Schon die ersten Sonnenstrahlen über dem Isartal versprachen einen goldenen Herbsttag auf dem Rennrad für unseren SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 durch’s bayerische Oberland. Die Idee: Eine herrliche Tour zum gemeinsamen Saisonabschluss und gleichzeitig lockeren Auftakt der nächsten Trainingssaison mit unseren Athletes & Friends durch den Indian Summer. Der Plan: Quer durch’s bayerische Oberland in entspanntem Tempo mit viel Zeit für persönliche Gespräche und einer intensiven Pause bei frischem Espresso. Das Resultat: 12 Rider, 140 Kilometer, unzählige Espressi und eine ganze Menge Spass.

 

Die Saison war durch und somit endlich wieder mehr Zeit, um sich in bester Gesellschaft auf das Rennrad zu schwingen. Zeit für persönliche Gespräche und die spannenden Geschichten, Zeit zu fachsimpeln, zu philosophieren und zu geniessen. Der Herbst ist die perfekte Zeit ohne jeglichem Trainingsdruck das Erlebte mit Freunden und Gleichgesinnten Revue passieren zu lassen. Und das Beste daran ist, dass alle währenddessen genau das machen, was sie ganz besonders lieben. Die Vorhersage für den 14. Oktober versprach schliesslich bestes Rennradwetter mit Sonne satt und 22 Grad.
 

SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 Indian Summer, Rennrad und viel Espresso / Morgenstimmung in den Isarauen zum Start © Stefan Drexl

SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 Indian Summer, Rennrad und viel Espresso / Morgenstimmung in den Isarauen zum Start © Stefan Drexl

 

Im Gruppo Completto der Sonne entgegen

Zum Auftakt unseres ENDLESS SEASON RIDE gab’s erst einmal einen frischen Espresso an unserem ersten Treffpunkt am Kiosk 1917 in Thalkirchen. Schliesslich lieben wir nicht nur Rennradfahren, sondern auch guten Kaffee, das gehört für uns schon immer zusammen. Entsprechend eingestimmt und mit Koffein gestärkt ist das erste Gruppetto um 10:30 Uhr über Harlaching, durch den Perlacher Forst gen Osten zur Kugler Alm aufgebrochen, um dort die weiteren Fahrer zu treffen. Gemeinsam ist il gruppo completo dann der Sonne entgegen bis zum Toursplit nach Otterfing geradelt, und hat dabei die ersten 35 Kilometer intensiv zum ersten Small Talk oder auch erst kennenlernen genutzt.
 

SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 Indian Summer, Rennrad und viel Espresso / Im Windschatten der jungen Wilden, Markus und Maxi rollt's locker s/w © Stefan Drexl

SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 Indian Summer, Rennrad und viel Espresso / Im Windschatten der jungen Wilden, Markus und Maxi rollt’s locker s/w © Stefan Drexl

 

Endless Season Ride – Ein Ritt durch den Indian Summer

Dort nutzten dann ein paar Fahrer die Option einer kürzeren, flacheren Route zu unserer gemeinsamen Kaffeepause bei MERCHANT & FRIENDS COFFEE ROASTERS nach Hermannsdorf zu fahren. Für alle Anderen ging’s über den Taubenberg durch das Mangfalltal und Leitzachtal nach Bruckmühl. Fortan wurden Strassen schmäler und leerer, die Berge länger und steiler. Aber vor allem wurde es erheblich wärmer, der Himmel blauer und die Wälder immer Bunter. Die Fahrt durch den goldenen Herbsttag wurde zu einem Ritt durch den Indian Summer.
 

SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 Indian Summer, Rennrad und viel Espresso / Auf abgelgenen Strassen durch den herbstlichen Wald © Stefan Drexl

SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 Indian Summer, Rennrad und viel Espresso / Auf abgelgenen Strassen durch den herbstlichen Wald © Stefan Drexl

 

Der Kick mehr Koffein

Pünktlich um zwei Uhr nachmittags, nach dreieinhalb Stunden und fast ein hundert Kilometern war Hermmannsdorf erreicht. Hinter uns lag bisher eine selektive und abwechslungsreiche, vor allem aber eine landschaftlich herrliche Strecke. Das kleine Gruppetto der kürzeren Route war schon eine halbe Stunde eher eigetroffen und die Espressomaschine in der Kaffeerösterei MERCHANT & FRIENDS COFFEE ROASTERS bereits vorgeheitzt. Andi Merchant, der Gründer von MERCHANT & FRIENDS COFFEE ROASTERS hat uns sehr herzlichen empfangen und sein Barista Lienhart Rau stand längst an den Siebträgern, um den frisch gemahlenen House Blend mit 20% Edelrobusta in unsere Tassen zu pressen. Die edlen Robustabohnen in Merchant’s Bar Mischung geben dem Espresso mehr Körper, eine kräftigere Crema und den gewissen Kick mehr Koffein. Ein Geschmacksabenteuer, dass einfach Bock auf exzellenten Kaffee macht und genau das, was die Fahrer nach zwei Drittel des ENDLESS SEASON RIDE brauchen.
 

SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 Indian Summer, Rennrad und viel Espresso / Ein Cappuccino in veredelter Bio Qualität gibt's bei Merchant & Friends © Stefan Drexl

SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 Indian Summer, Rennrad und viel Espresso / Ein Cappuccino in veredelter Bio Qualität gibt’s bei Merchant & Friends © Stefan Drexl

 

Süsse Gaumenfreuden für die Heimfahrt

Wer noch etwas mehr Kraft braucht, für den gibt’s Merchant’s SEVENth aus 40% Arabica und 60% Edelrobusta mit einer sehr runden und weichen Tonalität. Übrigens, was den Unterschied der Bohnen von Arabica und Robusta betrifft, das erfahrt Ihr HIER. Dazu gab’s einen selbsgemachten Apfelkuchen für die süssen Gaumenfreuden und um die Speicher noch etwas mit Kohlenhydraten für die Heimfahrt zu befüllen. WUNDERBAR!
 

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Rechtzeitig zurück zum Ironman Hawaii

Nach einer Stunde Entspannung in der warmen Herbstsonne bei Kaffee und Kuchen haben wir uns wieder in den Sattel geschwungen. Das letzte Drittel galt es noch gen Heimat zu radeln und schliesslich wollte jeder pünktlich zurück sein, denn noch ein weiteres Highlight stand an diesem Samstag Abend auf dem Plan: Der Start des Ironman Hawaii, die Weltmeisterschaft der Triathleten über die Langdistanz war an diesem Abend in Kona und Jan Frodeno wollte das Triple. Doch es kam anders, als mancher dachte, wie sich nachts um halb drei jeder live verfolgen konnte.
 

Wir hatten zum Glück an diesem Nachmittag keine Langdistanz mehr vor uns und haben unsere Rückfaht auch wieder gemeinsam in Angriff genommen. Es galt nur noch einen Anstieg zu überwinden und dann im Schutze des Windschattens 30 Kilometer auszurollen. Nach und nach trennten sich die Wege mancher Fahrer von unserer Gruppe, um die direkte Strecke heimwärts zu nehmen und so kamen wir wieder mit dem selben Gruppetto aus sechs Fahrern an unserem Ausgangspunkt am Kiosk 1917 in Thalkirchen an.
 

SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 Indian Summer, Rennrad und viel Espresso / Windschattenspiele vs. Lichtschattenspiele © Stefan Drexl

SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 Indian Summer, Rennrad und viel Espresso / Windschattenspiele vs. Lichtschattenspiele © Stefan Drexl

 

Ein wunderbarer Tag zum ENDLESS SEASON RIDE 17

Besser kann man eine Saison auf dem Rennrad eigentlich nicht beenden und die Vorbereitung auf die nächste Saison starten. Nach wunderbaren 140 Kilometern mit Gleichgesinnten und Freunden ist der SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 schon wieder Geschichte und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr. Geschichte schrieb in dieser Nacht dann auch noch Patrick Lange, der sich auf Hawaii mit einem beherzten Marathon und Streckenrekord zum King of Kona krönte. Was für ein gelungenes Rennen für Patrick und was für ein wunderbarer Tag!
 
 

FACTS ENDLESS SEASON RIDE 2017

  • WANN Samstag, 14. Oktober 2017
  • WER Frauen & Männer, Mädels & Jungs, alle Altersklassen, aller Leistungs
  • START 01 10:20 Uhr Treffpunkt 01 Kiosk 1917 / Abfahrt 10:30 Uhr
  • START 02 10:50 Uhr Treffpunkt 02 Kugler Alm / Abfahrt 11:00 Uhr
  • STRECKE Quer durch’s bayerische Oberland (Round Trip)
  • DISTANZ 100 km / 140 km +/- (je nach Treffpunkt)
  • TEMPO Ø 26 – 28 km/h
  • PAUSE 60 km / 100 km +/- MERCHANT & FRIENDS COFFEE ROASTERS

 

PARTNER DES ENDLESS SEASON RIDE 2017

MERCHANT & FRIENDS Coffee Roasters
CANYON Pure Cycling
MAVIC
POLAR
ULTRASPORTS
 

PHOTOCREDITS

© Jochen Hoops / www.creativehubparis.com for Nicola Werner Challenge 2016
© Stefan Drexl

 

Am Sonntag, 8. Oktober haben wir zwei SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good Staffeln auf die 42,195 Kilometer des Marathon München 2017 geschickt. Mit einer Mixed-Staffel und eine Männer-Staffel haben sich je vier Läufern die Marathondistanz geteilt und so die Strecke vom Münchener Olympistadion durch die bayerische Landeshaupstadt und wieder zurück. Dabei ging es aber nicht unbedingt um die schnellste Zeit, es ging um die Freude am Laufen und an einem gesunden Lebensstil. Die drei Mädels und fünf Jungs sind aber vor allem für einen guten Zweck gelaufen und diesen Spirit mit den Läufern, mit den Zuschauern entlang der Strecke, mit den jungen Menschen und besonders jungen Frauen zu teile. SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good für die Unterstützung des Nicola Werner Research Awards.

 

Der Nicola Werner Research Award wurde zur Förderung der Forschung in den Bereichen Virologie, Immunologie und Prävention von Krebserkrankungen ins Leben gerufen. Die acht Läufer und Supporter der beiden Marathonstaffeln haben auf den 42,195 Kilometer diese Motivation, die Philosophie und den Spirit von Nicola Werner durch München transportiert: „Lebe die Musik, die in Dir gespielt wird!” Denn Nicola Werner war eine Künstlerin, aber Sie war auch eine leidenschaftliche Rennradfahrerin und Läuferin. Vor allem hat Nicola Werner die Bewegung geliebt, sie war gerne draußen in der Natur und hat dieses Lebensgefühl in ihren Bildern interpretiert.
 
 

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Team II hat's geschafft mit Sarah, Doro, Jamie, und Sebastian (v.l.n.r.) © Stefan Drexl

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Team II hat’s geschafft mit Sarah, Doro, Jamie, und Sebastian (v.l.n.r.) © Stefan Drexl

 
 

Mit Teamspirit durch das Marathontor

Mit dem SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good wollten wir an diesem Sonntag die besondere Bedeutung von Ausdauersport, von Gesundeheit und der Freiheit und Freude am Laufen, aber auch den Teamspirit teilen. Es war dabei jedem selbst überlassen diese Freiheit und Freude am Laufen selbst zu interpretieren. Der eine als Genussläufer, ein anderer um gemeinsam mit anderen zu laufen oder mancher, um eine neue persönliche Bestzeit aufzustellen. Jeder der acht Läufer hat sein ganz persönliche Vorstellung vom Spaß am Laufen. Doch nur gemeinsam als Team konnten sie die 42,195 Kilometer schaffen. Jeder Einzelne war ein wichtiges Bindeglied um die einzelnen Segmente zu einem kompletten Marathon zu verknüpfen und dann am Ende gemeinsam den letzten Kilometer durch das Marathontor in das Münchener Olympiastadion zu laufen.
 
 

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Große Freude nach 2:47 Stunden über den 9. Platz für Sami, Patrick, Simon und Gary (v.l.n.r.) © Stefan Drexl

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Große Freude nach 2:47 Stunden über den 9. Platz für Sami, Patrick, Simon und Gary (v.l.n.r.) © Stefan Drexl

 
 

Lebt Euer Leben – es gibt nur eines!

Das Marathontor war aber nur ein Ziel des SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good, denn das zweite Ziel war natürlich die Aufmerksamkeit für den Nicola Werner Research Award steigern, der sich ausschliesslich aus Spenden und Erlösen finanziert. De Nicola Werner Research Award wird einmal jährlich jungen Forschern am Institut Gustave Roussy und dem Deutschen Krebsforschungszentrum übergeben. Ihre Mission ist es, junge Menschen, Ausdauersportler und Läufer für die Notwendigkeit der Erforschung von Therapie- und Präventionsmöglichkeiten einer maligne Neoplasie zu sensibilisiern. Wir möchten die Menschen motivieren sich mehr draussen zu bewegen, zu laufen, sich Ziele zu setzen, ob alleine oder mit einer Staffel die 42,195 Kilometer zu laufen. Aber ganz egal ob solo, mit Freunden oder in einem Team zu laufen, oder ander Läufer am Streckenrand anzufeuern. Es geht letztendlich darum den Spirit in die Welt hinauszutragen, stets ein Ziel zu haben und dabei Grenzen zu überwinden. Lebt Euer Leben – es gibt nur eines!
 
 

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Jamie ist bereit © Stefan Drexl

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Jamie ist bereit © Stefan Drexl

 
 

Always Run with a Smile!

Mit Doro Pieck, Jamie Drexl, Sarah Wilhelm und Sebastian Schmidt im SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good 02, mit Gary Urena Sanchez, Patrick Simonyi, Sami Ritzmann und Simon Drexl im SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good 01 haben das erstmals acht Läufer im Rahmen des Marathon München 2017 getan. Dafür haben wir alle Läufer eigens mit extra produzierten und limitierten SUGAR & PAIN RUN Shirts unseres Kooperationspartners Saucony ausgestattet. Das Laufshirt und die persönlichen Startunterlagen gab es dann für jeden unserer Athleten im SUGAR & PAIN Junk Bag in der NICOLA WERNER CHALLENGE Edition. Es war bemerkenswert mit welchem Einsatz und wie motiviert die beiden Teams trotz des frischen aber typischen Hersttages an diesem Sonntag gerannt sind. Jede Staffel teilte sich dafür die einzelnen Segmenten mit 6,8 km > 14,2 km > 10,5 km > 10,695 km auf, um nach 42,195 km ihr gemeinsames Zeil zu erreichen. Würde einer ausfallen, würde das Team das Olympiastadion nicht erreichen. Jeder wusste, was zu tun war und wofür, und jeder hatte dabei stets daran gedacht: Run! And always Run with a Smile!
 
 

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Während Team I von Patrick auf Gary wechselt, wartet Sebastian auf Jamie für den ersten Wechsel von Team II © Stefan Drexl

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Während Team I von Patrick auf Gary wechselt, wartet Sebastian auf Jamie für den ersten Wechsel von Team II © Stefan Drexl

 
 
Und obwohl manch einer schon die Saison beendet hatte oder sich gar in der Offseason befand, standen den beiden Marathonstaffeln des SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good im Ziel starke Zeiten und Platzierungen zu buche.
 

SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good 01

Startnummer 7224
Läufer 1 Patrick Simonyi 6,8 km 00:28:15
Läufer 2 Gary Urena Sanchez 14,2 km 00:57:10
Läufer 3 Simon Drexl 10,5 km 00:41:25
Läufer 4 Sami Ritzmann 10,695 km 00:40:50
Gesamt 42,195 km 02:47:38
Platz 9
 

SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good 02

Startnummer 7223
Läufer 1 Jamie Ann Drexl 6,8 km 00:30:00
Läufer 2 Sebastian Schmidt 14,2 km 01:05:53
Läufer 3 Sarah Wilhelm 10,5 km 00:54:10
Läufer 4 Doro Pieck 10,695 km 00:46:06
Gesamt 42,195 km 03:16:08
Platz 36
 
 

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SUGAR & PAIN ATHLETES and Friends

Mit Julien Petat und Sven Pollert sind auch zwei Athleten und Freunde von SUGAR & PAIN am Start über die 21,1 Kilometer am Start gewesen und den Spirit über die Strecke getragen. Sven wollte dabei seine persönliche Bestzeit verbesseren und für Julien war der Halbmarathon gleichzeitig der Abschluss seiner Seminararbeit für das Abitur 2018.
 
 

Sven Pollert
Startnummer 12321
21,1 km 01:21:32
 

Julien Petat
Startnummer 13771
21,1 km 01:39:24
 

Die beiden Athleten konnten erfolgreich ihre selbsgesteckten Ziele erreichen, haben an diesem Sonntag wieder alles gegeben und dabei auch richtige Freude gehabt.
 
 

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Motivation für alle Läufer und gute Stimmung an unserem Actionpoint am Gärtnerplatz © Stefan Drexl

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Motivation für alle Läufer und gute Stimmung an unserem Actionpoint am Gärtnerplatz © Stefan Drexl

 
 

SUGAR & PAIN Actionpoint

Wir haben natürlich nicht nur Marathonstaffeln und Athleten ins Rennen am 8. Oktober geschickt, sondern auch für die Zuschauer einen einen SUGAR & PAIN Actionpoint zur Motivation aller Läufer des Marathon München 2017 eingerichtet. Ab 11 Uhr waren wir wieder am Gärtnerplatz bei Kilometer 29,5 aktiv und haben den Spirit „Live the Music that Plays within You“ lautstark den Teilnehmern mit auf ihrem Weg zurück zum Olympiastadion gegeben. Danke allen engagierten Supportern, die Vorort die Sportler angefeuert haben.
 
 

Nicola Werner Challenge Ed.2 / LIVE THE MUSIC THAT PLAYS WITHIN YOU © Moritz Werner

Nicola Werner Challenge Ed.2 / LIVE THE MUSIC THAT PLAYS WITHIN YOU © Moritz Werner


 
 

SUGAR & PAIN Colaboration

Nur durch die Kooperation mit zuverlässigen Partnern, unseren Athleten und Freunden können solche Projekte erfolgreich realisiert werden. Wir möchten an dieser Stelle deshalb Saucony für die Unterstützung der Läufer des SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit funktionellen Laufshirts danken. Unser Dank geht auch an ultraSports für die richtige Energieversorgung der Läufer mit ultraGels und ultraPERFORM Trink. Ein ganz besonderer Dank geht vor allem an Moritz Werner für sein großartiges Engagement zur Unterstützung der Krebsforschung durch seine große Begeisterung für den Ausdauersport, für den Radsport und Laufsport.
 
 

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Kerstin holt schnell noch Croissant und Baguette zum Petit Dejeuner aus der Boulangerie mit unserer limitierten SUGAR & PAIN Junk Bag © Stefan Drexl

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spirit und viel Spass / Kerstin holt schnell noch Croissant und Baguette zum Petit Dejeuner aus der Boulangerie mit unserer limitierten SUGAR & PAIN Junk Bag © Stefan Drexl

 
 

SUGAR & PAIN Hashtags

 

#nicolawernerchallenge
#sugarandpainruns
#sugarandpain4good
#sugarandpainteam
#runyourworld
#themusicinyou
#marathonmuenchen
 
 

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good FACTS

 
WAS

  • MARATHON MÜNCHEN 2017
  • 2 Marathonstaffeln (Team Relay)
  • 8 Läufer
  • 42,195 km
  • 6,8 km; 14,2 km; 10,5 km; 10,695 km

 

WANN & WO

  • Datum: Sonntag, 08. Oktober 2017
  • Startzeit: 10:00 Uhr
  • Start: Coubertinplatz, Olympiapark
  • Ziel: Olympiastadion

 

WER

  • 4 Frauen
  • 4 Männer
  • alle Altersklassen
  • alle Leistungstufen

 
 

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spaß und viel / Limited Edition SUGAR & PAIN RUNNING Shirt "Run Your Word" plus SUGAR & PAIN JUNK Bag

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Run Four Good mit Speed, Spaß und viel / Limited Edition SUGAR & PAIN RUNNING Shirt „Run Your Word“ plus SUGAR & PAIN JUNK Bag

 
 

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PARTNER DER SUGAR & PAIN TEAM RELAY FOUR GOOD

SAUCONY RUNNING Shirt Run Your World ULTRASPORTS ultraGEL + ultraPERFORM Trink

 

SAUCONY Logo Kooperationspartner ultraSPORTS Logo 300 px

 
 

PHOTOCREDITS

Stefan Drexl
 

Am Samstag, 14. Oktober findet unser SUGAR & PAIN Endless Season RIDE 17 statt, unser Saisonausklang 2017 für Athletes & Friends. Mit dem Rennrad fahren wir eine herrliche Tour durch das bayerische Oberland in entspanntem, moderaten Tempo. Eine lockere Rennradrunde unter Sportlern, mit Freunden und Gleichgesinnten, und auch für den ein oder anderen, den Du dabei erst kennen lernst. Es ist Zeit für interessante Gespräche und spannende Geschichten während dem was wir am Liebsten tun. Dazu gehört natürlich auch guter Espresso und Cappuccino aus frisch gerösteten Kaffeebohnen. Es wird also ganz sicher keine Trainingseinheit, es gibt keine Zeitnahme und Du kannst auch nichts gewinnen ausser einer wunderbaren Zeit miteinander und ein tolles Erlebnis. Gerade deshalb solltest Du bei unserem SUGAR & PAIN Endless Season RIDE 17 dabei sein.

 

Endlich haben wir wieder mehr Zeit für persönliche Gespräche und für die spannenden Geschichten der vergangenen Saison ohne jedem Trainingsdruck und Ambitionen während dem, was wir zwar nicht unbedingt am Besten können aber dafür am Liebsten tun: Rennradfahren. Darum möchten wir für ein paar Stunden und Kilometer eine tolle Zeit gemeinsam mit Dir, mit Freunden und Gelichgesinnten erleben, und auch mit dem ein oder anderen, den Du dabei erst kennen lernen wirst. Schließlich ist der Herbst die beste Gelegenheit eine erfolgreiche Saison Revue passieren zu lassen, Erlebtes auszutauschen, Ideen zu sammeln und Pläne zu schmieden.
 

SUGAR & PAIN Endless Season RIDE 17 mit nachhaltigem Geschmack

Im Oktober heißt es die letzten wärmenden Sonnenstrahlen geniessen und die Tage zu nutzen, wie sie kommen, wenn der Indian Summer seine ganze bunte Pracht entfaltet. Und das Beste daran ist, dass alle von uns währenddessen genau das machen, was Du auch ganz besonders liebst. Genau deshalb legen wir auch großen Wert auf frischen Espresso, Cappuccino und Kuchen in einer der regionalen Kaffeeröstereien und machen eine intensive Pause bei MERCHANT & FRIENDS COFFEE ROASTERS in Hermannsdorf. Für die richtige Qualität Deines Koffeinbedarfs ist also auch gesorgt, denn der ist schliesslich nicht nur eine Frage des guten Geschmacks, sondern ebenso bedeutend für Deine Gesundheit und die Nachhaltigkeit, wie Dein Training und die Regeneration.
 

Unsere Strecke wird Dich von Thalkirchen auf ruhigen Straßen über das südliche Münchener Umland in das Mangfalltal führen. Von dort fahren wir weiter nach Nordosten Richtung Hermannsdorf / Glonn, wo wir nach etwa 80 Kilometern eine ordentliche Pause bei MERCHANT & FRIENDS COFFEE ROASTERS für den aromatischen Koffeinnachschub mit feinsten Kuchenspezialitäten machen werden. Nach unserer Kaffeepause mit hoffentlich intensivem Small Talk fahren wir gen Westen wieder zurück nach München.
 

Perfekte Wettervorhersage für den SUGAR & PAIN Endless Season RIDE 17

Die exakte Streckenführung mit aktuellem Zeitplan und Treffpunkten bekommst nach Deiner persönlichen Anmeldung rechtzeitig zugeschickt. Es ist möglich in zwei Gruppen mit unterschiedlichen Tempi zu fahren und wir haben auch eine kürzere Strecke zum Zwischenstopp in Hermansdorf als Alternative für eine zweite Gruppe. Die Anmeldung und der SUGAR & PAIN Endless Season RIDE 17 sind kostenfrei. Deinen Espresso oder Cappuccino und Kuchen bezahlst du natürlich selbst. Wir von SUGAR & PAIN freuen uns natürliche über jede Einladung für die Organisation des Endless Season RIDE 17.
 

Wir überlegen uns mit unserem Kooperatiosnpartner MAVIC noch eine kleine Überraschung den ENDLESS SEASON RIDE. Ich persönlich werde erstmals die neuen tubeless Comete Pro Carbon SL UST in den Rahmen einspannen um die entspannte Tour mit der Gruppe für einen ersten Praxistest zu nutzen. Unser Ausweichtermin bei schlechter Witterung ist Sonntag, 15. Oktober 2017. Aktuell sieht die Wettervorhersage nach einem perfekten spätsommerlichen Herbsttag aus. Für unser Planung der Tour und der Kaffeepause bitten wir um Deine schnellst mögliche Anmeldung bis spätestens Freitag 13. Oktober 2017, 12:00 Uhr.
 

JETZT ANMELDEN  
 

ENDLESS SEASON RIDE FACTS 2017

 
WANN & WO

  • Samstag, 14. Oktober 2017 (Ausweichtermin Sonntag, 15.10.)
  • 10:20 Uhr Treffpunkt 01 Kiosk 1917 (Tierparkstraße 2, 81379 München)
    10:30 Uhr Abfahrt
  • 10:50 Uhr Treffpunkt 02 Kugler Alm (Linienstraße 93, 82041 Oberhaching)
    11:00 Uhr Abfahrt

 

WAS

    • Round Trip
    • 2 Distanzen ca. 80 km und ca. 120 km +/- (je nach Treffpunkt)
    • Tempo Ø 26 – 28 km/h
    • Pause nach ca. 60 oder 80 km +/-
    • 2 Strecken(tba. je nach Witterung)

 

WER

    • Frauen & Männer, Mädels & Jungs
      (ab 16 Jahren mit Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten)
    • beherrschen der StVO und des Gruppenfahrens
    • Teilnehmerlimit 20 FahrerInnen

 

EXTRA

    • zwei Gruppen und zwei Tempo möglich
    • zwei Strecken mit selbem Pausenziel möglich
    • wir starten gemeinsam, wir fahren gemeinsam
    • wir warten nach Anstiegen auf die Langsameren
    • es ist ein Social Ride und soll Menschen zusammenbringen
    • es besteht die Möglichkeit auch anderswo zum Gruppetto dazu zu stossen
    • selbständige Verpflegung
    • Kaffeepause bei MERCHANT & FRIENDS COFFEE ROASTERS in Hermannsdorf
    • Deine Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko
    • NO HELMET >> NO RIDE (Absolute Helmpflicht)

 

KOSTEN

    • Deine Teilnahme am SUGAR & PAIN Endless Season RIDE 17 ist kostenfrei
    • Deinen Espresso / Cappuccino + Kuchen bezahlst du natürlich selbst
    • Ich freue mich natürliche über jede Einladung für die tolle Organisation des Endless Season RIDE 17

 

PREISE

    • Zucker, Brot und Peitsche – Sugar and Pain!

 
 

PARTNER DES ENDLESS SEASON RIDE

Rennradschuh Mavic CXR Ultimate
CANYON
FIZIK
MAVIC
POLAR
 

PHOTOCREDITS

© Jochen Hoops / www.creativehubparis.com for Nicola Werner Challenge 2016

 

Am Sonntag, 8. Oktober findet der Marathon München 2017 statt und wir schicken mit den SUGAR & PAIN TEAM Relay Four Good gleich zwei Staffeln ins Rennen. Eine Frauen-Staffel und eine Männer-Staffel wird die Marathondistanz mit je vier Läufern in Angriff nehmen. 42,195 Kilometer durch die bayerischen Landeshaupstadt bis ins Olympistadion. Aber es geht dabei nicht um die schnellste Zeit, sondern vor allem um die Freude am Laufen und an einem gesunden Lebensstil. Und es geht darum, diesen Spirit mit jungen Menschen, mit Läufern und Zuschauern zu teilen. Laufen für einen guten Zweck und der Motivation „RUN FOUR GOOD” für die Unterstützung des Nicola Werner Research Awards.

 

Der Nicola Werner Research Award wurde zur Förderung der Forschung in den Bereichen Virologie, Immunologie und Prävention von Krebserkrankungen ins Leben gerufen. Am 9. September fand bereits die 2. Nicola Werner Challenge THE RIDE in Paris statt, an dem auch Athleten des Sugar und Pain Racing teilnahmen. Über 50 Radfahrer transportierten auf den 220km von Paris nach Cabourg die Philosophie und den Spirit von Nicola Werner: „Lebe die Musik, die in Dir gespielt wird!” Nicola Werner war eine Künstlerin und leidenschaftliche Läuferin und Rennradfahrerin. Vor allem hat Nicola Werner die Bewegung geliebt, sie war gerne draußen in der Natur und hat dieses Lebensgefühl in ihren Bildern interpretiert.
 

Nicola Werner Challenge Ed.2 / LIVE THE MUSIC THAT PLAYS WITHIN YOU © Moritz Werner

Nicola Werner Challenge Ed.2 / LIVE THE MUSIC THAT PLAYS WITHIN YOU © Moritz Werner


 

Mit der SUGAR & PAIN 42K Team Relay möchten wir die besondere Bedeutung von Ausdauersport, die Freiheit und Freude am Laufen und den Teamspirit teilen. Es ist dabei jedem selbst überlassen, wie sie oder er diese Freiheit und Freude in diesem Moment, an diesem Tag interpretiert. Ob Du ein Genussläufer bist oder in Deinem Segment eine persönliche Bestzeit aufstellen möchtest. Am Ende zählen die Teamleistung und der Teamspirit gemeinsam die 42,195 Kilometer bewältigt zu haben und durch das Marathontor in das Olympiastadion zu laufen.
 

Wir möchten mit der SUGAR & PAIN Team Relay die Aufmerksamkeit für den Nicola Werner Research Award steigern, der sich aus Spenden und Erlösen finanziert. Einmal jährlich wird der Award junge Forschern am Institut Gustave Roussy und dem Deutschen Krebsforschungszentrum vergeben. Die Mission: Wir möchten junge Menschen, Ausdauersportler und Läufer für die Notwendigkeit der Erforschung von Therapie- und Präventionsmöglichkeiten einer maligne Neoplasie sensibilisiern. Wir möchten jeden motivieren auch selbst die 42,195 Kilometer zu laufen, ob mit Freunden in einem Team oder alleine, um den Spirit in die Welt hinauszutragen und Grenzen zu überwinden. Lebt Euer Leben – es gibt nur eines!
 

Wir freuen uns, dass wir mit Saucony kurzfristig einen Kooperationspartner für dieses Projekt gewinnen konnten, der die SUGAR & PAIN TEAM Relays mit Laufshirts ausstattet. Für ein hochwertige Verpflegung vor, im und nach dem München Marathon wird ultraSports die SUGAR & PAIN TEAM Relays mit ultraGels und ultrPerform Trink unterstützen. Natürlich wäre all das nicht realisierbar, ohne der Begeisterung und dem großen Engagement von Moritz Werner für diesen guten Zweck. Dafür möchten wir uns schon vorab bei allen Beteiligten und den Läufern für die spontane Unterstützung danken.
 

Wir werden am 8. Oktober auch einen SUGAR & PAIN Actionpoint an der Laufstrecke einrichten um alle Teilnehmer des Marathon München 2017 zu motivieren und den Spirit Live The Music That Plays Within You den Läufern mit auf den Weg zu geben. Ab 11 Uhr sind wir nähe Kilometer 29 am Gärtnerplatz. Wir können jede Hilfe und Unterstützung brauchen. Unter den Helfern und engagiertesten Supportern verlosen wir je ein SAUCONY Run Your World Laufshirt in der SUGAR & PAIN limited Edition
 

Die Hashtags für Deine Social Media Posts der SUGAR & PAIN 42K Team Relay, des SUGAR & PAIN Actionpoint und des Marathon München:
 

#nicolawernerchallenge
#sugarandpainruns
#sugarandpain4good
#sugarandpainrelay
#runyourworld
#themusicinyou
#marathonmuenchen
 

Wir wünschen allen Startern des Marathon München 2017 einen erfolgreichen Lauf und viel Freude.
Live the Music that plays within you – Run your World
If it doesn’t Challenge you, it doesn’t Change you
 

MARATHON MÜNCHEN 2017 SUGAR & PAIN TEAM Relay Four Good FACTS

 

WANN & WO

  • Datum: Sonntag, 08. Oktober 2017
  • Startzeit: 10:00 Uhr
  • Start: Coubertinplatz, Olympiapark
  • Ziel: Olympiastadion

 

WAS

  • 2 Marathonstaffeln (Team Relay)
  • 8 Läufer
  • 42,195 km
  • 6,8 km; 14,2 km; 10,5 km; 10,695 km

 

WER

  • 4 Frauen
  • 4 Männer
  • alle Altersklassen
  • alle Leistungstufen

 
 

DU MÖCHTEST SPENDEN ODER HAST FRAGEN

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INFOS MARATHON MÜNCHEN 2017

 

PARTNER DER SUGAR & PAIN TEAM RELAY FOR GOOD

SAUCONY Run Your World Laufshirt
ULTRASPORTS
 

PHOTOCREDITS

Stefan Drexl
 

THIRD TIME IS A CHARM – ALLE GUTEN DINGE SIND DREI – und so sind’s jetz nur noch Tage bis zum IRONMAN Vichy 2017. Die vergangenen acht Wochen waren sehr intensiv, wie sich’s eben gehört vor einer Langdistanz und besonders erlebnisreich. Mit den beiden traditionellen Triathlonrennen in Karlsfeld und Erlangen war ich im Juli auf der Kurzdistanz und Mitteldistanz am Start. Im August ging’s dann mit dem Rennrad in die Berge nach Südtirol, in die Schweiz und Österreich. Neben langen Trainingseinheiten habe ich noch viele Höhenmeter über manchen legendären Alpenpass, wie den Jaufenpass und das Timmelsjoch, sowie den Ofenpass und das Stilfser Joch für den Feinschliff und mentale Stärke gesammelt.

 
Seit Mittwoch sind wir in der Auvergne, dem Herzen Frankreichs angekommen und es scheint als war die Langdistanz 2016 erst gestern und 2015 letzte Woche. Same same, but different! Wir haben bei unserer Ankunft das gleiche Wetter mit strahlend blauem Himmel, den selben heissen Temperaturen von 34 Grad Celsius und sind sogar im gleichen Zimmer untergebracht. Die verbleibende Zeit bis Sonntag Morgen heisst es jetzt Beine hoch legen und erholen, kühlen Kopf bewahren und gute zu essen.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Mit Startnummer zwei als Zweiter aus dem Wasser und im Ziel Platz zwei der Altersklasse © Triathlon Karlsfeld

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Mit Startnummer zwei als Zweiter aus dem Wasser und im Ziel Platz zwei der Altersklasse © Triathlon Karlsfeld

 

IN KARLSFELD MIT STARTNUMMER ZWEI ALS ZWEITER AUS DEM WASSER

Das zehnte Mal in Folge war ich in diesem Jahr beim Triathlon Karlsfeld über die Kurzdistanz am Start. Das bescherte mir von Veranstalter Dieter Asböck zu meiner Freude überraschend die Startnummer zwei und das sogar vor Triathlonprofi Johannes Moldan. Natürlich wollte ich zumindest über die 1500 Meter Schwimme im 21,5 Grad warmen Karlsfelder See dem etwas gerecht werden und so kam ich als Zweiter hinter Profi Moldan mit nur 44 Sekunden Abstand aus dem Wasser. Durch mein fehlendes Tapering in der Vorwoche fehlten über die 45 Kilometer auf dem Rad noch ein paar Prozent Druck in den Beinen und so war durch die übermässig verbrauchte Energie zusammen mit den schwülen Temperaturen auf den 10,5 Kilometern nur noch an ein flottes auslaufen zu denken.

Es reichte mir immerhin noch zu einem 2. Platz in meiner Altersklasse und ich konnte nach diesem Rennen zumindest hinter die Auftaktdisziplin einen Haken setzen. Besonders habe ich mich an diesem Tag aber für meinen Athleten Jakob Heindl gefreut, der mit einem zweiten Platz gesamt hinter Johannes Moldan seine starke Rad- und Laufform demonstriert aber endlich auch gute Schwimmleistung abgeliefert hat.

 

LETZTER TEST AUF DER MITTELDISTANZ HINTERLÄSST FRAGEZEICHEN

Vierzehn Tag darauf sind wir kurz entschlossen noch nach Erlangen, um über die Mitteldistanz des Erlanger Triathlon zu starten. Im Jahr 2015 wurde ich dort gesamt Vierter. Angesichts meiner Vorbereitung auf den IRONMAN Vichy 2017 und dem diesmal sehr starken Teilnehmerfeld war im Grunde im Vorfeld klar, dass eine solch tolle Platzierung nur mit viel Glück drin sein würde. Ich wollte aber einerseits wissen, was auf dem Rad möglich ist, denn im Radlabor München habe ich mit Pascal noch einmal die Sitzposition optimiert. Andererseits wollte ich ein Gefühl für die geplante IRONMAN-Pace bekommen und den Halbmarathon entsprechend laufen. Aus dem Main-Donau-Kanal kam ich schließlich nach 28:15 Minuten über 2000 Meter und bin als Sechster auf den Sattel meines Zeitfahrrades geschwungen.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Optimierung der Sitzpolsition für die Langdistanz im Radlanbor München © Pascal Ketterer

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Optimierung der Sitzpolsition für die Langdistanz im Radlanbor München © Pascal Ketterer

 
Mit einer durchschnittlicher Speed von 38,8 km/h über die zwei Radrunden mit 80 Kilometer habe ich schließlich an Position 14 in die Laufschuhe gewechselt. Für die 21 Kilometer habe ich natürlich vorher Laufsocken angezogen, auch um den Wechsel und Ablauf für die Langdistanz zu üben. Doch schon nach wenigen Kilometern haben sich meine Füsse ähnliche wie zuletzt in Lauingen angefühlt und die Fusssohlen zu brennen begonnen, trotz anderer Socken. Ich versuchte es so lange wie möglich zu ignorieren, an den Verpflegungsstellen ging ich ein paar Meter obwohl es muskulär und energetisch keinen Anlass gab. Das linderte zwar diesen brennenden Schmerz aber kostete auch Zeit und Platzierungen. Nach der Hälfte des Halbmarathons nahm ich raus, um die Gefahr einer Verletzung oder Muskelverhärtung zu vermeiden, schließlich wollte ich meine großes Ziel nicht gefährden. So wurde erneut Zweiter meiner Altersklasse und konnte zumindest hinter die zweite Disziplin jetzt auch einen Haken setzen.

 

REGEN BRINGT SEGEN UND MENTALE STÄRKE

Nach einer Woche der Regeneration bin ich für ein intensives Radwochenenden ins Zillertal gefahren, um unter anderem meinen Freund Moritz wieder zu treffen. Intensiv waren bei der Hinfahrt am Freitag von München über 180 Kilometer mit Valepp, Spitzing und Thiersee weniger die Berge und die Hitze als die abschliessenden 60 Kilometer im Regen. Die erste Einheit im Sinne mentaler Härte. Nachdem wir komplett durchgespült Stumm im Zillertal erreicht haben, war die Schwimmeinheit damit auch absolviert.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Der Spitzingsattel über das Valepp lohnt immer, auch auf dem Weg ins Zillertal © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Der Spitzingsattel über das Valepp lohnt immer, auch auf dem Weg ins Zillertal © Stefan Drexl

 
Am Samstag habe ich mir dann bei Sonnenschein und erneut warmen Temperaturen das Triple der Stauseen am Talende vorgenommen. Nach Schlegeis mit bis zu 14 Prozent Steigung und Zillergrund mit zwölf lies ich das Stillup aufggrund des Wetterumschwungs lieber links liegen und ersetzte es mit 20 Kilometer im Wettkampftempo zurück zur Unterkunft. Nur fünf Kilometer vor dem Ziel wurde dann aus ein paar Regentropfen das heftigtste Gewitter des Jahres im Zillertal mit Überflutungen und zahlreichen Muhrenabgängen. Auf dem kurzen Heimweg wurde ich genauso nass wie tagszuvor. Nach einem Halbmarathon im Dauerregen am nächsten Tag wurden wir am Montag endlich mit durchgängi Sonnenschein und moderaten 22 Grad belohnt, die wir nach einer frühen Schwimmeinheit für eine Tour nach Brandenberg und zu den Reintaler Seen nutzen. So haben wir in vier Tagen dennoch zwölf Kilometer im Wasser, 400 Radkilometer, 40 Kilometer laufen, wenn auch meist in nassen Schuhen zurück gelegt. Ganz besonders aber hat’s den Kopf gewaschen und den Willen gestärkt.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Von der Abfahrt des Jaufenpasses geht's direkt in den Anstieg über 29 km zum Timmelsjoch hinauf © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Von der Abfahrt des Jaufenpasses geht’s direkt in den Anstieg über 29 km zum Timmelsjoch hinauf © Stefan Drexl

 

DIE KÖNIGSETAPPEN ZU TIMMELSJOCH UND STILFSER JOCH FÜR DAS I-TÜPFELCHEN

Das Beste zum Schluss, mit dieser Philosophie bin ich für zwei der letzten Radeinheiten wieder einmal ins zauberhafte Südtirol gefahren. Mit der ersten stabilen Wetterlage über dem Alpenhauptkamm habe ich mir die große Rundtour des Ötztaler Radmarathons vorgenommen. Die Strecke von Zirl im Inntal über Axams zum Brennerpass, von Sterzing über den Jaufenpass (2094 m) ins Passeiertal und dann hinauf zum Timmelsjoch hat nicht nur mehr als 5000 Höhenmeter sondern einen vielseitig hochalpine Landschaft um die Ötztaler Alpen zu bieten. Wir waren an diesem Sonntag leider etwas zu spät gestartet, so dass wir aufgrund der einsetzenden Dunkelheit nicht mehr das Kühtai mitnehmen konnten und das Ziel Ötz am Ende des Tals war. Dieses war der erste Streich, …
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Beeindruckende Bergkulisse am Anstieg zum Timmelsjoch © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Beeindruckende Bergkulisse am Anstieg zum Timmelsjoch © Stefan Drexl

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Nach Brenner und Jaufenpass der dritte und höchste Strassenpass der Ötztaler Runde, das Timmelsjoch © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Nach Brenner und Jaufenpass der dritte und höchste Strassenpass der Ötztaler Runde, das Timmelsjoch © Stefan Drexl

 
… der Zweite folgte mit dem Stilfser Joch zwei Tage später zugleich. Was mir 2016 noch wegen eines Wetterumschwungs verwehrt war, das war mir in diesem Jahr endlich möglich. Vom Startort Glurns gings als erster auf den Ofenpass (2149 m) hinauf und dann hinunter Richtung Zernez ab vorher rechts ab durch den Tunnel nach Livigno.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Auf dem Weg zum Stilfserjoch von Livigno sind der Passo d'Eira und del Foscagno zu überfahren © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Auf dem Weg zum Stilfserjoch von Livigno sind der Passo d’Eira und del Foscagno zu überfahren © Stefan Drexl

 
Weiter über den Passo d’Eira und Passo di Foscagno hinüber nach Bormio von wo es schließlich über 36 Kehren auf 22 Kilometern mit durchschnittlich 12% Steigung zum Stilfser Joch auf 2757 m hinauf ging, dem zweithöchsten asphaltierten Alpenpass nach den Col de l’Iseran. Nach zwei Cappuccini rollte es dann über die legandäre Südrampe wieder hinunter ins Vinschgau nach Prad und zurüch nach Glurns.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Von Bormio zum Stilfserjoch sind's 36 Kehren, nach der Hälfte des Anstiegs mit dem steilsten Teilstück von 14% sind schon neun geschafft © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Von Bormio zum Stilfserjoch sind’s 36 Kehren, nach der Hälfte des Anstiegs mit dem steilsten Teilstück von 14% sind schon neun geschafft © Stefan Drexl

 

DAS BESTE ZUM SCHLUSS

Mit diesen beiden letzten, wunderbaren Touren und den Wochen zuvor mit Zillertal, Erlangen und Karlsfeld war alles getan, was zu tun war und ich begann mit dem Tapering für meinen dritten IRONMAN Vichy 2017. Es gab bisher keinerlei Verletzungen, keine Stürze und erneut ein Jahr, eine Saison ohne Krankheiten und in bester Gesundheit dank der optimalen Balance von Work, Life und Training.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Im letzten Drittel hinauf zum Passo dello Stelvio kommt der Umbrail Pass von Santa Maria © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Im letzten Drittel hinauf zum Passo dello Stelvio kommt der Umbrail Pass von Santa Maria © Stefan Drexl

 
Nur wenn Belastung und Erholung stets optimal an den persönlichen Gegebenheiten angepasst sind, wenn Gleichgewicht und Wohlbefinden stimmen, nur dann ist man in der Lage durch ein individuelles Training, mit der richtigen Ernährung und mit etwas Disziplin seine persönlichen Ziele erfolgreich zu erreichen.
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Es ist vollbracht - die Königsetappe der Radsaison und Vorbereitung auf den IRONMAN Vichy 2017 © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Es ist vollbracht – die Königsetappe der Radsaison und Vorbereitung auf den IRONMAN Vichy 2017 © Stefan Drexl

 
Ich habe in den vergangenen acht Monaten sehr viele neue Erfahrungen sammeln können, lange Bewährtes hinterfragt, einiges Neues ausprobiert, manche Dinge wieder verworfen und manches etabliert. Ich habe auf meinem langen Weg im Wasser, auf dem Rad und zu Fuss wieder eine Menge dazu gelernt, tolle Gespräche geführt und neue Freunde gewonnen. Einige Athleten haben meinen Weg gekreuzt und mich begleitet, mancher kurz und andere länger, doch alle haben daran irgendwie Teil gehabt..
 
Das Ziel, es war das Gleiche, aber der Weg war ein anderer. Nur wer neue Wege geht, der kann eigene Spuren hinterlassen und neue Erkennntnisse gewinnen. Drei Tage vor meiner dritten Langdistanz haber ich dieses erste Ziel bereits erreicht und kann am kommenden Sonntag noch einen Punkt dahintersetzen. Keiner weiss, wie es ab 6:50 Uhr morgens laufen wird, was der Tag alles bringen wird. Aber eines ist gewiss, ich werde wieder eine Menge lernen und bin allen dankbar, die mich dabei unterstützt haben. DENN ERFOLG IST KEIN ZUFALL UND DAS BESTE KOMMT ZUM SCHLUSS!
 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Jetzt ist es an der Zeit, dass es los geht, werde wieder eine Menge Erfahrungen sammeln und bin allen dankbar, die mich dabei unterstützen © Kerstin Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #3 / Jetzt ist es an der Zeit, dass es los geht, werde wieder eine Menge Erfahrungen sammeln und bin allen dankbar, die mich dabei unterstützen © Kerstin Drexl

 
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RACEWEEK, sieben Tage vor dem Saisonkracher, dem IRONMAN Vichy 2017 und der Blick zurück, zeigt mir klar und deutlich, welche langen Weg man zurückgelegt und großartiges erlebt hat. Nach dem Trainingscamp in der Toskana und drei Wochen Regeneration startete Mitte Mai endlich die Triathlon Saison und damit die zweite Vorbereitungsphase auf den IRONMAN Vichy 2017. Einmal mehr war der legendäre Heidesee Triathlon des DTU Jugend Cups und für Simon der erste nationale Formtest. Für mich war die Kurzdistanz im badischem Forst der Auftakt einer fünfwöchigen Wettkampfphase an dessen Ende die Triathlon Mitteldistanz Lauingen mit dem Sieg meiner Altersklasse stand. Im darauf folgenden Trainingsblock waren große Umfänge in allen drei Disziplinen und knackige Intervalle auf dem Trainingsplan, die wir unter anderem im Chiemgau und Tirol absolvierten. Mit dem Karlsfeld Race und der Mitteldistanz des Triathlon Erlangen konnte ich diese harte Trainingsphase erfolgreich abschliessen. Seven Days, one Week to go!

 
Die legendäre Kurzdistanz des Heidesee Triathlon haben in der Vergangenheit zahlreiche Profis als ersten Formtest der jungen Saison genutzt. Darunter der neunmalige Ironman Gewinner Timo Bracht oder Thomas Hellriegel, Hawaii Sieger 1997 und der Ironman Weltmeister 2014, Sebastian Kienle. Mit Horst Reichel stand 2017 wieder ein deutscher Triathlon-Profi am Start und das ist natürlich immer zusätzliche Motivation. Für Simon jedoch war zuvor der Start des DTU Jugend Cups in dem er erstmals mit den Junioren ins Rennen ging.

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #2 / Ein letzter Wink bevor es zum Saison-Opening 2017 an den Start geht © Kerstin Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #2 / Ein letzter Wink bevor es zum Saison-Opening 2017 an den Start geht © Kerstin Drexl

 

SAISON-OPENING MIT HEIDEN SPASS UND TEAMGEIST

Als einer der schnellsten Schwimmer war die Erwartung natürlich groß, unseren frisch gebackenen, 18-Jährigen Sohn wieder mit der ersten Gruppe aus dem Wasser kommen zu sehen. Dem wurde der bayerische Meister von 2016 auch voll gerecht, doch wie sich die Sprintdistanz der Junioren dann entwickelte, damit hatte keiner gerechnet. Den Race Report zum Saison-Opening 2017 am Heidesee kannst Du hier lesen.

 
Mit insgesamt zwei Sprintdistanzen, zwei Kurzdistanzen und einer Mitteldistanz innerhalb von fünf Wochen war der Start in die Triathlonsaison 2017 recht ordentlich. Fünf Triathlon-Wettkämpfe das reicht für die meisten Athleten schonin einer Saison. Doch meine Teilnahme an einer der Sprintdistanzen, war eher kurzfristig, um das SCPE Triathlon Team als fünfter Mann in der Triathlon Regionalliga Bayern zu unterstützen. Eine sehr intensive Erfahrung mit nachhaltigem Trainingseffekt, wie sich besonders auf der Laufstrecke im Nachhinein herausstellen sollte. Hier der Race Report zum Start in die Triathlon Regional Liga Bayern.

 
Nach dem Heidesee Triathlon, dem Super- und Teamsprint von Weiden, sowie einer Sprintdistanz in Trebgast war es an der Zeit mich endlich wieder auf den Sattel der Zeitfahrmaschine zu schwingen bevor dann mit der Triathlon Mitteldistanz Lauingen das erste Highlight auf dem Saisonplan stand. Ich suchte mir deshalb kurzfristig noch eine nahegelegene Kurzdistanz und wurde im österreichischen Kirchbichl fündig. Eine Kurzdistanz der besonderen Art, betrachtet man nur die Fakten, aber auch ein besonders gut organisierter Triathlon, der wiederum einige Profis, wie Thomas Steger oder Andreas Giglmayr lockte: 4,5 Runden schwimmen für 1500 Meter, zwei Runden Radfahren à 20 Kilometer mit zweimal 18% Steigung über zwei Kilometer und vier Runden laufen für fast 11 Kilometer mit insgesamt 200 Höhenmetern. Recht knackig nach drei Rennen innerhalb von drei Wochen in den Beinen und als Vorbereitung auf eine durchwegs flache Mitteldistanz im schwäbischen Lauingen.

TRIATHLON HEIDESEE 2017 Erfolgreiches Saison Opening mit DTU Jugend Cup / Der Wechsel hat hervorragend funktioniert und so saß Stefan 1:24 Minuten später schon auf meiner Zeitfahrmaschine.

TRIATHLON HEIDESEE 2017 Erfolgreiches Saison Opening mit DTU Jugend Cup / Der Wechsel hat hervorragend funktioniert und so saß Stefan 1:24 Minuten später schon auf meiner Zeitfahrmaschine.

 

WENN DIE SONNE KNALLT UND DER MOTOR QUALMT

Das Schwimmen war entgegen der Erwartungen bei 4,5 Runden ein richtiger Spaß. Natürlich ohne Neopren, denn die Badewanne von Kirchbichl hatte fast 25 Grad. Nach etwas mehr als 330 Metern war stets Landgang und das Publikum hat ordentlich angefeuert. Nach zwei Runden begannen natürlich die Überrundungen, doch dank der disziplinierten Teilnehmer war der Weg aussen herum frei und absolut problemlos. Ich kam als fünfter hinter den Pros aus dem Wasser und nach einem schnellen Wechsel, wie immer, ging’s volldampf zum ersten Mal in den 19-prozentigen Anstieg hinein.

 
Ich war mir anfangs nicht sicher, ob noch das Wasser vom Schwimmen ins Visier tropfte oder der Schweiß unter dem heißen Helm. Zusätzlich zu den heissen Temperaturen knallte auch die Sonne in den Hang. Dennoch, der Druck auf dem Pedal war ordentlich und auch die zweite Radrunde lief, wie geschmiert. Allerdings hatte ich währenddessen bereits einen Liter meiner Flaschen geleert, ein deutliches Zeichen der schwülen Witterung., schließlich brauchte der qualmende Motor regelmäßig Kühlung. Nach der ersten Laufrunde (2,5 km) war dann der Motor heiß gelaufen und ich nutzte die Verpflegung vor dem Anstieg zur intensiven Kühlung. Dennoch war das mental kein Problem, denn mehr hatte ich ohnehin nicht erwartet und bis dahin war ich richtig zufrieden. Es war zudem ein Platz auf dem Stockerl in der Altersklasse, gesamt der 11. Platz und jetzt etwas Zeit zu regenerieren.

 

HEISSESR LAUFSTIL IM SCHWABENLAND

Die Triathlon Lauingen war das erste Highlight auf dem Saisonplan, Abschluss der ersten Wettkampfphase. Die Mitteldistanz war zudem ein erster Indikator, um im Juni und Juli an weiteren Stellschrauben für die Langdistanz drehen zu können. Das Teilnehmerfeld über die 2250 Meter Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen ist rund um die schwäbische Klosterstadt zwar übersichtlich aber traditionell stark besetzt. So ist auch Christian Brader wieder am Start um die Schwäbische Meisterschaft gewesen, während Faris Al-Sultan als Läufer einer Staffel auf die Strecke ging und sogar Nicole Leder sich auf die Sprintditanz traute. Thomas Hellriegel musste aufgrund einer Verletzung diesmal leider Absagen.

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #2 / Heisse Sohle © Kerstin Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete #2 / Heisse Sohle © Kerstin Drexl

 
Es war mein dritter Start in Lauingen und so konnte ich mit einem sehr schnellen Schwimmen über drei Runden à 750 nach 30:51 Minuten erneut als Erster aus dem Auwaldsee, gemeinsam mit Christian Brader steigen. Wir hatten uns in jeder Runde in der Führung abgewechselt und einen satten Vorsprung herausgeschwommen. Von den vier flachen Radrunden war auf den ersten 20 Kilometern noch etwas Müdigkeit in den Beinen, die während der verbeleibenden 60 Kilometern dann wich. Nach zwei Stunden wechselte ich in der 750 Meter langen Wechselzone vom in meine Laufschuhe bevor ich durch die historische Altstadt hinunter entlang der Donau auf die letzten 21 Kilometer lief.

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Saisonauftakt im badischen Forst - Triathlon Kurzsdistanz Heidesee © Kerstin Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Saisonauftakt im badischen Forst – Triathlon Kurzsdistanz Heidesee © Kerstin Drexl

 
Doch gleich zu Beginn brannten die Fusssohlen und die Laufschuhe schienen zu eng, ein bisher eher seltenes Problem und mir bei dem erfahrungsgemäß optimalen und schon viel eingesetzten Setup unerklärlich. Ich musste ein paar Mal anhalten, die Laufschuhe aus und wieder anziehen, um die Bänder zu lockern, doch es half alles nichts. Das kostet natürlich Zeit und trotz des ständigen Gefühls jederzeit einen Wadenkrampf zu bekommen, lief ich den gesamten Halbmarathon letztendlich mit Feuer unter den Füssen in 1:30 Stunden. Ich möchte nicht wissen, wie der heisse Laufstil ausgesehen hat. Auf den letzten Kilometern konnte ich mir dann zum Glück doch noch den Sieg der Altersklasse sichern und insgesamt den 12. Platz. Christian Brader, auf dem Rad und in den Laufschuhen stark, wie die schwäbsche Eisebahn, hat die Triathlon Mitteldistanz Lauingen 2017 gewonnen. Den Grund meiner brennenden Füsse konnte ich jedoch nicht herausfinden und es sollte mich noch einmal erwischen.

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Letzte Vorbereitungen beim Check In des Zeitfahrrades ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Letzte Vorbereitungen beim Check des Zeitfahrrades ©stefandrexl.de

 

SCHRAUBEN DREHEN IN DER REGENERATION

Mit diesem Resultat ging erste einmal in die verdiente Regeneration und Saisonpause. Vier Wochen für Erholung, und Analyse, um die Erfahrungen und Erkenntnisse umzusetzen und im nächsten Trainingsblock an den Stellschrauben zu drehen. Mittlerweile war Sommer in München, noch zehn Wochen bis zum IRONMAN Vichy 2017.

 
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Am Anfang scheint es eine Ewigkeit, über viele Monate, zahlreiche Wochen, unzählige Tage und Stunden Training, manchmal mit Freunden, aber meist alleine, stets an der Seite des inneren Schweinhundes, um die Leistungsfähigkeit und mentale Stärke zu verbessern: Swim, Bike, Run – Eat, Sleep & Repeat! Mit viel Disziplin und der richtigen Balance von Belastung und Regeneration, von sportlichem Training nebendem beruflichen und sozialem Alltag, um einen Langdistanz Triathleten aus sich zu machen. Und dann sind’s plötzlich nur noch zehn Tage bis zum Saison-Highlight und dem IRONMAN Vichy 2017. Der Countdown zum Showdown.

 

Vor zwei Jahren war es die Erste in 25 Jahren Triathlon und jetzt wird’s mit dem IRONMAN Vichy 2017 bereits die dritte Langdistanz sein, erneut oder noch einmal im bezaubernden Städtchen Vichy, Auvergne. Eigentlich sollte es 2015 auch der einzige Ironman werden, doch manchmal kommt es anders als man denkt. Wie es nun doch soweit kommen konnte, das könnt ihr in meinem Race Report 2015 und The Story 2016 lesen.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die Lust auf's Rennrad wuchs nach den vielen Trainingseinheiten auf den Skating Latten © Simon Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die Lust auf’s Rennrad wuchs nach den vielen Trainingseinheiten auf den Skating Latten © Simon Drexl

 

Der Winter sollte endlich mal wieder voll und ganz dem Wintersport gehören, möglichst viele Tage im Schnee und entspannt auf dem Brett den Pulver an den Hängen. Aber der Schnee kam nicht, zumindest nicht so, wie erhofft und ausreichend, um in den Bergen schöne Touren zu gehen. Als Frau Holle dann doch ein Einsehen hatte, überwarf sie sich mit Flocken und Wind in Hülle und Fülle, so dass dennoch keine Touren möglich waren, jetzt aber aufgrund anhaltend hoher Lawinengefahr. Ich blieb also im Tal und nahm die Skating Ski um wenigstens ein paar Tage im Schnee zu sammeln, daraus wurden dann mehrere Wochen und so stieg die Formkurve nach der langen Saisonpause im Herbst allmählich an und die Freude wuchs natürlich ebenso.

 

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ERSTE ANZEICHEN FÜR DAS TRIPLE BEIM IRONMAN VICHY 2017

Mitte Februar klingelte dann das Telefon und mein Freund Moritz erzählte mir von seinen Mallorca-Plänen mit unserem gemeinsamen Radfreund Orhan. Zehn Tage Trainingslager auf der Baleareninsel Anfang März, über 1200 Kilometer und knapp 10.000 Höhenmetern mit ambitionierten Rennradfahrern, absoluten Puristen. Das waren gute Aussichten und ein perfektes Timing, dachte ich mir. Denn längst wieder stand die Insel auf meinem Plan. Zudem war die Lust groß mich nach den vielen Trainingseinheiten auf den Skating Latten und der schlechten Witterung endlich wieder bei Sonneschein in kurzen Hosen auf’s Rennrad zu schwingen. Ich buchte also spontan einen Flug und ein Zimmer im Club Polentia und konnte mit Sven sogar noch einen meiner Athleten motivieren kurzfristig nach Mallorca mitzukommen.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Schon um 10 Uhr am Beckenrand des Club Polentia bis die Crew komplett war © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Schon um 10 Uhr am Beckenrand des Club Polentia bis die Crew komplett war © Stefan Drexl

 

Wir flogen also Ende KW 09 mit dem ersten Flug um sechs Uhr morgens von München nach Palma und weiter mit dem Bus an die Nordküste Mallorcas nach Polentia. Und so standen wir um 10 Uhr am Beckenrand eines der beiden 25 Meter Pools, bereit für die erste Schwimmeinheit bis die Crew dann mittags komplett war. Das zu einem Zeitpunkt im Trainingsjahr, wo man genau diese Impulse und Reize setzt, wenn für Mitte des Jahres eine Langdistanz, wie der IRONMAN Vichy 2017 geplant ist. Erste Anzeichen?

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die erste kleine, lockere Einrollrunde gemeinsam mit der zwölfmannstarken Trainingsgruppe zum akklimatisieren: 120 KM © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die erste kleine, lockere Einrollrunde gemeinsam mit der zwölfmannstarken Trainingsgruppe zum akklimatisieren: 120 KM © Stefan Drexl

 

Unsere Rennräder haben wir bei Bikeexperience Mallorca organisiert und wurden ebenso um 12 Uhr vom Inhaber persönlich aus Sineo gebracht. Ein großartiger Service und mit einem nagelneuen Giant TCR Advanced 1 LTD mit aktueller Shimano Ultegra Gruppe ein super Bike. Für den kurzen Zeitraum bis zehn Tage rechnet sich das und macht weniger Stress als das eigene Rennrad im Flugzeug zu transportieren, zu zerlegen und wieder aufzubauen. Nach einem kleinen Lunch war pünktlich um zwei Uhr Nachmittag eine kleine und lockere Einrollrunde mit der zwölfmannstarken Trainingsgruppe geplant: 120 Kilometer, schließlich waren wir hier unter Rennradfahrern und nicht im Triathlon Camp. Wie dann wohl die Radumfänge der nächsten Tage aussehen würden, wenn der Auftakt schon derart üppig war?

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die Cobra von Sa Calobra - wie eine Schlange windet sich die Straße entlang der Berge vom Port Calobra hinauf zum Coll dels Reis © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Die Cobra von Sa Calobra – wie eine Schlange windet sich die Straße entlang der Berge vom Port Calobra hinauf zum Coll dels Reis © Stefan Drexl

 

VON SA CALOBRA NACH LA SASSA

Was soll ich sagen, es war mit den Klassikern nach Arta und Portocolom, nach Sant Salvador und Randa oder nach Soller, Puig, Sa Calobra und natürlich Cap Formentor natürlich in Streckenlänge und Höhenmeter ausbaufähig. Schwimmen in einem der beiden 25 Meter Becken und Laufen organisierten wir um unsere langen und vielen Radeinheiten herum selbst. Um so effizienter, entweder kurz und knackig, regenerativ oder auch koppeln waren dann die Trainingseinheiten im Wasser und in den Laufschuhen dann, denn natürlich lag der Fokus auf dem Rennrad. So früh im Jahr kann ich solch einen Trainingsblock mit intensiven Radkilometer und Umfängen durchaus empfehlen. Es ist eine gute Option nach den ersten Trainingswochen während der nasskalten Wintermonaten in der Heimat ordentlich Kilometer in wärmeren Gefilden zu sammeln.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Das SUGAR & PAIN Racing Team in Canetto im Toskana Triathlon Camp © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Das SUGAR & PAIN Racing Team in Canetto im Toskana Triathlon Camp © Stefan Drexl

 

Nach dem Trainingscamp war vor dem Trainingscamp, denn schon vier Wochen nach der Rückkehr aus Mallorca standen zwei Wochen in der Toskana zusammen mit dem SUGAR & PAIN Racing Team auf dem Trainingsplan. Es ging so mit etwas Zeit zur Regeneration und Adaption fast nahtlos von Sa Calobra nach La Sassa. Doch anders als auf Mallorca im Club Polentia haben wir uns bei Cecina in kleine Bungalows mit Selbstversorgung eingemietet. Das erleichtert die Organisation, weil wir nicht an feste Essenszeiten gebunden sind, sorgt für eine flexiblere Trainingsplanung und ist wesentlich günstiger. Zudem kann man so die Ernährung optimaler und individueller planen, was bei den gesteigerten und intensiveren Trainingsumfängen zu dieser Jahreszeit durchaus sinnvoll ist. Geprägt von den vielen Radkilometern auf der Baleareninsel war das Team skeptisch was es in der Toskana erwarten würde.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Wer viele Kilometer mit dem Rennrad absolviert, der braucht viel Espresso © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Wer viele Kilometer mit dem Rennrad absolviert, der braucht viel Espresso © Stefan Drexl

 

Doch während der 14 Tage an der italienischen Westküste galt es alle drei Disziplinen, Schwimmen, Radfahren und Laufen ausgewogen zu trainieren. Wasser stand uns auf dem Gelände des Cecinella oder im örtlichen Hallenbad von Cecina zur Verfügung, das in Deutschland wohl längst einem Neubau hätte weichen müssen. Verschiedene Laufstrecken unterschiedlicher Streckenlängen gab es im Pinienwald entlang des Meeres. Natürlich standen auch längere Einheiten mit dem Rennrad auf dem Trainingsplan, denn das Saison-Highlight der meisten Athleten ist eine Mitteldistanz oder Langdistanz. Prägende Schlüsselerleinheiten, physiologisch und besonders psychologisch, wurden für die gesamte Mannschaft das Kraftausdauertraining hinauf nach La Sassa. Ein fünf Kilometer langer Anstieg mit durchschnittlich zehn Prozent zu einem kleinen Bergdorf vier Mal hintereinander.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Prägende Schlüsselerleinheiten, waren die Kraftausdauertraining hinauf nach La Sassa: 5 km mit Ø 10% © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Prägende Schlüsselerleinheiten, waren die Kraftausdauertraining hinauf nach La Sassa: 5 km mit Ø 10% © Stefan Drexl

 

ERFOLG IST KEIN ZUFALL MIT DER RICHTIGEN TRAININGSPLANUNG

Wer sich neben Beruf und Familie ernsthaft mit einer Triathlon Langdistanz auseinandersetzt, dem wird schnell der zeitliche Aufwand für die vielen Trainingseinheiten bewußt. Eine nachhaltige Leistungsentwicklung ist für gewöhnlich ein Prozess der normalerweise über Jahre erfolgt, möchte man die Gesundheit als Freizeittriathlete nicht ausser acht lassen. Langfristig betrachtet sind die zurückgelegten Trainingskilometer und -stunden natürlich ein wichtiges Erfolgskriterium. Für ambitionierte Freizeitsportler ist das die größte Herausforderung und erfordert viel Geduld, Ruhe und Toleranz des persönlichen Umfeldes.

 

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Für den Erfolg eines solchen Projekts ist viel Disziplin und Organisationstalent erforderlich. Am besten ist es dafür mit einem erfahrenen Triathlon Coach zusammenzuarbeiten, der das Training und die wichtige Regeneration professionell plant, um perfekt am Tag X vorbereitet, gesund und hundertprozentig fit zu sein. Das nimmt vor allem den Planungsstress und vermeidet möglichen Ärger mit dem sozialen Umfeld. Es gibt Sicherheit und erhält ganz besonders die Motivation während der vielen intensiven Trainingsmonate. Ein guter Coach ist kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen rundum das richtige Training und die Ernährung im Triathlon, er hilft auch bei der Jahresplanung und ist sogar psychologischer Beistand, wenn’s nicht rund läuft.

 

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Mit einem professionellen Triathlon Coach, der richtigen Trainingsplanung und Ernährung wird der Erfolg eines Ironmans kein Zufall © Stefan Drexl

IRONMAN VICHY 2017 The Making of an Ironman Triathlete / Mit einem professionellen Triathlon Coach, der richtigen Trainingsplanung und Ernährung wird der Erfolg eines Ironmans kein Zufall © Stefan Drexl

 
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@ Flo Sailer
@ Sven Pollert

 

Wer statt Espressowüste wert auf guten Geschmack und gesunde Ernährung  legt, der brüht seinen Espresso am besten selbst, ja der mahlt am Besten sogar die Kaffeebohnen frisch. So weit so gut. Wer aber mit dem Rennrad unterwegs ist, der wird sich damit schwer eher etwas tun. Selbst Handmühle, Gaskocher und Bialetti dürften in den Trikottaschen schwer Platz finden und aus einer gemütlichen Radrunde eine Tortour machen. Es bietet sich dann viel eher an, kurz in einem der kleinen Cafés im nächsten Ort zu halten und einen frischen Espresso zu bestellen. Rennrad und Espresso, das gehört für mich seit jeher zusammen.

 

KOFFEIN IM BLUT Auf dem Rennrad durch die Espressowüste / Rennrad und Espresso, das gehört für mich schon immer zusammen ©stefandrexl.de

KOFFEIN IM BLUT Auf dem Rennrad durch die Espressowüste / Rennrad und Espresso, das gehört für mich schon immer zusammen ©stefandrexl.de

 

Doch scheinbar weit gefehlt, selbst nach über 30 Jahren im sattel nicht! Der bajuwarische Freistaat, in dem Milch und Gerstensaft fliesen, ist bei gutem Espresso trockener als die Wüste Gobi. Peilt man im Münchner Umland einen örtlichen Becker an oder findet gar ein Café am Rande der Stadt, so bekommt man nichtsahnend eine heiße schwarze, koffeinhaltige Brühe mit laktosehaltiger Luft unter der Bezeichnung „Cappuccino“. Germania, Espressowüste, und das trotz der geographischen Nähe zu Italien und obwohl hierzulande mehr denn je des koffeihaltigen Heißgetränkes verkauft werden. Dass es aber auch anders geht, zeigen einige kleine feine Oasen der perfekten und frischen Espressokultur.


https://www.instagram.com/p/BSREBT9jVXe/?taken-by=sugarandpain

 

Was uns hierzulande in der Regel als Cappuccino in die Tasse kommt, hat mit dem beliebten Heißgetränk aus Italien kaum mehr etwas gemein, ausser vielleicht mit der Farbe. An der Dosis Koffein mangelt es zwar nicht grundsätzlich, in der Regel aber geschmacklich. Das wundert kaum, werden die meisten koffeinhaltigen Milchheißgetränke von Halb- oder Voll-Automaten kredenzt: Kaffeebohnen mahlen, Kaffeepulver brühen und Milch aufschäumen auf Knopfdruck. Der menschlich Leistungsanteil reduziert sich dabei auf das Strecken des Zeigefinger, weit entfernt von der Kaffekunst und Leidenschaft eines Barista.

 

Koffeinoasen geben einen Lichtblick

Wenn man Glück hat, dann erhält man das koffeinhaltiges Heißgetränk sogar in einer Tasse aus Keramik anstatt in einem Pappbecher mit Plastikdeckel, welcher noch den letzten verbliebenen Geschmack verblassen lässt – ganz abgesehen von der Umweltverschmutzung und den gesundheitlichen Nebenwirkungen. Dennoch gibt’s diese „Cappuccini“ aus All-In-One-Automaten noch nicht einmal günstiger oder schneller und die Menschen stellen sich dafür sogar an. Also strample ich weiter auf meinem Rennrad durch die Espressowüste des bayerischen Oberlandes und passiere auf meinen Touren lieber zügig jene vebliebenen kleinen Cafés in den Dörfern, zumindest so lange bis sich endlich etwas ändert. Aber es gibt ein paar Lichtblicke dank einer handvoll ambitionierter Koffeinoasen. Tatsächlich keine Fata Morgana wenn ich wieder einmal auf längeren Touren mit einem Hungerast desorientiert entlang der Voralpen kurble. Nein, es gibt sie wirklich und ich plane manchen Trainingseinheit extra so, um an einer der wenigen kleinen Kaffeeröstereien, wie in Murnau, Tegernsee oder Hermansdorf für ein oder zwei Cappuccini kurz zu stoppen. Die Dosis Koffein für den Hinweg gibt’s schon zu Hause, einen Espresso aus der Bialetti Herdkanne mit frisch gemahlenen Kaffebohnen.

 

KOFFEIN IM BLUT: Durch die Espressowüste mit dem Rennrad / Mit dem Rennrad vorbei am Starnberger See und den Osterseen, und dann kommt man nach Markt Murnau am Staffelsee.

KOFFEIN IM BLUT: Durch die Espressowüste mit dem Rennrad / Mit dem Rennrad vorbei am Starnberger See und den Osterseen, und dann kommt man nach Markt Murnau am Staffelsee.

 

Warum ist das aber grundsätzlich so ein Jammer mit dem Kaffee hierzulande, fahren wir doch gerne gen Süden nach Bella Italia und bestellen schon kurzer hinterm Brenner den ersten Espresso? Ist es Bequemlichkeit, schlichtweg Geiz oder tatsächlich Geschmacksverirrung? Wenn ich mit meinem Rennrad durch die Berge Südtirols fahre oder die Toskana durchquere, dann finde ich in jedem noch so kleinen Villaggio eine kleine Bar mit einer exzellent eingestellten Siebträgermaschine und einem gutem Espresso oder Cappuccino. Schnell, unkompliziert und schmeckt wunderbar aromatisch für wenig Geld.

 

Guter Espresso? Keine Frage des Geschmacks

Aber es geht auch anders! Möchte man im weiteren Umland Münchens einen guten Espresso, frisch gemahlen aus qualitativ hochwertigen Kaffeebohnen, dann sieht das zwar sehr übersichtlich aus. Doch es wird aufgerüstet in den bayerischen Kaffeestuben, denn immer mehr Menschen und Radsportler legen endlich auch hierzulande immer mehr Wert auf guten Geschmack. Aber nicht nur das: Sie möchten es auch ganz genau Wissen woher die schwarzen Bohnen kommen und schätzen eine nachhaltige Qualität, wie ich auch. So habe auch ich natürlich den ersten sonnigen Frühlingstag für eine Fahrt mit dem Rennrad von München Richtung Süden genutzt. Vorbei am Starnberger See und den Osterseen nach Markt Murnau am Staffelsee. Das sind gute 70 Kilometer, genau die richtige Entfernung für eine kurze Pause auf einen Cappuccino. Und das lohnt sich wirklich!

 

KOFFEIN IM BLUT: Durch die Espressowüste mit dem Rennrad / Michael Eckel von der Murnauer Kaffeerösterei hat seine Leidenschaft in den verschiedenen Arten der Zubereitung von Espresso und Cappuccino gefunden

KOFFEIN IM BLUT: Durch die Espressowüste mit dem Rennrad / Michael Eckel von der Murnauer Kaffeerösterei hat seine Leidenschaft in den verschiedenen Arten der Zubereitung von Espresso und Cappuccino gefunden

 

Zwei Brüder rösten den Kaffeemarkt auf

In dem oberbayerischen Stätdchen mit Blick auf das Wettersteingebirge mit Zugspitze und Alpspitze haben zwei Brüder die Zeichen der Zeit schon früh erkannt und eine kleine, feine Kaffeerösterei eröffnet. Ihren Ursprung hat die Murnauer Kaffeerösterei in der Kaffeeleidenschaft des Inhabers Thomas Eckel. Er entdeckte seine Begeisterung für guten Kaffee schon in den 90er Jahren auf einer Kaffeeplantage auf Hawaii. 2004 begann Thomas Eckel dann selbst mit dem privaten Vertrieb von Plantagen-Kaffee an Bekannte und Freunde. Das hat sich schnell rumgesprochen und so wurde aus der kleinen Manufaktur eine stetig wachsende Rösterei mit einem professionellen Vertrieb. Vor wenigen Jahren konnte Thomas Eckel dann auch seinen Bruder Michael für seine frisch gerösteten Kaffeebohnen begeistern.

Michael Eckel hat seine Leidenschaft in den verschiedenen Arten der Zubereitung von Espresso und Cappuccino gefunden, vom Mahlgrad und dem Tampen über die Extraktion bis zum richtigen Milchschäumen und der Latte Art erzählt er mit einer echten Begeisterung, die ansteckend ist und natürlich auch schmeckt. Mit diesen wenigen, kleinen Stellschrauben schafft er es das beste aus einer Kaffeesorte herauszuholen, so dass sich die Säure und Fruchtigkeit in einem Espresso oder Cappuccino zu einem echten Geschmackserlebnis entfaltet. Gemeinsam machen die Brüder nicht nur aus hochwertigen Kaffeebohnen besonders leckere Espressi sondern mischen mittlerweile den hisigen Kaffeemarkt auf und beliefern sogar das Münchener Traditionskaufhaus Kustermann am Viktualienmarkt.

 

KOFFEIN IM BLUT: Mit dem Rennrad durch die Espressowüste / Harmonie für den Gaumen, Koffein für’s Blut ©stefandrex.de

KOFFEIN IM BLUT: Mit dem Rennrad durch die Espressowüste / Harmonie für den Gaumen, Koffein für’s Blut ©stefandrex.de

 

Harmonie für den Gaumen, Koffein für’s Blut

Um die Unterschiede von Frucht- und Säuregehalt verschiedener Kaffeesorten zu schmecken, nehme ich noch einen zweiten Cappuccino. Ich entscheide mich für einen Pacha Mama, denn mein erster war ein Aricha aus Äthiopien. Der Aricha besticht durch eine aussergewöhnliche Fruchtigkeit, er ist ausgesprochen saftig, schmeckt nach Blaubeeren mit einer zarten Süße im Nachgeschmack und einen harmonischen Gesamteindruck. Der Pacha Mama hingegen kommt aus den Anden Perus und wächst seit Generationen in einer Höhe von 1700 Metern und besitzt eine würzig-feine Note und erlesene Säure. Er verbindet den Geschmack von Schokolade mit einem exotischen Touch von Maracuja, was ihn harmonisch und vollmundig macht. Der Peruaner scheint ein Highlight für Feinschmecker und für mich ein Traum als Cappuccino.

 

KOFFEIN IM BLUT: Durch die Espressowüste mit dem Rennrad / Vom Mahlgrad und dem Tampen über die Extraktion bis zum richtigen Milchschäumen und der Latte Art entdeckt man in der Murnauer Kaffeerösterei echte Begeisterung, die ansteckend ist und natürlich auch schmeckt.

KOFFEIN IM BLUT: Durch die Espressowüste mit dem Rennrad / Vom Mahlgrad und dem Tampen über die Extraktion bis zum richtigen Milchschäumen und der Latte Art entdeckt man in der Murnauer Kaffeerösterei echte Begeisterung, die ansteckend ist und natürlich auch schmeckt.

 

Nach einer halbstündigen Pause ist es wieder an der Zeit aufzubrechen und Michael lädt mich ein, doch gerne an einem seiner Seminare der Kaffee-Akademie der Murnauer Kaffeerösterei teilzunehmen, um mehr über den Kaffeeanbau und die Zubereitung eines feinen Espressos zu lernen. Das nehme ich doch gerne an und schwinge mich mit der richtigen Dosis Koffeein im Blut wieder auf den Sattel, um wieder hinaus in die Espressowüste zu reiten und den zweiten Teil meiner Tour zurück nach München anzutreten. Es ist einer dieser letzten sonnigen Herbsttage, das Laub ist bunt und duftet, ein „Indian Summer“ in Bayern.

 

Un Espresso, buona notte

Die Sonne steht schon tief, als ich wieder nach München hineinrolle und sich meine große Radrunde durch’s bayerische Oberland mit knapp 160 Kilometern langsam dem Ende neigt. Um den wunderbaren Tag auf dem Rennrad angemessen ausklingen zu lassen und die Regeneration geschmackvoll einzuläuten, halte ich noch für einen kurzen Absacker bei Tomaso und Elio im kleinen Caffè Italia. Ohne Fleiss kein Preis, oder wer guten Espresso. Buona notte!

 

QUELLEN

MURNAUER KAFFEERÖSTEREI
TEGERNSEER KAFFEERÖSTEREI
MERCHANT & FRIENDS Hermansdorf

Der POC Cerebel Raceday ist ein sehr kompakter Aerohelm, den ich besonders auf der Langdistanz, wie bei Ironman Vichy sehr komfortabel finde. Intensive Tests der Schweden im Windkanal und CFD-­Simulationen haben gezeigt, dass der Cerebel besonders bei dynamischen und wechselnden Körperhaltungen überzeugt. Im Vergleich zu einer statischen Zeitfahrposition kann dies positive Auswirkungen auf die Bewegungsmöglichkeiten des Oberkörpers haben. Der Nackenbereich des Cerebel besteht aus weichem EVA, der Blick geht durch ein großzügiges Zeiss-Visier, welches ein einzigartiges Magnetsystem zur Befestigung nutzt und sicheren Halt garantiert. Die Größe kann in Höhe und Umfang verstellt werden.

Der Cerebel Raceday Aerohelm wurde 2015 von den POC Produktdesignern in Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Rad-Team, der Volvo Car Group sowie dem WATTS Lab entwickelt. Letzteres ist eine auf die Optimierung von Aerodynamik und Performance spezialisierte Entwicklungsabteilung von POC. Das WATTS Lab, in dem Aerodynamik-Spezialisten und Ingenieure der numerischen Strömungsmechanik (Computational Fluid Dynamics) zusammenarbeiten, wurde von dem schwedischen Unternehmen ins Leben gerufen um die Geschwindigkeiten von Rennradsportlern bei gleichzeitig möglichst geringem Energieverbrauch zu steigern.

POC’s neuer Aerohelm Cerebel Raceday mit magnetischem Zeiss Visier für das Zeitfahren und Triathlon wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Pro Cycling Team, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab entwickelt.

POC’s neuer Aerohelm Cerebel Raceday mit magnetischem Zeiss Visier für das Zeitfahren und Triathlon wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Pro Cycling Team, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab entwickelt.

POC Cerebel spart Watt und wertvolle Sekunden

POC-Gründer und CEO Stefan Ytterborn erklärt zum neuen Helm: „Mit dem Cerebel komplettieren wir unser Sortiment an Straßenhelmen, von denen jedes Modell für einen bestimmten Einsatzbereich entwickelt wurde. Alle vier Helme – Octal, Octal Aero, Cerebel und Tempor – sind aber mit Augenmerk auf optimale Performance entstanden. Daher ist die Wahl des Helms abhängig von den Vorlieben des Fahrers, dem persönlichen Fahrstil, den vorherrschenden Bedingungen und der Strecke. Im Mittelpunkt steht jedoch immer die größtmögliche Ersparnis von Watt und wertvollen Sekunden.“

POC’s neuer Aerohelm Cerebel Raceday für das Zeitfahren und Triathlon mit magnetischem Zeiss Visier wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Pro Cycling Team, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab entwickelt.

POC’s neuer Aerohelm Cerebel Raceday für das Zeitfahren und Triathlon mit magnetischem Zeiss Visier wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Pro Cycling Team, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab entwickelt.

Know-How der zahlreichen Ski- und Bike-Helme auf den POC Cerebel übertragen

Um den Einfluss von Aerodynamik im Rennradsport noch besser zu verstehen, hat POC CFD-Simulationen und Windtunnel-Tests durchgeführt. Hier arbeiteten die Schweden mit der Volvo Car Group sowie den Garmin-Sharp-Fahrern Dan Martin, Jack Bauer und Andrew Talansky zusammen. Die Technologien und das Wissen, das sich POC bei der Entwicklung der zahlreichen Ski- und Bike-Helme angeeignet hat, wurden außerdem auf die spezifischen Anforderungen der Straßenhelme übertragen.

Offiziell vorgestellt wurde der Cerebel bei den großen Fachmessen bereits im Sommer 2014. Im Handel ist er seit dem Frühjahr 2015 mit einer kompletten Rennradkollektion.

Website von POC

POC auf Facebook

PO Cerebella im CLRFLXS® – THE COLORFUL CHRISTMAS 2014 SPECIAL

Es ist die Königin der Passstraßen und zählt zu den schönsten Anstiegen in den Alpen, das Stilfser Joch. Nach dem Col de l’Iseran in Frankreich ist das Stilfser Joch im italienischen Südtirol der zweithöchste asphaltierte Gebirgspass der Alpen. Der Passo dello Stelvio verbindet das Städtchen Bormio im Veltlin und die Lombardei mit Prad im Vinschgau, Südtirol. Jedes Jahr zieht dieser Gebirgspass Radsportler aus ganz Europa wie magisch an. Es sind die in den Fels gemeisselten 48 Kehren der Ostrampe über 1835 Höhenmeter und die fantastische Aussicht, weshalb der Ritt auf das Stilfser Joch bei vielen Rennradfahrern beinahe schon ein Mythos ist.

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt Anstieg zum Ofenpass © stefandrexl.de

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt Anstieg zum Ofenpass © stefandrexl.de

In der Vorbereitung auf ein großes Ziel, zur Verbesserung der Kraftausdauer oder einfach nur der bezaubernden Landschaft wegen, ist für mich die Fahrt mit dem Rennrad auf das Stilfser Joch neben einem sehr guten physiologischen, besonders auch ein psychologisches Training und großartiger Gebirgspass. Lange steht er auf meinem Plan und viele Anläufe hatte ich in den vergangenen Wochen unternommen das Dach der Zentralalpen wieder einmal zu überqueren. Aber stets kam das Wetter anders als vorhergesagt oder das perfekte Wetter passte nicht in meine aktuelle Trainingsplanung oder den beruflichen Alltag. Mit Blick auf mein Highlight der Saison 2016 schloss sich das Zeitfenster allerdings immer weiter, um den Passo dello Stelvio somit noch in meine Vorbereitung und das Radtraining integrieren zu können. Die letzte Möglichkeit für solche eine harte, lange Radeinheit schien mit einer guten Wettervorhersage für die nächsten Tage dann endlich zu passen. Auch wenn es jetzt nur zu einem Tagesausflug ins schöne Vitschgau, Südtirol reichen sollte.

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt Eine Stunde und dreißig Minuten zur Passhöhe des Ofenpass © stefandrexl.de

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt
Eine Stunde und dreißig Minuten zur Passhöhe des Ofenpass © stefandrexl.de



Für’s Warm-Up auf den Ofenpass

Um fünf Uhr morgens für ich also von München über Garmisch, den Fernpass und den Reschenpass nach Glurns (ital.: Gluorn) am Fuße des Ofenpass (ital.: Pass dal Fuorn). Mein Plan war eine Tour von Glurns über den Ofenpass nach Livigno und weiter über den Passo Tonale nach Bormio zu machen. Von dort wollte ich über die Westrampe den Passo dello Stelvio überqueren und über Prad (ital.: Prato allo Stelvio) zurück nach Glurns fahren. Also habe ich das Auto in Glurns geparkt, mich umgezogen und das Rennrad präpariert, um mich Punkt 9:30 Uhr auf den Sattel zu schwingen. Kein Warm-Up, kein Einrollen, denn schon nach zwei Kilometern begann der Anstieg auf den Ofenpass über den Grenzort Münstair und Santa Maria. Unproblematisch liessen mich die schweizer Beamten die Grenze passieren und die Sonne scheinte wärmend durch ein paar dicken Wolken in das Münstair Tal.

Nach Santa Maria, wo es noch die Variante über den Umbrail Pass auf’s Stilfser Joch gäbe, wurde es dann ernst und die Steigung aus dem retoromanischen Dörfchen nahm spürbar zu, während der Verkehr weniger wurde. Es gibt kaum Kehren auf dem ersten Streckenabschnitt, dafür immer wieder harte Rampen mit bis zu 16%. Das letzte Drittel des Ofenpass windet sich durch Kieferwälder und schließlich kargem Fels oberhalb der Baumgrenze. Die Sonne und wenigen Lücken mit blauem Himmel haben sind dunklen Wolken gewichen und ein frischer Wind weht aus dem Engadin. Als ich auf der 2149 Meter hohen Passhöhe des Ofenpass angekommen bin und glücklich über die erste Hürde des Tages war, spürte iche erste Tropfen und von Westen kam mir ein Wetterumschwung mit kaltem Wind und einer Regenfront entgegen. Alles andere als vom Wetterbericht vorhergesagt und was ich jetzt sehen wollte. Und es kam schneller als erwartet, so dass ich gar nicht erst in Erwägung ziehen konnte, eventuell doch noch die Punt dal Gall und den Tunnel nach Livigno trocken zu erreichen.

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt / Unerwarteter Wetterumschschwung Ofenpass © stefandrexl.de

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt
/ Unerwarteter Wetterumschschwung Ofenpass © stefandrexl.de

Na dann, meine Gore Jacke und Ärmlinge angezogen und wieder den selben Weg zurück. Etwas depremierend war das durchaus nach nur 26 Kilometern wieder umzukehren. Aber es ist wie’s ist, Rennradfahren bleibt eben eine Outdoor-Sportart und wir abhängig von Wind und Wetter – zum Glück. In Santa Maria habe ich noch kurz die Variante über den Umbrail Pass überlegt, aber der Regen war schneller und mittlerweile auch alle Gipfel in dicken Wolken.



Der Umbrail Pass – eine kurze knackige Alternative

Von Kletterkönig120 – Der Umbrailpass ist mit seinen 2503 m der höchste Schweizer Pass und verbindet das Val Mustair mit dem Val Braulio. Die Passhöhe liegt nur rund einen halben Kilometer von der Südwestauffahrt zum Stilfser Joch entfernt, so dass es keine wirkliche eigenständige Auffahrt von der Südseite gibt.

Das Passschild steht zwischen der Schweizer Zollstation und der Cantoniera IV an der Stilfser-Joch-Passstraße. Unmittelbar vor der Zollstation befindet sich auch ein Gasthaus, welches zumindest im September 2008 geöffnet hatte. Auf der Passhöhe wird anhand einiger Informationstafeln zu den Vorgängen im Dreiländereck Schweiz–Österreich–Italien während des Ersten Weltkriegs erläutert, als die Italienischen Truppenverbände versuchten, die Österreicher aus Südtirol, hier insbesondere vom strategisch wichtigen Reschenpass und aus dem Vinschgau zu verdrängen. Die unmittelbare Nähe zu den beiden Kriegsparteien machte auch eine militärische Präsenz der Schweizer Armee auf dem Umbrailpass notwendig.

Durch die Nähe zum Stilfser Joch fristet der Umbrailpass eher ein Schattendasein, dass er eigentlich gar nicht verdient hat. Wer sich jedoch an eine Befahrung des Umbrail wagt, wird vor allem die Abgeschiedenheit des Val Muraunza schätzen, während nur wenige Kilometer entfernt am Stilfser Joch fast täglich großer Trubel herrscht.

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt / Cappuccino in Glurns in der Regenpause © stefandrexl.de

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt
/ Cappuccino in Glurns in der Regenpause © stefandrexl.de



Historische Mittagspause mit Lichtblick

Ich bin also wieder den kompletten Ofenpass hinunter nach Glurns gefahren, habe alles ins Auto gepackt und mir im Caffe Pasticceria Riedl mit Cappuccino und Apfelstrudel ausgiebig Mittagspause gemacht bis der Regen vorüber war. Glurns am Fuße des Reschenpass ist ein rätoromanisches Städtchen und bereits in der Römerzeit war es, durch die Lage an der Via Claudia Augusta ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und Handelsweg zur nahen Schweiz. Hier kann man durchaus ein paar Stunden spazieren und historische Eckchen, wie die Gerbergasse entdecken.

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt / Das Gerberviertel des rätoromanischen Städtchens Glurns © stefandrexl.de

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt
/ Das Gerberviertel des rätoromanischen Städtchens Glurns © stefandrexl.de

Der Himmel lichtete sich langsam und ich bin in die nächste Ortschaft nach Prad (ital. Prato) gefahren. Von dort beginnt der Aufstieg über die Ostrampe auf’s Stilfser Joch und man hat sogar direkte Sicht auf den 2758 Meter hochgelegenen Passo dello Stelvio. Und mein Blick hinauf zur Passhöhe jetzt war frei von Wolken und die Sonne strahlte die Gipfel wieder an. Ich parkte sofort mein Auto, habe mich erneut in die komplette Radmontur geschmissen und zügig auf mein Aeroad geschwungen. Es war 15 Uhr und erneut gab es kein Einrollen, denn bereits in Prad steigt die Passstraße auf den ersten 3 km mit 3 % leicht an. Doch dank nach der ersten Trainingseinheit am Vormittag und der ausgedehnten Mittagspause sind die Beine jetzt locker und der Tritt runder.

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt / Schon in Prad beginnt der Anstie zum Stilfser Joch © stefandrexl.de

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt
/ Schon in Prad beginnt der Anstie zum Stilfser Joch © stefandrexl.de



Von Bergriesen und buckelnden Zwerg im Trafoital

Die Straße läuft anfangs entlang des Rio Solda, einem Nebenfluss der Etsch (ital.: Adige) und führt dann weiter ins Trafoital. Das tiefblaue Wasser raucht das Tal hinab und sein tosendes Geräusch begleitet mich auf den ersten 4 km bis zur Abzweigung Sulden. Doch dann wird es spürbar steiler und die nächsten 3 km werden mit 7% Steigung bewältigt. Nach 8,5 km und zwei langen Galerien erreiche ich die ersten zwei von 48 Kehren. Alles easy, denn 400 Höhenmeter sind schon absolviert und 1400 warten noch auf mich.

2 Kilometer führt die Straße fast gerade weiter bergan, nur durch leichte Kurven unterbrochen. Dabei überquere ich zwei mal den Rio Solda und es gibt kaum Ausblicke in dem engen Tal. Kurz einmal tauchen zwar die Bergspitzen der Ortlergruppe auf und dann geht’s auch schon, vorbei an einer Jugendherberge und einem Hotel zur Rechten, durch das übersichtliche Örtchen Trafoi. Das liegt bereits auf 1500 Meter und die Passstrasse steigt einigermaßen konstant mit 7 % an. Das Tal öffnet sich jetzt und gibt den wunderbaren Blick frei auf die schneebedeckten Bergriesen direkt vor mir, was einen sofort zum sich buckelnden Zwerg werden und jegliche Quälerei vergessen lässt.

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt / Immer steiler wird die Passstrasse ins Trafoital © stefandrexl.de

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt
/ Immer steiler wird die Passstrasse ins Trafoital © stefandrexl.de

Bei Kilometer 10,5 steuert man direkt auf das imposante am Hotel Bella Vista“ und kurz davor nach rechts in die nächste Doppelkurve. Man macht dadurch schnell Höhenmeter und ist dann hoch über Trafoi. Etwa einen Kilometer fahre ich ohne Kurven und relativ flach weiter, der Tacho kletter tatsächlich noch einmal über 25 km/h, aber dann geht’s ungebremst in die kurven- und kehrenreichsten Bergauffahrt der Alpen hinein. Zwar ist die Hälfte fast schon geschafft, aber jetzt liegen noch 12,5 km, 1050 hm und 44 Kehren vor mir zum verspeisen.

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt / Imposanter Anblick des Ortlermassivs © stefandrexl.de

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt
/ Imposanter Anblick des Ortlermassivs © stefandrexl.de



Ausblick, Steigung und die Höhe sind atemberaubend

Je höhe desto spektakulärer sind die Rampen und ihre Kehren in den Fels gemeißelt. Erst steigt die Strasse über 12 Kehren durch einen bewaldeten Berghang hinauf und schwenkt dann nach rechts in ein Seitental ein. Es folgt ein relativ gerader Kilometer, der Wald lichtet sich und weicht Bergkiefern, sogenannten Latschen. Mit weiteren 4 Kehren sind die 2000 Höhenmeter geknackt und sieht jetzt die unzähligen Kurven in die Ostflanke des Passo Stelvio gezeichnet, aber noch lange kein Ende in Sicht. Einen ersten Blick auf die Passhöhe bekomme ich erstmals nach dem Hotel Franzenshöhe. Was ich da im Hintergrund sehe ist kaum vorstellbar. Ich hatte mit dem Anstieg von Prad zwar bereits 1200 Höhenmeter in den Beinen, aber dann diese fast unrealistsch wirkende Wand. Doch die Ausblicke wurden mit jeder Kehre und jedem Richtungswechsel auf das Ortlermassiv atemberaubender aber auch die Höhe erschwerte mir die Atmung.

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt / 48 Kehren hinauf zum Stilfser Joch © stefandrexl.de

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt
/ 48 Kehren hinauf zum Stilfser Joch © stefandrexl.de

Die Schilder in den Kehren mit ihrer rückwärtszählenden Nummerierung sind einerseits Motivation und andererseits führen sie mir stets vor Augen, wie viele Kurven, Höhenmeter und Kilometer noch vor mir liegen – das obwohl ich doch schon so viel hinter mir lassen konnte. Sie sind ähnlich der Auffahrtsschilder in den Pyrenäen, Darauf stehen vor jedem kommenden Kilometer auch die zu überwindenden Höhenmeter. Ich habe noch 24 Kehren bergauf zu strampeln und das ist immerhin die Hälfte der Kehren. Kilometer und Höhenmeter sind es allerdings schon erheblich mehr als die Hälfte.



Zum Final die Passhöhe des Stilfser Joch stets fokusiert

Leichter wird’s beim Anblick der Steilwand und des Talkessels mit der vor mir in den Berg gezeichneten Passstraße allerdings auch nicht. Mit Kehre 20 erreiche ich die 2400 Höhenmeter und habe die letzte längere Gerade hinter mir gelassen. Im Schatten ist es bereits spürbar kühler und von der Passhöhe weht ein frischer Wind hinab, aber solange man in die Pedale tritt, ist es angenehm. Die verbleibenden Serpentinen sind mit relativ kurzen und sehr steilen Rampen gepickt, aber die Energie und Pedalkraft sind noch auf voller Leistung. Die Geschwindigkeit mit 12 – 15 km/h fühlt sich unheimlich langsam an und dennoch sammle ich immer wieder andere Rennradfahrer ein, die ich auch relativ zügig überhole.

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt / Gipfelglück am Stilfser Joch nach 1835 Höhenmeter mit dem Rennrad © stefandrexl.de

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt
/ Gipfelglück am Stilfser Joch nach 1835 Höhenmeter mit dem Rennrad © stefandrexl.de

Der Blick nach oben kann frustrieren oder motivieren. Ich sehe das sehr nüchtern und habe einen großen Spass am Alpenpässe fahren Wozu nach vorne schauen, wenn der Blick nach vorne, hier und jetzt bedeutend ist und die Aussicht nach links und rechts jede Anstrengung vergessen lässt. Die letzten 10 Kehren mit „nur“ noch 250 Höhenmeter sind angebrochen und mit jeder Linkskurve hat man das Ziel im Blick. Mit Kehre 5 hat man die letzten 100 Höhenmeter vor sich und fast schon intuitive wird mein Tritt stärker und das Tempo etwas höher. Obwohl die letzten Kilometer durchgängig 10 % Steigung hatten, schaltete ich auf den letzten 500 Metern für’s Finale noch einmal einen Gang höher und ging aus dem Sattel: Der Sturm auf den Gipfel.



Der Lohn: Der beste Cappuccino auf 2758 Meter

Nach fast zwei Stunden fahrt bergauf ist die Königin der Alpenpässe dann endlich geschafft und die Freude riesig. Es sind kaum noch Wolken, die Sonne strahlt und der Blick auf die zahlreichen Gipfel rundherum ist unglaublich schön. Der Lohn für die Mühe und wer hätte das, nach dem Tagesverlauf tatsächlich noch gedacht. Manchmal kommt es eben anders als man denkt. Obligatorisch gibt’s jetzt einen Cappuccino. Ich gehe ins Caffe Perego und ort gibt’s zudem einen fantastischen südtiroler Apfelstrudel, selbstgemacht. Der Cappuccino am Passo dello Stelvio auf 2758 Höhenmeter ist sensationell lecker und besser als unten im Tal. Alleine dafür hat sich die Auffahrt gelohnt. Natürlich wäre mir der Anstieg von Bormio aus, mit der Tour über Livigno lieber gewesen, denn ich bevorzuge Rundkurse. Aber diese Variante kannte ich schon und kann ich das nächste Mal bei besserem Wetter fahren.

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt / Ein Denkmal für einen der größten italienischen Radfahrer der Vergangenheit: Fausto Coppi © stefandrexl.de

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt
/ Ein Denkmal für einen der größten italienischen Radfahrer der Vergangenheit: Fausto Coppi © stefandrexl.de

Die Pause am Stilfser Joch fällt kurz aus, denn etwa eine Stunde muss man für die Abfahrt einplanen und es ist bereits 18 Uhr. Der Vorteil ist, dass um diese Uhrzeit kaum noch Fahrzeuge unterwegs sind und man dank des guten Überblicks, die Kehren schwungvoll ausfahren kann. Ebenso ist mittlerweile die Strecke abgetrocknet und ich kann es auch im Wald ordentlich rollen lassen. Zurück in Prad sind’s nicht mehr die Beine die brennen, sondern die Unterarme vom Bremsen. Es war wunderbar und ich kann euch das Stilfser Joch, ganz egal von welcher Seite nur empfehlen. Ich kenne jetzt alle drei Varianten.



INFORMATION

Tour: Stilfser Joch (ital.: Passo del Stelvio)
Arbeitsgerät: Rennrad Canyon Aeroad CF
Übersetzung: 39 – 54 / 11 – 25
Start: Prato (Prad), Südtitol, Italien
Ziel: Passo del Stelvio
Variante: Trafoital, Ostrampe
Streckenlänge: 26,4 km
Passhöhe: 2758 m (über NN)
Höhendifferenz: 1835 m
Steigungsrate: ø 7,9 %
Steigung: max 13 %



VIDEO

Das Video zeigt eindrucksvoll womit wir es am Passo dello Stelvio zu tun bekommen.
Mark Colly mit seinem Ritt auf’s Stilfser Joch



HELFENDE LINKS

Der Ofenpass
Das Stilfser Joch
Der Umbrail Pass
Glurns am Ofenpass
Prad am Stilfser Joch