Bekanntlich kann eine Mitteldistanz und Langdistanz im Triathlon oder auch ein Marathon voller Überraschungen stecken, vor allem wenn’s um die richtige Wettkampfernaehrung geht. Das Wetter Temperaturen und Niederschlag haben sicher den größten Einfluss auf unsere Leistung, das können wir aber nicht beeinflussen. Aber auch andere Kleinigkeiten können große Auswirkungen haben: Die Schwimmbrille wird dir vom Kopf geschlagen, du fährst einen Platten oder läufst dir Blasen. Es ist aber auch möglich, dass du eine neue persönliche Bestzeit erreichst oder überraschend deine Altersklasse gewinnst. Dafür sollte vor allem deine Energieversorgung funktionieren. Für mehr Dampf mit dem richtigen Mampf haben wir einige essentielle Erfahrungen, handfestes Wissen und wichtige Tipps im unserem neuen Blog zusammengefasst.

Denkt man eine Langdistanz, so kreisen die Gedanken hauptsächlich um das viele Training, die drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen, und um den Tag X selbst: Der Wettkampftag! Doch um die vierte Disziplin, welche erst die Voraussetzungen schafft, um überhaupt Leistung erbringen zu können, darüber zerbrechen sich die wenigsten den Kopf. Und wenn, dann erst ein paar Tage zuvor. Derweil gibt es ohnehin schon einiges unvorhersehbares, was während des längsten Tages des Jahres so alles passieren könnte. Deshalb solltest auch du so wenig wie möglich am Wettkampftag dem Zufall überlassen, besonders nicht deine Ernährung während des Rennens. Diese ganz große und sehr individuelle Variable solltest du rechtzeitig in den Monaten zuvor planen und möglichst oft während des Trainings und in Vorbereitungswettkämpfen testen. Dein Körper ist schließlich dein größtes Kapital und wenn du ihn während der langen intensiven Belastung nicht richtig mit Nährstoffen und Energie versorgst, dann wird dir auch dein wochenlanges Training nicht viel helfen.

Ernährungsstrategie eine Frage des Geschmacks
Über die Ernährung im Triathlon und Marathon gibt es viel Wissen und Wahrheiten darüber, was am Besten für den Athleten ist. Aber auch es gibt noch viel mehr Halbwissen, Gerede und Mythen. In der Regel herrscht große Verwirrung über die Art, Mengen und den Zeitpunkt der richtigen Ernährung während des gesamten Wettkampftages. Und das natürlich zu recht: Es gibt einerseits eine unüberschaubare Anzahl an Herstellern und Produkten für Sporternährung deren Qualität, Preise und Verträglichkeiten sehr unterschiedlich sind. Befragst du andererseits einige erfahrene Ausdauersportler zu deren Wettkampfernaehrung, so wirst du ebenso viele verschiedene Antworten und erfolgreiche Rezepte bekommen. Denn eines solltest du wissen: Was bei einem Athleten gut funktioniert, wird nicht unbedingt bei dir gut funktionieren. Die Ernährung ist bereits im Alltag der Menschen sehr individuell, eine Frage des Geschmacks und der Verträglichkeit. Um so komplexer ist es deine persönliche Ernährung und Strategie herauszufinden, welche dir die beste Leistung am Wettkampftag ermöglicht.

Es ist daher hilfreich deine Ernährung am Wettkampftag auf drei Säule zu stellen, um dieses komplexe Thema übersichtlich zu gestalten und somit die beste Strategie für dein perfektes Rennen zu entwickeln.

DIE RICHTIGE WAHL DER ENERGIEQUELLE

Die Ernährung in der Woche vor dem Wettkampf ist natürlich ebenso bedeutend wie am Wettkampftag selbst. Wie das Tapering im Training werden auch die Qualität, Nährstoffe und Mengenverhältnisse deiner Ernährung individuell angepasst, um deine Kohlenhydratspeicher richtig zu füllen. Würdest du zum Beispiel stets mit vollen Kohlenhydratspeicher trainieren, dann hätte der Effekt des „Carbo Loading“ kaum eine Wirkung. Das wäre ähnlich, stets nur intensiv oder maximale Umfänge zu trainieren.

Sind die Kohlenhydratspeicher einmal voll, dann ist in Muskeln und Leber genügend Energie, so dass du für eine Dauer von 60 – 90 Minuten ordentlich im Wettkampftempo feuern kannst. Währenddessen greift der Körper sowohl auf Kohlenhydrate als auch auf Fett zur Energiegewinnung zurück. Weil deine Kohlenhydratspeicher allerdings begrenzt sind, ist es während eines Rennens erforderlich regelmäßig leicht verdauliche Kohlenhydrate (CHO) zu dir zu nehmen, um deine Kohlenhydratspeicher nicht vollständig aufzubrauch und dadurch einen Hungerast zu bekommen oder „gegen die Wand zu laufen“. Je länger ein Wettkampf dauert, um so entscheidender wird natürlich die Ernährung währendessen, um die Energieversorgung erfolgreich aufrecht zu erhalten und bis zum Finish ein hohes Leistungsniveau halten zu können.

Die beste Wettkampfernaehrung für jede Distanz
Es ist deshalb von Vorteil eine Ernährungsstrategie zu entwickeln und sie dann während deines Trainings auszuprobieren, um sie dann während deines Saisonhöhepunkts auch exakt so umzusetzen. Keine Experimente am Wettkampftag! Während langen Trainingseinheiten oder in Vorbereitungsrennen solltest du deine Ernährung unter intensiver Belastung gut testen und gegebenenfalls optimieren. Es ist wichtig zu wissen, dass deine Ernährung mindestens ebenso individuell ist, wie dein Training. Es bedarf viel Erfahrung und gibt trotz aller Erkenntnisse keine goldene Formel, die für alle Ausdauerathleten passt. Die gennanten Werte können darum stets nur eine grobe Empfehlung sein.

Für Wettkämpfe bis zu 60 Minuten, wie Läufe bis 15 km oder ein Sprinttriathlon ist keine Aufnahme von Kohlenhydraten währenddessen sinnvoll und es reichen ein paar Schlücke reines Wasser zwischendurch.

Marathon und Mitteldistanz – der optimale Kompromiss
Dauert der Wettkampf länger als 1 Stunde und bis 4 Stunden, wie ein Marathon, eine Kurz- oder eine Mitteldistanz, dann trinkst du während des Wettkampfes alle 15 – 20 Minuten 4 – 6 Schluck eines 10 bis 12 Prozentigen Kohlenhydrat-Getränks. Daraus ergeben sich etwa 0,4 – 0,6 g CHO / h (100-200 kcal), das ist alles, was du währenddessen brauchst, um den Kohlenhydratverbrauch zu puffern. Natürlich kannst du deinen Bedarf an Kohlenhydraten auch mit einem Energieriegel kombinieren, der auch noch etwas Fett enthält, wie Banana Bread oder Oat Snack. Das hängt natürlich von den individuellen Vorlieben und deinem Stoffwechsel ab. Aber denk daran, deine Kohlenhydratspeicher sind vor dem Start schließlich voll und sollten mit erreichen des Ziels fast geleert sein. Es ist eine Kunst in Marathons und Mitteldistanzen dich optimal zu versorgen und wenig Energie für die Verdauung zu verschwenden.

Wenn’s mal wieder länger dauert – Ernährung auf der Langdistanz
Triathlon Langdistanzen und Wettkämpfe ab 4 Stunden erfordern hingegen eine komplexere Ernährungsstrategie, die auf mehereren Energiequellen aufbaut. Im allgemeinen essen die meisten Triathleten erheblich zu viel. Es gilt neben des Tagesbedarfs eines Erwachsenen auch ein konstantes Leistungsniveau über 9 Stunden und länger aufrechtzuerhalten, um dann auch noch ein starkes Finish hinlegen zu können. 0,6 – 0,8 g CHO / h / kg Körpergewicht und eine Kombination von flüssigen und festen Kohlenhydratquellen haben optimal Resultate gezeigt. Der Ballaststoffgehalt sollte dabei moderat sein, um Darmprobleme während des Sports möglichst zu vermeiden. Daraus ergeben sich während des Wettkampfes etwa 40 – 60 g CHO / h (ca. 200 kcal), die aus hauptsächlich schnell oxidierernden Kohlenhydratquellen, wie Mischungen aus Glukose, Isomaltulose, Maltodextrin und Fruktose bestehen sollten. Die Ergänzung mit etwa 12% Fett und 6% Eiweiss, mit essentiellen Mineralstoffen und Koffein helfen deine Energiebilanz optimal ausgeglichen zu halten und erleichtern den Stoffwechsel. Welche Mischung und Mengenverhältnisse dir am besten bekommen, musst du ausprobieren, gerade die Fruktose sorgt bei manchen Athleten für Magenbeschwerden.

Optimale kohlenhydratreiche Energiequellen sind spezielle isotonische Getränkepulver (z.B. Innosnack) zum selbst dosieren und mischen mit Wasser, Tee oder Saft. Es können ausserdem Energie-Gels und / oder Honig dazu gegeben werden. In kleinen, konzentrierten Mengen verpackte Energie-Gels (z.B. Multipower Fordissimo) und Energie-Riegel (z.B. Banana Bread oder Oat Snack) lassen sich gut transportieren, liefern vielseitige Kohlenhydrate und schmecken zudem abwechslungsreich. Auf dem Rad kann dein Körper aufrgrund der niedrigeren Herzfrequenz leichter verdauen, so kannst du besonders in dieser Zeit mehr und vor allem feste Kohlenhydrate zu dir nehmen. Während des Laufens deckst du deinen Bedarf hauptsächlich über flüssige und weniger konzentrierte Kohlenhydratquellen. Entscheidend für eine erfolgreiche Ernährungsstrategie auf einer Langdistanz ist die konstante und individuell abgestimmte Zufuhr von flüssigen und festen Energiequellen, sowie ausreichend zu trinken. Wenn fit und gesunde bist, dann geht der Erfolg deiner Langdistanz durch den Magen und einer optimalen Wettkampfernaehrung.

RICHTIG TRINKEN – RICHTIG KÜHLEN

Mehr als 2 % Flüssigkeitsverlust / kg Körpergewicht während des Trainings oder Wettkampfes ist in den meisten Fällen die Ursache für Müdigkeit und eine schlechte Leistung. Eine Dehydration führt zu einem Anstieg der Körperkerntemperatur, einer erhöhten Herzfrequenz und einem gesteigerten Belastungsempfinden. Aber glücklicherweise ist das noch am leichtesten zu vermeiden. Wasser ist natürlich ein guter Durstlöscher, aber leider auf Dauer kein wirksamer Flüssigkeitslieferant. Eine Hyponatriämie, ein niedriger Natriumgehalt im Blut, tritt besonders bei Ausdauersportlern auf, die versuchen ihren Flüssigkeitsbedarf ausschliesslich mit Wasser zu decken. Stattdessen solltest du isotonische Getränke zu dir nehmen, die du, wie oben beschrieben, selbst mischt oder vom Veranstalter auf der Strecke gereicht werden. Sie enhalten wichtige Elektrolyte und können vom Körper leichter aufgenommen werden.

3 Tipps für richtiges Trinken von der Mitteldistanz bis zur Langdistanz

  • Trinke mindestens 100 ml an jeder Verpflegungsstation, das ist ein guter Schluck. Nur so kannst du bei Hitzerennen die Körperkerntemperatur effektiv senken, sie ist der limitierenste Faktor der Leistung.
  • Wenn du alle 2 – 3 Stunden pinkeln musst, dann ist es ein gutes Zeichen genug getrunken zu haben. Auf einer Mitteldistanz kann das auch erst im Ziel sein, während einer Langdistanz sollte es dann schon zwei Mal sein.
  • Denk an die essentiellen Mineralien: Vor allem bei Hitze braucht der Körper Natriumchlorid, damit deine Muskeln über die lange Zeit einer Mittel- oder Langdistanz kontinuierlich Leistung bringen und du keine Krämpfe bekommst. Gerade wer viel schwitzt, verliert viel Wasser und essentielle Mineralstoffe. Etwa 400 – 600 mg NaCl / h sind daher während intensiver Belastungen zu empfehlen, je nachdem, wie hoch dein Schweißverlust ist. Der Flüssigkeits- und Mineralverlust ist individuell unterschiedlich und kann mithilfe eines medizinischen Tests während einer Trainingsbelastung ermittelt werden.
DAS RICHTIGE TIMING FÜR DIE BESTE ZEIT

Mit deiner Verpflegung beginnst du zwischen den ersten 10 – 15 Kilometern auf dem Rad, dann wenn sich deine Herzfrequenz nach dem Schwimmen und ersten Wechsel wieder moderatist, du dich in deiner Radposition eingerichtet und einen Tretrhythmus gefunden hast. Es ist sehr wichtig jetzt das Kaloriendefizit nach der ersten Disziplin wieder mit hochwertigen Kohlenhydratquellen zu kompensieren und frühzeitig mit der Flüssigkeitsaufnahme zu beginnen.

Wenn du feste Kohlenhydratquellen bevorzugtst, solltest du spätestens 60 Minuten vor dem zweiten Wechsel damit aufhören. Wartest du zu lange mit der Verpflegung oder ist zu spät und zu viele feste Kohlenhydratquellen, kann das erhöhte Flüssigkeitsverlust und Magen-Darm-Probleme verursachen. Krämpfe, Übelkeit und Erbrechen wären die Folge. Sobald du dann auf der Laufstrecke bist, trink an jeder Verpflegungsstation, um den Körper ausreichend und kontinuierlich mit Flüssigkeit zu versorgen. Du kannst an den Verpflegungsstation auch einige Meter gehen, das erleichtert zu trinken und es läuft danach auch wieder lockerer.

Du möchtest mehr über die richtige Ernährung vor und während des Wettkampfes erfahren oder die Ernährung auf deine persönlichen Bedürfnisse für mehr Leistungsfähigkeit, ein optimales Körpergewicht und eine nachhaltige Gesundheit anpassen, dann schreib ein kurzes Mail und wir vereinbaren einen unverbindlichen Gesprächstermin.

INFORMATIONEN

HOMEPAGE von Multipower
HOMEPAGE von UltraSPORTS
HOMEPAGE von PowerBar
HOMEPAGE von Red Bull Simply Cola

Nach einem recht knackigen Frühling mit kurzen, harten Triathlons über die Kurz- und Sprintdistanz, sollte endlich eine moderate Mitteldistanz folgen und das sogleich mit einer kleinen Chance auf den Titel Bayerischer Meister 2016. Ich fuhr dennoch eher spontan als geplant am vergangenen Sonntag mit meinen beiden Mädels nach Lauingen an der Donau, die sich dort die Kurzdistanz vorgenommen hatten. Nachdem also die dopplte Distanz auch als Bayerische Meisterschaft 2016 ausgeschrieben war, lockte es mit Thomas Hellriegel (Ironman Weltmeister 1997), Christian Brader, Roman Deisenhofer und Co. natürlich einige professionelle Traithleten ins Schwabenland und eine Menge ehrgeizige, ambitionierte Amateure. Ich rechnete mir daher wenig Chancen in diesem Jahr aus, waren doch erst acht Wochen seit meinem Marathon in Hamburg vergangen und ich im Vergleich zu vergangenen Jahren kaum Radkilometer in den Beinen. Die wenigen Kilometer auf dem Rad habe ich im März im Trainingslager gemeinsam mit Jamie Ann runtergespult, die jetzt bie ihrer Premiere über die Kurzdistanz mal schaun wollte, wie das Training gefruchtet hat. Parallel ging auch Tobias Glenk auf der Sprintdistanzins ins Rennen. Tobias, einer meiner Athleten, wollte vor allem im Wasser zeigen, wie positiv sich seine verbesserte Schwimmtechnik auf die Leistung auswirkt. Wie es und auf den unterschiedlichen Distanzen erging, welche Überraschungen sich ereigneten und was sonst noch alles in Lauingen passiert ist, in meinem Rennbericht …

Etwas zu spät aus den Federn gekommen, ging’s bei strömendem Regen Richtung Lauingen. „Nicht schon wieder“, dachte ich, denn die vergangenen vier Wochenenden waren allesamt eher feucht als fröhlich. Doch kaum näherten wir uns dem Schwabenland und passierten den häßlichen AKW-Meiler Gundremmingen, lichtete sich der Himmel und es war teilweise auch der rote Planet zu erkennen. Dennoch war es kühl, was natürlich für ein Schwimmen mit Neopren sprach. Es gab zwei Wechselzonen, logistisch zwar eine Herausforderung aber für die Zuschauer spannend: Der erste Wechsel auf’s Rad fand unmittelbar am Auwaldsee statt, während der Zweite im Stadtzentrum von Lauingen erfolgte, wo sich auch die Wendepunkte der Rad- und Laufstrecke sowie das Ziel befanden.

Sushi zum Auftakt der ersten Disziplin

Drei Runden mit Landgang waren im Auwaldsee zu schwimmen und um uns aus dem Startgetummel herauszuhalten stellten Christian Brader und ich uns möglichst weit aussen hin. Pünktlich um neun Uhr erfolgte der Start in das sehr nährstoffreiche Gewässer neben der Donau. Kaum Sicht, Algen und Schlingpflanzen sind typisch für den Auwaldsee, dessen Wasserqualität dennoch sehr gut ist, wie die zahlreichen Fischarten und vor allem Aale beweisen. Gelegentlich zieht man mit einem Armzug ein Bündel Schlingpflanzen durch die Hand oder manche verfangen sich um Kopf und Schultern. Aber alles halb so wild. Nach der ersten Runde waren wir eine fünfköpfige Soitzengruppe, zusammen mit Thomas Hellriegel, Roman Deisenhofer und Christian Brader. Ich hielt mich zurück, denn das Schwimmtempo war sehr hoch. Noch vor dem zweiten Landgang hatten sich Hellriegel und Deisenhofer etwas absetzen können, doch mit dem kurzen Laufweg konnte ich wieder den Anschluss finden. Auf dem letzten Drittel zog Roman Deisenhofer davon, bei dem bereits hohen Tempo kam das überraschend.

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock 'n' Roll im Kopf / Die Führungsgruppe nach der ersten Runde mit Roman Deisenhofer, Thomas Hellriegel, Christian Brader und Stefan Drexl © Karl Aumiller

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock ’n‘ Roll im Kopf /
Die Führungsgruppe nach der ersten Runde mit Roman Deisenhofer, Thomas Hellriegel, Christian Brader und Stefan Drexl © Karl Aumiller

Als Ditter kam ich mit Thomas Hellriegel aus dem Wasser und war dank eines schnellen Wechsels als Zweiter auf dem Rad, angefeuert von Familie und Freunden, sowie den ganzen Kurzdistanz-Triathleten, deren Start erst 45 Minuten später folgen sollte. Ein kurzer Blick auf die Uhr verwunderte mich: 32:30 Minuten für angebliche 2200 Meter bei dem Schwimmtempo? Nach dem ersten Wendepunkt am Rathausplatz von Lauingen war zeit für einen schnellen Datencheck, der die Schwimmzeit erklärte. Inklusive des Landgangs hatte meine V800 etwas mehr als 2400 Meter aufgezeichnet. Sehr gut, denn mit Thomas und vor Christian aus dem Wasser zu kommen, war eine gute Ausgangslage mit der ich nicht gerechnet hatte.

Ballern mit Drehwurm

Thomas Deisenhofer war längst enteilt und ballerte die vier Runden an diesem Sonntag wie vom Teufel geritten. Während der ersten Runde zogen erst Hellriegel und dann Brader an mir vorbei. Ich versuchte erst gar nicht mich von diesem Tempo auch nur eine Sekunde verleiten zu lassen und fuhr weiter konstant mein geplantes Tempo: 40 km/h mit einer 88er Trittfrequenz – damit war ich auf der sicheren Seite. Das erste Energy Gel nach 15 Kilometer und weiter im Rhythmus. Doch während die Bein hervorragend kurbelten und der Test des neuen Frodissimo Gels Coffee Nut (der Geschmack ist etwas aussergewöhnlich) den Ernergiefluss aufrecht erhielt, meinte mein Rücken sich bemerkbar machen zu müssen. Ein ziehender Schmerz zog sich über den Gluteus und hemmte den rechten Quadrizeps. „ Bist halt doch nicht mehr der Jüngste“, dachte ich und versuchte die Angelegenheit zu ignorieren. Keine Chance!

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock 'n' Roll im Kopf / Als Zweiter auf's Rad nach einer flotten Schwimmsession © Karl Aumiller

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock ’n‘ Roll im Kopf /
Als Zweiter auf’s Rad nach einer flotten Schwimmsession © Karl Aumiller

Stets dem Rückweg nach Lauingen einer jeden Runde von vier, machte sich das Problem wegen des stark auffrischenden Windes und des hohen Pedaldrucks besonders bemerkbar. Äusserst ärgerlich! Mein Rhythmus war aus dem Takt und ich wusste nich so recht welche Sitzposition die entspannteste war. Ein Athlete nach dem Anderen zog an mir vorbei und ich hörte schließlich auf die Positionen zu zählen. Gute zehn Prozent langsamer unterwegs beschloss ich, mich meinem Profiant zu widmen: Zucker ist schließlich gut bei Ärger, also wechselte ich regelmäßig zwischen etwas Coffein Gel und Banana Bread von Oat Snack. Zwischendurch ein kleiner Wink und ein Lächeln zu Jamie und Kerstin während wir uns begegneten, ein leises Servus zu den Überholenden und weiter rollte es. So pendelte ich zwischen Lauingen und Weisingen vier mal hin und her und vergaß in Gedanken zwischendurch sogar das Rundenzählen. Die Zeit oder Kilometer vergingen zwar nicht wie im Flug, aber auch die 80 Kilometer fanden dann endlich ein Ende. Nach 2:03 Stunden durfte ich mich dann mit dem zweiten Wechsel endlich wieder aufrichten. Mein Rücken hat’s mir an diesem Tag besonders gedankt.

Mit Mampf zurück im Kampf – Laufen kann auch laufen

In einer beinahe endlosen zweiten Wechselzone bin ich nach 150 Metern endlich mein Speedmax losgeworden und nach dem doppelten Laufweg meinen Helm, um schließlich die Laufschuhe anziehen zu können. Ich hatte mich erstmals für die neuen Saucony Fastwitch entschieden, die mir im ersten Testlauf ein gutes Gefühl mit der neuen Everun Aussensohle gaben. Vorsichtshalber zog ich es dennoch vor Laufsocken anzuziehen und den geringen Zeitverlust in Kauf zu nehmen, das sollte sich bestätigen. Überraschend locker konnte ich aus der Wechselzone laufen, wohl wissend, dass es noch über eine Behelfsbrücke aus Baugerüst mit steilen Rampen ging. Hier ist seitens des Veranstalters echt Nachbesserungsbedarf, denn auch wenn die Idee gut ist, auf diese Art die Radstrecke zu überqueren, sind Anstieg und Gefälle doch sehr grenzwertig und gefährlich. Ein oder zwei Bauelemente mehr würden die Sache entschärfen.

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock 'n' Roll im Kopf /  Mit ordentlich Dampf fast schon einsam durch die Gassen der Altstadt von Lauingen, Stefan Drexl © Karl Aumiller

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock ’n‘ Roll im Kopf /
Mit ordentlich Dampf fast schon einsam durch die Gassen der Altstadt von Lauingen, Stefan Drexl © Karl Aumiller

Anschließend ging es durch die bezaubernde Altstadt und ein paar mittelalterliche Gassen hinunter zur Donau und entlang auf einer 2,5 Kilometer langen Wendepunktstrecke. Und was soll ich sagen: Es lief – es lief sogar saugut! Ich fing an ein Ziel nach dem anderen auszumachen und wieder Athleten für Athleten zu überholen. Die Strategie war moderat hin und hart zurück zu laufen, doch irgendwie schien der erste Wendepunkt nicht kommen zu wollen. Erst 150 Meter später als erwartet, versteck im Wald stand eine Tonne, welche zum Umlaufen war. Doch weder eine Bodenmatte für die Zeitnahme noch Rundenbänder gab es hier. Vertrauen ist gut – Kontrolle besser, wie sich zeigen sollte und Triathlon-Kollege Christian Ammer zu seinem Nachteil bemerkte.

Mit Frodissimo Gel und Tunnelblick

Unwissend von welcher Ausgangsposition ich in die dritte Disziplin gestartet war rannte ich, so lange es mir die Beine erlaubten. Und die meinten es scheinbar gut mit mir, denn auf dem Rad wurden sie schließlich nicht zu sehr gegängelt. Etwas Respekt hatte ich dennoch jedesmal vor dem Teilstück durch die Altstadt, auf dem es nicht nur 15 Höhenmeter zu überwinden galt, sondern auch auf sehr großen Kopfsteinpflaster hinauf und hinunter zu laufen galt. Alle fünf Kilometer schließlich ein kurzer Spaziergang an der Verpflegungsstelle zur Wasseraufnahme und weiter lief’s. Ich hatte aber leider auch ebenso wenig Ahnung wer so alles in meiner Altersklasse unterwegs und vor mir war, also visierte ich alles und jeden mit einer gelben Startnummer an. Auf der letzten Laufrunde wurde es immer einsamer, die Kurzdistanzler waren längst im Ziel und die Abstände nach vorne wurden immer größer. Einzig die Prominenz auf der Mitteldistanz gaben mir ein wenig Orientierung und während Roman Deisenhofer allen um Kilometer enteilt war, konnte ich den Abstand zu Christian Brader halten und zu Ex-Weltmeister Thomas Hellriegel sogar verkürzen.

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock 'n' Roll im Kopf / Stefan Drexl absolut KO nach beherztem Lauf © Karl Aumiller

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock ’n‘ Roll im Kopf / Stefan Drexl absolut KO nach beherztem Lauf © Karl Aumiller

So kamen mir natürlich auf zwei der vier Runden auch Kerstin und Jamie entgegen, die tatsächlich als erste Frau auf der Kurzdistanz unterwegs war. Das motivierte mich natürlich und auf meinen letzten 2,7 Kilometern zurück nach Lauingen machte ich noch einen Läufer aus. „Nach hinten absichern oder alles geben?“, fragte ich mich gerade, doch die Beine antworteten selbständig. Zur Sicherheit noch ein Frodissimo Gel im Laufen, Tunnelblick und durch. Die Lücke wurde zwar nur peut-à-peut kleiner, doch kurz vor der Altstadt und letzten Steigung konnte ich „Sepp“, so stand es auf seinem Anzug, stellen und mich hinauf zum Rathausplatz absetzen. Eine letzte Kurve und das Ziel vor Augen genoss ich nach 3:58 Stunden den Zieleinlauf – Tagwerk vollbracht, Licht aus …

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock 'n' Roll im Kopf / Glückliche Siegerin der Kurzdistanz Jamie Ann © Karl Aumiller

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock ’n‘ Roll im Kopf / Glückliche Siegerin der Kurzdistanz Jamie Ann © Karl Aumiller

Schnellste Frau als Rookie auf der Kurzdistanz

Sichtlich entspannt war Jamie Ann schon am Vortag ihrer Premiere über die Triathlon Kurzdistanz in Lauingen, wie ausgetauscht im Vergleich zu den Rennen und Jahren davor. Das gemeinsame Trainingslager in der Toskana war intensiv und der eigentliche Saisonaufbau, denn in den Wochen vor Lauingen war wegen des Studiums und der Arbeit nur moderat an Training zu denken. Dennoch waren die Gedanken fokusiert und nach dem gemeinsamen Einlaufen mit Mama und Papa begann routiniert ihre unmittelbare Wettkampfvorbereitung. Wie es ihr bis zum ersten Sichtkontakt auf der Radstrecke ging, konnte ich rennbedingt natürlich nicht verfolgen, aber es kam mir eine sichtlich gut gelaunte und in Führung liegend Tochter entgegen gefahren. Nur kurz dahinter war auch schon Kerstin, beide hatte erwartungsgemäß die erste Disziplin deutlich dominiert und den Grundstein für den weiteren Rennverlauf gelegt.

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock 'n' Roll im Kopf / Sieg und Platz 9 für Jamie Ann und Kerstin auf der Kurzdistanz © Karl Aumiller

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock ’n‘ Roll im Kopf / Sieg und Platz 9 für Jamie Ann und Kerstin auf der Kurzdistanz © Karl Aumiller

Auf der Laufstrecke traute ich meinen Augen nicht: Während ich gefühlt am Limit lief, wirkte Jamie Ann sichtlich entspannt und locker an der Donau entlang laufen als wir uns das erste Mal begegneten. Das machte mich etwas nervös, denn schließlich fühlt man ja stets mit seinen Kindern mit. Doch der Abstand zur Zweitplatzierten war groß, sehr groß und so hat Jamie Ann doch tatsächlich ihre erste Kurzdistanz auf Anhieb souverän gewonnen und ist jetzt motiviert für alle weiteren Ziel. Und der Papa natürlich mächtig stolz.

Tobias Glenk an den Fersen von Daniel Unger

Als Auftakt in die Saison 2016 hatte sich Tobias Glenk die Sprintdistanz von Lauingen ausgesucht und traf dort überraschend auf Ex-Weltmeister Daniel Unger, der kurzerhand von der Kurzdistanz auf die kürzeste Strecke im Triathlon wechselte. Nach monatelange und intensive Schwimmtraining mit Tobias kam in Lauingen der Tag der Wahrheit im Auwaldsee. Von seinem eigenen Tempo und der Leichtigkeit in der ersten Disziplin überrascht wechselte der 24-Jährige nur 47 Sekunden hinter dem schnellsten Schwimmer auf’s Rad. Dort musste er in einem dichten Feld zwar zwei Plätze einbüßen, doch seine stärkste Disziplin sollte noch folgen. Mit der schnellsten Laufzeit des Tage kämpfte sich Tobias Platz um Platz nach vorne und finishte mit einem starken dritten Platz auf dem Podium nur knapp hinter Daniel Unger. Ein gelungener Saisonauftakt.

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock 'n' Roll im Kopf / Tobias Glenk erläuft Platz 3 hinter Ex-Weltmeister Unger und Wechsler © Karl Aumiller

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock ’n‘ Roll im Kopf / Tobias Glenk erläuft Platz 3 hinter Ex-Weltmeister Unger und Wechsler © Karl Aumiller

Das SCPE Triathlon Liga Team mit erneut starkem Auftritt

Bereits am Vortag stand für die Jungs des SCPE Triathlon Liga Teams das dritte Rennen der Regionalliga beim TV Lauingen an. Diesmal gab es keinen klassischen Sprinttriathlon zu bewältigen, sondern ein Mannschafts-Wettbewerb in zwei Teilen. In der Früh stand ein Swim & Run über 800 Meter Schwimmen und 3 Kilometer Laufen auf dem Programm und am späten Nachmittag ein Bike & Run über 24,5 Kilometer Radfahren und 2,4 Kilometer Laufen im Jagdstartprinzip entsprechend der addierten Einzelleistungen der Mannschaft vom Vormittag.

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock 'n' Roll im Kopf /  Das SC Prinz Eugen Triathlon Team beim ersten Durchgang der Regionalliga © Karl Aumiller

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock ’n‘ Roll im Kopf /
Das SC Prinz Eugen Triathlon Team beim ersten Durchgang der Regionalliga © Karl Aumiller

Nach Platz 8 an der RUDERREGATTASTRECKE München und dem überraschenden 4. Platz in Waging am See Waging am See gelang in Lauingen erneut ein 8. Platz des SCPE Triathlon Liga Teams, was vorzeitig den Klassenerhalt sicherte. Den vollständigen Rennebericht gibt’s hier 3. Tourstopp Regionalliga Bayern

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock 'n' Roll im Kopf /  Siegerehrung Mitteldistanz mit Stefan Drexl und Thomas Hellriegel (v. l.) © Karl Aumiller

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock ’n‘ Roll im Kopf /
Siegerehrung Mitteldistanz mit Stefan Drexl und Thomas Hellriegel (v. l.) © Karl Aumiller

Plan B und Rock ‚n’ Roll im Kopf

… erst auf der Massageliege im Zielbereich gingen bei mir die Lichter wieder an. Mit professionellen Handgriffen wurde mein Rücken von einer jungen Damen massiert, was teilweise zwar schmerzhaft aber letztendlich wirkungsvoll und entspannend. Nach einer fünfzehnminütigen Behandlung waren auch meine Beine wieder erholt und ich bewegte mich zur Zielverpflegung. Mit reichlich Obst und Quark füllte ich meine Kohlenhydratspeicher wieder und sorgte für etwas Eiweiß. Auch 30 Minuten nach meinem Zieleinlauf gab es noch immer keine Ergebnisse und so checkte ich erst einmal mein Rad aus und gönnte mir eine warme Dusche. Mit einer gewaltigen Dominanz hatte Roman Deisenhofer den Gesamtsieg auf der Mitteldistanz geholt und mit einer fabulösen Zeit von 3:26 Stunden alle anderen in den Schatten gestellt. Bei böigen Winden dominierte der Augsburger in allen drei Disziplinen und erreicht mit 20 Minuten Vorsprung, fast eine Runde vor Christian Brader das Ziel. Das machte die Kampfrichter stutzig und baten Deisenhofer um eine Erklärung, ob dieser am Ende nicht eine Runde zu wenig mit dem Rad gefahren sei. Doch es sollte alles seine Richtigkeit haben, auch wenn Überbiker Hellriegel aus dem Staunen nicht rauskam.

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock 'n' Roll im Kopf /  Da ist das Ding: Siegerehrung zum Bayerischen Meister, Stefan Drexl © Karl Aumiller

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock ’n‘ Roll im Kopf /
Da ist das Ding: Siegerehrung zum Bayerischen Meister, Stefan Drexl © Karl Aumiller

Um 14:30 Uhr hing dann das offizielle Ergebnis endlich aus und ich traute meinen Augen nicht: Ich war nicht nur mit Thomas Hellriegel aus dem Wasser gekommen, sondern trotz der Problem auf dem Rad über 1:20 Minute schneller gelaufen. Damit wurde ich Zweiter in der Altersklasse AK45 hinter Hellriegel und 14. gesamt. Für die Wertung der Bayerischen Meisterschaft Triathlon Mitteldistanz 2016 war das der Titelgewinn, denn Thomas Hellriegel ist weder aus Bayern noch startet er für einen bayerischen Verein. Unfassbar und absolut glücklich! Natürlich gab es bei mir insgeheim einen Plan, aber ich dachte nicht daran, dass ich auch Plan B brauchen würde und dieser dann auch noch funktioniert. So what – Rock ‚n’ Roll!

RACE DETAILS

Triathlon Mitteldistanz
Bayerische Meisterschaft 2016
Schwimmen: 2,25 km (offiziell) / 2,45 km (Polar V800)
Radfahren: 80 km (offiziell) / 78,8 km (Polar V650)
Laufen: 20 km (offiziell) / 21,2 km (Polar V800)

RESULT DETAILS

Schwimmen: 32:45 min / 3. Platz
Radfahren: 02:03 h / 35. Platz
Laufen: 01:23 h / 14. Platz
Gesamt: 3:58 h / 14. / 2. M AK 45 / 1. Bayerischer Meister Mitteldistanz M AK 45

EVENT INFORMATIONEN

EVENT HOMEPAGE
RACE RESULTS
TV Lauingen Triathlon FACEBOOK
Augsburger Allgemeine: „Riesenüberraschung in der Königsdisziplin“

Wenn`s mal wieder länger dauert: Gels haben sich bei vielen Ausdauersportlern zu einer beliebten Quelle für Kohlenhydrate gemausert. Das neue Frodissimo Gel von Multipower wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Ironman-Weltmeister Jan Frodeno entwickelt. Der Espresso to Ride kann sich absolut sehen, trinken lassen: Obwohl bewusst auf den Einsatz von Fruktose verzichtet wurde (zu süß), verfügt das Frodissimo Gel mit Maltodextrin und Isomaltose über zwei effektive Kohlenhydratquellen. Um dem Natriumverlust durch Schweiß entgegenzuwirken, enthält das Gel zusätzlich 340 Milligramm Salz …

Jan Frodeno mag seinen Espresso am liebsten Doppelt ohne Zucker. Erst danach springt der Ironman Weltmeister von 2015 ins Wasser, schwingt er sich auf’s Rad oder schnürt seine Laufschuhe. Bei Kaffee gibt’s für Fordo keine Kompromisse, daher hat er auch seine eigene Röstung: Espresso aus feinstem Hochlandrobusta aus einem der besten Anbaugebiete Indiens. Wichtig sind dem Saarländer ein kräftiger und ausgeprägter Geschmack nach Zartbitter-Schokolade und einer sanften nussigen Note.

Seine Leidenschaft für Kaffee und Triathlon hat auch die Zusammenarbeit mit seinem Ernährungspartner Multipower Sportsfood geprägt. Denn auch bei der Geschmacksrichtung seiner Energie Gels möchte der Sportler des Jahres 2015 keine Experimente machen: Der Liebhaber von koffeinhaltigen Muntermachern setzt auf einen leckeren und bewusst weniger süßen Coffee-Nut Flavour.

Von Jan Frodeno frisch gebrüht: Frodissimo Gel – nussiger Espresso für längere Ausdauer!

„Ich habe in den 8 Stunden beim IRONMAN Hawaii unter anderem 22 Multipower Gele zu mir genommen“, sagt Jan Frodeno und versichert weiter: „Ich glaube, ich kann ganz solide Feedback geben, wie gut die Produkte funktionieren“. Das bestätigt auch Felix Steinmann, Senior Brands Manager Endurance bei Multipower: „Das Besondere an der Produktentwicklung des Frodissimo Gels, ist Jan’s Fähigkeit, seine Praxiserfahrung und exakten Bedürfnisse als Athlet akribisch mitzuteilen und zu definieren. Somit konnten unsere F&E-Spezialisten Jan’s „Wunschliste“ ideal in ein finales Produkt übersetzen“.

KOFFEIN IM BLUT Espresso to Ride - Multipower Gel Frodissimo Coffee Nut © Multipower

KOFFEIN IM BLUT Espresso to Ride – Multipower Gel Frodissimo Coffee Nut © Multipower

Und das ist drin im Multipower Gel Frodissimo Coffee Nut

– Entwickelt mit dem IRONMAN Weltmeister Jan Frodeno
– Weniger süß – bewusst ohne Fruktose
– Kaffee-Nuss-Geschmack
– Zweifache Kohlenhydratquelle Maltodextrin & Isomaltulose
– 340 mg Salz pro Gel um dem Salzverlust durch Schweiß entgegenzuwirken

Multipower Gel Frodissimo Coffee Nut im Praxistest

Wir werden den „Espresso to Ride“, das Multipower Gel Frodissimo Coffee Nut in den nächsten Wochen der Saison 2016 im Training, in Lauf-Wettkämpfen, Triathlons und Radmarathons intensiv auf Wirkung und Verträglichkeit testen, um uns nicht nur mit den wichtigen Kohlenhydraten zu versorgen, sondern auch für die wichtige Dosis Koffein im Blut. Aber mehr noch: Die inhaltlich und geschmacklich interessanten Protein-Riegel und Eiweiss-Drinks haben wir auch im Test. Ich halte euch auf dem Laufenden, doch eines vorweg – das Zeug von Multipower hat „Suchtpotential“.

Über Multipower Sportsfood

Die Atlantic Multipower Germany GmbH & Co. OHG mit Sitz in Hamburg ist europäischer Marktführer im Bereich Sportsfood. Gegründet 1977 als Hanseatisches Lebensmittelkontor (HaLeKo) produziert und vertreibt sie heute hochwertige Sporternährung für Athleten und Sportler aller Disziplinen. Die Besonderheit: Produkte wie Riegel, Getränke, Gels und Pulver sind speziell auf die jeweiligen Trainingsziele abgestimmt. In der firmeneigenen Produktionsstätte in Bleckede bei Lüneburg unterhält Multipower ein eigenes, unabhängiges Forschungs- und Entwicklungslabor. Hier arbeiten Lebensmittelwissenschaftler und erfahrene Ernährungsexperten nach höchsten Qualitätsstandards (IFS, DIN und ISO) – sie stehen für das Gütesiegel „Made in Germany“.

Weitere Informationen zu Multipower findest du hier:

Multipower HOMEPAGE
Multipower auf INSTAGRAM
Multipower auf FACEBOOK
Multipower auf YOUTUBE


Seit diesem Frühjahr gibt’s den siebten Streich des legendären Kinvara, das Erfolgsmodell von Saucony, vieles ist vertraut, einiges anders und manches neu, komfortabel und schnell ist er weiterhin. Eigentlich habe ich bei der Suche nach neuen Laufschuhen stets Schwierigkeiten passende Lightweight Trainer oder Racer zu finden. In 99% der Fälle sind diese zu schmal. Als ich 2010 den ersten Kinvara anprobiert habe, hat dieser sofort gepasst und war sogar im Marathon mein bisher schnellster Laufschuh. Ich habe den Kinvara 7 auf Herz und Nieren im Training und Wettkampf einem intensiven Praxistest unterzogen und sag’s ja nur ungern … aber lest selbst!

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Wesentliche Änderungen gegenüber früheren Versionen (Modell Damen) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Wesentliche Änderungen gegenüber früheren Versionen (Modell Damen) ©stefandrexl.de

Der Saucony Kinvara 7 kommt mit einer Handvoll wesentlicher Änderungen gegenüber früheren Versionen. Dennoch werden all jene Läufer, die dem Kinvara bisher treu gewesen sind auch weiterhin seinen leichtgewichtigen, ansprechenden Laufstil genießen können. Der wesentliche Unterschied des Kinvara 7 zu seinem Vorgänger, dem Kinvara 6, besteht im komplett neuen Aufbau der Laufsohle mit der neuen Dämpfungstechnologie Everun der Zwischensohle und dem Obermaterial. Everun wurde zuvor nur im Triumph ISO 2 verbaut und hält nun Einzug in immer mehr Modelle von Saucony, die auch bisher mit einer dämpfenden Laufsohle ausgestattet waren. Trotz der gravierenden Veränderungen von Zwischensohle und Laufsohle blieben die gewisse Einfachheit und der Still des Kinvara 7 erhalten, welche ihm seit der Markteinführung 2010 zu seiner Popularität verholfen haben. Kaum ein Läufertyp fühlt sich in diesem Laufschuh nicht angenehm wohl. Man kann den Kinvara für das tägliche Lauftraining, für schnelle Läufe und Intervalle, aber auch für lange Strecken und Marathons einsetzen. Bekannt für seine eindrucksvolle Balance aus Komfort und Leistung bietet der Kinvara 7 ein äusserst stabiles und ansprechendes Laufgefühl – ganz im Sinne des ursprünglichen Gedanken des Kinvara.

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Fest am Fuss auf Asphalt und befestigten Wirtschaftswegen (Modell Herren) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Fest am Fuss auf Asphalt und befestigten Wirtschaftswegen (Modell Herren) ©stefandrexl.de

Kinvara (irisch: Cinn Mhara, was etwa Kopf des Meeres bedeutet) ist ein kleines Hafenstädtchen am Südrand des County Galway in der Provinz Connacht an der Galway Bay in Irland. Der Ort befindet sich westlich der Barony of Kiltartan nahe der Grenze zum Burren im County Clare. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kinvara)

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Immer vorwärts - jeder Schritt eine Leichtigkeit (Modell Herren) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Immer vorwärts – jeder Schritt eine Leichtigkeit (Modell Herren) ©stefandrexl.de

Mit großer Spannung habe ich den Kinvara 7 erwartet und mich auf den Praxistest gefreut nachdem ich manchen seiner Vorgänger erfolgreich gelaufen bin. Sollten alle seine neuen Eigenschaften, besonders die neue Dämpfungstechnologie Everun, ihr Versprechen halten, so wollte ich den Kinvara 7 auch beim Marathon Hamburg laufen. Der Kinvara 3 hatte mir schließlich seinerzeit eine neue persönliche Bestzeit beschert. Mit dem Öffnen des Schuhkartons war ich allerdings erst einmal von seiner grellen neon-grünen Farbgebung geblendet und in hartes Schwarz verlief: Slime / Black nennt es Saucony. Ähnlich aber nicht ganz so extrem ist das Modell für Damen in leuchtendem Türkis kombiniert mit Korallenrosa: Blue / Navy / Coral. Der Kinvara 7 ist sicherlich ein Blickfang.

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Rundum Update mit interessanter Farbkombi (Modell Herren) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Rundum Update mit interessanter Farbkombi (Modell Herren) ©stefandrexl.de

Allgemeines zum Laufschuh und Praxistest

Der Kinvara 7 wiegt 187 Gramm für Frauen (Größe 8) und 218 Gramm für Männer (Größe 9) mit einer Sprengung von 4 mm, sowie einer Höhe von 18mm im Vorderfuß und 22mm unter der Ferse. Die Passform der 7. Ausgabe bleibt nahezu unverändert zu seinem Vorgänger und besitzt weiterhin eine großzügige breite Zehenbox, und dem Gefühl eines festsitzenden Mittelfußes. Auch der Kinvara 7 ist maßgenau und stimmt mit der tatsächlichen Schuhgröße überein. Getestet habe ich den Kinvara 7 auf asphaltierten Straßen und befestigten Schotterwegen entlang der Isar in München und in Hamburg. Der Kinvara 7 hat sich aufgrund seiner direkten Kraftübertragung vor allem bei langen Dauerläufen, Tempoläufen, Intervallen, und allem dazwischen sehr gut bewährt – im Training sowie im Wettkampf. Trotz einiger wesentlicher Veränderungen der Technologie des Laufschuhs, bleiben der allgemeine Charakter und das typische Lauferlebnis eines Kinvara auch mit Version 7 erhalten.

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Komplett neu: EveRun Dämpfungssohle mit Tri-Flex Aussensohle (Modell Herren) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Komplett neu: EveRun Dämpfungssohle mit Tri-Flex Aussensohle (Modell Herren) ©stefandrexl.de

Dämpfung und Energie mit der neuen Saucony Kinvara 7 Laufsohle

Der Aufbau und die sich daraus ergebende Optik des Kinvara haben sich sichtbar verändert und so verwendet Saucony mit Version 7 in den strategischen Zonen der Laufsohle auch IBR+, um so das Gewicht des Schuhs niedrig zu halten, aber dennoch optimale Strapazierfähigkeit und Schutz in den Bereichen mit intensiven Bodenkontakt zu gewährleisten. Mit IBR+ wird der Laufschuh um 33% leichter und seine Fähigkeit entstehende Aufprallkräfte zu Absorption verdreifacht sich im Vergleich zu herkömmlich geschäumten Aussensohlen. So werden die Gramm hin und her verschoben, am Ende wurde der Kinvara 7 dadurch 4 g leichter als sein Vorgänger. Die strategische Anordnung des geschäumten, abriebfesten Gummis mit der TRI-FLEX Struktur unter dem Vorfuß und entlang der Aussenkante der Außensohle sorgt für eine gute Traktionskontrolle mit optimaler Flexibilität. Dennoch werden die erzeugten Spitzenkräfte während der Lande- und der Abdruckphase über die größere Fläche gleichmäßig über die Sohle verteilt.

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Neuer Aufbau der Laufsohle mit EveRun (Modell Herren) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Neuer Aufbau der Laufsohle mit EveRun (Modell Herren) ©stefandrexl.de

Dabei hat Saucony den bisherige Aufbau mit Powergrid EVA+ Schaum durch den rückfedernden, elastischen Everun SSL TU Materials mit Dämpfungstechnologie ersetzt, der wesentlich höhere Dichte und Festigkeit als frühere Modelle besitzt. Durch die Verwendung von Everun anstatt des herkömmlichen EVA-Schaums sollen Widerstandsfähigkeit und Lebensdauer erhöht und verlängert werden. Die Everun Dämpfungstechnologie ist eine neue Art der Laufschuh-Konstruktion. Sie bringt die optimale Dämpfung so nah wie möglich an den Fuß. Aufgrund des geringen Komprimierungsgrad des auf TPU basierenden Everun Materials erfährt der Läufer sowohl eine effektivere und lebendigere Art des Laufens, mehr Energierückgewinnung als auch kontinuierliche Dämpfung für den gesamten Lauf, vom ersten bis zum letzten Kilometer. Diese Veränderungen wirken sich zweifellos positiv auf das Laufgefühl des Schuhs aus. Während meines ersten Trainingslaufes im neuen Kinvara 7, habe ich einen spürbaren Unterschied in der Geschmeidigkeit und Effektivität der Laufschritte gespürt. Mit der Markteinführung in Version 7 erwarte ich mir mit diesem Kinvara durchaus mehr Laufkilometer, denn die Haltbarkeit der Außensohle war bisher die Kinvara-typische Schwachstelle. Vor allem im seitlichen Vorfußbereich, wo es gar keine Gummi-Inlays gibt.

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Mehr Dämpfung, weniger Traktion mit EveRun und IBR+ (Modell Herren) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Mehr Dämpfung, weniger Traktion mit EveRun und IBR+ (Modell Herren) ©stefandrexl.de

Die Idee hinter Everun und der gefühlte Unterschied

Über die Idee hinter Everun und was man mit der neuen Technologie erreichen möchte, wurde beim Saucony Blogger Meeting München intensiv besprochen. Hier ein kurzer Auszug:
„Was den Aufbau der Laufsohle und den seitlichen Fersebereich betrifft war es sicherlich eine große Veränderung für uns! Durch die Entwicklung von EVERUN haben wir auch die Art und Weise verändert, wie wir unsere Mittelsohle (und bei dieser Gelegenheit auch gleich das Laufprofil) konstruieren, um im Einklang mit der neuen Dämpfungstechnologie zu arbeiten. Wir haben daher die traditionellen tiefen Rillen und Mulden unter der Ferse entfernt, so dass für den Läufer mehr Bodenkontakt und ein weicherer Übergang von der Ferse über Mittelfuß zum Vorfuß erreicht werden. Eine Frage, die dabei meist aufkommt, ist: „Wie kann es funktionieren, dass der Schuh gleichzeitig Aufprallkräfte absorbiert, für Energierückgewinnung sorgt und gleichzeitig flexibel ist?“ – Die Formgebung und die geometrische Struktur, die wir hier verwenden und sich auch in unseren anderen EVERUN Schuhen befindet, hilft aufgrund des Laufzyklus des Läufers, wie der Fuß aufsetzt, rollt und abdrückt die komprimierte Energie wieder teilweise abzugeben. In Verbindung mit der konkaven Gestaltung der Laufsohle war es uns dennoch möglich die Flexibilität und eine flüssigen Bewegungsablauf zu erhalten. Darüber hinaus sorgt das EVERUN Material in der durchgängigen Topsole- Konstruktion für eine ideale Druckverteilung über den ganzen Fuß und reduziert die herrschenden Maximalkräfte. Die Fersenkonstruktion gewährleistet die Absorption der Aufprallkräfte.“

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Mit der zweiten Auflage zur Marathon Bestzeit 2012 (Modell Herren) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Mit der zweiten Auflage zur Marathon Bestzeit 2012 (Modell Herren) ©stefandrexl.de

Während der Kinvara 6 und frühere Modelle für ein eher weiches, fast schon luxuriöses Laufgefühl berüchtigt waren, kommt der Kinvara 7 stabiler und kompakter daher. Der Schuh erweckt den Eindruck als wären Aufbau und Bauhöhe höher als der Vorgänger, aber das täuscht. Ich führe dieses Gefühl auf die höhere Festigkeit, denn der Kinvara 7 ist weniger nachsichtig als seine Vorgänger. Meine ersten Laufeinheiten in diesem Schuh auf der Straße fühlten sich wesentlich direkter, vorwärts gerichtet und für einen Kinvara steif an. Ich hörte mit jedem Schritt meinen Fuß auf dem Asphalt platschen; ein Phänomen, das ich von den vorherigen Versionen bisher nicht kannte. Aber nach ein paar Kilometern der Einlaufphase hatte ich mich daran gewöhnt und der Kinvara hat sich immer natürlicher an meinen Füßen angefühlt. Ich hatte das positive Gefühl in jeden Schritt mit weniger Kraftaufwand regelrecht hineinzufliegen.

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Obermaterial aus Mesh und FlexFilm mit Pro-Lock-Schnürung (Modell Damen) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Obermaterial aus Mesh und FlexFilm mit Arch-Lock-Schnürung (Modell Damen) ©stefandrexl.de

Das Obermaterial der nächsten Kinvara Generation

Das Obermaterial des Kinvara 7 hat die beiden prägenden technischen Features seines Vorgängers übertragen bekommen: das FlexFilm und die Pro-Lock-Schnürung. Die FlexFilm Folie wird auf der gesamten Oberseite des Schuhs verarbeitet und vermeidet störende Nähte. Das Lightweight Material ermöglicht so weniger Schichten im Obermaterial für eine nahtlose und flexible Passform und sorgt für mehr Tragekomfort. Durch den Einsatz von Flexfilm im Vorfuß hat der Kinvara 7 übrigens spürbar mehr Platz im Vorfußbereich. Im Mittel- und Rückfußbereich ist die Flexfilm-Schicht deutlich dicker als im Vorfuß. Das verleiht dem Obermaterial des Kinvara 7 mehr Halt und Festigkeit, ohne auf die gewohnte Leichtigkeit verzichten zu müssen.

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Stabile Fersenkappe: angenehm weich und nachsichtig mit gutem Halt (Modell Damen) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Stabile Fersenkappe: angenehm weich und nachsichtig, mit gutem Halt (Modell Damen) ©stefandrexl.de

Ganz ehrlich, eigentlich hatte ich fast damit gerechnet das Arch-Lock Schnürsystem in der siebten Auflage nicht wieder zu sehen, denn ich halte es beim Kinvara 7 nicht für notwendig und finde eher beengend. Anfangs musste ich alle 10 Minute anhalten, um die Schnürsenkel zu lockern, weil mein Fuß eingeschlafen war. Das Arch-Lock sitzt am Rist unterhalb der Hauptlaschen aber auf der Zunge. Es soll für den sockenähnlichen Halt des Kinvara 7, sowie für ein komfortables und gleichzeitig reaktives Laufgefühl sorgen. Ist es einmal richtig eingestellt, dann verschmilzt der Schuh mit dem Fuß zu einer Einheit. Ich lasse aber von vorneherein das mittlere Schuhband wegen meines flachen Rists und breiteren Fuß lockerer. Das Obermaterial des Kinvara sitzt bei mir ohnehin fest und bequem – das Arch-Lock-Schnürsystem wäre daher nicht wirklich erforderlich. Das liegt aber vor allem an dem dehnbaren Mittelfuß-Band, das den Fuß in der richtigen Position hält. Kombiniert mit der Arch-Lock-Schnürung ist es vor allem dafür gedacht, den flexibleren Vorfuß-Bereich der komfortablen Zehenbox auszugleichen. Dennoch ist die Zehen-Box wie bei den früheren Modellen großzügig und die Fersenkappe des Kinvara 7 ist an der Achillessehne angenehm weich und nachsichtig mit gutem Halt.

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Perfekt für schnelle Zeiten im Marathon und Halbmarathon (Modell Herren) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Perfekt für schnelle Zeiten im Marathon und Halbmarathon (Modell Herren) ©stefandrexl.de

Fazit des Praxistests

Aus gutem Grund ist der Kinvara das bekannteste Modell von Saucony auf dem Laufschuhmarkt. Der Kinvara 7 entspricht exakte den Erwartungen, die Läufer an einen leichten, hochleistungsfähigen und komfortablen Schuh haben. Er unterscheidet sich dennoch von seinem Vorgänger in einigen bemerkenswerten Punkten, die von langjährigen Anhängern des Kinvara möglicherweise nicht so geschätzt werden könnten. Ohne Zweifel bleibt auch Nummer 7 dem typischen Charakter eines Kinvara treu, aber keine der Veränderungen sind echte Verbesserungen, abgesehen von seiner erhöhten Haltbarkeit und der Verschmelzung mit der Everun Dämpfungstechnologie. Wenn ich die Wahl zwischen dem Kinvara 6 und dem Kinvara 7 hätte, ich würde am liebsten beide Modelle laufen. Das weiche, luxuriöse Laufgefühl des Sechser würde ich für lange Trainingsläufe bevorzugen, während ich den Siebener schon wegen seiner höheren Steifigkeit und der Direktheit für Wettkämpfe und Tempoläufe verwenden würde. Der Kinvara 7 läuft sich auf Asphalt und befestigten Wirtschaftswegen ebenso gut wie auf der Laufbahn mit schnellen Intervallen und Technikläufen.

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Kompromissloser Lightweight Trainer mit neuem aufwändigen Dämpfungskonzept (Modell Herren) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Kompromissloser Lightweight Trainer mit neuem aufwändigen Dämpfungskonzept (Modell Herren) ©stefandrexl.de

Mein persönlicher Eindruck

… ich sag’s ja nur ungern, aber der Kinvara 7 ist wieder einmal ein außergewöhnlicher und eigenständiger Laufschuh geworden, für fast jeden Lauftyp, für fast jeden Laufeinsatz und für fast jedes Tempo bestens geeignet ist. Saucony hat es mit der siebten Auflage geschafft seinen beinahe kompromisslosen Lightweight Trainer mit dem neuen und aufwändigen Dämpfungskonzept zu verschmelzen. Das Resultat kann sich trotz einiger Kleinigkeiten sehen lassen und reiht sich nahtlos in die erfolgreiche Tradition der Kinvara-Serie ein. Die Kritik ist sicherlich auf einem hohen Niveau, denn ein Laufschuh in dieser Kategorie für das Gros ambitionierter Läufer zu entwickeln ist stets auch eine gewisse Herausforderung. Nach einigen Trainingseinheiten hat sich der siebte Kinvara optimal an den Fuss angepasst, ist dann auch etwas geschmeidiger und nur kaum von dem doch komfortableren Vorgänger zu unterscheiden. Es wird sich zeigen, wie sich seine „verbesserte“ Haltbarkeit auf die Lebensdauer der Außensohle des Kinvara 7 auswirkt. Im Einsatz während des Marathon Hamburg 2016 hat der Kinvara 7 bereits seine neuen Stärken ausgespielt und selbst ab den kritischen 32 Kilometern haben sich meine Füße komfortabel und schmerzfrei angefühlt.

<h3>Supported Post</h3>
Der Kinvara 7 wurde für den Produkttest von der Firma Saucony zur Verfügung gestellt. Der Laufschuhtest erfolgte unabhängig und ohne Einfluss des Herstellers auf das Testergebnis. Der Testbericht ist frei und unabhängig verfasst und gibt ausschlisslich unsere persönliche Meinung auf Basis unserer Erfahrung wieder. Der Kinvara 7 wurde über verschiedene Laufeinheiten, in zwei Laufwettkämpfen und mehr als 120 Kilometern über einen Zeitraum von acht Wochen.Wir haben weder für den Produkttest noch für die Berichterstattung eine Vergütung erhalten.

Fakten: Saucony Kinvara 7

Damen
Sprengung: 4mm (22mm Ferse/ 18mm Vorfuß)
Gewicht: 187 g
Farbkombinationen: Blue / Navy / Coral und Citron / Teal
Artikel Nummer: S10298-1

Herren
Sprengung: 4mm (22mm Ferse/ 18mm Vorfuß)
Gewicht: 218 g
Farbkombinationen: Black / Slime und Citron / Red
Artikel Nummer: S20298-1

Technologie
Zwischensohle: EVERUN
Außensohle: TRI-FLEX und IBR +

UVP
ab 100 EUR

BEWERTUNG

Qualität 8
Optik 6
Laufgefühl 8
Haltbarkeit 5
Preis 6

INFO

HOMEPAGE Saucony

Durch einzigartiges Material und Konstruktion maximiert der Mavic Ultimate CXR Rennradschuh den Komfort und Kraftübertragung und besticht nebenbei mit Atmungsaktivität und Leichtgewichtigkeit. Mit diesen Radschuhen sparst Du vor allem Energie bei maximaler Leistung in der Druck- und Zugphase.

 
 

Das Obermaterial des Mavic Ultimate CXR Rennradschuh

Dank der CXR-Aeroflap wird der Luftwiderstand vermindert; die geklebte Ergo Lite-Konstruktion aus Synthetikleder und das Mesh-Material machen den Radschuh leicht und luftig.
 
 

Durch einzigartiges Material und Konstruktion maximiert der Mavic RennradSchuh Komfort und Kraftübertragung und besticht nebenbei mit Atmungsaktivität und Leichtgewichtigkeit. Mit diesen Radschuhen sparst Du vor allem Energie bei maximaler Leistung in der Druck- und Zugphase.

Mavic Ultimate CXR Rennradschuh mit CXR-Aeroflap für verminderten Luftwiderstand; die geklebte Ergo Lite-Konstruktion aus Synthetikleder und das Mesh-Material machen den Radschuh leicht und luftig. © MAVIC


 
 

Die Mavic Ultimate CXR Sohle

Energy Full Carbon SLR: extrem leichte, biegesteife und dünne (5,5 mm) Vollcarbon-Konstruktion; die geringe Gesamtbauhöhe bewirkt Pedalachsennähe und optimale Kraftübertragung; Anti-Slip-Besatz vorne und hinten; LOOK-, SPD-SL-, Speedplay-, Keo- und Time Impact-Pedale kompatibel.
 

Durch einzigartiges Material und Konstruktion maximiert der Mavic RennradSchuh Komfort und Kraftübertragung und besticht nebenbei mit Atmungsaktivität und Leichtgewichtigkeit. Mit diesen Radschuhen sparst Du vor allem Energie bei maximaler Leistung in der Druck- und Zugphase.

MAVIC CXR Ultimate Rennradschuh mit Energy Full Carbon SLR Sohle © MAVIC


 
 

Der Mavic Ultimate CXR Verschluss

Das neue Drehsystem Ergo Dial bietet präzisen Halt sowie eine einfache, extrem genaue Justierung.
 
 

Durch einzigartiges Material und Konstruktion maximiert der Mavic RennradSchuh Komfort und Kraftübertragung und besticht nebenbei mit Atmungsaktivität und Leichtgewichtigkeit. Mit diesen Radschuhen sparst Du vor allem Energie bei maximaler Leistung in der Druck- und Zugphase.

MAVIC CXR Ultimate Rennradschuh mit neuem Drehsystem Ergo Dial Verschluss © MAVIC


 
 

Die Ausstattung des Mavic Ultimate CXR Rennradschuh

Leichte, geklebte Vollcarbon-Fersenkappe, ergonomisch geformte Zunge, neue Ergo Fit 3D+ OrthoLite-Innensohle für überlegene Dämpfung.
 
 

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
 
 

FACTS

TOP-AERODYNAMIK: Die CXR Aeroflap des Mavic Rennradschuh vermindert den Luftwiderstand und spart Energie
ATMUNGSAKTIVITÄT: Spezielle Materialien und Konstruktion sorgen beim Mavic Rennradschuh für starke Belüftung während der Fahrt
PASSFORM: Das neue Ergo Dial-Verschlusssystem bietet präzisen Halt sowie einfache, extrem genaue Justierung
GEWICHT: 260 g (Größe UK 8,5)
UVP 350,00 EUR
 
 

INFOS

HOMEPAGE von MAVIC
 
 

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

MAVIC LA FRANCE Hommage an die französische Radsportkultur
 
 

Mit einem dritten Platz beim Cannes International Triathlon ist Andreas Raelert ein guter Auftakt der Saison 2016 gelungen. Doch sein bisher größter Erfolg ist jetzt vier Monate alt und der Rostocker stolzer Vater eines gesunden Sohnes. Als professioneller Triathlet war es der zweite Platz beim Ironman Hawaii und damit das Comeback des Jahres 2015.

Andreas Raelert, Vizeweltmeister, 2010 nur knapp geschlagen hinter Chris McCormack, Ironman Hawaii 2010 © stefandrexl.de

Andreas Raelert, Vizeweltmeister, 2010 nur knapp geschlagen hinter Chris McCormack, Ironman Hawaii 2010 © stefandrexl.de

Mit seinem zweiten Platz letzten Oktober stand der 40-Jährige bereits zum fünfte Mal auf dem Podium von Kona. Nach harten Jahren mit Verletzungen wiegt dieser Titel, Vizeweltmeister hinter Jan Frodeno schwerer und war eine echte Meisterleistung. Mit dem Nachwuchs ändert sich für das Familienunternehmen Raelert jetzt natürlich einiges und besonders für Andreas bedeutet es eine große Umstellung für das Training. Das heißt in erster Linie wieder mehr alleine trainieren, ohne Bruder Michael und bei jeder Witterung in der Heimat. Der schnellste Triathlet auf der Langdistanz (07:41:33 Stunden, Challenge Roth 2011) ist besser aufgestellt dennje: Die Sponsoren stehen hinter ihm und sein Bruder Sven übernimmt wichtige Aufgaben der Organisation und Öffentlichkeitsarbeit. Was ihm der zweite Platz auf Hawaii wirklich bedeutet, wie er die Balance von Familie mit Triathlon plant und worauf sich die Konkurrenz in der kommenden Triathlonsaison einstellen muss, das hat der erfahrenen Triathlonprofi, frisch gebackene Vater und vor allem der Mensch, Andreas Raelert in einem sehr persönlichen Interview wenige Wochen vor der Geburt seines Sohnes ausführlich erzählt. Das sportliche Resultat des ersten Wintertrainings bestätigt seine Worte …

Triathlonprofi Andreas Raelert im Gespräch mit Stefan Drexl: „Der Fokus für 2016 ist Kona!“

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
Video Ironman Hawaii 2015: „Andreas Raelert Kona 2015 Run (Over taking T.O)“

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
Mehr Informationen zu Triathlonprofi Andreas Raelert

HOMEPAGE Andreas Raelert
FACEBOOK Andreas Raelert
INSTAGRAM Andreas Raelert
TWITTER Andreas Raelert


Nachdem er fast alles abgeräumt hat, wovon Athleten träumen – zuletzt den Laureus World Sports Award als „World Action Sportsperson of the Year“ – möchte Jan Frodeno den Weltrekord von Andreas Raelert bei der Challenge Roth 2016 knacken. Zum 15. Geburtstag der Triathlon-Marke Challenge möchte „Frodo“ seinen Plan umsetzen und wird am 17. Juli 2016 unter anderem auf den Vorjahressieger und Deutschen Meister Nils Frommhold oder Tyler Butterfield, Teilnehmer der Olympischen Spiele 2004 in Athen und 2012 in London treffen. Mit der Lokalmatadorin Anja Beranek aus Nürnberg, der Zweitplatzierten Carrie Lester (AUS) und Titelverteidigerin Yvonne van Vlerken wird das komplette Podium des Challenge Roth 2015 bei den Frauen an den Start gehen.

Wer den Ironman Weltmeister von 2015 kennt der weiß, wenn Jan Frodeno sich etwas in den Kopf setzt, dann beißt er sich daran fest und setz das konsequent in die Tat um. In seiner beispiellosen Triathlon-Karriere hat Jan Frodeno schon fast alles erreicht. Er gewann 2008 Gold bei den Olympischen Spielen in Peking und ist aktueller Ironman Hawaii-Sieger. Zahlreiche Erfolge markieren die sportliche Karriere des 34-jährigen Triathlonprofi, in der zwei große Meilensteine bislang noch fehlen: Der Sieg des weltgrößten Triathlon-Events über die Langdistanz und die Weltbestzeit. Beides will der in Südafrika aufgewachsene Ausnahme-Athlet am 17. Juli 2016 in Roth anvisieren.

Jan Frodeno ist definitiv der Favorit

„Das Rennen in Roth ist die europäische Triathlon-Legende, ein Start beim Challenge ist ein Highlight in jeder Athleten-Vita“, so der derzeit beste Triathlet der Welt. Nach seiner Wadenverletzung im Februar ist Frodeno jetzt wieder voll im Trainingsmodus, mental stärker denn je und fest entschlossen, seine Pläne umzusetzen und seine Ziele zu erreichen: Roth zu gewinnen und die 2011 von Andreas Raelert in Roth aufgestellte Weltbestzeit von 7:41:33 h zu pulverisieren. Frodeno: „Ich werde alles dafür tun, dass mein großer Traum vom Weltrekord Wirklichkeit wird“. In Roth wird „Frodo“ definitiv als Favorit ins Rennen gehen wird.

Vorteil der Streckenkenntnis für Nils Frommhold

Vorjahressieger Nils Frommhold wird es unter diesen Vorzeichen nicht leicht haben, den Titel zu verteidigen, aber möglich ist im Triathlon bekanntlich alles. Immerhin konnte der gebürtige Berliner bei seinem Sieg in Roth 2015 mit seiner Zeit von 7:51:28 Stunden die siebtschnellste je auf der Langdistanz erzielte Zeit aufstellen, nicht einmal zehn Minuten trennen den für Triathlon Potsdam startenden Frommhold von der Weltbestzeit. Dazu kommt: Der 29-Jährige ist in perfekter Form, kennt die Strecke und selbst heiß darauf zu sehen, was in Roth diesmal geht. An einem guten Tag ist auch für den amtierenden Deutschen Meister, zweifachen Ironman-Sieger und Hawaii-Fünften von 2014 ein Sieg beim Challenge Roth in Reichweite.

Challenge Roth 2016: Jan Frodeno hat die Weltbestzeit im Visier - Die Titelverteidiger Yvonne van Vlerken und Nils Frommhold sind auch am Start © Luise Köstler

Challenge Roth 2016: Jan Frodeno hat die Weltbestzeit im Visier – Die Titelverteidiger Yvonne van Vlerken und Nils Frommhold sind auch am Start © Luise Köstler

Zwei weitere Deutsche mit Dirk Bockel und Jan Raphael

Aus deutscher Sicht ist auch Jan Raphael ein heißer Anwärter auf einen der vorderen Plätze in Roth. Gleich bei seinem ersten Langdistanz-Start holte er 2006 in Florida den Sieg, 2012 gewann er den Ironman Sweden in neuer persönlicher Bestzeit von 8:04 Stunden. In Frankfurt wurde der gebürtige Hannoveraner zweimal Zweiter, zuletzt 2013. Ebenso ist der gebürtige Waiblinger Dirk Bockel, der heute in Tucson/Arizona lebt, in Roth wieder am Start. Mit der damals sechstschnellsten je auf einer Langdistanz erzielten Zeit (7:52:01) konnte Bockel 2013 den DATEV Challenge Roth gewinnen und 2014 den Ironman Melbourne für sich entscheiden.

Tyler Butterfield: Ein weiterer Olympionike

Beim Kampf um die Podiumsplätze ist auch mit einem Pro von den Bermudas durchaus zu rechnen. Der 33-jährige Tyler Butterfield war Teilnehmer der Olympischen Spiele 2004 in Athen und 2012 in London, konnte 2014 Jahre später den Abu Dhabi International Triathlon gewinnen und hat viele Top Ten-Platzierungen bei Ironman-Rennen in seiner Vita stehen – darunter den fünften Platz beim Ironman Hawaii 2015. Darüber hinaus ist Butterfield auch als erfolgreicher Radrennfahrer international bekannt und kann in Roth den Radwettbewerb aktiv mitgestalten.

Mit Jan Frodeno, eine Legende und ein illustres Starterfeld

Ein Jahr vor Butterfield war es ein Franzose, der als Fünfter von Hawaii von sich reden machte: Cyril Viennot, der sich mit einem Sieg beim Ironman UK 2014 für den Hawaii-Wettbewerb qualifiziert hatte. 2015 ging seine Erfolgssträhne nahtlos weiter: In Schweden gewann er die offizielle Triathlon-Weltmeisterschaft der ITU auf der Langdistanz, wurde Sechster auf Hawaii und wird jetzt erstmals beim Challenge Roth an den Start gehen. Immer eine Nasenlänge hinter ihm, aber „in Sichtweite“ ist der junge Engländer Joe Skipper: mit Zweitplatzierungen beim Ironman UK (2014), Texas (2015), Neuseeland (2016) und immerhin seinem ersten Langdistanz-Sieg 2014 beim Challenge Weymouth ist der erst 26-Jährige ein Mann mit Zukunft.

Aus Spanien kommt der erfahrene Triathlet und Duathlet Marcel Zamora Pérez, der als Bergspezialist gilt und unter anderem fünf Mal in Folge den Ironman France gewinnen konnte. Auch beim Embrunman in den französischen Alpen, einem der härtesten Langdistanzrennen der Welt, wurde er 2014 zum fünften Mal Sieger. Amtierender Vize-Weltmeister bei den Triathlon-Weltmeisterschaft der ITU auf der Langdistanz ist der Däne Martin Jensen, ebenso hat der schwimmstarke 33-Jährige bereits einen Sieg beim Ironman Japan (2013) in seiner Vita stehen.

Das Starterfeld komplettieren der Deutsche Per Bittner, der junge Italiener Alessandro Degasperi und der Australier Nick Kastelein. Und auch eine echte Rother Legende lässt es sich nicht nehmen, zum 15. Challenge-Geburtstag noch einmal zu starten: Thomas Hellriegel. Er war 1997 der erste deutsche Sieger in Hawaii, konnte mehrfach in Roth unter den Top Five finishen und hat – obwohl es für ihn in Roth trotz Spitzenleistungen nie zu seinem Sieg reichte – im fränkischen Triathlon-Mekka nach wie vor eine riesige Fangemeinde. Zum 15. Challenge-Geburtstag will der mittlerweile 45-jährige mit dem Spitznamen „Hell on Wheels“ nochmal allen zeigen, was eine Harke ist.

Starke Frauen: Das komplette Podium des Vorjahres am Start

Bei den Frauen wird das komplette Podium des Challenge Roth 2015 wieder dabei sein: Vorjahressiegerin Yvonne van Vlerken, die Zweitplatzierte Carrie Lester (AUS) und natürlich auch Lokalmatadorin Anja Beranek aus Nürnberg. Über van Vlerken muss man in Roth nicht viele Worte verlieren, die „Fliegende Holländerin“ ist mit ihren bislang drei Siegen beim „Best old Race“ (2007, 2008, 2015) längst so etwas wie eine Roth-Legende: Drei Siege im fränkischen Triathlon-Mekka hatten zuvor nur Paula Newby-Fraser und die unvergleichliche Chrissie Wellington gefeiert. Die mit ihrem Lebensgefährten Per Bittner (der ebenfalls in Roth startet) in Vorarlberg/Österreich lebende Athletin konnte 2008 in Roth sogar eine – später von Chrissie Wellington unterbotene – Weltbestzeit aufstellen, im gleichen Jahr finishte die sechsfache Ironman-Siegerin in Hawaii als Zweite direkt hinter Wellington. Wenn sie diesmal erneut den Sieg holt, kann sie Wellington zumindest in Roth überrunden und als bislang einzige weibliche Vierfach-Siegerin Geschichte schreiben.

Nur knapp zwei Minuten nach van Vlerken kam 2015 die Australierin Carrie Lester ins Ziel, weitere zwei Minuten später die Fränkin Anja Beranek. Diesmal sollte sowohl für Lester als auch für die amtierende Deutsche Meisterin Beranek ein Sieg möglich sein. Insbesondere für die 31-jährige Deutsche ist es das erklärte Ziel, nun endlich den Titel bei ihrem Heimatrennen zu holen, an dem ihr Herz so hängt. Neben mehreren Halbdistanz-Erfolgen in jüngster Zeit ließ sie im September 2015 aufhorchen, als sie den Ironman Wales mit über einer halben Stunde Vorsprung vor der Zweitplatzierten Tineke Van Den Berg gewinnen konnte. Sie muss sich unter anderem mit Carrie Lester auseinandersetzen: Die in Queens-land lebende mehrfache Ironman-Siegerin hat 2015 in Roth bewiesen, dass sie auch ohne Streckenkenntnisse eine hervorragende Zeit heimbringen kann.

Die starke Konkurrenz kommt aus Übersee

Starke Konkurrenz kommt vor allem aus den USA mit den drei Top-Athletinnen Meredith Kessler, Mary Beth Ellis und Caroline Gregory. Nicht weniger als zehn Ironman-Siege stehen bereits in der Vita der in San Francisco lebenden Meredith Kessler, ihr jüngster Erfolg ist der Sieg beim Ironman New Zealand, den sie erst vor wenigen Wochen zum fünften Mal (und mit neuem Streckenrekord) gewinnen konnte. Die persönliche Bestzeit der starken Schwimmerin liegt bei 8:44 Stunden. Ihre Konkurrentin Mary Beth Ellis ist die amtierende ITU-Weltmeisterin auf der Langdistanz (2015 Schweden). Bereits bei ihrer ersten Langdistanz (Klagenfurt 2011) erzielte die in Boulder/Colorado lebende Athletin mit 8:43:34 Stunden nicht nur eine neue Streckenbestzeit, sondern auch das schnellste Ironman-Debüt aller Zeiten. Unglaublich: Innerhalb von sieben Wochen nach Klagenfurt finishte sie bei drei weiteren Langdistanz-Rennen – und gewann zwei davon. Von solchen Erfolgen muss die junge Caroline Gregory noch träumen, trotz mehrerer Top Five-Platzierungen fehlt ihr bislang noch ein Sieg auf der Langdistanz.

Zwei erfolgversprechende Sportlerinnen reisen aus dem hohen Norden nach Roth an. Die aktuelle Hawaii-Vierte Michelle Vesterby ist in Roth bekannt durch ihren Start 2014. Damals erreichte sie nur Platz acht, hat aber deutliches Potenzial für eine bessere Leistung. Die 32-jährige blonde Dänin wird von keinem Geringeren als Roth-Legende Luc van Lierde trainiert, holte ihren ersten Sieg 2012 auf Lanzarote und kann ihrer hervorragenden Hawaii-Platzierung vielleicht jetzt noch einen Sieg in Roth hinzufügen. Skandinavien wird außerdem von der Schwedin Jessica Fleming vertreten, die unter anderem bereits einen zweiten und einen dritten Platz beim Ironman Australia zu verzeichnen hat.

Zwei Profi-Triathletinnen kommen auch aus Großbritannien. Susie Cheetham (geborene Hignett) ist eigentlich eine Halbdistanz-Spezialistin, die aber auch die Langstrecke kann: Ein respektabler sechster Rang auf Hawaii 2015, ein Sieg kurz danach beim Challenge Sardinia Forte Village und ein zweiter Platz in Südafrika erst vor wenigen Tagen beweisen das. Landsfrau Laura Siddall, die auch noch eine australische Staatsbürgerschaft besitzt und abwechselnd in San Francisco und Neuseeland lebt, ist erst seit 2014 auf der Langdistanz zuhause, hat aber neben mehreren Top-Platzierungen auch schon zwei Mal – unter anderem beim Challenge Wanaka 2015 – mit der schnellsten Radzeit überzeugt.

Erika Csomor beendet in Roth ihre Triathlon-Karriere

Eine ganz besondere Athletin, die in Roth seit Beginn der Challenge-Ära immer irgendwie dabei war, kommt aus Ungarn: Erika Csomor. Mit 42 Jahren nimmt die beliebte Sportlerin ihren Abschied vom Triathlonsport und bestreitet ihr letztes Rennen – natürlich in Roth, wo 2002 alles begann. Es war für die dreifache Duathlon-Weltmeisterin ein furioser Einstieg in die Triathlon-Langdistanz, gleich bei ihrer Premiere in Roth kam sie als Zweite ins Ziel. Lachen und Weinen lagen dagegen bei ihrem Finish 2008 nah beieinander: Zwar gelang ihr das Kunststück, die bis dahin bestehende Weltbestzeit von Paula Newby-Fraser zu unterbieten, doch Yvonne van Vlerken war nochmal gut eine Minute schneller. „Nur“ persönliche Bestzeit und wieder der zweite Platz also für Erika Csomor. Gewonnen hat sie in Roth nie, aber mit ihrer freundlichen und bescheidenen Art die Herzen der Zuschauer gewonnen. Sie werden ihr zusammen mit den Athleten, Helfern und Fans einen glanzvollen Abschied bereiten.

MEHR INFOS

CHALLENGE ROTH Homepage
JAN FRODENO Homepage
NILS FROMMHOLD Homepage


Mit der neuen EVZero Collection präsentiert Oakley seine derzeit leichteste Sonnenbrille für Multisport Athleten. Die rahmenlosen Brillen gibt es in zwei verschiedenen Scheibengrößen. Die EVZero Path und kleinere Linse der Kollektion ist eine ultimative Multisportbrille und wiegt nur unglaubliche 22 Gramm.

Das größere Modell, die EVZero Range, ermöglicht dem Sportler ein erweitertes Blickfeld und richtet sich vor allem an Radfahrer und Athleten schnellerer Sportarten. Mit nur 24 Gramm ist auch sie ein absolutes Leichtgewicht. Beide Versionen verfügen über die ausgezeichnete Prizm Scheibentechnologie von Oakley. Prizm optimiert die Sicht und verstärkt so Farben, dass das Auge mehr Details wahrnehmen kann und der Athlet schneller reagieren kann

OAKLEY EVZero Path (22g) in matte white prizm road  – schnittiges Design für hohe Geschwindigkeiten

OAKLEY EVZero Path (22g) in matte white prizm road – schnittiges Design für hohe Geschwindigkeiten

Die EVZero ist mit Oakley’s sportartspezifischen Scheiben erhältlich:
Prizm Road
Prizm Trail
Prizm Golf
Prizm Daily polarized.

OAKLEY EVZero Path (22g) in silber sapphire iridium – schnittiges Design für hohe Geschwindigkeiten

OAKLEY EVZero Path (22g) in silber sapphire iridium – schnittiges Design für hohe Geschwindigkeiten

EVZero Path (22g)

Die neue EVZero Path von Oakley ist die ultimative Multi-Sportsonnenbrille zum Trainieren, Laufen und mehr. Oakleys leichteste Performance-Fassung, EVZero Path, ist mit ihrer schnittigen, randlosen torischen Scheibe perfekt für hohe Geschwindigkeiten geeignet.

OAKLEY EVZero Range (24g) in matte skyblue prizm trail – grössere Scheibe für ein erweitertes Blickfeld

OAKLEY EVZero Range (24g) in matte skyblue prizm trail – grössere Scheibe für ein erweitertes Blickfeld

EVZero Range (24g)

Die ultimative Sportsonnenbrille zum Radfahren und mehr, EVZero Range, kombiniert Oakleys leichteste Sportfassung mit der ungehinderten Sicht einer randlosen torischen Scheibe, die ein erweitertes Blickfeld im oberen Peripheriebereich bietet.

OAKLEY EVZero Range (24g) in matte black prizm daily polarized – grössere Scheibe für ein erweitertes Blickfeld

OAKLEY EVZero Range (24g) in matte black prizm daily polarized – grössere Scheibe für ein erweitertes Blickfeld

Oakley’s leichtgewichtige EVZero Collections werde ich natürlich demnächst näher unter die Lupe nehmen und einen kritischen Blick auf die neuen Gläser des amerikanischen Herstellers hochqualitativer Sportbrillen werfen.

MEHR INFOS

OAKLEY Homepage
OAKLEY auf Facebook
OAKLEY auf Instagram
OAKLEY auf Twitter

Sein zweiter Auftritt beim Ironman Hawaii 2015, sollte eine ganz große Nummer für Nils Frommhold werden. Nach einem starken 6. Platz bei seiner Premiere 2014 wollte der Freiburger ein Finish unter den Top 5 in Kona. Mit der frühen Qualifikation im März als Fünfter beim Ironman Melbourne und dem Titelgewinn bei der Deutschen Meisterschaft über die Langdistanz beim Challenge Roth hat Nils Frommhold deutliche Akzente gesetzt, er konnte seine Trümpfe spielen. Aber in Kona werden die Karten neu gemischt und Nils Frommhold erlebte ausgerechnet bei der Weltmeisterschaft seinen schwersten Tag : Die Götter lehrten ihm den Mythos Hawaiis! Schon in den Wellen des Pazifiks lief’s unrund, dann folgte eine Reifenpanne, Krämpfe und er dachte daran aufzugeben. Doch der gebürtige Potsdamer hat sich durch seine neunte Langdistanz gekämpft, intensive Erfahrungen gesammelt und gemeinsam mit Trainer Wolfram Bott analysiert. Nach seiner Saisonpause habe ich mich mit dem sympathischen 29-Jährigen auf ein paar Espressi getroffen und dabei nicht nur über seine bisher erfolgreichste Triathlonsaison, sondern auch über’s Kartenspielen, seine Pläne für 2016 und vor allem über ihn selbst gesprochen. Wie er mit etwas Abstand sein Triathlonjahr 2015 resümiert und wie er in der kommenden Saison 2016 seine Karten spielen möchte, erzählt der Deutsche Meister in meinem Interview.
 

Triathlonprofi Nils Frommhold im Gespräch mit Stefan Drexl: „Der Fokus für 2016 ist Kona!“

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
 

Video-Blog Hawaii von Nils Frommhold: „Until the Gun: Schwerer Tag beim Ironman Hawaii“

 

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
 

INFO

HOMEPAGE Clearly Nils
FACEBOOK Clearly Nils
INSTAGRAM Clearly Nils
VIMEO Clearly Nils

Lange schwimmen und dauerhaft Luft ohne einer Kopfdrehung ermöglicht der Ameo Powerbreather. Nach mehr als fünfjähriger Entwicklungszeit mit intensiven Tests hat Ameo seinen innovativen Schnorchel präsentiert und dafür prompt den Ispo Award 2012. Weitere drei Jahre sollte es dann noch dauern, in denen an den Details getüftelt wurde, bis schließlich 2015 ein technisch durchdachtes Produkt von hoher Qualität für den Einsatz im Schwimmtraining von Triathleten und Freiwasserschwimmern entstand.

Der Ameo Powerbreather soll während des Schwimmtrainings und Kraulen ein gänzlich freies Atmen ohne Drehung des Kopfes ermöglichen. Vor allem für das Techniktraining und lange GA2 Einheiten soll der AMEO PowerBreather einen großen Vorteil und Komfort bieten: Der Schwimmer kann sich damit ausschließlich auf eine korrekte Bewegungsausführung, den reinen Vortrieb sowie die Wasserlage konzentrieren. Ich habe den Powerbreather bekommen und soll den innovativen Schwimmschnorchel in den nächsten Trainingseinheiten auf seine Alltagstauglichkeit testen: Zum einen aus der Perspektive des Trainers zusammen mit den unterschiedlichsten Athleten. Zum anderen selbst, um persönlich ein Gefühl für dessen optimalen Einsatzbereich und seine Vorteile auszuloten. Natürlich können auch Schwimmeinsteiger äusserst von dem neuen Schnorchelsystem profitieren. Der Schwimmer erhält mit dem Schnorchel ein höheres Sicherheitsgefühl ausreichend Atmen zu können und kann sich dadurch gänzliche dem Erlernen der richtigen Schwimmtechnik im Wasser widmen.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
Mehr Atemluft mit dem Ameo Powerbreather

Zu den ersten Top-Athleten der Schwimm- und Triathlonszene, die den Ameo PowerBreather testen konnten, zählen unter anderem Thomas Lurtz, zwölfmaliger Weltmeister im Freiwasser und Jan Frodeno, Triathlon Olympiasieger von 2008 und Ironman Weltmeister 2015. „Der Powerbreather ist eine großartige, technische Trainingshilfe und eine perfekte Unterstützung, um mit der Dauermethode ideal für Langdistanzen im Wasser zu trainieren,“ betont der Ironman Europameister 2015, Jan Frodeno. 2012 wurde der innovative Ameo Powerbreather mit dem ISPO Brand New Award ausgezeichnet, den Red Dot Design Award gab es dann 2015. Seit März unterstützt das Münchener Unternehmen mit seinem innovativen Hightech-Schnorchel den deutschen Triathlon Dachverband DTU und wird die deutschen Triathlon-Asse um Anne Haug und Gregor Buchholz fortan auf ihrem Weg zu Olympia 2016 nach Rio mit dem Ameo PowerBreather ausstatten.

Ich werde den Powerbreather von Ameo in den nächsten Wochen der Saisonvorbereitung intensiv persönlich und mit anderen Athleten testen, und Euch dann wieder darüber berichten.

Ameo Powerbreather: Lange schwimmen und dauerhaft Luft ohne einer Kopfdrehung

Ameo Powerbreather: Lange schwimmen und dauerhaft Luft ohne einer Kopfdrehung

Die Fakten

• Twist Lock System: Komfortable Anpassung an die individuelle Kopfgröße
• Speed Valve: Für eine schnelle Reaktionszeit des Ventils und widerstandsfreies Einatmen
•AMEO Fresh Air System: Innovatives 2-Wege-Trennsystem sichert die fortlaufende Einatmung von Frischluft bei stets freien D-Tubes
• Easy Fit Air Junction: Rasches, einfaches Anlegen bei maximaler Passgenauigkeit
• D-Tube: D-förmiger Querschnitt für bequemen, sicheren Halt bei gleichzeitig optimiertem Luftstrom (innen) und Strömungswiderstand (außen)
• Comfort Bridge: Gewährleistet ein angenehmes Tragegefühl des Mundstücks

Die Kosten

Ameo Powerbreather Sport (Einsteiger) 89,00 EUR
Ameo Powerbreather Lap Edition (Fortgescheschrittene / Rollwende) 99,00 EUR
Ameo Powerbreather Wave Edition (Triathleten / Freiwasser) 124,00 EUR

Weitere Informationen

HOMEPAGE Ameo Powerbreather
FACEBOOK Ameo Powerbreather
YOUTUBE Ameo Powerbreather