Am Samstag, 13. Juni 2015 rockten einige wilde Jungstars der Triathlonszene und fast 500 ambitionierte Triathleten den Sixtus Schliersee Alpen Triathlon mit einem heißen Ritt auf den Spitzingsattel. Nach dem Saisonauftakt über die Kurzdistanz beim DTU Cup in Forst habe ich mich kurzfristig entschlossen an der wohl härtesten Kurzdistanz im Triathlon teilzunehmen und die spektakulären Wettkampfstrecken als knackige Trainingseinheit und einen idealen Formtest zu nutzen.

Für seine faszinierende Kulisse in den bayerischen Voralpen und der legendären Rad- und Laufstrecke ist der Alpen Triathlon unlängst bekannt Das hat sich mittlerweile nicht nur in Europa sondern bis über den Atlantik rumgesprochen, denn es stand bereits die 28. Auflage der traditionellen Kurzdistanz an. Welch ein Pass, was für eine Rampe! Nach dem und den ersten 30km auf dem Rad erreicht man die Spitzingstraße. Von nun an geht es nur noch bergauf: 3,5 Kilometer lang, 360 Höhenmeter, keine Kehren oder flachen Abschnitte, maximale Steigung 14 Prozent!

Fast 500 Triathleten aus ganz Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien und sogar Kanada waren bei optimalen Wetterbedingungen pünktlich um 14 Uhr zum Start am Schliersee gekommen. Darunter waren Kurzdistanzspezialisten, Elite- und Profi-Triathleten, wie der Altenfurter Tobias Heining, Thomas Steger vom Pewag Racing Team oder Christian Jais, die das Zeug für einen starken Gipfelsturm haben. Erstmals am Schliersee und überhaupt am Start eines Triathlons, war auch Jan Wolfgarten, der Schwimmtrainer von Ironman-Hawaii-Sieger Sebastian Kienle. Der ehemalige Leistungsschwimmer und Europameister möchte nun selbst in den Triathlon einsteigen und feierte somit beim Sixtus Schliersee Alpen Triathlon sein Debüt. Wenn der Spitzing ruft ist auch Langlaufspezialist Peter Schlickenrieder am Start, der manchem ambitionierten Triathleten wieder einmal klar gemacht hat, wie man einen Berg bezwingt.

 

Der Alpen Triathlon als perfekten Trainingseffekt

Eher kurzfristig habe ich mich eine Woche zuvor zum Start beim Sixtus Schliersee Alpen Triathlon entschlossen. Die späte Anmeldung bescherte mir Startnummer 15 Voll im Training auf meine erste Langdistanz, ohne entsprechender Vorbereitung und Erholung stand für mich zum fünften Mal in 25 Jahren Triathlon der heiße Ritt auf den Spitzingsattel auf dem Trainingsplan. Dennoch erhoffte ich mir natürlich einen schönen Wettkampf vor einer faszinierenden Kulisse und einen perfekten Trainingseffekt für meine Vorbereitung auf den Ironman Vichy in 75 Tagen. Wettkampf ist Wettkampf, da möchte man stets sein Bestes geben. Die ungewöhnliche späte Startzeit für einen Triathlon erforderte eine entsprechend Tagesplanung. Zu einer Tageszeit, wenn andere bereits wieder müde werden, galt es fit am Start und Ufer des Schliersees zu stehen. Also musste auch die Ernährung am Wettkampftag richtig geplant sein und ich entschied mich für eine lockere Laufeinheit nach einem ersten kleinen Frühstück, etwas Lauf ABC und ein paar kurzen Steigerungen. Dadurch waren die Kohlenhydratspeicher wieder leicht abgeschöpft und das Fenster für ein leichtes, kohlenhydratreiches Frühstück geöffnet, um die Speicher noch einmal randvoll zu machen.

 

Geduld und Stehvermögen – wichtige Qualitäten beim Alpen-Triathlon

Beim Sixtus Schliersee Alpen Triathlon mit seinem knapp 4 Kilometer langen Anstieg und der durchschnittliche 10 Prozent Steigung hinauf zum Spitzingsee kommt es auf besondere Qualitäten an. Entscheidend ist es nicht zu früh die Körner zu verschießen und möglichst energiesparend aber dennoch zügig den Spitzingsattel zu erklimmen, um noch genügend Spritzigkeit für die selektive Laufstrecke in den Beinen zu haben. Geduld war angesagt, um sich nicht von Attacken verleiten zu lassen. Die Wetterbedingungen waren ideal: Hitze, Temperaturstürze, ja sogar Schnee gab es hier bereits in der Vergangenheit. Ein kurzer Regenschauer während des Check-In’s sorgte zwar für etwas Erfrischung aber rechtzeitig zum Start lockerte die Bewölkung wieder auf und Sonne kam wieder raus. Vor allem aber stark böiger Wind sollte den Rennverlauf bestimmen und sorgte gleich zu anfangs für eine etwas längere Schwimmeinheit. Eine Boje hatte sich wohl leicht verlagert, denn mein Polar V800 zeichnete eine Schwimmstrecke von mehr als 1,7 km statt der 1500 Meter auf, was auch die Schwimmzeiten belegten. Der Wellengang und Gegenwind ab dem zweiten Drittel des Dreieckskurses erschwerten die Wassereinheit zusätzlich. Nicht desto trotz waren die Bedingungen für alle gleich. Doch halb so wild, was die erst Disziplin betraf, jetzt erst einmal von Anfang an!

 

First out of the Water beim Triathlon-Debüt

Der Schwimmstart verlief für mich gewohnt problemlos und ich konnte mich schnell vom Feld absetzen – zumindest auf meiner Seite des Startfeldes, denn die Favoriten mit Jan Wolfgarten waren rechts gestartet. Von beiden Seiten schwammen wir somit auf die erste Boje zu, doch mein Abstand zur Führungsgruppe betrug da bereits gute 15 Meter, um im Wasserschatten gegen die nun von vorne kommenden Wellen und den Wind zu schwimmen. Ich schwamm also alleine, mit zwei Triathleten im Schlepptau und schlechter Sicht bis zur zweiten Wendeboje. Auf dem Weg zum Ausstieg konnte ich mich schließlich absetzen und noch zwei Schwimmer überholen. In der Folge stieg ich als Siebter aus dem Schliersee und auf’s Rad. First out of Water bei seinem Triathlon-Debüt war Jan Wolfgarten, womit bei einem Schwimmeuropameister durchaus zu rechnen war. Mit 2:14 Minuten war mein Rückstand doch nicht so groß wie erwartet. Das mag wohl an der fehlenden Erfahrung im Freiwasser und herausfordernden Orientierung von Jan gelegen haben. Ähnlich erging es an gleichem Ort und im selben Rennen in den 90er-Jahren dem Olympiasieger Michael Gross. Nach einem guten Schwimmen ging’s dann auf dem Rad schnell zur Sache und nach nur 5 Kilometern einrollen bereits in den ersten Anstieg Richtung Wörnsmühle.

Berg-Spezialisten und Flachland-Tiroler

Viel Bergtraining in den Dolomiten und lange Trainingseinheiten bei heißen Temperaturen und gegen den Wind am Gardasee standen während der vergangenen Wochen auf meinem Plan. Ob die geringe Erholung und Spritzigkeit für die kurzen und knackige Strecke des am Samstag gegeben war, wurde mir nach den großen Umfängen schnell beantwortet. Die Radstrecke des Alpen Triathlon ist für Bergspezialisten und wer hier als erster am Spitzingsattel ankommen und ganz oben auf dem Stockerl stehen möchte, der ist für diesen Tag optimalvorbereitet und gut erholt. Keines von beidem traff an diesem Tag auf mich zu und zeigte mir die erste Steigung bereits meine heutigen Grenzen auf. Auf den Bergabpassagen und im Flachen hingegen konnte ich ordentlich Druck machen. Was folgte war ein überholt werden und überholen auf der bergigen Radtrecke. In Fischbachau hatte ich meinen Abstand vom Schwimmen zu Jan Wolfgarten gut gemacht und konnte ihn mit einem kurzen „Servus“ überholen. Nur wenig später ging es dann schon links weg und hinauf zum Spitzingsattel. Spätestens hier standen Flachland-Tiroler vor einer großen Herausforderung, wer hier überzockte, der sollte es auf der Laufstrecke bitter bereuen.

Jäger oder Gejagter

Dieser Herausforderung haben sich auch der mehrfache österreichische Meister Franz Höfer, genauso wie der Wolfgangsee-Challenge-Gewinner Maxi Kirmeier, der Altenfurter Tobias Heining und kurzfristig auch Thomas Steger, Pewag Racing Teamkollege von Faris Al-Sultan und Marino Vanhoenacker gestellt. Mit der Vorjahressiegerin und frisch gekürten Bayerischen Meisterin über die Sprintdistanz, Renate Forstner war bei den Frauen zu rechnen, die mit Julia Viellehner eine kurzfristig starke Herausforderin bekam. Julia Viellehner, erst vor einer Woche im Kraichgau mit dem Sieg ihrer Altersklasse und der Qualifikation für die Ironman 70.3 World Championships in Zell am See belohnt, wollte den Alpen Triathlon als „Trainingseinheit und kleine Laktatdusche nutzen“, wie sie mir beim Check-In erzählte. Es lässt sich jedoch immer schwer vorhersagen, wer hier wen jagen wird und das verspricht Spannung pur, wer wohl als Erster den Spitzingsattel erreichen wird.

Tour de France-Stimmung am Spitzingsattel

Dank meiner Erfahrung von fünf Starts beim Alpen-Triathlon bin ich den Spitzingpass von Beginn an moderat angefahren und habe eine hohe Trittfrequenz gewählt. Im mittleren Teil folgte die maximale Steigung mit 14 Prozent, die ich im Wiegtritt nahm. Im verbleibenden Anstieg konnte ich mehr Druck machen und auf 1.129 Höhenmetern wurden wir Triathleten dann von einer begeisterten Zuschauermenge und einer Stimmung wie bei der Tour de France empfangen. Die letzten Meter wird man regelrecht hinauf gejubelt und so nach 3,8km und 15 Minuten bergaufwärts mit einem kurzen Traumblick in Richtung Valepp für die Strapazen belohnt. Auf der ein Kilometer kurzen Abfahrt zum Spitzingsee und der zweiten Wechselzone hieß es runter vom Rad, rein in die Laufschuhe und wieder raus auf die Laufstrecke.

Über Almwiesen und randvoll mit Milchsäure um den Spitzingsee

11,3 Kilometer Laufen ins Valepp und rund um den Spitzingsee lagen noch vor mir. Nach der langen Bergauffahrt ganz sicher kein Zuckerschlecken und etwas länger als geplant. Der zweite Wechsel lief reibungslos und ich konnte schnell meinen Laufrhythmus finden. Nicht zu flott und überraschend locker lief es bergab zur Albert-Link-Hütte, gefolgt von einem Anstieg und der ersten Schleife über einen Höhenweg zurück zum Spitzingsee. Ich konnte wieder Platz für Platz und ebenso Zeit gutmachen. Jedoch bemerkte ich auch schnell, dass ich heute nicht in der Lage war das Tempo über die kompletten 2,5 Runden um den Spitzingsee zu halten. Das Gefälle über die unebene Almwiese vorbei an den weidenden Kühen ließ meine hintere Oberschenkelmuskulatur verhärten, so dass ich die Schrittlänge im weiteren Verlauf verkürzen musste. Ausreichend Zeitpolster zu den Verfolgern und keinen Vordermann mehr im Blick versuchte ich meine Pace zu halten.

Die Laufstrecke wurde ziemlich voll als man nach der ersten Seerunde die langsameren Triathleten überrundete. So wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht an welcher Position ich lief. Die letzte Runde war hart, die Muskeln auch und ziemlich leer. Ich hatte das Gefühl dass mir die Milchsäure bis „Oberkante Unterlippe“ stand, was gewiss nicht an den vielen Milchkühen auf der Laufstrecke lag. Die letzten Meter in’s ersehnte Ziel ging es noch einmal bergauf und nach 2009, 1994, 1992 und 1991 war ich dann zum fünften Mal in 25 Jahren glücklicher Finisher der wohl spektakulärsten Kurzdistanz im Triathlon. Mit Startnummer 15 war das der 15. Platz bei den Männern und Platz 3 in der Altersklasse – eine Punktlandung. Echtes Gipfelglück! Das war mein bestes Ergebnis beim Sixtus Schliersee Alpen Triathlon seit meiner Zeit als Junior. „Wie das Rennen wohl mit Startnummer 5 gelaufen wäre?“, nur ein flüchtiger Gedanke bevor ich mich wie alle tapferen Triathleten traditionell mit dem legendären Kaiserschmarrn belohnte. Reichlich verdient und wohl die beste Zielverpflegung, um die geleerten Kohlenhydratspeicher wieder schnell und schmackhaft zu füllen.

Nach dem Alpen Triathlon heißt es jetzt für mich aber erst einmal regenerieren, um für den nächsten Trainigsblock ordentlich erholt zu sein!

Die Siege des Sixtus Schliersee Alpen Triathlon 2015 gingen an Julia Viellehner bei den Frauen und an Thomas Steger vom Pewag Racing Team. Erstmals fiel der Startschuss des Sixtus Schliersee Alpen Triathlon 2015 um 14.00 Uhr. Neu war auch die zweite Wechselzone unterhalb der Taubensteinbahn unmittelbar am Spitzingsee. Der Sixtus Schliersee Alpen Triathlon ist zum zweiten Mal auch Teil der deutsch-österreichischen Triathlon-Serie „AlpenASS”, zu der auch der Chiemsee Triathlon, der Trumer Triathlon und der Transvorarlberg Triathlon zählen.

VIDEO SIXTUS SCHLIERSEE ALPEN TRIATHLON 2015

WEBSITE SIXTUS SCHLIERSEE ALPEN TRIATHLON 2015

ERGENBISSE SIXTUS SCHLIERSEE ALPEN TRIATHLON 2015

Für Ausdauersportler und vor allem für Triathleten, die stets auf der Suche nach leckeren Alternativen für das rituelle Carbo Loading sind, ist Blaubeer Milchreis mit Erdbeeren eine erfrischend gesunde und nährstoffreiche Mahlzeit. Wenn nach Wochen der Vorbereitung das wichtige Tapering ansteht und auch die Ernährung vor dem Wettkampf entsprechend angepasst wurde, dann ist Blaubeere Milchreis genau das Richtige.

Blaubeer Milchreis mit Erdbeeren liefert hochwertige Kohlenhydrate, Proteine und essentielle Nährstoffe um fit und mit gefüllten Kohlenhydratspeichern an den Start zu gehen. Aber Achtung: Blaubeere Milchreis schmeckt so lecker, dass man fast nicht mehr zu essen aufhören kann. Je nach Triathlon, ob Sprint-, Kurz-, Mittel- oder Langdistanz sollte die Portion entsprechend angepasst sein.

Idealerweise ist man den Blaubeer Milchreis mit Erdbeeren spätestens am frühen Nachmittag des Vortages. Ordentlich Dampf gibt der verfeinerter Klassiker meiner Kindheit auf jeden Fall und wer’s noch etwas speziell möchte, der kann auch noch eine Kugel Vanilleeis dazugeben.

 

 

Damit Euer Blaubeer Milchreis mit Erdbeeren auch richtig lecker schmeckt, gibt’s wie immer hier mein Rezept.

Das braucht’s für vier Athleten

500 g Milchreis (Rundkorn-, Sushi- oder Risotto-Reis)
1 Vanilleschote
2,0 L Sojamilch light (magenfreundlich, fettarm, laktosefrei)
2 EL Honig
250 g Blaubeeren frisch / tiefgefroren
500 g Erdbeeren frisch / tiefgefroren
1 Prise Salz

So gelingt der Milchreis

1. Alle Zutaten vorbereiten: die Soyamilch abmessen; den Reis abwiegen; Vanilleschote längs aufschlitzen, Salz und Honig bereitstellen.

2. Sojamilch in einen breiteren Topf geben; den Reis dazu und gleichmässig in der Soyamilch verteilen; das Salz dazugeben; noch nicht erwärmen, erst 30 – 60 min ziehen lassen.

3. Dann den Reis mit der Sojamilch langsam zum köcheln bringen und regelmäßig umrühren; das Rühren macht den Milchreis cremiger; der Honig wird später untergerührt (Schritt 7)

4. Das Vanillemark mit der Messerspitz aus der Schote kratzen und direkt in den Topf mit dem Milchreis geben; anschliessend die Vanilleschote ebenfalls zugeben.

Sanftes köcheln und regelmäsiges Rühren machen den Blaubeer Milchreis extra cremig und lecker

5. Alles weiter unter regelmäßigem Rühren aufkochen; dann zugedeckt bei leichter Hitze 30 min ziehen lassen und weiterhin den Milchreis regelmässig umrühren.

6. Währenddessen die Blaubeeren und Erdbeeren waschen und trocknen; die Erdbeeren anschliessend in klein Stückchen schneiden;

7. Den Milchreis von der Hitze nehmen und die Vanilleschote herausnehmen; 1-2 EL Honig unterrühren, je nach Geschmack; ist der Reis zu fest, noch etwas Sojamilch dazugeben und gleichmässig einrühren, bis der Milchreis cremige fliessend ist.

8. Jetzt die Blaubeeren vorsichtig unterrühren, so dass sie ganz bleiben;

9. Den Blaubeer Milchreis in einer Schale portionieren; die Erdbeer-Stückchen darüber verteilen und servieren.

Extra

Zu dem Blaubeer Milchreis können ergänzend noch 1 – 2 Kugeln Vanilleeis serviert werden. Sollte etwas von dem Blaubeer Milchreis übrig bleiben kann er gut zwei Tage im Kühlschrank aufgehoben werden und ist auch kalt ein feiner Nachtisch!

 

 

So lange dauert’s

45 min bis 60 min (+ 30 min Reis einweichen lassen)

Nährwert

360 kcal / Portion Milchreis (300 g)
120 kcal / 100 g Milchreis
44 kcal / 100 g Blaubeeren
36 kcal / 100 g Erdbeeren

Nährstoffe

Reis: 77,8 g Kohlenhydrate; 6,8 g Eiweiß; 0,6 g Fett
Blaubeeren: Vitamin C, Vitamin E, Calcium, Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor
Erdbeeren: Folsäure, Vitamin C, Calcium, Magnesium, Kalium

Zubereitung

einfach, schnell, günstig

Ernährungsart

laktosefrei, zuckerfrei (nat. Fruchtzucker), vegetarisch, vegan,

Saison

ganzjährig (mit frischen Beeren im Sommer)

Gut für Sportler

Wieso: Reis ist ein natürliches Grundnahrungsmittel und perfekter Energielieferant; Blaubeeren enthalten Anthocyane (Antioxidantien), welche den Körper unterstützen freie Radikale abzufangen und zu neutralisieren; Blaubeeren enthalten Biostoffe, welche die Arterien und Venen stabilisieren und laut einiger Studien sogar Krebs vorbeugen können; Erdbeeren enthalten mehr Vitamin C als Orangen und Zitronen; Erdbeeren stärken das Herz, die natürliche Salicylsäure lindert Gicht und Rheuma, die enthaltene Phenolsäuren beugen Arteriosklerose vor
Weshalb: Ideal für Carbo Loading; zum Füllen der Kohlenhydratspeicher; vor Wettkämpfen oder intensiven Trainingseinheiten; leicht verdaulich; Die Gerbstoffe von Blaubeeren wirken gegen Durchfall, hemmen die Vermehrung von Bakterien und beschleunigen die Heilung von Schleimhautentzündungen; Blaubeeren und Erdbeeren stärken das Immunsystem durch ihre vielen Vitamine und Mineralstoffe
Wann: Mittags oder am frühen Nachmittag des Vortages vor einem Wettkampf oder vor intensiven Trainingseinheiten

Erfahre mehr über Reis

Erfahre mehr über Blaubeeren

Erfahre mehr über Erdbeeren

Als leidenschaftlicher Trekker stand Marco Steinhilber schon oft vor der Herausforderung einer optimalen Energieversorgung. Gewöhnliche Energie-Snacks „verpufften“ schon nach kurzer Zeit, die Leistung sank weiter, und die nächste energieliefernde Mahlzeit lag noch in stundenlanger Entfernung. Als Lebensmitteltechnologe nahm er sich dieses Problems einfach selbst an: Steinhilber gründete Innosnack, entwickelte fortan nach völlig neuer Rezeptur seine eigenen Energieriegel und erhielt dafür prompt den ISPO AWARD 2015. Sein Geheimnis: Isomaltulose, ein gesunder und niedrig glykämischer Zucker. Wie er auf die Idee mit dem Zucker der Zukunft kam, was Isomaltulose so einzigartig macht, hat mir der sympathische Münchener im Interview erzählt.

Wie kommt man bei der aktuellen Flut neuer Nahrungsergänzungsmittel und Müsliriegel auf die Idee, einen weiteren Energieriegel zu entwickeln und auf den Markt zu bringen?
Wir bieten ja nicht nur Riegel an und differenzieren uns durch eine saubere Zutatenliste und den hundertprozentigen Ersatz herkömmlicher Zuckerarten durch Isomaltulose. Unsere Produkte sind alle vegan, gluten- und lactosefrei sowie frei von Zusatzstoffen. Ja, Riegel gibt es wie Sand am Meer, warum braucht die Welt also den 1001. Riegel? Ganz einfach: weil dieser revolutionär ist. Bislang gab es keine Mischung, die nur aus Isomaltulose und nahrhaften Körnern und Mandeln bestand. Die meisten Riegel sind ähnlich aufgebaut: eine Zuckerart als Bindemittel und weitere Zutaten wie Cerealien oder Trockenfrüchte. Die meisten Zuckerarten sind jedoch schnell verbraucht oder schlecht verträglich. Bei Isomaltulose ist das anders, da die Spaltung langsamer erfolgt. So haben wir nicht nur die Performance, sondern auch die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen, wie beispielsweise mehrfach ungesättigte Fettsäuren und Mineralien. Ich setze darauf, dass die Menschen den Mehrwert, den wir mit diesen Produkten schaffen, erkennen und eine neue Option der gesunden und funktionellen Nahrungsergänzung für den Sport entdecken.

 
Wie sind Sie auf Isomaltulose als möglichen Inhaltsstoff aufmerksam geworden?
Ich hatte während meiner sieben Jahre in der Produktentwicklung schon mehrfach mit Isomaltulose zu tun und fragte mich, warum dieser „goldene Rohstoff“ nicht stärker in der Lebensmittelproduktion eingesetzt wird. Die Industrie hat durchaus Interesse daran. Die etwa zehnmal höheren Kosten, die technischen Hürden und die noch geringe Nachfrage scheinen jedoch zu bremsen. Wir versuchen jetzt dennoch, eine Nachfrage zu schaffen und bringen mit Innosnack Produkte auf den Markt, die wir auf Messen vorstellen, um so Isomaltulose bekannt zu machen.

Was hat sie bei der Produktentwicklung mehr motiviert: die Herausforderung, Isomaltulose generell als hochwertigen Inhaltsstoff für Lebensmittel zu promoten oder der eigene Bedarf nach einem funktionellen Energieriegel?
Zuerst habe ich Isomaltulose als neuen Rohstoff mit großem Potential entdeckt und mich gefragt, was sich daraus entwickeln lässt. Ein Riegel ist dabei eine sehr naheliegende Verwendungsmöglichkeit. Ich habe auf Expeditionen die Erfahrung gemacht, dass man schnell wieder Hunger bekommt und gleichzeitig die Leistung abfällt, wenn die Ernährung nicht stimmt. Es musste also ein Snack her, der hier energetisch besser performt. Ich hatte eine Idee, wie man das mit Isomaltulose technologisch umsetzen kann. Dieses Verfahren habe ich als Patent angemeldet und dann den Riegel entwickelt.

Gibt es neben Isomaltulose weitere besondere Zutaten, die Ihre Produkte von anderen unterscheiden?
Grundsätzlich verwenden wir neben Isomaltulose natürliche Inhaltsstoffe, die bezüglich ihres Nährstoffgehaltes besonders hochwertig sind. Wir verzichten vollständig auf Haferflocken, die zwar günstiger sind, aber nicht das Spektrum an essentiellen Aminosäuren liefern wie etwa Quinoa. Dieses ursprünglichere Korn ist hinsichtlich des Stärkegehalts nicht hochgezüchtet. Es bietet ein breiteres Spektrum an Nährstoffen wie Lysin, das der Körper dringend benötigt. Neben Quinoa, Buchweizenflocken oder Hirse im Müsli setzen wir im Riegel noch auf Leinsamen, Kürbiskerne und Mandeln (Vitamin E).

 

Welche Zukunft hat Isomaltulose, um minderwertige Einfachzucker in der Nahrungsergänzung zu ersetzen? Es gibt ja eine große Lobby, und der Trend geht sogar zum Ersatzzucker High Fructose Corn Sirup (HFCS).
Isomaltulose hat eine nachhaltige Zukunft, die sich in den nächsten zehn Jahren richtig entfalten wird. Isomaltulose ist noch unbekannt. Obwohl Gesundheitsorganisationen wegen des übermäßigen Zuckerkonsums und der daraus folgenden Konsequenzen schon lange Alarm schlagen, wird nicht viel dagegen getan. Es dauert leider lange, die Ernährungsgewohnheiten der Menschen zu ändern. Wir sind geduldig und da, wenn man uns braucht.

Einen besseren Stand hatte bisher die natürliche Fructose. Doch auch hier gibt es neue wissenschaftliche Erkenntnisse in Bezug auf Diabetes und Cholesterin. Sind diese begründet, und welche Vorteile hat demgegenüber Isomaltulose?
Stimmt, Fructose in ihrer Reinform ist nicht besonders vorteilhaft. Es geht um verschiedene ernährungsphysiologische Aspekte, aber die hier zu erläutern würde den Rahmen sprengen. Fructose ist zwar ähnlich wie Isomaltulose niedrig glykämisch, besitzt aber bei weitem nicht die Vorteile der Isomaltulose. Das betrifft besonders die Verträglichkeit, Fettverbrennung, Hungerreduktion und Zahnfreundlichkeit.

Auch die gewünschte kontrollierte Bereitstellung von direkter Glucose haben wir nur bei Isomaltulose. Fruchtriegel, die als Kohlenhydrat in erster Linie Fructose enthalten, sind für den Sport eher nicht zu empfehlen.

Gibt es Sportler die Ihre Produkte bereits testen?
Ja! 2014 fuhr der Extremsportler Stefan Schlegel das Race Across America (RAAM), eines der längsten Radrennen der Welt. Den benötigten Energiebedarf von rund 10.000 kcal pro Tag hat er zum großen Teil mit Isomaltulose gedeckt und dabei keinerlei Versorgungsprobleme gehabt. Das zeigt die gute Verträglichkeit und Funktionalität dieses Kohlenhydrats. Michael Willeitner, Biathlet der DSV-Nationalmannschaft, bekommt von Innosnack für ein Jahr Bars, Drinks und Müsli gestellt und hat bereits bestätigt, dass diese nicht nur schmecken, sondern auch helfen, keinen „Hungerast“ während des Laufens zu bekommen. In Kürze stellen wir noch weitere Sportler und deren Erfahrungen auf unserer Website vor.

Welche Produkte können wir zukünftig von Innosnack erwarten?
Wir haben mit Energieriegel, Müsli und Energiedrinks bereits eine Grundpalette. In jeder dieser Kategorien sind weitere Varianten geplant, und in Zukunft sollen auch neue Kategorien dazukommen. Welche das genau sind, ist noch ein Geheimnis …

FAKTEN
Isomalutlose: Glykämischer Index 32; 379 kcal/100 g
Snacks: Innobar, Innoballs
Innodrink: Zitrone
Innocrunch Müsli: Quinoa-Flakes; Schoko-Mandel
Laktosefrei, ohne Zucker, vegan, glutenfrei und energetisch lang anhaltend

DIESER BEITRAG WURDE VERÖFFENTLICHT AUF
ISPO NEWS Blog am 21. Mai 2015

Die Würfel waren gefallen! Meinem Langdistanz-Debüt nach 25 Jahren Triathlon sollte somit nichts mehr im Weg stehen. Jetzt ging es darum ein passendes Rennen und für die weitere Planung zu finden. Es gab ein paar Favoriten und ich wollte schnell meine Anmeldung im Kasten haben. Was allerdings dann geschah, damit rechnet wohl erst einmal Keiner! Eine überraschende und entscheidende Änderung kündigte sich bereits mit der Anmeldung zu meiner ersten Langdistanz an. Das hat natürlich für einen ordentlichen Adrenalinschub gesorgt. Im zweiten Teile meines “Erster Ironman” Blogs geht’s über Hürden und Überraschungen bei der Anmeldung zur ersten Langdistanz

Jetzt war es endlich raus, ohne einen Zweifel oder jeglichen äußeren Druck habe ich eine Entscheidung getroffen. Gut Ding braucht Weile – schnell kann jeder. Zählen tut’s dann, wenn der Startschuss fällt. Die Zeit war einfach reif! In 25 Jahren bin ich an einer ganzen Menge Startlinien von Sprintdistanzen, Kurzdistanzen und Mitteldistanzen in ganz Europa gestanden. Ich liebe diese Augenblicke kurz vor dem Start. Zahlreiche Triathlons und historische Momente habe ich live oder im Fernsehen verfolgt, von legendären Wettkämpfen wie Roth und auch Hawaii berichtet. Viele Athleten habe ich auf dem Weg zu ihrem ersten Triathlon, ihrer ersten Langdistanz oder neuen persönlichen Bestzeit betreut. Ganz egal, ob als Athlet, Trainer, Journalist oder Zuschauer, es waren stets intensive Erfahrungen und bis heute spüre ich das Adrenalin durch den Körper schießt.

Nägel mit Köpfchen bei der ersten Langdistanz

Während all der Jahre im Triathlon gab es nur eine handvoll Langdistanzen, die bei mir aus den unterschiedlichsten Gründen einen besonderen Eindruck hinterlassen haben. Ich konnte mir gut vorstellen dort jemals selbst zu starten, wenn die Zeit reif war. Das hat natürlich eine wichtige Rolle bei meiner Suche nach einer neuen Herausforderung für diese Saison gespielt. Eine Langdistanz schüttelt man nicht mal schnell so aus dem Ärmel, wie eine Kurzdistanz. Die gesamte Vorbereitung mit Trainingplanung, Trainingscamps und Aufbauwettkämpfen, sowie die Vereinbarkeit mit dem Alltag bekommen eine wesentlich größere Bedeutung. Viele Optionen für die erste Langdistanz gab es für mich ohnehin nicht, entweder war der Zeitpunkt unpassend oder die Veranstaltung war längst ausgebucht. Ich hatte natürlich einen ganz bestimmten Wettkampf im Auge und wollte nach meiner Entscheidung zügig Nägel mit Köpfen und auch Köpfchen machen. Für den Erfolg der ersten Langdistanz macht es durchaus Sinn, vor der Anmeldung die Wettkampfstrecken und -profile anzusehen.

Eine Langdistanz wie „Gott in Frankreich“

Vor fünf Jahren war ich erstmals in der Auvergne und habe von der Premiere der Challenge Vichy berichtet. Längst hat es sich auch unter Triathleten herumgesprochen: Die Langdistanz von Vichy im geografischen Zentrum Frankreichs – „Le Cœur de la France“ – zählt zu einer der Schönsten Europas. Neben der beeindruckenden Landschaft der Auvergne und der Freundlichkeit der Menschen, überzeugen in Vichy besonders die idealen Wettkampfstätten und optimalen Wettkampfstrecken, die gute Infrastruktur und ausgezeichnete Organisation. Der bisherige Höhepunkt war die Austragung der ETU Langdistanz Europameisterschaft im Jahr 2013. Erfreulich aus deutscher Sicht konnte sich damals die Merseburgerin Diana Riesler EM-Gold sichern. Organisator Gael Maenard hatte schon 2011 die Messlatte hoch gelegt und in den Jahren darauf die Qualität und das Niveau des Wettkampfes gesteigert.

Für tri2b.com habe ich vier Mal von den zauberhaften Wettkampfstrecken der Auvergne mit Block, Stift und Kamera berichtet. Ich habe die Triathleten auf jeden der insgesamt 226 Kilometer durch die hügelige Campagne zwischen Massive Central, der Haute Loire und dem Puy de Dôme hautnah begleitet. Zahlreiche erloschene Vulkane mit Kraterseen, unendliche Wälder so weit das Auge reicht und grüne Weiden mit den berühmten Nièver-Rindern, über 20.000 km Wasserläufe und mehr als einhundert natürliche Quellen prägen die Landschaft. Beinahe jeden Kilometer im Wasser und an Land, können die Triathleten während dieser Langdistanz genießen, beinahe wie „Gott in Frankreich“. Von Anfang an war Vichy einer jener wenigen Wettkämpfe, um dort erstmals über eine Langdistanz zu starten.

Schon die Anmeldung zu einer Langdistanz – kann eine Herausforderung seine

Diese Entscheidung war daher schnell getroffen und so wollte ich die Anmeldung auch zügig erledigen, um weiter planen zu können. Ein Aufschub könnte zu Orientierungslosigkeit führen, im schlechtesten Fall sogar zum Verwerfen der Ziele. Frühzeitig zu fokussieren ist wichtig für die Motivation und für den persönlichen Erfolg. “Nichts einfacher als das”, könnte man denken: Notebook auf, Internet an, die Anmeldung zur Challenge Vichy aufrufen und … nix. Falsch gedacht! “Seite momentan nicht verfügbar!”, heißt es da. Ich versuchte es noch einmal, doch „rien ne va plus“. Auch der nächste Tag bleibt erfolglos. Die Anmeldung zur Challenge Vichy war nicht mehr erreichbar obwohl noch wenige Tage zuvor ausreichend Startplätze verfügbar waren. Sollte nach den vielen schlaflosen Nächten und Überlegungen bereits mit der Anmeldung etwas Unerwartetes meine Pläne kreuzen? Die Anmeldung schien die erste Herausforderung auf dem Weg zur ersten Langdistanz zu werden. Also schrieb ich dem Veranstalter Gael Maenard, berichtet von dem Problem und schilderte die Gründe für meine Entscheidung.

Vichy eröffnet ein neues Langdistanz-Kapitel

Die Antwort aus Frankreich kam prompt: Der Jahreswechsel brachte eine überraschende Veränderung im Kurbad und so wird es 2015 erneut eine Premiere im Departement d’Allier geben. Der Challenge Vichy war Vergangenheit! In der Auvergne gab es einen Markenwechsel. Das kam völlig unerwartet und ziemlich überraschend für mich. Mit dem 15. Januar übernahm nun Ironman Europe das Ruder in Vichy und den örtlichen Veranstalter Optimum Sports Events. Damit hat die WTC sein Portfolio um gleich zwei prestigeträchtige Rennen erweitert, eine Mittel- und eine Langdistanz. Für die Challenge Family ist das einerseits natürlich schade, für mich als Athlet hat diese Entwicklung andererseits erst einmal keine größeren Auswirkungen. So wechselt zwar der Markenname, der Inhalt jedoch bleibt – die Qualität hoffe ich, vorerst auch. Gael Maenard hat es so formuliert:„Die Übernahme durch Ironman eröffnet ein neues Kapitel in der Geschichte unserer Veranstaltung. Wir sind zuversichtlich, dass wir den Triathlon in Vichy nun auf eine neue Stufe heben können.“ Wie dieses Kapitel schließlich ausgehen wird, werden wir nach dem erster Ironman Vichy wissen.

Erste Langdistanz, erster Ironman, doppeltes Debüt in Vichy

Damit feiert der französische Kurort 2015 sein Debüt im weltweiten Netzwerk der WTC. Vichy wird für mich somit nicht nur das Debüt meiner ersten Langdistanz, sondern ebenso mein erster Ironman sein. Ein besonderer Nebeneffekt wird dabei natürlich für zusätzliche Motivation sorgen: Denn mit dem Markenwechsel, weg von der europäischen Challenge Family, hin zu Ironman, spielt Vichy von jetzt an natürlich auch eine wichtige Rolle in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft auf Hawaii. Es besteht somit eine theoretische Chance auf einen der wenigen Qualifikations-Slots für die Ironman Weltmeisterschaft Hawaii 2016. Erstmals unter dem neuen Label wird der Ironman Vichy am Sonntag, 30. August 2015 stattfinden. Nach fünf Jahren ist das erneut eine Premiere. Dadurch wird es in exakt 100 Tagen ein doppeltes Debüt im Herzen der Auvergne geben und zumindest meine Leidenschaft für Triathlon um ein neues und faszinierendes Kapitel reicher.

Exakt 200 Tage zuvor, am 11. Februar, konnte ich mich schließlich erfolgreich zu meiner ersten Triathlon Langdistanz und somit gleichzeitig zu meinem erster Ironman anmelden: Ironman Vichy 2015 – Registration completed!

In meinem nächsten Blog gibt’s einen ersten Strecken Check und die wesentlichen Änderungen durch den Markenwechsel. Bis dahin viel Spaß und einen erfolgreichen Saisonstart …

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WEITERE INFORMATIONEN
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Die meisten Energieriegel erhöhen rapide den Blutzuckerspiegel, wir fühlen uns zunächst kraftvoll. Kurze Zeit später ist der Zuckerkick allerdings vorbei, der Körper hat zu viel Insulin produziert. Als Folge sinkt die Leistungsfähigkeit noch stärker ab als zuvor, und auch der Hunger meldet sich zurück.

Vor dem Problem einer optimalen Energieversorgung stand der leidenschaftliche Trekker Marco Steinhilber schon oft. Doch der Lebensmitteltechnologe nahm die Sache einfach selbst in die Hand und entwickelte unter dem Label: Innosnack Snacks nach völlig neuer Zusammensetzung. Für das innovative Konzept und seinen neuen Energieriegel Innobar hat Steinhilber den ISPO AWARD 2015 gewonnen.

„Die Idee kam mir bei einem längeren Aufstieg, als ich schnell hungrig wurde und die Energiereserven und damit die Leistungsbereitschaft des Körpers nachließen. Es gab kein Produkt, das einerseits schnell Energie nachlieferte, nach kurzer Zeit aber nicht im nächsten Leistungseinbruch mündete,“ so Innosnack-Gründer Marco Steinhilber.

Der Innosnack Energieriegel ist in seiner Zusammensetzung weltweit einzigartig.

INNOBAR basiert auf einer neuen Zuckerart, die Isomaltulose produziert, was aus fermentiertem Rübenzucker gewonnen wird. Isomaltulose wird auch als „Zucker der nächsten Generation“ bezeichnet, denn der Süßstoff sorgt für einen stabilen Blutzuckerspiegel, ist für Diabetiker geeignet und absolut zahnfreundlich.

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Mehr Informationen

Steinhilber setzt auf eine kurze Zutatenliste ohne zugesetzte Aromastoffe, Feuchthalte- oder Konservierungsmittel: Kerne und Nüsse aus biologischem Anbau, die wichtige Mineralstoffe, wie Calcium, Kalium und Magnesium, liefern. Gleichzeitig werden durch einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren und gesunder Omega-3-Fettsäuren auch essentielle Nährstoffe zugeführt, die der Körper als „Baumaterial“ braucht. Dadurch wird sowohl die körperliche als auch die geistige Leistungsfähigkeit begünstigt. Von Innosnack gibt es neben Energieriegeln auch -drinks, Sweets und Müslis, die alle eines gemeinsam haben: Sie sind vegan, gluten- sowie laktosefrei und bringen vor allem lang anhaltende Energie durch kontrollierte Energie-Freisetzung.

FAKTEN
Isomalutlose: Glykämischer Index 32; 379 kcal/100 g
Snacks: Innobar, Innoballs
Innodrink: Zitrone
Müsli: Quinoa-Flakes; Schoko-Mandel

LINKS
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DIESER BEITRAG WURDE VERÖFFENTLICHT AUF
ISPO Newsblog am 07. Mai 2015

Triathlon ist ein anspruchsvoller Sport und so stellt die Kombination der Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen die Athleten vor eine ganz besondere Herausforderung. Aber wie trainiert man effektiv für diese drei Sportarten und vermeidet dabei Verletzungen? Und wie viel Training braucht es eigentlich, um eine Kurzdistanz erfolgreich zu bewältigen? Braucht es dafür gleich ein spezielles Zeitfahrrad oder sogar ein Wattmesssystem? Welche Kohlenhydrate sind für mich gut, wie viele Gels brauche ich im Wettkampf und trinke ich genug? Antworten auf diese und viele, viele andere Fragen finden Athleten und alle Interessierten in der neuen Triathlonbibel. Auf insgesamt 512 Seiten erklärt das namhafte Autoren-Team, darunter Niclas Bock, Timo Bracht, Carola Felgen oder Dr. Matthias Marquardt besonders Einsteigern die Welt des Triathlons. Pünktlich zum Saison-Auftakt 2015 liefert das Werk aus dem spomedis-Verlag anschaulich und in verständlicher Sprache viele Insider-Infos und Praxistipps. Zusammen mit Trainingsplänen sowie vielen bebilderten Technik- und Athletikübungen ist dieses Nachschlagewerk ein unverzichtbarer Begleiter für gezieltes Training und erfolgreiche Wettkämpfe. Mit zahlreichen Photographien unter anderem von Michael Rauschendorfer und Frank Wechsel.

Weit zurück, bis ins 19. Jahrhundert muss man blicken, um die Faszination Triathlon zu erfassen. Seine zweite Geburtstagsstunde erlebte Triathlon dann während der 70er-Jahre in San Diego, Kalifornien. Von dort war der Weg nicht mehr weit bis Hawaii, wo seitdem einmal im Jahr die Ironman World Championships stattfinden. Die Ursprünge des Triathlons, seine Entwicklung und die verschiedenen Rennformate sind Thema des ersten Kapitels. Schwerpunkt der Triathlonbibel sind natürlich die drei Disziplinen des Triathlon und das Training: Schwimmtechnik, Radtechnik, Lauftechnik

Technik für mehr Effizienz und Ökonomie

Ex-Profitriathletin und Trainerin Nina Eggert erklärt anschaulich Trainingsprinzipien, Trainingsmethoden, physiologischen Grundlagen und Anpassungsvorgänge im Körper. In den technischen Kapiteln geht es anschließend weniger ums Material, als um die richtige Ausführung der Disziplinen. Ganz egal ob ökonomische Lauftechnik, optimale Sitzposition oder eine gute Wasserlage, schon beim Lesen wird klar, dass Triathlon technisch sehr anspruchsvoll ist. Und nur eine gute Technik in allen drei Disziplinen spart Energie schützt vor Verletzungen.

Zur Freude der Material-Fetischisten

Die Themen Athletiktraining, Trainings- und Wettkampfplanung werden ebenso intensiv behandelt. Eine Frage des Geschmacks ist das ausführlich besprochene Kapitel über’s Material. Sind leichte oder gut gedämpfte Laufschuhe besser? Sind Draht- oder Schlauchreifen schneller, Scheibenrad oder Hochprofilfelge? Heikle Themen unter Insidern. Vielleicht werden gerade deshalb von der Autorin keine konkrete Empfehlungen ausgesprochen, sondern dem Leser die Vor- und Nachteile erklärt.

Ernährung wird total überschätzt

Das Thema Ernährung, die fünfte Disziplin im Triathlon findet der Leser erst ab Seite 400. Sie ist vielen Triathleten jedoch mittlerweile genauso wichtig wie Schwimmen, Radfahren, Laufen und der Wechsel. Der Wettkampfernährung sind nicht mehr als sieben Seiten dieses über 500 Seiten Werks vergönnt. Hier hätte ich mir durchaus mehr Informationen gewünscht, wie zu der unterschiedlichen Wirkung von Gels oder Riegeln zu natürlichen Nährstoffen, wie einer Banane oder Rosinen. Ebenso welche Verpflegung auf welchen Distanzen am meisten Sinn macht, ganz zu schweigen von der Ernährung vor, während und nach dem Training.

FAZIT
Für alle Interessierten und Einsteiger ist die Triathlonbibel derzeit die umfassendste Lektüre im deutschsprachigen Raum. Es liefert sachliche und präzise Informationen in verständlicher Sprache mit vielen erklärenden Bildern und Grafiken. Der Leser wird kompetent in das Thema Triathlon eingeführt und stets auf Augenhöhe seinem Ziel, ob einem erste Triathlon oder der Verbesserung seiner Schwimmtechnik herangeführt. Rookies und ambitionierte Triathleten profitieren von dem geballten Wissen gleichermaßen – sie erhalten mit der Triathlonbibel neue Impulse für ihr Training und können ihre Wettkampfvorbereitung strukturierter, nachhaltiger und gesünder gestalten.

AUTOREN
Niclas Bock: Diplom-Sportmanager
Timo Bracht: Profi-Triathlet und Sportwissenschaftler, Sieger Challenge Roth 2014
Caroline Cornfine: Ernährungswissenschaftlerin und begeisterte Ausdauersportlerin
Manuela Dierkes: Diplom-Sportlehrerin, Triathloncoach, Buchautorin und Triathletin aus Leidenschaft
Nina Eggert: Diplom-Trainerin Triathlon, Schweizer Nationaltrainerin für den Triathlonnachwuchs und ehemalige Profi-Triathletin, Vize-Europameisterin Ironman Germany/Ironman European Championship 2002, 2004, 2005 und 2006
Carola Felchner: Materialexpertin der Zeitschrift triathlon und langjährige Ausdauersportlerin
Christoph Fürleger: erfolgreicher Langstreckenschwimmer, Triathlet und Schwimmcoach
Dr. med. Matthias Marquardt: Arzt, Lauftrainer, Buchautor und Ausdauersportler aus Überzeugung
Jan Sägert: Triathlonexperte der Zeitschrift triathlon und Ausdauersportler
Dr. med. Karlheinz Zeilberger: Facharzt für Innere Medizin, Sportmediziner, ehemaliger Olympiaarzt

INFO
Die Triathlonbibel
Das Standardwerk für alle Triathleten
512 Seiten
Durchgehend farbige Abbildungen
ISBN 978-3-95590-050-2
EUR 29,95

Die Triathlonbibel – Das Standardwerk für alle Triathleten erhältlich im Spomedis Verlag Hamburg

Die Morgendämmerung färbt den Himmel rot und spendet erstes Licht. Die Straßen sind leer gefegt, entlang der Isar ist nur das Pfeifen der Vögel zu hören, über dem Becken liegt leichter Dunst. Mit jedem Armzug teilt sich die spiegelglatte Oberfläche des Wassers und die Wellen breiten sich gleichmäßig zu beiden Seiten aus. Das Surren der Kette und Ritzel klingt zwischen den Häusern, nur der eigene Atem durchdringt das morgendliche Idyll. Es sind genau diese Momente, früh morgens im Sommer, für die ich diese Sportart liebe und leidenschaftlich gerne trainiere. Wenn man begreift, dass die Freude am Training das Ziel ist und nicht der Wettkampf oder das Ergebnis, dann hat man schon am Start gewonnen.

Meist im Herbst stellt sich den meisten Triathleten die Frage nach den sportlichen Zielen für das nächste Jahr. Gerade im Triathlon könnten diese nicht unterschiedlicher sein. So unterschiedlich wie dessen drei Disziplinen, die verschiedenen Distanzen oder allem das vielseitige Training dafür. Von der Verbesserungen der Schwimm- und Lauftechnik, über noch mehr, noch effizienteres Trainingseinheiten, bis hin zu neuen persönlichen Bestzeiten. Mir macht einfach schon immer das Training im Wasser, auf dem Rad und Laufen sowie die damit verbundene Abwechslung Spaß. Bei Wettkämpfen liebe ich das Adrenalin, dieses besondere Art der Schmerzen und die unglaubliche Leichtigkeit nach dem Überqueren der Ziellinie. Aber im Grunde sind für mich Wettkämpfe eine Art der Motivation um mich konditionell und koordinativ weiter zu entwickeln, mit den Aufgaben zu wachsen und neue Herausforderungen zu meistern. Wenn ich mir etwas vornehme, dann möchte ich es richtig machen und dafür braucht es Ziele. Dennoch sehe ich das Training als die Zeit für den wichtigen Ausgleich zum Alltag. Dem Bauchgefühl schenke ich stets die nötige Aufmerksamkeit zu und werde nie etwas „über’s Knie brechen“. Gerade in unserer kurzlebigen Zeit, in der nur schnelle Erfolge zählen und in der oft nur für den Lebenslauf kurzfristig auf einen Marathon oder Ironman trainiert wird ohne je zuvor einen Kilometer gelaufen zu sein oder einen Triathlon gemacht zu haben. Für mich sind Ausdauersport und Outdoorsport ein Teil meines Lebens: Triathlon mein Lifestyle!

Die Balance von Leben und Triathlon

In den vergangenen Jahren konnte ich aus privaten und beruflichen Gründen schwer planen und habe mir daher nur kurzfristige sportliche Ziele gesteckt. Ich habe daher mein Training verändert und versucht es möglichst optimal auf den Alltag abzustimmen und effizient zu gestalten – Qualität vor Quantität, mehr Regeneration. Dafür lief die letzte Saison im Grunde gut, von einigen Ergebnissen war ich sogar selbst etwas überrascht. Ich lege mehr Wert auf die kleinen Dinge im Training, die wesentlich dazu beigetragen die Ausdauer und Schnelligkeit zu verbessern und verletzungsfrei zu bleiben. Rumpfstabi, Dehnen und Faszienrollen sind Dinge, denen ich früher selbst nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt habe.

Am Meisten habe ich aber bei meiner Ernährung verändert, vieles ausprobiert und viele Erfahrungen gesammelt. Die Ernährung hat den größten Einfluss auf unser Wohlbefinden, unsere Gesundheit und auf unsere Leistungsfähigkeit. Eine schlechte Ernährung ist meist die Ursache vieler gesundheitlicher Störungen und schlechter Leistungen. Bei bis zu fünf Mahlzeiten täglich liegen darin die größten Möglichkeiten für jeden Sportler. Während das Training sehr zeitintensiv ist, lässt sich die Ernährungsweise ohne großen Aufwand, schnell und mit spürbarem Erfolg verändern. Der Sinn von Ernährung liegt doch vor allem darin, gesund, glücklich und leitungsfähig zu bleiben. Vitalstoffe wie Vitamine, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe finden wir in der für unsere Gesundheit nötigen Menge und Qualität ausschließlich in frischen und möglichst unverarbeiteten Nahrungsmitteln. Natürlichkeit, Herkunft und Herstellung der Nahrungsmittel sind daher besonders wichtig.

Ich versuche mich sehr ausgewogen und vielseitig, optimal an meinen Alltag und das Training angepasst zu ernähren. Von speziellen Diäten halte ich nichts und habe aus vielen Elementen meine eigene Ernährungsform entwickelt. Man braucht es auch nicht zu übertreiben, aber es hat durchaus einen Vorteil, sich langfristig etwas mehr Gedanken über das „täglich Brot“ zu machen und nicht erst kurz vor dem Wettkampf. Für das persönliche Wohlbefinden ¬und die Leistungsfähigkeit ist das richtige Gleichgewicht von Alltag und Sport ist entscheidend. Ich fühle mich heute gesünder und fitter als vor 10 oder 20 Jahren.

Nach der Saison ist vor der Saison – auf zu neuen Zielen

Nach der vergangenen Saison wollte ich wieder einmal etwas verändern. Nicht weiter nach dem Motto „same same but different“ zu machen und gewisse Gewohnheiten aufzubrechen. An kleine Stellschrauben habe ich von Jahr zu Jahr gedreht, doch diesmal wollte ich generell etwas ändern – auch für die eigene Motivation. Mehr Wettkämpfe sind für mich nicht möglich und halte ich eher für sinnfrei. Den Fokus auf Ergebnisse, die Verbesserung von Platzierungen oder gar Meisterschaften zu legen entspricht nicht meiner Vorstellung. Meinen ersten Marathon bin ich zwar erst vor fünf Jahren gelaufen, gegen eine neue persönliche Bestzeit könnten der Aufwand und das biologische Alter sprechen. So blieben für mich nicht mehr viele neue Ziele!

Prägende Vorbilder einer Ära, aber keine Helden

Seit 25 Jahren bin ich Triathlet. Ich bin zuvor einige Jahre Radrennen gefahren und habe fast zehn Jahre im Schwimmverein trainiert. Ständiges Kacheln zählen, bei Wind und Wetter, selbst bei Schnee auf’s Rad. Wenn Du musst, dann machen nur wenige Trainingseinheiten Spaß und dann kann eine Disziplin auf Dauer langweilig werden. Triathlon kam für mich wie ein Segen, abwechslungsreich und vielseitig, nicht mehr Sommer wie Winter nur eine Disziplin trainieren. Als ich meinen ersten Triathlon absolvierte hießen die Helden auf der Langdistanz Dave Scott und Mark Allen, und noch im selben Jahr wurde das legendäre Duell, der „Ironwar“ auf Hawaii ausgefochten. Die dominierenden „Big Three“ auf der Langdistanz aus deutscher Sicht waren zu dieser Zeit Wolfgang Dittrich, Jürgen Zäck und Dirk Aschmoneit. Sie haben mich motiviert dieser faszinierenden Sportart bis heute aktiv treu zu bleiben. Es waren für mich außergewöhnliche Menschen, vor deren sportlichen Leistungen ich bis heute großen Respekt habe. Diese Zeit prägende Triathleten! Dennoch habe ich in ihnen nicht Helden gesehen, denen ich jemals nacheifern wollte. Auch war für mich Hawaii kein ferner Mythos, auf der ich unbedingt einen Triathlon bestreiten musste. Hawaii war für mich immer schon eine zauberhafte Insel im Pazifik, von deren Schönheit und Wellen ich schon durch die Fernsehserie „Magnum“ beeindruckt war. Auch ohne sich vorab für die Ironman World Championships zu qualifizieren kann man nach Hawaii reisen. Hawaii ist einfach immer eine Reise wert und so durfte ich schon beruflich nach Kona reisen und auch privat um auf dem pazifischen Archipel zu surfen.

Von Anfang an haben mich die Kombination der drei Disziplinen, das vielseitige Training und der damit verbundene Lifestyle an Triathlon fasziniert. Vor allem aber, dass diese Sportart im Grunde nur als Wettkampfform existiert. Erst mit überschreiten der Ziellinie bist du ein Triathlet, zuvor ist man ein Schwimmer, Radfahrer und Läufer. Ich genieße die Wettkämpfe unabhängig von deren Distanzen und habe einen unglaublichen Spaß an Triathlon. Die vielen unterschiedlichen Erlebnisse und intensiven Erfahrungen in diesem Sport möchte ich nicht missen. Es musste für mich bisher nie ein Ironman oder die unbedingte Quali für Hawaii sein und so hatte ich in 25 Jahren Triathlon tatsächlich noch keine Langdistanz gemacht. Es ergab sich nicht und war auch in Ordnung, so wie es lief. Alles Weitere war der Gang der Dinge und vielleicht einfach nur eine Frage der Zeit.

Die Zeit ist reif für eine neue Herausforderung – eine Langdistanz

Die Frage nach einem neuen sportlichen Ziel für das nächste Jahr hat mich einige schlaflose Nächte gekostet. Ich habe mir viele Gedanken gemacht und intensive Gesprächen mit Freunden und meiner Familie geführt, welche machbaren Herausforderung ich planen und wie ich die Saison 2015 gestalten könnte. Die realistische Einschätzung der persönlichen sportlichen Vorhaben durch das familiäre Umfelde und befreundete Außenstehender kann bei solchen Entscheidungen durchaus von Vorteil sein. Meine Trainingsmöglichkeiten und der zeitliche Rahmen für meine nächsten sportlichen Ambitionen waren klar abgesteckt und nur wenig veränderbar. Das Training und der Alltag sollten auch weiterhin stressfrei und in der Balance bleiben. Es gab zwar ein paar interessante Ideen, eine ganz besondere Idee sorgte aber schon bei dem Gedanken daran für das gewisse Adrenalin. Ich entwarf also eine grobe Planung auf Grundlage meiner vorherigen Saisonvorbereitung. Das hat sich stets bewährt und so bekommt man schnell ein Gefühl dafür, ob eine Idee auch umsetzbar ist.

Ich schlief eine Nacht darüber und ließ den Plan reifen. Es folgte noch eine Zweite und nach der dritten Nacht traf ich eine Entscheidung. Der Wettkampfort hat dabei eine ganz wesentliche Rolle gespielt und so hatte ich das sichere Gefühl, dass die Zeit für dieses Ziel gekommen ist – noch bevor der körperliche Verfall gänzlich einsetzen würde. Die Zeit ist reif für mein Debüt auf der Langdistanz! Wann und wo, warum ausgerechnet dort, das erzähle ich in meinem nächsten Blog-Beitrag …

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BLOG #1: Langdistanz-Debüt nach 25 Jahren Triathlon
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BLOG #6: Triathlon ist keine Mathematik – Eiserner Wille beim IRONMAN Vichy 2015

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Nach drei Wochen Fasten während der Vorbereitungsphase 1 waren auf dem Trainingsplan für die Woche 11 lange Läufe und mehr Radeinheiten auf dem Weg zu neuen Zielen 2015 geplant. Seit Januar hatte ich erstmals wieder das Gefühl lockerer Beine und einer konstanten Leichtigkeit während der Trainingseinheiten. Laufen kann so schön sein – so darf’s dann auch gerne weiter gehen.

Nach dem langen Dauerlauf am Montag Mittag gab’s zur Belohnung ordentlich Magerquark mit Blaubeeren, jahreszeitlich bedingt gefroren. Nach getaner Arbeit und Regeneration ging’s dann noch ins Wasser. Schwimmen geht immer, selbst wenn ich mich etwas müde fühle. 500 Meter im Becken und ich bin auf Betriebstemperatur. Die gute Stimmung mitnehmen und das positive Tagesgefühl noch ein bisschen unter dem sternenklaren Himmel mit Schwimmtechnik ausklingen lassen.

Heiße Sojamilch mit Zimt als Booster

Am Dienstag hat der Frühling seine Vorboten geschickt und der Trainingsplan uns auf’s Rad. Zwar war die Nacht kurz, aber irgendwie und irgendwann muss man ja das ganze Tagesprogramm als Nicht-Profi unter einen Hut bekommen und dabei dennoch Zeit um zu regenerieren finden. Knappe 100 Kilometer mit meinem Namenskollegen als Windschatten rollt’s Richtung Starnberger See bei strahlendem Sonnenschein und freien Blick auf die Zugspitze. Am Abend hab ich’s dann immerhin noch geschafft mich für eine Schwimmeinheit zu motivieren. Als kleinen Booster gab’s davor eine zerquetschte Banane mit Honig und Zimt in heißer Sojamilch. Das wirkt wie Kerosin und hat mir, kaum im Wasser, ein gutes Wassergefühl gegeben, wenn’s auch nicht ganz so schnell war, wie geplant.

Der Trainingsplan für Mittwoch war hart und tat wieder richtig weh. Noch platt von den beiden Vortagen waren Intervalle geplant und die Leistung wegen der Fastenzeit noch nicht so stabil. Aber, was muss, das muss und geht auch vorbei. UND: Diese Trainingseinheiten, an denen man dann trotz der fehlenden Motivation trainiert, sind meist die Schlüsseleinheiten. An sie denkt man gerne und vor allem in harten Phasen der Wettkämpfe, wie einer Langdistanz sind sie geistige Nahrung. Aber nicht übertreiben und bei der Belastung auch das Bauchgefühl berücksichtigen.

Trainingsplan für Fettstoffwechseltraining: Läuft!

Am Donnerstag kam endlich wieder oder eher leider ordentlich Hunger – Paranüsse vor dem Schwimmen geben zwar ordentlich Druck, liegen aber eben auch schwer im Bauch.

Am Freitag war wieder ein super Lauf bei frühlingshaften Temperaturen auf dem Trainingsplan: 21km entlang der Isar. Am Abend stand dann der Aufbau des 5. SCPE Swim ‘n’ Run 2015 auf dem Plan und danach noch etwas Athletik. Der kompletten Samstag stand schließlich im Zeichen des 5. SCPE Swim ‘n’ Run 2015: ein großer Erfolg für alle Teilnehmer und den vor allem dem Verein! Am Abend war dann noch etwas locker die Beine ausstrampeln angesagt.

Der Sonntag, kurz und knackig mit dem ersten Koppeltraining lief einfach rund. Mein Fazit: Die Geduld mit der Fastenzeit und den vier Wochen Fettstoffwechseltraining haben sich ausgezahlt, alles läuft richtig nach meinem Trainingsplan – die Energie kommt zurück!

STEFANDREXL Coaching

Das winterliche Rezept für Ausdauersportler und Geniesser ist Milchreis mit Apfel, Vanille und Zimt – ein Wohlfühlessen, das auch hochwertige Kohlenhydrate schlechthin liefert. Wer ordentlich Dampf für die bevorstehenden Nikolausläufe und Winterlaufserien braucht, dem zeig ich, wie mein verfeinerter Kindheitsklassiker Vanille Milchreis mit Apfel und Zimt besonders gut gelingt.

Das braucht’s für Vier

400 g Milchreis (Rundkorn-, Sushi- oder Risotto-Reis)
1 Vanilleschote
1 Zimtstange
4 Äpfel
1,5 L Soyamilch light
2 EL Honig
1 EL Rapsöl (Bio, geschmacksneutral)
2 TL Zimtpulver (zum Bestreuen)
Salz

So gelingt der Milchreis

1. Alle Zutaten vorbereiten: die Soyamilch abmessen; den Reis abwiegen; Vanilleschote längs aufschlitzen, Salz und Honig bereitstellen.

2. Soyamilch in einen breiteren Topf geben; den Reis dazu und gleichmässig in der Soyamilch verteilen; das Salz dazugeben; noch nicht erwärmen, erst 30 – 60 min ziehen lassen.

3. Dann den Reis mit der Sojamilch langsam zum köcheln bringen und immer wieder umrühren; man muss nicht ständig rühren, aber je öfter um so cremiger wird der Milchreis; den Honig erst später unterrühren (siehe Schritt 7)

4. Das Vanillemark mit der Messerspitz aus der Schote kratzen und direkt in den Topf mit dem Milchreis geben; anschliessend die Vanilleschote ebenfalls zugeben.

5. Alles weiter unter gleichmäßig Rühren aufkochen; dann zugedeckt bei leichter Hitze 30 min garen und die Zimtstange dazugeben; den Milchreis regelmässig umrühren.

6. Währenddessen die Äpfel waschen und mit Schale in klein Stückchen schneiden; Die Apfelstücke mit etwas Rapsöl in einer Pfanne andünsten bis sie glasig sind; mit etwas Zimt bestreuen und zur Seite stellen.

7. Den Milchreis von der Hitze nehmen; die Vanilleschote und Zimtstange herausnehmen; 1-2 EL Honig unterrühren, je nach Geschmack; ist der Reis zu fest, noch etwas kalte Soyamilch einrühren.

8. Den Milchreis in einer Schale portionieren; die Äpfel darüber und mit Zimtzucker bestreut servieren.

Extra

Dem Milchreis können noch Rosinen während des Garens untergerührt werden; Es können ebenso Blaubeeren oder Sauerkirschen dazu serviert werden. Den Milchreis in Gläser geschichtet ist das ein guter Nachtisch für Feierlichkeiten!

So lang dauert’s

45 min bis 60 min (+ 30 min Reis einweichen lassen)

Nährwert

360 kcal / Portion (300 g) Milchreis
120 kcal / 100 g Milchreis
55 kcal / 100 g Apfel

Nährstoffe

hochwertige Kohlenhydrate, Eiweiß, Vitamin C, Magnesium

Zubereitung

einfach, schnell

Ernährungsart

laktosefrei, zuckerfrei (nat. Fruchtzucker), vegetarisch, vegan

Saison

ganzjährig (beliebt im Winter)

Erfahre mehr über Reis

Kann man mit Reis was feineres zaubern als Lachs Risotto? Nur wenig schmeckt genauso lecker. Risotto gibt ein herrlich schmackhaftes Bett für viele kulinarische Dinge dieser Welt. Zudem versorgt der suppige Reis uns Ausdauersportler mit den hochwertigsten Kohlenhydraten und Flüssigkeit. Risotto lässt sich wunderbar auf vielseitige Art zubereiten, zum Beispiel mit Parmesan, Safran, Spargel Trüffel und Meeresfrüchten. Die Italiener haben nach der Pasta das Risotto beinahe perfektioniert. Doch wie kam der Reis eigentlich nach Italien?

Mit den früheren arabischen Seefahrern kam der Reis über das Mittelmeer nach Sizilien und weiter auf die Halbinsel. Der Süden interessierte sich hauptsächlich für den Hartweizen für Pizza und Pasta, den Reis überwiesen sie den Norden Italiens. Dort wurde das Korn schließlich in den fruchtbaren Böden der Po-Ebene angebaut und erlangte durch die Fantasien die Köchinnen und Köche von Mailand bis Venedig schnell Bekanntheit.

Ich stelle heute eine etwas suppigeres Risotto vor, bei der etwas mehr Brühe hinzu kommt. Der Reis bleibt während des Kochens von der Flüssigkeit bedeckt, ähnlich den Gassen Venedigs. Und weil heute Freitag ist bereite ich dieses Rezept aus Venetien mit Lachs zu, so bekommt die Nähe zum Meer auch ihre geschmacklich Note im Lachs Risotto. Mit Zitronengrass und Koriander erhält es schliesslich seine fruchtige Note. Lachs Risotto stellt eine ideale Kombination für die Phase der erhöhten Kohlenhydratzufuhr vor Wettkämpfen dar und hat ergänzend viele Eiweisse und ungesättigte Fettsäuren.

Das braucht’s für Vier

3 Stangen Lauchzwiebeln
3 Knoblauchzehe
50 g geriebener Parmesan
100 ml trockener Weisswein
1000 ml Gemüsebrühe (wenn’s geht frisch und selbst gemacht)
300 g Rundkornreis (Risotto- oer Sushireis)
5 EL Rapsöl (Bio)
1 Stange Zitronengrass
1 Limette
1 Bund frischer Koriander
500 g frischer Lachs (Bio oder Seelachs)
1 Rote Chili
Chilipulver
Pfeffer (aus der Mühle)
Salz

So geht’s

Lachs waschen, trocken tupfen und in große Würfel (á 40 g) schneiden; Limette waschen, trocken reiben und halbieren; Eine halbe Limette auspressen, die andere Hälfte in dünne Scheiben schneiden; Lachs mit Limettensaft, Salz und rotem Chilipulver würzen; Limettenscheiben zum in eine flache Schale geben, abdecken und kühlen;

Gemüsebrühe anrühren (1); Koriander (2) waschen, trocken schütteln, die Blätter von den Stielen zupfen und fein hacken (einige zum Garnieren aufheben); Zitronengras längs spalten, Enden abschneiden, und dann in Finger lange streifen schneiden; Zitronengras und Koriander in einer Schale vermengen, mit etwas Gemüsebrühe übergiessen, abdecken und beiseite stellen; Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schneiden; Knoblauch schälen, fein hacken; Chili leicht öffnen und komplett entkernen;

3 EL Rapsöl in einem grossen Topf erwärmen; Lauchzwiebeln, Chili und Knoblauch darin glasig dünsten; Risottoreis dazugeben und unter Rühren, bis er glasig aussieht, ebenso dünsten; mit der Hälfte des Weissweins löschen und rühren bis er fast vollständig eingekoch ist; dann mit dem restlichen Wein wiederholen; anschliessend mit so viel Gemüsebrühe angießen, bis der Reis unter der Flüssigkeit bedeckt ist; unter gelegentlichem Rühren fast ganz einkochen lassen; nach und nach die heiße Brühe zufügen; hat der Reis die Flüssigkeit aufgenommen, wieder Brühe zugießen; immer so weiter, bis die gesamte Brühe verbraucht ist oder der Reis keine Flüssigkeit mehr aufnimmt; der Vorgang dauert etwa 20-25 Minuten (der Reis soll noch einen leichten Biss haben); Topf vom Herd ziehen; mit Salz und Pfeffer abschmecken; den Parmesan reiben und zusammen mit dem Zitronengras und Koriander zufügen und vorsichtig unterheben.
5 – 10 Minuten ruhen lassen

Inzwischen 2 EL Rapsöl in einer Pfanne erwärmen; die Lachswürfel auf ein Tuch trocken legen und die dann auf allen Seiten ca. 5 Minuten goldbraun anbraten; 2/3 der Lachswürfel zum Risotto geben und leicht unterheben;

Das Risotto auf erwärmten flachen Schalen anrichten, mit den übrigen Lachswürfeln und Koriander garnieren, und etwas Pfeffer darüber mahlen.

(1) Selbstgemachte Frische Gemüsebrühe

3 Karotten, 2 Petersilienwurzel, 1 Pastinake, 1 Scheibe Sellerie 1 Lauch, 1 ganze Zwiebel, Rapsöl, Pfeffer (aus der Mühle) und Salz

Gemüse putzen, gegebenenfalls schälen und in feine Streifen schneiden; die Zwiebel vierteln; alles in Rapsöl andünsten und mit heißem Wasser auffüllen; 10 Minuten leicht kochen und dann 20 Minuten leicht ziehen lassen; mit Salz und Pfeffer abschmecken; die Hälfte der Flüssigkeit durch ein Sieb in einen anderen Tropf abgießen.

Fertig ist die Gemüsebrühe; die restliche Suppe kann als Minestrone oder püriert mit Creme Frâiche verfeinert als Vorspeise serviert werden.

(2) Parmesan statt Koriander

Wer kein Freund von Koriander ist, kann alternativ noch etwas Parmesan über das Risotto reiben

So lang dauert’s

45 min bis 60 min

Nährwert

200 kcal / Portion (400 g) Suppe
50 kcal / 100 g Garnelen

Nährstoffe

Höher wertige Kohlenhydrate, ungesättigte Fette (Omega 3 und Omega 6), essentielle Proteine (Isoleucin, Valin)

Zubereitung

einfach, schnell, vegetarisch & vegan (ohne Lachs)

Saison

ganzjährig

Herkunft

Mittelmeer

Was ist Zitronengrass?

Wie wirkt Koriander?

Warum ist Lachs gesund?