Wenn`s mal wieder länger dauert: Gels haben sich bei vielen Ausdauersportlern zu einer beliebten Quelle für Kohlenhydrate gemausert. Das neue Frodissimo Gel von Multipower wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Ironman-Weltmeister Jan Frodeno entwickelt. Der Espresso to Ride kann sich absolut sehen, trinken lassen: Obwohl bewusst auf den Einsatz von Fruktose verzichtet wurde (zu süß), verfügt das Frodissimo Gel mit Maltodextrin und Isomaltose über zwei effektive Kohlenhydratquellen. Um dem Natriumverlust durch Schweiß entgegenzuwirken, enthält das Gel zusätzlich 340 Milligramm Salz …

Jan Frodeno mag seinen Espresso am liebsten Doppelt ohne Zucker. Erst danach springt der Ironman Weltmeister von 2015 ins Wasser, schwingt er sich auf’s Rad oder schnürt seine Laufschuhe. Bei Kaffee gibt’s für Fordo keine Kompromisse, daher hat er auch seine eigene Röstung: Espresso aus feinstem Hochlandrobusta aus einem der besten Anbaugebiete Indiens. Wichtig sind dem Saarländer ein kräftiger und ausgeprägter Geschmack nach Zartbitter-Schokolade und einer sanften nussigen Note.

Seine Leidenschaft für Kaffee und Triathlon hat auch die Zusammenarbeit mit seinem Ernährungspartner Multipower Sportsfood geprägt. Denn auch bei der Geschmacksrichtung seiner Energie Gels möchte der Sportler des Jahres 2015 keine Experimente machen: Der Liebhaber von koffeinhaltigen Muntermachern setzt auf einen leckeren und bewusst weniger süßen Coffee-Nut Flavour.

Von Jan Frodeno frisch gebrüht: Frodissimo Gel – nussiger Espresso für längere Ausdauer!

„Ich habe in den 8 Stunden beim IRONMAN Hawaii unter anderem 22 Multipower Gele zu mir genommen“, sagt Jan Frodeno und versichert weiter: „Ich glaube, ich kann ganz solide Feedback geben, wie gut die Produkte funktionieren“. Das bestätigt auch Felix Steinmann, Senior Brands Manager Endurance bei Multipower: „Das Besondere an der Produktentwicklung des Frodissimo Gels, ist Jan’s Fähigkeit, seine Praxiserfahrung und exakten Bedürfnisse als Athlet akribisch mitzuteilen und zu definieren. Somit konnten unsere F&E-Spezialisten Jan’s „Wunschliste“ ideal in ein finales Produkt übersetzen“.

KOFFEIN IM BLUT Espresso to Ride - Multipower Gel Frodissimo Coffee Nut © Multipower

KOFFEIN IM BLUT Espresso to Ride – Multipower Gel Frodissimo Coffee Nut © Multipower

Und das ist drin im Multipower Gel Frodissimo Coffee Nut

– Entwickelt mit dem IRONMAN Weltmeister Jan Frodeno
– Weniger süß – bewusst ohne Fruktose
– Kaffee-Nuss-Geschmack
– Zweifache Kohlenhydratquelle Maltodextrin & Isomaltulose
– 340 mg Salz pro Gel um dem Salzverlust durch Schweiß entgegenzuwirken

Multipower Gel Frodissimo Coffee Nut im Praxistest

Wir werden den „Espresso to Ride“, das Multipower Gel Frodissimo Coffee Nut in den nächsten Wochen der Saison 2016 im Training, in Lauf-Wettkämpfen, Triathlons und Radmarathons intensiv auf Wirkung und Verträglichkeit testen, um uns nicht nur mit den wichtigen Kohlenhydraten zu versorgen, sondern auch für die wichtige Dosis Koffein im Blut. Aber mehr noch: Die inhaltlich und geschmacklich interessanten Protein-Riegel und Eiweiss-Drinks haben wir auch im Test. Ich halte euch auf dem Laufenden, doch eines vorweg – das Zeug von Multipower hat „Suchtpotential“.

Über Multipower Sportsfood

Die Atlantic Multipower Germany GmbH & Co. OHG mit Sitz in Hamburg ist europäischer Marktführer im Bereich Sportsfood. Gegründet 1977 als Hanseatisches Lebensmittelkontor (HaLeKo) produziert und vertreibt sie heute hochwertige Sporternährung für Athleten und Sportler aller Disziplinen. Die Besonderheit: Produkte wie Riegel, Getränke, Gels und Pulver sind speziell auf die jeweiligen Trainingsziele abgestimmt. In der firmeneigenen Produktionsstätte in Bleckede bei Lüneburg unterhält Multipower ein eigenes, unabhängiges Forschungs- und Entwicklungslabor. Hier arbeiten Lebensmittelwissenschaftler und erfahrene Ernährungsexperten nach höchsten Qualitätsstandards (IFS, DIN und ISO) – sie stehen für das Gütesiegel „Made in Germany“.

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Seit diesem Frühjahr gibt’s den siebten Streich des legendären Kinvara, das Erfolgsmodell von Saucony, vieles ist vertraut, einiges anders und manches neu, komfortabel und schnell ist er weiterhin. Eigentlich habe ich bei der Suche nach neuen Laufschuhen stets Schwierigkeiten passende Lightweight Trainer oder Racer zu finden. In 99% der Fälle sind diese zu schmal. Als ich 2010 den ersten Kinvara anprobiert habe, hat dieser sofort gepasst und war sogar im Marathon mein bisher schnellster Laufschuh. Ich habe den Kinvara 7 auf Herz und Nieren im Training und Wettkampf einem intensiven Praxistest unterzogen und sag’s ja nur ungern … aber lest selbst!

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Wesentliche Änderungen gegenüber früheren Versionen (Modell Damen) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Wesentliche Änderungen gegenüber früheren Versionen (Modell Damen) ©stefandrexl.de

Der Saucony Kinvara 7 kommt mit einer Handvoll wesentlicher Änderungen gegenüber früheren Versionen. Dennoch werden all jene Läufer, die dem Kinvara bisher treu gewesen sind auch weiterhin seinen leichtgewichtigen, ansprechenden Laufstil genießen können. Der wesentliche Unterschied des Kinvara 7 zu seinem Vorgänger, dem Kinvara 6, besteht im komplett neuen Aufbau der Laufsohle mit der neuen Dämpfungstechnologie Everun der Zwischensohle und dem Obermaterial. Everun wurde zuvor nur im Triumph ISO 2 verbaut und hält nun Einzug in immer mehr Modelle von Saucony, die auch bisher mit einer dämpfenden Laufsohle ausgestattet waren. Trotz der gravierenden Veränderungen von Zwischensohle und Laufsohle blieben die gewisse Einfachheit und der Still des Kinvara 7 erhalten, welche ihm seit der Markteinführung 2010 zu seiner Popularität verholfen haben. Kaum ein Läufertyp fühlt sich in diesem Laufschuh nicht angenehm wohl. Man kann den Kinvara für das tägliche Lauftraining, für schnelle Läufe und Intervalle, aber auch für lange Strecken und Marathons einsetzen. Bekannt für seine eindrucksvolle Balance aus Komfort und Leistung bietet der Kinvara 7 ein äusserst stabiles und ansprechendes Laufgefühl – ganz im Sinne des ursprünglichen Gedanken des Kinvara.

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Fest am Fuss auf Asphalt und befestigten Wirtschaftswegen (Modell Herren) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Fest am Fuss auf Asphalt und befestigten Wirtschaftswegen (Modell Herren) ©stefandrexl.de

Kinvara (irisch: Cinn Mhara, was etwa Kopf des Meeres bedeutet) ist ein kleines Hafenstädtchen am Südrand des County Galway in der Provinz Connacht an der Galway Bay in Irland. Der Ort befindet sich westlich der Barony of Kiltartan nahe der Grenze zum Burren im County Clare. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kinvara)

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Immer vorwärts - jeder Schritt eine Leichtigkeit (Modell Herren) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Immer vorwärts – jeder Schritt eine Leichtigkeit (Modell Herren) ©stefandrexl.de

Mit großer Spannung habe ich den Kinvara 7 erwartet und mich auf den Praxistest gefreut nachdem ich manchen seiner Vorgänger erfolgreich gelaufen bin. Sollten alle seine neuen Eigenschaften, besonders die neue Dämpfungstechnologie Everun, ihr Versprechen halten, so wollte ich den Kinvara 7 auch beim Marathon Hamburg laufen. Der Kinvara 3 hatte mir schließlich seinerzeit eine neue persönliche Bestzeit beschert. Mit dem Öffnen des Schuhkartons war ich allerdings erst einmal von seiner grellen neon-grünen Farbgebung geblendet und in hartes Schwarz verlief: Slime / Black nennt es Saucony. Ähnlich aber nicht ganz so extrem ist das Modell für Damen in leuchtendem Türkis kombiniert mit Korallenrosa: Blue / Navy / Coral. Der Kinvara 7 ist sicherlich ein Blickfang.

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Rundum Update mit interessanter Farbkombi (Modell Herren) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Rundum Update mit interessanter Farbkombi (Modell Herren) ©stefandrexl.de

Allgemeines zum Laufschuh und Praxistest

Der Kinvara 7 wiegt 187 Gramm für Frauen (Größe 8) und 218 Gramm für Männer (Größe 9) mit einer Sprengung von 4 mm, sowie einer Höhe von 18mm im Vorderfuß und 22mm unter der Ferse. Die Passform der 7. Ausgabe bleibt nahezu unverändert zu seinem Vorgänger und besitzt weiterhin eine großzügige breite Zehenbox, und dem Gefühl eines festsitzenden Mittelfußes. Auch der Kinvara 7 ist maßgenau und stimmt mit der tatsächlichen Schuhgröße überein. Getestet habe ich den Kinvara 7 auf asphaltierten Straßen und befestigten Schotterwegen entlang der Isar in München und in Hamburg. Der Kinvara 7 hat sich aufgrund seiner direkten Kraftübertragung vor allem bei langen Dauerläufen, Tempoläufen, Intervallen, und allem dazwischen sehr gut bewährt – im Training sowie im Wettkampf. Trotz einiger wesentlicher Veränderungen der Technologie des Laufschuhs, bleiben der allgemeine Charakter und das typische Lauferlebnis eines Kinvara auch mit Version 7 erhalten.

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Komplett neu: EveRun Dämpfungssohle mit Tri-Flex Aussensohle (Modell Herren) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Komplett neu: EveRun Dämpfungssohle mit Tri-Flex Aussensohle (Modell Herren) ©stefandrexl.de

Dämpfung und Energie mit der neuen Saucony Kinvara 7 Laufsohle

Der Aufbau und die sich daraus ergebende Optik des Kinvara haben sich sichtbar verändert und so verwendet Saucony mit Version 7 in den strategischen Zonen der Laufsohle auch IBR+, um so das Gewicht des Schuhs niedrig zu halten, aber dennoch optimale Strapazierfähigkeit und Schutz in den Bereichen mit intensiven Bodenkontakt zu gewährleisten. Mit IBR+ wird der Laufschuh um 33% leichter und seine Fähigkeit entstehende Aufprallkräfte zu Absorption verdreifacht sich im Vergleich zu herkömmlich geschäumten Aussensohlen. So werden die Gramm hin und her verschoben, am Ende wurde der Kinvara 7 dadurch 4 g leichter als sein Vorgänger. Die strategische Anordnung des geschäumten, abriebfesten Gummis mit der TRI-FLEX Struktur unter dem Vorfuß und entlang der Aussenkante der Außensohle sorgt für eine gute Traktionskontrolle mit optimaler Flexibilität. Dennoch werden die erzeugten Spitzenkräfte während der Lande- und der Abdruckphase über die größere Fläche gleichmäßig über die Sohle verteilt.

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Neuer Aufbau der Laufsohle mit EveRun (Modell Herren) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Neuer Aufbau der Laufsohle mit EveRun (Modell Herren) ©stefandrexl.de

Dabei hat Saucony den bisherige Aufbau mit Powergrid EVA+ Schaum durch den rückfedernden, elastischen Everun SSL TU Materials mit Dämpfungstechnologie ersetzt, der wesentlich höhere Dichte und Festigkeit als frühere Modelle besitzt. Durch die Verwendung von Everun anstatt des herkömmlichen EVA-Schaums sollen Widerstandsfähigkeit und Lebensdauer erhöht und verlängert werden. Die Everun Dämpfungstechnologie ist eine neue Art der Laufschuh-Konstruktion. Sie bringt die optimale Dämpfung so nah wie möglich an den Fuß. Aufgrund des geringen Komprimierungsgrad des auf TPU basierenden Everun Materials erfährt der Läufer sowohl eine effektivere und lebendigere Art des Laufens, mehr Energierückgewinnung als auch kontinuierliche Dämpfung für den gesamten Lauf, vom ersten bis zum letzten Kilometer. Diese Veränderungen wirken sich zweifellos positiv auf das Laufgefühl des Schuhs aus. Während meines ersten Trainingslaufes im neuen Kinvara 7, habe ich einen spürbaren Unterschied in der Geschmeidigkeit und Effektivität der Laufschritte gespürt. Mit der Markteinführung in Version 7 erwarte ich mir mit diesem Kinvara durchaus mehr Laufkilometer, denn die Haltbarkeit der Außensohle war bisher die Kinvara-typische Schwachstelle. Vor allem im seitlichen Vorfußbereich, wo es gar keine Gummi-Inlays gibt.

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Mehr Dämpfung, weniger Traktion mit EveRun und IBR+ (Modell Herren) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Mehr Dämpfung, weniger Traktion mit EveRun und IBR+ (Modell Herren) ©stefandrexl.de

Die Idee hinter Everun und der gefühlte Unterschied

Über die Idee hinter Everun und was man mit der neuen Technologie erreichen möchte, wurde beim Saucony Blogger Meeting München intensiv besprochen. Hier ein kurzer Auszug:
„Was den Aufbau der Laufsohle und den seitlichen Fersebereich betrifft war es sicherlich eine große Veränderung für uns! Durch die Entwicklung von EVERUN haben wir auch die Art und Weise verändert, wie wir unsere Mittelsohle (und bei dieser Gelegenheit auch gleich das Laufprofil) konstruieren, um im Einklang mit der neuen Dämpfungstechnologie zu arbeiten. Wir haben daher die traditionellen tiefen Rillen und Mulden unter der Ferse entfernt, so dass für den Läufer mehr Bodenkontakt und ein weicherer Übergang von der Ferse über Mittelfuß zum Vorfuß erreicht werden. Eine Frage, die dabei meist aufkommt, ist: „Wie kann es funktionieren, dass der Schuh gleichzeitig Aufprallkräfte absorbiert, für Energierückgewinnung sorgt und gleichzeitig flexibel ist?“ – Die Formgebung und die geometrische Struktur, die wir hier verwenden und sich auch in unseren anderen EVERUN Schuhen befindet, hilft aufgrund des Laufzyklus des Läufers, wie der Fuß aufsetzt, rollt und abdrückt die komprimierte Energie wieder teilweise abzugeben. In Verbindung mit der konkaven Gestaltung der Laufsohle war es uns dennoch möglich die Flexibilität und eine flüssigen Bewegungsablauf zu erhalten. Darüber hinaus sorgt das EVERUN Material in der durchgängigen Topsole- Konstruktion für eine ideale Druckverteilung über den ganzen Fuß und reduziert die herrschenden Maximalkräfte. Die Fersenkonstruktion gewährleistet die Absorption der Aufprallkräfte.“

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Mit der zweiten Auflage zur Marathon Bestzeit 2012 (Modell Herren) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Mit der zweiten Auflage zur Marathon Bestzeit 2012 (Modell Herren) ©stefandrexl.de

Während der Kinvara 6 und frühere Modelle für ein eher weiches, fast schon luxuriöses Laufgefühl berüchtigt waren, kommt der Kinvara 7 stabiler und kompakter daher. Der Schuh erweckt den Eindruck als wären Aufbau und Bauhöhe höher als der Vorgänger, aber das täuscht. Ich führe dieses Gefühl auf die höhere Festigkeit, denn der Kinvara 7 ist weniger nachsichtig als seine Vorgänger. Meine ersten Laufeinheiten in diesem Schuh auf der Straße fühlten sich wesentlich direkter, vorwärts gerichtet und für einen Kinvara steif an. Ich hörte mit jedem Schritt meinen Fuß auf dem Asphalt platschen; ein Phänomen, das ich von den vorherigen Versionen bisher nicht kannte. Aber nach ein paar Kilometern der Einlaufphase hatte ich mich daran gewöhnt und der Kinvara hat sich immer natürlicher an meinen Füßen angefühlt. Ich hatte das positive Gefühl in jeden Schritt mit weniger Kraftaufwand regelrecht hineinzufliegen.

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Obermaterial aus Mesh und FlexFilm mit Pro-Lock-Schnürung (Modell Damen) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Obermaterial aus Mesh und FlexFilm mit Arch-Lock-Schnürung (Modell Damen) ©stefandrexl.de

Das Obermaterial der nächsten Kinvara Generation

Das Obermaterial des Kinvara 7 hat die beiden prägenden technischen Features seines Vorgängers übertragen bekommen: das FlexFilm und die Pro-Lock-Schnürung. Die FlexFilm Folie wird auf der gesamten Oberseite des Schuhs verarbeitet und vermeidet störende Nähte. Das Lightweight Material ermöglicht so weniger Schichten im Obermaterial für eine nahtlose und flexible Passform und sorgt für mehr Tragekomfort. Durch den Einsatz von Flexfilm im Vorfuß hat der Kinvara 7 übrigens spürbar mehr Platz im Vorfußbereich. Im Mittel- und Rückfußbereich ist die Flexfilm-Schicht deutlich dicker als im Vorfuß. Das verleiht dem Obermaterial des Kinvara 7 mehr Halt und Festigkeit, ohne auf die gewohnte Leichtigkeit verzichten zu müssen.

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Stabile Fersenkappe: angenehm weich und nachsichtig mit gutem Halt (Modell Damen) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Stabile Fersenkappe: angenehm weich und nachsichtig, mit gutem Halt (Modell Damen) ©stefandrexl.de

Ganz ehrlich, eigentlich hatte ich fast damit gerechnet das Arch-Lock Schnürsystem in der siebten Auflage nicht wieder zu sehen, denn ich halte es beim Kinvara 7 nicht für notwendig und finde eher beengend. Anfangs musste ich alle 10 Minute anhalten, um die Schnürsenkel zu lockern, weil mein Fuß eingeschlafen war. Das Arch-Lock sitzt am Rist unterhalb der Hauptlaschen aber auf der Zunge. Es soll für den sockenähnlichen Halt des Kinvara 7, sowie für ein komfortables und gleichzeitig reaktives Laufgefühl sorgen. Ist es einmal richtig eingestellt, dann verschmilzt der Schuh mit dem Fuß zu einer Einheit. Ich lasse aber von vorneherein das mittlere Schuhband wegen meines flachen Rists und breiteren Fuß lockerer. Das Obermaterial des Kinvara sitzt bei mir ohnehin fest und bequem – das Arch-Lock-Schnürsystem wäre daher nicht wirklich erforderlich. Das liegt aber vor allem an dem dehnbaren Mittelfuß-Band, das den Fuß in der richtigen Position hält. Kombiniert mit der Arch-Lock-Schnürung ist es vor allem dafür gedacht, den flexibleren Vorfuß-Bereich der komfortablen Zehenbox auszugleichen. Dennoch ist die Zehen-Box wie bei den früheren Modellen großzügig und die Fersenkappe des Kinvara 7 ist an der Achillessehne angenehm weich und nachsichtig mit gutem Halt.

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Perfekt für schnelle Zeiten im Marathon und Halbmarathon (Modell Herren) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Perfekt für schnelle Zeiten im Marathon und Halbmarathon (Modell Herren) ©stefandrexl.de

Fazit des Praxistests

Aus gutem Grund ist der Kinvara das bekannteste Modell von Saucony auf dem Laufschuhmarkt. Der Kinvara 7 entspricht exakte den Erwartungen, die Läufer an einen leichten, hochleistungsfähigen und komfortablen Schuh haben. Er unterscheidet sich dennoch von seinem Vorgänger in einigen bemerkenswerten Punkten, die von langjährigen Anhängern des Kinvara möglicherweise nicht so geschätzt werden könnten. Ohne Zweifel bleibt auch Nummer 7 dem typischen Charakter eines Kinvara treu, aber keine der Veränderungen sind echte Verbesserungen, abgesehen von seiner erhöhten Haltbarkeit und der Verschmelzung mit der Everun Dämpfungstechnologie. Wenn ich die Wahl zwischen dem Kinvara 6 und dem Kinvara 7 hätte, ich würde am liebsten beide Modelle laufen. Das weiche, luxuriöse Laufgefühl des Sechser würde ich für lange Trainingsläufe bevorzugen, während ich den Siebener schon wegen seiner höheren Steifigkeit und der Direktheit für Wettkämpfe und Tempoläufe verwenden würde. Der Kinvara 7 läuft sich auf Asphalt und befestigten Wirtschaftswegen ebenso gut wie auf der Laufbahn mit schnellen Intervallen und Technikläufen.

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Kompromissloser Lightweight Trainer mit neuem aufwändigen Dämpfungskonzept (Modell Herren) ©stefandrexl.de

TEST SAUCONY KINVARA 7: Der siebte Streich läuft typisch anders / Kompromissloser Lightweight Trainer mit neuem aufwändigen Dämpfungskonzept (Modell Herren) ©stefandrexl.de

Mein persönlicher Eindruck

… ich sag’s ja nur ungern, aber der Kinvara 7 ist wieder einmal ein außergewöhnlicher und eigenständiger Laufschuh geworden, für fast jeden Lauftyp, für fast jeden Laufeinsatz und für fast jedes Tempo bestens geeignet ist. Saucony hat es mit der siebten Auflage geschafft seinen beinahe kompromisslosen Lightweight Trainer mit dem neuen und aufwändigen Dämpfungskonzept zu verschmelzen. Das Resultat kann sich trotz einiger Kleinigkeiten sehen lassen und reiht sich nahtlos in die erfolgreiche Tradition der Kinvara-Serie ein. Die Kritik ist sicherlich auf einem hohen Niveau, denn ein Laufschuh in dieser Kategorie für das Gros ambitionierter Läufer zu entwickeln ist stets auch eine gewisse Herausforderung. Nach einigen Trainingseinheiten hat sich der siebte Kinvara optimal an den Fuss angepasst, ist dann auch etwas geschmeidiger und nur kaum von dem doch komfortableren Vorgänger zu unterscheiden. Es wird sich zeigen, wie sich seine „verbesserte“ Haltbarkeit auf die Lebensdauer der Außensohle des Kinvara 7 auswirkt. Im Einsatz während des Marathon Hamburg 2016 hat der Kinvara 7 bereits seine neuen Stärken ausgespielt und selbst ab den kritischen 32 Kilometern haben sich meine Füße komfortabel und schmerzfrei angefühlt.

<h3>Supported Post</h3>
Der Kinvara 7 wurde für den Produkttest von der Firma Saucony zur Verfügung gestellt. Der Laufschuhtest erfolgte unabhängig und ohne Einfluss des Herstellers auf das Testergebnis. Der Testbericht ist frei und unabhängig verfasst und gibt ausschlisslich unsere persönliche Meinung auf Basis unserer Erfahrung wieder. Der Kinvara 7 wurde über verschiedene Laufeinheiten, in zwei Laufwettkämpfen und mehr als 120 Kilometern über einen Zeitraum von acht Wochen.Wir haben weder für den Produkttest noch für die Berichterstattung eine Vergütung erhalten.

Fakten: Saucony Kinvara 7

Damen
Sprengung: 4mm (22mm Ferse/ 18mm Vorfuß)
Gewicht: 187 g
Farbkombinationen: Blue / Navy / Coral und Citron / Teal
Artikel Nummer: S10298-1

Herren
Sprengung: 4mm (22mm Ferse/ 18mm Vorfuß)
Gewicht: 218 g
Farbkombinationen: Black / Slime und Citron / Red
Artikel Nummer: S20298-1

Technologie
Zwischensohle: EVERUN
Außensohle: TRI-FLEX und IBR +

UVP
ab 100 EUR

BEWERTUNG

Qualität 8
Optik 6
Laufgefühl 8
Haltbarkeit 5
Preis 6

INFO

HOMEPAGE Saucony


Nachdem er fast alles abgeräumt hat, wovon Athleten träumen – zuletzt den Laureus World Sports Award als „World Action Sportsperson of the Year“ – möchte Jan Frodeno den Weltrekord von Andreas Raelert bei der Challenge Roth 2016 knacken. Zum 15. Geburtstag der Triathlon-Marke Challenge möchte „Frodo“ seinen Plan umsetzen und wird am 17. Juli 2016 unter anderem auf den Vorjahressieger und Deutschen Meister Nils Frommhold oder Tyler Butterfield, Teilnehmer der Olympischen Spiele 2004 in Athen und 2012 in London treffen. Mit der Lokalmatadorin Anja Beranek aus Nürnberg, der Zweitplatzierten Carrie Lester (AUS) und Titelverteidigerin Yvonne van Vlerken wird das komplette Podium des Challenge Roth 2015 bei den Frauen an den Start gehen.

Wer den Ironman Weltmeister von 2015 kennt der weiß, wenn Jan Frodeno sich etwas in den Kopf setzt, dann beißt er sich daran fest und setz das konsequent in die Tat um. In seiner beispiellosen Triathlon-Karriere hat Jan Frodeno schon fast alles erreicht. Er gewann 2008 Gold bei den Olympischen Spielen in Peking und ist aktueller Ironman Hawaii-Sieger. Zahlreiche Erfolge markieren die sportliche Karriere des 34-jährigen Triathlonprofi, in der zwei große Meilensteine bislang noch fehlen: Der Sieg des weltgrößten Triathlon-Events über die Langdistanz und die Weltbestzeit. Beides will der in Südafrika aufgewachsene Ausnahme-Athlet am 17. Juli 2016 in Roth anvisieren.

Jan Frodeno ist definitiv der Favorit

„Das Rennen in Roth ist die europäische Triathlon-Legende, ein Start beim Challenge ist ein Highlight in jeder Athleten-Vita“, so der derzeit beste Triathlet der Welt. Nach seiner Wadenverletzung im Februar ist Frodeno jetzt wieder voll im Trainingsmodus, mental stärker denn je und fest entschlossen, seine Pläne umzusetzen und seine Ziele zu erreichen: Roth zu gewinnen und die 2011 von Andreas Raelert in Roth aufgestellte Weltbestzeit von 7:41:33 h zu pulverisieren. Frodeno: „Ich werde alles dafür tun, dass mein großer Traum vom Weltrekord Wirklichkeit wird“. In Roth wird „Frodo“ definitiv als Favorit ins Rennen gehen wird.

Vorteil der Streckenkenntnis für Nils Frommhold

Vorjahressieger Nils Frommhold wird es unter diesen Vorzeichen nicht leicht haben, den Titel zu verteidigen, aber möglich ist im Triathlon bekanntlich alles. Immerhin konnte der gebürtige Berliner bei seinem Sieg in Roth 2015 mit seiner Zeit von 7:51:28 Stunden die siebtschnellste je auf der Langdistanz erzielte Zeit aufstellen, nicht einmal zehn Minuten trennen den für Triathlon Potsdam startenden Frommhold von der Weltbestzeit. Dazu kommt: Der 29-Jährige ist in perfekter Form, kennt die Strecke und selbst heiß darauf zu sehen, was in Roth diesmal geht. An einem guten Tag ist auch für den amtierenden Deutschen Meister, zweifachen Ironman-Sieger und Hawaii-Fünften von 2014 ein Sieg beim Challenge Roth in Reichweite.

Challenge Roth 2016: Jan Frodeno hat die Weltbestzeit im Visier - Die Titelverteidiger Yvonne van Vlerken und Nils Frommhold sind auch am Start © Luise Köstler

Challenge Roth 2016: Jan Frodeno hat die Weltbestzeit im Visier – Die Titelverteidiger Yvonne van Vlerken und Nils Frommhold sind auch am Start © Luise Köstler

Zwei weitere Deutsche mit Dirk Bockel und Jan Raphael

Aus deutscher Sicht ist auch Jan Raphael ein heißer Anwärter auf einen der vorderen Plätze in Roth. Gleich bei seinem ersten Langdistanz-Start holte er 2006 in Florida den Sieg, 2012 gewann er den Ironman Sweden in neuer persönlicher Bestzeit von 8:04 Stunden. In Frankfurt wurde der gebürtige Hannoveraner zweimal Zweiter, zuletzt 2013. Ebenso ist der gebürtige Waiblinger Dirk Bockel, der heute in Tucson/Arizona lebt, in Roth wieder am Start. Mit der damals sechstschnellsten je auf einer Langdistanz erzielten Zeit (7:52:01) konnte Bockel 2013 den DATEV Challenge Roth gewinnen und 2014 den Ironman Melbourne für sich entscheiden.

Tyler Butterfield: Ein weiterer Olympionike

Beim Kampf um die Podiumsplätze ist auch mit einem Pro von den Bermudas durchaus zu rechnen. Der 33-jährige Tyler Butterfield war Teilnehmer der Olympischen Spiele 2004 in Athen und 2012 in London, konnte 2014 Jahre später den Abu Dhabi International Triathlon gewinnen und hat viele Top Ten-Platzierungen bei Ironman-Rennen in seiner Vita stehen – darunter den fünften Platz beim Ironman Hawaii 2015. Darüber hinaus ist Butterfield auch als erfolgreicher Radrennfahrer international bekannt und kann in Roth den Radwettbewerb aktiv mitgestalten.

Mit Jan Frodeno, eine Legende und ein illustres Starterfeld

Ein Jahr vor Butterfield war es ein Franzose, der als Fünfter von Hawaii von sich reden machte: Cyril Viennot, der sich mit einem Sieg beim Ironman UK 2014 für den Hawaii-Wettbewerb qualifiziert hatte. 2015 ging seine Erfolgssträhne nahtlos weiter: In Schweden gewann er die offizielle Triathlon-Weltmeisterschaft der ITU auf der Langdistanz, wurde Sechster auf Hawaii und wird jetzt erstmals beim Challenge Roth an den Start gehen. Immer eine Nasenlänge hinter ihm, aber „in Sichtweite“ ist der junge Engländer Joe Skipper: mit Zweitplatzierungen beim Ironman UK (2014), Texas (2015), Neuseeland (2016) und immerhin seinem ersten Langdistanz-Sieg 2014 beim Challenge Weymouth ist der erst 26-Jährige ein Mann mit Zukunft.

Aus Spanien kommt der erfahrene Triathlet und Duathlet Marcel Zamora Pérez, der als Bergspezialist gilt und unter anderem fünf Mal in Folge den Ironman France gewinnen konnte. Auch beim Embrunman in den französischen Alpen, einem der härtesten Langdistanzrennen der Welt, wurde er 2014 zum fünften Mal Sieger. Amtierender Vize-Weltmeister bei den Triathlon-Weltmeisterschaft der ITU auf der Langdistanz ist der Däne Martin Jensen, ebenso hat der schwimmstarke 33-Jährige bereits einen Sieg beim Ironman Japan (2013) in seiner Vita stehen.

Das Starterfeld komplettieren der Deutsche Per Bittner, der junge Italiener Alessandro Degasperi und der Australier Nick Kastelein. Und auch eine echte Rother Legende lässt es sich nicht nehmen, zum 15. Challenge-Geburtstag noch einmal zu starten: Thomas Hellriegel. Er war 1997 der erste deutsche Sieger in Hawaii, konnte mehrfach in Roth unter den Top Five finishen und hat – obwohl es für ihn in Roth trotz Spitzenleistungen nie zu seinem Sieg reichte – im fränkischen Triathlon-Mekka nach wie vor eine riesige Fangemeinde. Zum 15. Challenge-Geburtstag will der mittlerweile 45-jährige mit dem Spitznamen „Hell on Wheels“ nochmal allen zeigen, was eine Harke ist.

Starke Frauen: Das komplette Podium des Vorjahres am Start

Bei den Frauen wird das komplette Podium des Challenge Roth 2015 wieder dabei sein: Vorjahressiegerin Yvonne van Vlerken, die Zweitplatzierte Carrie Lester (AUS) und natürlich auch Lokalmatadorin Anja Beranek aus Nürnberg. Über van Vlerken muss man in Roth nicht viele Worte verlieren, die „Fliegende Holländerin“ ist mit ihren bislang drei Siegen beim „Best old Race“ (2007, 2008, 2015) längst so etwas wie eine Roth-Legende: Drei Siege im fränkischen Triathlon-Mekka hatten zuvor nur Paula Newby-Fraser und die unvergleichliche Chrissie Wellington gefeiert. Die mit ihrem Lebensgefährten Per Bittner (der ebenfalls in Roth startet) in Vorarlberg/Österreich lebende Athletin konnte 2008 in Roth sogar eine – später von Chrissie Wellington unterbotene – Weltbestzeit aufstellen, im gleichen Jahr finishte die sechsfache Ironman-Siegerin in Hawaii als Zweite direkt hinter Wellington. Wenn sie diesmal erneut den Sieg holt, kann sie Wellington zumindest in Roth überrunden und als bislang einzige weibliche Vierfach-Siegerin Geschichte schreiben.

Nur knapp zwei Minuten nach van Vlerken kam 2015 die Australierin Carrie Lester ins Ziel, weitere zwei Minuten später die Fränkin Anja Beranek. Diesmal sollte sowohl für Lester als auch für die amtierende Deutsche Meisterin Beranek ein Sieg möglich sein. Insbesondere für die 31-jährige Deutsche ist es das erklärte Ziel, nun endlich den Titel bei ihrem Heimatrennen zu holen, an dem ihr Herz so hängt. Neben mehreren Halbdistanz-Erfolgen in jüngster Zeit ließ sie im September 2015 aufhorchen, als sie den Ironman Wales mit über einer halben Stunde Vorsprung vor der Zweitplatzierten Tineke Van Den Berg gewinnen konnte. Sie muss sich unter anderem mit Carrie Lester auseinandersetzen: Die in Queens-land lebende mehrfache Ironman-Siegerin hat 2015 in Roth bewiesen, dass sie auch ohne Streckenkenntnisse eine hervorragende Zeit heimbringen kann.

Die starke Konkurrenz kommt aus Übersee

Starke Konkurrenz kommt vor allem aus den USA mit den drei Top-Athletinnen Meredith Kessler, Mary Beth Ellis und Caroline Gregory. Nicht weniger als zehn Ironman-Siege stehen bereits in der Vita der in San Francisco lebenden Meredith Kessler, ihr jüngster Erfolg ist der Sieg beim Ironman New Zealand, den sie erst vor wenigen Wochen zum fünften Mal (und mit neuem Streckenrekord) gewinnen konnte. Die persönliche Bestzeit der starken Schwimmerin liegt bei 8:44 Stunden. Ihre Konkurrentin Mary Beth Ellis ist die amtierende ITU-Weltmeisterin auf der Langdistanz (2015 Schweden). Bereits bei ihrer ersten Langdistanz (Klagenfurt 2011) erzielte die in Boulder/Colorado lebende Athletin mit 8:43:34 Stunden nicht nur eine neue Streckenbestzeit, sondern auch das schnellste Ironman-Debüt aller Zeiten. Unglaublich: Innerhalb von sieben Wochen nach Klagenfurt finishte sie bei drei weiteren Langdistanz-Rennen – und gewann zwei davon. Von solchen Erfolgen muss die junge Caroline Gregory noch träumen, trotz mehrerer Top Five-Platzierungen fehlt ihr bislang noch ein Sieg auf der Langdistanz.

Zwei erfolgversprechende Sportlerinnen reisen aus dem hohen Norden nach Roth an. Die aktuelle Hawaii-Vierte Michelle Vesterby ist in Roth bekannt durch ihren Start 2014. Damals erreichte sie nur Platz acht, hat aber deutliches Potenzial für eine bessere Leistung. Die 32-jährige blonde Dänin wird von keinem Geringeren als Roth-Legende Luc van Lierde trainiert, holte ihren ersten Sieg 2012 auf Lanzarote und kann ihrer hervorragenden Hawaii-Platzierung vielleicht jetzt noch einen Sieg in Roth hinzufügen. Skandinavien wird außerdem von der Schwedin Jessica Fleming vertreten, die unter anderem bereits einen zweiten und einen dritten Platz beim Ironman Australia zu verzeichnen hat.

Zwei Profi-Triathletinnen kommen auch aus Großbritannien. Susie Cheetham (geborene Hignett) ist eigentlich eine Halbdistanz-Spezialistin, die aber auch die Langstrecke kann: Ein respektabler sechster Rang auf Hawaii 2015, ein Sieg kurz danach beim Challenge Sardinia Forte Village und ein zweiter Platz in Südafrika erst vor wenigen Tagen beweisen das. Landsfrau Laura Siddall, die auch noch eine australische Staatsbürgerschaft besitzt und abwechselnd in San Francisco und Neuseeland lebt, ist erst seit 2014 auf der Langdistanz zuhause, hat aber neben mehreren Top-Platzierungen auch schon zwei Mal – unter anderem beim Challenge Wanaka 2015 – mit der schnellsten Radzeit überzeugt.

Erika Csomor beendet in Roth ihre Triathlon-Karriere

Eine ganz besondere Athletin, die in Roth seit Beginn der Challenge-Ära immer irgendwie dabei war, kommt aus Ungarn: Erika Csomor. Mit 42 Jahren nimmt die beliebte Sportlerin ihren Abschied vom Triathlonsport und bestreitet ihr letztes Rennen – natürlich in Roth, wo 2002 alles begann. Es war für die dreifache Duathlon-Weltmeisterin ein furioser Einstieg in die Triathlon-Langdistanz, gleich bei ihrer Premiere in Roth kam sie als Zweite ins Ziel. Lachen und Weinen lagen dagegen bei ihrem Finish 2008 nah beieinander: Zwar gelang ihr das Kunststück, die bis dahin bestehende Weltbestzeit von Paula Newby-Fraser zu unterbieten, doch Yvonne van Vlerken war nochmal gut eine Minute schneller. „Nur“ persönliche Bestzeit und wieder der zweite Platz also für Erika Csomor. Gewonnen hat sie in Roth nie, aber mit ihrer freundlichen und bescheidenen Art die Herzen der Zuschauer gewonnen. Sie werden ihr zusammen mit den Athleten, Helfern und Fans einen glanzvollen Abschied bereiten.

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Mit der neuen EVZero Collection präsentiert Oakley seine derzeit leichteste Sonnenbrille für Multisport Athleten. Die rahmenlosen Brillen gibt es in zwei verschiedenen Scheibengrößen. Die EVZero Path und kleinere Linse der Kollektion ist eine ultimative Multisportbrille und wiegt nur unglaubliche 22 Gramm.

Das größere Modell, die EVZero Range, ermöglicht dem Sportler ein erweitertes Blickfeld und richtet sich vor allem an Radfahrer und Athleten schnellerer Sportarten. Mit nur 24 Gramm ist auch sie ein absolutes Leichtgewicht. Beide Versionen verfügen über die ausgezeichnete Prizm Scheibentechnologie von Oakley. Prizm optimiert die Sicht und verstärkt so Farben, dass das Auge mehr Details wahrnehmen kann und der Athlet schneller reagieren kann

OAKLEY EVZero Path (22g) in matte white prizm road  – schnittiges Design für hohe Geschwindigkeiten

OAKLEY EVZero Path (22g) in matte white prizm road – schnittiges Design für hohe Geschwindigkeiten

Die EVZero ist mit Oakley’s sportartspezifischen Scheiben erhältlich:
Prizm Road
Prizm Trail
Prizm Golf
Prizm Daily polarized.

OAKLEY EVZero Path (22g) in silber sapphire iridium – schnittiges Design für hohe Geschwindigkeiten

OAKLEY EVZero Path (22g) in silber sapphire iridium – schnittiges Design für hohe Geschwindigkeiten

EVZero Path (22g)

Die neue EVZero Path von Oakley ist die ultimative Multi-Sportsonnenbrille zum Trainieren, Laufen und mehr. Oakleys leichteste Performance-Fassung, EVZero Path, ist mit ihrer schnittigen, randlosen torischen Scheibe perfekt für hohe Geschwindigkeiten geeignet.

OAKLEY EVZero Range (24g) in matte skyblue prizm trail – grössere Scheibe für ein erweitertes Blickfeld

OAKLEY EVZero Range (24g) in matte skyblue prizm trail – grössere Scheibe für ein erweitertes Blickfeld

EVZero Range (24g)

Die ultimative Sportsonnenbrille zum Radfahren und mehr, EVZero Range, kombiniert Oakleys leichteste Sportfassung mit der ungehinderten Sicht einer randlosen torischen Scheibe, die ein erweitertes Blickfeld im oberen Peripheriebereich bietet.

OAKLEY EVZero Range (24g) in matte black prizm daily polarized – grössere Scheibe für ein erweitertes Blickfeld

OAKLEY EVZero Range (24g) in matte black prizm daily polarized – grössere Scheibe für ein erweitertes Blickfeld

Oakley’s leichtgewichtige EVZero Collections werde ich natürlich demnächst näher unter die Lupe nehmen und einen kritischen Blick auf die neuen Gläser des amerikanischen Herstellers hochqualitativer Sportbrillen werfen.

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Auf Initiative der führenden Snowboard-Marken, der EUROSIMA Snow Division (European Surf Industry Manufactures Association) und des Boardsport Business Magazines SOURCE fand die siebte Auflage des Shops 1ST Try im Alpbachtal statt. 60 Marken ermöglichten Snowboardhändlern und medien ihre Produkte zu testen um so einen ersten Eindruck auf nächsten Winter.

Im siebten Jahr des Shops 1st Try folgten mehr als 360 Snowboardhändler dem Ruf der Snowboardindustrie ins Alpbachtal. Sie nutzten die Gelegenheit, um vom 17. bis 19. Januar einen ersten Ausblick auf die Wintersaison 16/17 zu bekommen und intensiv die neueste Snowboard Hardware zu testen. Der Shops 1st Try ist der größte und einzige On Snow Test für den Snowboardhandel in den deutschsprachigen Alpen und bietet mit rund 60 Marken vielfältige Möglichkeiten noch vor der Ispo einen ersten persönlichen Eindruck des Materials in der Praxis zu bekommen. In der Branche hat das Event seit Jahren einen großen Stellenwert, was die hohen Teilnehmerzahlen regelmäßig belegen.

Winter pur zum 7. Shops 1st Try im Alpbachtal
Shops 1ST Try 2016: Die siebte Auflage im Alpbachtal bei bestem Wetter © Stefan Drexl

Shops 1ST Try 2016: Die siebte Auflage im Alpbachtal bei bestem Wetter © Stefan Drexl

Die kalte Jahreszeit und der lang ersehnte Schnee erlauben es, sich auch einmal alternativen Sportarten zu widmen, die mehr Koordination erfordern. Also haben wir uns am Montag früh morgens auf den Weg ins Alpbachtal gemacht, dass sich zu unserer Freude von seiner besten Seite zeigte: Frischer Pulverschnee, Blue Sky und winterliche -15 Grad – Winter Wonderland. Auf dem Gelände des 7. Shops 1st Try bat ich dann die Marken Arbor, Deeluxe, Goodboards, Jones, K2, Lib Tech, Nitro, Salomon und Smith mir ihr jeweiliges Produkthighlight des nächsten Winters zu präsentieren.

#01 Chris Siebrecht, ARBOR SNOWBOARDS
Shops 1ST Try 2016: ARBOR Clovi © Stefan Drexl

Shops 1ST Try 2016: ARBOR Clovi © Stefan Drexl

Das Clovis Freeride Snowboard wurde gemeinsam mit dem Teamfahrer Marc Carter entwickelt. Der Directional Twin Shape mit Arrow Head Nose, Swallow Tail und Grip Tech Kante ist perfekt für passionierte Freerider.
HOMEPAGE ARBOR Snowboards

#02 Joyce Boot, DEELUXE
Shops 1ST Try 2016: DEELUXE Joyce Snowboard Boot © Stefan Drexl

Shops 1ST Try 2016: DEELUXE Joyce Snowboard Boot © Stefan Drexl

Der Joyce Snowboard Boot mit patentierter C3-Konstruktion bietet trotz weichem Flex perfekten Support. Das ermöglicht der dreiteilige Aufbau mit zwei Flex-Zonen und separater Fersenschnürung.
HOMEPAGE DEELUXE Boots

#03 Quirin Zwerenz, GOODBOARDS
Shops 1ST Try 2016: Quirin Zwerenz, GOODBOARDS Vulca © Stefan Drexl

Shops 1ST Try 2016: Quirin Zwerenz, GOODBOARDS Vulca © Stefan Drexl

Das Vulcao ist ein All-Mountain Snowboard mit Basalt im Ober und Untergurt im Directional Shape. Das sorgt für einen weichen Flex und zugleich eine besonders hohe Torsionssteifigkeit.
HOMEPAGE GOODBOARDS

#04 Peter Frank, JONES Snowboards
Shops 1ST Try 2016: Peter Frank, JONES Storm Chaser © Stefan Drexl

Shops 1ST Try 2016: Peter Frank, JONES Storm Chaser © Stefan Drexl

Das beliebte Storm Chaser Board präsentiert Jones Snowboards im nächsten Winter als Splitboard-Variante. Das directional Cam-Rocker Profil und die Spoon-Nose sorgen für viel Auftrieb im Powder.
HOMEPAGE JONES Snowboards

#05 Max Anselstetter, K2 Snowboarding
Shops 1ST Try 2016: Max Anselstetter, K2 Party Platte © Stefan Drexl

Shops 1ST Try 2016: Max Anselstetter, K2 Party Platte © Stefan Drexl

Die Party Platter ein neues Freestyle Board der Enjoyer Serie und verspeist jeden Kicker mit Genuss. Das Design folgt dabei dem bewehrten Volume-Shift-Konzept von K2 Snowboards. So entstehen kürzere, breitere Boards für enge Turns auf der Piste und mit viel Auftrieb im Powder.
HOMEPAGE K2 Snowboarding

#06 Tobi Leyendecker, Lib Tech Snowboards
Shops 1ST Try 2016: Tobi Leyendecker, Lib Tech Mayhem © Stefan Drexl

Shops 1ST Try 2016: Tobi Leyendecker, Lib Tech Mayhem © Stefan Drexl

Das Lib Tech Mayhem ist ein Round-Nose Fish der in Kooperation mit Lost-Surfboards entstand. Die breite Nose und das tiefe Swallow-Tail stehen für kompromisslose Powder-Performance.
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#07 Mirko Holzmüller, NITRO Snowboards
Shops 1ST Try 2016: Mirko Holzmüller, NITRO Nuat © Stefan Drexl

Shops 1ST Try 2016: Mirko Holzmüller, NITRO Nuat © Stefan Drexl

Das Nuat ist ein neues Freeride Board des Nitro Quivers im Design von Bryan Fox und Austin Smith mit einem durch und durch Surfboard-inspirierten Shape. Der Cam-Out Camber mit angehobener Nose und Tailkick erlaubt beste Performance im Champagner-Powder.
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#08 Philipp von Nathusius, SALOMON Snowboards
Shops 1ST Try 2016: Philipp von Nathusius, SALOMON The Ultimate Ride © Stefan Drexl

Shops 1ST Try 2016: Philipp von Nathusius, SALOMON The Ultimate Ride © Stefan Drexl

The Ultimate Ride ist ein aggressives Parkboard mit neuen „Gunslinger Sidewalls“. Diese innovativen Karbon-Inlays geben dem Pro-Modell von Bode Merrill auch bei hoher Geschwindigkeit einen präzisen Kantengriff.
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#09 Pivot Helm, SMITH Optics
Shops 1ST Try 2016: SMITH Pivot Helm © Stefan Drexl

Shops 1ST Try 2016: SMITH Pivot Helm © Stefan Drexl

Dieser Multi-Impact Helm mit EPP-Schaum ist wesentlich haltbarer als Helme mit herkömmlichem EPS-Schaum. Erhältlich als Pivot (Herrenversion im Bild) und Point (Damenversion).
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#10 I/OX Chroma Pop Goggle, SMITH Optics
Shops 1ST Try 2016: SMITH I/OX Chroma Pop Goggle © Stefan Drexl

Shops 1ST Try 2016: SMITH I/OX Chroma Pop Goggle © Stefan Drexl

Mit der Chroma Pop präsentiert Smith eine neue Scheibentechnologie, welche für eine vollständig Trennung des Farbspektrums sorgt. Sie gewährleistet stärkere Kontraste und damit eine bessere Sicht bei unterschiedlichsten Wetterbedingungen. In drei Tönungen ist die Chroma Pop erhältlich, ein kleines Membran-Ventil ermöglicht den Druckausgleich der komplett abgedichteten Doppelscheibe.
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#11 Ultra Snowboard Bindung, UNION Bindings
Shops 1ST Try 2016: UNION Ultra Snowboard Bindung © Stefan Drexl

Shops 1ST Try 2016: UNION Ultra Snowboard Bindung © Stefan Drexl

Das Highback der „Ultra“ Snowboard Bindung aus Forged-Carbon ist für direkte Kraftübertragung gefertigt. Das tiefengezogene Karbon ist leichter und stabiler als herkömmlich gewebte Karbonmatten.
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Das Tomahawk IC7 Indoor Cycle ist das erste Indoor-Powerbike, dass wattbasiertes Training für eine große Mehrheit der Athleten effektiv und motivierend gestaltet. Dafür setzt Tomahawk eine Farbzonen Technologie für die optimale Trainingssteuerung ein, bisher haben das nur wenige Hersteller im klassischen Fitnessbereich verstanden. Tomahawk wendet sich mit dem IC7 an motivierte Ausdauersportler, die das Training effizient gestalten und ihre Resultate auch analysieren möchten. Tomahawk hat uns das IC7 zur Verfügung gestellte, um es über die Wintermonate ausgiebig einem Praxistest zu unterziehen.

 

TOMAHAWK IC7 Indoor Cycle: Die große Schwungscheibe für kraftvolle Antritte

TOMAHAWK IC7 Indoor Cycle: Die große Schwungscheibe für kraftvolle Antritte


 

Neben den nüchternen Daten, wie Watt, Tritt- und Herzfrequenz, Tempo und Dauer, nutzt das Tomahawk IC7 auch verschiedene Farbenzonen für die Darstellung der individuellen Intensität. Somit werden ein Intervalltraining zwischen der blauen und roten Zone oder ein Grundlagentraining in der gelben Zone zur leichten und verständlichen Steuerung der persönlichen Belastung. Parallel dazu lernt der Athlet auch die vielen Zahlen hinter den Farben zu interpretieren und diese für ein effektiveres Training zu verwenden. Mit einer speziellen Software, der Coach By Color, ist watt- und herzfrequenzbasiertes Training für jeden einfach und schnell anwendbar. Für das innovative IC7 Indoor Cycle und dessen ideale Anwendung im Fitness- und Leistungssport wurde Tomahawk sogar der ISPO AWARD Product of the Year 2015 verliehen.

 

TOMAHAWK IC7 Indoor Cycle: Schönes Design und gute Verarbeitung

TOMAHAWK IC7 Indoor Cycle: Schönes Design und gute Verarbeitung


 

Farbliche Trainingszonen des TOMAHAWK IC7 auf Basis der Herzfrequenz oder Watt

Der Antrieb des Tomahawk IC7 Indoor Cycle basiert auf einer wartungsfreien Kombination aus Zahn- und Keilriemen. In der Zwischenwelle befindet sich die WattRate® Sensorik zur Messung der Leistung mit einer höchsten Messgenauigkeit und einer Abweichung von nur +/-1%. Die Übersetzung von 1:11 erzeugt eine optimale Massenträgheit der Schwungscheibe, welche über eine Magnetbremse mit Widerstandsanzeige geregelt wird. Der integrierte Generator erzeugt die Energie für den Radcomputer, welcher über ein farbiges LCD Hauptdisplay sowie ein farbiges LED Frontdisplay verfügt. Dieses patentierte Trainingskonzept (Coach By Color®) ermöglicht die simultane farbliche Darstellung der jeweiligen Trainingszone auf Basis der Herzfrequenz oder Watt nach Eingabe der persönlichen Benutzerdaten. Athlet und Trainer erzielen dadurch eine effektive individuelle Steuerung und Kontrolle der Intensität, egal ob im Einzel- oder Gruppentraining.

 

TOMAHAWK IC7 Indoor Cycle: Der Radcomputer mit farbigem LCD Hauptdisplay für alle Daten und ein farbiges LED Frontdisplay

TOMAHAWK IC7 Indoor Cycle: Der Radcomputer mit farbigem LCD Hauptdisplay für alle Daten und ein farbiges LED Frontdisplay


 

Wir werden das Tomahawk IC7 Indoor Cycle während der intensiven Saisonvorbereitung umfangreich testen, persönlich, mit ambitionierten Triathleten und begeisterten Rennradfahrern, die an kalten Schlechtwettertagen und langen Nächten über den Winter ihre Form erhalten oder verbessern möchten.

FACTS

• Messgenauigkeit mit nur +/-1% Abweichung
• Angezeigte Trainingsdaten: Leistung in Watt, Herzfrequenz, Geschwindigkeit, Trittfrequenz, Trainingsdauer, Kcal, Widerstandslevel, Entfernung ,uvm.
• Widerstand regelbar über 300° Grad Verstellbereich mit 100 taktilen Rasterungen
• Magnetbremssystem (minimaler Serviceaufwand)
• verschleißfreier Riemenantrieb (Keil- und Zahnriemen-Kombination)
• Übersetzungsverhältnis 1:11
• Vollverkleidung aus stabilem ABS-Kunststoff
• integrierter Generator mit LiPo Akku
• ANT+ Technologie für Herzfrequenzmessung
• Gewicht: 48 kg

UVP

2499,00 EUR

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Lange schwimmen und dauerhaft Luft ohne einer Kopfdrehung ermöglicht der Ameo Powerbreather. Nach mehr als fünfjähriger Entwicklungszeit mit intensiven Tests hat Ameo seinen innovativen Schnorchel präsentiert und dafür prompt den Ispo Award 2012. Weitere drei Jahre sollte es dann noch dauern, in denen an den Details getüftelt wurde, bis schließlich 2015 ein technisch durchdachtes Produkt von hoher Qualität für den Einsatz im Schwimmtraining von Triathleten und Freiwasserschwimmern entstand.

Der Ameo Powerbreather soll während des Schwimmtrainings und Kraulen ein gänzlich freies Atmen ohne Drehung des Kopfes ermöglichen. Vor allem für das Techniktraining und lange GA2 Einheiten soll der AMEO PowerBreather einen großen Vorteil und Komfort bieten: Der Schwimmer kann sich damit ausschließlich auf eine korrekte Bewegungsausführung, den reinen Vortrieb sowie die Wasserlage konzentrieren. Ich habe den Powerbreather bekommen und soll den innovativen Schwimmschnorchel in den nächsten Trainingseinheiten auf seine Alltagstauglichkeit testen: Zum einen aus der Perspektive des Trainers zusammen mit den unterschiedlichsten Athleten. Zum anderen selbst, um persönlich ein Gefühl für dessen optimalen Einsatzbereich und seine Vorteile auszuloten. Natürlich können auch Schwimmeinsteiger äusserst von dem neuen Schnorchelsystem profitieren. Der Schwimmer erhält mit dem Schnorchel ein höheres Sicherheitsgefühl ausreichend Atmen zu können und kann sich dadurch gänzliche dem Erlernen der richtigen Schwimmtechnik im Wasser widmen.

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Mehr Atemluft mit dem Ameo Powerbreather

Zu den ersten Top-Athleten der Schwimm- und Triathlonszene, die den Ameo PowerBreather testen konnten, zählen unter anderem Thomas Lurtz, zwölfmaliger Weltmeister im Freiwasser und Jan Frodeno, Triathlon Olympiasieger von 2008 und Ironman Weltmeister 2015. „Der Powerbreather ist eine großartige, technische Trainingshilfe und eine perfekte Unterstützung, um mit der Dauermethode ideal für Langdistanzen im Wasser zu trainieren,“ betont der Ironman Europameister 2015, Jan Frodeno. 2012 wurde der innovative Ameo Powerbreather mit dem ISPO Brand New Award ausgezeichnet, den Red Dot Design Award gab es dann 2015. Seit März unterstützt das Münchener Unternehmen mit seinem innovativen Hightech-Schnorchel den deutschen Triathlon Dachverband DTU und wird die deutschen Triathlon-Asse um Anne Haug und Gregor Buchholz fortan auf ihrem Weg zu Olympia 2016 nach Rio mit dem Ameo PowerBreather ausstatten.

Ich werde den Powerbreather von Ameo in den nächsten Wochen der Saisonvorbereitung intensiv persönlich und mit anderen Athleten testen, und Euch dann wieder darüber berichten.

Ameo Powerbreather: Lange schwimmen und dauerhaft Luft ohne einer Kopfdrehung

Ameo Powerbreather: Lange schwimmen und dauerhaft Luft ohne einer Kopfdrehung

Die Fakten

• Twist Lock System: Komfortable Anpassung an die individuelle Kopfgröße
• Speed Valve: Für eine schnelle Reaktionszeit des Ventils und widerstandsfreies Einatmen
•AMEO Fresh Air System: Innovatives 2-Wege-Trennsystem sichert die fortlaufende Einatmung von Frischluft bei stets freien D-Tubes
• Easy Fit Air Junction: Rasches, einfaches Anlegen bei maximaler Passgenauigkeit
• D-Tube: D-förmiger Querschnitt für bequemen, sicheren Halt bei gleichzeitig optimiertem Luftstrom (innen) und Strömungswiderstand (außen)
• Comfort Bridge: Gewährleistet ein angenehmes Tragegefühl des Mundstücks

Die Kosten

Ameo Powerbreather Sport (Einsteiger) 89,00 EUR
Ameo Powerbreather Lap Edition (Fortgescheschrittene / Rollwende) 99,00 EUR
Ameo Powerbreather Wave Edition (Triathleten / Freiwasser) 124,00 EUR

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Triathleten trainieren oft nur ihre beanspruchten Muskelgruppen der drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen, aber selten tiefer liegende Muskeln, wie den Psoas. Ist nach dem zeitraubenden Training noch etwas Zeit folgen manchmal noch ein paar Athletikübungen für den Rumpf und mehr Stabilität. Auch wer zusätzlich in ein Fitnessstudio geht, wird dort zahllose Geräte und Maschinen finden, mit denen wiederum Arme, Beine, Rumpf- und Rückenmuskulatur trainiert werden können. Die gesamte Aufmerksamkeit konzentriert sich auf die großen Muskelgruppen, die äußerlich gut erkennbar sind. Ein Gerät zur Kräftigung des Lendenmuskels, dem sogenannten Psoas, wird man dort vergeblich suchen. Auch von einschlägigen Fitnessmagazinen wird der Psoas-Muskel stiefmütterlich behandelt, er fristet ein eher unscheinbares Dasein …

Dass der Psoas äußerlich kaum sichtbar ist, bedeutet aber längst nicht, dass er fü̈r die körperliche Fitness und Gesundheit unbedeutend ist. Tatsächlich können die Auswirkungen eines verkürzten oder überdehnten und schwachen Psoas ganz erheblich sein. Das kann sich unter anderem in einer schlechten Haltung, einem hervorstehenden Unterbauch, Hüft- und Gelenkschmerzen sowie einer mangelnden Mobilität manifestieren, bis hin zu Verletzungen.

Die Bedeutung des Psoas für die Gesundheit

„Training für den Psoas“ von Pamela Ellgen soll zu einem gesunden Psoas-Muskel verhelfen. Im ersten Schritt lernt man, den Zustand Ihres Psoas-Muskels zu bestimmen und festzustellen. Ist er zu fest und verkürzt oder überdehnt und schwach, wobei sich diese Zustände nicht gegenseitig ausschließen. Zudem wird die Gesundheit des Psoas-Muskels von verschiedenen Faktoren des persönlichen Lebensstils beeinflusst, wie dem Körpergewicht und Körperfettanteil, der Körperbewegung und körperlichen Fitness, Ernährung, Schlaf und Hydrierung.

Für unsere gesamte Mobilität ist die Psoas-Muskelgruppe elementar. Sie verläuft im unteren Rückenbereich und verbindet den Oberkörper mit dem Becken. Sie sorgt für einen aufrechten Gang, die korrekte Stellung der Beine und der Wirbelsäule und ist für die Beugung der Hüfte zuständig. Für leidenschaftliche Läufer und Radfahrer, und für ambitionierte Triathleten ist ein Training des Psoas präventiv für den Schutz vor Verletzungen und Verbesserung der Leistungsfähigkeit. Aufgrund all dieser wichtigen Funktionen ist ein kräftiger und zugleich flexibler Psoas unabdingbar.

Training für den Psoas – einfach erklärt

Pamela Ellgen, Autorin und Trainerin, beschreibt für jeden verständlich Aufgabengebiet und Bedeutung des Psoas und zeigt einfache Flexibilitätsübungen aus unterschiedlichen Sportarten, die den Bewegungsradius der Hüftbeuger, der Bauchmuskeln und der unteren Rückenmuskulatur verbessern. Das Buch enthält eine Reihe von Kräftigungsübungen mit Bildern in schwarz-weiss, die allesamt zu einer gesunden Funktion Ihres Psoas-Muskels beitragen sollen, damit er synergistisch mit den benachbarten Muskelgruppen zusammenarbeitet. Es werden zudem Techniken zur Eigenmassage von Muskeln und Faszien mit der Schaumstoffrolle vorgestellt, mit denen Verklebungen des Bindegewebe gelöst werden können. Pamela Ellgen ist Personal Trainerin und hat bereits zahlreiche Artikel zu Gesundheits-, Fitness- und Ernährungsthemen veröffentlicht.

Fazit

Das Buch ist ein gute Übersicht mit zahlreichen Kräftigungsübungen, welche den Psoas und die unmittelbar umgebenden Muskelgruppen trainieren. Es werden verschiedene Übungen aus den unterschiedlichsten Sportarten, wie Yoga, Pilates oder dem Faszientraining zusammengefasst, sie werden sehr einfach beschrieben, ebenso wie und wo deren Wirkungen zu spüren sind. Es wird jedoch kaum auf mögliche Fehler eingegangen, die bei der Ausführungen einiger komplexer Übungen zu vermeiden sind. Dem Leser sollte, wie so oft bewußt sein, dass ein Buch nicht einen Trainer ersetzen kann, der die Übungsausführung beobachtet und bei Bedarft korrigiert. Das kann das Buch auch nicht, es soll eine ergänzende Lektüre zum angeleitenden Training sein und einen leichten Einstieg in die Thematik ermöglichen.

FACTS

• Titel: Training für den Psoas
• Autorin: Pamela Ellgen
• Verlag: riva Verlag
• ISBN: 978-3-86883691-2

UVP

16,99 EUR

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QUELLE

riva Verlag

Jabra hat mit dem Sport Pulse Wireless seinen neuen hochwertigen Stereo Kopfhörer für Athleten mit hochmoderner Audio-Technologie und Bluetooth ausgestattet. Das High-End In-Ear-Modell mit integrierter biometrischen Herzfrequenzmessung misst jetzt auch den Puls des Anwenders direkt im Innenohr. Während meiner Vorbereitung auf den Ironman und den zahleichen Laufeinheiten habe ich Jabras musikalischen Trainingspartner getestet …

Zum täglichen Einsatz im Training haben die Audioexperten von Jabra ihren Bluetooth-Kopfhörer resistent gegen Schweiss, Wasser und Staub konstruiert. Mit Extremtests wurde der Jabra Sport Pulse Wireless zudem für eine hohe Beanspruchung optimiert. Die Lautsprecher und die Bedieneinheit des Jabra Sport Pulse Wireless sind aus beständigem Edelstahl gefertigt, das Kabel ist kevlarverstärkt und somit besonders reissfest. Anfang des Jahres hat der Sport Pulse Wireless von Jabra immerhin den ISPO Gold Award 2015 erhalten.

Jabra Pulse Sport Wireless mit USB-Kabel, verschieden großen Aufsätzen und Gummistöpsel zur individuellen Anpassung an das Ohr

Jabra Pulse Sport Wireless mit USB-Kabel, verschieden großen Aufsätzen und Gummistöpsel zur individuellen Anpassung an das Ohr

 

Simple Verbindung des Jabra Sport Pulse Wireless mit Dolby Qualität

Der Jabra Sport Pulse Wireless kommt in einer edlen Umverpackung und mit verschiedenem Zubehör. Im Lieferumfang ist eine stabile Hülle enthalten, in der sicher der Kopfhörer gut verstauen lässt, ein USB-Kabel, um den Sport Pulse Wireless zu laden, sowie verschieden große Aufsätze und Gummistöpsel zur individuellen Anpassung an das Ohr. Dadurch sitzt das In-Ear-Modell gut im Ohr, ist gut fixiert und dichte es beinahe vollständig ab. Auf der rechten Seite gibt es eine kleine Bedieneinheit mit Mikro zur Steuerung und kabellosen Verbindung des Jabra Sport Pulse Wireless mit der Jabra Sport App. Völlig unkompliziert lässt sich der 16 Gramm leichte Kopfhörer über Bluetooth mit allen mobilen Endgeräten auf NFC Standart verbinden. Über die Jabra Sport Life App gibt der Kopfhörer alle multimediale Inhalte in Dolby Qualität wieder. Nutzer erstellen zudem ihren individuellen Trainingsplan und bekommen per Sprachansage Informationen zu ihrem Workout in Echtzeit direkt in’s Ohr. Vor Trainingsbeginn wählt man die gewünschte Aktivität, die App trackt dann die Laufstrecke und zeigt die Herzfrequenz (Puls) auf dem Smartphone an. Vor dem Trainingsstart erfolgt ein kurzer Countdown.

Sichtbare und hörbare biometrische Herzfrequenzmessung

Die Messung der Herzfrequenz erfolgt über einen optomechanischen Infrarot-Sensor, der in das Ohrgewebe strahlt und aus der zurückkommenden Lichtstreuung sowie der Beschleunigung des Athleten die Herzfrequenz misst. Die Messgenauigkeit dieser neuen Art der Herzfrequenzmessung ergab bei Tests an der Campell University in North Carolina angeblich eine Übereinstimmung des Jabra Pulse Sport Wireless von 99,2% zu Messergebnissen eines medizinischen Elektrocardiodiagramms. Jennifer Bunn, PhD, Assistant Professor und Direktorin des Department of Exercise Science erklärte, dass „Jabra mit seinen In-Ear-Kopfhörer biometrische Informationen erstmals kombiniert in einem elektronischen Gerät sowohl sichtbar als auch hörbar mache.” Das möchte ich genau wissen und mache einen 10 km Testlauf mit dem Jabra Pulse Sport Wireless. Ergänzend trage ich am Handgelenk den Polar V800, der die Herzfrequenz mit einem Brustgurt misst, um die Trainingsdaten miteinander zu vergleichen.

Druckknopf für den Batteriestatus am Ohrstöpsel des Jabra Sport Pulse Wireless

Druckknopf für den Batteriestatus am Ohrstöpsel des Jabra Sport Pulse Wireless

 

PROS

Ich hatte bisher das Problem, dass In-Ear Kopfhörer meist nach wenigen Kilometern aus dem Ohr gerutscht sind, das natürlich mitunter auch an wakelnden und ziehenden Kabeln gelegen hat. Der Jabra Sport Pulse Wireless sitzt während der gesamten 10 Kilometer und selbst bei schnellen Intervallen fest im Ohr. Ein lästiger Kabelsalat entfällt ausserdem, was sehr angenehm ist. Mit der kleinen Bedieneinheit kann das Smartphone leicht angesteuert werden und auch die Funktionen der Sprachsteuerung genutzt werden, um zwischen Playlisten zu wechseln ohne extra anzuhalten.

CONS

Wer es eher simpel möchte, der kommt mit dem Sport Pulse Wireless nicht drum herum auch das Smartphone zu jeder Trainingseinheit mitzunehmen. Zumindest dann, wenn auch die Herzfrequenz, Strecke und Pace gemessen und aufgezeichnet werden sollen. Andernfalls gibt es bestimmt auch MP3-Player mit Bluetooth-Funktion. Allerdings ist gerade während des Trackings die Ungenauigkeit der Jabra Sport App negativ aufgefallen. Die Strecke war ca. 400 m länger und die aktuelle Laufgeschwindigkeit weichte erheblich von den Werten der Polar V800 ab. Enttäuschender fand ich jedoch die Herzfrequenzmessung. Im Testlauf über 10 km und den direkten Vergleich mit der Polar V800 (Brustgurt) zeigten die Werte der Herzfrequenzmessung des Jabra Pulse Sport Wireless im Durchnitt eine Differenz von 10%. Das ist sehr hoch. Für einen ambitionierten Athleten, der sein Training mit der Herzfrequenz steuert und dokumentiert ist das deutlich zu ungenau und die Trainingsdaten nicht verwertbar. Jabra muss hier noch unbedingt nachbessern, wenn mit dem Sport Pulse Wireless zukünftig eine verlässliche Herzfrequenzmessung möglich sein soll, die zudem eine professionelle Alternative zum Brustgurt sein möchte.

FAZIT

Der Jabra Pulse Sport Wireless sitzt fest im Ohr und drückt nicht, ob bei langen Läufen oder schnellerem Tempo. Endlich keine lästigen Kabel mehr, die am Kopfhörer zerren und ständig umherwackeln. Die Klangqualität ist satt und klar, die Verbindung über Bluetooth einwandfrei. Die Herzfrequenzmessung hat mich nicht überzeugt, daher werde ich persönliche weiterhin den Brustgurt bevorzugen.

FACTS

• Wireless In-Ear-Headset
• Bluetooth
• Dolby-Qualität
• Gewicht: 16 g
• NFC Standart
• IP 55 zertifiziert
• 3 EarWing-Größen
• 4,5 Stunden Musikwiedergabe
• bis zu 10 Tage Standby-Zeit
• kompatibel mit Endomondo, Run Keeper, Map My Run, Strava

UVP

199,99 EUR

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Als leidenschaftlicher Trekker stand Marco Steinhilber schon oft vor der Herausforderung einer optimalen Energieversorgung. Gewöhnliche Energie-Snacks „verpufften“ schon nach kurzer Zeit, die Leistung sank weiter, und die nächste energieliefernde Mahlzeit lag noch in stundenlanger Entfernung. Als Lebensmitteltechnologe nahm er sich dieses Problems einfach selbst an: Steinhilber gründete Innosnack, entwickelte fortan nach völlig neuer Rezeptur seine eigenen Energieriegel und erhielt dafür prompt den ISPO AWARD 2015. Sein Geheimnis: Isomaltulose, ein gesunder und niedrig glykämischer Zucker. Wie er auf die Idee mit dem Zucker der Zukunft kam, was Isomaltulose so einzigartig macht, hat mir der sympathische Münchener im Interview erzählt.

Wie kommt man bei der aktuellen Flut neuer Nahrungsergänzungsmittel und Müsliriegel auf die Idee, einen weiteren Energieriegel zu entwickeln und auf den Markt zu bringen?
Wir bieten ja nicht nur Riegel an und differenzieren uns durch eine saubere Zutatenliste und den hundertprozentigen Ersatz herkömmlicher Zuckerarten durch Isomaltulose. Unsere Produkte sind alle vegan, gluten- und lactosefrei sowie frei von Zusatzstoffen. Ja, Riegel gibt es wie Sand am Meer, warum braucht die Welt also den 1001. Riegel? Ganz einfach: weil dieser revolutionär ist. Bislang gab es keine Mischung, die nur aus Isomaltulose und nahrhaften Körnern und Mandeln bestand. Die meisten Riegel sind ähnlich aufgebaut: eine Zuckerart als Bindemittel und weitere Zutaten wie Cerealien oder Trockenfrüchte. Die meisten Zuckerarten sind jedoch schnell verbraucht oder schlecht verträglich. Bei Isomaltulose ist das anders, da die Spaltung langsamer erfolgt. So haben wir nicht nur die Performance, sondern auch die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen, wie beispielsweise mehrfach ungesättigte Fettsäuren und Mineralien. Ich setze darauf, dass die Menschen den Mehrwert, den wir mit diesen Produkten schaffen, erkennen und eine neue Option der gesunden und funktionellen Nahrungsergänzung für den Sport entdecken.

 
Wie sind Sie auf Isomaltulose als möglichen Inhaltsstoff aufmerksam geworden?
Ich hatte während meiner sieben Jahre in der Produktentwicklung schon mehrfach mit Isomaltulose zu tun und fragte mich, warum dieser „goldene Rohstoff“ nicht stärker in der Lebensmittelproduktion eingesetzt wird. Die Industrie hat durchaus Interesse daran. Die etwa zehnmal höheren Kosten, die technischen Hürden und die noch geringe Nachfrage scheinen jedoch zu bremsen. Wir versuchen jetzt dennoch, eine Nachfrage zu schaffen und bringen mit Innosnack Produkte auf den Markt, die wir auf Messen vorstellen, um so Isomaltulose bekannt zu machen.

Was hat sie bei der Produktentwicklung mehr motiviert: die Herausforderung, Isomaltulose generell als hochwertigen Inhaltsstoff für Lebensmittel zu promoten oder der eigene Bedarf nach einem funktionellen Energieriegel?
Zuerst habe ich Isomaltulose als neuen Rohstoff mit großem Potential entdeckt und mich gefragt, was sich daraus entwickeln lässt. Ein Riegel ist dabei eine sehr naheliegende Verwendungsmöglichkeit. Ich habe auf Expeditionen die Erfahrung gemacht, dass man schnell wieder Hunger bekommt und gleichzeitig die Leistung abfällt, wenn die Ernährung nicht stimmt. Es musste also ein Snack her, der hier energetisch besser performt. Ich hatte eine Idee, wie man das mit Isomaltulose technologisch umsetzen kann. Dieses Verfahren habe ich als Patent angemeldet und dann den Riegel entwickelt.

Gibt es neben Isomaltulose weitere besondere Zutaten, die Ihre Produkte von anderen unterscheiden?
Grundsätzlich verwenden wir neben Isomaltulose natürliche Inhaltsstoffe, die bezüglich ihres Nährstoffgehaltes besonders hochwertig sind. Wir verzichten vollständig auf Haferflocken, die zwar günstiger sind, aber nicht das Spektrum an essentiellen Aminosäuren liefern wie etwa Quinoa. Dieses ursprünglichere Korn ist hinsichtlich des Stärkegehalts nicht hochgezüchtet. Es bietet ein breiteres Spektrum an Nährstoffen wie Lysin, das der Körper dringend benötigt. Neben Quinoa, Buchweizenflocken oder Hirse im Müsli setzen wir im Riegel noch auf Leinsamen, Kürbiskerne und Mandeln (Vitamin E).

 

Welche Zukunft hat Isomaltulose, um minderwertige Einfachzucker in der Nahrungsergänzung zu ersetzen? Es gibt ja eine große Lobby, und der Trend geht sogar zum Ersatzzucker High Fructose Corn Sirup (HFCS).
Isomaltulose hat eine nachhaltige Zukunft, die sich in den nächsten zehn Jahren richtig entfalten wird. Isomaltulose ist noch unbekannt. Obwohl Gesundheitsorganisationen wegen des übermäßigen Zuckerkonsums und der daraus folgenden Konsequenzen schon lange Alarm schlagen, wird nicht viel dagegen getan. Es dauert leider lange, die Ernährungsgewohnheiten der Menschen zu ändern. Wir sind geduldig und da, wenn man uns braucht.

Einen besseren Stand hatte bisher die natürliche Fructose. Doch auch hier gibt es neue wissenschaftliche Erkenntnisse in Bezug auf Diabetes und Cholesterin. Sind diese begründet, und welche Vorteile hat demgegenüber Isomaltulose?
Stimmt, Fructose in ihrer Reinform ist nicht besonders vorteilhaft. Es geht um verschiedene ernährungsphysiologische Aspekte, aber die hier zu erläutern würde den Rahmen sprengen. Fructose ist zwar ähnlich wie Isomaltulose niedrig glykämisch, besitzt aber bei weitem nicht die Vorteile der Isomaltulose. Das betrifft besonders die Verträglichkeit, Fettverbrennung, Hungerreduktion und Zahnfreundlichkeit.

Auch die gewünschte kontrollierte Bereitstellung von direkter Glucose haben wir nur bei Isomaltulose. Fruchtriegel, die als Kohlenhydrat in erster Linie Fructose enthalten, sind für den Sport eher nicht zu empfehlen.

Gibt es Sportler die Ihre Produkte bereits testen?
Ja! 2014 fuhr der Extremsportler Stefan Schlegel das Race Across America (RAAM), eines der längsten Radrennen der Welt. Den benötigten Energiebedarf von rund 10.000 kcal pro Tag hat er zum großen Teil mit Isomaltulose gedeckt und dabei keinerlei Versorgungsprobleme gehabt. Das zeigt die gute Verträglichkeit und Funktionalität dieses Kohlenhydrats. Michael Willeitner, Biathlet der DSV-Nationalmannschaft, bekommt von Innosnack für ein Jahr Bars, Drinks und Müsli gestellt und hat bereits bestätigt, dass diese nicht nur schmecken, sondern auch helfen, keinen „Hungerast“ während des Laufens zu bekommen. In Kürze stellen wir noch weitere Sportler und deren Erfahrungen auf unserer Website vor.

Welche Produkte können wir zukünftig von Innosnack erwarten?
Wir haben mit Energieriegel, Müsli und Energiedrinks bereits eine Grundpalette. In jeder dieser Kategorien sind weitere Varianten geplant, und in Zukunft sollen auch neue Kategorien dazukommen. Welche das genau sind, ist noch ein Geheimnis …

FAKTEN
Isomalutlose: Glykämischer Index 32; 379 kcal/100 g
Snacks: Innobar, Innoballs
Innodrink: Zitrone
Innocrunch Müsli: Quinoa-Flakes; Schoko-Mandel
Laktosefrei, ohne Zucker, vegan, glutenfrei und energetisch lang anhaltend

DIESER BEITRAG WURDE VERÖFFENTLICHT AUF
ISPO NEWS Blog am 21. Mai 2015