Alkohol sollte möglichst vermieden werden oder ausschließlich zu festlichen Mahlzeiten mit Bedacht getrunken werden.

LEICHTE MAHLZEITEN UND SNACKS FÜR DEN ALLTAG

Die Weihnachtszeit ist geprägt von ausgiebigen Festessen, langen Tagen voller Stress, Einkäufen und Vorbereitungen. In der vorweihnachtlichen Zeit, die von Hektik geprägt ist, ist es empfehlenswert, den Körper mit leicht verdaulichen, aber nahrhaften Mahlzeiten zu versorgen. Einfache Rezepte wie eine Gemüse-Quinoa-Pfanne, ein bunter Salat mit Hähnchenbrust oder ein Eintopf aus Linsen und Gemüse liefern dem Körper schnell Energie und wichtige Nährstoffe, ohne ihn zu belasten.

Für die Zwischenmahlzeit eignen sich insbesondere leichte Snacks wie Mandeln, griechischer Joghurt mit Beeren oder Karotten mit Hummus. Diese Maßnahmen dienen der Stabilisierung des Blutzuckerspiegels und der Prävention von Heißhungerattacken.

NUTRITION Gesund und Fit durch die Weihnachszeit / Yoga & Meditation © AdobeStock © SUGAR & PAIN

NICHT NUR ESSEN – AUCH AUF DIE REGENERATION ACHTEN

Die festliche Zeit bietet die ideale Gelegenheit, dem Körper eine Pause zu gönnen und sich von intensiven Trainingsphasen zu erholen. Für Personen, die weniger trainieren, ist eine proteinreiche Ernährung dennoch empfehlenswert, um einem Muskelabbau vorzubeugen. Des Weiteren können Lebensmittel, welche entzündungshemmend wirken, wie beispielsweise Ingwer, Kurkuma oder fettreiche Fische (beispielsweise Lachs), die Regeneration fördern.

MIT DEN RICHTIGEN LEBENSMITTELN IN DAS NEUE JAHR STARTEN

Um das neue Jahr gesund zu beginnen, ist es empfehlenswert, die Ernährungsgewohnheiten bewusst zu verändern. Der Januar eignet sich in besonderem Maße für eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, wobei eine pflanzenbetonte Ernährung, eine Reduktion zuckerhaltiger Lebensmittel sowie eine ausgewogene Verteilung von Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten empfohlen wird. Fermentierte Lebensmittel, wie beispielsweise Sauerkraut oder Kimchi, können ebenfalls förderlich für die Verdauung sowie das Immunsystem sein.

TRAINING UND ERNÄHRUNG IN EINKLANG MIT DER WEIHNACHTSZEIT BRINGEN

Gerade in der Weihnachtszeit, wenn das Training möglicherweise etwas reduziert wird oder durch das Festtagsprogramm ersetzt wird, ist es von besonderer Bedeutung, die Ernährung anzupassen. Für Triathleten ist es empfehlenswert, eine zu starke Reduktion der Kohlenhydratzufuhr zu vermeiden, um eine unnötige Reduktion der energetischen Versorgung des Körpers zu verhindern. Eine ausgewogene Ernährung mit einem Fokus auf Eiweiß und gesunden Fetten kann dazu beitragen, die Muskulatur zu erhalten und die allgemeine Fitness zu stabilisieren.

NUTRITION Gesund und Fit durch die Weihnachszeit / Ausgewogenes Festmahl © AdobeStock © SUGAR & PAIN

FAZIT

Insbesondere die Weihnachtszeit kann für Triathleten eine Herausforderung hinsichtlich der Ernährung darstellen. Zusammenfassend lässt sich darum festhalten, dass eine bewusste Ernährungsweise dazu beitragen kann, die eigene Gesundheit und Fitness zu erhalten. Mit einigen simplen Modifikationen sowie einer ausgewogenen Ernährungsweise kann die festliche Zeit genossen werden, ohne dass dabei die sportliche Form beeinträchtigt wird. Eine ausgewogene Ernährung, die gesunde Fette, moderate Kohlenhydrate und ausreichend Eiweiß beinhaltet, gewährleistet nicht nur die Überwindung der winterlichen Jahreszeit, sondern auch einen gesunden und energiegeladenen Start ins neue Jahr. Dabei ist zu beachten, dass neben dem Genuss auch die Nährstoffversorgung und Regeneration berücksichtigt werden, um die volle Leistungsfähigkeit zu erhalten.

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  1. Nutrition for Sport and Exercise – Susan A. Lanham-New, Ian D. Macdonald, Stephen J. Boyer (2019)
  2. Essentials of Sports Nutrition and Supplements – Jeff S. Volek, PhD, RD, et al. (2012)
  3. Sports Nutrition: A Practice Manual for Professionals – Heather Fink, Lisa Hark, et al. (2016)
  4. American College of Sports Medicine (ACSM)www.acsm.org
  5. Triathletes Guide to Nutrition – Ben Greenfield (2018)

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Stefan Drexl

Es drehen sich viele Mythen und Legenden um das Fasten. Fasten hat Tradition in vielen Kulturen zur inneren Reinigung von Körper und Geist und ust wichtiger Bestandteil des Jahreszyklus. In der modernen Gesellschaft wird Fasten allerdings meist nur als eine Diät missverstanden und auf eine Möglichkeit reduziert, überschüssige Pfunde und ungeliebtes Körperfett wieder loszuwerden. Durchaus kann das ein willkommener Nebeneffekt sein, doch ist Fasten gewiss mehr als einfach nur Abzuspecken. Fasten ist ein nachhaltiger Weg zu einer besseren Leistung und gesunden Ernährung.

Für Athleten, die sich bester Gesundheit erfreuen, birgt das Fasten eine gute Möglichkeit nach der trainingsfreien Zeit einen Übergang in die Vorbereitung auf die nächste Saison zu schaffen. Ich faste regelmäßig einmal im Jahr, je nach meinem persönlichen Saisonhöhepunkt, im Januar oder Februar. Nach eine Saisonpause im Herbst und einer eher unregelmäßigen Trainingsphase bis Neujahr, beginnt für mich mit der Fastenzeit die geplante Vorbereitungsphase auf die Saison. Was Fasten für mich bedeutet, um Interessierten das Thema „Fasten” etwas näher zu bringen und mögliche Vorurteile auszuräumen, beschreibe ich in diesem Beitrag.

Fasten – fast jeder kennt es. Dennoch gibt es viele Mythen, Fehlinformationen und Unkenntnis. Fasten hat erst einmal nicht den Zweck einer Gewichtsreduzierung, dies kann ein positiver Nebeneffekt sein. In erster Linie geht es darum Gewohnheiten des Essverhaltens, unseren Lebensstil mit jedem Fasten zu verändern und zu verbessern. Unseren hohen Anspruch an das Essen, den teilweise gedankenlosen Einkauf von Lebensmitteln und die Fragen zum Sinn der unüberschaubaren Vielfalt, die uns täglich umgibt, zu überdenken.

ERHOLUNG Alternative Aktivitäten in der Saisonpause © AdobeStock, SUGAR & PAIN

 Kein Breakfast ohne zu fasten

Mit dem Fasten eng verbunden ist der Apfel. Er begleitet den Fastenden vom ersten bis zum letzten Tag des Fastenden. Symbol für den ersten, dem Entlastungstag bis zum Fasten brechen, dem Ende der Fastenzeit, dem ersten Breakfast. Der Einfluss der Ernährung auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit ist wissenschaftlich unumstritten. Ohne einer entsprechenden Nahrung gibt es kein Leben. Die Bedeutung von Ernährung und Regeneration für die Leistungsentwicklung ist den meisten Athleten wohl bewusst. Die Umsetzung mag dem Ein oder Anderen wohl eher schwer fallen, bzw. fehlt oft das entsprechend Wissen.

Essen und Fasten sind wie Trainieren und Regenerieren, wie Wachen und Schlafen, wie Spannung und Entspannung. Es sind die Pole zwischen denen sich unser Leben ereignet. Essen tagsüber und fasten in der Nacht gehören so selbstverständlich zu unserem Biorhythmus ohne dass wir uns darüber Gedanken machen. Wenn wir aber spät gegessen haben, fällt uns am nächsten Morgen auf, dass wir keinen Appetit haben. Ein Zeichen des Körpers, dass die für ihn notwendige Fastenzeit noch nicht zu Ende ist – wir haben sie verschoben. Daher auch die englische Bezeichnung für Frühstück, „breakfast” – Fasten brechen. Wer also in der Nacht nicht fastet braucht am nächsten Morgen kein „breakfast”.

Der Mensch ist durchschnittlich vierzehn bis sechzehn Stunden am Tag wach. In dieser Zeit isst, arbeitet und trainiert er, nimmt Kontakt mit der Außenwelt auf. Zehn bis Zwölf Stunden bleiben Ihm in der Nacht für den regenerativen Stoffwechsel und somit für den Abbau, Umbau und Ausbau von Körpersubstanzen. Dafür braucht er Energie, die er aus den Reserven, seinen Depots bezieht. Der menschliche Organismus beschäftigt sich während der nächtlichen Fastenzeit endlich mit sich selbst. Ruhe, Geborgenheit und Wärme helfen ihm, allein von sich selbst, seinen Reserven zu leben. Wer krank ist fastet meist instinktiv, denn der Organismus braucht Zeit und Kraft für sich selbst, um gesund zu werden.

Die notwendige Energie gewinnt er aus seinen körpereigenen Nahrungsdepots. Während des Fastens spart sich der Körper die Verdauungsenergie und somit dreißig Prozent des gesamten Energieaufwandes. Die lässt sich bei gesunden Sportlern nach einigen Tagen sogar zur Fortsetzung des Trainings nutzen. Unsere Grundlagenausdauer und das Denkvermögen hängen nicht unmittelbar vom Essen ab. Sind die Kohlenhydratspeicher gelehrt versorgen uns die Fettreserven mit der erforderlichen Energie. Für längere, intensivere Leistungen nimmt man daher rechtzeitig entsprechende Nahrung vor dem Training und dem Wettkampf zu sich.

BESSER ESSER Mehr Leistung und gesünder durch Fasten! Der Apfel als Symbol für den Einstieg und das Ende der Fastenzeit © SUGAR & PAIN

 Fasten heißt nicht Hungern

Wir leben also nicht „von der Hand in den Mund”, die Energie beziehen wir nicht unmittelbar und ausschliesslich aus der Nahrung. Jeder gesund Mensch verfügt über entsprechende Reserven, die in Form von Nahrungsmitteldepots angelegt sind. Sie sind schneller und rationeller abrufbar. Der Körper besitzt daher zwei Energieprogramme. Meist ist „Programm I” „eingeschaltet”, wenn wir, wie gewohnt, drei Mal am Tag oder öfter essen. Einen Teil, der in der Nahrung enthaltenen Nährstoffe setzt der Körper unmittelbar in lebenserhaltende Energie (Kraft und Wärme) um. Alle überschüssige Energie, die der Körper momentan nicht benötigt, wird gespeichert und erst bei Bedarf „abgerufen”.

Übersteigt die zugeführte Energiemenge daher den täglichen Bedarf, so wandelt der menschliche Organismus den Überschuss in Fett um und lagert diese in den entsprechenden Depots ein. Somit ist der Körper mit diesen Vorräten bestens darauf eingerichtet, über einen längeren Zeitraum ohne Nahrungszufuhr auszukommen. Während des Schlafs, zum Beispiel, schaltet der menschliche Organismus dann auf das „Energieprogramm II” um. Genau das macht der Körper auch zu Beginn des Fastens. Fasten ist Leben aus gespeicherter Nahrung. Fasten heißt nicht Hungern. Wer hungert, fastet nicht.

Jede Fastenzeit beginnt mit einem Entlastungstag, der Tag, an dem weniger und nur noch leichte Nahrung aufgenommen wird. Vollkornprodukte und andere Kohlehydrate, Fisch und Fleisch oder Salat werden hier schon vom Speiseplan gestrichen. Milch und Soyaprodukte, gegartes Gemüse und ungezuckerte Getränke, wie Säfte bieten sich an. Die letzte feste Mahlzeit vor dem Fasten am Entlastungstag ist ein Apfel, den kann man andünsten und mit Zimt würzen. Tags darauf, dem ersten Fastentag, wird dann der Magen mit Hilfe von Buttermilch und Leinsamen oder einem halben Liter warmen Wasser mit Glaubersalz entleert. Von nun an wird keine feste Nahrung mehr gegessen, ausschließlich Tee, Wasser, die Brühe selbst gemachter Gemüsesuppen und gelegentlich ein Glas hundert prozentigen Fruchtsaft –natürlich ungezuckert.

 

Die Wahl der Nahrungsmittel entscheidet

Ein Hungergefühl ist eher selten ab diesem Moment, viel mehr will das Unterbewusstsein die Routine der regelmäßigen Mahlzeiten wahrnehmen. Die ersten zwei Tage ist man eher schlapp und antriebslos, ab die dritten Tag kommt dann die Energie zurück. Die Energie, die man sich aufgrund der eingesparten Verdauungsenergie erspart. In der Regel wird 5 – 7 Tage gefastet bis das Fasten mit einem Apfel gebrochen wird. Ich faste mittlerweile 14 -21 Tage, was aber viel Erfahrung und bester Gesundheit bedarf. Ab der zweiten Woche kann ich wieder nahezu meinen gesamten Trainingsplan umsetzen. Entscheidend ist aber vielmehr der Beginn der Nahrungsaufnahme nach dem Fastenbrechen. Ab dem Moment entscheiden die Art der Nährstoffe, die Zusammensetzung der Nahrungsmittel sowie deren Mengen und Zeitpunkt. Der Stoffwechsel ist nun wie ein leerer Computer, der bereit für eine neue Software bzw. Nahrungsmittel ist. Geschmack und Ernährung können ab jetzt neu definiert werden. Ein wahres Geschmackserlebnis.

 

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ARTE Mediathek Fasten und Heilen Altes Wissen und neueste Forschung
Verfügbar bis 04. März 2018
UTOPIE
3SAT Mediathek Gesund durch Fasten

 

Eine Tofu Poké Bowl ist simpel und im Hand umdrehen zubrereitet, vor allem aber ist sie durch ihre qualitativ hochwerigen Zutaten super gesund. Essentielle Proteine, ungesättigte Fettsäuren und komplexe Kohlenhydrate liefern wichtige Nährstoffe für die Energiebereitstellung, die Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente stärken unser Immunsystem. Auch wenn Du deine Poké Bowl nach belieben zubreiten kannst, so sollten alle Nahrungsmittel stets natürlich und frisch sein.

Das Gebot der Stunde ist, das Immunsystem zu stärken, gerade als Ausdauersportler und in der Übergangszeit im Frühling. Dein Immunsystem entscheidet, ob es zu einer Infektion kommt oder wie schwer eine Krankheit tatsächlich verläuft. Unterstütze deinen Körper sich selbst mit den richtigen und hochwertigen Nährstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen optimal zu schützen.

Eine bunte Poké Bowl sieht nicht nur super lecker aus, sie ist auch sehr gesund, vorausgesetzt du achtest stets darauf, frische und natürliche, unverarbeitet Nahrungsmittel zu verwenden. Je nach Bedarf, ob vor oder nach einem Training, zur besseren Regeneration oder vor einem Wettkampf, und der Tageszeit sollten entsprechend angepasst immer alle Nährstoffe bei der Zubereitung berücksichtig werden. Eine Poké Bowl ist meist Low Carb aber kann natürlich auch optimal für das Carbo Loading zubereitet werden. Eine Poké Bowl ist ideal für jede Ernährungsweise, ganz egal ob Du’s scharft oder süss-sauer magst, Fleisch oder Fisch bevorzugst, Vegetariar oder sogar Veganer bist. Es gibt Möglichkeiten für fast jede Geschmacksrichtung.

GLOBALE EVOLUTION EINES ORIGINALS

Das Original der Poké Bowl geht zurück auf polynesische Fischer, die ihren frischen Fang erst mit Salz haltbarer machten und ihn später mariniert zusammen mit Algen, gegartem Gemüse und Südfrüchten in er Schale aus Bananenblättern verspeisten. Reis oder Süsskartoffeln wurden durch japanische Einwanderer später hinzugefügt und über Kalifornien nahm dann die Kreativität ihren Lauf. Dem weltweiten Siegeszug der Poké Bowl und ihrer individuellen regionalen Evolution in den Food Trucks rund um den Globus stand nichts mehr im Wege.

NATÜRLICH NACHHALTIG – VEGANE VIELFALT

So ist es nur konsequent, dass es mittlerweile zahlreiche Rezept für Poké Bowls gänzlich ohne tierschen Nahrungsmitteln gibt. Ein deutlicher Trend entwickelt sich zu ausschliesslich natürlichen pflanzlichen Zutaten aus nachhaltiger, ja sogar aus regionaler Herstellung. Das soll nicht Durck aufbauen oder Dir den Appetit verderben sondern die besondere Vielfalt dieser simpel und im Hand umdrehen zubereteiten Mahlzeit unterstreichen.

LEICHT, SCHNELL, GESCHMACKSINTENSIV

Die Zubereitung einer Poké Bowl ist unkompliziert und schnell – vorausgesetzt alle Zutaten sind vorrätig. Stets zu bevorugen sind dafür Nahrungsmittel aus biologischem und regionalen Anbau, soweit möglich und entsprechend des eigenen Geschmacks. Klar ist, das Avocado, Mango und Co. kaum regional angebuat werden, dann sollte zumindest auf Bio-Qualität und andere Qualitätsmerkmale geachtet werden. Auch den Sushi Reis gibt es nicht aus der Region, er kann dafür vorrätig und in grösseren Mengen gelagert werden.

Der Sushi Reis ist die einizge Zutat, was für Poké Bowls gekocht werden muss, selbst für die Variante mit Fisch gilt das. Je nachdem wie bunt und frisch Du deine Poké Bowl zubereiten möchtest, solltest Du die entsprechenden Zutaten einkaufen. Es gibt aber auch eine gute Auswahl hochwertig konservierter Zutaten in Gläsern und Dosen, die Du lange in grösseren Mengen vorrätig lagern kannst. Auch damit lassen sich geschmacksintensive Poké Bowls zubereiten.

GESUNDE BUNTE TOFU POKÉ BOWL

Für die traditionelle Zubereitung einer Poké Bowl ohne Fisch (einschleisslich Fleisch) wird Tofu aufgrund seiner pflanzlichen Herstellung und seines hochwertigen Proteinreichtums mittlerweile bevorzugt verwendet. Der aus Sojamilch hergestellte Tofu – das verfahren ist ähnlich der Käserzeugung aus Kuhmilch – kann gebraten, gegrillt, frittiert oder auch nur mariniert mit Ingwer, Sojasauce und Sesamöl für die Poké Bowl zubereitet werden.

WIE LANGE DAUERT’S?

Zubereitung Tofu Poké Bowl 20 – 30 min

Vorbereitung Sushi Reis 30 min

WAS BRAUCHT’S?

Material für die Zubereitung Tofu Poké Bowl

  • 1 Topf mittelgross
  • 1 Pfanne
  • 1 Pfannenwender (Holz)
  • 1 Kochlöffel (gross, Holz)
  • 2-4 Schalen mittelgross
  • 1 Geschirrtuch frisch
  • 1 Messer mittellang
  • 1 Raspel (für Ingwer und Karotten)
  • 1 Hobel (für Radieschen)
  • 1 Löffel gross
  • 3-4 Schüsseln (Bowls)

WAS KOMMT REIN?

Zutaten für Tofu Poké Bowl (3-4 Personen)

Qualität und Herkunft der Zutaten beachten: Biologischen und regionalen Anbau nach Möglichkeit bevorzugen!

Alternative Zutaten für Tofu Poké Bowl

Manchmal muss es schnell gehen oder man hat nicht alle Zutaten frisch im Haus, dann gibt es alternativ manche Zutaten eingemacht im Glas oder in der Dose – mittlerweile auch in Bio-Qualität. So zum Beispiel Cannellini, Sojasprossen oder Mango.

WIE GEHT’S?

Zubereitung Sushireis für Poké Bowl

  1. Sushi Reis mit kühlem Wasser waschen bis das Wasser nicht mehr milchig (nur noch leicht getrübt), abgiessen, trocken ruhen lassen
  2. 4 EL Reisessig, 2 EL Ahornsirup, 1 Brise Salz in vorgewärmter Schale gut verühren, Sushi Reis Marinade abkühlen lassen
  3. Sushi Reis in Topf geben, handwarmes Wasser dazugeben bis der Reis etwa ein Finger breit bedeckt ist (Verhältnis 4:5)
  4. Eine Brise Salz einrühren
  5. Topf mit Geschirrtuch abdecken, Deckel drauf, nicht mehr öffnen
  6. Sushi Reis bei hoher Hitze aufkochen, bis man es kochen hört, Herd abschalten – Deckel nicht öffnen!
  7. Topf nach etwa 10 min vom Herd nehmen – Deckel nicht öffnen!
  8. Sushi Reis etwa 10 – 20 min im abgedeckten Topf ruhen lassen
  9. Marinade mit Kochlöffel vorsichtig unter den Sushi Reis ziehen bis der Reis glänzt – vermeide den Reis zu zerquetschen!
  10. Sushi Reis weiter ruhen und abkühlen lassen.

Zubereitung Marinade für Tofu

  1. Frühlingszwiebeln waschen, trocknen, in feine Ringe schneiden
  2. Ingwer putzen und fein raspeln
  3. Limette halbieren und von 1 halben Limette Saft auspressen
  4. Sojasauce, Sesamöl, Limettensaft, 1 Brise Piment und 3 EL Ahornsirup in vorgewärmter Schale gut verühren

Zubereitung Tofu für Poké Bowl

  1. Tofu mit kaltem Wasser leicht waschen, trocken abtupfen
  2. Tofu in daumenbreite Würfel (etwa 1 cm) schneiden
  3. Tofu in die Schale mit Marinade geben, vermischen, kalt stellen

Zubereitung Edamame für Poké Bowl

  1. Edamamebohnen (oder weisse Bohnen oder Sojasprossen) waschen und trocknen (solltests du nur Edamameschoten bekommen, kannst Du die Bohnen aus den Hülsen schälen)
  2. Koriander waschen und trocken schütteln
  3. Korianderblätter abzupfen und klein hacken
  4. Klein gehackten Koriander zusammen mit Edamame in einer Schale vermengen

Zubereitung Gurke, Karotten, Radieschen für Poké Bowl

  1. Gurke, Karotten und Radieschen waschen und trocknen
  2. Enden der Gurke, Karotten und Radieschen abschneiden
  3. Gurke halbieren und mit dem Löffel die Kerne ausschaben
  4. Gurkenhälften erneut halbieren und in fingerbreite Würfel schneiden
  5. Karotten in lange Streifen raspeln und mit Limettensaft beträufeln
  6. Radieschen in dünne Scheiben hobeln

Zubereitung Mango für Poké Bowl

  1. Mango links und rechts entlang des Kerns (etwa daumenbreit) teilen
  2. Fruchtfleisch der Mangohälften bis zur Schale vorsichtig in Wüfel einschneiden
  3. Mangohälften umstülpen und die Würfel mit dem Löffel abschälen

Zubereitung Avocado für Poké Bowl

  1. Avocado vorsichtig am Kern teilen, den Kern entfernen
  2. Fruchtfleisch der Avocadohälften bis zur Schale vorsichtig in dünne Spalten einschneiden
  3. Avocadopalten mit dem Löffel vorsichtig aus der Schale heben und mit Limettensaft beträufeln

Zubereitung Wakame für Poké Bowl

  1. Goma Wakame Algen waschen und trocknen
  2. Sesamsamen in erhitzter Pfanne bei mittlerer Hitze ohne Öl goldbraun rösten
  3. Algen in eine Schale geben, mit Limettensaft beträufeln, Sesamöl untermischen, einen Teil des gerösteten Sesamsamen und Kurkuma dazugeben, ziehen lassen

Zubereitung einer Portion Poké Bowl

  1. Gekühlten Sushi Reis in eine Schüssel (Bowl) geben
  2. Aufgefächerte Avocadospalten mittig auflegen
  3. Edamamebohnen, Gurkenwürfel, Karottenraspel, Mangowürfel, Radieschenscheiben, marinierte Wakame Algen aussenherum drapieren
  4. Marinierter Tofu darüber geben
  5. Gehakter Koriander, geröstete Sesamsamen darüber streuen
  6. Mit Sojasauce, Salz, Piment bei Bedarf abschmecken

GUTEN APPETIT! – ENJOY YOUR MEAL!

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QUELLEN

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Dein Bike ist natürlich längst für das Wintertraining top präpariert, Schaltung und Bremsen justiert und sogar Schutzbleche montiert oder doch lieber der Purist. Und wie schaut’s mit deiner Radbekleidung für den Ritt durch die nasse, kalte Jahreszeit aus? Auch eher pur oder doch besser etwas, das funktioniert? Wenn Du’s ernst meinst mit deinem Radtraining bei jeder Witterung, dann sind Wahl und Zahl der Textilien und ihrer Funktionen wichtig, um nicht zu frieren und schon gar nicht zu überhitzen. Nur mit dem richtigen Mix funktioneller Radbekleidung ist dein Radtraining auch bei Kälte und Nässe effektiv und macht vor allem mehr Spass.

Wenn du im Herbst und Winter nur ans richtige Material unterm Sattel denkst, dann wird dir der Spass schnell vergehen und du wirst nach wenigen Kilometern durchnässt und kraftlos auf von deinem Bike steigen wei du frierst. Wenn du stattdessen im Radtrainings trocken und warm bleiben möchtest, dann entscheidet die richtige Radbekleidung über Freud und Leid. Das Zwiebelprinzip ist der bewährte Schlüssel für einen warmen und gut klimatisierten Körper während deines Radtrainings durch den Winter. Nur drei Textilschichten übereinander reichen dabei vollkommen aus: die unterste Schicht sollte atmungsaktiv sein, die Mittlere muss wärmen und die äußere schützt vor Wind und Nässe. Damit bist Du gut eingepackt!

Raus mit dem Schweiss

Man schwitzt natürlich auch bei Kälte, ganz besonders dann, wenn’s bergig wird oder Intervalle auf dem Programm stehen und Du warm angezogen bist. Sobald es aber wieder rollt, würde der Fahrtwind deinen Körper wieder rasch auskühlen, denn die Textilschichten liegen dicht übereinander. Wer da an der Qualität spart, der öffnet einer Erkältung Tür und Tor, bekannt als „Open Window”. Es ist darum wichtig, dass deine erste Textilschicht direkt auf der Haut getragen wird, dass sie Feuchtigkeit optimal aufnehmen und funktionell nach aussen abgeben kann. Gut passende, anliegende Langarmshirts aus synthetischen Materialien mit einem nur geringen Anteil an Baumwolle sind dafür bestens geeignet. Von Shirts aus 100% Baumwolle ist abzuraten, sie sammeln die Feuchtigkeit im Gewebe, werden nass und kalt.

Die Mitte sorgt für’s gute Klima

Die mittlere Schicht deiner Radbekleidung erfüllt die größte Funktion, denn sie sollte zwischen innen und aussen gut vermitteln. Die „Mittelschicht” muss in erster Linie für eine gute Innentemperatur sorgen und sollte anderseits die Feuchtigkeit weiter nach aussen transportieren um für eine gute Zirkulation zu sorgen, so dass sich keine Staunässe bildet oder Überhitzung droht. Die isolierende Textilschicht sollte die Wärme nahe am Körper halten und speichern, und gleichzeitig für frische Luft sorgen indem es atmungsaktiv funktioniert. Das Wetter mit all seinen Facetten und deine Trainingsintensität entscheiden, wie warm (dick) die mittlere Schicht letztendlich ist. Das hängt auch etwas von deiner Erfahrung ab, denn jeder empfindet Temperatur anders. Die Auswahl ist von Fleece bis Daune natürlich groß ist und auch Kleidung aus Merinowolle hat Vorteile, solange es trocken bleibt und die Intensität moderat ist.

Den Elementen trotzen und vor Witterung schützen

Die äußere Schicht muss am meisten leisten. Vor jeder Witterung sollte sie die darunter getragenen Textilien schützen. Die äußere Schicht isoliert deinen Körper vor Kälte, Wind und ganz besonders vor Nässe durch Wasser und Schnee. Sie sollte wasserdicht und atmungsaktiv vor allem aber auch robust sein und zugleich nicht dick auftragen. Sie darf deine Beweglichkeit nicht einschränken und sollte daher gut über die darunter getragenen Schichten passen ohne im Fahrtwind zu flattern oder Falten zu bilden, in denen sich Wasser sammelt. Der Einsatzbereich und deine persönlichen Anforderungen entscheiden über die richtige Wahl des Materials: Ist es draussen nass oder kalt oder beides, überhitzt man schnell oder friert man leicht, und soll sich die Jacke leicht in der Trikottasche verstauen lassen.

Die Auswahl ist gross, sie reicht von der dicken Softshell mit Kälteschutz und Belüftungseinsätzen über die zwei Klimazonenjacke, vorne dicht, hinten belüftet, bis zur ultraleichten, winddichten Regenjacke. Wenn du hier sparst, hat der Spass ein Loch. Setze auf Qualität, denn das hält dich nicht nur bei jeder Witterung länger warm und trocken, sondern ist auch haltbarer und für nachhaltig. Mit einer funktionellen, hochwertigen Radbekleidung schützt du deinen Körper und auch deinen „Spielplatz”, die Natur, und hast mehr Spass im Training und mehr Komfort.

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Mit freundlicher Unterstützung der Firma MAVIC für die Butzung der Produktbilder.

Das Tannheimer Tal bietet mit 140 Loipenkilometer ideale Trainingsmöglichkeiten für Triathleten und Ausdauersportler zum Langlaufen und Skating. Auch wenn sich Frau Holle noch etwas Zeit lässt, der Schnee kommt und oberhalb 1000 Meter ganz sicher. Die Langlauf- und Skating-Strecken des Tannheimer Tals führen durch Naturschutzgebiete und die Wettkampfstrecke, auf der alljährlich der Langlaufmarathon SKI-TRAIL Tannheimer Tal — Bad Hindelang stattfindet. Das 1.100 Meter gelegene Hochtal darf sich zu den Tiroler Langlaufspezialisten und einem der besten Loipenreviere Europas zählen.

Langläufer sind im Tannheimer Tal nicht nur von den Höhenmetern ganz oben. Das schneesichere Hochtal im Norden Tirols und an der Grenze zum Allgäu zeichnet sich durch ein umfangreiches Loipenangebot für alle Leistungsklassen aus: von leichten Einsteigertouren über abwechslungsreiche Rundtouren bis hin zur Wettkampfstrecke. Für jeden Geschmack und Anspruch ist die richtige Loipe dabei. So kann man in der Grundlagenausdauer gemütlich seine Runde von Dorf zu Dorf ziehen oder zu einem der idyllischen Seen laufen, oder an den verschiedenen Ansteigen die Kraftausdauer für den nächsten Langlaufmarathon oder Weltcupstart trainieren.

Langlaufen im Tannheimer - Tal: Trainieren im schneesicheren Hochtal: Das Tannheimer Tal bietet mit 140 Loipenkilometer ideale Trainingsmöglichkeiten für Triathleten und Ausdauersportler zum Langlaufen und Skating.

Langlaufen im Tannheimer Tal: Trainieren im schneesicheren Hochtal

Die Anreise ist zügig und erholsame

Schon wenige Kilometer hinter der Landesgrenze zu Österreich liegt das Tannheimer Tal – vignetten- und stressfrei. Die Unterkünfte liegen meist nur wenige Schritte zur nächsten Loipe. Stolze 140 Loipenkilometer hat das Tal zu bieten. Und für die Langlaufziele, die doch etwas weiter entfernt liegen, fährt ein Skibus, der für Gästekarten-Inhaber kostenlos ist.

Strecken für jeden Geschmack

Zur Einstimmung in ein Langlaufcamp bietet sich ein Ausflug auf dem zugefrorenen Haldensee an. Eine kurze genussvolle Strecke mit unvergesslichen Eindrücken und Aussichten. Am Ende der Tour warten rund um den See zahlreiche Einkehrmöglichkeiten. Etwas länger, landschaftlich aber mindestens genauso reizvoll ist die Rundloipe Vilsalpsee. Von Tannheim führt die knapp 13 Kilometer lange Loipe südwärts über Wiesen und vorbei an Waldpassagen in das malerische Naturschutzgebiet. Sie endet direkt vor dem Vilsalpsee, der sich zwischen steilen Bergflanken ausbreitet. Dort bietet sich eine Einkehr im Gasthof am Seeufer an, bevor es auf der sanft abfallenden Loipe Richtung Tannheim zurück geht.

Sportliche Alternative für ambitionierte Langläufer

Alternativ können sich die Langläufer auch vom Bus oder vom Pferdeschlitten zurückbringen lassen. Etwas anspruchsvoller wird es auf der knapp 19 Kilometer langen Rundloipe Gaichtpaß. Mit Ausblick auf Rote Flüh und Gimpel sorgt sie für reichlich Abwechslung. Der Weg führt am Südufer des Haldensees entlang, weiter bis Nesselwängle, wo die Loipe zum Ostufer des Haldensees gelangt. Nach dessen Überquerung, denn der See ist während der Wintermonate meist zugefroren, geht es über weite offene Wiesen mit herrlichen Aussichten nach Tannheim zurück. Das Tannheimer Tal bietet zudem eine sportliche Alternative für Langläufer: die rund 30 Kilometer lange SKI-TRAIL Loipe. Sie ist jeden Winter Schauplatz des Langlaufmarathons SKI-TRAIL Tannheimer Tal – Bad Hindelang. Los geht es unterhalb der Lourdes Grotte in Tannheim, über Zöblen entlang der Vils bis Unter- und mit einem längeren Anstieg bis Oberjoch auf der Allgäuer Seite. Nach einer Abfahrt Richtung Unterjoch führt die Loipe über Schattwald zurück nach Mannheim.

Ausgezeichnete Möglichkeiten für ein ergänzendes Schwimmtraining bieten einige moderne Schwimmbäder ausserhalb des Tals in Pfronten, nur 20-30 Minuten Fahrzeit mit dem Auto. Zudem bieten viele Hotels ausgezeichnete Sportstudios für das unterstützende Ahtletic Training.

Langlaufen im Tannheimer - Tal: Trainieren im schneesicheren Hochtal: Das Tannheimer Tal bietet mit 140 Loipenkilometer ideale Trainingsmöglichkeiten für Triathleten und Ausdauersportler zum Langlaufen und Skating.

Langlaufen im Tannheimer Tal: Trainieren im schneesicheren Hochtal

Gekürt zum „Top Langlaufgebiet“

Der Marathon ist nicht die einzige Referenz für ausgezeichnete Langlaufmöglichkeiten im Tannheimer Tal. Das Land Tirol verlieh dem Tannheimer Tal das Loipengütesiegel. Dieses steht nicht nur für gute Loipen, sondern auch für eine entsprechend gute Infrastruktur und beste Serviceleistungen wie spezialisierte Gastbetriebe, Langlaufschulen und Leihmöglichkeiten von Ausrüstungen. Top Bewertungen hat das Tannheimer Tal auch vom DSV Ski-Atlas des Deutschen Skiverbandes erhalten. Auch der ADAC Ski Guide wählte die Region unter die besten Langlaufdestinationen und die Redaktion von www.alpensicht.com kürte das Tal mehrmals zum Testsieger in der Kategorie „Top Langlaufgebiet“.

FACTS

Orte: Jungholz 1.054 m, Schattwald 1.072 m, Zöblen 1.087 m, Tannheim 1.097 m, Grän – Haldensee 1.138 m, Nesselwängle – Haller 1.136 m
Das Tannheimer Tal ist ein Hochtal auf ca. 1.100 Metern Höhe in Tirol an der Grenze zum Allgäu (Bayern).
Loipennetz: 140 km (70 km Klassisch, 70 km Skating)
leicht: 98 km
mittel: 30 km
schwer: 12 km

Website des Tannheimer Tals

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