Spätestens mit dem ersten Schnee heisst es ordentlich das Rennrad reinigen bevor es dann für einige Wochen verschwindet und da sind manche Video Tipps vom Profi sehr hilfreich. Vor allem Schaltung und Kette sind starkem schmutz ausgesetzt. In diesem Videobeitrag reinigt der Kenny Latomme, ein Mechaniker des Omega Pharma-QuickStep (OPQS) Teams eines der Pro-Bikes und zeigt wie es richtig und vor allem auch relativ zügig geht.

Im Dezember darf man sein Rad dann auch mal ruhen lassen. Doch auch hier gilt, wer bzw. was rastet der rostet – und daher gilt es das geliebte Rennrad vor der längeren Pause einmal ordentlich sauber zu reinigen. Nicht nur, damit das Rennrad oder auch Mountainbike gepflegt über den Winter kommt, sondern weil es auch doch angenehm ist, nach langer Pause bei der ersten Trainingsfahrt auf ein sauberes Bike zu steigen.

Statt nur reparieren, heisst’s waschen und polieren – Rennrad reinigen

Man glaubt zwar, dass die Hauptaufgabe der Mechaniker von professionelle Rateteams das Montieren und Justieren der Rennräder ist, doch das wäre nur die halbe Wahrheit. Eine der wichtigsten Arbeiten, um zeitraubende Reparaturen und einen hohen Ersatzteilverschleiß zu vermeiden, ist das tägliche Rennrad reinige. Nach jedem Rennen oder nassen und schmutzigen Trainingsfahrten wird jedes Bike zuverlässig sauber gemacht. Im folgenden Video zeigt OPQS Mechaniker Kenny Latomme wie das ordentlich geht.

Dabei ist immer wieder beeindruckend, wie extrem sauber Rennräder und Mountainbikes am nächsten Renntag an den Start gehen. Fast könnte man glauben, die Fahrer bekommen täglich neue Bikes frisch vom Hersteller geliefert.



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Mit dem THULE RoundTrip Transition Radkoffer wird die Reise mit dem eigenen Rennrad oder Mountainbike mit Sicherheit zum Kinderspiel. Denn immer mehr Sportler nehmen ihr Rennrad oder Mountainbike mit auf Reisen, fliegen zu Rad-Events, Triathlon-Wettkämpfen oder in ein Trainingslager. Die Nachfrage für sichere und komfortable Möglichkeiten des Fahrradtransports steigen.

Mit dem THULE RoundTrip Transition Radkoffer mit integriertem Montageständer wird die Reise mit dem eigenen Rennrad oder Mountainbike in das Trainingslager mit Sicherheit zum Kinderspiel.

THULE RoundTrip Transition Radkoffer

Das hat auch THULE, der schwedische Hersteller von Dach- und Fahrradträgern erkannt und zwei Transportsysteme für die Fahrradsicherung auf Flugreisen entwickelt, die Schutz, einfache Handhabung und Sicherheit kombinieren: Der THULE RoundTrip Transition Koffer. Dieser Premium-Hartschalenfahrradkoffer mit integrierten Fahrrad-Arbeitsständer macht das Reisen mit Ihrem Fahrrad zum Kinderspiel.

Mit dem THULE RoundTrip Transition Radkoffer mit integriertem Montageständer wird die Reise mit dem eigenen Rennrad oder Mountainbike in das Trainingslager mit Sicherheit zum Kinderspiel.

THULE RoundTrip Transition Rad-Montageständer

Thule RoundTrip macht montieren und packen leicht wie nie

Ein Novum ist der integrierter Montageständer, auf dem das Bike für den Transport gesichert wird und dann, ganz gleich, wo auf der Welt, bequem auseinander- und wieder zusammengebaut werden kann. Das Rad wird im Inneren der RoundTrip Transition Koffer sicher auf einer Schiene befestigt, die entnommen eine stabile Montagelösung schaft: Montieren, Justieren und Packen des Bikes war noch nie simpler.

Der Hardcase THULE RoundTrip Transition bietet jedem Radsportler eine sichere und komfortabel Lösung:
– Die Kombination aus ABS-Konstruktion und Aluminium-Klemmschiene schützt das Fahrrad beim Transport.
– Der integrierte Fahrradständer dient als praktischer Fahrradhalter und Arbeitsständer.
– Nylon-Radtaschen verhindern einen Kontakt zwischen Rahmen und Rädern.
– Eingebaute Räder erleichtern den Transport.
– Einfach zu packen und zu montieren, was das Reisen erleichtert.
– Inklusive Adapter für 15-mm- und 20-mm-Steckachsen
– Für Straßen-, Mountain- und Cyclocross-Fahrräder mit einem Radstand bis 46″/116,8 cm und mehr

Mit dem THULE RoundTrip Transition Radkoffer mit integriertem Montageständer wird die Reise mit dem eigenen Rennrad oder Mountainbike in das Trainingslager mit Sicherheit zum Kinderspiel.

THULE RoundTrip Transition Radkoffer Innenansicht

UVP 599 EUR

FACTS
Technische Daten:
Höhe innen 93.9 cm
Länge innen 137.1 cm
Tiefe innen 39.3 cm
Gewicht 15.8 kg

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CLRFLXS® – THE COLORFUL CHRISTMAS 2014 SPECIAL

Die neue Suunto Ambit3 Connected ist die erste Produktfamilie von Suunto, die Bluetooth® Smart kompatibel ist. Wie Du dich bewegst, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass Du dich darauf konzentrieren kannst, weiter zu kommen – ganz egal, ob Du einen Berg hoch läufst, die Ziellinie im Auge hast oder nur zum Spaß läufst. Mit der Suunto Connected Family und Suunto Ambit3 kommt das ultimative Paket zum Aufzeichnen und Teilen der sportlichen Aktivitäten und Abenteuer mit anderen.

Zusätzlich erscheinen in Kürze neue Tools für die Suunto Movescount App. Diese App-Leistungen stehen allen Besitzern einer Suunto Ambit zur Verfügung, die ein iPhone oder iPad verwenden. So können Suunto Ambit3 Besitzer nun auch von unterwegs Daten synchronisieren, hochladen, mit anderen teilen und noch einmal erleben. Zudem ermöglicht die App auch Besitzern einer nicht Bluetooth® Smart kompatibel Suunto Ambit oder Suunto Ambit2 ihre sportlichen Erlebnisse mit Freunden zu teilen.

Die neue Suunto Ambit3 Connected ist die erste Produktfamilie von Suunto, die Bluetooth® Smart kompatibel ist. Wie Du dich bewegst, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass Du dich darauf konzentrieren kannst, weiter zu kommen - ganz egal, ob Du einen Berg hoch läufst, die Ziellinie im Auge hast oder nur zum Spaß läufst. Mit der Suunto Connected Family und Suunto Ambit3 kommt das ultimative Paket zum Aufzeichnen und Teilen der sportlichen Aktivitäten und Abenteuer mit anderen.

Die neue Suunto Ambit3 Connected ist die erste Produktfamilie von Suunto, die Bluetooth® Smart kompatibel ist. Wie Du dich bewegst, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass Du dich darauf konzentrieren kannst, weiter zu kommen – ganz egal, ob Du einen Berg hoch läufst, die Ziellinie im Auge hast oder nur zum Spaß läufst. Mit der Suunto Connected Family und Suunto Ambit3 kommt das ultimative Paket zum Aufzeichnen und Teilen der sportlichen Aktivitäten und Abenteuer mit anderen.

Suunto Ambit3 Sport

Die neue Suunto Ambit3 Sport ist die Nachfolgerin der erfolgreichen Ambit 2S. Die GPS-Uhr eignet sich vor allem für Sportler, die mehrere Sportarten betreiben und bietet alle Funktionen, die zum Laufen, Schwimmen, Radfahren sowie zum Multisport-Training gebraucht werden. Sie ist in vier Varianten erhältlich: in der Version Premium White Sapphire, in sportlichem Blau sowie in Schwarz und in Weiß.

Die Outdoor-Hfunktionen der Suunto Ambit3

Alle Suunto Ambit Uhren sind mit einer kompletten Routennavigation ausgestattet, damit Sie sich beim Erkunden von Neuland nicht verirren. Laden Sie Routen von Movescount.com herunter oder erstellen Sie ihre eigene. Die Ambit3 Peak liefert zudem Barometerdaten, ist mit einem Höhenmesser mit FusedAltiTM, Sturmwarnung, den Zeiten von Sonnenaufgang und -untergang ausgestattet und hat bei GPS-Nutzung eine Batterienutzungsdauer von bis zu 50 Stunden. Die Batterienutzungsdauer der Ambit3 Sport beträgt bei GPS-Nutzung 25 Stunden.



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Suunto Movescount App für iPhones

Die neue kostenlose Suunto Movescount App ist Herzstück der Ambit3-Connected Familie. Die App zeichnet sich durch ihre einfache Bedienung und hohe Nutzerfreundlichkeit aus. In Kombination mit den Uhrenmodellen Ambit3 Peak und Ambit3 Sport können Sportler auch von unterwegs ihre Daten synchronisieren, hochladen und teilen. Im September erscheint die App vorerst nur für iPhones und iPads, doch auch eine Android-Version ist geplant.

Suunto Smart Sensor zur präzisen Aufzeichnung der Herzfrequenz

Der neue Pulsgurt verfügt über einen integrierten Suunto Smart Sensor und wird der kleinste mit Bluetooth® Smart kompatible Pulsgurt auf dem Markt sein. Er wird mit den Ambit3 Peak und Ambit3 Sport HR Versionen geliefert, kann jedoch auch separat gekauft und mit der SUUNTO Movescount App oder anderen Geräten verwendet werden, die mit Bluetooth® Smart kompatibel sind. Sowohl der neue Suunto Smart Gurt sowie die kostenlose Movescount App als auch die Ambit3 Sport und Ambit3 Peak sind ab September 2014 weltweit erhältlich. Weitere Einzelheiten zu den Produkten der Ambit3-Connected Famiie werden im August veröffentlicht.

UVP 349,99 EUR

Die neue Suunto Ambit3 Connected ist die erste Produktfamilie von Suunto, die Bluetooth® Smart kompatibel ist. Wie Du dich bewegst, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass Du dich darauf konzentrieren kannst, weiter zu kommen - ganz egal, ob Du einen Berg hoch läufst, die Ziellinie im Auge hast oder nur zum Spaß läufst. Mit der Suunto Connected Family und Suunto Ambit3 kommt das ultimative Paket zum Aufzeichnen und Teilen der sportlichen Aktivitäten und Abenteuer mit anderen.

Die neue Suunto Ambit3 Connected ist die erste Produktfamilie von Suunto, die Bluetooth® Smart kompatibel ist. Wie Du dich bewegst, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass Du dich darauf konzentrieren kannst, weiter zu kommen – ganz egal, ob Du einen Berg hoch läufst, die Ziellinie im Auge hast oder nur zum Spaß läufst. Mit der Suunto Connected Family und Suunto Ambit3 kommt das ultimative Paket zum Aufzeichnen und Teilen der sportlichen Aktivitäten und Abenteuer mit anderen.

Suunto’s History

Suunto wurde 1936 von dem finnischen Orientierungsläufer und Ingenieur Tuomas Vohlonen gegründet, der flüssigkeitsgefüllte Kompasse und ein Verfahren zu ihrer Massenherstellung erfunden hatte. Seitdem hat sich Suunto mit Sportuhren, Tauchcomputern und Präzisionsinstrumenten einen Namen als führendes Innovationsunternehmen gemacht, in das Abenteurer aus aller Welt ihr Vertrauen setzen. Ob für Aufstiege ins Hochgebirge oder Tauchgänge in Meerestiefen – mit Suunto sind Outdoor-Abenteurer körperlich und mental bestens auf die Erkundung neuer Gebiete vorbereitet.

Website von Suunto

Trainingsportal von Suunto

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CLRFLXS® – THE COLORFUL CHRISTMAS 2014 SPECIAL

POC Cerebel Raceday – Raceday neuer Aerohelm für das Zeitfahren und Triathlon mit magnetischem Zeiss Visier wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Pro Cycling Team, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab entwickelt.

Der Cerebel Raceday ist ein kompakter Aerohelm, der entwickelt wurde, um die aerodynamische Leistung zu verbessern. Umfangreiche Tests im Windkanal und CFD-Simulationen (numerische Strömungsmechanik) haben gezeigt, dass der Cerebel auch bei dynamischen und wechselnden Körperhaltungen überzeugt. Im Vergleich zu einer statischen Zeitfahr-Position kann dies positive Auswirkungen auf die Bewegungsmöglichkeiten des Oberkörpers und den Abtransport von Laktat haben. Der Nackenbereich des Helms besteht aus weichem EVA.

POC’s neuer Aerohelm Cerebel Raceday für das Zeitfahren und Triathlon mit magnetischem Zeiss Visier wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Pro Cycling Team, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab entwickelt.

POC’s neuer Aerohelm Cerebel Raceday für das Zeitfahren und Triathlon mit magnetischem Zeiss Visier wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Pro Cycling Team, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab entwickelt.

Magnet-Visier sitzt fest am POC Cerebel Aerohelm

Der Cerebel ist mit einem Visier von Zeiss ausgestattet, welches ein einzigartiges Magnetsystem zur Befestigung nutzt und sicheren Halt garantiert. Die Tönung des Visiers wurde in Zusammenarbeit mit Zeiss entwickelt, um den Kontrast der Straßenoberfläche zu erhöhen und so kleine Unebenheiten oder Hindernisse schnellstmöglich erkennen zu können. POC’s einzigartiges Magnet-Befestigungssystem des Visiers wurde speziell dafür entwickelt, dass die Scheibe korrekt und luftwiderstandsarm sitzt und außerdem schnell befestigt und entfernt werden kann. Die Größe kann in Höhe und Umfang verstellt werden.

POC Cerebel eine gelungene Kombination

Für den schwedischen Helm-, Bekleidungs- und Accessoire-Hersteller POC war die Eurobike 2014 einmal mehr eine erfolgreiche Messe. Denn mit dem Cerebel, dem neuen Aerohelm für die Saison 2015, konnten die Schweden einen der begehrten Eurobike Awards gewinnen. Bei einem der weltweit wichtigsten Wettbewerbe der Fahrradszene, der in diesem Jahr erstmals zusammen mit dem Deutschen Designer Club (DDC) organisiert wurde, wurden insgesamt 56 Gütesiegel vergeben – als einziger Helm wurde darunter der Cerebel in der Kategorie „Accessoires“ ausgezeichnet. Die Begründung der Jury: „Das Design des Helms ist sehr schön gemacht, insbesondere die Verwendung von weichem Material in Kombination mit hohem Schutz. Der POC Cerebel Aerohelm spricht zwar nur eine sehr schmale Zielgruppe an, aber diese wird optisch sehr ansprechend und mit einem guten Auge für Details bedient.“

POC’s neuer Aerohelm Cerebel Raceday mit magnetischem Zeiss Visier für das Zeitfahren und Triathlon wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Pro Cycling Team, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab entwickelt.

POC’s neuer Aerohelm Cerebel Raceday mit magnetischem Zeiss Visier für das Zeitfahren und Triathlon wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Garmin-Sharp Pro Cycling Team, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab entwickelt.

POC Gründer und CEO Stefan Ytterborn zeigte sich begeistert und dankte allen an der Entwicklung beteiligten Partnern: „Wir haben Glück mit so vielen talentierten und erfahrenen Kollegen zusammenarbeiten zu dürfen. Mit dem WATTS Lab, Volvo und den Garmin-Sharp-Fahrern wie Dan Martin, Jack Bauer und Andrew Talansky haben wir einen Aerohelm mit möglichst geringem Luftwiderstand bei hohen Geschwindigkeiten entwickelt, der gleichzeitig aber auch die dynamische Positionierung des Kopfes ermöglicht.“

In den Handel kommt der zusammen mit POC’s neuer Rennrad-Kollektion im Frühjahr 2015.

UVP 349,95 EUR

FACTS
EPS-Kern mit strategisch verdichtetem Material; Überragendes aerodynamisches Design; EVA Nackenbereich, überzogen mit aerodynamischem Stoff; Abnehmbare Scheibe von Zeiss; POC’s einzigartiges Magnet-Befestigungssystem; Leichtes Größenverstellsystem in Höhe und Weite;
Gewicht & Größen: M (54-60cm): 380g
Farben: orange, weiß; blau

POC’S History

Das junge, schwedische Unternehmen POC wurde 2005 gegründet und hat sich in kurzer Zeit einen Namen als einer der führenden Hersteller für Helme, Brillen, Apparel und Protektoren gemacht. POC arbeitet mit Spezialisten aus der Sportmedizin und Neurologie sowie Experten der Volvo Car Group zusammen, um die Sicherheitstechnik von Helmen und Protektoren immer wieder zu optimieren. Viele berühmte Athleten aus dem Bike-, Freeride- und Roadbike-Bereich, wie z. B. Martin Söderström, Danny MacAskill oder Ryder Hesjedal vertrauen auf die Sicherheit von POC. Auch das UCI ProTeam Garmin-Sharp wird von den Schweden ausgestattet. Gleichzeitig testen und optimieren die Profis die Produkte von POC. Wegen des einzigartigen Designs und des hohen Sicherheitsstandards gewann die schwedische Marke mehrere internationale Design- und Technikpreise. Im Juli 2012 wurde POC vom US-Unternehmen Black Diamond Inc. übernommen.

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CLRFLXS® – THE COLORFUL CHRISTMAS 2014 SPECIAL

In Mitten des Pazifiks eröffnete ein leidenschaftlicher Rennradfahrer im April 1984 den ersten Triathlonstore auf Hawaii, möglicherweise den Ersten weltweit. Er leistete damit Pionierarbeit in einer Zeit als Dave Scott und Mark Allen beim Ironman in Kailua Kona ihre ersten Duelle austrugen. In Honolulu traf ich Frank Smith und begab mich auf eine Zeitreise zu den Wurzeln des Mythos Ironman …
 
 

In Mitten des Pazifiks, im Herzen Polynesiens, hat ein leidenschaftlicher Rennradfahrer vor über dreißig Jahren eine Mission: er möchte den Radsport und die junge Sportart Triathlon auf Hawaii weiter entwickeln und für die Athleten mit dem bestmöglichen Material und Service stets zu Diensten zu sein. Im April 1984 öffnet Frank Smith erstmals die Türen von IT&B, „Island Triathlon and Bike“und damit den ersten Triathlonstore auf Hawaii, möglicherweise den Ersten weltweit. Triathlon steckte damals noch in den Kinderschuhen, erst als Dave Scott und Mark Allen allmählich mehr Aufmerksamkeit für ihre Schlachten beim Ironman in Kailua Kona erhielten, lockte die ultimative sportliche Herausforderung immer mehr Ausdauerathleten aus aller Welt. IT&B entwickelte sich zu einer unschätzbaren Quelle für ehrgeizige Athleten vor Ort und aller Ambitionierten, die auf der Durchreise waren. Von jenen Tagen der Rahmenschaltung, bis zu aerodynamischen Kohlefaserverbundwerkstoffen und der elektronischen Schaltung, hat Frank Smith die gesamte technische Entwicklung des Sports durchlebt.
 
 


 
 

Etwa eine Meile nördlich vom Strand parke ich meinen rostigen Pickup. Ich bin mit Frank Smith, dem radsportbegeisterten Mann von damals und heute Inhaber von „Island Triathlon and Bike“ in Honolulu, Hawaii verabredet. Es ist eine historische Zeitreise, erreicht man das kleine Viertel unterhalb des Diamond Heads. Die Häuser hinter dem Honolulu Zoo haben nur ein Stockwerk und die Gegend blieb weitestgehend von dem Bauboom am berühmtesten Strand der Welt verschont. Ich treffe Frank an der Kapahulu, Ecke Campell Avenue, direkt vor seinem Store. „Morgens ist es noch ruhiger und die Mechaniker sind mit dem Rad unterwegs in’s Nuuanu Valley “, meinte er tags zuvor, „wir können uns bestens unterhalten und etwas Frühstücken“. Frank schrieb in einem Mail, dass er demnächst 68 Jahre wird, als ich ihn aber nun das erste Mal traf, war ich überrascht, wie jung und fit er wirkte. Vor mir stand ein sympathischer und durchtrainierter Mann in Laufschuhen, mit kurzen, grauen Haaren und spitzen Bart.
 
 

„Aloha!“, rief mir Frank gut gelaunt über die Strasse, „Willkommen auf Hawaii! Komm rüber und lass uns gleich rein gehen.“
„Aloha, Frank. Schön, dass Du etwas Zeit hast?“, antwortet ich begeistert von der Herzlichkeit des Empfangs.
 
 

Wir gehen quer durch einen bestens sortierten Bike- und Triathlonstore, hinauf in den ersten Stock und vorbei an der Radwerkstatt. Nur Matt, der Chef Mechaniker von IT&B schraubt schon an einer Zeitfahrmaschine. Wir setzen uns in die Küche, die schon einige Jahre auf dem Buckel haben dürfte. Frank macht frischen Kona Coffee und hat dazu selbst gebackene Papaya Muffins mitgebracht.
 
 


 
 

Stefan Drexl: Der Küchentisch scheint schon sehr alt zu sein, Frank?
Frank Smith: Das stimmt. In diesem Haus war über zwanzig Jahre lang ein asiatisches Restaurant und im ersten Stock wurde gekocht. Wir haben die Küche erhalten und komplett renoviert, der Tisch dürfte aus den Sechzigern sein.
 
 

Auch das Viertel hier wirkt älter, zumindest unterscheidet er sich erheblich vom Rest der Stadt?
Dieser Teil Honolulus blieb von den Angriffen auf Pearl Harbor weitest gehend verschont. Das Viertel ist sehr authentisch und gefiel mir am besten, als wir nach Oahu kamen. Einige Häuser wurden vor 1940 erbaut, wie auch das hier. Es hat viel erlebt und ist wie eine kleine Zeitreise in dem Store.
 
 

Du bist nicht auf Hawaii geboren, seit wann lebst Du auf Oahu?
Nein, nein, nein. Als ich drei war, mein Vater war bei der Navy, sind wir nach Hawaii gezogen. Nach der ersten Klasse wurde er nach Japan versetzt und wir mussten wieder weg. Ich wurde in Virginia geboren und war später auch dort auf der Universität. Anschließend ging ich zur Navy, nicht so lange wie mein Vater, aber immerhin kam ich dadurch 1969 auf einem U-Boot wieder nach Hawaii.
 
 


 
 

Bist Du dann gleich auf Hawaii geblieben?
Leider nicht, ich war bereits verheiratet … Frank schmunzelt aber ich hatte eine Entscheidung getroffen. Als ich wieder zurück in Virginia bei meiner Frau war, habe ich die Navy verlassen und eine Stelle bei der Regierung angenommen. Ich liebe das Meer, aber fester Boden unter den Füssen war mir lieber.
 
 

Bist Du damals schon Rad gefahren?
Ja, ich habe oft Touren gemacht. Es gab längst noch keine so gute Rahmen und Komponenten, wie dann später. Die ersten Mountainbikes haben zwar einiges ausgehalten, waren aber auch ziemlich schwer. 1975 habe ich mich für eine interne Stelle auf Hawaii beworben und wurde prompt genommen. Zusammen mit meiner Frau bin ich dann nach Oahu gezogen, diesmal für immer. Auf Hawaii fuhr ich fast täglich mit dem Rad, anfangs noch mit dem Mountainbike und später habe ich gelegentlich das Rennrad eines Freundes geliehen. Wir haben gemeinsam mit einer kleinen Rennradgruppe trainiert und so wuchs meine Begeisterung. Es haben sich auch sehr gute Freundschaften daraus entwickelt und wir hatten schließlich alle das Ziel unsere Leidenschaft für Räder weiter auf Hawaii auszubauen.
 
 

Nun ist ja Oahu keine sehr große Insel, wo trainierst Du denn hier?
Ja, es wird schnell langweilig … Frank lacht Nein, eher selten. Gleich hier die Strasse hinauf, vorbei an der Universität kommt der Tantalus Drive. Eine Panoramastrasse mit vielen Serpentinen und einem langen Anstieg über einige Hügel. Das sind natürlich nicht die Alpen, aber ein gutes Bergtraining und ein herrlicher Kurs mit einer großartigen Aussicht auf’s Meer. Mit dem Rennrad kann man oben durch den Tunnel, hinüber zur Ostküste fahren und eine schöne Schleife auf der anderen Seite machen. Es geht natürlich auch weiter nach Norden, das ist eine durchaus anspruchsvolle Strecke, besonders der Weg von Haleiwa über den „Three Hanky Hill“. Mit dem Mountainbike dagegen sind die Möglichkeiten großartig und das Naturerlebnis noch um einiges spektakulärer. Es gibt eine Vielzahl von Trials in beinahe jedes Tal der alten Vulkankette und während der Osten Oahus wie ein Dschungel etwas kühler und vor allem feucht ist, erlebt man an der Westküsten das Gegenteil mit Hitze und Trockenheit.
 
 


 
 

Sind denn die vielen Autos und der Verkehr auf den kleinen Strassen nicht gefährlich?
Ja, schon. Man muss schon sehr aufpassen und immer konzentriert sein, um am Ende nicht im Strassengraben zu landen oder an einem der scharfen Lavafelsen zu kleben. Man muss auch wissen, dass die wenigsten Hawaiianer gute Autofahrer sind. Woher auch, sie kommen ja nicht weit und fahren stets die selben Straßen. Mit dem Rennrad unterwegs auf den Strassen Hawaiis ist meine Spezialität. Ich biete sogar Kurse an, wie man sich am sichersten durch den Verkehr auf der Insel bewegt. Man muss wissen, dass Ende der Siebziger auf Hawaii noch kaum jemand mit dem Fahrrad unterwegs war, jeder fuhr Auto, sogar zum Bäcker um die Ecke. Regelmäßig gab es ein Verkehrschaos in Honolulu. Es gab allerdings auch keine vernünftigen Räder, Rennräder oder Mounties, und Ersatzteile zu kaufen, wir waren Exoten. Wir wollten das ändern.
 
 

Wie habt ihr dann euere Räder in Stand gehalten?
Wir haben die Räder selbst repariert und uns gegenseitig geholfen. Ersatzteile haben uns Freunde vom Festland geschickt. Es hat allerdings eine Weile gedauert, bis die Teile geliefert wurden. 1978 fand auf Oahu schließlich der erste Ironman statt, gleich hier, die Straße runter am Strand von Waikiki. 12 Triathleten haben damals teilgenommen und es gab kaum Zuschauer, aber das Interesse der Radhersteller wurde geweckt. Bei der dritten Auflage, 1980, waren es über 100 Teilnehmer und zwei Frauen. Das Wetter war seit Tagen schlecht, sodass sie das Rennen um einen Tag verschoben haben und wegen zu hoher Wellen schließlich im Ala Moana Channel geschwommen wurde. 1981 ist der Ironman nach Kailua Kona umgezogen, der Verkehr in Honolulu war einfach zu groß und es war zu wenig Platz. Aber der Ironman hat einen Boom auf Hawaii ausgelöst und immer mehr Menschen wollten vernünftige Räder oder brauchten Ersatzteile.
 
 


 
 

Hast Du denn auch am Ironman teilgenommen?
Nein, nie. Aber ein guter Freund, John Collins, war beim ersten Ironman dabei und wurde immerhin Neunter. Auf Oahu gab es dann auch den Tinman Triathlon. Der Tinman sollte für Jedermann sein, bei dem vor allem der Spaß im Vordergrund stand. Ich hatte keine Zweifel das Radfahren zu überstehen und schwimmen konnte ich seit der Navy auch einigermaßen gut, aber Laufen. John meinte, dass ich die 10 Kilometer locker schaffen würde, also nahm ich 1982 am Tinman teil. John war eher ein Läufer, aber er war auch daran interessiert, den Radsport auf Hawaii voranzubringen. Wir kannten uns von der Trainingsgruppe. Der Tinman war mein aller erster Triathlon und ich erinnere mich heute noch gut daran, wie schmerzhaft das war, aber er hat auch meine Leidenschaft geweckt.
 
 

Machst Du denn immer noch Triathlon?
Oh ja, seit meinem ersten Tinman mache ich jedes Jahr ungefähr fünf bis sieben Wettkämpfe. Fast jeden Monat findet hier irgendwo auf der Insel ein Triathlon statt. Nächste Woche ist an der North Shore der Haleiwa Triathlon.
 
 

Wie kam es dann zu der Idee mit IT&B, denn wegen einer Handvoll radbegeisterter Freaks eröffnet man ja noch kein Fahrradgeschäft?
Ja genau. 1982 organisierte ich erstmals ein 100 Meilen Radrennen auf Oahu, den „Honolulu Century Ride“ bei dem damals 500 Teilnehmer starteten. Im nächsten Jahr berichtete eine Zeitung im Vorfeld über die Veranstaltung und es kamen über 1000 Radsportler. Im Jahr darauf verdoppelte sich die Anzahl der Starter noch einmal und auch die Nachfrage an guten Rädern stieg. Als ich immer mehr Zeit für den Radsport und Triathlon investierte, beschlossen wir 1984 uns voll und ganz unserer Leidenschaft zu widmen. Ich kündigte meinen Job und machte mich zusammen mit meiner Frau selbständig. Während zwei unserer Freunde begannen Radtouren anzubieten, eröffneten wir den ersten Triathlon und Bikestore auf Hawaii. Ich habe dann Kontakte zu Herstellern am Festland aufgenommen und rannte offene Türen ein, zumindest bis es um den Versand nach Hawaii ging. Wie es der Zufall so wollte, drängte Cannondale auf den Markt und war von unserem Vorhaben begeistert. „Wow“, dachte ich, „wir bekommen exklusiv Cannondale Bikes“. Es gab einige gute Hersteller, alle bauten mittlerweile Rahmen aus Aluminium, wie z.B. Vitus, Alan, aber auch Klein. Klein war sehr innovativ und hatte ausgefeilte Details, die Rahmen waren steif und leicht, allerdings auch kaum bezahlbar. Cannondale brachte ein Bike heraus, dass ziemlich ähnlich und gut verarbeitet war, aber nur die Hälfte kostete.
 
 


 
 

Und Cannondale hat euch die Rahmen nach Hawaii geliefert?
Richtig, das lies sich natürlich nicht weiterhin in unserer Garage realisieren. Eines Abends laufe ich dann die Kapahulu Avenue zum Strand hinunter und sehe dieses Haus das zu mieten war. Am nächsten Morgen haben wir es angeschaut und sofort unterschrieben. Es lief vom ersten Tag an super und der Store war ein voller Erfolg. Die Idee unserer Freunde und den Radtouren kam dagegen nicht so gut an. Für Cannondale haben wir damals gute Arbeit gemacht. So gut, dass sie eines Tages selbst einen Laden, nicht weit von hier, eröffnet haben. Wir sind auf Trek Räder umgestiegen, aber die haben es nach einigen Jahren ähnlich gemacht. Das hat uns aber nicht weiter gestört, denn es lief großartig und wir wollten uns stets von typischen Bikestores unterscheiden. So blieben wir weiter innovativ und haben mit dem Radsport auch Triathlon weiter ausgebaut. Es gab zwar bisher wenige spezielle Triathlonartikel, aber wir hatten Laufschuhe, Schwimmzubehör und Bekleidung im Angebot. Mit Laufschuhen konnten wir jedoch nicht viel Geld verdienen, so haben wir mit Running Room, die nur wenige Meter von hier die Straße hinauf sind, einen Spezialisten und seit 1991 eine gute Kooperation.
 
 

Mit ging es dann schließlich weiter mit Triathlon und Radsport?
Nachdem wir bei IT&B mit Mountainbikes begonnen hatten und lange beides im Store anboten, haben wir uns Ende der Neunziger ganz auf Triathlon- und Rennräder spezialisiert. Anfangs haben uns Cannondale und Trek zwar super unterstützt, wir haben für beide aber auch hervorragende Pionierarbeit auf Hawaii geleistet. Durch Triathlon ergab sich schließlich auch eine Zusammenarbeit mit Scott. Wir hatten einige Hersteller im Laufe der Jahre und versuchen heute nach wie vor mit innovativen und neuen Herstellern zusammenzuarbeiten, die eine gute Qualität zu fairen Preisen anbieten.
 
 


 
 

Im Grunde hast Du die gesamte Entwicklung des Sports miterlebt, was war für Dich die größte technische Innovation in dieser Zeit?
Das war natürlich der Aerolenker, Mitte der Achtziger, von ihm ging die Veränderung der gesamten Radgeometrie aus. Die größte Innovation war jedoch die Einführung von Kohlefaserverbundwerkstoffen. Sie ermöglichten leichtere Rahmen und Anbauteile, vor allem aber wurden dadurch erst richtige aerodynamische Konstruktionsformen möglich.
 
 

Welche Technik, denkst Du, wird die nächsten Jahre besonders prägen?
Ich denke, dass elektronischen Bauteile zunehmen werden, die Möglichkeiten sind heute noch gar nicht vorstellbar. Shimano hat mit der Di2 Baureihe erst den Anfang gemacht und andere wie Campagnolo oder Sram werden nachlegen. Das potential ist riesig. Die Versorgung der Komponenten mit Strom könnte außerdem durch den Sportler übernommen werden, immerhin erzeugt er sehr Energie im Laufe seines Trainings oder eines Ironmans, die man sinnvoll nutzen kann.
 
 

Welches Rad und welche Komponenten fährst Du momentan?
Ich habe erst vor kurzem ein neues Triathlonbike zusammengestellt, ein Cervélo S3 mit Dura Ace Di2 und 404 Laufrädern von Zipp. Ich hätte gerne eine Zeitfahrmaschine, wie das P3 gehabt, aber ich fahre mittlerweile lieber etwas aufrechter und bin schließlich nicht mehr der Jüngste.
Den Eindruck habe ich ganz und gar nicht, Frank. Herzlichen Dank für das spannende Interview und den guten Kaffee.
 
 


 
 

Am 31. Juli 2011 hat Frank noch einmal am Tinman Triathlon teilgenommen und wurde Zweiter seiner Altersklasse in 2:48:24 Stunden. Von 600 Startern erreichte er gesamt den 358 Platz und fuhr die 40 km in 1:12 Stunden.
 
 

Ende 2013 im reifen Alter von 70 Jahren ist Frank Smith schließlich in den Ruhestand gegangen. Nach über 29 Jahren hat er seinen Laden an der Kapahulu Avenue 569 in Honolulu einem neuen Besitzer verkauft, mit der Bedingung das langjährige Personal zu übernehmen und besonders den guten Service beizubehalten. Ab und zu schaut Frank nach dem Rechten, gibt Autogramm und erzählt. Ansonsten fährt er natürlich umso mehr mit seinem Rennrad, den geliebten Tantalus Ride …
 
 

INFORMATIONEN

ITB HAWAII – Island Triathlon & Bike Hawaii, Honolulu
RUNNING ROOM HAWAII – A Store for Runners by Runners
TINMAN TRIATHLON HAWAII
IRONMAN WORLD CHAMPIONSHIP Kailua-Kona, Hawaii
 
 

Seit 2013 gibt es das Canyon Speedmax CF mit Shimanos Di2,  die aktuellste TT-Kreation der Koblenzer Fahrradschmiede für Pros und ambitionierte Triathleten. Mehrmals musste Canyon die Auslieferung aufgrund von Problemen in der Lieferkette verschoben, doch alles das ist vergessen, hat man die neue Zeitfahrmaschine der Koblenzer dann endlich zwischen den Beinen. Schneller, leichter und steifer als sein Vorgänger soll es sein, besonders aber mit einer außergewöhnlichen Stabilität und vielseitiger Einstellbarkeit. An dem neuen Design hat ein 10-köpfiges Team vier Jahre gearbeitet, dass einzigartige Rohrformen mit einer integrativen, fast schon nahtlosen Rahmengeometrie kombiniert, wie es bisher nur selten an einem Zeitfahrrad zu sehen war.

Das neue Canyon Speedmax ist mit seinem Vorgänger einzig im Namen identisch. Es ist ein völlig neues Konzept, was man schon an der umfangreichen Verwendung der neu entwickelten, wie die Koblenzer es nennen, Trident Rohrprofile erkennt. Die neue Version soll dadurch selbst bei geringen Geschwindigkeiten kaum Luftwiderstand und Verwirbelungen erzeugen. Die Trident-Profile variieren ein wenig am gesamten Rahmen, je nach Bauteil, aber alle Rohre haben eine gewölbte Stirnseite, die sich dann in eine winkelförmige Schräge übergeht und an der Rückseite abgeschnitten ist. Canyon verwendet diese Formgebung an der Gabel, an Unter- und Sitzrohr, an der Sattelstütze und den Sitzstreben – also an den meisten vertikalen Elementen des Rahmens.

Das Rahmenprofil – mehr Stabilität plus mehr Leistung

Canyon hat die Trident-Profile am Computer mit Hilfe der Computational Fluid Dynamics (CFD), einer etablierten Methode der numerischen Strömungsmechanik entwickelt und anschließend im Mercedes GP Windkanal in Silverstone zusammen mit den Aerodynamik-Spezialisten von Drag 2 Zero weiter ausgefeilt. Simon Smart von Drag 2 Zero war in den vergangenen Jahren an zahlreichen bedeutenden aerodynamischen Entwicklungen beteiligt, wie auch am Giant Trinity SL und einer Laufrad-Serie von Enve. Laut Canyon ist mit dem neuen Trident-Designs der Luftwiderstand noch einmal um bis zu 10% geringer, die Steifigkeit des Rahmen dabei aber um 20% erhöht und die Anfälligkeit auf Seitenwind im Vergleich zu tropfenförmigen Profilen deutlich niedriger.

Das Trident-Profil hat auch eine relativ geringe Querschnittsfläche betrachtet man es von der Seite und das, obwohl die Rohre im Grunde sehr tief sind. Jedoch sind sie längst nicht so tief, wie die vieler anderer Zeitfahrräder. Dadurch bleibt das Speedmax gerade bei starkem Seitenwind sehr stabil, wie die Koblenzer betonen. Für mehr Stabilität sorgen sicher auch die längeren Kettenstreben von 42 cm – im Vergleich 39cm beim Vorgängermodell. Aufgrund des geringeren Energieaufwands, um das Fahrrad bei Seitenwind zu kontrollieren, bleibt mehr Kraft, die für den Vortrieb genutzt werden kann. Und weil sämtliche Bauteile zudem ähnlich aufgebaut sind, hilft eine geringere Querschnittsfläche auch das Gewicht des Rahmens möglichst gering zu halten.

Die Integration – Nahtlose Übergänge

Canyon hat sehr viel Zeit und Arbeit in den nahtlosen Übergang der verschiedenen Elemente ihres neuen Speedmax gesteckt, um den Luftwiderstand und Verwirbellungen weitestgehend zu minimieren. Die Koblenzer haben eine Kraftersparnis von 21 Watt errechnet, wie die Messungen an einem Prototypen im Windtunnel bei 50 km/h ergaben.
Ein entscheidendes Kernelement ist die Gestaltung des gesamten Vorderbaus mit Gabel, Lenker und Vorbau, der alleine schon 8 Watt einspart. Die Gabel ist über eine Strebe vor dem Steuerrohr mit dem Vorbau verbunden, der nahtlos auf dem Schaft sitzt und schließlich in einen aerodynamischen geformten Basislenker übergeht. Die Front des Speedmax wirkt wie aus einem Guss, vor allem die Version mit dem flachen Vorbau, der bündig in Verlängerung des Oberrohrs sitzt. Die Triathlonversion, wie ich sie teste hat den gekröpften Vorbau, der mehr Komfort bietet.

Die Schaltzüge laufen aus den hinteren Enden des Aero-Aufsatzes und verschwinden dann unmittelbar unter der Lenkerkopfabdeckung wieder, von wo aus sie im Rahmeninnern zu Schaltung und Umwerfer geführt werden. Somit sind nur 12 cm Kabel außerhalb und dem Wind ausgesetzt, welche die Aerodynamik beeinflussen könnten. Das spart erneut 4 Watt gegenüber einer Außenverlegung. Das Speedmax CF gibt es ausschließlich mit der Shimano Di2 Gruppe, mit Ultegra oder Dura Ace Komponenten, und der Batterie im Inneren des Rahmens versteckt, damit die Kabel für sämtliche elektronischen Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Ebenso wie die gesamte Elektronik verlaufen Die Bremszüge vollständig intern.

Die von Canyon entwickelte vordere Mittelzugbremse ist 60 g leichter als herkömmliche Felgenbremsen. Sie ist in die Rückseite der Gabel integriert und durch eine eigene kleine Abdeckung geschützt. Nach Angaben von Canyon spart dies weitere 5 Watt. Die Hinterradbremse sitzt, wie schon oft gesehen, unmittelbar an der Unterseite hinter dem Tretlager und auch hier sorgt eine Abdeckung für weitere 4 Watt Energieersparnis.

Mehr Steifigkeit bei weniger Gewicht

Canyon schätzt, dass besonders die winkeligen Ecken des Trident-Profils ihrem neuen Speedmax CF ungefähr 15% mehr Torsionssteifigkeit gegenüber dem Vorgängermodell verleihen. Der Rahmen selbst hat dadurch auch mit eine geringeren Oberfläche und eine wesentlich geringeres Gewicht. Während der Vorgängerrahmen noch 1550 g auf die Waage brachte, sind es bei dem neuen Modell nur 1280 g – eine Gewichtseinsparung von immerhin 17%.

Geometrie und Passform

Das 2013er Speedmax gibt es in drei verschiedenen Größen, in S (53,9 cm Sitzrohr), M (56 cm) und L (58,1 cm) und jeweils mit 73,25/73,5 Grad Sitzwinkel. Damit bleibt es wohl ausschließlich den männlichen Triathleten vorbehalten und auf ein kleineres Damenmodell muss weiterhin gehofft werden. Dennoch ist Canyon mit ihrer neu entwickelten Zeitfahr- und Triathlonmaschine sehr daran interessiert, viele individuelle Einstellungen zu ermöglichen, um eine große Anzahl an Athleten mit dem neuen Speedmax anzusprechen. Daher gibt es die Sattelstütze in zwei verschiedenen Versionen: Eine Version verfügt über das Monolink-System, welches ausschließlich eine UCI-konforme Sattelverstellung erlaubt und die Zweite gibt es speziell für Triathleten. Diese Sattelstütze besitzt ein Schienensystem mit drehbarem Sattelkopf wodurch man den Sattel noch weiter nach vorne schieben kann und sich der Sitzwinkel steiler auf 76,5 Grad stellen lässt. Beiden gemeinsam ist der integrierte neue Akku der Di2. Sicherlich schick, dass er nicht wie bisher klobig außen am Rahmen sondern jetzt in der Aero-Sattelstütze verbaut ist – jedoch wäre eine externe Auflademöglichkeit hier sicher wünschenswert.

Noch mehr Optionen gibt es mit der Konfiguration des Cockpits, um es genau zu sagen 7560 verschiedene Einstellungen, wie Canyon vorrechnet. Das beginnt bereits bei der Auswahl des Basislenkers, den es einerseits waagrecht flach oder nach unten geneigt. Ebenso gibt es verschiedene Längen und Winkel des integrierten Vorbaus. Zudem kann man zwischen geraden, L- und S-förmig gebogenen Aero-Aufsätzen wählen, sowie unterschiedliche Höhen und Breiten montieren.

Für den Test habe ich entsprechend der Vermessung im Radlabor München ein Canyon Speedmax CF in Größe S mit einen geneigten S Vorbau und einem L-Bend Aeroaufsatz gewählt. Als Sattelstütze habe ich mich natürlich für die Triathlon-Version entschieden, denn einerseits kommen UCI Rennen für mich eher nicht in Frage und andereseits möchte ich je nach Renneinsatz verschiedene Einstellungen testen. Leider konnte Shimano bis zum Testebginn die neue Ultegra Di2 nicht liefern, so dass am Speedmax, wie auch am Specialized Shiv im Vorjahr, erneut die elektronische Dura Ace Di2 verbaut ist. Die noch einmal einen Tick präziser schaltet, ergonomischer und leichter ist. Eine wahrlich professionelle Ausstattung wie sie auch für das Katusha-Team während der Tour de France zum Einsatz kam. Als Basis-Laufradsatz für das Training fahre ich Reynolds Assault Strike Carbon Clincher mit einer Profilhöhe von 46 / 66 mm. Für den Renneinsatz habe ich das Speedmax CF mit den neuen Mavic CXR 80 Tubeless ausgestattet, dem derzeit aerodynamsich schnellsten Laufradsatz. Das ist in der Tat ein spektakuläres Setup, was Canyon mit dem neuen Speedmax CF hier serviert, dass auch durchaus seinen Preis hat. Bedenkt man jedoch was man hier an High-Tech präsentiert bekommt. So ist das Basismodell sicherlich eine Überlegung wert. Ob Canyon auch hält was es verspricht kann ich erst beurteilen, sobald ich das optisch sehr gelungen Bike im Training und Triathlon gefahren bin.

WEBSITE von Canyon

Der finnischen Hersteller von Herzfrequenzmessern für den Sport, Polar, hat seine neue Multifunktionsuhr V800 im Frühjahr herausgebracht. Schon seit ein bis zwei Jahr können Athleten dank neuer innovativer Technologien der Sportelektronik ihre Leistungen optimieren und sich neue Ziele setzen. Die neuen Produkte verfügen über Raffinessen, die es Sportlern erlauben ihr Training besser zu planen, exakter durchzuführen und die Leistungsdaten leichter auszuwerten. Polar liess lange auf sich warten, doch es hat sich gelohnt, so meine ersten Eindrücke!

Das ist immer noch erst der Beginn einer neuen Generation elektronischer Sporttechnologien. Für 2014 haben die Sportuhren-Hersteller neue revolutionäre Innovationen präsentiert und sogleich das Jahr der Activitytracker (Gerät zur Bewegungsaufzeichnung) ausgerufen. Diese neuen Geräte zur 24-Stunden-Messung von Bewegung und Energieverbrauch steigern nicht nur die Motivation, sie sorgen zudem für einen hohen Spaßfaktor.

Der Polar V800 als schicke 24/7 Sportuhr

Polar, der führende Hersteller von Herzfrequenzmessern, sogar noch einen Schritt weiter. Die Finnen haben auf der Ispo 2014 die Polar V800 präsentiert und damit die Technologie ihres erfolgreichen Activitytrackers ‚Loop’ in eine Multifunktions-Sportuhr integriert. Nach den Erfolgsmodellen RCX5 und RC3 GPS hat man damit sämtliche Technologien verschmolzen und in einer schicken 24/7 Sportuhr verpackt. Während Polar’s RCX5 schon schlank und flach war, musste die GPS-Einheit noch extern mitgeführt werden. Der 2013 vorgestellte RC3 GPS hatte schon alles an Bord, war jedoch nicht wasserdicht.



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Mit der neuen Polar V800 haben die Finnen endlich eine multifunktionelle Triathlon Uhr entwickelt, die nicht nur mit höchst qualitativen Eigenschaften ausgestattet ist, sondern auch als sehr schicke Armbanduhr für den ganzen Tag gedacht ist. Die V800 ist das zweite Modell von Polar, das einen GPS Sensor integriert hat und verfügt ergänzend über einen Activitytracker, der die Trainingseffizienz sowie die Ruhephasen aufzeichnet. Er misst somit sämtliche Bewegungen und die verbrauchte Energie außerhalb des Trainings, ob man Auto fährt oder Einkaufen geht. Polar’s neuer Trainingsmotivator hilft somit zukünftig nicht nur das Leistungslevel mittels Herzfrequenzmessung und integriertem GPS zu steigern, sondern unterstützt auch effizient die Erholung des Sportlers. Da scheint es fast schon selbstverständlich, dass Polar noch einen Barometer zur genauen Höhenmessung reinpackt und die komplette Uhr wasserdicht verpackt hat. Somit zeichnet die V800, wie schon die RCX5 die Herzfrequenz sogar während des Schwimmtrainings auf.

Alle Trainingswerte im Blick auf dem Polar V800

Für diese neue Kombination, Trainingssteuerung mit 24 h Aktivitätsmessung, integriert in einem schlichten hochwertigen Design aus Edelstahl und stoßfestem Gorilla-Glas, hat Polar zurecht den ISPO Award 2014 in der Kategorie ‚Devices’ erhalten. Das schätzen auch Weltklasse-Athleten wie Frederik Van Lierde, der immerhin bis zu 35 Stunden in der Woche trainiert. Dem Triathlet und IRONMAN Weltmeister liefert der Polar V800 sämtliche Informationen zu seinen Trainingseinheiten, egal ob beim Schwimmen, Laufen oder auf dem Rad.

Die Polar V800 nutzt für alle Verbindungen Bluetooth und koppelt sich für den kabellosen Datentransfer sogar mit dem Smartphone, um Einstellungen der Sportprofile, detaillierte Analysemöglichkeit aller Trainingseinheiten via mobile App Polar Flow oder einzigartige Features wie die Bedienung von Musikplayern zu ermöglichen. Dennoch erreicht der wiederaufladbare Akku des Polar V800 eine lange Lebensdauer: die Trainingszeit beträgt bis zu 14 h, sogar 50 h im GPS-Energiesparmodus oder 30 Tage im Uhrzeit-Modus mit 24/7 Aktivitätsmessung.

Der Polar V800 ist für EUR 399,95 (EUR 449,95 mit Herzfrequenz-Sensor) in schwarz und auch in blau erhältlich sein.

INFO
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Für die Optimierung der Aerodynamik und Technik sind Triathleten seit jeher bereit große Summen zu investieren. Das unterstreicht ebenso den ungebrochenen Trend zu aerodynamisch optimierten Rennrädern für die zweite, die materialintensivste Disziplin. Aber für welchen Einsatzbereich und Fahrertyp bringt ein Aero-Renner im Triathlon eigentlich Vorteile? Dem möchte ich mit unserem Praxistest in der Saison 2013 auf den Grund gehen und habe dafür das aktuelle Aeroad CF von Canyon gewählt.

Unter aerodynamischen und biomechanischen Gesichtspunkten könnte man einen Aero-Renner als den idealen Kompromiss für den Trainings- und Renneinsatz verstehen. Hinter einem aerodynamisch optimierten Rennrad verbirgt sich jedoch mehr als ein Zwitter aus Rennrad und Zeitfahrrad. Ein Aero-Renner kann einerseits die optimale Ergänzung zu einem Zeitfahrrad, besonders für das Training sein. Andererseits kann man ihn auch als eigenständige und reinrassige Speedmaschine für Spezialdisziplinen nutzen.

Geometrie und Sitzposition eines Aero-Renners sind verschärfter im Vergleich zum klassischen Rennrad, aber dennoch nicht ganz so extrem wie von einem Zeitfahrrad. Der besondere Vorteil liegt vor allem im Sitzkomfort während langer Trainingseinheiten oder bei umfangreichem Bergfahrten in der Vorbereitungsphase. Die Sitzposition fällt zwar, bedingt durch ein längeres Oberrohr und ein kürzeres Steuerrohr, wesentlich sportlich gestreckter aus. Die Sattelüberhöhung ist hingegen moderater und die Körperhaltung auf längeren Strecken entspannter, als dies auf einem Zeitfahrrad, wie dem Speedmax von Canyon der Fall ist. Die Grundidee und das Gesamtkonzept eines Aero-Renners sind einleuchtend: Kommt man mit weniger Widerstand durch den Wind, spart das Kraft oder ist bei gleicher Leistung schneller.

Canyon Aeroad CF steht für aerodynamischen Komfort mit mehr Druck

Für den Rahmen des Aeroad CF verwendet Canyon aerodynamisch günstige und ovale Rohrformen, die Luftverwirbelungen reduzieren. Ein sanduhrförmiges Steuerrohr bietet dem Wind wesentlich weniger Angriffsfläche, wodurch die Stirn des Aero-Renners ca. 20% geringer als die des Erfolgsmodells Ultimate CF ist. Die Kombination mit einem steileren Sitzwinkel von 74 Grad bringt den Athleten mit dem Lenker weiter nach vorne unten. Die Sitzposition fällt gestreckter aus und erlaubt dank der ordentlichen Sattelüberhöhung ein druckvolleres Pedalieren. Der niedrig angesetzte Hinterbau mit dem organisch geformten Übergang von Kettenstreben, Sattel- und Unterrohr im Press-Fit Tretlagergehäuse charakterisieren wesentlich das Fahrwerk des Aeroad CF. Die Steifigkeitswerte eines Ultimate CF können mit dieser Geometrie zwar nicht ganz erreicht werden, sie reichen aber vollkommen aus, um dem Aero-Renner sichere Fahreigenschaften, Laufruhe und Wendigkeit selbst bei höheren Geschwindigkeiten zu verleihen. Die Stabilität bekommt das Aeroad CF durch die Rohrdimensionen, die mit der Rahmengröße zunehmen.

Sportlich direkt und agil steuert sich das Canyon Aeroad

Ein Highlight sind die wechselbaren Inlays der Aeroblade SL Carbongabel. Das Rake Shift ermöglicht durch einfachen Austausch die Veränderung von Radstands und Nachlauf und damit den Fahreigenschaften des Aeroad CF. So kann sich, je nach Einsatzbereich der Athlet zwischen laufruhig oder sportlich direkt entscheiden. Dennoch bleibt die Lenkung weiterhin ansprechend, ja sie reagiert sogar untypisch spielerisch und positiv. Von einer stoischen Laufruhe, wie man sie meist von Zeitfahrädern kennt, kann nicht die Rede sein. Dafür sorgen auch die speziellen Basaltfasern, die einen deutlichen Komfortgewinn in vertikaler Richtung erzielen. Durch belastungsgerecht verlegte Carbonfasern für mehr Seitensteifigkeit bei starken Stößen und Vibrationen, sowie der spezielle Gabelform hat Canyon einen perfekten Mittelweg zwischen Aerodynamik und Leichtbau eingeschlagen.

Großzügiger Setback für vielseitige Sitzpositionen&lt

Ein optisches Schmankerl sind die innen verlegten Seilzüge sowie die integrierte Klemmung der Sattelstütze. Sie fixiert die aerodynamisch optimierte VCLS Sattelstütze mit zwei Schrauben am Oberrohr. Die Eigenentwicklung aus Karbon- und Basaltfasern mit ovaler Rohrform verleiht der Sattelstütze mehr Steifigkeit und bessere Dämpfung. Der großzügige Einstellbereich des Sattelstützenkopfes mit einem Setback von 20mm schafft eine Vielzahl verschiedener Sitzpositionen und erlaubt die Sitzposition des Fahrers weiter nach vorne zu bringen. Einziges Manko: Die Schrauben der Klemmung sollten stets sauberes und gleichmäßig eingedreht werden, um nicht die einlaminierten Gewindeösen zu beschädigen. Ein Wechsel der im Karbonrohr befindlichen Inserts ist nicht möglich.

Erstklassige Komponenten mit 11 Gänge-Menü&lt

Canyon liefert wie alle seine Rahmen auch das Aeroad CF mit verschiedenen perfekten Setups, im Test fahre ich Shimano’s neue Dura Ace 9000. Für 2013 hat Shimano seiner Premium-Gruppe mit einer komplett neuen Kurbel und einer 11-fach Kassette (11-28er) ein ordentliches Update und Facelift verpasst. Auch die elektronische Version der Dura Ace, die Di2 wurde kompakter, leichter und um einige Bauteile erweitert. Die neue Kurbel wurde steifer und fällt durch ihr asymmetrisches Design mit vierarmiger Kettenblattaufnahme auf. Ohne großem Umbau kann sie jetzt auch als Kompaktkurbel mit allen Dura-Ace Kettenblättern (50/34 – 55/42) genutzt werden. Die 11-fach Kassette gibt es in fünf Abstufungen mit allen Ritzeln ab 16 Zähnen aus Titanium und einem Carbon-Ritzelträger.

Geringerer Kraftaufwand durch schlankere Schalthebel&lt

Die neuen Dura-Ace Schalthebel sind schlanker, der Umfang der Hörnchen hat abgenommen und der Auslöseweg wurde um 30 Prozent verkürzt. Damit möchte Shimano den Komfort und die Kontrolle steigern, Schaltvorgänge sollen damit noch schneller werden. Mit den neuen Polymer-Material beschichteten Dura-Ace-Innenzügen klappt der Schaltvorgang beinahe reibungslos.

Mehr Bremskraft, weniger Aufwand

Shimano hat mit der 9000er von Dura-Ace nun auch den Bremsen ein komplettes Update verpasst. Die Bremsarme sind nun kürzer und ergonomischer als die der Vorgängergruppe. Die Bremskraft wird nun durch zwei Drehpunkte, statt bisher einem, bei gleichem Kraftaufwand wesentlich erhöht. Damit ist die Gegenüber die Bremsleistung laut Shimano um 10 Prozent gestiegen.

Leistungsstarker Laufradsatz

Bei den Laufrädern macht Canyon setzt unter anderem auf die gesamte Erfahrung von Reynolds und deren High-End Carbon Radsätze. Mit ihrem neuen Assault-Laufradsatz haben die Amerikaner eine Carbon Clincher Felgen realisiert und behaupten

Mein erster Eindruck vom Canyon Aeroad&lt

die Assaults sehen ziemlich scharf am Aeroad CF aus, sicher auch ein Grund warum sich Canyon für die komplett schwarzen Carbon Clincher entscheiden hat. Die hohen Felgen mit den ebenso schwarzen Grafiken erwecken eindeutige Wettkampfambitionen. Sobald die Assaults rollen, sorgt die Laufräder für eine sanfte Fahrt und sind dennoch sehr steif und bieten einen festen Halt, geht man für einen Antritt aus dem Sattel. Auch wenn sich die Clincher ein wenig träge beim Klettern aus dem Sattel an fühlten, bremst man mit den Reynolds eigenen Cryo Blau Bremsbacken ist äußerst zufriedenstellend und grenzt zwar an gut, ist aber nicht gut genug, um ein besonders aggressives Bremsen zu riskieren. Die Bremsbacken greifen konsequent, auch wenn sie ein wenig lauter werden, wenn Man vernimmt ein leichtes Zwitschern oder Zirpen, dass offensichtlich nur bei höheren Geschwindigkeiten bei kräftigem Bremsen entsteht. Am auffälligsten war die Wirkung des Windes auf die Laufräder. Die Felgen fangen, wie die meisten Hochflanschfelgen natürlich leicht den Wind und so erfordert ein starker Seitenwind leichte Kurskorrekturen. Unter ruhigen Bedingungen erzeugt der Wind ein Kreiselgefühl, dass das Vorderrad manchmal schwer und widerwillig zu lenken macht. Insgesamt ist der Assault Laufradsatz leistungsstark, aber es fehlt ihm ein wenig Vielseitigkeit.

Stimmiges Gesamtkonzept für ambitionierte Triathleten und Einsteiger

Das Gesamtkonzept des Aeroad CF wirkt durchdacht und ist stimmig. Es bietet Möglichkeiten, die weit über denen eines herkömmlichen Rennrades liegen. Das macht es besonders für den Einsatz im Triathlon interessant, denn seine Einsatzmöglichkeiten scheinen ebenso variabel, wie das Bike selbst. Die aerodynamischen Eigenschaften des Aeroad CF alleine dürften in einem Triathlon eher eine untergeordnete Rolle spielen. Aber die Kombination von Bike und Athlet aufgrund der flacheren Sitzposition und besser Kraftumsetzung birgt Vorteile für leidenschaftliche Rennradfahrer, die sich noch nicht für eine reinrassige Zeitfahrmaschine entscheiden möchten. Dennoch bedeuten Aero-Renner auch eine gewisse Abkehr vom bisherigen Streben nach höchster Steifigkeit bei geringem Gewicht, wobei gerade das Aeroad CF eine ideale Alternative für die unterschiedlichen Anforderungen von Training und Wettkämpfen über die Sprint- und Kurzdistanz sind. Ambitionierte Triathleten könnten das Aeroad CF auch ein perfektes Trainingsrad in der Vorbereitungsphase einsetzen, um den Übergang in die Wettkampfphase und auf ein Zeitfahrrad, wie dem Canyon Speedmax, aufgrund der überhöhten und aerodynamischeren Sitzposition zu erleichtern. Aber genau hier möchte Canyon das Aeroad CF positionieren, als aerodynamisches Rennrad für ambitionierte Athleten und rasante Attacken auf anspruchsvollen Streckenprofilen.

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Der neue Polar V650 vereint alle wichtigen Funktionen, die Radsportler benötigen, um ihre Leistung zu steigern.

Deutschland 2014 – Wir mac POLAR V650: Das neue Mass zur effizienten Steuerung des Radtrainings.hen das Jahr 2014 zum Jahr der Innovationen im Bereich Trainingscomputer und präsentieren im Juni den Radcomputer Polar V650! Wer seine Leidenschaft für den Sport auf zwei Rädern wirklich ausleben möchte, der bekommt mit dem nur 120 g leichten Radcomputer absolut alles, was er braucht. Planung, Training, Analyse – das Training perfekt steuern und der Konkurrenz immer einen Schritt voraus sein – mit dem Polar V650 eine Selbstverständlichkeit.

Das integrierte GPS ermöglicht das Verfolgen der Route zu jeder Zeit auf einem 2,8″ Farbdisplay, ebenso die genaue Kontrolle der Geschwindigkeit und Distanz. Vorgefahrene Routen können nachgefahren werden, das können eigene sein oder Routen von Freunden, mit denen man über den Polar Flow Webservice vernetzt ist. Die Routeguiding-Funktion macht es leicht, die gefahrene Strecke, inklusive der Höhendaten (barometrischer Höhenmesser), nachzuverfolgen.

Und das steckt noch in dem Polar V650:

Innovativ, funktionell und stylisch, so ist das Design des V650 – und auch in ihm steckt die fortschrittlichste Polar Sporttechnologie. Das Produkt ist aerodynamisch, leicht (nur 120 g) und mühelos zu montieren. Ein großes Farbdisplay zeigt auf einen Blick, wie das Training verläuft. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Ansichten ist auch bei hoher Geschwindigkeit problemlos möglich.

Das Display kann so eingestellt werden, dass nur Details angezeigt werden, die der Sportler während des Trainings im Blick haben möchte. Ein besonderes Highlight des Polar V650 ist das LED-Frontlicht: Bei schlechten Lichtverhältnissen schaltet es sich automatisch ein und garantiert auch in der Dämmerung eine gute Sichtbarkeit.

Neben den vielseitigen GPS-Funktionen bietet der Polar V650 selbstverständlich Polar Smart Coaching Funktionen, die Profi-Athleten und Hobbysportler gleichermaßen wichtige Informationen zu ihrem Training liefern. In Verwendung mit dem Polar H6 oder H7 Bluetooth Smart Herzfrequenz-Sensor erhält der Sportler einen genauen Überblick über Trainingsnutzen und Effekte der Trainingseinheit in den verschiedenen Trainingsintensitäten. Der Polar V650 vermittelt umfassende Informationen zu Trainingseffekten, Fortschritten sowie notwendigen Regenerationszeiten. Darüber hinaus ist er mit den Bluetooth Smart Radsensoren (Geschwindigkeit, Trittfrequenz und Kéo Power Pedale) kompatibel.

Der Polar V650 kann mit dem kostenfreien Polar Flow Webservice verbunden werden. Trainingseinheiten können so geplant und bis ins Detail analysiert werden. Updates zur Kompatibilität mit der mobilen Polar Flow App oder Routenplanung sind vorgesehen.

Bei der Entwicklung des V650 hat Polar die höchsten Ansprüche an Qualität und Funktionalität gestellt.

Die wichtigsten Funktionen sind: Höhenmessung (Barometer), Anstieg/Gefälle, Neigungsmesser, Routeguiding, Temperatur und höhenkompensierte Kalorienanzeige, Herzfrequenz-Messung, Geschwindigkeit und Trittfrequenz. 10-h Akkulaufzeit im Trainingsmodus, Aufladen und Datentransfer mit Standard Mikro USB-Kabel, konfigurierbares Display, vier Radkategorien und Einstellung von insgesamt 16 Rädern möglich. Kostenfreie Nutzung des Polar Flow Webservices und drahtlose Verbindung zu den Bluetooth Smart Radsensoren.

Preis, Verfügbarkeit und Kompatibilität

Polar V650 (€ 219,95 UVP)
Polar V650 HR Bluetooth Smart (€ 269,95 UVP)
Polar Speed/Cad Sensor Bluetooth Smart (€ 69,95 UVP)
Polar Cadence Sensor Bluetooth Smart (€ 44,95 UVP)

Der Polar V650 wird im Laufe des Junis im ausgesuchten Fachhandel verfügbar sein. Eine eigene Radhalterung für Zeitfahr- und Triathlonräder wird später im Jahr 2014 vorgestellt.

Stockholm / München, Mai 2014: Das vom schwedischen Helm- und Brillen-Spezialisten POC ausgerüstete Team Garmin-Sharp startet beim Auftakt des Giro d’Italia 2014 mit dem neuen POC Cerebel. Entwickelt wurde der Aero-Helm in Zusammenarbeit mit dem WorldTour Team Garmin-Sharp, der Volvo Car Group und dem WATTS Lab.

Zum Auftakt des Giro d’Italia 2014 in Belfast richten sich die Augen auf Garmin-Sharp. Das von POC ausgestattete WorldTour Team startet beim Mannschaftszeitfahren mit dem neuen Aero-Helm POC Cerebel. Der Helm wurde in Zusammenarbeit der POC-Produktdesigner mit dem Garmin-Sharp Team, der Volvo Car Group sowie dem WATTS Lab entwickelt. Letzteres ist eine auf die Optimierung von Aerodynamik und Performance spezialisierte Entwicklungsabteilung von POC. Das WATTS Lab, in dem Aerodynamik-Spezialisten und Ingenieure der numerischen Strömungsmechanik (Computational Fluid Dynamics) zusammenarbeiten, wurde von dem schwedischen Unternehmen ins Leben gerufen um die Geschwindigkeiten von Rennradsportlern bei gleichzeitig möglichst geringem Energieverbrauch zu steigern.

POC Cerebel spart Watt und wertvolle Sekunden

POC-Gründer und CEO Stefan Ytterborn erklärt zum neuen Helm: „Mit dem Cerebel komplettieren wir unser Sortiment an Straßenhelmen, von denen jedes Modell für einen bestimmten Einsatzbereich entwickelt wurde. Alle vier Helme – Octal, Octal Aero, Cerebel und Tempor – sind aber mit Augenmerk auf optimale Performance entstanden. Daher ist die Wahl des Helms abhängig von den Vorlieben des Fahrers, dem persönlichen Fahrstil, den vorherrschenden Bedingungen und der Strecke. Im Mittelpunkt steht jedoch immer die größtmögliche Ersparnis von Watt und wertvollen Sekunden.“

Know-How der zahlreichen Ski- und Bike-Helme auf den POC Cerebel übertragen

Um den Einfluss von Aerodynamik im Rennradsport noch besser zu verstehen, hat POC CFD-Simulationen und Windtunnel-Tests durchgeführt. Hier arbeiteten die Schweden mit der Volvo Car Group sowie den Garmin-Sharp-Fahrern Dan Martin, Jack Bauer und Andrew Talansky zusammen. Die Technologien und das Wissen, das sich POC bei der Entwicklung der zahlreichen Ski- und Bike-Helme angeeignet hat, wurden außerdem auf die spezifischen Anforderungen der Straßenhelme übertragen.

Offiziell vorgestellt wird der Cerebel bei den großen Fachmessen im Sommer dieses Jahres. Im Handel wird leider erst im Frühjahr 2015 mit der neuen Rennradkollektion erhältlich sein und somit noch nicht bei der Ironman WM Hawaii 2014 zu sehen sein.

Website von POC

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PO Cerebella im CLRFLXS® – THE COLORFUL CHRISTMAS 2014 SPECIAL