ON hat seinen neu entwickelten Cloudflow für lange Dauerläufe auf Wolken zum Herbst / Winter 2017 vorgestellt. Den siebten Streich der schweizer Laufschuh-Manufaktur mit extra leichtem Zero-Gravity-Schaum wollten wir natürlich sofort auf Herz und Wolken testen und uns damit geradewegs ins Runner’s High befördern.

 

„Über den Wolken muss die Freiheit wohl Grenzen los sein“, sang Reinhard Mey in den 70er-Jahren. Diese Zeilen sind auch dem deutschen Künstler eher nicht während des Laufens eingefallen. Dem neuen Cloudflow von ON sind diese Zeilen beinahe auf den Leib, oder besser auf den Schuh geschnitten. Denn über den Cloudflow führt der schnellste Weg zum gewünschten Hochgefühl eines Läufers, dem „Shortcut to Runner’s High“, so der ON-Mitgründer Oliver Bernhard.

 

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / Guys-Modell in dezentem grau

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / Guys-Modell in dezentem grau

 

Auf Wolken läuft’s sonnig

Um dieses Gefühl, wenigstens ein bischen persönlich erleben zu können, hatte ON in’s Herzen Schwabing’s geladen. Am frühen Morgen, die Sonne ging gerade auf und es lag noch ein leichter Dunst über dem Kleinhesseloher See, durften wir erstmals auf achtzehn CloudTec-Elementen durch den Englischen Garten schweben – laufen natürlich. Die extra-leichten Wolken aus Zero-Gravity-Schaum liesen meine schmerzenden Waden vom Intervalltraining am Vortag zwar fast vergessen, aber von ganz allein läuft’s natürlich auch mit dem besten Schuhen nicht. Aber dank der „Wolken“ war’s laufen wie bei Sonnenschein. Denn die Vorspannung und der reaktive Flex des Cloudflow erleichtert jeden Schritt ungemein. Die Clouds sorgen während des Laufens für ein natürliches Abrollen und fördern den kraftvollen Abdruck. ON selbst nennt es Speedboard, auch wenn von Speed bei mir heute nicht zu sprechen war, so hat die Sohle doch optimal gedämpft ohne dabei Vortriebsenergie zu vernichten und zum richtigen Zeitpunkt beschleunigt. Wie sich das dann auf längeren Strecken und fit anfühlt, und ob der Cloudflow der schnellste Weg zum Runner’s High ist, das gilt es in den nächsten Wochen zu testen.

 

Die 7,5 Kilometern fühlten sich heute zwar länger an, mit dem Cloudflow aber deutlich leichter und wieder zurück wurden wir im OCCAM Deli mit einem feinen Frühstück belohnt. Das hatten wir uns aber auch wirklich verdient, nach dieser „kalorienzehrenden“ Laufeinheit, und auch die Waden waren wieder locker. Das OCCAM Deli ist der perfekte Ort für ein reichhaltiges und gesundes Frühstück und durch seine Nähe zum münchener Englischen Garten bietet es sich für Läufer geradezu an. Obwohl, verschwitzt sollte man hier auch nicht einlaufen. Aber das haben wir ja nicht und waren noch unter uns. Na, dann Mahlzeit!

 

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / Breakfrast im Occam Deli nach dem ersten Testlauf im Englischen Garten

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / Breakfrast im Occam Deli nach dem ersten Testlauf im Englischen Garten

 

Der Cloudflow durchbricht die Barriere

„Eine Welle schwappt über deinen Körper“, beschreibt es ON-Mitgründer Oliver Bernhard und „mit einem Mal läuft es sich mit Leichtigkeit.“ Für den sechsfachen Ironman Weltmeister ist das Runner’s High ein pures Glücksgefühl, das die Gedanken verfliegen und den Körper auf das Hier und Jetzt konzentrieren lässt.

 

Dieses Phänomen welches jegliche Anstrengung vergessen lässt, beschäftigt Sportler und Wissenschaftler schon sehr lange. Man dachte ursprünglich, dass einzig das Endorphin für dieses Hochgefühl verantwortlich sei. Mittlerweile weiß man aber, dass Endorphine die Barriere vom Blut ins Gehirn, welche den Stoffaustausch im Nervensystem kontrolliert, nicht überwinden können. So ist ebenso bekannt, dass während des Laufens noch weitere körpereigenen Opioidpeptide, wie Endocannabinoide produziert werden 1.

 

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / die Clouds aus Zero-Gravity-Schaum für bessere Dämpfung

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / die Clouds aus Zero-Gravity-Schaum für bessere Dämpfung

 

Sie sind denjenigen Cannabinoiden ähnlich, welche in der Hanfpflanze Cannabis enthalten sind und als Arzneimittel in Form von Marihuana und Haschisch verwendet werden: Die körpereigenen Endocannabinoide reduzieren während des Laufens den Schmerzen und Stress – der Läufer kann dadurch eine Art Rausch und Glücksgefühl erfahren 2. Das ist natürlich individuell und wird von den Läufern, abhängig von Alter, Geschlecht und Trainingsjahren unterschiedlich stark wahrgenommen. Eines ist aber ganz sicher: Dieses Glücksgefühl fühlt sich großartig an, es macht das Laufen noch ein Stück schöner und der Cloudflow soll es den Läufern erleichtern die Barriere zum Runner’s High zu durchbrechen. Die Erwartungen an den Cloudflow sind damit hoch, ob zu hoch, das werden nie nächsten Laufeinheiten zeigen.

 

 

Der Cloudflow bricht die ON Tradition

Eines steht fest: Mit dem Cloudflow hat sich ON intensiv Gedanken bis ins kleinste Detail gemacht, um einen Laufschuh für eine möglichst große Zielgruppe zu entwickeln. Der erste Blick fällt auf das wertige Obermaterial aus einem atmungsaktiven und stabilen Netzgewebe mit geschweisten Nähten. Die Löcher der Schnürung sind zwar nach wie vor sehr filigran und kaum verstärkt, was in der Vergangenheit gelegentlich dazu geführt hat, dass das dünne Obermaterial bei zu starkem Zug ausreisen konnte. Jetzt wurden am letzten Loch des Schafts, wo es während des Schnürens zur höchsten Belastung kommt, beidseitig Ösen in Form des ON-Logos verarbeitet. Dadurch wird mehr Haltbarkeit und leichteres Binden des Cloudflows gewährleistet und es sieht schick aus.

 

Schlüpft man in den Cloudflow, fällt sofort der komfortable Innenschuh auf, der sich leicht wie eine Socke um den Fuß schließt. Eine antimikrobische Behandlung des Textils soll langanhaltende Frische gewährleisten und während langer Läufe die Feutchtigkeit nach aussen abgeben und so den Fuß trocken und geruchsfrei halten. Die Zehenbox des Cloudlow passt bei mir und meinem breiteren Fuß optimal, ist nicht ganz so breit wie die des Cloudsurfers und aber auch nicht so schmal wie vom Cloudracer. Als ich den Cloudflow erstmals schnüre, beginne ich vorne im Zehenbereich und ziehe die Schuhbänder Loch für Loch nach oben fest. Denn erfahrungsgemäß rutschen die dünnen Schuhbänder nicht ohne weiteres bis nach unten durch, wenn man obe zieht und sie schneiden dann in den nicht verstärkten Schnürlöchern ein. Zieht man zu fest und das über viele Laufeinhieten, dann kann schon einmal eines der Löcher reißen.

 

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High mit flacher Zunge und dünnem Obermaterial

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High mit flacher Zunge und dünnem Obermaterial

 

Der Cloudflow – auffällig unauffällig

Sitzt der Cloudflow dann fest und bequem am Fuß bemerkt man das Leichtgewicht kaum. Die ersten Schritte sind Nomen est Omen: Auch wenn man nicht gleich fliegt, so schwebt man. Das Abrollverhalten unterscheidet sich einfach grundsätzlich zu dem, anderer Laufschuhhersteller. Das ist für’s erste aber auch kein Wunder, denn mit 220 Gramm ist der Cloudflow ein Leichtigewicht in diesem Segment. Es kann also raus gehen und die Waden sind diesmal auch erholt.

 

Nach zwanzig Minuten fällt mir auf, dass mir nicht’s auffällt. Ich habe ganz vergessen, warum ich Laufe, denn es läuft fast von alleine mit dem Cloudflow. Ich spüre den Cloudflow kaum, so natürlich läuft er sich auf den ersten Kilometern bei einer fünfer Pace. Das mag sicher an den neuen Clouds aus Zero-Gravity-Schaum liegen, welche jedem Schritt eine gewisse Leichtigkeit geben. Sie sind weicher als die Vollgummi-Dämpfungselemente anderer ON-Modelle und dämpfen jeden Schritt. Ein Gefühl wie auf Wolken, ganz nach der Idee der Schweizer.

 

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / Ladies-Modell mit Clouds aus Zero-Gravity-Schaum

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / Ladies-Modell mit Clouds aus Zero-Gravity-Schaum

 

Ich steigere das Tempo und bin gespannt, wie sich das patentierte Speedboard der Mittelsohle auf meinen Fußabdruck und das Laufgefühl auswirken. Das Speedboard verspricht den Abrollvorgang des Fußes besser zu unterstützen und gleichzeitig den explosiven Abdruck zu fördern. Durch die Verstärkung im Vorfuss soll der Cloudflow trotz des Zero-Gravity-Schaums noch reaktiver werden und die Landung ist weich wie auf Sand 3. Mit der höheren Pace von 4:30 Minuten / Kilometer verändert sich das Verhalten des Laufschuhs, auch weil jetzt der Abdruck vom Mittelfuß deutlich Richtung Vorderfuß wandert. Jetzt wird die Führung etwas schwammiger, wodurch die Waden stärker gefordert werden. Es scheint auch als würde mit der Dämpfung auch mehr Energie absorbiert wodurch der Kraftauwand steigt. Vorteilhaft macht sich hierbei aber die konvexe Form der Laufsohle bemerkbar, welche diesen Stabilitätsverlust leicht ausgleicht.

 

Perfekte Wolken für Trockenheit

Dafür merke ich ein anderes Problem: Im Aufbau der Laufsohle aus Speedboard und den Clouds aus weichem Zero-Gravity-Schaum setzt ON auf härtere Abriebkissen an der Außensohle. Die Idee und Funktion sind natürlich sehr positiv, denn das sorgt für mehr Haftung in jeder Phase des Bodenkontakts und weniger Verschleiss. Allerdings funktionieren die Abriebkissen nur auf trockenem Boden. Als es leicht zu regnen beginnt, erhöht sich auf Asphalt mit dem höheren Tempo auch die Drift mit jedem Schritt und sobald noch etwas nasses Laub dazukommt wird’s rutschig. Auf der Tartanlaufbahn reicht dann leider schon eine typisch herbstliche Feuchtigkeit für eine mangelhafte Bodenhaftung aus, insbesondere in den Kurven. Ist es aber trocken, dann läuft sich der Cloudflow bestens bei Technikläufen und Intervalltraining mit moderater Geschwindigkeiten auf der Laufbahn danke seines flachen Profils und einer Sprengung von nur sechs Millimetern.

 

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Fazit: ON Cloudflow füllt die Lücke

Die schweizer Laufschuh-Manufaktur hat mit dem Cloudflow einen edlen Trainingsschuh entwicklet, der durch eine hochwertige Verabreitung, viel Style und Funktion begeistert. Die Qualitäten des Cloudflow liegen vor allem in seiner Leichtigkeit, in der Reaktionsfähigkeit und im Grip auf festem, trockenen Untergrund bei mittleren Geschwindigkeiten und längeren Strecken. Dass die Laufsohle von ON auf losem Untergrund gerne einmal das ein oder andere Steinchen zwischen seinen Wolken einklemmt, ist bekannt. Wer sich für einen Laufschuh von ON entscheidet, der nimmt das in Kauf, sind sie schließlich für die Straße und Laufbahn entwickelt. Zwar bricht der Cloudflow mit mancher ON Tradition, dennoch läutet er damit noch keine neue Generation ein. Mit dem Cloudflow ergänzen die Schweizer ihr Portfolio an Trainingslaufschuhen und möchten damit die Lücke zwischen dem Cloudsurfer und Cloudracer schließen. Nach mehr als 250 Kilometern auf verschiedenen Bodenbelägen, mit unterschiedlichen Streckenlängen und Geschwindigkeiten sehe ich persönlich den Cloudflow eher zwischen dem Cloudflyer und Cloudsurfer.

 

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / zwar wird's auf feuchtem Laub rutschig, aber die Optik passt perfekt in den Herbst für trockene Dauerläufe

ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / ON CLOUDFLOW Geradewegs zum Runner’s High / zwar wird’s auf feuchtem Laub rutschig, aber die Optik passt perfekt in den Herbst für trockene Dauerläufe

 

Als optimal für den Cloudflow haben sich lange Trainingsläufe ab 60 Minuten im Grundlagenausdauerbereich herausgestellt. Hierbei konnte der Cloudflow durch die Leichtigkeit und das Speedboard seine energiesparenden Vorteile ausspielen und war auch nach 20 Kilometern noch komfortabel und stabil. Jedoch kann ich mir den Cloudflow auch gut über die Halbmarathon- und Marathondistanz, sowie im Triathlon auf der Ironman-Distanz vorstellen. Damit empfehle ich den ON Cloudflow besonders für Läufe über längere Distanze mit moderatem Tempo und all denjenigen, für die alle anderen ON-Modelle einen Tick zu aggressiv und vorderfussbetont sind. Ob der Cloudflow seinen Läufer mit jedem Training auf direktem Weg ins Runner’s High befördert, sei dahingestellt, aber die Freude am Laufen steigert er ganz bestimmt.

 

Die Fakten des ON Cloudflow

KATEGORIE
Lightweight-Trainer neutral

DAMEN
Sprengung: 6mm (k.A. mm Ferse/ k.A. mm Vorfuß)
Gewicht: 190 g (US W 7,0)
Farbkombinationen: Blue / Haze, Spice / Flash
SKU Nummer: 15.4516

HERREN
Sprengung: 6mm (k.A. mm Ferse/ k.A. mm Vorfuß)
Gewicht: 220 g (US M 8,5)
Farbkombinationen: Malibu / Neon, Rock / Orange
SKU Nummer: 15.4247

TECHNOLOGIE
Zwischensohle: Speedboard
Clouds: Zero-Gravity-Schaum

UVP
149,95 EUR

BEWERTUNG
Qualität
*****
Optik 6
Laufgefühl 8
Haltbarkeit 5
Preis 6

 

INFORMATIONEN
ON
OCCAM Deli

 

QUELLEN
1 Sparling, P. B., Giuffrida, A., Piomelli, D., Rosskopf, L. and Dietrich, A. (2003). Exercise activates the endocannabinoid system. NeuroReport 14, 2209-2211.

2 Fuss, J. , Steinle, J., Bindila, L., Auer, M. K., Kirchherr, H., Lutz, B., Gass, P. (2015). A runner’s high depends on cannabinoid receptors in mice. Proc. Natl. Acad. Sci. 112, 13105–13108.

3 ON Technologie Speedboard Factsheet

 

Nüsse sind sehr gesund und gelten dennoch eher als Dickmacher. Sie enthalten zwar viele, aber besonders positive Kalorien und das in Form essentieller Fette und Mineralstoffe. Es kommt eben auf die Dosis an aber dennoch wird die Nuss noch immer erheblich unterschätzt. Völlig zu unrecht, denn viele Nussarten enthalten auch hochwertige Eiweiße und neben wichtigen Vitaminen, auch Mineral- und Nährstoffe. Seit Urzeiten der Jäger und Sammler zählen Nüsse zu unseren Grundnahrungsmitteln, länger als Burger & Co. und sind einzigartige Energieversorger für Körper und den Geist. Aber welche Nussarten sind überhaupt echte Nüsse und welche Inhaltsstoffe stecken wirklich in Nüssen? Sind überhaupt alle Nüsse gesund und wie viele soll man essen? Ich wollt’s genauer wissen und manchen Mythos knacken …

 
In der kalten und dunklen Jahreszeit spielen Nüsse für die Ernährung schon seit Menschengedenke eine bedeutende Rolle, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn Nüsse sind nicht nur echte Kraftpakete und randvoll mit essentiellen Nährstoffen, sondern enthalten essentielle Nährstoffe für’s Gehrin. Der Mensch war schon zu Urzeiten in erster Linie Sammler, lange bevor er auch auf die Jagd ging. Die meisten Nüsse haben einen hohen Anteil an gesunden, insbesondere einfach und mehrfach, ungesättigten Fettsäuren. Aufgrund des hohen Fettanteils sind Nüsse zwar äusserst energiereich, etwa um die 80% der Kalorien stecken in den Fetten, sie haben aber fast durchwegs eine positive gesundheitliche Wirkung – ganz besonders stärken sie unser empfindliches Immunsystem. Nicht umsonst gelten Nüsse seit jeher auch als wertvoller Wintervorrat. Wer nicht in Massen aber regelmäßig zu den köstlich-knackigen Schalenfrüchten greift, unterstützt seine Gesundheit und kann auch seine schlanke Linie besser im Griff halten als Nussverweigerer. Die Dosis macht das Gift.

 

 

Jetzt gibt's was auf die Nüsse – Gesunde knackige Schnellmacher / Erdnuss, Walnuss, Paranuss und Cashew © stefandrexl.de

Jetzt gibt’s was auf die Nüsse – Gesunde knackige Schnellmacher / Erdnuss, Walnuss, Paranuss und Cashew © stefandrexl.de

 

 
Nüsse sind seit der Steinzeit ein wichtiger Teil unserer Ernährung und das liegt ausgerechnet oder besser, ganz besonders an der hohen Kaloriendichte, die uns das Überleben auch während der Eiszeit gesichert hat. Diese einzigartige Qualität gilt aus Angst vor Gewichtszunahme heutzutage leider eher als ein gewichtiger Nachteil.

 

Die gesundheitliche Vorteile von Nüssen – die besonderen Nährstoffe

Dank ihrer ungesättigten Fettsäuren senken Nüsse das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt und Schlaganfall, sowie Diabetes und Parkinson belegen jedes Jahr zahlreiche ökotrophologische Studien. Je regelmäßiger eine Hand voll Nüsse täglich gegessen werden, desto größer wirken deren gesundheitsfördernden Effekte. Walnusskerne können sich zum Beispiel blutdrucksenkend auswirken. Ihre besonderen Nährstoffkombinationen können die negativen Wirkungen von Stress mindern und die Konzentration steigern. Onkologen an der Universität Heidelberg haben festgestellt, dass die Risiken verschiedener Krebserkrankungen durch den regelmäßigen Verzehr von Nüssen reduziert werden können. Verantwortlich dafür sind anti­oxi­dative Phenole und sekundäre Pflanzenstoffe, welche nicht nur die Pflanzen selbst schützen, sondern auch die menschliche Gesundheit fördern. So enthalten Nüsse aber auch chole­sterin­senken­de Phytosterole.

 

Jetzt gibt's was auf die Nüsse – Gesunde knackige Schnellmacher / Erdnüsse © stefandrexl.de

Jetzt gibt’s was auf die Nüsse – Gesunde knackige Schnellmacher / Erdnüsse © stefandrexl.de

 
In sämtlichen Nussarten wurden die ähnlichen wertvollen Nährstoffe festgestellt, die sich stets positiv auf unsere Gesundheit auswirken. Vitamine B1, B2, B3, B6, Folsäure und Vitamin E, sowie die Mineralstoffe und Spurenelemente Magnesium, Kalium, Phosphor, Kupfer, Eisen, Selen und Zink bilden eine solide Basis. An wertvollen Fetten ist vor allem in Walnüssen die Omega3- und Omega-6-Fettsäure, sowie Linol-und Linolensäure. Aber auch Eiweiß für die Muskeln ist in hohe Qualität in Nüssen enthalten. Spitzenreiter sind hier die Erdnüsse, Pistazien und Mandeln. Pistazien sind zudem reich an Vitamin A und Betacarotin, in Haselnüssen ist Vitamin E und am meisten B-Vitamine enthalten Paranüsse, Walnüsse und Mandeln. In Mandeln findet sich auch viel des Mineralstoffs Calcium, viel Kalium kommt mit Pistazien und Paranüssen sind reich an Phosphor. Viele Ballaststoffe gibt’s mit Macadamianüssen.

 

Jetzt gibt's was auf die Nüsse – Gesunde knackige Schnellmacher / Walnuss © stefandrexl.de

Jetzt gibt’s was auf die Nüsse – Gesunde knackige Schnellmacher / Walnuss © stefandrexl.de

 

 

„Echt“ nussig?

Schmeckt nach Nuss, endet auf „-nuss“, muss nicht Nuss sein. Die Botanik ist sehr kritisch, wenn’s um die Nuss geht. Manche bekannte Nussart zählt längst nicht zu den echten Nüssen. Nimmt man’s ganz genau, dann ist eine Nuss nur mit drei miteinander verholzten Schichten der Fruchtwand echt, die einen einzigen Samenkern umschließt. Das sind die Walnuss, die Haselnuss und die Pekannuss. Cashewnüsse, Pistazien, Macadamianüsse, Paranüsse und Mandeln sind dagegen Steinfrüchte. Sie sind in der verholzten Innenschicht von einem weichen Fruchtfleisch umgeben und mit Pfirsichen verwandt. Die Erdnuss ist dagegen eine Hülsenfrucht ähnlich der Erbse, Bohne und Linse.

 

 

Dem Körpergewicht geht’s auf die Nuss

Warum die Kalorien aus Nüssen weniger in Form von Körperfett gespeichert werden als die anderer Nahrungsmittel liegt an der besonderen Nährstoffkombi von Nüssen, deren Art von Fetten und Eiweißen. Nüsse scheinen sogar den Energieverbrauch des Körpers anregen. Nüsse werden auch selten komplett im Mund zerbissen, sondern meist in größeren Stücken geschluckt. Das Fett kann deshalb nicht komplett verdaut werden. Nüsse sättigen, das starke Kauen unterstützt das noch dazu.

 

Jetzt gibt's was auf die Nüsse – Gesunde knackige Schnellmacher / Cashewnüsse © stefandrexl.de

Jetzt gibt’s was auf die Nüsse – Gesunde knackige Schnellmacher / Cashewnüsse © stefandrexl.de

 

Nüsse können hochallergisch sein

Manche Menschen reagieren allergisch auf Nüsse.  Der menschliche Organismus stuft das Eiweiß der Nuss in diesem Fall als gefährlich ein.  Die Folge ist eine hohe Histamin-Ausschüttung, dass ein Brennen in Mund und Rachen auslöst. Dazu können Atemnot, Bläschen-Ausschläge an verschiedenen Körperstellen und sogar Asthmaattacken kommen. Selbst der Verzehr von Lebensmitteln, die nur geringste Spuren „echter” oder „unechter” Nüsse enthalten, ist gefährliche und kann diese Symptome auslösen. Allergiker müssen deshalb komplett auf alle Nüsse verzichten.

 

Jetzt gibt's was auf die Nüsse – Gesunde knackige Schnellmacher / Erdnuss, Walnuss, Paranuss und Cashew © stefandrexl.de

Jetzt gibt’s was auf die Nüsse – Gesunde knackige Schnellmacher / Erdnuss, Walnuss, Paranuss und Cashew © stefandrexl.de

 

 

Meine sieben beliebtesten Nussarten

Botaniker hin oder her, auch wenn manche Nussart keine echte Nuss ist, möchte ich euch meine Lieblingsnüsse vorstellen. Für mich macht’s letztendlich keinen Unterschied ob Hülsenfrucht, Steinfrucht oder „echte“ Nuss, denn alle Arten sind gesund und echte Kraftpakete:

 

Jetzt gibt's was auf die Nüsse – Gesunde knackige Schnellmacher / Die Walnuss © stefandrexl.de

Jetzt gibt’s was auf die Nüsse – Gesunde knackige Schnellmacher / Die Walnuss © stefandrexl.de

 

 

Die Supernuss: Walnuss

Die Walnuss ist die Powernuss und gilt als die Nuss-Königin. „Juglas Regia“ (bot.) bedeutet königliche Frucht des Jupiters und ihr Name ist Programm. Walnüsse enthalten das Schlafhormon Melatonin und sind damit ein optimaler Regenerationsunterstützer, Es kann aufgrund seiner antioxidativen Wirkung zudem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber auch Krebs vorbeugen. Ihre 75 Prozent ungesättigten Fettsäuren sorgen für bessere Blutwerte und fördern die Zellfunktionen. Das macht die Walnuss zu der gesündesten aller Nussarten.

Weitere Nährstoffe und ihre Wirkung: Zink stärkt Haare, Haut und Nägel, Vitamin B die Nerven.

Walnussbäume zählen zu den ältesten Bäumen der Erde, sie wachsen in Südeuropa, Zentralasien aber auch in Amerika. Zwei Drittel der weltweiten Walnussproduktion werden in Kalifornien geerntet. Ihr bitter süßer Geschmack passt ideal zu Käse und Wein, in Obstsalat und fast jedem Gebäck. Wer kennt’s nicht aus der Weihnachtszeit.

 

 

Mandel: Die edle Bittere

Die Mandel hat einen hohen Gehalt an Vitamin E, Magnesium- und das Calcium. Ihre antioxidative Wirkung kräftigt die Zellen, kann vor Herzkrankheiten schützen,  den Cholesterinspiegel senken und Krebs vorbeug. Offiziel ist die Mandel eine Steinfrucht und keine Nuss. Mandeln sind die Früchte eines Rosengewächses, welches besonders das milde Klima in Spanien oder Italien liebt. Nach der Ernte trocknen Mandeln in der Sonne und werden erst kurz vor dem Versand geschält. Ihr zartes Aroma findet sich in vielen Gebäcken und auch in der asiatischen Küche.

 

 

Macadamia: die Exotische

Die Macadamianuss ist eine der gesündesten Nussarte und hat einen großen Anteil ungesättigter Fettsäuren, welche gut für die Gefäße und das Herz sind. Daneben sind Macadamianüsse reich an Aminosäuren. Vor allem Arginin, welches die Entspannung der Blutgefäße fördert und so zu einem gesunden Blutdruck beiträgt. Die große Menge an Ballaststoffen ist für ihr hohe Kalorienanzahl verantwortlich. Macadamia-Nuss kommen ursprünglich aus Queensland. Ihre australischen Ureinwohner wussten die fettreiche Nahrung zu schätzen: Immerhin 75 Prozent und der Großteil sind ungesättigte Fettsäuren. Das butterige, vollmundige Aroma der Macademianuss ist einzigartig unter den Nussarten, ihr Preis mitunter auch.

 

 

Pekannuss: Der Halbmond

Die Pekannuss gehört zur Familie der Walnüsse, sie schmecken allerdings süßer. Das treibt auch den Kaloriengehalt der Pekannuss nach oben, immerhin bringen es 100 g auf fast 700 Kalorien und sollte nur in geringen Mengen verzehrt werden. Ihre ungesättigten Fettsäuren stärken das Herz-Kreislauf-System. Aufgrund des hohen Gehalts an Kalzium, Magnesium, Kalium, Eisen und Zink wirken sich Pekannüsse positiv auf den Blutzuckerspiegel, bei Diabetes und Bluthochdruck aus.

 

Jetzt gibt's was auf die Nüsse – Gesunde knackige Schnellmacher / Die Paranuss © stefandrexl.de

Jetzt gibt’s was auf die Nüsse – Gesunde knackige Schnellmacher / Die Paranuss © stefandrexl.de

 

 

Paranuss: Die ruhige Selen

Paranüsse sind reich an Selen, das Schwermetalle binden und somit zu einer Entgiftung des Körpers beitragen kann. Ihre hohe antioxidative Wirkung schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und wirkt krebsvorbeugend. Die Paranuss ist besonders für Kinder wertvoll, denn die enthaltenen Mineralstoffe Phosphor, Magnesium und Kalzium sorgen für starke Knochen und Zähne. Zu viele Paranüsse sollten allerdings weder klein noch groß naschen.

 

Jetzt gibt's was auf die Nüsse – Gesunde knackige Schnellmacher / Die Cashewnuss © stefandrexl.de

Jetzt gibt’s was auf die Nüsse – Gesunde knackige Schnellmacher / Die Cashewnuss © stefandrexl.de

 

 

Cashewnuss: Die Getarnte

Die Cashew zählt ebenso zu den Steinfrüchten, sie ist der Kern des Cashewapfels. Von allen Nussarten enthalten die Cashewnüsse überdurchschnittlich viele Kohlenhydrate. Ihre B-Vitamine sind gut für das Gehirn und Zentral-Nerven-system. Der hohe Anteil an Eisen, Magnesium und Betacarotin unterstützt den Stressabbau, das Immunsystem und steigert daher auch unser Denkvermögen. Die Heimat des Cashewbaums ist das nördliche Amazonasgebiet. An seinen birnenförmigen Fruchtstielen wachsen die Kaschuäpfel an deren breiten Ende eine kleine Steinfrucht hängt – der Cashewkern. Er wird von einer harten Schale geschützt, die ein toxisches und die Haut ätzendes Öl enthält, das allerdings gerne in der Medizin genutzt wird. Das süße, mehlige Aroma findet sich in fast jedem Studentenfutter und bereichert asiatische Gerichte.

 

Jetzt gibt's was auf die Nüsse – Gesunde knackige Schnellmacher / Die Erdnuss © stefandrexl.de

Jetzt gibt’s was auf die Nüsse – Gesunde knackige Schnellmacher / Die Erdnuss © stefandrexl.de

 

 

Erdnuss: Die Proteinbombe

Die Erdnuss besitzt einen hohen Gehalt an Vitamin B, welches den Stoffwechsel und die Zellerneuerung fördert. Botanisch gilt die Erdnuss als Hülsenfrucht und reift unter der Erde. Sie ist besonders für Sportler geeignet, denn die enthaltene Linolsäure ist gut für das Herz und der hohe Anteil an Tryptophan hilft gut zu schlafen. In der Regel kommen Erdnüsse geröstet auf den Markt, um ihr Haltbarkeit zu verlängern und Bitterstoffe deutlich zu reduzieren. Der äusserst würziger Geschmack verfeinert herzhafte Gerichten und ist beliebt als Brotaufstrich.

 

 

 

Pistazie: Für die Figur

Auch die grünliche Pistazie zählt zu den starken Proteinlieferanten. Diese sind wichtig für unsere Muskeln und Energieaufbau. Daneben sind essentielle Nährstoffe der Pistazie Phosphor, Kalzium und Kalium, welche Zähne und Knochen stärken. Auch die Pistazie ist eine Steinfrucht und enthält viel Vitamin E, das freien Radikalen bändigt und Krebserkrankungen vorzubeugt. Angeblich soll die Pistazie das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken wesentlich senken. Pistazien sind reich an Folsäure und Kalium und können für Bluthochdruckpatienten ebenso gut wie für schwangere Frauen und stillende Mütter sein.

 

 

Haselnuss – die Nussart von Dahoam

Die Haselnuss ist eine echte Nuss und zählt in Deutschland als gute Nervennahrung. Sie enthält zellschützendes Vitamin E, welches die Sauerstoffzufuhr des Gehirns fördert. Ihre enthaltenden Gerbstoffe, Vitamin A und B sind positiv für die Darmflora, die Hautfunktion und ebenso die Sehkraft. Die Haselnuss ist ein Strauchgewächs und findet in Europa ideale Wachstumsbedingungen. Der würzige sanfte Geschmack ist in der Weihnachtsbäckerei fest verankert und besonders beliebt in Nuss-Nugatcremes. Weil der Haselstrauch ein Birkengewächs ist, ist die Nuss für so manchen Allergie-Geplagten tabu.

 

 

Nährwerte Nussarten

Nussart / 100 g
kcal
Kohlenhydrat
Fett
Eiweiß
Cashewnüsse 590 31 g 42 g 21 g
Erdnüsse (geröstet)
610 8 g 48 g 30 g
Haselnüsse 645 11 g 62 g 12 g
Macadamianüsse 720 4 g 73 g 9 g
Mandeln 610 6 g 53 g 24 g
Paranüsse 690 2,2 g 66 g 18 g
Pekannüsse 695 4,4 72 g 9 g
Pistazien (geröstet) 640 16 g 54 g 20 g
Walnüsse 690 11 g 63 g 17 g

 

 

MEHR INFORMATIONEN

Infos über Nuss-Allergien gibt’s beim Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V.

Nach einer kurzen, schwül warmen Nacht stand ein harter Tag vor mir: IRONMAN Vichy 2016 . Zum zweiten Mal stand ich bereits in dem französischen Kurort am Start und hatte nach meiner Premiere 2015 noch eine Rechnung offen. Erneut gab es Hitze und Wind in der Auvergne vorhergesagt, und die erste Disziplin im Lac d’Allier galt es diesmal ohne Wetsuit zu bewältigen. Mein IRONMAN Vichy 2016 im zauberhaften Herzen Frankreichs durch die Auvergne zwischen Puy de Dôme und Massive Central in Zahlen …

 

HERE ARE MY IRONMAN VICHY 2016 STATISTICS

 

MY IRONMAN VICHY 2016 RESULT

STARTNUMMER 1446
AGE GROUP M45-49
INDIVIDUAL 5.
GENDER 87.
OVER ALL 89.

 

MY IRONMAN VICHY 2016 RACE SUMMERY

STARTZEIT 6:50 Uhr
STARTGRUPPE Rolling Start (4 Athleten / 4 Sekunden)
SCHWIMMEN 59:49 min / 2. M40-44
T1 2:46 min
RADFAHREN 4:53:27 h / 4. M40-44
T2 3:23 min
LAUFEN 3:24:06 h / 4. M40-44
FINISH 9:24:30 h / 5. M40-44

 

MY IRONMAN VICHY 2016 SWIM DETAILS

1.9 km / 1.9 km / 29:05 / 29:07 / 1:31/100m
3.8 km / 1.9 km / 30:10 / 59:17 / 1:35/100m
TOTAL 3.8 km / 59:17 / 59:17 / 1:33/100m
INDIVIDUAL 2.
GENDER 44.
OVER ALL 48.

 

MY IRONMAN VICHY 2016 BIKE DETAILS

4.2 km / 4.2 km / 7:14 / 1:09:21 / 34.84 km/h
23.4 km / 19.2 km / 31:12 / 1:40:33 / 36.92 km/h
51.1 km / 27.7 km / 45:18 / 2:25:51 / 36.69 km/h
89.8 km / 38.7 km / 1:01:13 / 3:27:04 / 37.93 km/h
109 km / 9.2 km / 31:44 / 3:58:48 / 36.30 km/h
136.8 km / 27.8 km / 48:58 / 4:47:46 / 34.06 km/h
176.8 km / 40 km / 1:08:15 / 5:56:01 / 35.16 km/h
TOTAL 176.8 km / 4:53:54 / 5:56:01 / 36.09 km/h
INDIVIDUAL 4.
GENDER 75.
OVER ALL 75.

 

MY IRONMAN VICHY 2016 RUN DETAILS

3.5 km / 3.5 km / 14:47 / 6:13:45 / 4:13/km
4.8 km / 1.3 km / 6:13 / 6:19:58 / 4:46/km
5.2 km / 0.4 km / 2:01 / 6:21:59 / 5:02/km
6.3 km / 1.1 km / 5:02 / 6:27:01 / 4:34/km
8.7 km / 2.4 km / 10:48 / 6:37:49 / 4:30/km
13.9 km / 5.2 km / 25:13 / 7:03:02 / 4:50/km
15.2 km / 1.3 km / 5:59 / 7:09:01 / 4:36/km
15.6 km / 0.4 km / 2:21 / 7:11:22 / 5:52/km
16.7 km / 1.1 km / 5:24 / 7:16:46 / 4:54/km
19.2 km / 2.5 km / 12:21 / 7:29:07 / 4:56/km
24.3 km / 5.1 km / 25:09 / 7:54:16 / 4:55/km
25.7 km / 1.4 km / 6:17 / 8:00:33 / 4:29/km
26.1 km / 0.4 km / 2:40 / 8:03:13 / 6:39/km
27.2 km / 1.1 km / 5:34 / 8:08:47 / 5:03/km
29.7 km / 2.5 km / 13:25 / 8:22:12 / 5:22/km
34.8 km / 5.1 km / 27:26 / 8:49:38 / 5:22/km
36.1 km / 1.3 km / 6:40 / 8:56:18 / 5:07/km
36.5 km / 0.4 km / 3:04 / 8:59:22 / 7:40/km
37.6 km / 1.1 km / 5:51 / 9:05:13 / 5:19/km
40.1 km / 2.5 km / 13:02 / 9:18:15 / 5:12/km
41.6 km / 1.5 km / 6:30 / 9:24:45 / 4:20/km
Total 41.6 km / 3:25:47 / 9:24:45 / 4:56/km
INDIVIDUAL 4.
GENDER 87.
OVER ALL 89.

 

MY IRONMAN VICHY 2016 TRANSITION DETAILS

T1: Swim-to-bike 2:50
T2: Bike-to-run 2:57
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THE IRONMAN VICHY 2016 TOP5 AGE GROUP M45-49

1. Selukov, Arnaud (FRA) 25 / 01:02:35 / 04:44:49 / 03:09:09 / 09:02:14
2. Petermann, Laurent (FRA) 57 / 01:12:32 / 04:48:35 / 03:08:28 / 09:15:24
3. Prezzi, Franco (ITA) 61 / 01:12:36 / 04:47:22 / 03:09:29 / 09:16:58
4. Robustelli, Alessandro (ITA) 78 / 01:08:28 / 04:47:22 / 03:17:17 / 09:21:51
5. Drexl, Stefan (DEU) 89 / 00:59:17 / 04:53:54 / 03:25:47 / 09:24:45

IRONMAN Vichy 2016 Results

 

THE IRONMAN VICHY 2016 TOP 5

WOMEN
1. Faux, Catherine (GBR) 09:13:40
2. Schaerer, Celine (SUI) 09:17:21
3. Fillnow, Kelly (USA) 09:27:56
4. Capone, Lauren (USA) 09:34:06
5. Tanaka, Keiko (JPN) 09:35:46

MEN
1. Wiltshire, Harry (GBR) 08:17:14
2. Brydenbach, Tim (BEL) 08:18:34
3. Risti, Ivan (ITA) 08:19:58
4. Delsaut, Trevor (FRA) 08:21:51
5. Brader, Christian (GER) 08:22:43

 

THE IRONMAN VICHY 2016 STATISTICS

STARTER 1946 / 100 %
FINISHER 1543 / 79,3 %
DNF 403 / 20,7 %
STARTER M40-44 254
FINISHER M40-44 234
AIR TEMPERATUR 36 Grad Celsius
WATER TEMPERATURE 26 Grad Celsius
WIND DIRECTION S-SW-NW
WIND SPEED 10 – 45 km
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MY IRONMAN VICHY 2016 RACING STUFF

BEN & JERRY’S Cookie Dough Icecream
CANYON Speedmax CF Di2 Zeitfahrrad
CONTINENTAL Schlauchreifen
FIZIK Tritone 5.5 Sattel
GIRO Inciter Tri Radschuhe
MAVIC CXR80 T Laufräder
MYPROTEIN Maltodextrin
OAKLEY Hollbrook Sonnenbrille
OAT SNACK Banana Bread
POC Cerebel Aerohelm
POLAR V650 Radcomputer
POLAR V800 GPS Multisportuhr
POWERBAR PowerGel
PROFILE DESIGN ATTK Food Unit
SAILFISH G-Range Wetsuit
SAILFISH Rebel Swimskin
SAUCONY Kinvara 7 Laufschuh
SKINFIT Tri Top, Tri Pant Funktionskleidung
SUGAR & PAIN Trucker SnapBack Cap
ZOGGS Predator Schwimmbrille

 

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RESULTS IRONMAN Vichy 2016

Es liegt eine kurze, schwül warme Nacht hinter uns und mit dem IRONMAN Vichy 2016 ein harter Tag vor mir. Zum zweiten Mal stehe ich in dem französischen Kurort am Start und habe noch eine Rechnung zu begleichen, denn meine Premiere 2015 lief nicht ganz nach Plan. Erneut sind Hitze und Wind für die Auvergne vorhergesagt und schon am Vortag war klar, dass die erste Disziplin im Lac d’Allier ohne Wetsuit zu schwimmen ist. Jedoch könnte ein anderes, viel diskutiertes Thema diesmal Einfluss auf mein Rennen haben. Werden mit meine Wettkampf- und Ernährungsstrategie diesmal funktionieren? Wie wird der neue Rolling Start? Was der Tag wohl heute bringt? Mein IRONMAN Vichy 2016 mit Nebenwirkungen und anderen Kuriositäten.

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Die letzte Trainingseinheit auf dem Rad durch das Val d'Allier noch in entgegengesetzter Richtung ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Die letzte Trainingseinheit auf dem Rad durch das Val d’Allier noch in entgegengesetzter Richtung ©stefandrexl.de



HERE IS MY IRONMAN VICHY 2016 STORY


Der Wecker klingelt, es ist zehn vor vier und das Thermometer zeigt schon jetzt 24 Grad Celsius – oder immer noch! Es ist Sonntag, 28. August 2016, noch drei Stunden bis zum Start des IRONMAN Vichy 2016. Die Saison war lang und so habe ich mich eher kurzfristig für meine zweite Langdistanz entschieden. Ich bereite mein Frühstück: Haferflocken in warmer Sojamilch mit Zimt, zerquetschter Banane und Honig. Diese Kombination hat sich stets bewährt und ich genieße meine letzte Mahlzeit vor dem Rennen. Morgenstund’ hat Gold im Mund, und heute darf’s ein bisschen mehr sein!

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Zum Betthupferl etwas innere Kühlung und süße Motivation ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Zum Betthupferl etwas innere Kühlung und süße Motivation ©stefandrexl.de

Die letzten Tage vor meiner zweiten Langdistanz habe ich mit intensiver Entspannung, kurzen Trainingseinheiten, sowie viel Trinken und Essen hochwertiger Kohlenhydrate und Fette verbracht. Am Abend zuvor gab’s einige Galettes mit Deftigem und Crêpes mit Süßem bei meiner Lieblings-Crêperie Josephine in Vichy. Wir sind diesmal sogar extra früher angereist, um besser zu akklimatisieren, und haben ein gut gekühltes Hotel gewählt. Das einzig Richtige angesichts der hohen Temperaturen während der IRONMAN Race Week von bis zu 38 Grad Celsius. Zur inneren Kühlung und Belohnung habe ich mir als Betthupferl noch eine leckere Eiscrème, natürlich ein Ben & Jerry’s, gegönnt.

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Französiche Kreativität an der Radstrecke ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Französiche Kreativität an der Radstrecke ©stefandrexl.de

Anschließend fülle ich meine Trinkflaschen mit Tee und Maltodextrin von MyProtein und bereite die Wettkampf-Verpflegung vor. Alles Routine, bis jetzt. Nach einem frisch gebrühten Espresso in meiner Bialetti gönne ich mir noch etwas Ruhe zur Konzentration. Zwei Stunden vor dem Start brechen wir auf. In Begleitung meines Sohnes laufe ich durch die Dunkelheit auf der Promenade entlang des Lac d’Allier zum Wettkampfgelände. Es ist ein Teilstück der Marathonstrecke des IRONMAN Vichy. Kein Wind, das Wasser ist still und die Nacht sternenklar.

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Letzte Vorbereitungen beim Check In des Zeitfahrrades ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Letzte Vorbereitungen beim Check In des Zeitfahrrades ©stefandrexl.de



CROISSANT ET CAFE AM START DES IRONMAN VICHY


Auf der anderen Uferseite schlummert der Parc Omnisports mit der noch verlassenen Wechselzone. Die Ruhe vor dem Sturm. Wir erreichen um 5:30 Uhr, pünktlich zur Öffnung den Bike-Park. Es herrscht eine entspannte Atmosphäre, es gibt Croissant mit Café Crème im Palais du Lac Centre Omnisports, ich lasse lieber die Finger davon. Es bleiben mir noch 80 Minuten bis zum Start. Auf meinem Weg durch die Wechselzone treffe ich noch Christian Brader und Diana Riesler auf ein kurzes Gespräch, zwei deutsche Profi Triathleten und heute Favoriten auf den Gesamtsieg. Mein Bike (CANYON Speedmax CF) steht mit Startnummer 1446 diesmal an einem undankbaren Platz im Zentrum der Wechselzone, Mitte, Mitte.



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Die letzten Vorbereitungen: Trinkflaschen in die Flaschenhalter und Verpflegung in die Food Box. Radschuhe einpudern, in die Pedale klicken und mit Gummis fixieren. Reifen aufpumpen und das richtige Ritzel auflegen. Fertig! Ich habe für den IRONMAN Vichy 2016 wieder die MAVIC CXR80 T Hochprofilfelgen mit Schlauchreifen gewählt, vorne wie hinten, auch wenn ein Reifenwechsel dadurch komplizierter wäre und länger dauern würde. Schlauchreifen rollen wesentlich komfortabler, vor allem auf dem rauen, französischen Straßenbelag und sind zugleich haltbarer. Holger Schiegel von SPEED COMPANY München hat vorsorglich ein paar neue Reifen aufgeklebt, damit alles hundertprozentig ist. Wichtiger für den Komfort auf dem Rad und den 180 Kilometern war aber noch eine leichte Korrektur meiner Sitzposition durch Pascal vom Radlabor. Denn erst dadurch ist es möglich ohne Rückenprobleme dauerthaft in der Aeroposition zu bleiben und mehr Druck auf’s Pedal zu bringen. Meinen POC Zeitfahrhelm und die Startnummer habe ich diesmal im Wechselbeutel deponiert, so dass ich beides bereits während meines Laufwegs zum Rad auf- und anziehen kann.

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Die Waffe ist geladen und Startplatz 1446 ist scharf ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Die Waffe ist geladen und Startplatz 1446 ist scharf ©stefandrexl.de



IRONMAN VICHY 2016: ROLLING START MIT FANZÖSISCHER KLEIDERORDNUNG


Der Lac d’Allier misst 26 Grad Celsius, ein Grad über der zulässigen Wassertemperatur und das bedeutet, dass die 3800 Meter heute ohne Wetsuit zu schwimmen sind. Wieder einmal dieses Jahr, denn nur zwei meiner neun Triathlons waren mit Wetsuit, weniger denn je. Die Klimaerwärmung hat damit auch immer öfter Auswirkungen auf unsere faszinierende Sportart. Als guter Schwimmer kommt mir das zwar entgegen, eventuell, es kostet mich aber auch mehr Energie wegen des höheren Beineinsatzes. Während ich noch ein Energy Gel zu mir nehme, gehe ich noch einmal meine Laufwege durch die Wechselzone ab und ziehe meinen Speedsuit von Sailfish an. Dann geht’s an den Start, für mich erstmals im neu eingeführten Rolling Start Modus , der die erste Disziplin für die Triathleten entspannter und komfortabler machen soll.

Wettkampf in der Komfortzone – ein Widerspruch! Ein kurzer Abschied von meiner Frau und meinem Sohn, Schwimmbrille aufgesetzt und dann hinein in die Gatterschleuse für die freiwillige Vorsortierung nach den persönlichen Schwimmzeiten. Statt Entspannung und Komfort herrscht hektisches Gedränge im Kampf um die besten Startpositionen – als würde schon hier der IRONMAN entschieden. Ich komme mir vor wie ein Schaf auf dem Gang zum Schlachthof, wie das wohl erst für die Zuschauer aussieht. Dann erreiche ich endlich den ersten Block der schnellsten Schwimmer mit der Schleuse zum Ponton. Der Horizont färbt sich in sanftes orange und die Dämmerung setzt ein.

Ein Kampfrichter spricht mich überraschend an, erst in Highspeed-Französisch, dann auf englisch: Ich soll mein ärmelloses Triathlon Oberteil unter meinem Speedsuit auszuziehen oder runterzurollen, denn es sei nur ein Layer bei Wetsuitverbot erlaubt. Für mich zwar unverständlich, denn in den IRONMAN Reglement § 4.03 (f) wurde das mit zunehmender Popularität der Speedsuits angepasst mehr und auch während der Wettkampfbesprechung wurde diesbezüglich nichts erwähnt. Ich war über diese französische Kleiderordnung irritiert aber es machte keinen Sinn kurz vor dem Start zu diskutieren und so die Konzentration womöglich zu verlieren. Also ziehe ich meinen Speedsuit wieder aus, schlüpfe mit meinen Schultern durch das enge Kopfteil meines ärmellosen Tri Tops und schiebe es nach unten über den Bauch. Natürlich alles andere als optimal, denn um meine Taille war jetzt eine unbequem Wurst gewickelt. Zu einem früheren Zeitpunkt hätte ich dafür sicherlich eine bessere Lösung gefunden. Mit diesem Thema wurden auch andere Triathleten kurzfristig konfrontiert und mancher später deshalb auch disqualifiziert, selbst einige Profis (LINK).

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Stau am Ponton und die Zeit läuft: Der Schwimmstart mit Rolling Start gleicht selbst bei einigen schnelleren Triathleten einem planlosen Sprung ins Ungewisse ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Stau am Ponton und die Zeit läuft: Der Schwimmstart mit Rolling Start gleicht selbst bei einigen schnelleren Triathleten einem planlosen Sprung ins Ungewisse ©stefandrexl.de



BLEIENTEN UND TREIBGUT STATT ADRENALIN


Nach acht Monaten Training, Verzicht und intensiver Vorbereitung ist es dann soweit für mich und fast 2000 Triathleten. Um 6:50 Uhr ertönt erstmals das Startsignal des IRONMAN Vichy 2016 für die ersten vier Athleten gefolgt von den Nächsten alle vier Sekunden. Mit einem kurzen Piepston startet für mich knapp eine Minute später die zweite Langdistanz und ich laufe mit drei weiteren Triathleten über den Steg, wo die vorherigen Starter noch spazieren. Ein Kampfrichter fordert uns auf, nicht zu überholen. Ein Scherz, denke ich mir. Da war sie die Komfortzone! Am Ende des Steges hole ich Schwung und setze zum Startsprung an. Gerade noch rechtzeitig erkenne ich, wie ein Starter vor mir eher hilflose ins Wasser plumpst. Als ich gerade noch seitlich an ihm vorbeisegle, taucht unter mir ein anderer Schwimmer auf – ohne Brille. Ich segle glücklicherweise weit genug. Nach einer kurzen Tauchphase ohne „Bleienten“ schwimme ich relativ moderat los, denn von Beginn an muss ich mich durch oder über vor mir gestarteten Triathleten kämpfen. Für gewöhnlich geht es mit dem Start und der ersten Disziplin so richtig zur Sache, die Strecke ist frei und das Tempo hoch. Bei einem regulären Start wäre ich jetzt wohl mit den schnellsten Schwimmern schon vorne weg. Mit dem Rolling Start ist alles anders und das Problem liegt ursächlich nicht bei den Teilnehmern.

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Konzentrierte Vorbereitung auf das Schwimmen mit Rollin Start ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Konzentrierte Vorbereitung auf das Schwimmen mit Rollin Start ©stefandrexl.de

Das Wasser ist zwar unruhig aber das Wassergefühl ist sehr gut, das Tempo eher kontrolliert. An der ersten Boje wird gedrängelt, Positionskämpfe und so verläuft auch das gesamte Schwimmen. Mit dem ersten und einzigen Landgang gibt’s etwas Abwechslung. Die Zuschauermenge tobt, das französische Publikum ist sensationell und das spornt an. Ich fühle mich nach der Hälfte der Schwimmstrecke durchaus locker, jedoch habe ich keine Orientierung an welcher Position ich mich befinde, denn überall sind Schwimmer Im vergangen Jahr war ich zu diesem Zeitpunkt in der Spitzengruppe und wir haben sogar die langsameren Profis eingesammelt. Beim erneuten Sprung in den Lac d’Allier ein ähnliches Szenario, wie beim Start. Was mag das wohl für ein Bild von unserer Sportart für Außenstehende abgegeben? Die Sonne geht auf über Vichy und mit jedem Atemzug nach links schaue ich ihr auf der zweiten Runde direkt entgegen.



SOLORITT DURCH DEN GLUTOFEN DER AUVERGNE


Mit meiner bisher langsamsten Schwimmzeit steige ich nach die 3,8 Kilometer mit 59 Minuten aus dem badewannenwarmen Lac d’Allier und schwinge mich mit einem schnellen ersten Wechsel nach nur 2:50 Minuten auf den Sattel meines Canyon Speedmax CF. Jetzt folgen die schönsten 180 km eines IRONMAN bei strahlend blauem Himmel durch die zauberhafte Landschaft der Departements d’Allier und Puy de Dôme. Nach dem Parc d’Omnisport und ein paar kurze Steigungen des Vororts Bellerive-sur-Allier geht’s Richtung Süden auf die Radstrecke. Zwei Runden à 90 km mit 1194 Höhenmetern sind zurückzulegen. Meine Beine sind locker und schnell finde ich einen Tretrhythmus. Auf den ersten Kilometern überhole ich einige Athleten, beinahe alle hundert Meter einen. Nach 20 km bin ich alleine unterwegs durch die Felder des Val d’Alliers und die verschlafenen Dörfer des Département Puy-de-Dôme.

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Feuer frei: Mit Fullspeed über die Felder im Val d'Allier ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Feuer frei: Mit Fullspeed über die Felder im Val d’Allier ©stefandrexl.de

Es geht raus aus dem Tal und von Limones auf einer der langen Geraden über Luzillat nach Maringues. In der Ferne, bei Kilometer 40 sehe ich endlich wieder einen Mitstreiter vor mir, ein Orientierungspunkt. Erst jetzt merke ich, selbst einen Verfolger zu haben, wohl schon seit einiger Zeit, ganz so einsam ist es also doch nicht. Der scheint es sich hinter mir eingerichtet zu haben, zwar im erlaubten Mindestabstand der zwölf Meter langen Windschattenbox, aber ohne einen Zentimeter zu verschenken, zu überholen oder sich abschütteln zu lassen.

Das Morgenlicht ist herrlich und der klare Blick auf den Puy de Dôme ist einfach wunderbar. Über den Feldern liegt ein leichter Dunst und in den Dörfern stehen Menschen am Straßenrand und winken, es riecht nach frischem Baguette. Motivation. Es läuft und ich fahre ein konstantes Tempo um die 40 km/h, ein leichter Wind von links-vorne bläst mir aus Süd-Westen entgegen. Der Pedaldruck passt und es ist Zeit nach einem Energy Gel bei Kilometer zehn für etwas feste Verpflegung mit Banana Bread.Bei Kilometer 44 überhole ich meinen Vordermann und ein paar Kilometer später die eher gestartete führende Frau. Nach 50 Kilometern im Schlepptau überholt mich mein Windschatten –Verfolger. Es ist Holger aus Deutschland (praktisch die beschrifteten Starnummern) zusammen mit einem weiteren Athleten und klebt erneut kritisch an dessen Hinterrad – sechs Radlängen, keinen Zentimeter mehr oder weniger.

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Ausser eines Verfolgers keine Traithlet in Sichtweite ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Ausser eines Verfolgers keine Traithlet in Sichtweite ©stefandrexl.de

Bevor es erstmals von Bas-et-Lezat den langen Anstieg hinauf nach Razet geht, werde ich von einem Gruppo mit acht Mann überholt, die ein Mannschaftszeitfahren simulieren, dicht gefolgt von einem Race Marshall und einem Referee. Doch beide warten nur auf eine verkehrsgünstige Chance, um zügig an dem Pulk vorbeifahren ohne einer Reaktion auf das Renngeschehen. Rolling Start mit Schwimmen im selbst gewählten Wasserschatten, Windschattenfahren ohne Konsequenzen, wozu eigentlich Zeitnahme für Age Grouper? Wir könnten im Ziel auch Würfeln …

Es kehrt wieder Ruhe ein, nur die Carbon-Laufräder dröhnen monoton über den groben Asphalt. Nach den fast hundert Höhenmetern und einer Achterbahn durch den welligen Forêt vor Vichy führt eine lange Abfahrt wieder hinunter ins Val d’Allier und durch das Labyrinth von Bellerive-sur-Allier. Nach einigen heiklen Bremsbuckeln mit Tempo 75 und einer scharfen Rechtskurve folgen einige Kreisverkehre und Kreuzungen bis schließlich die erste Radrunde mit einer Verpflegungsstelle geschafft ist: 2:25 Stunden für die ersten 90 Kilometer! Ich trenne mich von meinen leeren Trinkflaschen und bekomme bei den Individual Needs meine zwei vorbereiteten vollen Flaschen. Ab jetzt zählts!



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NACH DER RUHE KOMMT DER STURM: DIE ZWEITE RADRUNDE


Die zweiten 90 km beginnen bereits weniger einsam. Ich überhole einige sehr langsame Triathleten, sie sind scheinbar wohl erst am Anfang der zweiten Disziplin. Aber auch ich werde alle paar Kilometer von langsameren Schwimmern oder später gestarteten Triathleten überholt. Während die Temperaturen jetzt 30 Grad übersteigen, nehmen die Böen deutliche zu und der Wind bläst aus verschiedenen Richtungen. Als ich das zweite Mal aus dem Val d’Allier hinauf nach Limons fahre weht mir ein starker Westwind entgegen und dunkle Gewitterwolken entstehen über dem Puy-de-Dome, die schnell Richtung Vichy ziehen. Nun steigt auch die Luftfeuchtigkeit und die Luft riecht nach warmen Regen.

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Lange Geraden und eine überwältigende Aussicht auf den Puy de Dôme ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Lange Geraden und eine überwältigende Aussicht auf den Puy de Dôme ©stefandrexl.de



Der Wind bremst die Athleten und das Tempo wird langsamer. Etwa zwanzig Radfahrer passieren die Verpflegungsstelle in Martres-sur-Morge und plötzlich fliegen Trinkflaschen auf den Boden und rollen über die Straße. Eine freiwillige Helferin springt hinterher, ein Fehler. Unmittelbar hinter mir kommt es zum Sturz. Während ich mit einer Hand noch nach einer Trinkflasche greife, rollt eine Volle direkt vor mein Vorderrad. Einarmig versuche ich meine Lenker zu stabilisieren und schon rumpelt es unter mir. Ich kann gerade noch das Gleichgewicht halten und glücklicherweise einen Sturz vermeiden. Eine Schrecksekunde, das Adrenalin schießt mir durch den kompletten Körper. Das wäre fast ins Auge gegangen – durchschnaufen, sortieren und weiterfahren!

Der Regen kommt nicht, aber der Wind nimmt zu, vor allem der Gegenwind bläst stark und gibt mir das Gefühl über den Asphalt zu kriechen. Nach knapp 140 Kilometern fahre ich wieder einmal alleine durch die Prärie. Ich fühle mich etwas matt, werde unkonzentriert und meine Gedanken schweifen ab. Ich denke an die vergangenen Monate, das Training und meine Familie, an die vielen wunderbaren Moment und die viel zu früh verstorbenen Freunde. Ich hinterfrage den Sinn der Sache, welch ein Privileg diesen Sport machen zu können – zu dürfen. Gesund. Welch ein Glück? Mein Blick schweift über den Radcomputer und meinen Notizzettel auf dem Vorbau mit meinen Stichpunkten, die der Sache einen Sinn geben. Die Konzentration kehrt schlagartig zurück und mit einem erneuten Tempocheck auch die Motivation. Auf den letzten 25 Kilometern nütze ich endlich den Rückenwind und verschärfe noch einmal das Tempo. Der Regen hat es dafür nicht zu mir geschafft, nur im Dorf St.-Clément-de-Regnat waren die Straßen feucht.



IRONMAN VICHY 2016 The Story: Hochbetrieb an der Verpflegungsstelle mit Schrecksekunde ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Hochbetrieb an der Verpflegungsstelle mit Schrecksekunde ©stefandrexl.de



Auf der Abfahrt zurück nach Vichy erhöhe ich die Trittfrequenz, lockere meine Beine und entspanne den Rücken. Die dauerhafte Haltung in der Aeroposition mit dem hohen Druck und der fehlenden Abwechslung ist anstrengend, aber dank des vielen Athletiktrainings gab es diesmal keine Rückenschmerzen. Die letzten Kilometer zurück zur Wechselzone sind aufgrund der vielen Kurven und Kanaldeckel riskant. Nach 4:53 Stunden steige ich pannenfrei und dankbar von meinem Speedmax, ganze 17 Minuten schneller als im Vorjahr und an Position vier meiner Altersklasse. Die Beine fühlen sich zumindest nach dem ersten Bodenkontakt gut an.



HAWAII-FEELING IM MARATHON AM LAC D’ALLIER


Mit einem weiteren flotten Wechsel, Socken an und rein in die Laufschuhe, starte ich meine erste Laufrunde und finde sofort meinen Laufrhythmus. Mein Marathon soll diesmal besser laufen und so wähle ich ganz bewusst ein moderates Tempo, denn schließlich liegen bereits 3,8 km Schwimmen und 180 km Radfahren hinter mir. Die Erfahrungen des Vorjahres möchte ich nicht mehr machen aber ich möchte sie auch nicht missen. Nach 5 km überrascht mich ein Blick auf meine Uhr: 21:30 Minuten – das ist zu schnell. An der ersten Verpflegungsstelle nehmen ich nur Wasser im Vorbeilaufen, die Mittagshitze von jetzt 33 Grad ist noch erträglich. Ich lauf durch die Galerien von Vichy und vorbei an der Oper, noch ist die Laufstrecke zwar leer aber den Streckenrand säumen bereits zahlreiche Zuschauer.

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Die Beine sind auch im Marathon locker und schnell läuft's durchdie Galerien des Parc de l'Opèra ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Die Beine sind auch im Marathon locker und schnell läuft’s durchdie Galerien des Parc de l’Opèra ©stefandrexl.de



Nach zehn Kilometern gehe ich ein paar Meter durch die nächste Verpflegung und trinke erstmals auch ein paar Schlücke Cola im Wechsel mit Wasser. Nach wenigen Metern laufe ich wieder locker weiter. In der zweiten Runde erreicht dann doch noch etwas warmer Sprühregen das Städtchen Vichy. Das Nass von oben ist angenehm und für kurze Zeit ist es auch. Doch der Regen kühlt kaum und nach zwanzig Minuten ist der Regen schon wieder vorbei. Dafür steigt jetzt die Luftfeuchtigkeit und erschwert die Atmung. Fast schon Hawaii-Feeling. In 1:40 Stunden ist die Hälfte des Marathons geschafft, jetzt heißt es die Konzentration und das Tempo halten.



IRONMAN VICHY 2016: COLA ORANGE FÜR DEN ZUCKERSPIEGEL


Zu diesem Zeitpunkt des IRONMAN habe ich keine Ahnung, was hinter mir passiert und an welcher Position ich laufe. Ebenso gibt es keine Informationen, wie viele Athleten vor oder nach mir gestartet sind, die eventuell langsamer oder schneller unterwegs sind als ich ohne sie jemals während des gesamten Rennens zu sehen. Es ist ein Rennen ohne Orientierung. Ich halte stattdessen an meiner Renntaktik fest, ab jetzt durch jede Verpflegungsstelle ein paar Meter zu gehen während ich trinke und an Orangen sauge, um nicht Gefahr zu laufen, hinten raus einzugehen. Dennoch beginnt in der dritten Runde mein Blutzuckerspiegel zu schwanken und auch die Waden werden etwas matschig. Ich verkürze die Schrittlänge, erhöhe dafür die Schrittfrequenz und nehme etwas das Tempo raus. Es funktioniert und ich kann diese Schwächephase relativ schnell überwinden. Auf der Uferpromenade überhole ich dann wieder Holger, mein Windschatten. Er hat Krämpfe und muss gehen!



IRONMAN VICHY 2016 The Story: In der Mittagssonne entlang am Lac d'Allier ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: In der Mittagssonne entlang am Lac d’Allier ©stefandrexl.de



Ein letztes Mal laufe ich durch das IRONMAN Stadion im Pac d’Omnisport, nur noch zehn Kilometer, die letzte Runde. Ich freue mich und denke kurz zurück an den IRONMAN Vichy 2015, an den letzten Marathon, der ganz anders kam als ich dachte, an die vergangenen zwölf Monate mit den die vielen Einheiten, Kilometern, Höhenmetern und den Fahrten durch den Regen. Ein tolles Jahr mit vielen Erfahrungen, für die ich dankbar bin und aus denen ich einiges gelernt habe. Sometimes you win and sometimes you learn, but you never lose, spreche ich laut aus. Es ist das erste Mal seit mehr als acht Stunden schweigen. Wir Triathleten sind schon eine seltsame Spezies.



FINISH MIT EISERNEM WILLEN UND GÄNSEHAUT BEIM IRONMAN VICHY 2016


Ich bin wieder hell wach und die Beine laufen fast automatisiert. Ich spüre zwar meine Waden, aber wäre ja auch schlimm, wenn nicht. Die Uhr zeigt keine neun Stunden an und es sind kaum mehr sechs Kilometer. Im Vorjahr war ein Slot für Hawaii längst abgehakt, jetzt ist vielleicht sogar ein Platz auf dem Podium in Reichweite. Aber keine Rechnerei, denn Triathlon ist keine Mathematik und auf fünf Kilometern kann noch einiges passieren. Auf der Schleife zur Opéra de Vichy kommt mir noch Frank Aurich entgegen, ein Sportsfreund aus München. Wir sind in der selben Altersklasse und er hat mir zum Glück laut zugerufen, sonst hätte ich ihn unter den vielen Läufern nich erkannt. Frank läuft knapp einen Kilometer vor mir und scheint somit erst in Runde drei zu sein.



IRONMAN VICHY 2016 The Story: Die letzte Runde läuft wie die Erste im Flug und ein letztes Mal geht's über die Europa-Brücke von Vichy ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Die letzte Runde läuft wie die Erste im Flug und ein letztes Mal geht’s über die Europa-Brücke von Vichy ©stefandrexl.de



Die letzten beiden Verpflegungen lasse ich aus, um Zeit zu sparen und merke, wie sich eine Leichtigkeit in mir ausbreitet. Ich laufe ein letztes Mal über die Europabrücke von Vichy und dann hinein in’s IRONMAN Stadion und die letzten einhundert Meter. Das Publikum feiert trotz der großen Hitze, angeheizt von einem DJ und zwei sensationellen Moderatoren. Was für eine Stimmung, Adrenalin und Gänsehaut, schlagartig löst sich meine Anspannung mit Tränen der Freude und des puren Glücks. Über der Finishline sehe ich die Uhrzeit: Neun Stunden, vierundzwanzig Minuten! Dieser Moment ist so intensiv und gewaltig, so wunderbar einzigartig: „You are an IRONMAN,“ schallt es aus den Boxen. Ich bin im Ziel.



FAZIT: VIRTUELLE DUELLE, GEDANKENSPIELE UND PERSÖNLICHE BESTZEIT


Das war ein Triathlon, eine Langdistanz und ein IRONMAN, wie ich ihn mir gewünscht habe. Das Wassergefühl war über die gesamten 3,8 km hervorragend, beide Wechsel haben sauber geklappt, auf dem Rad habe ich Pedaldruck und Tretfrequenz 180 km lang halten können und den Marathon bin ich nahezu 42,295 km mit einer konstanten Pace gelaufen. Meine Veränderungen im Training und in der Vorbereitung haben sich ausgezahlt und auch meine Ernährungsstrategie hat gut funktioniert. Meine Renntaktik war kontrolliert und darauf ausgelegt, nicht in eine ähnliche Situation zu geraten wie im Vorjahr.

Ich habe mit einer Zeit von 9:24:45 Stunden die TOP 5 meiner Altersklasse M45-49 erreicht und war damit 30:46 Minuten schneller als bei meinem ersten IRONMAN 2015. Gesamt ist es Platz 89 und somit ähnlich mit der Platzierung des Vorjahrs, dem 84 Platz (9:55:31 Stunden). Das verdeutlicht einen starken Anstieg der Leistungsdichte meiner Alterklasse beim IRONMAN Vichy von 2015 zu 2016. Interessant ist auch der Vergleich der Siegerzeit meiner Alterklasse: 9:22:41 Stunden (2015) zu 09:02:14 Stunden (2016). Mit meiner Zielzeit wäre man im vergangenen Jahr noch zweiter geworden. Aber jedes Rennen hat seinen eigenen Charakter und Triathlon ist keine Mathematik.



IRONMAN VICHY 2016 The Story: Nach 9:24 Stunden auf dem Buckel ist die ganze Energie auf einen lauten Freudenschrei konzentriert ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Nach 9:24 Stunden auf dem Buckel ist die ganze Energie auf einen lauten Freudenschrei konzentriert ©stefandrexl.de



Einen ganz besonderen Charakter hat der IRONMAN Vichy 2016 schon wegen des Rolling Starts. Als ich mir kurze Zeit später im Ziel erneut die Ergebnisse und Zwischenzeiten anschaue bekomme ich die Nebenwirkungen des neuen Startmodus persönlich zu spüren. Ich bin als vierter meiner Altersklasse durchs Ziel gelaufen und fünfzehn Minuten später auf Platz fünf gerutscht. Die Zeitdifferenz zum neuen Viertplatzierten beträgt nur 2:54 Minuten. Ein Positionsverlust ohne einem direkten Duell. Ein virtueller Gegner, den man zu keinem Zeitpunkt des Rennens zu Gesicht bekommen hat, weil er später gestartet war. Auch Platz drei war nur 7:47 Minuten vor mir, das Podium somit in Reichweite, doch immerhin hat jener Athlet mich irgendwann tatsächlich überholt. Auch wenn wir wohl beide nicht wussten, um welche Positionen wir eigentlich aktuell kämpften. Oder hätte ich mich vielleicht doch etwas mehr trauen sollen. Es wäre ja sinnfrei gewesen jedem Athleten hinterher zu laufen, ohne zu wissen, wann dieser tatsächlich gestartet war. Für mich ist das eine unglückliche Folge des Rolling Start und im Grunde eine eklatante Wettbewerbsverzehrung, die möglicherweise auch einigen andere Triathleten betreffen wird.

Der IRONMAN Vichy 2016 ist in the Books and History. Ich bin richtig zufrieden und glücklich mit meiner Leistung und meinem Rennen, über meine gute Zeit und das Ergebnis. Mein IRONMAN Vichy 2016 ist ein echter Erfolg. Es lief alles nach Plan und hat vom Start bis zum Finish richtig Spaß gemacht. Meine Rechnung mit Vichy ist beglichen und meine Saison damit erfolgreich beendet: AUS – SCHLUSS – VORBEI!



NACHTRAG


Am nächsten Tag erfahre ich dann während der Award Ceremony, dass in meiner Altersklasse M45-49 nur vier Slots für die IRONMAN World Championships Hawaii zu vergeben sind. Alle vier Qualifikationsplätze werden angenommen.



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2000 Triathleten nahmen an der 2016 Ausgabe des Ironman Vichy teil. Es galt 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen im typischen Glutofen der Auvergne zu absolvieren …

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MY SPECIAL THANKS


Einen Triathlon kann man alleine bestreiten. Für einen IRONMAN und besonders den langen Weg dorthin braucht es einige Menschen und ein positives soziales Umfeld mit Geduld und Leidensfähigkeit, wenn das Vorhaben von Erfolg gekrönt sein soll. Mein herzlicher Dank gehen an meine Frau Kerstin und meine Kinder Jamie und Simon für Ihre liebevolle Unterstützung. Ich danke meinen Freunden, die mich immer wieder motiviert oder auch bei meinen Trainingseinheiten begleitet haben, danke Jochen und Moritz. Ohne einer perfekt funktionierenden Technik ist die zweite Disziplin nicht pannenfrei zu bewältigen. Damit mein CANYON Speedmax wie geschmiert läuft und es richtig schnell rollt, braucht es einen Meister, der sein Handwerk versteht. Danke an Holger Schiegl von SPEED COMPANY München für den zuverlässigen technischen Support und an Pascal Ketterer vom Radlabor München für die großartigen Sitzpositionsanalysen. Ohne den beiden und ihrer fachlicher Kompetenz würde es selbst mit der schärfsten Zeitfahrwaffe in der zweiten Disziplin nur halb so schnell rollen.



MY IRONMAN VICHY 2016 RESULT


STARTZEIT 6:50 Uhr
STARTGRUPPE Rolling Start (4 Athleten / 4 Sekunden)
STARTNUMMER 1446
SCHWIMMEN 59:49 min / 1. M40-44 (2.)
T1 2:46 min
RADFAHREN 4:53:27 h / 18. M40-44 (4.)
T2 3:23 min
LAUFEN 3:24:06 h / 17. M40-44 (4.)
FINISH 9:24:30 h
OVER ALL 84
AGE GROUP M45-49
INDIVIDUAL 5



THE IRONMAN VICHY 2016 TOP5 AGE GROUP M45-49


1. Selukov, Arnaud (FRA) 25 / 01:02:35 / 04:44:49 / 03:09:09 / 09:02:14
2. Petermann, Laurent (FRA) 57 / 01:12:32 / 04:48:35 / 03:08:28 / 09:15:24
3. Prezzi, Franco (ITA) 61 / 01:12:36 / 04:47:22 / 03:09:29 / 09:16:58
4. Robustelli, Alessandro (ITA) 78 / 01:08:28 / 04:47:22 / 03:17:17 / 09:21:51
5. Drexl, Stefan (DEU) 89 / 00:59:17 / 04:53:54 / 03:25:47 / 09:24:45



IRONMAN Vichy 2016 Ergebnisse



MY IRONMAN VICHY 2016 RACING STUFF


BEN & JERRY’S Cookie Dough Icecream
CANYON Speedmax CF Di2 Zeitfahrrad
CONTINENTAL Schlauchreifen
FIZIK Tritone 5.5 Sattel
GIRO Inciter Tri Radschuhe
MAVIC CXR80 T Laufräder
MYPROTEIN Maltodextrin
OAKLEY Hollbrook Sonnenbrille
OAT SNACK Banana Bread
POC Cerebel Aerohelm
POLAR V650 Radcomputer
POLAR V800 GPS Multisportuhr
POWERBAR PowerGel
PROFILE DESIGN ATTK Food Unit
SAILFISH G-Range Wetsuit
SAILFISH Rebel Swimskin
SAUCONY Kinvara 7 Laufschuh
SKINFIT Tri Top, Tri Pant Funktionskleidung
SUGAR & PAIN Trucker SnapBack Cap
ZOGGS Predator Schwimmbrille



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Der POC Cerebel Raceday ist ein sehr kompakter Aerohelm, den ich besonders auf der Langdistanz, wie bei Ironman Vichy sehr komfortabel finde. Intensive Tests der Schweden im Windkanal und CFD-­Simulationen haben gezeigt, dass der Cerebel besonders bei dynamischen und wechselnden Körperhaltungen überzeugt. Im Vergleich zu einer statischen Zeitfahrposition kann dies positive Auswirkungen auf die Bewegungsmöglichkeiten des Oberkörpers haben. Der Nackenbereich des Cerebel besteht aus weichem EVA, der Blick geht durch ein großzügiges Zeiss-Visier, welches ein einzigartiges Magnetsystem zur Befestigung nutzt und sicheren Halt garantiert. Die Größe kann in Höhe und Umfang verstellt werden.

Der Cerebel Raceday Aerohelm wurde 2015 von den POC Produktdesignern in Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Rad-Team, der Volvo Car Group sowie dem WATTS Lab entwickelt. Letzteres ist eine auf die Optimierung von Aerodynamik und Performance spezialisierte Entwicklungsabteilung von POC. Das WATTS Lab, in dem Aerodynamik-Spezialisten und Ingenieure der numerischen Strömungsmechanik (Computational Fluid Dynamics) zusammenarbeiten, wurde von dem schwedischen Unternehmen ins Leben gerufen um die Geschwindigkeiten von Rennradsportlern bei gleichzeitig möglichst geringem Energieverbrauch zu steigern.

POC’s neuer Aerohelm Cerebel Raceday mit magnetischem Zeiss Visier für das Zeitfahren und Triathlon wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Pro Cycling Team, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab entwickelt.

POC’s neuer Aerohelm Cerebel Raceday mit magnetischem Zeiss Visier für das Zeitfahren und Triathlon wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Pro Cycling Team, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab entwickelt.

POC Cerebel spart Watt und wertvolle Sekunden

POC-Gründer und CEO Stefan Ytterborn erklärt zum neuen Helm: „Mit dem Cerebel komplettieren wir unser Sortiment an Straßenhelmen, von denen jedes Modell für einen bestimmten Einsatzbereich entwickelt wurde. Alle vier Helme – Octal, Octal Aero, Cerebel und Tempor – sind aber mit Augenmerk auf optimale Performance entstanden. Daher ist die Wahl des Helms abhängig von den Vorlieben des Fahrers, dem persönlichen Fahrstil, den vorherrschenden Bedingungen und der Strecke. Im Mittelpunkt steht jedoch immer die größtmögliche Ersparnis von Watt und wertvollen Sekunden.“

POC’s neuer Aerohelm Cerebel Raceday für das Zeitfahren und Triathlon mit magnetischem Zeiss Visier wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Pro Cycling Team, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab entwickelt.

POC’s neuer Aerohelm Cerebel Raceday für das Zeitfahren und Triathlon mit magnetischem Zeiss Visier wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Pro Cycling Team, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab entwickelt.

Know-How der zahlreichen Ski- und Bike-Helme auf den POC Cerebel übertragen

Um den Einfluss von Aerodynamik im Rennradsport noch besser zu verstehen, hat POC CFD-Simulationen und Windtunnel-Tests durchgeführt. Hier arbeiteten die Schweden mit der Volvo Car Group sowie den Garmin-Sharp-Fahrern Dan Martin, Jack Bauer und Andrew Talansky zusammen. Die Technologien und das Wissen, das sich POC bei der Entwicklung der zahlreichen Ski- und Bike-Helme angeeignet hat, wurden außerdem auf die spezifischen Anforderungen der Straßenhelme übertragen.

Offiziell vorgestellt wurde der Cerebel bei den großen Fachmessen bereits im Sommer 2014. Im Handel ist er seit dem Frühjahr 2015 mit einer kompletten Rennradkollektion.

Website von POC

POC auf Facebook

PO Cerebella im CLRFLXS® – THE COLORFUL CHRISTMAS 2014 SPECIAL

Es liegt eine kurze, schwül warme Nacht hinter uns und mit dem IRONMAN Vichy 2016 ein harter Tag vor mir. Zum zweiten Mal stehe ich in dem französischen Kurort am Start und habe noch eine Rechnung zu begleichen, denn meine Premiere 2015 lief nicht ganz nach Plan. Erneut sind Hitze und Wind für die Auvergne vorhergesagt und schon am Vortag war klar, dass die erste Disziplin im Lac d’Allier ohne Wetsuit zu schwimmen ist. Mein IRONMAN Vichy 2016 in Bildern im zauberhaften Herzen Frankreichs durch die Auvergne zwischen Puy de Dôme und Massive Central.

 

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Das Ironman Branding an allen Orten der Stadt ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Historische Bauten in der Altstadt, hier läßt es sich gut aushalten ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Die letzte Schwimmeinheit vor dem Wettkampf ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Die letzte Trainingseinheit auf dem Rad durch das Val d'Allier noch in entgegengesetzter Richtung ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Französiche Kreativität an der Radstrecke ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Galettes mit Deftigem und Crêpes mit Süßem bei meiner Lieblings-Crêperie am Vorabend ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Zum Betthupferl etwas innere Kühlung und süße Motivation ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Wer suchet der findet - noch geht's ohne Lupe ©stefandrexl.de

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MY IRONMAN VICHY 2016 SWIM PART

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Letzte Vorbereitungen beim Check In des Zeitfahrrades ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Letzte Vorbereitungen beim Check In des Zeitfahrrades ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Zwei Mal 2000 Wechselbeutel für's Bike Gear und Run Gear, dazwischen hängen meine mit Startnummer 1446 ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Die Waffe ist geladen und Startplatz 1446 ist scharf ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Konzentrierte Vorbereitung auf das Schwimmen mit Rollin Start ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Stau am Ponton und die Zeit läuft: Der Schwimmstart mit Rolling Start gleicht selbst bei einigen schnelleren Triathleten einem planlosen Sprung ins Ungewisse ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Stau am Ponton und die Zeit läuft: Der Schwimmstart mit Rolling Start gleicht selbst bei einigen schnelleren Triathleten einem planlosen Sprung ins Ungewisse ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Romantischer Sonnenaufgang über dem Lac d'Allier ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Romantischer Sonnenaufgang über dem Lac d’Allier ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Nach 3,8 km im Lac d'Allier schnell den Sailfish Speedsuit abstreifen und das runter gerollte Tri Top wieder anziehen ©stefandrexl.de

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MY IRONMAN VICHY 2016 BIKE PART

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Feuer frei: Mit Fullspeed über die Felder im Val d'Allier ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Feuer frei: Mit Fullspeed über die Felder im Val d’Allier ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Ausser eines Verfolgers keine Traithlet in Sichtweite ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Es rollt in der Aeroposition trotz stetiger Steigung durch das Allier Tal ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Es rollt in der Aeroposition trotz stetiger Steigung durch das Allier Tal ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Lange Geraden und eine überwältigende Aussicht auf den Puy de Dôme ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Lange Geraden und eine überwältigende Aussicht auf den Puy de Dôme ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Um acht Uhr morgens sind die Schatten noch lang und nicht viele Menschen in den kleinen Dörfern unterwegs ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Um acht Uhr morgens sind die Schatten noch lang und nicht viele Menschen in den kleinen Dörfern unterwegs ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Ständiger Gegenwind auf den langen Geraden durch die Auvergne - ob der Abstand wohl noch regelkonform ist ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Ständiger Gegenwind auf den langen Geraden durch die Auvergne – ob der Abstand wohl noch regelkonform ist ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Rechtzeitig regelmäßig zu trinken ist bei den angekündigten Temperaturen leistungsentscheidend ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Rechtzeitig regelmäßig zu trinken ist bei den angekündigten Temperaturen leistungsentscheidend ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Hochbetrieb an der Verpflegungsstelle mit Schrecksekunde ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Hochbetrieb an der Verpflegungsstelle mit Schrecksekunde ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Scherenschitt – fast hundert Höhenmeter sind im letzten Drittel der Radrunde zu überwinden ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Scherenschitt – fast hundert Höhenmeter sind im letzten Drittel der Radrunde zu überwinden ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Ständiger Gegenwind auf den langen Geraden durch die Auvergne - ob der Abstand wohl noch regelkonform ist ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Ständiger Gegenwind auf den langen Geraden durch die Auvergne – ob der Abstand wohl noch regelkonform ist ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Auch wenn kein Vordermann in Sichtweite ist, so herrscht dahinter doch oft Hochbetrieb ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Auch wenn kein Vordermann in Sichtweite ist, so herrscht dahinter doch oft Hochbetrieb ©stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Oft fahre ich allein auf weiter Flur ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Oft fahre ich allein auf weiter Flur ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Echter Erfolg mit virtuellen Nebenwirkungen / Mit Fullspeed zurück zum Parc Omnisport und den zweiten Wechsel ©stefandrexl.de

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MY IRONMAN VICHY 2016 RUN PART

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: In der Mittagssonne entlang am Lac d'Allier ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Die Beine sind auch im Marathon locker und schnell läuft's durchdie Galerien des Parc de l'Opèra ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Die Beine sind auch im Marathon locker und schnell läuft’s durchdie Galerien des Parc de l’Opèra ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Konzentriert und fokusiert, den Kopf hoch und den Blick immer nach vorne gerichtet läuft's diesmal schnell im Marathon ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Die schönen Galerien an der Oper von Vichy spenden Schatten – es läuft schnell und ich überhole einige Athleten ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Die schönen Galerien an der Oper von Vichy spenden Schatten – es läuft schnell und ich überhole einige Athleten ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: eine leichte Schwächephase in der dritten Runde bei 36 Grad ist nach acht Stunden auch von aussen erkennbar ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Eine Schwächephase in der dritten Runde bei 36 Grad ist nach acht Stunden auch von aussen erkennbar ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Die letzte Runde läuft wie die Erste im Flug und ein letztes Mal geht's über die Europa-Brücke von Vichy ©stefandrexl.de

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MY IRONMAN VICHY 2016 FINISH

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Finisherparty mit dem Empfang der letzten Triathleten kurz vor Zielschluss um 23:20 Uhr ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Finisherparty mit dem Empfang der letzten Triathleten kurz vor Zielschluss um 23:20 Uhr ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Freude pur – die Hormone tanzen Samba, sobald die Finishline im Blickfeld ist ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Freude pur – die Hormone tanzen Samba, sobald die Finishline im Blickfeld ist ©stefandrexl.de

 

IRONMAN VICHY 2016 The Story: Nach 9:24 Stunden auf dem Buckel ist die ganze Energie auf einen lauten Freudenschrei konzentriert ©stefandrexl.de

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IRONMAN VICHY 2016 The Story: Der verdiente Lohn am ende einer langen Saison am Strand von Anglet im Pays Basque ©stefandrexl.de

IM VICHY 2016 The Gallery: Der verdiente Lohn am ende einer langen Saison am Strand von Anglet im Pays Basque ©stefandrexl.de

 

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Andreas Raelert sorgte bei der Ironman Weltmeisterschaft Hawaii 2015 für ein sensationelles Comeback, dessen Grundlage er beim Schwimmen mit dem Sailfish Rebel Swimskin legte. Nach 52:24 Minuten für 3,8 km in der Bucht von Kailua-Kona, 180 Kilometer auf dem Rad mit einer Reifenpanne und einem Marathon läuft der sympathische Rostocker als Zweiter hinter Jan Frodeno über die Finishline am Alii Drive …
 

Wenn früh morgens ein Kanonenschlag den Start des Ironman Hawaii markiert, dann liegen auf der ersten Etappa 3800 Meter durch salzigen Pazifik vor den über 2000 Triathleten. In diesem Jahr waren es 175 deutsche Qualifikanten, darunter auch Profi-Triathlet Andreas Raelert. Um halbe sieben Uhr morgens, kurz vor Sonnenaufgang haben Luft und Wasser die selbe Temperatur, mit 26 Grad war es 2015 noch wärmer als in den vergangenen Jahren. Klar, dass der Neoprenanzug an diesem Tag im Koffer blieb und eine dünnere, schnelle zweite Schwimmhaut gefragt war.
 

Schwimmen wie ein Fisch – flinke zweite Haut von Sailfish für Männer: Der Rebel Swimskin

Schwimmen wie ein Fisch – flinke zweite Haut von Sailfish für Männer: Der Rebel Swimskin


 

Spezielle Teflonbeschichtung des Sailfish Rebel Swimskin

Für die meisten Triathleten stellt die erste Disziplin jedoch die größte Herausforderung dar, vor allem ohne Neoprenanzug und noch dazu im Meer. Um dennoch nicht nur mit Badehose, Triathlonanzug oder Badeanzug schwimmen zu müssen, hat Sailfish einen neuen innovativen Speedsuit für Bestzeiten in der ersten Disziplin entwickelt. Der neue Sailfish Rebel Swimskin soll den Wasserwiderstand erheblich reduzieren und das Wassergefühl verbessern. Der Rebel Swimskin besteht zu 100% aus textilen Materialien und ist damit wohl eines der schnellsten legalen Hilfsmittel im Wasser bei warmen Temperaturen. Der körperzonenorientierten Panel Cut garantiert eine optimale Passform mit unterlegtem, inversem Rückenreißverschluss für schnelles und bequemes Ausziehen. Flatlock-Nähte gewährleisten einen angenehmen Tragekomfort und verhindern unangenehme Reibung.

Durch eine spezielle Oberflächenbehandlung wird der Wasseraufnahmekoeffizient um ein vielfaches reduziert und verhilft dem Anzug zu einem extrem geringen Eigengewicht. In Kombination mit der zusätzlichen Teflonbeschichtung wird somit der Reibungswiderstand des Materials im Wasser enorm herab gesetzt und sorgt für hervorragende Gleiteigenschaften. Speedsuits sind ein Muss für ambitionierten Triathleten und Freiwasserschwimmer, der auch ohne Neoprenanzug mit guten Schwimmzeiten glänzen will.
 

Sailfish Rebel Swimskin sitzt perfekt

In meiner Vorbereitung auf den Ironman Vichy 2015 bin ich den Sailfish Rebel Swimskin geschwommen und konnte ihn intensiv testen. Die zweite Haut begeistert mit guten Gleiteigenschaften und Schwimmzeiten. Der Anzug sitzt perfekt auf der Haut, so dass kein Wasser am Hals eindringt und kein Widerstand entsteht. Der Sailfish Rebel Swimskin fällt eher klein aus. Doch leider kam der Anzug bei meiner ersten Langdistanz nicht zum Einsatz. Mit 23,6 Gard war das Wasser des Lac d’Allier um 0,4 Grad zu kühl für ein Neoprenverbot. Als guter Schwimmer hätte ich ohne Neopren einen größeren Abstand auf meine Verfolger heraus schwimmen können. Stattdessen habe ich den Sailfish G-Range gewählt, den wohl schnellsten Neopren von Sailfish für Triathleten mit einer guten Schwimmtechnik und exzellenten Wasserlage. Und so ermöglichte mir der G-Range die schnellste Schwimmzeit in der Altersklasse M40-44 des Ironman Vichy 2015.
 

Schwimmen wie ein Fisch – flinke zweite Haut von Sailfish: Der Rebel Swimskin sitzt perfekt

Schwimmen wie ein Fisch – flinke zweite Haut von Sailfish: Der Rebel Swimskin sitzt perfekt


 

Andreas Raelert sorgt für Doppelsieg auf Hawaii

Nach zwei schwierigen Jahren mit Verletzungen und Rückschlägen hat Andreas Raelert gemeinsam mit Jan Fordeno, dem neuen King of Kona, für den deutschen Doppelsieg 2015 gesorgt. Die Basis dafür hat Raelert, der schon dreimal in Folge auf dem Podium in Hawaii stand, in der ersten Disziplin gelegt. Schwimmen zählt zu seinen Stärken und der neue Sailfish Rebel Swimskin hat Andreas Raelert geholfen, das auch beim Ironman Hawaii umzusetztn. Ein wahres Comeback des 39-Jährigen, den kaum einer mehr auf der Rechnung hatte. Wäre da nicht noch eine Reifenpanne auf dem Rückweg von Hawi gewesen, wer weiß, welch eine Spannung uns noch erwartet hättet.
 

FAZIT Sailfish Rebel Swimskin

Der Sailfish Rebel Swimskin sitzt wie angegossen und ermöglicht hervorragende Bewegungsfreiheit während des gesamten Kraularmzugs. Die zweite Haut von Sailfish für warme Wassertemperaturen fällt relativ klein aus, dadurch können Schwimmer mit eher längeren Oberkörpern einen möglichen Zug an den Schultern empfinden. Das Oberflächenmaterial des Sailfish Rebel Swimskin ist rau und vollständig wasserabweisend. Während des Schwimmens kann man erkennen, dass kleine Luftbläschen an der Körperunterseite des Anzugs anhaften. An den oft problematischen Stellen am Hals bleibt der Rebel Swimskin selbst bei höheren Schwimmgeschwindigkeiten am Körper – weder ein Flattern noch Eindringen von Wasser konnte ich wahrnehmen. Nach einem Testschwimmen mit mittlerer Speed hatte ich eine leichte Reibungsstelle am äußeren Schlüsselbein meiner Atmungsseite. Das mag individuell unterschiedlich sein und so ist ein Speedsuit natürlich stets ein Kompromiss zwischen perfekter Passform und größtmöglichen Komfort. Das subjektive Empfinden und die persönlichen Schwimmzeiten sind letztendlich entscheidend, mit oder ohne einem Speedsuite, wie dem Sailfish Rebel Swimskin zu schwimmen.
 

FACTS

• 100% aus textilen Materialien
• 71% Polyamid, 29% Elasthan
• idealer Einsatz bei Neoprenverbot
• optimale Passform
• Rückenreißverschluss
• Flatlocknähte gewährleisten Tragekomfort und verhindern Reibung
• Teflonbeschichtung gewährleistet gute Gleiteigenschaften
• Herren: XXS – XL
• Damen XXS – L
 

UVP

249,00 EUR
 

MORE INFO

HOMEPAGE Sailfish
GRÖSSENTABELLE Sailfish
HOMEPAGE Andreas Raelert
RESULTS Ironman Hawaii 2015
 

VIDEO

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Seit vier Tagen sind wir nun schon in der Auvergne um uns für den IRONMAN Vichy an die große Hitze zu gewöhnen. In 24 Stunden heißt’s: The Race is on! Ein Jahr ist’s her, seit ich hier meine erst Langdistanz absolviert habe und kurz nach dem Wechsel zum Laufen mit dem Stoffwechsel so einige Probleme bekommen habe. Ich habe aus dieser Erfahrung gelernt, einiges in dieser Saison getestet und positive verändern können, ganz nach dem Prinzip: There are Races you win and there are Races you learn. Mit dem IRONMAN Vichy habe ich erneut den für mich passenden Triathlon über die Königsdisziplin ausgewählt und denke an den Vorteil hier ein zweites mal zu starten. Am kommenden Sonntag folgt also der zweite Teil der Hitzeschlacht.

IRONMAN VICHY 2016 Die Hitzeschlacht – PART TWO / Für's letzte Schwimmtraining geht's in den Aquadom d'Allier © Stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 Die Hitzeschlacht – PART TWO / Für’s letzte Schwimmtraining geht’s in den Aquadom d’Allier © Stefandrexl.de

Mit der Saisonplanung vergangen Herbst hatte ich die Langdistanz noch überhaupt nicht eingeplant und ganz andere Ziele fokusiert, besonders die intensivere Betreuung meiner Athleten und Unterstützung des Triathlon Teams der Regionalliga Bayern. Doch das Jahr 2015 verlief bis jetzt als Coach und Triathlet sehr gut und die Motivation wuchs je näher der IRONMAN Vichy 2016 rückte. Was auch immer am kommenden Sonntag passieren wird, wie auch immer es laufen wird, es wird bestimmt wieder nicht leicht. Und auch nach vier Tagen habe ich mich nicht wirklich an die heißen Temperaturen von 36 Grad Celsius gewöhnt. Ich hoffe, dass die Veränderung meiner Renntaktik und der Ernährungsstrategie auch hier in Vichy ihre Wirkung zeigen. Ich werde erneut eine Menge neuer Erfahrungen sammeln, die für mein Training und für meine Athleten sehr wertvoll sein werden, und möchte vor allem Spaß daran haben. Genau dann ist es für mich ein Erfolg, der sich auch im Ergebnis widerspiegeln wird. Ich bin gespannt und entspannt. Wenn ich am Sonntag, 28. August um 6:50 Uhr dann erstmals mit einem Rolling Start meine zweite Langdistanz angreife, dann werden euch diese Informationen hilfreich sein, den IRONMAN Vichy optimal zu verfolgen. Vielleicht ist es für den ein oder anderen Triathleten ebenso eine Motivation demnächst im herzen Frankreichs zu starten.

IRONMAN VICHY 2016 Die Hitzeschlacht – PART TWO / Wenn du da drauf stehst, dann weißt du, dass es ernst wird © Stefandrexl.de

IRONMAN VICHY 2016 Die Hitzeschlacht – PART TWO / Wenn du da drauf stehst, dann weißt du, dass es ernst wird © Stefandrexl.de

Die Wettkampfstrecken des IRONMAN Vichy

Mit 2016 wird die Langdistanz in Vichy zum zweiten Mal als ein offizielles Rennen von IRONMAN ausgetragen. Waren es vergangenes Jahr noch 50 Slots, so können sich 2016 nur noch 40 Agegroup Triathleten beim IRONMAN Vichy für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii qualifizieren. Die diesjährigen Slots in der Auvergne sind dann schon für das nächste Jahr und die IRONMAN WM 2017.

 
Der Schwimmstart des Ironman Vichy 2016 erfolgt im Lac d’Allier, der mitten durch Vichy fließt, wird aber in diesem Jahr erstmals als Rolling Start ausgetragen. Wie der IRONMAN Rolling Start funktioniert, kannst du hier lesen:
Rolling Start IRONMAN Vichy

Was ich davon halte, habe ich in meiner Kolumne vor einigen Wochen geschrieben:
Rolling Start IRONMAN Vichy

Der Fluss Allier ist im Bereich des Parc Omnisports eigens für die Nutzung als Ruderregattastrecke aufgestaut und ein entsprechendes Stadion bildet den entsprechenden Rahmen. Das Gefühl eines Formel-1 Starts wird somit weiterhin das Adrenalin der Athleten durch den Körper treiben, wenn am 30. August 2015 früh morgens um 7 Uhr der Countdown des Starts durch eine Ampelanlage erfolgt. Die Triathlon Profis starten 10 Minuten zuvor und in meheren Startwellen, eingeteilt nach den Schwimmleistungen, folgen die Triathleten der Altersklassen. Die Schwimmstrecke besteht aus einem ufernahen Rundkurs über zwei Runden mit einem Landgang, was das Anfeuern der Athleten während der gesamten Strecke ermöglicht und die Zuschauer hautnah mitfiebern lässt. Nach zwei Kilometer kommt man erstmals aus dem Wasser und es sind somit die ersten Abstände messbar.

Nach 3,8 km geht’s erstmals in die Wechselzone, die sehr nah am Schwimmausstieg ist und sich zwischen dem Lac d’Allier und Palais du Lac befindet. Das erlaubt schnelle Wechselzeiten und ist zuschauerfreundlich, wenn die Triathleten auf die Radstrecke fahren oder wieder zurückkommen. Der Radaufstieg (Radstart) und Abstieg (Radziel) der zweiten Disziplin sind in südlich Richtung aus der Wechselzone durch den Parc Omnisports vorbei am C.R.E.P.S. Auvergne Vichy führt.

Panorama Runde über’s Hochplateau

Die Fahrtrichtung der Radstrecke durch die zauberhafte Landschaft der beiden Departements d’Allier und Puy de Dôme ist im Uhrzeigersinn. Der zweimal zu fahrende Rundkurs über 180 km, den man über einen Zubringer erreicht steigt stetig ind Richtung Süden und Süd-Westen an. Die zwei Runden verlaufen durch die beiden Departements Allier und Puy de Dôme mit ihren zahlreichen Wäldern und den weitläufigen Feldern des atemberaubenden Hochplateaus. Das gibt den Athleten zwischendurch die Gelegenheit den Blick auf das grandiose Panorama der Vulkane der Auvergne zu richten. Zwar beträgt der Höhenunterschied pro Runde nur etwa 400 Höhenmeter, jedoch verläuft die Radstrecke stetig über mehrere Wellen und kurze Anstiege, so dass man im Gesamten dann doch auf 1250 gesammelte Höhenmeter kommt. Am Ende jeder Radrunde fährt man flott hinunter nach Vichy in’s Val d’Allier, bevor es in die zweite Runde oder schließlich zurück zur Wechselzone geht.

Je nach Wetterlage und Windrichtung kann das den Triathleten vor allem in Runde zwei etwas mehr Strapazen abverlangen. Ende August sind die Temperaturen mit heißen Winden im Herzen Frankreichs meist sehr hoch und der Wind bläßt häufig aus nördlichen Richtungen oder die Windrichtung ist sehr drehend. Wer hier den regelmäßigen Flüssigkeitsbedarf vernachlässigt, wird das im weiteren Rennverlauf bitter bereuen. Ich erinnere mich dabei auch an die Challenge Vichy 2012, als die Langdistanz aufgrund der Hitzewelle seitens der Behörden auf eine Mitteldistanz verkürzt werden musste. Selbst die halbierte Distanz zwang damals viele Triathleten zur hitzebedingten Rennaufgabe.

Historische Laufrunde durch Vichy

Nach zwei Runden geht’s über den selben Zubringer zurück zur Wechselzone und anschließend auf die Marathonstrecke. Von dort laufen die Athleten in südliche Richtung entlang der Uferpromenade des Lac d’Alliers und überqueren diesen nach gut 3 km. Schließlich geht es runter an den Fluß und nach zwei Kilometer wieder hoch auf die gegenüberliegende Uferpromenade und in einen Bilderbuchpark. Die ehemals steile Treppe wurde endlich durch eine 100 m Meter nördlichere Auffahrtsrampe ersetzt. Da ebenso die einsame Schleife im Glutofen des Parc Omnisports gestrichen wurde, führt die Laufstrecke die Athleten jetzt über eine Schleife von zwei Kilometer durch die historische Altstadt von Vichy, wo deutlich mehr Zuschauer den Ironman beobachten werden als bisher.

Für die Sportart Triathlon und die Triathleten durchaus positiv und motivierender. Anschließend geht es zurück über die östliche Uferpromenade nach Norden und mit der Überquerung der Pont de l’Europe zurück zum Wettkampfgelände. Für die Triathleten ein äußerst abwechslungsreicher Rundkurs, der vier Mal zu absolvieren ist und mit jeder Runde durch das eigens errichtetet Stadion führt. Erreicht man das Stadion ein fünftes Mal dann heißt es nach 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,8 km Laufen erstmals auch in Vichy: You are an Ironman!

Deutsch Favoriten zur zweiten Auflage des IRONMAN Vichy

Einer, der genau diese Hitze liebt, ist Christian Brader. „Hier würde die 35 Gradmarke schon gestern geknackt, vielleicht klappt es ja diesmal mit dem ersehnten Hitzerennen,“ so der Allgäuer, der im vergangenen Jahr immerhin Dritter in Vichy wurde und am Sonntag sogar mit Startnummer Eins ins Rennen darf. Seine Freude darüber teilte der deutsche Profi Triathlet seinen Fans bereits auf Facebook: „Dass ich das noch erleben darf, mit der Startnummer 1 beim Ironman Vichy ins Rennen zu gehen. Das macht mich noch lange nicht zum Favoriten, es ist mir allerdings eine große Ehre, und ich werde alles versuchen sie würdig ins Ziel zu tragen.“

Großen Respekt vor den hohen Temperaturen hat hingegen Andreas Niedrig, der nach einer langen Verletzungspause wieder an der Startlinie steht. „Es wird heißer als Hawaii, der Ironman Vichy wird für mich definitiv ein Spiel mit dem Feuer.“, beschreibt der 48-jährige Triathlonprofi die aktuelle Hitzewelle in der Auvergne und ergänzte, „aber wer bei über 30 Grad Rasenmähen kann, sollte es hoffentlich auch schaffen einen Ironman zu finishen.“ Erst vor drei Monaten hatte Niedrig einen Teilabriss der Achillessehne erlitten und jetzt endlich grünes Licht von seinem Arzt für den Start bekommen. „Ich freue mich und lasse es einfach mal auf mich zukommen“, so der Nordrein-Westfale.

Als Topfavoritin der Frauen ist Diana Riesler wieder am Start des IRONMAN Vichy. Die Deutsche holte sich hier vor drei Jahren den Titel der ETU-Langdistanz-Europameisterin. Auch die Saarländerin Nicole Woysch steht nach 2014 wieder am Start im Kurort Vichy und möchte nur zwei Wochen nach der CHALLENGE Regensburg ihre zweite Langdistanz ins Ziel bringen.

Es wundert kaum das trotz der bekannten heißen Temperaturen der IRONMAN Vichy immer wieder viele Triathleten lockt und mit dem IRONMAN 70.3 Vichy am Samstag insgesamt 4000 Teilnehmer im Jahr 2016 zählt: Ausverkauft! Der es ist zurecht einer der landschaftlich und historisch schönsten Wettkampforte auf der europäischen Triathlon-Landkarte. Der IRONMAN Vichy erlaubt es den Zuschauern auf dem gesamten Parcours stets hautnah an den Athleten dran zu sein und das Renngeschehen bestens beobachten zu können.

Meine IRONMAN Vichy Checkliste

Renntaktik
Eine konstante Pace und gute Renneinteilung ist beim IRONMAN Vichy wichtig für ein erfolgreiches Finish. Die Radstrecke hat nicht viele Höhenmeter, aber die Auvergne ist der Glutofen Frankreichs. Regelmäßig zu trinken und den Körper gut kühlen in den Tagen vor dem Rennen ist hilfreich.

Konzentration pur
Der IRONMAN Vichy ist zwar meine erste Langdistanz aber es gibt keinen Grund, irgendetwas anders zu machen als vor jedem anderen Rennen. Die Strecken sind doppelt so lang und der Tag wird doppelt so lang dauern. Es wird ein hartes Rennen und ein starker Kopf ist gefragt. Ich konzentriere mich voll und ganz auf mein Rennen.

Weniger ist manchmal mehr
Alles, was ich für ein gutes Rennen brauche, ist ein gesunder Körper, eine gute Tagesform, mein Material und die mentale Unterstützung von meiner Familie und Freunden.

Das letzte Abendmahl
Am Abend vor dem Rennen gibt es diesmal Süsskartoffeln mit Thunfisch und als Nachtisch obligatorisch einen Becher BEN & JERRY’S Cookie Dough. Das sind hochwertige Kohlenhydrate mit guten Proteinen und ungesättigten Fetten, sowie, ganz wichtig, etwas für’s Gehirnm.

Unter uns
Es ist meist sehr heiß und der Wind bläst stark in Vichy. Gut zu trinken, nicht zu viel Kraft auf dem Rad zu verschwenden und das Rennen gut einzuteilen ist von großem Vorteil. Dabei unbedintg das schöne Panorama und die tolle Atmosphäre genießen. Es soll ja auch Spaß machen!

Meine Motivation
Vichy ist ein Rennen der IRONMAN Serie und somit besteht die Chance mich für Kona zu qualifizieren, theoretisch. Dennoch, es ist eine Langdistanz und sie kann einige Überraschungen bringen und muss erst einmal ins Ziel gebracht werden. Triathlon ist keine Mathematik und der Tag lang. Dennoch bin ich sehr motiviert und ich weiß, dass ich alles mir mögliche dafür in meiner Vorbereitung getan habe, um ein gutes Rennen und eine tolle Zeit an diesem Tag zu laufen. Ich fühle mich in einer guten Form und freue mich neue Grenzen zu überschreiten. In diesem Sinne: SUGAR & PAIN – eat smart, train hard and race like Hell!

Mein Dank
Vielen Dank, meinen Kooperationspartnern, meinen Freunden und ganz besonders meiner Familie, die mich auch auf dem Weg zu meiner zweiten Langdistanz begleitet.

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Individual Facts

Startzeit 6:50 Uhr
Startgruppe Rolling Start, alle 4 Sekunden 5 Athleten
Startnummer 1446
IRONMAN Vichy LIVE Athlete Tracker & Blog

Mein Zeitplan des IRONMAN Vichy 2016

6:40 Start Schwimmen 3,8 km Profis
6:50 Start Schwimmen 3,8 km Best Agegroup Athletes (51 – 450)
7:45 Finish Schwimmen
7:50 Start Bike 180 km
10:15 Transit Bike 90 km (1. Runde) Start 2. Runde
12:45 Finish Bike
12:50 Start Run 42,2 km
13:40 Transit 10,5 km (1. Runde)
14:25 Transit 21 km (2. Runde)
15:10 Transit 31,5 km (3. Runde)
15:55 Finish Run 42,2 km

Mein verwendetes Material für den IRONMAN Vichy 2016

Schwimmbrille ZOOGS Predator
Wetsuit SAILFISH G-Range
Speedsuite SAILFISH Rebel
Textil SKINFIT Tri Pant und Aero Tri Top
TT-Bike CANYON Speedmax CF Dura Ace Di2
Sattel FIZIK Tritone 5.5
Tacho POLAR V650
Helm POC Cerebel
Radschuhe GIRO
Laufschuhe SAUCONY Kinvara 7
Brille OAKLEY Holbrook
Uhr POLAR V800 mit H7 Brustgurt
Cap SUGAR & PAIN Trucker Snapback
Ernährung BANANA BREAD, POWERBAR Gel, MYPROTEIN Maltodextrin

 

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Website von Stefan Drexl
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Stefan Drexl auf Twitter: @stfndrxl

ALLE BLOGS ZU MEINEM ERSTEN IRONMAN VICHY 2015
BLOG #1: Langdistanz-Debüt nach 25 Jahren Triathlon
BLOG #2: Überraschung und Herausforderung: Anmeldung zur ersten Langdistanz
BLOG #3: Fifty Shades of Tri – Keeping the Balance
BLOG #4: Der Weg ist das Ziel ist der Weg – Vorfreude auf die erste Langdistanz
BLOG #5: Kein zurück mehr, jetzt zählt’s – Sugar and Pain!
BLOG #6: Triathlon ist keine Mathematik – Eiserner Wille beim IRONMAN Vichy 2015

WEITERE BEITRÄGE ZUM IRONMAN VICHY
TRI2B Erster Ironman-Blog #1 am 02. Mai 2015
TRI2B Erster Ironman-Blog #2 am 21. Mai 2015
TRI2B Erster Ironman Blog #3 am 11. Juli 2015
TRI2B Erster Ironman Blog #4 am 20. August 2015
TRI2B Erster Ironman Blog #5 am 20. August 2015

WEITERE INFORMATIONEN
Markenwechsel beim Triathlon Vichy
Homepage Ironman Vichy
Homepage Ville Vichy
Homepage Ville Vichy

Es ist die Königin der Passstraßen und zählt zu den schönsten Anstiegen in den Alpen, das Stilfser Joch. Nach dem Col de l’Iseran in Frankreich ist das Stilfser Joch im italienischen Südtirol der zweithöchste asphaltierte Gebirgspass der Alpen. Der Passo dello Stelvio verbindet das Städtchen Bormio im Veltlin und die Lombardei mit Prad im Vinschgau, Südtirol. Jedes Jahr zieht dieser Gebirgspass Radsportler aus ganz Europa wie magisch an. Es sind die in den Fels gemeisselten 48 Kehren der Ostrampe über 1835 Höhenmeter und die fantastische Aussicht, weshalb der Ritt auf das Stilfser Joch bei vielen Rennradfahrern beinahe schon ein Mythos ist.

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt Anstieg zum Ofenpass © stefandrexl.de

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt Anstieg zum Ofenpass © stefandrexl.de

In der Vorbereitung auf ein großes Ziel, zur Verbesserung der Kraftausdauer oder einfach nur der bezaubernden Landschaft wegen, ist für mich die Fahrt mit dem Rennrad auf das Stilfser Joch neben einem sehr guten physiologischen, besonders auch ein psychologisches Training und großartiger Gebirgspass. Lange steht er auf meinem Plan und viele Anläufe hatte ich in den vergangenen Wochen unternommen das Dach der Zentralalpen wieder einmal zu überqueren. Aber stets kam das Wetter anders als vorhergesagt oder das perfekte Wetter passte nicht in meine aktuelle Trainingsplanung oder den beruflichen Alltag. Mit Blick auf mein Highlight der Saison 2016 schloss sich das Zeitfenster allerdings immer weiter, um den Passo dello Stelvio somit noch in meine Vorbereitung und das Radtraining integrieren zu können. Die letzte Möglichkeit für solche eine harte, lange Radeinheit schien mit einer guten Wettervorhersage für die nächsten Tage dann endlich zu passen. Auch wenn es jetzt nur zu einem Tagesausflug ins schöne Vitschgau, Südtirol reichen sollte.

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt Eine Stunde und dreißig Minuten zur Passhöhe des Ofenpass © stefandrexl.de

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt
Eine Stunde und dreißig Minuten zur Passhöhe des Ofenpass © stefandrexl.de



Für’s Warm-Up auf den Ofenpass

Um fünf Uhr morgens für ich also von München über Garmisch, den Fernpass und den Reschenpass nach Glurns (ital.: Gluorn) am Fuße des Ofenpass (ital.: Pass dal Fuorn). Mein Plan war eine Tour von Glurns über den Ofenpass nach Livigno und weiter über den Passo Tonale nach Bormio zu machen. Von dort wollte ich über die Westrampe den Passo dello Stelvio überqueren und über Prad (ital.: Prato allo Stelvio) zurück nach Glurns fahren. Also habe ich das Auto in Glurns geparkt, mich umgezogen und das Rennrad präpariert, um mich Punkt 9:30 Uhr auf den Sattel zu schwingen. Kein Warm-Up, kein Einrollen, denn schon nach zwei Kilometern begann der Anstieg auf den Ofenpass über den Grenzort Münstair und Santa Maria. Unproblematisch liessen mich die schweizer Beamten die Grenze passieren und die Sonne scheinte wärmend durch ein paar dicken Wolken in das Münstair Tal.

Nach Santa Maria, wo es noch die Variante über den Umbrail Pass auf’s Stilfser Joch gäbe, wurde es dann ernst und die Steigung aus dem retoromanischen Dörfchen nahm spürbar zu, während der Verkehr weniger wurde. Es gibt kaum Kehren auf dem ersten Streckenabschnitt, dafür immer wieder harte Rampen mit bis zu 16%. Das letzte Drittel des Ofenpass windet sich durch Kieferwälder und schließlich kargem Fels oberhalb der Baumgrenze. Die Sonne und wenigen Lücken mit blauem Himmel haben sind dunklen Wolken gewichen und ein frischer Wind weht aus dem Engadin. Als ich auf der 2149 Meter hohen Passhöhe des Ofenpass angekommen bin und glücklich über die erste Hürde des Tages war, spürte iche erste Tropfen und von Westen kam mir ein Wetterumschwung mit kaltem Wind und einer Regenfront entgegen. Alles andere als vom Wetterbericht vorhergesagt und was ich jetzt sehen wollte. Und es kam schneller als erwartet, so dass ich gar nicht erst in Erwägung ziehen konnte, eventuell doch noch die Punt dal Gall und den Tunnel nach Livigno trocken zu erreichen.

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt / Unerwarteter Wetterumschschwung Ofenpass © stefandrexl.de

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt
/ Unerwarteter Wetterumschschwung Ofenpass © stefandrexl.de

Na dann, meine Gore Jacke und Ärmlinge angezogen und wieder den selben Weg zurück. Etwas depremierend war das durchaus nach nur 26 Kilometern wieder umzukehren. Aber es ist wie’s ist, Rennradfahren bleibt eben eine Outdoor-Sportart und wir abhängig von Wind und Wetter – zum Glück. In Santa Maria habe ich noch kurz die Variante über den Umbrail Pass überlegt, aber der Regen war schneller und mittlerweile auch alle Gipfel in dicken Wolken.



Der Umbrail Pass – eine kurze knackige Alternative

Von Kletterkönig120 – Der Umbrailpass ist mit seinen 2503 m der höchste Schweizer Pass und verbindet das Val Mustair mit dem Val Braulio. Die Passhöhe liegt nur rund einen halben Kilometer von der Südwestauffahrt zum Stilfser Joch entfernt, so dass es keine wirkliche eigenständige Auffahrt von der Südseite gibt.

Das Passschild steht zwischen der Schweizer Zollstation und der Cantoniera IV an der Stilfser-Joch-Passstraße. Unmittelbar vor der Zollstation befindet sich auch ein Gasthaus, welches zumindest im September 2008 geöffnet hatte. Auf der Passhöhe wird anhand einiger Informationstafeln zu den Vorgängen im Dreiländereck Schweiz–Österreich–Italien während des Ersten Weltkriegs erläutert, als die Italienischen Truppenverbände versuchten, die Österreicher aus Südtirol, hier insbesondere vom strategisch wichtigen Reschenpass und aus dem Vinschgau zu verdrängen. Die unmittelbare Nähe zu den beiden Kriegsparteien machte auch eine militärische Präsenz der Schweizer Armee auf dem Umbrailpass notwendig.

Durch die Nähe zum Stilfser Joch fristet der Umbrailpass eher ein Schattendasein, dass er eigentlich gar nicht verdient hat. Wer sich jedoch an eine Befahrung des Umbrail wagt, wird vor allem die Abgeschiedenheit des Val Muraunza schätzen, während nur wenige Kilometer entfernt am Stilfser Joch fast täglich großer Trubel herrscht.

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt / Cappuccino in Glurns in der Regenpause © stefandrexl.de

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt
/ Cappuccino in Glurns in der Regenpause © stefandrexl.de



Historische Mittagspause mit Lichtblick

Ich bin also wieder den kompletten Ofenpass hinunter nach Glurns gefahren, habe alles ins Auto gepackt und mir im Caffe Pasticceria Riedl mit Cappuccino und Apfelstrudel ausgiebig Mittagspause gemacht bis der Regen vorüber war. Glurns am Fuße des Reschenpass ist ein rätoromanisches Städtchen und bereits in der Römerzeit war es, durch die Lage an der Via Claudia Augusta ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und Handelsweg zur nahen Schweiz. Hier kann man durchaus ein paar Stunden spazieren und historische Eckchen, wie die Gerbergasse entdecken.

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt / Das Gerberviertel des rätoromanischen Städtchens Glurns © stefandrexl.de

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt
/ Das Gerberviertel des rätoromanischen Städtchens Glurns © stefandrexl.de

Der Himmel lichtete sich langsam und ich bin in die nächste Ortschaft nach Prad (ital. Prato) gefahren. Von dort beginnt der Aufstieg über die Ostrampe auf’s Stilfser Joch und man hat sogar direkte Sicht auf den 2758 Meter hochgelegenen Passo dello Stelvio. Und mein Blick hinauf zur Passhöhe jetzt war frei von Wolken und die Sonne strahlte die Gipfel wieder an. Ich parkte sofort mein Auto, habe mich erneut in die komplette Radmontur geschmissen und zügig auf mein Aeroad geschwungen. Es war 15 Uhr und erneut gab es kein Einrollen, denn bereits in Prad steigt die Passstraße auf den ersten 3 km mit 3 % leicht an. Doch dank nach der ersten Trainingseinheit am Vormittag und der ausgedehnten Mittagspause sind die Beine jetzt locker und der Tritt runder.

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt / Schon in Prad beginnt der Anstie zum Stilfser Joch © stefandrexl.de

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt
/ Schon in Prad beginnt der Anstie zum Stilfser Joch © stefandrexl.de



Von Bergriesen und buckelnden Zwerg im Trafoital

Die Straße läuft anfangs entlang des Rio Solda, einem Nebenfluss der Etsch (ital.: Adige) und führt dann weiter ins Trafoital. Das tiefblaue Wasser raucht das Tal hinab und sein tosendes Geräusch begleitet mich auf den ersten 4 km bis zur Abzweigung Sulden. Doch dann wird es spürbar steiler und die nächsten 3 km werden mit 7% Steigung bewältigt. Nach 8,5 km und zwei langen Galerien erreiche ich die ersten zwei von 48 Kehren. Alles easy, denn 400 Höhenmeter sind schon absolviert und 1400 warten noch auf mich.

2 Kilometer führt die Straße fast gerade weiter bergan, nur durch leichte Kurven unterbrochen. Dabei überquere ich zwei mal den Rio Solda und es gibt kaum Ausblicke in dem engen Tal. Kurz einmal tauchen zwar die Bergspitzen der Ortlergruppe auf und dann geht’s auch schon, vorbei an einer Jugendherberge und einem Hotel zur Rechten, durch das übersichtliche Örtchen Trafoi. Das liegt bereits auf 1500 Meter und die Passstrasse steigt einigermaßen konstant mit 7 % an. Das Tal öffnet sich jetzt und gibt den wunderbaren Blick frei auf die schneebedeckten Bergriesen direkt vor mir, was einen sofort zum sich buckelnden Zwerg werden und jegliche Quälerei vergessen lässt.

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt / Immer steiler wird die Passstrasse ins Trafoital © stefandrexl.de

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt
/ Immer steiler wird die Passstrasse ins Trafoital © stefandrexl.de

Bei Kilometer 10,5 steuert man direkt auf das imposante am Hotel Bella Vista“ und kurz davor nach rechts in die nächste Doppelkurve. Man macht dadurch schnell Höhenmeter und ist dann hoch über Trafoi. Etwa einen Kilometer fahre ich ohne Kurven und relativ flach weiter, der Tacho kletter tatsächlich noch einmal über 25 km/h, aber dann geht’s ungebremst in die kurven- und kehrenreichsten Bergauffahrt der Alpen hinein. Zwar ist die Hälfte fast schon geschafft, aber jetzt liegen noch 12,5 km, 1050 hm und 44 Kehren vor mir zum verspeisen.

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt / Imposanter Anblick des Ortlermassivs © stefandrexl.de

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt
/ Imposanter Anblick des Ortlermassivs © stefandrexl.de



Ausblick, Steigung und die Höhe sind atemberaubend

Je höhe desto spektakulärer sind die Rampen und ihre Kehren in den Fels gemeißelt. Erst steigt die Strasse über 12 Kehren durch einen bewaldeten Berghang hinauf und schwenkt dann nach rechts in ein Seitental ein. Es folgt ein relativ gerader Kilometer, der Wald lichtet sich und weicht Bergkiefern, sogenannten Latschen. Mit weiteren 4 Kehren sind die 2000 Höhenmeter geknackt und sieht jetzt die unzähligen Kurven in die Ostflanke des Passo Stelvio gezeichnet, aber noch lange kein Ende in Sicht. Einen ersten Blick auf die Passhöhe bekomme ich erstmals nach dem Hotel Franzenshöhe. Was ich da im Hintergrund sehe ist kaum vorstellbar. Ich hatte mit dem Anstieg von Prad zwar bereits 1200 Höhenmeter in den Beinen, aber dann diese fast unrealistsch wirkende Wand. Doch die Ausblicke wurden mit jeder Kehre und jedem Richtungswechsel auf das Ortlermassiv atemberaubender aber auch die Höhe erschwerte mir die Atmung.

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt / 48 Kehren hinauf zum Stilfser Joch © stefandrexl.de

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt
/ 48 Kehren hinauf zum Stilfser Joch © stefandrexl.de

Die Schilder in den Kehren mit ihrer rückwärtszählenden Nummerierung sind einerseits Motivation und andererseits führen sie mir stets vor Augen, wie viele Kurven, Höhenmeter und Kilometer noch vor mir liegen – das obwohl ich doch schon so viel hinter mir lassen konnte. Sie sind ähnlich der Auffahrtsschilder in den Pyrenäen, Darauf stehen vor jedem kommenden Kilometer auch die zu überwindenden Höhenmeter. Ich habe noch 24 Kehren bergauf zu strampeln und das ist immerhin die Hälfte der Kehren. Kilometer und Höhenmeter sind es allerdings schon erheblich mehr als die Hälfte.



Zum Final die Passhöhe des Stilfser Joch stets fokusiert

Leichter wird’s beim Anblick der Steilwand und des Talkessels mit der vor mir in den Berg gezeichneten Passstraße allerdings auch nicht. Mit Kehre 20 erreiche ich die 2400 Höhenmeter und habe die letzte längere Gerade hinter mir gelassen. Im Schatten ist es bereits spürbar kühler und von der Passhöhe weht ein frischer Wind hinab, aber solange man in die Pedale tritt, ist es angenehm. Die verbleibenden Serpentinen sind mit relativ kurzen und sehr steilen Rampen gepickt, aber die Energie und Pedalkraft sind noch auf voller Leistung. Die Geschwindigkeit mit 12 – 15 km/h fühlt sich unheimlich langsam an und dennoch sammle ich immer wieder andere Rennradfahrer ein, die ich auch relativ zügig überhole.

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt / Gipfelglück am Stilfser Joch nach 1835 Höhenmeter mit dem Rennrad © stefandrexl.de

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt
/ Gipfelglück am Stilfser Joch nach 1835 Höhenmeter mit dem Rennrad © stefandrexl.de

Der Blick nach oben kann frustrieren oder motivieren. Ich sehe das sehr nüchtern und habe einen großen Spass am Alpenpässe fahren Wozu nach vorne schauen, wenn der Blick nach vorne, hier und jetzt bedeutend ist und die Aussicht nach links und rechts jede Anstrengung vergessen lässt. Die letzten 10 Kehren mit „nur“ noch 250 Höhenmeter sind angebrochen und mit jeder Linkskurve hat man das Ziel im Blick. Mit Kehre 5 hat man die letzten 100 Höhenmeter vor sich und fast schon intuitive wird mein Tritt stärker und das Tempo etwas höher. Obwohl die letzten Kilometer durchgängig 10 % Steigung hatten, schaltete ich auf den letzten 500 Metern für’s Finale noch einmal einen Gang höher und ging aus dem Sattel: Der Sturm auf den Gipfel.



Der Lohn: Der beste Cappuccino auf 2758 Meter

Nach fast zwei Stunden fahrt bergauf ist die Königin der Alpenpässe dann endlich geschafft und die Freude riesig. Es sind kaum noch Wolken, die Sonne strahlt und der Blick auf die zahlreichen Gipfel rundherum ist unglaublich schön. Der Lohn für die Mühe und wer hätte das, nach dem Tagesverlauf tatsächlich noch gedacht. Manchmal kommt es eben anders als man denkt. Obligatorisch gibt’s jetzt einen Cappuccino. Ich gehe ins Caffe Perego und ort gibt’s zudem einen fantastischen südtiroler Apfelstrudel, selbstgemacht. Der Cappuccino am Passo dello Stelvio auf 2758 Höhenmeter ist sensationell lecker und besser als unten im Tal. Alleine dafür hat sich die Auffahrt gelohnt. Natürlich wäre mir der Anstieg von Bormio aus, mit der Tour über Livigno lieber gewesen, denn ich bevorzuge Rundkurse. Aber diese Variante kannte ich schon und kann ich das nächste Mal bei besserem Wetter fahren.

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt / Ein Denkmal für einen der größten italienischen Radfahrer der Vergangenheit: Fausto Coppi © stefandrexl.de

DAS STILFSER JOCH 48 Kehren in Fels gemeisselt
/ Ein Denkmal für einen der größten italienischen Radfahrer der Vergangenheit: Fausto Coppi © stefandrexl.de

Die Pause am Stilfser Joch fällt kurz aus, denn etwa eine Stunde muss man für die Abfahrt einplanen und es ist bereits 18 Uhr. Der Vorteil ist, dass um diese Uhrzeit kaum noch Fahrzeuge unterwegs sind und man dank des guten Überblicks, die Kehren schwungvoll ausfahren kann. Ebenso ist mittlerweile die Strecke abgetrocknet und ich kann es auch im Wald ordentlich rollen lassen. Zurück in Prad sind’s nicht mehr die Beine die brennen, sondern die Unterarme vom Bremsen. Es war wunderbar und ich kann euch das Stilfser Joch, ganz egal von welcher Seite nur empfehlen. Ich kenne jetzt alle drei Varianten.



INFORMATION

Tour: Stilfser Joch (ital.: Passo del Stelvio)
Arbeitsgerät: Rennrad Canyon Aeroad CF
Übersetzung: 39 – 54 / 11 – 25
Start: Prato (Prad), Südtitol, Italien
Ziel: Passo del Stelvio
Variante: Trafoital, Ostrampe
Streckenlänge: 26,4 km
Passhöhe: 2758 m (über NN)
Höhendifferenz: 1835 m
Steigungsrate: ø 7,9 %
Steigung: max 13 %



VIDEO

Das Video zeigt eindrucksvoll womit wir es am Passo dello Stelvio zu tun bekommen.
Mark Colly mit seinem Ritt auf’s Stilfser Joch



HELFENDE LINKS

Der Ofenpass
Das Stilfser Joch
Der Umbrail Pass
Glurns am Ofenpass
Prad am Stilfser Joch

PRODUKTVORSCHAU

Mit der Präsentation der neuen Polar M600 bringen die finnischen Herzfrequenz-Spezialisten eine der sportlichsten Smartwatches unserer Zeit auf den Markt. Die Polar M600 kombiniert sämtliche Vorteile von Google‘s Android Wear™ mit den einzigartigen Polar Trainings- und Analysefunktionen. Kurzum: Die neue Polar M600 möchte damit das Beste der zwei Welten für einen modernen, aktiven Lifestyle verbinden.

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Ohne eines Smartphones konnte man bisher beim Abschalten nur selten aufdrehen, denn auf den gängigen Sportuhren gab es keine Musik-Apps. Zuverlässiges 24/7 Activity-Tracking war wiederum auf einer Smartwatch auch nicht möglich – die Technologie steckte noch in den Kinerschuhen. Mit der neuen Polar M600 ändert sich das jetzt, denn es geht beides – und noch sogar noch viel mehr. Denn die wohl sportlichste Smartwatch des Marktes basiert auf Google‘s Android Wear™ Plattform und stößt damit in eine neue Dimension vor. Auch sonst überzeugt sie mit Spitzenwerten.

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / 6 LEDs für die derzeit exakteste Pulsmessung am Handgelenk

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / 6 LEDs für die derzeit exakteste Pulsmessung am Handgelenk


Echte Spitzenwerte: Puls-Messung mit 6 LED’s, über 48 Stunden Akkulaufzeit

Neben GPS, 24/7 ActivityTracking und allen bewährten Polar Smart Coaching Funktionen über die integrierte Polar Flow App, besticht die neue Polar M600 durch weitere Innovationen. Dazu zählt die Pulsmessung am Handgelenk, die bei der M600 Smartwatch durch 6 LEDs erfolgt und damit eine Weltneuheit ist. Gleiches gilt für den Akku, in Verbindung mit Android-Geräten beträgt ihre Laufzeit mehr als 48 Stunden. Das sind Spitzenwerte, die einmal mehr zeigen, wie hoch Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Komfort bei Polar im Kurs stehen. Aber auch das Design und die einfache Bedienung sind von Weltklasse. Außerdem überzeugt die wasserdichte Smartwatch mit einem brillanten Farb-Touch-Display, sowie einem weichen Silikon-Armband in Schwarz und Weiß. Weitere Farbvarianten sollen folgen.

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / Individuelle Sportprofile

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / Individuelle Sportprofile


Mit der Polar M600 wird nicht nur das Training smarter

„Polar hat schon immer smarte Lösungen für den Sport entwickelt“, sagt Marco Suvilaasko, Chief Strategy Officer bei Polar. „Wir haben den ersten Trainingsmonitor mit Herzfrequenz-Messung und den ersten Activity Tracker auf den Markt gebracht, und jetzt sind wir wieder die ersten: mit einer Smartwatch, die auch für den Sport gemacht ist. Im Kern können unsere Kunden die einzigartigen und intelligenten Polar Trainings- und Analysefunktionen nutzen, dazu eröffnet sich ihnen die ganze Vielfalt von Google‘s Android Wear™. Diese einmalige Kombination bietet unseren Konsumenten ungeahnte Möglichkeiten, ihre Uhr ganz individuell auf ihre Bedürfnisse einzustellen. So wird sowohl das Training als auch der Alltag smarter.“ Die M600 ist im Grunde ein neues, ganz eigentständiges Segment bei Polar und hätte dafür eigentlich auch eine anderen Seriennamen verdient, wie zum Beispiel S600 – S für Smartwatsch. Denn die Polar M600 hat nichts mit einer M400 gemein und ist auch nicht als light Version der V800 zu sehen.

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / GPS Tracking mit Kartenansicht

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / GPS Tracking mit Kartenansicht


Das erhoffte Erfolgs-Prinzip: aus zwei mach eins

Die langjährige Erfahrung von Polar in der Trainingsanalyse und im Coaching ermöglicht in Kombination mit der innovativen Software-Technologie von Android Wear™, alles, was man sich für einen modernen und aktiven Lifestyle vorstellen kann. Einerseits die bewährten Polar Funktionen, wie zum Beispiel den Activity Guide, der die tägliche Bewegung überwacht, Sportprofile oder die vielfältigen Aktivitäts- und Trainingsanalysen. Andererseits die vielen Vorteile und Anwendungen von Android Wear™. Von der Sprachsteuerung über das Kalender-System, von Textnachrichten, die gelesen und beantwortet werden können über den Zugang zu Social Media Kanälen bis hin zu den mehr als 4.000 Apps in Google Play™ – die neue Polar M600 hebt damit die Trennung zwischen Smart- und Sportswatch auf. Mit einem Speicher von 4 Gigabyte und der Verbindung zu Google Play™, macht sie zudem das Smartphone beim Musikhören während des Laufens überflüssig.

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / Auswertung direkt am Handgelenk mit PolarFlow

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / Auswertung direkt am Handgelenk mit PolarFlow


Mehr als eine Datensammlung – dank integrierter Polar Coaching-Programme

Polar hat seine bekannte Flow App vom Smartphone auch gleich in die M600 integriert, so behalten Polar Kunden ihre persönlichen Daten sicher und einfach im Blick: tägliche Aktivität, Schlafanalyse, Trainingswerte inklusive Herzfrequenz sind sowohl über Apples iOS wie Android einfach abrufbar. Weitere Details und Tipps zur Belastungs- und Trainingssteuerung können Polar Nutzer über den Polar Web-Service abrufen.

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / Aktuelle Wetterdaten für den ganzen Tag

POLAR M600 SMARTWATCH: Mehr Lifestyle, mehr Sport, mehr LEDs / Aktuelle Wetterdaten für den ganzen Tag

Die Polar M600 Smartwatch wird ab Mitte August im POLAR Webshop und ab September im autorisierten Handel erhältlichsein und stolze 349,95 EUR kosten. Neben einer Polar M600 Black und Polar M600 White hat Polar bereits weitere Farbvarianten für das laufende Jahr angekündigt.

INFORMATIONEN

HOMEPAGE Polar M600 Launch
HOMEPAGE Polar

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Achim Achilles über die Polar M600
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