Schlagwortarchiv für: Sven Pollert


Am Sonntag, 22. September haben zum Saisonfinale einige unserer SUGAR & PAIN Athleten und Freunde mit grossen Erfolgen am IRONMAN 70.3 SLOVENIA teilgenommen: Chrissi Pietzner, Sven Pollert, Samuel Proske und Stefan Drexl. Für alle war es nach einer ziemlich langen Saison mit starken Leistungen noch einmal ein Highlight 2019.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / TRANSITION © Stefan Drexl
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / TRANSITION © Stefan Drexl

Nach einem soliden Schwimmen mit Sichtproblemen konnte Chrissi Pietzner auf der anspruchsvollen Radstrecken mit knapp 1300 Höhenmetern wieder Position für Position gut machen. Durch ihre exzellente Vorbereitung mit viel Bergtraining konnte sie die 90 Kilometer durchs Hinterland sehr effizient absolvieren und hatte noch einige Reserven für den abschliessenden Halbmarathon entlang der Küste. Als sechste Frau gesamt schnappt sich Chrissi den 2. Platz in der AK W25 in 05:04 Stunden. Leider gab es nur einen Slot für die 70.3 World Championship 2020 in ihrer Altersklasse. Mit dem letzten Rennen der Saison konnte Chrissie Pietzner dennoch eine äusserst starke Saison krönen. Die 26-Jährige stand 2019 in jedem Rennen auf dem Podium ihrer Altersklasse und das ein oder andere mal auch ganz oben in der Gesamtwertung. Den IRONMAN 70.3 Slovenia hat Chrissi mit ihren Worten so beschrieben:

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / SWIM © prijavim.se
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / SWIM © prijavim.se

„Nach einer langen und persönlich erfolgreichen Saison freute ich mich sehr auf den letzten Wettkampf. Mein Ziel für dieses Rennen stand seit Saisonbeginn fest: Die Qualifikation für die IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft in Taupo, Neuseeland. So aufgeregt wie ich war, so aufregend war dann auch mein Wettkampfverlauf.

Als am Sonntag um 9 Uhr der Startschuss fiel und das Schwimmen im Meer begann, ist etwas passiert, was mir noch nie zuvor passiert war: Meine Schwimmbrille war undicht und ich musste auf den ersten 200 m dreimal anhalten, um das Wasser aus den Gläsern zu leeren. Danach war wenigstens die rechte Seite dicht und ich konnte mit einem Auge sehen. Ich entschied mich das Schwimmen dennoch so durchzuziehen und nicht mehr anzuhalten. Durch das Salzwasser, dass sich im linken Brillenglas befand, brannte allerdings mein Auge stark. Ich ärgerte mich total und ich hatte somit meine Konzentration und den Fokus verloren.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / FINISH Chrissi Pietzner © prijavim.se
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / FINISH Chrissi Pietzner © prijavim.se

Nach 32:08 Minuten stieg ich nach etwas fast 2 km aus dem Wasser. Das war mit Abstand meine schlechteste Schwimmleistung, die ich dieses Jahr abrufen konnte. Ich versuchte mich in der Wechselzone wieder zu sammeln und den Frust einfach zu untergraben. Das gelang auch ganz gut und ich gab auf dem Rad ordentlich Gas. Die 90 Kilometer mit knapp 1300 Höhenmetern hatten es allerdings ganz schön in sich. Meine Taktik war deshalb, mich auf dem Rad etwas zurückzuhalten um Kraft für den anschliessenden Lauf zu sparen.

Nach 2:48:24 h erreichte ich die Wechselzone und wechselte auf die bevorstehenden 21,5 km vor. Ich wollte langsam starten und hintenraus steigern. Bis etwa Kilometer 9 konnte ich locker eine 4:30 min/km Pace laufen, alles super, ich fühlte mich frisch und die Beine locker. Mein Magen sah die Lage allerdings keineswegs super und locker. Ich war hin und hergerissen, ob ich schnell eines der Dixis aufsuchen sollte. Meine Frage erübrigte sich letztendlich, da ich auf den verbleibenden 12 km weit und breit kein Dixi mehr entdeckt („oder wohl übersehen“, Anm. d. Trainers) habe. Ich konnte es glücklicherweise aushalten, war damit aber wieder auf etwas völlig anderes fokusiert, nämlich auf Dixis.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / AWARD CEREMONY Chrissi Pietzner © Jarit Loetz
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / AWARD CEREMONY Chrissi Pietzner © Jarit Loetz

Nichts desto trotz konnte ich mein bisheriges Tempo fast bis zu Ende durchziehen. Nach 1:38:27 h kam ich dann endlich ins Ziel. Der Zieleinlauf war überragend und mit Abstand der bisher emotionalste, den ich je erlebt habe. 10 Monate konsequentes Training lagen hinter mir und ein für mich, trotz der Umstände, starkes Rennen konnte ich mit dem 6. Platz der Frauen beenden und wurde Zweite meiner Altersklasse. Leider fehlten mir vier Minuten auf den ersten Platz, denn es gab in nur einen Slot für die Weltmeisterschaft in Neuseeland, den die Sieger verdient angenommen hat.

Ich bin dennoch nicht traurig („sollte man über einen 6. Platz gesamt und vor allem 2. Platz in einer starken Altersklasse auch nicht sein“, Anm. d. Trainers), denn ich gab mein Bestes. Ich hatte einen wunderschönen Saisonabschluss und letztendlich gehört etwas eine Glück zum Triathlon und Sport auch dazu.

Ich möchte mich bei allen Menschen bedanken, die mich auf meiner diesjährigen Triathlonreise begleitet haben. Ganz besonders bei meiner Familie, meinen Freunden und vor allem bei meinem Coach Stefan Drexl, der konsequent, mit viel Hingabe akribisch mein Training geplant und mich immer wieder motiviert hat. Ebenso danke ich dem Radroo Team, das mich 2019 in sein Team aufgenommen hat und mich mit super Material (Rennrad, Kleidung, Pflegeprodukten, …) ausgestattet hat und mir somit vieles erleichtert hat.“
(Chrissi Pietzner) *

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Sven Pollert © Jarit Loetz
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Sven Pollert © Jarit Loetz

Sven Pollert hat mit seinem schnellsten Halbmarathon in einer Mitteldistanz diesmal nur knapp das Podium verpasst. Das kann eine sehr erfolgreiche Saison keinesfalls trüben, denn auch die anderen Splitzeiten, wie die 27 Minuten über die mehr als 2000 Meter lange Schwimmstrecke und seine Gesamtzeit waren persönliche Bestzeiten auf diesen Distanzen und fordernden Strecken. Mit 04:33 Stunden und dem 11. Platz gesamt in einem starken Starterfeld bestätigte Sven seine konstant steigende Leistung. Für den 4. Platz der AK M25 gab es sogar einen Slot für die WM in Taupo, Neuseeland, den er diesmal jedoch nicht angenommen hat. So hat Sven den IRONMAN 70.3 Slovenia erlebt:

„Den Auftakt machte ein flottes Schwimmen in der ruhigen und angenehm warmen Adria. Wir sind durch einige harmlose Quallen-Schwärme gepflügt und nach etwas mehr als 200 Metern in 27 Minuten habe ich als gesamt Fünfter auf mein Rad gewechselt.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / RUN Sven Pollert © Jarit Loetz
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / RUN Sven Pollert © Jarit Loetz

Die ersten, flachen 26 Kilometer bin ich noch verhalten angefahren, um Kraft für die langen Berge zu sparen. Die 1300 Höhenmeter auf knapp 90 km wollte ich nicht unterschätzen. Aber viel mehr Druck war dann am Berg auch nicht da. Die erste Abfahrt gut überstanden, ging’s dann schon in den zweiten Anstieg. Zähe, teilweise anspruchsvolle 10 km bergauf, landschaftlich besonders abwechslungsreich. Die letzte steile Abfahrt dann auch überlebt, genauso wie das Eichhörnchen, das knapp vor mir noch die Straße querte.

Der Wechsel zum Laufen hat diesmal etwas länger gebraucht, um noch die schnellen Beine auszupacken. Dann aber gleich den Turbo gezündet und die ersten 5 km unter 4 min/km angelaufen. Was ich hab, hab ich, war mein Gedanke. Die nächsten 10 km waren dafür etwas langsamer, dann zahlte sich die gute Verpflegung bislang aus. Die letzten 5 km liefen wieder fast so schnell wie am Anfang. Der Halbmarathon war insgesamt einfach super, dafür die Zieleinlauf zur Finishline gefühlt noch einmal so lang, wie der komplette Lauf.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / FINISH Sven Pollert © prijavim.se
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / FINISH Sven Pollert © prijavim.se

Der 4. Platz in meiner Altersklasse und Platz 11 im Gesamtfeld ist mein bislang bestes Ergebnis in einem Ironman 70.3 – und das auf dieser harten Strecke.

Vielen Dank an Jarit, Chrissi und Kerstin für den guten Support und das super Wochenende und besonders an meinen Coach Stefan für das perfekt geplante Training während der gesamten Saison, wodurch ich stets auf den Punkt fit war und viele Erfolge feiern konnte.“
(Sven Pollert) *

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / SWIM Stefan Drexl © Kerstin Drexl
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / SWIM Stefan Drexl © Kerstin Drexl

Den hat dann der Rookie unter uns, Samuel Proske bekommen, der mit seiner ersten Mitteldistanz und zweiten Triathlon überhaupt den 6. Platz in 4:40 Stunden erreicht hat. Der 27-Jährige darf somit SUGAR & PAIN Coach Stefan Drexl auf die Südhalbkugel begleiten.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Start, Stefan Drexl © prijavim.se
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Start, Stefan Drexl © prijavim.se

Stefan Drexl konnte erst spät in die Triathlonsaison 2020 einsteigen und kam im Laufe des Jahres immer besser in Schwung. Erst wenige Wochen zuvor war überhaupt klar, dass der Münchner beim IRONMAN 70.3 SLOVENIA kann. Mit einem schnellen Schwimmsplit in der 21 Grad warmen Adrian kam Stefan kurz hinter Sven aus dem Wasser. Seine vielen Radkilometer in den Bergen kamen dem leidenschaftlichen Radsportler und Triathleten auf der anspruchsvollen Radstrecke mit langen und teilweise steilen Anstiegen sehr entgegen.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Stefan Drexl © Kerstin Drexl
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / BIKE Stefan Drexl © Kerstin Drexl

Die Wahl des Sportgeräts war eine Abwägung der Vorlieben und des Wetters. Beides, ob Rennrad oder Zeitfahrmaschine hat Vorteile – bei nasser Strecke oder Regen, wäre das Rennrad eindeutig die bessere Wahl. Einige Abfahrten erfordern durchaus fahrtechnisches Geschick. Nach 02:34 Stunden, 90 Kilometern und aktuell Dritter seiner AK konnte Stefan sein Rad wieder in der Wechselzone am Hafen von Koper parken und die Laufschuhe anziehen. Nach nur 5 Kilometern hatte er bereits den Zweitplatzierten überholt und nur noch eine Minute auf den Führenden. Kilometerzeiten knapp unter vier Minuten und muskulär alles im grünen Bereich begannen dann seine Fusssohlen zu brennen, was immer stärker wurde.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / RUN Stefan Drexl © Kerstin Drexl
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / RUN Stefan Drexl © Kerstin Drexl

Einzig hilfreich war letztendlich nur das Tempo zu drosseln, um die Schmerzen zu kontrollieren. Die Aufholjagd war damit natürlich beendet und nur einen Kilometer vor dem ziel war auch Platz zwei wieder weg. Es wäre zu schön gewesen aber der dritte Platz nach 04:44 Stunden in der AK sowie die Qualifikation für die IRONMAN 70.3 World Championship 2020 waren für diese anspruchsvolle Mitteldistanz und das starke Teilnehmerfeld unter diesen Umständen ein grosser Erfolg.

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / AWARD CEREMONY Stefan Drexl © Jarit Loetz
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / AWARD CEREMONY Stefan Drexl © Jarit Loetz

Wir sehen uns am 28. November 2020 zur IRONMAN 70.3 World Championship in Taupo, Neuseeland. Gute Erholung!

IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / TROPHY 3RD Place, MEDAL & WC SLOT Coin © Stefan Drexl
IRONMAN 70.3 SLOVENIA Bestleistungen und WM-Qualifikationen zum Saisonfinale / TROPHY 3RD Place, MEDAL & WC SLOT Coin © Stefan Drexl

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SUGAR & PAIN RACING TICKER 2019
TRIATHLON REGENSBURG 2019

* Originaltext korrigiert und redaktionell überarbeitet

 

Der SUGAR & PAIN RACING TICKER 2019 erfasst kurz und knapp alle Ergebnisse, Resultate und Neuigkeiten zu den Wettkämpfen und Events unserer Athleten, unserer Freunde und unserer Trainer der Saison 2019.

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker / /  3 0 . 0 9 . 2 0 1 9 + + +

MARATHON Berlin 2019

Was für ein Rennen?

Der BERLIN MARATHON gilt weltweit als der schnellste 42-Kilometer-Strecke, hier purzeln die Rekorde. Am Sonntag, 29. September 2019 fehlten dazu nur zwei winzige Sekunden, nicht mir, sondern dem Sieger Kenenisa Bekele. Den Äthiopier trennten nur zwölf Meter, um in der deutschen Hauptstadt Marathongeschichte zu schreiben. Mir fehlten noch ein paar mehr, diesmal, denn es steckte noch der IRONMAN 70.3 SLOVENIA der Vorwoche in den Beinen. Trotz der etwas ungünsteren Voraussetzungen gab es keinen Moment nur zwei Sekunden darüber nachzudenken, ob vielleicht etwas schmerzen könnte.

Ich habe schon an vielen, sehr vielen Rennen teilgenommen, aber noch nie zuvor habe ich eine derartige Welle der Begeisterung entlang der Strecke erlebt. 42 000 Meter ohne einen Meter der Ruhe oder Einsamkeit. Die ganze Stadt feierte die Läufer und die Läufer feiern mit. Man ist permanent abgelenkt und merkt kaum, wie die Kilometer im Flug vergehen. Ich kann absolut verstehen, dass man vor den vielen Eindrücken, schnell einmal zwei Sekunden liegen lässt. Nach 02:54 Stunden habe ich absolut zufrieden die Ziellinie auf der Strasse des 17. Juni, kurz hinter dem Brandenburger Tor gequert und damit die Saison 2019 sehr zufrieden abgeschlossen.

Meine Antwort auf die Eingangsfrage: „Spektakuär!“

IRONMAN 70.3 Slovenia 2019

Am Sonntag, 22. September fand in Koper, Istrien der IRONMAN 70.3 SLOVENIA statt, an dem zum Abschluss der Triathlonsaison einige unserer Athleten und SUGAR & PAIN Friends erfolgreich teilgenommen haben. Für die meisten war es nach dazu das Saison-Highlight 2019.

Chrissi Pietzner konnte nach einem soliden Schwimmen mit Sichtproblemen auf der anspruchsvollen Radstrecken mit knapp 1300 Höhenmetern wieder Position für Position gut machen. Durch ihre exzellente Vorbereitung mit viel Bergtraining konnte sie die 90 Kilometer durchs Hinterland sehr effizient absolvieren und hatte noch einige Reserven für den abschliessenden Halbmarathon entlang der Küste. Als sechste Frau gesamt schnappt sich Chrissi den 2. Platz in der AK W25 in 05:04 Stunden. Leider gab es nur einen Slot für die 70.3 World Championship 2020 in ihrer Altersklasse. Mit dem letzten Rennen der Saison konnte Chrissie Pietzner dennoch eine äusserst starke Saison krönen. Die 26-Jährige stand 2019 in jedem Rennen mindestens auf dem Altersklassen-Podium oder sogar gesamt.

Mit seinem schnellsten Halbmarathon in einer Mitteldistanz hat Sven Pollert diesmal nur knapp das Podium verpasst. Das kann eine sehr erfolgreiche Saison keinesfalls trüben, denn auch die anderen Splitzeiten, wie die 27 Minuten über die mehr als 2000 Meter lange Schwimmstrecke und seine Gesamtzeit waren persönliche Bestzeiten auf diesen Distanzen und fordernden Strecken. Mit 04:33 Stunden und dem 11. Platz gesamt in einem starken Starterfeld bestätigte Sven seine konstant steigende Leistung. Für den 4. Platz der AK M25 gab es sogar einen Slot für die WM in Taupo, Neuseeland, den er diesmal jedoch nicht angenommen hat.

Den hat dann unser Rookie Samuel Proske bekommen, der mit seiner ersten Mitteldistanz und zweiten Triathlon überhaupt den 6. Platz in 4:40 Stunden erreicht hat. Der 27-Jährige darf somit SUGAR & PAIN Coach Stefan Drexl auf die Südhalbkugel begleiten.

Stefan Drexl konnte erst spät in die Triathlonsaison 2020 einsteigen und kam im Laufe des Jahres immer besser in Schwung. Erst wenige Wochen zuvor war überhaupt klar, dass der Münchner beim IRONMAN 70.3 SLOVENIA kann. Mit einem schnellen Schwimmsplit in der 21 Grad warmen Adrian kam Stefan kurz hinter Sven aus dem Wasser. Seine vielen Radkilometer in den Bergen kamen dem leidenschaftlichen Radsportler und Triathleten auf der anspruchsvollen Radstrecke mit langen und teilweise steilen Anstiegen sehr entgegen.

Die Wahl des Sportgeräts war eine Abwägung der Vorlieben und des Wetters. Beides, ob Rennrad oder Zeitfahrmaschine hat Vorteile – bei nasser Strecke oder Regen, wäre das Rennrad eindeutig die bessere Wahl. Einige Abfahrten erfordern durchaus fahrtechnisches Geschick. Nach 02:34 Stunden, 90 Kilometern und aktuell Dritter seiner AK konnte Stefan sein Rad wieder in der Wechselzone am Hafen von Koper parken und die Laufschuhe anziehen. Nach nur 5 Kilometern hatte er bereits den Zweitplatzierten überholt und nur noch eine Minute auf den Führenden. Kilometerzeiten knapp unter vier Minuten und muskulär alles im grünen Bereich begannen dann seine Fusssohlen zu brennen, was immer stärker wurde.

Einzig hilfreich war letztendlich nur das Tempo zu drosseln, um die Schmerzen zu kontrollieren. Die Aufholjagd war damit natürlich beendet und nur einen Kilometer vor dem ziel war auch Platz zwei wieder weg. Es wäre zu schön gewesen aber der dritte Platz nach 04:44 Stunden in der AK sowie die Qualifikation für die IRONMAN 70.3 World Championship 2020 waren für diese anspruchsvolle Mitteldistanz und das starke Teilnehmerfeld unter diesen Umständen ein grosser Erfolg.

TRIATHLON Seenland 2019

Am Sonntag, 09. September 2019 fand der Öberpfälzer Seenland Triathlon statt. Gemeinsam mit SUGAR & PAIN Coach Stefan Drexl waren Sven, Jan und Alex am Start über die Sprintdistanz am Steinberger See. Was für Jan und Alex eine Premiere im Triathlon war, war für Sven ein weiteres Kategorie A Rennen und für Stefan ein Aufbauwettkampf für den IRONMAN 70.3 SLOVENIA. Zu unser aller Überraschung bot die überschaubare Veranstaltung nördlich von Regensburg ein beeindruckend starkes und grosses Teilnehmerfeld.

ERGEBNISSE
1. Marchello Kunzelmann-Lozza // 01:04 h / 1. Platz AK
2. Leo Kreuzer // 01:05 h / 1. Platz AK
2. Sven Pollert // 01:06 h / 1. Platz AK

23. Stefan Drexl / 01:14 h / 2. Platz AK

82. Jan Eichelkraut // 01:25 h / 22. Platz AK

127. Alex von Nordheim // 01:32 h / 15. Platz AK

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker / /  2 6 . 0 8 . 2 0 1 9 + + +

TRIATHLON 3MUC 2019

Einen starkes Vorbereitungsrennen auf seine zweite Langdistanz im Oktober konnte Andreas Will am 25. August 2019 über die Kurzdistanz des 3MUC Triathlon München finishen. Nach nur 02:06 Stunden lief er als 22. gesamt ins Ziel an der Ruderregatta Oberschleissheim und holte den 2. Platz seiner Altersklasse SEN 4.

Den 1. Platz seiner Alterklasse gewann Stefan Drexl am Samstag, 24. August über die Sprintdistanz des 3MUC Triathlon München 2019. In nur 55:14 Minuten schwamm, radelte und finishte er auf Platz 6 gesamt und zweiter der ersten Startgruppe. Auf das Rennen der zweiten Startgruppe und letztendliche Gesamtergebnis konnten Stefan Drexl noch der Schnellste der ersten Startgruppe, Christoph „Arti“ Arthofer leider keinen Einfluss mehr nehmen. Die beiden lieferten sich ein spannendes und freundschaftliches Duell: Nachdem sie beinahe zeitgleich aus dem 18,5 ° C frischen Wasser kamen, Arti mit Neopren und Stefan ohne, ging Stefan Drexl als Erster auf die Radstrecke und kam nach nur 29 Minuten über die 20 km so auch zum zweiten Wechsel. Erst auf der Laufstrecke konnte Christoph Arthofer dann die Führung übernehmen und mit 45 Sekunden Vorsprung finishen.

Nachwuchstriathletin Derya Hatil wurde gesamt 16. in 01:09 Stunden als eine der Jüngsten auf der Sprintdistanz des 3MUC Triathlon München 2019 und gewann den 1. Platz ihrer Altersklasse Jugend A.

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IRONMAN Copenhagen 2019

Moritz Sanoner hat am Sonntag, 18. September seine Premiere über die Langdistanz beim IRONMAN Kopenhagen 2019 mit überwältigendem Erfolg gefeiert. Mit einem Zeitverlust von über 15 Minuten wegen eines Plattens und technischen Problems beim Reifenwechsel hat der 28-jährige Südtiroler die 3,8 km Swim, 180 km Bike und 42,2 km Run in starken 10:12 Stunden absolviert.

TRIATHLON DM Beilngries 2019

Chrissi Pietzner und Sven Pollert konnten am Samstag, 17- August mit starken Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften 2019 auf der Triathlon Kurzdistanz in Beilngries überzeugen und auf’s Podium laufen. Chrissi Pietzner holte den 3. Platz ihrer Altersklasse und platz 10 gesamt nach 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen in 02:14 Stunden. In nur 01:57 Stunden lief Sven Pollert auf Platz 2 seiner Altersklasse (7. Platz gesamt) und wurde Deutscher Vizemeister der Triathlon Kurzdistanz in der AK 25.

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TRIATHLON Regensburg 2019

Einen sensationellen Sieg auf der Kurzdistanz des Triathlon Regensburg 2019 konnte Chrissi Pietzner am 04. August 2019 erstmals für sich verbuchen. Unsere derzeit schnellste Triathletin gewann mit neun Minuten Vorsprung den 1. Platz in 02:10 Stunden.

Christian Teufel erreichte das Ziel am Regensburger Festplatz in 02:19 Stunden auf Platz 55 und 6. in seiner Altersklasse.

Auf der Sprintdistanz des Triathlon Regensburg gelang Sven Pollert mit einem perfektes Rennen in 01:00 Stunde: Erster aus dem Wasser, schnellste Radzeit und ein solider Lauf mit 18:00 Minuten waren der 1. Platz und die Titelverteidigung von 2018. Mit drei Siegen in den letzten drei Rennen innerhalb von zwei Wochen war das der Hattrick.

In der Vorbereitung auf den IRONMAN Copenhagen 2019 war auch Moritz Sanoner für seinen letzten Test auf der Sprintdistanz des Triathlon Regensburg 2019 gestartet und erreichte den 17. Platz in 01:09 Stunden mit einer starken Laufzeit von 17:30 Minuten über die 5000 Meter entlang der Donau.

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TRIATHLON Wörthsee 2019

Für Sven Pollert war der Triathlon Wörthsee 2019 das erste Highlight der Saison. Nach einem exzellenten Platz drei im Vorjahr wollte er zur 34. Auflage gerne noch ein bischen weiter oben auf dem Treppchen stehen – darauf war unsere Trainingsplanung in diesem Jahr augelegt. Mit der schnellsten Schwimmzeit First Out Of Water, First Off Bike und Finish First schnappte sich Sven Pollert mit einem Vorsprung von über zwei Minuten den Gesamtsieg auf der Kurzdistanz am Wörthsee in 02:05 Stunden.

Jan Böttcher lief mit nur fünf Minuten Rückstand und 02:10 Minuten ebenso in die Top Five und auf Platz 2 der Altersklasse hinter Sven.

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TRIATHLON Erlangen 2019

Am Sonntag, 21. Juli 2019 war Chrissi Pietzner am Start ihrer zweiten Mitteldistanz der Saison beim traditionellen Triathlon Erlangen 2019. Nach leichten Startschwierigkeiten im Schwimmen aufgrund von Fußtritten ins Gesicht und Klammergriffen an meinen Füßen kam Chrissi als vierte Frau aus dem Wasser. Innerhalb weniger Kilometer übernahm sie die Spitze auf der winkligen und windigen Radstrecke. Nach Hälfte der ersten Radrunde überholte Profitriathletin Kristin Liephold. Als zweite Frau wechselte Chrissi schliesslich nach 86 Kilometern auf die Laufstrecke und wurde nur noch einmal von Margrit Elfers überholt. Nach nur 04:39 Stunden lief Chrissi Pietzner schliesslich durchs Ziel in erlangen und erreichte einen überragenden 3. Platz gesamt bei den Frauen.

Christian Teufel hat sich die Kurzdistanz des Triathlon Erlangen 2019 vorgeknöpft. Nach einer sechswöchigen Verletzungspause hat der 42-Jährige 02:39 Stunden für die 1500 Meter Schwimmen, 43 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen erfolgreiche die Ziellinie überquert.

TRIATHLON Pressath 2019

Am Samstag, 20. Juli 2019 konnte Sven Pollert endlich sein Heimrennen, den Triathlon Pressath 2019 gewinnen – hier absolvierte er vor elf Jahren seinen ersten Triathlon. Es war ein Start-Ziel-Sieg: Sven kam schon als Erster aus dem Wasser und gab die Führung bis ins auch nicht mehr ab. Nach 01:03 Stunden finishte Sven dann endlich auch als Sieger die prägende Sprintdistanz seines Heimatorts.

Jarit Lötz startete nur zwei Wochen nach seinem Langdistanz-Debüt bei der Challenge Roth auch auf der Sprintdistanz des Triathlon Pressath. Jarit wurde spontan Dritter beim Triathlon Pressath in 01:09 Stunden.

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TRIATHLON Karlsfeld 2019

Am Sonntag, 14. Juli 2019 stand der legendäre Triathlon Karlsfeld auf dem Wettkampfkalender einiger SUGAR & PAIN Triathleten. Die Sprint- und Kurzdistanz im Westen von München hat für uns Tradition, hier konnten wir schon zahlreiche Erfolge und insbesondere schnellste Schwimmzeiten mit First Out Of Water verbuchen.

Auch bei der 31. Auflage ist das auf der Kurzdistanz erfolgreich gelungen und damit auch der Generationswechsel. Nach nur 18:30 Minuten über 1500 Meter ist Simon Drexl mit grossem Vorsprung auf die Verfolger als Erster aus dem Wasser gekommen. Ganz drei Minuten danach stieg Stefan Drexl als Sechster aus dem Karlsfelder See. Die Lücke von 3 Minuten zu Simon konnte er dann über die 46 Kilometer auf dem Rad zwar wieder schließen aber auf der 10 Kilometer Laufstrecke war an diesem Sonntag nur noch eine glatte 4er Pace drin.

Es steckten wohl noch die 230 km mit 4000 Höhenmeter im Regen des Engadin Radmarathon ziemlich in den Beinen. Für den 2. Platz in seiner Altersklasse hat’s für Stefan im Ziel dennoch gereicht. So auch für den Sohnemann Simon, der mit 30 Sekunden Vorsprung und dem 10. Platz nur knapp davor die Ziellinie querte.. Das persönliche Ziel der beiden war zusammen eine gutes Rennen und erstmals gemeinsam eine Kurzdistanz mit viel Spaß zu zu bestreiten. Mit Platz 10 und 11 sowie zwei 2. Plätzen in den Altersklassen war das ein großer Erfolg.

Im Team zusammen mit Jan Böttcher haben die Drei zudem die Mannschaftswertung der Kurzdistanz des Triathlon Karlsfeld gewonnen. Jan ist sogar bis auf den 6. Platz gesamt vorgelaufen und hat Platz 3 der Altersklasse 25 gewonnen. Den Gesamtsieg hat sich Markus Stöhr nur eine Woche nach der Challenge Roth gesichert.

Einen sensationell Sieg mit einer starken Leistung konnte Christine Pietzner als schnellste Frau auf der Sprintdistanz verbuchen. Die 26-Jährige hat zu ihrer eigenen Überraschung den 1. Platz der Frauen beim Karlsfeld Triathlon in 01:15 gewonnen.

Den Triathlon Karlsfeld kann ich nur empfehlen, es gibt kaum ein Rennen das beständig über drei Jahrzehnte hinweg super und zudem ehrenamtlich organisiert wird.

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TRIATHLON Challenge Roth 2019

Seine erste Langdistanz hat Jarit Lötz am vergangenen Sonntag, 07.07.2019 mit der Challenge Roth 2019 absolut erfolgreich gefinisht. Der 25-Jährige segelte über die Strecken der Triathlontraumfabrik und erreichte die Finishline als Achter der Altersklasse (84. Platz Gesamt) in sensationellen 09:09 Stunden. Mit acht Monaten strukturierter und fokusierter Trainingsplanung hat Jarit das geplantes Ziel exzellent umgesetzt und deutlich übertroffen. Sieger der Challenge Roth 2019 ist Andreas Dreitz in 07:59 Stunden

RADMARATHON Engadin 2019

Wir waren am Sonntag, 07.07.2019 in der Schweiz und sind den 14. Engadin Radmarathon gefahren. Die traumhaft harte Strecke durch das Kanton Graubünden besticht durch die spektakuläre Landschafte des Schweizer Nationalparks und einige der schönsten, anspruchsvollsten Strassenpässe der Alpen für leidenschaftliche Rennradfahrer.

Mit 97 Kilometern und einem Gesamtaufstieg von 1367 Höhenmetern hat sich Simon Drexl erstmals die kurze Strecke über Ofenpass, Forcola di Livigno und Berninapass vorgenommen – mit Option lange Strecke. Diese spontane Möglichkeit der Streckenwahl hat jeder Teilnehmer des Engadin Radmarathon, wenn er den Start- und Zielort Zernez erstmals erreicht.
Nach 2:55 Stunden erreicht Simon das Ziel in Zernez und Platz 104. Aufgrund starken Regens ab Samedan und einer deutlich Abkühlung eine vernünftige Entscheidung.

Mit einer Durchgangszeit von 02:58 Stunden hat Stefan Drexl Zernez passiert und sich auf die nächte Runde gemacht. Mit der langen Strecke lagen jetzt noch 117 Kilometer mit über 2500 Höhenmetern über den Flüela Pass nach Davos und den legendären Albulapass vor ihm. Nach 07:55 Stunden (Netto 07:41 Stunden) und insgesamt 214 Kilometern mit 3889 Höhenmeter erreichte Stefan als 121. / 35. Platz Masters dann wieder Zernez

IRONMAN Austria 2019

Am Sonntag, 07.07. 2019 war Andreas Will am Start des IRONMAN Austria-Kärnten. Die Temperaturen der Vorwochen hatten den Wörthersee auf über 25,6 Grad erwärmt, so dass die 3800 Meter ohne Neoprenanzug geschwommen wurden. Im Verlauf des Bikesplits kam es dann zum Wetterumschwung mit einer deutlichen Abkühlung. Andreas kam zwar noch trocken in die zweite Wechselzone, doch auf der Laufstrecke setzte dann massiver Regen ein, der zusätzlich viel Energie kostete. Mit 10:55 Stunden, anders als ursprünglich geplant, erreichte Andreas Will das Ziel in Klagenfurt als 9. seiner Alterklasse. Nächste Station IRONMAN Barcelona am 06. Oktober 2019

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TRIATHLON Chiemsee 2019

Für die 8. Auflage des Dreikampffestivals im Chiemgau waren auch unsere Triathleten am Start. Das Highlight war natürlich die Mitteldistanz des Triathlon Chiemsee am Sonntag, 30. Juni.

Die 2 km Schwimmen, 85 km Radfahren und 20 km Laufen nutzte Moritz Sanoner als wichtigen Test seiner Vorbereitung auf den IRONMAN Kopenhagen im August. Die vorhergesagten heissen Temperaturen und Wettkampfbedingungen ähnlich Hawaii erforderten eine spezielle Ernährungsstrategie und natürlich war bei 25,5 Grad die erste Disziplin ohne Neoprenanzug. Für den Südtiroler zwar eine Herausforderung aber kein Hindernis. Optimal vorbereitet und mit purer Freude trotzte der 29-Jährige der Hitze und erreichte das Ziel deutlich unter fünf Stunden. Nach 04:51 Stunden lief Moritz als 72. und Platz 12 seiner Altersklasse ins Ziel.

Knapp eine Stunde länger unterwegs war Brigitte Bauer, die deutlich mehr mit den klimatische Bedingungen zu kämpfen hatte als mit der Strecke. Zumal länger unterwegs auch länger mehr Hitze bedeutet. Als vierte ihrer Altersklasse hat Brigitte nach 05:50 Stunden glücklich das Ziel erreicht.

Bereits am Samstag war Stefan Drexl am Start in Chieming. Über die Sprintdistanz und bei nicht ganz so heissen Temperaturen zur Mittagszeit wurde der Münchener in 01:04 Stunden Siebter gesamt lief als Dritter auf das Podium seiner Altersklasse.

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker / /  2 4 . 0 6 . 2 0 1 9 + + +

Triathlon Erding 2019

Chrissi Pietzner und Jan Böttcher waren am Sonntag, 23. Juni in Erding, um sich über die Triathlon Kurzdistanz zu messen. In einem starken Frauenfeld konnte Chrissi mit Platz sieben in die TOP 10 laufen und damit auch als Dritte auf das Podium ihrer Altersklasse. Für Jan war die Konkurrenz noch stärker und mit einem starken Schwimmen und super Radsplit rannte er nach 02:07:15 Stunden auf Platz 23 und Platz 5 seiner Altersklasse über die Ziellinie. Sieger und neuer Bayerischer Meister auf der Tirathlon Kurzdistanz war Jungprofi und Favorit Frederic Funk in 01:50:40 Stunden.

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Triathlon Lauingen 2019

Am Sonntag, 16. Juni standen im schwäbischen Lauingen Jarit Lötz und Sven Pollert am Start der Bayerischen Meisterschaft über die Triathlon Mitteldistanz 2019. Jarit, für den es die Generalprobe der Challenge Roth war, lief auf den 13. Platz gesamt und Platz 5 in seiner Altersklasse. Sven verpasste mit Platz 6 die TOP 5 nur knapp wurde dafür aber mit dem zweiten Platz seiner Altersklasse in der Bayerischen Meisterschaft belohnt

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Triathlon Kallmünz 2019

Seinen verspäteten Einstand in die Saison 2019 aufgrund einer Verletzung gab Sven Pollert am 08. Juni 2019 in der Oberpfalz zum Besten. Als erster aus dem Wasser und mit der schnellsten Radzeit in T2 rannte der 27-jährige Triathlet auf den zweiten Platz der Sprintdistanz von Kallmünz.

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Triathlon Kirchbichl 2019

Am Samstag, 01. Juni 2019 waren Moritz Sanoner, Simon und Stefan Drexl am Start des 34. Internationalen Triathlon Kirchbichl in Austria. Für Simon war es die erste Kurzdistanz überhaupt und die hatte ihren Reiz durch ein starkes Teilnehmerfeld mit einigen Elite-Triathleten und Profis, wie Per van Vlerken und Thomas Steger, und ganz besonders natürlich wegen des Starts des zweimaligen Ironman World Champions, Patrick Lange. Mit einem starken Schwimm- und Radsplit fehlten Simon Drexl auf der äusserst anspruchsvollen Laufstrecke nur hinten raus noch ein paar Körner. Simon erreichte nach nur 2:09 Stunden als Fünfzehnter das Ziel von Kirchbichl und holte den 3. Platz seiner Altersklasse.

Moritz Sanoner war für seinen ersten Formtest zum 34. Internationalen Triathlon Kirchbichl gereist und startete in Vorbereitung auf den Ironman Kopenhagen über die Sprintdistanz. Nach einem soliden Schwimmen über 750 Meter und schnellen 20 km Radsplit konnte der 28-Jährige sein Rennen leider nicht erfolgreich ins Ziel bringen. Nachdem ihm ein Streckenposten den falschen bzw. gar keinen Weg angezeigt hatte, bemerkte Moritz seinen Fehler zu spät, um den Wettkampf noch ordentlich ins Ziel bringen zu können.

Im italienischen Bibione noch auf den Start verzichtet, startete Stefan Drexl beim Triathlon Kirchbichl 2019 über die Sprintdistanz. Mit der viertschnellsten Schwimmzeit aus dem Wasser, kam der Münchner dann sogar als Zweiter von der Radstrecke. Auf der bergigen Laufstrecke konnten dann nur noch drei verdammt flinke Ligatriathleten passieren, so dass Stefan in 1:03 Stunden in den Top Five die Ziellinie querte und die Altersklasse M40-50 mit grossem Vorsprung gewann.

Triathlon Kurzdistanz Tölz 2019

Fünf unserer Triathleten waren am Sonntag, 02. Juni 2019 in das bayerische Oberland gereist, um am wunderschönen Kirchsee im Rahmen des Tölzer Triathlon 2019 auf den verscheidenen Distanzen zu starten. Ausgesoprochen überragend war dabei die Leistung von Jan Böttcher, der in 2:07 Stunden den 4. Platz gesamt erreichte. Die einzige Triathletin am Start von Tölz, Maria Erdmann, wurde Zweite ihrere Altersklasse und lief als zwölfte Frau ins Ziel von Bad Tölz.

PLATZ
4
21
94
113

AK
2
5
16
2

NAME
Böttcher, Jan
Negele, Philipp
Muir, Ross
Erdmann, Maria

ZEIT
02:07 H
02:17 H
02:35 H
02:38 H

Langstreckenschwimmen München 2019

An der Ruderregatta München wagten sich am Donnerstag, 30. Mai bei frischen 16,5 Grad Wassertemperatur zwei unserer Athleten auf die 4000 Meter lange Schwimmstrecke im Rahmen des Langstreckenschwimmen München 2019

180                  67                  Torsten Lange                  01:17:56

236                  59                  Andreas Kipf                  01:30:03

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Ironman 70.3 St. Pölten 2019

Am Sonntag, 26. Mai stand für Christine Pietzner bereits der zweite Wettbewerb und das erste Highlight der frischen Triathlon Saison 2019 auf dem Rennkalender. Die 26-Jährige erreichte beim IRONMAN 70.3 St. Pölten 2019 mit ungünstigen Voraussetzungen den glücklichen 3. Platz ihrer Altersklasse und die Top Ten gesamt bei den Frauen.

Result Ironman 70.3 St. Pölten 2019

Info Ironman 70.3 St. Pölten 2019

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Am vergangenen Wochenende 18./19. Mai 2019 waren wieder einige unserer Triathleten am Start verschiedener Veranstaltungen und haben erfolgreich das Ziel über unterschiedliche Distanzen erreicht.

Challenge Heilbronn 2019

Im Rahmen der Challenge Heilbronn ist Christian Teufel am 19. Mai auf der Kurzdistanz gestartet und hat in 2:30 Stunden den 106. Platz Gesamt und Platz 13 seiner Altersklasse erreicht.

Result Challenge Heilbronn 2019

Info Challenge Heilbronn 2019

Triathlon Deggendorf 2019

Andreas Kipf und Christoph Höller sind am Sonntag beim Triathlon Deggendorf über die Kurzdistanz gestartet. Christoph erreichte als Dreizehnter seiner Altersklasse auf Platz 41 Gesamt in 2:20 Stunden das Ziel, knapp sechs Minuten vor Andreas (16. AK / 61.).

Result Triathlon Deggendorf 2019

Info Triathlon Deggendorf 2019

Triathlon Gütersloh 2019

Jarit Lötz war in seiner Heimat Nordrhein-Westfalen und am Start der Triathlon Oberliga Nord in Gütersloh für das Ligateam SG Triathlon Witten. In 1:54 Stunden lief Jarit auf den 11. Platz Gesamt und gewann mit seiner Mannschaft das Rennen über die Kurzdistanz.

Result Triathlon Gütersloh 2019

Info Triathlon Gütersloh 2019

Triathlon Bibione 2019

Im italienischen Bibione startete Simon Drexl am vergangenen Sonntag in die Triathlon Saison 2019. Beim ersten Stopp der stark besetzten Volkswagen TriO Serie rannte Simon in 58:28 Minuten über die Sprintdistanz mit Windschatten Freigabe auf Platz 11 Gesamt und den 4. Platz seiner Altersklasse.

Result Triathlon Bibione 2019

info Triathlon Bibione 2019

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Am Sonntag, 05. Mai 2019 sind die ersten Triathleten beim Duathlon Krailling und bei der Challenge Riccione in die Saison 2019 gestartet und haben durch starke Leistungen überzeugt.

Duathlon Krailling 2019

Chrissi Pietzner holte sich nur eine Woche nach dem Trainingslager den Gesamtsieg über die Sprintdistanz der Frauen beim 26. Duathlon Krailling. Das bedeutete zugleich den ersten Gesamtsieg überhaupt der 26-jährigen Triathletin.

In die Top Ten rannte Jan Böttcher nach starkem Bike-Split und damit auch auf das Podium der Bayerischen Meisterschaft über die Kurzdistanz. Platz 3 und das ohne Schwimmen ist eine Vorwarnung für die Konkurrenz der AK25.

Result Duathlon Krailling 2019

Info Duathlon Krailling 2019

Challenge Riccione 2019

Im italienischen Riccione hat David Keller neben Pizza und Pasta gleich einmal eine Mitteldistanz zum Auftakt der Triathlon-Saison verspeist. Die 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen absolvierte David in 4:57 Stunden erreichte als 16. der AK30 (77. Gesamt) das Ziel bei der Challenge Riccione 2019. Frederic Funk holt nach 2018 erneut Platz 2.

Result Challenge Riccione 2019

Info Challenge Riccione 2019

WE TAKE CARE & HAVE AN EYE ON OUR ATHLETES.
WE COACH YOU.

TRIO BIBIONE 2019 Triathlon Comeback zur Premiere an der Adria © stefandrexl.com
HAPPY COACH Support an der Wechselzone © Simon Drexl

 
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Diverse – Please ask our Press Office

Chrissi Pietzner und Sven Pollert konnten am Sonntag, 04. August 2019 beim TRIATHLON REGENSBURG 2019 auf der Kurzdistanz und der Sprintdistanz triumphieren. Mit dem dritten Sieg im dritten Rennen innerhalb von zwei Wochen schafft Sven Pollert den Hattrick. Chrissi Pietzner konnte in der oberpfälzer Metropole erstmals eine Kurzdistanz für sich entscheiden – und das ganz besonders Souverän: Neun Minuten betrug der Vorsprung auf die Zweitplatzierte und auch Ehemann Kai kassierte fünf Minuten.

CHRISSI PIETZNER MIT ERSTEM KURZDISTANZ SIEG

Die Rennen unserer zwei Triathleten liefen beinahe identisch ab, nur eben auf verschiednenen Distanzen. Sowohl Chissi Pietzner und Sven Pollert kamen beide in ihren Rennen als Schnellste aus der Donau. Sie stiegen auch beide als Erstplatzierte vom Rad und liefen einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg entgegen. Chrissi sogar mit einer 40er Zeit über die 10 Kilometer entlang der Donau und somit der zweitschnellsten Laufzeit der Damen.

Derweil wäre dieses Tempo angesichts des brachtlichen Vorsprungs gar nicht erforderlich gewesen. Die Zweitplatzierte Laura Martinez rannte mit grossem Abstand knapp zwei Kilometer dahinter, der Abstand zu Barbara Wittmann (Team Alpecin) auf Platz drei betrug sogar 12 Minuten. Für Chrissi Pietzner war es in Regensburg der erste Gesamtsieg über die Triathlon Kurzdistanz und das sechste Podium im sechsten Rennen.

HATTRICK MIT DRITTEM SIEG VON SVEN POLLERT

Mit dem dritten Rennen innerhalb von zwei Wochen war die Herausforderung insbeondere für die Trainingsplanung hoch, die Regeneration und Tapering ideal aufeinander abzustimmen. Dies scheint vom ersten bis zum dritten Triathlon mit der Sprintdistanz in Pressath, Kurzdistanz am Wörthsee und der erneuten Sprintdistanz in Regensburg zu hundert Prozent gelungen zu sein.

In Regensburg hat Sven Pollert erneut der Konkurrenz einen Strich durch die Rechnung gemacht und als Erster die Ziellinie der Sprintdistanz nach nur 01:00:48 Stunden überquert. Dabei kam unser Athlet erneut als schnellster Schwimmer aus dem Wasser, was stets die Grundlage seines Erfolgs war – dem Dritten in Folge. Mit seinem Sieg in Regensburg gelang Sven Pollert mit seinem dritten Triathlon hintereinander der Hattrick.

Somit werden Chrissi Pietzner und Sven Pollert mit ausgezeichneten Voraussetzungen am Start bei der Deutschen Meisterschaft über die Triathlon Kurzdistanz am 17. August 2019 in Beilngries stehen. Die Titel der Deutschen Meister und Meisterin in ihrer Altersklasse ist ein sehr realistisches Ziel für unsere beiden Triathleten.

QUELLE

Chrissi Pietzner
Sven Pollert

Sven Pollert hat am Sonntag, 28. Juli die Kurzdistanz des Triathlon Wörthsee 2019 gewonnen, und das mit einem kurzfristigen ausgeliehenen Ersatzrad. Es war sein erster Sieg über eine Kurzdistanz überhaupt und das nur eine Woche nachdem der 26-Jährige auch sein Heimrennen, den Triathlon Pressath erstmals gewinnen konnte. Exakt 30 Jahre zuvor war der Triathlon Wörthsee 1989 mein erster Triathlon. Ich hatte mir extra Laufschuhe dafür ausgeliehen, gewonnen habe ich die Kurzdistanz damals natürlich nicht.

Elf Jahre hatte es seit seinem ersten Triathlon im oberpfälzischen Pressath gedauert bis Sven Pollert die Sprintdistanz in seiner Heimat endlich gewinnen konnte. Als sei die Freude darüber nicht schon gross genug zeigte der SUGAR & PAIN Athlet nur eine Woche später die selbe Performance gleich noch einmal – nur diesmal am wunderschönen Wörthsee über die doppelte Distanz!

NACH PLATZ DREI 2018 SOLLTE JETZT DER SIEG HER

Es war unser grosser Plan, einer für die Saison 2019, nach dem Podium im Vorjahr diesesmal als Erster die Ziellinie des Triathlon Wörthsee zu überqueren. Doch alles was noch so gut geplant ist, was im Training funktioniert und bestens umgesetzt wurde, musste an diesem Sonntag exakt zusammenpassen. Die berüchtigte Tagesform und natürlich der Kopf. Mit dem Heimsieg der Vorwoche waren die Voraussetzungen ideal, die Motivation riesen gross. Die Form war da, zu 100%. Aber diesmal streikte das Material.

WENN DIE FORM STIMMT UND DAS MATERIAL VERSAGT

Das Zeitfahrrad von Sven, besser gesagt die elektronische Schaltung versagte, zwar zum Glück bereits am Vortag, doch eine optimale Vorbereitung sieht dann anders aus. Alle Reparaturversuche scheiterten und am Samstag Nachmittag ist es eigentlich fast aussichtslos noch einen Mechaniker oder eine Ersatzrad aufzutreiben. Nicht so in Markt Schwaben! Der befreundete Zweiradmechaniker der FAHRBAR konnte das Problem jedoch kurzfristig auch nich lösen, also stellte er Sven Pollert spontan ein Ersatzrad zur Verfügung, allerdings mit Rahmenhöhe 51 ein paar Nummern zu klein für 192 Zentimeter grossen Triathleten. Dennoch war es möglich, dank langer Sattelstütze und genügend Spacer das FUJI-Bike auf seine Sitzposition einzustellen, Dem Start am Triathlon Wörthsee stand nichts mehr im Weg.

Die Süddeutsche Zeitung hat dazu einen treffende Artikel geschrieben.

Das Wetter am Wörthsee war dann auch besser als vorhergesagt, die Wassertemperatur war zu warm für ein schwimmen mit Neoprenanzug – jetzt spielte alles in die Karten von Sven Pollert.

SPIEL, SATZ UND SIEG BEIM TRIATHLON WÖRTHSEE

Und Sven Pollert, der spielte mit und spulte sein Programm genau so herunter, wie wir es lange geplant hatten – ganz selbstverständlich und egal mit welchem Rad. Sven kam als Erster nach 1500 Metern aus dem 24-Grad-warmen Wörthse, fuhr den schnellstem Bikesplit des Tages über die 43 Kilometer und rannte die 10,5 Kilometer mit einem soliden Vorsprung von fast 2,5 Minuten ins Ziel. Nach 02:05 Stunden war es vollbracht und wir hatten den 1. Platz für Sven Pollert über die Kurzdistanz des Triathlon Wörthsee im Sack. Spiel, Satz und Sieg! 8 Monate kannst du gemeinsam auf diesen Tag hinarbeiten, doch das Rennen muss der Athlete letztendlich alleine entscheiden. Die Chancen für eine Titelverteidigung über die Sprintdistanz des Triathlon Regensburg 2019 nächste Woche stehen damit durchaus gut. Ebenso können wir auf die Deutsche Meisterschaft der Triathlon Kurzdistanz in Beilngries zwei Wochen später sehr positiv Blicken. Ein paar Schrauben können wir durchaus noch drehen.

Jetzt geht’s erst richtig los!

QUELLE

Sven Pollert
Süddeutsche Zeitung
SVF Triathlon

Die 35. Auflage des Triathlon Kallmünz hatte unser Athlet Sven Pollert gewählt, um am 08. Juni nach überstandener Verletzungspause endlich in die Triathlonsaison 2019 zu starten. „Mein Rennen lief von Anfang an erstaunlich gut“, so der 26-Jährige Triathlet im Ziel. Nach 2018 war Sven Pollert erneut der zweite Platz gesamt af der Sprintdistanz gelungen, „nur beim Laufen war dann an dem Tag einfach noch nicht mehr drin“, ergänzte er seine Spontananalyse.

Für den Schwimmstart des 35. Triathlon Kallmünz am Samstag, 08. Juni 2019 platzierte sich Sven Pollert taktisch clever – rechts außen in Ufernähe, um der Strömung der Naab ein wenig zu entkommen. Vom Start weg versuchten zunächst einige Schwimmer das schnelle Tempo vorne mitzuhalten, doch schon nach knapp 200 Meter entzerrte sich das Feld. Kurz vor der Wendeboje, nach etwa 300 Metern konnte Sven auf Leo Kreuzer, den Führenden aufschwimmen und schwamm anschliessend vorbei. Als Erster und mit 10 Sekunden Vorsprung stieg unser Athlet schliesslich aus dem Wasser und somit auch als Führender auf sein Rad.

KOPF AN KOPF BEIM TRIATHLON KALLMÜNZ

Die Strecke führte aus der Wechselzone zunächst einige hundert Meter über Kopfsteinpflaster durch die Kallmünzer Innenstadt, bevor man auf die teilweise abgesperrte Bundesstraße weiterfuhr. Völlig überraschend konnte Leo erneut aufschliessen und vorbeiziehen, doch Pollert konterte prompt. Allerding war der ehemalige Radsportler hartnäckig, lies sich partout nicht abschütteln und blieb insbesondere auf den technisch anspruchsvollen Abfahrten der Radstrecke an Sven Pollert dran. Kopf an Kopf trotz starken Gegenwindes. Dennoch konnte Sven auch die zweite Diszipilin für sich entscheiden und ist 15 Sekunden vor seinen Verfolgern zum zweiten Mal in die Wechselzone gekommen.

Auf der Laufstrecke schloss Kreuzer auf den ersten 1000 Metern wieder auf und überholte Sven promt. Pollert versuchte noch einige Zeit dagegenzuhalten, auch weil er bis dato nicht wusste, wie weit die weiteren Konkurrenten dahinter sind. Er hoffte aber auch auf einen möglichen Einbruch von Leo Kreuzer, denn die ständigen Aufholjagden waren durchaus kräftezerrend. Dennoch konnte sich Kreuzer peut-à-peut von Pollert lösen.

TRIATHLON KALLMÜNZ 2019 Platz zwei zum Saisonsstart für Sven Pollert © Sven Pollert
TRIATHLON KALLMÜNZ 2019 Platz zwei zum Saisonsstart für Sven Pollert © Sven Pollert

UNGLÄUBIGER BLICK AUF DEN TACHO

Eine starke Leistung für Sven Pollert und der zweite Platz gesamt auf der Sprintdistanz des Triathlon Kallmünz waren ein erfolgreicher Saisonauftakt. Nach der vorangegangen Verletzungspause war klar, dass es noch ein harter Weg zurück werden würde, doch das Ergebnis hat unsere Erwartungen übertroffen und wir wussten jetzt noch genauer, an welchen Schrauben wir noch zu drehen haben.

Eine grosse Motivation für Sven ist das Resultat zumal und so war er selbst am aller meisten von der Leistungsentwicklung im Wasser und auf dem Rad beeindruckt: „Gerade beim Radfahren sah ich zwischendurch immer etwas ungläubig auf den Tacho und fragte mich, wann denn bei der Herzfrequenz von über 180 bei teilweise über 340 Watt wohl die Beine platzen.“ Nächste Station ist die Mitteldistanz des Triathlon Lauingen in zwei Wochen.

INFORMATIONEN

ERGEBNISSE Triathlon Kallmünz 2019

HOMEPAGE Triathlon Kallmünz

Dank einer optimal angepassten Trainingsplanung konnte ich mich bereits in der ersten Saison meiner Zusammenarbeit mit SUGAR & PAIN Coaching für die IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft 2018 in Port Elizabeth, Südafrika qualifizieren. Ich war auf den Punkt topfit zu meinem Highlight und hatte, dank der cleveren Trainingsplanung meines Coaches Stefan Drexl, mein bis dato bestes Rennen auf einer Mitteldistanz absolviert. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 4:35:46 Stunden und knapp fünf Minuten Rückstand zu den TOP 5 schnappte ich mir 2017 in Zell am See die Qualifikation.

 
 
Mein Saisonziel für das folgende Jahr und nächste große Highlight stand mit der IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft 2018 somit fest. Nach einer kurzen Saisonpause folgten acht Monate Vorbereitung mit vielen Stunden Training und unzähligen Kilometern im Wasser, auf dem Rad und in den Laufschuhen. Mit einigen Testwettkämpfen und starken Resultaten war es Mitte August endlich soweit für meine Reise nach Südafrika.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Die atemberaubende Tierwelt von Afrika auf unserer Safari © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Die atemberaubende Tierwelt von Afrika auf unserer Safari © Pollert


 

SÜDAFRIKA WIR KOMMEN – DIE ANREISE

Sechs Tage vor dem großen Rennen starten wir am Montag Abend von München aus zu unserem Saisonhöhepunkt. Gemeinsam mit meinem Papa, der sich in Pula, Kroatien qualifiziert hatte, und mit meiner Mama als Supporterin flogen wir nach Johannesburg. Nach kurzem Aufenthalt ging es gleich am Nachmittag weiter in den Südosten des Landes. Schon am Flughafen in Johannesburg war die Anzahl an Triathleten mit Radkoffern besonders hoch. Mit etwas Verspätung erreichten wir Spätabend unser Ziel Port Elizabeth, „The Friendly City“. Dort wurden wir herzlich mit afrikanischer Gastfreundschaft und Musik empfangen. Nicht erfreulich war jedoch, dass es nicht alle Radkoffer nach Port Elizabeth geschafft hatten. Mein Koffer war zum Glück angekommen, mein Papa musste sich allerdings noch bis zum nächsten Tag auf sein Rad gedulden.
 

DIE TAGE VOR DEM RENNEN IN SÜDAFRIKA

Gleich am nächsten Morgen stand die erste Trainingseinheit auf meinem Plan: Zwei Stunden Rad mit kurzen, knackigen Intervallen in wettkampfspezifischem Tempo. Ich schloss mich dafür einer, vom Veranstalter organisierten und der Polizei eskortierten Radgruppe an. Das sollte sich aufgrund des Verkehrs in der Stadt und der Fahrt durch die Vororte, als sehr hilfreich herausstellen. Mit hunderten anderer Athleten zusammen fuhren wir die ersten 15 Kilometer der Wettkampfstrecke in lockerem Tempo durch die Stadt. Erst dann lies uns die sichere Eskorte passieren und es hiess freie Fahrt voraus.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Lauftraining entlang der Küste mit guten Aussichten © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Lauftraining entlang der Küste mit guten Aussichten © Pollert


 
Nach einer Kuppe ging es schliesslich den Highway hinab und erstmals spürte ich den besonderes böigen Wind und schlechten Straßenbelag entlang der Küste. Die unberechenbaren Seitenwinde machten es nicht leicht die Aeroposition zu halten und sorgten für ordentlich Respekt, besonders mit den vielen überraschenden Bodenwellen. Auf dem Rückweg hingegen hatte die Radstrecke landschaftlich einiges zu bieten und es bot sich ein atemberaubender Ausblick über die weiten Strände.
 

DER SONNENAUFGANG AM HUMEWOOD BEACH

Nach meiner Rückkehr der Radausfahrt rief mich Teamkollege Klodian Mitri an: „Hey ya … want to go on a mini safari with me?“ Nur wenig später sassen wir gemeinsam mit seiner Familie im Auto auf dem Weg zum nächsten Safari Park. Geparden, Giraffen, Nashörner, Straussen und Zebras verschafften uns einen kleinen Einblick in die faszinierenden Tierwelt des afrikanischen Kontinents. Mit einem gemeinsam Abendessen und wunderschönen Sonnenuntergang war der erste ereignisreiche Tag auch schon vorbei.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Zauberhafte Strände entlang der Radstrecke © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Zauberhafte Strände entlang der Radstrecke © Pollert


 
Für den Donnerstag war morgens eine Laufeinheit mit kurzen Intervallen geplant. Ich lief zum Sonnenaufgang entlang des Humewood Beach, wo am folgenden Sonntag auch die Wettkampfstrecke entlang führte. Nach dem Frühstück und Ruhe war am Nachmittag eine weitere Trainingseinheit im Wasser geplant. Für mein Schwimmtraining bot mir unsere Gastgeberin spontan den Swimming Pool der angrenzenden High School an, in der sie als Lehrerin tätig war. Ein kurzer Anruf beim Schulleiter ich durfte den lokalen Nachwuchsschwimmern etwas Gesellschaft leisten. Noch drei Tage bis zum Show Down.
 

TRAINING VON LANDSTART UND LANDGANG MIT BRANDUNG

Freitag war Ruhetag, Beine hoch und Carbo Loading. Wir fuhren noch einmal die komplette Radstrecke mit dem Auto ab, um zuvor auch ganz sicher einmal jeden Anstieg, jede Kurve und Bodenwelle gesehen zu haben. Das Rennen der Frauen fand bereits am Samstag statt und so konnten wir schon Tags zuvor etwas Wettkampfatmosphäre vom Seitenrand schnuppern. Während Daniela Ryf, Lucy Charles, Anne Haug und Co. auf der Radstrecke unterwegs waren, sprang ich für meine letztes Schwimmtraining dieser Saison in den Indischen Ozean. Das Wasser hatte sich im Laufe der Woche von nur 17 Grad auf immerhin 19 Grad erwärmt.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Eine der letzten Schwimmeinheiten vor derm Show Down © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Eine der letzten Schwimmeinheiten vor dem Show Down © Pollert


 
Ich fühlte mich zwar sehr wohl im salzigen Meer, technisch musste ich mich allerdings erst an die Wellen gewöhnen und übte einige Male den Landstart durch die Brandung ins Wasser hinein. Durch einige wesentliche Tipps meines Trainers zum Schwimmen bei Wellengang konnte ich kurzfristig die Techniken „Duck diving“, unter den Wellen durchzutauchen und „Body Surfing“, das Schwimmen mit den Wellen üben. Unterdessen lief Daniela Ryf nach einem spannenden Radpart bei besten Bedingungen zum ungefährdeten Sieg und sicherte sich den Weltmeistertitel der Frauen. Keine 24 Stunden mehr bis zu meinem Start.
 

IT’S RACE DAY IN PORT ELIZABETH

Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen bestätigte den seit Tagen angekündigten Wetterwechsel – das exakte Gegenteil des Vortages. Keine Sonne, keine 25 Grad, stattdessen leichter Regen, nur 15 Grad und das Wasser wärmer als die Außentemperatur. Um 7:30 Uhr starteten zunächst die Triathlon Profis während meine Startwelle erst für 9:09 Uhr angesetzt war. Ich hatte also noch genug Zeit zusammen mit Klodian einen Blick auf den Schwimmausstieg der männlichen Profis mit Jan Frodeno, Javier Gomez und Alistaire Brownlee zu werfen, um mich anschliessend selbst vorzubereiten.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Meet the Pros: Triathletin Lucy Charles mit ambitioniertem Groupie © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Meet the Pros: Triathletin Lucy Charles mit ambitioniertem Groupie © Pollert


 
Im Abstand von 15 Sekunden wurden jeweils 10 Athleten einer Altersklasse ins Wasser geschickt. Fast wie bei einem Pferderennen ging es aus den Startgattern, daneben tickte die Uhr mit dem Countdown. Noch einmal Schwimmbrille und Schwimmkappe prüfen. 3, 2, 1 und ab. Mit einem kurzen Sprint über den Strand folgte der Sprung in die Wellen, was reibungslos funktionierte. Das Feld hatte sich bereits entzerrt, wodurch keine große Schwimmgruppe entstand. Ich fand gleich einen guten Rhythmus auf den ersten 800 Metern ins offene Meer hinaus zum Wendepunkt und kam mit den teilweise hohen Wellen immer besser zurecht. Auf dem Rückweg war der Wellengang sogar von Vorteil. Mit gefühlt doppelter Geschwindigkeit schob uns die Brandung zum Strand zurück. Eine gut erwischte Welle katapultierte mich noch einige Meter bis zum Schwimmausstieg. Mit etwas mehr als 26 Minuten kam ich aus dem Wasser und rannte den langen Weg über den Strand zur Wechselzone.
 

SOLO STATT FREIE AUSLEGUNG DER WINDSCHATTENREGELN

Aufgrund der schlechten Witterung entschied ich mich für eine Radweste, eine Entscheidung, die ich definitiv nicht bereute. Das mag vielleicht ein paar Sekunden gekostet haben, aber dafür konnte ich gerade zu Beginn der Radstrecke meinen Körper gut warm halten, als es noch sehr frisch, regnerisch und windig war. Auf den ersten 15 Kilometern durch die Stadt konnte ich schnell mein Tempo finden und mich aus den Gruppen rauszuhalten, um eine Zeitstrafe zu vermeiden. Zwar machten der Regen und die nassen Straßen das Fahren nicht leicht, dafür gab es kaum Wind und ich konnte gut die Aeroposition halten. Ab der Hälfte der Radstrecke war ich alleine unterwegs, überholte ab und zu früher gestartete Triathleten und konnte optimal meine Ernährungsstrategie umsetzen. Auf den letzten zehn Kilometern schloss eine grosse Gruppe auf, welche die Windschattenregel freizügig auslegte oder eher auslebte. Trotz suboptimaler Rennbedingungen und Strecken erreicht ich in Port Elizabeth meine bislang beste persönliche Radleistung über die 90 Kilometer und erreichte nach 2:25:18 Stunden und mit einem 37er Schnitt solo den zweiten Wechsel.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Mit einem Lächeln über die letzten Kilometer © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Mit einem Lächeln über die letzten Kilometer © Pollert


 
Mit kalten Fingern zog ich meine Laufschuhe an und nahm den Halbmarathon in Angriff. Die Strecke verlief in zwei Runden entlang der Strandpromenade mit kurzen Anstiegen zu den jeweiligen Wendepunkten. Die Straßen waren trotz der schlechten Witterung voll mit Zuschauern, die für gute Stimmung und Motivation sorgten. An allen Ecken entlang der Laufstrecke hatten die Einheimischen ihre Grills aufgestellt und zum landestypischen „Braai“ geladen. Den Athleten zog der Geruch von gegrilltem Fleisch in die Nase, was zu diesem Zeitpunkt eher weniger verlockend war. Die ersten Kilometer lief ich durchschnittlich unter vier Minuten pro Kilometer, die Beine fühlten sich sehr gut an und dennoch hatte ich Bedenken wegen des hohen Tempos. Nach wenigen Kilometern kam ich bereits meinem Papa entgegen, der knapp 30 Minuten vor mir gestartet war. Ich war entschlossen ihn einzuholen. Zwar verringerte sich die Pace am Anstieg zum ersten Wendepunkt leicht, bergab lief es dafür umso besser.
 
IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Gemeinsam mit Teamkollege Klodian ist die Freude über das Resultat noch grösser © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Gemeinsam mit Teamkollege Klodian ist die Freude über das Resultat noch grösser © Pollert


 

LAKTAT UND EMOTIONEN NACH DEM FINISH

Fokussiert auf mein Rennen nahm ich nicht einmal den Gruss von Klodian wahr, der mir mehrmals begegnete. Meinen Papa konnte ich nach 11 Kilometern überholen und auch mein Tempo von 4 Minuten pro Kilometer konstant halten. Ein letztes Mal lief ich nach 17 Kilometern um den Wendepunkt und bemerkte auf dem Rückweg erstmals Klodian. Ein kurzer Gruss und ich rannte die letzten Kilometer vollgas bergab Richtung Ziel. Mit 1:24:32 Stunden und einem glatten Schnitt von 4 Minuten pro Kilometer lief ich bei der Weltmeisterschaft meinen bislang schnellsten Halbmarathon in einer Triathlon Mitteldistanz. Mit neuer persönlicher Bestzeit überquerte ich nach 4:23:52 das Ziel des IRONMAN 70.3 Südafrika am Boardwalk von Port Elizabeth.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Mit Vollgas ins Ziel © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Mit Vollgas ins Ziel © Pollert


 
Die Freude war riesig, ganz besonders dann als kurze nach mir auch Klodian und mein Papa das Ziel erreichten. Selbst wenn mit Platz 42 noch Potenzial nach vorne ist, so bin ich mit dem Resultat meiner ersten Weltmeisterschaft und ganz besonders mit diesem grossen Leistungssprung sehr zufrieden. Meine Triathlonsaison 2018 hat damit einen grossartigen Abschluss gefunden und ich freue mich nach etwas Pause auf die nächsten Herausforderungen.
 

URLAUB UND ERHOLUNG ON THE ROAD TO CAPE TOWN

Jetzt war Urlaub und nach dem harten Rennen vor allem Entspannung angesagt. Von Port Elizabeth fuhren wir mit dem Auto in mehreren Etappen die 900 Kilometer nach Kapstadt. In den nächsten Tagen besuchten wir den Tsitsikamma National Park mit seinen Hängebrücken über die Flussmündung des Storms River und das Robberg Nature Reserve, eine wunderschöne Halbinsel mit steilen Klippen. Wir übernachteten in einem echten Wildpark und erreichten über schlechte Pisten und Schotterwege den südlichsten Punkt Afrikas, dort, wo sich Atlantischer und Indischer Ozean guten Tag sagen – oder gute Nacht.
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Das wunderbare Ende einer Reise am Tafelberg, Kapstadt © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Das wunderbare Ende einer Reise am Tafelberg, Kapstadt © Pollert


 
Entlang der Küste führte unser Weg über Hermanus und Bettys Bay, wo wir Wale und Pinguine beobachteten, in die Weinberge von Stellenbosch zu einer überzeugenden Weinprobe guter südafrikanischer Weine. Die letzten Tage unserer Südafrikareise verbrachten wir schliesslich in Kapstadt und stiegen bei bestem Wetter auf den Tafelberg. Zum Abschluss konnten wir dann auf Lion’s Head noch einmal einen traumhaften Sonnenuntergang im Meer beobachten. Südafrika hat mich sehr beeindruckt, es ist ein aufregendes Land, facettenreich und mit freundlichen Menschen. Es war sicher nicht mein letzter Aufenthalt in Südafrika gewesen sein!
 

PERSÖNLICHER ERFOLG DANK GROSSARTIGEM TRAINER UND STARKEN SUPPORTERN

Der lange Weg mit der Qualifikation in Zell am See und meiner Teilnahme an der Ironman 70.3 WM in Porth Elizabeth wäre nicht ohne der Unterstützung einiger besonderer Menschen möglich gewesen. Ich möchte mich deshalb ganz herzlich bei Stefan Drexl von SUGAR & PAIN Coaching für seine präzise Trainingsplanung und persönliche Betreuung bedanken. Außerdem danke ich meinen Eltern für den Support vor Ort und meinem Teamkollegen Klodian, sowie seiner Frau Chantelle und Adeline für die aufregende Safaritour und Erlebnisse während der Rennwoche. Mit der PROCON IT Aktiengesellschaft habe ich zudem einen super Arbeitgeber gefunden, der mich sportlich unterstützt in dem ich meinen Job und mein intensives Hobby bisher perfekt unter einen Hut bringen kann.

Vielen Dank!
 

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Die Freude über die eigene Leistung ist gross © Pollert

IRONMAN 70.3 WM SÜDAFRIKA Sven Pollert mit persönlicher Bestzeit / Die Freude über die eigene Leistung ist gross © Pollert


 
NAME / NAT / PL / ALL / SWIM / BIKE / RUN / FINISH
Rohan Meyer / ZAF / 1 / 28 / 00:25:43 / 02:15:06 / 01:17:19 / 04:03:12
Sven Pollert / DEU / 41 / 169 / 00:26:45 / 02:25:18 / 01:24:30 / 04:23:52
Klodian Mitri / USA / 57 / 227 / 00:32:03 / 02:29:03 / 01:20:27 / 04:27:04
Stephan Pollert / DEU / 24 / 1251 / 00:32:18 / 02:39:41 / 01:39:33 / 04:58:51
 
 

INFO

HOMEPAGE IRONMAN 70.3 South Africa 2018
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ERGEBNISSE

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Sven Pollert
 
 

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Sven Pollert
 
 

Mit einer beeindruckenden Laufleistung entlang der Donau feierte Sven Pollert am Sonntag, 5. August die Sprintdistanz des Triathlon Regensburg 2018 seinen ersten Sieg. Hochsommerlichen Temperaturen und blauer Himmel zum Start der Sprintdistanz im historischen Regensburg. Perfekt!

 
 
Nach nur 06:46 Minuten und 500 Metern Schwimmen stieg Sven als Zweiter von über 250 Startern aus der Donau, dennoch 30 Sekunden nach dem schnellsten Schwimmer, Manuel Lohr aus Landshut. Nach dem Wechsel geht’s sofort zur Sache auf der anspruchsvollen 20 Kilometer Radstrecke. Der bis zu 16% steile Schelmengraben verlangt den Athleten alles ab. Sven konnte am Anstieg zwar seinen 15 Sekunden Vorsprung auf die Verfolger leicht ausbauen, doch auch nach vorne wurde der Abstand zunehmend größer. Nach 32:08 Minuten erreichte Sven schon wieder die Wechselzone. Der Rückstand auf den noch immer führenden Manuel Lohr aber auch auf eine Minute angewachsen. Hinter Sven waren jedoch starke Läufer, Platz zwei längst nicht sicher und der erste Platz schien außer Reichweite.
 
 

GEWONNEN WIRD IM KOPF

Aber Sven’s Beine waren liefen noch unerwartet fit und leisteten unglaubliches. Sven hatte das selbst nicht gedacht und noch vor der Hälfte der Laufstrecke war Lohr bereits in Sichtweite – kurz vor dem Wendepunkt. Das sorgte noch einmal für einen ordentlichen Motivationsschub. Jetzt wurde es Sven erstmals bewusst, dass „heute mehr als der zweite Platz drin war“. Er dachte an die intensiven Worte nach den letzten Podiumsplatzierungen seines Trainers Stefan Drexl: „Gewonnen wird im Kopf!“.
 
 

TRIATHLON REGENSBURG 2018 Sven Pollert feiert seinen ersten Sieg / Der erste Wechsel auf die Radstrecke / FOTO Gabi Pollert

TRIATHLON REGENSBURG 2018 Sven Pollert feiert seinen ersten Sieg / Der erste Wechsel auf die Radstrecke / FOTO Gabi Pollert


 
 

NICHT LOCKER LASSEN BIS ZUR ZIELLINIE

Zur Halbzeit betrug der Abstand am Wendepunkte nur noch wenige Meter auf Lohr. Jetzt legte Sven noch eins drauf und zog zwei Kilometer vor dem Ziel vorbei. Er übernahm die Führung auf der Sprintdistanz des Triathlon Regensburg, sah aber auch den drittplatzierten Pascal Niclas heranlaufen. Es war Sven bewusst, bis zum Ziel durfte er jetzt nicht mehr langsamer werden, sonst würde es nichts mit dem 1. Platz.
 
 

MOTIVIERT VOM ERSTEN SIEG ZUR WM

Nach 17:20 Minuten und mit Tagesbestzeit über die fünf Laufkilometer konnte Sven seine Führung halten und lief sogar mit einem Vorsprung von einer Minute über den Zielstrich. Mit 57:27 Minuten, unter einer Stunde, hat Sven die Sprintdistanz des Triathlon Regensburg 2018 gewonnen und sich damit verdient seinen ersten Sieg in einem Triathlon beschert. Die Freude über seine starke Leistung und den 1. Platz war entsprechend groß. Mit diesem großartigen Erfolg im Gepäck kann es jetzt nach Südafrika zum seinem Saisonhöhepunkt 2018 am 2. September gehen: die IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft in Port Elizabeth. Wir werden berichten!
 
 

TRIATHLON REGENSBURG 2018 Sven Pollert feiert seinen ersten Sieg / Als schnellster im Ziel / FOTO Gabi Pollert

TRIATHLON REGENSBURG 2018 Sven Pollert feiert seinen ersten Sieg / Als schnellster im Ziel / FOTO Gabi Pollert


 
 

ERGEBNIS SPRINTDISTANZ (500M / 20KM / 5KM)

1. Sven Pollert (SC Prinz Eugen München) 57:27,13
2. Manuel Lohr (Team Baier Landshut) 58:38,32
3. Pascal Niklas (LV Deggendorf) 59:31,50
4. Armin Reif (TV Zwiesel), 59:53,93
5. Robert Lämmchen (Nonstop Bamberg), 1:00:51,96
6. Valentin Kammerloher (Jahn Freising), 1:01:09,41
7. Christoph Arthofer (Karlsfeld), 1:01:32,28
8. Michael Dorn (Forchheim), 1:01:38,60
9. David Zwickl, 1:01:40,37
10. Jonas Storch, 1:01:48,32
 
 

INFO

HOMEPAGE Triathlon Regensburg
ERGEBNISSE Triathlon Regensburg 2018
Bericht Mittelbayerische
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Der Triathlon Wörthsee zählt zu den ältesten Triathlon Veranstaltungen in ganz Bayern und so war es am Sonntag, 29.07.2018 bereits die 33. Auflage bei der ein großes Team des SC Prinz Eugen am Start stand. Genauer gesagt waren es Ugo Caminoli, David Keller, Jakob Heindl und Sven Pollert, die sich an der Kurzdistanz versuchten und Stefan Drexl, der nach längerer Trainingsabstinenz einen weiteren Wettkampftest über die kürzere Sprintdistanz absolvierte.

 
 

SPANNENDEKURZDISTANZ DES 33. TRIATHLON WÖRTHSEE

Der Wörthsee zeigte sich in diesem Jahr von seiner freundlichen Seite als bereits um 8:35 der Startschuss für die Kurzdistanz (1500m-40km-10km) fiel. Dadurch konnten bereits gute Zeiten beim Schwimmen erzielt werden. Allen voran gelang es hier Sven, mit einer starken Zeit von 22:03min als erster aus dem Wörthsee zu steigen und die Konkurrenz bereits ein ordentliches Stück zu distanzieren. David hatte nach dem Schwimmen bereits gute 3 min Rückstand auf Sven, bei Jakob und Ugo waren es knapp fünf Minuten. Auf der unrhythmischen und welligen Radstrecke konnte Sven das Rennen weiter anführen. Erst nach der Hälfte des Radfahrens musste er die Führung an Triathlonprofi Christian Jais abgeben, der das Rennen später auch gewann.
 
 

TRIATHLON WÖRTHSEE 2018 Starke Teamleistung - Podium für Heindl und Pollert / Als Zweiter aus dem Wasser - stets Zeit für High Five © Kerstin

TRIATHLON WÖRTHSEE 2018 Starke Teamleistung – Podium für Heindl und Pollert / Als Zweiter aus dem Wasser – stets Zeit für High Five © Kerstin


 
 
Sven erreichte somit als Zweiter und in aussichtsreicher Position den zweiten Wechsel. Auch Jakob konnte sich auf dem Rad Stück für Stück nach vorne arbeiten und dadurch den Lauf immerhin als fünfter in Angriff nehmen. David und Ugo mussten auf dem Rad leider etwas Federn lassen aber konnten sich beim Laufen wieder zurück kämpfen und weiter nach vorne arbeiten.
 
 

GANZE ARBEIT – STARKE TEAMLEISTUNG

Das „nach vorne arbeiten“ gelang auch Jakob auf der anspruchsvollen Laufstrecke. Von Anfang an konnte er Boden auf die vor ihm laufenden gut machen und hatte zügig die Position drei übernommen. Jetzt war die Frage, ob es Jakob noch gelingen sollte auf Sven aufzulaufen, der mit schnellen Beinen weiterhin an Position zwei lief. Erst bei Kilometer sieben konnte Jakob ihn stellen und sich an Sven vorbeischieben. Somit eine spannende vereinsinterne Entscheidung um die Podiumsplätze auf der Kurzdistanz.
 
 

TRIATHLON WÖRTHSEE 2018 Starke Teamleistung - Podium für Heindl und Pollert / Die Hälfte des Rennens in Führung © Pollert

TRIATHLON WÖRTHSEE 2018 Starke Teamleistung – Podium für Heindl und Pollert / Die Hälfte des Rennens in Führung © Pollert


 
 
Die Reihenfolge der beiden, der 2. Platz für Jakob und Platz 3 für Sven, war entschieden und so waren für eine gute Teamwertung jetzt noch die Ergebnisse von David und Ugo massgeblich. David Keller konnte wieder auf den 22. Platz vorlaufen und Ugo wurde 76. was für das Mannschaftsergebnis für eine ordentliche Überraschung sorgte. Die guten Einzelergebnisse der SC Prinz Eugen Triathleten bescherten Ugo, David, Sven und Jakob in der Teamwertung einen sensationellen ersten Platz.
 
 
TRIATHLON WÖRTHSEE 2018 Starke Teamleistung - Podium für Heindl und Pollert / Jakob nach vollbrachter Arbeit auf Platz zwei © Theresa

TRIATHLON WÖRTHSEE 2018 Starke Teamleistung – Podium für Heindl und Pollert / Jakob nach vollbrachter Arbeit auf Platz zwei © Theresa


 
 

STEFAN DREXL TESTET ERFOLGREICH DIE TRIATHLON WÖRTHSEE SPRINTDISTANZ

Für Stefan Drexl sollte die Sprintdistanz (600m-20km-6km) des Wörthseetriathlons einen weiteren Wettkampftest nach überstandener Verletzung darstellen. Zum ersten Mal nimmt er am Wörthsee die Sprintdistanz in Angriff, genau dort, wo er vor etwa 25 Jahren seinen ersten Triathlon absolviert hat. Der Startschuss der ersten von zwei Startgruppen der Sprintdistanz erfolgte erst eine Stunde nach der Kurzdistanz. Als starker Schwimmer ist Stefan als zweiter hinter BTV Kader Triathlet Gabriel Allgayer aus dem Wörthsee gestiegen.
 
 

TRIATHLON WÖRTHSEE 2018 Starke Teamleistung - Podium für Heindl und Pollert / Sven mit schnellster Schwimmzeit auf's Podium © Pollert

TRIATHLON WÖRTHSEE 2018 Starke Teamleistung – Podium für Heindl und Pollert / Sven mit schnellster Schwimmzeit auf’s Podium © Pollert


 
 
Trotz weniger Trainingskilometer konnte er über die 20 Kilometer auf dem Rad und den 6 Kilometern laufen eine ordentliche Leistung zweigen und verlor nur wenige Plätze konnte. Im Ziel war es für Stefan dann ein erfreulicher siebter Platz gesamt mit nur einer Minute Rückstand aufs Podium und sogar der Gewinn der großen und starken Altersklasse AK40-50. Ein gelungener und auch schmerzfreier Test, wie der Coach des SC Prinz Eugen München berichtete und einer der erfolgreichsten Triathlons für das komplette Triathlon Team über die Kurzdistanz und die Sprintdistanz beim Triathlon Wörthsee 2018.
 
 
TRIATHLON WÖRTHSEE 2018 Starke Teamleistung - Podium für Heindl und Pollert / Aus dem Lauf - So geht Radstart im Triathlon © Kerstin

TRIATHLON WÖRTHSEE 2018 Starke Teamleistung – Podium für Heindl und Pollert / Aus dem Lauf – So geht Radstart im Triathlon © Kerstin


 
 

TRIATHLON WÖRTHSEE KURZDISTANZ ERGEBNISSE

NAMEAKDIVALLSWIMBIKERUNTOTAL
Jakob Heindl251.2.00:26:5600:57:1300:02:03:26
Sven Pollert252.3.00:22:0300:59:19 00:02:04:32
David Keller303.22.00:25:2801:04:5500:02:19:59
Ugo Caminoli4513.76.00:30:4901:11:5500:02:33:43

 
 

TRIATHLON WÖRTHSEE SPRINTDISTANZ ERGEBNISSE

NAMEAKDIVALLSWIMBIKERUNTOTAL
Gabriel Allgayer201.1.00:09:2000:00:01:00:04
Stefan Drexl401.7.00:10:3200:00:01:09:59

 
 

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Mit der schnellsten Schwimmzeit des Tages und einem beherzten Rennen läuft Sven Pollert in die Top 5 auf der Triathlon Mitteldistanz im schwäbischen Lauingen. Der 25-Jährige holt sich am Sonntag, 17. Juli damit auch den eiss umkämpften dritten Platz seiner starken Altersklasse bei den Bayerischen Meisterschaften 2018.

 
 

Nach nur 27:11 Minuten und etwa 2100 Meter schwimmen durch den Auwaldsee, stieg Sven als Führender auf sein Zeitfahrrad. Auf der Ersten von vier Radrunden über die knapp 80 km langen und flachen Strecke führte er das Feld zunächst an, fiel dann aber in der zweiten Runde auf den zweiten Platz zurück. In Runde drei wurde Sven, der für den SC Prinz Eugen München startet, dann noch vom tagesschnellsten Radfahrer, Michael Keppler überholt. Unbeeindruckt vom Tempo des Memmingers blieb Sven in regelkonformem Abstand am Hinterrad des späteren gesamt Zweitplatzierten. Gemeinsam absolvierten sie schließlich die letzte Runde. Mit einer schnellen Radzeit von 01:55:02 Stunden – knapp Ø 42 km/h – erreichte Sven als Dritter die zweite Wechselzone.
 
 

TRIATHLON LAUINGEN SVEN POLLERT BEI DER MITTELDISTANZ TOP 5 / Eine gute Ernährungsstrategie ist der Schlüssel © Sven Pollert

TRIATHLON LAUINGEN SVEN POLLERT BEI DER MITTELDISTANZ TOP 5 / Eine gute Ernährungsstrategie ist der Schlüssel © Sven Pollert


 
 

GELUNGENER WM-TEST FÜR SVEN POLLERT

Es folgte die dritte Disziplin: Der Halbmarathon. Die kurvige und teilweise anspruchsvolle Laufstrecke durch die Lauinger Altstadt und entlang der Donau galt es erneut vier mal zu laufen. Das hohe Tempo der zweiten Disziplin hatte viel Energie gekostet und so musste Sven nach der Hälfte der Distanz seinen ersten Verfolger vorbei lassen. Die Kärfte schwanden allmählicht, dennoch war das Tempo weiterhin hoch. Nur einen Kilometer vort dem Ziel kam dann noch Leo Mattis von hinten angeflogen, dem Sven diesmal leider nichts mehr entgegensetzen konnte. Mit 01:20:43 Stunden über die Halbmarathondistanz rannte Sven dennoch auf den 5. Platz gesamt und finishte mit einer Gesamtzeit von 3:42:57 Stunden. Angesichts dieses Ergebnisses unter den Top 5 und der starken Leistung in allen drei Disziplinen war dies ein erfolgreicher Test für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft im September in Port Elizabeth, Südafrika. Zugleich holte sich Sven mit diesem Ergebnis den dritten Platz der Bayerischen Meisterschaft 2018 der Triathlon Mitteldistanz in seiner Altersklasse AK 25
 
 

TRIATHLON LAUINGEN SVEN POLLERT BEI DER MITTELDISTANZ TOP 5 / Anspruchsvoller Laufkurs durch die Innenstadt © Sven Pollert

TRIATHLON LAUINGEN SVEN POLLERT BEI DER MITTELDISTANZ TOP 5 / Anspruchsvoller Laufkurs durch die Innenstadt © Sven Pollert


 
 

ZEITEN & SPLITS SVEN POLLERT

TRIATHLON MITTELDISTANZ Sven Pollert mit Top 5 Resultat in Lauingen / Die Zeiten und Splits Quelle: zeitgemaess.info

TRIATHLON MITTELDISTANZ Sven Pollert mit Top 5 Resultat in Lauingen / Die Zeiten und Splits
Quelle: zeitgemaess.info


 
 

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