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Nicola Spirig und Frederic Funk holen sich sensationell die Titel der Europameister 2021 im Rahmen der CHALLENGE Walchsee am gestrigen Sonntag. Die beiden Athleten legten bereits im Schwimmen den Grundstein ihres Erfolges und krönten sich mit beeindruckenden in allen drei Disziplinen verdient zu Europas schnellsten Triathleten über die Mitteldistanz. Die deutsche IRONMAN-Weltmeisterin Anne Haug wurde Zweite bei den Triathlon Europameisterschaften im malerischen Kaiserwinkl.

Wir waren unterwegs in Tirol bei der CHALLENGE Kaiserwinkl-Walchsee und konnten beobachten wie sich die Favoriten Frederic Funk und Nicola Spirig bei den Europameisterschaften über die Triathlon Mitteldistanz durchsetzen konnten. Nicht nur für die Schweizer Olympiasiegerin und den Chiemgauer Jungprofi war der 27. Juli ein perfekter Tag in allen drei Disziplinen, auch einige unserer Triathleten waren am Start und konnten sich selbst mit starken Leistungen überraschen.

CHALLENGE WALCHSEE 2021 Bilder

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Wechselzone © Challenge Walchsee-Kaiserwinkl

Es war an diesem letzten Juni-Wochenende fast als wäre nichts gewesen. Die Triathlongemeinde kehrte zurück an den bezaubernden Walchsee und machte sich an den Start um die neuen Europameister zu kühren. Es sollte ein wunderbarer Sommertag werden, der pünktlich mit dem Start der Profis um 8:30 Uhr begann. Schon früh ging Frederic Funk in Führung und wurde nur kurzzeitig vom ehemaligen Radprofi Ruben Zepuntke eingeholt. Der Sieg mit einer Zielzeit von 03:36:56 Stunden war allerdings ähnlich wie vier Wochen zuvor in St. Pölten nie gefährdet. Auch Nicola Spirig hatte einen eher leichten Arbeitstag. Nach einer überragenden Schwimmzeit von nur 26:12 Minuten über die 1,9 Kilometer gemeinsam mit der Spanierin Sara Perez Sala durch den wunderbaren Walchsee, übernahm sie auf dem Rad die Führung, um diesen Vorsprung noch weiter auszubauen. Anne Haug kam bereits mit 3 Minuten Rückstand aus dem Wasser und verlor weitere Vier auf dem Rad durch den malerischen Kaiserwinkl. Zwar lief die deutsche IRONMAN Weltmeisterin auf den 21 Kilometern um den Walchsee zwei Minuten schnelle als Nicola Spirig, überquerte aber dennoch sehr enttäuscht die Ziellinie als Zweite.

Souveräner Sieg von Frederic Funk und dramtischer Kampf ums Podium

Christophe de Keyser setze im Rennen der Männer besonders im Schwimmen eine Marke. Bei strahlend blauem Himmel, Sonne und beinahe Windstille waren die Voraussetzungen ideal. Nach 24:35 Minuten kam der Belgier als Erster aus dem Wasser. Dicht auf den Fersen waren ihm zu diesem Zeitpunkt nur Nicolas Mann, Frederic Funk und Giulio Molinari die zusammen einen kleinen Abstand zur nächsten Gruppe erschwimmen konnten. Die meisten Probleme mit dem hohen Schwimmtempo hatte Mitfavorit Thomas Steger. Mit über eineinhalb Minuten Rückstand kam der Tiroler aus dem Wasser und hatte viel Mühe auf dem Rad Kontakt zur Spitze zu halten.

Nach nur fünfzehn Kilometern übernahmen Frederic Funk und Giulio Molinari gemeinsam die Führung von De Keyser. Allerdings blieben die zwei nicht lange zusammen, denn auf dem Weg zurück nach Walchsee übernahm der Mann des Tages, Frederic Funk, alleine die Spitze und setzte sich vom Italienier ab. Mit etwa einer Minute Rückstand lag Molinari nach der Hälfte der Radstrecke immer noch gut im Rennen, während Funk weiter Druck an der Front machte. Doch von weit hinten schoss der ehemalige Radprofi Ruben Zepuntke heran, der mit dem schnellsten Bikesplit des Tages besonders stark unterwegs war und auf den ersten 45 Kilometern fast eine Minute aufholte.

Zwanzig Kilometer vor dem Ziel war Zepuntke an Frederic Funk dran und so wechselten die zwei Triathleten gemeinsam auf die Halbmarathonstrecke. Der Vorsprung auf Molinari war groß, der auf den letzten Radkilometern noch einige Zeit verlor und mit mehr als drei Minuten Rückstand zu den Führenden auf die Laufstrecke startete. Thomas Steger, der schwach ins Rennen begonnen hatte, aber immer besser in Schwung kam, hatte zwischenzeitlich zur Aufholjagd geblasen und wechselte als Vierter in die Laufschuhe.

Die zweite Hälfte des Renntages gehörte Thomas Steger

Frederic Funk konnte sich noch in der ersten Runde wieder von Zepuntke absetzen, der seinem starken Einsatz auf dem Rad nun Tribut zollen musste. Es war die Zeit des Thomas Steger gekommen, der jetzt die Gunst der Mittagsstunde nutzte und sich immer weiter nach vorne kämpfte. Zur Halbzeit des Laufs war der Vorsprung von Funk auf Zepuntke wieder auf 01:30 Minuten gewachsen und Steger bereits auf den dritten Platz vorgelaufen. Sein Rückstand zur Spitze wurde immer geringer und nach dem er an Molinari regelrecht vorbei geschossen war, hatte Steger schon Platz zwei im Blick.

Es wurde als noch einmal spannend in der Schlussphase im Kampf um die Podiumsplätze während Frederic Funk uneinholbar seine Runden um den Walchsee drehte und sich nach nur 03:36:56 Stunden zum Triathlon Europameister 2021 auf der Mitteldistanz krönte. Steger gelang derweil tatsächlich beinahe unmöglich Geglaubtes und überholte Ruben Zepuntke mit dem schnellsten Laufsplit des Tages. Nach nur 01:08 Stunden über 21 Kilometer wurde Thomas Steger zweiter bei den ETU Europameisterschaften in einer Gesamtzeit von 03:38:51 Stunden. Auch Bart Aernouts wurde im weiteren Rennverlauf immer schneller nachdem er auf dem Rad bereits abgeschlagen schien. Der Belgier konnte im Lauf mit der zweitschnellsten Zeit noch kurz vor dem Ziel Zepuntke schnappen und wurde mit vier Sekunden Vorsprung überraschend dritter.

Olympiasiegerin Nicola Spirig in allen drei Disziplinen überragend

Im Rennen der Frauen diktierte nicht überraschend Sara Perez Sala das Schwimmtempo. Vor einigen Monaten gelang der Spanierin bereits ein beeindruckendes Debüt auf der Mitteldistanz in Daytona. Dennoch liegen ihre Wurzeln auf der Kurzdistanz, was sie mit einer schnellen Pace im Schwimmen unter Beweis stellte. Nach 26:10 Minuten waren die 1,9 Kilometer abgehakt und Perez kam als erste wieder aus dem Walchsee. Doch zu ihrem Leid hatte Sara Perez der Favoritin Nicola Spirig einen hervorragenden Wasserschatten geboten, die ihr somit dicht auf den Fersen war. Eine besser Ausgangsposition hätte sich die ehemalige Olympiasiegerin nicht wünschen können, um schon zu Beginn enormen Druck auf Mitfavoritin Anne Haug aufzubauen. Die IRONMAN-Weltmeisterin kam mit fast 03:30 Minuten Rückstand aus dem Wasser.

Ihre wahre Größe zeigte Spirig dann auf dem Rad. Die Schweizerin setzt sich unmittelbar von Perez Sala ab und baute ihren Vorsprung konsequent aus. Es überraschte nicht, dass dieses Tempo für den Rest der weiblichen Konkurrenz schlichtweg zu schnell war. Nach 45 Kilometern hatte Nicola Spirig der Spanierin schon drei Minuten aufgebrummt. Doch auch Anne Haug verlor zu aller Überraschung weiter viel Zeit auf die ehemalige Olympiasiegerin. Nicht einmal auf Sara Perez Sala konnte die IRONMAN-Weltmeisterin von 2019 während der ersten Hälfte des Rennens etwas Zeit gut machen, sodass sie zwischenzeitlich über sechs Minuten hinter Spirig lag.

Anne Haug mit schnellstem Laufsplit in Walchsee

Erst in der zweiten von zwei Radrunden fand Anne Haug zu alter Stärke zurück und konnten bis zu T2 die Lücke zur Spanierin schließen, sodass beide gemeinsam auf die vier Laufrunden um den Walchsee wechselten. Doch der Vorsprung von Nicola Spirig war zu diesem Zeitpunkt des Rennens sehr komfortabel, dass sie sich ihres Sieges fast schon sicher sein konnte, sollte nichts Unvorhergesehenes passieren. Über 6 Minuten lagen die Verfolgerinnen Haug und Perez Sala nun hinter der Schweizerin zurück, die den Europameistertitel so gut wie in der Tasche hatte.

Nicola Spirig war an diesem Tag konkurrenzlos dominierend. Zwar rannte keine so schnell wie Anne Haug in 01:15 Minuten über die Halbmarathondistanz, doch der Vorsprung der Schweizerin war am Ende mit 5 Minuten noch immer gewaltig. Mit einer Zielzeit von 03:58:00 Stunden überquerte Nicola Spirig schließlich als Erste die Ziellinie und krönte sich damit zur neuen ETU Europameisterin über der Triathlon Mitteldistanz. Ann Haug kam nach 04:03:03 Stunden als Zweite ins Ziel und wurde Vize-Europameisterin. Perez Sala erleidet ein ähnliches Schicksal wie Ruben Zepuntke und fiel im Verlauf des Rennens immer weiter zurück. Schließlich musst sie auch Platz drei aufgeben und finishte als fünftschnellste Frau der Challenge Walchsee 2021. Der dritte Platz und damit Bronze gewann die laufstarke Italienerin Marta Bernardi in 04:09:53 Stunden.

QUELLE

Challenge Walchsee-Kaiserwinkl
RaceResult

 

Der SUGAR & PAIN RACING TICKER 2019 erfasst kurz und knapp alle Ergebnisse, Resultate und Neuigkeiten zu den Wettkämpfen und Events unserer Athleten, unserer Freunde und unserer Trainer der Saison 2019.

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MARATHON Berlin 2019

Was für ein Rennen?

Der BERLIN MARATHON gilt weltweit als der schnellste 42-Kilometer-Strecke, hier purzeln die Rekorde. Am Sonntag, 29. September 2019 fehlten dazu nur zwei winzige Sekunden, nicht mir, sondern dem Sieger Kenenisa Bekele. Den Äthiopier trennten nur zwölf Meter, um in der deutschen Hauptstadt Marathongeschichte zu schreiben. Mir fehlten noch ein paar mehr, diesmal, denn es steckte noch der IRONMAN 70.3 SLOVENIA der Vorwoche in den Beinen. Trotz der etwas ungünsteren Voraussetzungen gab es keinen Moment nur zwei Sekunden darüber nachzudenken, ob vielleicht etwas schmerzen könnte.

Ich habe schon an vielen, sehr vielen Rennen teilgenommen, aber noch nie zuvor habe ich eine derartige Welle der Begeisterung entlang der Strecke erlebt. 42 000 Meter ohne einen Meter der Ruhe oder Einsamkeit. Die ganze Stadt feierte die Läufer und die Läufer feiern mit. Man ist permanent abgelenkt und merkt kaum, wie die Kilometer im Flug vergehen. Ich kann absolut verstehen, dass man vor den vielen Eindrücken, schnell einmal zwei Sekunden liegen lässt. Nach 02:54 Stunden habe ich absolut zufrieden die Ziellinie auf der Strasse des 17. Juni, kurz hinter dem Brandenburger Tor gequert und damit die Saison 2019 sehr zufrieden abgeschlossen.

Meine Antwort auf die Eingangsfrage: „Spektakuär!“

IRONMAN 70.3 Slovenia 2019

Am Sonntag, 22. September fand in Koper, Istrien der IRONMAN 70.3 SLOVENIA statt, an dem zum Abschluss der Triathlonsaison einige unserer Athleten und SUGAR & PAIN Friends erfolgreich teilgenommen haben. Für die meisten war es nach dazu das Saison-Highlight 2019.

Chrissi Pietzner konnte nach einem soliden Schwimmen mit Sichtproblemen auf der anspruchsvollen Radstrecken mit knapp 1300 Höhenmetern wieder Position für Position gut machen. Durch ihre exzellente Vorbereitung mit viel Bergtraining konnte sie die 90 Kilometer durchs Hinterland sehr effizient absolvieren und hatte noch einige Reserven für den abschliessenden Halbmarathon entlang der Küste. Als sechste Frau gesamt schnappt sich Chrissi den 2. Platz in der AK W25 in 05:04 Stunden. Leider gab es nur einen Slot für die 70.3 World Championship 2020 in ihrer Altersklasse. Mit dem letzten Rennen der Saison konnte Chrissie Pietzner dennoch eine äusserst starke Saison krönen. Die 26-Jährige stand 2019 in jedem Rennen mindestens auf dem Altersklassen-Podium oder sogar gesamt.

Mit seinem schnellsten Halbmarathon in einer Mitteldistanz hat Sven Pollert diesmal nur knapp das Podium verpasst. Das kann eine sehr erfolgreiche Saison keinesfalls trüben, denn auch die anderen Splitzeiten, wie die 27 Minuten über die mehr als 2000 Meter lange Schwimmstrecke und seine Gesamtzeit waren persönliche Bestzeiten auf diesen Distanzen und fordernden Strecken. Mit 04:33 Stunden und dem 11. Platz gesamt in einem starken Starterfeld bestätigte Sven seine konstant steigende Leistung. Für den 4. Platz der AK M25 gab es sogar einen Slot für die WM in Taupo, Neuseeland, den er diesmal jedoch nicht angenommen hat.

Den hat dann unser Rookie Samuel Proske bekommen, der mit seiner ersten Mitteldistanz und zweiten Triathlon überhaupt den 6. Platz in 4:40 Stunden erreicht hat. Der 27-Jährige darf somit SUGAR & PAIN Coach Stefan Drexl auf die Südhalbkugel begleiten.

Stefan Drexl konnte erst spät in die Triathlonsaison 2020 einsteigen und kam im Laufe des Jahres immer besser in Schwung. Erst wenige Wochen zuvor war überhaupt klar, dass der Münchner beim IRONMAN 70.3 SLOVENIA kann. Mit einem schnellen Schwimmsplit in der 21 Grad warmen Adrian kam Stefan kurz hinter Sven aus dem Wasser. Seine vielen Radkilometer in den Bergen kamen dem leidenschaftlichen Radsportler und Triathleten auf der anspruchsvollen Radstrecke mit langen und teilweise steilen Anstiegen sehr entgegen.

Die Wahl des Sportgeräts war eine Abwägung der Vorlieben und des Wetters. Beides, ob Rennrad oder Zeitfahrmaschine hat Vorteile – bei nasser Strecke oder Regen, wäre das Rennrad eindeutig die bessere Wahl. Einige Abfahrten erfordern durchaus fahrtechnisches Geschick. Nach 02:34 Stunden, 90 Kilometern und aktuell Dritter seiner AK konnte Stefan sein Rad wieder in der Wechselzone am Hafen von Koper parken und die Laufschuhe anziehen. Nach nur 5 Kilometern hatte er bereits den Zweitplatzierten überholt und nur noch eine Minute auf den Führenden. Kilometerzeiten knapp unter vier Minuten und muskulär alles im grünen Bereich begannen dann seine Fusssohlen zu brennen, was immer stärker wurde.

Einzig hilfreich war letztendlich nur das Tempo zu drosseln, um die Schmerzen zu kontrollieren. Die Aufholjagd war damit natürlich beendet und nur einen Kilometer vor dem ziel war auch Platz zwei wieder weg. Es wäre zu schön gewesen aber der dritte Platz nach 04:44 Stunden in der AK sowie die Qualifikation für die IRONMAN 70.3 World Championship 2020 waren für diese anspruchsvolle Mitteldistanz und das starke Teilnehmerfeld unter diesen Umständen ein grosser Erfolg.

TRIATHLON Seenland 2019

Am Sonntag, 09. September 2019 fand der Öberpfälzer Seenland Triathlon statt. Gemeinsam mit SUGAR & PAIN Coach Stefan Drexl waren Sven, Jan und Alex am Start über die Sprintdistanz am Steinberger See. Was für Jan und Alex eine Premiere im Triathlon war, war für Sven ein weiteres Kategorie A Rennen und für Stefan ein Aufbauwettkampf für den IRONMAN 70.3 SLOVENIA. Zu unser aller Überraschung bot die überschaubare Veranstaltung nördlich von Regensburg ein beeindruckend starkes und grosses Teilnehmerfeld.

ERGEBNISSE
1. Marchello Kunzelmann-Lozza // 01:04 h / 1. Platz AK
2. Leo Kreuzer // 01:05 h / 1. Platz AK
2. Sven Pollert // 01:06 h / 1. Platz AK

23. Stefan Drexl / 01:14 h / 2. Platz AK

82. Jan Eichelkraut // 01:25 h / 22. Platz AK

127. Alex von Nordheim // 01:32 h / 15. Platz AK

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TRIATHLON 3MUC 2019

Einen starkes Vorbereitungsrennen auf seine zweite Langdistanz im Oktober konnte Andreas Will am 25. August 2019 über die Kurzdistanz des 3MUC Triathlon München finishen. Nach nur 02:06 Stunden lief er als 22. gesamt ins Ziel an der Ruderregatta Oberschleissheim und holte den 2. Platz seiner Altersklasse SEN 4.

Den 1. Platz seiner Alterklasse gewann Stefan Drexl am Samstag, 24. August über die Sprintdistanz des 3MUC Triathlon München 2019. In nur 55:14 Minuten schwamm, radelte und finishte er auf Platz 6 gesamt und zweiter der ersten Startgruppe. Auf das Rennen der zweiten Startgruppe und letztendliche Gesamtergebnis konnten Stefan Drexl noch der Schnellste der ersten Startgruppe, Christoph „Arti“ Arthofer leider keinen Einfluss mehr nehmen. Die beiden lieferten sich ein spannendes und freundschaftliches Duell: Nachdem sie beinahe zeitgleich aus dem 18,5 ° C frischen Wasser kamen, Arti mit Neopren und Stefan ohne, ging Stefan Drexl als Erster auf die Radstrecke und kam nach nur 29 Minuten über die 20 km so auch zum zweiten Wechsel. Erst auf der Laufstrecke konnte Christoph Arthofer dann die Führung übernehmen und mit 45 Sekunden Vorsprung finishen.

Nachwuchstriathletin Derya Hatil wurde gesamt 16. in 01:09 Stunden als eine der Jüngsten auf der Sprintdistanz des 3MUC Triathlon München 2019 und gewann den 1. Platz ihrer Altersklasse Jugend A.

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IRONMAN Copenhagen 2019

Moritz Sanoner hat am Sonntag, 18. September seine Premiere über die Langdistanz beim IRONMAN Kopenhagen 2019 mit überwältigendem Erfolg gefeiert. Mit einem Zeitverlust von über 15 Minuten wegen eines Plattens und technischen Problems beim Reifenwechsel hat der 28-jährige Südtiroler die 3,8 km Swim, 180 km Bike und 42,2 km Run in starken 10:12 Stunden absolviert.

TRIATHLON DM Beilngries 2019

Chrissi Pietzner und Sven Pollert konnten am Samstag, 17- August mit starken Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften 2019 auf der Triathlon Kurzdistanz in Beilngries überzeugen und auf’s Podium laufen. Chrissi Pietzner holte den 3. Platz ihrer Altersklasse und platz 10 gesamt nach 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen in 02:14 Stunden. In nur 01:57 Stunden lief Sven Pollert auf Platz 2 seiner Altersklasse (7. Platz gesamt) und wurde Deutscher Vizemeister der Triathlon Kurzdistanz in der AK 25.

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TRIATHLON Regensburg 2019

Einen sensationellen Sieg auf der Kurzdistanz des Triathlon Regensburg 2019 konnte Chrissi Pietzner am 04. August 2019 erstmals für sich verbuchen. Unsere derzeit schnellste Triathletin gewann mit neun Minuten Vorsprung den 1. Platz in 02:10 Stunden.

Christian Teufel erreichte das Ziel am Regensburger Festplatz in 02:19 Stunden auf Platz 55 und 6. in seiner Altersklasse.

Auf der Sprintdistanz des Triathlon Regensburg gelang Sven Pollert mit einem perfektes Rennen in 01:00 Stunde: Erster aus dem Wasser, schnellste Radzeit und ein solider Lauf mit 18:00 Minuten waren der 1. Platz und die Titelverteidigung von 2018. Mit drei Siegen in den letzten drei Rennen innerhalb von zwei Wochen war das der Hattrick.

In der Vorbereitung auf den IRONMAN Copenhagen 2019 war auch Moritz Sanoner für seinen letzten Test auf der Sprintdistanz des Triathlon Regensburg 2019 gestartet und erreichte den 17. Platz in 01:09 Stunden mit einer starken Laufzeit von 17:30 Minuten über die 5000 Meter entlang der Donau.

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TRIATHLON Wörthsee 2019

Für Sven Pollert war der Triathlon Wörthsee 2019 das erste Highlight der Saison. Nach einem exzellenten Platz drei im Vorjahr wollte er zur 34. Auflage gerne noch ein bischen weiter oben auf dem Treppchen stehen – darauf war unsere Trainingsplanung in diesem Jahr augelegt. Mit der schnellsten Schwimmzeit First Out Of Water, First Off Bike und Finish First schnappte sich Sven Pollert mit einem Vorsprung von über zwei Minuten den Gesamtsieg auf der Kurzdistanz am Wörthsee in 02:05 Stunden.

Jan Böttcher lief mit nur fünf Minuten Rückstand und 02:10 Minuten ebenso in die Top Five und auf Platz 2 der Altersklasse hinter Sven.

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TRIATHLON Erlangen 2019

Am Sonntag, 21. Juli 2019 war Chrissi Pietzner am Start ihrer zweiten Mitteldistanz der Saison beim traditionellen Triathlon Erlangen 2019. Nach leichten Startschwierigkeiten im Schwimmen aufgrund von Fußtritten ins Gesicht und Klammergriffen an meinen Füßen kam Chrissi als vierte Frau aus dem Wasser. Innerhalb weniger Kilometer übernahm sie die Spitze auf der winkligen und windigen Radstrecke. Nach Hälfte der ersten Radrunde überholte Profitriathletin Kristin Liephold. Als zweite Frau wechselte Chrissi schliesslich nach 86 Kilometern auf die Laufstrecke und wurde nur noch einmal von Margrit Elfers überholt. Nach nur 04:39 Stunden lief Chrissi Pietzner schliesslich durchs Ziel in erlangen und erreichte einen überragenden 3. Platz gesamt bei den Frauen.

Christian Teufel hat sich die Kurzdistanz des Triathlon Erlangen 2019 vorgeknöpft. Nach einer sechswöchigen Verletzungspause hat der 42-Jährige 02:39 Stunden für die 1500 Meter Schwimmen, 43 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen erfolgreiche die Ziellinie überquert.

TRIATHLON Pressath 2019

Am Samstag, 20. Juli 2019 konnte Sven Pollert endlich sein Heimrennen, den Triathlon Pressath 2019 gewinnen – hier absolvierte er vor elf Jahren seinen ersten Triathlon. Es war ein Start-Ziel-Sieg: Sven kam schon als Erster aus dem Wasser und gab die Führung bis ins auch nicht mehr ab. Nach 01:03 Stunden finishte Sven dann endlich auch als Sieger die prägende Sprintdistanz seines Heimatorts.

Jarit Lötz startete nur zwei Wochen nach seinem Langdistanz-Debüt bei der Challenge Roth auch auf der Sprintdistanz des Triathlon Pressath. Jarit wurde spontan Dritter beim Triathlon Pressath in 01:09 Stunden.

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TRIATHLON Karlsfeld 2019

Am Sonntag, 14. Juli 2019 stand der legendäre Triathlon Karlsfeld auf dem Wettkampfkalender einiger SUGAR & PAIN Triathleten. Die Sprint- und Kurzdistanz im Westen von München hat für uns Tradition, hier konnten wir schon zahlreiche Erfolge und insbesondere schnellste Schwimmzeiten mit First Out Of Water verbuchen.

Auch bei der 31. Auflage ist das auf der Kurzdistanz erfolgreich gelungen und damit auch der Generationswechsel. Nach nur 18:30 Minuten über 1500 Meter ist Simon Drexl mit grossem Vorsprung auf die Verfolger als Erster aus dem Wasser gekommen. Ganz drei Minuten danach stieg Stefan Drexl als Sechster aus dem Karlsfelder See. Die Lücke von 3 Minuten zu Simon konnte er dann über die 46 Kilometer auf dem Rad zwar wieder schließen aber auf der 10 Kilometer Laufstrecke war an diesem Sonntag nur noch eine glatte 4er Pace drin.

Es steckten wohl noch die 230 km mit 4000 Höhenmeter im Regen des Engadin Radmarathon ziemlich in den Beinen. Für den 2. Platz in seiner Altersklasse hat’s für Stefan im Ziel dennoch gereicht. So auch für den Sohnemann Simon, der mit 30 Sekunden Vorsprung und dem 10. Platz nur knapp davor die Ziellinie querte.. Das persönliche Ziel der beiden war zusammen eine gutes Rennen und erstmals gemeinsam eine Kurzdistanz mit viel Spaß zu zu bestreiten. Mit Platz 10 und 11 sowie zwei 2. Plätzen in den Altersklassen war das ein großer Erfolg.

Im Team zusammen mit Jan Böttcher haben die Drei zudem die Mannschaftswertung der Kurzdistanz des Triathlon Karlsfeld gewonnen. Jan ist sogar bis auf den 6. Platz gesamt vorgelaufen und hat Platz 3 der Altersklasse 25 gewonnen. Den Gesamtsieg hat sich Markus Stöhr nur eine Woche nach der Challenge Roth gesichert.

Einen sensationell Sieg mit einer starken Leistung konnte Christine Pietzner als schnellste Frau auf der Sprintdistanz verbuchen. Die 26-Jährige hat zu ihrer eigenen Überraschung den 1. Platz der Frauen beim Karlsfeld Triathlon in 01:15 gewonnen.

Den Triathlon Karlsfeld kann ich nur empfehlen, es gibt kaum ein Rennen das beständig über drei Jahrzehnte hinweg super und zudem ehrenamtlich organisiert wird.

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TRIATHLON Challenge Roth 2019

Seine erste Langdistanz hat Jarit Lötz am vergangenen Sonntag, 07.07.2019 mit der Challenge Roth 2019 absolut erfolgreich gefinisht. Der 25-Jährige segelte über die Strecken der Triathlontraumfabrik und erreichte die Finishline als Achter der Altersklasse (84. Platz Gesamt) in sensationellen 09:09 Stunden. Mit acht Monaten strukturierter und fokusierter Trainingsplanung hat Jarit das geplantes Ziel exzellent umgesetzt und deutlich übertroffen. Sieger der Challenge Roth 2019 ist Andreas Dreitz in 07:59 Stunden

RADMARATHON Engadin 2019

Wir waren am Sonntag, 07.07.2019 in der Schweiz und sind den 14. Engadin Radmarathon gefahren. Die traumhaft harte Strecke durch das Kanton Graubünden besticht durch die spektakuläre Landschafte des Schweizer Nationalparks und einige der schönsten, anspruchsvollsten Strassenpässe der Alpen für leidenschaftliche Rennradfahrer.

Mit 97 Kilometern und einem Gesamtaufstieg von 1367 Höhenmetern hat sich Simon Drexl erstmals die kurze Strecke über Ofenpass, Forcola di Livigno und Berninapass vorgenommen – mit Option lange Strecke. Diese spontane Möglichkeit der Streckenwahl hat jeder Teilnehmer des Engadin Radmarathon, wenn er den Start- und Zielort Zernez erstmals erreicht.
Nach 2:55 Stunden erreicht Simon das Ziel in Zernez und Platz 104. Aufgrund starken Regens ab Samedan und einer deutlich Abkühlung eine vernünftige Entscheidung.

Mit einer Durchgangszeit von 02:58 Stunden hat Stefan Drexl Zernez passiert und sich auf die nächte Runde gemacht. Mit der langen Strecke lagen jetzt noch 117 Kilometer mit über 2500 Höhenmetern über den Flüela Pass nach Davos und den legendären Albulapass vor ihm. Nach 07:55 Stunden (Netto 07:41 Stunden) und insgesamt 214 Kilometern mit 3889 Höhenmeter erreichte Stefan als 121. / 35. Platz Masters dann wieder Zernez

IRONMAN Austria 2019

Am Sonntag, 07.07. 2019 war Andreas Will am Start des IRONMAN Austria-Kärnten. Die Temperaturen der Vorwochen hatten den Wörthersee auf über 25,6 Grad erwärmt, so dass die 3800 Meter ohne Neoprenanzug geschwommen wurden. Im Verlauf des Bikesplits kam es dann zum Wetterumschwung mit einer deutlichen Abkühlung. Andreas kam zwar noch trocken in die zweite Wechselzone, doch auf der Laufstrecke setzte dann massiver Regen ein, der zusätzlich viel Energie kostete. Mit 10:55 Stunden, anders als ursprünglich geplant, erreichte Andreas Will das Ziel in Klagenfurt als 9. seiner Alterklasse. Nächste Station IRONMAN Barcelona am 06. Oktober 2019

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TRIATHLON Chiemsee 2019

Für die 8. Auflage des Dreikampffestivals im Chiemgau waren auch unsere Triathleten am Start. Das Highlight war natürlich die Mitteldistanz des Triathlon Chiemsee am Sonntag, 30. Juni.

Die 2 km Schwimmen, 85 km Radfahren und 20 km Laufen nutzte Moritz Sanoner als wichtigen Test seiner Vorbereitung auf den IRONMAN Kopenhagen im August. Die vorhergesagten heissen Temperaturen und Wettkampfbedingungen ähnlich Hawaii erforderten eine spezielle Ernährungsstrategie und natürlich war bei 25,5 Grad die erste Disziplin ohne Neoprenanzug. Für den Südtiroler zwar eine Herausforderung aber kein Hindernis. Optimal vorbereitet und mit purer Freude trotzte der 29-Jährige der Hitze und erreichte das Ziel deutlich unter fünf Stunden. Nach 04:51 Stunden lief Moritz als 72. und Platz 12 seiner Altersklasse ins Ziel.

Knapp eine Stunde länger unterwegs war Brigitte Bauer, die deutlich mehr mit den klimatische Bedingungen zu kämpfen hatte als mit der Strecke. Zumal länger unterwegs auch länger mehr Hitze bedeutet. Als vierte ihrer Altersklasse hat Brigitte nach 05:50 Stunden glücklich das Ziel erreicht.

Bereits am Samstag war Stefan Drexl am Start in Chieming. Über die Sprintdistanz und bei nicht ganz so heissen Temperaturen zur Mittagszeit wurde der Münchener in 01:04 Stunden Siebter gesamt lief als Dritter auf das Podium seiner Altersklasse.

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Triathlon Erding 2019

Chrissi Pietzner und Jan Böttcher waren am Sonntag, 23. Juni in Erding, um sich über die Triathlon Kurzdistanz zu messen. In einem starken Frauenfeld konnte Chrissi mit Platz sieben in die TOP 10 laufen und damit auch als Dritte auf das Podium ihrer Altersklasse. Für Jan war die Konkurrenz noch stärker und mit einem starken Schwimmen und super Radsplit rannte er nach 02:07:15 Stunden auf Platz 23 und Platz 5 seiner Altersklasse über die Ziellinie. Sieger und neuer Bayerischer Meister auf der Tirathlon Kurzdistanz war Jungprofi und Favorit Frederic Funk in 01:50:40 Stunden.

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Triathlon Lauingen 2019

Am Sonntag, 16. Juni standen im schwäbischen Lauingen Jarit Lötz und Sven Pollert am Start der Bayerischen Meisterschaft über die Triathlon Mitteldistanz 2019. Jarit, für den es die Generalprobe der Challenge Roth war, lief auf den 13. Platz gesamt und Platz 5 in seiner Altersklasse. Sven verpasste mit Platz 6 die TOP 5 nur knapp wurde dafür aber mit dem zweiten Platz seiner Altersklasse in der Bayerischen Meisterschaft belohnt

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Triathlon Kallmünz 2019

Seinen verspäteten Einstand in die Saison 2019 aufgrund einer Verletzung gab Sven Pollert am 08. Juni 2019 in der Oberpfalz zum Besten. Als erster aus dem Wasser und mit der schnellsten Radzeit in T2 rannte der 27-jährige Triathlet auf den zweiten Platz der Sprintdistanz von Kallmünz.

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Triathlon Kirchbichl 2019

Am Samstag, 01. Juni 2019 waren Moritz Sanoner, Simon und Stefan Drexl am Start des 34. Internationalen Triathlon Kirchbichl in Austria. Für Simon war es die erste Kurzdistanz überhaupt und die hatte ihren Reiz durch ein starkes Teilnehmerfeld mit einigen Elite-Triathleten und Profis, wie Per van Vlerken und Thomas Steger, und ganz besonders natürlich wegen des Starts des zweimaligen Ironman World Champions, Patrick Lange. Mit einem starken Schwimm- und Radsplit fehlten Simon Drexl auf der äusserst anspruchsvollen Laufstrecke nur hinten raus noch ein paar Körner. Simon erreichte nach nur 2:09 Stunden als Fünfzehnter das Ziel von Kirchbichl und holte den 3. Platz seiner Altersklasse.

Moritz Sanoner war für seinen ersten Formtest zum 34. Internationalen Triathlon Kirchbichl gereist und startete in Vorbereitung auf den Ironman Kopenhagen über die Sprintdistanz. Nach einem soliden Schwimmen über 750 Meter und schnellen 20 km Radsplit konnte der 28-Jährige sein Rennen leider nicht erfolgreich ins Ziel bringen. Nachdem ihm ein Streckenposten den falschen bzw. gar keinen Weg angezeigt hatte, bemerkte Moritz seinen Fehler zu spät, um den Wettkampf noch ordentlich ins Ziel bringen zu können.

Im italienischen Bibione noch auf den Start verzichtet, startete Stefan Drexl beim Triathlon Kirchbichl 2019 über die Sprintdistanz. Mit der viertschnellsten Schwimmzeit aus dem Wasser, kam der Münchner dann sogar als Zweiter von der Radstrecke. Auf der bergigen Laufstrecke konnten dann nur noch drei verdammt flinke Ligatriathleten passieren, so dass Stefan in 1:03 Stunden in den Top Five die Ziellinie querte und die Altersklasse M40-50 mit grossem Vorsprung gewann.

Triathlon Kurzdistanz Tölz 2019

Fünf unserer Triathleten waren am Sonntag, 02. Juni 2019 in das bayerische Oberland gereist, um am wunderschönen Kirchsee im Rahmen des Tölzer Triathlon 2019 auf den verscheidenen Distanzen zu starten. Ausgesoprochen überragend war dabei die Leistung von Jan Böttcher, der in 2:07 Stunden den 4. Platz gesamt erreichte. Die einzige Triathletin am Start von Tölz, Maria Erdmann, wurde Zweite ihrere Altersklasse und lief als zwölfte Frau ins Ziel von Bad Tölz.

PLATZ
4
21
94
113

AK
2
5
16
2

NAME
Böttcher, Jan
Negele, Philipp
Muir, Ross
Erdmann, Maria

ZEIT
02:07 H
02:17 H
02:35 H
02:38 H

Langstreckenschwimmen München 2019

An der Ruderregatta München wagten sich am Donnerstag, 30. Mai bei frischen 16,5 Grad Wassertemperatur zwei unserer Athleten auf die 4000 Meter lange Schwimmstrecke im Rahmen des Langstreckenschwimmen München 2019

180                  67                  Torsten Lange                  01:17:56

236                  59                  Andreas Kipf                  01:30:03

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker  //  2 8 . 0 5 . 2 0 1 9 + + +

Ironman 70.3 St. Pölten 2019

Am Sonntag, 26. Mai stand für Christine Pietzner bereits der zweite Wettbewerb und das erste Highlight der frischen Triathlon Saison 2019 auf dem Rennkalender. Die 26-Jährige erreichte beim IRONMAN 70.3 St. Pölten 2019 mit ungünstigen Voraussetzungen den glücklichen 3. Platz ihrer Altersklasse und die Top Ten gesamt bei den Frauen.

Result Ironman 70.3 St. Pölten 2019

Info Ironman 70.3 St. Pölten 2019

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker  //  2 0 . 0 5 . 2 0 1 9 + + +

Am vergangenen Wochenende 18./19. Mai 2019 waren wieder einige unserer Triathleten am Start verschiedener Veranstaltungen und haben erfolgreich das Ziel über unterschiedliche Distanzen erreicht.

Challenge Heilbronn 2019

Im Rahmen der Challenge Heilbronn ist Christian Teufel am 19. Mai auf der Kurzdistanz gestartet und hat in 2:30 Stunden den 106. Platz Gesamt und Platz 13 seiner Altersklasse erreicht.

Result Challenge Heilbronn 2019

Info Challenge Heilbronn 2019

Triathlon Deggendorf 2019

Andreas Kipf und Christoph Höller sind am Sonntag beim Triathlon Deggendorf über die Kurzdistanz gestartet. Christoph erreichte als Dreizehnter seiner Altersklasse auf Platz 41 Gesamt in 2:20 Stunden das Ziel, knapp sechs Minuten vor Andreas (16. AK / 61.).

Result Triathlon Deggendorf 2019

Info Triathlon Deggendorf 2019

Triathlon Gütersloh 2019

Jarit Lötz war in seiner Heimat Nordrhein-Westfalen und am Start der Triathlon Oberliga Nord in Gütersloh für das Ligateam SG Triathlon Witten. In 1:54 Stunden lief Jarit auf den 11. Platz Gesamt und gewann mit seiner Mannschaft das Rennen über die Kurzdistanz.

Result Triathlon Gütersloh 2019

Info Triathlon Gütersloh 2019

Triathlon Bibione 2019

Im italienischen Bibione startete Simon Drexl am vergangenen Sonntag in die Triathlon Saison 2019. Beim ersten Stopp der stark besetzten Volkswagen TriO Serie rannte Simon in 58:28 Minuten über die Sprintdistanz mit Windschatten Freigabe auf Platz 11 Gesamt und den 4. Platz seiner Altersklasse.

Result Triathlon Bibione 2019

info Triathlon Bibione 2019

+ + + SUGAR & PAIN RACING Ticker  //  0 6 . 0 5 . 2 0 1 9 + + +

Am Sonntag, 05. Mai 2019 sind die ersten Triathleten beim Duathlon Krailling und bei der Challenge Riccione in die Saison 2019 gestartet und haben durch starke Leistungen überzeugt.

Duathlon Krailling 2019

Chrissi Pietzner holte sich nur eine Woche nach dem Trainingslager den Gesamtsieg über die Sprintdistanz der Frauen beim 26. Duathlon Krailling. Das bedeutete zugleich den ersten Gesamtsieg überhaupt der 26-jährigen Triathletin.

In die Top Ten rannte Jan Böttcher nach starkem Bike-Split und damit auch auf das Podium der Bayerischen Meisterschaft über die Kurzdistanz. Platz 3 und das ohne Schwimmen ist eine Vorwarnung für die Konkurrenz der AK25.

Result Duathlon Krailling 2019

Info Duathlon Krailling 2019

Challenge Riccione 2019

Im italienischen Riccione hat David Keller neben Pizza und Pasta gleich einmal eine Mitteldistanz zum Auftakt der Triathlon-Saison verspeist. Die 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen absolvierte David in 4:57 Stunden erreichte als 16. der AK30 (77. Gesamt) das Ziel bei der Challenge Riccione 2019. Frederic Funk holt nach 2018 erneut Platz 2.

Result Challenge Riccione 2019

Info Challenge Riccione 2019

WE TAKE CARE & HAVE AN EYE ON OUR ATHLETES.
WE COACH YOU.

TRIO BIBIONE 2019 Triathlon Comeback zur Premiere an der Adria © stefandrexl.com
HAPPY COACH Support an der Wechselzone © Simon Drexl

 
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Diverse – Please ask our Press Office

Am Sonntag, 07. Juli 2019 war es für Jarit Lötz endlich soweit, es war Race Day der Challenge Roth und seine Premiere auf der Langdistanz. 365 Tage nach seiner Anmeldung, 365 Tage an dem kein Tag verging ohne eines Gedanken an diese Rennen in Roth. Fast acht Monate fokussiertes Training und intensive Vorbereitung in allen drei Disziplinen für diesen einen besonderen Tag – meinen längsten Tag des Jahres 2019. Es war eine Vorbereitung mit einigen Höhen und Tiefen, mit über 9000 km im Sattel , davon alleine 2000 km auf der einsamen Rolle, mit knapp 1500 km in den Laufschuhen und etwa 280 km im Wasser. Vier Wochen war Jarit Lötz insgesamt im Trainingslager und Verletzung erforderte sogar eine ungeplante Trainingspause. Eine Vorbereitungszeit die unseren Triathleten Jarit einige Male an seine Leistungsgrenze brachte – gewollt für das grosse Ziel: Die Premiere auf der Langdistanz. Sein Erlebnis und seine Emotionen hat unser Athlet Jarit Lötz in seinem Rennbericht ausführlich und authentisch auf’s Papier gebracht.

Mein Wecker läutete bereits um 3.45 Uhr nach einer überraschend erholsamen Nacht. Meine Freude und Aufregung waren goss, nur selten in meinen Leben war ich bislang so nervös. Jetzt war er also endlich da, der 07.07.2019, der wichtigste Tag meines Triathlonjahres, die Challenge Roth, meine erste Langdistanz!

Ich machte mir mein Frühstück und bereitete die Rennverpflegung vor. Ein letzter Espresso und dann los mit dem Auto zum Schwimmstart nach Hilpoltstein. Es regnete in Strömenden als wir ankamen. Mein Blick von der Brücke auf die Wechselzone und dazu die dramatische Musik sorgten für unglaubliche Emotionen. Ich bekam sofort Gänsehaut.

Um 5.45 Uhr, eine Stunde vor meinem Start präparierte ich mein Zeitfahrrad und meine Wechselsachen. Noch einmal ging ich zu meiner Familie und meinem, dem besten Supportteam um den Neoprenanzug anzuziehen und letzte Tipps abzuholen. Es wurde jetzt Zeit, dass es endlich losging, denn meine Aufregung war kaum noch mehr zu ertragen.

Der Challenge Roth Fokus: In der Ruhe liegt die Kraft

Der Start der Profis erfolgte pünktlich um 06:30 Uhr und dann durfte ich endlich auch ins den Main-Donau-Kanal. Noch 15 Minuten Ab diesem Moment habe ich nur noch diese unbeschreibliche Stimmung rund um den Kanal genossen. Ich bin noch einmal meine Renntaktik durchgegangen, habe mich an die wichtigen Worte meines Trainers Stefan erinnert und freute mich auf das Rennen. Ich wurde immer ruhiger und fokussierter, ich sammelte meine Kräfte. Nur noch wenige Minuten bis zum Start der zweiten Welle, meinem Start.

06.45 Uhr ein Böllerschuss gab unseren Start frei und ab ging die Post. Die ersten 500 Meter waren eine einzige Prügelei ohne Rücksicht auf Verluste, das mit Schwimmen nur kaum etwas zu tun hatte. Nach 10 Minuten etwa wurde es besser und es bildeten sich kleine Schwimmgruppen. Nach 1500 Metern kam die erste Wendeboje und mit 22:30 Minuten war ich optimal ins Rennen gestartet. Meine Arme waren locker und das Wassergefühl war gut. Vor mir schwamm eine große Gruppe also versuchte ich die Lücke zu schliessen, um fortan im Wasserschatten zu schwimmen. Nach nur 58:00 Minuten stieg ich dann schon wieder aus dem Wasser und mit einem flotten ersten Wechsel auf mein Zeitfahrrad.

Die ersten Meter mit dem Rad waren der absolute Hammer. Hunderte Zuschauer säumten die Brücke über den Main-Donau-Kanal und die grossartige Stimmung sorgte für eine super Motivation. Kurz danach allerdings ein paar Minuten der Verunsicherung: Mein rechter Radschuh ließ sich nicht schließen, also fuhr ich offen weiter, denn erstmal musste ich mich um meine Verpflegung kümmern. Meine Verpflegungsstrategie auf dem Rad lautetet ein Energie-Gel pro 10km. Meine Beine waren grandios wodurch die ersten 30 Kilometer fast im Fluge vergingen. Zwar bildeten sich immer wieder kleine Radgruppen um mich, aber die Abstände wurden stets eingehalten und es wurde unglaublich Fair gefahren.

CHALLENGE ROTH 2019 PREMIER MIT GÄNSEHAUT NACH PLAN @ Jarit Lötz
CHALLENGE ROTH 2019 PREMIER MIT GÄNSEHAUT NACH PLAN @ Jarit Lötz

Ein guter Athlet hat ein gutes Körpergefühl

Nach 38 Kilometern ging es das erste Mal den Kalvarienberg in Greding hinauf. Erneut standen hunderte Zuschauer am Streckenrand und „peitschten“ jeden Triathleten regelrecht die Steigung hinauf. Ich musste aufpassen nicht zu überziehen, so leicht rollte es bergauf. Es lief weiterhin flüssig und ich konnte meine vorgegebene Pace gut treten. Sogar meinen Radschuh habe ich endlich schliessen können.

Das absolute Highlight der Radstrecke der Challenge Roth folgte endlich: Der legendäre Solarer Berg. Allerdings sieht man keinen Berg sondern eine pure Menschenwand, die sich erst kurz vor einem auftat, um den Triathleten den Weg frei zu geben. 2 Minuten ohrenbetäubender Lärm, Gänsehaut und Pippi in den Augen. Diese Stimmung sollte jeder Triathlet einmal in seiner aktiven Karriere erlebt haben.

Während der gesamten ersten Runde macht ich die Pace unserer Gruppe also beschloss ich den Druck allmählich zu erhöhen. Ich konnte mich von der Gruppe lösen und war allein unterwegs. Allerdings war plötzlich das Display meiner Uhr durchgängig weiss und ich hatte keine Ahnung, wie schnell ich unterwegs und wie hoch meine Herzfrequenz war. Ich gebe zu, das ich für kurze Zeit Panik hatte. Zum Glück fielen mir im selben Moment die Worte meines Trainers ein: „Ein guter Athlet hat stets ein gutes Körpergefühl!“ Ich folgte also meinem Körpergefühl und das klappte prima.

Die zweiten 90 Kilometer waren schneller, der Druck war konstant hoch und dennoch fühlten sich meine Beine unglaublich locker an. Noch einmal den Kalvarienberg hoch und die Zuschauermassen am Solarer Berg genießen, dann waren es nur noch 22 Kilometer bis zur zweiten Wechselzone.

Fliegender Wechsel und kalkulierte Schwächephase

Auch mein zweiter Wechsel lief fliegend und meine Beine fühlten sich auf den ersten Laufkilometern super an. Allerdings hatte ich zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung ob ich im gesetzten Zeitplan und auf welchem Platz ich unterwegs war – schliesslich lief ich noch immer nach Gefühl und so hatte ich auch nicht das Gefühl bereits 180 Radkilometer in den Beinen zu haben. Nach 5 Kilometern bekam ich dann meine eigene Verpflegung gereicht: Cola mit Gel in einer kleinen Trinkflasche. Eine Antwort auf meine aktuelle Rennsituation bekam ich von meinen Supportern allerdings nicht.

Das lockere Laufgefühl hielt noch bis Kilometer 20 und ich genoss die Einsamkeit am Kanal. Ich hatte richtig Spaß am Laufen. Das änderte sich am Wendepunkt mein Laufstil fühlte sich schlagartig wie Gehen an. Ehrlich gesagt, hatte ich und natürlich auch mein Trainer, das sogar einkalkuliert. Aber man weiss ja nie, wie und wann es einen erwischt. Zu diesem Zeitpunkt machte ich mir tatsächlich Sorgen das Ziel zu erreichen. Dennoch lief ich immer weiter, ging ein paar Meter an jeder Verpflegungsstelle, trank etwas und kühlte mich und lief  wieder weiter. Das dauerte ganze 10 Kilometer und noch immer teilte mir keiner meine Zeit mit. Ich war etwas orientierungslos.

Hart war dann noch einmal die Steigung hoch nach Büchenbach, kaum Zuschauer und sehr einsam. Aber es waren nur noch 12 Kilometer und die Energie kam wieder zurück, meine Beine wollten wieder laufen. Dann endlich bekam ich eine Zwischenzeit bei Kilometer 38 im Marathon 08:45 Stunden. „Unfassbar!. Das kann nicht sein“, dachte ich und grinste.

CHALLENGE ROTH 2019 PREMIER MIT GÄNSEHAUT NACH PLAN @ Jarit Lötz
CHALLENGE ROTH 2019 PREMIER MIT GÄNSEHAUT NACH PLAN @ Jarit Lötz

Das Finale mit Dauergrinsen  und Gänsehaut

Nach 41 Kilometer war dann endlich der legendäre rote Teppich zu sehen und ich konnte schon die Musik und Zuschauer im Stadion der Challenge Roth hören. Ich wusste, jetzt kommt das Beste, nur noch wenige Meter und dann ist es vollbracht. Schon auf den letzten Kilometer hatte ich nur noch ein Dauergrinsen im Gesicht und Gänsehaut am ganzen Körper, genau so, wie von meinem Trainer vorhergesagt. Die letzten Meter durch das Stadion haben all die harten Trainingseinheiten der letzten Monate vergessen lassen. Nach nur 09:09 Stunden habe ich als Achter meine Altersklasse und auf Platz 84 gesamt überglücklich die Ziellinie überquert, komplett leer und ein richtig geiles Gefühl. Das war es absolut wert.

Es war ein fast perfektes Rennen und das Rennen meines Lebens. Ich war auf den Tag genau top fit und konnte meine Leistung zum Saisonhöhepunkt perfekt abrufen. Die fast 8 Monate intensiven Trainings haben sich vollkommen ausgezahlt. Ich hatte bis auf 10 Laufkilometer keine Schwächephasen während der Challenge Roth und konnte mein Rennen fast durchgängig genießen.

Danke

Mein größter Dank geht an meinen Coach, Trainer und Motivator Stefan Drexl. Ohne seiner optimal strukturierten, individuell angepassten Trainingspläne und der empathischen Betreuung wäre meine Leistung so nicht möglich gewesen. Selbst während der Zeit meiner Verletzung unterstützte er mich und stand mir zur Seite, so dass ich mein Ziel, die Challenge Roth nie aus den Augen verloren habe. Die vielen wichtigen Ernährungstipps haben dann die letzten entscheidenden Prozent aus mir rausgeholt und mir diese kontinuierliche Leistung ermöglicht. Er hat mir gelernt, wie wichtig und was gutes Körpergefühl ist, nur so war diese Ergebnis ohne Uhr möglich. Danke für deine Geduld und das grossartige Coaching.

Info

HOMEPAGE Challenge Roth
ERGEBNISSE Challenge Roth 2019

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PRE RACE Challenge Roth 2019
RACE REPORT Challenge Roth 2016

Text & Photos

Jarit Lötz

Redaktion & Lektorat

Stefan Drexl

Die Pressekonferenz in der Kulturfabrik am gestrigen Donnerstag, 4. Juli machte den offiziellen Auftakt zum DATEV CHALLENGE Roth 2019. Am Sonntag, 7. Juli fällt dann endlich der Startschuss am Main-Donau-Kanal bei Hilpoltstein. Dann werden ab 6:30 Uhr insgesamt 3.400 Triathleten und 650 Staffeln aus 84 Nationen starten. Damit sind so viel Nationenbei der weltgrößten Triathlonveranstaltung auf der Langdistanz vertreten wie nie zuvor. „Es ist toll, aus wie vielen und welchen Ländern unsere Starter 2019 kommen, und das im kleinen mittelfränkischen Roth,” so Felix Walchshöfer, Geschäftsführer der CHALLENGE Roth.

Spannung pur verspricht das stark besetzte Starterfeld

Am Start der Herren werden sechs Profitriathleten der Top Ten aus Hawaii 2018 stehen. Das ist aber noch nich alles, denn insgesamt können sich mehr als ein halbes Dutzend Starter durchaus Chancen auf eine Top-Platzierung ausrechnen. Der Belgier Bart Aernouts weiß schon, wie sich ein Sieg in Roth anfühlt. 2017 hat er beim DATEV Challenge Roth als erster die Ziellinie überquert: „Ich möchte den Wettkampf am Sonntag genießen und ein wirklich gutes Rennen vom Start bis zum Ziel haben. Das werde ich auch brauchen, wenn ich meinen Titel von 2017 wiederholen möchte. Die Konkurrenz ist groß und es wird ein harter Kampf, aber ich liebe es, gegen die Besten anzutreten.“

Dreitz und Wurf wollen die Erfahrung des Vorjahres nutzen

Einer davon ist Andreas Dreitz. Er landete 2018 mit einer starken Zeit von 7:53:06 auf dem zweiten Platz. Den Sprung aufs Podium möchte er 2019 wiederholen: „Letztes Jahr hatte ich ein wirklich gutes Rennen, aber es gibt ein paar Dinge, die ich besser machen könnte. Das will ich auch tun, dabei aber nicht die Dinge vergessen, die ich letztes Jahr schon richtig gemacht habe.“

Auch der Brite David McNamee, der Neuseeländer Braden Currie und der Fünfte des Vorjahres, der Australier Cameron Wurf, der letztes Jahr mit 4:05:37 in Roth einen Rekord auf der Radstrecke aufgestellt hat, wollen beim Kampf um den Sieg ein Wörtchen mitreden. McNamee gilt als schnellster Brite auf der Langdistanz: „Ich wollte schon immer in Roth starten. Jeder Triathlet auf der Welt will das. Ich trete gerne gegen starke Gegner an und hier treffe ich auf das wohl stärkste Feld abseits Hawaiis.“ Cameron Wurf hat über den Winter vor allem an seiner Schwimm- und Laufform gearbeitet: „Das Rennen hier im letzten Jahr hat mir gezeigt, dass ich noch härter an mir arbeiten muss. Ich will nicht nur der stärkste Radfahrer auf der Langdistanz sein, sondern der beste Gesamtathlet.“

Böcherer hat einen Plan und lieber den Sigestrauss

Für Braden Currie steht am Sonntag der Spaß im Vordergrund. „Ich habe nicht allzu viel Druck am Sonntag, das sind immer die besten Voraussetzungen für mich. Ein noch größerer Traum wäre es selbstverständlich, zu gewinnen.“ So sieht es auch Andreas Böcherer, der von den Lesern einer Fachzeitschrift die größten Chancen auf den Sieg zugesprochen bekommt: „Das ehrt mich, aber ich habe lieber den Siegerstrauß nach dem Rennen, als die Lorbeeren davor.“ Um am Ende ganz oben auf dem Podium zu stehen, hat er einen klaren Plan: „Erst schwimmen, dann Rad fahren, dann laufen. Und das, so schnell es geht“, erklärte er schmunzelnd.

Lucy Charles-Barclay möchte diesmal mehr als Platz 2

Bei den Damen wird wohl ein Quartett den Sieg unter sich ausmachen. Die größten Chancen, auf dem Siegertreppchen ganz oben zu stehen, räumen Beobachter der Britin Lucy Charles-Barclay ein. Sie durfte 2018 beim DATEV Challenge Roth nach einem packenden Rennen gegen Daniela Bleymehl (vorm. Sämmler) einen zweiten Platz feiern. „Letztes Jahr war ich im Ziel leider auf der falschen Seite der neun Sekunden Unterschied. Aber in meinem Rennen sind einige Dinge schief gelaufen und ich hoffe, dass ich diese Dinge diesmal besser mache.“ Aber Sarah Crowley aus Australien, die Kanadierin Rachel McBride und die Lokalmatadorin Anja Ippach, die sich kurzfristig zu einem Start beim DATEV Challenge Roth entschieden hat, wollen ihr den Sieg nicht kampflos überlassen.

Für Crowley stand Roth schon länger auf der To-Do-Liste. „Es ist das letzte große Rennen, das ich noch abhaken muss“, sagt sie. „Der ultimative Grund, diesen Sport zu machen, ist doch zu sehen, wie weit man seine Grenzen verschieben kann. Dazu treiben wir uns gegenseitig an.“ Rachel McBride freut sich vor allem auf die schnelle Radstrecke: „Mein oberstes Ziel ist es, die Finishline zu erreichen und dort diese unnachahmliche Atmosphäre erleben zu dürfen. Wenn ich es dabei noch aufs Podium schaffe, umso schöner.“ Nach dem Aus beim Ironman Ireland vor zwei Wochen hatte Anja Ippach nach etwas gesucht, das ihr wieder ein gutes Gefühl gibt. „Mit diesem Rennen verbinde ich so viel. Durch meine kurzfristige Entscheidung habe ich keinen Druck, bin nicht nervös.“

Der CHALLENGE ROTH 2019 erstmals komplett LIVE

Spannung ist also sowohl bei den Herren als auch bei den Damen vorprogrammiert. Für alle Triathlon-Begeisterten, die am Sonntag nicht an der Strecke dabei sein können: BR Fernsehen wird den DATEV Challenge Roth erstmals neun Stunden lang live übertragen – ein Ritterschlag für den größten One-Day-Sportevent in Bayern. Für Steffen Lunkenheimer vom BR ist die Live-Übertragung ein konsequenter nächster Schritt: „Wir begleiten den Triathlon in Roth seit Jahren. Und in den letzten Jahren haben sich die technischen Voraussetzungen so verbessert, dass wir dieses Projekt in diesem Jahr gerne angehen. Auch wenn wir alle zwei Jahre an der Übertragung der Olympischen Spiele beteiligt sind: Eine so große Live-Übertragung gab es im Bayerischen Fernsehen noch nie.” Flankiert wird die Live-Übertragung von einem internationalen Online-Livestream, moderiert von Belinda Granger und Dirk Bockel.

Keine Hitze mehr zum Challenge Roth 2019

Auch die Wetterbedingungen sprechen für ein hochkarätiges Rennen am Sonntag. Nach der Hitzewelle der vergangenen Wochen sind für das Rennen gemäßigte Temperaturen um 22 Grad vorausgesagt. Die derzeitige Wassertemperatur beträgt 24,6 Grad.

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CHALLENGE ROTH Homepage
MAIN-DONAU-KANAL Wassertemperatur
CHALLENGE ROTH Live im Fernsehen und im Radio

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QUELLE

TEAM CHALLENGE GmbH

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Christoph Raithel

Du bist ein ambitionierter Altersklassen-Triathlet und hast bisher an Sprint-Triathlon, Kurz- und Mitteldistanzen, aber nicht an einer Langdistanz teilgenommen. Jetzt überlegst du, ob du deine erste Langdistanz, einen Ironman oder Challenge machen solltest. Aber du bist dir nicht sicher. Du weißt nicht, ob du auch wirklich bereit dafür bist?

Stelle Dir einfach selbst diese Frage: Was ist meine Motivation, was treibt mich wirklich an, eine Langdistanz zu machen? Ich bin immer etwas besorgt, wenn mir Athleten erzählen, was sie glauben, dass sie tun „sollten“. Wenn du über eine Langdistanz nachdenkst, weil du das unbedingt machen möchtest, weil du für die langen Strecken brennst und auch bereit bist die erforderlichen Trainingsstunden dafür zu investieren, dann solltest du das auf jeden Fall machen und damit keine Sekunde zögern. Wenn du aber eine Langdistanz nur deshalb machen möchtest, weil du glaubst, dass dich nur das als echten Triathleten auszeichnet, dann solltest du es besser lassen und die Sache noch einmal intensive überdenken. Warum machst du eigentlich Triathlon?

Triathlon Langdistanz: Alles auf eine Karte setzen!

Natürlich ist eine Langdistanz, ein Ironman oder ein Challenge, das großartigste Ereignis unseres Sports – The Queen of Triathlon, sie stellt für viele Triathleten die ultimative Herausforderung dar. Aber das bedeutet längst noch nicht, dass dies für jeden und alle zutrifft. Dass das die einzige Wahrheit ist und dass eine Langdistanz unbedingt für jeden und alle geeignet ist. Es bedeutet aber vor allem nicht, dass du nicht dennoch ein echter Triathlet sein kannst, nur weil dich Distanzen über 70.3 Meilen oder 112,9 km nicht interessieren. Man muss nur einmal die vielen Vorteile von kürzeren Distanzen im Triathlon betrachten. Anstatt in einer Saison alles auf eine Karte zu setzen, kann man wesentlich öfter an Wettkämpfen teilnehmen. Wenn du lieber Wettkampfatmosphäre schnupperst, als stundenlang alleine für diese eine Langdistanz zu trainieren, dann ist das sicher ein großes Plus. Wenn es einmal bei einem Sprint-Triathlon wegen einer Krankheit, Verletzung oder eines Defekts nicht gut läuft oder du ein Rennen sogar abbrechen musst, dann bist du schneller erholt und kannst es nach ein oder zwei Wochen erneut versuchen.

Erfolgsrezept für eine Langdistanz: Leidenschaft und Freude!

Einen starken Sprint oder eine schnelle Kurzdistanz muss man auch erst einmal machen. Die hohe Belastung und enorme Leistung solltest du keinesfalls unterschätzen. Ein Sprint verzeiht keinerlei Fehler und verlangt absolute Konzentration vom Startschuss bis zur Finish-Line, wenn du auf’s Podium deiner Altersklasse laufen möchtest. Ebenso ist eine perfekte Mitteldistanz bei der alles gut funktioniert und du deine beste Leistung in allen drei Disziplinen abrufen kannst, eine Herausforderung, die es zu meistern gilt. Falls du allerdings einen namhaften Sponsor hast oder einen Buchverlag der dich unter Druck setzt endlich dein Ironman-Debüt zu machen, na dann mach, was du glaubst, dass du unbedingt machen „solltest“. Andernfalls tue das, worauf du am meisten Bock hast, ganz egal was andere sagen. Ohne dabei überehrgeizig und ohne verbissen zu sein. Du bist ein echter Triathlet, wenn du einfach dein Ding machst und grosse Freude daran hast. Wenn dein Herz für Triathlon brennt, mach’s mit Leidenschaft und mach’s mit Vollgas. In diesem Sinne Rock ‚n’ Roll!

STEFANDREXL Coaching

Zur Jahreshalbzeit stand für einige SUGAR & PAIN Athleten am vergangenen Sonntag, 25. Juni, mit dem Triathlon Chiemsee und Triathlon Würzburg das erste grosse Highlight über die Kurzdistanz und Mitteldistanz der Triathlonsaison 2017 auf dem Rennkalender. Jakob Heindl und Florian Sailer, sowie die Ladies Brigitte Bauer und Julia Jaenicke hatten die 2 Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer auf dem Rad und 20 Kilometer Laufen in Angriff genommen. Fabian Sailer startete auf der olympischen Distanz am Bayerischen Meer. Sven Pollert wagte sich in Unterfranken auf die Mitteldistanz des Triathlon Würzburg. Für uns bedeutete das somit intensiven Support an diesem Wochenende während der zeitgleich stattfindenden Wettkämpfe auf verschiedenen Distanzen in Chieming und Würzburg.

 

Nach nur einer Woche Regeneration von den Bayerischen Meisterschaften der Kurzdistanz beim Triathlon Erding und dem 4. Platz wollte Jakob Heindl mindestens sein starkes Ergebnis (11. Platz / 2. AK20) des Vorjahres wiederholen, und das bei einem diesmal wahrlich hochkarätigen Teilnehmerfeld mit einer Vielzahl an Profis. Mit Thomas Steger, dem Vorjahressieger, Markus Fachbach, Andreas Giglmayr, Michael Rünz, Markus Liebelt, Lokalmatador Julian Erhardt, Niclas Bock und den frischen Mitteldistanz Europameister Michael Raelert konnten einem durchaus die Knie weich werden. Der Bayerische Vizemeister der Duathlon Kurzdistanz seiner Altersklasse, Florian Sailer konnte aufgrund seines intensiven Studiums keinen Wettkampf in den letzten Wochen absolvieren und saß öfter über seinen Büchern und in der Uni als auf dem Rennrad. Doch so hat jeder der Altersklassen-Athleten seine ganz persönlichen alltäglichen Gegebenheiten, ob privat oder beruflich, in die er sein Triathlon-Training einbinden muss und ihn vor eine ganz individuelle Wettkampfbedingungen stellen.
 
 

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Startschuss des 6. Eberl Chiemsee Triathlon in Chieming © larasch

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Startschuss des 6. Eberl Chiemsee Triathlon in Chieming © larasch


 

Internationaler Triathlonflair am Bayerischen Meer

Bereits am Samstag war Check-In für die Mittel- und Kurzdistanz des Triathlon Chiemsees bei „noch“ hoch sommerlichen Temperaturen, eher selten für einen Triathlon, der keiner der Marken Challenge oder Ironman angehört. Somit stand das Wochenende für die Akteure und uns ganz im Zeichen des Triathlons und des Chiemsees, wodurch natürlich auch der zauberhafte Ort Chieming und sein umliegenden Gemeinden profitierten. So vielen die Scharen an Triathleten nicht nur kurzfristig zum Rennen wie Heuschrecken über die Region ein und flohen wieder nach vollbrachtem Tagwerk. Die Sportelr bekamen dadurch auch einen saftige Portion bayerische Kultur und Tradition mit auf den Weg und ließen nicht nur leer Gels und Trinkflaschen zurück. Die Pressekonferenz brachte dann die Riege der Pros zusammen und den Vertretern des Volkes und der Medien entsprechend näher, was dem Chiemgau an diesem Wochenende einen internationalen Triathlonflair verlieh. Schließlich waren ein Dutzend Pros zusammen mit den Damen, wie Daniela Sämmler, Ricarda Lisk, Jenny Schulz, Beatrice Weiss oder Tamara Hitz gemeldet.
 
 

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Fabian Sailer eilt nach 1500 m im stürmischen See zur Wechselzone © Fabian Sailer

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Fabian Sailer eilt nach 1500 m im stürmischen See zur Wechselzone © Fabian Sailer


 

Sturmböen zum Start des Triathlon Chiemsee

Am Sonntag war um 9 Uhr der Start der sechsten Mitteldistanz im südlichen Oberbayern am Strandbad von Chieming.
Und das trotz pünktlich einsetzender, starker Böen und Regen mit dem Start des halben Ironman, der sogar eine Boje der Schwimmstrecke aus der Verankerung riss und abtreiben liess. Vor den Triathleten lag statt des kristallklaren Wasser des Chiemsees vom Vortag nun ein aufgebrachtes Gewässer mit Wellengang und Gischt, wie man es im Grunde von der Nord- und Ostsee kennt. Dennoch hatte der See angenehmen 24 Grad zum Zeitpunkt der Temperaturmessung ergeben, was für die Kurzdistanz ein Verbot der Nutzung des Neoprenanzugs bedeutet. Trotz Neopren mussten manche Triathleten der Mitteldistanz aufgrund des starken Seegangs ihren Wettkampf bereits nach wenigen hundert Metern im Wasser aufgeben. Das restliche Feld schwamm weitflächig verteilt, teils orientierungslos aufgrund der abgetriebenen Boje die knapp 1000 Meter zur Wende hinaus. Allen voran ein unbeirrter Michael Raelert, der angesichts der Wetterbedingung schwamm als gäbe es weder Wind noch Wellen. Nach nur 25:14 Minuten kam der Rostocker bereits aus dem Wasser und hatte seiner Konkurrenz zu diesem Zeitpunkt bereits 1:20 Minuten Rückstand aufgebrummt.
 
 

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Jenny Schulz hat Spaß trotz Regen und Wind, das Ziel erreicht sie als Zweite hinter Daniela Sämmler © Marc Sjoeberg - www.ingokutsche.de

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Jenny Schulz hat Spaß trotz Regen und Wind, das Ziel erreicht sie als Zweite hinter Daniela Sämmler © Marc Sjoeberg – www.ingokutsche.de


 

Jagd auf die Profis

Jakob und Flo, für die das Schwimmen „noch“ nicht zur schwächeren Disziplin zählt, stiegen fast zeitgleich zehn Minuten später aus dem Chiemsee. Ab jetzt ging’s richtig rund im wahrsten Sinne des Wortes, schliesslich waren der Radkurs zwei Mal und der Laufkurs vier Mal zu bewältigen. Beeindruckender war die beginnende Aufholjagd innerhalb der Altersklassen-Konkurrenz im „Heindl-Stil“. Jakob überrollt regelrecht das komplette Feld und jagt den Profis hinterher. Von Platz 55 nach dem Schwimmen fuhr Jakob auf Platz 16 zum zweiten Wechsel und rannte sogar an die Top Ten hin, mit jeder Runde Minute um Minute näher. Auch Flo Sailer lag optimal auf Kurs, auch wenn er deutlich mehr mit den Wetterbedingungen zu kämpfen hatte, fuhr er beherzt über die sehr nasse Radstrecke. Währenddessen erfolgte der Start für seinen Zwillingsbruder, der die 1500 Kilometer bei ähnlichen Bedingungen ohne Neopren schwimmen durfte. Auch Julia und Brigitte hatten den Kampf gegen die Elemente gut überstanden und waren froh wieder festen Boden unter den Füssen zu haben und endlich auf ihrem Rad zu sitzen. Mit starkem Regen, Wind und nassen Strassen galt „Safety First“ und das Risiko möglichst gering auf dem 40 Kilometer Rundkurs zu halten.
 
 

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Endlich ins Ziel abbiegen nach vier Runden und 20 Kilometern: Florian Sailer finisht in 4:30 H

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Endlich ins Ziel abbiegen nach vier Runden und 20 Kilometern: Florian Sailer finisht in 4:30 H


 

Heindl stürmt auf’s Podium, Sailer knapp vorbei

Nach 2:26 Stunden über die Kurzdistanz erreichte Fabian Sailer sehr zufrieden das Ziel mit einem 34. Platz gesamt und dem 6. Platz in seiner Altersklasse. Der Sieg ging an den Profi Jan Raphael aus Hannover. Jakob und Flo kamen zu diesem Zeitpunkt zum zweiten Mal in die Wechselzone der Mitteldistanz und überholten weiterhin den ein oder anderen. Doch die Lücken waren relativ groß und für Flo auch die Schmerzen im rechten Fuss auf dem anspruchsvollen Laufkurs. Von ehemals fast neun war Jakob nur noch drei Minuten hinter Platz acht und Profis, wie Niclas Bock oder Julian Erhardt. Es hätte so weiter gehen können, doch nach 20 Kilometern war Schluss in Chieming und der Sturm zum Sieg der Altersklasse sowie einem 12. Platz gesamt der verdiente Lohn.
 
 

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Strahlender Sieger: Ironman 70.3 Europameister Michael Raelert fliegt in 3:39 Stunden über die Strecke am Bayerischen Meer © Marc Sjoeberg - www.ingokutsche.de

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Strahlender Sieger: Ironman 70.3 Europameister Michael Raelert fliegt in 3:39 Stunden über die Strecke am Bayerischen Meer © Marc Sjoeberg – www.ingokutsche.de


 

Somit waren das Vorjahresergebnis und die Erwartungen bestätigt, ja sogar übertroffen und der Fahrplan für die Ironman 70.3 WM in Chattanooga ist voll im Soll. Nur knapp vorbei am Podium ist Florian Sailer mit dem 4. Platz in der Altersklasse gelaufen und kann dennoch sehr zufrieden sein, die Mitteldistanz bei diesen Wetterbedingungen und mit seinen Fussproblemen erfolgreich gefinisht zu haben. Den Sieg des 6. Eberl Chiemsee Triathlons über die Mitteldistanz holte sich erwartungsgemäss Triathlonprofi Michael Raelert aus Rostock vor dem Österreicher Thomas Steger und Markus Fachbach.
 
 

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Der Lohn eines harten Rennens: Jakob Heindl, 12 Platz und Gewinner der AK 20 M bei der Siegerehrung zusammen mit Thomas Steger und Michael Raelert (v.r.)

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Der Lohn eines harten Rennens: Jakob Heindl, 12 Platz und Gewinner der AK 20 M bei der Siegerehrung zusammen mit Thomas Steger und Michael Raelert (v.r.)


 

Solide Leistungen der Mädels bei harten Bedingungen

Julia Jaenicke wurde bei den Damen Zwölfte in 4:47 Stunden und Brigitte Bauer kam glücklich nach 5:34 Stunden auf Platz 35 ins Ziel am Chiemsee. Schnellste Frau war auch 2017 wieder Daniela Sämmler, die erst eine Woche zuvor bei der Challenge Heilbronn über die selbe Distanz triumphieren konnte. Damit war die Schlacht geschlagen und nach überschreiten der Ziellinie gings geradewegs in den Chiemsee, um den Motoren wieder herunterzukühlen, den Dreck abzuspülen und die Wunden zu „lecken“. Denn mittlerweile hat, wie so oft, der Regen aufgehört, der Wind abgeflacht und der Himmel wieder ein paar Sonnenstrahlen durchgelassen.
 
 

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Sven Pollert glücklich nach seinem Erfolg auf der Mitteldistanz des Triathlon Würzburg 2017

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Sven Pollert glücklich nach seinem Erfolg auf der Mitteldistanz des Triathlon Würzburg 2017


 

Sven Pollert mit Platz 6 auf der Mitteldistanz Würzburg und schnellster im Wasser

Am 25. Juni fand auch in Würzburg eine Mitteldistanz, die sich Sven Pollert am Sonntag vorgenommen hat.
Den 24 Grad warmen Erlabrunner See, Neopren war gerade noch für die erste Disziplin erlaubt, hat Sven gleich mal als Schnellster in 29:43 Minuten über die drei Runden durchschwommen und somit auch als erster auf dem Rad. Nach einer verhaltenen ersten Radrunde hat er dann Druck über die zweiten 40 Kilometer auf dem bergigen Radkurs am Main gemacht, aber dennoch zwei Plätze in der Altersklassen-Wertung vorerst verloren. Der Plan war das eigene Tempo unbeeindruckt durchzuziehen und sich nicht von der Konkurrenz das Rennen überstülpen zu lassen. Denn auch in Würzburg war der Wind hart und die Strecke mit knapp 800 Höhenmeter durchaus knackig. Hier kann man mehr verlieren als gewinnen und schließlich galt es auch noch 20 Kilometer zu laufen
 
 

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Nach 80 km Rad ab auf die Laufstrecke für die letzten 20 km der Triathlon Würzburg Mitteldistanz

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Nach 80 km Rad ab auf die Laufstrecke für die letzten 20 km der Triathlon Würzburg Mitteldistanz


 

Nach 2:12:29 Stunden waren die 80 Kilometer geschafft und es wurde in die Laufschuhe gewechselt. Die Beine noch fit war es jetzt entscheidend moderat den Übergang zu schaffen ohne den Anschluss zu verlieren. Die ersten acht Kilometer liefen mit einer vierer Pace gefolgt von vier Kilometern mit 4:20 Minuten / Kilometer. Der Vorsprung der Konkurrenz schmolzt stetig, die Form war voll im Plan und der Versorgung optimal, so dass Sven auf den verbleibenden acht Kilometern das Tempo wieder verschärfen konnte. Mit der fünft besten Laufzeit ist Sven Pollert in 1:21:09 Stunden wieder von Platz 5 auf 3 seiner Altersklasse vorgelaufen und hat in 4:03:21 Stunden als gesamt Siebter gefinisht. Nach einem erst kurzzeitigen Coaching lief das erste Highlight, die Mitteldistanz des Triathlon Würzburg für Sven Pollert in puncto Leistungsentwicklung, Energieversorgung und Strategie optimal. Darauf lässt sich in den nächsten Wochen mit dem Saisonziel Ironman 70.3 Zell am See aufbauen.
 
 

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Erstes Saisonhighlight erfolgreich gefinisht: Sven Pollert 7. Platz und 3. Platz Altersklasse in 4:03 H beim Traithlon Würzburg 2017

TRIATHLON CHIEMSEE 2017 Starke Erfolge im Kampf gegen die Elemente / Erstes Saisonhighlight erfolgreich gefinisht: Sven Pollert 7. Platz und 3. Platz Altersklasse in 4:03 H beim Traithlon Würzburg 2017


 

Das sind starke Erfolge aller Athleten im Kampf gegen die Elemente in Würzburg und Chieming am vergangenen Wochenend. Darauf können wir für die zweite Saisonhälfte aufbauen und genießen erst einmal einen frischen Espresso am Chiemsee Strand.
 

ERGEBNISSE

6. Chiemsee Triathlon 2017
Kurzdistanz
Fabian Sailer / 34. Platz / 6. Platz AK 20 M / 2:26:45 h
 

Mitteldistanz
Jakob Heindl / 12. Platz / 1. Platz AK 20 M / 3:59:48 h
Florian Sailer / 50. Platz / 4. Platz AK 20 M / 4:30:22 h
Julia Jaenicke / 105. Platz / 5. Platz AK 35 W / 4:47:46 h
Brigitte Bauer / 256. Platz / 6. Platz AK 45 W / 5:34:19 h
 

Würzburg Triathlon 2017
Mitteldistanz
Sven Pollert / 7. Platz / 3. Platz AK 25 M / 4:03:21 h
 

INFO & QUELLEN

Veranstaltung 6. Chiemsee Triathlon 2017
Homepage Ergebnisse Instagram #TriChi17 

Veranstaltung Würzburg Triathlon 2017
Homepage Ergebnisse  

PHOTOCREDIT

© Wechselszene
© Jakob Heindl
© Fabian Sailer
© Florian Sailer
© Sven Pollert
© Ingo Kutsche
© Larasch
© Marc Sjoeberg
 

Sensation in letzter Minute: Nach Jan Frodeno hat jetzt auch die amtierende Langdistanz-Weltmeisterin Daniela Ryf (Schweiz) ihren Start beim DATEV Challenge Roth am 17. Juli 2016 zugesagt. Damit ist das grösste Langdistanz-Rennen der Welt der einzige Wettkampf außerhalb von Hawaii, bei dem beide Weltmeister gleichzeitig antreten.

Sensation in letzter Minute: Nach Jan Frodeno hat jetzt auch die amtierende Langdistanz-Weltmeisterin Daniela Ryf (Schweiz) ihren Start beim DATEV Challenge Roth am 17. Juli zugesagt. Damit ist das grösste Langdistanz-Rennen der Welt der einzige Wettkampf außerhalb von Hawaii, bei dem beide Weltmeister gleichzeitig antreten.

Ausnahmetriathletin Ryf bei der legendären Langdistanz am Start

Für die derzeit beste Triathletin der Welt war der Wettkampf in der Triathlon-Hochburg Roth schon lange ein Herzenswunsch, durch ihren Rennabbruch in Frankfurt ergab sich nun plötzlich die willkommene Chance für die 29-jährige Ausnahme-Athletin, ihren Traum wahr zu machen. Mit Startnummer 57 wird die hoch ambitionierte Daniela Ryf, die in Feldkirchen in der Schweiz lebt, am kommenden Sonntag in der ersten Frauen-Startgruppe (Startgruppe 5, 6.50 Uhr) in den mit 22 Grad angenehm temperierten Main-Donau-Kanal steigen.

Daniela Ryf: „Nachdem ich in Frankfurt das Rennen leider aus bekannten Gründen nicht beenden konnte, haben wir nun unseren Plan geändert. Ich freue mich enorm darauf, in Roth am Start stehen und die legendäre Atmosphäre dieses Rennens einmal selbst erleben zu können!“

Felix Walchshöfer glücklich über den Start der Weltmeisterin Ryf

Für Challenge-Veranstalter Felix Walchshöfer ist die kurzfristige Startzusage der Weltmeisterin ein echter Glücksfall: „Ich kann meine Freude gar nicht in Worte fassen, dass nun beide Weltmeister bei unserem Legendenrennen starten. Daniela Ryf wertet unser ohnehin starkes Frauenfeld nochmals immens auf. Wir werden am 17. Juli zusammen mit den besten Athleten der Welt zum 15. Challenge-Geburtstag ein Triathlon-Fest feiern, auf das die ganze Welt blicken wird!“

INFORMATIONEN

HOMEPAGE Challenge Roth
HOMEPAGE Daniela Ryf

Jetzt ist’s vollbracht, 2014 haben wir erfolgreich und hoffentlich gesund hinter uns gebracht. 2015 – Neues Jahr, neues Glück. War das vergangene Jahr schon von persönlichen Bestzeiten und Erfolgen gespickt, so soll natürlich 2015 wieder etwas stärker, schneller und besser werden. Doch von nichts kommt nichts und mehr hilft noch lange nicht mehr. Was sicher hilft ist Qualität statt Quantität.

In der Verbindung sportwissenschaftlichen Know Hows und intensiven Erfahrungen liegt der Schlüssel des Erfolgs

Auf ein erfolgreiches, gesundes und glückliches Jahr 2015. Gemeinsam ist besser als einsam!

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FACTS
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