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Nachdem er fast alles abgeräumt hat, wovon Athleten träumen – zuletzt den Laureus World Sports Award als „World Action Sportsperson of the Year“ – möchte Jan Frodeno den Weltrekord von Andreas Raelert bei der Challenge Roth 2016 knacken. Zum 15. Geburtstag der Triathlon-Marke Challenge möchte „Frodo“ seinen Plan umsetzen und wird am 17. Juli 2016 unter anderem auf den Vorjahressieger und Deutschen Meister Nils Frommhold oder Tyler Butterfield, Teilnehmer der Olympischen Spiele 2004 in Athen und 2012 in London treffen. Mit der Lokalmatadorin Anja Beranek aus Nürnberg, der Zweitplatzierten Carrie Lester (AUS) und Titelverteidigerin Yvonne van Vlerken wird das komplette Podium des Challenge Roth 2015 bei den Frauen an den Start gehen.

Wer den Ironman Weltmeister von 2015 kennt der weiß, wenn Jan Frodeno sich etwas in den Kopf setzt, dann beißt er sich daran fest und setz das konsequent in die Tat um. In seiner beispiellosen Triathlon-Karriere hat Jan Frodeno schon fast alles erreicht. Er gewann 2008 Gold bei den Olympischen Spielen in Peking und ist aktueller Ironman Hawaii-Sieger. Zahlreiche Erfolge markieren die sportliche Karriere des 34-jährigen Triathlonprofi, in der zwei große Meilensteine bislang noch fehlen: Der Sieg des weltgrößten Triathlon-Events über die Langdistanz und die Weltbestzeit. Beides will der in Südafrika aufgewachsene Ausnahme-Athlet am 17. Juli 2016 in Roth anvisieren.

Jan Frodeno ist definitiv der Favorit

„Das Rennen in Roth ist die europäische Triathlon-Legende, ein Start beim Challenge ist ein Highlight in jeder Athleten-Vita“, so der derzeit beste Triathlet der Welt. Nach seiner Wadenverletzung im Februar ist Frodeno jetzt wieder voll im Trainingsmodus, mental stärker denn je und fest entschlossen, seine Pläne umzusetzen und seine Ziele zu erreichen: Roth zu gewinnen und die 2011 von Andreas Raelert in Roth aufgestellte Weltbestzeit von 7:41:33 h zu pulverisieren. Frodeno: „Ich werde alles dafür tun, dass mein großer Traum vom Weltrekord Wirklichkeit wird“. In Roth wird „Frodo“ definitiv als Favorit ins Rennen gehen wird.

Vorteil der Streckenkenntnis für Nils Frommhold

Vorjahressieger Nils Frommhold wird es unter diesen Vorzeichen nicht leicht haben, den Titel zu verteidigen, aber möglich ist im Triathlon bekanntlich alles. Immerhin konnte der gebürtige Berliner bei seinem Sieg in Roth 2015 mit seiner Zeit von 7:51:28 Stunden die siebtschnellste je auf der Langdistanz erzielte Zeit aufstellen, nicht einmal zehn Minuten trennen den für Triathlon Potsdam startenden Frommhold von der Weltbestzeit. Dazu kommt: Der 29-Jährige ist in perfekter Form, kennt die Strecke und selbst heiß darauf zu sehen, was in Roth diesmal geht. An einem guten Tag ist auch für den amtierenden Deutschen Meister, zweifachen Ironman-Sieger und Hawaii-Fünften von 2014 ein Sieg beim Challenge Roth in Reichweite.

Challenge Roth 2016: Jan Frodeno hat die Weltbestzeit im Visier - Die Titelverteidiger Yvonne van Vlerken und Nils Frommhold sind auch am Start © Luise Köstler

Challenge Roth 2016: Jan Frodeno hat die Weltbestzeit im Visier – Die Titelverteidiger Yvonne van Vlerken und Nils Frommhold sind auch am Start © Luise Köstler

Zwei weitere Deutsche mit Dirk Bockel und Jan Raphael

Aus deutscher Sicht ist auch Jan Raphael ein heißer Anwärter auf einen der vorderen Plätze in Roth. Gleich bei seinem ersten Langdistanz-Start holte er 2006 in Florida den Sieg, 2012 gewann er den Ironman Sweden in neuer persönlicher Bestzeit von 8:04 Stunden. In Frankfurt wurde der gebürtige Hannoveraner zweimal Zweiter, zuletzt 2013. Ebenso ist der gebürtige Waiblinger Dirk Bockel, der heute in Tucson/Arizona lebt, in Roth wieder am Start. Mit der damals sechstschnellsten je auf einer Langdistanz erzielten Zeit (7:52:01) konnte Bockel 2013 den DATEV Challenge Roth gewinnen und 2014 den Ironman Melbourne für sich entscheiden.

Tyler Butterfield: Ein weiterer Olympionike

Beim Kampf um die Podiumsplätze ist auch mit einem Pro von den Bermudas durchaus zu rechnen. Der 33-jährige Tyler Butterfield war Teilnehmer der Olympischen Spiele 2004 in Athen und 2012 in London, konnte 2014 Jahre später den Abu Dhabi International Triathlon gewinnen und hat viele Top Ten-Platzierungen bei Ironman-Rennen in seiner Vita stehen – darunter den fünften Platz beim Ironman Hawaii 2015. Darüber hinaus ist Butterfield auch als erfolgreicher Radrennfahrer international bekannt und kann in Roth den Radwettbewerb aktiv mitgestalten.

Mit Jan Frodeno, eine Legende und ein illustres Starterfeld

Ein Jahr vor Butterfield war es ein Franzose, der als Fünfter von Hawaii von sich reden machte: Cyril Viennot, der sich mit einem Sieg beim Ironman UK 2014 für den Hawaii-Wettbewerb qualifiziert hatte. 2015 ging seine Erfolgssträhne nahtlos weiter: In Schweden gewann er die offizielle Triathlon-Weltmeisterschaft der ITU auf der Langdistanz, wurde Sechster auf Hawaii und wird jetzt erstmals beim Challenge Roth an den Start gehen. Immer eine Nasenlänge hinter ihm, aber „in Sichtweite“ ist der junge Engländer Joe Skipper: mit Zweitplatzierungen beim Ironman UK (2014), Texas (2015), Neuseeland (2016) und immerhin seinem ersten Langdistanz-Sieg 2014 beim Challenge Weymouth ist der erst 26-Jährige ein Mann mit Zukunft.

Aus Spanien kommt der erfahrene Triathlet und Duathlet Marcel Zamora Pérez, der als Bergspezialist gilt und unter anderem fünf Mal in Folge den Ironman France gewinnen konnte. Auch beim Embrunman in den französischen Alpen, einem der härtesten Langdistanzrennen der Welt, wurde er 2014 zum fünften Mal Sieger. Amtierender Vize-Weltmeister bei den Triathlon-Weltmeisterschaft der ITU auf der Langdistanz ist der Däne Martin Jensen, ebenso hat der schwimmstarke 33-Jährige bereits einen Sieg beim Ironman Japan (2013) in seiner Vita stehen.

Das Starterfeld komplettieren der Deutsche Per Bittner, der junge Italiener Alessandro Degasperi und der Australier Nick Kastelein. Und auch eine echte Rother Legende lässt es sich nicht nehmen, zum 15. Challenge-Geburtstag noch einmal zu starten: Thomas Hellriegel. Er war 1997 der erste deutsche Sieger in Hawaii, konnte mehrfach in Roth unter den Top Five finishen und hat – obwohl es für ihn in Roth trotz Spitzenleistungen nie zu seinem Sieg reichte – im fränkischen Triathlon-Mekka nach wie vor eine riesige Fangemeinde. Zum 15. Challenge-Geburtstag will der mittlerweile 45-jährige mit dem Spitznamen „Hell on Wheels“ nochmal allen zeigen, was eine Harke ist.

Starke Frauen: Das komplette Podium des Vorjahres am Start

Bei den Frauen wird das komplette Podium des Challenge Roth 2015 wieder dabei sein: Vorjahressiegerin Yvonne van Vlerken, die Zweitplatzierte Carrie Lester (AUS) und natürlich auch Lokalmatadorin Anja Beranek aus Nürnberg. Über van Vlerken muss man in Roth nicht viele Worte verlieren, die „Fliegende Holländerin“ ist mit ihren bislang drei Siegen beim „Best old Race“ (2007, 2008, 2015) längst so etwas wie eine Roth-Legende: Drei Siege im fränkischen Triathlon-Mekka hatten zuvor nur Paula Newby-Fraser und die unvergleichliche Chrissie Wellington gefeiert. Die mit ihrem Lebensgefährten Per Bittner (der ebenfalls in Roth startet) in Vorarlberg/Österreich lebende Athletin konnte 2008 in Roth sogar eine – später von Chrissie Wellington unterbotene – Weltbestzeit aufstellen, im gleichen Jahr finishte die sechsfache Ironman-Siegerin in Hawaii als Zweite direkt hinter Wellington. Wenn sie diesmal erneut den Sieg holt, kann sie Wellington zumindest in Roth überrunden und als bislang einzige weibliche Vierfach-Siegerin Geschichte schreiben.

Nur knapp zwei Minuten nach van Vlerken kam 2015 die Australierin Carrie Lester ins Ziel, weitere zwei Minuten später die Fränkin Anja Beranek. Diesmal sollte sowohl für Lester als auch für die amtierende Deutsche Meisterin Beranek ein Sieg möglich sein. Insbesondere für die 31-jährige Deutsche ist es das erklärte Ziel, nun endlich den Titel bei ihrem Heimatrennen zu holen, an dem ihr Herz so hängt. Neben mehreren Halbdistanz-Erfolgen in jüngster Zeit ließ sie im September 2015 aufhorchen, als sie den Ironman Wales mit über einer halben Stunde Vorsprung vor der Zweitplatzierten Tineke Van Den Berg gewinnen konnte. Sie muss sich unter anderem mit Carrie Lester auseinandersetzen: Die in Queens-land lebende mehrfache Ironman-Siegerin hat 2015 in Roth bewiesen, dass sie auch ohne Streckenkenntnisse eine hervorragende Zeit heimbringen kann.

Die starke Konkurrenz kommt aus Übersee

Starke Konkurrenz kommt vor allem aus den USA mit den drei Top-Athletinnen Meredith Kessler, Mary Beth Ellis und Caroline Gregory. Nicht weniger als zehn Ironman-Siege stehen bereits in der Vita der in San Francisco lebenden Meredith Kessler, ihr jüngster Erfolg ist der Sieg beim Ironman New Zealand, den sie erst vor wenigen Wochen zum fünften Mal (und mit neuem Streckenrekord) gewinnen konnte. Die persönliche Bestzeit der starken Schwimmerin liegt bei 8:44 Stunden. Ihre Konkurrentin Mary Beth Ellis ist die amtierende ITU-Weltmeisterin auf der Langdistanz (2015 Schweden). Bereits bei ihrer ersten Langdistanz (Klagenfurt 2011) erzielte die in Boulder/Colorado lebende Athletin mit 8:43:34 Stunden nicht nur eine neue Streckenbestzeit, sondern auch das schnellste Ironman-Debüt aller Zeiten. Unglaublich: Innerhalb von sieben Wochen nach Klagenfurt finishte sie bei drei weiteren Langdistanz-Rennen – und gewann zwei davon. Von solchen Erfolgen muss die junge Caroline Gregory noch träumen, trotz mehrerer Top Five-Platzierungen fehlt ihr bislang noch ein Sieg auf der Langdistanz.

Zwei erfolgversprechende Sportlerinnen reisen aus dem hohen Norden nach Roth an. Die aktuelle Hawaii-Vierte Michelle Vesterby ist in Roth bekannt durch ihren Start 2014. Damals erreichte sie nur Platz acht, hat aber deutliches Potenzial für eine bessere Leistung. Die 32-jährige blonde Dänin wird von keinem Geringeren als Roth-Legende Luc van Lierde trainiert, holte ihren ersten Sieg 2012 auf Lanzarote und kann ihrer hervorragenden Hawaii-Platzierung vielleicht jetzt noch einen Sieg in Roth hinzufügen. Skandinavien wird außerdem von der Schwedin Jessica Fleming vertreten, die unter anderem bereits einen zweiten und einen dritten Platz beim Ironman Australia zu verzeichnen hat.

Zwei Profi-Triathletinnen kommen auch aus Großbritannien. Susie Cheetham (geborene Hignett) ist eigentlich eine Halbdistanz-Spezialistin, die aber auch die Langstrecke kann: Ein respektabler sechster Rang auf Hawaii 2015, ein Sieg kurz danach beim Challenge Sardinia Forte Village und ein zweiter Platz in Südafrika erst vor wenigen Tagen beweisen das. Landsfrau Laura Siddall, die auch noch eine australische Staatsbürgerschaft besitzt und abwechselnd in San Francisco und Neuseeland lebt, ist erst seit 2014 auf der Langdistanz zuhause, hat aber neben mehreren Top-Platzierungen auch schon zwei Mal – unter anderem beim Challenge Wanaka 2015 – mit der schnellsten Radzeit überzeugt.

Erika Csomor beendet in Roth ihre Triathlon-Karriere

Eine ganz besondere Athletin, die in Roth seit Beginn der Challenge-Ära immer irgendwie dabei war, kommt aus Ungarn: Erika Csomor. Mit 42 Jahren nimmt die beliebte Sportlerin ihren Abschied vom Triathlonsport und bestreitet ihr letztes Rennen – natürlich in Roth, wo 2002 alles begann. Es war für die dreifache Duathlon-Weltmeisterin ein furioser Einstieg in die Triathlon-Langdistanz, gleich bei ihrer Premiere in Roth kam sie als Zweite ins Ziel. Lachen und Weinen lagen dagegen bei ihrem Finish 2008 nah beieinander: Zwar gelang ihr das Kunststück, die bis dahin bestehende Weltbestzeit von Paula Newby-Fraser zu unterbieten, doch Yvonne van Vlerken war nochmal gut eine Minute schneller. „Nur“ persönliche Bestzeit und wieder der zweite Platz also für Erika Csomor. Gewonnen hat sie in Roth nie, aber mit ihrer freundlichen und bescheidenen Art die Herzen der Zuschauer gewonnen. Sie werden ihr zusammen mit den Athleten, Helfern und Fans einen glanzvollen Abschied bereiten.

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CHALLENGE ROTH Homepage
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Mit der neuen EVZero Collection präsentiert Oakley seine derzeit leichteste Sonnenbrille für Multisport Athleten. Die rahmenlosen Brillen gibt es in zwei verschiedenen Scheibengrößen. Die EVZero Path und kleinere Linse der Kollektion ist eine ultimative Multisportbrille und wiegt nur unglaubliche 22 Gramm.

Das größere Modell, die EVZero Range, ermöglicht dem Sportler ein erweitertes Blickfeld und richtet sich vor allem an Radfahrer und Athleten schnellerer Sportarten. Mit nur 24 Gramm ist auch sie ein absolutes Leichtgewicht. Beide Versionen verfügen über die ausgezeichnete Prizm Scheibentechnologie von Oakley. Prizm optimiert die Sicht und verstärkt so Farben, dass das Auge mehr Details wahrnehmen kann und der Athlet schneller reagieren kann

OAKLEY EVZero Path (22g) in matte white prizm road  – schnittiges Design für hohe Geschwindigkeiten

OAKLEY EVZero Path (22g) in matte white prizm road – schnittiges Design für hohe Geschwindigkeiten

Die EVZero ist mit Oakley’s sportartspezifischen Scheiben erhältlich:
Prizm Road
Prizm Trail
Prizm Golf
Prizm Daily polarized.

OAKLEY EVZero Path (22g) in silber sapphire iridium – schnittiges Design für hohe Geschwindigkeiten

OAKLEY EVZero Path (22g) in silber sapphire iridium – schnittiges Design für hohe Geschwindigkeiten

EVZero Path (22g)

Die neue EVZero Path von Oakley ist die ultimative Multi-Sportsonnenbrille zum Trainieren, Laufen und mehr. Oakleys leichteste Performance-Fassung, EVZero Path, ist mit ihrer schnittigen, randlosen torischen Scheibe perfekt für hohe Geschwindigkeiten geeignet.

OAKLEY EVZero Range (24g) in matte skyblue prizm trail – grössere Scheibe für ein erweitertes Blickfeld

OAKLEY EVZero Range (24g) in matte skyblue prizm trail – grössere Scheibe für ein erweitertes Blickfeld

EVZero Range (24g)

Die ultimative Sportsonnenbrille zum Radfahren und mehr, EVZero Range, kombiniert Oakleys leichteste Sportfassung mit der ungehinderten Sicht einer randlosen torischen Scheibe, die ein erweitertes Blickfeld im oberen Peripheriebereich bietet.

OAKLEY EVZero Range (24g) in matte black prizm daily polarized – grössere Scheibe für ein erweitertes Blickfeld

OAKLEY EVZero Range (24g) in matte black prizm daily polarized – grössere Scheibe für ein erweitertes Blickfeld

Oakley’s leichtgewichtige EVZero Collections werde ich natürlich demnächst näher unter die Lupe nehmen und einen kritischen Blick auf die neuen Gläser des amerikanischen Herstellers hochqualitativer Sportbrillen werfen.

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Im Radlabor München geht es um die richtige Sitzposition auf dem Rad, um die Harmonie von Mensch und Fahrrad, um Muskelkraft und Vortrieb, und um die Faszination des Radfahrens. Besonders im Triathlon wird diese Leidenschaft durch immer extremere Zeitfahrmaschinen ambitionierter Athleten mehr und mehr ausgelebt. Doch was nutzt das beste Arbeitsgerät, wenn sein Fahrer nicht wirklich optimal darauf sitzt, die Leistung nicht auf’s Pedal bringt und an Ende auch noch Rückenbeschwerden bekommt. Und was nutzt ein Aerorad ohne einer aerodynamisch günstigen Sitzposition? Andreas Bruch vom Radlabor München kennt die Lösung und hat sich genau darauf spezialisiert.

Lange wurde beim Radfahren die Einstellung und die Sitzposition vernachlässigt. Dabei sind eine optimale Sitzposition und die dadurch optimale muskuläre Kraftübertragung ein entscheidender Faktor. Bei gleicher konditioneller Leistungsfähigkeit ist es besonders die Ökonomie der Bewegung, die den Unterschied ausmacht. Voraussetzung für eine optimale Sitzposition ist eine entsprechend professionelle Fahrrad- und Sitzpositionsanalyse vorab. Besonders im Triathlon geht es, je nach Distanz mehr oder weniger, neben Geschwindigkeit und Fahrkomfort auch um eine möglichst geringe Ermüdung für das abschließende Laufen. Mensch und Maschine sollten daher so optimal als möglich aufeinander abgestimmt werden.

Innovative Technologie des Radlabors für mehr Komfort und Speed

Bedürfnisse unterschiedlicher Art sind, so ist dies für den Gelegenheits- oder ambitionierten Triathleten ebenso wichtig, wie für den Profi. Liegen die Schwerpunkte beim Einen auf einer eher komfortablen und knieschonenden Einstellung, geht es dem Anderen mehr um die effiziente Kraftübertragung und Aerodynamik. Um den individuellen Anforderungen gerecht zu werden hat das Radlabor einzigartige technische Innovationen entwickelt sowie verschiedene Test- und Analysemöglichkeiten um die Sitzposition auf dem Rad und auch die individuelle Trettechnik zu optimieren.

In unserem Praxistest habe ich bereits die vielseitigen Einstellungsmöglichkeiten des neuen Specialized Shiv Tri beschrieben. Im nächsten Schritt ging es also darum meine optimale individuelle Sitzposition auf dieser triathlonspezifische Zeitfahrmaschine herauszufinden und es entsprechend anzupassen. Keine leichte Aufgabe, die mit nur zwei bis drei Schraubendrehs erledigt ist.

Ich habe mich daher mit dem Shiv auf den Weg zu Andreas Bruch ins Radlabor München gemacht. Ziel war es, neben der Sitzposition, dem sogenannten„Bike Fitting“, auch die Pedalkraft für einen entsprechend „Runden Tritt“ zu analysieren. Am Ende sollte eine möglichst aerodynamische Sitzposition für eine optimale Leistungsentfaltung auf Kurz- und Mitteldistanzen ermittelt werden.

Im Radlabor geht es um die richtige Sitzposition, um die Harmonie von Mensch und Fahrrad, um Muskelkraft und Vortrieb, und um die Faszination des Radfahrens

Das Radlabor München für die Perfektion der Sitzposition

Millimetergenauer 3D-Scan im Radlabor

Mit dem Paket Sitzposition Aero Pro das speziell auf Zeitfahren und Triathlon zugeschnitten ist, hat das Radlabor hier die optimale Lösung für ambitionierte Triathleten mit dem Hang zu einer windschlüpfrigen Haltung. Aerodynamik, Sitzkomfort und die Kraftübertragung auf das Zeitfahrrad werden hierbei optimiert, um so im Wettkampf wertvolle Sekunden einzusparen und fitter vom Rad zu steigen damit mehr Kraft für die dritte Disziplin bleibt.

Als erstes hat Andreas Bruch das Rad vermessen und die aktuellen Einstellungen des Shiv Tri in seine Software eingegeben. Dafür wird das Rad auf eine Vorrichtung gespannt und mittels eines 3D Scanners werden die Daten ermittelt. Im nächsten Schritt wird der Körper gescannt, die entscheidenden Messpunkte sind hier die Gelenkachsen. Ein Laser tastet die markierten Punkte ab, während die Innenbeinlänge noch am exaktesten manuell durch ein rustikales Federbein mit integrierter Wasserwaage gemessen wird. Die Abweichungen gegenüber der bisherigen Sitzposition werden schließlich berechnet und die Ergebnisse anschließend auf ein Hightech-Egometer gespiegelt, an dem sich jede Höhe und jeder Abstand millimetergenau, und jeder Winkel auf das feinste Grad justieren lassen.

Effiziente Überhöhung und geringe Stirnfläche

Als das erledigt war, folgte die dynamische Analyse der Sitzposition, wobei Andreas Bruch ganz genau den Bewegungsablauf beobachtete, den Kniewinkel vermisst und zwischendurch immer wieder die Position nachjustierte. Die von der Analysesoftware errechneten Werte gleicht er so mit seinen intensiven Erfahrungen in der Forschung ab und stimmt die Sitzposition immer exakter auf das individuelle Bewegungsmuster des Fahrers ab. Parallel wird nach jeder Positionsänderung die Kraftübertragung durch mehrere Rampentests auf das linke und rechte Pedal gemessen, bis das optimale Verhältnis von Leistungsentfaltung, Fahrkomfort und Aerodynamik gefunden ist.

Im Radlabor geht es um die richtige Sitzposition, um die Harmonie von Mensch und Fahrrad, um Muskelkraft und Vortrieb, und um die Faszination des Radfahrens

Das Radlabor für die Perfektion der Sitzposition

Entscheidend für die Aerodynamik ist gerade die Stirnfläche, die eine direkte Auswirkung auf die mögliche Geschwindigkeit hat, den der Luftwiderstand hat mit rund 80 Prozent den größten Anteil am Gesamtwiderstand. Die Überhöhung der Sitzposition, der Höhendifferenz von Sattel und Aerolenker bietet hier die meisten Möglichkeiten einer Anpassung. Dies hängt natürlich auch ein wenig von der Länge der Oberarme ab, die auf dem Aerolenker etwa einen rechten Winkel zu den Unterarmen bilden. Die neue Position sollte jedoch nur langsam verschärft werden und unbedingt vor einem Wettkampf erprobt werden. Nur wenn eine widerstandsärmere Haltung durch eine starke Überhöhung effizient gefahren werden kann und man nach der zweiten Disziplin nicht mit Rückenbeschwerden vom Rad steigt, bringt eine extremere Aeroposition wirklich Vorteile.

Die Radlabor Pedalkraftanalyse für einen „runden Tritt“

Das Pedal bildet die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Die muskulär erzeugten Kräfte werden hier auf das Fahrrad übertragen, der Abstand zwischen Fußsohle und Pedalachse sollte daher gering sein. Misst man genau an dieser Stelle, so erhält man Informationen über die vom Sportler tatsächlich erzeugten Kräfte. Die Kräfte werden dabei in „effektive Kräfte“, in die für den Vortrieb des Rades verantwortlichen, und in „ungenutzte Kräfte“, die nicht in den Vortrieb umgesetzte, sondern im Material „verpuffende“ Leistung, aufgespalten. Dieses System hat Andreas Bruch zusammen mit seinem Kollegen Dr. Björn Stapelfeldt entwickelt und kann es sogar „mobil“ einsetzbar an jedes andere Ergometer montieren.

Die gewonnen Erkenntnisse und ermittelten Messwerte wurden anschließend auf das Triathlonrad übertragen und durch Veränderung am Sattel und am Lenker die Feinabstimmung der neuen individuellen Sitzposition vorgenommen. Der Effekt war enorm und die Bewegungsabläufe waren spürbar lockerer und harmonischer. Ob es langfristig bei exakt diesen Einstellungen bleiben würde, werden schließlich die nächsten knapp 1000 km zeigen. Erst dann, wenn sich die spezifische Muskulatur auch angepasst hat, lässt sich subjektiv einschätzen, ob man sich mit der neuen Sitzposition auch wohlfühlt. Hier gibt es natürlich einen gewissen Spielraum, in dem man dann in den folgenden Trainingseinheiten nachjustiert.

Im Radlabor geht es um die richtige Sitzposition, um die Harmonie von Mensch und Fahrrad, um Muskelkraft und Vortrieb, und um die Faszination des Radfahrens

Das Radlabor München für die Perfektion der Sitzposition

Fazit

Eines steht fest: Mit dieser professionellen Sitzpositionsanalyse kann verhindert werden, dass der Bewegungsablauf gestört wird und es somit zu Beschwerden wie Muskelverkrampfungen der Arme, des Nackens und des Rückens, oder Schmerzen in den Oberschenkeln, Waden und der Achillessehne kommen kann. Manch ein ambitionierter Triathlet oder Radprofi, der von seinem Trainingsrad auf seine anders eingestellte Zeitfahrmaschine gewechselt hat, musste schon mit Sehnenreizungen gerade im Kniegelenk wegen einer minimal anderen Sitzposition bezahlen. Das zeigt die Bedeutung einer richtigen individuellen Sitzposition mit einer optimalen Passform und einer effizienten, ermüdungsfreien Kraftentfaltung für mehr Komfort und Speed in der zweiten Disziplin.

UVP

ab 110,00 EUR

RADLABOR FACTS

Die Vorteile der Sitzpositionsanalyse Aero
1. Leistungssteigerung ohne Training durch eine optimale Kraftübertragung
2. Schutz vor Fehlbelastungen
3. Ausgleich möglicher Dysbalancen
4. Ursachenforschung und Hilfe bei Beschwerden auf dem Rad
5. Optimierung der Schnittstelle zwischen Mensch und Sportgerät
6. Hilfe im Umgang mit Asymmetrien (z.B. Beinlängendifferenzen)
7. Optimierung der persönlichen Biomechanik
8. Information über Ihre Pedaliertechnik
9. Kraftvergleich von linkem und rechtem Bein
10. „Online-“ Feedback mit direktem Aufschluss über die Pedaliertechnik

Der Ablauf der Sitzpositionsanalyse Aero
• Dauer ca. 75-90 Minuten
• Detaillierte 12-Punkte Laservermessung des Körpers mit dem Radlabor BikeScanner
• Laservermessung der IST-Position Ihres aktuellen Rades (falls vorhanden) mit dem Radlabor BikeScanner
• Abweichungen gegenüber Ihrer bisherigen Position
• Überprüfung der Pedalplatteneinstellung
• Individuelle Empfehlung für Ihre persönliche Sitzposition
• Übersichtliche Analysemappe
• Beratung und Trainingshinweise zum Abbau der Bewegungsbeschwerden und Disbalancen
• Optional: Radvermessung und Empfehlung für ein weiteres Rad (+20€)

Wir empfehle optional die Sitzpositionsanalyse Aero Pro
• Für eine 100%ige high technology Optimierung der Sitzposition & Pedaliertechnik
• Für die Sitzpositionanalyse in Verbindung mit der Kraftübertragung
• Bei (größeren) anatomischen Beschwerden auf dem Rad
• Für Wettkampforientierte Fahrer
• Für Triathlon und die optimale Zeitfahrposition

Die optionale Sitzpositionsanalyse Aero Pro
• Dauer ca. 2,5-3 Stunden
• Paket aus Sitzpositiom Aero und Pedalkraftanalyse (inklusive)
• Eine individuelle Empfehlung für Ihre persönliche Sitzposition auf Basis der Pedalkraftmessung
• Übersichtliche Analysemappe mit:
a. Ihrer optimalen Position auf dem Rad (Triathlon- oder Zeitfahrrad)
b. Ihrer Pedaliertechnik
c. Vergleichen von rechtem und linken Bein
d. Vergleichen zu anderen Sitzpositionen
e. Darstellung über den 360° Pedalverlauf
• Trainingshinweise und Tipps zur Optimierung der Pedaliertechnik


Ich empfehle eine ergänzende Pedalkraftanalyse
• Für eine 100%ige high technology Optimierung der Pedaliertechnik
• Bei gefühlten Kraftdifferenzen zwischen beiden Körperseiten
• Für Rennrad, Mountainbike, Triathlon

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• Leistungssteigerung ohne Training durch eine optimale Kraftübertragung
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• Kraftvergleich von linkem und rechtem Bein 


• Optimierung der Schnittstelle zwischen Mensch und Sportgerät

• Optimierung der persönlichen Biomechanik
• „Online-“ Feedback mit direktem Aufschluss über die Pedaliertechnik


• Dauer ca. 1,5 Stunden (bzw. 30 Min. zusätzlich zum Laktattest)
• Differenzen der beiden Körperseiten (rechts/links)
• Übersichtliche Analysemappe mit:
a. Pedaliertechnik
b. Vergleichen von rechtem und linken Bein
c. Vergleich zu anderen Belastungen
d. Darstellung über den 360° Pedalverlauf
• Training auf dem SRM Ergometer mit „Online Feedback“ der Pedalkräfte
• Trainingshinweise und Tipps zur Optimierung der Pedaliertechnik

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CLRFLXS® – THE COLORFUL CHRISTMAS 2014 SPECIAL

Die neue Suunto Ambit3 Connected ist die erste Produktfamilie von Suunto, die Bluetooth® Smart kompatibel ist. Wie Du dich bewegst, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass Du dich darauf konzentrieren kannst, weiter zu kommen – ganz egal, ob Du einen Berg hoch läufst, die Ziellinie im Auge hast oder nur zum Spaß läufst. Mit der Suunto Connected Family und Suunto Ambit3 kommt das ultimative Paket zum Aufzeichnen und Teilen der sportlichen Aktivitäten und Abenteuer mit anderen.

Zusätzlich erscheinen in Kürze neue Tools für die Suunto Movescount App. Diese App-Leistungen stehen allen Besitzern einer Suunto Ambit zur Verfügung, die ein iPhone oder iPad verwenden. So können Suunto Ambit3 Besitzer nun auch von unterwegs Daten synchronisieren, hochladen, mit anderen teilen und noch einmal erleben. Zudem ermöglicht die App auch Besitzern einer nicht Bluetooth® Smart kompatibel Suunto Ambit oder Suunto Ambit2 ihre sportlichen Erlebnisse mit Freunden zu teilen.

Die neue Suunto Ambit3 Connected ist die erste Produktfamilie von Suunto, die Bluetooth® Smart kompatibel ist. Wie Du dich bewegst, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass Du dich darauf konzentrieren kannst, weiter zu kommen - ganz egal, ob Du einen Berg hoch läufst, die Ziellinie im Auge hast oder nur zum Spaß läufst. Mit der Suunto Connected Family und Suunto Ambit3 kommt das ultimative Paket zum Aufzeichnen und Teilen der sportlichen Aktivitäten und Abenteuer mit anderen.

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Suunto Ambit3 Sport

Die neue Suunto Ambit3 Sport ist die Nachfolgerin der erfolgreichen Ambit 2S. Die GPS-Uhr eignet sich vor allem für Sportler, die mehrere Sportarten betreiben und bietet alle Funktionen, die zum Laufen, Schwimmen, Radfahren sowie zum Multisport-Training gebraucht werden. Sie ist in vier Varianten erhältlich: in der Version Premium White Sapphire, in sportlichem Blau sowie in Schwarz und in Weiß.

Die Outdoor-Hfunktionen der Suunto Ambit3

Alle Suunto Ambit Uhren sind mit einer kompletten Routennavigation ausgestattet, damit Sie sich beim Erkunden von Neuland nicht verirren. Laden Sie Routen von Movescount.com herunter oder erstellen Sie ihre eigene. Die Ambit3 Peak liefert zudem Barometerdaten, ist mit einem Höhenmesser mit FusedAltiTM, Sturmwarnung, den Zeiten von Sonnenaufgang und -untergang ausgestattet und hat bei GPS-Nutzung eine Batterienutzungsdauer von bis zu 50 Stunden. Die Batterienutzungsdauer der Ambit3 Sport beträgt bei GPS-Nutzung 25 Stunden.



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Mehr Informationen

Suunto Movescount App für iPhones

Die neue kostenlose Suunto Movescount App ist Herzstück der Ambit3-Connected Familie. Die App zeichnet sich durch ihre einfache Bedienung und hohe Nutzerfreundlichkeit aus. In Kombination mit den Uhrenmodellen Ambit3 Peak und Ambit3 Sport können Sportler auch von unterwegs ihre Daten synchronisieren, hochladen und teilen. Im September erscheint die App vorerst nur für iPhones und iPads, doch auch eine Android-Version ist geplant.

Suunto Smart Sensor zur präzisen Aufzeichnung der Herzfrequenz

Der neue Pulsgurt verfügt über einen integrierten Suunto Smart Sensor und wird der kleinste mit Bluetooth® Smart kompatible Pulsgurt auf dem Markt sein. Er wird mit den Ambit3 Peak und Ambit3 Sport HR Versionen geliefert, kann jedoch auch separat gekauft und mit der SUUNTO Movescount App oder anderen Geräten verwendet werden, die mit Bluetooth® Smart kompatibel sind. Sowohl der neue Suunto Smart Gurt sowie die kostenlose Movescount App als auch die Ambit3 Sport und Ambit3 Peak sind ab September 2014 weltweit erhältlich. Weitere Einzelheiten zu den Produkten der Ambit3-Connected Famiie werden im August veröffentlicht.

UVP 349,99 EUR

Die neue Suunto Ambit3 Connected ist die erste Produktfamilie von Suunto, die Bluetooth® Smart kompatibel ist. Wie Du dich bewegst, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass Du dich darauf konzentrieren kannst, weiter zu kommen - ganz egal, ob Du einen Berg hoch läufst, die Ziellinie im Auge hast oder nur zum Spaß läufst. Mit der Suunto Connected Family und Suunto Ambit3 kommt das ultimative Paket zum Aufzeichnen und Teilen der sportlichen Aktivitäten und Abenteuer mit anderen.

Die neue Suunto Ambit3 Connected ist die erste Produktfamilie von Suunto, die Bluetooth® Smart kompatibel ist. Wie Du dich bewegst, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass Du dich darauf konzentrieren kannst, weiter zu kommen – ganz egal, ob Du einen Berg hoch läufst, die Ziellinie im Auge hast oder nur zum Spaß läufst. Mit der Suunto Connected Family und Suunto Ambit3 kommt das ultimative Paket zum Aufzeichnen und Teilen der sportlichen Aktivitäten und Abenteuer mit anderen.

Suunto’s History

Suunto wurde 1936 von dem finnischen Orientierungsläufer und Ingenieur Tuomas Vohlonen gegründet, der flüssigkeitsgefüllte Kompasse und ein Verfahren zu ihrer Massenherstellung erfunden hatte. Seitdem hat sich Suunto mit Sportuhren, Tauchcomputern und Präzisionsinstrumenten einen Namen als führendes Innovationsunternehmen gemacht, in das Abenteurer aus aller Welt ihr Vertrauen setzen. Ob für Aufstiege ins Hochgebirge oder Tauchgänge in Meerestiefen – mit Suunto sind Outdoor-Abenteurer körperlich und mental bestens auf die Erkundung neuer Gebiete vorbereitet.

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POC Cerebel Raceday – Raceday neuer Aerohelm für das Zeitfahren und Triathlon mit magnetischem Zeiss Visier wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Pro Cycling Team, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab entwickelt.

Der Cerebel Raceday ist ein kompakter Aerohelm, der entwickelt wurde, um die aerodynamische Leistung zu verbessern. Umfangreiche Tests im Windkanal und CFD-Simulationen (numerische Strömungsmechanik) haben gezeigt, dass der Cerebel auch bei dynamischen und wechselnden Körperhaltungen überzeugt. Im Vergleich zu einer statischen Zeitfahr-Position kann dies positive Auswirkungen auf die Bewegungsmöglichkeiten des Oberkörpers und den Abtransport von Laktat haben. Der Nackenbereich des Helms besteht aus weichem EVA.

POC’s neuer Aerohelm Cerebel Raceday für das Zeitfahren und Triathlon mit magnetischem Zeiss Visier wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Pro Cycling Team, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab entwickelt.

POC’s neuer Aerohelm Cerebel Raceday für das Zeitfahren und Triathlon mit magnetischem Zeiss Visier wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Pro Cycling Team, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab entwickelt.

Magnet-Visier sitzt fest am POC Cerebel Aerohelm

Der Cerebel ist mit einem Visier von Zeiss ausgestattet, welches ein einzigartiges Magnetsystem zur Befestigung nutzt und sicheren Halt garantiert. Die Tönung des Visiers wurde in Zusammenarbeit mit Zeiss entwickelt, um den Kontrast der Straßenoberfläche zu erhöhen und so kleine Unebenheiten oder Hindernisse schnellstmöglich erkennen zu können. POC’s einzigartiges Magnet-Befestigungssystem des Visiers wurde speziell dafür entwickelt, dass die Scheibe korrekt und luftwiderstandsarm sitzt und außerdem schnell befestigt und entfernt werden kann. Die Größe kann in Höhe und Umfang verstellt werden.

POC Cerebel eine gelungene Kombination

Für den schwedischen Helm-, Bekleidungs- und Accessoire-Hersteller POC war die Eurobike 2014 einmal mehr eine erfolgreiche Messe. Denn mit dem Cerebel, dem neuen Aerohelm für die Saison 2015, konnten die Schweden einen der begehrten Eurobike Awards gewinnen. Bei einem der weltweit wichtigsten Wettbewerbe der Fahrradszene, der in diesem Jahr erstmals zusammen mit dem Deutschen Designer Club (DDC) organisiert wurde, wurden insgesamt 56 Gütesiegel vergeben – als einziger Helm wurde darunter der Cerebel in der Kategorie „Accessoires“ ausgezeichnet. Die Begründung der Jury: „Das Design des Helms ist sehr schön gemacht, insbesondere die Verwendung von weichem Material in Kombination mit hohem Schutz. Der POC Cerebel Aerohelm spricht zwar nur eine sehr schmale Zielgruppe an, aber diese wird optisch sehr ansprechend und mit einem guten Auge für Details bedient.“

POC’s neuer Aerohelm Cerebel Raceday mit magnetischem Zeiss Visier für das Zeitfahren und Triathlon wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Pro Cycling Team, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab entwickelt.

POC’s neuer Aerohelm Cerebel Raceday mit magnetischem Zeiss Visier für das Zeitfahren und Triathlon wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Pro Cycling Team, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab entwickelt.

POC Gründer und CEO Stefan Ytterborn zeigte sich begeistert und dankte allen an der Entwicklung beteiligten Partnern: „Wir haben Glück mit so vielen talentierten und erfahrenen Kollegen zusammenarbeiten zu dürfen. Mit dem WATTS Lab, Volvo und den Garmin-Sharp-Fahrern wie Dan Martin, Jack Bauer und Andrew Talansky haben wir einen Aerohelm mit möglichst geringem Luftwiderstand bei hohen Geschwindigkeiten entwickelt, der gleichzeitig aber auch die dynamische Positionierung des Kopfes ermöglicht.“

In den Handel kommt der zusammen mit POC’s neuer Rennrad-Kollektion im Frühjahr 2015.

UVP 349,95 EUR

FACTS
EPS-Kern mit strategisch verdichtetem Material; Überragendes aerodynamisches Design; EVA Nackenbereich, überzogen mit aerodynamischem Stoff; Abnehmbare Scheibe von Zeiss; POC’s einzigartiges Magnet-Befestigungssystem; Leichtes Größenverstellsystem in Höhe und Weite;
Gewicht & Größen: M (54-60cm): 380g
Farben: orange, weiß; blau

POC’S History

Das junge, schwedische Unternehmen POC wurde 2005 gegründet und hat sich in kurzer Zeit einen Namen als einer der führenden Hersteller für Helme, Brillen, Apparel und Protektoren gemacht. POC arbeitet mit Spezialisten aus der Sportmedizin und Neurologie sowie Experten der Volvo Car Group zusammen, um die Sicherheitstechnik von Helmen und Protektoren immer wieder zu optimieren. Viele berühmte Athleten aus dem Bike-, Freeride- und Roadbike-Bereich, wie z. B. Martin Söderström, Danny MacAskill oder Ryder Hesjedal vertrauen auf die Sicherheit von POC. Auch das UCI ProTeam Garmin-Sharp wird von den Schweden ausgestattet. Gleichzeitig testen und optimieren die Profis die Produkte von POC. Wegen des einzigartigen Designs und des hohen Sicherheitsstandards gewann die schwedische Marke mehrere internationale Design- und Technikpreise. Im Juli 2012 wurde POC vom US-Unternehmen Black Diamond Inc. übernommen.

Website von POC

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CLRFLXS® – THE COLORFUL CHRISTMAS 2014 SPECIAL

Seit 2013 gibt es das Canyon Speedmax CF mit Shimanos Di2,  die aktuellste TT-Kreation der Koblenzer Fahrradschmiede für Pros und ambitionierte Triathleten. Mehrmals musste Canyon die Auslieferung aufgrund von Problemen in der Lieferkette verschoben, doch alles das ist vergessen, hat man die neue Zeitfahrmaschine der Koblenzer dann endlich zwischen den Beinen. Schneller, leichter und steifer als sein Vorgänger soll es sein, besonders aber mit einer außergewöhnlichen Stabilität und vielseitiger Einstellbarkeit. An dem neuen Design hat ein 10-köpfiges Team vier Jahre gearbeitet, dass einzigartige Rohrformen mit einer integrativen, fast schon nahtlosen Rahmengeometrie kombiniert, wie es bisher nur selten an einem Zeitfahrrad zu sehen war.

Das neue Canyon Speedmax ist mit seinem Vorgänger einzig im Namen identisch. Es ist ein völlig neues Konzept, was man schon an der umfangreichen Verwendung der neu entwickelten, wie die Koblenzer es nennen, Trident Rohrprofile erkennt. Die neue Version soll dadurch selbst bei geringen Geschwindigkeiten kaum Luftwiderstand und Verwirbelungen erzeugen. Die Trident-Profile variieren ein wenig am gesamten Rahmen, je nach Bauteil, aber alle Rohre haben eine gewölbte Stirnseite, die sich dann in eine winkelförmige Schräge übergeht und an der Rückseite abgeschnitten ist. Canyon verwendet diese Formgebung an der Gabel, an Unter- und Sitzrohr, an der Sattelstütze und den Sitzstreben – also an den meisten vertikalen Elementen des Rahmens.

Das Rahmenprofil – mehr Stabilität plus mehr Leistung

Canyon hat die Trident-Profile am Computer mit Hilfe der Computational Fluid Dynamics (CFD), einer etablierten Methode der numerischen Strömungsmechanik entwickelt und anschließend im Mercedes GP Windkanal in Silverstone zusammen mit den Aerodynamik-Spezialisten von Drag 2 Zero weiter ausgefeilt. Simon Smart von Drag 2 Zero war in den vergangenen Jahren an zahlreichen bedeutenden aerodynamischen Entwicklungen beteiligt, wie auch am Giant Trinity SL und einer Laufrad-Serie von Enve. Laut Canyon ist mit dem neuen Trident-Designs der Luftwiderstand noch einmal um bis zu 10% geringer, die Steifigkeit des Rahmen dabei aber um 20% erhöht und die Anfälligkeit auf Seitenwind im Vergleich zu tropfenförmigen Profilen deutlich niedriger.

Das Trident-Profil hat auch eine relativ geringe Querschnittsfläche betrachtet man es von der Seite und das, obwohl die Rohre im Grunde sehr tief sind. Jedoch sind sie längst nicht so tief, wie die vieler anderer Zeitfahrräder. Dadurch bleibt das Speedmax gerade bei starkem Seitenwind sehr stabil, wie die Koblenzer betonen. Für mehr Stabilität sorgen sicher auch die längeren Kettenstreben von 42 cm – im Vergleich 39cm beim Vorgängermodell. Aufgrund des geringeren Energieaufwands, um das Fahrrad bei Seitenwind zu kontrollieren, bleibt mehr Kraft, die für den Vortrieb genutzt werden kann. Und weil sämtliche Bauteile zudem ähnlich aufgebaut sind, hilft eine geringere Querschnittsfläche auch das Gewicht des Rahmens möglichst gering zu halten.

Die Integration – Nahtlose Übergänge

Canyon hat sehr viel Zeit und Arbeit in den nahtlosen Übergang der verschiedenen Elemente ihres neuen Speedmax gesteckt, um den Luftwiderstand und Verwirbellungen weitestgehend zu minimieren. Die Koblenzer haben eine Kraftersparnis von 21 Watt errechnet, wie die Messungen an einem Prototypen im Windtunnel bei 50 km/h ergaben.
Ein entscheidendes Kernelement ist die Gestaltung des gesamten Vorderbaus mit Gabel, Lenker und Vorbau, der alleine schon 8 Watt einspart. Die Gabel ist über eine Strebe vor dem Steuerrohr mit dem Vorbau verbunden, der nahtlos auf dem Schaft sitzt und schließlich in einen aerodynamischen geformten Basislenker übergeht. Die Front des Speedmax wirkt wie aus einem Guss, vor allem die Version mit dem flachen Vorbau, der bündig in Verlängerung des Oberrohrs sitzt. Die Triathlonversion, wie ich sie teste hat den gekröpften Vorbau, der mehr Komfort bietet.

Die Schaltzüge laufen aus den hinteren Enden des Aero-Aufsatzes und verschwinden dann unmittelbar unter der Lenkerkopfabdeckung wieder, von wo aus sie im Rahmeninnern zu Schaltung und Umwerfer geführt werden. Somit sind nur 12 cm Kabel außerhalb und dem Wind ausgesetzt, welche die Aerodynamik beeinflussen könnten. Das spart erneut 4 Watt gegenüber einer Außenverlegung. Das Speedmax CF gibt es ausschließlich mit der Shimano Di2 Gruppe, mit Ultegra oder Dura Ace Komponenten, und der Batterie im Inneren des Rahmens versteckt, damit die Kabel für sämtliche elektronischen Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Ebenso wie die gesamte Elektronik verlaufen Die Bremszüge vollständig intern.

Die von Canyon entwickelte vordere Mittelzugbremse ist 60 g leichter als herkömmliche Felgenbremsen. Sie ist in die Rückseite der Gabel integriert und durch eine eigene kleine Abdeckung geschützt. Nach Angaben von Canyon spart dies weitere 5 Watt. Die Hinterradbremse sitzt, wie schon oft gesehen, unmittelbar an der Unterseite hinter dem Tretlager und auch hier sorgt eine Abdeckung für weitere 4 Watt Energieersparnis.

Mehr Steifigkeit bei weniger Gewicht

Canyon schätzt, dass besonders die winkeligen Ecken des Trident-Profils ihrem neuen Speedmax CF ungefähr 15% mehr Torsionssteifigkeit gegenüber dem Vorgängermodell verleihen. Der Rahmen selbst hat dadurch auch mit eine geringeren Oberfläche und eine wesentlich geringeres Gewicht. Während der Vorgängerrahmen noch 1550 g auf die Waage brachte, sind es bei dem neuen Modell nur 1280 g – eine Gewichtseinsparung von immerhin 17%.

Geometrie und Passform

Das 2013er Speedmax gibt es in drei verschiedenen Größen, in S (53,9 cm Sitzrohr), M (56 cm) und L (58,1 cm) und jeweils mit 73,25/73,5 Grad Sitzwinkel. Damit bleibt es wohl ausschließlich den männlichen Triathleten vorbehalten und auf ein kleineres Damenmodell muss weiterhin gehofft werden. Dennoch ist Canyon mit ihrer neu entwickelten Zeitfahr- und Triathlonmaschine sehr daran interessiert, viele individuelle Einstellungen zu ermöglichen, um eine große Anzahl an Athleten mit dem neuen Speedmax anzusprechen. Daher gibt es die Sattelstütze in zwei verschiedenen Versionen: Eine Version verfügt über das Monolink-System, welches ausschließlich eine UCI-konforme Sattelverstellung erlaubt und die Zweite gibt es speziell für Triathleten. Diese Sattelstütze besitzt ein Schienensystem mit drehbarem Sattelkopf wodurch man den Sattel noch weiter nach vorne schieben kann und sich der Sitzwinkel steiler auf 76,5 Grad stellen lässt. Beiden gemeinsam ist der integrierte neue Akku der Di2. Sicherlich schick, dass er nicht wie bisher klobig außen am Rahmen sondern jetzt in der Aero-Sattelstütze verbaut ist – jedoch wäre eine externe Auflademöglichkeit hier sicher wünschenswert.

Noch mehr Optionen gibt es mit der Konfiguration des Cockpits, um es genau zu sagen 7560 verschiedene Einstellungen, wie Canyon vorrechnet. Das beginnt bereits bei der Auswahl des Basislenkers, den es einerseits waagrecht flach oder nach unten geneigt. Ebenso gibt es verschiedene Längen und Winkel des integrierten Vorbaus. Zudem kann man zwischen geraden, L- und S-förmig gebogenen Aero-Aufsätzen wählen, sowie unterschiedliche Höhen und Breiten montieren.

Für den Test habe ich entsprechend der Vermessung im Radlabor München ein Canyon Speedmax CF in Größe S mit einen geneigten S Vorbau und einem L-Bend Aeroaufsatz gewählt. Als Sattelstütze habe ich mich natürlich für die Triathlon-Version entschieden, denn einerseits kommen UCI Rennen für mich eher nicht in Frage und andereseits möchte ich je nach Renneinsatz verschiedene Einstellungen testen. Leider konnte Shimano bis zum Testebginn die neue Ultegra Di2 nicht liefern, so dass am Speedmax, wie auch am Specialized Shiv im Vorjahr, erneut die elektronische Dura Ace Di2 verbaut ist. Die noch einmal einen Tick präziser schaltet, ergonomischer und leichter ist. Eine wahrlich professionelle Ausstattung wie sie auch für das Katusha-Team während der Tour de France zum Einsatz kam. Als Basis-Laufradsatz für das Training fahre ich Reynolds Assault Strike Carbon Clincher mit einer Profilhöhe von 46 / 66 mm. Für den Renneinsatz habe ich das Speedmax CF mit den neuen Mavic CXR 80 Tubeless ausgestattet, dem derzeit aerodynamsich schnellsten Laufradsatz. Das ist in der Tat ein spektakuläres Setup, was Canyon mit dem neuen Speedmax CF hier serviert, dass auch durchaus seinen Preis hat. Bedenkt man jedoch was man hier an High-Tech präsentiert bekommt. So ist das Basismodell sicherlich eine Überlegung wert. Ob Canyon auch hält was es verspricht kann ich erst beurteilen, sobald ich das optisch sehr gelungen Bike im Training und Triathlon gefahren bin.

WEBSITE von Canyon

Für die Optimierung der Aerodynamik und Technik sind Triathleten seit jeher bereit große Summen zu investieren. Das unterstreicht ebenso den ungebrochenen Trend zu aerodynamisch optimierten Rennrädern für die zweite, die materialintensivste Disziplin. Aber für welchen Einsatzbereich und Fahrertyp bringt ein Aero-Renner im Triathlon eigentlich Vorteile? Dem möchte ich mit unserem Praxistest in der Saison 2013 auf den Grund gehen und habe dafür das aktuelle Aeroad CF von Canyon gewählt.

Unter aerodynamischen und biomechanischen Gesichtspunkten könnte man einen Aero-Renner als den idealen Kompromiss für den Trainings- und Renneinsatz verstehen. Hinter einem aerodynamisch optimierten Rennrad verbirgt sich jedoch mehr als ein Zwitter aus Rennrad und Zeitfahrrad. Ein Aero-Renner kann einerseits die optimale Ergänzung zu einem Zeitfahrrad, besonders für das Training sein. Andererseits kann man ihn auch als eigenständige und reinrassige Speedmaschine für Spezialdisziplinen nutzen.

Geometrie und Sitzposition eines Aero-Renners sind verschärfter im Vergleich zum klassischen Rennrad, aber dennoch nicht ganz so extrem wie von einem Zeitfahrrad. Der besondere Vorteil liegt vor allem im Sitzkomfort während langer Trainingseinheiten oder bei umfangreichem Bergfahrten in der Vorbereitungsphase. Die Sitzposition fällt zwar, bedingt durch ein längeres Oberrohr und ein kürzeres Steuerrohr, wesentlich sportlich gestreckter aus. Die Sattelüberhöhung ist hingegen moderater und die Körperhaltung auf längeren Strecken entspannter, als dies auf einem Zeitfahrrad, wie dem Speedmax von Canyon der Fall ist. Die Grundidee und das Gesamtkonzept eines Aero-Renners sind einleuchtend: Kommt man mit weniger Widerstand durch den Wind, spart das Kraft oder ist bei gleicher Leistung schneller.

Canyon Aeroad CF steht für aerodynamischen Komfort mit mehr Druck

Für den Rahmen des Aeroad CF verwendet Canyon aerodynamisch günstige und ovale Rohrformen, die Luftverwirbelungen reduzieren. Ein sanduhrförmiges Steuerrohr bietet dem Wind wesentlich weniger Angriffsfläche, wodurch die Stirn des Aero-Renners ca. 20% geringer als die des Erfolgsmodells Ultimate CF ist. Die Kombination mit einem steileren Sitzwinkel von 74 Grad bringt den Athleten mit dem Lenker weiter nach vorne unten. Die Sitzposition fällt gestreckter aus und erlaubt dank der ordentlichen Sattelüberhöhung ein druckvolleres Pedalieren. Der niedrig angesetzte Hinterbau mit dem organisch geformten Übergang von Kettenstreben, Sattel- und Unterrohr im Press-Fit Tretlagergehäuse charakterisieren wesentlich das Fahrwerk des Aeroad CF. Die Steifigkeitswerte eines Ultimate CF können mit dieser Geometrie zwar nicht ganz erreicht werden, sie reichen aber vollkommen aus, um dem Aero-Renner sichere Fahreigenschaften, Laufruhe und Wendigkeit selbst bei höheren Geschwindigkeiten zu verleihen. Die Stabilität bekommt das Aeroad CF durch die Rohrdimensionen, die mit der Rahmengröße zunehmen.

Sportlich direkt und agil steuert sich das Canyon Aeroad

Ein Highlight sind die wechselbaren Inlays der Aeroblade SL Carbongabel. Das Rake Shift ermöglicht durch einfachen Austausch die Veränderung von Radstands und Nachlauf und damit den Fahreigenschaften des Aeroad CF. So kann sich, je nach Einsatzbereich der Athlet zwischen laufruhig oder sportlich direkt entscheiden. Dennoch bleibt die Lenkung weiterhin ansprechend, ja sie reagiert sogar untypisch spielerisch und positiv. Von einer stoischen Laufruhe, wie man sie meist von Zeitfahrädern kennt, kann nicht die Rede sein. Dafür sorgen auch die speziellen Basaltfasern, die einen deutlichen Komfortgewinn in vertikaler Richtung erzielen. Durch belastungsgerecht verlegte Carbonfasern für mehr Seitensteifigkeit bei starken Stößen und Vibrationen, sowie der spezielle Gabelform hat Canyon einen perfekten Mittelweg zwischen Aerodynamik und Leichtbau eingeschlagen.

Großzügiger Setback für vielseitige Sitzpositionen&lt

Ein optisches Schmankerl sind die innen verlegten Seilzüge sowie die integrierte Klemmung der Sattelstütze. Sie fixiert die aerodynamisch optimierte VCLS Sattelstütze mit zwei Schrauben am Oberrohr. Die Eigenentwicklung aus Karbon- und Basaltfasern mit ovaler Rohrform verleiht der Sattelstütze mehr Steifigkeit und bessere Dämpfung. Der großzügige Einstellbereich des Sattelstützenkopfes mit einem Setback von 20mm schafft eine Vielzahl verschiedener Sitzpositionen und erlaubt die Sitzposition des Fahrers weiter nach vorne zu bringen. Einziges Manko: Die Schrauben der Klemmung sollten stets sauberes und gleichmäßig eingedreht werden, um nicht die einlaminierten Gewindeösen zu beschädigen. Ein Wechsel der im Karbonrohr befindlichen Inserts ist nicht möglich.

Erstklassige Komponenten mit 11 Gänge-Menü&lt

Canyon liefert wie alle seine Rahmen auch das Aeroad CF mit verschiedenen perfekten Setups, im Test fahre ich Shimano’s neue Dura Ace 9000. Für 2013 hat Shimano seiner Premium-Gruppe mit einer komplett neuen Kurbel und einer 11-fach Kassette (11-28er) ein ordentliches Update und Facelift verpasst. Auch die elektronische Version der Dura Ace, die Di2 wurde kompakter, leichter und um einige Bauteile erweitert. Die neue Kurbel wurde steifer und fällt durch ihr asymmetrisches Design mit vierarmiger Kettenblattaufnahme auf. Ohne großem Umbau kann sie jetzt auch als Kompaktkurbel mit allen Dura-Ace Kettenblättern (50/34 – 55/42) genutzt werden. Die 11-fach Kassette gibt es in fünf Abstufungen mit allen Ritzeln ab 16 Zähnen aus Titanium und einem Carbon-Ritzelträger.

Geringerer Kraftaufwand durch schlankere Schalthebel&lt

Die neuen Dura-Ace Schalthebel sind schlanker, der Umfang der Hörnchen hat abgenommen und der Auslöseweg wurde um 30 Prozent verkürzt. Damit möchte Shimano den Komfort und die Kontrolle steigern, Schaltvorgänge sollen damit noch schneller werden. Mit den neuen Polymer-Material beschichteten Dura-Ace-Innenzügen klappt der Schaltvorgang beinahe reibungslos.

Mehr Bremskraft, weniger Aufwand

Shimano hat mit der 9000er von Dura-Ace nun auch den Bremsen ein komplettes Update verpasst. Die Bremsarme sind nun kürzer und ergonomischer als die der Vorgängergruppe. Die Bremskraft wird nun durch zwei Drehpunkte, statt bisher einem, bei gleichem Kraftaufwand wesentlich erhöht. Damit ist die Gegenüber die Bremsleistung laut Shimano um 10 Prozent gestiegen.

Leistungsstarker Laufradsatz

Bei den Laufrädern macht Canyon setzt unter anderem auf die gesamte Erfahrung von Reynolds und deren High-End Carbon Radsätze. Mit ihrem neuen Assault-Laufradsatz haben die Amerikaner eine Carbon Clincher Felgen realisiert und behaupten

Mein erster Eindruck vom Canyon Aeroad&lt

die Assaults sehen ziemlich scharf am Aeroad CF aus, sicher auch ein Grund warum sich Canyon für die komplett schwarzen Carbon Clincher entscheiden hat. Die hohen Felgen mit den ebenso schwarzen Grafiken erwecken eindeutige Wettkampfambitionen. Sobald die Assaults rollen, sorgt die Laufräder für eine sanfte Fahrt und sind dennoch sehr steif und bieten einen festen Halt, geht man für einen Antritt aus dem Sattel. Auch wenn sich die Clincher ein wenig träge beim Klettern aus dem Sattel an fühlten, bremst man mit den Reynolds eigenen Cryo Blau Bremsbacken ist äußerst zufriedenstellend und grenzt zwar an gut, ist aber nicht gut genug, um ein besonders aggressives Bremsen zu riskieren. Die Bremsbacken greifen konsequent, auch wenn sie ein wenig lauter werden, wenn Man vernimmt ein leichtes Zwitschern oder Zirpen, dass offensichtlich nur bei höheren Geschwindigkeiten bei kräftigem Bremsen entsteht. Am auffälligsten war die Wirkung des Windes auf die Laufräder. Die Felgen fangen, wie die meisten Hochflanschfelgen natürlich leicht den Wind und so erfordert ein starker Seitenwind leichte Kurskorrekturen. Unter ruhigen Bedingungen erzeugt der Wind ein Kreiselgefühl, dass das Vorderrad manchmal schwer und widerwillig zu lenken macht. Insgesamt ist der Assault Laufradsatz leistungsstark, aber es fehlt ihm ein wenig Vielseitigkeit.

Stimmiges Gesamtkonzept für ambitionierte Triathleten und Einsteiger

Das Gesamtkonzept des Aeroad CF wirkt durchdacht und ist stimmig. Es bietet Möglichkeiten, die weit über denen eines herkömmlichen Rennrades liegen. Das macht es besonders für den Einsatz im Triathlon interessant, denn seine Einsatzmöglichkeiten scheinen ebenso variabel, wie das Bike selbst. Die aerodynamischen Eigenschaften des Aeroad CF alleine dürften in einem Triathlon eher eine untergeordnete Rolle spielen. Aber die Kombination von Bike und Athlet aufgrund der flacheren Sitzposition und besser Kraftumsetzung birgt Vorteile für leidenschaftliche Rennradfahrer, die sich noch nicht für eine reinrassige Zeitfahrmaschine entscheiden möchten. Dennoch bedeuten Aero-Renner auch eine gewisse Abkehr vom bisherigen Streben nach höchster Steifigkeit bei geringem Gewicht, wobei gerade das Aeroad CF eine ideale Alternative für die unterschiedlichen Anforderungen von Training und Wettkämpfen über die Sprint- und Kurzdistanz sind. Ambitionierte Triathleten könnten das Aeroad CF auch ein perfektes Trainingsrad in der Vorbereitungsphase einsetzen, um den Übergang in die Wettkampfphase und auf ein Zeitfahrrad, wie dem Canyon Speedmax, aufgrund der überhöhten und aerodynamischeren Sitzposition zu erleichtern. Aber genau hier möchte Canyon das Aeroad CF positionieren, als aerodynamisches Rennrad für ambitionierte Athleten und rasante Attacken auf anspruchsvollen Streckenprofilen.

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