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Mit der schnellsten Schwimmzeit des Tages und einem beherzten Rennen läuft Sven Pollert in die Top 5 auf der Triathlon Mitteldistanz im schwäbischen Lauingen. Der 25-Jährige holt sich am Sonntag, 17. Juli damit auch den eiss umkämpften dritten Platz seiner starken Altersklasse bei den Bayerischen Meisterschaften 2018.

 
 

Nach nur 27:11 Minuten und etwa 2100 Meter schwimmen durch den Auwaldsee, stieg Sven als Führender auf sein Zeitfahrrad. Auf der Ersten von vier Radrunden über die knapp 80 km langen und flachen Strecke führte er das Feld zunächst an, fiel dann aber in der zweiten Runde auf den zweiten Platz zurück. In Runde drei wurde Sven, der für den SC Prinz Eugen München startet, dann noch vom tagesschnellsten Radfahrer, Michael Keppler überholt. Unbeeindruckt vom Tempo des Memmingers blieb Sven in regelkonformem Abstand am Hinterrad des späteren gesamt Zweitplatzierten. Gemeinsam absolvierten sie schließlich die letzte Runde. Mit einer schnellen Radzeit von 01:55:02 Stunden – knapp Ø 42 km/h – erreichte Sven als Dritter die zweite Wechselzone.
 
 

TRIATHLON LAUINGEN SVEN POLLERT BEI DER MITTELDISTANZ TOP 5 / Eine gute Ernährungsstrategie ist der Schlüssel © Sven Pollert

TRIATHLON LAUINGEN SVEN POLLERT BEI DER MITTELDISTANZ TOP 5 / Eine gute Ernährungsstrategie ist der Schlüssel © Sven Pollert


 
 

GELUNGENER WM-TEST FÜR SVEN POLLERT

Es folgte die dritte Disziplin: Der Halbmarathon. Die kurvige und teilweise anspruchsvolle Laufstrecke durch die Lauinger Altstadt und entlang der Donau galt es erneut vier mal zu laufen. Das hohe Tempo der zweiten Disziplin hatte viel Energie gekostet und so musste Sven nach der Hälfte der Distanz seinen ersten Verfolger vorbei lassen. Die Kärfte schwanden allmählicht, dennoch war das Tempo weiterhin hoch. Nur einen Kilometer vort dem Ziel kam dann noch Leo Mattis von hinten angeflogen, dem Sven diesmal leider nichts mehr entgegensetzen konnte. Mit 01:20:43 Stunden über die Halbmarathondistanz rannte Sven dennoch auf den 5. Platz gesamt und finishte mit einer Gesamtzeit von 3:42:57 Stunden. Angesichts dieses Ergebnisses unter den Top 5 und der starken Leistung in allen drei Disziplinen war dies ein erfolgreicher Test für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft im September in Port Elizabeth, Südafrika. Zugleich holte sich Sven mit diesem Ergebnis den dritten Platz der Bayerischen Meisterschaft 2018 der Triathlon Mitteldistanz in seiner Altersklasse AK 25
 
 

TRIATHLON LAUINGEN SVEN POLLERT BEI DER MITTELDISTANZ TOP 5 / Anspruchsvoller Laufkurs durch die Innenstadt © Sven Pollert

TRIATHLON LAUINGEN SVEN POLLERT BEI DER MITTELDISTANZ TOP 5 / Anspruchsvoller Laufkurs durch die Innenstadt © Sven Pollert


 
 

ZEITEN & SPLITS SVEN POLLERT

TRIATHLON MITTELDISTANZ Sven Pollert mit Top 5 Resultat in Lauingen / Die Zeiten und Splits Quelle: zeitgemaess.info

TRIATHLON MITTELDISTANZ Sven Pollert mit Top 5 Resultat in Lauingen / Die Zeiten und Splits
Quelle: zeitgemaess.info


 
 

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The Making of an Ironman Triathlete
 
 

Um das Schwimmen im Freiwasser und den Wassersport sicherer zu machen, hat RESTUBE einen Airbag entwickelt, der ähnlich einer aufblasbaren Rettungsweste funktioniert, aber klein und handlich an der Hüfte getragen werden kann. Zieht man den Auslöser, bläst sich der Schwimmkörper mittels CO2-Patrone innerhalb von Sekunden auf und verwandelt sich in eine auftriebsstarke Boje im offenen Gewässer – beim Schwimmen, Surfen oder Kanufahren. Die Idee des 2012 gegründeten Start-ups wurde vielfach ausgezeichnet: Neben dem ISPO GOLD AWARD 2014 wurde RESTUBE auch der CyberOne Award verliehen.

Um das Schwimmen im Freiwasser und den Wassersport sicherer zu machen, hat RESTUBE einen Airbag entwickelt, der ähnlich einer aufblasbaren Rettungsweste funktioniert, aber klein und handlich an der Hüfte getragen werden kann. Zieht man den Auslöser, bläst sich der Schwimmkörper mittels CO2-Patrone innerhalb von Sekunden auf und verwandelt sich in eine auftriebsstarke Boje im offenen Gewässer – beim Schwimmen, Surfen oder Kanufahren.

CLRFLXS ® DAY 08: Restube macht das Freiwasserschwimmen sicherer

Knapp 40.000 Menschen ertrinken jährlich in Europa. Damit ist es die dritthäufigste Todesursache bei Erwachsenen. Vor wenigen Jahren wäre Christopher Fuhrhop beim Kitesurfen auf offenem Meer fast ertrunken. Damals hätte er sich ein kleines, leichtes Wasserrettungsgerät gewünscht, um die lebensbedrohliche Situation zu entschärfen. Aus dieser Erfahrung heraus entwickelte er gemeinsam mit seinem Kommilitonen Marius Kunkis im Rahmen seiner Diplomarbeit ein völlig neuartiges Produkt: einen Airbag fürs Wasser – den Restube. Dafür erhielten sie damals sogar das „Exist-Gründerstipendium“ der 
Bundesregierung Deutschland sowie das „Junge Innovatoren Stipendium“ Baden-Württembergs. Es folgten weitere Awards, die den Markt auf das junge Unternehmen aufmerksam machten. Mittlerweile ist aus dem Zwei-Mann-Unternehmen ein großes Team geworden, das die RESTUBE Produkte in enger Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, Teamridern und Profirettern entwickelt und in die ganze Welt verbreitet.

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Kleine Tasche, sichere Wirkung: Restube

Kaum ist im Frühjahr das Wetter schön und die Seen erwärmen sich heißt es im Triathlon, Neoprenanzug auspacken und rein in den nächsten See oder sogar das Meer zum Freiwasserschwimmen. Doch während die Einen erwartungsvoll die Tage zählen, bis die Wassertemperaturen das Schwimmen im See erlauben und man den Chlorgeruch des Hallenbades hinter sich lassen kann, stellt das Training im Freiwasser für andere Athleten durchaus eine große Überwindung dar, das sogar Ängste bis Panik auslösen kann. Das geordnete Schwimmtraining im Hallenbad hat mit der chaotischen Realität im Triathlonwettkampf nur wenig gemeinsam. Das liegt selten nur am Wechsel der warmen Hallenbadluft zur Außentemperatur, oft ist es vor allem die Angst alleine im offenen Gewässer zu schwimmen. Neben einigen Möglichkeiten das Schwimmtraining im Freiwasser sicherer zu machen gibt es Lösungen, die helfen können, die eigenen Ängste zu Überwinden.

Um das Schwimmen im Freiwasser und den Wassersport sicherer zu machen, hat RESTUBE einen Airbag entwickelt, der ähnlich einer aufblasbaren Rettungsweste funktioniert, aber klein und handlich an der Hüfte getragen werden kann. Zieht man den Auslöser, bläst sich der Schwimmkörper mittels CO2-Patrone innerhalb von Sekunden auf und verwandelt sich in eine auftriebsstarke Boje im offenen Gewässer – beim Schwimmen, Surfen oder Kanufahren.

CLRFLXS ® DAY 08: Restube macht das Freiwasserschwimmen sicherer

Die aufblasbare Auftriebssboje Restube macht den Schwimmspaß entspannter

Ein geeignetes Sicherungssystem ist der Airbag von Restube. Handlich verpackt in einer kleinen Tasche im Handyformat lässt sich der Resture einfach mit einem Gürtel an der Hüfte tragen und stört weder beim Schwimmen noch bei sonstigen Wassersportarten. Gerät man im Wasser in eine kritische Situation – durch Strömung, Wellen, Erschöpfung oder Krämpfe – zieht man einfach kräftig am Auslöser und schon bläst sich das Restube Rettungskissen mittels Gaspatrone auf. Ob beim Schwimmen im Baggersee, im Urlaub oder als sportliches Training – die Gefahr eines Krampfes, Panik oder plötzlichen Ertrinkens ist groß. Hier hilft RESTUBE: die handliche, aufblasbare Auftriebssboje ist immer dabei – und macht den Schwimmspaß gleich entspannter.

UVP 79,90 EUR

FACTS
Entspannt bleiben schwimmen trotz
• Entfernung zum Ufer
• allein schwimmen
• starker Strömung
• Wellengang
• Erschöpfung
• Unfällen
• uvm.

Die technische Kommission der DTU (Deutsche Triathlon Union) sieht RESTUBE als sinnvolle Unterstützung für Schwimmer im offenen Gewässer – nicht nur für den Wettkampf, sondern auch für das Training.

Website von RESTUBE

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CLRFLXS® – THE COLORFUL CHRISTMAS 2014 SPECIAL

Um das Schwimmen im Freiwasser und den Wassersport sicherer zu machen, hat RESTUBE einen Airbag entwickelt, der ähnlich einer aufblasbaren Rettungsweste funktioniert, aber klein und handlich an der Hüfte getragen werden kann. Zieht man den Auslöser, bläst sich der Schwimmkörper mittels CO2-Patrone innerhalb von Sekunden auf und verwandelt sich in eine auftriebsstarke Boje im offenen Gewässer – beim Schwimmen, Surfen oder Kanufahren.

CLRFLXS ® DAY 08: Restube macht das Freiwasserschwimmen sicherer

Der Herbst, für die meisten Ausdauerportler heißt das Saisonpause. Sind die letzten nationalen Marathons erledigt, dann ist die Zeit der wohl verdienten Ruhepause für Leib und Seele. An’s Schwimmtraining denkt da eigentlich schon längst keiner mehr, schon gar nicht im nahe gelegenen See. Eigentlich!

Um den November drehen sich ähnliche Vorurteile, wie um den April, der nicht weiß, was er will. Meist neblig, alles grau in grau, viel Regen oder Schnee und kalt: Nicht Fisch, nicht Fleisch! Wer denkt schon an frühlingshafte Temperaturen und Sonnenschein im November.

Weil der Herbst in diesem Jahr aber der bessere Sommer ist, waren wir am 2. November für den Praxistest eines neuen Produkts am Wörthsee, nur 60 Minuten südlich von München – den Neoprenanzug natürlich mit im Gepäck.

Die Lufttemperatur war an diesem herrlich herbstlichen Sonntag bei ungefähr 16 Grad und der See lag spiegelglatt und glasklar vor uns. Bevor ich mich aber mühevoll in den Neo quälen sollte, wollte ich doch noch vorher einen Zehentest der Wassertemperatur wagen. Davon sehr überrascht wagte ich dann, was ich trotz meines schwimmerischen Backgrounds bisher nie gemacht hat. Aber seht selbst!


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Nur in Badehose, mit Badekappe und Schwimmbrille fühlte sich das Wasser anfangs zwar frisch aber nicht so kalt wie erwartet an. Die Überwindung war nicht groß, lediglich die Atmung war für etwa zwei bis drei Minuten kurzatmig. Es dauerte etwas bis sich der Atemrhythmus an die kühle Umgebungstemperaturen gewöhnt hat. Doch dann empfand ich das Wasser sogar sehr angenehm, je länger ich im See blieb und solange man schwamm. Nach etwas mehr als 20 Minuten war der Spaß dann auch schon wieder vorbei, nicht weil ich etwa fror, sondern man das Immunsystem nicht überstrapazieren sollte.

Eine Anwohner des Wörthsees hatte die Wassertemperatur um 14 Uhr mit einem Thermometer gemessen, und plus minus 12 Grad gemessen.

Surfer Julian Wilson konnte gerade mal laufen, da hat ihn sein Vater auf dem Board hinaus zu den Wellen mitgenommen. Das war dem Kleinsten von drei Brüdern dann aber doch nicht ganz geheuer und er hat es vorgezogen erst einmal in den kleinen Wellen zusammen mit seiner Mutter zu surfen. 20 Jahre später trifft er in den Quaters der Quik Pro an der Gold Coast auf Kelly Slater und gewinnt.

Zuvor wurde der talentierte Australier ISA World Junior Champion und hat seine gesamte Jugend damit verbracht, zu surfen und zahlreiche Titel zu sammeln, unter anderem auch mit dem Longboard. 2010 hat er mit „Scratching the Surface“ seinen ersten eigenen Surffilm veröffentlicht und sich nebenbei für die ASP World Tour empfohlen. Next Generation Surfer Julian Wilson gilt mit 24 Jahren als Shootingstar der Surfwelt, wird von den Medien als Kellys Thronfolger gefeiert und gehört schon jetzt zu den ganz Großen.

Nach der Premiere seines Film-Projekts „Scratching the Surface“ 2011 und kurz vor seinem spektakulären Sponsorenwechsel von Quiksilver zu Nike 6.0 (jetzt Hurley) konnte ich den selbstbewussten Australier für das Blue Surf & Travel Magazin zu einem Interview abfangen.

 

 
Gerade erst fand der Auftakt zur ASP World Tour 2011 in Australien statt, für dich somit der Start in deine erste Saison auf der WT. Wie waren deine Eindrücke und Gedanken nach dem ersten Tourstopp an der Gold Coast?
Ich bin eigentlich immer noch ziemlich aufgeregt und gespannt, was mich 2011 wohl noch alles erwarten wird! Das ist einfach alles wahnsinnig faszinierend. Ich wäre natürlich gerade in diesem Jahr beim Quiksilver Pro gerne etwas weiter gekommen, aber ich bin einfach immer noch sehr glücklich darüber, wie das Jahr begonnen hat.

Der erste Stopp der ASP World Tour ist ja gar nicht so weit von deiner Heimatstadt an der Sunshine Coast entfernt. Du hast in dieser Welle sogar schon einmal Kelly Slater besiegt. Hat dir beides Selbstvertrauen gegeben und war es ein Vorteil oder bist du durch die Anwesenheit deiner australischen Freunde, deiner Familie und wegen der großen Erwartungen an dich eher nervös gewesen?
Snapper, der Spot des Quiksilver Pro, ist einer meiner Lieblingsbreaks. Ich war sehr glücklich darüber, schon einige Male mit einer Wildcard dieses Event gesurft zu sein, somit war es schon deutlich angenehmer für mich, zu meinem Tourauftakt wieder hier herzukommen. Natürlich war ich sehr aufgeregt, aber zugleich begeistert, meine Familie und Freunde hier zu haben.

 

Viel zu reisen und viele Wettkämpfe kann auch anstrengend sein

 
Während deiner Jugend und als Junior hast du an vielen Contests teilgenommen, warst dabei auch sehr erfolgreich und hast eine Menge Titel gewonnen. Hat mit dem vorzeitigen Ausscheiden in der zweiten Runde des Auftakts der ASP World Tour – und das trotz des Heimvorteils – erstmals so etwas wie die Erdung des Julian Wilson stattgefunden?
Ich denke schon, dass ich immer versucht habe, am Boden zu bleiben, auch wenn es oftmals nicht leicht ist. Mir ist durchaus klar, dass ein paar Siege und Titel als Junior in der World Tour nicht viel zählen. Ohne sie hätte ich mich allerdings auch nicht dafür qualifizieren können. Aber auch mein gebrochenes Fußgelenk 2009 hat mir gezeigt, wie schnell alles vorbei sein kann. Ich gebe immer mein Bestes und arbeite hart daran, jetzt einige Zeit auf der Tour bleiben zu können, und hoffe auch, die
Gelegenheit zu haben, einen Contest zu gewinnen.

Ein paar der älteren und erfahreneren Pros kanntest du schon vor deinem Tour-Debüt und du bist mit einigen auch gut befreundet, besonders mit den Jungs, die mit dir in deinem Film „Scratching the Surface“ surfen. Wie verhalten sich denn die anderen Pros der Tour, wenn man, wie du nun, das erste Mal als Rookie auftaucht? Manch einer ist ja doch wesentlich älter als du.
Ja, das stimmt. Aber ich habe wirklich einige großartige Freunde, die schon länger auf der Tour dabei sind. Alle anderen waren eigentlich auch ziemlich locker und nett. Es gab niemanden, der irgendwie feindselig war oder sich negativ mir gegenüber geäußert hat … zumindest nicht direkt.

Gibt es ein paar Pros, mit denen du auf der Tour gemeinsam reisen und während der Contests hauptsächlich deine Zeit verbringen, vielleicht auch zusammen wohnen wirst?
Dadurch dass der Quiksilver Pro mein erster Event der Tour war, bin ich noch nicht so viel gereist und habe mir eigentlich auch noch gar keine richtigen Gedanken darüber gemacht. Aber da einige Freunde, wie beispielsweise Dusty, mit auf der Tour dabei sind, werde ich mich bestimmt für einige Events mit jemandem zusammentun.

Dieses Jahr wirst du sehr viel Zeit damit verbringen, bei Contests und der ASP World Tour zu surfen. Vermisst du nicht diese Unabhängigkeit, die du zuletzt hattest, surfen zu gehen, wann und wo du willst, und dabei Filme zu drehen? Dadurch hast du doch eine Menge Aufmerksamkeit und Bekanntheit erlangt.
Ich habe die beiden letzten Jahre eigentlich sehr intensiv genossen und mich jetzt gut darauf vorbereitet, viel Zeit mit den Reisen und Wettkämpfen zu verbringen. Es ist natürlich ohne Frage großartig, auf der ganzen Welt freesurfen zu gehen und zu filmen, aber auf eine gewisse Art ist das auch stressig und anstrengend. Von beidem etwas – das ist mein Plan für die Zukunft.

 

Mit Mick Fanning hat Surfer Julian Wilson immer etwas zu lachen

 
Reden wir über deinen aktuellen Film „Scratching the Surface“. Es ist der erste Surffilm, der komplett in HD gedreht wurde. Mit traumhaften Spots, atemberaubenden Airs und großartigen Surfern hat er für eine Menge Furore in der weltweiten Surfgemeinde gesorgt. Du warst dafür über 16 Monate unterwegs. Die nächsten Monate wirst du dich nun aber vollständig auf das Contest-Surfen konzentrieren. Gibt’s dennoch Pläne, wieder einen Film zu drehen?
Die Produktion von „Scratching the Surface“ war eine großartige Zeit in meinem Leben und ich bin wirklich stolz darauf, was wir da geschaffen haben. Aber gleichzeitig muss ich sagen, dass es bisher keine Pläne gibt, jemals wieder etwas ähnliches zu machen. Das ist natürlich sehr schade, aber es war auch eine Menge harte Arbeit und viel Stress, das ganze Material zu schneiden.

In „Scratching the Surface“ gibt es eine Menge Airtime von den derzeit progressivsten Surfern, wie Dane und Mick. Hat dich die Zeit mit den anderen Surfern und den unterschiedlichen Styles geprägt und deine Art zu surfen weiterentwickelt, vielleicht sogar verändert?
Mit meinen Freunden und den hoch geschätzten Kollegen zu surfen und zu reisen, war wirklich cool. Besonders mit Mick gab es immer etwas zu lachen, er ist ziemlich locker und ich bin ihm sehr dankbar. Dane ist einfach verrückt, sobald er auf dem Board steht. Ich denke, dass ich von den Jungs eine Menge gelernt habe, und bin sehr glücklich darüber, dass sie dabei waren und Teil des Films sind.

 

Surfer Julian Wilson ist sich der besonderen Verantwortung der Surfer bewusst

 
Die „Sushi Roll“ war 2007 dein erster Air, er hat dich ziemlich bekannt gemacht. Heute ist es der „Alley-Oop“, den keiner so sauber beherrscht. Du arbeitest aber bereits am 720. Welcher ist dein Lieblingsair und in welche Richtung wird sich das Surfen deiner Meinung nach in naher Zukunft weiterentwickeln?
Die „Sushi Roll“ ist zwar nicht mein Lieblingssprung, aber er scheint tatsächlich der bekannteste zu sein. Viele meiner Airs habe ich zuvor auf dem Skateboard gemacht und versuche, sie dann für das Surfen anzupassen. Aber derzeit arbeite ich eigentlich an noch nichts Neuem. Der „Alley-Oop“ ist etwas Besonderes, ich mag ihn, weil man sehr viel Zeit in der Luft hat. Es wäre aber echt großartig, wenn man hoffentlich bald einen echten 720 zu sehen bekäme.

Wenn du noch einmal die Möglichkeit hättest, wen würdest du gerne in deinem nächsten Film surfen sehen?
ha, darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Kelly vielleicht, natürlich auch einige meiner Freunde. Schwierige Frage, besonders weil es einfach noch überhaupt keine Pläne für einen neuen Film gibt.

Derzeit spielt die Natur weltweit verrückt, in Queensland, nördlich deiner Heimatstadt an der Sunshine Coast, gab es vergangenen Sommer eine Menge Regen und Überschwemmungen. Die Mentawai-Inseln, dein Lieblingsspot, wurden vor einigen Jahren von einem Tsunami überrollt. Und jetzt Japan. Denkst du, dass Surfer eine besondere Verantwortung für ihren Spielplatz, den Schutz der Umwelt, der Küsten und des Ozeans haben? Wäre das nicht auch ein Thema für zukünftige Surffilme?
Ja, die Naturkatastrophe kürzlich war ziemlich schrecklich, vor allem weil sie sich so nah vor meiner haustür ereignet hat und auch Orte betraf, zu denen ich gerne fahre. Natürlich haben gerade wir Surfer eine ganz besondere Verantwortung gegenüber der Natur und beim Schutz der Küsten weltweit, an denen wir surfen und den Großteil unserer Zeit verbringen. Das wäre auf jeden Fall und gerade jetzt eine großartige Idee für einen Film, ich überlege mir das, wenn was draus wird, gebe ich dir Bescheid.

 

Next Generation Surfer Julian Wilson möchte weiterhin Freerufen

Welche Ziele hast du dir für dieses Jahr gesteckt, für das Surfen von Contests wie auch das Freesurfen?
Ja, am besten eine gute Mischung aus beidem. Die Teilnahme an der ASP World Tour und den Prime Events sorgen für einen ziemlich dicht gedrängten Wettkampfkalender. Dennoch möchte ich unbedingt bei ein paar Trips dabei sein und auch Freesurfen.

Wir sind schon sehr gespannt, was uns als Nächstes erwartet: der 720 oder ein anderer verrückter neuer Air von dir, vielleicht aber doch auch ein Film. Julian, viel Erfolg auf der World Tour und in den nächsten Jahren. Danke für das Interview.
Keine Ursache, gerne. Danke.

PHOTOCREDITS
Made/A-Frame aframephoto.com
Red Bull Content Pool

INFORMATIONS
Biografie, News, Blog, Infos zu Surfer Juilan Wilson

PUBLISHED
BLUE Surf, Travel & Creative Living Magazine


BLUE Surf and Travel Yearbook 2011

BLUE Surf and Travel Yearbook 2011