Schlagwortarchiv für: Kona

Sein zweiter Auftritt beim Ironman Hawaii 2015, sollte eine ganz große Nummer für Nils Frommhold werden. Nach einem starken 6. Platz bei seiner Premiere 2014 wollte der Freiburger ein Finish unter den Top 5 in Kona. Mit der frühen Qualifikation im März als Fünfter beim Ironman Melbourne und dem Titelgewinn bei der Deutschen Meisterschaft über die Langdistanz beim Challenge Roth hat Nils Frommhold deutliche Akzente gesetzt, er konnte seine Trümpfe spielen. Aber in Kona werden die Karten neu gemischt und Nils Frommhold erlebte ausgerechnet bei der Weltmeisterschaft seinen schwersten Tag : Die Götter lehrten ihm den Mythos Hawaiis! Schon in den Wellen des Pazifiks lief’s unrund, dann folgte eine Reifenpanne, Krämpfe und er dachte daran aufzugeben. Doch der gebürtige Potsdamer hat sich durch seine neunte Langdistanz gekämpft, intensive Erfahrungen gesammelt und gemeinsam mit Trainer Wolfram Bott analysiert. Nach seiner Saisonpause habe ich mich mit dem sympathischen 29-Jährigen auf ein paar Espressi getroffen und dabei nicht nur über seine bisher erfolgreichste Triathlonsaison, sondern auch über’s Kartenspielen, seine Pläne für 2016 und vor allem über ihn selbst gesprochen. Wie er mit etwas Abstand sein Triathlonjahr 2015 resümiert und wie er in der kommenden Saison 2016 seine Karten spielen möchte, erzählt der Deutsche Meister in meinem Interview.
 

Triathlonprofi Nils Frommhold im Gespräch mit Stefan Drexl: „Der Fokus für 2016 ist Kona!“

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
 

Video-Blog Hawaii von Nils Frommhold: „Until the Gun: Schwerer Tag beim Ironman Hawaii“

 

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
 

INFO

HOMEPAGE Clearly Nils
FACEBOOK Clearly Nils
INSTAGRAM Clearly Nils
VIMEO Clearly Nils

Sunday, November 9, 2014
Riva del Garda, Italia
Alle Infos!

Da ist es endlich, das TRIATHLON SPECIAL Ironman Hawaii 2014: Acht Jahre nach Norman Stadels zweitem Sieg in Kona hat Deutschland mit Sebastian ‚Sebi‘ Kienle wieder einen Ironman-Weltmeister. Alles rund um die Hawaii-Rookies Jan Frodeno und Nils Frommhold, die mit ihren Plätzen drei und sechs ein starkes Debüt auf Big Island zeigten. Oder wie sich die Australierin Mirinda Carfrae mit einer unglaubliche Aufholjagd mit dem dritten Hawaiititel krönte.
 

Mit fast 200 Seiten umfangreichste triathlon special

Auf 196 Seiten blickt das neue triathlon special ausführlich auf den Tag der Deutschen beim Rennen des Jahres zurück, liefert interessante Statistiken und unbekanntes Background-Wissen zum Mythos Hawaii. Es beschreibt aber vor allem, wie der Ironman Europameister Sebastian Kienle seine Zweifel besiegte und sich innerhalb eines Jahres auch zum König von Kona krönte. Seit dem 22. Oktober ist das triathlon special 2/2014: Ironman Hawaii mit diesen und vielen weiteren spannenden Themen im Zeitschriftenhandel erhältlich.
 

Kona kompakt mit Reportagen, Impressionen und Emotionen


Die große Analyse des Frauen- und Männerrennens, die schnellsten Amateure, Wall of Fame mit allen 232 deutschsprachigen Finishern und die spektakulärsten Bilder von der heißen Rennwoche auf Hawaii.
 



Der Ironman-Mann: Faris Al-Sultan im Interview


Der Münchener ist seit mehr als einem Jahrzehnt bei der Ironman-WM auf Hawaii am Start. Im Gespräch plaudert der Weltmeister von 2005 über den Ironman damals und heute, seine Zukunft im Profisport, das TV-Desaster und nervige Plastikteller.
 

Die 

Königsklasse: Acht Hawaiiprofis und ihre Kona-Waffen


Modernes Material ist für Profis gleichermaßen Schlaraffenland wie Herausforderung auf der Jagd nach den entscheidenden Sekunden. triathlon special hat sich das Equipment von acht Hawaiiprofis ganz genau angeschaut.


triathlon special 2/2014: Ironman Hawaii


Die Zeitschrift triathlon erscheint im festen Monatsrhythmus mit zehn Standard- und zwei Special-Ausgaben bei spomedis und liefert aktuelle Informationen und zahlreiche Hintergründe zum Schwimmen, Radfahren und Laufen. Mit Berichten über die Entwicklungen auf dem Ausstattungs- und Techniksektor, die neuesten Trends aus den Bereichen des Trainings, der Sportmedizin und der Ernährung für Ausdauersportler sowie das nationale und internationale Wettkampfgeschehen.

Jetzt hat er’s tatsächlich vollbracht:Sebastian ‚Sebi‘ Kienle hat nach dem Titel des Europameisters souverän den Ironman Hawaii und somit zum ersten Mal auch die Weltmeisterschaft gewonnen. Der sympathische 30-Jährige aus dem schwäbischen Knittlingen hat den Queen K gerockt und sich bei seinem dritten Auftritt in Kailua-Kona über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen in 08:14:18 Stunden und über fünf Minuten Vorsprung gegenüber dem US-Amerikaner Ben Hoffman (8:19:23) und Jan Frodeno (08:20:32) durchgesetzt.

Es ist gerade einmal vier Jahre her als Sebi erstmals seinen Fuss auf Big Island setzte, um den Ironman Hawaii, damals noch als Zuschauer zu verfolgen. Nach dem Triathlon-Showndown zwischen Sieger Chris McCormack und Andreas Raelert im Jahr 2010 habe ich Sebastian Kienle an der Pier von Kailua-Kona interviewt und mit ihm über seine ersten Eindrücke von der Insel, der Entscheidung im Männerrennen und seine Zukunftspläne auf der Triathlon-Langdistanz gesprochen. Exakt vier Jahre später, fast an selber Stelle, setzt Sebi erstmals seinen Fuss als Erster über die Ziellinie des Ironman Hawaii und krönt sich damit zum besten Triathleten und Weltmeister 2014 über die Langdistanz.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Dabei wäre Sebi aufgrund einer Trainingsverletzung beinahe gar nicht auf Hawaii an den Start am Dig Me Beach gegangen. Vielleicht gerade deshalb ist sich der 30-Jährige seines unfassbaren Triumphes erst wenige Meter vor der Ziellinie wirklich sicher und genießt die letzten Meter spazierend. Auf dem Gipfel eines Triathleten angekommen, wird sichtbar welche Leistung der neue Ironman World Champion 2014 vollbracht hat. Denn mit dem gesamten Druck, die von ihm beim durchschreiten der Finishline abfällt, lässt sich Kienle vollkommen erschöpft zu Boden sinken. Es hat alles gepasst: Der perfekte Tag, eine gelungen Vorbereitung und das Quäntchen Glück – das es immer braucht.

Und hier seine Worte vier Jahre später, kurz nachdem er sein Meisterstück vollbracht und die 36. Auflage des Ironman Hawaii gewonnen hat:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Was erst, wenn Sebi vorne aus dem Wasser kommt

Vor allem die gute Vorbereitung zusammen mit seinem Trainer Lubos Bilek war die Grundlage für Kienles Erfolg und seine starke Leistung auf seinem neuem Scott Plasma. Kurz vor Hawi, dem Wendepunkt der Radstrecke schob sich Sebi vorbei an dem Deutschen Maik Twelsiek und machte bei etwa 140 Kilometern den entscheidenden Move um endgültig die Führung zu übernehmen. Mit einem ordentlichen Vorsprung wechselte Kienle zum Laufen und baute seine Führung auf dem Alii Drive noch weiter aus, die er auch bis zum Ende nicht mehr abgab.

Entscheidend war dafür wohl, dass der neue Weltmeister mit einem verhältnismäßig geringen Rückstand von weniger als vier Minuten aus dem Wasser, in seiner schwächsten Disziplin stieg. Während Radfahren dagegen seine Stärkste ist. Damit ist Sebastian Kienle nach Thomas Hellriegel (1997), Normann Stadler (2004 und 2006) und Faris Al-Sultan (2005) jetzt der vierte Deutsche, der das wohl härteste Ausdauerrennen der Welt für sich entscheiden konnte. Wie es wohl wäre, wenn Sebi in Zukunft auch noch schnell Schwimmen könnte und mit der ersten Gruppe oder sogar erster nach 3,8 km aus dem Wasser steigen würde, mag man sich gar nicht vorstellen. Oder vielleicht doch? Ein Versuch wäre es sicher wert …



Frodeno und Frommhold mit starkem Debüt

Nicht unerwartet aber dennoch überraschender Dritter wurde Olympiasieger Jan Frodeno aus Saarbrücken, der zum ersten Mal auf Hawaii am Start war und trotz eines erneuten Plattens und einer Zeitstrafe auf’s Podium rannte. Nicht auszudenken, wie das Rennen verläuft, wenn Frodo einmal ganz ohne Zwischenfälle über die 180 km fliegt. Der Hawaii-Rookie Nils Frommhold war die dritte deutsche Überraschung der Weltmeisterschaft und kam mit einem beeindruckenden Schlussspurt über die letzten 10 Kilometer als Sechster ins Ziel.



Der Berliner hatte im Energy Lab sein zweites Hoch bekommen und sich von Platz neun wieder nach vorne gekämpft. Maik Twelsik, wieder einmal zweiter nach dem Radfahren, rannte in seiner Wackel-Disziplin immerhin auf Platz 11. Ebenso erstmals für die Ironman World Championships qualifiziert war Boris Stein. Der Sieger des Ironman Zürich 2014 erreicht das Ziel als 20. in 8:40:42 Stunden. Der Vorjahressieger und Titelverteidiger Frederik van Lierde aus Belgien wurde Achter. Für Triathlon-Dino Faris Al-Sultan war der Ironman Hawaii 2014 bereits nach wenigen Kilometern auf dem Rad vorbei.



Bis auf Rang sechs und mit Aussichten aufs Podium war Andreas Raelert vorgelaufen. Der Rostocker bekam nach dem Halbmarathon allerdings Magenprobleme und konnte trotz Gehpausen nicht mehr in den Ausgang des Rennens eingreifen.



Top Drei der Frauen auf Hawaii heiß umkämpft

Im Feld der 36 weiblichen Triathlon Profis ist Mirinda Carfrae die Titelverteidigung gelungen. Die Australierin krönte sich zum dritten Mal nach 2010 und 2013 zur Ironman Hawaii Weltmeisterin. Mit einer unglaublichen Energieleistung machte Carfrae im Marathon einen Rückstand von 14:32 Minuten auf die lange führende Daniela Ryf gut. Die Schweizerin hat lange tapfer dagegen gehalten und der Australierin alles abverlangt. Die Schweizerin mit den meisten Wettkämpfen der vergangenen Saison wurde bei ihrem Debüt auf Big Island Zweite vor Rachel Joyce aus Großbritannien.



Ebenso als Rookie nach Hawaii gekommen war Julia Gajer die ihre erste Ironman World Championship mit einem starken sechsten Platz finishte. „Ihr bisher krassestes Rennen“, wie die Apothekerin aus Ditzingen und Deutsche Meisterin 2014 auf der Langdistanz nach dem Rennen berichtete. Ihren eigenen Erwartungen hinterhergelaufen ist die Caroline Steffen. Die Schweizerin hatte gemeinsam mit ihrem neuen Trainer Chris McCormack einzig die Ironman-Krone im Blick, doch bereits auf dem Rad fehlten ihr an diesem Samstag die letzten Körner. Der fünfte Platz ist dennoch, wie ich meine eine starke Leistung auf der heißen Lavainsel.



Top Ten der Ironman Hawaii World Championships 2014

Platzierung, 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,2 km Laufen, Gesamt

Männer
1. Kienle, Sebastian (DEU) (54:38/4:20:46/2:54:36) 08:14:18
2. Hoffman, Ben (USA) (51:20/4:32:20/2:51:25) 08:19:23
3. Frodeno, Jan (DEU) (50:56/4:37:19/2:47:46) 08:20:32
4. Potts, Andy (USA) (50:56/4:36:56/2:48:18) 08:21:38
5. Viennot, Cyril (FRA) (54:32/4:31:18/2:51:55) 08:22:19
6. Frommhold, Nils (DEU) (51:14/4:34:11/2:52:45) 08:22:29
7. Van Berkel, Tim (AUS) (51:21/4:36:45/2:50:53) 08:23:26
8. Van Lierde, Frederik (BEL) (51:03/4:32:17/2:56:21) 08:24:11
9. Aernouts, Bart (BEL) (55:43/4:37:47/2:50:12) 08:28:28
10. Guillaume, Romain (FRA) (51:08/4:34:23/2:59:58) 08:30:15

Frauen
1. Carfrae, Mirinda (AUS) (1:00:14/5:05:48/2:50:26) 09:00:55
2. Ryf, Daniela (CHE) (56:55/4:54:33/3:07:00) 09:02:57
3. Joyce, Rachel (GBR) (56:47/4:56:49/3:06:27) 09:04:23
4. Swallow, Jodie (GBR) (54:28/5:02:46/3:08:45) 09:10:19
5. Steffen, Caroline (CHE) (56:53/5:02:03/3:08:43) 09:12:43
6. Gajer, Julia (DEU) (1:00:17/5:06:13/3:04:39) 09:16:58
7. Lyles, Liz (USA) (1:00:19/5:10:15/3:03:24) 09:18:11
8. Crawford, Gina (NZL) (55:04/5:17:30/3:01:49) 09:19:21
9. Ellis, Mary Beth (USA) (54:56/5:00:04/3:21:24) 09:20:46
10. Blatchford, Liz (AUS) (54:59/5:13:30/3:10:16) 09:23:34

Hier findet Ihr Informationen, Videos und interessante Links zum Ironman Hawaii 2014 und Sebastian Kienles Gewinn der Ironman World Championships in Kailua-Kona

Interessante Tri-ography über den Werdegang und Weg von Sebastian Kienle von den ersten Erfolgen bis zur Krönung zum King von Kona auf tri2b.com

Informationen, emotionale Interviews und beeindruckende Bilder vom Triathlon Mythos auf Big Island gibt’s im Ironman Special auf tri2b.com

Tri2b.com im Interview mit dem Drittplatzierten des Ironman Hawaii 2014, Jan Frodeno

Tri2b.com im Interview mit Maik Twelsiek, Zweiter vom Rad und 11. Platz Gesamt beim Ironman Hawaii 2014

Tri2b.com im Interview mit Boris, Platz 20 bei seinem Debüt des Ironman Hawaii 2014

Der HR-Livestream zu Sebis Meisterstück in drei Teilen

Kona 2014 01/03

Kona 2014 01/03

Kona 2014 01/03

Alle Ergebnisse, Videos und Live-Ticker zu den Ironman World Championships

Sebi zu Gast bei Triathlon-Legende Bob Babbitt

Ein kleiner Schritt über die Ziellinie aber ein langer Weg bis dorthin: Sebastian Kienle Inside Story über die Faszination Triathlon

Sebastian Kienle im ZDF Morgen-Magazin 8 Wochen vor Hawaii

Interview mit dem Ironman-Sieger über Glücksgefühle, eisernen Willen und noch Luft nach oben

Als Schnellster vom Rad kommt gleich nach „First Out of the Water“ und ist natürlich ein Thema bei den Australiern des Online-Portals „First Off the Bike“

Pressekonferenz nach den Ironman World Championships 2014 mit deutschen Sieger Sebastian Kienle

Die Experten des Triathlon Magazins mit Sebi im Interview

Die Experten des Triathlon Magazins mit Jan Frodeno im Interview

Die Experten des Triathlon Magazins mit Nils Frommhold im Interview

Die Experten des Triathlon Magazins mit Julia Garer im Interview

Ein sehenswertes Video über Kona 2014 mit Liz Blatchford der Zehntplatzierten, einmal nicht nur aus der Rennperspektive

In Mitten des Pazifiks eröffnete ein leidenschaftlicher Rennradfahrer im April 1984 den ersten Triathlonstore auf Hawaii, möglicherweise den Ersten weltweit. Er leistete damit Pionierarbeit in einer Zeit als Dave Scott und Mark Allen beim Ironman in Kailua Kona ihre ersten Duelle austrugen. In Honolulu traf ich Frank Smith und begab mich auf eine Zeitreise zu den Wurzeln des Mythos Ironman …
 
 

In Mitten des Pazifiks, im Herzen Polynesiens, hat ein leidenschaftlicher Rennradfahrer vor über dreißig Jahren eine Mission: er möchte den Radsport und die junge Sportart Triathlon auf Hawaii weiter entwickeln und für die Athleten mit dem bestmöglichen Material und Service stets zu Diensten zu sein. Im April 1984 öffnet Frank Smith erstmals die Türen von IT&B, „Island Triathlon and Bike“und damit den ersten Triathlonstore auf Hawaii, möglicherweise den Ersten weltweit. Triathlon steckte damals noch in den Kinderschuhen, erst als Dave Scott und Mark Allen allmählich mehr Aufmerksamkeit für ihre Schlachten beim Ironman in Kailua Kona erhielten, lockte die ultimative sportliche Herausforderung immer mehr Ausdauerathleten aus aller Welt. IT&B entwickelte sich zu einer unschätzbaren Quelle für ehrgeizige Athleten vor Ort und aller Ambitionierten, die auf der Durchreise waren. Von jenen Tagen der Rahmenschaltung, bis zu aerodynamischen Kohlefaserverbundwerkstoffen und der elektronischen Schaltung, hat Frank Smith die gesamte technische Entwicklung des Sports durchlebt.
 
 


 
 

Etwa eine Meile nördlich vom Strand parke ich meinen rostigen Pickup. Ich bin mit Frank Smith, dem radsportbegeisterten Mann von damals und heute Inhaber von „Island Triathlon and Bike“ in Honolulu, Hawaii verabredet. Es ist eine historische Zeitreise, erreicht man das kleine Viertel unterhalb des Diamond Heads. Die Häuser hinter dem Honolulu Zoo haben nur ein Stockwerk und die Gegend blieb weitestgehend von dem Bauboom am berühmtesten Strand der Welt verschont. Ich treffe Frank an der Kapahulu, Ecke Campell Avenue, direkt vor seinem Store. „Morgens ist es noch ruhiger und die Mechaniker sind mit dem Rad unterwegs in’s Nuuanu Valley “, meinte er tags zuvor, „wir können uns bestens unterhalten und etwas Frühstücken“. Frank schrieb in einem Mail, dass er demnächst 68 Jahre wird, als ich ihn aber nun das erste Mal traf, war ich überrascht, wie jung und fit er wirkte. Vor mir stand ein sympathischer und durchtrainierter Mann in Laufschuhen, mit kurzen, grauen Haaren und spitzen Bart.
 
 

„Aloha!“, rief mir Frank gut gelaunt über die Strasse, „Willkommen auf Hawaii! Komm rüber und lass uns gleich rein gehen.“
„Aloha, Frank. Schön, dass Du etwas Zeit hast?“, antwortet ich begeistert von der Herzlichkeit des Empfangs.
 
 

Wir gehen quer durch einen bestens sortierten Bike- und Triathlonstore, hinauf in den ersten Stock und vorbei an der Radwerkstatt. Nur Matt, der Chef Mechaniker von IT&B schraubt schon an einer Zeitfahrmaschine. Wir setzen uns in die Küche, die schon einige Jahre auf dem Buckel haben dürfte. Frank macht frischen Kona Coffee und hat dazu selbst gebackene Papaya Muffins mitgebracht.
 
 


 
 

Stefan Drexl: Der Küchentisch scheint schon sehr alt zu sein, Frank?
Frank Smith: Das stimmt. In diesem Haus war über zwanzig Jahre lang ein asiatisches Restaurant und im ersten Stock wurde gekocht. Wir haben die Küche erhalten und komplett renoviert, der Tisch dürfte aus den Sechzigern sein.
 
 

Auch das Viertel hier wirkt älter, zumindest unterscheidet er sich erheblich vom Rest der Stadt?
Dieser Teil Honolulus blieb von den Angriffen auf Pearl Harbor weitest gehend verschont. Das Viertel ist sehr authentisch und gefiel mir am besten, als wir nach Oahu kamen. Einige Häuser wurden vor 1940 erbaut, wie auch das hier. Es hat viel erlebt und ist wie eine kleine Zeitreise in dem Store.
 
 

Du bist nicht auf Hawaii geboren, seit wann lebst Du auf Oahu?
Nein, nein, nein. Als ich drei war, mein Vater war bei der Navy, sind wir nach Hawaii gezogen. Nach der ersten Klasse wurde er nach Japan versetzt und wir mussten wieder weg. Ich wurde in Virginia geboren und war später auch dort auf der Universität. Anschließend ging ich zur Navy, nicht so lange wie mein Vater, aber immerhin kam ich dadurch 1969 auf einem U-Boot wieder nach Hawaii.
 
 


 
 

Bist Du dann gleich auf Hawaii geblieben?
Leider nicht, ich war bereits verheiratet … Frank schmunzelt aber ich hatte eine Entscheidung getroffen. Als ich wieder zurück in Virginia bei meiner Frau war, habe ich die Navy verlassen und eine Stelle bei der Regierung angenommen. Ich liebe das Meer, aber fester Boden unter den Füssen war mir lieber.
 
 

Bist Du damals schon Rad gefahren?
Ja, ich habe oft Touren gemacht. Es gab längst noch keine so gute Rahmen und Komponenten, wie dann später. Die ersten Mountainbikes haben zwar einiges ausgehalten, waren aber auch ziemlich schwer. 1975 habe ich mich für eine interne Stelle auf Hawaii beworben und wurde prompt genommen. Zusammen mit meiner Frau bin ich dann nach Oahu gezogen, diesmal für immer. Auf Hawaii fuhr ich fast täglich mit dem Rad, anfangs noch mit dem Mountainbike und später habe ich gelegentlich das Rennrad eines Freundes geliehen. Wir haben gemeinsam mit einer kleinen Rennradgruppe trainiert und so wuchs meine Begeisterung. Es haben sich auch sehr gute Freundschaften daraus entwickelt und wir hatten schließlich alle das Ziel unsere Leidenschaft für Räder weiter auf Hawaii auszubauen.
 
 

Nun ist ja Oahu keine sehr große Insel, wo trainierst Du denn hier?
Ja, es wird schnell langweilig … Frank lacht Nein, eher selten. Gleich hier die Strasse hinauf, vorbei an der Universität kommt der Tantalus Drive. Eine Panoramastrasse mit vielen Serpentinen und einem langen Anstieg über einige Hügel. Das sind natürlich nicht die Alpen, aber ein gutes Bergtraining und ein herrlicher Kurs mit einer großartigen Aussicht auf’s Meer. Mit dem Rennrad kann man oben durch den Tunnel, hinüber zur Ostküste fahren und eine schöne Schleife auf der anderen Seite machen. Es geht natürlich auch weiter nach Norden, das ist eine durchaus anspruchsvolle Strecke, besonders der Weg von Haleiwa über den „Three Hanky Hill“. Mit dem Mountainbike dagegen sind die Möglichkeiten großartig und das Naturerlebnis noch um einiges spektakulärer. Es gibt eine Vielzahl von Trials in beinahe jedes Tal der alten Vulkankette und während der Osten Oahus wie ein Dschungel etwas kühler und vor allem feucht ist, erlebt man an der Westküsten das Gegenteil mit Hitze und Trockenheit.
 
 


 
 

Sind denn die vielen Autos und der Verkehr auf den kleinen Strassen nicht gefährlich?
Ja, schon. Man muss schon sehr aufpassen und immer konzentriert sein, um am Ende nicht im Strassengraben zu landen oder an einem der scharfen Lavafelsen zu kleben. Man muss auch wissen, dass die wenigsten Hawaiianer gute Autofahrer sind. Woher auch, sie kommen ja nicht weit und fahren stets die selben Straßen. Mit dem Rennrad unterwegs auf den Strassen Hawaiis ist meine Spezialität. Ich biete sogar Kurse an, wie man sich am sichersten durch den Verkehr auf der Insel bewegt. Man muss wissen, dass Ende der Siebziger auf Hawaii noch kaum jemand mit dem Fahrrad unterwegs war, jeder fuhr Auto, sogar zum Bäcker um die Ecke. Regelmäßig gab es ein Verkehrschaos in Honolulu. Es gab allerdings auch keine vernünftigen Räder, Rennräder oder Mounties, und Ersatzteile zu kaufen, wir waren Exoten. Wir wollten das ändern.
 
 

Wie habt ihr dann euere Räder in Stand gehalten?
Wir haben die Räder selbst repariert und uns gegenseitig geholfen. Ersatzteile haben uns Freunde vom Festland geschickt. Es hat allerdings eine Weile gedauert, bis die Teile geliefert wurden. 1978 fand auf Oahu schließlich der erste Ironman statt, gleich hier, die Straße runter am Strand von Waikiki. 12 Triathleten haben damals teilgenommen und es gab kaum Zuschauer, aber das Interesse der Radhersteller wurde geweckt. Bei der dritten Auflage, 1980, waren es über 100 Teilnehmer und zwei Frauen. Das Wetter war seit Tagen schlecht, sodass sie das Rennen um einen Tag verschoben haben und wegen zu hoher Wellen schließlich im Ala Moana Channel geschwommen wurde. 1981 ist der Ironman nach Kailua Kona umgezogen, der Verkehr in Honolulu war einfach zu groß und es war zu wenig Platz. Aber der Ironman hat einen Boom auf Hawaii ausgelöst und immer mehr Menschen wollten vernünftige Räder oder brauchten Ersatzteile.
 
 


 
 

Hast Du denn auch am Ironman teilgenommen?
Nein, nie. Aber ein guter Freund, John Collins, war beim ersten Ironman dabei und wurde immerhin Neunter. Auf Oahu gab es dann auch den Tinman Triathlon. Der Tinman sollte für Jedermann sein, bei dem vor allem der Spaß im Vordergrund stand. Ich hatte keine Zweifel das Radfahren zu überstehen und schwimmen konnte ich seit der Navy auch einigermaßen gut, aber Laufen. John meinte, dass ich die 10 Kilometer locker schaffen würde, also nahm ich 1982 am Tinman teil. John war eher ein Läufer, aber er war auch daran interessiert, den Radsport auf Hawaii voranzubringen. Wir kannten uns von der Trainingsgruppe. Der Tinman war mein aller erster Triathlon und ich erinnere mich heute noch gut daran, wie schmerzhaft das war, aber er hat auch meine Leidenschaft geweckt.
 
 

Machst Du denn immer noch Triathlon?
Oh ja, seit meinem ersten Tinman mache ich jedes Jahr ungefähr fünf bis sieben Wettkämpfe. Fast jeden Monat findet hier irgendwo auf der Insel ein Triathlon statt. Nächste Woche ist an der North Shore der Haleiwa Triathlon.
 
 

Wie kam es dann zu der Idee mit IT&B, denn wegen einer Handvoll radbegeisterter Freaks eröffnet man ja noch kein Fahrradgeschäft?
Ja genau. 1982 organisierte ich erstmals ein 100 Meilen Radrennen auf Oahu, den „Honolulu Century Ride“ bei dem damals 500 Teilnehmer starteten. Im nächsten Jahr berichtete eine Zeitung im Vorfeld über die Veranstaltung und es kamen über 1000 Radsportler. Im Jahr darauf verdoppelte sich die Anzahl der Starter noch einmal und auch die Nachfrage an guten Rädern stieg. Als ich immer mehr Zeit für den Radsport und Triathlon investierte, beschlossen wir 1984 uns voll und ganz unserer Leidenschaft zu widmen. Ich kündigte meinen Job und machte mich zusammen mit meiner Frau selbständig. Während zwei unserer Freunde begannen Radtouren anzubieten, eröffneten wir den ersten Triathlon und Bikestore auf Hawaii. Ich habe dann Kontakte zu Herstellern am Festland aufgenommen und rannte offene Türen ein, zumindest bis es um den Versand nach Hawaii ging. Wie es der Zufall so wollte, drängte Cannondale auf den Markt und war von unserem Vorhaben begeistert. „Wow“, dachte ich, „wir bekommen exklusiv Cannondale Bikes“. Es gab einige gute Hersteller, alle bauten mittlerweile Rahmen aus Aluminium, wie z.B. Vitus, Alan, aber auch Klein. Klein war sehr innovativ und hatte ausgefeilte Details, die Rahmen waren steif und leicht, allerdings auch kaum bezahlbar. Cannondale brachte ein Bike heraus, dass ziemlich ähnlich und gut verarbeitet war, aber nur die Hälfte kostete.
 
 


 
 

Und Cannondale hat euch die Rahmen nach Hawaii geliefert?
Richtig, das lies sich natürlich nicht weiterhin in unserer Garage realisieren. Eines Abends laufe ich dann die Kapahulu Avenue zum Strand hinunter und sehe dieses Haus das zu mieten war. Am nächsten Morgen haben wir es angeschaut und sofort unterschrieben. Es lief vom ersten Tag an super und der Store war ein voller Erfolg. Die Idee unserer Freunde und den Radtouren kam dagegen nicht so gut an. Für Cannondale haben wir damals gute Arbeit gemacht. So gut, dass sie eines Tages selbst einen Laden, nicht weit von hier, eröffnet haben. Wir sind auf Trek Räder umgestiegen, aber die haben es nach einigen Jahren ähnlich gemacht. Das hat uns aber nicht weiter gestört, denn es lief großartig und wir wollten uns stets von typischen Bikestores unterscheiden. So blieben wir weiter innovativ und haben mit dem Radsport auch Triathlon weiter ausgebaut. Es gab zwar bisher wenige spezielle Triathlonartikel, aber wir hatten Laufschuhe, Schwimmzubehör und Bekleidung im Angebot. Mit Laufschuhen konnten wir jedoch nicht viel Geld verdienen, so haben wir mit Running Room, die nur wenige Meter von hier die Straße hinauf sind, einen Spezialisten und seit 1991 eine gute Kooperation.
 
 

Mit ging es dann schließlich weiter mit Triathlon und Radsport?
Nachdem wir bei IT&B mit Mountainbikes begonnen hatten und lange beides im Store anboten, haben wir uns Ende der Neunziger ganz auf Triathlon- und Rennräder spezialisiert. Anfangs haben uns Cannondale und Trek zwar super unterstützt, wir haben für beide aber auch hervorragende Pionierarbeit auf Hawaii geleistet. Durch Triathlon ergab sich schließlich auch eine Zusammenarbeit mit Scott. Wir hatten einige Hersteller im Laufe der Jahre und versuchen heute nach wie vor mit innovativen und neuen Herstellern zusammenzuarbeiten, die eine gute Qualität zu fairen Preisen anbieten.
 
 


 
 

Im Grunde hast Du die gesamte Entwicklung des Sports miterlebt, was war für Dich die größte technische Innovation in dieser Zeit?
Das war natürlich der Aerolenker, Mitte der Achtziger, von ihm ging die Veränderung der gesamten Radgeometrie aus. Die größte Innovation war jedoch die Einführung von Kohlefaserverbundwerkstoffen. Sie ermöglichten leichtere Rahmen und Anbauteile, vor allem aber wurden dadurch erst richtige aerodynamische Konstruktionsformen möglich.
 
 

Welche Technik, denkst Du, wird die nächsten Jahre besonders prägen?
Ich denke, dass elektronischen Bauteile zunehmen werden, die Möglichkeiten sind heute noch gar nicht vorstellbar. Shimano hat mit der Di2 Baureihe erst den Anfang gemacht und andere wie Campagnolo oder Sram werden nachlegen. Das potential ist riesig. Die Versorgung der Komponenten mit Strom könnte außerdem durch den Sportler übernommen werden, immerhin erzeugt er sehr Energie im Laufe seines Trainings oder eines Ironmans, die man sinnvoll nutzen kann.
 
 

Welches Rad und welche Komponenten fährst Du momentan?
Ich habe erst vor kurzem ein neues Triathlonbike zusammengestellt, ein Cervélo S3 mit Dura Ace Di2 und 404 Laufrädern von Zipp. Ich hätte gerne eine Zeitfahrmaschine, wie das P3 gehabt, aber ich fahre mittlerweile lieber etwas aufrechter und bin schließlich nicht mehr der Jüngste.
Den Eindruck habe ich ganz und gar nicht, Frank. Herzlichen Dank für das spannende Interview und den guten Kaffee.
 
 


 
 

Am 31. Juli 2011 hat Frank noch einmal am Tinman Triathlon teilgenommen und wurde Zweiter seiner Altersklasse in 2:48:24 Stunden. Von 600 Startern erreichte er gesamt den 358 Platz und fuhr die 40 km in 1:12 Stunden.
 
 

Ende 2013 im reifen Alter von 70 Jahren ist Frank Smith schließlich in den Ruhestand gegangen. Nach über 29 Jahren hat er seinen Laden an der Kapahulu Avenue 569 in Honolulu einem neuen Besitzer verkauft, mit der Bedingung das langjährige Personal zu übernehmen und besonders den guten Service beizubehalten. Ab und zu schaut Frank nach dem Rechten, gibt Autogramm und erzählt. Ansonsten fährt er natürlich umso mehr mit seinem Rennrad, den geliebten Tantalus Ride …
 
 

INFORMATIONEN

ITB HAWAII – Island Triathlon & Bike Hawaii, Honolulu
RUNNING ROOM HAWAII – A Store for Runners by Runners
TINMAN TRIATHLON HAWAII
IRONMAN WORLD CHAMPIONSHIP Kailua-Kona, Hawaii
 
 

YES, IT’S ON! Kailua-Kona ist am 11. Oktober 2014 wieder der Nabel der Welt des Triathlons und pünktlich zur Ironman Hawaii Race-Week ist auch meine neue Website am Start. Am kommenden Samstag kämpfen Triathleten aus aller Welt über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen auf dem Pazifik-Archipel, um sich am berüchtigten Alii Drive ihren Traum zu erfüllen: dem Mythos IRONMAN HAWAII!

Aus einer Wette wächst ein Mythos

Seit 1978 findet der älteste, bekannteste und gleichzeitig spektakulärste Triathlon über die Langdistanz auf der Inselgruppe Hawaii, Mitten im Pazifischen Ozean, 3000 Meilen vom Festland entfernt statt. Es gibt für die meisten Triathleten keinen größeren Tag und kein wichtigeres Rennen als die IRONMAN World Championship auf Hawaii. Was in San Diego aus einer Wette heraus entstand, entwickelte sich schließlich mit dem ersten Ironman am Strand von Waikiki auf Oahu weiter. Aufgrund der schnell steigenden Popularität wechselte die Mutter des Langdistanz Triathlon schließlich auf die Nachbarinsel Big Island in das kleine Fischerdörfchen Kailua-Kona, das seither zahlreich Mythen und Legenden schuf.

Ironman Hawaii, heißt sich den Naturgewalten stellen

Der IRONMAN Hawaii ist einer der größten Herausforderungen denen sich Athleten stellen können und er zieht jedes Jahr immer mehr Triathleten in seinen Bann. Einmal die Qualifikation schaffen und dabei sein, wenn die besten Profi-Triathleten der um die Krone des Ironman-Weltmeisters schwimmen, Rad fahren und laufen. Über 2000 Alterklassenathleten suchen diese persönliche Herausforderung im Kampf gegen die Naturgewalten: Durch die Wellen im Meerwasser, gegen den heißen Mumuku-Wind und auf dem glühenden Asphalt. Das alles bekommt man auf den 226 km entlang der Westküste von Big Island geboten. Einmal dabei sein mit Sonnenaufgang am Dig-Me-Beach und ab 6:30 Uhr 3,8 km in der Bucht von Kailua-Kona, 180 km auf dem Queen Kaahumanu Highway und 42,2 km auf dem berüchtigen Alii Drive und ins Energy-Lab.

Die Qualität zur Legende

Nur wenigen ist das vergönnt, sie haben in einem der vielen weltweiten Ironman-Rennen ein Qualifikationsplatz durch eine entsprechende Platzierung in ihrer Altersklasse ergattern können. Für die mittlerweile zahlreichen Profis weltweit ist der Modus für eine Teilnahme beim Ironman Hawaii inzwischen noch härter geworden. Die WTC und Ironman haben mit 2012 das Kona-Pro-Ranking eingeführt, so dass zum Saison-Highlight im Oktober nur noch die Allerbesten an Pier von Kailua-Kona mit dem Kanonenschuss starten. Dem Mythos Ironman Hawaii hat die neue Regelung nicht geschadet: Wer in Kona gewinnt, schreibt Triathlon-Geschichte.

im Jahr 1997 gelang das erstmals einem deutschen Triathleten: Thomas Hellriegel aus Bruchsal konnte sich am Alii Drive zum Ironman World Champion krönen. Gleich zweimal, in den Jahren 2004 und 2006 ist das Normann Stadler gelungen. Der Münchner Triathlon-Dino Faris Al-Sultan holte sich im Jahr 2005 die Krone in Kona. Die US-Amerikaner Dave Scott und Mark Allen sind die Rekordgewinner des Ironman Hawaii, sie konnten jeweils sechsmal am Alii Drive gewinnen. Gleich achtmal hat Paula Newby-Fraser bei den Frauen triumphiert. Sie dominierte in den 80iger und 90iger Jahren den Ironman Hawaii und hat so wohl auch einen Rekord für die Ewigkeit aufgestellt.

In meinem „Road to Kona“-Blog bekommt ihr Aktuelles zum Ironman Hawaii 2014 auf Big Island mit Hintergrundwissen, Prognosen, Ergebnissen, Stories, Bildern und einiges mehr …

Hier findet ihr wichtige Links zum Ironman Hawaii Raceday 2014
Das Live Coverage mit Leaderboard, Athlete Tracker und Live-Ticker von Ironman

Von 18.30 bis 3.30 Uhr überträgt hr-online den Triathlon-Event des Jahres im Livestream, direkt aus Hawaii kommentiert von Dirk Froberg und dem ersten deutschen Sieger des Ironman Hawaii, Thomas Hellriegel:

The Next Level – CUBE Bikes und die Raelert-Brothers wollen gemeinsam zu internationalen Erfolgen

CUBE kooperiert ab sofort langfristig mit den Raelert-Brothers – Andreas und Michael Raelert.

Waldershof/Rostock, 6. Mai 2014

Kurz vor dem Start in die neue Saison verkündet CUBE die Kooperation mit den wohl bekanntesten Brüdern der Triathlon Szene. In den nächsten 3 Jahren unterstützt der Fahrradhersteller Andreas and Michael Raelert, die Raelert-Brothers.

Beide Seiten starten mit großer Euphorie in die Kooperation: CUBE ist ausgesprochen stolz, dass sich zwei der weltbesten Triathleten für eine Zusammenarbeit mit dem deutschen Fahrradhersteller entschieden haben. „Die Zusammenarbeit mit zwei der weltbesten Triathleten aus Deutschland ist für uns ein absoluter Glücksfall und eine Bestätigung unseres Know-how. Wir sind uns sicher, dass beide Seiten vom engen Austausch enorm profitieren werden“, so CUBE Gründer und Inhaber Marcus Pürner. Für CUBE zählen nicht nur Laborwerte, sondern insbesondere die enge Abstimmung mit und das Feedback von Athleten, welches direkt in die Weiterentwicklung der Fahrräder einfließt, um das Maximum aus jedem Fahrrad herauszuholen.

Andreas und Michael Raelert haben sich ganz bewusst für die Zusammenarbeit mit der deutschen Firma entschieden: „Wir sind dankbar, dass wir mit CUBE einen Partner an unserer Seite haben, der mit seiner großen Erfahrung Performance und Technologie vorbildlich vereint. Wir sind sicher, gemeinsam mit CUBE unsere Ziele in der Zukunft verwirklichen zu können.“

Für die Raelert-Brothers ist bestes Material eine Grundvoraussetzung für ihren Erfolg. Das CUBE Aerium vereinigt kompromisslos alle Voraussetzungen: Ein Carbonrahmen, dessen Entwicklung Maßstäbe setzt, eine auf optimale Aerodynamik ausgelegte Integration der Komponenten zusammen mit den perfekten individuellen Anpassungsmöglichkeiten sind absolut erfolgversprechend.

Das große Ziel für die Raelert-Brothers ist wie auch in den vergangenen Jahren im Oktober die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii. Den ersten Renneinsatz mit CUBE wird es bereits beim Thomas Cook Ironman 70.3 Mallorca am 10. Mai geben. Dort wird Andreas Raelert in die Triathlonsaison 2014 starten, für Michael steht das erste Rennen am 18. Mai beim Olsztyn-Triathlon in Polen mit CUBE an.

“Die Erfolgstory von CUBE, aus einem Familienunternehmen heraus zu einem der größten Radunternehmen aufzusteigen, ist sehr beeindruckend. Uns motiviert es sehr, dass CUBE mit unserem kleinen Familienunternehmen Raelert-Brothers eine partnerschaftliche Bindung eingeht“, sagen die beiden Brüder. Andreas und Michael Raelert stammen aus Rostock und gehören zu den besten Triathleten der Welt. Andreas ist Weltrekordhalter auf der Ironman-Distanz, bei der Challenge Roth erreichte er 2011 die Weltbestzeit von 7:41:33 Stunden. Zu seinen größten Erfolgen zählen zwei zweite Plätze bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii, drei Ironman-Siege, sein Sieg in Rekordzeit in Roth, zwei Olympiateilnahmen und neun Erfolge auf der Ironman-70.3-Distanz. Michael Raelert hat die Weltbestzeit auf der Ironman-70.3-Distanz inne, er wurde zweimal Ironman-70.3-Weltmeister und gewann 12 Mal ein Rennen der Ironman-70.3-Serie. Die Raelert-Brothers sind nicht nur aufgrund ihrer Erfolge, sondern auch durch ihre Personality einzigartig im professionellen Triathlonsport.

Raelert-Brothers kompakt – Das schnellste Brüderpaar der Welt im Kurzportrait:

Andreas Raelert ist der schnellste Athlet der Welt auf der Ironman-Distanz. Seit dem 10. Juli 2011 hält der gebürtige Rostocker die Weltbestzeit – er gewann die Challenge Roth in 7:41:33 Stunden. Nach einer erfolgreichen Karriere auf der Olympischen Distanz mit dem sechsten Platz bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen und Platz 12 bei den Spielen 2000 in Sydney wechselte er im Jahr 2008 auf die Langstrecke. Andreas Raelert gewann den Ironman Arizona 2008 auf Anhieb, 2009 wurde er bei seiner Premiere Dritter des legendären Ironman Hawaii. 2010 gewann er die Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt und wurde Zweiter der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii. 2011 gewann er die Challenge Roth mit Weltbestzeit auf dem Rad (4:11:43 Stunden) – und wurde erneut Dritter auf Hawaii. 2012 wurde er bei der Challenge Kraichgau ETU-Europameister auf der Mitteldistanz. Bei der Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii belegte er am 13. Oktober 2012 den zweiten Rang. In der Saison 2013 gewann er den Ironman Austria in Klagenfurt und den Ironman 70.3 New Orleans. Andreas Raelert wurde am 11. August 1976 geboren.

Michael Raelert ist der schnellste Athlet auf der Ironman-70.3-Distanz. Seit dem 14. November 2009 hält der gebürtige Rostocker die Weltbestzeit – er gewann die Weltmeisterschaft in Clearwater in 3:34:04 Stunden. Der zweimalige Deutsche Meister auf der Olympischen Distanz (2005/2008) wechselte 2009 auf die Ironman-70.3-Distanz und blieb auf dieser Strecke mehr als ein Jahr lang ungeschlagen. 2010 schaffte er das Double: den Gewinn der Europa- und Weltmeisterschaft im Ironman 70.3. Beim Ironman Regensburg 2012 gab er sein Ironman-Debüt und wurde Zweiter. In Wiesbaden gewann er 2012 erneut den Titel des Europameisters im Ironman 70.3. In der Saison 2013 gewann er den Ironman 70.3 Berlin. Michael Raelert wurde am 29. August 1980 geboren.

Die Raelert-Brothers unterstützen die Initiative Mike Möwenherz, die sich in ihrer Heimatstadt Rostock für die Pflege schwerstkranker Kinder im häuslichen Umfeld engagiert. Unter anderem hat Michael Raelert sein Ironman-Debüt im Sommer 2012  Regensburg dem Projekt Mike Möwenherz gewidmet.

 

Über CUBE Bikes

CUBE wurde 1993 im oberpfälzischen Waldershof von Marcus Pürner gegründet. Inzwischen ist das Unternehmen Marktführer in mehreren europäischen Ländern im mittleren und hochwertigen Mountainbike- und Rennrad-Segment. Die Marke ist in 60 Ländern weltweit düber den Fachhandel erhältlich. Die aktuelle Produktpalette setzt sich aus 180 verschiedenen Mountainbikes, Renn-, Cross-, Triathlon-, E-Bikes, sowie Trekkingrädern zusammen. Ergonomisch angepasste Frauen- und Kinderräder und eine umfangreiche Kleidungs- und Accessoires-Kollektion ergänzen dieses Sortiment.

CUBE ist angetrieben von dem Anspruch, das Maximum aus jedem Fahrrad herauszuholen. Unsere Marke steht für eigene Ideen und eigene Entwicklung. Am Firmensitz in Waldershof, Bayern, forscht unser Entwicklungsteam stets weiter nach besseren Materialien, Konstruktionen und optimiert die Herstellungsverfahren. In unserem Testlabor durchlaufen unsere Räder eigens festgelegte und umfangreiche Tests, deren Anforderungen weit über den Werten der europäischen CE-Norm liegen. Zusätzlich zu diesen Verfahren werden Fahrtests von unseren Ingenieuren und Profifathleten durchgeführt, sodass keine Schwachstelle verborgen bleibt. Das Ergebnis ist eine kompromisslose Kombination aus Funktionalität, Gewicht, Steifigkeit und Sicherheit.