Vor allem bekannt für seine erstklassigen Laufräder hat MAVIC in den vergangenen Jahren stetig das Repertoire erweitert und den Fokus stärker auf hochwertige Radkleidung, Radhelme, Radschuhe und Accessoires gelegt. Den traditionellen Hersteller mit Sitz in Annecy, Frankreich gibt es immerhin schon seit 1889. Jetzt haben die Franzosen mit LA FRANCE erstmals eine Kollektion als Hommage an die französische Kultur des Radsports gestaltet. Als Vorlage der limitierten Radsportkollektion dienten die Highlights aus zehn Jahren Entwicklung und Erfahrung in der Herstellung von Radsportbekleidung. Feine Stoffe, hochwertige Materialien und besondere Details im klassischen französischen Stil sollen den intensivsten Anforderungen der Radrennfahrer gerecht werden. Wir werden sehen, ob es damit Flügel wachsen: Vive la France!

 
 
Jedes Jahr geht’s mit dem Rennrad mindestens einmal nach Italien und nach Frankreich. Ein muss, schon alleine wegen des italienischen Espressos oder der guten französischen Baguettes. Doch jedes Jahr, denke ich mir, wie die Zeit vergeht schon wieder ein Jahr vorbei, erneut eine Saison in Vorbereitung. Aber die wunderbaren Touren und Trainingseinheiten sind jedes Mal ein Highlight und es gibt noch immer Neues zu entdecken. Längst nicht sind wir in all den Jahren alle Strecken und sämtliche Varianten gefahren oder haben alle Berge und Anstiege jeder Seite erobert.
 
 

DAS SELBE RITUAL WENN DIE SONNE STRAHLT

Genau deshalb ist jedes Frühjahr wenn’s wieder in den Süden geht, die Vorfreude gross. Dabei ist besonderes ein Ritual stets das Selbe. Jeder leidenschaftliche Rennradfahrer kennt es und weiss, wovon ich spreche. Wenn die Sonne strahlt und es endlich warm ist, dann wird erstmals die neue Radkollektion ausgepackt. Denn dann ist kurz-kurz angesagt. Noch größer ist die Freude denn diese limitierte Kollektion von MAVIC wurde von den Farben rot, weiss und blau der französischen Flagge inspiriert. Nach „Paris-Roubaix“ und „Paris-Nice“ ist das Thema der neuen, limitierten Kollektion für die Radsportsaison 2018, kurzum LA FRANCE.
 
 

MAVIC PARIS-NICE KOLLEKTION 2017 / Die Kollektion Paris-Nice war eine gelungene illustrierte Hommage 2017 an den Rennradklassiker von Paris nach Nizza / © MAVIC

MAVIC PARIS-NICE KOLLEKTION 2017 / Die Kollektion Paris-Nice war eine gelungene illustrierte Hommage 2017 an den Rennradklassiker von Paris nach Nizza / © MAVIC


 
 

MIT DER TRICOLORE UNTERWEGS WIE EIN PROFI

Nach monotonen, puristischen Jahren in kühlendem, unpraktischen Weiss oder geheimnisvollem, schweisstreibenden Schwarz kommt jetzt lebendige Farbigkeit auf Radtrikot und Radhose. MAVIC lebt, wie kaum eine andere Marke, die Leidenschaft französischer Radsportkultur von Kopf bis Fuss. Konsequent hat die Traditionsmarke eine ganze Kolltektion von der Kappe, über Trikot, Trägerhose und Socken bis zu den Radschuhen in den Farben der Tricolore gestaltet. Design und Manufaktur „Made in France“ mit funktionellen Details, komfortablen Schnitten und viel Stil.
 
 

MAVIC LA FRANCE KOLLEKTION Hommage französischer Radsportkultur / Die komplette Kollektion / LA FRANCE LIMITED EDITION / © Stefan Drexl

MAVIC LA FRANCE KOLLEKTION Hommage französischer Radsportkultur / Die komplette Kollektion / LA FRANCE LIMITED EDITION / © Stefan Drexl


 
 
Eine Radkollektion mit einem Hauch von „Tour de France“ und „savoire vivre“ bekommt man durchaus das Gefühl eines französischen Radprofis: Durch die bezaubernde Provençe, hinauf zum legendären Col du Galibier oder über das Kopfsteinpflaster nach Roubaix. Ein Wenig zumindest, wenigstens manchmal! An heissen Sommertagen, durch das Massive Central oder in den Pyrenäen zählt „La France“ in dieser Radsaison jedenfalls zu meiner favorisierten Radkollektion. Auch wenn das Outfit alleine noch nicht schneller macht, so fühlt es sich wenigstens etwas schneller an und ist auch nach Stunden im Sattel noch super bequem. Schneller wird man dafür durch’s richtige Training und wo man das bekommt, ist ja bekannt. Also ab auf’s Rad!
 
 
MAVIC LA FRANCE  Hommage französischer Rennradtkultur / COSMIC RADTRIKOT Front / LA FRANCE EDITION / © Stefan Drexl

MAVIC LA FRANCE Hommage französischer Rennradtkultur / COSMIC RADTRIKOT Front / © Stefan Drexl


 
 

MAVIC COSMIC RADTRIKOT / LA FRANCE EDITION

Die limitierte „La France“-Version des bewährten Cosmic Trikots bleibt dem klassisch-französischem Style von MAVIC treu und ist gerade für die heissen Trainingstage im Sattel entwickelt. Saugfähiges Material an Vorder- und Rückenteil mit drei ergonomischen Rückentaschen plus einem Reissverschluss-Täschchen sowie kurzen Ärmeln aus luftdurchlässigem Netzgewebe sorgen für Kühlung und beständige Performance. Die ‚Pro Fit‘-Passform macht das Radtrikot komfortabel, ob im Sitzen oder Stehen, ohne in den Achseln zu zwicken oder bei Abfahrten zu flattern. Die Silikon-Applikationen an den Bünden vermeiden das Rutschen an Armen und Rücken. Einzig bei den Größen kalkulieren die Franzosen nach wie vor etwas knapp und messen beinahe eine ganze Nummer kleiner, sprich: Wer gewöhnlich sein Trikote in Grösse M trägt, der sollt bei MAVIC besser ein L nehmen.
 
 

MAVIC LA FRANCE  Hommage französischer Rennradtkultur / COSMIC RADTRIKOT Back / LA FRANCE EDITION / © Stefan Drexl

MAVIC LA FRANCE Hommage französischer Rennradtkultur / COSMIC RADTRIKOT Back / © Stefan Drexl


 
 

MAVIC COSMIC RADHOSE / LA FRANCE EDITION

Für die „La France“-Radhose verwendet MAVIC seine Cosmic Trägerhose mit dem bequemen Ergo 3D Pro-Sitzpolster. Sie hat sich in den vergangenen zehn Jahren etabliert und wird den leistungsfähigen Anforderungen einer „La France“-Edition gerecht. Das geschmeidige Lycra-Material haben die Franzosen in Italien weben lassen. Es legt sich besonders komfortabel um die Oberschenkel, unterstützt und stabilisiert die Muskulatur. Die elastischen und weichen Beinabschlüsse in einer optimalen Bundbreite haben guten aber sanften Grip, so dass nichts rutscht und zwickt. Bei den Hosen übrigens, passen die Konfektionsgrössen auf Mass.
 
 

MAVIC LA FRANCE  Hommage französischer Rennradtkultur / COSMIC TRÄGERHOSE Back / LA FRANCE EDITION / © Stefan Drexl

MAVIC LA FRANCE Hommage französischer Rennradtkultur / COSMIC TRÄGERHOSE Back / © Stefan Drexl


 
 

MAVIC COSMIC PRO RADSCHUH / LA FRANCE EDITION

Kompromisslos und ohne viel Schnickschnack, sehr stabil und vollends auf Performance ausgelegt, so muss ein Radschuh eigentlich sein – natürlich sollte er auch bequem sein, wenn man über Stunden optimalen Druck auf’s Pedal bringen möchte. Der „La France“-Radschuh ist alles das. Ist aber auch nicht besonders überraschend, denn schliesslich haben sich die Franzosen in diesem Fall des bewährten MAVIC Cosmic Pro bedient. Absolut konsequent, denn mit seiner Sohle aus Vollcarbon, den fein justierbaren Dial-Drehverschlüssen, sowie einem relativ weichen und dennoch Stabilität gebenden Obermaterial eignet er sich gut für anspruchsvolle Etappen und langen Bergfahrten. Persönlich finde ich die MAVIC Radschuhe anfangs meist sehr hart. Nach einigen Trainingseinheiten wird das Material des Oberschuhs dann aber geschmeidiger, passt sich optimal der Fussform an und man möchte ihn gar nicht mehr ausziehen. Auffällig ist die gute Haltbarkeit der MAVIC Radschuhe aufgrund des hochwertigen Materials und seiner sauberen Verarbeitung.
 
 

MAVIC LA FRANCE  Hommage französischer Rennradtkultur / COSMIC PRO RADSCHUH Top / LA FRANCE EDITION / © Stefan Drexl

MAVIC LA FRANCE Hommage französischer Rennradtkultur / COSMIC PRO RADSCHUH Top / © Stefan Drexl


 
 

MAVIC ROADIE CAP / LA FRANCE EDITION

Immer gut unter dem Helm, um vor Kälte oder Sonne zu schützen und bei Hitze den Schweiss aufzunehmen, das sollte eine gute Radmütze sein. Natürlich auch bequem und gut sitzen – nicht zu klein und nicht zu gross. MAVIC verwendet für die Roadie Cap in „La France“ Ausführung zudem ein saugfähiges und leichtes Material mit einem elastischen Band. Ein Must-Have ohne dem ich mich kaum noch auf mein Rennrad schwinge.
 
 

MAVIC LA FRANCE  Hommage französischer Rennradtkultur / COSMIC ROADIE CAP / LA FRANCE EDITION / © Stefan Drexl

MAVIC LA FRANCE Hommage französischer Rennradtkultur / COSMIC ROADIE CAP / © Stefan Drexl


 
 

MAVIC COSMIC HIGH SOCKE / LA FRANCE EDITION

Etwas höher geschnitten und im Style der klassisch-französischen Tricolore. Radsocken müssen einerseits atmungsaktiv sein, um nicht zu schwitzen und sollten auch geruchsfrei sein. Es sei denn man möchte die Konkurrenz auf diesem Weg auf Abstand halten. MAVIC nutz für seine „La France“-Radsocken die postiven Eigenschaften eines langlebigen anti-bakteriellen Garns, welcher die Füsse auch auf langen und intensiven Touren kühlt. Wenn auch unter eingefleischten Radsportleren verpöhnt, fahre ich bei heissem, sonnigen Wetter dennoch am liebsten barfuss in den Radschuhen. Hier kommt der Triathlet durch. Das restliche Jahr aber, im Frühling und Herbst, genau dann, wenn man erstmals mit kurzer Radhose fahren kann, dann fahre ich auf diese Radsocken und den französischen Look voll ab. Ich bin gespannt, was sich die französische Traditionsmarke MAVIC bereits für die nächste Saison überlegt.
 
 

MAVIC LA FRANCE  Hommage französischer Rennradtkultur / COSMIC RADSOCKEN / LA FRANCE EDITION / © Stefan Drexl

MAVIC LA FRANCE Hommage französischer Rennradtkultur / COSMIC RADSOCKEN / © Stefan Drexl


 
 

MAVIC LA FRANCE EDITION / DETAILS

 
 

MAVIC LA FRANCE KOLLEKTION Hommage französischer Radsportkultur / Hochwertiges Textil und feine Details prägen die Kollektion 2018 / © Stefan Drexl

MAVIC LA FRANCE KOLLEKTION Hommage französischer Radsportkultur / Hochwertiges Textil und feine Details prägen die Kollektion 2018 / © Stefan Drexl


 
 
MAVIC LA FRANCE KOLLEKTION Hommage französischer Radsportkultur / Weiche Silikonbündchen vermeiden das Hochrutschen / © Stefan Drexl

MAVIC LA FRANCE KOLLEKTION Hommage französischer Radsportkultur / Weiche Silikonbündchen vermeiden das Hochrutschen / © Stefan Drexl


 
 
MAVIC LA FRANCE KOLLEKTION Hommage französischer Radsportkultur / Griffiges Detail am Reissverschluss / © Stefan Drexl

MAVIC LA FRANCE KOLLEKTION Hommage französischer Radsportkultur / Griffiges Detail am Reissverschluss / © Stefan Drexl


 
 
MAVIC LA FRANCE  Hommage französischer Rennradtkultur / COSMIC TRÄGERHOSE Detail / LA FRANCE EDITION / © Stefan Drexl

MAVIC LA FRANCE Hommage französischer Rennradtkultur / Der Kollektionsname auf dem Rücken der Trägerhose / © Stefan Drexl


 
 

INFO

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Die Radkollektion LA FRANCE wurde für diesen Produkttest von der Firma MAVIC zur Verfügung gestellt. Der Produkttest erfolgte unabhängig und ohne Einfluss des Herstellers auf Inhalt und Testergebnis. Der Testbericht ist frei und unabhängig verfasst. Der Bericht gibt ausschließlich meine persönliche Meinung auf Basis meiner intensiven Erfahrungen während des Trainings und Wettbewerben wieder. Weder für den Produkttest noch für die Berichterstattung habe ich eine Vergütung erhalten.
 
 

Den Schwerpunkt seiner Entwicklung hat MAVIC auf integrierte Laufrad-Reifen-Systeme, wie das MAVIC COSMIC CXR 80 T gelegt. Der französische Hersteller möchte das Thema Aerodynamik ganzheitlich bearbeiten und in Zukunft nichts mehr dem Zufall zu überlassen. Die Franzosen haben die Entwicklung aerodynamischen Vollcarbon-Laufräder vorangetrieben und ihr Sortiment stark erweitert. MAVIC bietet für beinahe jedes Laufradsystem Modelle an: Drahtreifen Clincher, Tubular Schlauchreifen oder Tubeless Schlauchlosreifen. Und dies auch stets für Scheiben- und Felgenbremsen. Für das SUGAR & PAIN BLOGAZINE haben wir intensiv das MAVIC COSMIC CXR 80 T Laufradsystem am CANYON Aeroad CF und am Speedmax CF Di2 getestet …

 
 
Die Sportart Triathlon boomt und mit ihr der Aerodynamikmarkt für Zeitfahrräder und Laufräder aus leichtem und besonders steifen Carbon. Die Auswahl ist groß, es gibt Modelle in fast allen Preiskategorien, die Schere geht teilweise sehr stark auseinander. Wer hier an der Qualität spart zahlt allzu oft in der Haltbarkeit drauf und spielt mit seiner Gesundheit. Das Know How und die Erfahrung der Hersteller, das eingesetzte Carbon und dessen Verarbeitung machen hier den großen Unterschied. Gerade im Bereich Laminationstechnik und der Bremsflanken war die Entwicklung in den vergangenen fünf Jahren gewaltig.
 
 

MAVIC COSMIC CXR 80 T Laufrad-Reifen-Kombination für mehr Aerodynamik / Produkttest / 01 © Stefan Drexl

MAVIC COSMIC CXR 80 T Laufrad-Reifen-Kombination für mehr Aerodynamik / Produkttest / 01 © Stefan Drexl


 
 

HOCHWERTIGE LAUFRÄDER FÜR LEIDENSCHAFTLICHE TRIATHLETEN

Eigentlich erst sehr spät war MAVIC im Jahr 2013 der aerodynamischen Elite mit seinem COSMIC CXR 80 T Laufradsatz beigetreten. Allerdings hat der französische Laufradhersteller auch kein Geheimnis draus gemacht, denn man wollte seiner Sache absolut sicher sein. Aktuell kann man bedenkenlos sagen, dass die Franzosen alles richtig gemacht haben. MAVIC bietet mittlerweile eine komplette Kollektion an Carbonlaufrädern an. Alle paar Monate präsentiert die Radsportmarke aus Annecy einen neuen Aero-Laufradsatz höchstem Qualitätsniveau und ist mit seinen Mitbewerbern des Aerodynamikmarkts absolut auf Augenhöhe. Aerodynamische Laufräder für Training und Wettkampf, die sowohl für Profis als auch für leidenschaftliche und ambitionierte Athleten im Rennradsport und Triathlon entwickelt werden.
 
 

MAVIC COSMIC CXR 80 T Laufrad-Reifen-Kombination für mehr Aerodynamik / Produkttest / 02 © Stefan Drexl

MAVIC COSMIC CXR 80 T Laufrad-Reifen-Kombination für mehr Aerodynamik / Produkttest / 02 © Stefan Drexl


 
 

PERFEKTE MAVIC KOMBINATION: KNOW-HOW UND DIE ERFAHRUNG DER ATHLETEN

Der Markt für aerodynamische Laufräder boomt, nie war das Preis-Leistungsverhältnis besser und das Angebot größer. Nachdem die Franzosen in den 90ern die Aero-Welle vorangetrieben hatten, waren sie mit dem Jahrtausendwechsel erstmal in Rückstand geraten. MAVIC hat sein komplettes Felgensortiment aus Aluminium-Carbon-Verbundstoff beinahe ein Jahrzehnt unverändert gelassen. Oder besser: Die Ingenieure des französischen Laufradherstellers haben sich vier Jahre lang ins Labor eingesperrt, geforscht und dann ihre die Entwicklung von Aero-Laufrädern wieder voll hochgefahren. Das Ergebnis: Aus der Kombination technischen Know-Hows mit langjähriger Erfahrung, vieler Gespräche mit Athleten und intensiver Forschung entstand eine breite Palette neuartiger Laufräder. Darunter die neuen, ultimativen MAVIC COSMIC CXR 80 T.
 
 

MAVIC COSMIC CXR 80 T Laufrad-Reifen-Kombination für mehr Aerodynamik / Produkttest / 04 © Stefan Drexl

MAVIC COSMIC CXR 80 T Laufrad-Reifen-Kombination für mehr Aerodynamik / Produkttest / 04 © Stefan Drexl


 
 

EIN INTEGRIERTES AEROKONZEPT

MAVIC platziert seine kombinierten Laufrad-Reifen-Systeme, wie auch die COSMIC CXR 80 T über den bisher schnellsten erhältlichen Laufrädern des Marktes,. Zurecht, denn kein anderer Hersteller entwickelt bislang Laufrad und Reifen gemeinsam zu einer windschnittigen Einheit. MAVIC hat somit ein integriertes Laufrad-Reifen-System entworfen, das bisher einzigartig auf dem Markt ist und kann dadurch den Luftwiderstand bedeutend reduzieren.
 
 

MAVIC COSMIC CXR 80 T Laufrad-Reifen-Kombination für mehr Aerodynamik / Produkttest / 05 © Stefan Drexl

MAVIC COSMIC CXR 80 T Laufrad-Reifen-Kombination für mehr Aerodynamik / Produkttest / 05 © Stefan Drexl


 
 

AUSFÜHRUNG BIS INS DETAIL

Das MAVIC COSMIC CXR 80 T Laufrad-System verwendet 80 Millimeter hohe und an der Bremsflanke 27 Millimeter breite Felgen. Die komplette Felge ist aus 3K-Carbon, mit einem eliptischen Aeroprofilen an Vorder- und Hinterrad welche nicht nur aerodynamisch sondern auch besonders steif sind. Auffälligstes Merkmal ist das integrierte Reifen-Felgen-Konzept. Dadurch schmiegt sich der Reifen an die Form des Laufrads an und spezielle Seitenwangen sorgen für einen nahtlosen Übergang was den Luftwiderstand erheblich minimiert. Diese Gummistreifen, sogenannte CX01 Aero-Blades, verschmelzen den Reifen regelrecht mit der Felge, indem sie den Übergang zwischen den Beiden geschmeidig glatt ausfüllen. Die Laufrad-Reifen-Kombination wirkt dadurch wie aus einem Guss. Sechzehn aerodynamisch abgeflachte Speichen am Vorderrad und 20 am Hinterrad verbinden die COSMIC CXR 80 T Felge mit den widerstandarmen Aluminiumnaben. Die flachen Flanschnaben an beiden Laufrädern sorgen für ein geringes Fahrgeräusch und sind reibungsarm gelagert mit einem Instant Drive 360-Freilauf für ultra-schnellem Kraftschluss.. Ohne Reifen und Kassette wiegt der Laufradsatz lediglich 1630 Gramm. Komplett mit den MAVIC CX01 Wangen und dem Yksion CXR GripLink Schlauchreifen vorne sowie dem hinteren Powerlink ganze 2170g.
 
 

MAVIC COSMIC CXR 80 T Laufrad-Reifen-Kombination für mehr Aerodynamik / Produkttest / 06 © Stefan Drexl

MAVIC COSMIC CXR 80 T Laufrad-Reifen-Kombination für mehr Aerodynamik / Produkttest / 06 © Stefan Drexl


 
 

FAZIT MAVIC COSMIC CXR 80 T

Mit seinem aerodynamischen Laufrad-Reifen-System CXR 80 T hat MAVIC die Messlatte hoch gelegt und die Konkurrenz vor eine große Herausforderung gestellt. Durch die Verschmelzung der für gewöhnlich getrennten Elemente Reifen und Felge hat MAVIC ein aerodynamisch synergetisches System geschaffen und dabei sämtliche positive Fahreigenschaften erhalten. Ganz egal ob die Vollcarbonlaufräder in einem Rennrad oder Zeitfahrrad eingesetzt werden. Die Seitenwindstabilität des CXR 80 T T ist sehr positiv und entspricht beinahe der von Laufrädern mit niedrigerer Höhe. Für seine Felgenhöhe von 80 Millimeter ist der Laufradsatz ziemlich leicht und zeigt eine positive Seitensteifigkeit selbst bei starken Antritten. Die Yksion CXR Reifen sind äußerst robust und haben auch bei hohen Geschwindigkeiten in engen Kurven einen zuverlässigen Grip. Einzig der Rollwiderstand ist gefühlt grösser und der Abrieb höher. Die CX01 Aero-Blades sind allerdings nur mit dem Yksion CXR Reifen kombinierbar. Wem eine 80er-Felgenhöhe zu hoch ist, für den hat MAVIC kürzlich den COMETE PRO CARBON SL T mit 60 Millimeter auf den Markt gebracht. Oder am Besten gleich einen tubeless Laufradsatz, wie den COMETE PRO CARBON SL UST. Die neueste Laufradgeneration mit schlauchloser Technologie ist zudem ideal für Training und Berge und für alle Liebhaber der zweiten Disziplin und leidenschaftlichen Rennradfahrer.
 
 

MAVIC COSMIC CXR 80 T Laufrad-Reifen-Kombination für mehr Aerodynamik / Produkttest / 03 © Stefan Drexl

MAVIC COSMIC CXR 80 T Laufrad-Reifen-Kombination für mehr Aerodynamik / Produkttest / 03 © Stefan Drexl


 
 

MAVIC COSMIC CARBON CXR 80 T TECHNOLOGIE

• 28 Zoll, für Schlauchreifen
• Material: 100 Prozent 3K-Carbongewebe
• Bauart: Aero-Felge aerodynamisch
• Profilhöhe: 80 mm
• Felgen: elliptische Felgenflanken, extra breites Felgenbett
• Bremsflanken aus Carbon
• Farbe: Carbon schwarz
• Schnellspanner: BR601
• Speichenmaterial: Edelstahl
• Speichenbauart: gerade, mit Aero-Profil
• Felgenbohrungen: herkömmlich, ohne Speichenösen
• Speichenanzahl: Vorne 16 / Hinten 20
• Speichung: Vorderrad radial / Hinterrad links radial + rechts 2-fach gekreuzt
• Nabenkörper: Aluminium Carbon vorne und hinten
• Vorderachse: Aluminium, Größe 9 x 100
• Hinterachse: Aluminium, Größe 9,5 x 130
• Lagerung: QRM+
• Freilauf: Instant-Drive 360 FTS-L, Stahlkörper
• für 8 + 9 + 10 + 11-fach Kassette
 
 

MAVIC COSMIC CARBON CXR 80 T FAKTEN

• Paar mit Bereifung: 2.170 Gramm
• Paar ohne Bereifung: 1.630 Gramm
• Vorderrad mit Bereifung: 955 Gramm
• Hinterrad mit Bereifung: 1175 Gramm
• Vorderrad ohne Bereifung: 725 Gramm
• Hinterrad ohne Bereifung: 905 Gramm
• Bereifung VR + HR je 230 Gramm
 
 

MAVIC YKSION CXR SCHLAUCHREIFEN

• Vorderreifen: Yksion CXR Pro GripLink 23 x 622, faltbar, Ventillänge 52 mm, Druck: 8-10 bar 115-145 psi, Schutzlage: Nylon, TPI: Polycotton / Kevlar 210, Mischung: Single Combound 60a
• Vorderreifen: Gewicht 230 Gramm
• Hinterreifen: Yksion CXR Pro PowerLink 23 x 622, faltbar, Ventillänge 52 mm, Druck: 8-10 bar 115-145 psi, Schutzlage: Nylon, TPI: Polycotton / Kevlar 210, Mischung: Dual Combound
• Hinterreifen: Gewicht 230 Gramm
• Farbe schwarz, SSC Dekor

Die Laufräder werden komplett vormontierten mit Reifen und Seitenwangen aber unverklebt geliefert, so dass sie vor Benutzung noch verklebt werden müssen. Optional kann man seine neuen MAVIC COSMIC CARBON CXR 80 T Laufräder bei MAVIC versichern. Die MAVIC MP3 Versicherung umfasst sämtliche Schäden, die durch Sturz, Unfälle usw. verursacht werden könnten. Den natürlichen Verschleiß beinhaltet diese Versicherung natürlich nicht.
 
 

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Die MAVIC COSMIC CARBON CXR 80 T Laufräder wurden für diesen Produkttest von der Firma MAVIC zur Verfügung gestellt. Der Produkttest erfolgte unabhängig und ohne Einfluss des Herstellers auf Inhalt und Testergebnis. Der Testbericht ist frei und unabhängig verfasst. Der Bericht gibt ausschließlich meine persönliche Meinung auf Basis meiner intensiven Erfahrungen während des Trainings und Wettbewerben wieder. Weder für den Produkttest noch für die Berichterstattung habe ich eine Vergütung erhalten.
 
 

Mit der Predator Flex 2.0 hat der australischen Hersteller ZOGGS sein Erfolgsmodell für Triathleten und Freiwasserschwimmer um die patentierte 4 Flexpoint™ Technologie weiterentwickelt. Für die gelungene Kombination aus innovativem Design, hoher Funktionalität und überzeugender Technik hat das Erfolgsmodell der Australier glatt den Red Dot Award 2018 gewonnen. Doch davon wollten wir uns selbst überzeugen und haben die Predator Flex 2.0 im Training und Triathlon auf Sicht und Passform getestet.

 
 

Die Predator Flex 2.0 kommt verfügt natürlich über den typischen stromlinienförmigen Predator-Rahmen. Der passt sich mit seiner vier Flexpoint-Technologie flexibel an fast jede Gesichtsform an. Die elastische Ultra Fit™ Dichtung umschließt sanft die Augenhöhlen und vermindert so den Druck. Das funktioniert bei mir tadellos, bei Schwimmern mit tieferen Augenhöhlen kann es zu Wassereinlass führen. Mit dem Schnellverstell-System können die Silikonbänder mit wenigen Handgriffen komfortabel so an den Kopfumfang angepasst werden, dass sie dicht, der Druck auf die Augenhöhlen aber nicht zu hoch ist. Die Flex 2.0 hat ein etwa ein Zentimeter breites Band, dass sich im Bereich des Hinterkopfes teilt, um den Druck gleichmässig zu verteilen.
 
 

ZOGGS PREDATOR FLEX 2.0 Ausgezeichnete Sicht im und über Wasser / Wir haben das Erfolgsmodell im Training und Triathlon auf Sicht und Passform getestet © Stefan Drexl

ZOGGS PREDATOR FLEX 2.0 Ausgezeichnete Sicht im und über Wasser / Wir haben das Erfolgsmodell im Training und Triathlon auf Sicht und Passform getestet © Stefan Drexl


 
 

GUTE SICHT BEI GUTER PFLEGE DER PREDATOR FLEX

Seit mehr als acht Jahren bin ich von Zoggs Schwimmbirllen und der klaren rundum Sicht begeistert. Die Predator ist eine sehr haltbare Brille, die klare Sicht ist sensationell und ihre polarisierten Gläser beschlagen so gut wie nie auf der Innenseite. Das ist unter anderem der besonderen Anti-Beschlag-Beschichtung zu verdanken, andererseits gibt’s einen kleinen Trick: Vor jedem Schwimmtraining oder Triathlon, noch bevor die Schwimmbrille mit Wasser in Kontakt kommt, in jedes der Gläser etwas Spucke und verteilen. Aber nicht mit dem Finger, sondern mit der Zunge und keine Scheu es ist doch deine Brille. Das hat den simplen Grund: Die Haut an den Fingerkuppen ist zu rau, ebenso jedes Textil, und würde die Beschichtung der Gläser verkratzen. Anschliessend die Brille kurz im Wasser ausspülen, aufsetzen und am Besten bis zum Trainingsende nicht mehr absetzen. So hält die Silikondichtung länger dicht und du hast länger Freude an deiner ZOGGS Predator. Die brilliant 180 Grad Peripherie-Sicht der doppelt gebogenen Gläser sind ideal für Triathlon und Open-Water-Schwimmen.
 
 

ZOGGS PREDATOR FLEX 2.0 Ausgezeichnete Sicht im und über Wasser / Wir haben das Erfolgsmodell im Training und Triathlon auf Sicht und Passform getestet © Stefan Drexl

ZOGGS PREDATOR FLEX 2.0 Ausgezeichnete Sicht im und über Wasser / Wir haben das Erfolgsmodell im Training und Triathlon auf Sicht und Passform getestet © Stefan Drexl


 
 

Übrigens: Wenn du die Schwimmbrille in den Pausen ständig von den Augen auf die Stirn setzt, wird sie undicht. Die Haut deiner Stirn ist immer etwas fettig, was dann an der Silikondichtung der Schwimmbrille anhaftet. Kommt dennoch mal Wasser rein, am Besten die Schwimmbrille mit klarem Wasser und natürlicher Seife waschen. Aber bitte nicht mit den Fingern auf den Gläsern reiben. Interessant ist, dass die Hersteller stets von dem Spucketrick abraten, ich habe als Kind von meinem Trainer gelernt und es noch nie anders gemacht.
 
 

ZOGGS PREDATOR FLEX 2.0 Ausgezeichnete Sicht im und über Wasser / Wir haben das Erfolgsmodell im Training und Triathlon auf Sicht und Passform getestet © Stefan Drexl

ZOGGS PREDATOR FLEX 2.0 Ausgezeichnete Sicht im und über Wasser / Wir haben das Erfolgsmodell im Training und Triathlon auf Sicht und Passform getestet © Stefan Drexl


 
 

DIE PREDATOR GIBT’S FÜR JEDEN GESCHMACK – FAST

Eine Spezialität der Flex 2.0 ist die flexible Rahmenkonstruktion mit dem 180 Grad periphere Sichtfeld der Gläser, die zugleich für guten UV-Schutz sorgen – ausser das Modell mit klaren Linsen. Die Auswahl an Farben und speziellen Funktionen der Predator Flex 2.0 ist vielseitig. Einige Modelle gibt es mit photochromatischen Gläser, die bei entsprechender Helligkeit verdunkeln, oder mit polarisierenden Gläser, die bei starker Sonneneinstrahlung sogar Reflexionen und Blendung minimieren.
 
 

ZOGGS PREDATOR FLEX 2.0 Ausgezeichnete Sicht im und über Wasser / Wir haben das Erfolgsmodell im Training und Triathlon auf Sicht und Passform getestet © Stefan Drexl

ZOGGS PREDATOR FLEX 2.0 Ausgezeichnete Sicht im und über Wasser / Wir haben das Erfolgsmodell im Training und Triathlon auf Sicht und Passform getestet © Stefan Drexl


 
 

FAZIT

Die ZOGGS Predator Flex 2.0 bietet viel High Tech und die typischen Features der Predator-Serie. Sie erfüllt exakt die Erwartungen, die ich an eine Schwimbrille im allgemeinen und an die Predator im speziellen habe. Sie ist sogar noch spezieller, insbesondere an den markanten Punkten, wie dem Nasensteg und den Schläfen sitzt die Flex 2.0 sehr fest, nicht so weich und elastisch, wie das Basis-Modell ZOGGS Predator. Das ist natürlich individuell verschieden und abhängig von der der Nasen- und Kopfform. Der Nasensteg drückt auf meiner Nase und auch die Verschlüsse des Schnellverstell-System sind seitlich recht hart. Das ist jedoch kein Mangel, denn die ZOGGS Predator Flex 2.0 ist in ausgezeichneter Qualität gefertigt und die eingesetzten Materialien äusserst robust.
 
 

ZOGGS PREDATOR FLEX 2.0 Ausgezeichnete Sicht im und über Wasser / Wir haben das Erfolgsmodell im Training und Triathlon auf Sicht und Passform getestet © Stefan Drexl


 
 

Jeder Schwimmer, welchem die Flex 2.0 passt, wird begeistert sein und lange damit glücklich sein. Persönlich ist weiterhin meine favorisierte Schwimmbrille die reguläre ZOGGS Predator, davon habe ich sogar drei verschiedene Varianten: Mit klaren, getönten und verspiegelten Gläsern. Es gibt für mich auch keine andere Wahl, solange die Australier die ZOGGS Predator herstellen, denn sie ist unglaublich zuverlässig und haltbar, was den etwas höheren Preis durchaus rechtfertigt.
 
 

ZOGGS PREDATOR Mein „all-time favourite Goggle“ für das Schwimmtraining, den Triathlon und Freiwasser-Wettbewerb / © Stefan Drexl


 
 

SPEZIFIKATION

HERSTELLER ZOGGS
MODELL Predator Flex 2.0
 
 

INFO

ZOGGS Predator Flex 2.0
 
 

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Die Predator Flex 2.0 wurde für diesen Produkttest von der Firma ZOGGS zur Verfügung gestellt. Der Produkttest erfolgte unabhängig und ohne Einfluss des Herstellers auf Inhalt und Testergebnis. Der Testbericht ist frei und unabhängig verfasst. Der Bericht gibt ausschließlich meine persönliche Meinung auf Basis meiner intensiven Erfahrungen während des Trainings und Wettbewerben wieder. Weder für den Produkttest noch für die Berichterstattung habe ich eine Vergütung erhalten.

Mit dem Freedom ISO hat Saucony jetzt den ersten Lightweight-Trainer mit kompletter EVERUN Zwischensohle herausgebracht und möchte damit dem Laufen wieder mehr Freiheit geben. Die spezielle Dämpfungstechnologie hat der amerikanische Laufschuhhersteller aus Lexington, Massachusettes mit seiner ISOFIT Technologie kombiniert und dem komfortablen Schnürsystem gleich noch ein Update verpasst. Saucony verspricht Läufern mit dem Freedom ISO durch die optimale Abstimmung aller Technologien ein völlig neues Laufgefühl. Ob ich damit nun ewig laufen kann, wollte ich sofort wissen und habe den Saucony Freedom ISO im Trainingscamp auf Mallorca intensiv getestet.

 

 

Laufen ist für mich Freiheit. Nichts ist unkomplizierter als sich ein paar Laufschuhe an die Füße zu schnüren und einfach los zu laufen. Das ist zu jeder Zeit an jedem Ort der Welt möglich. Na ja, fast zumindest. Jeder kann laufen, vorausgesetzt man erfreut sich bester Gesundheit. Ob man deshalb gleich ewig laufen möchte, das ist eine ganz andere Sache. Ich möchte das zwar nicht unbedingt, aber mit dem Freedom ISO verleiht Saucony dem Läufer jetzt zumindest das Gefühl, man könnte ewig laufen. Ich möchte vor allem schneller laufen und das am Besten komfortabler und energiesparender. Ob das mit dem Freedom ISO Konzept gelingt?

 

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Laufen ist für mich Freiheit. Nichts ist unkomplizierter als sich ein paar Laufschuhe an die Füße zu schnüren und einfach los zu laufen. © stefandrexl.de

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Laufen ist für mich Freiheit. Nichts ist unkomplizierter als sich ein paar Laufschuhe an die Füße zu schnüren und einfach los zu laufen. © stefandrexl.de

 

 

Optisches Schmankerl für freie Läufer

 

Schon der erste Eindruck beim Öffnen des Kartons lässt erahnen, was man mit dem Freedom ISO für einen Laufschuh an den Fuß bekommt: Er ist ein optisches Schmankerl bei dem jedes Detail auf das gesamte Design abgestimmt ist. Ich denke man erkennt es an den Bildern, dass es eine Freude war diesen Schuh zu fotografieren, entsprechend groß war die Vorfreude auf den ersten Lauf und die Erwartungen.

 

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Mehr Informationen

 

Freedom ISO steht für perfekte Passform und Bewegungsfreiheit

 

Highlight des Freedom ISO ist die erstmals vollständig verbaute Everun Zwischensohle, die zwar etwas schwerer als EVA Schaum ist, dafür besser dämpft und die Energie mit jedem Schritt im Abdruck wieder abgeben soll. Damit das besonders gut funktioniert und mit dem Wissen an anderer Stelle wieder Gewicht einsparen zu müssen, hat Saucony’s Design-Team dem ISOFIT Schnürsystem ein Update mit neuem leichteren Stretch-Mesh-Material aus weniger Textilschichten gegönnt, das bisher nur auf der Laufbahn bei Rennspikes zum Einsatz kam. Es soll somit den Laufschuh und Everun Zwischensohle rutschfest und dennoch äußerst komfortabel mit dem Fuß des Läufers verschmelzen als hätte dieser einen Socken an. Für besseren Halt an der Ferse sorgt der Support Frame und vermeidet einen Schlupf bei schnellerem Tempo auf Vorder- und Mittelfuss.

 

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Highlight ist die vollständig verbaute Everun Zwischensohle © stefandrexl.de

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Highlight ist die vollständig verbaute Everun Zwischensohle © stefandrexl.de

 

Kinvara vs. Freedom Iso

 

Besonders auffällig ist die durchsichtig bunte Laufsohle aus Crystal Rubber die den Blick auf die Everun Zwischensohle freigibt. Der neu verwendete Kunststoff mit TRIFLEX Profil sollen auf Asphalt, Feldwegen und der Laufbahn für exzellenten Grip und lange Haltbarkeit sorgen, aber dabei dennoch ausreichend flexibel sein, um die natürliche flüssige Laufbewegung zu fördern. Das macht ihn natürlich etwas schwerer als den Kinvara.

 

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Der neu verwendete Crystal Rubber mit TRIFLEX Profil sorgt für exzellenten Grip und lange Haltbarkeit © stefandrexl.de

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Der neu verwendete Crystal Rubber mit TRIFLEX Profil sorgt für exzellenten Grip und lange Haltbarkeit © stefandrexl.de

 

Der Freedom Iso fühlt sich nach Freiheit an

 

Der erste Lauf mit dem Freedom ISO gleich nach 180 Kilometern auf dem Rad soll dann zeigen, ob EVERUN & Co. auch halten, was sie versprechen. Besonders nach solch einer langen Vorbelastung, wenn die Muskeln schon etwas ermüdet sind und die Lauftechnik nicht mehr zu einhundert Prozent perfekt ist, dann zeigt sich, was ein Laufschuh zu leisten vermag. Um so überraschend war es das erste Mal in den Freedom ISO zu schlüpfen. Er war an kaum einer Stelle des Fußes zu spüren, und auch der niedrige Rist und die flache Zehenbox waren keineswegs beengend. Kurzum: Freiheit ist, wenn man kaum etwas spürt. Der Einstieg ist zwar etwas tricky, was dem komfortablen, weichen Stretch-Mesh-Material geschuldet ist. Wenn man die Schnürung des Freedom Iso etwas weiter öffnet rutscht auch ein breiter Fuß easy in den Schuh.

 

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Für besseren Halt an der Ferse sorgt der Support Frame, das leichte Stretch-Mesh-Material aus weniger Textilschichten sitzt wie ein Socken, auch barfuss © stefandrexl.de

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Für besseren Halt an der Ferse sorgt der Support Frame, das leichte Stretch-Mesh-Material aus weniger Textilschichten sitzt wie ein Socken, auch barfuss © stefandrexl.de

 

Eine Schlaufe am Support-Frame könnte da allerdings Abhilfe schaffen und der Freedom ISO somit auch ein Thema im Triathlon sein. Denn ist man mal drin und hat den Schuh dran, dann möchte man sofort laufen, beinahe egal wie vorbelastet man ist. Kaum spürbar umschließt das ISOFIT tatsächliche meinen Fuß und kleine Polster auf der dünnen Zunge dämpfen den Druck der Schnürsenkel. Eine meiner Problemzonen bei Laufschuhen, besonders, wenn man sie barfuss trägt. Den Fehler habe ich gerade tatsächlich auch gemacht und laufe einen nagelneuen Schuh ohne Socken. Gemerkt habe ich das allerdings erst danach. Weder das Obermaterial, noch die Zunge oder Innensohle haben am Fuß gerieben oder gedrückt.

 

 

Für jedes Tempo das passende Laufgefühl

 

Wesentlich überraschender war mein Laufgefühl entlang der Promenade von Port de Pollença nach der langen Radeinheit vorab. Der Freedom ISO ließ mich einfach laufen und das nicht nur regenerativ, sondern mit geringen Kontaktzeiten und hoher Schrittfrequenz. Natürlich waren jetzt keine Bestzeiten geplant, aber meist fühlt sich das Laufen nach vielen Stunden auf dem Rad an, als hätte man einen Eierkarton an den Füßen. Das flache Profil im Vorderfuß des Freedom ISO und seine geringe Sprengung von 4 mm vermittelten mir guten Bodenkontakt und ein kontrolliertes Laufgefühl. Zwar ist er hier nicht besonders gedämpft und das Everun wirkt sich nur geringfügig aus, aber es unterstützt die Vorwärtsbewegung.

Als ich das Tempo auf Regeneration drossle, läuft der Freedom ISO zu Hochform auf und verzeiht jeden Aufprall von der Ferse über den Mittelfuß. Der Laufschuh dämpft gerade so viel, dass ich nicht das Gefühl habe mit jedem Schritt einzusinken, sondern erhält bei allem Komfort den Bewegungsfluss. Durch die Abrollbewegung über die Ferse schiebt jetzt natürlich der Fuß mit jedem Schritt stärker nach vorne. Das zu vermeiden mag dann auch nicht mehr das leichte Stretch-Mesh zu leisten. Hier geht etwas die Führung des Schuhs und die Kontrolle verloren. Mehr Kontrolle wäre wiederum eine Einschränkung der Freiheit.

 

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Das flache Profil im Vorderfuß und seine 4 mm Sprengung vermittelten guten Bodenkontakt und ein kontrolliertes Laufgefühl © stefandrexl.de

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Das flache Profil im Vorderfuß und seine 4 mm Sprengung vermittelten guten Bodenkontakt und ein kontrolliertes Laufgefühl © stefandrexl.de

 

Der Preis der Freiheit

 

Das war natürlich nicht mein einziger Trainingslauf für diesen Laufschuhtest. Ich bin den Freedom ISO auch ohne Vorbelastung, morgens, mittags oder abends, während Intervallen, kurzen knackigen oder langen Trainingseinheiten mit Socken und ohne gelaufen. Für mich persönlich schließt der Saucony Freedom ISO die Lücke zum Kinvara und dafür verzeihe ich ihm sogar die paar mehr Gramm auf seinen Hüften. Das mag im Marathon rein rechnerisch eine tragende Rolle spielen, im Training sicherlich nicht. Die vielen Vorteile des Freedom ISO lassen dieses und andere kleine Defizite jedoch verzeihen. Ein leichtes, reibungsarmes Stretch-Mesh, das den Fuß in Kombination mit dem ISOFIT komfortabel umschließt wird wohl immer irgendwann an seine Grenzen stoßen. Das ist der Preis der Freiheit! Ebenso kann die EVERUN Zwischensohle nicht von der Zehe bis zur Ferse die selben Performance an den Tag legen, möchte man gleichzeitig einen flachen Laufschuh mit niedriger Sprengung konstruieren.

 

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Das leichte, reibungsarmes Stretch-Mesh umschließt den Fuß in Kombination mit dem ISOFIT fest und komfortabel © stefandrexl.de

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Das leichte, reibungsarmes Stretch-Mesh umschließt den Fuß in Kombination mit dem ISOFIT fest und komfortabel © stefandrexl.de

 

Der Freedom Iso – auch für’s Rennen

 

Für mich ist das Gesamtpaket entscheidend und für welche Läufe ich den Saucony Freedom ISO einsetzen möchte. Ich sehe den Freedom ISO trotz seines höheren Gewichts und der robusteren Laufsohle als Lightweight Trainer für mittlere bis schnellere Geschwindigkeiten auf kurzen bis langen Laufstrecken. Er ist ein idealer Zweitschuh, den ich nicht jeden Tag im Training laufen würde. Bevorzugt würde ich den Laufschuh auf Asphalt und der Laufbahn bei trockenen Witterungsbedingungen einsetzen, für alles andere wäre er mir aufgrund seiner überzeugenden Optik aber auch wegen seiner hochwertigen Materialien und des Preises zu schade. Denn die Haltbarkeit des Saucony Freedom ISO, vor allem seine mögliche Laufleistung, wird er noch beweisen müssen. Für Wettkämpfe ist der Freedom ISO durchaus eine interessante Option.

 

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Trotz seines höheren Gewichts und der robusteren Laufsohle ein Lightweight Trainer für mittlere bis schnellere Geschwindigkeiten auf kurzen bis langen Laufstrecken © stefandrexl.de

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Trotz seines höheren Gewichts und der robusteren Laufsohle ein Lightweight Trainer für mittlere bis schnellere Geschwindigkeiten auf kurzen bis langen Laufstrecken © stefandrexl.de

 


Die Teststrecken

 

Den Saucony Freedom ISO bin ich für diesen Laufschuhtest bislang auf befestigten Feldwegen, auf Asphalt und der Laufbahn bei trockener, warmer Witterung gelaufen. Die Streckenlängen waren zwischen 8 bis 20 km bei verschiedenen Laufgeschwindigkeiten, mit und ohne Vorbelastung. Der Saucony Freedom ISO lief sich mit Laufsocken und auch barfuss wunderbar, wobei ich das bei Distanzen über 10 km nicht unbedingt testen wollte.

 


Der Laufschuh

 

HERSTELLER Saucony
MODELL Freedom ISO

 

FAKTEN

  • Fersenhöhe 19 mm
  • Vorfusshöhe 15 mm
  • Sprengung 4 mm
  • Damen 230 g (US 8)
  • Herren 255 g (US 9)
  • UVP 180,00 EUR

 

TECHNOLOGIE

  • EVERUN Topsole Konstruktion plus EVERUN Zwischensohle
  • ISOFIT Schnürsystem
  • Engineered Stretch Mesh Obermaterial
  • Support Frame in der Ferse für idealen Halt
  • Crystal Rubber Außensohle
  • TRIFLEX Sohlenprofil

 

FARBEN

  • Damen: blue / citron
  • berry / pink
  • Life On The Run: black
  • Herren:
  • blue / black / citron
  • orange / citron
  • Life On The Run: black

 

GRÖSSEN

  • Damen US 5-12
  • Herren US 7-13, 14, 15

 

Meine Empfehlung

Testgröße US 9,5
Testdauer 6 Wochen
Testlänge 120 km
Passform 9 / 10
Komfort 8 / 10
Stabilität 7 / 10
Geschwindigkeit 8 / 10
Reaktionsfreudigkeit 7 / 10
Wertigkeit 8 / 10
Preis 5 / 10

 

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Läuft sich mit Laufsocken und auch barfuss wunderbar, und ist für Wettkämpfe durchaus eine interessante Option © stefandrexl.de

SAUCONY Freedom ISO: Mehr Freiheit, mehr Laufen / Läuft sich mit Laufsocken und auch barfuss wunderbar, und ist für Wettkämpfe durchaus eine interessante Option © stefandrexl.de

 


Supported Post

Der Freedom ISO wurde für diesen Produkttest von der Firma Saucony zur Verfügung gestellt. Der Produkttest erfolgte unabhängig und ohne Einfluss des Herstellers auf Inhalt und Testergebnis. Der Testbericht ist frei und unabhängig verfasst und gibt ausschließlich meine persönliche Meinung auf Basis meiner intensiven Erfahrungen während des Lauftrainings wieder. Weder für den Produkttest noch für die Berichterstattung habe ich eine Vergütung erhalten.

 

#FreedomISO
#LifeOnTheRun
#FindYourStrong
@saucony_germany


QUELLEN

SAUCONY Freddom ISO
SAUCONY Blog
SAUCONY Zealot ISO 2
SAUCONY Kinvara 7

Der Saucony Zealot ISO 2 Reflex ist ein neutraler Lightweight Trainer, der mit seiner 4 mm Sprengung dem Läuferdennoch einen natürlichen Schritt mit hervorragendem Abdruck über den Mittelfuß ermöglicht. Der Zealot ISO 2 bietet ausreichend Flexibilität im Vorderfuß und eine anständige Dämpfung über die komplette Lauffläche. Damit stellt der Zealot ISO 2 eine gute Wahl für einen vielseitigen und komfortablen Trainingsschuh dar, der allerdings nicht unbedingt besonders schnell ist. Dennoch kann der Saucony Zealot ISO 2 Reflex durchaus für Läufe von 10 Kilometern bis zu einem Marathon eingesetzt werden und das nicht nur bei Tageslicht.


 
Diesmal bin ich den Saucony Zealot ISO 2 Reflex in Größe US 9.5 gelaufen, gefühlt hätte es im Vergleich zum Kinvara 7 aber durchaus eine halbe Nummer größer sein dürfen. Während die Länge des Schuhs und die Zehenfreiheit für mich optimal sind, ist er mir im Vorderfuss und am Rist (Fussrücken) etwas zu schmal. Dieses Gefühl mag womöglich am gut gepolsterten Innenschuh und der liegen. Die Schnürung mit dem ISO-Fit-System schmiegt sich erst einmal kaum spürbar um den Fuss und so sitzt der Zealot ISO 2 ordentlich fest am Fuss – für meinen persönlichen Geschmack ist das aber eine Idee zu fest. Denn in der Kombination mit seiner guten Polsterung fühlt sich das im Stehen und langsamen Gehen zwar komfortabel an, doch nach wenigen Kilometern im Laufen muss ich regelmäßig nachschnüren. Die Zehen und Füsse schlafen ein. Die perfekte Schnürung beim Zealot ISO 2 ist ein schmaler Grad, aber ist sie gefunden, dann läuft’s wie auf Schienen.

 

SAUCONY Zealot ISO 2 Reflex: Komfortables Leichtgewicht für Nachteulen / Während der ersten Laufeinheiten war der Zealot ISO 2 stabil und geschmeidig, was unter anderem an der TRI-FLEX Aussensohle liegt. Sie verteilt auftretende Kräfte von der Landezone im Vorder- und Mittelfuss über eine größer Fläche.

SAUCONY Zealot ISO 2 Reflex: Komfortables Leichtgewicht für Nachteulen / Während der ersten Laufeinheiten war der Zealot ISO 2 stabil und geschmeidig, was unter anderem an der TRI-FLEX Aussensohle liegt. Sie verteilt auftretende Kräfte von der Landezone im Vorder- und Mittelfuss über eine größer Fläche.


 

Der Zealot
Komfort für bequeme lange Läufe

Bei Saucony gefällt mir, dass mein eher breiter Vorderfuss dank der geräumigen Zehenbox eigentlich stets gut Platz findet und die Laufschuhe dennoch fest an Mittelfuss und Ferse sitzen. So bin ich das zumindest von den minimalistischen Laufschuh-Modellen aus Massachusetts (USA) gewohnt, wie das der Kinvara oder Fastwitch sind. Vor allem im Inneren sind Laufschuhe von Saucony angenehm seidig glatt und ohne störenden Falten und Nähten, die an den typischen Stellen reiben könnten. Ja, sogar ohne Socken und barfuss verursachen Saucony Laufschuhe nur selten Blasen. Das fühlt sich gut an, denn die FlexFilm Technologie sorgt für nahtlos verschweisst Lagen und so umschliesst der Laufschuh den Fuss auf natürliche Weise. Der Zealot ISO 2 wird man allerdings eher selten barfuss laufen, denn er ist eher für’s Training und den jahreszeitlichen Übergang gedacht. Seine Zunge ist gut gepolstert, seitlich mit dem fein gewebten Obermaterial aus Mesh verbunden und bleibt faltenfrei an ihrem Platz. Trotz seiner üppig komfortablen Bauweise ist der Zealot unglaublich leicht. Das dünne RUNDRY Mesh ist ein großartiges Material, es ist atmungsaktive und gibt die Feuchtigkeit gut nach aussen ab.
 


Reaktionsfreudig dämpfend

Läuft man das gesamte Jahr bevorzugt flachere und direkter Laufschuhe, dann fühlt sich der Zealot ISO 2 auf den ersten Kilometern ungewohnt weich, aber keineswegs schwammig an. Der Zealot ISO 2 hält die Spur, verlangt aber einen aktiveren Abdruck, im Mittelfuss scheint etwas die Energie verloren zu gehen. Für Laufschuhe von Saucony eher untypisch, aber aus irgendeinem Grund vermisse ich die Reaktionsdreudigkeit beim Zealot ISO 2 in diesem Bereich, wie ich es von der EVERUN Dämpfungstechnologie bisher eigentlich gewohnt bin. Die Zwischensohle dämpft den Aufprall zwar gut ab, aber gibt keine Energie für den Abdruck zurück. Das fördert andererseits natürlich den Trainingseffekt, denn meine Schrittfrequenz habe ich dadurch etwas erhöht. Allerdings hat sich die Dämpfung besonders bei langen Läufen dauerhaft gut und komfortabel angefühlt.

 

SAUCONY Zealot ISO 2 Reflex: Komfortables Leichtgewicht für Nachteulen / Die Schnürung mit dem ISO-Fit-System schmiegt sich erst einmal kaum spürbar um den Fuss und so sitzt der Zealot ISO 2 ordentlich fest am Fuss.

SAUCONY Zealot ISO 2 Reflex: Komfortables Leichtgewicht für Nachteulen / Die Schnürung mit dem ISO-Fit-System schmiegt sich erst einmal kaum spürbar um den Fuss und so sitzt der Zealot ISO 2 ordentlich fest am Fuss.


 


Geschmeidige
Laufruhe

Während der ersten Laufeinheiten war der Zealot ISO 2 stabil und geschmeidig, was unter anderem an der TRI-FLEX Aussensohle liegt. Sie verteilt auftretende Kräfte von der Landezone im Vorder- und Mittelfuss über eine größer Fläche. Nach einigen Läufen war dieses Dämpfungsgefühl allerdings nicht mehr so stark ausgeprägt, dennoch blieb die Laufruhe erhalten.
 


Moderate Geschwindigkeit
mit Laufgefühl

Der Zealot ISO 2 ist äusserst bequem, man könnte fast denken einen Racer an den Füssen zu tragen, aber trotz einer  Sprengung von 4 mm fehlt ihm etwas an Reaktionsfreudigkeit, wodurch weniger Energie zurück kommt. Das mag unter anderem an der Sohlenhöhe von 22 bis 26 mm liegen. Aufgrund des Mehr an Polsterung und der höheren Laufsohle entsteht am Fuss der gefühlte Eindruck, als sei der Zealot ISO 2 wesentlich größer und sperriger. Doch er ist keineswegs klobig und sogar angenehm leicht, ja elegant schlank. Die IBR+ Sohle verspricht vom Vorder- bis Mittelfuss vor allem lange Haltbarkeit bei guter Dämpfung, an der Ferse wurde härterer XT900 Schaum verwendet, der mit seinem hohen Carbonanteil extrem abriebfest ist. Gut gefällt mir die konvexe, nach aussen laufende Sohle, die dem neutralen Lightweight Trainer mehr Stabilität und eine gute Führung beim Abrollen über den Mittelfuss gibt. Das erinnert mich an den Kinvara und sorgt bei höherem Tempo für Laufruhe. Wenn der Untergrund jedoch feucht oder nass ist, was in der dunklen Jahreszeit gelgentlich vorkommt, dann kann es mit der Sohle des Zealot ISO 2 schon einmal rutschig werden. Vor allem bei Minusgraden wird es auf feuchtem Asphalt kritisch, denn bei kühlen Temperaturen wird EVA Schaum hart und der Grip der Aussensohle reduziert sich drastisch.

 

SAUCONY Zealot ISO 2 Reflex: Komfortables Leichtgewicht für Nachteulen / Das dünne RUNDRY Mesh ist ein großartiges Material, es ist atmungsaktive und gibt die Feuchtigkeit gut nach aussen ab.

SAUCONY Zealot ISO 2 Reflex: Komfortables Leichtgewicht für Nachteulen / Das dünne RUNDRY Mesh ist ein großartiges Material, es ist atmungsaktive und gibt die Feuchtigkeit gut nach aussen ab.


 


Vielseitiger Einsatzbereich

Der Zealot ISO 2 ist sehr vielseitig einsetzbar, wie ich finde. Saucony liefert mit dem Zealot ISO 2 viel Schuh ohne viel Gewicht, wodurch er für kurze und lange Läufe gut geeignet ist. Seine extrem abriebfeste Außensohle mit hohem Carbonanteil verspricht eine verbesserte Haltbarkeit, aber die hat auch ihren Preis. Der Zealot ISO ist für ein breite Zielgruppe, von Einsteigern bis ambitionierte Läufer, die einen zuverlässigen Schuh möchten, der nicht zu fordernd ist und auch bei Dauerläufen mit moderaten Laufgeschwindigkeiten lange Komfort bietet. Für persönliche Bestzeiten ist der Zealot ISO 2 allerdings weniger geeignet, da sollte man dann schon eher zum Kinvara oder Fastwitch greifen.
 


FAZIT

Der Saucony Zealot ISO 2 Reflex ist ein gut gepolsterter und dämpfender Trainingsschuh, der einem aufgrund seines dennoch geringen Gewichts (269 g) und einer niedrigen Sprengung (4mm), das Gefühl gibt, einen Wettkampfschuh zu tragen. Der Zealot ISO 2 ist ein komfortabler Laufschuh mit guter Unterstützung, der sich gut um einen normal breiten Fuss des Läufers anschmiegt. Hat man dann die beste Schnürung endlich im Griff, ist er auch komfortabel zu tragen. Der Zealot ISO 2 ist eine ideale Wahl für den täglichen Trainingslauf an jeglichem Untergrund, der sich bei fast allen Geschwindigkeiten gut anfühlt, so lange es nicht nass oder zu kühl ist. Die Besonderheit des Saucony Zealot ISO 2 Reflex ist die elegante schwarz-weiss Gestaltung des Laufschuhs, das ist sehr chic, doch erst im Dunkeln schöpft er sein optisches Potential vollständig aus. Der komplette Laufschuh ist, nomen est omen, rundum reflektierend inklusive seiner Mittelsohle, so dass man bei Nachtläufen im Scheinwerferlicht garantiert durch hervorragende Sichtbarkeit heraus sticht. Das gilt übrigens für die gesamte Saucony Reflex-Serie zu der auch der Ride 9 Reflex und Hurricane ISO 2 Reflex gehören.

 

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Teststrecken

Den Zealot ISO 2 Reflex bin ich für den Laufschuhtest abwechselnd auf befestigten Feldwegen entlang der Isar, auf Kies, Pflaster, Asphalt und der Laufbahn, aber auch bei Schnee über einen Zeitraum von 3 Monaten gelaufen. Die Streckenlängen waren von 8 bis 20 km und am bequemsten lief sich der reflektierende Zealot ISO 2 mit extra dünnen Socken, wie zum Beispiel den Pro Racing Socks von Compresport.


Die Fakten
: SAUCONY Zealot ISO 2 Reflex

Neutral Lightweight Trainer
EVERUN Dämpfungstechnologie
TRI-FLEX Außensohle
IBR+ Aussensohle im Vorder- und Mittelsohle
XT-900 abriebfeste Außensohle
ISOFIT Obermaterial
FlexFilm Lightweight nahtloses Obermaterial
Sprengung: 4 mm (Fersenhöhe 26 mm / Vorderfuss 22 mm)
Gewicht 269 g
EUR 149,95

Empfehlung SAUCONY Zealot ISO 2 Reflex

Testgröße: US 9.5
Testdauer: 4 Monate
Testlänge: 160 km
Schuhart: Trainer, neutral
Einsatzbereich: ruhige Dauerläufe / Tempodauerläufe, alle Distanzen
Läufertyp: leicht – mittelschwer, Einsteiger – Ambitioniert
Passform: 6
Komfort: 8
Stabilität: 8
Geschwindigkeit: 7
Reaktionsfreudigkeit: 6
Wertigkeit: – 7


Supported Post

Der Zealot ISO 2 Reflex wurde für den Produkttest von der Firma Saucony zur Verfügung gestellt. Der Laufschuhtest erfolgte unabhängig und ohne Einfluss des Herstellers auf das Testergebnis. Der Testbericht ist frei und unabhängig verfasst und gibt ausschlisslich unsere persönliche Meinung auf Basis unserer Erfahrung während des Lauftrainings wieder. Wir haben weder für den Produkttest noch für die Berichterstattung eine Vergütung erhalten.


QUELLEN

SAUCONY
SAUCONY Blog
SAUCONY Freedom ISO
SAUCONY Kinvara 7

ON hat seinen neu entwickelten Cloudflow für lange Dauerläufe auf Wolken zum Herbst / Winter 2017 vorgestellt. Den siebten Streich der schweizer Laufschuh-Manufaktur mit extra leichtem Zero-Gravity-Schaum wollten wir natürlich sofort auf Herz und Wolken testen und uns damit geradewegs ins Runner’s High befördern.

 

„Über den Wolken muss die Freiheit wohl Grenzen los sein“, sang Reinhard Mey in den 70er-Jahren. Diese Zeilen sind auch dem deutschen Künstler eher nicht während des Laufens eingefallen. Dem neuen Cloudflow von ON sind diese Zeilen beinahe auf den Leib, oder besser auf den Schuh geschnitten. Denn über den Cloudflow führt der schnellste Weg zum gewünschten Hochgefühl eines Läufers, dem „Shortcut to Runner’s High“, so der ON-Mitgründer Oliver Bernhard.

 

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / Guys-Modell in dezentem grau

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / Guys-Modell in dezentem grau

 

Auf Wolken läuft’s sonnig

Um dieses Gefühl, wenigstens ein bischen persönlich erleben zu können, hatte ON in’s Herzen Schwabing’s geladen. Am frühen Morgen, die Sonne ging gerade auf und es lag noch ein leichter Dunst über dem Kleinhesseloher See, durften wir erstmals auf achtzehn CloudTec-Elementen durch den Englischen Garten schweben – laufen natürlich. Die extra-leichten Wolken aus Zero-Gravity-Schaum liesen meine schmerzenden Waden vom Intervalltraining am Vortag zwar fast vergessen, aber von ganz allein läuft’s natürlich auch mit dem besten Schuhen nicht. Aber dank der „Wolken“ war’s laufen wie bei Sonnenschein. Denn die Vorspannung und der reaktive Flex des Cloudflow erleichtert jeden Schritt ungemein. Die Clouds sorgen während des Laufens für ein natürliches Abrollen und fördern den kraftvollen Abdruck. ON selbst nennt es Speedboard, auch wenn von Speed bei mir heute nicht zu sprechen war, so hat die Sohle doch optimal gedämpft ohne dabei Vortriebsenergie zu vernichten und zum richtigen Zeitpunkt beschleunigt. Wie sich das dann auf längeren Strecken und fit anfühlt, und ob der Cloudflow der schnellste Weg zum Runner’s High ist, das gilt es in den nächsten Wochen zu testen.

 

Die 7,5 Kilometern fühlten sich heute zwar länger an, mit dem Cloudflow aber deutlich leichter und wieder zurück wurden wir im OCCAM Deli mit einem feinen Frühstück belohnt. Das hatten wir uns aber auch wirklich verdient, nach dieser „kalorienzehrenden“ Laufeinheit, und auch die Waden waren wieder locker. Das OCCAM Deli ist der perfekte Ort für ein reichhaltiges und gesundes Frühstück und durch seine Nähe zum münchener Englischen Garten bietet es sich für Läufer geradezu an. Obwohl, verschwitzt sollte man hier auch nicht einlaufen. Aber das haben wir ja nicht und waren noch unter uns. Na, dann Mahlzeit!

 

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / Breakfrast im Occam Deli nach dem ersten Testlauf im Englischen Garten

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / Breakfrast im Occam Deli nach dem ersten Testlauf im Englischen Garten

 

Der Cloudflow durchbricht die Barriere

„Eine Welle schwappt über deinen Körper“, beschreibt es ON-Mitgründer Oliver Bernhard und „mit einem Mal läuft es sich mit Leichtigkeit.“ Für den sechsfachen Ironman Weltmeister ist das Runner’s High ein pures Glücksgefühl, das die Gedanken verfliegen und den Körper auf das Hier und Jetzt konzentrieren lässt.

 

Dieses Phänomen welches jegliche Anstrengung vergessen lässt, beschäftigt Sportler und Wissenschaftler schon sehr lange. Man dachte ursprünglich, dass einzig das Endorphin für dieses Hochgefühl verantwortlich sei. Mittlerweile weiß man aber, dass Endorphine die Barriere vom Blut ins Gehirn, welche den Stoffaustausch im Nervensystem kontrolliert, nicht überwinden können. So ist ebenso bekannt, dass während des Laufens noch weitere körpereigenen Opioidpeptide, wie Endocannabinoide produziert werden 1.

 

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / die Clouds aus Zero-Gravity-Schaum für bessere Dämpfung

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / die Clouds aus Zero-Gravity-Schaum für bessere Dämpfung

 

Sie sind denjenigen Cannabinoiden ähnlich, welche in der Hanfpflanze Cannabis enthalten sind und als Arzneimittel in Form von Marihuana und Haschisch verwendet werden: Die körpereigenen Endocannabinoide reduzieren während des Laufens den Schmerzen und Stress – der Läufer kann dadurch eine Art Rausch und Glücksgefühl erfahren 2. Das ist natürlich individuell und wird von den Läufern, abhängig von Alter, Geschlecht und Trainingsjahren unterschiedlich stark wahrgenommen. Eines ist aber ganz sicher: Dieses Glücksgefühl fühlt sich großartig an, es macht das Laufen noch ein Stück schöner und der Cloudflow soll es den Läufern erleichtern die Barriere zum Runner’s High zu durchbrechen. Die Erwartungen an den Cloudflow sind damit hoch, ob zu hoch, das werden nie nächsten Laufeinheiten zeigen.

 

 

Der Cloudflow bricht die ON Tradition

Eines steht fest: Mit dem Cloudflow hat sich ON intensiv Gedanken bis ins kleinste Detail gemacht, um einen Laufschuh für eine möglichst große Zielgruppe zu entwickeln. Der erste Blick fällt auf das wertige Obermaterial aus einem atmungsaktiven und stabilen Netzgewebe mit geschweisten Nähten. Die Löcher der Schnürung sind zwar nach wie vor sehr filigran und kaum verstärkt, was in der Vergangenheit gelegentlich dazu geführt hat, dass das dünne Obermaterial bei zu starkem Zug ausreisen konnte. Jetzt wurden am letzten Loch des Schafts, wo es während des Schnürens zur höchsten Belastung kommt, beidseitig Ösen in Form des ON-Logos verarbeitet. Dadurch wird mehr Haltbarkeit und leichteres Binden des Cloudflows gewährleistet und es sieht schick aus.

 

Schlüpft man in den Cloudflow, fällt sofort der komfortable Innenschuh auf, der sich leicht wie eine Socke um den Fuß schließt. Eine antimikrobische Behandlung des Textils soll langanhaltende Frische gewährleisten und während langer Läufe die Feutchtigkeit nach aussen abgeben und so den Fuß trocken und geruchsfrei halten. Die Zehenbox des Cloudlow passt bei mir und meinem breiteren Fuß optimal, ist nicht ganz so breit wie die des Cloudsurfers und aber auch nicht so schmal wie vom Cloudracer. Als ich den Cloudflow erstmals schnüre, beginne ich vorne im Zehenbereich und ziehe die Schuhbänder Loch für Loch nach oben fest. Denn erfahrungsgemäß rutschen die dünnen Schuhbänder nicht ohne weiteres bis nach unten durch, wenn man obe zieht und sie schneiden dann in den nicht verstärkten Schnürlöchern ein. Zieht man zu fest und das über viele Laufeinhieten, dann kann schon einmal eines der Löcher reißen.

 

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High mit flacher Zunge und dünnem Obermaterial

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High mit flacher Zunge und dünnem Obermaterial

 

Der Cloudflow – auffällig unauffällig

Sitzt der Cloudflow dann fest und bequem am Fuß bemerkt man das Leichtgewicht kaum. Die ersten Schritte sind Nomen est Omen: Auch wenn man nicht gleich fliegt, so schwebt man. Das Abrollverhalten unterscheidet sich einfach grundsätzlich zu dem, anderer Laufschuhhersteller. Das ist für’s erste aber auch kein Wunder, denn mit 220 Gramm ist der Cloudflow ein Leichtigewicht in diesem Segment. Es kann also raus gehen und die Waden sind diesmal auch erholt.

 

Nach zwanzig Minuten fällt mir auf, dass mir nicht’s auffällt. Ich habe ganz vergessen, warum ich Laufe, denn es läuft fast von alleine mit dem Cloudflow. Ich spüre den Cloudflow kaum, so natürlich läuft er sich auf den ersten Kilometern bei einer fünfer Pace. Das mag sicher an den neuen Clouds aus Zero-Gravity-Schaum liegen, welche jedem Schritt eine gewisse Leichtigkeit geben. Sie sind weicher als die Vollgummi-Dämpfungselemente anderer ON-Modelle und dämpfen jeden Schritt. Ein Gefühl wie auf Wolken, ganz nach der Idee der Schweizer.

 

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / Ladies-Modell mit Clouds aus Zero-Gravity-Schaum

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / Ladies-Modell mit Clouds aus Zero-Gravity-Schaum

 

Ich steigere das Tempo und bin gespannt, wie sich das patentierte Speedboard der Mittelsohle auf meinen Fußabdruck und das Laufgefühl auswirken. Das Speedboard verspricht den Abrollvorgang des Fußes besser zu unterstützen und gleichzeitig den explosiven Abdruck zu fördern. Durch die Verstärkung im Vorfuss soll der Cloudflow trotz des Zero-Gravity-Schaums noch reaktiver werden und die Landung ist weich wie auf Sand 3. Mit der höheren Pace von 4:30 Minuten / Kilometer verändert sich das Verhalten des Laufschuhs, auch weil jetzt der Abdruck vom Mittelfuß deutlich Richtung Vorderfuß wandert. Jetzt wird die Führung etwas schwammiger, wodurch die Waden stärker gefordert werden. Es scheint auch als würde mit der Dämpfung auch mehr Energie absorbiert wodurch der Kraftauwand steigt. Vorteilhaft macht sich hierbei aber die konvexe Form der Laufsohle bemerkbar, welche diesen Stabilitätsverlust leicht ausgleicht.

 

Perfekte Wolken für Trockenheit

Dafür merke ich ein anderes Problem: Im Aufbau der Laufsohle aus Speedboard und den Clouds aus weichem Zero-Gravity-Schaum setzt ON auf härtere Abriebkissen an der Außensohle. Die Idee und Funktion sind natürlich sehr positiv, denn das sorgt für mehr Haftung in jeder Phase des Bodenkontakts und weniger Verschleiss. Allerdings funktionieren die Abriebkissen nur auf trockenem Boden. Als es leicht zu regnen beginnt, erhöht sich auf Asphalt mit dem höheren Tempo auch die Drift mit jedem Schritt und sobald noch etwas nasses Laub dazukommt wird’s rutschig. Auf der Tartanlaufbahn reicht dann leider schon eine typisch herbstliche Feuchtigkeit für eine mangelhafte Bodenhaftung aus, insbesondere in den Kurven. Ist es aber trocken, dann läuft sich der Cloudflow bestens bei Technikläufen und Intervalltraining mit moderater Geschwindigkeiten auf der Laufbahn danke seines flachen Profils und einer Sprengung von nur sechs Millimetern.

 

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Fazit: ON Cloudflow füllt die Lücke

Die schweizer Laufschuh-Manufaktur hat mit dem Cloudflow einen edlen Trainingsschuh entwicklet, der durch eine hochwertige Verabreitung, viel Style und Funktion begeistert. Die Qualitäten des Cloudflow liegen vor allem in seiner Leichtigkeit, in der Reaktionsfähigkeit und im Grip auf festem, trockenen Untergrund bei mittleren Geschwindigkeiten und längeren Strecken. Dass die Laufsohle von ON auf losem Untergrund gerne einmal das ein oder andere Steinchen zwischen seinen Wolken einklemmt, ist bekannt. Wer sich für einen Laufschuh von ON entscheidet, der nimmt das in Kauf, sind sie schließlich für die Straße und Laufbahn entwickelt. Zwar bricht der Cloudflow mit mancher ON Tradition, dennoch läutet er damit noch keine neue Generation ein. Mit dem Cloudflow ergänzen die Schweizer ihr Portfolio an Trainingslaufschuhen und möchten damit die Lücke zwischen dem Cloudsurfer und Cloudracer schließen. Nach mehr als 250 Kilometern auf verschiedenen Bodenbelägen, mit unterschiedlichen Streckenlängen und Geschwindigkeiten sehe ich persönlich den Cloudflow eher zwischen dem Cloudflyer und Cloudsurfer.

 

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / zwar wird's auf feuchtem Laub rutschig, aber die Optik passt perfekt in den Herbst für trockene Dauerläufe

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / zwar wird’s auf feuchtem Laub rutschig, aber die Optik passt perfekt in den Herbst für trockene Dauerläufe

 

Als optimal für den Cloudflow haben sich lange Trainingsläufe ab 60 Minuten im Grundlagenausdauerbereich herausgestellt. Hierbei konnte der Cloudflow durch die Leichtigkeit und das Speedboard seine energiesparenden Vorteile ausspielen und war auch nach 20 Kilometern noch komfortabel und stabil. Jedoch kann ich mir den Cloudflow auch gut über die Halbmarathon- und Marathondistanz, sowie im Triathlon auf der Ironman-Distanz vorstellen. Damit empfehle ich den ON Cloudflow besonders für Läufe über längere Distanze mit moderatem Tempo und all denjenigen, für die alle anderen ON-Modelle einen Tick zu aggressiv und vorderfussbetont sind. Ob der Cloudflow seinen Läufer mit jedem Training auf direktem Weg ins Runner’s High befördert, sei dahingestellt, aber die Freude am Laufen steigert er ganz bestimmt.

 

Die Fakten des ON Cloudflow

KATEGORIE
Lightweight-Trainer neutral

DAMEN
Sprengung: 6mm (k.A. mm Ferse/ k.A. mm Vorfuß)
Gewicht: 190 g (US W 7,0)
Farbkombinationen: Blue / Haze, Spice / Flash
SKU Nummer: 15.4516

HERREN
Sprengung: 6mm (k.A. mm Ferse/ k.A. mm Vorfuß)
Gewicht: 220 g (US M 8,5)
Farbkombinationen: Malibu / Neon, Rock / Orange
SKU Nummer: 15.4247

TECHNOLOGIE
Zwischensohle: Speedboard
Clouds: Zero-Gravity-Schaum

UVP
149,95 EUR

BEWERTUNG
Qualität
*****
Optik 6
Laufgefühl 8
Haltbarkeit 5
Preis 6

 

INFORMATIONEN
ON
OCCAM Deli

 

QUELLEN
1 Sparling, P. B., Giuffrida, A., Piomelli, D., Rosskopf, L. and Dietrich, A. (2003). Exercise activates the endocannabinoid system. NeuroReport 14, 2209-2211.

2 Fuss, J. , Steinle, J., Bindila, L., Auer, M. K., Kirchherr, H., Lutz, B., Gass, P. (2015). A runner’s high depends on cannabinoid receptors in mice. Proc. Natl. Acad. Sci. 112, 13105–13108.

3 ON Technologie Speedboard Factsheet

 

Der POC Cerebel Raceday ist ein sehr kompakter Aerohelm, den ich besonders auf der Langdistanz, wie bei Ironman Vichy sehr komfortabel finde. Intensive Tests der Schweden im Windkanal und CFD-­Simulationen haben gezeigt, dass der Cerebel besonders bei dynamischen und wechselnden Körperhaltungen überzeugt. Im Vergleich zu einer statischen Zeitfahrposition kann dies positive Auswirkungen auf die Bewegungsmöglichkeiten des Oberkörpers haben. Der Nackenbereich des Cerebel besteht aus weichem EVA, der Blick geht durch ein großzügiges Zeiss-Visier, welches ein einzigartiges Magnetsystem zur Befestigung nutzt und sicheren Halt garantiert. Die Größe kann in Höhe und Umfang verstellt werden.

Der Cerebel Raceday Aerohelm wurde 2015 von den POC Produktdesignern in Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Rad-Team, der Volvo Car Group sowie dem WATTS Lab entwickelt. Letzteres ist eine auf die Optimierung von Aerodynamik und Performance spezialisierte Entwicklungsabteilung von POC. Das WATTS Lab, in dem Aerodynamik-Spezialisten und Ingenieure der numerischen Strömungsmechanik (Computational Fluid Dynamics) zusammenarbeiten, wurde von dem schwedischen Unternehmen ins Leben gerufen um die Geschwindigkeiten von Rennradsportlern bei gleichzeitig möglichst geringem Energieverbrauch zu steigern.

POC’s neuer Aerohelm Cerebel Raceday mit magnetischem Zeiss Visier für das Zeitfahren und Triathlon wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Pro Cycling Team, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab entwickelt.

POC’s neuer Aerohelm Cerebel Raceday mit magnetischem Zeiss Visier für das Zeitfahren und Triathlon wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Pro Cycling Team, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab entwickelt.

POC Cerebel spart Watt und wertvolle Sekunden

POC-Gründer und CEO Stefan Ytterborn erklärt zum neuen Helm: „Mit dem Cerebel komplettieren wir unser Sortiment an Straßenhelmen, von denen jedes Modell für einen bestimmten Einsatzbereich entwickelt wurde. Alle vier Helme – Octal, Octal Aero, Cerebel und Tempor – sind aber mit Augenmerk auf optimale Performance entstanden. Daher ist die Wahl des Helms abhängig von den Vorlieben des Fahrers, dem persönlichen Fahrstil, den vorherrschenden Bedingungen und der Strecke. Im Mittelpunkt steht jedoch immer die größtmögliche Ersparnis von Watt und wertvollen Sekunden.“

POC’s neuer Aerohelm Cerebel Raceday für das Zeitfahren und Triathlon mit magnetischem Zeiss Visier wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Pro Cycling Team, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab entwickelt.

POC’s neuer Aerohelm Cerebel Raceday für das Zeitfahren und Triathlon mit magnetischem Zeiss Visier wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Pro Cycling Team, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab entwickelt.

Know-How der zahlreichen Ski- und Bike-Helme auf den POC Cerebel übertragen

Um den Einfluss von Aerodynamik im Rennradsport noch besser zu verstehen, hat POC CFD-Simulationen und Windtunnel-Tests durchgeführt. Hier arbeiteten die Schweden mit der Volvo Car Group sowie den Garmin-Sharp-Fahrern Dan Martin, Jack Bauer und Andrew Talansky zusammen. Die Technologien und das Wissen, das sich POC bei der Entwicklung der zahlreichen Ski- und Bike-Helme angeeignet hat, wurden außerdem auf die spezifischen Anforderungen der Straßenhelme übertragen.

Offiziell vorgestellt wurde der Cerebel bei den großen Fachmessen bereits im Sommer 2014. Im Handel ist er seit dem Frühjahr 2015 mit einer kompletten Rennradkollektion.

Website von POC

POC auf Facebook

PO Cerebella im CLRFLXS® – THE COLORFUL CHRISTMAS 2014 SPECIAL

Andreas Raelert sorgte bei der Ironman Weltmeisterschaft Hawaii 2015 für ein sensationelles Comeback, dessen Grundlage er beim Schwimmen mit dem Sailfish Rebel Swimskin legte. Nach 52:24 Minuten für 3,8 km in der Bucht von Kailua-Kona, 180 Kilometer auf dem Rad mit einer Reifenpanne und einem Marathon läuft der sympathische Rostocker als Zweiter hinter Jan Frodeno über die Finishline am Alii Drive …
 

Wenn früh morgens ein Kanonenschlag den Start des Ironman Hawaii markiert, dann liegen auf der ersten Etappa 3800 Meter durch salzigen Pazifik vor den über 2000 Triathleten. In diesem Jahr waren es 175 deutsche Qualifikanten, darunter auch Profi-Triathlet Andreas Raelert. Um halbe sieben Uhr morgens, kurz vor Sonnenaufgang haben Luft und Wasser die selbe Temperatur, mit 26 Grad war es 2015 noch wärmer als in den vergangenen Jahren. Klar, dass der Neoprenanzug an diesem Tag im Koffer blieb und eine dünnere, schnelle zweite Schwimmhaut gefragt war.
 

Schwimmen wie ein Fisch – flinke zweite Haut von Sailfish für Männer: Der Rebel Swimskin

Schwimmen wie ein Fisch – flinke zweite Haut von Sailfish für Männer: Der Rebel Swimskin


 

Spezielle Teflonbeschichtung des Sailfish Rebel Swimskin

Für die meisten Triathleten stellt die erste Disziplin jedoch die größte Herausforderung dar, vor allem ohne Neoprenanzug und noch dazu im Meer. Um dennoch nicht nur mit Badehose, Triathlonanzug oder Badeanzug schwimmen zu müssen, hat Sailfish einen neuen innovativen Speedsuit für Bestzeiten in der ersten Disziplin entwickelt. Der neue Sailfish Rebel Swimskin soll den Wasserwiderstand erheblich reduzieren und das Wassergefühl verbessern. Der Rebel Swimskin besteht zu 100% aus textilen Materialien und ist damit wohl eines der schnellsten legalen Hilfsmittel im Wasser bei warmen Temperaturen. Der körperzonenorientierten Panel Cut garantiert eine optimale Passform mit unterlegtem, inversem Rückenreißverschluss für schnelles und bequemes Ausziehen. Flatlock-Nähte gewährleisten einen angenehmen Tragekomfort und verhindern unangenehme Reibung.

Durch eine spezielle Oberflächenbehandlung wird der Wasseraufnahmekoeffizient um ein vielfaches reduziert und verhilft dem Anzug zu einem extrem geringen Eigengewicht. In Kombination mit der zusätzlichen Teflonbeschichtung wird somit der Reibungswiderstand des Materials im Wasser enorm herab gesetzt und sorgt für hervorragende Gleiteigenschaften. Speedsuits sind ein Muss für ambitionierten Triathleten und Freiwasserschwimmer, der auch ohne Neoprenanzug mit guten Schwimmzeiten glänzen will.
 

Sailfish Rebel Swimskin sitzt perfekt

In meiner Vorbereitung auf den Ironman Vichy 2015 bin ich den Sailfish Rebel Swimskin geschwommen und konnte ihn intensiv testen. Die zweite Haut begeistert mit guten Gleiteigenschaften und Schwimmzeiten. Der Anzug sitzt perfekt auf der Haut, so dass kein Wasser am Hals eindringt und kein Widerstand entsteht. Der Sailfish Rebel Swimskin fällt eher klein aus. Doch leider kam der Anzug bei meiner ersten Langdistanz nicht zum Einsatz. Mit 23,6 Gard war das Wasser des Lac d’Allier um 0,4 Grad zu kühl für ein Neoprenverbot. Als guter Schwimmer hätte ich ohne Neopren einen größeren Abstand auf meine Verfolger heraus schwimmen können. Stattdessen habe ich den Sailfish G-Range gewählt, den wohl schnellsten Neopren von Sailfish für Triathleten mit einer guten Schwimmtechnik und exzellenten Wasserlage. Und so ermöglichte mir der G-Range die schnellste Schwimmzeit in der Altersklasse M40-44 des Ironman Vichy 2015.
 

Schwimmen wie ein Fisch – flinke zweite Haut von Sailfish: Der Rebel Swimskin sitzt perfekt

Schwimmen wie ein Fisch – flinke zweite Haut von Sailfish: Der Rebel Swimskin sitzt perfekt


 

Andreas Raelert sorgt für Doppelsieg auf Hawaii

Nach zwei schwierigen Jahren mit Verletzungen und Rückschlägen hat Andreas Raelert gemeinsam mit Jan Fordeno, dem neuen King of Kona, für den deutschen Doppelsieg 2015 gesorgt. Die Basis dafür hat Raelert, der schon dreimal in Folge auf dem Podium in Hawaii stand, in der ersten Disziplin gelegt. Schwimmen zählt zu seinen Stärken und der neue Sailfish Rebel Swimskin hat Andreas Raelert geholfen, das auch beim Ironman Hawaii umzusetztn. Ein wahres Comeback des 39-Jährigen, den kaum einer mehr auf der Rechnung hatte. Wäre da nicht noch eine Reifenpanne auf dem Rückweg von Hawi gewesen, wer weiß, welch eine Spannung uns noch erwartet hättet.
 

FAZIT Sailfish Rebel Swimskin

Der Sailfish Rebel Swimskin sitzt wie angegossen und ermöglicht hervorragende Bewegungsfreiheit während des gesamten Kraularmzugs. Die zweite Haut von Sailfish für warme Wassertemperaturen fällt relativ klein aus, dadurch können Schwimmer mit eher längeren Oberkörpern einen möglichen Zug an den Schultern empfinden. Das Oberflächenmaterial des Sailfish Rebel Swimskin ist rau und vollständig wasserabweisend. Während des Schwimmens kann man erkennen, dass kleine Luftbläschen an der Körperunterseite des Anzugs anhaften. An den oft problematischen Stellen am Hals bleibt der Rebel Swimskin selbst bei höheren Schwimmgeschwindigkeiten am Körper – weder ein Flattern noch Eindringen von Wasser konnte ich wahrnehmen. Nach einem Testschwimmen mit mittlerer Speed hatte ich eine leichte Reibungsstelle am äußeren Schlüsselbein meiner Atmungsseite. Das mag individuell unterschiedlich sein und so ist ein Speedsuit natürlich stets ein Kompromiss zwischen perfekter Passform und größtmöglichen Komfort. Das subjektive Empfinden und die persönlichen Schwimmzeiten sind letztendlich entscheidend, mit oder ohne einem Speedsuite, wie dem Sailfish Rebel Swimskin zu schwimmen.
 

FACTS

• 100% aus textilen Materialien
• 71% Polyamid, 29% Elasthan
• idealer Einsatz bei Neoprenverbot
• optimale Passform
• Rückenreißverschluss
• Flatlocknähte gewährleisten Tragekomfort und verhindern Reibung
• Teflonbeschichtung gewährleistet gute Gleiteigenschaften
• Herren: XXS – XL
• Damen XXS – L
 

UVP

249,00 EUR
 

MORE INFO

HOMEPAGE Sailfish
GRÖSSENTABELLE Sailfish
HOMEPAGE Andreas Raelert
RESULTS Ironman Hawaii 2015
 

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PRODUKTVORSCHAU

Mit der Präsentation der neuen Polar M600 bringen die finnischen Herzfrequenz-Spezialisten eine der sportlichsten Smartwatches unserer Zeit auf den Markt. Die Polar M600 kombiniert sämtliche Vorteile von Google‘s Android Wear™ mit den einzigartigen Polar Trainings- und Analysefunktionen. Kurzum: Die neue Polar M600 möchte damit das Beste der zwei Welten für einen modernen, aktiven Lifestyle verbinden.

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / Übersichtliches Farbdisplay

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / Übersichtliches Farbdisplay



Ohne eines Smartphones konnte man bisher beim Abschalten nur selten aufdrehen, denn auf den gängigen Sportuhren gab es keine Musik-Apps. Zuverlässiges 24/7 Activity-Tracking war wiederum auf einer Smartwatch auch nicht möglich – die Technologie steckte noch in den Kinerschuhen. Mit der neuen Polar M600 ändert sich das jetzt, denn es geht beides – und noch sogar noch viel mehr. Denn die wohl sportlichste Smartwatch des Marktes basiert auf Google‘s Android Wear™ Plattform und stößt damit in eine neue Dimension vor. Auch sonst überzeugt sie mit Spitzenwerten.

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / 6 LEDs für die derzeit exakteste Pulsmessung am Handgelenk

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / 6 LEDs für die derzeit exakteste Pulsmessung am Handgelenk


Echte Spitzenwerte: Puls-Messung mit 6 LED’s, über 48 Stunden Akkulaufzeit

Neben GPS, 24/7 ActivityTracking und allen bewährten Polar Smart Coaching Funktionen über die integrierte Polar Flow App, besticht die neue Polar M600 durch weitere Innovationen. Dazu zählt die Pulsmessung am Handgelenk, die bei der M600 Smartwatch durch 6 LEDs erfolgt und damit eine Weltneuheit ist. Gleiches gilt für den Akku, in Verbindung mit Android-Geräten beträgt ihre Laufzeit mehr als 48 Stunden. Das sind Spitzenwerte, die einmal mehr zeigen, wie hoch Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Komfort bei Polar im Kurs stehen. Aber auch das Design und die einfache Bedienung sind von Weltklasse. Außerdem überzeugt die wasserdichte Smartwatch mit einem brillanten Farb-Touch-Display, sowie einem weichen Silikon-Armband in Schwarz und Weiß. Weitere Farbvarianten sollen folgen.

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / Individuelle Sportprofile

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / Individuelle Sportprofile


Mit der Polar M600 wird nicht nur das Training smarter

„Polar hat schon immer smarte Lösungen für den Sport entwickelt“, sagt Marco Suvilaasko, Chief Strategy Officer bei Polar. „Wir haben den ersten Trainingsmonitor mit Herzfrequenz-Messung und den ersten Activity Tracker auf den Markt gebracht, und jetzt sind wir wieder die ersten: mit einer Smartwatch, die auch für den Sport gemacht ist. Im Kern können unsere Kunden die einzigartigen und intelligenten Polar Trainings- und Analysefunktionen nutzen, dazu eröffnet sich ihnen die ganze Vielfalt von Google‘s Android Wear™. Diese einmalige Kombination bietet unseren Konsumenten ungeahnte Möglichkeiten, ihre Uhr ganz individuell auf ihre Bedürfnisse einzustellen. So wird sowohl das Training als auch der Alltag smarter.“ Die M600 ist im Grunde ein neues, ganz eigentständiges Segment bei Polar und hätte dafür eigentlich auch eine anderen Seriennamen verdient, wie zum Beispiel S600 – S für Smartwatsch. Denn die Polar M600 hat nichts mit einer M400 gemein und ist auch nicht als light Version der V800 zu sehen.

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / GPS Tracking mit Kartenansicht

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / GPS Tracking mit Kartenansicht


Das erhoffte Erfolgs-Prinzip: aus zwei mach eins

Die langjährige Erfahrung von Polar in der Trainingsanalyse und im Coaching ermöglicht in Kombination mit der innovativen Software-Technologie von Android Wear™, alles, was man sich für einen modernen und aktiven Lifestyle vorstellen kann. Einerseits die bewährten Polar Funktionen, wie zum Beispiel den Activity Guide, der die tägliche Bewegung überwacht, Sportprofile oder die vielfältigen Aktivitäts- und Trainingsanalysen. Andererseits die vielen Vorteile und Anwendungen von Android Wear™. Von der Sprachsteuerung über das Kalender-System, von Textnachrichten, die gelesen und beantwortet werden können über den Zugang zu Social Media Kanälen bis hin zu den mehr als 4.000 Apps in Google Play™ – die neue Polar M600 hebt damit die Trennung zwischen Smart- und Sportswatch auf. Mit einem Speicher von 4 Gigabyte und der Verbindung zu Google Play™, macht sie zudem das Smartphone beim Musikhören während des Laufens überflüssig.

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / Auswertung direkt am Handgelenk mit PolarFlow

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / Auswertung direkt am Handgelenk mit PolarFlow


Mehr als eine Datensammlung – dank integrierter Polar Coaching-Programme

Polar hat seine bekannte Flow App vom Smartphone auch gleich in die M600 integriert, so behalten Polar Kunden ihre persönlichen Daten sicher und einfach im Blick: tägliche Aktivität, Schlafanalyse, Trainingswerte inklusive Herzfrequenz sind sowohl über Apples iOS wie Android einfach abrufbar. Weitere Details und Tipps zur Belastungs- und Trainingssteuerung können Polar Nutzer über den Polar Web-Service abrufen.

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / Aktuelle Wetterdaten für den ganzen Tag

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / Aktuelle Wetterdaten für den ganzen Tag

Die Polar M600 Smartwatch wird ab Mitte August im POLAR Webshop und ab September im autorisierten Handel erhältlichsein und stolze 349,95 EUR kosten. Neben einer Polar M600 Black und Polar M600 White hat Polar bereits weitere Farbvarianten für das laufende Jahr angekündigt.

INFORMATIONEN

HOMEPAGE Polar M600 Launch
HOMEPAGE Polar

WAS SCHREIBT DIE SZENE

Achim Achilles über die Polar M600
Die IT-Profis von Golem über die Polar M600

Nach einem recht knackigen Frühling mit kurzen, harten Triathlons über die Kurz- und Sprintdistanz, sollte endlich eine moderate Mitteldistanz folgen und das sogleich mit einer kleinen Chance auf den Titel Bayerischer Meister 2016. Ich fuhr dennoch eher spontan als geplant am vergangenen Sonntag mit meinen beiden Mädels nach Lauingen an der Donau, die sich dort die Kurzdistanz vorgenommen hatten. Nachdem also die dopplte Distanz auch als Bayerische Meisterschaft 2016 ausgeschrieben war, lockte es mit Thomas Hellriegel (Ironman Weltmeister 1997), Christian Brader, Roman Deisenhofer und Co. natürlich einige professionelle Traithleten ins Schwabenland und eine Menge ehrgeizige, ambitionierte Amateure. Ich rechnete mir daher wenig Chancen in diesem Jahr aus, waren doch erst acht Wochen seit meinem Marathon in Hamburg vergangen und ich im Vergleich zu vergangenen Jahren kaum Radkilometer in den Beinen. Die wenigen Kilometer auf dem Rad habe ich im März im Trainingslager gemeinsam mit Jamie Ann runtergespult, die jetzt bie ihrer Premiere über die Kurzdistanz mal schaun wollte, wie das Training gefruchtet hat. Parallel ging auch Tobias Glenk auf der Sprintdistanzins ins Rennen. Tobias, einer meiner Athleten, wollte vor allem im Wasser zeigen, wie positiv sich seine verbesserte Schwimmtechnik auf die Leistung auswirkt. Wie es und auf den unterschiedlichen Distanzen erging, welche Überraschungen sich ereigneten und was sonst noch alles in Lauingen passiert ist, in meinem Rennbericht …

Etwas zu spät aus den Federn gekommen, ging’s bei strömendem Regen Richtung Lauingen. „Nicht schon wieder“, dachte ich, denn die vergangenen vier Wochenenden waren allesamt eher feucht als fröhlich. Doch kaum näherten wir uns dem Schwabenland und passierten den häßlichen AKW-Meiler Gundremmingen, lichtete sich der Himmel und es war teilweise auch der rote Planet zu erkennen. Dennoch war es kühl, was natürlich für ein Schwimmen mit Neopren sprach. Es gab zwei Wechselzonen, logistisch zwar eine Herausforderung aber für die Zuschauer spannend: Der erste Wechsel auf’s Rad fand unmittelbar am Auwaldsee statt, während der Zweite im Stadtzentrum von Lauingen erfolgte, wo sich auch die Wendepunkte der Rad- und Laufstrecke sowie das Ziel befanden.

Sushi zum Auftakt der ersten Disziplin

Drei Runden mit Landgang waren im Auwaldsee zu schwimmen und um uns aus dem Startgetummel herauszuhalten stellten Christian Brader und ich uns möglichst weit aussen hin. Pünktlich um neun Uhr erfolgte der Start in das sehr nährstoffreiche Gewässer neben der Donau. Kaum Sicht, Algen und Schlingpflanzen sind typisch für den Auwaldsee, dessen Wasserqualität dennoch sehr gut ist, wie die zahlreichen Fischarten und vor allem Aale beweisen. Gelegentlich zieht man mit einem Armzug ein Bündel Schlingpflanzen durch die Hand oder manche verfangen sich um Kopf und Schultern. Aber alles halb so wild. Nach der ersten Runde waren wir eine fünfköpfige Soitzengruppe, zusammen mit Thomas Hellriegel, Roman Deisenhofer und Christian Brader. Ich hielt mich zurück, denn das Schwimmtempo war sehr hoch. Noch vor dem zweiten Landgang hatten sich Hellriegel und Deisenhofer etwas absetzen können, doch mit dem kurzen Laufweg konnte ich wieder den Anschluss finden. Auf dem letzten Drittel zog Roman Deisenhofer davon, bei dem bereits hohen Tempo kam das überraschend.

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock 'n' Roll im Kopf / Die Führungsgruppe nach der ersten Runde mit Roman Deisenhofer, Thomas Hellriegel, Christian Brader und Stefan Drexl © Karl Aumiller

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock ’n‘ Roll im Kopf /
Die Führungsgruppe nach der ersten Runde mit Roman Deisenhofer, Thomas Hellriegel, Christian Brader und Stefan Drexl © Karl Aumiller

Als Ditter kam ich mit Thomas Hellriegel aus dem Wasser und war dank eines schnellen Wechsels als Zweiter auf dem Rad, angefeuert von Familie und Freunden, sowie den ganzen Kurzdistanz-Triathleten, deren Start erst 45 Minuten später folgen sollte. Ein kurzer Blick auf die Uhr verwunderte mich: 32:30 Minuten für angebliche 2200 Meter bei dem Schwimmtempo? Nach dem ersten Wendepunkt am Rathausplatz von Lauingen war zeit für einen schnellen Datencheck, der die Schwimmzeit erklärte. Inklusive des Landgangs hatte meine V800 etwas mehr als 2400 Meter aufgezeichnet. Sehr gut, denn mit Thomas und vor Christian aus dem Wasser zu kommen, war eine gute Ausgangslage mit der ich nicht gerechnet hatte.

Ballern mit Drehwurm

Thomas Deisenhofer war längst enteilt und ballerte die vier Runden an diesem Sonntag wie vom Teufel geritten. Während der ersten Runde zogen erst Hellriegel und dann Brader an mir vorbei. Ich versuchte erst gar nicht mich von diesem Tempo auch nur eine Sekunde verleiten zu lassen und fuhr weiter konstant mein geplantes Tempo: 40 km/h mit einer 88er Trittfrequenz – damit war ich auf der sicheren Seite. Das erste Energy Gel nach 15 Kilometer und weiter im Rhythmus. Doch während die Bein hervorragend kurbelten und der Test des neuen Frodissimo Gels Coffee Nut (der Geschmack ist etwas aussergewöhnlich) den Ernergiefluss aufrecht erhielt, meinte mein Rücken sich bemerkbar machen zu müssen. Ein ziehender Schmerz zog sich über den Gluteus und hemmte den rechten Quadrizeps. „ Bist halt doch nicht mehr der Jüngste“, dachte ich und versuchte die Angelegenheit zu ignorieren. Keine Chance!

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock 'n' Roll im Kopf / Als Zweiter auf's Rad nach einer flotten Schwimmsession © Karl Aumiller

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock ’n‘ Roll im Kopf /
Als Zweiter auf’s Rad nach einer flotten Schwimmsession © Karl Aumiller

Stets dem Rückweg nach Lauingen einer jeden Runde von vier, machte sich das Problem wegen des stark auffrischenden Windes und des hohen Pedaldrucks besonders bemerkbar. Äusserst ärgerlich! Mein Rhythmus war aus dem Takt und ich wusste nich so recht welche Sitzposition die entspannteste war. Ein Athlete nach dem Anderen zog an mir vorbei und ich hörte schließlich auf die Positionen zu zählen. Gute zehn Prozent langsamer unterwegs beschloss ich, mich meinem Profiant zu widmen: Zucker ist schließlich gut bei Ärger, also wechselte ich regelmäßig zwischen etwas Coffein Gel und Banana Bread von Oat Snack. Zwischendurch ein kleiner Wink und ein Lächeln zu Jamie und Kerstin während wir uns begegneten, ein leises Servus zu den Überholenden und weiter rollte es. So pendelte ich zwischen Lauingen und Weisingen vier mal hin und her und vergaß in Gedanken zwischendurch sogar das Rundenzählen. Die Zeit oder Kilometer vergingen zwar nicht wie im Flug, aber auch die 80 Kilometer fanden dann endlich ein Ende. Nach 2:03 Stunden durfte ich mich dann mit dem zweiten Wechsel endlich wieder aufrichten. Mein Rücken hat’s mir an diesem Tag besonders gedankt.

Mit Mampf zurück im Kampf – Laufen kann auch laufen

In einer beinahe endlosen zweiten Wechselzone bin ich nach 150 Metern endlich mein Speedmax losgeworden und nach dem doppelten Laufweg meinen Helm, um schließlich die Laufschuhe anziehen zu können. Ich hatte mich erstmals für die neuen Saucony Fastwitch entschieden, die mir im ersten Testlauf ein gutes Gefühl mit der neuen Everun Aussensohle gaben. Vorsichtshalber zog ich es dennoch vor Laufsocken anzuziehen und den geringen Zeitverlust in Kauf zu nehmen, das sollte sich bestätigen. Überraschend locker konnte ich aus der Wechselzone laufen, wohl wissend, dass es noch über eine Behelfsbrücke aus Baugerüst mit steilen Rampen ging. Hier ist seitens des Veranstalters echt Nachbesserungsbedarf, denn auch wenn die Idee gut ist, auf diese Art die Radstrecke zu überqueren, sind Anstieg und Gefälle doch sehr grenzwertig und gefährlich. Ein oder zwei Bauelemente mehr würden die Sache entschärfen.

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock 'n' Roll im Kopf /  Mit ordentlich Dampf fast schon einsam durch die Gassen der Altstadt von Lauingen, Stefan Drexl © Karl Aumiller

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock ’n‘ Roll im Kopf /
Mit ordentlich Dampf fast schon einsam durch die Gassen der Altstadt von Lauingen, Stefan Drexl © Karl Aumiller

Anschließend ging es durch die bezaubernde Altstadt und ein paar mittelalterliche Gassen hinunter zur Donau und entlang auf einer 2,5 Kilometer langen Wendepunktstrecke. Und was soll ich sagen: Es lief – es lief sogar saugut! Ich fing an ein Ziel nach dem anderen auszumachen und wieder Athleten für Athleten zu überholen. Die Strategie war moderat hin und hart zurück zu laufen, doch irgendwie schien der erste Wendepunkt nicht kommen zu wollen. Erst 150 Meter später als erwartet, versteck im Wald stand eine Tonne, welche zum Umlaufen war. Doch weder eine Bodenmatte für die Zeitnahme noch Rundenbänder gab es hier. Vertrauen ist gut – Kontrolle besser, wie sich zeigen sollte und Triathlon-Kollege Christian Ammer zu seinem Nachteil bemerkte.

Mit Frodissimo Gel und Tunnelblick

Unwissend von welcher Ausgangsposition ich in die dritte Disziplin gestartet war rannte ich, so lange es mir die Beine erlaubten. Und die meinten es scheinbar gut mit mir, denn auf dem Rad wurden sie schließlich nicht zu sehr gegängelt. Etwas Respekt hatte ich dennoch jedesmal vor dem Teilstück durch die Altstadt, auf dem es nicht nur 15 Höhenmeter zu überwinden galt, sondern auch auf sehr großen Kopfsteinpflaster hinauf und hinunter zu laufen galt. Alle fünf Kilometer schließlich ein kurzer Spaziergang an der Verpflegungsstelle zur Wasseraufnahme und weiter lief’s. Ich hatte aber leider auch ebenso wenig Ahnung wer so alles in meiner Altersklasse unterwegs und vor mir war, also visierte ich alles und jeden mit einer gelben Startnummer an. Auf der letzten Laufrunde wurde es immer einsamer, die Kurzdistanzler waren längst im Ziel und die Abstände nach vorne wurden immer größer. Einzig die Prominenz auf der Mitteldistanz gaben mir ein wenig Orientierung und während Roman Deisenhofer allen um Kilometer enteilt war, konnte ich den Abstand zu Christian Brader halten und zu Ex-Weltmeister Thomas Hellriegel sogar verkürzen.

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock 'n' Roll im Kopf / Stefan Drexl absolut KO nach beherztem Lauf © Karl Aumiller

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock ’n‘ Roll im Kopf / Stefan Drexl absolut KO nach beherztem Lauf © Karl Aumiller

So kamen mir natürlich auf zwei der vier Runden auch Kerstin und Jamie entgegen, die tatsächlich als erste Frau auf der Kurzdistanz unterwegs war. Das motivierte mich natürlich und auf meinen letzten 2,7 Kilometern zurück nach Lauingen machte ich noch einen Läufer aus. „Nach hinten absichern oder alles geben?“, fragte ich mich gerade, doch die Beine antworteten selbständig. Zur Sicherheit noch ein Frodissimo Gel im Laufen, Tunnelblick und durch. Die Lücke wurde zwar nur peut-à-peut kleiner, doch kurz vor der Altstadt und letzten Steigung konnte ich „Sepp“, so stand es auf seinem Anzug, stellen und mich hinauf zum Rathausplatz absetzen. Eine letzte Kurve und das Ziel vor Augen genoss ich nach 3:58 Stunden den Zieleinlauf – Tagwerk vollbracht, Licht aus …

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock 'n' Roll im Kopf / Glückliche Siegerin der Kurzdistanz Jamie Ann © Karl Aumiller

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock ’n‘ Roll im Kopf / Glückliche Siegerin der Kurzdistanz Jamie Ann © Karl Aumiller

Schnellste Frau als Rookie auf der Kurzdistanz

Sichtlich entspannt war Jamie Ann schon am Vortag ihrer Premiere über die Triathlon Kurzdistanz in Lauingen, wie ausgetauscht im Vergleich zu den Rennen und Jahren davor. Das gemeinsame Trainingslager in der Toskana war intensiv und der eigentliche Saisonaufbau, denn in den Wochen vor Lauingen war wegen des Studiums und der Arbeit nur moderat an Training zu denken. Dennoch waren die Gedanken fokusiert und nach dem gemeinsamen Einlaufen mit Mama und Papa begann routiniert ihre unmittelbare Wettkampfvorbereitung. Wie es ihr bis zum ersten Sichtkontakt auf der Radstrecke ging, konnte ich rennbedingt natürlich nicht verfolgen, aber es kam mir eine sichtlich gut gelaunte und in Führung liegend Tochter entgegen gefahren. Nur kurz dahinter war auch schon Kerstin, beide hatte erwartungsgemäß die erste Disziplin deutlich dominiert und den Grundstein für den weiteren Rennverlauf gelegt.

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock 'n' Roll im Kopf / Sieg und Platz 9 für Jamie Ann und Kerstin auf der Kurzdistanz © Karl Aumiller

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock ’n‘ Roll im Kopf / Sieg und Platz 9 für Jamie Ann und Kerstin auf der Kurzdistanz © Karl Aumiller

Auf der Laufstrecke traute ich meinen Augen nicht: Während ich gefühlt am Limit lief, wirkte Jamie Ann sichtlich entspannt und locker an der Donau entlang laufen als wir uns das erste Mal begegneten. Das machte mich etwas nervös, denn schließlich fühlt man ja stets mit seinen Kindern mit. Doch der Abstand zur Zweitplatzierten war groß, sehr groß und so hat Jamie Ann doch tatsächlich ihre erste Kurzdistanz auf Anhieb souverän gewonnen und ist jetzt motiviert für alle weiteren Ziel. Und der Papa natürlich mächtig stolz.

Tobias Glenk an den Fersen von Daniel Unger

Als Auftakt in die Saison 2016 hatte sich Tobias Glenk die Sprintdistanz von Lauingen ausgesucht und traf dort überraschend auf Ex-Weltmeister Daniel Unger, der kurzerhand von der Kurzdistanz auf die kürzeste Strecke im Triathlon wechselte. Nach monatelange und intensive Schwimmtraining mit Tobias kam in Lauingen der Tag der Wahrheit im Auwaldsee. Von seinem eigenen Tempo und der Leichtigkeit in der ersten Disziplin überrascht wechselte der 24-Jährige nur 47 Sekunden hinter dem schnellsten Schwimmer auf’s Rad. Dort musste er in einem dichten Feld zwar zwei Plätze einbüßen, doch seine stärkste Disziplin sollte noch folgen. Mit der schnellsten Laufzeit des Tage kämpfte sich Tobias Platz um Platz nach vorne und finishte mit einem starken dritten Platz auf dem Podium nur knapp hinter Daniel Unger. Ein gelungener Saisonauftakt.

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock 'n' Roll im Kopf / Tobias Glenk erläuft Platz 3 hinter Ex-Weltmeister Unger und Wechsler © Karl Aumiller

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock ’n‘ Roll im Kopf / Tobias Glenk erläuft Platz 3 hinter Ex-Weltmeister Unger und Wechsler © Karl Aumiller

Das SCPE Triathlon Liga Team mit erneut starkem Auftritt

Bereits am Vortag stand für die Jungs des SCPE Triathlon Liga Teams das dritte Rennen der Regionalliga beim TV Lauingen an. Diesmal gab es keinen klassischen Sprinttriathlon zu bewältigen, sondern ein Mannschafts-Wettbewerb in zwei Teilen. In der Früh stand ein Swim & Run über 800 Meter Schwimmen und 3 Kilometer Laufen auf dem Programm und am späten Nachmittag ein Bike & Run über 24,5 Kilometer Radfahren und 2,4 Kilometer Laufen im Jagdstartprinzip entsprechend der addierten Einzelleistungen der Mannschaft vom Vormittag.

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock 'n' Roll im Kopf /  Das SC Prinz Eugen Triathlon Team beim ersten Durchgang der Regionalliga © Karl Aumiller

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock ’n‘ Roll im Kopf /
Das SC Prinz Eugen Triathlon Team beim ersten Durchgang der Regionalliga © Karl Aumiller

Nach Platz 8 an der RUDERREGATTASTRECKE München und dem überraschenden 4. Platz in Waging am See Waging am See gelang in Lauingen erneut ein 8. Platz des SCPE Triathlon Liga Teams, was vorzeitig den Klassenerhalt sicherte. Den vollständigen Rennebericht gibt’s hier 3. Tourstopp Regionalliga Bayern

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock 'n' Roll im Kopf /  Siegerehrung Mitteldistanz mit Stefan Drexl und Thomas Hellriegel (v. l.) © Karl Aumiller

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock ’n‘ Roll im Kopf /
Siegerehrung Mitteldistanz mit Stefan Drexl und Thomas Hellriegel (v. l.) © Karl Aumiller

Plan B und Rock ‚n’ Roll im Kopf

… erst auf der Massageliege im Zielbereich gingen bei mir die Lichter wieder an. Mit professionellen Handgriffen wurde mein Rücken von einer jungen Damen massiert, was teilweise zwar schmerzhaft aber letztendlich wirkungsvoll und entspannend. Nach einer fünfzehnminütigen Behandlung waren auch meine Beine wieder erholt und ich bewegte mich zur Zielverpflegung. Mit reichlich Obst und Quark füllte ich meine Kohlenhydratspeicher wieder und sorgte für etwas Eiweiß. Auch 30 Minuten nach meinem Zieleinlauf gab es noch immer keine Ergebnisse und so checkte ich erst einmal mein Rad aus und gönnte mir eine warme Dusche. Mit einer gewaltigen Dominanz hatte Roman Deisenhofer den Gesamtsieg auf der Mitteldistanz geholt und mit einer fabulösen Zeit von 3:26 Stunden alle anderen in den Schatten gestellt. Bei böigen Winden dominierte der Augsburger in allen drei Disziplinen und erreicht mit 20 Minuten Vorsprung, fast eine Runde vor Christian Brader das Ziel. Das machte die Kampfrichter stutzig und baten Deisenhofer um eine Erklärung, ob dieser am Ende nicht eine Runde zu wenig mit dem Rad gefahren sei. Doch es sollte alles seine Richtigkeit haben, auch wenn Überbiker Hellriegel aus dem Staunen nicht rauskam.

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock 'n' Roll im Kopf /  Da ist das Ding: Siegerehrung zum Bayerischen Meister, Stefan Drexl © Karl Aumiller

TRIATHLON MITTELDISTANZ Bayerischer Meister 2016 mit Rock ’n‘ Roll im Kopf /
Da ist das Ding: Siegerehrung zum Bayerischen Meister, Stefan Drexl © Karl Aumiller

Um 14:30 Uhr hing dann das offizielle Ergebnis endlich aus und ich traute meinen Augen nicht: Ich war nicht nur mit Thomas Hellriegel aus dem Wasser gekommen, sondern trotz der Problem auf dem Rad über 1:20 Minute schneller gelaufen. Damit wurde ich Zweiter in der Altersklasse AK45 hinter Hellriegel und 14. gesamt. Für die Wertung der Bayerischen Meisterschaft Triathlon Mitteldistanz 2016 war das der Titelgewinn, denn Thomas Hellriegel ist weder aus Bayern noch startet er für einen bayerischen Verein. Unfassbar und absolut glücklich! Natürlich gab es bei mir insgeheim einen Plan, aber ich dachte nicht daran, dass ich auch Plan B brauchen würde und dieser dann auch noch funktioniert. So what – Rock ‚n’ Roll!

RACE DETAILS

Triathlon Mitteldistanz
Bayerische Meisterschaft 2016
Schwimmen: 2,25 km (offiziell) / 2,45 km (Polar V800)
Radfahren: 80 km (offiziell) / 78,8 km (Polar V650)
Laufen: 20 km (offiziell) / 21,2 km (Polar V800)

RESULT DETAILS

Schwimmen: 32:45 min / 3. Platz
Radfahren: 02:03 h / 35. Platz
Laufen: 01:23 h / 14. Platz
Gesamt: 3:58 h / 14. / 2. M AK 45 / 1. Bayerischer Meister Mitteldistanz M AK 45

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RACE RESULTS
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Augsburger Allgemeine: „Riesenüberraschung in der Königsdisziplin“