Stockholm / München, Mai 2014: Das vom schwedischen Helm- und Brillen-Spezialisten POC ausgerüstete Team Garmin-Sharp startet beim Auftakt des Giro d’Italia 2014 mit dem neuen POC Cerebel. Entwickelt wurde der Aero-Helm in Zusammenarbeit mit dem WorldTour Team Garmin-Sharp, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab.

Zum Auftakt des Giro d’Italia 2014 in Belfast richten sich die Augen auf Garmin-Sharp. Das von POC ausgestattete WorldTour Team startet beim Mannschaftszeitfahren mit dem neuen Aero-Helm POC Cerebel. Der Helm wurde in Zusammenarbeit der POC-Produktdesigner mit dem Garmin-Sharp Team, der Volvo Car Group sowie dem WATTS Lab entwickelt. Letzteres ist eine auf die Optimierung von Aerodynamik und Performance spezialisierte Entwicklungsabteilung von POC. Das WATTS Lab, in dem Aerodynamik-Spezialisten und Ingenieure der numerischen Strömungsmechanik (Computational Fluid Dynamics) zusammenarbeiten, wurde von dem schwedischen Unternehmen ins Leben gerufen um die Geschwindigkeiten von Rennradsportlern bei gleichzeitig möglichst geringem Energieverbrauch zu steigern.

POC Cerebel spart Watt und wertvolle Sekunden

POC-Gründer und CEO Stefan Ytterborn erklärt zum neuen Helm: „Mit dem Cerebel komplettieren wir unser Sortiment an Straßenhelmen, von denen jedes Modell für einen bestimmten Einsatzbereich entwickelt wurde. Alle vier Helme – Octal, Octal Aero, Cerebel und Tempor – sind aber mit Augenmerk auf optimale Performance entstanden. Daher ist die Wahl des Helms abhängig von den Vorlieben des Fahrers, dem persönlichen Fahrstil, den vorherrschenden Bedingungen und der Strecke. Im Mittelpunkt steht jedoch immer die größtmögliche Ersparnis von Watt und wertvollen Sekunden.“

Know-How der zahlreichen Ski- und Bike-Helme auf den POC Cerebel übertragen

Um den Einfluss von Aerodynamik im Rennradsport noch besser zu verstehen, hat POC CFD-Simulationen und Windtunnel-Tests durchgeführt. Hier arbeiteten die Schweden mit der Volvo Car Group sowie den Garmin-Sharp-Fahrern Dan Martin, Jack Bauer und Andrew Talansky zusammen. Die Technologien und das Wissen, das sich POC bei der Entwicklung der zahlreichen Ski- und Bike-Helme angeeignet hat, wurden außerdem auf die spezifischen Anforderungen der Straßenhelme übertragen.

Offiziell vorgestellt wird der Cerebel bei den großen Fachmessen im Sommer dieses Jahres. Im Handel wird leider erst im Frühjahr 2015 mit der neuen Rennradkollektion erhältlich sein und somit noch nicht bei der Ironman WM Hawaii 2014 zu sehen sein.

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PO Cerebella im CLRFLXS® – THE COLORFUL CHRISTMAS 2014 SPECIAL

The Next Level – CUBE Bikes und die Raelert-Brothers wollen gemeinsam zu internationalen Erfolgen

CUBE kooperiert ab sofort langfristig mit den Raelert-Brothers – Andreas und Michael Raelert.

Waldershof/Rostock, 6. Mai 2014

Kurz vor dem Start in die neue Saison verkündet CUBE die Kooperation mit den wohl bekanntesten Brüdern der Triathlon Szene. In den nächsten 3 Jahren unterstützt der Fahrradhersteller Andreas and Michael Raelert, die Raelert-Brothers.

Beide Seiten starten mit großer Euphorie in die Kooperation: CUBE ist ausgesprochen stolz, dass sich zwei der weltbesten Triathleten für eine Zusammenarbeit mit dem deutschen Fahrradhersteller entschieden haben. „Die Zusammenarbeit mit zwei der weltbesten Triathleten aus Deutschland ist für uns ein absoluter Glücksfall und eine Bestätigung unseres Know-how. Wir sind uns sicher, dass beide Seiten vom engen Austausch enorm profitieren werden“, so CUBE Gründer und Inhaber Marcus Pürner. Für CUBE zählen nicht nur Laborwerte, sondern insbesondere die enge Abstimmung mit und das Feedback von Athleten, welches direkt in die Weiterentwicklung der Fahrräder einfließt, um das Maximum aus jedem Fahrrad herauszuholen.

Andreas und Michael Raelert haben sich ganz bewusst für die Zusammenarbeit mit der deutschen Firma entschieden: „Wir sind dankbar, dass wir mit CUBE einen Partner an unserer Seite haben, der mit seiner großen Erfahrung Performance und Technologie vorbildlich vereint. Wir sind sicher, gemeinsam mit CUBE unsere Ziele in der Zukunft verwirklichen zu können.“

Für die Raelert-Brothers ist bestes Material eine Grundvoraussetzung für ihren Erfolg. Das CUBE Aerium vereinigt kompromisslos alle Voraussetzungen: Ein Carbonrahmen, dessen Entwicklung Maßstäbe setzt, eine auf optimale Aerodynamik ausgelegte Integration der Komponenten zusammen mit den perfekten individuellen Anpassungsmöglichkeiten sind absolut erfolgversprechend.

Das große Ziel für die Raelert-Brothers ist wie auch in den vergangenen Jahren im Oktober die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii. Den ersten Renneinsatz mit CUBE wird es bereits beim Thomas Cook Ironman 70.3 Mallorca am 10. Mai geben. Dort wird Andreas Raelert in die Triathlonsaison 2014 starten, für Michael steht das erste Rennen am 18. Mai beim Olsztyn-Triathlon in Polen mit CUBE an.

“Die Erfolgstory von CUBE, aus einem Familienunternehmen heraus zu einem der größten Radunternehmen aufzusteigen, ist sehr beeindruckend. Uns motiviert es sehr, dass CUBE mit unserem kleinen Familienunternehmen Raelert-Brothers eine partnerschaftliche Bindung eingeht“, sagen die beiden Brüder. Andreas und Michael Raelert stammen aus Rostock und gehören zu den besten Triathleten der Welt. Andreas ist Weltrekordhalter auf der Ironman-Distanz, bei der Challenge Roth erreichte er 2011 die Weltbestzeit von 7:41:33 Stunden. Zu seinen größten Erfolgen zählen zwei zweite Plätze bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii, drei Ironman-Siege, sein Sieg in Rekordzeit in Roth, zwei Olympiateilnahmen und neun Erfolge auf der Ironman-70.3-Distanz. Michael Raelert hat die Weltbestzeit auf der Ironman-70.3-Distanz inne, er wurde zweimal Ironman-70.3-Weltmeister und gewann 12 Mal ein Rennen der Ironman-70.3-Serie. Die Raelert-Brothers sind nicht nur aufgrund ihrer Erfolge, sondern auch durch ihre Personality einzigartig im professionellen Triathlonsport.

Raelert-Brothers kompakt – Das schnellste Brüderpaar der Welt im Kurzportrait:

Andreas Raelert ist der schnellste Athlet der Welt auf der Ironman-Distanz. Seit dem 10. Juli 2011 hält der gebürtige Rostocker die Weltbestzeit – er gewann die Challenge Roth in 7:41:33 Stunden. Nach einer erfolgreichen Karriere auf der Olympischen Distanz mit dem sechsten Platz bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen und Platz 12 bei den Spielen 2000 in Sydney wechselte er im Jahr 2008 auf die Langstrecke. Andreas Raelert gewann den Ironman Arizona 2008 auf Anhieb, 2009 wurde er bei seiner Premiere Dritter des legendären Ironman Hawaii. 2010 gewann er die Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt und wurde Zweiter der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii. 2011 gewann er die Challenge Roth mit Weltbestzeit auf dem Rad (4:11:43 Stunden) – und wurde erneut Dritter auf Hawaii. 2012 wurde er bei der Challenge Kraichgau ETU-Europameister auf der Mitteldistanz. Bei der Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii belegte er am 13. Oktober 2012 den zweiten Rang. In der Saison 2013 gewann er den Ironman Austria in Klagenfurt und den Ironman 70.3 New Orleans. Andreas Raelert wurde am 11. August 1976 geboren.

Michael Raelert ist der schnellste Athlet auf der Ironman-70.3-Distanz. Seit dem 14. November 2009 hält der gebürtige Rostocker die Weltbestzeit – er gewann die Weltmeisterschaft in Clearwater in 3:34:04 Stunden. Der zweimalige Deutsche Meister auf der Olympischen Distanz (2005/2008) wechselte 2009 auf die Ironman-70.3-Distanz und blieb auf dieser Strecke mehr als ein Jahr lang ungeschlagen. 2010 schaffte er das Double: den Gewinn der Europa- und Weltmeisterschaft im Ironman 70.3. Beim Ironman Regensburg 2012 gab er sein Ironman-Debüt und wurde Zweiter. In Wiesbaden gewann er 2012 erneut den Titel des Europameisters im Ironman 70.3. In der Saison 2013 gewann er den Ironman 70.3 Berlin. Michael Raelert wurde am 29. August 1980 geboren.

Die Raelert-Brothers unterstützen die Initiative Mike Möwenherz, die sich in ihrer Heimatstadt Rostock für die Pflege schwerstkranker Kinder im häuslichen Umfeld engagiert. Unter anderem hat Michael Raelert sein Ironman-Debüt im Sommer 2012  Regensburg dem Projekt Mike Möwenherz gewidmet.

 

Über CUBE Bikes

CUBE wurde 1993 im oberpfälzischen Waldershof von Marcus Pürner gegründet. Inzwischen ist das Unternehmen Marktführer in mehreren europäischen Ländern im mittleren und hochwertigen Mountainbike- und Rennrad-Segment. Die Marke ist in 60 Ländern weltweit düber den Fachhandel erhältlich. Die aktuelle Produktpalette setzt sich aus 180 verschiedenen Mountainbikes, Renn-, Cross-, Triathlon-, E-Bikes, sowie Trekkingrädern zusammen. Ergonomisch angepasste Frauen- und Kinderräder und eine umfangreiche Kleidungs- und Accessoires-Kollektion ergänzen dieses Sortiment.

CUBE ist angetrieben von dem Anspruch, das Maximum aus jedem Fahrrad herauszuholen. Unsere Marke steht für eigene Ideen und eigene Entwicklung. Am Firmensitz in Waldershof, Bayern, forscht unser Entwicklungsteam stets weiter nach besseren Materialien, Konstruktionen und optimiert die Herstellungsverfahren. In unserem Testlabor durchlaufen unsere Räder eigens festgelegte und umfangreiche Tests, deren Anforderungen weit über den Werten der europäischen CE-Norm liegen. Zusätzlich zu diesen Verfahren werden Fahrtests von unseren Ingenieuren und Profifathleten durchgeführt, sodass keine Schwachstelle verborgen bleibt. Das Ergebnis ist eine kompromisslose Kombination aus Funktionalität, Gewicht, Steifigkeit und Sicherheit.

Surfer Julian Wilson konnte gerade mal laufen, da hat ihn sein Vater auf dem Board hinaus zu den Wellen mitgenommen. Das war dem Kleinsten von drei Brüdern dann aber doch nicht ganz geheuer und er hat es vorgezogen erst einmal in den kleinen Wellen zusammen mit seiner Mutter zu surfen. 20 Jahre später trifft er in den Quaters der Quik Pro an der Gold Coast auf Kelly Slater und gewinnt.

Zuvor wurde der talentierte Australier ISA World Junior Champion und hat seine gesamte Jugend damit verbracht, zu surfen und zahlreiche Titel zu sammeln, unter anderem auch mit dem Longboard. 2010 hat er mit „Scratching the Surface“ seinen ersten eigenen Surffilm veröffentlicht und sich nebenbei für die ASP World Tour empfohlen. Next Generation Surfer Julian Wilson gilt mit 24 Jahren als Shootingstar der Surfwelt, wird von den Medien als Kellys Thronfolger gefeiert und gehört schon jetzt zu den ganz Großen.

Nach der Premiere seines Film-Projekts „Scratching the Surface“ 2011 und kurz vor seinem spektakulären Sponsorenwechsel von Quiksilver zu Nike 6.0 (jetzt Hurley) konnte ich den selbstbewussten Australier für das Blue Surf & Travel Magazin zu einem Interview abfangen.

 

 
Gerade erst fand der Auftakt zur ASP World Tour 2011 in Australien statt, für dich somit der Start in deine erste Saison auf der WT. Wie waren deine Eindrücke und Gedanken nach dem ersten Tourstopp an der Gold Coast?
Ich bin eigentlich immer noch ziemlich aufgeregt und gespannt, was mich 2011 wohl noch alles erwarten wird! Das ist einfach alles wahnsinnig faszinierend. Ich wäre natürlich gerade in diesem Jahr beim Quiksilver Pro gerne etwas weiter gekommen, aber ich bin einfach immer noch sehr glücklich darüber, wie das Jahr begonnen hat.

Der erste Stopp der ASP World Tour ist ja gar nicht so weit von deiner Heimatstadt an der Sunshine Coast entfernt. Du hast in dieser Welle sogar schon einmal Kelly Slater besiegt. Hat dir beides Selbstvertrauen gegeben und war es ein Vorteil oder bist du durch die Anwesenheit deiner australischen Freunde, deiner Familie und wegen der großen Erwartungen an dich eher nervös gewesen?
Snapper, der Spot des Quiksilver Pro, ist einer meiner Lieblingsbreaks. Ich war sehr glücklich darüber, schon einige Male mit einer Wildcard dieses Event gesurft zu sein, somit war es schon deutlich angenehmer für mich, zu meinem Tourauftakt wieder hier herzukommen. Natürlich war ich sehr aufgeregt, aber zugleich begeistert, meine Familie und Freunde hier zu haben.

 

Viel zu reisen und viele Wettkämpfe kann auch anstrengend sein

 
Während deiner Jugend und als Junior hast du an vielen Contests teilgenommen, warst dabei auch sehr erfolgreich und hast eine Menge Titel gewonnen. Hat mit dem vorzeitigen Ausscheiden in der zweiten Runde des Auftakts der ASP World Tour – und das trotz des Heimvorteils – erstmals so etwas wie die Erdung des Julian Wilson stattgefunden?
Ich denke schon, dass ich immer versucht habe, am Boden zu bleiben, auch wenn es oftmals nicht leicht ist. Mir ist durchaus klar, dass ein paar Siege und Titel als Junior in der World Tour nicht viel zählen. Ohne sie hätte ich mich allerdings auch nicht dafür qualifizieren können. Aber auch mein gebrochenes Fußgelenk 2009 hat mir gezeigt, wie schnell alles vorbei sein kann. Ich gebe immer mein Bestes und arbeite hart daran, jetzt einige Zeit auf der Tour bleiben zu können, und hoffe auch, die
Gelegenheit zu haben, einen Contest zu gewinnen.

Ein paar der älteren und erfahreneren Pros kanntest du schon vor deinem Tour-Debüt und du bist mit einigen auch gut befreundet, besonders mit den Jungs, die mit dir in deinem Film „Scratching the Surface“ surfen. Wie verhalten sich denn die anderen Pros der Tour, wenn man, wie du nun, das erste Mal als Rookie auftaucht? Manch einer ist ja doch wesentlich älter als du.
Ja, das stimmt. Aber ich habe wirklich einige großartige Freunde, die schon länger auf der Tour dabei sind. Alle anderen waren eigentlich auch ziemlich locker und nett. Es gab niemanden, der irgendwie feindselig war oder sich negativ mir gegenüber geäußert hat … zumindest nicht direkt.

Gibt es ein paar Pros, mit denen du auf der Tour gemeinsam reisen und während der Contests hauptsächlich deine Zeit verbringen, vielleicht auch zusammen wohnen wirst?
Dadurch dass der Quiksilver Pro mein erster Event der Tour war, bin ich noch nicht so viel gereist und habe mir eigentlich auch noch gar keine richtigen Gedanken darüber gemacht. Aber da einige Freunde, wie beispielsweise Dusty, mit auf der Tour dabei sind, werde ich mich bestimmt für einige Events mit jemandem zusammentun.

Dieses Jahr wirst du sehr viel Zeit damit verbringen, bei Contests und der ASP World Tour zu surfen. Vermisst du nicht diese Unabhängigkeit, die du zuletzt hattest, surfen zu gehen, wann und wo du willst, und dabei Filme zu drehen? Dadurch hast du doch eine Menge Aufmerksamkeit und Bekanntheit erlangt.
Ich habe die beiden letzten Jahre eigentlich sehr intensiv genossen und mich jetzt gut darauf vorbereitet, viel Zeit mit den Reisen und Wettkämpfen zu verbringen. Es ist natürlich ohne Frage großartig, auf der ganzen Welt freesurfen zu gehen und zu filmen, aber auf eine gewisse Art ist das auch stressig und anstrengend. Von beidem etwas – das ist mein Plan für die Zukunft.

 

Mit Mick Fanning hat Surfer Julian Wilson immer etwas zu lachen

 
Reden wir über deinen aktuellen Film „Scratching the Surface“. Es ist der erste Surffilm, der komplett in HD gedreht wurde. Mit traumhaften Spots, atemberaubenden Airs und großartigen Surfern hat er für eine Menge Furore in der weltweiten Surfgemeinde gesorgt. Du warst dafür über 16 Monate unterwegs. Die nächsten Monate wirst du dich nun aber vollständig auf das Contest-Surfen konzentrieren. Gibt’s dennoch Pläne, wieder einen Film zu drehen?
Die Produktion von „Scratching the Surface“ war eine großartige Zeit in meinem Leben und ich bin wirklich stolz darauf, was wir da geschaffen haben. Aber gleichzeitig muss ich sagen, dass es bisher keine Pläne gibt, jemals wieder etwas ähnliches zu machen. Das ist natürlich sehr schade, aber es war auch eine Menge harte Arbeit und viel Stress, das ganze Material zu schneiden.

In „Scratching the Surface“ gibt es eine Menge Airtime von den derzeit progressivsten Surfern, wie Dane und Mick. Hat dich die Zeit mit den anderen Surfern und den unterschiedlichen Styles geprägt und deine Art zu surfen weiterentwickelt, vielleicht sogar verändert?
Mit meinen Freunden und den hoch geschätzten Kollegen zu surfen und zu reisen, war wirklich cool. Besonders mit Mick gab es immer etwas zu lachen, er ist ziemlich locker und ich bin ihm sehr dankbar. Dane ist einfach verrückt, sobald er auf dem Board steht. Ich denke, dass ich von den Jungs eine Menge gelernt habe, und bin sehr glücklich darüber, dass sie dabei waren und Teil des Films sind.

 

Surfer Julian Wilson ist sich der besonderen Verantwortung der Surfer bewusst

 
Die „Sushi Roll“ war 2007 dein erster Air, er hat dich ziemlich bekannt gemacht. Heute ist es der „Alley-Oop“, den keiner so sauber beherrscht. Du arbeitest aber bereits am 720. Welcher ist dein Lieblingsair und in welche Richtung wird sich das Surfen deiner Meinung nach in naher Zukunft weiterentwickeln?
Die „Sushi Roll“ ist zwar nicht mein Lieblingssprung, aber er scheint tatsächlich der bekannteste zu sein. Viele meiner Airs habe ich zuvor auf dem Skateboard gemacht und versuche, sie dann für das Surfen anzupassen. Aber derzeit arbeite ich eigentlich an noch nichts Neuem. Der „Alley-Oop“ ist etwas Besonderes, ich mag ihn, weil man sehr viel Zeit in der Luft hat. Es wäre aber echt großartig, wenn man hoffentlich bald einen echten 720 zu sehen bekäme.

Wenn du noch einmal die Möglichkeit hättest, wen würdest du gerne in deinem nächsten Film surfen sehen?
ha, darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Kelly vielleicht, natürlich auch einige meiner Freunde. Schwierige Frage, besonders weil es einfach noch überhaupt keine Pläne für einen neuen Film gibt.

Derzeit spielt die Natur weltweit verrückt, in Queensland, nördlich deiner Heimatstadt an der Sunshine Coast, gab es vergangenen Sommer eine Menge Regen und Überschwemmungen. Die Mentawai-Inseln, dein Lieblingsspot, wurden vor einigen Jahren von einem Tsunami überrollt. Und jetzt Japan. Denkst du, dass Surfer eine besondere Verantwortung für ihren Spielplatz, den Schutz der Umwelt, der Küsten und des Ozeans haben? Wäre das nicht auch ein Thema für zukünftige Surffilme?
Ja, die Naturkatastrophe kürzlich war ziemlich schrecklich, vor allem weil sie sich so nah vor meiner haustür ereignet hat und auch Orte betraf, zu denen ich gerne fahre. Natürlich haben gerade wir Surfer eine ganz besondere Verantwortung gegenüber der Natur und beim Schutz der Küsten weltweit, an denen wir surfen und den Großteil unserer Zeit verbringen. Das wäre auf jeden Fall und gerade jetzt eine großartige Idee für einen Film, ich überlege mir das, wenn was draus wird, gebe ich dir Bescheid.

 

Next Generation Surfer Julian Wilson möchte weiterhin Freerufen

Welche Ziele hast du dir für dieses Jahr gesteckt, für das Surfen von Contests wie auch das Freesurfen?
Ja, am besten eine gute Mischung aus beidem. Die Teilnahme an der ASP World Tour und den Prime Events sorgen für einen ziemlich dicht gedrängten Wettkampfkalender. Dennoch möchte ich unbedingt bei ein paar Trips dabei sein und auch Freesurfen.

Wir sind schon sehr gespannt, was uns als Nächstes erwartet: der 720 oder ein anderer verrückter neuer Air von dir, vielleicht aber doch auch ein Film. Julian, viel Erfolg auf der World Tour und in den nächsten Jahren. Danke für das Interview.
Keine Ursache, gerne. Danke.

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PUBLISHED
BLUE Surf, Travel & Creative Living Magazine


BLUE Surf and Travel Yearbook 2011

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