„Worum geht’s eigentlich im Leben“, hat sich Florian Wildgruber nach seinem Finish des Ironman Hawaii gefragt, und „warum werden in frühester Kindheit kaum die Stärken gefördert, sondern auf Anpassung gedrängt?“ Diese Fragen und mehr haben wir in unserem Interview mit dem Triathleten und Speaker versucht zu beantworten und Möglichkeiten erörtert Potenziale besser zu entwickeln. Florian ist überzeugt, dass wir alle mehr könnten, als wir glauben, und damit spielen unsere individuellen Voraussetzungen und wo wir herkommen im Grunde keine Rolle. Natürlich kann nicht jeder Mediziner, Professor oder Politiker werden, aber jeder könnte individuell wesentlich mehr aus seinem Leben machen. Dabei geht es nicht um rücksichtslosen Egoismus und mehr Ellbogen. Doch anstatt die Menschen bereits vom Kindesalter an zu fördern und sie auf Ihrem Weg zu begleiten und ihnen Chancen aufzuzeigen, wird von allen gleichermassen Anpassung und Leistung erwartet. Wer nicht ins Raster passt, der wird ausgemustert, oder so lange geschliffen, bis er angepasst ist. Pseudoindividualismus, Anpassung und Gleichmacherei, anstatt der Förderung von persönlichen Interessen und Potenzialen. Da scheint wohl etwas schief zu laufen in unserer Gesellschaft. Der Ironman-Hawaii-Finisher, ehemalige Deutscher Meister und Europa-Meister seiner Altersklasse im Triathlon gibt heute seine sportlichen Erfahrungen und Sichtweisen in Vorträgen und Seminaren weiter. Er unterstützt seine Leser und Zuhörer bei der Suche nach ihren persönlichen Stärken und individuellen Möglichkeiten. Ich habe mich mit Florian auf ein paar frische Espressi in der Kaffeerösterei MERCHANT & FRIENDS in Herrmannsdorf getroffen und mit dem 26-jährigen Freisinger über sein erstes Buch gesprochen.
 
 

Ich kenne Florian, seit er begann aus seinem sportlichen Hobby eine Triathlonkarriere zu strukturieren. Stück für Stück hat er sein Puzzle zusammengesetzt bis es perfekt auf ihn und seine persönlichen Voraussetzungen angepasst war. Es war die Basis seiner zukünftigen Erfolge im Triathlon. Ein Puzzelstück davon war das Schwimmtraining, die erste Disziplin des Triathlon und mein Part aus Florian einen besseren Kraulschwimmer zu machen. In unserer Zusammenarbeit hat Florian Schritt für Schritt erfolgreich gelernt das Wasser zu seinem Freund zu machen, und mit der richtigen Kraultechnik und mit weniger Kraftauwand schneller zu schwimmen. Doch nach einem Europameistertitel 2016, dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft, zahlreichen Gesamtsiegen und der Erfüllung eines langjährigen Traums, dem Finish des Ironam Hawaii, war Schluss mit seiner Karriere im Triathlon. Denn Florian Wildgruber hatte längst andere Pläne, erzählt er im ersten Teil unseres Coffee Talk bei MERCHANT & FRIENDS The Coffee Roasters.
 
 

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

 
 

Florian Wildgruber geht stets Schritt für Schritt

Das Jahr 2017 ist in zwei Wochen Geschichte und das Neue steht in den Startlöchern. Die Planung für 2018 sind längst angelaufen und die Ziele der nächsten Triathlonsaison abgesteckt. Die Welt steht uns offen an 365 Tagen etwas besonderes daraus zu machen, es mit Erlebnissen und einzigartigen Momenten zu füllen. Wir haben eigentlich alle Möglichkeiten und könnten auf Knopfdruck alles haben. Hier und jetzt! Sofort, perfekt! Optimal an die eigenen Wünsche angepasst: Ein Päckchen von Amazon, die Serie auf Netflix, sogar der passende Lebenspartner ist nur einen Wisch entfernt. Wir haben gelernt, den Gipfel zu bewundern und dabei vergessen den Berg zu besteigen. Trotz Digitalisierung und aller Technologien gibt es auch heute noch einiges, für das wir den Weg erst gehen müssen, das wir uns Schritt für Schritt, Stück für Stück erarbeiten müssen. Es sind die echten und tiefen Beziehungen zu anderen Menschen und es ist ganz besonders eine eigene starke Persönlichkeit. Denn einen Berg besteigt schliesslich auch niemand vom Gipfel kommend.
 
 
Mit seinem ersten Buch möchte Florian Wildgruber den Menschen Möglichkeiten zeigen, wie jeder seine persönlichen Stärken besser erkennen und richtig einsetzen kann. Der 26-Jährige Triathlet und Speaker zeigt Dir Wege, wie Du mehr aus Dir herausholst, ganz egal, wie Deine aktuellen Ausgangsvoraussetzungen auch sind.
 
 
Das ist der dritte und letzte Teil unseres Coffee Talk in der Kaffeerösterei MERCHANT & FRIENDS mit Buchautor Florian Wildgruber und Stefan Drexl von SUGAR & PAIN Blogazine.
 
 

FORTSETZUNG

TEIL 1/3 „Warum wir alle mehr können“ / Sonntag, 17. Dezember 2017
TEIL 2/3 „Es läuft einiges schief“ / Mittwoch 20. Dezember 2017
TEIL 3/3 Sonntag, 24. Dezember 2017
 
 

JETZT BESTELLEN BEI …

Florian Wildgruber, “STÄRKE – Warum wir alle mehr können, als wir glauben“, hat 128 Seiten ist ein ideales Weihnachtsgeschenk für den Start ins neue Jahr und all die guten Vorsätze für 2018 für 18,90 EUR.
 
 

FLORIAN WILDGRUBER AMAZON BOOKSonDEMAND

 
 
INTERVIEW FLORIAN WILDGRUBER Warum wir alle mehr können ... 1/3 / "STÄRKE - Warum wir alle mehr können, als wir glauben", das Buch © stefandrexl.com

INTERVIEW FLORIAN WILDGRUBER Warum wir alle mehr können … 1/3 / „STÄRKE – Warum wir alle mehr können, als wir glauben“, das Buch © stefandrexl.com


 
 

COLLABORATION

MERCHANT & FRIENDS The Coffee Roasters Frischer Espresso in Bioqualität für die hochwertige Dosis Coffein
 

SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 Indian Summer, Rennrad und viel Espresso / Veredelter Genuss in Bio Qualität gibt's bei Merchant & Friends in die Tasse Cappuccino © Stefan Drexl

SUGAR & PAIN COFFEE TALK bei Merchant & Friends bei frischem Espresso & Cappuccino © Stefan Drexl

 
 

PHOTOCREDITS ©

  • Stefan Drexl / SUGAR & PAIN
  • Florian Wildgruber
  • Florian Wildgruber / Finisher Pix

 
 

„Um unser ganzes Potenzial entwickeln zu können, müssen wir unsere Stärken kennen“, erzählt Florian Wildgruber in unserem Interview. Doch es läuft einiges schief in unserer Gesellschaft. Der Triathlet und Speaker ist überzeugt, dass wir alle mehr könnten, als wir glaubt, ganz egal welche Voraussetzungen wir mitbringen und wo wir herkommen. Aber anstatt die Menschen vom Kindesalter an zu fördern und auf Ihrem Weg zu begleiten, wird von allen gleichermassen Anpassung erwartet. Wer einen oder nicht ins Raster passt, der wird ausgemustert. Es scheint etwas schief zu laufen in unserer Gesellschaft. Der Ironman-Hawaii-Finisher, ehemalige Deutscher Meister und Europa-Meister seiner Altersklasse im Triathlon gibt heute seine sportlichen Erfahrungen und Sichtweisen in Vorträgen und Seminaren weiter. Er unterstützt seine Leser und Zuhörer bei der Suche nach ihren persönlichen Stärken und individuellen Möglichkeiten. Ich habe mich mit Florian auf ein paar frische Espressi in der Kaffeerösterei MERCHANT & FRIENDS in Herrmannsdorf getroffen und mit dem 26-jährigen Freisinger über sein erstes Buch gesprochen.
 
 

Ich kenne Florian, seit er begann aus seinem sportlichen Hobby eine Triathlonkarriere zu strukturieren. Stück für Stück hat er sein Puzzle zusammengesetzt bis es perfekt auf ihn und seine persönlichen Voraussetzungen angepasst war. Es war die Basis seiner zukünftigen Erfolge im Triathlon. Ein Puzzelstück davon war das Schwimmtraining, die erste Disziplin des Triathlon und mein Part aus Florian einen besseren Kraulschwimmer zu machen. In unserer Zusammenarbeit hat Florian Schritt für Schritt erfolgreich gelernt das Wasser zu seinem Freund zu machen, und mit der richtigen Kraultechnik und mit weniger Kraftauwand schneller zu schwimmen. Doch nach einem Europameistertitel 2016, dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft, zahlreichen Gesamtsiegen und der Erfüllung eines langjährigen Traums, dem Finish des Ironam Hawaii, war Schluss mit seiner Karriere im Triathlon. Denn Florian Wildgruber hatte längst andere Pläne, erzählt er im ersten Teil unseres Coffee Talk bei MERCHANT & FRIENDS The Coffee Roasters.
 
 

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

 
 

Florian Wildgruber geht stets Schritt für Schritt

Das Jahr 2017 ist in zwei Wochen Geschichte und das Neue steht in den Startlöchern. Die Planung für 2018 sind längst angelaufen und die Ziele der nächsten Triathlonsaison abgesteckt. Die Welt steht uns offen an 365 Tagen etwas besonderes daraus zu machen, es mit Erlebnissen und einzigartigen Momenten zu füllen. Wir haben eigentlich alle Möglichkeiten und könnten auf Knopfdruck alles haben. Hier und jetzt! Sofort, perfekt! Optimal an die eigenen Wünsche angepasst: Ein Päckchen von Amazon, die Serie auf Netflix, sogar der passende Lebenspartner ist nur einen Wisch entfernt. Wir haben gelernt, den Gipfel zu bewundern und dabei vergessen den Berg zu besteigen. Trotz Digitalisierung und aller Technologien gibt es auch heute noch einiges, für das wir den Weg erst gehen müssen, das wir uns Schritt für Schritt, Stück für Stück erarbeiten müssen. Es sind die echten und tiefen Beziehungen zu anderen Menschen und es ist ganz besonders eine eigene starke Persönlichkeit. Denn einen Berg besteigt schliesslich auch niemand vom Gipfel kommend.
 
 
Mit seinem ersten Buch möchte Florian Wildgruber den Menschen Möglichkeiten zeigen, wie jeder seine persönlichen Stärken besser erkennen und richtig einsetzen kann. Der 26-Jährige Triathlet und Speaker zeigt Dir Wege, wie Du mehr aus Dir herausholst, ganz egal, wie Deine aktuellen Ausgangsvoraussetzungen auch sind.
 
 
Es ist der zweite Teil unseres Coffee Talk in der Kaffeerösterei MERCHANT & FRIENDS mit Buchautor Florian Wildgruber und Stefan Drexl von SUGAR & PAIN Blogazine.
 
 

FORTSETZUNG

TEIL 1/3 „Warum wir alle mehr können“ / Sonntag, 17. Dezember 2017
TEIL 2/3 „Es läuft einiges schief“ / Mittwoch 20. Dezember 2017
TEIL 3/3 Freitag, 22. Dezember 2017
 
 

JETZT BESTELLEN BEI …

Florian Wildgruber, “STÄRKE – Warum wir alle mehr können, als wir glauben“, hat 128 Seiten ist ein ideales Weihnachtsgeschenk für den Start ins neue Jahr und all die guten Vorsätze für 2018 für 18,90 EUR.
 
 

FLORIAN WILDGRUBER AMAZON BOOKSonDEMAND

 
 
INTERVIEW FLORIAN WILDGRUBER Warum wir alle mehr können ... 1/3 / "STÄRKE - Warum wir alle mehr können, als wir glauben", das Buch © stefandrexl.com

INTERVIEW FLORIAN WILDGRUBER Warum wir alle mehr können … 1/3 / „STÄRKE – Warum wir alle mehr können, als wir glauben“, das Buch © stefandrexl.com


 
 

COLLABORATION

MERCHANT & FRIENDS The Coffee Roasters Frischer Espresso in Bioqualität für die hochwertige Dosis Coffein
 

SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 Indian Summer, Rennrad und viel Espresso / Veredelter Genuss in Bio Qualität gibt's bei Merchant & Friends in die Tasse Cappuccino © Stefan Drexl

SUGAR & PAIN COFFEE TALK bei Merchant & Friends bei frischem Espresso & Cappuccino © Stefan Drexl

 
 

PHOTOCREDITS ©

  • Stefan Drexl / SUGAR & PAIN
  • Florian Wildgruber

 
 

Wer seine Stärken und sein ganzes Potenzial entwickeln möchte, der sollte kleine Schritte gehen“, erzählt Florian Wildgruber in unserem Interview. Der Triathlet und Speaker ist überzeugt, dass jeder Mensch mehr kann, als er selbst glaubt. Der Ironman-Hawaii-Finisher, ehemalige Deutscher Meister und Europa-Meister seiner Altersklasse im Triathlon gibt heute seine Erfahrungen in Vorträgen und Seminaren weiter. Er unterstützt seine Leser und Zuhörer bei der Suche nach ihren persönlichen Stärken und individuellen Möglichkeiten. Ich habe mich mit Florian auf ein paar frische Espressi in der Kaffeerösterei MERCHANT & FRIENDS in Herrmannsdorf getroffen und mit dem 26-jährigen Freisinger über sein erstes Buch gesprochen.
 
 

Ich kenne Florian, seit er begann aus seinem sportlichen Hobby eine Triathlonkarriere zu strukturieren. Stück für Stück hat er sein Puzzle zusammengesetzt bis es perfekt auf ihn und seine persönlichen Voraussetzungen angepasst war. Es war die Basis seiner zukünftigen Erfolge im Triathlon. Ein Puzzelstück davon war das Schwimmtraining, die erste Disziplin des Triathlon und mein Part aus Florian einen besseren Kraulschwimmer zu machen. In unserer Zusammenarbeit hat Florian Schritt für Schritt erfolgreich gelernt das Wasser zu seinem Freund zu machen, und mit der richtigen Kraultechnik und mit weniger Kraftauwand schneller zu schwimmen. Doch nach einem Europameistertitel 2016, dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft, zahlreichen Gesamtsiegen und der Erfüllung eines langjährigen Traums, dem Finish des Ironam Hawaii, war Schluss mit seiner Karriere im Triathlon. Denn Florian Wildgruber hatte längst andere Pläne, erzählt er im ersten Teil unseres Coffee Talk bei MERCHANT & FRIENDS The Coffee Roasters.
 
 

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

 
 

Florian Wildgruber geht stets Schritt für Schritt

Es ist Herbst 2017, die Triathlonsaison längst vorüber und das Jahr neigt sich allmählich dem Ende. Doch das Nächste steht in den Startlöchern und die Welt steht uns allen offen an 365 Tagen etwas grossartiges zu vollbringen. Wir haben alle Möglichkeiten und könnten auf Knopfdruck alles haben. Hier und jetzt! Sofort, perfekt! Optimal an die eigenen Wünsche angepasst: Ein Päckchen von Amazon, die Serie auf Netflix, sogar der passende Lebenspartner ist nur einen Wisch entfernt. Wir haben gelernt, den Gipfel zu bewundern und dabei vergessen den Berg zu besteigen. Trotz Digitalisierung und aller Technologien gibt es auch heute noch einiges, für das wir den Weg erst gehen müssen, das wir uns Schritt für Schritt, Stück für Stück erarbeiten müssen. Es sind die echten und tiefen Beziehungen zu anderen Menschen und es ist ganz besonders eine eigene starke Persönlichkeit. Denn schliesslich besteigt niemand den Berg vom Gipfel kommend.
 
 
Mit seinem Buch zeigt Florian Wildgruber Möglichkeiten, wie Du deine persönlichen Stärken besser erkennen und richtig einsetzen kannst. Er zeigt Dir aber vor allem, wie Du das Beste aus Dir herausholst, ganz egal, wie Deine aktuellen Ausgangsvoraussetzungen auch sind.
 
 
Gute Unterhaltung mit dem ersten Teil unseres Coffee Talk in der Kaffeerösterei MERCHANT & FRIENDS mit Buchautor Florian Wildgruber und Stefan Drexl von SUGAR & PAIN Blogazine.
 
 

FORTSETZUNG

TEIL 1/3 „Warum wir alle mehr können“ / Sonntag, 17. Dezember 2017
TEIL 2/3 „Es läuft einiges schief“ / Mittwoch 20. Dezember 2017
TEIL 3/3 Freitag, 22. Dezember 2017
 
 

JETZT BESTELLEN BEI …

Florian Wildgruber, “STÄRKE – Warum wir alle mehr können, als wir glauben“, hat 128 Seiten ist ein ideales Weihnachtsgeschenk für den Start ins neue Jahr und all die guten Vorsätze für 2018 für 18,90 EUR.
 
 

FLORIAN WILDGRUBER AMAZON BOOKSonDEMAND

 
 
INTERVIEW FLORIAN WILDGRUBER Warum wir alle mehr können ... 1/3 / "STÄRKE - Warum wir alle mehr können, als wir glauben", das Buch © stefandrexl.com

INTERVIEW FLORIAN WILDGRUBER Warum wir alle mehr können … 1/3 / „STÄRKE – Warum wir alle mehr können, als wir glauben“, das Buch © stefandrexl.com


 
 

COLLABORATION

MERCHANT & FRIENDS The Coffee Roasters Frischer Espresso in Bioqualität für die hochwertige Dosis Coffein
 

SUGAR & PAIN ENDLESS SEASON RIDE 17 Indian Summer, Rennrad und viel Espresso / Veredelter Genuss in Bio Qualität gibt's bei Merchant & Friends in die Tasse Cappuccino © Stefan Drexl

SUGAR & PAIN COFFEE TALK bei Merchant & Friends bei frischem Espresso & Cappuccino © Stefan Drexl

 
 

PHOTOCREDITS ©

  • Stefan Drexl / SUGAR & PAIN
  • Florian Wildgruber

 
 

Vor seinem Marathonrekord 2016 kannte kaum jemand Patrick Lange, nur ein Jahr danach gewinnt der 31-Jährige den Ironman Hawaii 2017 und krönt sich zum King of Kona. Während Jan Frodeno einen Wandertag einlegen musste und Lionel Sanders mit ungewöhnlicher Lauftechnik in Front lag, starrt die Triathlonszene gebannt in die Monitore und traute erneut ihren Augen nicht. Patrick Lang wiederholte seinen spektakulären Marathon des Vorjahres und sammelte nicht die Konkurrenz, sondern sämtliche Schwämme an den Verpflegungsstellen ein. Nach Sebastian Kienle stellte der deutsche Profiathlet nur vier Kilometer vor dem Ziel den Führenden und rannte beinahe ungebremst in Rekordzeit nach 08:01:40 Stunden als Erster über die Finishline am King Kamehameha Highway. Beendet Patrick Lange jetzt seine Triathlonkarriere?

 

INTERVIEW PATRICK LANGE „Triathlon bis ich Hawaii gewinne“ / Überwältigt von der eigenen Leistung rennt Patrick Lange auf Platz 3 des Ironman Hawaii 2016

INTERVIEW PATRICK LANGE „Triathlon bis ich Hawaii gewinne“ / Überwältigt von der eigenen Leistung rennt Patrick Lange auf Platz 3 des Ironman Hawaii 2016

 

Nach schnellen Erfolgen bei der Ironman 70.3 EM Wiesbaden und einem 2. Platz beim Ironman 70.3 Luxemburg plagten den Darmstädter immer wieder Pleiten, Pech und Pannen. Die Konsequenzen folgten auf dem Fuss, denn hinschmeissen kam für den zweifachen Deutschen Duathlon Meister nicht in Frage. Er zog den Stecker und krämpelte sein sportliches Umfeld beinahe komplett um, auch privat sollte sich einiges ändern. Für das größte Aufsehen sorgte wohl sein neuer Trainer Faris Al-Sultan, der erst kurz zuvor seinen Rücktritt als Triathlonprofi erklärte. Das zeigte prompt Wirkung mit dem Gewinn des Ironman Texas 2016, der ersten Langdistanz von Lange und der direkten Qualifikation für Hawaii. So geradlinig und romantisch dieses „Triathlon-Märchen“ jetzt auch klingen mag, war es für den 30-Jährigen emotional und mental jedoch keineswegs. In einem sehr persönlichen Interview während seiner Off-Season erzählt uns Patrick Lange über dein Ironman seines Lebens, die Emotionen während seines Penaltys und den kleinen Mann im Ohr …

 

INTERVIEW PATRICK LANGE „Triathlon bis ich Hawaii gewinne“ / In Rekordzeit von 2:39 Stunden läuft Patrick Lange den Marathon des Ironman Hawaii 2016

INTERVIEW PATRICK LANGE „Triathlon bis ich Hawaii gewinne“ / In Rekordzeit von 2:39 Stunden läuft Patrick Lange den Marathon des Ironman Hawaii 2016

 

PATRICK LANGE, 30 Jahre, Professional Triathlet im Interview

 

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

 

Auch der Drittplatzierte hat mit seinem Rekordlauf im Ironman Hawaii ausreichend Punkte auf seinem Kona Pro Ranking (KPR) Konto und braucht nur ein „Validation“-Race, um seine Teilnahme beim Ironman Hawaii 2017 zu bestätigen, ebenso wie Sebastian Kienle (2. Platz) und Weltmeister Jan Frodeno. Lange möchte das im Sommer ebenso wie Anja Beranek mit dem Ironman Frankfurt bei den European Championships erldeigen und wird dabei im Duell um die europäische Langdistanz-Krone 2017 auf Vize-Weltmeister Kienle treffen.

 

INTERVIEW PATRICK LANGE „Triathlon bis ich Hawaii gewinne“ / Seit 2015 ist Weltmeister Faris Al-Sultan an der Seite von Patrick Lange, als Coach und Trainingspartner mit großem Erfahrungsschatz

INTERVIEW PATRICK LANGE „Triathlon bis ich Hawaii gewinne“ / Seit 2015 ist Weltmeister Faris Al-Sultan an der Seite von Patrick Lange, als Coach und Trainingspartner mit großem Erfahrungsschatz

 

 

MEHR INFORMATIONEN
HOMEPAGE Athlet
HOMEPAGE Canyon Bicycles
PRODUKTTEST Canyon Speedmax CF Di2
HOMEPAGE Sailfish
PRODUKTTEST Sailfish Rebel Swimskin

 

QUELLEN
HOMEPAGE Patrick Lange
WIKIPEDIA Patrick Lange

 

PHOTOS
COPYRIGHT Patrick Lange

Vor dem 8. Oktober 2016 und dem Ironman Hawaii kannte kaum jemand Patrick Lange bis sich der Deutsche in Rekordzeit auf’s Podium von Kona katapultierte. Während hier zu Lande noch alles schlief und nur wenig ihren Augen vor den Monitoren nicht trauten war, rannte der 30-jährige Profitriathlet mit dem schnellsten je gelaufenen Marathon bei der Weltmeisterschaft auf Platz drei im Ironman Hawaii. Für Lange war das Geburtstag, Ostern und Weihnachten zusammen, denn mit seiner zweiten Langdistanz überhaupt war er endlich in der Triathlon Weltspitze angekommen. Doch das war nicht immer so.

 

INTERVIEW PATRICK LANGE „Triathlon bis ich Hawaii gewinne“ / Überwältigt von der eigenen Leistung rennt Patrick Lange auf Platz 3 des Ironman Hawaii 2016

INTERVIEW PATRICK LANGE „Triathlon bis ich Hawaii gewinne“ / Überwältigt von der eigenen Leistung rennt Patrick Lange auf Platz 3 des Ironman Hawaii 2016

 

Nach schnellen Erfolgen bei der Ironman 70.3 EM Wiesbaden und einem 2. Platz beim Ironman 70.3 Luxemburg plagten den Darmstädter immer wieder Pleiten, Pech und Pannen. Die Konsequenzen folgten auf dem Fuss, denn hinschmeissen kam für den zweifachen Deutschen Duathlon Meister nicht in Frage. Er zog den Stecker und krämpelte sein sportliches Umfeld beinahe komplett um, auch privat sollte sich einiges ändern. Für das größte Aufsehen sorgte wohl sein neuer Trainer Faris Al-Sultan, der erst kurz zuvor seinen Rücktritt als Triathlonprofi erklärte. Das zeigte prompt Wirkung mit dem Gewinn des Ironman Texas 2016, der ersten Langdistanz von Lange und der direkten Qualifikation für Hawaii. So geradlinig und romantisch dieses „Triathlon-Märchen“ jetzt auch klingen mag, war es für den 30-Jährigen emotional und mental jedoch keineswegs. In einem sehr persönlichen Interview während seiner Off-Season erzählt uns Patrick Lange über dein Ironman seines Lebens, die Emotionen während seines Penaltys und den kleinen Mann im Ohr …

 

INTERVIEW PATRICK LANGE „Triathlon bis ich Hawaii gewinne“ / In Rekordzeit von 2:39 Stunden läuft Patrick Lange den Marathon des Ironman Hawaii 2016

INTERVIEW PATRICK LANGE „Triathlon bis ich Hawaii gewinne“ / In Rekordzeit von 2:39 Stunden läuft Patrick Lange den Marathon des Ironman Hawaii 2016

 

PATRICK LANGE, 30 Jahre, Professional Triathlet im Interview

 

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

 

Auch der Drittplatzierte hat mit seinem Rekordlauf im Ironman Hawaii ausreichend Punkte auf seinem Kona Pro Ranking (KPR) Konto und braucht nur ein „Validation“-Race, um seine Teilnahme beim Ironman Hawaii 2017 zu bestätigen, ebenso wie Sebastian Kienle (2. Platz) und Weltmeister Jan Frodeno. Lange möchte das im Sommer ebenso wie Anja Beranek mit dem Ironman Frankfurt bei den European Championships erldeigen und wird dabei im Duell um die europäische Langdistanz-Krone 2017 auf Vize-Weltmeister Kienle treffen.

 

INTERVIEW PATRICK LANGE „Triathlon bis ich Hawaii gewinne“ / Seit 2015 ist Weltmeister Faris Al-Sultan an der Seite von Patrick Lange, als Coach und Trainingspartner mit großem Erfahrungsschatz

INTERVIEW PATRICK LANGE „Triathlon bis ich Hawaii gewinne“ / Seit 2015 ist Weltmeister Faris Al-Sultan an der Seite von Patrick Lange, als Coach und Trainingspartner mit großem Erfahrungsschatz

 

 

MEHR INFORMATIONEN
HOMEPAGE Athlet
HOMEPAGE Canyon Bicycles
PRODUKTTEST Canyon Speedmax CF Di2
HOMEPAGE Sailfish
PRODUKTTEST Sailfish Rebel Swimskin

 

QUELLEN
HOMEPAGE Patrick Lange
WIKIPEDIA Patrick Lange

 

PHOTOS
COPYRIGHT Patrick Lange

Es war ein Start-Ziel-Sieg im Triathlon Heidessee 2017 für Horst Reichel am vergangenen Sonntag in Forst. Keine Überraschung für Zuschauer und Teilnehmer dieses Frühjahrs-Klassikers, für den Triathlon-Profi dennoch keine Selbstverständlichkeit. Die Kurzdistanz war zwar der Saison Opener des Darmstädter aber zugleich ein Vorbereitungsrennen für sein erstes Triathlon-Highlight am kommenden Sonntag, dem Ironman 70.3 St. Pölten. Dort wird der 35-Jährige den Druck dann noch deutlich erhöhen, wenn er unter anderem mit den deutschen Profikollegen Nils Frommhold, Andi Böcherer oder Markus Thomschke um das Podium schwimmen, radfahren und laufen wird. Für die schnellsten Nachwuchstriathleten Deutschlands fand in Forst ausserdem der DTU Jugend Cup statt und so haben wir die Gelegenheit ergriffen, um mit Horst Reichel zwischen Zieleinlauf und Siegehrung ein paar Worte zum erfolgreichen Saisonauftakt zu wechseln.

 

 

Wie lief heute Dein Saisonauftakt hier beim Triathlon Heidesee in Forst?

Es verlief eigentlich fast alles nach Plan. Ich bin  sehr schnell geschwommen und konnte durchgehend ein hohes Tempo anschlagen. Auf dem Rad blieb ich etwas unter meinen Erwartungen, denn ich wollte mich eigentlich in einem Bereich von 345 – 355 Watt bewegen. Letztendlich wurden es dann doch nur 334 Watt. Es fehlte mir noch etwas die Spritzigkeit, was wahrscheinlich an der umfangreichen Trainingswoche lag. Mein Lauf war dann auch wieder top, ich hatte einen guten Schritt und konnte ordentlich pushen.

 

INTERVIEW HORST REICHEL Mehr Mokka, mehr Bike! / Es war ein Start-Ziel-Sieg im Triathlon Heidessee 2017 für Horst Reichel in Forst

INTERVIEW HORST REICHEL Mehr Mokka, mehr Bike! / Es war ein Start-Ziel-Sieg im Triathlon Heidessee 2017 für Horst Reichel in Forst

 

Die meisten Deiner Profi-Kollegen sind längst in die Saison gestartet, manche dafür auch weit gereist. Warum hast Du mit dem Triathlon Heidesee Dein erstes Rennen 2017 relativ spät und auch eher kurz gewählt?

Eigentlich wollte ich schon bei der Challenge Gran Canaria im April an den Start gehen jedoch hatte ich im Märztrainingslager eine fast dreiwöchige Krankheitsphase. Ich musste also erst einmal meine Grundfitness wiederherstellen und mich auf das Training konzentrieren. Das Rennen in Forst passte zeitlich ganz gut als Test für meinen Start in St. Pölten. Dass dann bei einer verkürzten Kurzdistanz antrete war dann eher Zufall.

 

Wenn Du später in die Triathlonsaison einsteigst, hattes Du dann auch länger Saisonpause oder planst Du eine längere Saison?

Die Saisonpause war dieses Mal wirklich länger. Ich hatte mein letztes Rennen Ende September und wollte die Zeit nutzen komplett ausgeruht in die neue Saison zu starten. Da für mich dieses Jahr Hawaii nicht auf der Prioritätenliste steht (es sei denn ich habe durch meine Starts in Frankfurt und den 70.3 Rennen genug Punkte) habe ich auch keinen Druck zu früh in das Jahr zu starten. Die Gefahr liegt einfach dabei dass man zu schnell ausbrennt. Ich plane aber in diesem Jahr wahrscheinlich mit mindestens einer weiteren Langdistanz. Außerdem bin ich ein absoluter Wettkampftyp und der internationale Rennkalender bietet mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten viele Rennen zu bestreiten.

 

INTERVIEW HORST REICHEL Mehr Mokka, mehr Bike! / Reichel blieb beim Radfahren etwas unter seinen Erwartungen in Forst

INTERVIEW HORST REICHEL Mehr Mokka, mehr Bike! / Reichel blieb beim Radfahren etwas unter seinen Erwartungen in Forst

 

Wo warst Du während des Winters und Frühlings im Trainingslager?

Ich mache eigentlich immer meine Standart Trainingslager. Im Januar SLL in Tirol, Februar Lanzarote und März / April Mallorca.

 

Was sind dann Deine Trainingsschwerpunkte im Trainingslager oder variiert das mit jedem Trainingslager?

Das kommt immer auf das Trainingslager an. Im Skicamp liegt der Schwerpunkt im Schwimmen, allgemeinem Krafttraining und dem Ausdauertraining durch das Skilanglaufen. Laufen ist eher reduziert und Radfahren auf der Rolle motorikorientiert. Auf Lanzarote im Februar mache ich dann sehr viel Kraftausdauer auf dem Rad und die Schwimmumfänge bleiben hoch. Beim Laufen wird es dann einfach etwas zügiger. Auf Mallorca im März und April kommen die höheren Geschwindigkeiten in allen drei Disziplinen dazu. Der Umfang im Schwimmen geht dabei zurück.

 

Du bist ein extrem starker Schwimmer. Wie oft in der Woche trainierst Du Schwimmen?

Ich schwimme ca. 4-5 mal pro Woche im Kern 4-6km. Im Winter gehe ich teilweise jeden Tag ins Wasser. Das Problem als guter Schwimmer ist, dass man auch schnell das Wassergefühl verliert wenn man mal zwei oder drei Tage nicht im Pool ist.

 

Was ist dann Dein bevorzugtes Schwimmprogramm?

Am liebsten schwimme ich Kraftausdauerprogramme mit Paddels und Band. Ein Klassiker ist z.B. 2x (10×50 Kr mit Band Pause 10 sek. + 5×100 nur Paddles 1.-5. gesteigert GA1-WSA Abgang 1.30 min. + 500 Kr Pullbuoy ruhig aber mit erhöhter Armfrequenz)

 

INTERVIEW HORST REICHEL Mehr Mokka, mehr Bike! / Der Lauf war top, der Darmstädter hatte einen guten Schritt und konnte ordentlich pushen beim Heidesee Triathlon 2017

INTERVIEW HORST REICHEL Mehr Mokka, mehr Bike! / Der Lauf war top, der Darmstädter hatte einen guten Schritt und konnte ordentlich pushen beim Heidesee Triathlon 2017

 

Welche Disziplin kommt bei Dir am schlechtesten weg?

Das Radfahren. Ich brauch unheimlich lange um Form auszubauen.

 

Wie versuchst Du diese Schwäche dennoch zu kompensieren?

Erste Konsequenz für dieses Jahr war schon mal ein Trainerwechsel zu Rainer Skutschik (Coach auch von Andi Dreitz). Mein Schwerpunkt liegt in dieser Saison schon allein deshalb deutlich mehr auf dem Rad.

 

Spielt das Material dabei eine wichtige Rolle für Dich?Das Material ist natürlich auch wichtig und wird ständig optimiert, macht aber schlussendlich nur einen kleinen Teil der Radperformance aus. Am wichtigsten ist nach wie vor die eigene Fitness und eine gute Sitzposition.

 

INTERVIEW HORST REICHEL Mehr Mokka, mehr Bike! / Der Schwerpunkt liegt mit Trainer Skutschik in dieser Saison deutlich mehr auf dem Bike

INTERVIEW HORST REICHEL Mehr Mokka, mehr Bike! / Der Schwerpunkt liegt mit Trainer Skutschik in dieser Saison deutlich mehr auf dem Bike

 

Als vierte Disziplin gilt die Ernährung zwischen und während des Trainings, besonders vor und in einem Triathlon. Je länger die Distanz, desto wichtiger die Verpflegung?

Das kann man so sagen. Auf der Langdistanz ist die Ernährung entscheidend da man seine optimale Leistungsfähigkeit auf Dauer nur durch die richtige Energiezufuhr abrufen kann. Auf kürzeren Distanzen spielen die Stoffwechselvorgänge einfach eine untergeordnete Rolle.

 

Wie wichtig ist Dir die Ernährung, warum?

Sehr wichtig. Je besser der Brennstoff desto besser läuft der Motor. Außerdem merke ich einfach, dass die Regenration deutlich besser verläuft wenn ich mich gesund ernähre.

 

Folgst Du einer bestimmten Ernährungsweise?

Ich habe schon vieles ausprobiert. Keto-, Lowcarb- High Fat / High Protein Diäten. Schlussendlich funktioniert bei mir am besten eine gesunde Mischkost mit unverarbeiteten Lebensmitteln. Vegane oder vegetarische Ernährungsweisen sind dauerhaft nichts für mich. Dazu esse ich einfach zu gerne Fleisch und Milchprodukte. Jedoch esse ich oftmals vegetarisch da es mir einfach schmeckt.

 

Gibt es bestimmte Nahrungsmittel, die Du bewusst meidest oder eventuell sogar meiden musst?

Ich versuche Einfachzucker zu meiden da diese meinen Fettstoffwechsel beeinflussen. Außerdem verzichte ich auf Weißmehlprodukte und versuche Milch reduziert zu mir zu nehmen. Allergien oder irgendwelche Intoleranzen habe ich zum Glück keine.

 

Planst Du Deine Mahlzeiten entsprechend Deinem Training bzw. stimmst Du Deine ernährung sogar speziell auf das Training ab?

Es ist wichtig das Essen auf das Training anzupassen um energetisch optimal versorgt zu sein. Habe ich z.B. eine sehr lange aber lockere Radtour, versuche ich im Vorfeld mich eiweiß- und fettreich zu ernähren. Genauso an Entlastungstagen mit wenig Training. An intensiven Trainingstagen überwiegen die Kohlenhydrate vor wie auch direkt nach dem Training.

 

Was isst Du am liebsten zwischen Deinen vielen Trainingseinheiten?

Oftmals mache bereite ich mir eine Gemüsepfanne

 

Wie verpflegst Du dich im Training?

Überwiegend mit Wasser mit etwas iostonischem Getränkepulver. Auf längeren Radfahrten esse ich dann zusätzlich auch Bananen und Müsliriegel. Wenn mal energetisch nichts mehr geht darf es auch gerne mal Cola und Snickers sein. Aber das eher selten. Gels nehme ich Training so gut wie keine.

 

INTERVIEW HORST REICHEL Mehr Mokka, mehr Bike! / Der 34-Jährige möchte sich auf dem Bike eigentlich in einem Bereich von 350 Watt bewegen

INTERVIEW HORST REICHEL Mehr Mokka, mehr Bike! / Der 34-Jährige möchte sich auf dem Bike eigentlich in einem Bereich von 350 Watt bewegen

 

Wie sieht Dein Frühstück vor einem Rennen aus?

Ganz einfach. Mein Ernährungspartner P.Jentschura hat einen Frühstücksbrei (Morgenstund) aus Buchweizen. Diesen rühre ich mit heißem Wasser an, drücke eine Banane rein und süße ihn mit Honig. Ich mache das wahlweise auch mit Haferflocken.

 

Was darf vor einer Trainingseinheit oder einem Triathlon auf keinen Fall fehlen?

Für mich ist es immer wichtig gut hydriert zu sein. Von daher habe ich immer eine Radflasche mit Flüssigkeit dabei. Egal ob im Training, vor dem Wettkampf, selbst auf einer Pressekonferenz.

 

Du hast auf Reisen stets Deinen Mocca-Kocher dabei. Hast Du eine bevorzugte Kaffeesorte?

Guter Kaffee ist auf Reisen schwer zu finden. Ich habe einen Röster direkt in Darmstadt bei dem ich mich mit dem schwarzen Gold versorge. Mein amerikanischer Teamkollege Darby Thomas hat mich letztens für die Reisen für seine „AeroPress“ begeistert. Das ist jetzt die nächste Anschaffung inklusive Handmühle.

 

Mahlst Du die Kaffeebohnen denn selbst?

Leider nicht. Das wäre aber wohl der nächste Schritt auf dem Weg zum optimalen Kaffegenuss.

 

Hast Du zu Hause eine Espressomaschine?

Ich hatte zu meiner Freundin mal gesagt, wenn ich meinen ersten Ironman gewinne kaufe ich von meinem Preisgeld sofort eine gute Siebträgermaschine und Mühle dazu. Einen Ironman habe ich dann zwar gewonnen, daheim steht aber immer noch keine Espressomaschine. Es ist wohl einfach eine Frage der Zeit.

 

Was vor dem Rennen der Espresso ist, ist bei Dir während des Triathlon?

Bei mir ist das überwiegend Wasser und Gel!

 

Wie schaut nach dem gelungenen Saisonauftakt Deine weitere Wettkampfplanung aus, was wird Dein Saison-Highlight?

Mein Hauptrennen wird dieses Jahr der Ironman Frankfurt sein. Bei meinem Heimrennen würde ich gerne eine Top 5 Platzierung erreichen. Davor starte ich noch beim IM 70.3 Austria, der Challenge Heilbronn und evtl. bei der Challenge Samorin. Nach Frankfurt entscheide ich dann wie die Saisonplanung weitergehen wird. Abhängig vom Ergebnis. Definitiv werde ich aber noch mindestens ein bis zwei weitere Langistanzen absolvieren.

 

Ist die Qualifikation für den Ironman Hawaii in diesem Jahr ein Thema für Dich, wie planst Du die Punkte für’s KPR einzufahren?

Dieses Jahr nicht. Falls ich durch meine Ergebnisse is Frankfurt, St. Pölten und evtl. einem weiteren 70.3 Rennen genügend Punkte haben sollte, überlege ich es mir. Für 2018 ist es evtl. ein Thema.

 

Drei kurze Fragen und bitte drei kanckige Antworten:

Wann trainierst Du am liebsten und was?

Ich bin eher Frühaufsteher Früh! 6.30 Uhr Schwimmen ist 2 mal die Woche Pflicht!

Wie lange möchtest Du professionell Triathlon machen?

Eventuell noch 1-2 Jahre, je nach den Vertragsoptionen durch meine Sponsoren

Was wäre Dein Berufswunsch, wenn Du nicht Profi-Triathlet wärst und warum?

Sehr gerne Gymnasiallehrer und das strebe ich nach meiner sportlichen Karriere auch noch an. Ich habe während meines Lehramtstudiums drei Jahre an einer Schule gearbeitet. Mit Kindern zusammenzuarbeiten macht mir einfach sehr viel Spass.

 

Viele Dank für das Interview, Horst, und viel Erfolg für den Ironman 70.3 St. Pölten.

Besten Dank für das nette Gespräch, Stefan!

 

LINKS ZUM TEXT UND WEITERE INFORMATIONEN

HOMEPAGE Triathlon Heidesee
ERGENBISSE Triathlon Heidesee
HOMEPAGE Horst Reichel
HOMEPAGE Heidesee Forst
HOMEPAGE Saucony
HOMEPAGE Sailfish
PRODUKTTEST Sailfish Rebel Swimskin
HOMEPAGE Team Sport for Good
HOMEPAGE DTU Jugend Cup
HOMEPAGE Ironman 70.3 St. Pölten

 

QUELLEN
HOMEPAGE Triathlon Heidesee
ERGENBISSE Triathlon Heidesee

HOMEPAGE Horst Reichel
HOMEPAGE Heidesee Forst
HOMEPAGE Team Sport for Good
WIKIPEDIA Horst Reichel

 

PHOTOS
COPYRIGHT Horst Reichel

Der Ironman Hawaii 2016 war mit Platz 4 das stärkstes Rennen von Anja Beranek, bislang, denn an der Emilia Romagna möchte sie die lange Reise und ihren großen Traum am kommenden Wochenende fortsetzen und verrät im Interview das Geheimnis ihrer Motivation. Die Strahlefrau aus Nürnberg hat sich ihren Erfolg hat erarbeitet und fast schon einmal ihrer Triathlonkarriere an den Haken gehängt. Mit gerade erst einmal 32 Jahren hat die Profitriathletin noch viel vor und stellt dafür gerne alle anderen persönlichen Ziele hinten an. Dennoch ist die amtierende Deutsche Meisterin auf der Langdistanz ein absoluter Familienmensch und freut sich nach vollbrachtem Tagwerk auf den herzlichen Empfang von Mama und Papa im Ziel. Ihre Stärken sind Disziplin und Konsequenz, vor allem aber eine absolute Freude und Leidenschaft im Triathlon.

 

INTERVIEW ANJA BERANEK Leidenschaft und pure Freude am Triathlon / Ihr größter Erfolg: Platz 4 beim Ironman Hawaii 2016

INTERVIEW ANJA BERANEK Leidenschaft und pure Freude am Triathlon / Ihr größter Erfolg: Platz 4 beim Ironman Hawaii 2016

 

Am kommenden Sonntag startet die Hawaii-Vierte in die Triathlonsaison 2017 und trifft bei Challenge Rimini auf ihr vertraute Mitstreiterinnen ihres Heimrennens in Roth. Schon einige Duelle lieferte sie sich mit der Holländerin Yvonne van Vlerken und auch Natacha Badmann ist der schnellen Nürnbergerin schon unlängst begegnet. Anja Beranek vertraut dabei auf ihr Radbeine, denn in der Vergangenheit lagen ihr die profilierteren Radstrecken, auch wenn sie in Kona gezeigt hat, dass sie auch flach kann. Das erste Rennen der Saison ist stets eine Herausforderung für jeden Athleten und die Nervosität entsprechend hoch, doch dafür haben Anja Beranek und ihr Trainer Dan Lorang den gesamten Winter disziplinert und konsequent an der Formkurve gefeilt ohne sich dabei groß in die Karten schauen zu lassen.

 

Anja Beranek hütet manches Geheimnis so sorgsam wie ihren Hund und dennoch konnten wir einiges persönliches über die schnellste deutsche Triathletin erfahren als wir in unserem Interview über ihre nächsten sportlichen Ziele und Zukunft gesprochen haben …

 

ANJA BERANEK, 32 Jahre, Professional Triathletin im Interview

 

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

 

Wir sind gespannt, wie Anja Beranek in der italienischen Adriaküste bei der Challenge Rimini der Auftakt in die Triathlonsaison 2017 gelingt. Als nächstes plant die sympathische Mittelfränkin in St.Pölten, Austria und im Kraichgau den Ironman 70.3 Mit ausreichend Punkten auf ihrem Kona Pro Ranking (KPR) Konto braucht die 32-Jährige nur ein „Validation“-Race, um ihre Teilnahme beim Ironman Hawaii 2017 zu bestätigen und hat dafür im Sommer den Ironman Frankfurt gewählt. Mit den Ironman European Championships wird Anja Beranek weiter ihrem Traum folgen und könnte sich nach der Ironman 70.3 Europameisterin 2015 vielleicht auch die europäische Langdistanz-Krone aufsetzen.

 

INTERVIEW ANJA BERANEK Leidenschaft und pure Freude am Triathlon / Unzertrennlich: Ihr Glücksbringer und treuester Begleiter

INTERVIEW ANJA BERANEK Leidenschaft und pure Freude am Triathlon / Unzertrennlich: Ihr Glücksbringer und treuester Begleiter

 

MEHR INFORMATIONEN
HOMEPAGE Athlet

 

QUELLEN
HOMEPAGE Anja Beranek
WIKIPEDIA Anja Beranek

PHOTOS
COPYRIGHT Anja Beranek

 

Mit Platz 6 im Ironman Südafrika startet Boris Stein seine Triathlonsaison 2017, sehr früh im Jahr und anders als erwartet, wie er uns im Interview verraten hat. Er wollte nicht mehr den selben Fehler wie im Vorjahr machen, sich stattdessen noch besser vorbereiten und erst später die erste Langdistanz setzen. Nach einem ersten Trainingslager und Langlaufen in Vorarlberg ging’s für den 32-Jährigen schon im Januar auf die Balearen um Radkilometer zu sammeln. Regen, Schnee und Sturm sorgten jedoch fast 10 Tage für erschwerte Trainingsbedingungen auf Mallorca, so dass eine Trainingsplanung nur von Tag zu Tag möglich war.

 

INTERVIEW BORIS STEIN Über seine Motivation, Triathlon und Doping / Training und Aklimatisierung in Energy Lab, Kona 2016 (Hawaii)

INTERVIEW BORIS STEIN Über seine Motivation, Triathlon und Doping / Training und Aklimatisierung in Energy Lab, Kona 2016 (Hawaii)

 

Das war auch die Zeit als die Saisonplanung konkret wurde, mit Fokus auf sein höchstes Ziel, den Ironman Hawaii brauchte es aufgrund des 7. Platzes im Vorjahr nur ein Finish für die erneute Qualifikation. Wieder in der Heimat und nach monatelangem Training kamen die „Tage der Wahrheit“, nüchtern, ehrlich und schonungslos: Watt und Zeit – objektive Fakten. Trotz des Klimachaos im Trainingslager und seiner Verunsicherung standen am Ende des Tages hervorragende Resultate im Buch. Die Planungen konnte damit konkret werden und es gab noch eine Rechnung in der südlichen Hemisphäre zu begleichen. Im Ironman Südafrika 2017 holte Boris Stein jetzt vergangenen Sonntag den 6. Platz, genau das wollte er zwar nicht, doch angesichts der harten Bedingungen und des starken Profifeldes ist die Platzierung längst nicht alles was zählt. Was für Boris Stein neben seinen 8:16:12 Stunden wirklich zählt hat er uns während seiner Vorbereitungsphase im Interview erzählt …

 

BORIS STEIN, 32 Jahre, Professional Triathlet im Interview

 

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

 

Die solide Leistung im Ironman Südafrika 2017 lässt Boris Stein jetzt entspannt die lange Triathlonsaison planen und seine gesamte Konzentration auf das Showdown in Kona ausrichten. Eine ganz persönliche Analyse vom Ironman Südafrika 2017 gibt’s auf seinem Blog.

Wir werden gespannt sein und den sympathischen Rheinland-Pfälzer weiterhin im Auge behalten.

 

 

MEHR INFORMATIONEN
HOMEPAGE Boris Stein
 
QUELLEN
HOMEPAGE Boris Stein
Wikipedia
 
PHOTOS
COPYRIGHT Boris Stein
 

Es scheint, als hätten wir vergessen, dass Sport nicht nur eine Geschichte der Sieger, sondern besonders eine Geschichte der Wettkämpfer ist. Das macht die Athleten zu Dienern der Funktionäre, und es macht den Sport inhuman. Dieser Frage geht Christof Gertsch, Redakteur der Neue Züricher Zeitung gemeinsam mit Eike Emrich und Gunter Gebauer nach …

Bald sind Olympische Spiele in Rio, Brasilien, und dann werden die Zeitungen wieder hauptsächlich Medaillenspiegel drucken, die USA auf Platz 1, China auf Platz 2, dahinter Grossbritannien, Deutschland und irgendwann die Schweiz, und am Ende der Rangliste: Tadschikistan, Bahrain, Zypern, etwa so wird es sein. Manche werden sich dann wieder in Nationalstolz suhlen. Wir gegen die Welt, während 16 Tagen und 306 Entscheidungen.

Andere Menschen werden sich fragen: Geht’s noch?

Was ist die Idee von Olympia – worum geht es im Spitzensport?

Zwei dieser Menschen sind Eike Emrich und Gunter Gebauer. Emrich, 58-jährig, ist Professor für Sportökonomie und Sportsoziologie an der Universität des Saarlandes, und Gebauer, 72-jährig, ist emeritierter Professor für Philosophie an der Freien Universität Berlin. Beide, Emrich und Gebauer, zählen seit Jahren zu den anregendsten Denkern über Sport, und beide scheuen sich nicht, mit ihren Beobachtungen anzuecken. Beide haben eine Vergangenheit als Athlet, Emrich hat zudem eine als Funktionär (vgl. Porträt-Texte unten), und beide sind sie in der NZZ schon öfters zu Wort gekommen.

Ist Spitzensport inhuman? Und wenn ja: Wie könnte eine humanere Form von Spitzensport aussehen? Das sind die Fragen, die Emrich und Gebauer für die NZZ diesmal zu erörtern versuchen. Beide kommen dabei zuallererst auf den Medaillenspiegel zu sprechen – nicht als Ursache des Problems, aber als dessen offensichtlichstes Symptom.

Der Autor und Redakteur Christof Gertsch hat gemeinsam mit Emrich und Gebauer in seinem Artikel, „Spitzensport – aber wie? Ehret die Verlierer!“ (Neue Zürcher Zeitung, 31.03.2016) die Kehrseite der Medaille und des aktuellen Leistungssports treffend beleuchtet.

Ein sehr lesenswerter Artikel und Denkanstoß für Sportverbände und die aktuelle Nachwuchsarbeit!

Hier geht’s zum kompletten Artikel

Spitzensport – aber wie? Ehret die Verlierer!

Florian Neuschwander gilt als der Ballerman der Ultrarunner Szene und kurze Läufe sind ihm viel zu stressig. Selbst wenn er am Abend feiern war, schnürt er am Morgen noch vor dem Frühstück seine Laufschuhe und rennt zum Semmel holen 30 Kilometer. Der Künstler der Langsstrecke möchte beim Wings for Life World Run 2016 die 80 km knacken und auch den Gesamtsieg. Danach kann er sich durchaus auch mal einen Ironman vorstellen, auch wenn er dafür nicht Veganer werden würde. Das und vieles andere hat der sympathische Frankfurter in meinem Inteview verraten.
 
 

Wie geht’s Dir, bist Du heute schon gelaufen?
Ja, ich wollte eigentlich länger laufen aber ich bin etwas platt und hatte noch ein paar wichtige Termine. Aber das ist auch gut so, denn sonst wäre ich bestimmt wieder zu weit gelaufen und etwas Erholung schadet sicher auch nicht. Ansonsten bin ich topfit und mir geht’s ganz gut.
 

Dein Leben lässt sich beinahe nahtlos verfolgen, denn du bist sehr aktiv in den sozialen Netzwerken und postet mehrmals täglich auf Facebook und Instagram. Womit verdienst du denn eigentlich dein Geld?
Durch die Sponsoren kommt mittlerweile schon ein bischen Taschengeld rein und ich spare mir natürlich auch die Kosten für’s Material. Preisgelder bekomme ich leider keine. Dann arbeite ich zweimal die Woche im Frankfurter Laufshop und das alles zusammen reicht, dass ich mich so über Wasser halten kann.
 
 

INTERVIEW Florian Neuschwander, Ultrarunner</b> "Der WM Titel über die 100 Kilometer wäre ein Traum" © runwiththeflow.com

INTERVIEW Florian Neuschwander, Ultrarunner „Der WM Titel über die 100 Kilometer wäre ein Traum“ © runwiththeflow.com


 
 

Die Sozialen Netzwerke sind vor allem gut für die eigene PR, aber es kommt doch eigentlich nicht viel dabei rum. Du beantwortest gefühlt auch fast alle Fragen und Kommentare zu deinen Posts – das ist sehr zeitintensiv. Macht dir das tatsächlich so viel Spaß oder gibt’s irgendwann auch einen Punkt, an dem du sagst, jetzt reicht’s, und dann abschaltest?

Nein, ich habe schon viel Spaß daran und den ganzen Möglichkeiten und ich finde es toll, dass es so viele interessiert, was ich da mache. Aber es gibt natürlich schon so ein paar Fragen, die man irgendwann auch nicht mehr sehen kann oder lesen will. Ich versuche dennoch so viel wie möglich zu beantworten, so dass die Leute auch zufrieden sind. Viele Fragen kommen vor allem von Hobbyläufern, die nicht so recht wissen, was sie genau trainieren sollen. Ich kann das natürlich nicht alles ganz detailliert erklären, aber ich gebe mir große Mühe, dass es auch passt.
 

Du bist auch Teil der Guilty76 Community von Initiator Florian Joeckl, dadurch hat man dich dann auch stärker in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Wie kam es denn zu dieser Kooperation und wie habt ihr euch kennen gelernt?
Ich kannt Florian Joeckl schon etwas seit ich in Frankfurt lebe. Intensiver hat sich unsere Freundschaft dann entwickelt, als Flo und Jan Regenfuss während des Wings for Life World Run 2015 mit dem Rad als Guides und Streckenbetruer vorne mitgefahren sind. Florian Joeckl war danach so begeistert, dass er meinte ich verkörpere beim Laufen den Lifestyle, den er quasi mit Guilty76 im Radfahren lebt und das könnte doch super zusammenpassen: Rock ‚n’ Roll und einfach etwas durchgeknallt! Seitdem treffen wir uns regelmäßig und möchten auch ein paar Projekte gemeinsam machen.

INTERVIEW Florian Neuschwander, Ultrarunner</b> "Der WM Titel über die 100 Kilometer wäre ein Traum" © runwiththeflow.com

INTERVIEW Florian Neuschwander, Ultrarunner „Der WM Titel über die 100 Kilometer wäre ein Traum“ © runwiththeflow.com


 
 

Du bist Vorbild einer neuen Laufgeneration und verkörperst einen neuen Typus von Athleten – mehr Rockstar. Was unterscheidet dich vom typischen Läufer, was machst Du anders?
Ja, irgendwie schon. Es gibt natürlich verschiedene Spezialisten wie Disziplinen im Laufen: Für die Bahn, für Läufe über 10 Kilometer, für Spezialisten für da und dort, die das Eine gerne und dafür das Andere eher nicht gerne machen. Ich laufe am liebsten alles, ich laufe überall, weil ich einfach gerne laufe und Läufer bin. Wenn ich Bock habe auf der Bahn zu trainieren, dann mache ich das eben. Vorwiegend laufe ich aber gerne im Gelände und mache vor allem längere Läufe, alles bis hin zu Ultraruns und eben ein bischen anders ohne einem strickten Trainingsplan, wie bei absoluten Topläufern. Wenn man die Olympianorm erreichen möchte, dann muss man das natürlich durchziehen, aber das ist dann eher weniger etwas für mich. Ich bin eher jemand, der einfach los läuft und auf seinen Körper hört. Wenn ich mich gut fühle, dann baller ich eben auch schnell mal einen Marathon runter. Fühle ich mich aber ehe müde, so wie heute morgen, dann bin ich aber auch so vernünftig und laufe halt nur kurz mal acht Kilometer.
 

Hast du denn eigentlich selbst auch ein Vorbild?
Oh ja, klar. Da gibt’s ein paar. Früher war Haile Gebrselassie mein großes Vorbild. Nachdem ich heutzutage aber eher eine unorthodoxe Trainingsmehtode verfolge, also keinen strikten Trainingsplan habe und mein Fokus auf den ultra-langen Strecken liegt, sind das heute eher Läufer wie Scott Jurek, der schon sehr viel Ultraläufe gewonnen hat. Vor allem aber Steve Prefontaine aus den USA, das war auch so ein kleiner Rebell in den siebziger Jahren und ist seine Wettkämpfe stets ohne Taktik von vorne gerannt. Einfach mal Vollgas drauflosballern, der ist daher auch ein großes Vorbild von mir.
 

Prefontaine ist eine US-amerikanische Legend und hat seine Rennen mit purer Kraft gewonnen. Ultraläufer Scott Jurek lebt sehr asketisch, plant jeden Schritt ganz genau und ist vor allem Veganer. Das ist alles andere als Rock ‚n’ Roll oder gibt es eine Seite an dir, die wir noch nicht kennen?
Nun ja, das stimmt natürlich (lacht), dass Jurek sich ausschliesslich vegan ernährt und auch alles selbst kocht. Pre war auch jetzt auch nicht mit Talent gesegnet und konnte von Natur aus schnell laufen. Sicher musst er auch irgend einen genauen Trainingsplan folgen, sonst wäre nicht so schnell geworden. Das wäre natürlich alles nichts für mich und da gibt’s auch keine andere Seite von mir. Klar muss ich auch bestimmte Kerneinheiten trainieren, um eine bestimmte Zeit zu laufen oder beim Wings for Life World Run die 80 Kilometer zu knacken. Dafür muss ich schon einen groben Plan im Kopf haben, aber der ändert sich dann auch spontan mal.
 
 

INTERVIEW Florian Neuschwander, Ultrarunner</b> "Der WM Titel über die 100 Kilometer wäre ein Traum" © redbull.com

INTERVIEW Florian Neuschwander, Ultrarunner „Der WM Titel über die 100 Kilometer wäre ein Traum“ © redbull.com


 
 

Die meisten Menschen, die regelmäßig laufen, tun dies vor allem um abzunehmen oder für Ihre Gesundheit. Einige denken, sie müssten mindesten einmal im Leben einen Marathon gelaufen sein und nur ein kleiner Teil trainiert ambitionierter für eine persönliche Bestzeit nach einem Trainingsplan. Auf den ersten Blick könnte man bei dir denken, dass du aus purem Spaß läufst, schnell und lange, und dann die meisten deiner Rennen, salopp gesagt, nebenbei und rein zufällig auch noch gewinnst. Täuscht dieser Eindruck oder wirkst du nur nach aussen so cool und verfolgst durchaus einen konkreten Plan?
Wenn man das natürlich nur so auf Instagram, Facebook, etc. verfolgt, dann wirkt das bestimmt recht durchgeknallt. Aber eigentlich weiß ich schon ganz genau was ich mache und habe vor allem 20 Jahre Erfahrung im Laufen. Vor allem möchte ich meine Rennen immer gewinnen. Ich habe schon eine grobe Planung aber kann das natürlich wesentlich flexibler gestalten. Ich weiß schon ganz genau, wenn ich z.B. am Freitag dreimal 3000 Meter Intervalle im Dauerlauf mache, was ich dann zehn Tage später im Halbmarathon, bis auf ein paar Sekunden hin oder her auf dem Kilometer laufen werde. Drum herum trainiere ich sehr nach Bauchgefühl und kann das auch sehr gtu einschätzen, wie ich mich belaste. Ob ich heute ruhiger oder schneller, kürzer oder länger laufe. Das sieht von aussen dann vielleicht krasser aus als es letztendlich ist.
 

Viele Athleten spüren einen Leistungs- bzw Erfolgsdruck, Du wirkst immer recht entspannt, wie motivierst du dich vor Wettkämpfen und bist du dennoch nervös vor dem Start und hast das gewisse Adrenalin?
Das kommt schon auf das Rennen und nervös bin ich schon immer noch aber längst nicht so aufgeregt wie als Jugendliocher auf der Bahn. Bei so einem Mittelstreckenlauf muss man einfach von einer Sekunde auf die Andere zu 100% funktionieren was auf mich einen hohen Druck erzuegt hat. Das habe ich dann manchmal überhaupt nicht ausgehalten. Ein Ultra dagegen ist voll entspannt und man hat viel Zeit sich die Gegner auszuschauen und zurecht zu legen. Aber das Adrenalin ist schon da und eine gewisse Nervosität gehört natürlich auch dazu.
 

Du hast 2015 eine großartige Saison hingelegt und dieses Jahr läuft bisher ähnlich erfolgreich. Du hast den Trans Rockie Run gewonnen, bist Vierter bei der Xterra WM auf Hawaii und eine Woche danach beim Honolulu Marathon spontan auf Platz 6 mit einer 2:27:58 Stunden gelaufen. Neben dem Wings for Life World Run, den du als bester Deutscher und Sechster gesamt mit 64 km absolviert hast, war dein großes Saisonziel erstmals die Ultra WM über 100 Kilometer in Holland zu laufen. Wie war das wieder als Rookie über diese Distanz am Start zu stehen?
Ja, genau, die Premiere lief leider etwas unglücklich: Es war mein erster 100er überhaupt und unmittelbar nach dem Trans Rockie Run, was nicht unbedingt eine ganz ideale Vorbereitung auf eine Weltmeisterschaft über 100 Kilometer ist. Das Tempo in den Rockies ist deutlich höher und die Strecke bergiger. Unglücklicherweise bin ich im Training davor auch noch umgeknickt und der Knöchel war dick, so dass ich eine Woche pausiert habe. Es ging dann schon wieder einigermassen aber ich war mir nicht sicher, ob es für die WM reicht und ich den kompletten Hunderter überhaupt durchlaufen kann. Irgendwie bin ich’s dann doch gelaufen und es hat dann auch recht gut geklappt, wobei ich ein paar Ernährungsfehler gemacht habe. Ich wußte nicht recht, wie ich mich über so eine lange Strecke richtig ernähren soll. Das braucht zusätzliche Erfahrung und bestimmt noch zwei bis drei Rennen mehr, um zu wissen, was am besten funktioniert. Ich war oft auf der Toilette und dadurch mehr als zehn Minuten verloren, sonst wäre ich vielleicht sicher noch in Medaillennähe gelaufen. Aber ansonsten bin ich mit dem neunten Platz voll zufrieden.
 

Aber hallo, ein starkes Ergebnis und das nach solch einer Saison. Trotz deines unorthodoxen Trainingsplanes trainierst du ganz schön ordentliche Umfänge, teilweise läufst du bis zu 200 km pro Woche. Das laufen die meisten ambitonierten Freizeitläufer selbst nicht pro Monat. Wie sieht es bei dir mit der Regeneration aus?
Das sieht natürlich immer so aus als würde ich so viel trainieren. Ich poste zwar auch mal schlechte Trainingseinheiten aber eben doch öfter die guten, wo ich auch was gerissen habe, aber dazwischen mache ich eigentlich schon auch viele Pausen. Gerade zum Beispiel zwischen den beiden Rennen auf Hawaii habe ich die ganze Woche die Beine hoch gelegt und bin höchstens ein wenig herum spaziert oder hab’s auch mit Surfen versucht.
 
 

INTERVIEW Florian Neuschwander, Ultrarunner</b> "Der WM Titel über die 100 Kilometer wäre ein Traum" © redbull.com

INTERVIEW Florian Neuschwander, Ultrarunner „Der WM Titel über die 100 Kilometer wäre ein Traum“ © redbull.com


 
 

Laufen ist dein Leben und pure Leidenschaft für dich. Gerade Ultraläufe sind für den Körper sehr belastend und als Leistungssportler bzw. Extremsportler bist du ganz besonders von deiner Gesundheit abhängig. Warst du schon einmal länger verletzt und hast du denn nicht auch Angst deiner Leidenschaft nicht mehr in dieser extremen Form nachgehen zu können?
Absolut. Ich möchte natürlich noch mindestens die nächsten zehn Jahre laufen und ich habe auch noch einige besondere Rennen geplant, wie den Western States One Hundred oder eben die 80 Kilometer beim Wings for Life World Run in diesem Jahr zu knacken. Aber auch noch viele andere internationale Ultraläufe und daher hoffe ich, dass ich das in den nächsten zehn Jahren gesundheitlich genau so durchziehen kann und noch sehr lange laufen kann. Natürlich höre ich auf meinen Körper und wenn bestimmte Signale auftreten, wie heute morgen und ich mich eher schlapp fühle, dann tritt man eben kürzer oder pausiert auch mal zwei, drei Tage.
Eine Philosophie von Dir ist, „zu machen, was dir Spaß macht“, hast du in einem Interview einmal gesagt, „sonst bin ich nicht glucklich und laufe auch scheiße.“
 

Das ist sehr selbstbewußt und setzt auch ein gewisses Talent voraus, um dann so schnell laufen zu können. Kurzum, wenn dir am Abend nach Burgern und ein paar Bier ist, dann gehst du dennoch am nächsten Morgen noch vor dem Frühstück mal eben 30 km ballern. Ich nehme an, das ist eher die Ausnahme aber wie hältst du’s denn sonst mit der Ernährung?
Eigentlich schon, ich zerbereche mir da jetzt nicht den Kopf und gehe eher recht unkompliziert an die Sache ran. Ich ernähre mich ziemlich normal und esse aber eben auch keinen Scheiß. Wenn ich mal Bock auf eine Pizza habe und da stehe ich vol drauf, dann esse ich am Abend eben auch mal eine Pizza und trinke ein, zwei Bierchen dazu. Das schadet dann auch überhaupt nicht, so lange das halt nicht regelmäßig vorkommt. Ich sehe das Thema im Grunde recht entspannt, ich bin auch kein Veganer aber ich esse nicht viel Fleisch und versuche oft Gemüse oder Salat zu essen. Meine Ernährung versuche ich gesund und ausgewogen zu halten aber folge jetzt keiner bestimmten Ernährungsphilosophie.
 

Neben der Ernährung ist bei vielen Läufern das Körpergewicht ein großes Thema, je leichter, um so besser, denken viele. Es gibt immerhin die Formel, jedes Kilogramm macht ca. eine Minute auf zehn Kilometern. Wie sieht deine Ernährung vor und dann natürlich während wichtigen Wettkämpfen aus?
Also ich denke, dass man gerade bei Ultraläufen eher nicht auf zu viel vorneweg verzichtet und eher mit ein paar Kilo mehr in’s Rennen geht. Denn gerade wenn man hundert Kilometer vor sich hat, dann braucht man ja auch eine gewisse Energie über sehr lange Zeit. Während so einem Lauf nimmt man bestimmt vier bis fünf Kilogramm ab und wenn man jetzt auch noch zu leicht und mit seinem persönlichen Optimalgewicht an den Start geht, dann ist die Wahrscheinlichkeit doch groß, dass man hinten heraus einbricht, weil man in den Bereich des Untergewichts läuft. Ich denke, dass man sich da auch verrückt machen kann und sollte eher darauf achten optimal fit am Start zu stehen. Wenn dann vielleicht zwei Kilo mehr auf den Hüften sind, dann ist das egal oder vielleicht sogar gut in diesem Fall.
 
Während des Wettkampfs gibt’s natürlich genügend Stationen, wo man seine eigene Verpflegung deponieren kann, aber was ich dann ganz genau in meine Flaschen reinmache, dass muss ich noch herausfinden. In Holland habe ich Isogetränke und Gels verwendet. Das Isogetränke war wohl etwas zu hoch dosiert und pro Runde habe ich dann auch noch ein Gel und Salztabletten genommen. Das war wahrscheinlich etwas zu viel, vor allem Fruktose und dann war ich in jeder Runde auch der Toilette. Das muss ich dann einfach mit mehr Läufen und Erfahrung aoch besser mischen und da war meine Strategie auf der Ultra WM einfach schlecht. Beim Wings for Life World Run habe ich Smoothies verwendet und das lief eigentlich recht gut. Allerdings hatte ich da meine Salztabletten vergessen.
 

Was sind deine weiteren Saisonziele nach dem du natürlich die 80 Kilometer beim Wings for Life World Run 2016 geknackt hast?
Ha ha, ja genau. Ich hoffe, dass ich mich schnell in vier Wochen erhole und dann möchte ich die 24 Stunden von Biehl laufen. Das ist in Europa seit 50 Jahren DER 100 Kilometer Ultralauf der Szene schlecht hin und startet nachts um 22 Uhr. Das möchte ich schon gerne durchziehen und dann im Herbst wieder die Weltmeisterschaft über die Hundert laufen und richtig was reißen und ohne Probleme durchkommen. Eine Zeit um die 6:35 Stunden wäre schon stark und natürlich möchte ich diesmal schon gerne auf’s Podium laufen. Je nachdem wer so alles am Start ist, wäre sicher auch der Weltmeistertitel drin. Das ist auf jeden Fall schon mein Ziel. Wenn’s zwischendrin, vielleicht in der Vorbereitung auf die WM reinpasst, dann träume ich immer noch davon die 2:20 Stunden im Marathon zu knacken.
 

Trainierst du denn ausser zu laufen auch noch unspezifisch und machst auch Athletik?
Oh nee, leider nicht. Es gab zwar mal die Idee den ein oder anderen langen Lauf durch eine Radeinheit zu ersetzen oder auch mal zu schwimmen. Aber irgendwie schnüre ich mir dann doch immer die Laufschuhe und renne am Schwimmbad vorbei. Schlecht wär’s natürlich nicht aber es ist auch immer so zeitaufwendig extra hinzufahren und sich umzuziehen. Ich bin dann doch immer etwas zu faul und in der selben Zeit hat man eben auch schon 20 Kilometer beim Laufen runtergerissen.
 

Ich habe aber irgendwo mal läuten hören, dass du doch noch irgendwann auch einen Ironman machen möchtest?
Ja, das ist richtig. Das ist auch noch so ein Ding, irgendwie habe ich das schon noch irgendwann vor. Laufen kann ich ja und ich war auch mal zwei Jahre lang Bademeister, das heißt Schwimmen kann ich und bekomme die 3,8 Kilometer sicher noch respektabel hin. Nun gut und für’s Radfahren muss ich halt ein bischen üben und mal mit meinem WG-Kollegen zum Strampeln gehen. Und dann habe ich mit Flo und Guilty76 genügend Jungs vor der Haustür mit denen ich sicher ein paar Runden drehen kann.
 
 

Mehr Informationen zu Ultrarunner FLorian Neuschwander

HOMEPAGE FLorian Neuschwander
FACEBOOK FLorian Neuschwander
INSTAGRAM FLorian Neuschwander
HOMEPAGE Guilty76
FACEBOOK Guilty76
INSTAGRAM Guilty76
HOMEPAGE Wings for Life World Run
FACEBOOK Wings for Life World Run
INSTAGRAM Wings for Life World Run