Auch 2014 war die Mitteldistanz in Erlangen wieder das Finale meiner Triathlonsaison und entsprechend auch die gesamte Vorbereitung auf den Saison-Höhepunkt ausgerichtet. Denn schließlich war noch einen Rechnung aus dem Vorjahr offen. Zum 25. Mal fand Erlangen heuer bereits statt und konnte mit idealen Wettkampfbedingungen und bestem Triathlon-Wetter glänzen. Die Erlanger Mitteldistanz ist vom Zeitpunkt Anfang August, mit seinen Strecken über 2km Schwimmen, 80km Radfahren und 20 km Laufen sowie der guten Organisation perfekt für den Abschluss einer langen Triathlon-Saison. Ich war bereits zum fünften Mal am Start und hatte seit langem ein offene Rechnung mit der mittelfränkischen Mitteldistanz. Mal waren es ein Defekt, mal eine schlechte Tagesform und 2013 dann ein Infekt der mir ein völlig neues Triathlonerlebnis bescherte, wie ihr in meiner Kolumne lesen könnt. Doch zum Jubiläum sollte es mit einer ordentlichen Platzierung und top Zeit endlich aufgehen.

Es waren bisher nicht viel heiße Tage im Sommer 2014, aber die letzten Drei vor der diesjährigen Mitteldistanz in Erlangen waren die Wärmsten und Gewitterreichsten. Es waren aber auch die schwülsten und somit die gewitterigsten Tage des Jahres. Wie beinahe jedes Jahr gab es einen kurzen Regenschauer vor dem Start, der allerdings nicht für Abkühlung sorgte, sondern die Luftfeuchtigkeit weiter steigen lies. Ebenso fast vorhersehbar war, dass die erste Disziplin ohne entsprechender Schwimmhilfe zu bewältigen war – der Neopren blieb somit trocken und die guten Schwimmer hatten wenigsten im Main-Donau-Kanal den Vorteil ihre stärken auszuspielen.

Erstmals hatte ich die Ehre bei den Männern ganz oben in der Startliste zu stehen und mein Bike auf Position eins einzuchecken. Wenngleich das nicht gleichzeitig die Startnummer 1 bedeutete, in Erlangen ist das eben die Nummer 385. In der mittelfränkischen Metropole ticken die Uhren eben etwas anders. Entsprechen motiviert und hoch waren die eigenen Erwartungen, eine farbig markierte Badekappe hatte ich allerdings nicht bekommen – zum Glück.

Der Start erfolgte fünf Minuten und 500 Meter nach den Triathleten der Kurzdistanz pünktlich um 9:05 Uhr unterhalb der Dechsendorfer Kanalbrücke. Aufgrund der Schleusungen hieß es bis zur Wendeboje erst gegen die Strömung zu schwimmen und auf dem Rückweg dann der bekannte Kampf durch das langsame Feld der Kurzdistanzler. Das sorgt jedes Jahr für Stress unter allen Beteiligten und zahlreich Blessuren. Während die guten Schwimmer der Mitteldistanz, mitunter auch ich, an schnellen Schwimmzeiten gehindert werden und somit nach nur der Hälfte der Schwimmstrecke ihren Vorsprung nicht weiter ausbauen können, müssen sich die hinteren Schwimmer der Kurzdistanz fühlen, als würden sie von einem Tsunami überrollt. Warum man das partout seit Jahrzehnten nicht ändert, ist mir ein Rätsel, zumal es auch schon frontale Zusammenstöße der beiden Startgruppen gab. Die Startphase ist in Erlangen noch der entspanntere Teil der ersten Disziplin.

Nichts destotrotz bin ich als Sechster aus dem Kanal gestiegen. Ich hatte zwar auf den ersten 1000 Metern eine ungünstige Strömung erwischt und fast den gesamten Hinweg gebraucht, um wieder den Anschluss an die Führungsgruppe herzustellen. Der Rückweg verlief dann den beschriebenen Umständen entsprechend besser. Nach nur 90 Sekunden saß ich schließlich auf meinem Speedmax – immerhin – denn vom Schwimmausstieg, durch die Wechselzone und dem Radaufstieg ist eine Länge von 400 Metern zurückzulegen.

Die Taktik auf dem Rad hieß heute: eine moderate erste Runde und stark die Anstiege zu fahren, in der zweiten Runde hart fahren und an den Anstiegen moderater. Doch schon nach 20 km und im zweiten Anstieg ist mit dem Schaltvorgang die Kette nach innern gefallen. Wer eine elektronische Schaltung fährt, kennt das Problem, das ihm jetzt bevorsteht – ich fahre eine Di2. Absteigen mitten im Berg, die Kette mit Hand wieder auflegen und im Anstieg wieder auf das Rad steigen. Entsprechend angepisst habe ich den Berg hoch gebohrt und meine Taktik sofort auf durchgängig hart geändert. Die verlorenen Plätze waren nicht eingeplant und so stieg ich nach den 80 Kilometern nur als Dreizehnter vom Rad. Somit wechselte ich auch schneller als geplant in die Laufschuhe und ließ die Socken weg, um beim Laufen wieder meine geplante Renntaktik einhalten.

Ich lief zügig an und kam auch wie gewollt in einen guten Rhythmus. Die ersten 5 km waren konstant, um dann mit neuer Taktik ab meiner ersten Verpflegungsstelle gehend zu trinken, ein halbes Gel einzunehmen und nach 40 Metern weiterzulaufen. Das funktionierte recht gut, auch wenn es mir anfangs mental etwas schwer fiel. Ich trank die geplante Menge in kleinen Schlücken und konnte anschließend wesentlich schneller weiterlaufen. Das wiederholte ich alle 5 km.

Nach hälfte der Strecke wurde es schwer. Ich hatte das Gefühl meine Beine nicht mehr vom Boden zu bekommen und erhöhte daher die Frequenz mit kürzeren Schritten. Als ich aus dem Stadium raus auf die zweite Hälfte lief, hieß es, dass die Triathleten der Kurzdistanz nun seit fast 3:25 Stunden unterwegs sind. Ich rechnete, denn wir waren 5 Minuten später gestartet und kam zu dem Schluss, dass sich eine Sub 4 noch ausgehen könnte. Das würde zwar hart und es wurde auch zäh, dennoch hielt ich an meiner Taktik fest.
Die Gehpausen waren positiv und ich entschied mich bei 2,5 km vor Schluss auch noch einmal zu Trinken und nahm erstmals Cola. Das klebte zwar grausam im Mund, der Zucker mit dem Koffein half. Waren es ja nur 2 km zurück ins Stadion und ich war tatsächlich immer noch überraschend zügig unterwegs.

Ich schaltete noch einmal einen Gang höher, was zwar weh tat aber allmählich schoss das Adrenalin mit der Vorfreude auf das Finish ein. Ich hatte nur eine ungefähre Ahnung an welcher Position ich mich befand, nur, dass ich mehr überholt habe als mich überholt hatten und noch eine Zeit unter 4 Stunden möglich war. Ich hatte nur noch den Tunnelblick als es ein letztes Mail über die Kanalbrücke lief. Am Kanal und Stadion entlang laufend hörte ich dann den Sprecher, dass die Top Ten noch nicht voll sind und noch nicht die 4 Stunden durch sind.

Ich versuchte noch einmal die Knie ordentlich zu liften und bog von der Tartanbahn in die Zielrunde ein. Erst auf den letzten Metern war endlich die Uhr zu sehen.

3:59:15 H – SUB4 done – Rechnung beglichen
Und zu meiner Überraschung war das Platz 9 Gesamt beim Erlanger Triathlon 2014 . Meine Freude über das schöne Ergebnis zum Saisonfinale war und ist noch immer so groß, dass der 4. Platz in der AK M40 und damit erstmals nicht auf dem Podium, mein Glück nicht trüben konnte. Das heißt doch nur, dass wir 40er somit die neuen 30er sind und ganz vorne mitmischen.

That’s It – Triathlon Season 2014 finished

Seit 2013 gibt es das Canyon Speedmax CF mit Shimanos Di2,  die aktuellste TT-Kreation der Koblenzer Fahrradschmiede für Pros und ambitionierte Triathleten. Mehrmals musste Canyon die Auslieferung aufgrund von Problemen in der Lieferkette verschoben, doch alles das ist vergessen, hat man die neue Zeitfahrmaschine der Koblenzer dann endlich zwischen den Beinen. Schneller, leichter und steifer als sein Vorgänger soll es sein, besonders aber mit einer außergewöhnlichen Stabilität und vielseitiger Einstellbarkeit. An dem neuen Design hat ein 10-köpfiges Team vier Jahre gearbeitet, dass einzigartige Rohrformen mit einer integrativen, fast schon nahtlosen Rahmengeometrie kombiniert, wie es bisher nur selten an einem Zeitfahrrad zu sehen war.

Das neue Canyon Speedmax ist mit seinem Vorgänger einzig im Namen identisch. Es ist ein völlig neues Konzept, was man schon an der umfangreichen Verwendung der neu entwickelten, wie die Koblenzer es nennen, Trident Rohrprofile erkennt. Die neue Version soll dadurch selbst bei geringen Geschwindigkeiten kaum Luftwiderstand und Verwirbelungen erzeugen. Die Trident-Profile variieren ein wenig am gesamten Rahmen, je nach Bauteil, aber alle Rohre haben eine gewölbte Stirnseite, die sich dann in eine winkelförmige Schräge übergeht und an der Rückseite abgeschnitten ist. Canyon verwendet diese Formgebung an der Gabel, an Unter- und Sitzrohr, an der Sattelstütze und den Sitzstreben – also an den meisten vertikalen Elementen des Rahmens.

Das Rahmenprofil – mehr Stabilität plus mehr Leistung

Canyon hat die Trident-Profile am Computer mit Hilfe der Computational Fluid Dynamics (CFD), einer etablierten Methode der numerischen Strömungsmechanik entwickelt und anschließend im Mercedes GP Windkanal in Silverstone zusammen mit den Aerodynamik-Spezialisten von Drag 2 Zero weiter ausgefeilt. Simon Smart von Drag 2 Zero war in den vergangenen Jahren an zahlreichen bedeutenden aerodynamischen Entwicklungen beteiligt, wie auch am Giant Trinity SL und einer Laufrad-Serie von Enve. Laut Canyon ist mit dem neuen Trident-Designs der Luftwiderstand noch einmal um bis zu 10% geringer, die Steifigkeit des Rahmen dabei aber um 20% erhöht und die Anfälligkeit auf Seitenwind im Vergleich zu tropfenförmigen Profilen deutlich niedriger.

Das Trident-Profil hat auch eine relativ geringe Querschnittsfläche betrachtet man es von der Seite und das, obwohl die Rohre im Grunde sehr tief sind. Jedoch sind sie längst nicht so tief, wie die vieler anderer Zeitfahrräder. Dadurch bleibt das Speedmax gerade bei starkem Seitenwind sehr stabil, wie die Koblenzer betonen. Für mehr Stabilität sorgen sicher auch die längeren Kettenstreben von 42 cm – im Vergleich 39cm beim Vorgängermodell. Aufgrund des geringeren Energieaufwands, um das Fahrrad bei Seitenwind zu kontrollieren, bleibt mehr Kraft, die für den Vortrieb genutzt werden kann. Und weil sämtliche Bauteile zudem ähnlich aufgebaut sind, hilft eine geringere Querschnittsfläche auch das Gewicht des Rahmens möglichst gering zu halten.

Die Integration – Nahtlose Übergänge

Canyon hat sehr viel Zeit und Arbeit in den nahtlosen Übergang der verschiedenen Elemente ihres neuen Speedmax gesteckt, um den Luftwiderstand und Verwirbellungen weitestgehend zu minimieren. Die Koblenzer haben eine Kraftersparnis von 21 Watt errechnet, wie die Messungen an einem Prototypen im Windtunnel bei 50 km/h ergaben.
Ein entscheidendes Kernelement ist die Gestaltung des gesamten Vorderbaus mit Gabel, Lenker und Vorbau, der alleine schon 8 Watt einspart. Die Gabel ist über eine Strebe vor dem Steuerrohr mit dem Vorbau verbunden, der nahtlos auf dem Schaft sitzt und schließlich in einen aerodynamischen geformten Basislenker übergeht. Die Front des Speedmax wirkt wie aus einem Guss, vor allem die Version mit dem flachen Vorbau, der bündig in Verlängerung des Oberrohrs sitzt. Die Triathlonversion, wie ich sie teste hat den gekröpften Vorbau, der mehr Komfort bietet.

Die Schaltzüge laufen aus den hinteren Enden des Aero-Aufsatzes und verschwinden dann unmittelbar unter der Lenkerkopfabdeckung wieder, von wo aus sie im Rahmeninnern zu Schaltung und Umwerfer geführt werden. Somit sind nur 12 cm Kabel außerhalb und dem Wind ausgesetzt, welche die Aerodynamik beeinflussen könnten. Das spart erneut 4 Watt gegenüber einer Außenverlegung. Das Speedmax CF gibt es ausschließlich mit der Shimano Di2 Gruppe, mit Ultegra oder Dura Ace Komponenten, und der Batterie im Inneren des Rahmens versteckt, damit die Kabel für sämtliche elektronischen Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Ebenso wie die gesamte Elektronik verlaufen Die Bremszüge vollständig intern.

Die von Canyon entwickelte vordere Mittelzugbremse ist 60 g leichter als herkömmliche Felgenbremsen. Sie ist in die Rückseite der Gabel integriert und durch eine eigene kleine Abdeckung geschützt. Nach Angaben von Canyon spart dies weitere 5 Watt. Die Hinterradbremse sitzt, wie schon oft gesehen, unmittelbar an der Unterseite hinter dem Tretlager und auch hier sorgt eine Abdeckung für weitere 4 Watt Energieersparnis.

Mehr Steifigkeit bei weniger Gewicht

Canyon schätzt, dass besonders die winkeligen Ecken des Trident-Profils ihrem neuen Speedmax CF ungefähr 15% mehr Torsionssteifigkeit gegenüber dem Vorgängermodell verleihen. Der Rahmen selbst hat dadurch auch mit eine geringeren Oberfläche und eine wesentlich geringeres Gewicht. Während der Vorgängerrahmen noch 1550 g auf die Waage brachte, sind es bei dem neuen Modell nur 1280 g – eine Gewichtseinsparung von immerhin 17%.

Geometrie und Passform

Das 2013er Speedmax gibt es in drei verschiedenen Größen, in S (53,9 cm Sitzrohr), M (56 cm) und L (58,1 cm) und jeweils mit 73,25/73,5 Grad Sitzwinkel. Damit bleibt es wohl ausschließlich den männlichen Triathleten vorbehalten und auf ein kleineres Damenmodell muss weiterhin gehofft werden. Dennoch ist Canyon mit ihrer neu entwickelten Zeitfahr- und Triathlonmaschine sehr daran interessiert, viele individuelle Einstellungen zu ermöglichen, um eine große Anzahl an Athleten mit dem neuen Speedmax anzusprechen. Daher gibt es die Sattelstütze in zwei verschiedenen Versionen: Eine Version verfügt über das Monolink-System, welches ausschließlich eine UCI-konforme Sattelverstellung erlaubt und die Zweite gibt es speziell für Triathleten. Diese Sattelstütze besitzt ein Schienensystem mit drehbarem Sattelkopf wodurch man den Sattel noch weiter nach vorne schieben kann und sich der Sitzwinkel steiler auf 76,5 Grad stellen lässt. Beiden gemeinsam ist der integrierte neue Akku der Di2. Sicherlich schick, dass er nicht wie bisher klobig außen am Rahmen sondern jetzt in der Aero-Sattelstütze verbaut ist – jedoch wäre eine externe Auflademöglichkeit hier sicher wünschenswert.

Noch mehr Optionen gibt es mit der Konfiguration des Cockpits, um es genau zu sagen 7560 verschiedene Einstellungen, wie Canyon vorrechnet. Das beginnt bereits bei der Auswahl des Basislenkers, den es einerseits waagrecht flach oder nach unten geneigt. Ebenso gibt es verschiedene Längen und Winkel des integrierten Vorbaus. Zudem kann man zwischen geraden, L- und S-förmig gebogenen Aero-Aufsätzen wählen, sowie unterschiedliche Höhen und Breiten montieren.

Für den Test habe ich entsprechend der Vermessung im Radlabor München ein Canyon Speedmax CF in Größe S mit einen geneigten S Vorbau und einem L-Bend Aeroaufsatz gewählt. Als Sattelstütze habe ich mich natürlich für die Triathlon-Version entschieden, denn einerseits kommen UCI Rennen für mich eher nicht in Frage und andereseits möchte ich je nach Renneinsatz verschiedene Einstellungen testen. Leider konnte Shimano bis zum Testebginn die neue Ultegra Di2 nicht liefern, so dass am Speedmax, wie auch am Specialized Shiv im Vorjahr, erneut die elektronische Dura Ace Di2 verbaut ist. Die noch einmal einen Tick präziser schaltet, ergonomischer und leichter ist. Eine wahrlich professionelle Ausstattung wie sie auch für das Katusha-Team während der Tour de France zum Einsatz kam. Als Basis-Laufradsatz für das Training fahre ich Reynolds Assault Strike Carbon Clincher mit einer Profilhöhe von 46 / 66 mm. Für den Renneinsatz habe ich das Speedmax CF mit den neuen Mavic CXR 80 Tubeless ausgestattet, dem derzeit aerodynamsich schnellsten Laufradsatz. Das ist in der Tat ein spektakuläres Setup, was Canyon mit dem neuen Speedmax CF hier serviert, dass auch durchaus seinen Preis hat. Bedenkt man jedoch was man hier an High-Tech präsentiert bekommt. So ist das Basismodell sicherlich eine Überlegung wert. Ob Canyon auch hält was es verspricht kann ich erst beurteilen, sobald ich das optisch sehr gelungen Bike im Training und Triathlon gefahren bin.

WEBSITE von Canyon

Der finnischen Hersteller von Herzfrequenzmessern für den Sport, Polar, hat seine neue Multifunktionsuhr V800 im Frühjahr herausgebracht. Schon seit ein bis zwei Jahr können Athleten dank neuer innovativer Technologien der Sportelektronik ihre Leistungen optimieren und sich neue Ziele setzen. Die neuen Produkte verfügen über Raffinessen, die es Sportlern erlauben ihr Training besser zu planen, exakter durchzuführen und die Leistungsdaten leichter auszuwerten. Polar liess lange auf sich warten, doch es hat sich gelohnt, so meine ersten Eindrücke!

Das ist immer noch erst der Beginn einer neuen Generation elektronischer Sporttechnologien. Für 2014 haben die Sportuhren-Hersteller neue revolutionäre Innovationen präsentiert und sogleich das Jahr der Activitytracker (Gerät zur Bewegungsaufzeichnung) ausgerufen. Diese neuen Geräte zur 24-Stunden-Messung von Bewegung und Energieverbrauch steigern nicht nur die Motivation, sie sorgen zudem für einen hohen Spaßfaktor.

Der Polar V800 als schicke 24/7 Sportuhr

Polar, der führende Hersteller von Herzfrequenzmessern, sogar noch einen Schritt weiter. Die Finnen haben auf der Ispo 2014 die Polar V800 präsentiert und damit die Technologie ihres erfolgreichen Activitytrackers ‚Loop’ in eine Multifunktions-Sportuhr integriert. Nach den Erfolgsmodellen RCX5 und RC3 GPS hat man damit sämtliche Technologien verschmolzen und in einer schicken 24/7 Sportuhr verpackt. Während Polar’s RCX5 schon schlank und flach war, musste die GPS-Einheit noch extern mitgeführt werden. Der 2013 vorgestellte RC3 GPS hatte schon alles an Bord, war jedoch nicht wasserdicht.



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Mit der neuen Polar V800 haben die Finnen endlich eine multifunktionelle Triathlon Uhr entwickelt, die nicht nur mit höchst qualitativen Eigenschaften ausgestattet ist, sondern auch als sehr schicke Armbanduhr für den ganzen Tag gedacht ist. Die V800 ist das zweite Modell von Polar, das einen GPS Sensor integriert hat und verfügt ergänzend über einen Activitytracker, der die Trainingseffizienz sowie die Ruhephasen aufzeichnet. Er misst somit sämtliche Bewegungen und die verbrauchte Energie außerhalb des Trainings, ob man Auto fährt oder Einkaufen geht. Polar’s neuer Trainingsmotivator hilft somit zukünftig nicht nur das Leistungslevel mittels Herzfrequenzmessung und integriertem GPS zu steigern, sondern unterstützt auch effizient die Erholung des Sportlers. Da scheint es fast schon selbstverständlich, dass Polar noch einen Barometer zur genauen Höhenmessung reinpackt und die komplette Uhr wasserdicht verpackt hat. Somit zeichnet die V800, wie schon die RCX5 die Herzfrequenz sogar während des Schwimmtrainings auf.

Alle Trainingswerte im Blick auf dem Polar V800

Für diese neue Kombination, Trainingssteuerung mit 24 h Aktivitätsmessung, integriert in einem schlichten hochwertigen Design aus Edelstahl und stoßfestem Gorilla-Glas, hat Polar zurecht den ISPO Award 2014 in der Kategorie ‚Devices’ erhalten. Das schätzen auch Weltklasse-Athleten wie Frederik Van Lierde, der immerhin bis zu 35 Stunden in der Woche trainiert. Dem Triathlet und IRONMAN Weltmeister liefert der Polar V800 sämtliche Informationen zu seinen Trainingseinheiten, egal ob beim Schwimmen, Laufen oder auf dem Rad.

Die Polar V800 nutzt für alle Verbindungen Bluetooth und koppelt sich für den kabellosen Datentransfer sogar mit dem Smartphone, um Einstellungen der Sportprofile, detaillierte Analysemöglichkeit aller Trainingseinheiten via mobile App Polar Flow oder einzigartige Features wie die Bedienung von Musikplayern zu ermöglichen. Dennoch erreicht der wiederaufladbare Akku des Polar V800 eine lange Lebensdauer: die Trainingszeit beträgt bis zu 14 h, sogar 50 h im GPS-Energiesparmodus oder 30 Tage im Uhrzeit-Modus mit 24/7 Aktivitätsmessung.

Der Polar V800 ist für EUR 399,95 (EUR 449,95 mit Herzfrequenz-Sensor) in schwarz und auch in blau erhältlich sein.

INFO
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Für die Optimierung der Aerodynamik und Technik sind Triathleten seit jeher bereit große Summen zu investieren. Das unterstreicht ebenso den ungebrochenen Trend zu aerodynamisch optimierten Rennrädern für die zweite, die materialintensivste Disziplin. Aber für welchen Einsatzbereich und Fahrertyp bringt ein Aero-Renner im Triathlon eigentlich Vorteile? Dem möchte ich mit unserem Praxistest in der Saison 2013 auf den Grund gehen und habe dafür das aktuelle Aeroad CF von Canyon gewählt.

Unter aerodynamischen und biomechanischen Gesichtspunkten könnte man einen Aero-Renner als den idealen Kompromiss für den Trainings- und Renneinsatz verstehen. Hinter einem aerodynamisch optimierten Rennrad verbirgt sich jedoch mehr als ein Zwitter aus Rennrad und Zeitfahrrad. Ein Aero-Renner kann einerseits die optimale Ergänzung zu einem Zeitfahrrad, besonders für das Training sein. Andererseits kann man ihn auch als eigenständige und reinrassige Speedmaschine für Spezialdisziplinen nutzen.

Geometrie und Sitzposition eines Aero-Renners sind verschärfter im Vergleich zum klassischen Rennrad, aber dennoch nicht ganz so extrem wie von einem Zeitfahrrad. Der besondere Vorteil liegt vor allem im Sitzkomfort während langer Trainingseinheiten oder bei umfangreichem Bergfahrten in der Vorbereitungsphase. Die Sitzposition fällt zwar, bedingt durch ein längeres Oberrohr und ein kürzeres Steuerrohr, wesentlich sportlich gestreckter aus. Die Sattelüberhöhung ist hingegen moderater und die Körperhaltung auf längeren Strecken entspannter, als dies auf einem Zeitfahrrad, wie dem Speedmax von Canyon der Fall ist. Die Grundidee und das Gesamtkonzept eines Aero-Renners sind einleuchtend: Kommt man mit weniger Widerstand durch den Wind, spart das Kraft oder ist bei gleicher Leistung schneller.

Canyon Aeroad CF steht für aerodynamischen Komfort mit mehr Druck

Für den Rahmen des Aeroad CF verwendet Canyon aerodynamisch günstige und ovale Rohrformen, die Luftverwirbelungen reduzieren. Ein sanduhrförmiges Steuerrohr bietet dem Wind wesentlich weniger Angriffsfläche, wodurch die Stirn des Aero-Renners ca. 20% geringer als die des Erfolgsmodells Ultimate CF ist. Die Kombination mit einem steileren Sitzwinkel von 74 Grad bringt den Athleten mit dem Lenker weiter nach vorne unten. Die Sitzposition fällt gestreckter aus und erlaubt dank der ordentlichen Sattelüberhöhung ein druckvolleres Pedalieren. Der niedrig angesetzte Hinterbau mit dem organisch geformten Übergang von Kettenstreben, Sattel- und Unterrohr im Press-Fit Tretlagergehäuse charakterisieren wesentlich das Fahrwerk des Aeroad CF. Die Steifigkeitswerte eines Ultimate CF können mit dieser Geometrie zwar nicht ganz erreicht werden, sie reichen aber vollkommen aus, um dem Aero-Renner sichere Fahreigenschaften, Laufruhe und Wendigkeit selbst bei höheren Geschwindigkeiten zu verleihen. Die Stabilität bekommt das Aeroad CF durch die Rohrdimensionen, die mit der Rahmengröße zunehmen.

Sportlich direkt und agil steuert sich das Canyon Aeroad

Ein Highlight sind die wechselbaren Inlays der Aeroblade SL Carbongabel. Das Rake Shift ermöglicht durch einfachen Austausch die Veränderung von Radstands und Nachlauf und damit den Fahreigenschaften des Aeroad CF. So kann sich, je nach Einsatzbereich der Athlet zwischen laufruhig oder sportlich direkt entscheiden. Dennoch bleibt die Lenkung weiterhin ansprechend, ja sie reagiert sogar untypisch spielerisch und positiv. Von einer stoischen Laufruhe, wie man sie meist von Zeitfahrädern kennt, kann nicht die Rede sein. Dafür sorgen auch die speziellen Basaltfasern, die einen deutlichen Komfortgewinn in vertikaler Richtung erzielen. Durch belastungsgerecht verlegte Carbonfasern für mehr Seitensteifigkeit bei starken Stößen und Vibrationen, sowie der spezielle Gabelform hat Canyon einen perfekten Mittelweg zwischen Aerodynamik und Leichtbau eingeschlagen.

Großzügiger Setback für vielseitige Sitzpositionen&lt

Ein optisches Schmankerl sind die innen verlegten Seilzüge sowie die integrierte Klemmung der Sattelstütze. Sie fixiert die aerodynamisch optimierte VCLS Sattelstütze mit zwei Schrauben am Oberrohr. Die Eigenentwicklung aus Karbon- und Basaltfasern mit ovaler Rohrform verleiht der Sattelstütze mehr Steifigkeit und bessere Dämpfung. Der großzügige Einstellbereich des Sattelstützenkopfes mit einem Setback von 20mm schafft eine Vielzahl verschiedener Sitzpositionen und erlaubt die Sitzposition des Fahrers weiter nach vorne zu bringen. Einziges Manko: Die Schrauben der Klemmung sollten stets sauberes und gleichmäßig eingedreht werden, um nicht die einlaminierten Gewindeösen zu beschädigen. Ein Wechsel der im Karbonrohr befindlichen Inserts ist nicht möglich.

Erstklassige Komponenten mit 11 Gänge-Menü&lt

Canyon liefert wie alle seine Rahmen auch das Aeroad CF mit verschiedenen perfekten Setups, im Test fahre ich Shimano’s neue Dura Ace 9000. Für 2013 hat Shimano seiner Premium-Gruppe mit einer komplett neuen Kurbel und einer 11-fach Kassette (11-28er) ein ordentliches Update und Facelift verpasst. Auch die elektronische Version der Dura Ace, die Di2 wurde kompakter, leichter und um einige Bauteile erweitert. Die neue Kurbel wurde steifer und fällt durch ihr asymmetrisches Design mit vierarmiger Kettenblattaufnahme auf. Ohne großem Umbau kann sie jetzt auch als Kompaktkurbel mit allen Dura-Ace Kettenblättern (50/34 – 55/42) genutzt werden. Die 11-fach Kassette gibt es in fünf Abstufungen mit allen Ritzeln ab 16 Zähnen aus Titanium und einem Carbon-Ritzelträger.

Geringerer Kraftaufwand durch schlankere Schalthebel&lt

Die neuen Dura-Ace Schalthebel sind schlanker, der Umfang der Hörnchen hat abgenommen und der Auslöseweg wurde um 30 Prozent verkürzt. Damit möchte Shimano den Komfort und die Kontrolle steigern, Schaltvorgänge sollen damit noch schneller werden. Mit den neuen Polymer-Material beschichteten Dura-Ace-Innenzügen klappt der Schaltvorgang beinahe reibungslos.

Mehr Bremskraft, weniger Aufwand

Shimano hat mit der 9000er von Dura-Ace nun auch den Bremsen ein komplettes Update verpasst. Die Bremsarme sind nun kürzer und ergonomischer als die der Vorgängergruppe. Die Bremskraft wird nun durch zwei Drehpunkte, statt bisher einem, bei gleichem Kraftaufwand wesentlich erhöht. Damit ist die Gegenüber die Bremsleistung laut Shimano um 10 Prozent gestiegen.

Leistungsstarker Laufradsatz

Bei den Laufrädern macht Canyon setzt unter anderem auf die gesamte Erfahrung von Reynolds und deren High-End Carbon Radsätze. Mit ihrem neuen Assault-Laufradsatz haben die Amerikaner eine Carbon Clincher Felgen realisiert und behaupten

Mein erster Eindruck vom Canyon Aeroad&lt

die Assaults sehen ziemlich scharf am Aeroad CF aus, sicher auch ein Grund warum sich Canyon für die komplett schwarzen Carbon Clincher entscheiden hat. Die hohen Felgen mit den ebenso schwarzen Grafiken erwecken eindeutige Wettkampfambitionen. Sobald die Assaults rollen, sorgt die Laufräder für eine sanfte Fahrt und sind dennoch sehr steif und bieten einen festen Halt, geht man für einen Antritt aus dem Sattel. Auch wenn sich die Clincher ein wenig träge beim Klettern aus dem Sattel an fühlten, bremst man mit den Reynolds eigenen Cryo Blau Bremsbacken ist äußerst zufriedenstellend und grenzt zwar an gut, ist aber nicht gut genug, um ein besonders aggressives Bremsen zu riskieren. Die Bremsbacken greifen konsequent, auch wenn sie ein wenig lauter werden, wenn Man vernimmt ein leichtes Zwitschern oder Zirpen, dass offensichtlich nur bei höheren Geschwindigkeiten bei kräftigem Bremsen entsteht. Am auffälligsten war die Wirkung des Windes auf die Laufräder. Die Felgen fangen, wie die meisten Hochflanschfelgen natürlich leicht den Wind und so erfordert ein starker Seitenwind leichte Kurskorrekturen. Unter ruhigen Bedingungen erzeugt der Wind ein Kreiselgefühl, dass das Vorderrad manchmal schwer und widerwillig zu lenken macht. Insgesamt ist der Assault Laufradsatz leistungsstark, aber es fehlt ihm ein wenig Vielseitigkeit.

Stimmiges Gesamtkonzept für ambitionierte Triathleten und Einsteiger

Das Gesamtkonzept des Aeroad CF wirkt durchdacht und ist stimmig. Es bietet Möglichkeiten, die weit über denen eines herkömmlichen Rennrades liegen. Das macht es besonders für den Einsatz im Triathlon interessant, denn seine Einsatzmöglichkeiten scheinen ebenso variabel, wie das Bike selbst. Die aerodynamischen Eigenschaften des Aeroad CF alleine dürften in einem Triathlon eher eine untergeordnete Rolle spielen. Aber die Kombination von Bike und Athlet aufgrund der flacheren Sitzposition und besser Kraftumsetzung birgt Vorteile für leidenschaftliche Rennradfahrer, die sich noch nicht für eine reinrassige Zeitfahrmaschine entscheiden möchten. Dennoch bedeuten Aero-Renner auch eine gewisse Abkehr vom bisherigen Streben nach höchster Steifigkeit bei geringem Gewicht, wobei gerade das Aeroad CF eine ideale Alternative für die unterschiedlichen Anforderungen von Training und Wettkämpfen über die Sprint- und Kurzdistanz sind. Ambitionierte Triathleten könnten das Aeroad CF auch ein perfektes Trainingsrad in der Vorbereitungsphase einsetzen, um den Übergang in die Wettkampfphase und auf ein Zeitfahrrad, wie dem Canyon Speedmax, aufgrund der überhöhten und aerodynamischeren Sitzposition zu erleichtern. Aber genau hier möchte Canyon das Aeroad CF positionieren, als aerodynamisches Rennrad für ambitionierte Athleten und rasante Attacken auf anspruchsvollen Streckenprofilen.

WEBSITE VON CANYON

Der neue Polar V650 vereint alle wichtigen Funktionen, die Radsportler benötigen, um ihre Leistung zu steigern.

Deutschland 2014 – Wir mac POLAR V650: Das neue Mass zur effizienten Steuerung des Radtrainings.hen das Jahr 2014 zum Jahr der Innovationen im Bereich Trainingscomputer und präsentieren im Juni den Radcomputer Polar V650! Wer seine Leidenschaft für den Sport auf zwei Rädern wirklich ausleben möchte, der bekommt mit dem nur 120 g leichten Radcomputer absolut alles, was er braucht. Planung, Training, Analyse – das Training perfekt steuern und der Konkurrenz immer einen Schritt voraus sein – mit dem Polar V650 eine Selbstverständlichkeit.

Das integrierte GPS ermöglicht das Verfolgen der Route zu jeder Zeit auf einem 2,8″ Farbdisplay, ebenso die genaue Kontrolle der Geschwindigkeit und Distanz. Vorgefahrene Routen können nachgefahren werden, das können eigene sein oder Routen von Freunden, mit denen man über den Polar Flow Webservice vernetzt ist. Die Routeguiding-Funktion macht es leicht, die gefahrene Strecke, inklusive der Höhendaten (barometrischer Höhenmesser), nachzuverfolgen.

Und das steckt noch in dem Polar V650:

Innovativ, funktionell und stylisch, so ist das Design des V650 – und auch in ihm steckt die fortschrittlichste Polar Sporttechnologie. Das Produkt ist aerodynamisch, leicht (nur 120 g) und mühelos zu montieren. Ein großes Farbdisplay zeigt auf einen Blick, wie das Training verläuft. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Ansichten ist auch bei hoher Geschwindigkeit problemlos möglich.

Das Display kann so eingestellt werden, dass nur Details angezeigt werden, die der Sportler während des Trainings im Blick haben möchte. Ein besonderes Highlight des Polar V650 ist das LED-Frontlicht: Bei schlechten Lichtverhältnissen schaltet es sich automatisch ein und garantiert auch in der Dämmerung eine gute Sichtbarkeit.

Neben den vielseitigen GPS-Funktionen bietet der Polar V650 selbstverständlich Polar Smart Coaching Funktionen, die Profi-Athleten und Hobbysportler gleichermaßen wichtige Informationen zu ihrem Training liefern. In Verwendung mit dem Polar H6 oder H7 Bluetooth Smart Herzfrequenz-Sensor erhält der Sportler einen genauen Überblick über Trainingsnutzen und Effekte der Trainingseinheit in den verschiedenen Trainingsintensitäten. Der Polar V650 vermittelt umfassende Informationen zu Trainingseffekten, Fortschritten sowie notwendigen Regenerationszeiten. Darüber hinaus ist er mit den Bluetooth Smart Radsensoren (Geschwindigkeit, Trittfrequenz und Kéo Power Pedale) kompatibel.

Der Polar V650 kann mit dem kostenfreien Polar Flow Webservice verbunden werden. Trainingseinheiten können so geplant und bis ins Detail analysiert werden. Updates zur Kompatibilität mit der mobilen Polar Flow App oder Routenplanung sind vorgesehen.

Bei der Entwicklung des V650 hat Polar die höchsten Ansprüche an Qualität und Funktionalität gestellt.

Die wichtigsten Funktionen sind: Höhenmessung (Barometer), Anstieg/Gefälle, Neigungsmesser, Routeguiding, Temperatur und höhenkompensierte Kalorienanzeige, Herzfrequenz-Messung, Geschwindigkeit und Trittfrequenz. 10-h Akkulaufzeit im Trainingsmodus, Aufladen und Datentransfer mit Standard Mikro USB-Kabel, konfigurierbares Display, vier Radkategorien und Einstellung von insgesamt 16 Rädern möglich. Kostenfreie Nutzung des Polar Flow Webservices und drahtlose Verbindung zu den Bluetooth Smart Radsensoren.

Preis, Verfügbarkeit und Kompatibilität

Polar V650 (€ 219,95 UVP)
Polar V650 HR Bluetooth Smart (€ 269,95 UVP)
Polar Speed/Cad Sensor Bluetooth Smart (€ 69,95 UVP)
Polar Cadence Sensor Bluetooth Smart (€ 44,95 UVP)

Der Polar V650 wird im Laufe des Junis im ausgesuchten Fachhandel verfügbar sein. Eine eigene Radhalterung für Zeitfahr- und Triathlonräder wird später im Jahr 2014 vorgestellt.

Stockholm / München, Mai 2014: Das vom schwedischen Helm- und Brillen-Spezialisten POC ausgerüstete Team Garmin-Sharp startet beim Auftakt des Giro d’Italia 2014 mit dem neuen POC Cerebel. Entwickelt wurde der Aero-Helm in Zusammenarbeit mit dem WorldTour Team Garmin-Sharp, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab.

Zum Auftakt des Giro d’Italia 2014 in Belfast richten sich die Augen auf Garmin-Sharp. Das von POC ausgestattete WorldTour Team startet beim Mannschaftszeitfahren mit dem neuen Aero-Helm POC Cerebel. Der Helm wurde in Zusammenarbeit der POC-Produktdesigner mit dem Garmin-Sharp Team, der Volvo Car Group sowie dem WATTS Lab entwickelt. Letzteres ist eine auf die Optimierung von Aerodynamik und Performance spezialisierte Entwicklungsabteilung von POC. Das WATTS Lab, in dem Aerodynamik-Spezialisten und Ingenieure der numerischen Strömungsmechanik (Computational Fluid Dynamics) zusammenarbeiten, wurde von dem schwedischen Unternehmen ins Leben gerufen um die Geschwindigkeiten von Rennradsportlern bei gleichzeitig möglichst geringem Energieverbrauch zu steigern.

POC Cerebel spart Watt und wertvolle Sekunden

POC-Gründer und CEO Stefan Ytterborn erklärt zum neuen Helm: „Mit dem Cerebel komplettieren wir unser Sortiment an Straßenhelmen, von denen jedes Modell für einen bestimmten Einsatzbereich entwickelt wurde. Alle vier Helme – Octal, Octal Aero, Cerebel und Tempor – sind aber mit Augenmerk auf optimale Performance entstanden. Daher ist die Wahl des Helms abhängig von den Vorlieben des Fahrers, dem persönlichen Fahrstil, den vorherrschenden Bedingungen und der Strecke. Im Mittelpunkt steht jedoch immer die größtmögliche Ersparnis von Watt und wertvollen Sekunden.“

Know-How der zahlreichen Ski- und Bike-Helme auf den POC Cerebel übertragen

Um den Einfluss von Aerodynamik im Rennradsport noch besser zu verstehen, hat POC CFD-Simulationen und Windtunnel-Tests durchgeführt. Hier arbeiteten die Schweden mit der Volvo Car Group sowie den Garmin-Sharp-Fahrern Dan Martin, Jack Bauer und Andrew Talansky zusammen. Die Technologien und das Wissen, das sich POC bei der Entwicklung der zahlreichen Ski- und Bike-Helme angeeignet hat, wurden außerdem auf die spezifischen Anforderungen der Straßenhelme übertragen.

Offiziell vorgestellt wird der Cerebel bei den großen Fachmessen im Sommer dieses Jahres. Im Handel wird leider erst im Frühjahr 2015 mit der neuen Rennradkollektion erhältlich sein und somit noch nicht bei der Ironman WM Hawaii 2014 zu sehen sein.

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PO Cerebella im CLRFLXS® – THE COLORFUL CHRISTMAS 2014 SPECIAL

The Next Level – CUBE Bikes und die Raelert-Brothers wollen gemeinsam zu internationalen Erfolgen

CUBE kooperiert ab sofort langfristig mit den Raelert-Brothers – Andreas und Michael Raelert.

Waldershof/Rostock, 6. Mai 2014

Kurz vor dem Start in die neue Saison verkündet CUBE die Kooperation mit den wohl bekanntesten Brüdern der Triathlon Szene. In den nächsten 3 Jahren unterstützt der Fahrradhersteller Andreas and Michael Raelert, die Raelert-Brothers.

Beide Seiten starten mit großer Euphorie in die Kooperation: CUBE ist ausgesprochen stolz, dass sich zwei der weltbesten Triathleten für eine Zusammenarbeit mit dem deutschen Fahrradhersteller entschieden haben. „Die Zusammenarbeit mit zwei der weltbesten Triathleten aus Deutschland ist für uns ein absoluter Glücksfall und eine Bestätigung unseres Know-how. Wir sind uns sicher, dass beide Seiten vom engen Austausch enorm profitieren werden“, so CUBE Gründer und Inhaber Marcus Pürner. Für CUBE zählen nicht nur Laborwerte, sondern insbesondere die enge Abstimmung mit und das Feedback von Athleten, welches direkt in die Weiterentwicklung der Fahrräder einfließt, um das Maximum aus jedem Fahrrad herauszuholen.

Andreas und Michael Raelert haben sich ganz bewusst für die Zusammenarbeit mit der deutschen Firma entschieden: „Wir sind dankbar, dass wir mit CUBE einen Partner an unserer Seite haben, der mit seiner großen Erfahrung Performance und Technologie vorbildlich vereint. Wir sind sicher, gemeinsam mit CUBE unsere Ziele in der Zukunft verwirklichen zu können.“

Für die Raelert-Brothers ist bestes Material eine Grundvoraussetzung für ihren Erfolg. Das CUBE Aerium vereinigt kompromisslos alle Voraussetzungen: Ein Carbonrahmen, dessen Entwicklung Maßstäbe setzt, eine auf optimale Aerodynamik ausgelegte Integration der Komponenten zusammen mit den perfekten individuellen Anpassungsmöglichkeiten sind absolut erfolgversprechend.

Das große Ziel für die Raelert-Brothers ist wie auch in den vergangenen Jahren im Oktober die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii. Den ersten Renneinsatz mit CUBE wird es bereits beim Thomas Cook Ironman 70.3 Mallorca am 10. Mai geben. Dort wird Andreas Raelert in die Triathlonsaison 2014 starten, für Michael steht das erste Rennen am 18. Mai beim Olsztyn-Triathlon in Polen mit CUBE an.

“Die Erfolgstory von CUBE, aus einem Familienunternehmen heraus zu einem der größten Radunternehmen aufzusteigen, ist sehr beeindruckend. Uns motiviert es sehr, dass CUBE mit unserem kleinen Familienunternehmen Raelert-Brothers eine partnerschaftliche Bindung eingeht“, sagen die beiden Brüder. Andreas und Michael Raelert stammen aus Rostock und gehören zu den besten Triathleten der Welt. Andreas ist Weltrekordhalter auf der Ironman-Distanz, bei der Challenge Roth erreichte er 2011 die Weltbestzeit von 7:41:33 Stunden. Zu seinen größten Erfolgen zählen zwei zweite Plätze bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii, drei Ironman-Siege, sein Sieg in Rekordzeit in Roth, zwei Olympiateilnahmen und neun Erfolge auf der Ironman-70.3-Distanz. Michael Raelert hat die Weltbestzeit auf der Ironman-70.3-Distanz inne, er wurde zweimal Ironman-70.3-Weltmeister und gewann 12 Mal ein Rennen der Ironman-70.3-Serie. Die Raelert-Brothers sind nicht nur aufgrund ihrer Erfolge, sondern auch durch ihre Personality einzigartig im professionellen Triathlonsport.

Raelert-Brothers kompakt – Das schnellste Brüderpaar der Welt im Kurzportrait:

Andreas Raelert ist der schnellste Athlet der Welt auf der Ironman-Distanz. Seit dem 10. Juli 2011 hält der gebürtige Rostocker die Weltbestzeit – er gewann die Challenge Roth in 7:41:33 Stunden. Nach einer erfolgreichen Karriere auf der Olympischen Distanz mit dem sechsten Platz bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen und Platz 12 bei den Spielen 2000 in Sydney wechselte er im Jahr 2008 auf die Langstrecke. Andreas Raelert gewann den Ironman Arizona 2008 auf Anhieb, 2009 wurde er bei seiner Premiere Dritter des legendären Ironman Hawaii. 2010 gewann er die Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt und wurde Zweiter der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii. 2011 gewann er die Challenge Roth mit Weltbestzeit auf dem Rad (4:11:43 Stunden) – und wurde erneut Dritter auf Hawaii. 2012 wurde er bei der Challenge Kraichgau ETU-Europameister auf der Mitteldistanz. Bei der Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii belegte er am 13. Oktober 2012 den zweiten Rang. In der Saison 2013 gewann er den Ironman Austria in Klagenfurt und den Ironman 70.3 New Orleans. Andreas Raelert wurde am 11. August 1976 geboren.

Michael Raelert ist der schnellste Athlet auf der Ironman-70.3-Distanz. Seit dem 14. November 2009 hält der gebürtige Rostocker die Weltbestzeit – er gewann die Weltmeisterschaft in Clearwater in 3:34:04 Stunden. Der zweimalige Deutsche Meister auf der Olympischen Distanz (2005/2008) wechselte 2009 auf die Ironman-70.3-Distanz und blieb auf dieser Strecke mehr als ein Jahr lang ungeschlagen. 2010 schaffte er das Double: den Gewinn der Europa- und Weltmeisterschaft im Ironman 70.3. Beim Ironman Regensburg 2012 gab er sein Ironman-Debüt und wurde Zweiter. In Wiesbaden gewann er 2012 erneut den Titel des Europameisters im Ironman 70.3. In der Saison 2013 gewann er den Ironman 70.3 Berlin. Michael Raelert wurde am 29. August 1980 geboren.

Die Raelert-Brothers unterstützen die Initiative Mike Möwenherz, die sich in ihrer Heimatstadt Rostock für die Pflege schwerstkranker Kinder im häuslichen Umfeld engagiert. Unter anderem hat Michael Raelert sein Ironman-Debüt im Sommer 2012  Regensburg dem Projekt Mike Möwenherz gewidmet.

 

Über CUBE Bikes

CUBE wurde 1993 im oberpfälzischen Waldershof von Marcus Pürner gegründet. Inzwischen ist das Unternehmen Marktführer in mehreren europäischen Ländern im mittleren und hochwertigen Mountainbike- und Rennrad-Segment. Die Marke ist in 60 Ländern weltweit düber den Fachhandel erhältlich. Die aktuelle Produktpalette setzt sich aus 180 verschiedenen Mountainbikes, Renn-, Cross-, Triathlon-, E-Bikes, sowie Trekkingrädern zusammen. Ergonomisch angepasste Frauen- und Kinderräder und eine umfangreiche Kleidungs- und Accessoires-Kollektion ergänzen dieses Sortiment.

CUBE ist angetrieben von dem Anspruch, das Maximum aus jedem Fahrrad herauszuholen. Unsere Marke steht für eigene Ideen und eigene Entwicklung. Am Firmensitz in Waldershof, Bayern, forscht unser Entwicklungsteam stets weiter nach besseren Materialien, Konstruktionen und optimiert die Herstellungsverfahren. In unserem Testlabor durchlaufen unsere Räder eigens festgelegte und umfangreiche Tests, deren Anforderungen weit über den Werten der europäischen CE-Norm liegen. Zusätzlich zu diesen Verfahren werden Fahrtests von unseren Ingenieuren und Profifathleten durchgeführt, sodass keine Schwachstelle verborgen bleibt. Das Ergebnis ist eine kompromisslose Kombination aus Funktionalität, Gewicht, Steifigkeit und Sicherheit.