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Am 24. Juni stand mit dem Triathlon Chiemsee für unseren Triathleten Jakob Heindl das erste Highlight der noch jungen Saison 2018 über die Mitteldistanz auf dem Programm. Der 25-Jährige war fleißig in seiner Saisonvorbereitung und hatte sich zu Recht einiges für die anspruchsvolle Strecke durch den Chiemsee und das Chiemgau vorgenommen. Im Blogazine beschreibt Jakob seinen persönlichen Rennverlauf bei der Triathlon Chiemsee Mitteldistanz 2018 . . .

 
 

Gefühlt hatte ich erst kürzlich meine Saisonplanung mit den gesamten Anmeldungen gemacht und jetzt stand ich bereits am Start meines ersten Hauptwettkampfes, der Mitteldistanz des Triathlon Chiemsee 2018. Wie fast jedes Jahr vergingen die letzten Wochen und Monate zu schnell, so dass die Vorbereitungszeit einmal mehr deutlich zu kurz schien. Dennoch konnte ich alle wichtigen Trainingseinheiten im Vorfeld absolvieren und schon einige gute Wettkampfergebnisse einfahren, unter anderem den bayerischen Meistertitel im Duathlon und den 3. Platz in Ingolstadt auf der Triathlon Kurzdistanz.
 
 

DIE BASIS: EINE SOLIDE SCHWIMMLEISTUNG

Ergänzend zu meinem Training in allen drei Disziplinen habe ich meine Ernährung am Wettkampftag und in der Wettkampfwoche den Vorgaben meines Trainers Stefan Drexl angepasst. Das hat natürlich meine Erwartungen an ein erfolgreiches Rennen und ein gutes Ergebnis zusätzlich gesteigert. Die Motivation war also groß!
 

Der Triathlon Chiemsee 2018 präsentierte sich wie jedes Jahr auch perfekt organisiert und die Veranstaltung glänzte mit einem namhaften Starterfeld. Ein Resultat in den Top 10 auf der Mitteldistanz war zwar eine große Herausforderung, in meinen Augen aber nicht undenkbar. Das Wichtigste war es deshalb, mit dem Startschuss um 9:00 Uhr eine möglichst solide Schwimmleistung abzurufen, um den Rückstand mit der Auftaktdisziplin im Rahmen zu halten.
 
 

ÜBERRASCHENDE SCHWIMMFÜHRUNG FÜR JAKOB HEINDL

Ich stellte mich also an den rechten Rand des Starterfeldes, um etwas mehr Platz zu haben und um mich aus der anfänglichen „Waschmaschine“ rauszuhalten. Es folgten der Startschuss und dann das für mich Unfassbare. Für kurze Zeit führte ich das Rennen tatsächlich an, denn das Wasser war rechts länger flach und ich konnte somit am weitesten hineinlaufen. Natürlich behauptete ich diese Position nur kurz Zeit und sah schon bald die richtig schnellen Schwimmer und Profis zu meiner Linken vorbeiziehen. Nichtsdestotrotz fühlte ich mich wohl im Wasser, ich konnte mich aus den großen Tumulten raushalten und meinen Rhythmus gut durchschwimmen. Der Chiemsee zeigte sich zudem von seiner freundlichen Seite bei optimalen Wetterbedingungen und so stieg ich nach 32 Minuten und 2000 Metern aus dem etwas über 21 Grad warmen Wasser.
 
 

TRIATHLON MITTELDISTANZ Jakob Heindl am Chiemsee in den TOP 10 : Nach dem fliegenden Wechsel liefen die Beine noch locker und schnell / © Jakob Heindl

TRIATHLON MITTELDISTANZ Jakob Heindl am Chiemsee in den TOP 10 : Nach dem fliegenden Wechsel liefen die Beine noch locker und schnell / © Jakob Heindl


 
 

MODERATER ABSTAND UND FLIEGENDE WECHSEL

Der Abstand auf meine direkten Konkurrenten war damit nicht allzu groß und so galt es jetzt meine Stärke auf dem Rad gut auszuspielen. Konzentriert konnte ich auf dem abwechslungsreichen Rundkurs meinen Druck aufs Pedal bergauf ebenso wie bergab konstant hoch halten. Schon in der ersten von zwei Runden konnte ich einige Triathleten überholen, die für gewöhnlich in meinem Leistungsbereich einzustufen waren. Das motivierte natürlich und gegen Ende der 80 Radkilometer lag ich an aussichtsreicher Position, so dass ich mir mit einem ordentlichen Halbmarathon ein durchaus gutes Ergebnis ausrechnete.
 

Der Übergang vom Radfahren zum Laufen nach dem zweiten Wechsel ist für mich einer der spannendsten Momente im Triathlon. Es gibt Tage, an denen fliegst du regelrecht aus der Wechselzone und dann gibt es Tage, an denen man am liebsten in Schrittgeschwindigkeit wechseln möchte. Doch diesmal war mein Gefühl eher in der ersten Kategorie anzusiedeln. Es lief sogar so gut, dass ich mich anfangs zügeln musste, um nicht zu überziehen, zumal viele meiner Bekannten zum Anfeuern gekommen waren, was zusätzlich motivierte.
 
 

REALITÄT AN DER BELASTUNGSGRENZE

Mit dem dritten Kilometer war ich dann aber wieder in der Realität. Mein Oberschenkel krampfte immer wieder, was ich aber zum Glück jedes Mal rauslaufen konnte, ohne erheblich mein Lauftempo drosseln zu müssen. So spulte ich Meter für Meter, Runde für Runde meine Kilometer mit einer 3:50er Pace ab. Mit der dritten Runde wurde es dann allerdings noch einmal richtig hart. Man läuft ohnehin an der Belastungsgrenze und hat im Hinterkopf auch stets den Gedanken, dass es irgendwann gar nicht mehr geht. Aber heute lief es und das Tempo wurde auch in der letzten von vier Runden unwesentlich langsamer. Ich machte kontinuierlich Plätze gut und konnte bis wenige Kilometer vor dem Ziel noch einige Triathleten einsammeln.
 
 

TRIATHLON MITTELDISTANZ Jakob Heindl am Chiemsee in den TOP 10 : Nach erfolgreicher Aufholjagd ist die Freude gross / © Jakob Heindl

TRIATHLON MITTELDISTANZ Jakob Heindl am Chiemsee in den TOP 10 : Nach erfolgreicher Aufholjagd ist die Freude gross / © Jakob Heindl


 
 

JAKOB HEINDL MIT PLATZ ZEHN DICHT AN DEN PROFIS

Nach 3:58 Stunden lief ich dann tatsächlich und auch etwas überrascht als gesamt Zehnter durchs Ziel in Chieming und war damit nicht nur der zweitschnellste Amateur, sondern auch der Sieger in meiner Altersklasse. Top Ten in solch einem Starterfeld! Dennoch, vor diesem Hintergrund und angesichts der für mich starken Zeit über eine Mitteldistanz – das Rennen hätte heute keinen Meter länger sein dürfen – ist meine Bewunderung für die Profis umso größer. Markus Fachbach, der Sieger der Triathlon Chiemsee Mitteldistanz war an diesem Tag noch einmal 16 Minuten schneller, dicht gefolgt von Horst Reichel. Für mich sind solch starken Leistungen unvorstellbar. Sollte es sich wieder ausgehen, dann möchte ich auch 2019 wieder versuchen, meinen Abstand zu den Schnellsten so gering wie möglich zu halten, vielleicht sogar wieder ein bisschen zu verkürzen.
 

Ich freue mich jetzt auf etwas Erholung, um dann schnell wieder in ein geregeltes Training einzusteigen. Ich bin schon sehr auf meine nächsten Wettkämpfe gespannt.
 
 

ERGENBISSE

TRIATHLON MITTELDISTANZ Jakob Heindl am Chiemsee in den TOP 10 : Ergebnisse, Platzierungen und Splitzeiten / © Stefan Drexl

TRIATHLON MITTELDISTANZ Jakob Heindl am Chiemsee in den TOP 10 : Ergebnisse, Platzierungen und Splitzeiten / © Stefan Drexl


 
 

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AUTOR

Jakob Heindl
 
 

Es war ein Start-Ziel-Sieg im Triathlon Heidessee 2017 für Horst Reichel am vergangenen Sonntag in Forst. Keine Überraschung für Zuschauer und Teilnehmer dieses Frühjahrs-Klassikers, für den Triathlon-Profi dennoch keine Selbstverständlichkeit. Die Kurzdistanz war zwar der Saison Opener des Darmstädter aber zugleich ein Vorbereitungsrennen für sein erstes Triathlon-Highlight am kommenden Sonntag, dem Ironman 70.3 St. Pölten. Dort wird der 35-Jährige den Druck dann noch deutlich erhöhen, wenn er unter anderem mit den deutschen Profikollegen Nils Frommhold, Andi Böcherer oder Markus Thomschke um das Podium schwimmen, radfahren und laufen wird. Für die schnellsten Nachwuchstriathleten Deutschlands fand in Forst ausserdem der DTU Jugend Cup statt und so haben wir die Gelegenheit ergriffen, um mit Horst Reichel zwischen Zieleinlauf und Siegehrung ein paar Worte zum erfolgreichen Saisonauftakt zu wechseln.

 

 

Wie lief heute Dein Saisonauftakt hier beim Triathlon Heidesee in Forst?

Es verlief eigentlich fast alles nach Plan. Ich bin  sehr schnell geschwommen und konnte durchgehend ein hohes Tempo anschlagen. Auf dem Rad blieb ich etwas unter meinen Erwartungen, denn ich wollte mich eigentlich in einem Bereich von 345 – 355 Watt bewegen. Letztendlich wurden es dann doch nur 334 Watt. Es fehlte mir noch etwas die Spritzigkeit, was wahrscheinlich an der umfangreichen Trainingswoche lag. Mein Lauf war dann auch wieder top, ich hatte einen guten Schritt und konnte ordentlich pushen.

 

INTERVIEW HORST REICHEL Mehr Mokka, mehr Bike! / Es war ein Start-Ziel-Sieg im Triathlon Heidessee 2017 für Horst Reichel in Forst

INTERVIEW HORST REICHEL Mehr Mokka, mehr Bike! / Es war ein Start-Ziel-Sieg im Triathlon Heidessee 2017 für Horst Reichel in Forst

 

Die meisten Deiner Profi-Kollegen sind längst in die Saison gestartet, manche dafür auch weit gereist. Warum hast Du mit dem Triathlon Heidesee Dein erstes Rennen 2017 relativ spät und auch eher kurz gewählt?

Eigentlich wollte ich schon bei der Challenge Gran Canaria im April an den Start gehen jedoch hatte ich im Märztrainingslager eine fast dreiwöchige Krankheitsphase. Ich musste also erst einmal meine Grundfitness wiederherstellen und mich auf das Training konzentrieren. Das Rennen in Forst passte zeitlich ganz gut als Test für meinen Start in St. Pölten. Dass dann bei einer verkürzten Kurzdistanz antrete war dann eher Zufall.

 

Wenn Du später in die Triathlonsaison einsteigst, hattes Du dann auch länger Saisonpause oder planst Du eine längere Saison?

Die Saisonpause war dieses Mal wirklich länger. Ich hatte mein letztes Rennen Ende September und wollte die Zeit nutzen komplett ausgeruht in die neue Saison zu starten. Da für mich dieses Jahr Hawaii nicht auf der Prioritätenliste steht (es sei denn ich habe durch meine Starts in Frankfurt und den 70.3 Rennen genug Punkte) habe ich auch keinen Druck zu früh in das Jahr zu starten. Die Gefahr liegt einfach dabei dass man zu schnell ausbrennt. Ich plane aber in diesem Jahr wahrscheinlich mit mindestens einer weiteren Langdistanz. Außerdem bin ich ein absoluter Wettkampftyp und der internationale Rennkalender bietet mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten viele Rennen zu bestreiten.

 

INTERVIEW HORST REICHEL Mehr Mokka, mehr Bike! / Reichel blieb beim Radfahren etwas unter seinen Erwartungen in Forst

INTERVIEW HORST REICHEL Mehr Mokka, mehr Bike! / Reichel blieb beim Radfahren etwas unter seinen Erwartungen in Forst

 

Wo warst Du während des Winters und Frühlings im Trainingslager?

Ich mache eigentlich immer meine Standart Trainingslager. Im Januar SLL in Tirol, Februar Lanzarote und März / April Mallorca.

 

Was sind dann Deine Trainingsschwerpunkte im Trainingslager oder variiert das mit jedem Trainingslager?

Das kommt immer auf das Trainingslager an. Im Skicamp liegt der Schwerpunkt im Schwimmen, allgemeinem Krafttraining und dem Ausdauertraining durch das Skilanglaufen. Laufen ist eher reduziert und Radfahren auf der Rolle motorikorientiert. Auf Lanzarote im Februar mache ich dann sehr viel Kraftausdauer auf dem Rad und die Schwimmumfänge bleiben hoch. Beim Laufen wird es dann einfach etwas zügiger. Auf Mallorca im März und April kommen die höheren Geschwindigkeiten in allen drei Disziplinen dazu. Der Umfang im Schwimmen geht dabei zurück.

 

Du bist ein extrem starker Schwimmer. Wie oft in der Woche trainierst Du Schwimmen?

Ich schwimme ca. 4-5 mal pro Woche im Kern 4-6km. Im Winter gehe ich teilweise jeden Tag ins Wasser. Das Problem als guter Schwimmer ist, dass man auch schnell das Wassergefühl verliert wenn man mal zwei oder drei Tage nicht im Pool ist.

 

Was ist dann Dein bevorzugtes Schwimmprogramm?

Am liebsten schwimme ich Kraftausdauerprogramme mit Paddels und Band. Ein Klassiker ist z.B. 2x (10×50 Kr mit Band Pause 10 sek. + 5×100 nur Paddles 1.-5. gesteigert GA1-WSA Abgang 1.30 min. + 500 Kr Pullbuoy ruhig aber mit erhöhter Armfrequenz)

 

INTERVIEW HORST REICHEL Mehr Mokka, mehr Bike! / Der Lauf war top, der Darmstädter hatte einen guten Schritt und konnte ordentlich pushen beim Heidesee Triathlon 2017

INTERVIEW HORST REICHEL Mehr Mokka, mehr Bike! / Der Lauf war top, der Darmstädter hatte einen guten Schritt und konnte ordentlich pushen beim Heidesee Triathlon 2017

 

Welche Disziplin kommt bei Dir am schlechtesten weg?

Das Radfahren. Ich brauch unheimlich lange um Form auszubauen.

 

Wie versuchst Du diese Schwäche dennoch zu kompensieren?

Erste Konsequenz für dieses Jahr war schon mal ein Trainerwechsel zu Rainer Skutschik (Coach auch von Andi Dreitz). Mein Schwerpunkt liegt in dieser Saison schon allein deshalb deutlich mehr auf dem Rad.

 

Spielt das Material dabei eine wichtige Rolle für Dich?Das Material ist natürlich auch wichtig und wird ständig optimiert, macht aber schlussendlich nur einen kleinen Teil der Radperformance aus. Am wichtigsten ist nach wie vor die eigene Fitness und eine gute Sitzposition.

 

INTERVIEW HORST REICHEL Mehr Mokka, mehr Bike! / Der Schwerpunkt liegt mit Trainer Skutschik in dieser Saison deutlich mehr auf dem Bike

INTERVIEW HORST REICHEL Mehr Mokka, mehr Bike! / Der Schwerpunkt liegt mit Trainer Skutschik in dieser Saison deutlich mehr auf dem Bike

 

Als vierte Disziplin gilt die Ernährung zwischen und während des Trainings, besonders vor und in einem Triathlon. Je länger die Distanz, desto wichtiger die Verpflegung?

Das kann man so sagen. Auf der Langdistanz ist die Ernährung entscheidend da man seine optimale Leistungsfähigkeit auf Dauer nur durch die richtige Energiezufuhr abrufen kann. Auf kürzeren Distanzen spielen die Stoffwechselvorgänge einfach eine untergeordnete Rolle.

 

Wie wichtig ist Dir die Ernährung, warum?

Sehr wichtig. Je besser der Brennstoff desto besser läuft der Motor. Außerdem merke ich einfach, dass die Regenration deutlich besser verläuft wenn ich mich gesund ernähre.

 

Folgst Du einer bestimmten Ernährungsweise?

Ich habe schon vieles ausprobiert. Keto-, Lowcarb- High Fat / High Protein Diäten. Schlussendlich funktioniert bei mir am besten eine gesunde Mischkost mit unverarbeiteten Lebensmitteln. Vegane oder vegetarische Ernährungsweisen sind dauerhaft nichts für mich. Dazu esse ich einfach zu gerne Fleisch und Milchprodukte. Jedoch esse ich oftmals vegetarisch da es mir einfach schmeckt.

 

Gibt es bestimmte Nahrungsmittel, die Du bewusst meidest oder eventuell sogar meiden musst?

Ich versuche Einfachzucker zu meiden da diese meinen Fettstoffwechsel beeinflussen. Außerdem verzichte ich auf Weißmehlprodukte und versuche Milch reduziert zu mir zu nehmen. Allergien oder irgendwelche Intoleranzen habe ich zum Glück keine.

 

Planst Du Deine Mahlzeiten entsprechend Deinem Training bzw. stimmst Du Deine ernährung sogar speziell auf das Training ab?

Es ist wichtig das Essen auf das Training anzupassen um energetisch optimal versorgt zu sein. Habe ich z.B. eine sehr lange aber lockere Radtour, versuche ich im Vorfeld mich eiweiß- und fettreich zu ernähren. Genauso an Entlastungstagen mit wenig Training. An intensiven Trainingstagen überwiegen die Kohlenhydrate vor wie auch direkt nach dem Training.

 

Was isst Du am liebsten zwischen Deinen vielen Trainingseinheiten?

Oftmals mache bereite ich mir eine Gemüsepfanne

 

Wie verpflegst Du dich im Training?

Überwiegend mit Wasser mit etwas iostonischem Getränkepulver. Auf längeren Radfahrten esse ich dann zusätzlich auch Bananen und Müsliriegel. Wenn mal energetisch nichts mehr geht darf es auch gerne mal Cola und Snickers sein. Aber das eher selten. Gels nehme ich Training so gut wie keine.

 

INTERVIEW HORST REICHEL Mehr Mokka, mehr Bike! / Der 34-Jährige möchte sich auf dem Bike eigentlich in einem Bereich von 350 Watt bewegen

INTERVIEW HORST REICHEL Mehr Mokka, mehr Bike! / Der 34-Jährige möchte sich auf dem Bike eigentlich in einem Bereich von 350 Watt bewegen

 

Wie sieht Dein Frühstück vor einem Rennen aus?

Ganz einfach. Mein Ernährungspartner P.Jentschura hat einen Frühstücksbrei (Morgenstund) aus Buchweizen. Diesen rühre ich mit heißem Wasser an, drücke eine Banane rein und süße ihn mit Honig. Ich mache das wahlweise auch mit Haferflocken.

 

Was darf vor einer Trainingseinheit oder einem Triathlon auf keinen Fall fehlen?

Für mich ist es immer wichtig gut hydriert zu sein. Von daher habe ich immer eine Radflasche mit Flüssigkeit dabei. Egal ob im Training, vor dem Wettkampf, selbst auf einer Pressekonferenz.

 

Du hast auf Reisen stets Deinen Mocca-Kocher dabei. Hast Du eine bevorzugte Kaffeesorte?

Guter Kaffee ist auf Reisen schwer zu finden. Ich habe einen Röster direkt in Darmstadt bei dem ich mich mit dem schwarzen Gold versorge. Mein amerikanischer Teamkollege Darby Thomas hat mich letztens für die Reisen für seine „AeroPress“ begeistert. Das ist jetzt die nächste Anschaffung inklusive Handmühle.

 

Mahlst Du die Kaffeebohnen denn selbst?

Leider nicht. Das wäre aber wohl der nächste Schritt auf dem Weg zum optimalen Kaffegenuss.

 

Hast Du zu Hause eine Espressomaschine?

Ich hatte zu meiner Freundin mal gesagt, wenn ich meinen ersten Ironman gewinne kaufe ich von meinem Preisgeld sofort eine gute Siebträgermaschine und Mühle dazu. Einen Ironman habe ich dann zwar gewonnen, daheim steht aber immer noch keine Espressomaschine. Es ist wohl einfach eine Frage der Zeit.

 

Was vor dem Rennen der Espresso ist, ist bei Dir während des Triathlon?

Bei mir ist das überwiegend Wasser und Gel!

 

Wie schaut nach dem gelungenen Saisonauftakt Deine weitere Wettkampfplanung aus, was wird Dein Saison-Highlight?

Mein Hauptrennen wird dieses Jahr der Ironman Frankfurt sein. Bei meinem Heimrennen würde ich gerne eine Top 5 Platzierung erreichen. Davor starte ich noch beim IM 70.3 Austria, der Challenge Heilbronn und evtl. bei der Challenge Samorin. Nach Frankfurt entscheide ich dann wie die Saisonplanung weitergehen wird. Abhängig vom Ergebnis. Definitiv werde ich aber noch mindestens ein bis zwei weitere Langistanzen absolvieren.

 

Ist die Qualifikation für den Ironman Hawaii in diesem Jahr ein Thema für Dich, wie planst Du die Punkte für’s KPR einzufahren?

Dieses Jahr nicht. Falls ich durch meine Ergebnisse is Frankfurt, St. Pölten und evtl. einem weiteren 70.3 Rennen genügend Punkte haben sollte, überlege ich es mir. Für 2018 ist es evtl. ein Thema.

 

Drei kurze Fragen und bitte drei kanckige Antworten:

Wann trainierst Du am liebsten und was?

Ich bin eher Frühaufsteher Früh! 6.30 Uhr Schwimmen ist 2 mal die Woche Pflicht!

Wie lange möchtest Du professionell Triathlon machen?

Eventuell noch 1-2 Jahre, je nach den Vertragsoptionen durch meine Sponsoren

Was wäre Dein Berufswunsch, wenn Du nicht Profi-Triathlet wärst und warum?

Sehr gerne Gymnasiallehrer und das strebe ich nach meiner sportlichen Karriere auch noch an. Ich habe während meines Lehramtstudiums drei Jahre an einer Schule gearbeitet. Mit Kindern zusammenzuarbeiten macht mir einfach sehr viel Spass.

 

Viele Dank für das Interview, Horst, und viel Erfolg für den Ironman 70.3 St. Pölten.

Besten Dank für das nette Gespräch, Stefan!

 

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Am vergangenen Sonntag sind Simon und Stefan im Kraichgau beim Triathlon Heidesee und DTU Jugend Cup Forst mit Erfolg nach Maß in die Saison 2017 gestartet. Forst gilt als Triathlon-Klassiker in Baden-Württemberg und einmal im Jahr pilgern die Triathleten zu dem kleinen Baggersee, der nur ein Kilometer von dem kleinen Dorf entfernt liegt. Das sind nicht wenige oder irgendwelche Freizeitathleten, hier treffen sich die besten Nachwuchstriathletinnen und –Triathleten aus ganz Deutschland um sich beim diesjährigen Auftakt der wichtigsten Triathlon-Wettkampfserie im Jugend- und Juniorenbereich zu messen. Doch auch zahlreiche Profitriathleten nutzten in der Vergangenheit den Triathlon Heidesee für einen ersten Formtest. Diesmal war Horst Reichel vom Team Sport for Good nach Forst gekommen, um Mensch und Material vor dem Ironman 70.3 St. Pölten über die Kurzdistanz zu testen.

 

Das Kraichgau ist durchaus eine Reise wert und wenn man schon die lange Fahrt für einen Triathlon auf sich nimmt kann man hier viel Natur und Kultur finden. Zudem ist hier bereits Spargelzeit und Erdbeerzeit gleichzeitig, so dass sich alle paar Kilometer die Möglichkeit anbieten direkt beim Bauern frischen Spargel zu essen und anschließend einen hausgemachten Erdbeerkuch zum Abgang. Wir sind deshalb bereits an unserem Ruhetag, am Freitag Abend angereist und haben uns in einem Hotel in Bad Schönborn einquartiert, um am Samstag entspannt auszuschlafen. Vor dem Frühstück stand ein kurzes Läufchen über die Felder zum lockern Beine auf dem Plan, okay, ein paar kurze Steigerungen waren auch dabei. Aber der Morgen war einfach wunderbar, denn die Luft war frisch nach einem nächtlichen Schauer und die Sonne stieg gerade hinter den Hügeln des Kraichgaus auf – ich wäre auch gerne länger gelaufen. Doch das wäre vor einem Triathlon erstens sinnfrei gewesen und zweitens wartete ein frischer Cappuccino im Hotel, denn dort stand eine La Cimbali Maschine. Am Nachmittag war Simon mit dem Bayerischen Triathlon Kader und Roland Knoll für die Streckenbesichtigung verabredet, so dass wir nach Wiesloch ins Freibad zum Schwimmtraining gefahren sind. Im Anschluss hieß es ran an die hochwertigen Kohlenhydrate, Carbo Loading und Beine hochlegen.

 

TRIATHLON HEIDESEE 2017 Erfolgreiches Saison Opening mit DTU Jugend Cup / Für Simon und die Junioren des Bayerischen Triathlon Kaders ging’s um neun Uhr in den 16 Grad frischen Heidesee über die 750 Meter.

TRIATHLON HEIDESEE 2017 Erfolgreiches Saison Opening mit DTU Jugend Cup / Für Simon und die Junioren des Bayerischen Triathlon Kaders ging’s um neun Uhr in den 16 Grad frischen Heidesee über die 750 Meter.

 

Die Junioren machen den Auftakt beim Triathlon Heidesee

Triathlon-Wochenenden mit DTU Jugend Cup sind in der Regel lange und intensive Tage, denn es beginnt natürlich früh morgens, es startet jede Altersklasse einzeln und auch erst dann, wenn die vorherige auf der Laufstrecke unterwegs ist. Für Simon, Bayerischer Meister 2016 (Jugend A) und die Junioren des Bayerischen Triathlon Kaders ging’s um neun Uhr in den 16 Grad frischen Heidesee über die 750 Meter. Simon hatte sich als guter Schwimmer am Rand des Junioren-Feldes aufgestellt und kam mit dem Startschuss schnell vom Sandstrand des Heidesses ins Wasser. Er konnte sich zwar etwas vom Feld absetzen, doch die erste Boje galt es um 120 Grad nach links zu umschwimmen, so dass sich das breit aufgefächerte Feld spätestens am Richtungswechsel komprimierte. Von da an war das starke Feld der Junioren wie auf der Perlenschnur aufgereiht. Simon durchwamm den Dreieckskurs in 8:25 Minuten und stieg als neunter aus dem Wasser. Der Auftakt des Triathlon Heidesee war damit erfolgreich gemacht.

 

TRIATHLON HEIDESEE 2017 Erfolgreiches Saison Opening mit DTU Jugend Cup / Simon durchwamm den Dreieckskurs in 8:25 Minuten und stieg als neunter aus dem Wasser

TRIATHLON HEIDESEE 2017 Erfolgreiches Saison Opening mit DTU Jugend Cup / Simon (ZOOT Neopren) durchwamm den Dreieckskurs in 8:25 Minuten und stieg als neunter aus dem Wasser

 

Mit der besten Strategie zum besten Resultat

Nach einem gelungenen Wechsel ging’s auf die 20 Kilometer Radstrecke. Die flache und wenig slektive Radstrecke gab kaum Möglichkeiten für Positionsänderungen und so waren von Anfang bis Ende mehrere Gruppen unterwegs. Simon befand sich in der ersten Verfolgergruppe der vier Ausreisser um Fabian Kraft und Moritz Horn. Fabian erlitt in der zweiten Runde dann leider einen Speichnbruch, was ihn aus dem Rennen um das Podium warf. Entscheidend vor T2 ist eine gute Strategie, um möglichst vorne im Feld in die Wechselzone zu kommen und das Getümmel zu meiden.

 

TRIATHLON HEIDESEE 2017 Erfolgreiches Saison Opening mit DTU Jugend Cup / Simon befand sich in der ersten Verfolgergruppe der vier Ausreisser um Fabian Kraft und Moritz Horn.

TRIATHLON HEIDESEE 2017 Erfolgreiches Saison Opening mit DTU Jugend Cup / Simon befand sich in der ersten Verfolgergruppe der vier Ausreisser um Fabian Kraft und Moritz Horn.

 

Das hat für den Junior gut geklappt und er lief unter den Top 10 auf die fünf Kilometer Laufrunde. Von da an hieß es Zähne zusammenbeissen und voll Gas, schließlich laufen hier Deutschlands beste Nachwuchstriathleten inklusiver geladener nationaler Kader aus Österreich und Schweiz. Ins Ziel des DTU Cup Forst lief Simon Drexl sensationell als 13. gesamt und erreichte somit Platz 10 in der DTU Cup Wertung, sein bestes nationales Resultat bisher.

 

TRIATHLON HEIDESEE 2017 Erfolgreiches Saison Opening mit DTU Jugend Cup / Das hat für den Junior gut geklappt und er lief unter den Top 10 auf die fünf Kilometer Laufrunde.

TRIATHLON HEIDESEE 2017 Erfolgreiches Saison Opening mit DTU Jugend Cup / Das hat für den Junior gut geklappt und er lief unter den Top 10 auf die fünf Kilometer Laufrunde.

 

Schwimmstart mit hoher Frequenz im Triathlon Heidesee

Wenn man, wie ich, auch selbst an den Start geht, dann dauert’s schon mal länger. Für die Atlersklasse war der Start erst Mittags und aufgrund der knapp 400 Teilnehmer gab’s zudem zwei Stargruppen. Horst Reichel vom Team Sport for Good durfte bereits um Punkt zwölf Uhr ins Wasser während ich Oldie zusammen mit den Altersklassen ab 45 erst um 13:20 Uhr dran waren. Dafür aber auch zusammen mit allen Frauen, man muss also nur alt genug werden im Triathlon. Dennoch sind es so eigentlich zwei komplett getrennte Wettkämpfe zu ebenso unterscheidlichen Bedingungen, was Wind und Wetter betrifft und dennoch am Ende eine Gesamtwertung.

 

Der Start erfolgte pünktlich, schnell und reibungslos, zumindest ein Vorteil dieser Altersklassen ist mehr Disziplin.

TRIATHLON HEIDESEE 2017 Erfolgreiches Saison Opening mit DTU Jugend Cup / Der Start erfolgte pünktlich, schnell und reibungslos, zumindest ein Vorteil dieser Altersklassen ist mehr Disziplin.

 

Der Start erfolgte pünktlich, schnell und reibungslos, zumindest ein Vorteil dieser Altersklassen ist mehr Disziplin. Geschwommen wurde natürlich mit Neo aufgrund der kühlen Wassertemperaturen und dennoch war die Armzugfrequenz hoch. Noch vor der ersten Boje konnte ich zusammen mit Uli Mutscheller vorne weg schwimmen, an den Füssen zwei super Schwimmerinen mit Kathrin Halter und Franziska Schildhauer. Nach 14:48 Minuten für die etwas mehr als 1100 Meter durch den Heidesee kam ich wieder an Land und in T1. Der Wechsel hat hervorragend funktioniert und so saß ich 1:24 Minuten später schon auf meiner Zeitfahrmaschine.

 

TRIATHLON HEIDESEE 2017 Erfolgreiches Saison Opening mit DTU Jugend Cup / Der Wechsel hat hervorragend funktioniert und so saß Stefan 1:24 Minuten später schon auf meiner Zeitfahrmaschine.

TRIATHLON HEIDESEE 2017 Erfolgreiches Saison Opening mit DTU Jugend Cup / Der Wechsel hat hervorragend funktioniert und so saß Stefan 1:24 Minuten später schon auf meiner Zeitfahrmaschine.

 

Solide Leistung am Rad, schnelle Beine beim Lauf

Jetzt galt es Druck auf dem relativ flachen Radkurs zu machen und das Tempo möglichst konstant und hoch zu halten, die größte Erhebung war eine Autobahnbrücke. Einzig Gegner war der Wind, denn der wurde stärker und auch die Bewölkung nahm zu, dafür waren die Straßen mittlerweile abgetrocknet. Nach einer von drei Runden lag ich auf Position zwei unserer Startgruppe, vorne weg fuhr Uli Mutscheller. Die Kilometer vergingen im Flug und das intensive Radtraining auf Mallorca und in der Toscana hatte sich ausgezahlt. Es blieb abzuwarten, wie fit die Beine nach der zweiten Disziplin waren. In Runde drei überholte mich dann doch noch ein Duo und dann rollte ich nach soliden 46:48 Minuten schon in T2 zurück.

 

TRIATHLON HEIDESEE 2017 Erfolgreiches Saison Opening mit DTU Jugend Cup / Noch einmal schnell gewechselt, rein in den Fastwitch – nomen est omen mit 1:11 Minuten – und ab in den Wald für 7,5 Kilometer.

TRIATHLON HEIDESEE 2017 Erfolgreiches Saison Opening mit DTU Jugend Cup / Noch einmal schnell gewechselt, rein in den Fastwitch – nomen est omen mit 1:11 Minuten – und ab in den Wald für 7,5 Kilometer.

 

Noch einmal schnell gewechselt, rein in den Fastwitch – nomen est omen mit 1:11 Minuten – und ab in den Wald für 7,5 Kilometer. Der äusserst selektive Rundkurs verläuft wahrlich über Stock und Stein, die Gegengerade ist dafür geteert und eignete sich gut zum Tempo machen. Das Polster auf meine Verfolger Rolf Lautenbacher und Sven Egolf war komfortabel aber auch nach vorne war Luft. Wo ich zu diesem Zeitpunkt in der Gesamtwertung (Addition aus erster und zweiter Startgruppe) lag, war mir natürlich nicht bekannt. Möglicherweise wäre die Renndynamik eine andere, würde man die gesamte Konkurrenz stets vor und hinter sich sehen. Die Beine fühlten sich gut an und ich konnte meine Position halten. Nach 1:32:43 Stunden lief ich schlussendlich durch’s Ziel, das waren immerhin zwei Minuten flotter als vergangenes Jahr und Platz zwei in der Altersklasse.

 

TRIATHLON HEIDESEE 2017 Erfolgreiches Saison Opening mit DTU Jugend Cup / Nach 1:32:43 Stunden lief Stefan schlussendlich durch’s Ziel, das waren immerhin zwei Minuten flotter als vergangenes Jahr und Platz zwei in der Altersklasse.

TRIATHLON HEIDESEE 2017 Erfolgreiches Saison Opening mit DTU Jugend Cup / Nach 1:32:43 Stunden lief Stefan schlussendlich durch’s Ziel, das waren immerhin zwei Minuten flotter als vergangenes Jahr und Platz zwei in der Altersklasse.

 

Fazit mit Aussicht

Die Leistungskurve zeigt in die richtige Richtung aber dennoch ist Luft nach oben. Der Triathlon Heidesee ist nicht umsonst eines der legendären Rennen im wilden Westen, bestens organisiert und die Strecken gut geeignet für den ersten Formtest unter Wettkampfbedingungen. Für die bisher wenigen Schwimmumfänge war ich mit der Leistung zufrieden, auf dem Rad ist deutlich mehr Druck und die neue Position optimal, nur kommt das noch nicht ganz auf den Asphalt. Für noch schnellere Laufzeiten liegt noch etwas Arbeit vor mir bis zum ersten Highlight der Saison 2017. Aber um genau diese Erfahrungen zu sammeln eignen sich solche Veranstaltungen perfekt. Übrigens hat Horst Reichel die Kurzdistanz natürlich deutlich gewonnen und mich diesmal auf Platz 15 gesamt verwiesen – die Revanche folgt.

 

TRIATHLON HEIDESEE 2017 Erfolgreiches Saison Opening mit DTU Jugend Cup / Für Simon und Stefan war das ein erfolgreiches Saison Opening 2017, absolut nach Maß und im Rahmen der Möglichkeiten so früh im Jahr.

TRIATHLON HEIDESEE 2017 Erfolgreiches Saison Opening mit DTU Jugend Cup / Für Simon und Stefan war das ein erfolgreiches Saison Opening 2017, absolut nach Maß und im Rahmen der Möglichkeiten so früh im Jahr.

 

Für Simon und mich war das ein erfolgreiches Saison Opening 2017, absolut nach Maß und im Rahmen der Möglichkeiten so früh im Jahr. Mit den Ergebnissen unserer beiden Rennen ist die Motivation hoch und dank der Erfahrungen können wir jetzt noch an unseren Schwächen schrauben und unsere Stärken weiter ausbauen. Eine ideale Voraussetzung mit guten Aussichten für die nächsten Wochen. Am kommenden Samstag bietet sich dafür die Möglichkeit in Weiden mit dem Supersprint und der Mannschaftsverfolgung zum Start der Triathlon Regionalliga Bayern.

 

ERGEBNISSE

PL
NR
NAME
AG
PL
SWIM
BIKE
RUN
TOTAL
13 412 Simon Drexl Junior 13 00:08:25 00:27:50 00:16:12 00:54:36
15 274 Stefan Drexl AK45M 2 00:14:48 00:46:48 00:28:31 01:32:43
                 

 

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