Schlagwortarchiv für: Langdistanz

Die meisten Energieriegel erhöhen rapide den Blutzuckerspiegel, wir fühlen uns zunächst kraftvoll. Kurze Zeit später ist der Zuckerkick allerdings vorbei, der Körper hat zu viel Insulin produziert. Als Folge sinkt die Leistungsfähigkeit noch stärker ab als zuvor, und auch der Hunger meldet sich zurück.

Vor dem Problem einer optimalen Energieversorgung stand der leidenschaftliche Trekker Marco Steinhilber schon oft. Doch der Lebensmitteltechnologe nahm die Sache einfach selbst in die Hand und entwickelte unter dem Label: Innosnack Snacks nach völlig neuer Zusammensetzung. Für das innovative Konzept und seinen neuen Energieriegel Innobar hat Steinhilber den ISPO AWARD 2015 gewonnen.

„Die Idee kam mir bei einem längeren Aufstieg, als ich schnell hungrig wurde und die Energiereserven und damit die Leistungsbereitschaft des Körpers nachließen. Es gab kein Produkt, das einerseits schnell Energie nachlieferte, nach kurzer Zeit aber nicht im nächsten Leistungseinbruch mündete,“ so Innosnack-Gründer Marco Steinhilber.

Der Innosnack Energieriegel ist in seiner Zusammensetzung weltweit einzigartig.

INNOBAR basiert auf einer neuen Zuckerart, die Isomaltulose produziert, was aus fermentiertem Rübenzucker gewonnen wird. Isomaltulose wird auch als „Zucker der nächsten Generation“ bezeichnet, denn der Süßstoff sorgt für einen stabilen Blutzuckerspiegel, ist für Diabetiker geeignet und absolut zahnfreundlich.

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Steinhilber setzt auf eine kurze Zutatenliste ohne zugesetzte Aromastoffe, Feuchthalte- oder Konservierungsmittel: Kerne und Nüsse aus biologischem Anbau, die wichtige Mineralstoffe, wie Calcium, Kalium und Magnesium, liefern. Gleichzeitig werden durch einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren und gesunder Omega-3-Fettsäuren auch essentielle Nährstoffe zugeführt, die der Körper als „Baumaterial“ braucht. Dadurch wird sowohl die körperliche als auch die geistige Leistungsfähigkeit begünstigt. Von Innosnack gibt es neben Energieriegeln auch -drinks, Sweets und Müslis, die alle eines gemeinsam haben: Sie sind vegan, gluten- sowie laktosefrei und bringen vor allem lang anhaltende Energie durch kontrollierte Energie-Freisetzung.

FAKTEN
Isomalutlose: Glykämischer Index 32; 379 kcal/100 g
Snacks: Innobar, Innoballs
Innodrink: Zitrone
Müsli: Quinoa-Flakes; Schoko-Mandel

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DIESER BEITRAG WURDE VERÖFFENTLICHT AUF
ISPO Newsblog am 07. Mai 2015

Triathlon ist ein anspruchsvoller Sport und so stellt die Kombination der Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen die Athleten vor eine ganz besondere Herausforderung. Aber wie trainiert man effektiv für diese drei Sportarten und vermeidet dabei Verletzungen? Und wie viel Training braucht es eigentlich, um eine Kurzdistanz erfolgreich zu bewältigen? Braucht es dafür gleich ein spezielles Zeitfahrrad oder sogar ein Wattmesssystem? Welche Kohlenhydrate sind für mich gut, wie viele Gels brauche ich im Wettkampf und trinke ich genug? Antworten auf diese und viele, viele andere Fragen finden Athleten und alle Interessierten in der neuen Triathlonbibel. Auf insgesamt 512 Seiten erklärt das namhafte Autoren-Team, darunter Niclas Bock, Timo Bracht, Carola Felgen oder Dr. Matthias Marquardt besonders Einsteigern die Welt des Triathlons. Pünktlich zum Saison-Auftakt 2015 liefert das Werk aus dem spomedis-Verlag anschaulich und in verständlicher Sprache viele Insider-Infos und Praxistipps. Zusammen mit Trainingsplänen sowie vielen bebilderten Technik- und Athletikübungen ist dieses Nachschlagewerk ein unverzichtbarer Begleiter für gezieltes Training und erfolgreiche Wettkämpfe. Mit zahlreichen Photographien unter anderem von Michael Rauschendorfer und Frank Wechsel.

Weit zurück, bis ins 19. Jahrhundert muss man blicken, um die Faszination Triathlon zu erfassen. Seine zweite Geburtstagsstunde erlebte Triathlon dann während der 70er-Jahre in San Diego, Kalifornien. Von dort war der Weg nicht mehr weit bis Hawaii, wo seitdem einmal im Jahr die Ironman World Championships stattfinden. Die Ursprünge des Triathlons, seine Entwicklung und die verschiedenen Rennformate sind Thema des ersten Kapitels. Schwerpunkt der Triathlonbibel sind natürlich die drei Disziplinen des Triathlon und das Training: Schwimmtechnik, Radtechnik, Lauftechnik

Technik für mehr Effizienz und Ökonomie

Ex-Profitriathletin und Trainerin Nina Eggert erklärt anschaulich Trainingsprinzipien, Trainingsmethoden, physiologischen Grundlagen und Anpassungsvorgänge im Körper. In den technischen Kapiteln geht es anschließend weniger ums Material, als um die richtige Ausführung der Disziplinen. Ganz egal ob ökonomische Lauftechnik, optimale Sitzposition oder eine gute Wasserlage, schon beim Lesen wird klar, dass Triathlon technisch sehr anspruchsvoll ist. Und nur eine gute Technik in allen drei Disziplinen spart Energie schützt vor Verletzungen.

Zur Freude der Material-Fetischisten

Die Themen Athletiktraining, Trainings- und Wettkampfplanung werden ebenso intensiv behandelt. Eine Frage des Geschmacks ist das ausführlich besprochene Kapitel über’s Material. Sind leichte oder gut gedämpfte Laufschuhe besser? Sind Draht- oder Schlauchreifen schneller, Scheibenrad oder Hochprofilfelge? Heikle Themen unter Insidern. Vielleicht werden gerade deshalb von der Autorin keine konkrete Empfehlungen ausgesprochen, sondern dem Leser die Vor- und Nachteile erklärt.

Ernährung wird total überschätzt

Das Thema Ernährung, die fünfte Disziplin im Triathlon findet der Leser erst ab Seite 400. Sie ist vielen Triathleten jedoch mittlerweile genauso wichtig wie Schwimmen, Radfahren, Laufen und der Wechsel. Der Wettkampfernährung sind nicht mehr als sieben Seiten dieses über 500 Seiten Werks vergönnt. Hier hätte ich mir durchaus mehr Informationen gewünscht, wie zu der unterschiedlichen Wirkung von Gels oder Riegeln zu natürlichen Nährstoffen, wie einer Banane oder Rosinen. Ebenso welche Verpflegung auf welchen Distanzen am meisten Sinn macht, ganz zu schweigen von der Ernährung vor, während und nach dem Training.

FAZIT
Für alle Interessierten und Einsteiger ist die Triathlonbibel derzeit die umfassendste Lektüre im deutschsprachigen Raum. Es liefert sachliche und präzise Informationen in verständlicher Sprache mit vielen erklärenden Bildern und Grafiken. Der Leser wird kompetent in das Thema Triathlon eingeführt und stets auf Augenhöhe seinem Ziel, ob einem erste Triathlon oder der Verbesserung seiner Schwimmtechnik herangeführt. Rookies und ambitionierte Triathleten profitieren von dem geballten Wissen gleichermaßen – sie erhalten mit der Triathlonbibel neue Impulse für ihr Training und können ihre Wettkampfvorbereitung strukturierter, nachhaltiger und gesünder gestalten.

AUTOREN
Niclas Bock: Diplom-Sportmanager
Timo Bracht: Profi-Triathlet und Sportwissenschaftler, Sieger Challenge Roth 2014
Caroline Cornfine: Ernährungswissenschaftlerin und begeisterte Ausdauersportlerin
Manuela Dierkes: Diplom-Sportlehrerin, Triathloncoach, Buchautorin und Triathletin aus Leidenschaft
Nina Eggert: Diplom-Trainerin Triathlon, Schweizer Nationaltrainerin für den Triathlonnachwuchs und ehemalige Profi-Triathletin, Vize-Europameisterin Ironman Germany/Ironman European Championship 2002, 2004, 2005 und 2006
Carola Felchner: Materialexpertin der Zeitschrift triathlon und langjährige Ausdauersportlerin
Christoph Fürleger: erfolgreicher Langstreckenschwimmer, Triathlet und Schwimmcoach
Dr. med. Matthias Marquardt: Arzt, Lauftrainer, Buchautor und Ausdauersportler aus Überzeugung
Jan Sägert: Triathlonexperte der Zeitschrift triathlon und Ausdauersportler
Dr. med. Karlheinz Zeilberger: Facharzt für Innere Medizin, Sportmediziner, ehemaliger Olympiaarzt

INFO
Die Triathlonbibel
Das Standardwerk für alle Triathleten
512 Seiten
Durchgehend farbige Abbildungen
ISBN 978-3-95590-050-2
EUR 29,95

Die Triathlonbibel – Das Standardwerk für alle Triathleten erhältlich im Spomedis Verlag Hamburg

Die Morgendämmerung färbt den Himmel rot und spendet erstes Licht. Die Straßen sind leer gefegt, entlang der Isar ist nur das Pfeifen der Vögel zu hören, über dem Becken liegt leichter Dunst. Mit jedem Armzug teilt sich die spiegelglatte Oberfläche des Wassers und die Wellen breiten sich gleichmäßig zu beiden Seiten aus. Das Surren der Kette und Ritzel klingt zwischen den Häusern, nur der eigene Atem durchdringt das morgendliche Idyll. Es sind genau diese Momente, früh morgens im Sommer, für die ich diese Sportart liebe und leidenschaftlich gerne trainiere. Wenn man begreift, dass die Freude am Training das Ziel ist und nicht der Wettkampf oder das Ergebnis, dann hat man schon am Start gewonnen.

Meist im Herbst stellt sich den meisten Triathleten die Frage nach den sportlichen Zielen für das nächste Jahr. Gerade im Triathlon könnten diese nicht unterschiedlicher sein. So unterschiedlich wie dessen drei Disziplinen, die verschiedenen Distanzen oder allem das vielseitige Training dafür. Von der Verbesserungen der Schwimm- und Lauftechnik, über noch mehr, noch effizienteres Trainingseinheiten, bis hin zu neuen persönlichen Bestzeiten. Mir macht einfach schon immer das Training im Wasser, auf dem Rad und Laufen sowie die damit verbundene Abwechslung Spaß. Bei Wettkämpfen liebe ich das Adrenalin, dieses besondere Art der Schmerzen und die unglaubliche Leichtigkeit nach dem Überqueren der Ziellinie. Aber im Grunde sind für mich Wettkämpfe eine Art der Motivation um mich konditionell und koordinativ weiter zu entwickeln, mit den Aufgaben zu wachsen und neue Herausforderungen zu meistern. Wenn ich mir etwas vornehme, dann möchte ich es richtig machen und dafür braucht es Ziele. Dennoch sehe ich das Training als die Zeit für den wichtigen Ausgleich zum Alltag. Dem Bauchgefühl schenke ich stets die nötige Aufmerksamkeit zu und werde nie etwas „über’s Knie brechen“. Gerade in unserer kurzlebigen Zeit, in der nur schnelle Erfolge zählen und in der oft nur für den Lebenslauf kurzfristig auf einen Marathon oder Ironman trainiert wird ohne je zuvor einen Kilometer gelaufen zu sein oder einen Triathlon gemacht zu haben. Für mich sind Ausdauersport und Outdoorsport ein Teil meines Lebens: Triathlon mein Lifestyle!

Die Balance von Leben und Triathlon

In den vergangenen Jahren konnte ich aus privaten und beruflichen Gründen schwer planen und habe mir daher nur kurzfristige sportliche Ziele gesteckt. Ich habe daher mein Training verändert und versucht es möglichst optimal auf den Alltag abzustimmen und effizient zu gestalten – Qualität vor Quantität, mehr Regeneration. Dafür lief die letzte Saison im Grunde gut, von einigen Ergebnissen war ich sogar selbst etwas überrascht. Ich lege mehr Wert auf die kleinen Dinge im Training, die wesentlich dazu beigetragen die Ausdauer und Schnelligkeit zu verbessern und verletzungsfrei zu bleiben. Rumpfstabi, Dehnen und Faszienrollen sind Dinge, denen ich früher selbst nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt habe.

Am Meisten habe ich aber bei meiner Ernährung verändert, vieles ausprobiert und viele Erfahrungen gesammelt. Die Ernährung hat den größten Einfluss auf unser Wohlbefinden, unsere Gesundheit und auf unsere Leistungsfähigkeit. Eine schlechte Ernährung ist meist die Ursache vieler gesundheitlicher Störungen und schlechter Leistungen. Bei bis zu fünf Mahlzeiten täglich liegen darin die größten Möglichkeiten für jeden Sportler. Während das Training sehr zeitintensiv ist, lässt sich die Ernährungsweise ohne großen Aufwand, schnell und mit spürbarem Erfolg verändern. Der Sinn von Ernährung liegt doch vor allem darin, gesund, glücklich und leitungsfähig zu bleiben. Vitalstoffe wie Vitamine, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe finden wir in der für unsere Gesundheit nötigen Menge und Qualität ausschließlich in frischen und möglichst unverarbeiteten Nahrungsmitteln. Natürlichkeit, Herkunft und Herstellung der Nahrungsmittel sind daher besonders wichtig.

Ich versuche mich sehr ausgewogen und vielseitig, optimal an meinen Alltag und das Training angepasst zu ernähren. Von speziellen Diäten halte ich nichts und habe aus vielen Elementen meine eigene Ernährungsform entwickelt. Man braucht es auch nicht zu übertreiben, aber es hat durchaus einen Vorteil, sich langfristig etwas mehr Gedanken über das „täglich Brot“ zu machen und nicht erst kurz vor dem Wettkampf. Für das persönliche Wohlbefinden ¬und die Leistungsfähigkeit ist das richtige Gleichgewicht von Alltag und Sport ist entscheidend. Ich fühle mich heute gesünder und fitter als vor 10 oder 20 Jahren.

Nach der Saison ist vor der Saison – auf zu neuen Zielen

Nach der vergangenen Saison wollte ich wieder einmal etwas verändern. Nicht weiter nach dem Motto „same same but different“ zu machen und gewisse Gewohnheiten aufzubrechen. An kleine Stellschrauben habe ich von Jahr zu Jahr gedreht, doch diesmal wollte ich generell etwas ändern – auch für die eigene Motivation. Mehr Wettkämpfe sind für mich nicht möglich und halte ich eher für sinnfrei. Den Fokus auf Ergebnisse, die Verbesserung von Platzierungen oder gar Meisterschaften zu legen entspricht nicht meiner Vorstellung. Meinen ersten Marathon bin ich zwar erst vor fünf Jahren gelaufen, gegen eine neue persönliche Bestzeit könnten der Aufwand und das biologische Alter sprechen. So blieben für mich nicht mehr viele neue Ziele!

Prägende Vorbilder einer Ära, aber keine Helden

Seit 25 Jahren bin ich Triathlet. Ich bin zuvor einige Jahre Radrennen gefahren und habe fast zehn Jahre im Schwimmverein trainiert. Ständiges Kacheln zählen, bei Wind und Wetter, selbst bei Schnee auf’s Rad. Wenn Du musst, dann machen nur wenige Trainingseinheiten Spaß und dann kann eine Disziplin auf Dauer langweilig werden. Triathlon kam für mich wie ein Segen, abwechslungsreich und vielseitig, nicht mehr Sommer wie Winter nur eine Disziplin trainieren. Als ich meinen ersten Triathlon absolvierte hießen die Helden auf der Langdistanz Dave Scott und Mark Allen, und noch im selben Jahr wurde das legendäre Duell, der „Ironwar“ auf Hawaii ausgefochten. Die dominierenden „Big Three“ auf der Langdistanz aus deutscher Sicht waren zu dieser Zeit Wolfgang Dittrich, Jürgen Zäck und Dirk Aschmoneit. Sie haben mich motiviert dieser faszinierenden Sportart bis heute aktiv treu zu bleiben. Es waren für mich außergewöhnliche Menschen, vor deren sportlichen Leistungen ich bis heute großen Respekt habe. Diese Zeit prägende Triathleten! Dennoch habe ich in ihnen nicht Helden gesehen, denen ich jemals nacheifern wollte. Auch war für mich Hawaii kein ferner Mythos, auf der ich unbedingt einen Triathlon bestreiten musste. Hawaii war für mich immer schon eine zauberhafte Insel im Pazifik, von deren Schönheit und Wellen ich schon durch die Fernsehserie „Magnum“ beeindruckt war. Auch ohne sich vorab für die Ironman World Championships zu qualifizieren kann man nach Hawaii reisen. Hawaii ist einfach immer eine Reise wert und so durfte ich schon beruflich nach Kona reisen und auch privat um auf dem pazifischen Archipel zu surfen.

Von Anfang an haben mich die Kombination der drei Disziplinen, das vielseitige Training und der damit verbundene Lifestyle an Triathlon fasziniert. Vor allem aber, dass diese Sportart im Grunde nur als Wettkampfform existiert. Erst mit überschreiten der Ziellinie bist du ein Triathlet, zuvor ist man ein Schwimmer, Radfahrer und Läufer. Ich genieße die Wettkämpfe unabhängig von deren Distanzen und habe einen unglaublichen Spaß an Triathlon. Die vielen unterschiedlichen Erlebnisse und intensiven Erfahrungen in diesem Sport möchte ich nicht missen. Es musste für mich bisher nie ein Ironman oder die unbedingte Quali für Hawaii sein und so hatte ich in 25 Jahren Triathlon tatsächlich noch keine Langdistanz gemacht. Es ergab sich nicht und war auch in Ordnung, so wie es lief. Alles Weitere war der Gang der Dinge und vielleicht einfach nur eine Frage der Zeit.

Die Zeit ist reif für eine neue Herausforderung – eine Langdistanz

Die Frage nach einem neuen sportlichen Ziel für das nächste Jahr hat mich einige schlaflose Nächte gekostet. Ich habe mir viele Gedanken gemacht und intensive Gesprächen mit Freunden und meiner Familie geführt, welche machbaren Herausforderung ich planen und wie ich die Saison 2015 gestalten könnte. Die realistische Einschätzung der persönlichen sportlichen Vorhaben durch das familiäre Umfelde und befreundete Außenstehender kann bei solchen Entscheidungen durchaus von Vorteil sein. Meine Trainingsmöglichkeiten und der zeitliche Rahmen für meine nächsten sportlichen Ambitionen waren klar abgesteckt und nur wenig veränderbar. Das Training und der Alltag sollten auch weiterhin stressfrei und in der Balance bleiben. Es gab zwar ein paar interessante Ideen, eine ganz besondere Idee sorgte aber schon bei dem Gedanken daran für das gewisse Adrenalin. Ich entwarf also eine grobe Planung auf Grundlage meiner vorherigen Saisonvorbereitung. Das hat sich stets bewährt und so bekommt man schnell ein Gefühl dafür, ob eine Idee auch umsetzbar ist.

Ich schlief eine Nacht darüber und ließ den Plan reifen. Es folgte noch eine Zweite und nach der dritten Nacht traf ich eine Entscheidung. Der Wettkampfort hat dabei eine ganz wesentliche Rolle gespielt und so hatte ich das sichere Gefühl, dass die Zeit für dieses Ziel gekommen ist – noch bevor der körperliche Verfall gänzlich einsetzen würde. Die Zeit ist reif für mein Debüt auf der Langdistanz! Wann und wo, warum ausgerechnet dort, das erzähle ich in meinem nächsten Blog-Beitrag …

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BLOG #1: Langdistanz-Debüt nach 25 Jahren Triathlon
BLOG #2: Überraschung und Herausforderung: Anmeldung zur ersten Langdistanz
BLOG #3: Fifty Shades of Tri – Keeping the Balance
BLOG #4: Der Weg ist das Ziel ist der Weg – Vorfreude auf die erste Langdistanz
BLOG #5: Kein zurück mehr, jetzt zählt’s – Sugar and Pain!
BLOG #6: Triathlon ist keine Mathematik – Eiserner Wille beim IRONMAN Vichy 2015

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TRI2B Erster Ironman-Blog #2 am 21. Mai 2015
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TRI2B Erster Ironman Blog #4 am 20. August 2015
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Nach drei Wochen Fasten während der Vorbereitungsphase 1 waren auf dem Trainingsplan für die Woche 11 lange Läufe und mehr Radeinheiten auf dem Weg zu neuen Zielen 2015 geplant. Seit Januar hatte ich erstmals wieder das Gefühl lockerer Beine und einer konstanten Leichtigkeit während der Trainingseinheiten. Laufen kann so schön sein – so darf’s dann auch gerne weiter gehen.

Nach dem langen Dauerlauf am Montag Mittag gab’s zur Belohnung ordentlich Magerquark mit Blaubeeren, jahreszeitlich bedingt gefroren. Nach getaner Arbeit und Regeneration ging’s dann noch ins Wasser. Schwimmen geht immer, selbst wenn ich mich etwas müde fühle. 500 Meter im Becken und ich bin auf Betriebstemperatur. Die gute Stimmung mitnehmen und das positive Tagesgefühl noch ein bisschen unter dem sternenklaren Himmel mit Schwimmtechnik ausklingen lassen.

Heiße Sojamilch mit Zimt als Booster

Am Dienstag hat der Frühling seine Vorboten geschickt und der Trainingsplan uns auf’s Rad. Zwar war die Nacht kurz, aber irgendwie und irgendwann muss man ja das ganze Tagesprogramm als Nicht-Profi unter einen Hut bekommen und dabei dennoch Zeit um zu regenerieren finden. Knappe 100 Kilometer mit meinem Namenskollegen als Windschatten rollt’s Richtung Starnberger See bei strahlendem Sonnenschein und freien Blick auf die Zugspitze. Am Abend hab ich’s dann immerhin noch geschafft mich für eine Schwimmeinheit zu motivieren. Als kleinen Booster gab’s davor eine zerquetschte Banane mit Honig und Zimt in heißer Sojamilch. Das wirkt wie Kerosin und hat mir, kaum im Wasser, ein gutes Wassergefühl gegeben, wenn’s auch nicht ganz so schnell war, wie geplant.

Der Trainingsplan für Mittwoch war hart und tat wieder richtig weh. Noch platt von den beiden Vortagen waren Intervalle geplant und die Leistung wegen der Fastenzeit noch nicht so stabil. Aber, was muss, das muss und geht auch vorbei. UND: Diese Trainingseinheiten, an denen man dann trotz der fehlenden Motivation trainiert, sind meist die Schlüsseleinheiten. An sie denkt man gerne und vor allem in harten Phasen der Wettkämpfe, wie einer Langdistanz sind sie geistige Nahrung. Aber nicht übertreiben und bei der Belastung auch das Bauchgefühl berücksichtigen.

Trainingsplan für Fettstoffwechseltraining: Läuft!

Am Donnerstag kam endlich wieder oder eher leider ordentlich Hunger – Paranüsse vor dem Schwimmen geben zwar ordentlich Druck, liegen aber eben auch schwer im Bauch.

Am Freitag war wieder ein super Lauf bei frühlingshaften Temperaturen auf dem Trainingsplan: 21km entlang der Isar. Am Abend stand dann der Aufbau des 5. SCPE Swim ’n‘ Run 2015 auf dem Plan und danach noch etwas Athletik. Der kompletten Samstag stand schließlich im Zeichen des 5. SCPE Swim ’n‘ Run 2015: ein großer Erfolg für alle Teilnehmer und den vor allem dem Verein! Am Abend war dann noch etwas locker die Beine ausstrampeln angesagt.

Der Sonntag, kurz und knackig mit dem ersten Koppeltraining lief einfach rund. Mein Fazit: Die Geduld mit der Fastenzeit und den vier Wochen Fettstoffwechseltraining haben sich ausgezahlt, alles läuft richtig nach meinem Trainingsplan – die Energie kommt zurück!

STEFANDREXL Coaching

Mit dem großen Leitfaden für selbständiges Fasten, richtiges essen und gesundes leben hat Dr. med. Hellmut Lützner bereits vor über zwei Jahrzehnten ein nachhaltiges Werk geschrieben. Bis heute gilt FASTEN nach Lützner als Ratgeber für die wirksamste und zugleich ungefährlichste Methode zur Gewichtsabnahme, ein natürlicher und heilender Weg, den Körper von innen zu reinigen und gefährliche Körperfette abzubauen, die der Körper jahrelang gespeichert haben kann.

Für jeden Menschen und Athleten, die sich bester Gesundheit erfreuen, birgt das Fasten eine gute Möglichkeit nach der trainingsfreien Zeit einen gelungen Übergang in die Vorbereitung auf die nächste Saison zu schaffen. Ich faste regelmäßig einmal im Jahr, je nach meinem persönlichen Saisonhöhepunkt und idealerweise im Januar oder Februar, wenn die Weihnachtszeit vorüber ist und die Tage allmählich wieder länger werden. Auch wenn ich im Fasten intensive Erfahrungen habe und mit meinem ernährungswissenschaftlichen Know How verbinden kann, ist das Buch Fasten von Lützner dennoch immer wieder hilfreich.

Fasten ist Teil unserer Evolution

In der westlichen Welt, wo alles, vor allem Nahrung allen Orts und ständig verfügbar ist, gibt es kaum mehr eine notwenige Fastenzeit, die dem Menschen aufgezwungen wird. Während noch in der postindustriellen Zeit, bedingt durch die Jahreszeiten über den Winter schon mal die Nahrung knapp wurde. Ist das heutzutage kaum ein Thema mehr. Doch hat das Fasten den Menschen in seiner Evolution über Jahrmillionen begleitet. Und diese Programm ist, wie viele andere noch immer in uns gespeichert.

Auch die diätische Ernährungsform Paleo stützt sich auch auf die Evolutionsgeschichte in ihrer besonderen Wahl der Nahrungsmittel. Würde jedoch jeder diese Diät in seine Ernährungsweise integrieren, dann wäre das für unser Klima, aufgrund des ohnehin schon hohen Fleischkonsums, der Supergau. Einen richtigen Ansatz enthält die Steinzeiternährung Paleo, und zwar die Reduzierung der Kohlenhydrate. Dennoch ist das Fasten ebenso nicht Teil der Paleo Diät und das war in der Steinzeit wahrlich in großes Thema. Die zahlreichen Paleo Autoren wären da sicher gut beraten, sich mal mit der Ganzheit der Thematik zu befassen.

Fasten steigert die Wertschätzung gesunder und natürlicher Nahrungsmittel

Fasten heute bedeutet einen freiwilligen Verzicht auf Nahrung und Genußmittel für einen begrenzten Zeitraum. Wer fastet sollte vor allem auf eine reichliche Flüssigkeitszufuhr sowie ausreichend Bewegung im Wechsel mit Erholung und viel Schlaf achten. Zudem ist es eine regelmäßige Darmentleerung erforderlich, um sich nicht von innen zu vergiften, empfiehlt Dr. med. Hellmut Lützner. Der alles entscheidende Teil des Fastens ist dann schließlich der sorgfältige Neuaufbau der Ernährung
. Weg lassen was schlecht und ungesund ist, und ergänzen, woran es bisher gemangelt hat. Da stehen vor allem proteinreiche Nahrungsmittel, Früchte und Gemüse ganz oben auf dem neuen Speiseplan. Doch das ist keine Problem, denn ein neues, besseres und intensiveres Geschmacksempfinden ist auch ein positives Ergebnis des Fastens. Nur die Disziplin muss jeder selbst aufbringen.

Wer fasten kann, kann auch Ironman

Fasten kann viel mehr sein als blosses Hungern für weniger Körperfett und die schlanke Linie. Das Ziel ist nicht nur die Gewichtsreduzierung, es ist mitunter ein positiver Nebeneffekt. Wer fastet kann ausserdem weiterhin Sport machen. Aufgrund der leeren Glykogenspeicher liegt der Schwerpunkt dann auf Fettstoffwechseltraining und sehr kurzen schnellen Belastungen. Dr. Lützners grosser Fastenführer zeigt in einem ganzheitlichen Programm den Weg zum richtigen Essen und zu einem neuen Selbstbewusstsein. Ein genauer Fahrplan führt durch die Fasten und Aufbautage. Mit einer Vielzahl von essentiellen Tipps und Rezepten während und auch nach dem Fasten. Sie helfen einem gut über manch einen schweren Moment während des Fastens zu kommen. Ausserdem gibt es sowohl Meditationsübungen für jeden Tag als auch Rat für die Ernährungsumstellung nach dem Fasten – für ein gesünderes und bewussteres Leben. Eine spannende und großartige Erfahrung, die vor allem die Wertschätzung von gesunden und natürlichen Nahrungsmitteln wesentlich steigert. Nach dem Motto: Du bist, was du isst!

INFO
FASTEN – Der grosse ärztliche Leitfaden für Gesunde
Dr. med. Hellmut Lützner, Helmut Million, Petra Hopfenzitz
erschienen im Gondrom Verlag, 2001
Gebunden 272 Seiten
ISBN 978 3 8112 2019 5

Für weitere Fragen, Rat und ein Ernährungscoaching stehe ich gerne zur Verfügung
STEFANDREXL Coaching