Jetzt ist’s vollbracht, 2014 haben wir erfolgreich und hoffentlich gesund hinter uns gebracht. 2015 – Neues Jahr, neues Glück. War das vergangene Jahr schon von persönlichen Bestzeiten und Erfolgen gespickt, so soll natürlich 2015 wieder etwas stärker, schneller und besser werden. Doch von nichts kommt nichts und mehr hilft noch lange nicht mehr. Was sicher hilft ist Qualität statt Quantität.

In der Verbindung sportwissenschaftlichen Know Hows und intensiven Erfahrungen liegt der Schlüssel des Erfolgs

Auf ein erfolgreiches, gesundes und glückliches Jahr 2015. Gemeinsam ist besser als einsam!

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Wenn’s draußen schneit und kalt ist, auf Touren mit dem Snowboard oder Bike, dann ist etwas warmes zwischendurch genau das Richtige. Mit optimierter doppelwandiger Vakuumisolierung und unterstützt von Kupfer und Zirconium, hält die SIGG Hot and Cold heiße und auch kalte Getränke über mehrere Stunden ideal temperiert.

Zusammen mit Thilo Alex Brunner und Jörg Mettler des Brunner Mettler Designstudios in Zürich kombiniert SIGG mit der Hot and Cold Linie innovative und technische Fachkenntnisse mit kreativem Design, um ein schlichtes und dennoch funktionales Produkt für Stadtmenschen genauso wie für Abenteurer zu entwickeln. Das minimalistische Äußere und die Vielseitigkeit der Flaschen sind für Pendler, Wanderer, Reisende – und alle auf der Überholspur oder abseits ausgetretener Pfade von Vorteil. SIGG Hot and Cold Mugs in den Größen 0,3L und 0,5L sind mit einem herausnehmbaren Teefilter aus Edelstahl ausgestattet.

CLRFLXS® DAY 02: SIGG heizt mit der bunten Hot & Cold Linie ein

CLRFLXS® DAY 02: SIGG heizt mit der bunten Hot & Cold Linie ein

Hauptmerkmale der SIGG Hot and Cold

– In der Schweiz von Brunner Mettler designt und von SIGG entwickelt.
– Flaschenkörper aus hochwertigem 18/8 Edelstahl
– Doppelwandig vakuumisoliertes Thermoprodukt mit Kupfer und Zirconium als Booster
– Herausnehmbarer Teefilter aus Edelstahl für Mugs
– Bodenkissen aus Gummi für zusätzlichen Halt
– Frei von Schadstoffen wie BPA und Phthalaten

UVP
29,95 € / 0,5 L
24,95 € / 0,5 L

FACTS
Verfügbare Farben und Füllvolumen: aqua, grün, rot (0,3 Liter und 0,5 Liter Mugs) / matt-schwarz
( 0,3 Liter und 0,5 Liter Mugs und 0,75 Liter und 1,0 Liter Bottles)

Brunner Mettler Design Studio

Thilo Alex Brunner und Joerg Mettler sind als selbstständige Designer sehr erfolgreich und verfolgen weiterhin ihre Solokarrieren. Seit 2010 betreiben sie jedoch auch im Rahmen eines gemeinsamen Projekts das Designstudio Brunner Mettler. Obwohl Thilo und Joerg einen unterschiedlichen Designhintergrund haben, teilen sie die Begeisterung für schlichte, geradlinige Produkte. „Sportlicher Minimalismus“ beschreibt den Stil von Brunner Mettler vermutlich am besten. Obgleich typische schweizerische Werte wie Präzision und Sorgfalt höchste Bedeutung bei ihren Designs haben, erinnern Brunner Mettler daran, dass „Funktionalität“ mit einem großen F wie „Fun“ beginnt. Denn gute Produkte sollten genau das ihren Benutzern vermitteln. Besuchen Sie brunnermettler.ch für weitere Informationen.

SIGG Hot and Cold – VAKUUMISOLIERTE THERMO PRODUKTE VON SIGG

SIGG Switzerland AG ist ein Unternehmen mit langjähriger Erfahrung und einzigartiger Erfolgsgeschichte. Gegründet in der Schweiz vor über 100 Jahren konzentriert sich SIGG auf die Herstellung von hochwertigen Trinkflaschen für Menschen „on the go“. 2013 wurde die erste Kollektion von Isolierflaschen aus 18/8 Edelstahl lanciert, die für SIGG in der Schweiz designt wurde. Die Kollektion besticht durch Funktionalität, Design und hervorragende Isoliereigenschaften. Mit SIGG Hot & Cold optimiert SIGG ihr bestehendes Produktportfolio. 2014 wurde SIGG Hot and Cold mit dem Red Dot Award für exzellentes Produktdesign ausgezeichnet.

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CLRFLXS® – THE COLORFUL CHRISTMAS 2014 SPECIAL

Weihnachtszeit ist Zeit der Lichter und der gemütlichen Stimmung. Mit dem Goal Zero Switch 10 USB Multi-Tool Kit vom Weltmarktführer in Sachen Entwicklung und Herstellung tragbarer Solarenergie- und Akkusysteme, ist man jetzt etwas unabhängiger von Steckdosen und Stromnetzen. Mit Goal ZeroO schenkt man zum Weihnachtsfest nachhaltig leuchtende Freude.

Kostenloser und sauberer Strom zu jeder Zeit, an jedem Ort und für jeden: Das ist längst keine Wunschvorstellung mehr. Mit seinen Erfindungen rund um Solar- und Akku-Module geht das US-amerikanische Unternehmen GOAL ZERO mit grossen Schritten der Energiewende entgegen – und leistet damit einen wertvollen humanitären Beitrag mit jedem seiner Produkte. So auch mit den Solar Kits Switch 10, Guide 10 und Sherpa 50, der Energielösung für jeden Einsatzbereich von Tagesausflügen bis zu Expeditionen.

Das Goal Zero Switch 10 USB Multi-Tool Kit eignet sich optimal für Outdoor- und Alltags-Einsätze: Es lädt Mobiltelefone, Kameras sowie viele andere Elektrogeräte mit dem mitgelieferten Mikro-USB-Kabel – natürlich können dafür auch eigene USB-Kabel genutzt werden. Zeitgleich dient es dank eines Aufsatzes als Taschenlampe. Bei Überhitzung bietet ein Ventilator Abkühlung. Das im Produkt-Kit enthaltene, faltbare Solar Panel Nomad 7 gibt die Energie über einen USB-Ausgang direkt an den tragbaren Speicherstick weiter.

UVP 119,99 €
FACTS USB-Ausgang und -Ladekabel, besonders geeignet für Handy, Kamera und GPS, Gewicht: 113 g, Kapazität: 3000 mAh

Das Goal Zero Switch 10 USB Multi-Tool Kit ist die ideale Energiereserve auf Reisen

Goal Zero Switch 10 USB Multi-Tool Kit

Goal Zero – Solarenergie-Produkte für Outdoor-Fans

Strom. Immer und überall. Das garantiert das US-amerikanische Hightech-Unternehmen Goal Zero aus 
Salt Lake City mit seinen Solarenergie-, Akku- und Leuchtsystemen für Outdoor-Fans. Goal Zero ist ein Statement für erneuerbare und saubere Energie – und im Jahre 2007 geboren mit dem humanitären Anspruch, notleidende Menschen mit lebenswichtigem Strom zu versorgen. Nur sieben Jahre nach Gründung ist Goal Zero dank innovativer Produkte heute der Weltmarktführer in Sachen tragbarer Solarenergie- und Akkusysteme.

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CLRFLXS® – THE COLORFUL CHRISTMAS 2014 SPECIAL

CLRFLXS Adventsblog ist der sportliche Weihnachtskalender qualitativ hochwertiger und intensiv erprobter Sportprodukte für Geschenkideen, ein „Best of Product Special“, ein „Athletes 1st Choice“. Der Countdown zum Jahresfinale 2014 und dem Saisonauftakt 2015. 24 ausgewählte Sportprodukte hochwertiger Marken und Hersteller mit denen gut Erfahrungen gemacht wurden. Empfehlungen von Athleten, Trainern, sportbegeisterten Freunden und von mir, die jeden leidenschaftlichen Sportler in seinem Alltag bestens unterstützen und gerne jederzeit verschenken möchte.

Die Schokonikoläuse stehen zwar schon seit Oktober in den Regalen der Supermärkte, erste Gedanken über Geschenke für die Familie und Freunde machen sich die Meisten erst mit Beginn der Adventszeit und dem Öffnen des ersten Türchens. Aber vor allem Weihnachtsgeschenke für Sportler sollen oft auch besonders nützlich sein. Das geht längst über Funktionsunterwäsche oder Sportsocken hinaus. Ob hochwertige Hard- und Softgoods, Electronic Devices oder die Kombination von beiden, Wearable Technology stehen ganz hoch im Kurs.

Ein ganz Jahr lang habe ich wieder viele interessante Sportprodukte, ob im Training, in Trainingscamps, bei Wettkämpfen, auf Touren mit dem Snowboard oder Bike, an Land, im Wasser und am Berg gesehen. Viele Innovationen, Evolutionen längst bekannter Produkte, revolutionäre und faszinierende Technologien, die erst durch neue Materialien und Herstellungsverfahren möglich sind. Manches konnte ich testen, manche Produkte habe ich mir auf Empfehlung gekauft und das ein oder andere auch Sportfreunden geschenkt. 2014 hatte viel für sportbegeisterte Menschen zu bieten und 2015 verspricht noch mehr.

Ein Empfehlung von Sportlern aus Leidenschaft

Die besten Highlights von 2014 und für 2015 präsentiere ich meinem Adventsblog auch dieses Jahr wieder in einem Weihnachtsspecial vom 1. – 24. Dezember. Jeden Tag stelle ich einen interessantes Sportprodukt von großem Nutzen und guter Qualität vor, welches das Training und den sportlichen Alltag auf besondere Art und Weise verschönert und verbessert. Sportprodukte mit einem gewissen Mehrwert, die das Herz eines jeden Sportbegeisterten höher schlagen lassen, den Spaß am Sport steigern und zur sportlichen Aktivität motivieren.

A COLORFUL CHRISTMASS – CLRFLXS Adventsblog 2014

CLRFLXS – COLORFUL CHRISTMAS 2014 ist das Motto des Weihnachts-Countdowns und sportlichen Adventsblog 2014, farbenfrohe Sportprodukte, sportliche Highlights des Jahres und der kommenden Saison 2015 für eine farbenfrohe Weihnachtsbescherung und mehr Motivation und persönlichen Erfolg im Sport beim Training und Erreichen der individuellen Ziele.

Der CLRFXS Adventsblog ist ein Projekt aus Freude und Leidenschaft am Sport. Es umfasst Erfahrungen mit qualitativ hochwertigen Sportprodukten aus Praxistests und von intensiven Einsätzen, die ich, Freunde, Athleten, Trainer, Sportbegeisterte und Leistungssportler gemacht haben, und diese gerne weiter empfehlen möchten. Mal ganz ehrlich: Wir legen doch großen Wert auf die Meinung von Freunden und Bekannten.

Sportprodukte für den Sommer und Winter, für Indoor und Outdoor, aus den Bereichen Performance, Healthstyle, Fitness, Outdoor, Action, Snow und Active Technology, welche jede / jeder leidenschaftliche Sportlerin / Sportler gerne unter dem Weihnachtsbaum finden möchte. Nach REDXS® (rot), WHTXS® (weissen) und BRGHTXS® (leuchtend) ist es bereits das vierte Weihnachts-Special in Folge für eine sportliche Bescherung.

Täglich ein CLRFLXS Türchen und sportliches Highlight

Jeden Tag stelle ich ein spannendes und hilfreiches, interessantes und hilfreiches Produkt für den alltäglichen Einsatz in einer oder mehreren meiner bevorzugten Sportarten vor. Sportprodukte aus den Segmenten Action- und Performance Sport, die das Herz eines jeden Sportlers höher schlagen lassen, das täglich Training erleichtern und praktisch erscheinen, die unseren Sport verschönern und die Vorfreude und Motivation auf das nächste sportliche Highlight steigern. Sportprodukte für Indoor und Outdoor, für den Winter und den Sommer, die jede / jeder leidenschaftliche Sportlerin / Sportler gerne unter dem Weihnachtsbaum finden möchten und die Faszination Sport perfekt erleben lassen.

Viel Freude und eine sportliche Weihnachtszeit!



Zum CLRFLXS – THE COLORFUL CHRISTMAS 2014 SPECIAL

Surfer Julian Wilson konnte gerade mal laufen, da hat ihn sein Vater auf dem Board hinaus zu den Wellen mitgenommen. Das war dem Kleinsten von drei Brüdern dann aber doch nicht ganz geheuer und er hat es vorgezogen erst einmal in den kleinen Wellen zusammen mit seiner Mutter zu surfen. 20 Jahre später trifft er in den Quaters der Quik Pro an der Gold Coast auf Kelly Slater und gewinnt.

Zuvor wurde der talentierte Australier ISA World Junior Champion und hat seine gesamte Jugend damit verbracht, zu surfen und zahlreiche Titel zu sammeln, unter anderem auch mit dem Longboard. 2010 hat er mit „Scratching the Surface“ seinen ersten eigenen Surffilm veröffentlicht und sich nebenbei für die ASP World Tour empfohlen. Next Generation Surfer Julian Wilson gilt mit 24 Jahren als Shootingstar der Surfwelt, wird von den Medien als Kellys Thronfolger gefeiert und gehört schon jetzt zu den ganz Großen.

Nach der Premiere seines Film-Projekts „Scratching the Surface“ 2011 und kurz vor seinem spektakulären Sponsorenwechsel von Quiksilver zu Nike 6.0 (jetzt Hurley) konnte ich den selbstbewussten Australier für das Blue Surf & Travel Magazin zu einem Interview abfangen.

 

 
Gerade erst fand der Auftakt zur ASP World Tour 2011 in Australien statt, für dich somit der Start in deine erste Saison auf der WT. Wie waren deine Eindrücke und Gedanken nach dem ersten Tourstopp an der Gold Coast?
Ich bin eigentlich immer noch ziemlich aufgeregt und gespannt, was mich 2011 wohl noch alles erwarten wird! Das ist einfach alles wahnsinnig faszinierend. Ich wäre natürlich gerade in diesem Jahr beim Quiksilver Pro gerne etwas weiter gekommen, aber ich bin einfach immer noch sehr glücklich darüber, wie das Jahr begonnen hat.

Der erste Stopp der ASP World Tour ist ja gar nicht so weit von deiner Heimatstadt an der Sunshine Coast entfernt. Du hast in dieser Welle sogar schon einmal Kelly Slater besiegt. Hat dir beides Selbstvertrauen gegeben und war es ein Vorteil oder bist du durch die Anwesenheit deiner australischen Freunde, deiner Familie und wegen der großen Erwartungen an dich eher nervös gewesen?
Snapper, der Spot des Quiksilver Pro, ist einer meiner Lieblingsbreaks. Ich war sehr glücklich darüber, schon einige Male mit einer Wildcard dieses Event gesurft zu sein, somit war es schon deutlich angenehmer für mich, zu meinem Tourauftakt wieder hier herzukommen. Natürlich war ich sehr aufgeregt, aber zugleich begeistert, meine Familie und Freunde hier zu haben.

 

Viel zu reisen und viele Wettkämpfe kann auch anstrengend sein

 
Während deiner Jugend und als Junior hast du an vielen Contests teilgenommen, warst dabei auch sehr erfolgreich und hast eine Menge Titel gewonnen. Hat mit dem vorzeitigen Ausscheiden in der zweiten Runde des Auftakts der ASP World Tour – und das trotz des Heimvorteils – erstmals so etwas wie die Erdung des Julian Wilson stattgefunden?
Ich denke schon, dass ich immer versucht habe, am Boden zu bleiben, auch wenn es oftmals nicht leicht ist. Mir ist durchaus klar, dass ein paar Siege und Titel als Junior in der World Tour nicht viel zählen. Ohne sie hätte ich mich allerdings auch nicht dafür qualifizieren können. Aber auch mein gebrochenes Fußgelenk 2009 hat mir gezeigt, wie schnell alles vorbei sein kann. Ich gebe immer mein Bestes und arbeite hart daran, jetzt einige Zeit auf der Tour bleiben zu können, und hoffe auch, die
Gelegenheit zu haben, einen Contest zu gewinnen.

Ein paar der älteren und erfahreneren Pros kanntest du schon vor deinem Tour-Debüt und du bist mit einigen auch gut befreundet, besonders mit den Jungs, die mit dir in deinem Film „Scratching the Surface“ surfen. Wie verhalten sich denn die anderen Pros der Tour, wenn man, wie du nun, das erste Mal als Rookie auftaucht? Manch einer ist ja doch wesentlich älter als du.
Ja, das stimmt. Aber ich habe wirklich einige großartige Freunde, die schon länger auf der Tour dabei sind. Alle anderen waren eigentlich auch ziemlich locker und nett. Es gab niemanden, der irgendwie feindselig war oder sich negativ mir gegenüber geäußert hat … zumindest nicht direkt.

Gibt es ein paar Pros, mit denen du auf der Tour gemeinsam reisen und während der Contests hauptsächlich deine Zeit verbringen, vielleicht auch zusammen wohnen wirst?
Dadurch dass der Quiksilver Pro mein erster Event der Tour war, bin ich noch nicht so viel gereist und habe mir eigentlich auch noch gar keine richtigen Gedanken darüber gemacht. Aber da einige Freunde, wie beispielsweise Dusty, mit auf der Tour dabei sind, werde ich mich bestimmt für einige Events mit jemandem zusammentun.

Dieses Jahr wirst du sehr viel Zeit damit verbringen, bei Contests und der ASP World Tour zu surfen. Vermisst du nicht diese Unabhängigkeit, die du zuletzt hattest, surfen zu gehen, wann und wo du willst, und dabei Filme zu drehen? Dadurch hast du doch eine Menge Aufmerksamkeit und Bekanntheit erlangt.
Ich habe die beiden letzten Jahre eigentlich sehr intensiv genossen und mich jetzt gut darauf vorbereitet, viel Zeit mit den Reisen und Wettkämpfen zu verbringen. Es ist natürlich ohne Frage großartig, auf der ganzen Welt freesurfen zu gehen und zu filmen, aber auf eine gewisse Art ist das auch stressig und anstrengend. Von beidem etwas – das ist mein Plan für die Zukunft.

 

Mit Mick Fanning hat Surfer Julian Wilson immer etwas zu lachen

 
Reden wir über deinen aktuellen Film „Scratching the Surface“. Es ist der erste Surffilm, der komplett in HD gedreht wurde. Mit traumhaften Spots, atemberaubenden Airs und großartigen Surfern hat er für eine Menge Furore in der weltweiten Surfgemeinde gesorgt. Du warst dafür über 16 Monate unterwegs. Die nächsten Monate wirst du dich nun aber vollständig auf das Contest-Surfen konzentrieren. Gibt’s dennoch Pläne, wieder einen Film zu drehen?
Die Produktion von „Scratching the Surface“ war eine großartige Zeit in meinem Leben und ich bin wirklich stolz darauf, was wir da geschaffen haben. Aber gleichzeitig muss ich sagen, dass es bisher keine Pläne gibt, jemals wieder etwas ähnliches zu machen. Das ist natürlich sehr schade, aber es war auch eine Menge harte Arbeit und viel Stress, das ganze Material zu schneiden.

In „Scratching the Surface“ gibt es eine Menge Airtime von den derzeit progressivsten Surfern, wie Dane und Mick. Hat dich die Zeit mit den anderen Surfern und den unterschiedlichen Styles geprägt und deine Art zu surfen weiterentwickelt, vielleicht sogar verändert?
Mit meinen Freunden und den hoch geschätzten Kollegen zu surfen und zu reisen, war wirklich cool. Besonders mit Mick gab es immer etwas zu lachen, er ist ziemlich locker und ich bin ihm sehr dankbar. Dane ist einfach verrückt, sobald er auf dem Board steht. Ich denke, dass ich von den Jungs eine Menge gelernt habe, und bin sehr glücklich darüber, dass sie dabei waren und Teil des Films sind.

 

Surfer Julian Wilson ist sich der besonderen Verantwortung der Surfer bewusst

 
Die „Sushi Roll“ war 2007 dein erster Air, er hat dich ziemlich bekannt gemacht. Heute ist es der „Alley-Oop“, den keiner so sauber beherrscht. Du arbeitest aber bereits am 720. Welcher ist dein Lieblingsair und in welche Richtung wird sich das Surfen deiner Meinung nach in naher Zukunft weiterentwickeln?
Die „Sushi Roll“ ist zwar nicht mein Lieblingssprung, aber er scheint tatsächlich der bekannteste zu sein. Viele meiner Airs habe ich zuvor auf dem Skateboard gemacht und versuche, sie dann für das Surfen anzupassen. Aber derzeit arbeite ich eigentlich an noch nichts Neuem. Der „Alley-Oop“ ist etwas Besonderes, ich mag ihn, weil man sehr viel Zeit in der Luft hat. Es wäre aber echt großartig, wenn man hoffentlich bald einen echten 720 zu sehen bekäme.

Wenn du noch einmal die Möglichkeit hättest, wen würdest du gerne in deinem nächsten Film surfen sehen?
ha, darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Kelly vielleicht, natürlich auch einige meiner Freunde. Schwierige Frage, besonders weil es einfach noch überhaupt keine Pläne für einen neuen Film gibt.

Derzeit spielt die Natur weltweit verrückt, in Queensland, nördlich deiner Heimatstadt an der Sunshine Coast, gab es vergangenen Sommer eine Menge Regen und Überschwemmungen. Die Mentawai-Inseln, dein Lieblingsspot, wurden vor einigen Jahren von einem Tsunami überrollt. Und jetzt Japan. Denkst du, dass Surfer eine besondere Verantwortung für ihren Spielplatz, den Schutz der Umwelt, der Küsten und des Ozeans haben? Wäre das nicht auch ein Thema für zukünftige Surffilme?
Ja, die Naturkatastrophe kürzlich war ziemlich schrecklich, vor allem weil sie sich so nah vor meiner haustür ereignet hat und auch Orte betraf, zu denen ich gerne fahre. Natürlich haben gerade wir Surfer eine ganz besondere Verantwortung gegenüber der Natur und beim Schutz der Küsten weltweit, an denen wir surfen und den Großteil unserer Zeit verbringen. Das wäre auf jeden Fall und gerade jetzt eine großartige Idee für einen Film, ich überlege mir das, wenn was draus wird, gebe ich dir Bescheid.

 

Next Generation Surfer Julian Wilson möchte weiterhin Freerufen

Welche Ziele hast du dir für dieses Jahr gesteckt, für das Surfen von Contests wie auch das Freesurfen?
Ja, am besten eine gute Mischung aus beidem. Die Teilnahme an der ASP World Tour und den Prime Events sorgen für einen ziemlich dicht gedrängten Wettkampfkalender. Dennoch möchte ich unbedingt bei ein paar Trips dabei sein und auch Freesurfen.

Wir sind schon sehr gespannt, was uns als Nächstes erwartet: der 720 oder ein anderer verrückter neuer Air von dir, vielleicht aber doch auch ein Film. Julian, viel Erfolg auf der World Tour und in den nächsten Jahren. Danke für das Interview.
Keine Ursache, gerne. Danke.

PHOTOCREDITS
Made/A-Frame aframephoto.com
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PUBLISHED
BLUE Surf, Travel & Creative Living Magazine


BLUE Surf and Travel Yearbook 2011

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